BLOCK 1: Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft
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- Kora Adenauer
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1 Vorlesung: Arbeit- und Berufspsychologie Ernst-H. Hoff BLOCK 1: Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Ewers / Hoff et al. (2006). Kapitel 1 Hoff (2002). Bericht Nr.20, S. 2-14
2 BLOCK 1: Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft Einleitung: Globalisierung Ende oder Wandel der Arbeitsgesellschaft? Schlagworte zum Wandel Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren Wandel der Technik, Neue Technologien Wandel des Systems der Berufe Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen Wandel der Organisationsformen von Arbeit Wandel der Beschäftigungsverhältnisse Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 2
3 Einleitung Ende der Arbeitsgesellschaft?!? - Hanna Arendt: Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? - Andre Gorz: Steht der Tod der Arbeitsgesellschaft bevor? Oder wandelt sich die Arbeitsgesellschaft? - Wandel der Arbeitszeit (Tages-, Wochen-, Lebensarbeitszeit/Teilzeitarbeit) - Wandel der Art von Arbeit (Erwerbsarbeit & bezahlte vs. unbezahlte Arbeit) - Wandel der Anzahl und Zusammensetzung von Erwerbstätigen tigen (z.b. Relationen Frauen-Männer) - Wandel der Erwerbslosenquote 3
4 Entwicklung der Arbeitszeiten 4
5 Entwicklung der Arbeitszeiten 5
6 Einleitung Ende der Arbeitsgesellschaft?!? - Hanna Arendt: Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? - Andre Gorz: Steht der Tod der Arbeitsgesellschaft bevor? Oder wandelt sich die Arbeitsgesellschaft? - Wandel der Arbeitszeit (Tages-, Wochen-, Lebensarbeitszeit/Teilzeitarbeit) - Wandel der Art von Arbeit (Erwerbsarbeit & bezahlte vs. unbezahlte Arbeit) - Wandel der Anzahl und Zusammensetzung von Erwerbstätigen tigen (z.b. Relationen Frauen-Männer) - Wandel der Erwerbslosenquote 6
7 Arbeitslosenquote 7
8 Schlagworte zum Wandel von der -Arbeitsgesellschaft zur -Freizeitgesellschaft (Unsinn!) -Industriegesellschaft -Postindustriellen Gesellschaft -Dienstleistungsgesellschaft -Informations- & Kommunikationsgesellschaft -Wissensgesellschaft 8
9 Schlagworte zum Wandel Modernisierung Differenzierung Stand Klasse (Normal)Beruf Schicht Flexibilisierung Individualisierung Auflösung/Erosion Dynamik (des Wandels) von (Normal)Biographie (Normal)Arbeitsverhältnis (Normal) Beschäftigungsform 9
10 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverh ftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse ltnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 10
11 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 11
12 Globalisierung Internationalisierung der Märkte für (a) Produkte (b) Arbeitskräfte Zunehmender Konkurrenzdruck! 12
13 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 13
14 Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren Drei-Sektoren Sektoren-Modell 1. Primärer rer Sektor: Landwirtschaft 2. Sekundärer Sektor: Industrie und Handwerk 3. Tertiärer rer Sektor: Dienstleistung 14
15 Drei-Sektoren-Modell (Fourastié) 15
16 16
17 17
18 18
19 Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren 1. Primärer rer Sektor: Landwirtschaft 2. Sekundärer Sektor: Industrie und Handwerk 3. Tertiärer rer Sektor: Dienstleistung 19
20 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 20
