BLOCK 1: Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "BLOCK 1: Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft"

Transkript

1 Vorlesung: Arbeit- und Berufspsychologie Ernst-H. Hoff BLOCK 1: Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Ewers / Hoff et al. (2006). Kapitel 1 Hoff (2002). Bericht Nr.20, S. 2-14

2 BLOCK 1: Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft Einleitung: Globalisierung Ende oder Wandel der Arbeitsgesellschaft? Schlagworte zum Wandel Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren Wandel der Technik, Neue Technologien Wandel des Systems der Berufe Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen Wandel der Organisationsformen von Arbeit Wandel der Beschäftigungsverhältnisse Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 2

3 Einleitung Ende der Arbeitsgesellschaft?!? - Hanna Arendt: Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? - Andre Gorz: Steht der Tod der Arbeitsgesellschaft bevor? Oder wandelt sich die Arbeitsgesellschaft? - Wandel der Arbeitszeit (Tages-, Wochen-, Lebensarbeitszeit/Teilzeitarbeit) - Wandel der Art von Arbeit (Erwerbsarbeit & bezahlte vs. unbezahlte Arbeit) - Wandel der Anzahl und Zusammensetzung von Erwerbstätigen tigen (z.b. Relationen Frauen-Männer) - Wandel der Erwerbslosenquote 3

4 Entwicklung der Arbeitszeiten 4

5 Entwicklung der Arbeitszeiten 5

6 Einleitung Ende der Arbeitsgesellschaft?!? - Hanna Arendt: Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? - Andre Gorz: Steht der Tod der Arbeitsgesellschaft bevor? Oder wandelt sich die Arbeitsgesellschaft? - Wandel der Arbeitszeit (Tages-, Wochen-, Lebensarbeitszeit/Teilzeitarbeit) - Wandel der Art von Arbeit (Erwerbsarbeit & bezahlte vs. unbezahlte Arbeit) - Wandel der Anzahl und Zusammensetzung von Erwerbstätigen tigen (z.b. Relationen Frauen-Männer) - Wandel der Erwerbslosenquote 6

7 Arbeitslosenquote 7

8 Schlagworte zum Wandel von der -Arbeitsgesellschaft zur -Freizeitgesellschaft (Unsinn!) -Industriegesellschaft -Postindustriellen Gesellschaft -Dienstleistungsgesellschaft -Informations- & Kommunikationsgesellschaft -Wissensgesellschaft 8

9 Schlagworte zum Wandel Modernisierung Differenzierung Stand Klasse (Normal)Beruf Schicht Flexibilisierung Individualisierung Auflösung/Erosion Dynamik (des Wandels) von (Normal)Biographie (Normal)Arbeitsverhältnis (Normal) Beschäftigungsform 9

10 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverh ftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse ltnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 10

11 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 11

12 Globalisierung Internationalisierung der Märkte für (a) Produkte (b) Arbeitskräfte Zunehmender Konkurrenzdruck! 12

13 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 13

14 Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren Drei-Sektoren Sektoren-Modell 1. Primärer rer Sektor: Landwirtschaft 2. Sekundärer Sektor: Industrie und Handwerk 3. Tertiärer rer Sektor: Dienstleistung 14

15 Drei-Sektoren-Modell (Fourastié) 15

16 16

17 17

18 18

19 Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren 1. Primärer rer Sektor: Landwirtschaft 2. Sekundärer Sektor: Industrie und Handwerk 3. Tertiärer rer Sektor: Dienstleistung 19

20 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 20

21 Wandel der Technik, Neue Technologien 1. Primärer rer Sektor: Landwirtschaft 2. Sekundärer Sektor: Industrie und Handwerk 3. Tertiärer rer Sektor: Dienstleistung 4. Quartärer rer Sektor:? Information, Kommunikation oder: intrasektorale Durchdringung mit IKT-Arbeitspl Arbeitsplätzen tzen in ALLEN Sektoren, d.h. Entgrenzung der Sektoren 21

22 22

23 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 23

24 Erosion oder Wandel der Berufe? - (akadem.) Professionen Kopfarbeit, Verwissernschaftlicht, kognitive/psychische Belastung ( White-Collar ) - Semiprofessionen - Kaufmännische Lehrberufe - Industrielle, handwerkliche Lehrberufe - Ungelernte/Angelernte ( Blue-Collar ) Handarbeit, physische Belastung 24

25 Wandel des Systems der Berufe Professionalisierung Entwicklung der (akademischen) Professionen als Motor von gesellschaftlicher Modernisierung Giddens, A. (1990) - Verwissenschaftlichung - innere Ausdifferenzierung, Arbeitsteilung, Institutionalisierung - Expertentum 25

26 Es folgt: Ein Extrembeispiel für die These von Giddens zur Ausbildung von institutionalisierten Spezialisten- und Expertenrollen: Facharztgebiete in der Medizin 26

27 Berufstätige Ärzte nach Fachrichtungen 2000 & 2001 (BÄK) 27

28 Wandel des Systems der Berufe Professionalisierung - Verwissenschaftlichung - innere Ausdifferenzierung, Arbeitsteilung, Institutionalisierung - Expertentum Diese Merkmale kennzeichnen heute auch die Entwicklung von Semiprofessionen und Lehrberufen. - z.b.: Ausbildung an Fach(hoch)schulen nach dem Modell der universitären Ausbildung - z.b.: Änderung der alten Berufsbezeichnung Fernmeldemechaniker in Telekommunikationselektroniker (entspr. den veränderten Anforderungen) 28

29 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 29

30 Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen zunehmende Kopf-, abnehmende Handarbeit zunehmende Wissensbestände zunehmend schnellerer Wissensverfall bewirken: Aufhebung der Grenzen zw. - Lernen (in Schule & Ausbildung) und Arbeit (am Arbeitsplatz) - Selbstorganisiertem Lernen und Arbeiten - Bildungs- & Beschäftigungssystem Lebenslanges Lernen/Weiterbildung findet im Arbeitsprozess und/oder berufsbegleitend statt. 30

31 Berufliche Weiterbildung 60 Teilnehmerquote nach Wirtschaftsbereichen in % Teilnehmerquote nach Betriebsgröß öße e in % Industrie Handwerk Handel / Dienstleistung Öffentlicher Dienst (Quelle: Statist. Bundesamt) Beschäftigte Beschäftigte 1000 und mehr Nach Zunahme institutioneller Weiterbildungsangebote heute: Verschiebung in Richtung auf informelles Lernen und individuelle Verantwortlichkeit für Weiterbildung i.s. von Verbesserung/Erhalt der Employability. 31

32 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 32

33 Globalisierung Internationalisierung der Märkte für (a) Produkte (b) Arbeitskräfte Zunehmender Konkurrenzdruck, erzwingt Wandel der Organisationsformen! 33

