Modul 4: Prozessmodellierung



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Transkript:

Modul 4: Prozessmodellierung 1. Motivation und Überblick 2. Business Process Model and Notation (BPMN) 3. ARIS und Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) 4. Vergleich der Methoden BPMN und EPK 21.11.2014 18:08:30

Modellierung von Geschäfts- und Serviceprozessen Anforderungen an die Prozessmodellierung: Allgemein akzeptierter Standard (BWL / Wirtschaftsinformatiker/ Informatiker) Durchgängige Verwendung über alle Unternehmensbereiche Einheitliche Darstellung und Prozess-Sprache Stand in vielen Unternehmen: Methoden-Wirrwarr Flussdiagramme UML das liebt der Informatiker Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) Business Process Modeling Notation (BPMN) professionell 21.11.2014 18:08:30 Servicemanagement in Netzen Folie 2

Generisches Vorgehensmodell Business Process Reengineering Kick -Off Ist-Analyse Gap-Analyse Soll-Konzept Berater Entscheider Fachseiten Tool Prozessmodellierung Tool Prozessmodellierung Grundlagenwerk: Michael Hammer, James Champy: Business Reengineering. Die Radikalkur für das Unternehmen.; Frankfurt, New York; Campus-Verlag, 5. Aufl., 1995 Idee: radikal neue Denkmuster (reframing), Kunde im Mittelpunkt, Geschäftsprozesse radikal neu gestalten. Heute geht man aber sanfter vor (sukzessive Methoden) M. Leischner Servicemanagement in Netzen Folie 3

Serviceprozessmanagement und Modellierung Was macht man mit einer standardisierten Beschreibung von Prozessen? Welche Zielsetzung wird damit verfolgt? Gemeinsame Kommunikationsbasis, trägt zum allgemeinen Verständnis der Serviceabläufe bei. Basis für das Business Process Reenginering Kompetenzabgrenzung (in der meist gut dokumentierten Aufbauorganisation bleibt die Ablauforganisation unsichtbar) Prozessdokumentation zum Qualitätsmanagement, z.b. zur ISO- Zertifizierung Dokumentation von Abläufen im Rahmen des Compliance-Managements (Nachweis, dass die Prozesse geeignet sind, die Einhaltung von Gesetze und Vorschriften zu unterstützen und sicherzustellen). Ist Basis der Anforderungsanalyse für die IT-gestützte Umsetzung von Serviceprozessen Zukünftig: ausführbare Prozessmodelle (hierzu sind maschinenlesbare Prozesse notwendig) Servicemanagement in Netzen Folie 4

Serviceprozessmanagement und Modellierung Welche grundlegenden Ansätze der Unternehmensmodellierung gibt es überhaupt? Was ist die Aufgabe von Geschäfts- und Serviceprozessmanagement? Bei Modellierung von Geschäfts- und Serviceprozessen stehen graphisch orientierte Verfahren im Vordergrund. Warum? Eine graphische Modellierungsmethode besteht aus: Notation in Form von Symbolen, die nach syntaktischen Regeln kombiniert werden können. Semantisches Prozessmodell, das die betriebswirtschaftliche Bedeutung beschreibt Servicemanagement in Netzen Folie 5

Modul 4: Prozessmodellierung 1. Motivation und Überblick 2. Business Process Model and Notation (BPMN) 3. ARIS und Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) 4. Vergleich der Methoden BPMN und EPK

Business Process Model and Notation (BPMN) Ursprünge ab 2001: Stephen A. White, Mitarbeiter IBM, Business Process Modeling Notation, bis Version 1.2 Ab 2005 Übernahme durch die Object Management Group (OMG), die neben anderen Standards auch CORBA, UML herausbringt. Relevanz von BPMN Aktuelle Version 2011: Business Process Model and Notation (BPMN 2.0) The primary goal of the BPMN effort was to provide a notation that is readily understandable by all business users, from the business analysts that create the initial drafts of the processes, to the technical developers responsible for implementing the technology that will perform those processes, and finally, to the business people who will manage and monitor those processes. BPMN will also be supported with an internal model that will enable the generation of executable BPEL4WS. Thus, BPMN creates a standardized bridge for the gap between the business process design and process implementation. Stephen A. White, IBM Corporation: Introduction to BPMN, http://www.omg.org/bpmn/documents/introduction_to_bpmn.pdf, abgerufen: 09.12.2013 n. Servicemanagement in Netzen Folie 7

