Ausbildungsstatistik 2010 Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit Ein Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH
Ausbildungsstatistik Psychotherapie, Klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie Joachim Hagleitner Sophie Sagerschnig Projektassistenz: Menekse Yilmaz Wien, im Dezember 2010 Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit
Zl. II/4563/2010 Der Umwelt zuliebe: Dieser Bericht ist auf chlorfrei gebleichtem Papier ohne optische Aufheller hergestellt.
Kurzfassung Der Bericht Ausbildungsstatistik Psychotherapie, Klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie informiert detailliert über die aktuelle Ausbildungssituation vor dem Hintergrund der wichtigsten Entwicklungen seit dem Jahr 2000. Der vorliegende Bericht stellt eine wichtige Informationsgrundlage für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dar und dient als Instrument der Qualitätssicherung. Im Auftrag des BMG wurden von der Gesundheit Österreich GmbH / Geschäftsbereich ÖBIG die jährlich zu legenden Berichte der Ausbildungsanbieter elektronisch erfasst und ausgewertet. Zusätzlich wurde eine umfassende Datenbank der im psychotherapeutischen Fachspezifikum tätigen Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten erstellt. Psychotherapeutisches Propädeutikum Derzeit stehen 2.839 Personen in propädeutischer Ausbildung, wobei der Frauenanteil seit mehreren Jahren bei etwa 80 Prozent liegt. Im Österreich-Vergleich zeigt sich, dass besonders viele Personen aus Wien das psychotherapeutische Propädeutikum besuchen. Bei den erlernten Berufen der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten fällt auf, dass der Anteil an Medizinerinnen und Medizinern im Gegensatz zu den Psychologinnen und Psychologen rückläufig ist, die häufigste Qualifikation ist die Matura mit über 40 Prozent. Die Anzahl an Personen in Ausbildung hat sich seit dem Jahr 2002 jährlich erhöht. Im vergangenen Jahr schlossen 605 Kandidatinnen und Kandidaten die Ausbildung ab, etwas weniger als 300 Personen brachen das Propädeutikum ohne Abschluss ab. Psychotherapeutisches Fachspezifikum Im vergangenen Jahr begannen 435 Personen etwas mehr als zwei Drittel der Absolventinnen und Absolventen des Propädeutikums eine fachspezifische Ausbildung. Von den 2.704 Studierenden im Fachspezifikum absolvierten knapp 30 Prozent ein Studium der Psychologie und weitere zehn Prozent ein Medizinstudium, wobei ebenso wie im Propädeutikum ein Absinken des Anteils an Medizinerinnen und Medizinern festzustellen ist. Per Bescheid wurden über 25 Prozent zur Ausbildung zugelassen. Frauen beginnen nicht nur häufiger ein Fachspezifikum, sie brechen dies im Vergleich zu Männern auch seltener ab. Der Frauenanteil erhöhte sich somit auf über drei Viertel. Im Gegensatz zum Propädeutikum ist die Abbruchquote sehr gering, sie lag im letzten Jahr bei zwei Prozent. Ausbildungsabbrüche stammen vor allem aus jener Personengruppe, die bereits vor 1992 mit dem Fachspezifikum begann. Diese Gruppe wird kleiner (derzeit 3,7 Prozent), dadurch sinkt auch die Abbruchquote. In den letzten Kurzfassung III
vier Jahren schlossen jeweils zwischen 206 und 250 Personen das Fachspezifikum erfolgreich ab. Theoretische Ausbildung in Klinischer Psychologie und Gesundheitspsychologie Die Anzahl an Personen in Ausbildung erhöhte sich von 480 im Jahr 2001 auf 760 im Jahr 2010, der Frauenanteil beträgt derzeit 89 Prozent. Ausbildungsabbrüche sind eher selten. Im Jahr 2009/2010 wurden 610 Personen in die Ausbildung aufgenommen, 547 Personen schlossen sie ab. IV GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Inhaltsverzeichnis Kurzfassung... III Inhaltsverzeichnis... V Abbildungsverzeichnis... VI Tabellenverzeichnis... VII Abkürzungsverzeichnis... VIII 1 Hintergrund und Ziele des Projekts... 1 2 Methodische Vorgehensweise... 2 3 Psychotherapeutisches Propädeutikum... 3 3.1 Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum... 3 3.2 Daten der Personen in propädeutischer Ausbildung am Stichtag... 7 3.3 Abschlüsse, Abbrüche und Aufnahmen im Berichtsjahr... 10 3.4 Entwicklung der Ausbildungsgänge seit dem Jahr 2000... 12 4 Psychotherapeutisches Fachspezifikum... 14 4.1 Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Fachspezifikum... 14 4.2 Daten der Personen in fachspezifischer Ausbildung am Stichtag... 20 4.3 Abschlüsse, Abbrüche und Aufnahmen im Berichtsjahr... 23 4.4 Entwicklung der Fachspezifika seit dem Jahr 2000... 24 4.5 Vergleich der Fachspezifika... 28 4.6 Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten und ihre wissenschaftliche Tätigkeit... 30 5 Theoretische Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen... 34 5.1 Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung am Stichtag... 36 5.2 Entwicklung der Ausbildung seit dem Jahr 2000... 38 Literatur- und Quellenverzeichnis... 41 Inhalt V