34 Wandel der Organisationsformen von Arbeit: Vieth, 1995 Marktstrategie Technologie Arbeitsorganisation Rationalisierung Arbeitsmärkte Organisationsmodell Dominierender Arbeitstyp Prototyp des Arbeiters Zusammenhang von Qualifikation & Kontrolle Fordismus Massenproduktion, Preiswettbewerb Spezialmaschine Taylorismus punktuell Vollbeschäftigung, regulierter Arbeitsmarkt, Normalarbeitsverhältnis Bürokratie Repetitive Teilarbeit Fließbandarbeiter Wissen-ist-Macht systemisch Clan Toyotismus Flexibilisierte Spezialisierung, diversifizierte Qualifizierung Universelle Computertechnologien Neue Produktionskonzepte, Aufgabenintegration Hohe Sockelarbeitslosigkeit; plurale Unterbeschäftigung; Flexibilisierung, Segmentierung Kontrollierte Autonomie Systemregulierer, Marktgestalter Disjunktion von Qualifikation und Kontrolle 34

35 Wandel der Organisationsformen von Arbeit Betriebs- und Arbeitsorganisation Funktions-/Berufsorientierung (Baethge-Kinsky, 2001) Prozessorientierung 1) Betriebsorganisation betriebliches Leistungsprofil stabil, vertikal hochgradig integriert dynamisch: flexibles Out- & Insourcing Richtung marktevaluierte Kompetenzkerne betriebliche Funktions- differenzierung Definition der Abteilungen nach Funktion & Kompetenz (Fachabteilungsprinzip) Bildung multifunktionaler Einheiten mit verschied. Kompetenzressourcen & weitreichender Eigenverantwortung ( Profitcenter ) 35

36 Wandel der Organisationsformen von Arbeit Betriebs- und Arbeitsorganisation Funktions-/Berufsorientierung (Baethge-Kinsky, 2001) Prozessorientierung 2) Arbeitorganisation Arbeitsteilung Aufgaben- differenzierung Kooperations- form Status- organisation Arbeitszeit- regime fach-/ aufgabenzentriert (Spezialisierung entlang berufstypischer Qualifikation) hierarchisch-bürokratisch (Prinzip Dienstweg ) hochgradig differenziert entlang formaler Kompetenzen relativ starr kunden-/ prozessbezogene Auflockerung berufstypischer Einsatzkonzepte & Aufgabenprofile querfunktionale Kooperation (Gruppen-, Projektarbeit) partiell dehierarchisiert ( flache Hierarchien, reduzierte Privilegien) Flexibilisiert (Jahresarbeitszeitmodelle, Gleitzeit, befristete Arbeitsverhältnisse) 36

37 Wandel der Organisationsformen von Arbeit Vergleich unterschiedlicher Arbeitsformen (Kuhlmann, 2001) Unmittelbare Produktionsaufgabe Selbstorganisierte- funktionsintegrierte Gruppenarbeit Tayloristische Arbeits- organisation kurze Arbeitszyklen, hohe Arbeitsteilung nordamerikanisch. Team-(Lean (Lean-) Konzepte kurze Arbeitszyklen, hohe Einsatzflexibilität, Rotation größere Arbeitsumfänge, hohe Einsatzflexibilität, Rotation Indirekte Aufgaben nur durch Spezialisten (Vorarbeiter...) durch Teamleader Integration indirekter & Umfeldaufgaben für alle Gruppenteile Selbstorganisation keine; Entscheidungen treffen Meister o.a. mittel; durch Teamleader, auf Standardisierung beschränkt hoch; Planung, Ausführung & Kontrolle durch die Gruppe Vorarbeiter oder Gruppensprecher? Vorarbeiter: weisungsbefugt, Sonderstatus Teamleader: kein klassischer Vorarbeiter, ist Koordinator Gruppensprecher: gewählter Koordinator, gleichberechtigt Gruppengespräche keine, Arbeitsbesprechungen mit dem Meister Besprechungen bzgl. Prozessoptimierung selbstorganisiert, Abstimmung, Prozessoptimierung Prozessoptimierung durch betriebl. Experten, Ziel: Prozessoptimierung Gruppenaufgabe mit Gewicht beim Teamleader, Experten durch Gruppe, Ziel: Optimierung d. Abläufe/Bedingung; +Experte 37

38 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverh ftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 38

39 Strukturmerkmale der Erwerbstätigkeit Weisungsgebundenheit gegenüber Arbeitgeber abhängige Beschäftigung (Hoffmann & Walwei, 1998) Kundenorientierung selbständige Tätigkeit erfolgsunabhängig Entlohnung erfolgsabhängig Dauer & Lage der Arbeitszeit Regelarbeitszeit flexible Jahresarbeitszeit Vollzeit geringfügige Beschäftigung Betriebszeit = Arbeitszeit Betriebszeit Arbeitszeit Unkündbarkeit Beschäftigungssicherheit Vertragsfreiheit Sozialversicherungspflicht Soziale Sicherheit Sozialversicherungsfreiheit 39

40 Abschied vom Normalarbeitsverhältnis??? Strukturmerkmale der Erwerbstätigkeit gegenüber Arbeitgeber abhängige Beschäftigung Weisungsgebundenheit (Hoffmann & Walwei, 1998) Kundenorientierung selbständige Tätigkeit erfolgsunabhängig Entlohnung erfolgsabhängig Dauer & Lage der Arbeitszeit Regelarbeitszeit flexible Jahresarbeitszeit Vollzeit geringfügige Beschäftigung Betriebszeit = Arbeitszeit Betriebszeit Arbeitszeit Unkündbarkeit Beschäftigungssicherheit Vertragsfreiheit Sozialversicherungspflicht Soziale Sicherheit Sozialversicherungsfreiheit 40

41 Erosion des Normalarbeitsverhältnisses ausschließl. geringfügig Beschäftigte Kurzarbeit sozialversich.pflichtige Teilzeitbeschäftigte Befristete Beschäftigte ausschließl. geringfügig Beschäftigte Kurzarbeit sozialversich.- pflichtige Teilzeitbeschäftigte Befristete Beschäftigte abhängige Beschäftigte im Normalarbeitsverhältnis abhängige Beschäftigte im Normalarbeitsverhältnis 41

42 Zunahme von Selbständigkeit Selbständigkeit ist als Sammelbegriff untauglich, da die Gruppen von Erwerbstätigen / Berufsangehörigen zu heterogen sind! (Spektrum reicht vom Kioskbesitzer bis hin zum niedergelassenen Arzt) Freiberuflich TätigeT innerhalb der Gesamtgruppe der Selbständigen: Angehörige von Professionen (in der Regel mit Hochschulabschluss) 42

43 Anstieg der Selbstständigen bei Freiberuflern 43

44 2005: 38,7 Mio 2006: 39,0 Mio 2007: 39,7 Mio März 2008: 40,2 Mio Quelle: Statistisches Bundesamt, : 26,3 Mio 2006: 26,5 Mio bis September 2007: 26,9 Mio Quelle: Statistisches Bundesamt,

45 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse ltnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 45

46 46

47 47

48 Expansion des Bildungssystems, Anstieg Frauenanteil Schlagwort: Chancengleichheit für das Katholische Arbeitmädchen vom Lande 48