ITIL-Beispiel: Anlaufsupport und Abschluss von Releases Task Eine Task ist eine atomare Arbeitseinheit. Sie repräsentiert die Aufgabe, die zu tun ist. Signal-Startereignis Eine Prozess-Instanz wird auf Basis von Signalen über mehrere Prozesse hinweg gestartet. (Auf dasselbe Signal kann an mehreren Stellen reagiert werden) Pool Pools repräsentieren Organisationseinheiten und können durch Lanes weiter aufgefächert bzw. unterstrukturiert werden. Lane Pools und Lanes repräsentieren Rollen. Lanes repräsentieren Verantwortlichkeiten, wie etwa Organisationseinheiten, Stellen oder IT- Systeme. Lanes können hierarchisch in weitere Unter-Lanes gegliedert sein. aus: Dipl.-Ing. Walter Abel, 114 vielfach erprobte Prozesse des Service Managements gemäß ITIL 2011, http://www.walter-abel.at Servicemanagement in Netzen Folie 8

ITIL-Beispiel: Anlaufsupport und Abschluss von Releases Sequenzfluss Ein Sequenzfluss definiert die Ausführungsreihenfolge von Aktivitäten. Paralleles Gateway Bei einer verzweigenden Verwendung werden sämtliche nachfolgenden Zweige gleichzeitig ausgeführt. Bei der Zusammenführung wird auf alle eingehenden Kanten gewartet, bevor der Prozessfluss fortgesetzt wird. Nachrichten-Endereignis Zum Abschluss des Prozesses wird noch eine Nachricht versendet. Nachrichten-Startereignis Eine Prozess-Instanz wird genau dann gestartet, wenn eine Nachricht eintrifft. Nachrichtenfluss Nachrichtenflüsse symbolisieren Informationen, die über organisatorische Grenzen hinweg fließen. Nachrichtenflüsse können an Pools, Aktivitäten oder Nachrichten-Ereignissen angeheftet sein. Die Abfolge des Nachrichtenaustauschs kann durch das Kombinieren von Nachrichtenfluss und Sequenzfluss spezifiziert werden. aus: Dipl.-Ing. Walter Abel, 114 vielfach erprobte Prozesse des Service Managements gemäß ITIL 2011, http://www.walter-abel.at Servicemanagement in Netzen Folie 9

ITIL-Beispiel: Anlaufsupport und Abschluss von Releases Datenbasiertes exklusives Gateway Es handelt sich um eine Fallunterscheidung. Abhängig von Verzweigungsbedingungen geht der Prozessfluss an genau einem ausgehenden Zweig weiter. Bei einer Zusammenführung wird auf eine der eingehenden Kanten gewartet, um den Prozess anschließend fortzuführen. Datenspeicher Ein Datenspeicher ist ein Ort, wo der Prozess Daten lesen oder schreiben kann, z.b. eine Datenbank oder ein Aktenschrank. Er existiert unabhängig von der Lebensdauer der Prozessinstanz. aus: Dipl.-Ing. Walter Abel, 114 vielfach erprobte Prozesse des Service Managements gemäß ITIL 2011, http://www.walter-abel.at Servicemanagement in Netzen Folie 10

aus: Dipl.-Ing. Walter Abel, 114 vielfach erprobte Prozesse des Service Managements gemäß ITIL 2011, http://www.walter-abel.at ITIL-Beispiel: Anlaufsupport und Abschluss von Releases Servicemanagement in Netzen Folie 11

Modul 4: Prozessmodellierung 1. Motivation und Überblick 2. Business Process Model and Notation (BPMN) 3. ARIS und Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) 4. Vergleich der Methoden BPMN und EPK

