14. Grundwasserhaltung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "14. Grundwasserhaltung"

Transkript

1 14 Grundwasserhaltung Grundwasserhaltung Einführung Verfahren zur Grundwasserabsenkung Brunnenströmung Grundwasserabsenkung mittels Mehrbrunnenanlagen Pumpversuche zur Ermittlung der Durchlässigkeit Literatur Herth, W., Arndts, E.:Theorie und Praxis der Grundwasserabsenkung; 3. Auflage; Einführung Bauen im Grundwasser Beim Bauen im Grundwasser führenden Baugrund muss das Grundwasser während des Bauens a) ferngehalten (Bild 14.1) oder b) beseitigt (Bild 14.) werden. Bild 14.1: Grundwasseraussperrung mittels wasserdichtem Baugrubenverbau und undurchlässiger Bodenschicht

2 14 Grundwasserhaltung 14- Bild 14.: Grundwasserabsenkung mittels Brunnenanlage Bauen im Grundwasser Anforderungen an die Baugrunderkundung Für das Bauen im Grundwasser müssen im Zuge der Baugrunderkundung die Grundwasserverhältnisse geklärt werden: Durchlässigkeit des Bodens Zeitabhängige Schwankungen des GW-Spiegels Grundwasserqualität durch chemische Untersuchungen o eventuelle Aggressivität bezüglich der Baustoffe o vorhandene Verunreinigungen z.b. Altlasten Beim Bauen im GW müssen wasserrechtliche Gesichtspunkte geklärt und Genehmigungen eingeholt werden, da sowohl die Grundwasserabsenkung als auch das Einbinden von Bauwerken in das GW einen Eingriff in den Grundwasserhaushalt bedeuten.

3 14 Grundwasserhaltung Verfahren zur Grundwasserabsenkung Bild 14.3: Verfahren zur Grundwasserabsenkung (aus Firmenunterlagen Fa. Bauer) Offene Wasserhaltung Wenn das GW nur wenig abgesenkt werden muss oder der Boden nur wenig GW führt, kommt eine offene Wasserhaltung zum Einsatz: Drängräben oder mit Filterkies ummantelte und abgedeckte Dränrohre Pumpensumpf Bild 14.4: Dränrohr (Schmidt 001)

4 14 Grundwasserhaltung 14-4 Bild 14.5: Pumpensumpf (Schmidt 001) 14.. Schwerkraftbrunnen Für tiefer gehende GW-Absenkungen kommen Schwerkraftbrunnen zum Einsatz. Bei den Schwerkraftbrunnen handelt es sich um gebohrte Brunnen (Ø 0,6 m bis 1,0 m), die mit Tauchpumpen bestückt werden. Bild 14.6: Schwerkraftbrunnen (Schmidt 001)

5 14 Grundwasserhaltung Vakuumentwässerung Feinkörnige Böden mit einem merklichen Kapillarpotential lassen sich nicht mehr durch die Schwerkraft entwässern. Vakuumbrunnen Lanzendurchmesser: 1 bis Lanzenabstände: Praktisch erreichbare Absenktiefe: 1 m bis m 6 m (Atmosphärendruck Leitungsverluste) Bild 14.7: Vakuumbrunnen (nach Schnell) Entwässerung durch Elektroosmose Wenn im Boden ein elektrisches Gleichstromfeld erzeugt wird, verursacht der Potentialunterschied zwischen Anode und Kathode eine Diffusion des Porenwassers zur Kathode. k < 10-7 m/s beträchtlicher Energieaufwand

6 14 Grundwasserhaltung 14-6 Bild 14.8: Elektroosmose (Herth & Arndts 1994)) Grundwasserentspannung Bei gespannten Grundwasserverhältnissen ist zur Gewährleistung der Auftriebssicherheit und der Sicherheit gegen hydraulischen Grundbruch eine Grundwasserentspannung erforderlich. Bild 14.9: Grundwasserabsenkung durch Entspannungsbrunnen (oben) bzw. Vertikaldränung (unten) (nach Schmidt 001)

7 14 Grundwasserhaltung Brunnenströmung Voraussetzungen für die analytische Lösung Strömung ist laminar Gültigkeit des Darcy schen Gesetzes waagrechter undurchlässiger Horizont Inkompressibilität von Korngerüst und Wasser Konstanz von Durchlässigkeit, Zähigkeit und Dichte Fehlen von Kapillar- und Oberflächenkräften und von Quellen und Senken im Strömungsfeld keine vertikalen Geschwindigkeitskomponenten In den folgenden Abschnitten werden zunächst vollkommene Brunnen betrachtet, d.h. der Brunnen erfasst die gesamte Mächtigkeit des Grundwasserleiters. Die Unterkante des Brunnens fällt mit der Oberkante der undurchlässigen Schicht zusammen. In Abschnitt folgen unvollkommene Brunnen (unvollständige Erfassung der Mächtigkeit des Grundwasserleiters) Brunnenströmung - axialsymmetrischer Fall Bild 14.10: Grundwasserhaltung mit Einzelbrunnen (Schmidt 006) x, y Koordinaten für die Wasserspiegellinie r 0 Reichweite, Abstand des unabgesenkten Wasserspiegels vom Brunnen r gebohrter Brunnenradius, d.h. inkl. Brunnenfilter h 0 unabgesenkte Wasserspiegelhöhe, gemessen von der undurchlässigen Schicht (=UK Brunnen) h Wasserspiegelhöhe im Brunnen k Durchlässigkeitsbeiwert q Wassermenge

8 14 Grundwasserhaltung 14-8 DARCYsches Gesetz dy v = k i = k (14.1) dx Kontinuitätsgleichung Durch Integration ergibt sich dy q = v A = k i A = k π x y dx q 1 bzw. y dy = dx π k x 1 q y x ± C = π k ln Die Integrationskonstante C wird mit folgenden Randbedingungen bestimmt (14.) (14.3) y = h 0 ; x = r 0 y = h; x = r Damit wird die Gleichung der Spiegelfläche des Absenktrichters q h0 h = (ln r0 ln r) π k q bzw. allgemein : y1 y = (ln x1 ln x ) π k (14.4) Zur Berechnung der Wassermenge q ergibt sich aus Gleichung (14.4) durch Umformung die THIEMsche Brunnengleichung h0 h q = k π (14.5) ln r 0 ln r

9 14 Grundwasserhaltung Brunnenströmung ebener Fall Bild 14.11: Grundwasserhaltung mit Einzelfassung, ebener Fall (Schmidt 001) x, y Koordinaten für die Wasserspiegellinie r 0 Reichweite, Abstand des unabgesenkten Wasserspiegels vom Sickerschlitz h 0 unabgesenkte Wasserspiegelhöhe, gemessen von der undurchlässigen Schicht h Wasserspiegelhöhe im Sickerschlitz, gemessen von der undurchlässigen Schicht q Wassermenge Für einseitigen Wasserzufluss berechnet sich die Wassermenge nach k h0 h q = (14.6) r Reichweite 0 Bild 14.1: Reichweite der Absenkung

10 14 Grundwasserhaltung r 0 h 0 h s k Reichweite, Abstand des unabgesenkten Wasserspiegels vom Brunnen, in [m] unabgesenkte Wasserspiegelhöhe, gemessen von der undurchlässigen Schicht, in [m] Wasserspiegelhöhe im Brunnen, gemessen von der undurchlässigen Schicht, in [m] Absenkung im Brunnen, in [m] Durchlässigkeitsbeiwert, in [m/s] Im axialsymmetrischen Fall beträgt die Reichweite r 0 : r0 = 3000 ( h0 h) k (14.7) Fassungsvermögen (Brunnenergiebigkeit) eines Einzelbrunnens Fassungsvermögen =Wassermenge pro Zeiteinheit, die der Brunnen aufnehmen kann Diese Maximalmenge kann auch durch höhere Pumpenleistung nicht gesteigert werden. Das Fassungsvermögen ist abhängig vom Wasserspiegelgefälle (und damit auch von k), von der benetzten Filterhöhe h und vom Brunnenradius r. In der Praxis verwendet man immer noch die von SICHARDT (197) gefundene empirische Bestimmungsmethode. Danach ist der Eintrittsgradient in den Brunnen k in [m/s], nicht dimensionstreu i = 1 max (14.8) 15 k Nach Gleichung (14.) wird damit das maximale Fassungsvermögen des Brunnens Für die zuströmende Wassermenge gilt Gleichung (14.5). k q = π r h (14.9) 15 In Bild dargestellt ist das maximale Fassungsvermögen des Brunnens (= Brunnenergiebigkeit, linear) und der Wasserandrang (parabel-ähnliche Kurve). Mit zunehmender Absenkung h wird der Wasserandrang zum Brunnen hin größer, das Fassungsvermögen des Brunnens aber kleiner (weil die Eintrittsfläche in den Filter kleiner wird). Im Schnittpunkt A erhält man die maximale theoretische Absenkung. Mit dem dargestellten Brunnen ist also eine Absenkung größer s max nicht möglich.