49 Expansion des Bildungssystems, Anstieg Frauenanteil 49

50 Absolventenzahlen in der Psychologie ( ) 3000 Frauen Männer Gesamt Quelle: Projekt PROFIL (Dettmer et al., 1999) 50

51 Anteil erwerbstätige Frauen ab

52 Stärkster Anstieg der Frauen im mittleren Erwachsenenalter mittleren Erwachsenenalter (Kinder, Familie) sowie der Frauen in hochqualifizierten Berufen. 52

53 Nationale Unterschiede im Frauenanteil und dessen Zunahme 53

54 Frauenanteile im Erwerbssystem Während im Zuge der Bildungsexpansion eine Egalität von Frauen & Männern im Bildungssystem hergestellt wurde, blieben weiter Disparitäten ten der Geschlechterverhältnisse ltnisse im Beschäftigung ftigungssystem bestehen. Man spricht von getrennten Arbeitsmärkten rkten für Frauen & Männer sowie von Frauen- & Männerberufen. 54

55 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation horizontale Arbeitsmarktsegregation zwischen den Berufen Frauenberufe Mischberufe Männerberufe historischer Wandel Berufe Semiprofessionen Professionen Professionalisierung 55

56 Wandel des Systems der Berufe Professionalisierung Entwicklung der (akademischen) Professionen als Motor von gesellschaftlicher Modernisierung Giddens, A. (1990) - Verwissenschaftlichung - innere Ausdifferenzierung, Arbeitsteilung, Institutionalisierung - Expertentum 56

57 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation horizontale Arbeitsmarktsegregation zwischen den Berufen Frauenberufe Mischberufe Männerberufe historischer Wandel Berufe Semiprofessionen Professionen Professionalisierung bringt horizontale Segregation innerhalb der Berufe mit sich 57

58 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation Männer gelangen innerhalb derselben Berufe, Tätigkeitsfelder und Organisationen nicht nur in höhere Positionen als Frauen, = vertikale Segregation sondern ihre Berufsverläufe führen häufig in andere Fachgebiete und andere Expertenrollen als die Berufsverläufe von Frauen. Dabei handelt es sich um diejenigen Spezialgebiete mit höchstem Einkommen und Prestige. Daher kann man sagen: hinter der horizontalen Segregation verbirgt sich auch eine vertikale Segregation 58

59 Beispiel für horizontale Segregation innerhalb einer Profession: größere Facharztgebiete in der Medizin Urologie Ort hopädie Chirurgie Innere Radiologie HNO Neurologie Nervenheilkunde Allgemeinmedizin (FA) Arbeit smedizin Anäst hesie Augenheilkunde Gynäkologie Haut - & Geschlecht skrankheit en Psychiatrie Psychot herapeut ische Medizin Kinderheilkunde Prakt ischer Arzt insgesamt 7,9 10,8 12,4 24,6 28,1 28,4 30,7 35,3 35,7 39,6 40,3 40,6 42,5 45,2 45,8 47,4 49,1 51,5 37, Quelle: Statistisches Bundesamt: Fachserie 12, Berufe im Gesundheitswesen, Reihe 5 % 59

60 Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland (1910, 1950) 60

61 Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland (2001, 2050) 61

62 62

63 63

64 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen d. Wandels für f r individuelles Arbeitshandeln & Biografien 64

65 Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien Kontrollierte Autonomie (Vieth) - erzwungene Freiheiten Selbstbestimmung Selbstmotivation Selbstverantwortung Selbstausbeutung von Einzelnen & Arbeitsgruppen - erzwungene Solidarität Gruppenleistung Konkurrenz Gleichzeitigkeit, Widersprüchlichkeit und Ambivalenz von Autonomie & Restriktivität 65

66 Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien Voß/Pongratz: Moldaschl: Jurczyk, Voß, Gottschall: Arbeitnehmer (Fremdkontrolle) Arbeitskraftunternehmer -Selbstkontrolle -unternehmerischer Umgang mit eigener Arbeitskraft -Effektivität/Rationalität der Lebensführung Subjektivität als Störfaktor Subjektivierung von Arbeit Internalisierung des freien Marktes Entgrenzung von Arbeit des Konkurrenzprinzips des Leistungsprinzips -Entgrenzung von Berufs- & Privatleben 66

67 Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien Berufliche Normalbiographie Vielfalt der Berufsbiographie - institutionell vorgezeichnet, reguliert - z.t. individuell bestimmt, dereguliert - Kontinuität - Diskontinuität & Kontinuität - sicher - z.t. unsicher - autonom gestaltete oder stärker fremdbestimmte biographische Weichenstellungen - kontrollierte Autonomie - erzwungene Freiheit bei biograph. Weichenstellungen - Mobilität - Forderung nach FLEXIBILITÄT 67

68 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 68

Einführungsblock Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft. Prof. Ernst-H. Hoff

Einführungsblock Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft. Prof. Ernst-H. Hoff Einführungsblock Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft Prof. Ernst-H. Hoff Einleitung Ende der Arbeitsgesellschaft?!? - Hanna Arendt: Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? - Andre Gorz: Steht der

Mehr

Vom Fordismus zum Toyotismus. Seminar: Wandel der Arbeit Dozent: Prof. Ernst H. Hoff Referentin: Kati Feddeler

Vom Fordismus zum Toyotismus. Seminar: Wandel der Arbeit Dozent: Prof. Ernst H. Hoff Referentin: Kati Feddeler Vom Fordismus zum Toyotismus Seminar: 12573 Wandel der Arbeit Dozent: Prof. Ernst H. Hoff Referentin: Kati Feddeler Was Euch erwartet Modern Times Henry Ford und sein Fordismus Vor- und Nachteile des Fordismus

Mehr

28.11.06. Wandel in der Arbeitswelt. Herausforderungen für Unternehmen und ihre Beschäftigten

28.11.06. Wandel in der Arbeitswelt. Herausforderungen für Unternehmen und ihre Beschäftigten Wandel in der Arbeitswelt Dr. habil. Sonia Hornberger 28.11.06 Wandel in der Arbeitswelt Herausforderungen für Unternehmen und ihre Beschäftigten Wandel der unternehmerischen Rahmenbedingungen und der

Mehr

Fachkräftemangel und Erosion des Normalarbeitsverhältnisses

Fachkräftemangel und Erosion des Normalarbeitsverhältnisses Fachkräftemangel und Erosion des Normalarbeitsverhältnisses ein Widerspruch? Fachtagung des Statistischen Bundesamtes Zwischen atypischer Beschäftigung und Fachkräftemangel? Dr. Martin Dietz Wiesbaden,

Mehr

Wandel der Erwerbsarbeit

Wandel der Erwerbsarbeit Geisteswissenschaft Olga Ugolnikova Wandel der Erwerbsarbeit Mit welchen neuen Arbeitsbedingungen und Anforderungen sind Erwerbstätige heutzutage konfrontiert? Essay Ludwig-Maximilians-Universität München

Mehr

Essay Vom Fordismus zum Toyotismus

Essay Vom Fordismus zum Toyotismus TU Darmstadt Fachbereich 02 - Institut für Soziologie Vorlesung: Theorien und Analyse der Sozialstruktur Dozent: XXX Wintersemester 2014 / 2015 Essay Vom Fordismus zum Toyotismus Eingereicht von: XXX Studiengang:

Mehr

Arbeiten in der Zukunft

Arbeiten in der Zukunft Prof. Dr. Eckart Hildebrandt, Wissenschaftszentrum Berlin Arbeiten in der Zukunft Die Präsentation wird einige zentrale Entwicklungen ansprechen, die bereits zu Umbrüchen in der Arbeitswelt geführt haben.