ARIS (Architektur integrierter Informationssysteme) Entwickelt am Lehrstuhl von Prof. Dr. August Scheer Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes. Vertrieb ARIS-Toolset ab 1994 durch IDS Scheer AG. Einsatzziele von ARIS: Beschreibung der Ablauffunktionalitäten und der Informationsflüsse von komplexen Systeme Beschreibung der optimalen Integration komplexer IT-Systeme in die bestehenden Organisationsstrukturen (Ablauf- und Aufbauorganisation) Pflege der erstellten Beschreibung während des Lebenszyklus der Systeme Bis 2010 baut ARIS auf EPKs als alleinige Prozessmodellierungstechnik auf. Ab Februar 2010 unterstützt ARIS auch BPMN ARIS lernt BPMN Servicemanagement in Netzen Folie 13

Das ARIS-Haus Organisationssicht Organigr. Netztopologie Protokolle Fachkonzept Datenmodell (ERM) EPK, BPMN, Use Case Funktionsbaum DV-Konzept Relationenmodell Trigger, BPMN Struktogramme Implementierung Relationales DBS BPEL Programme Datensicht Prozess- oder Steuerungssicht Funktionssicht M. Leischner Servicemanagement in Netzen 14

Grundlegende Systemarchitektur von ARIS Modell 1 Ebene der Modelle und Ausprägungen Modell 2 Modell 1 Ebene der Objekte DB mit Objekten (Ereignisse, Funktionen, Informationsflusse,...) M. Leischner Servicemanagement in Netzen 15

Grundlegende Modellarchitektur von ARIS Objekt sind durch Relationen miteinander verbunden Objekt sind persistent (insbesondere unabhängig vom Vorkommen zugehöriger Ausprägungen in Modellen) existent Jedes Objekt besitzen einen Typ Objekt besitzen beschreibende Attribute Ein Objekt kann mehrere Ausprägungen haben. Zu jeder Ausprägung gehört ein Symbol Ausprägungen werden zu Modellen zusammengefasst Jedes Modell besitzt einen bestimmte Typ Modelle können hierarchisiert werden M. Leischner Servicemanagement in Netzen 16

Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) Ereignis: ein Ereignis kann (a) (b) als Auslöser für die Ausführung der nächsten Funktion dienen den Abschluß der Ausführung einer Funktion ausdrücken Transpv. Bezeichnung freigeben Cluster Daten für die Ausführung der Funktion benötigt werden. Man unterscheidet: - mandatory data: Daten, ohne die die Ausführung der Funktion nicht möglich ist. Mitteilung - optional data: Daten, die bei der Ausführung der Funktion zur Verfügung stehen können, aber nicht müssen Auftraggeber benachrichtigen Auftraggeber ist benachrichtigt Funktion eine oder mehreretätigkeiten, die ablauforientiert durchgeführt werden. Funktionen werden durch Ereignisse angestoßen und haben Ereignisse als definierte Endpunkte M. Leischner Servicemanagement in Netzen 17

Ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) = Ereignis Ereignis 1 IV-System xor = Funktion = Verknüpfungsoperator = entweder-oder ( eines von beiden ) ist Input für Datenobjekt 1 Datenobjekt 2 hat Output aktiviert Funktion 1 Ist fachlich erzeugt verantwortlich Ereignis 2 Org.- einheit = und ( beides ) = und / oder ( mindestens eines von beiden ) = Organisationseinheit = Information, Material, Ressource aktiviert Funktion 2 erzeugt Ereignis 3 Verknüpfungsoperator "und", d.h. zwei Folgefunktionen aktiviert Funktion 3 erzeugt Ereignis 4 Servicemanagement in Netzen Folie 18

Beispiel Fachkonzept: Ausschnitt aus Arbeitsablauf "Provisioning Process" Auftrag liegt vor Auftrag prüfen Vollständige Auftragsdaten nein Auftrag vollständig XOR und akzeptiert? ja Mitteilung neue Auftraggeber Führung benachrichtigen bereits vorhanden? XOR ja nein Auftaggeber benachrichtigt Führung prüfen nein XOR neue Führung in Ordnung? Führung festlegen Führung Festlegung XOR der Führung erfolgreich? ja XOR grenzü Fhg-Abschnitt geändert + Auftraggeber=Ausland Servicemanagement in Netzen Folie 19