21 Wandel der Technik, Neue Technologien 1. Primärer rer Sektor: Landwirtschaft 2. Sekundärer Sektor: Industrie und Handwerk 3. Tertiärer rer Sektor: Dienstleistung 4. Quartärer rer Sektor:? Information, Kommunikation oder: intrasektorale Durchdringung mit IKT-Arbeitspl Arbeitsplätzen tzen in ALLEN Sektoren, d.h. Entgrenzung der Sektoren 21
22 22
23 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 23
24 Erosion oder Wandel der Berufe? - (akadem.) Professionen Kopfarbeit, Verwissernschaftlicht, kognitive/psychische Belastung ( White-Collar ) - Semiprofessionen - Kaufmännische Lehrberufe - Industrielle, handwerkliche Lehrberufe - Ungelernte/Angelernte ( Blue-Collar ) Handarbeit, physische Belastung 24
25 Wandel des Systems der Berufe Professionalisierung Entwicklung der (akademischen) Professionen als Motor von gesellschaftlicher Modernisierung Giddens, A. (1990) - Verwissenschaftlichung - innere Ausdifferenzierung, Arbeitsteilung, Institutionalisierung - Expertentum 25
26 Es folgt: Ein Extrembeispiel für die These von Giddens zur Ausbildung von institutionalisierten Spezialisten- und Expertenrollen: Facharztgebiete in der Medizin 26
27 Berufstätige Ärzte nach Fachrichtungen 2000 & 2001 (BÄK) 27
28 Wandel des Systems der Berufe Professionalisierung - Verwissenschaftlichung - innere Ausdifferenzierung, Arbeitsteilung, Institutionalisierung - Expertentum Diese Merkmale kennzeichnen heute auch die Entwicklung von Semiprofessionen und Lehrberufen. - z.b.: Ausbildung an Fach(hoch)schulen nach dem Modell der universitären Ausbildung - z.b.: Änderung der alten Berufsbezeichnung Fernmeldemechaniker in Telekommunikationselektroniker (entspr. den veränderten Anforderungen) 28
29 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 29
30 Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen zunehmende Kopf-, abnehmende Handarbeit zunehmende Wissensbestände zunehmend schnellerer Wissensverfall bewirken: Aufhebung der Grenzen zw. - Lernen (in Schule & Ausbildung) und Arbeit (am Arbeitsplatz) - Selbstorganisiertem Lernen und Arbeiten - Bildungs- & Beschäftigungssystem Lebenslanges Lernen/Weiterbildung findet im Arbeitsprozess und/oder berufsbegleitend statt. 30
31 Berufliche Weiterbildung 60 Teilnehmerquote nach Wirtschaftsbereichen in % Teilnehmerquote nach Betriebsgröß öße e in % Industrie Handwerk Handel / Dienstleistung Öffentlicher Dienst (Quelle: Statist. Bundesamt) Beschäftigte Beschäftigte 1000 und mehr Nach Zunahme institutioneller Weiterbildungsangebote heute: Verschiebung in Richtung auf informelles Lernen und individuelle Verantwortlichkeit für Weiterbildung i.s. von Verbesserung/Erhalt der Employability. 31
32 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 32
33 Globalisierung Internationalisierung der Märkte für (a) Produkte (b) Arbeitskräfte Zunehmender Konkurrenzdruck, erzwingt Wandel der Organisationsformen! 33
34 Wandel der Organisationsformen von Arbeit: Vieth, 1995 Marktstrategie Technologie Arbeitsorganisation Rationalisierung Arbeitsmärkte Organisationsmodell Dominierender Arbeitstyp Prototyp des Arbeiters Zusammenhang von Qualifikation & Kontrolle Fordismus Massenproduktion, Preiswettbewerb Spezialmaschine Taylorismus punktuell Vollbeschäftigung, regulierter Arbeitsmarkt, Normalarbeitsverhältnis Bürokratie Repetitive Teilarbeit Fließbandarbeiter Wissen-ist-Macht systemisch Clan Toyotismus Flexibilisierte Spezialisierung, diversifizierte Qualifizierung Universelle Computertechnologien Neue Produktionskonzepte, Aufgabenintegration Hohe Sockelarbeitslosigkeit; plurale Unterbeschäftigung; Flexibilisierung, Segmentierung Kontrollierte Autonomie Systemregulierer, Marktgestalter Disjunktion von Qualifikation und Kontrolle 34