Mehr

Zeit und Arbeitszeit neue Arbeitsmodelle

Zeit und Arbeitszeit neue Arbeitsmodelle Zeit und Arbeitszeit neue Arbeitsmodelle Vortrag beim 11. Offenen Forum Familie Forum 3: Ressource Zeit neue Arbeitszeitmodelle und demografischer Wandel 23. und 24. Januar 2012 Prof. Dr. Lutz Bellmann

Mehr

Stress am Arbeitsplatz und seine Folgen

Stress am Arbeitsplatz und seine Folgen Stress am Arbeitsplatz und seine Folgen Seminar: Arbeit und Leben in stressigen Zeiten 29.06-01.07.2014 Mareike Richter und Hanna Wolf Inhalt 1. Stress am Arbeitsplatz Eine Einführung 2. Ursachen für Stress

Mehr

Atypische Beschäftigung

Atypische Beschäftigung Atypische Beschäftigung in Seite Daten 1. Überlick 2 2. Kennziffern Struktur 5 3. Kennziffern Entwicklung 8 Diagramme 4. Anteil an Atypischer Beschäftigung in % 9 5. Atypsche Beschäftigung je 1.000 Einwohner

Mehr

Was will die junge Generation? Erhebungen der Ärztekammer WL

Was will die junge Generation? Erhebungen der Ärztekammer WL Was will die junge Generation? Erhebungen der Ärztekammer WL FacharztPlus DEMOGRAFIE- UND KOMPETENZMANAGEMENT 14.-15.11.2014 Dr. med. Markus Wenning Geschäftsführender Arzt der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Mehr

Soziale Ungleichheit und Klassenstrukturen in Deutschland. Lebenslagen, Interessenvermittlung und Wertorientierung von M.

Soziale Ungleichheit und Klassenstrukturen in Deutschland. Lebenslagen, Interessenvermittlung und Wertorientierung von M. Soziale Ungleichheit und Klassenstrukturen in Deutschland Lebenslagen, Interessenvermittlung und Wertorientierung von M.Rainer Lepsius Überblick Einleitung Die verschiedenen Klassen Sozialstruktur und

Mehr

Familienbewusstes NRW Was tun Unternehmen?

Familienbewusstes NRW Was tun Unternehmen? Familienbewusstes NRW Was tun Unternehmen? Ergebnisse einer repräsentativen Beschäftigtenbefragung Aktionstag [email protected] Düsseldorf, 17.10.2011 Prof. Dr. Irene Gerlach Gliederung Familienbewusstsein

Mehr

Neue Selbstständigkeit in Unternehmen - Anforderungen an das Kompetenzmanagement von morgen

Neue Selbstständigkeit in Unternehmen - Anforderungen an das Kompetenzmanagement von morgen Neue Selbstständigkeit in Unternehmen - Anforderungen an das Kompetenzmanagement von morgen Universität Dortmund Lehrstuhl für Grundlagen und Theorien der Organisationspsychologie A. Gerlmaier R. Reick

Mehr

Arbeitsweltberichterstattung. Michael Niehaus FES, 12. Dezember 2012 Berlin

Arbeitsweltberichterstattung. Michael Niehaus FES, 12. Dezember 2012 Berlin Arbeitsweltberichterstattung Michael Niehaus FES, 12. Dezember 2012 Berlin Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Bundeseinrichtung mit Forschungsund Entwicklungsaufgaben (Ressortforschungseinrichtung)

Mehr

Reorganisation des Unternehmens

Reorganisation des Unternehmens Dieter Sauer Reorganisation des Unternehmens Tendenzen Dimensionen Offene Fragen Werkstattgespräch 4 Gesellschaft im Betrieb am 9./1. Mai 26 in Göttingen Historische Entwicklung: Von der Rationalisierung

Mehr

Geschlechterverhältnisse und Arbeitsteilung

Geschlechterverhältnisse und Arbeitsteilung Geschlechterverhältnisse und Arbeitsteilung Gliederung 1. Einleitung 2. Historischer Abriss und Zukunftsvision Diskussionsteil A 3. Makroebene: Geschlechter- und Berufskonstruktion als Prozesse der Strukturbildung

Mehr

Arbeit und berufliche Entwicklung

Arbeit und berufliche Entwicklung Berichte aus dem Bereich Arbeit und Entwicklung am Institut für Arbeits-, Organisations- und Gesundheitspsychologie an der FU Berlin (Hrsg. M. Hildebrand-Nilshon, E.-H. Hoff und H.-U. Hohner) Nr. 20 Ernst-H.

Mehr

Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik

Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik Arbeitsbedingungen in Güterverkehr und Logistik Präsentation von Wolfgang Severing,, im Rahmen der Netzwerkkonferenz Aktionsplan Güterverkehr und Logistik am 14. Februar 2012 in Berlin 1 Agenda 1. Einführung

Mehr

40 Jahre Frauenbewegung in Deutschland. Arbeitsgruppe 4 Wo wollen Frauen in den nächsten 40 Jahren hin in Erwerbsarbeit?

40 Jahre Frauenbewegung in Deutschland. Arbeitsgruppe 4 Wo wollen Frauen in den nächsten 40 Jahren hin in Erwerbsarbeit? 40 Jahre Frauenbewegung in Deutschland Arbeitsgruppe 4 Wo wollen Frauen in den nächsten 40 Jahren hin in Erwerbsarbeit? Tagung vom 11. bis 13. Mai 2012 in der Evangelischen Akademie Bad Boll 12. Mai 2012

Mehr

Arbeitszeiten und Arbeitsbelastungen

Arbeitszeiten und Arbeitsbelastungen Dieter Sauer Arbeitszeiten und Arbeitsbelastungen Beitrag zur Betriebsräte-Tagung Arbeiten ohne Ende Auswirkungen auf Arbeitszeiten und gesundheitliche Belastungen am 21. Juni 2006 in Kirchheim bei München

Mehr

Arbeitsmarkt für Akademiker/innen

Arbeitsmarkt für Akademiker/innen Arbeitsmarkt für Akademiker/innen Ort, Datum Neue Wege in den Beruf Marketing Chancen und Herausforderungen für die BA I. Der Auftrag Was erwartet Sie? Daten und Fakten 1. Studium 2. Arbeitsmarkt 3. Megatrends