E/R-Datenmodellierung Relationstyp Metaebene Entitytyp (Objektklasse) Auftrag gehört zu Kunde Realebene Entität Auftrag 2 Auftrag 1 Kunde Meier Kunde Huber (Objekt) Kunde Relation Auftrag 3 Müller M. Leischner Servicemanagement in Netzen 20

Relationale Modellierung des GAG Endpunkt PSTN Leitung 2..2 endet in 2 0..n 0..1 geführt in 1 (excl.) 0..n Transportverbindung 0..1 geführt in 2 (excl.) 0..n Führung 1..1 stellt bereit 1 1..n zerfällt in 1 1..1 Konfiguration 1..1 stellt bereit 5 1..n Kanal 0..n geführt auf 1 (excl.) 0..n 0..n Führungsabschnitt 0..n geführt auf 3 (excl.) 0..1 Endpunkt 2..2 Position 2..2 endet in 4 endet in 5 0..n stellt bereit 2 0..n 0..n 1..1 Linie 1..1 zerfällt in 2 0..n Linienabschnitt Servicemanagement in Netzen Folie 21

Beispiel E/R-Modellierung: Komplexes Datenmodell Fachliches Objektdatenmodell RUBIN Stand: 16.04.1996 T R A N S - RUBIN P S T N - RUBIN G r undst ück st eht auf Über t r agungsger ät Endpunkt SAT Kanal Endpunkt endet in 4 1.. 1 D NT betrifft 1 f ür 0.. n R 1. NT. 1 D NT gehört zu 1 Tr anspor t - ver bindung 2.. 2 D NT 1.. 1 D NT endet in 2 0.. n D NT 1.. 1 C NT Linie Car r ier 1.. 1 D T Car r ier betrifft 4 endet in 5 zer f ält in 2 st elt ber eit 1 1.. n C NT Kanal 1.. 1 D NT Länder - Land gehört zu 2 kant e 2.. 2 D T 2.. 2 D T endet in 3 Schalt - auf t r ag 2.. 2 D NT 0.. 2 C NT 1.. 1 D NT 0.. 1 C NT hat 5 2.. 2 D NT wir d er st elt Konf igur at ion 1.. 1 D NT st elt ber eit 5 1.. n C NT Posit ion st elt ber eit 2 liegt in ist abhängig von 0.. 2 D NT Über t r agungsger ät 0.. 1 D NT 0.. n C NT gef ührt 0.. 1 D NT in 2 ( excl. ) 0.. n D NT gef ühr t auf 1 ( excl. ) hat 3 gef ühr t auf 2 ( excl. ) gef ühr t auf 3 ( excl. ) hat 6 gilt f ür 1 ( excl. ) Führ ung gef ühr t 0.. 1 D NT 0.. n C NT 0.. n C in NT 1 ( excl. ) 1.. 1 D NT zer f ält in 1 Führ ungsabschnit t SAT Posit ion ver m iet et an Leit ungsbündel 1.. 1 D NT 1.. 1 D NT 0.. n C NT 0.. n C NT Linienabschnit t 1.. 1 D NT ent hält 2 0.. n C NT Nut zungsr echt 1.. 1 D T 0.. 2 C NT 0.. 1 D NT 0.. 1 D NT 0.. 1 D NT 1.. 1 D NT 1.. 1 D NT 0.. 1 C NT 1.. n D NT betrifft 2 0.. n C NT gilt f ür 2 ( excl. ) Region 1.. 1 D T um f aßt 1 Land 1.. 1 D T ent hält 4 Ortsnetz 1.. 1 D T ent hält 1 Endpunkt Schalt - anweisung hat 8 PSTN Leit ung G r undst ück 1.. 1 D NT hat 11 1.. n R NT ist zugeor dnet 2.. 2 D NT 1.. 1 D NT 0.. 1 D NT 0.. 1 C NT 1.. n D NT Leit ungswer t e ALBLA best eht aus 2 ent hält 3 gehört zu 3 Car r ier besit zt 3 ( excl. 2) 0.. n C NT Br ief anschr if t besit zt 6 ( excl. 2) 0.. 1 D NT besit zt 5 ( excl. 2) Anspr echpar t ner endet in 6 2.. 2 D NT bezieht 1.. 1 D T Wahlst uf e sich auf 2 Endpunkt 1.. 1 D NT 0.. n C NT 0.. 1 C NT 2.. 2 D NT 0.. 1 D NT 0.. 1 D NT 1.. 1 D NT Basisdaten 0.. 1 D NT gehört zu 4 ( excl. 1) 0.. n C NT gehört zu 5 ( excl. 1) 0.. 1 D NT um f aßt 2 O r g. - Einheit 1.. 1 D T Car r ier 0.. 1 D NT besit zt 4 ( excl. ) 0.. 1 D NT betrifft 3 0.. 1 D NT besit zt 2 ( excl. ) 0.. n C NT Telekont akt 0.. n C NT 0.. n C NT 0.. n C NT 0.. n C NT besit zt 7 ( excl. ) Region Car r ier Car r ier Referenztabellen und Administration Servicemanagement in Netzen Folie 22