11 14 Grundwasserhaltung h q q' s max q max q; q Bild 14.13: Zusammenhang zwischen zuströmender Wassermenge q und Brunnenergiebigkeit q h Wasserspiegelhöhe im Brunnen q Wassermenge q Fassungsvermögen (Brunnenergiebigkeit) s max maximal mögliche GW-Absenkung zugehörige Wassermenge q max Unvollkommener Brunnen h 0 Bild 14.14: Unvollkommener Brunnen

12 14 Grundwasserhaltung 14-1 h 0 a q v q u unabgesenkte Wasserspiegelhöhe, gemessen von UK Brunnen Abstand zwischen UK Brunnen und der undurchlässigen Schicht Wassermenge im vollkommenen Brunnen Wassermenge im unvollkommenen Brunnen Beim unvollkommenen Brunnen muss berücksichtigt werden, dass der Wasserzustrom auch über die Sohle des Brunnens erfolgt. Entsprechend erhöht man die Wassermenge im Vergleich zum vollkommenen Brunnen um einen pauschalen Faktor. Es gilt a h 0 q u = 1,1 q v a > h 0 q u = 1, q v a h 0 q u = 1,3 q v Grundwasserversickerung Bild 14.15: Grundwasserversickerung (nach Schmidt 001) r 0 h 0 h h s k s Reichweite, Abstand des unaufgestauten Wasserspiegels vom Brunnen unaufgestaute Wasserspiegelhöhe, gemessen von der undurchlässigen Schicht Wasserspiegelhöhe im Brunnen, gemessen von der undurchlässigen Schicht Aufstau im Brunnen abgeminderter Durchlässigkeitsbeiwert für die Versickerung Beim Versickern wird die Wassermenge als negative Größe eingeführt. Anstelle eines Absenktrichters bildet sich ein Aufstaukegel, die ursprüngliche Höhe h 0 ist um die Höhe h s erhöht. Analog zu Gleichung (14.5) ergibt sich

13 14 Grundwasserhaltung q = k s π h0 ln r ( h + h ) 0 0 s + ln r (14.10) bzw. h0hs + hs q = k s π (14.11) ln r ln r 0 Erfahrungen mit Versickerungsanlagen zeigen, dass Sickerbrunnen gegenüber Entnahmebrunnen eine geringere Leistungsfähigkeit haben. Ursachen hierfür sind insbesondere Verstopfungen der Sickerbrunnen aufgrund von Ablagerungen, i.d.r. Verockerungen (Ausfällung von Eisen- und Manganverbindungen) der Aufstau im Sickerbrunnen mit zunehmender Versickerungsdauer Herth/Arndts (1994) schlagen daher eine Abminderung des Durchlässigkeitsbeiwerts von vor. k s = 0, 5 k (14.1) 14.4 Mehrbrunnenanlagen Zur Trockenhaltung einer Baugrube werden gewöhnlich mehrere Brunnen angeordnet. Wenn man sich die Baugrube ringförmig mit n Brunnen umgeben denkt, kann man die ganze Grube als einen großen Ersatzbrunnen mit der n-fachen Kapazität der Einzelbrunnen und dem Ringradius als Brunnenradius auffassen. Bei allgemeiner Grundrissform der Baugrube ist deren Fläche in eine gleich große Kreisfläche umzurechnen.

14 14 Grundwasserhaltung Abschätzung eines Ersatzbrunnenradius Bild 14.16: Abschätzung eines Ersatzbrunnenradius h 0 unabgesenkte Wasserspiegelhöhe h Wasserspiegelhöhe in der Baugrube h Wasserspiegelhöhe im Brunnen s Absenkung in der Baugrube a/b längere/kürzere Seite der von den Brunnen eingeschlossenen Fläche Ersatzradius r A Bei rechteckigen Baugruben mit a/b < 3 kann der Ersatzbrunnenradius r A mit r A a b = (14.13) π angesetzt werden. Bei sehr lang gestreckten Baugruben gilt a r A = (14.14) 3 Anstelle der Umwandlung kann man r A auch aus Bild ermitteln, es gilt r A = η b (14.15)

15 14 Grundwasserhaltung Bild 14.17: Ermittlung des Ersatzradius bei rechteckigen Baugruben (aus Herdt&Arndts 1994) η a/b Beiwert längere/kürzere Seite der von den Brunnen eingeschlossenen Fläche Abschätzung der insgesamt anfallende Wassermenge Bezeichnungen siehe Bild Die insgesamt anfallende Wassermenge bei Baugruben kann folgendermaßen abgeschätzt werden: h0 h Q = k π (14.16) ln r 0 ln r A Für den Fall, dass lnr 0 lnr A < 1 ( ln(r 0 /r A ) wird, gilt die Gleichung nicht. Nach dem empirischen Ansatz von Weyrauch rechnet man für Fälle mit r A /r 0 > 0,5 mit Q k ( ) ra h0 h + 0, r0 = π 5 (14.17)

16 14 Grundwasserhaltung Abschätzung der Eintauchtiefe der Brunnen s Bild 14.18: Brunneneintauchtiefe bei gleichem Abstand (aus Schmidt 006) h 0 unabgesenkte Wasserspiegelhöhe h Wasserspiegelhöhe in der Baugrube h Wasserspiegelhöhe im Brunnen s Absenkung in der Baugrube k Durchlässigkeitsbeiwert q Entnahmemenge des Einzelbrunnens (Q/n) r A Ersatzradius r gebohrter Brunnenradius b Brunnenabstand Wichtig für das Erreichen der Wasserspiegelhöhe h in der Baugrube (= Absenkziel) ist die Berechnung der Eintauchtiefe des Brunnens. Dabei bestimmt die Wasserspiegelhöhe im Brunnen, h, das Fassungsvermögen des Brunnens mit (vgl. Gleichung (14.9). Für den Einzelbrunnen gilt h = h ln b ln r 1,5q k π (14.18) Wenn die Brunnen sehr eng stehen, muss der Faktor 1,5 bis auf erhöht werden.

17 14 Grundwasserhaltung Mehrbrunnenanlage Ansatz nach Forchheimer Da die Brunnen nicht unendlich dicht beieinander stehen strömt Wasser ins Innere des Brunnenrings, so dass das Absenkziel in der Ringmitte höher liegt als das des Einzelbrunnens. Es ist nachzuweisen, wie tief im Einzelbrunnen abgesenkt werden muss, damit das Absenkziel in allen Punkten der Baugrube eingehalten wird. h 0 h Bild 14.19: Mehrbrunnenanlage in Schnitt und Grundriss (aus Vorlesungsskript Hochschule Wismar) Berechnungsannahmen für den Ansatz von Forchheimer: alle Brunnen liefern die gleiche Wassermenge alle Brunnen haben die gleiche Tiefe h 0 unterhalb des GW-Spiegels alle Brunnen stellen vollkommene Brunnen dar die Reichweite r 0 ist sowohl für den Einzelbrunnen als auch für die Anordnung von n Brunnen gleich

18 14 Grundwasserhaltung Der Ansatz nach Forchheimer ergibt sich aus Überlagerung der Gleichung für n Einzelbrunnen mit x 1, x,,x n Q = k bzw. Q = k π π n ln r 0 n 1 ln r0 ln n ( h h ) ( ln x + ln x ln x ) ( h h ) 0 1 ( x x... x ) 1 0 n n (14.19) Abstand der einzelnen Brunnen vom Punkt P mit GW-Spiegelhöhe h Die Gleichung für die resultierende Spiegelfläche wird somit Q 1 h = h0 ln r0 ln( x1 x... xn (14.0) k π n Arbeitsschritte bei der Bemessung einer Mehrbrunnenanlage 1. Festlegung der Absenkung s und der Brunnentiefe h 0 h0 (, 3, 0) s (14.1). Ermittlung des Ersatzradius r A a/b 3 3 < a/b < 7 a/b 7 a b r A = r A = η b π a r A = 3 3. Abschätzen der Reichweite r 0 und der Gesamtwassermenge Q r 0 = 3000 s k Q = k 4. Wahl der Brunnenanzahl n und Anordnung π h0 h ln r 0 ln bzw. ( ) 0 r0 r A r A Q = k π h h + 0, 5 5. Dimensionierung der Brunnen: Es wird der Brunnen mit der größten Absenkung betrachtet.! 1 h = min ln( x1 x... xn ) = min n Wahl des Brunnenradius r Überprüfung der erforderlichen Fördermenge q 6. Überprüfung des Absenkziels im ungünstigsten Punkt q q (Fassungsvermögen)