Mehr

Atypische Beschäftigung

Atypische Beschäftigung Atypische Beschäftigung Deutlich weniger Arbeitnehmer als früher verdienen heutzutage ihr Geld in einem klassischen Vollzeitjob. Die Zahl der normalen Arbeitsverhältnisse ist in den vergangenen Jahren

Mehr

Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie

Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie 12. Arbeit und Organisation und Geschlecht Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink e-mail: [email protected] Lektüre Gottschall, Karin (1995):

Mehr

Universität Augsburg. Prof. Dr. Fritz Böhle

Universität Augsburg. Prof. Dr. Fritz Böhle 1 1. Was ist neu? 2. Subjektivierung von Arbeit 3. Ambivalenz der Subjektivierung von Arbeit 4. Widersprüche der Subjektivierung von Arbeit 5. Neue Herausforderungen 2 1. Was ist neu Veränderungen in der

Mehr

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Stark für die Region? Arbeitsmarkt und berufliche Bildung in Brandenburg

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Stark für die Region? Arbeitsmarkt und berufliche Bildung in Brandenburg Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Stark für die Region? Arbeitsmarkt und berufliche Bildung in Brandenburg Dr. Alexandra Bläsche 25.11.2014 Herausforderung Fachkräftesicherung

Mehr

Impulsreferat Work-Life-Balance oder Work-Family-Conflict? Familienfreundlichkeit zwischen betrieblichen Angeboten und gelebter Unternehmenskultur

Impulsreferat Work-Life-Balance oder Work-Family-Conflict? Familienfreundlichkeit zwischen betrieblichen Angeboten und gelebter Unternehmenskultur Work-Life-Balance : Nur ein Schlagwort oder schon Programm? Die betriebliche Praxis auf dem Prüfstand Neue Leitbilder in der Arbeitswelt für sozialen und gesellschaftlichen Fortschritt Podiumsdiskussion

Mehr

09. Januar Eingliederungsbilanz 2013 Fortsetzung der positiven Entwicklung

09. Januar Eingliederungsbilanz 2013 Fortsetzung der positiven Entwicklung 09. Januar 2015 Eingliederungsbilanz 2013 Fortsetzung der positiven Entwicklung Impressum Agentur für Arbeit Ingolstadt Presse Marketing Peter Kundinger +49 (841) 9338 337 [email protected]

Mehr

Die entzauberte Universität Von Exzellenz, Relevanz und Qualitätsentwicklung

Die entzauberte Universität Von Exzellenz, Relevanz und Qualitätsentwicklung Die entzauberte Universität Von Exzellenz, Relevanz und Qualitätsentwicklung Prof. Dr. Dr. h.c. Antonio Loprieno Netzwerke als Motor der Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre Tagung des Netzwerkes

Mehr

Regionale Pflegekonferenz des LK Südwestpfalz & Pirmasens

Regionale Pflegekonferenz des LK Südwestpfalz & Pirmasens 29.10.2013 BildrahmenBild einfügen: Menüreiter: Bild/Logo einfügen > Bild für Titelfolie auswählen Logo für die Besonderen Dienststellen und RDn: Menüreiter: Bild/Logo einfügen > Logoauswahl Regionale

Mehr

Prekäre Beschäftigung in Deutschland und Bremen

Prekäre Beschäftigung in Deutschland und Bremen Prekäre Beschäftigung in Deutschland und Bremen Vortrag auf dem Deutsch-Dänischen Vertrauensleuteseminar am 17. Juni 2008 Koch Referentin für Arbeitsmarktpolitik [email protected] Gliederung 1.

Mehr

Problemfall Scheinselbständigkeit

Problemfall Scheinselbständigkeit Problemfall Scheinselbständigkeit Statusverfahren im Sinne der Sozialversicherung Veranstaltungsort: 13. Juli 2015 in München Krankenkassen-Betriebswirt Bernd Dondrup Referent, Bochum Landesverband der

Mehr

9.11. 2006 Vorlesung: Ideen, Interessen und Institutionen der deutschen Arbeitsgesellschaft 3. Vorlesung: Entwicklung von industrieller Arbeit: Vom Taylorismus zum Arbeitskraftunternehmer Zentrale Fragen

Mehr

Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013. Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen

Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013. Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen Fachtagung Weiterbildung Karlsruhe 22. Oktober 2013 Die 10 Trends in der Arbeitswelt von Morgen Rahmenbedingungen und Anforderungen der Arbeit in der Zeitarbeit 1 1. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen

Mehr

Gute Arbeitsgestaltung in allen Lebensphasen Gesundheit im Betrieb für alle Generationen gemeinsame Veranstaltung des DGB und des HMSI

Gute Arbeitsgestaltung in allen Lebensphasen Gesundheit im Betrieb für alle Generationen gemeinsame Veranstaltung des DGB und des HMSI Gute Arbeitsgestaltung in allen Lebensphasen Gesundheit im Betrieb für alle Generationen gemeinsame Veranstaltung des DGB und des HMSI Bettina Splittgerber, Referatsleiterin, Hessisches Ministerium für

Mehr

Workshopbeschreibungen

Workshopbeschreibungen 10. Arbeitsschutzforum am 14./15. September 2015 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund en Perspektive: Betriebe und Beschäftigte KMU/Dienstleistung Chancen, Risiken, Betroffenheit und Relevanz

Mehr

Ganzheitliches Greening of the economy unterstützen statt Verengung auf Green Jobs Rede von Alexander Wilhelm

Ganzheitliches Greening of the economy unterstützen statt Verengung auf Green Jobs Rede von Alexander Wilhelm Es gilt das gesprochene Wort! Ganzheitliches Greening of the economy unterstützen statt Verengung auf Green Jobs Rede von Alexander Wilhelm Stellvertretender Leiter, Abteilung Arbeitsmarkt Konferenz Green

Mehr

Berufliche Entwicklung und typische Laufbahnmuster

Berufliche Entwicklung und typische Laufbahnmuster Berufliche Entwicklung und typische Laufbahnmuster -S- Erwerbsbiographien der Zukunft Dozentin: Dipl. Ök. Dipl. Psych. Luiza Olos Referentin: Karen Metzger Freie Universität Berlin WS 2007/2008 02.11.2007

Mehr

Erwerbstätigkeit von Frauen im ländlichen Raum und in der Landwirtschaft

Erwerbstätigkeit von Frauen im ländlichen Raum und in der Landwirtschaft Erwerbstätigkeit von Frauen im ländlichen Raum und in der Landwirtschaft Vom Feld zum Menschen Genderaspekte der Ernährung Neubrandenburg, 06.04. 2016 Prof. Dr. Theodor Fock Hochschule Neubrandenburg Fachbereich

Mehr

Druckerei C. H. Beck. ... Revision, DJT Verhandlungen des Deutschen Juristentages. Gutachten B zum 68. Deutschen Juristentag Berlin 2010

Druckerei C. H. Beck. ... Revision, DJT Verhandlungen des Deutschen Juristentages. Gutachten B zum 68. Deutschen Juristentag Berlin 2010 1 Gutachten B zum 68. Deutschen Juristentag Berlin 2010 Revision 2 Verhandlungen des 68. Deutschen Juristentages Berlin 2010 Herausgegeben von der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages Band