35 Wandel der Organisationsformen von Arbeit Betriebs- und Arbeitsorganisation Funktions-/Berufsorientierung (Baethge-Kinsky, 2001) Prozessorientierung 1) Betriebsorganisation betriebliches Leistungsprofil stabil, vertikal hochgradig integriert dynamisch: flexibles Out- & Insourcing Richtung marktevaluierte Kompetenzkerne betriebliche Funktions- differenzierung Definition der Abteilungen nach Funktion & Kompetenz (Fachabteilungsprinzip) Bildung multifunktionaler Einheiten mit verschied. Kompetenzressourcen & weitreichender Eigenverantwortung ( Profitcenter ) 35
36 Wandel der Organisationsformen von Arbeit Betriebs- und Arbeitsorganisation Funktions-/Berufsorientierung (Baethge-Kinsky, 2001) Prozessorientierung 2) Arbeitorganisation Arbeitsteilung Aufgaben- differenzierung Kooperations- form Status- organisation Arbeitszeit- regime fach-/ aufgabenzentriert (Spezialisierung entlang berufstypischer Qualifikation) hierarchisch-bürokratisch (Prinzip Dienstweg ) hochgradig differenziert entlang formaler Kompetenzen relativ starr kunden-/ prozessbezogene Auflockerung berufstypischer Einsatzkonzepte & Aufgabenprofile querfunktionale Kooperation (Gruppen-, Projektarbeit) partiell dehierarchisiert ( flache Hierarchien, reduzierte Privilegien) Flexibilisiert (Jahresarbeitszeitmodelle, Gleitzeit, befristete Arbeitsverhältnisse) 36
37 Wandel der Organisationsformen von Arbeit Vergleich unterschiedlicher Arbeitsformen (Kuhlmann, 2001) Unmittelbare Produktionsaufgabe Selbstorganisierte- funktionsintegrierte Gruppenarbeit Tayloristische Arbeits- organisation kurze Arbeitszyklen, hohe Arbeitsteilung nordamerikanisch. Team-(Lean (Lean-) Konzepte kurze Arbeitszyklen, hohe Einsatzflexibilität, Rotation größere Arbeitsumfänge, hohe Einsatzflexibilität, Rotation Indirekte Aufgaben nur durch Spezialisten (Vorarbeiter...) durch Teamleader Integration indirekter & Umfeldaufgaben für alle Gruppenteile Selbstorganisation keine; Entscheidungen treffen Meister o.a. mittel; durch Teamleader, auf Standardisierung beschränkt hoch; Planung, Ausführung & Kontrolle durch die Gruppe Vorarbeiter oder Gruppensprecher? Vorarbeiter: weisungsbefugt, Sonderstatus Teamleader: kein klassischer Vorarbeiter, ist Koordinator Gruppensprecher: gewählter Koordinator, gleichberechtigt Gruppengespräche keine, Arbeitsbesprechungen mit dem Meister Besprechungen bzgl. Prozessoptimierung selbstorganisiert, Abstimmung, Prozessoptimierung Prozessoptimierung durch betriebl. Experten, Ziel: Prozessoptimierung Gruppenaufgabe mit Gewicht beim Teamleader, Experten durch Gruppe, Ziel: Optimierung d. Abläufe/Bedingung; +Experte 37
38 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverh ftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 38
39 Strukturmerkmale der Erwerbstätigkeit Weisungsgebundenheit gegenüber Arbeitgeber abhängige Beschäftigung (Hoffmann & Walwei, 1998) Kundenorientierung selbständige Tätigkeit erfolgsunabhängig Entlohnung erfolgsabhängig Dauer & Lage der Arbeitszeit Regelarbeitszeit flexible Jahresarbeitszeit Vollzeit geringfügige Beschäftigung Betriebszeit = Arbeitszeit Betriebszeit Arbeitszeit Unkündbarkeit Beschäftigungssicherheit Vertragsfreiheit Sozialversicherungspflicht Soziale Sicherheit Sozialversicherungsfreiheit 39