Beispiel Datenmodellierung: Entitytyp Carrier Carrier Carriername * 50 Char Angabe Land * ITU Carrierabkürzung Angabe Ansprechpartner Angabe Telekontakt Angabe Briefanschrift 4 Char Verweis Land Wertebereich Verweis Ansprechpartner Wertebereich Verweis Telekontakt Wertebereich Verweis Briefanschrift Wertebereich Datum Wertebereich Letzte Aktualisierung Carriernotiz Memo Wertebereich M. Leischner Servicemanagement in Netzen 23

Funktionsbaum Disposition Auftragsmanagement Transportverbindungsbearbeitung PSTN- Leitungsbearbeitung Führungsbearbeitung Auftragserteilung PSTN Transportverbindung bearbeiten Leitungsbündel bearbeiten Führung bearbeiten Schaltanweisung bearbeiten Transportverbindung anlegen Leitungsbündel anlegen Führung anlegen Schaltanweisung anlegen Transportverbindung ändern Leitungsbündel ändern Führung ändern Schaltanweisung ändern Transportverbindung löschen Leitungsbündel löschen Führung löschen Schaltanweisung löschen Abhängigkeit einer Transportverbindung bearbeiten T Eigenschaft eines Leitungsbündels bearbeiten Führungsabschnitt bearbeiten Schaltanweisung Dokument erstellen U l di Servicemanagement in Netzen Folie 24

Viele weitere Diagramme, z.b. Informationsfluss-Diagramm Funktion A Informationsfluss Funktion B M. Leischner Servicemanagement in Netzen 25

Modul 4: Prozessmodellierung 1. Motivation und Überblick 2. Business Process Model and Notation (BPMN) 3. ARIS und Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) 4. Vergleich der Methoden BPMN und EPK

Unterschiedlicher Ansatz EPK und BPMN Philosophie EPK Unterschiedliche Modelle für IT- und Fachabteilung Immer das Beste BPMN Gleiches Modell für ITund Fachabteilung Eine Sprache für Alles Ereignisse Nicht differenziert Differenziert (positiv für Überprüfbarkeit!) Strukturierung Nur Hinterlegungen Geschachtelte Subprozesse Unternehmensübergreifende Prozesse Toolunterstützung Nur Orchestrierung ARIS, Wenige OpenSource Werkzeuge Zentrale Kontrolle Orchestrierung und Choreografie Viele Tools, auch OpenSource, da offener Standard Peer-to- Peer- Kollaboration nach: Hochschule für Oekonomie & Management, Methoden der Geschäftsprozessmodellierung im Vergleich, http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/methoden_der_gesch%c3%a4ftsprozessmodellierung_im_vergleich#vor-_und_nachteile_3 M. Leischner Servicemanagement in Netzen Folie 27