19 14 Grundwasserhaltung h 1 max ln 1 n! = n ( x x... x ) = max Q 1 h h0 ln r0 ln( x1 x... x k π n = n Beispiel: Bemessung einer Mehrbrunnenanlage Bild 14.0: Baugrube: Situation im Berechnungsbeispiel Erforderliche Absenkung: Brunnentiefe GW: unter s =,0 + 0,5 =,5 m h 0 = (, 3,0) s = 5,5 7,5 m gewählt: h 0 = 7 m h = h 0 - s = 4,5 m Reichweite: r 0 = 3000 s k = 3000, = 37 m ln r 0 = 5,46 Wassermenge für Ersatzbrunnen: a/b = 60/30 r A = π = 4m lnr A = 3,18 m h Q = π k ln r 0 0 h ln r A = π ,5 5,46 3,18 = 0,0396 m 3 s Q i = Q / n = 0,0396 / 6 = 0,0066 m 3 /s Überprüfung des Absenkziels für den Punkt A: h n Q 1 = h0 ln r0 ln π k n i= 1 A x i

20 14 Grundwasserhaltung 14-0 Abstände: x 1 = x 4 = 61,8 m ln 61,8 = 8,5 x = x 5 = 33,5 m ln 33,5 = 7,04 x 3 = x 6 = 15 m ln 15 = 5,44 h A = 3 ln x i = 0,73 0, ,46 0,73 = 3,7 m π 10 6 h A = 4,86 m > h erf = 4,50 m Absenkziel nicht erreicht! Erforderliche Wassermenge zur Gewährleistung des Absenkziels: Q Q i 3 7 4,5 = π 10 0,73 5, ,045 m = = 0, s Dimensionierung der Brunnen: m = 0,045 s 3 > 0,0396 Es wird der Brunnen (5) betrachtet, für den die größte Absenkung zu erwarten ist und der somit für die Bemessung maßgebend ist. Der Brunnendurchmesser wird zu 400 mm gewählt n Q 1 h = h0 ln r0 ln π k n i= 1 x 1 = x 3 = x 5 = 30 m 3 ln 30 = 10, x 4 = x 6 = 4,5 m ln 4,5 = 7,5 x = 0, m ln 0, = -1,6 x i ln x i = 16,1 0,045 16,1 h = 7 5,46 = 9, m 3 h = 3,03 m π 10 6 Überprüfung des Fassungsvermögens: m s 3 q = π r 0 h k 15 = π 0, 3, m = 0,008 s 3 > m 0,0075 s 3

21 14 Grundwasserhaltung 14-1 Wassermenge zulässig! 14.5 Pumpversuche Ermittlung der Durchlässigkeit Der Durchlässigkeitskoeffizient k wird im Labor entweder im Durchlässigkeitsgerät oder nach empirischen Regeln, z.b von Hazen oder Beyer aus der Korngrößenverteilung bestimmt. Hazen m k = C d10 (14.) s 0,7 + 0,03 T mit d 10 in [mm] und C =, dabei ist T die Wassertemperatur in C 86,4 für T=10 C ist k = 0,0116 d 10 Beyer Verbesserte Formel nach Hazen unter Einbeziehung des Ungleichförmigkeitsgrades d 60 U = : d 10 In Abhängigkeit von U kann aus Bild 14.1 ein Wert c ermittelt werden, der k-wert nach Beyer ergibt sich dann zu m k = c d10 s (14.3)

22 14 Grundwasserhaltung 14- Bild 14.1: c-wert zur Ermittlung von k nach Beyer (aus Herth & Arndts 1994) Besser ist jedoch die Ermittlung mittels Feldversuchen wie z.b. Stationären und instationären Pumpversuchen Einschwingversuchen (dynamische Wasserspiegeländerungen mittels Druckluft) Stationärer Pumpversuch In einer zum Brunnen ausgebauten Bohrung wird Wasser abgepumpt. In mindestens Beobachtungspegeln wird die Spiegelbeeinflussung gemessen. Bis zum Erreichen eines stationären Spiegelverlaufs können bis zu 1 bis Wochen erforderlich sein.

23 14 Grundwasserhaltung 14-3 Bild 14.: Brunnen und Beobachtungsmessstelle bei Pumpversuch (aus Schmidt 006) k q ln x ln x = (14.4) π y y Einschwingversuch Beim Einschwingverfahren wird im Aquifer/Brunnen-System eine kurzzeitige Wasserspiegeländerung angeregt. Dazu wird in einer nach oben hermetisch abgeriegelten Grundwassermessstelle oder einem Brunnen der Ruhewasserspiegel mit Druckluft um ca. 50 cm abgesenkt (Bild 14.3). Durch plötzliches Öffnen des Verschlusses kehrt der Wasserspiegel wieder in seine Ausgangslage zurück. Mit einer elektrischen Druckmessdose werden die Wasserspiegelveränderungen aufgezeichnet (Bild 14.4). Aus der Art und Dauer des Schwingungsvorganges wird die Transmissivität T = k Dicke des Aquifers berechnet. Durch Messen bzw. rechnerisch-iterative Ermittlung der Eigenfrequenz ω0 und des Dämpfungskoeffizienten β lässt sich die Transmissivität (14.5) bzw. der Durchlässigkeitsbeiwert k (14.6) in Höhe des Brunnenfilters bestimmen: T ϖ 0 m = 1,3 rw (14.5) β s

24 14 Grundwasserhaltung 14-4 Mit h 0 = Mächtigkeit des Aquifers T k = (14.6) h 0 Bild 14.3: Vorrichtung für Einschwingversuch, aus Schmidt (006) nach Firmenprospekt Smoltczyk & Partner

25 14 Grundwasserhaltung 14-5 Bild 14.4: Schwingung der Wassersäule bei a) gut durchlässigen und b) gering durchlässigen Böden

Grundwasserhydraulik Und -erschließung

Grundwasserhydraulik Und -erschließung Vorlesung und Übung Grundwasserhydraulik Und -erschließung DR. THOMAS MATHEWS TEIL 5 Seite 1 von 19 INHALT INHALT... 2 1 ANWENDUNG VON ASMWIN AUF FALLBEISPIELE... 4 1.1 BERECHNUNGSGRUNDLAGEN... 4 1.2 AUFGABEN...

Mehr

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbh

DR. SPANG Ingenieurgesellschaft für Bauwesen Geologie und Umwelttechnik mbh Anlage: 8.1.1.1 Zufluß zur Baugrube (mit A RE ) K f = 5,00E-03 [m/s] Freier GW - Spiegel (Formel (20) HERTH / ARNDTS) Baugruben- / Brunnenfläche a b Die Brunnenfläche ist die Fläche, die von den am Baugrubenrand

Mehr

Veranlassung Aufgabenstellung Wassergewinnung mit Brunnen

Veranlassung Aufgabenstellung Wassergewinnung mit Brunnen Dipl.-Ing. P. Guckelsberger Vorrechenübung Brunnenbemessung - SiWaWi-2 Schlagworte: Brunnenfassungsvermögen Q F / Brunnenergiebigkeit Q E / optimale Absenkung s zum Skript SiWaWi-2 Eckhardt/Guckelsberger

Mehr

ÜBUNG BRUNNENBAU / GRUNDWASSERABSENKUNG

ÜBUNG BRUNNENBAU / GRUNDWASSERABSENKUNG ÜBUNG BRUNNENBAU / GRUNDWASSERABSENKUNG Brunnenarten Unterscheidung der Brunnenarten nach: - Art des Einbaus in den Aquifer: -- Horizontalbrunnen -- Vertikalbrunnen vollkommene Brunnen unvollkommene Brunnen

Mehr

GW Absenkungen bei Baumaßnahmen Gefahr für Hamburgs Bausubstanz?