40 Abschied vom Normalarbeitsverhältnis??? Strukturmerkmale der Erwerbstätigkeit gegenüber Arbeitgeber abhängige Beschäftigung Weisungsgebundenheit (Hoffmann & Walwei, 1998) Kundenorientierung selbständige Tätigkeit erfolgsunabhängig Entlohnung erfolgsabhängig Dauer & Lage der Arbeitszeit Regelarbeitszeit flexible Jahresarbeitszeit Vollzeit geringfügige Beschäftigung Betriebszeit = Arbeitszeit Betriebszeit Arbeitszeit Unkündbarkeit Beschäftigungssicherheit Vertragsfreiheit Sozialversicherungspflicht Soziale Sicherheit Sozialversicherungsfreiheit 40
41 Erosion des Normalarbeitsverhältnisses ausschließl. geringfügig Beschäftigte Kurzarbeit sozialversich.pflichtige Teilzeitbeschäftigte Befristete Beschäftigte ausschließl. geringfügig Beschäftigte Kurzarbeit sozialversich.- pflichtige Teilzeitbeschäftigte Befristete Beschäftigte abhängige Beschäftigte im Normalarbeitsverhältnis abhängige Beschäftigte im Normalarbeitsverhältnis 41
42 Zunahme von Selbständigkeit Selbständigkeit ist als Sammelbegriff untauglich, da die Gruppen von Erwerbstätigen / Berufsangehörigen zu heterogen sind! (Spektrum reicht vom Kioskbesitzer bis hin zum niedergelassenen Arzt) Freiberuflich TätigeT innerhalb der Gesamtgruppe der Selbständigen: Angehörige von Professionen (in der Regel mit Hochschulabschluss) 42
43 Anstieg der Selbstständigen bei Freiberuflern 43
44 2005: 38,7 Mio 2006: 39,0 Mio 2007: 39,7 Mio März 2008: 40,2 Mio Quelle: Statistisches Bundesamt, : 26,3 Mio 2006: 26,5 Mio bis September 2007: 26,9 Mio Quelle: Statistisches Bundesamt,
45 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse ltnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien 45
46 46
47 47
48 Expansion des Bildungssystems, Anstieg Frauenanteil Schlagwort: Chancengleichheit für das Katholische Arbeitmädchen vom Lande 48
49 Expansion des Bildungssystems, Anstieg Frauenanteil 49
50 Absolventenzahlen in der Psychologie ( ) 3000 Frauen Männer Gesamt Quelle: Projekt PROFIL (Dettmer et al., 1999) 50
51 Anteil erwerbstätige Frauen ab
52 Stärkster Anstieg der Frauen im mittleren Erwachsenenalter mittleren Erwachsenenalter (Kinder, Familie) sowie der Frauen in hochqualifizierten Berufen. 52
53 Nationale Unterschiede im Frauenanteil und dessen Zunahme 53
54 Frauenanteile im Erwerbssystem Während im Zuge der Bildungsexpansion eine Egalität von Frauen & Männern im Bildungssystem hergestellt wurde, blieben weiter Disparitäten ten der Geschlechterverhältnisse ltnisse im Beschäftigung ftigungssystem bestehen. Man spricht von getrennten Arbeitsmärkten rkten für Frauen & Männer sowie von Frauen- & Männerberufen. 54
55 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation horizontale Arbeitsmarktsegregation zwischen den Berufen Frauenberufe Mischberufe Männerberufe historischer Wandel Berufe Semiprofessionen Professionen Professionalisierung 55
56 Wandel des Systems der Berufe Professionalisierung Entwicklung der (akademischen) Professionen als Motor von gesellschaftlicher Modernisierung Giddens, A. (1990) - Verwissenschaftlichung - innere Ausdifferenzierung, Arbeitsteilung, Institutionalisierung - Expertentum 56