Mehr

Flexible Beschäftigung in den Niederlanden

Flexible Beschäftigung in den Niederlanden Flexible Beschäftigung in den Niederlanden Die Entwicklung flexibler Arbeitsverhältnisse und der Solo-Selbständigkeit Wissenschaftliche Tagung des Fachausschusses Erwerbstätigkeit/Arbeitsmarkt Lian Kösters

Mehr

Arbeitsschutz in der 4.0-Welt

Arbeitsschutz in der 4.0-Welt Arbeitsschutz in der 4.0-Welt Präsentation anlässlich des Arbeitsmedizinischen Kolloquiums München, 9. März 2016 Dr. Christoph Serries Bundesministerium für Arbeit und Soziales Überblick 1. Einführung:

Mehr

Der Arbeitsmarkt im August 2013

Der Arbeitsmarkt im August 2013 Nürnberg, 2013-08-29 29. August 2013 Der Arbeitsmarkt im August 2013 Stabile Entwicklung Mit einem kräftigen Zuwachs von 0,7 Prozent hat sich die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal 2013 aus der bisherigen

Mehr

Jugendliche mit Einstiegsproblemen in Ausbildung und Beschäftigung

Jugendliche mit Einstiegsproblemen in Ausbildung und Beschäftigung Folie 1 Jugendliche mit Einstiegsproblemen in Ausbildung und Beschäftigung Arthur Schneeberger Folie 2 Jugendliche mit Einstiegsproblemen in Ausbildung und Beschäftigung! Internationale Verbreitung und

Mehr

LF 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (6 Blockstd./Woche)

LF 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (6 Blockstd./Woche) BK DEUTZER FREIHEIT Fach: Geschäftsprozesse - Unterstufe LF 5: Leistungserstellungsprozesse planen, steuern und kontrollieren (6 Blockstd./Woche) Zielformulierung: Die Schülerinnen und Schüler beschreiben

Mehr

Professionalisierungsprozesse im beruflichen Kontext

Professionalisierungsprozesse im beruflichen Kontext Professionalisierungsprozesse im beruflichen Kontext Simon Priest und Mike Gass stellten schon 1998 in ihren Prognosen Experiental Education: Grundlagen und zukünftige Entwicklungen fest: Durch das Formulieren

Mehr

Landwirtschaftliches Personalmanagement im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen. Prof. Dr. Ludwig Theuvsen. Georg-August-Universität Göttingen

Landwirtschaftliches Personalmanagement im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen. Prof. Dr. Ludwig Theuvsen. Georg-August-Universität Göttingen Landwirtschaftliches Personalmanagement im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen Georg-August-Universität Göttingen Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Halle (Saale), 18. Februar

Mehr

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen BPtK-Standpunkt vom 11. Juni 2010

Familienfreundliche Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen BPtK-Standpunkt vom 11. Juni 2010 Familienfreundliche Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen BPtK-Standpunkt vom 11. Juni 2010 BPtK Klosterstraße 64 10179 Berlin Tel.: (030) 27 87 85-0 Fax: (030) 27 87 85-44 [email protected] www.bptk.de Zusammenfassung

Mehr

Sozial- und Wirtschaftsstatistik aktuell AK Wien

Sozial- und Wirtschaftsstatistik aktuell AK Wien Sozial- und Wirtschaftsstatistik aktuell AK Wien Ausbildung und Arbeitsmarkt WUSSTEN SIE, DASS es einen engen Zusammenhang zwischen Ausbildung und Arbeitslosigkeitsrisiko gibt? fast die Hälfte der Arbeit

Mehr

Einfache Arbeit in der Automobilindustrie. Ambivalente Kompetenzanforderungen und ihre Herausforderung für die berufliche Bildung

Einfache Arbeit in der Automobilindustrie. Ambivalente Kompetenzanforderungen und ihre Herausforderung für die berufliche Bildung Einfache Arbeit in der Automobilindustrie. Ambivalente Kompetenzanforderungen und ihre Herausforderung für die berufliche Bildung Dr. Michael Lacher Volkswagen Coaching GmbH Niederlassung Kassel Gliederung

Mehr

Scheinselbständigkeit im Fokus der Sozialversicherung

Scheinselbständigkeit im Fokus der Sozialversicherung Scheinselbständigkeit im Fokus der Sozialversicherung Aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen aus der Sozialversicherungsprüfung Veranstaltungsort: 2. November 2016 in München 3. November 2016 in Nürnberg

Mehr

Big Data in der Medizin der Gegenwart: Welche Daten? welche Medizin? welche Gesellschaft? Sabine Maasen

Big Data in der Medizin der Gegenwart: Welche Daten? welche Medizin? welche Gesellschaft? Sabine Maasen Big Data in der Medizin der Gegenwart: Welche Daten? welche Medizin? welche Gesellschaft? Sabine Maasen 25.11.2015 Munich Center for Technology in Society 1 GLIEDERUNG 1. Auf welche Gesellschaft treffen

Mehr

1900 zählte die Schweiz 1,6 Millionen Erwerbstätige, davon arbeiteten 0,7 Millionen in der Industrie und im Gewerbe über 40 Prozent der

1900 zählte die Schweiz 1,6 Millionen Erwerbstätige, davon arbeiteten 0,7 Millionen in der Industrie und im Gewerbe über 40 Prozent der 1900 zählte die Schweiz 1,6 Millionen Erwerbstätige, davon arbeiteten 0,7 Millionen in der Industrie und im Gewerbe über 40 Prozent der Beschäftigten. 1960 betrug die Zahl der Erwerbstätigen dann insgesamt

Mehr

REFLEKTION DER PROFESSIONALISIERUNGSDEBATTEN IN ERZIEHUNG UND PFLEGE: GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE

REFLEKTION DER PROFESSIONALISIERUNGSDEBATTEN IN ERZIEHUNG UND PFLEGE: GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE REFLEKTION DER PROFESSIONALISIERUNGSDEBATTEN IN ERZIEHUNG UND PFLEGE: GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE Prof. Dr. Bernhard Kalicki & Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig, Deutsches Jugendinstitut (DJI), München/Ev.