GW Absenkungen bei Baumaßnahmen Gefahr für Hamburgs Bausubstanz? GW Absenkungen bei Baumaßnahmen Gefahr für Hamburgs Bausubstanz? Vortrag Grundwasserabsenkungen bei Baumaßnahmen Prof. Dr. Ing. Klaus Jürgen Buchmann HafenCity Universität Hamburg Inhalt 1. Vorbemerkungen

Mehr

3. Grundwasser in Baugruben 3.1 Wasserhaltung

3. Grundwasser in Baugruben 3.1 Wasserhaltung 3.1 Wasserhaltung. 3. Grundwasser in Baugruben 3.1 Wasserhaltung Im Hinblick auf die unterschiedlichsten Erscheinungsformen des Wassers sind im Zusammenhang mit Baugruben im Wasser folgende Fälle zu unterscheiden:

Mehr

Hydrotechnische Berechnungen der Grundwasserabsenkungsmaßnahmen während der Bauzeit

Hydrotechnische Berechnungen der Grundwasserabsenkungsmaßnahmen während der Bauzeit Landeshauptstadt München Beilage C1-3 Baureferat Ingenieurbau J 1 Hydrotechnische Berechnungen der Grundwasserabsenkungsmaßnahmen während der Bauzeit zum Antrag auf Planfeststellung für den Planfeststellungsabschnitt

Mehr

Das Baustellenhandbuch für den Tiefbau

Das Baustellenhandbuch für den Tiefbau FORUM VERLAG HERKERT GMBH Mandichostraße 18 86504 Merching Telefon: 08233/381-123 E-Mail: [email protected] www.forum-verlag.com Das Baustellenhandbuch für den Tiefbau Liebe Besucherinnen und Besucher

Mehr

Prüfung im Modul Geotechnik III. im WS 2014/2015. am

Prüfung im Modul Geotechnik III. im WS 2014/2015. am Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften Institut und Versuchsanstalt für Geotechni Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach Franzisa-Braun-Straße 7 64287 Darmstadt Tel. +49 6151 16 2149 Fax +49 6151 16

Mehr

Landwehrkanal Lösungsvorschlag Frau Kleimeier - überschlägliche Bauzeitabschätzung Variante I in einen 30 m-abschnitt - Stand 08.08.2008 Nr. Vorgangsname Dauer 1 Vorbereitende Maßnahmen 8 Tage -2-1 1 2

Mehr

Rolf Mull Hartmut Holländer. Grundwasserhydraulik. und -hydrologie. Eine Einführung. Mit 157 Abbildungen und 20 Tabellen. Springer

Rolf Mull Hartmut Holländer. Grundwasserhydraulik. und -hydrologie. Eine Einführung. Mit 157 Abbildungen und 20 Tabellen. Springer Rolf Mull Hartmut Holländer Grundwasserhydraulik und -hydrologie Eine Einführung Mit 157 Abbildungen und 20 Tabellen Springer VI 1 Bedeutung des Grundwassers 1 2 Strukturen der Grundwassersysteme 4 2.1

Mehr

1. Lage des Grundstücks, auf dem die Grundwasserabsenkung erfolgen soll: 2. Personenbezogene Angaben:

1. Lage des Grundstücks, auf dem die Grundwasserabsenkung erfolgen soll: 2. Personenbezogene Angaben: Antrag auf Erteilung einer Wasserrechtlichen Erlaubnis zur vorübergehenden Grundwasserabsenkung (Entnahme von Grundwasser sowie ggf. Wiedereinleitung in das Grundwasser) nach dem Gesetz zur Ordnung des

Mehr

FE-Berechnungen in der Geotechnik (SS 2012)

FE-Berechnungen in der Geotechnik (SS 2012) FE-Berechnungen in der Geotechnik (SS 2012) Sickerströmung: ABAQUS 6.8-1 Beispiel (nach Abaqus 6.8-1; ABAQUS/Documentation) C. Grandas und A. Niemunis KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales

Mehr

Grundwasserabsenkung versus wasserdichte Baugrube -Theorie und Praxis -

Grundwasserabsenkung versus wasserdichte Baugrube -Theorie und Praxis - Grundwasserabsenkung bei Baumaßnahmen Grundwasserabsenkung versus wasserdichte Baugrube -Theorie und Praxis - Referent Dipl.-Ing. Peter Bahnsen BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieur-Gesellschaft mbh Lübecker

Mehr

Musterbeispiele Grundwasser

Musterbeispiele Grundwasser Aufgabe 1: Der Grundwasserspiegel liegt 1 m unter dem Bezugsniveau (OKT) und der gesättigte feinkörnige Boden hat ein Raumgewicht von γ g = 21 kn/m³. OKT h1 = 1 m 1) Wie gross ist die Druckhöhe, die Piezometerhöhe

Mehr

Dezentrale Abwasserbeseitigung durch Versickerung von gereinigtem häuslichen Abwasser

Dezentrale Abwasserbeseitigung durch Versickerung von gereinigtem häuslichen Abwasser Dezentrale Abwasserbeseitigung durch Versickerung von gereinigtem häuslichen Abwasser Hinweise zur Begutachtung der Versickerungseignung des Untergrundes mit Umsetzung hinsichtlich Bemessung der Versickerungsanlage

Mehr

Hydraulik für Bauingenieure

Hydraulik für Bauingenieure Hydraulik für Bauingenieure Von Prof. Dr.-lng. Ekkehard Heinemann Prof. Dipl.-lng."Runo Paul Fachhochschule Köln Mit 130 Bildern und 20 Tabellen 83 Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1998 Die Deutsche

Mehr

Siebkornanalyse, Anwendung von Sichardt, Kusakin, Theis & Co

Siebkornanalyse, Anwendung von Sichardt, Kusakin, Theis & Co Siebkornanalyse, Anwendung von Sichardt, Kusakin, Theis & Co PD. Dr. Traugott Scheytt Ernst-Reuter-Platz 1 10587 Berlin [email protected] 1 Um was geht es? The Good, the Bad, and the Ugly Das

Mehr

Bauen im Grundwasser. Anforderungen an Planung und Ausführung von Bauwerken im Grundwasser. Referent: Dipl.-Ing. (FH) Lars Mauermann

Bauen im Grundwasser. Anforderungen an Planung und Ausführung von Bauwerken im Grundwasser. Referent: Dipl.-Ing. (FH) Lars Mauermann Anforderungen an Planung und Ausführung von Bauwerken im Grundwasser Referent: ist gefährlich. Referent: Inhalt 1. Rechtslage 2. Geotechnische Grundlagen 3. Baugruben im Grundwasser 4. Sicherheit gegen

Mehr

Antrag. Kreisverwaltung Unna Fachbereich Natur und Umwelt Sachgebiet Wasser und Boden Platanenallee Unna DER LANDRAT

Antrag. Kreisverwaltung Unna Fachbereich Natur und Umwelt Sachgebiet Wasser und Boden Platanenallee Unna DER LANDRAT Kreisverwaltung Unna Fachbereich Natur und Umwelt Sachgebiet Wasser und Boden Platanenallee 16 59425 Unna DER LANDRAT Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis gemäß 8 Wasserhaushaltsgesetz

Mehr

Ihr Zeichen Ihre Nachricht Unser Zeichen Datum Ar/die 22. August Untersuchung zur Versickerung von Niederschlagswasser Weserberghausweg, Rinteln

Ihr Zeichen Ihre Nachricht Unser Zeichen Datum Ar/die 22. August Untersuchung zur Versickerung von Niederschlagswasser Weserberghausweg, Rinteln gpb-arke PappelmÄhle 6, 31840 Hess. Oldendorf Matthias Hefele Im Grund 7 31737 Rinteln Standortbewertung Altlastenerkundung Sanierungsmanagement Baugrunduntersuchung GrundwassererschlieÅung GebÇude- /

Mehr

Wassermengenermittlung

Wassermengenermittlung U 81 / 1. Bauabschnitt Freiligrathplatz Flughafen Terminal Wassermengenermittlung Projekt: U 81 / 1. Bauabschnitt Freiligrathplatz Flughafen Terminal Phase: Entwurfsplanung Inhalt: Baugrube Rampe, Tunnelstrecke

Mehr

B.Sc.-Modulprüfung 13-CO-M023 Geotechnik II

B.Sc.-Modulprüfung 13-CO-M023 Geotechnik II Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwissenschaften Institut und Versuchsanstalt für Geotechnik Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach Franziska-Braun-Straße 7 64287 Darmstadt Tel. +49 6151 16 2149 Fax +49 6151

Mehr

Wasserhaltung. Grundlagen Wasserhaltungssysteme offene Wasserhaltung Grundwasserabsenkung Filterbrunnen / Wellpoint. Wasserdichte Baugrube

