Deutsche Börsengeschichte



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Transkript:

Deutsche Börsengeschichte Mit Beiträgen von Rainer Gömmel, Friedrich-Wilhelm Henning, Karl Heinrich Kaufhold, Bernd Rudolph, Rolf Walter Herausgegeben im Auftrag des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für bankhistorische Forschung von Hans Pohl Schriftleitung: Gabriele Jachmich Fritz Knapp Verlag

Inhalt Vorwort Rolf Walter I. Geld- und Wechselbörsen vom Spätmittelalter bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts 1. 2. 3. 4. 5. 5.1. 5.2. 5.3. 6. 6.1. 6.2. 6.2.1. 6.2.2. 6.2.3. 6.2.3.1. 6.2.3.2. 6.2.4. 6.2.5. 6.2.6. 6.2.7. 6.2.8. Einführung Definition und Abgrenzung Zum Forschungsstand Die Voraussetzungen markt- bzw. börsenmäßigen Verkehrs Die Gegenstände börsenmäßigen" Handels Geld als Tauschmittel und Börsengegenstand" Der Wechsel als Gegenstand börsenmäßigen" Verkehrs Beteiligungspapiere und festverzinsliche Wertpapiere Geschichte der Messen, Märkte und Börsen" Vorbemerkungen Messestädte, Geld- und Wechselplätze Köln Die oberdeutschen Kapital- und Wechselmärkte Nürnberg Augsburg Naumburg und Leipzig Lübeck Kiel Hamburg Sonstige Börsenplätze" 15 20 22 27 30 30 35 38 42 42 43 43 45 51 53 57 62 64 65 66 68 69 Karl Heinrich Kaufhold II. Der Übergang zu Fonds- und Wechselbörsen vom ' ausgehenden 17. Jahrhundert bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert 1. Einleitung 79 2. Der Rahmen der Börsenentwicklung 81

2.1. 2.2. 2.3. 2.4. 3. 3.1. 3.2. 3.3. 3.4. 3.5. 4. 4.1. 4.2. 4,3. 4.4. 4.5. 4.6. 4.7. 4.8. 4.9. 4.10. 4.11. 4.12. 4.13. 4.14. 4.15. Die Börsengeschichte in der allgemeinen" Geschichte Wirtschaftliche Expansion Aufstieg des modernen Staates Folgen für die Geld- und Kapitalmärkte Das deutsche Börsenwesen im Überblick Die Börsenplätze Organisation der Börsen Maklerwesen Die Börsengeschäfte Die Börsenspekulation Einzelne Börsenplätze Augsburg Berlin Bremen Breslau Danzig Hamburg Hannover Köln Königsberg Kolberg Leipzig Lübeck Nürnberg Wien 81 81 82 83 86 86 90 91 92 95 96 96 99 102 103 104 105 110 113 114 115 116 117 119 120 121 124 Rainer Gömmel III. Entstehung und Entwicklung der Effektenbörse im 19. Jahrhundert bis 1914 1. Die moderne Effektenbörse und das 19. Jahrhundert 135 1.1. Die Zeit bis zur Reichsgründung 1871 135 1.1.1. Das Geschäft mit Staatsanleihen 136 1.1.2. Eisenbahnbau und Börse 138 1.1.3. Zentren des Effektenhandels 142 1.1.4. Notwendige qualitative Elemente des Effektenhandels 149 1.2. Wirtschaft und Börse 1871 bis 1914 151 1.2.1. Die Gründerkrise von 1873 und ihre Folgen 153 1.2.2. Wirtschaftsentwicklung und Kapitalmarkt 158

1.3. 1.3.1. 1.3.2. 2. 2.1. 2.2. 2.2.1. 2.2.2. 2.2.3. 2.3. 2.3.1. 2.3.2. 2.3.3. 2.4. 2.4.1. 2.4.2. Börse und Staat Die Besteuerung der Wertpapiere Vor und nach der Börsenreform von 1896 Die Börsenplätze Wien Süd- und Südwestdeutschland Augsburg und München Stuttgart West-, Mittel- und Ostdeutschland Berlin Leipzig, Dresden, Breslau, Königsberg Köln, Essen, Düsseldorf Norddeutschland Hamburg und Bremen Hannover 163 166 170 178 180 183 183 186 189 191 191 192 194 197 197 199 200 Friedrich-Wilhelm Henning IV. Börsenkrisen und Börsengesetzgebung von 1914 bis 1945 in Deutschland 1. Der Umfang des Handels mit Wertpapieren von 1914 bis 1945 211 2. Der Einfluß des Ersten Weltkrieges auf die Effektenbörsen (1914 bis 1918) 218 3. Die Inflationszeit und deren Überwindung (1919 bis 1924) 226 4. Die scheinbare Rückkehr zur Normalität von 1924 bis 1929 242 5. Der Einfluß der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1933 260 6. Die Einflüsse der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik von 1933 bis 1939 270 7. Das Schicksal der Effektenbörsen im Zweiten Weltkrieg (1939 bis 1945) 280 283 Bernd Rudolph V. Effekten- und Wertpapierbörsen, Finanztermin- und Devisenbörsen seit 1945 1. Wiederaufbau der Börsen und des Börsenwesens bis 1955 293 1.1. Die Wiedereröffnung der Börsen nach Kriegsende 294 1.2. Die Wertpapierbereinigung 296

1.3. Kapitalmarktförderung und Kapitalmarktdirigismus 297 1.4. Erste Emissionen und Innovationen am Rentenmarkt 299 2. Öffnung und Reife des Kapitalmarktes 1956 bis 1965 301 2.1. Die internationale Öffnung des Kapitalmarktes 302 2.2. Der Zentrale Kapitalmarktausschuß 303 2.3. Privatisierungen und die Ausgabe von Volksaktien 304 2.4. Kleine und Große Aktienrechtsreform 305 3. Reformdiskussionen und Börsenreformen von 1966 bis 1980 307 3.1. Reformvorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums 309 3.2. Regionalbörsen und Funktionsfähigkeit der Aktienbörse 313 3.3. Wiedereröffnung des Terminhandels 315 3.4. Insider-Regeln 316 3.5. Die Börsengesetznovelle von 1975 318 3.6. Die Entwicklung an den Devisenbörsen 320 4. Wachstum und Innovationen in den achtziger Jahren 322 4.1. Weiterentwicklungen der Terminmärkte 325 4.2. Die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen 327 4.3. Deregulierungen der DM-Auslandsanleihen 329 4.4. Das Börsenzulassungs-Gesetz von 1986 330 4.5. Geregelter Markt und neue Marktsegmentierung 332 5. Der Finanzplatz Deutschland im internationalen Wettbewerb 337 5.1. Die Börsengesetznovelle von 1989 340 5.2. Die Eröffnung der Deutschen Terminbörse 342 5.3. Parkett versus Computer: Das elektronische Handelssystem der Zukunft 348 5.4. Die Umstrukturierung der Frankfurter Wertpapierbörse 352 6. Die deutschen Wertpapierbörsen in der EG 355 6.1. Die Entwicklung eines europäischen Wertpapiermarktes 356 6.2. Die EG-Richtlinien zur Verwirklichung eines einheitlichen europäischen Wertpapiermarktes 356 6.3. Börsen-und Wertpapiermarktharmonisierung 358 362 Börsengesetz vom 22. Juni 1896 (Faksimile) 377 Quellen- und Literaturverzeichnis 399 Personen-, Orts- und Sachregister 441 Autorenverzeichnis 461 Abbildungen: Die deutschen Börsen der Gegenwart Kunstdruckseiten I-VIII