Mehr

Situation und tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen des Gesundheitswesens

Situation und tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen des Gesundheitswesens Situation und tarifliche Eingruppierung von Lehrkräften an Schulen des Gesundheitswesens ver.di - Fachbereich 3 - Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen 1 Tarifpolitik und Eingruppierung Was

Mehr

Allgemeine Kriterien einer Berufswahl

Allgemeine Kriterien einer Berufswahl I Allgemeine Kriterien einer Berufswahl 1 Berufliche Mobilität und Flexibilität 1.1 Allgemeines Für den beruflichen Erfolg des einzelnen sind Mobilität und Flexibilität unerlässliche Voraussetzungen. Die

Mehr

Das Förderprogramm WeGebAU 2010

Das Förderprogramm WeGebAU 2010 2010 Eine kurze Einführung in das Förderprogramm zur Beschäftigungssicherung am Arbeitsplatz Ihre Agentur für Arbeit Warum wird gefördert? Beschäftigungsverhältnisse sollen stabilisiert und längerfristig

Mehr

Teilzeitarbeit - unabwendbar auch in der Chirurgie. Dr. Bettina Wölnerhanssen

Teilzeitarbeit - unabwendbar auch in der Chirurgie. Dr. Bettina Wölnerhanssen Teilzeitarbeit - unabwendbar auch in der Chirurgie Dr. Bettina Wölnerhanssen TZA in der Schweiz 3.8 Mio. Erwerbstätige 1.25 Mio.(34%) TZA 1 Mio. Frauen 250 000 Männer Bundesamt f. Statistik 7/2006 TZA

Mehr

Übung 03.07.09 Arbeitsmarktpolitik Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Sarah Sotzek 6063490 Jan Drechsel 5825613

Übung 03.07.09 Arbeitsmarktpolitik Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Sarah Sotzek 6063490 Jan Drechsel 5825613 Übung 03.07.09 Arbeitsmarktpolitik Atypische Beschäftigungsverhältnisse Sarah Sotzek 6063490 Jan Drechsel 5825613 Arbeitsmarktpolitische Diskussion Gründe der Inanspruchnahme Gründe der Arbeitnehmer Gründe

Mehr

Von Work-Life-Balance zu Work-Life-Blending Generationenwechsel am Arbeitsmarkt

Von Work-Life-Balance zu Work-Life-Blending Generationenwechsel am Arbeitsmarkt YouGov-Studie Von Work-Life-Balance zu Work-Life-Blending Generationenwechsel am Arbeitsmarkt Ihre Ansprechpartner: Katharina Wegera, Tel. 0221-42061-391, [email protected] Katharina Laufer, Tel.

Mehr

Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie

Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie Grundlagen der Industrie- und Organisationssoziologie 9. Subjektivierung und Entgrenzung von Arbeit Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink e-mail: [email protected] Die verhaltenswissenschaftliche

Mehr

Zur Gleichzeitigkeit berufsbiografischer Kontinuität und Diskontinuität im IT-Bereich

Zur Gleichzeitigkeit berufsbiografischer Kontinuität und Diskontinuität im IT-Bereich Freie Universität Berlin Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie Zur Gleichzeitigkeit berufsbiografischer Kontinuität und Diskontinuität im IT-Bereich Dissertationsschrift zur Erlangung des

Mehr

Ein Weiterbildungskonzept für (Nachwuchs-)Führungskräfte in einem mittelständischen Unternehmen

Ein Weiterbildungskonzept für (Nachwuchs-)Führungskräfte in einem mittelständischen Unternehmen Wirtschaft Imke Krome Ein Weiterbildungskonzept für (Nachwuchs-)Führungskräfte in einem mittelständischen Unternehmen Am Beispiel der X GmbH & Co. KG Diplomarbeit Fachhochschule Osnabrück University of

Mehr

Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern wovon hängen sie ab?

Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern wovon hängen sie ab? WSI-Herbstforum 2014 Arbeitszeiten der Zukunft: Selbstbestimmt, geschlechtergerecht, nachhaltig! Herausforderungen für die Arbeitszeitpolitik Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern wovon hängen sie

Mehr

Agentur für Arbeit Bautzen I Thomas Berndt I Die Zukunft gemeinsam gestalten bringt weiter.

Agentur für Arbeit Bautzen I Thomas Berndt I Die Zukunft gemeinsam gestalten bringt weiter. Agentur für Arbeit Bautzen I Thomas Berndt I 26.11.2015 Die Zukunft gemeinsam gestalten bringt weiter. Agenda Ausgangslage Strategie der Agentur für Arbeit Bautzen Seite 2 Ausgangslage Der Arbeitsmarkt

Mehr

Arbeit im globalen Informationsraum und die Folgen für die Mitarbeiter das Beispiel IBM

Arbeit im globalen Informationsraum und die Folgen für die Mitarbeiter das Beispiel IBM Andreas Boes Arbeit im globalen Informationsraum und die Folgen für die Mitarbeiter das Beispiel IBM und Dienstleistungspolitik Impulsreferat zu Forum A 5: Digitalisierung und Globalisierung Vom Offshoring

Mehr

(Materielles) Wachstum eine Grundbedingung für Wirtschaft und Wohlstand? Mag. Karin Steigenberger, BA Wirtschaftskammer Österreich

(Materielles) Wachstum eine Grundbedingung für Wirtschaft und Wohlstand? Mag. Karin Steigenberger, BA Wirtschaftskammer Österreich (Materielles) Wachstum eine Grundbedingung für Wirtschaft und Wohlstand? Mag. Karin Steigenberger, BA Wirtschaftskammer Österreich Dienstag, 4. März 2014 Umwelt Management Austria Wohlstand ohne Wachstum?

Mehr

Forum 2: Modernisierung der beruflichen Bildung

Forum 2: Modernisierung der beruflichen Bildung Herzlich Willkommen beim Forum 2: Modernisierung der beruflichen Bildung u 2.1 Qualitätsmanagement: Qualität fördern und sichern 2.2 Kompetenzentwicklung: Kompetenzen erfassen Strukturen gestalten 2.3

Mehr

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln

Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Berufswahl 30.07.2015 Lesezeit 3 Min Es ist, wie es ist Männer und Frauen unterscheiden sich mitunter deutlich in ihrer Berufswahl. Dieses Phänomen

Mehr

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Deutscher Bundestag Drucksache 18/4266 18. Wahlperiode 09.03.2015 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Brigitte Pothmer, Ulle Schauws, Beate Müller-Gemmeke, weiterer Abgeordneter

Mehr

26. März 2010 in der Sparkasse Am Brill

26. März 2010 in der Sparkasse Am Brill Equal pay day,- 26. März 2010 in der Sparkasse Am Brill Frauen stärken Unternehmen Lösungsansätze zum Fachkräftemangel im Mittelstand Referentin: Gliederung Daten und Fakten zu Fachkräftemangel und Frauen

Mehr

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie FB Frauen- und Gleichstellungspolitik Tagung Gute Arbeit aus der Gleichstellungs- und Geschlechterperspektive Betriebliches Gesundheitsmanagement und Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Fragestellungen

Mehr

Herausforderungen. Männliche Lebenslagen im Wandel der Geschlechter- und Erwerbsverhältnisse. Michael Meuser

Herausforderungen. Männliche Lebenslagen im Wandel der Geschlechter- und Erwerbsverhältnisse. Michael Meuser Herausforderungen Männliche Lebenslagen im Wandel der Geschlechter- und Erwerbsverhältnisse Michael Meuser Friedrich-Ebert-Stiftung 25. September 2014 Krisendiskurs Argumentationsfiguren: gesellschaftlicher

Mehr

Dr. Dieter Grühn: Praktika als Chance zur Integration

Dr. Dieter Grühn: Praktika als Chance zur Integration Dr. Dieter Grühn: Vortrag am 22. März 2007 für die Fachtagung Unsicherheit und Armut trotz Arbeit Prekäre Beschäftigung und gewerkschaftliche Alternativen Workshop V. Akademische Prekarisierung (Praktika

Mehr

Grundlagen des Wirtschaftens

Grundlagen des Wirtschaftens 1 Bedürfnisse steuern Nachfrage Markt und Marktformen steuert mithilfe des ökonomischen Prinzips daraus ergeben sich und bilden Angebot Sektoren Betriebe Kooperation/Konzentration Fertigungsverfahren Produktionstypen

Mehr

Qualifizierung der betrieblichen Ausbilder Standards in Europa?