Wasserhaltung. Grundlagen Wasserhaltungssysteme offene Wasserhaltung Grundwasserabsenkung Filterbrunnen / Wellpoint. Wasserdichte Baugrube zu Theorie Seite 4 bis 30 Wasserhaltung Grundlagen Wasserhaltungssysteme offene Wasserhaltung Grundwasserabsenkung Filterbrunnen / Wellpoint Wasserdichte Baugruben Offene Wasserhaltung Die einfachste Art,

Mehr

Anlage 17.5 Wasserhaltungskonzept Rückbau 220-kV-Leitung Abzweig Götzdorf, LH

Anlage 17.5 Wasserhaltungskonzept Rückbau 220-kV-Leitung Abzweig Götzdorf, LH Projekt/Vorhaben: Anlage 17.5 Wasserhaltungskonzept Rückbau 220-kV-Leitung Abzweig Götzdorf, LH-14-2153 380-kV-Leitung Stade Landesbergen, Abschnitt: Stade Sottrum, Teilabschnitt: Raum Stade, LH-14-3110

Mehr

Ermittlung des zu erwartenden höchsten Grundwasserstandes in Berlin

Ermittlung des zu erwartenden höchsten Grundwasserstandes in Berlin Ermittlung des zehgw in Berlin Titel Ermittlung des zu erwartenden höchsten Grundwasserstandes in Berlin Dipl.-Geol. A. Limberg, Dipl. Geol. U. Hörmann Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,

Mehr

GGU-DRAWDOWN. Berechnung von Mehrbrunnenanlagen mit Optimierungsroutinen VERSION 4. Stand der Bearbeitung: Februar 2018

GGU-DRAWDOWN. Berechnung von Mehrbrunnenanlagen mit Optimierungsroutinen VERSION 4. Stand der Bearbeitung: Februar 2018 Berechnung von Mehrbrunnenanlagen mit Optimierungsroutinen GGU-DRAWDOWN VERSION 4 Stand der Bearbeitung: Februar 2018 Copyright: Prof. Dr. Johann Buß Technische Umsetzung und Vertrieb: Civilserve GmbH,

Mehr

Geplante Grundwasserhaltung Neubau Eisenbahnüberführung Geh- und Radweg Nördlich Rastatt (B3/B36) Flurstück-Nr. 2322/14

Geplante Grundwasserhaltung Neubau Eisenbahnüberführung Geh- und Radweg Nördlich Rastatt (B3/B36) Flurstück-Nr. 2322/14 Geplante Grundwasserhaltung Neubau Eisenbahnüberführung Geh- und Radweg Nördlich Rastatt (B3/B36) Flurstück-Nr. 2322/14 Erläuterungsbericht zum Wasserrechtlichen Antrag E. Funk Büro für Hydrogeologie Rothofweg

Mehr

Institut für Geotechnik. Berechnung des Erddrucks nach: -DIN 4085: Baugrund-Berechnung des Erddrucks. -EAB 5.Auflage (2012)

Institut für Geotechnik. Berechnung des Erddrucks nach: -DIN 4085: Baugrund-Berechnung des Erddrucks. -EAB 5.Auflage (2012) Prof. Dr.-Ing. Marie-Theres Steinhoff Erick Ulloa Jimenez, B.Sc. Berechnung des Erddrucks nach: -DIN 4085:2011-05 Baugrund-Berechnung des Erddrucks -EAB 5.Auflage (2012) WiSe 2014-2015 1 HOCHSCHULE BOCHUM

Mehr

5. Eigenschwingungen

5. Eigenschwingungen 5. Eigenschwingungen Bei Innenraumproblemen gibt es wie bei elastischen Strukturen Eigenschwingungen. Eigenschwingungen sind rein reelle Lösungen der Helmholtz-Gleichung bei homogenen Randbedingungen.

Mehr

Physikprotokoll: Massenträgheitsmoment. Issa Kenaan Torben Zech Martin Henning Abdurrahman Namdar

Physikprotokoll: Massenträgheitsmoment. Issa Kenaan Torben Zech Martin Henning Abdurrahman Namdar Physikprotokoll: Massenträgheitsmoment Issa Kenaan 739039 Torben Zech 738845 Martin Henning 736150 Abdurrahman Namdar 739068 1. Juni 2006 1 Inhaltsverzeichnis 1 Vorbereitung zu Hause 3 2 Versuchsaufbau

Mehr

Übung 1 - Musterlösung

Übung 1 - Musterlösung Experimentalphysik für Lehramtskandidaten und Meteorologen 8. April 00 Übungsgruppenleiter: Heiko Dumlich Übung - Musterlösung Aufgabe Wir beginnen die Aufgabe mit der Auflistung der benötigten Formeln

Mehr

Physikalisches Pendel

Physikalisches Pendel Physikalisches Pendel Nach einer kurzen Einführung in die Theorie des physikalisch korrekten Pendels (ausgedehnte Masse) wurden die aus der Theorie gewonnenen Formeln in praktischen Messungen überprüft.

Mehr

Planfeststellungsabschnitt Frankfurt. - Hydrogeotechnische Stellungnahme Stationsbaugrube, östl. Rampenbauwerk, Bergung Verbauträger - ANLAGE 10.5.

Planfeststellungsabschnitt Frankfurt. - Hydrogeotechnische Stellungnahme Stationsbaugrube, östl. Rampenbauwerk, Bergung Verbauträger - ANLAGE 10.5. DR.SPANG INGENIEURGESELLSCHAFT FÜR BAUWESEN, GEOLOGIE UND UMWEL TIECHNIK MBH OB ProjektBau GmbH S-Bahn Rhein-Main (I.BV-MI-P(5)) Hahnstraße 52 60528 Frankfurt am Main Projekt-Nr. 28.2288 Datei P2288s 140627.

Mehr

Einführung in die Integralrechnung. Mag. Mone Denninger 13. November 2005

Einführung in die Integralrechnung. Mag. Mone Denninger 13. November 2005 Einführung in die Integralrechnung Mag. Mone Denninger. November 5 INHALTSVERZEICHNIS 8. Klasse Inhaltsverzeichnis Einleitung Berechnung einfacher Stammfunktionen. Integrationsregeln.........................

Mehr

GGU-DRAWDOWN. Berechnung von Mehrbrunnenanlagen mit Optimierungsroutinen VERSION 3. Stand der Bearbeitung: Januar 2017

GGU-DRAWDOWN. Berechnung von Mehrbrunnenanlagen mit Optimierungsroutinen VERSION 3. Stand der Bearbeitung: Januar 2017 Berechnung von Mehrbrunnenanlagen mit Optimierungsroutinen GGU-DRAWDOWN VERSION 3 Stand der Bearbeitung: Januar 2017 Copyright: Prof. Dr. Johann Buß Technische Umsetzung und Vertrieb: Civilserve GmbH,

Mehr

Physikalisches Grundpraktikum

Physikalisches Grundpraktikum Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald / Institut für Physik Physikalisches Grundpraktikum Praktikum für Mediziner M1 Viskose Strömung durch Kapillaren Name: Versuchsgruppe: Datum: Mitarbeiter der Versuchsgruppe:

Mehr

Bestimmung der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit (k f -Wert) aus der Kornverteilungskurve

Bestimmung der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit (k f -Wert) aus der Kornverteilungskurve Bestimmung der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit (k f -Wert) aus der Kornverteilungskurve Methodik: - Verfahren beruht auf der praktischen Erfahrung, dass der k f -Wert abhängig ist: vom wirksamen

Mehr

Wassergewinnungsanlagen zur Flurabstandsregulierung: Planung-Bau-Service

Wassergewinnungsanlagen zur Flurabstandsregulierung: Planung-Bau-Service Wassergewinnungsanlagen zur Flurabstandsregulierung: Planung-Bau-Service 1 1. Einleitung 1. Einleitung 2. Planung von Grundwasserabsenkungen zur Gebäudetrockenhaltung 3. Beispiele permanenter Grundwasserabsenkungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis VII

Inhaltsverzeichnis VII VII 1 Einführung 1 2 Baubetriebliche und vertragsrechtliche Grundlagen 3 2.1 Phasen während der Bauwerksentstehung 3 2.2 Begriffe 4 2.2.1 Bauaufgabe, Bauleistung und Prozess 4 2.2.2 Bauverfahren, Verfahrenstechnik,

Mehr

Für die Bearbeitung wurden der ingeo-consult GbR Lagepläne, Maßstab 1 : 500/1.000, zur Verfügung

