Nationalparkamt Vorpommern
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- Richard Michel
- vor 8 Jahren
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1 Nationalparkamt Vorpommern Managementplanung für das Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung DE Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 1. Informationsveranstaltung UmweltPlan GmbH Stralsund Datum: Herzlich willkommen!
2 Gliederung 1. Vorstellung der mit der Planerstellung beauftragten Büros 2. Grundlagen: Netz Natura Aufgaben und Ziele der FFH-Managementplanung 4. Kurzvorstellung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 5. Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie 6. Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie 7. Planungsablauf und Ausblick 2
3 Hauptsitz Stralsund Tribseer Damm Stralsund Außenstelle Greifswald Bahnhofstraße Greifswald Niederlassung Güstrow Speicherstraße 1b Güstrow 3
4 Bearbeitung in Projektgemeinschaft mit Partnern Nancy Keller MODERATION UmweltPlan GmbH Stralsund PROJEKTLEITUNG Bearbeitung Meeressäuger, Neunaugen, Fische Maßnahmenplanung Kartenerstellung MariLim GmbH Schönkirchen Kartierung marine Lebensraumtypen (LRT) ILN GmbH Greifswald Kartierung terrestr. LRT Schmale Windelschnecke Dr. Ralf Grunewald Kartierung Kammmolch GNL e.v. Kratzeburg Kartierung LRT 3150 > 2 ha Fischotter 4
5 Referenzen Umfangreiche Erfahrungen in der FFH-Managementplanung - Auswahl DE Nordrügensche Boddenlandschaft DE Recknitzästuar und HI Zingst DE Kleiner Jasmunder Bodden 5
6 Gliederung 1. Vorstellung der mit der Planerstellung beauftragten Büros 2. Grundlagen: Netz Natura Aufgaben und Ziele der FFH-Managementplanung 4. Kurzvorstellung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 5. Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie 6. Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie 7. Planungsablauf und Ausblick 6
7 Zusammenhängendes europäisches ökologisches Netz Natura 2000 EU-Vogelschutzgebiete Vogelschutz-Richtlinie von 1979 FFH-Gebiete Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie von 1992 Ziel: Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Schutz der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen 7
8 Zusammenhängendes europäisches ökologisches Netz Natura 2000 FFH-Gebiet Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung, das dem Schutz der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen dient natürliche Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse durch bestimmte abiotische und biotische Merkmale gekennzeichnete natürliche oder naturnahe Land- oder Wasserflächen, die im Bereich ihres natürlichen Vorkommens vom Verschwinden bedroht sind in Anhang I der FFH-Richtlinie aufgeführt Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse Arten, die in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet bedroht sind in Anhang II der FFH-Richtlinie aufgeführt 8
9 Zusammenhängendes europäisches ökologisches Netz Natura 2000 Vorkommen von Lebensraumtypen und Arten nach FFH-Richtlinie Anhang I FFH-RL Anhang II FFH-RL Lebensraumtypen (LRT) Tier- und Pflanzenarten in der EU 231 > in Deutschland in Mecklenburg-Vorpommern im GGB Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee
10 Gliederung 1. Vorstellung der mit der Planerstellung beauftragten Büros 2. Grundlagen: Netz Natura Aufgaben und Ziele der FFH-Managementplanung 4. Kurzvorstellung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 5. Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie 6. Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie 7. Planungsablauf und Ausblick 10
11 Grundlagen der FFH-Managementplanung Verpflichtungen der EU-Mitgliedsstaaten aus der FFH-Richtlinie: Ausweisung und Unterschutzstellung von FFH-Gebieten (Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung) Festlegung der nötigen Erhaltungsmaßnahmen für die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung im Rahmen von Managementplänen Bericht über den Erhaltungszustand auf der Grundlage eines Monitorings (Berichtspflicht alle 6 Jahre) 11