57 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation horizontale Arbeitsmarktsegregation zwischen den Berufen Frauenberufe Mischberufe Männerberufe historischer Wandel Berufe Semiprofessionen Professionen Professionalisierung bringt horizontale Segregation innerhalb der Berufe mit sich 57
58 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation Männer gelangen innerhalb derselben Berufe, Tätigkeitsfelder und Organisationen nicht nur in höhere Positionen als Frauen, = vertikale Segregation sondern ihre Berufsverläufe führen häufig in andere Fachgebiete und andere Expertenrollen als die Berufsverläufe von Frauen. Dabei handelt es sich um diejenigen Spezialgebiete mit höchstem Einkommen und Prestige. Daher kann man sagen: hinter der horizontalen Segregation verbirgt sich auch eine vertikale Segregation 58
59 Beispiel für horizontale Segregation innerhalb einer Profession: größere Facharztgebiete in der Medizin Urologie Ort hopädie Chirurgie Innere Radiologie HNO Neurologie Nervenheilkunde Allgemeinmedizin (FA) Arbeit smedizin Anäst hesie Augenheilkunde Gynäkologie Haut - & Geschlecht skrankheit en Psychiatrie Psychot herapeut ische Medizin Kinderheilkunde Prakt ischer Arzt insgesamt 7,9 10,8 12,4 24,6 28,1 28,4 30,7 35,3 35,7 39,6 40,3 40,6 42,5 45,2 45,8 47,4 49,1 51,5 37, Quelle: Statistisches Bundesamt: Fachserie 12, Berufe im Gesundheitswesen, Reihe 5 % 59
60 Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland (1910, 1950) 60
61 Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland (2001, 2050) 61
62 62
63 63
64 Roter Faden - Globalisierung - Strukturveränderungen in den Wirtschaftssektoren - Wandel der Technik, Neue Technologien - Wandel des Systems der Berufe - Wandel im Verhältnis von Arbeit und Lernen - Wandel der Organisationsformen von Arbeit - Wandel der Beschäftigungsverhältnisse - Wandel der Geschlechterverhältnisse und Alterstrukturen - Konsequenzen d. Wandels für f r individuelles Arbeitshandeln & Biografien 64
65 Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien Kontrollierte Autonomie (Vieth) - erzwungene Freiheiten Selbstbestimmung Selbstmotivation Selbstverantwortung Selbstausbeutung von Einzelnen & Arbeitsgruppen - erzwungene Solidarität Gruppenleistung Konkurrenz Gleichzeitigkeit, Widersprüchlichkeit und Ambivalenz von Autonomie & Restriktivität 65
66 Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien Voß/Pongratz: Moldaschl: Jurczyk, Voß, Gottschall: Arbeitnehmer (Fremdkontrolle) Arbeitskraftunternehmer -Selbstkontrolle -unternehmerischer Umgang mit eigener Arbeitskraft -Effektivität/Rationalität der Lebensführung Subjektivität als Störfaktor Subjektivierung von Arbeit Internalisierung des freien Marktes Entgrenzung von Arbeit des Konkurrenzprinzips des Leistungsprinzips -Entgrenzung von Berufs- & Privatleben 66
67 Konsequenzen des Wandels für individuelles Arbeitshandeln und Biografien Berufliche Normalbiographie Vielfalt der Berufsbiographie - institutionell vorgezeichnet, reguliert - z.t. individuell bestimmt, dereguliert - Kontinuität - Diskontinuität & Kontinuität - sicher - z.t. unsicher - autonom gestaltete oder stärker fremdbestimmte biographische Weichenstellungen - kontrollierte Autonomie - erzwungene Freiheit bei biograph. Weichenstellungen - Mobilität - Forderung nach FLEXIBILITÄT 67
68 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 68
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