Für die Bearbeitung wurden der ingeo-consult GbR Lagepläne, Maßstab 1 : 500/1.000, zur Verfügung ingeo-consult GbR Am Truxhof 1 44229 Dortmund Weßlings Kamp 19 48653 Coesfeld Gesellschafter Dipl.-Ing. Rolf Funke Dipl.-Geol. Karsten Weber A m Truxhof 1 44229 Dortmund fon 0231/9678985-0 fax 0231/9678985-5

Mehr

Mathematik Kurs auf erhöhtem Anforderungsniveau Aufgabenvorschlag Teil 2

Mathematik Kurs auf erhöhtem Anforderungsniveau Aufgabenvorschlag Teil 2 Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Zentrale schriftliche Abiturprüfung 06 Aufgabenvorschlag Teil Hilfsmittel: Nachschlagewerk zur Rechtschreibung

Mehr

3.3 Absenkungsverlauf

3.3 Absenkungsverlauf 3.3 Absenkungsverlauf 3.3.1 Aufgabe 3.3.1.1 Verzögerungsfunktion Der Absenkungsverlauf des Grundwassers auf Grund einer Entnahme aus einem Brunnen (z.b. durch einen so genannten Pumpversuch) kann in erster

Mehr

Teil 1. Brunnen des Wasserverbandes Kinzig (WVK)

Teil 1. Brunnen des Wasserverbandes Kinzig (WVK) Teil 1 Brunnen des Wasserverbandes Kinzig (WVK) 1 1.1 Allgemeines Die acht Brunnen des Wasserverbandes Kinzig (WVK) sind in eine Südgruppe (I, II, III und IV, im Tal der Bracht südlich und östlich von

Mehr

Erdgasfernleitung NOWAL. (Nordwest-Anbindungsleitung) Vorbemessung der Bauwasserhaltung

Erdgasfernleitung NOWAL. (Nordwest-Anbindungsleitung) Vorbemessung der Bauwasserhaltung Erdgasfernleitung NOWAL (Nordwest-Anbindungsleitung) Vorbemessung der Bauwasserhaltung Auftraggeber: GASCADE Gastransport GmbH Kölnische Straße 108-112 34119 Kassel Auftragnehmer: DAS BAUGRUND INSTITUT

Mehr

vertikale effektive Spannung log σ' z [kpa] M E ' 1

vertikale effektive Spannung log σ' z [kpa] M E ' 1 Aufgabe 1: Ödometerversuch Im Labor wurde an einem Seebodenlehm ein Ödometerversuch durchgeführt. Im Folgenden ist eine kure Übersicht der Messresultate usammengestellt, mit denen im Weiteren dieses Musterbeispieles

Mehr

! " # # # $%&!& && % ' ( ) *++,-*++.

!  # # # $%&!& && % ' ( ) *++,-*++. ! " # # # $%&!& && % ' ( ) *++,-*++. /0 0. Literatur 1. Einführung 1.1 Aufgaben und Ziele der Geohydrologie 1.2 Anwendungsgebiete und Fragestellungen der Geohydraulik 1.3 Grundwasser und seine Bedeutung

Mehr

M. 1 : Flur 11. Flur 16. Flur 10. Promenadenweg 3,0 2,0 4,0 7,0 3,5. Stellplatzanlage 3,0. Rathaus. Landentwicklung LGLN 61/2.

M. 1 : Flur 11. Flur 16. Flur 10. Promenadenweg 3,0 2,0 4,0 7,0 3,5. Stellplatzanlage 3,0. Rathaus. Landentwicklung LGLN 61/2. Geologie und Umwelttechnik Dipl.-Geologe Jochen Holst 08 BG S Sulingen, nördlich Promenadenweg Geotechnische Untersuchungen zu Versickerungsmöglichkeiten Vorgang Die Stadt Sulingen beabsichtigt die Änderung

Mehr

) (1 BE) 1 2 ln 2. und somit

) (1 BE) 1 2 ln 2. und somit 1 Aufgaben aus dem Aufgabenpool 1 1.1 Analysis A1_1 Eine Funktion f ist durch 1 x f(x) e 1, x IR, gegeben. Ermitteln Sie die Nullstelle der Funktion f. ( ) b) Die Tangente an den Graphen von f im Punkt

Mehr

Hausarbeit Grundlagen des Grundbaus (Version 6.8 Teil 2)

Hausarbeit Grundlagen des Grundbaus (Version 6.8 Teil 2) Hausarbeit Grundbau Teil 2 Seite 1 Lehrstuhl für Grundbau, Boden- und Felsmechani Vorname:.............................. Name:.............................. Matr.-Nr.:.............................. E-mail:..............................

Mehr

Hydromechanik Teilaufgabe 1 (Pflicht)

Hydromechanik Teilaufgabe 1 (Pflicht) Teilaufgabe 1 (Pflicht) Für die Bemessung eines Sielbauwerkes sollen zwei verschiedene Varianten für einen selbsttätigen Verschluss der Breite t untersucht werden. Beide sind im Punkt A drehbar gelagert:

Mehr

Zur Theorie des vollkommenen und unvollkommenen Brunnens

Zur Theorie des vollkommenen und unvollkommenen Brunnens Zur Theorie des vollkommenen und unvollkommenen Brunnens Ein Beitrag von Dr.-lng. Günther Nahrgang Köln-Klettenberg Aus dem Institut für Hydromechanik, Stauanlagen und Wasserversorgung der Technischen

Mehr

KLAUSUR STRÖMUNGSLEHRE. Studium Maschinenbau. und

KLAUSUR STRÖMUNGSLEHRE. Studium Maschinenbau. und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfram Frank 14.10.2005 Lehrstuhl für Fluiddynamik und Strömungstechnik Aufgabe Name:... Matr.-Nr.:... Vorname:... HS I / HS II / IP / WI (Punkte) Frage 1)... Frage 2)... Beurteilung:...

Mehr

1 Vorgang und Aufgabenstellung

1 Vorgang und Aufgabenstellung g e o t e a m Brandschachtstraße 2 44149 Dortmund Landeshauptstadt Düsseldorf Amt für Verkehrsmanagement 66/4 Auf m Hennekamp 45 40225 Düsseldorf Brandschachtstraße 2 44149 Dortmund T: 02 31.9 67 889-0

Mehr

Kontinuierliche Systeme und diskrete Systeme

Kontinuierliche Systeme und diskrete Systeme Kontinuierliche Systeme und diskrete Systeme home/lehre/vl-mhs-1/inhalt/folien/vorlesung/1_disk_kont_sys/deckblatt.tex Seite 1 von 24. p.1/24 Inhaltsverzeichnis Grundbegriffe ingenieurwissenschaftlicher

Mehr

Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW M GK HT 3 Seite 1 von 5. Unterlagen für die Lehrkraft. Abiturprüfung Mathematik, Grundkurs

Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW M GK HT 3 Seite 1 von 5. Unterlagen für die Lehrkraft. Abiturprüfung Mathematik, Grundkurs Seite 1 von 5 Unterlagen für die Lehrkraft Abiturprüfung 27 Mathematik, Grundkurs 1. Aufgabenart 1 Analysis 2. Aufgabenstellung siehe Prüfungsaufgabe. Materialgrundlage 4. Bezüge zu den Vorgaben 27 1.

Mehr

Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie Trinkwasserschutzgebiete

Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie Trinkwasserschutzgebiete Trinkwasserschutzgebiete Grundlagen der hydrogeologischen Abgrenzung von Wasserschutzgebieten (DVGW-Regelwerk W 101) Dr. Dieter Kämmerer, 29.08.2013 DVGW Regelwerk W 101 wird in fast allen Bundesländern

Mehr

Freiwillige studienbegleitende Hausarbeit (PO 2013) Grundlagen Bodenmechanik & Grundbau (Version 7 Aufgabe 5)

Freiwillige studienbegleitende Hausarbeit (PO 2013) Grundlagen Bodenmechanik & Grundbau (Version 7 Aufgabe 5) Hausarbeit Bodenmechanik & Grundbau Aufgabe 5 Seite 1 Lehrstuhl für Grundbau, Boden- und Felsmechanik Ruhr-Universität Bochum Vorname:... Name:... Matr.-Nr.:... E-mail:... Studiengang:... Ausgabedatum:

Mehr

Lösungen zum Arbeitsblatt: y = mx + b Alles klar???