Qualifizierung der betrieblichen Ausbilder Standards in Europa? Dr. Gerald Sailmann Qualifizierung der betrieblichen Ausbilder Standards in Europa? Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz Vortragsband IV Erfurt, 20. September 2005 C:\ Übersicht Stationen der

Mehr

Väter in Elternzeit Eine Analyse der Mikrozensen

Väter in Elternzeit Eine Analyse der Mikrozensen Väter in Elternzeit Eine Analyse der Mikrozensen 1999-2007 Esther Geisler & Michaela Kreyenfeld 6. Nutzerkonferenz Forschung mit dem Mikrozensus: Analysen zur Sozialstruktur und zum sozialen Wandel 15.

Mehr

Kindertagespflege: Job-Dienstleistung-Beruf Die Sicht der Akteure auf Kindertagespflege als Beschäftigungsfeld

Kindertagespflege: Job-Dienstleistung-Beruf Die Sicht der Akteure auf Kindertagespflege als Beschäftigungsfeld Die Sicht der Akteure auf Kindertagespflege als Beschäftigungsfeld Block II Arbeit Professionalisierung der Kindertagespflege Empirie und Diskurse, Abschlusstagung am 30./31. März 2011, Deutsches Jugendinstitut,

Mehr

Macht Flexibilisierung krank?

Macht Flexibilisierung krank? Macht Flexibilisierung krank? Detlev JUNG (mit Unterstützung von Verena BOPP) Filme: Johannes Jung Mitwirkende: Sarah Ihle, Sebastian Tim Freter Assoziationen Flexibilität ist Verfügbarkeit zu jeder Zeit

Mehr

Berufsbildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz Wandel und politische Weichenstellungen seit den 70er Jahren

Berufsbildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz Wandel und politische Weichenstellungen seit den 70er Jahren Berufsbildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz Wandel und politische Weichenstellungen seit den 70er Jahren Christian Ebner & Rita Nikolai Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Mehr

Welche Wissensarbeit?

Welche Wissensarbeit? Plädoyer für eine differenzierte Perspektive Thesen für Forum Professionalisierung, Qualifizierung, Wissensarbeit WSI Tagung Dienstleistungsforschung und Dienstleistungspolitik Düsseldorf 24./25. April

Mehr

Arbeit 2020 in NRW. Digitalisierung gemeinsam gestalten - Betriebsräte in Innovationsprozessen stärken

Arbeit 2020 in NRW. Digitalisierung gemeinsam gestalten - Betriebsräte in Innovationsprozessen stärken Arbeit 2020 in NRW Digitalisierung gemeinsam gestalten - Betriebsräte in Innovationsprozessen stärken Veranstaltung des DGB Region Düsseldorf/IHK Düsseldorf/Zukunft durch Industrie e.v. am 19. November

Mehr

Diversity Management bei der BA

Diversity Management bei der BA Forum II: Demographiefestes Personalmanagement I: Diversity Management und Personalentwicklung 5. Demographie-Kongress: 06.09.-07.09.2010, dbb forum berlin Dr. Beatrix Behrens, Bundesagentur für Arbeit,

Mehr

USZ, Human Resources Management. Nutzung des Arbeitskräftepotenzials 50+ Handlungsfelder im Personalmanagement des USZ

USZ, Human Resources Management. Nutzung des Arbeitskräftepotenzials 50+ Handlungsfelder im Personalmanagement des USZ USZ, Human Resources Management Nutzung des Arbeitskräftepotenzials 50+ Handlungsfelder im Personalmanagement des USZ Irene Etzer, Leiterin Gesundheitsmanagement und Mitarbeiter-Services 13.11.2014, SAGW,

Mehr

Demographische Entwicklung & der Fachkräftemangel. Konzepte, Anregungen & Lösungsmöglichkeiten - ein Ausblick auf die Arbeitswelt der Zukunft!

Demographische Entwicklung & der Fachkräftemangel. Konzepte, Anregungen & Lösungsmöglichkeiten - ein Ausblick auf die Arbeitswelt der Zukunft! Demographische Entwicklung & der Fachkräftemangel Konzepte, Anregungen & Lösungsmöglichkeiten - ein Ausblick auf die! Quelle: Zukunftsweisendes Personalmanagement, Flato & Reinbold-Scheible, 2008. 2 Quelle:

Mehr

Task Force für Arbeit Region Düsseldorf Bergisch Land Seite 2

Task Force für Arbeit Region Düsseldorf Bergisch Land Seite 2 Agentur für Arbeit Düsseldorf, 30.11.2011 Task Force für Arbeit Zukunftsplan 2020 Fachkräfte für Düsseldorf/Mettmann Task Force für Arbeit Region Düsseldorf Bergisch Land Seite 2 Ausgangslage und Handlungsfelder

Mehr

Arbeitswelt der Zukunft: Anforderungen und Herausforderungen für Unternehmen der Logistik- und Speditionsbranche

Arbeitswelt der Zukunft: Anforderungen und Herausforderungen für Unternehmen der Logistik- und Speditionsbranche S1 Prof. Dr. Jutta Rump Ernst-Boehe-Str. 4 67059 Ludwigshafen 0621 / 5203-238 [email protected] Arbeitswelt der Zukunft: Anforderungen und Herausforderungen für Unternehmen der Logistik- und

Mehr

Arbeitswissenschaft / Technische Betriebsführung

Arbeitswissenschaft / Technische Betriebsführung Fakultät Maschinenwesen, Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme, Professur Arbeitswissenschaft Arbeitswissenschaft / Technische Betriebsführung Grundlagen Prof. Dr.-Ing. Martin Schmauder http://tu-dresden.de/mw/tla

Mehr

Der Arbeitsmarkt im Februar 2016

Der Arbeitsmarkt im Februar 2016 Pressemitteilung Nr. 021 / 2016-01. März 2016 Der Arbeitsmarkt im Februar 2016 - Arbeitslosigkeit seit Januar unverändert - über eintausend Arbeitslose weniger als im Winter 2015 - Suche nach Arbeitskräften

Mehr

Bettina Splittgerber, Referatsleiterin HSM. Arbeitszeit und psychische Belastungen: eine Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz

Bettina Splittgerber, Referatsleiterin HSM. Arbeitszeit und psychische Belastungen: eine Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz Bettina Splittgerber, Referatsleiterin HSM Arbeitszeit und psychische Belastungen: eine Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz Wandel der Arbeitswelt und Globalisierung, - Blick aus der

Mehr