12 Aufgaben der FFH-Managementplanung Aus naturschutzfachlicher Sicht: Aus Sicht der Land -Nutzer: Erfassung und Bewertung von Lebensraumtypen (LRT) und Arten (nach Anhang I bzw. II) Festlegung von Maßnahmen zur Erhaltung, Wiederherstellung, Entwicklung Aktive Gebietsbetreuung Transparente Darstellung der Naturschutzziele Vorsorgende Konfliktvermeidung bzw. Konfliktlösung Schaffung von Rechtssicherheit über bestehende Nutzungen und über Planungen Abstimmungs- und Beratungsgespräche FFH-Managementplan Umsetzung mithilfe vorhandener Umsetzungsinstrumente und Förderprogramme 12
13 Inhalte des FFH-Managementplans Welche Lebensraumtypen und Arten gibt es im Gebiet und wo liegen sie? Wie ist der Erhaltungszustand der LRT und Arten? Was ist zu tun, um den Erhaltungszustand zu sichern/ zu verbessern? Mit welchen Mitteln kann dazu beigetragen werden? 13
14 Vorgehensweise bei der Managementplanung Methodisches Vorgehen ist weitgehend festgelegt durch: Fachleitfaden Managementplanung in Natura 2000-Gebieten Mustergliederung Managementplan Kartieranleitungen zu LRT und Arten Handlungsspielraum hinsichtlich: Auswahl/ Umsetzung der Maßnahmen = Kernpunkte des Managementplanes Öffentlichkeitsarbeit als Voraussetzung für die Akzeptanz 14
15 Rechtswirksamkeit des Managementplanes Der Managementplan ist als Fachgrundlage des Naturschutzes für die Naturschutzverwaltung bindend. Der Managementplan entfaltet eine Außenwirkung in der Umsetzungsphase, wenn mit den Eigentümern und Nutzern entsprechende Verträge und Vereinbarungen abgeschlossen werden. 15
16 Umsetzungsmöglichkeiten des Managementplanes Finanzierungsinstrumente (Förderrichtlinien): Richtlinie zur Förderung der naturschutzgerechten Bewirtschaftung von Grünlandflächen Richtlinie zur Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes Richtlinie für die Förderung von Maßnahmen des Biotop- und Artenschutzes (Landesmittel) u.a. 16
17 Gliederung 1. Vorstellung der mit der Planerstellung beauftragten Büros 2. Grundlagen: Netz Natura Aufgaben und Ziele der FFH-Managementplanung 4. Kurzvorstellung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 5. Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie 6. Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie 7. Planungsablauf und Ausblick 17
18 GGB DE Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee DE Größe: ca ha > 90 % Wasserfläche 18
19 weitere europäische Schutzgebiete: EU-Vogelschutzgebiete (EU-VSG) DE DE DE % Deckung d. EU-VSG 19
20 nationale Schutzgebiete: Nationalpark (NLP) Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft 93 % Deckung durch NLP 20
21 weitere nationale Schutzgebiete: Natur- und Landschaftsschutzgebiete NSG 294 LSG 4 NSG 295 LSG 4 LSG
22 Gliederung 1. Vorstellung der mit der Planerstellung beauftragten Büros 2. Grundlagen: Netz Natura Aufgaben und Ziele der FFH-Managementplanung 4. Kurzvorstellung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 5. Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie 6. Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie 7. Planungsablauf und Ausblick 22
23 Schutzgüter in der Westrügenschen Boddenlandschaft mit Hiddensee Lebensraumtypen (LRT) nach Anhang I der FFH-Richtlinie 4 marine Lebensraumtypen Code Bezeichnung Fläche 1140 Vegetationsfreies Schlick-, Sand- und Mischwatt ha *1150 Lagunen des Küstenraumes (Strandseen) ha 1160 Flache große Meeresarme und -buchten (Flachwasserzonen und Seegraswiesen) ha 1170 Riffe 298 ha ha 23
24 Managementplanung für WRBL mit Hiddensee Gegenstand der Planung marine LRT nach Anhang I FFH-RL Schlick-, Sand- und Mischwatt Lagunen 24
25 Managementplanung für WRBL mit Hiddensee Gegenstand der Planung marine LRT nach Anhang I FFH-RL flache große Meeresbuchten Riffe 25