Lösungen zum Arbeitsblatt: y = mx + b Alles klar??? I. Zeichnen von Funktionen a) Wertetabelle x -4-3 - -1 0 1 3 4 y =,5x -10-7,5-5 -,5 0,5 5 7,5 10 y = - x,7 1,3 0,7 0-0,7-1,3 - -,7 3 y = x 1,5-9,5-7,5-5,5-3,5-1,5 0,5,5 4,5 6,5 y = - 1 x + 4 3,5 3,5 1,5

Mehr

LAND- und FORST- WIRTSCHAFT. Düngung Boden Waldnutzung WASSERWIRTSCHAFT. Nutzung und Erhaltung der Wasservorkommen nach Menge und Güte

LAND- und FORST- WIRTSCHAFT. Düngung Boden Waldnutzung WASSERWIRTSCHAFT. Nutzung und Erhaltung der Wasservorkommen nach Menge und Güte Vorlesung Wasserbewirtschaftung SS-2008 WASSERVERSORGUNG Wassererschließung Aufbereitungsanlagen LANDSCHAFTSWASSER -HAUSHALT Gewässerausbau Bewässerung Entwässerung LAND- und FORST- WIRTSCHAFT Düngung

Mehr

Grundwasserfassungen. Schachtbrunnen

Grundwasserfassungen. Schachtbrunnen Grundwasserfassungen Wir unterscheiden bei den Grundwasserfassungen die senkrechten (vertikalen) Fassungen, die Grundwasserleiter in beliebiger Tiefe unter Tage nutzen, und die waagrechten (horizontalen)

Mehr

Untersuchung der hydraulischen Randbedingungen an zwei Regenrückhalte- und Versickerungsanlagen an der BAB A4

Untersuchung der hydraulischen Randbedingungen an zwei Regenrückhalte- und Versickerungsanlagen an der BAB A4 Untersuchung der hydraulischen Randbedingungen an zwei Regenrückhalte- und Versickerungsanlagen an der BAB A4 Donath, Olaf I. Einleitung II. Methodik III. Auswertung Betreuer: Prof. Dr.-Ing. T. Grischek

Mehr

Berechnung von Formfaktoren

Berechnung von Formfaktoren Berechnung von Formfaktoren Oliver Deussen Formfaktorberechnung 1 Formfaktor ist eine Funktion in Abhängigkeit der Geometrie ist unabhängig von reflektierenden oder emittierenden Eigenschaften (ρ) der

Mehr

Gruber I Neumann. Erfolg im Mathe-Abi. Prüfungsaufgaben Hessen GTR / CAS. Übungsbuch für den Grundkurs mit Tipps und Lösungen

Gruber I Neumann. Erfolg im Mathe-Abi. Prüfungsaufgaben Hessen GTR / CAS. Übungsbuch für den Grundkurs mit Tipps und Lösungen Gruber I Neumann Erfolg im Mathe-Abi Prüfungsaufgaben Hessen GTR / CAS Übungsbuch für den Grundkurs mit Tipps und Lösungen Vorwort Vorwort Dieses Übungsbuch ist speziell auf die Anforderungen des zentralen

Mehr

Foto: Fritsch. Übung 3: Bestimmung der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit (k f -Wert) - Ermittlung aus der Kornverteilungskurve -

Foto: Fritsch. Übung 3: Bestimmung der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit (k f -Wert) - Ermittlung aus der Kornverteilungskurve - Übung 3 Hydrogeologie I: Bestimmung der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit Dipl.-Geoökol. M. Schipek TU Bergakademie Freiberg, Institut für Geologie Lehrstuhl für Hydrogeologie Foto: Fritsch Kenngrößen

Mehr

Die projektive Ebene Was sind unendlich ferne Punkte?

Die projektive Ebene Was sind unendlich ferne Punkte? Die projektive Ebene Was sind unendlich ferne Punkte? Prof. Dr. Hans-Georg Rück Fachbereich Mathematik/Informatik Universität Kassel Heinrich-Plett-Str. 40 34132 Kassel Zusammenfassung: Wir konstruieren

Mehr

3.5.6 Geschwindigkeitsprofil (Hagen-Poiseuille) ******

3.5.6 Geschwindigkeitsprofil (Hagen-Poiseuille) ****** 3.5.6 ****** 1 Motivation Bei der Strömung einer viskosen Flüssigkeit durch ein Rohr ergibt sich ein parabolisches Geschwindigkeitsprofil. 2 Experiment Abbildung 1: Versuchsaufbau zum Der Versuchsaufbau

Mehr

Gekoppelte thermisch-hydraulische Simulation einer Spülung zur Altlastensanierung

Gekoppelte thermisch-hydraulische Simulation einer Spülung zur Altlastensanierung Gekoppelte thermisch-hydraulische Simulation einer Spülung zur Altlastensanierung Dipl.-Ing. Michael Berger, BSc Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dietmar Adam Dipl.-Ing. Dr.techn. Roman Markiewicz Institut

Mehr

Erläuterungsbericht Entwässerung Wasserrechtliche Tatbestände

Erläuterungsbericht Entwässerung Wasserrechtliche Tatbestände Anlage 2 Erläuterungsbericht Entwässerung Wasserrechtliche Tatbestände Vorhabenträger: DB Station&Service AG Bahnhofsmanagement Augsburg I.SV-S-AUG Viktoriastr. 1 86150 Augsburg DB Netz AG Keine Baurechtsrelevanten

Mehr

Pflichtteil Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analytische Geometrie 1...

Pflichtteil Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analytische Geometrie 1... Pflichtteil Wahlteil Analysis 8 Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis 9 Wahlteil Analytische Geometrie Wahlteil Analytische Geometrie 9 Lösungen: Pflichtteil Lösungen zur Prüfung : Pflichtteil Benötigte

Mehr

Abiturprüfung Mathematik Baden-Württemberg (ohne CAS) Wahlteil - Aufgaben Analysis I Aufgabe I : Gegeben sind die Funktionen f und g durch f(x) cos( π x) und g(x) ( x) f(x) ; x Ihre Schaubilder sind K

Mehr

Anforderungen an einen Antrag gemäß 57 Abs. 2 LWG NRW für den Bau, Betrieb und/oder die wesentliche Änderung einer Kläranlage

Anforderungen an einen Antrag gemäß 57 Abs. 2 LWG NRW für den Bau, Betrieb und/oder die wesentliche Änderung einer Kläranlage Anforderungen an einen Antrag gemäß 57 Abs. 2 LWG NRW für den Bau, Betrieb und/oder die wesentliche Änderung einer Kläranlage 1 Anschreiben zum Antrag 2 Erläuterungsbericht mit folgenden Angaben: Veranlassung,

Mehr

Hydrologie und Flussgebietsmanagement

Hydrologie und Flussgebietsmanagement Hydrologie und Flussgebietsmanagement o.univ.prof. DI Dr. H.P. Nachtnebel Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiver Wasserbau Gliederung der Vorlesung Statistische Grundlagen Extremwertstatistik

Mehr

Prüfung im Fach Grundbau II

Prüfung im Fach Grundbau II BAUINGENIEURWESEN Fachgebiet Bodenmechanik und Grundbau Prof. Dr.-Ing. habil. Christos Vrettos Prüfung im Fach Grundbau II Masterstudiengang Bauingenieurwesen Wintersemester 2016/2017 17. März 2017 Name:

Mehr

Rührkesselmodell in Deutschland Konsequenzen für Untersuchungsstrategien

Rührkesselmodell in Deutschland Konsequenzen für Untersuchungsstrategien Rührkesselmodell in Deutschland Konsequenzen für Untersuchungsstrategien Jochen Stark Referat Boden und Altlasten, Grundwasserschutz und Wasserversorgung Workshop der MAGPlan - Begleitgruppe 28./29. Juni

Mehr

K U R S S T A T I K / F E S T I G K E I T S L E H R E

K U R S S T A T I K / F E S T I G K E I T S L E H R E BAULEITER HOCHBAU K U R S S T A T I K / F E S T I G K E I T S L E H R E QUERSCHNITTSWERTE ) Schwerpunktsbestimmungen ) Trägheitsmoment 3) Widerstandsmoment 4) Das statische Moment 5) Beispiele von Querschnittstabellen

Mehr

1.2 Schwingungen von gekoppelten Pendeln

1.2 Schwingungen von gekoppelten Pendeln 0 1. Schwingungen von gekoppelten Pendeln Aufgaben In diesem Experiment werden die Schwingungen von zwei Pendeln untersucht, die durch eine Feder miteinander gekoppelt sind. Für verschiedene Kopplungsstärken

Mehr

Ergänzungsheft Erfolg im Mathe-Abi

Ergänzungsheft Erfolg im Mathe-Abi Ergänzungsheft Erfolg im Mathe-Abi Hessen Prüfungsaufgaben Grundkurs 2012 Grafikfähiger Taschenrechner (GTR), Computeralgebrasystem (CAS) Dieses Heft enthält Übungsaufgaben für GTR und CAS sowie die GTR-

Mehr

Quadratische Funktionen in Anwendung und Erweiterung des Potenzbegriffs

Quadratische Funktionen in Anwendung und Erweiterung des Potenzbegriffs und Erweiterung des Potenzbegriffs Schnittpunkte von Graphen 1. Die Funktionsterme werden gleichgesetzt zur rechnerischen Bestimmung der Koordinaten gemeinsamer Punkte.. Von der entstehenden Gleichung

Mehr

Analysis 5.

Analysis 5. Analysis 5 www.schulmathe.npage.de Aufgaben Gegeben ist die Funktion f durch f(x) = 2 e 2 x 2 (x D f ) a) Geben Sie den größtmöglichen Definitionsbereich der Funktion f an und führen Sie für die Funktion

Mehr

Ebener Spannungszustand 01. Rahmenscherversuch 02/03. Ersatzreibungswinkel 04

Ebener Spannungszustand 01. Rahmenscherversuch 02/03. Ersatzreibungswinkel 04 Seite 1 von 5 Grundbau I 1. Spannungszustand im Boden Ebener Spannungszustand 01 Rahmenscherversuch 02/03 Ersatzreibungswinkel 04 2. Berechnung des aktiven Erddrucks Mindestwandbewegung für Auftreten des

Mehr

Stadt Remscheid Ergänzung zur Entwässerungsstudie Bebauungsplan Nr. 599 Mixsiepen in Remscheid Erläuterungsbericht

Stadt Remscheid Ergänzung zur Entwässerungsstudie Bebauungsplan Nr. 599 Mixsiepen in Remscheid Erläuterungsbericht Stadt Remscheid Ergänzung zur Entwässerungsstudie Bebauungsplan Nr. 599 Mixsiepen in Remscheid Erläuterungsbericht Aufgestellt: Wuppertal im Oktober 2007/KPO/ASC/1591 Ingenieurbüro Reinhard Beck GmbH &

Mehr

Wasserbau-Praxis Mit Berechnungsbeispielen

Wasserbau-Praxis Mit Berechnungsbeispielen Prof. Dr.-Ing. habil. Eberhard Lattermann Wasserbau-Praxis Mit Berechnungsbeispielen Band 1 Gewässerkunde Flussbau Stauanlagen Wasserkraftwerke 2., erweiterte und aktualisierte Auflage Bauwerk Inhaltsverzeichnis

Mehr

1 Kurvenuntersuchung /40

1 Kurvenuntersuchung /40 00 Herbst, (Mathematik) Aufgabenvorschlag B Kurvenuntersuchung /40 Die Tragflächen des berühmten Flugzeuges Junkers Ju-5 können an der Nahtstelle zum Flugzeugrumpf mithilfe der Funktionen f und g mit 8

Mehr

Extremwertaufgaben.

Extremwertaufgaben. Extremwertaufgaben www.schulmathe.npage.de Aufgaben 1. Von einem rechteckigen Stück Blech mit einer Länge von a = 16 cm und einer Breite von b = 10 cm werden an den Ecken kongruente Quadrate ausgeschnitten

Mehr

Inhaltsverzeichnis Übersicht der Entwässerungsabschnitte und Beschreibung der geplanten Entwässerungsanlagen 5-6

Inhaltsverzeichnis Übersicht der Entwässerungsabschnitte und Beschreibung der geplanten Entwässerungsanlagen 5-6 L 1023 Möhra Ettenhausen mit Neuanbindung K 98 Seite 1 Unterlage 13 - Ergebnisse wassertechnischer Untersuchungen Unterlage 13 Ergebnisse wassertechnischer Untersuchungen Seite Inhaltsverzeichnis 1 13.1.

Mehr

1.9. Hydrodynamik Volumenstrom und Massenstrom Die Strömungsgeschwindigkeit

1.9. Hydrodynamik Volumenstrom und Massenstrom Die Strömungsgeschwindigkeit 1.9.1. Volumenstrom und Massenstrom 1.9. Hydrodynamik Strömt eine Flüssigkeit durch ein Gefäss, so bezeichnet der Volumenstrom V an einer gegebenen Querschnittsfläche das durchgeströmte Volumen dv in der

Mehr

Antrag auf Einleitung von Niederschlagswasser in ein Gewässer

Antrag auf Einleitung von Niederschlagswasser in ein Gewässer An Landkreis Nordwestmecklenburg untere Wasserbehörde Postfach 1565 23958 Wismar Antrag auf Einleitung von Niederschlagswasser in ein Gewässer 1. Antragsteller: Firma/Verein/Institution: Name Vorname Straße,

Mehr

XIII Grundwasserhaltung

XIII Grundwasserhaltung Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach Direktor des Institutes und der Versuchsanstalt für Geotechnik der TU Darstadt Seite XIII-1 XIII Grundwasserhaltung 1 Allgeeines Zweck einer Grundwasserhaltungsaßnahe ist

Mehr

Abitur 2013 Mathematik Infinitesimalrechnung II

Abitur 2013 Mathematik Infinitesimalrechnung II Seite 1 http://www.abiturloesung.de/ Seite 2 Abitur 213 Mathematik Infinitesimalrechnung II Teilaufgabe Teil 1 1 (5 BE) Geben Sie für die Funktion f mit f(x) = ln(213 x) den maximalen Definitionsbereich

Mehr

4.7 Magnetfelder von Strömen Magnetfeld eines geraden Leiters

4.7 Magnetfelder von Strömen Magnetfeld eines geraden Leiters 4.7 Magnetfelder von Strömen Aus den vorherigen Kapiteln ist bekannt, dass auf stromdurchflossene Leiter im Magnetfeld eine Kraft wirkt. Die betrachteten magnetischen Felder waren bisher homogene Felder

Mehr

1 Differentialrechnung

1 Differentialrechnung BT/MT SS 6 Mathematik II Klausurvorbereitung www.eah-jena.de/~puhl Thema: Üben, üben und nochmals üben!!! Differentialrechnung Aufgabe Differenzieren Sie folgende Funktionen: a y = ln( b f( = a a + c f(

Mehr

Pflichtteil Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analytische Geometrie 1...

Pflichtteil Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analysis Wahlteil Analytische Geometrie 1... Pflichtteil... Wahlteil Analysis... Wahlteil Analysis... Wahlteil Analysis 3... 5 Wahlteil Analytische Geometrie... Wahlteil Analytische Geometrie... Lösungen: 00 Pflichtteil Lösungen zur Prüfung 00: Pflichtteil

Mehr

Technische Mitteilung

Technische Mitteilung In Bodenplatten von Wohnhäusern u.ä., die durch Wände belastet sind, ist zur Sicherung der Lastquerverteilung eine ausreichende Bewehrung für die Biegebeanspruchung, die auf der Wechselwirkung zwischen

Mehr

Physikalisches Praktikum I

Physikalisches Praktikum I Fachbereich Physik Physikalisches Praktikum I Name: Kugelfallviskosimeter Matrikelnummer: Fachrichtung: Mitarbeiter/in: Assistent/in: Versuchsdatum: Gruppennummer: Endtestat: Dieser Fragebogen muss von

Mehr

Prüfung im Modul Geotechnik III. im WS 2016/2017. am

Prüfung im Modul Geotechnik III. im WS 2016/2017. am Fachbereich Bau- un Uweltingenieurwissenschaften Institut un Versuchsanstalt für Geotechnik Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach Franziska-Braun-Straße 7 6487 Darstat Tel. +49 6151 16 810 Fax +49 6151 16 813

Mehr

Transport Einführung

Transport Einführung Transport Einführung home/lehre/vl-mhs-1/inhalt/folien/vorlesung/8_transport/deckblatt.tex Seite 1 von 24. p.1/24 1. Einführung 2. Transportgleichung 3. Analytische Lösung Inhaltsverzeichnis 4. Diskretisierung

Mehr

Serie 6. x 2 + y 2, 0 z 4.

Serie 6. x 2 + y 2, 0 z 4. Analysis D-BAUG Dr. Cornelia Busch FS 6 Serie 6. Wir betrachten drei verschiedene Flaschen in der Form eines Paraboloids P, eines Hyperboloids H und eines Kegels K. Diese sind wie folgt gegeben: P = {

Mehr