26 Schutzgüter in der Westrügenschen Boddenlandschaft mit Hiddensee Lebensraumtypen (LRT) nach Anhang I der FFH-Richtlinie 13 Küsten-Lebensraumtypen Code Bezeichnung Tf Fläche 1210 Einjährige Spülsäume Vegetation der Kiesstrände Steilküsten mit Vegetation Quellerwatt Atlantische Salzwiesen Primärdünen Weißdünen mit Strandhafer * Graudünen mit krautiger Vegetation * Küstendünen mit Krähenbeere * Küstendünen mit Besenheide Dünen mit Sanddorn Dünen mit Kriech-Weide Feuchte Dünentäler
27 Gegenstand der Planung terrestrische LRT nach Anhang I FFH-RL 27
28 Schutzgüter in der Westrügenschen Boddenlandschaft mit Hiddensee Lebensraumtypen (LRT) nach Anhang I der FFH-Richtlinie 1 Süßwasser-Lebensraumtyp 1 Lebensraumtyp des Offenlandes Code Bezeichnung Tf Fläche 3150 Natürliche eutrophe Seen Wacholderbestände auf Zwergstrauchheiden
29 Gliederung 1. Vorstellung der mit der Planerstellung beauftragten Büros 2. Grundlagen: Netz Natura Aufgaben und Ziele der FFH-Managementplanung 4. Kurzvorstellung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 5. Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie 6. Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie 7. Planungsablauf und Ausblick 29
30 Gegenstand der Planung Arten nach Anhang II FFH-RL 9 Arten nach Anhang II FFH-RL Fischotter, Kammmolch und Schmale Windelschnecke 30
31 Gegenstand der Planung Arten nach Anhang II FFH-RL Kegelrobbe, Seehund, Schweinswal und Meerneunauge, Flussneunauge, Finte 31
32 Gliederung 1. Vorstellung der mit der Planerstellung beauftragten Büros 2. Grundlagen: Netz Natura Aufgaben und Ziele der FFH-Managementplanung 4. Kurzvorstellung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee 5. Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie 6. Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie 7. Planungsablauf und Ausblick 32
33 Erfassung und Bewertung der Arten und Lebensraumtypen Erfassung der Schutzgüter Kartierung marine und terrestrische Lebensraumtypen Datenübernahme/ -recherche Kegelrobbe, Seehund, Schweinswal, Meer-/ Flussneunauge, Finte Kartierung Fischotter, Kammmolch, Schmale Windelschnecke zahlreiche Teilflächen der LRT und Habitate 33
34 Erfassung und Bewertung der Arten und Lebensraumtypen Bewertung des Erhaltungszustandes A Bewertung Teilflächen der LRT und Habitate hervorragend B gut Gesamtbewertung für jeden LRT und jede Art C durchschnittlich/ eingeschränkt 34
35 Defizitanalyse und Maßnahmenplanung Veränderungen? Maßnahmen 2004 aktuell günstiger Zustand günstiger Zustand Erhaltungsmaßnahmen (A, B) (A, B) günstiger Zustand (A, B) schlechter Zustand (C) Wiederherstellungsmaßnahmen schlechter Zustand (C) schlechter Zustand (C) Entwicklungsmaßnahmen 35
36 Öffentlichkeitsarbeit in der Managementplanung Transparenz des Prozesses Öffentlichkeitsbeteiligung von Anfang an Gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung Akzeptanz des Managementplans Information Moderation 36
37 Zeitplan/Ablaufschema Bearbeitungszeit ca. 16 Monate 37
38 Wie kann man sich informieren und beteiligen? Information im Internet unter: => Natura Managementplanung Ansprechpartner für Fragen, Anregungen, Hinweise: Nationalparkamt Vorpommern: Verfahrensbeauftragte Frau Puffpaff Tel: , [email protected] Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt: Frau Malkomes Tel: , [email protected] UmweltPlan GmbH Stralsund: Projektbearbeiter Herr Beyer Tel: , [email protected] Mitarbeit in einer thematischen Arbeitsgruppe (TAG): Anmeldung in der Teilnehmerliste für eine der TAG Treffen im Frühjahr 2018 Darlegung von Interessen/Belangen, Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten bzw. geeigneten Maßnahmenvorschlägen 38
39 Managementplanung für Westrügensche Boddenlandschaft mit Hiddensee Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 39
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