Abbildungsverzeichnis Abbildung 3.1: Abbildung 3.2: Abbildung 3.3: Abbildung 3.4: Abbildung 4.1: Abbildung 4.2: Abbildung 4.3: Abbildung 4.4: Abbildung 4.5: Abbildung 5.1: Abbildung 5.2: Altersverteilung der Kandidatinnen und Kandidaten im psychotherapeutischen Propädeutikum (in Prozent)... 8 Anteil der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten pro Bundesland im Vergleich zur Wohnbevölkerung (in Prozent)... 9 Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten in propädeutischer Ausbildung in den Jahren 1999 bis 2010... 12 Aufnahmen, Abschlüsse und Ausbildungsabbrüche im Propädeutikum 2000 bis 2010... 13 Altersverteilung der Ausbildungskandidatinnen und kandidaten (in Prozent)... 20 Anteil der Ausbildungskandidatinnen und kandidaten pro Bundesland im Vergleich zur Wohnbevölkerung (in Prozent)... 21 Entwicklung der Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten in fachspezifischer Ausbildung in den Jahren 2000 bis 2010... 25 Aufnahmen, Abschlüsse und Ausbildungsabbrüche im psychotherapeutischen Fachspezifikum im Zeitverlauf... 26 Prozentuelle Verteilung der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten auf die Psychotherapiemethoden für das Jahr 2009/2010... 29 Altersverteilung der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten im Jahr 2010 (in Prozent)... 37 Anteil der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten pro Bundesland im Vergleich zur Wohnbevölkerung (in Prozent)... 38 Abbildung 5.3: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Aufnahmen in die Ausbildung, Abschlüsse und Ausbildungsabbrüche... 39 Abbildung 5.4: Entwicklung der Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten in der Ausbildung in Klinischer und Gesundheitspsychologie in den Jahren 2001 bis 2010... 40 VI GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Tabellenverzeichnis Tabelle 3.1: Tabelle 3.2: Tabelle 3.3: Tabelle 3.4: Tabelle 4.1: Tabelle 4.2: Anbieter des psychotherapeutischen Propädeutikums (geordnet nach Anerkennungsjahr)... 4 Propädeutische Ausbildungseinrichtungen (geordnet nach Teilnehmerzahl)... 5 Vorbildung der Ausbildungskandidatinnen und Ausbildungskandidaten im psychotherapeutischen Propädeutikum... 10 Merkmale der Personen mit Ausbildungsabschluss, -abbruch bzw. beginn im Vergleich (in Prozent)... 11 Anzahl an Anbietern des psychotherapeutischen Fachspezifikums nach Anerkennungsjahr... 14 Anzahl an fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen nach Teilnehmerzahl... 16 Tabelle 4.3: Qualifikation der Personen in fachspezifischer Ausbildung... 22 Tabelle 4.4: Tabelle 4.5: Tabelle 4.6: Tabelle 4.7: Tabelle 4.8: Tabelle 4.9: Tabelle 5.1: Tabelle 5.2: Merkmale der Personen mit Ausbildungsabschluss, -abbruch bzw. beginn im Vergleich (in Prozent)... 24 Ausbildungsabbrüche im psychotherapeutischen Fachspezifikum im Zeitverlauf... 27 Aufnahmen, Abschlüsse und Abbrüche im Geschlechtervergleich (in Prozent)... 27 Prozentuelle Verteilung der Personen in fachspezifischer Ausbildung auf die Psychotherapiemethoden im Vergleich zur Psychotherapeutenliste... 30 Anzahl der Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten mit voller bzw. partieller Lehrbefugnis pro Ausbildungsinstitut... 31 Wissenschaftliche Tätigkeit der Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten... 33 Einrichtungen zum Erwerb der theoretischen Kompetenz für die Klinische und Gesundheitspsychologie... 35 Verteilung der Ausbildungskandidatinnen und Ausbildungskandidaten auf die Anbieter... 36 Inhalt VII
Abkürzungsverzeichnis AP ATP BMG DA DG E EL FH GÖG GTP GP HY IP IG IT KIP KP KBT NLPt ÖBIG PP PA PD SF TA VT Analytische Psychologie Autogene Psychotherapie Bundesministerium für Gesundheit Daseinsanalyse Dynamische Gruppenpsychotherapie Existenzanalyse Existenzanalyse und Logotherapie Fachhochschule Gesundheit Österreich GmbH Gestalttheoretische Psychotherapie Gruppenpsychoanalyse Hypnosepsychotherapie Individualpsychologie Integrative Gestalttherapie Integrative Therapie Katathym Imaginative Psychotherapie Klientenzentrierte Psychotherapie Konzentrative Bewegungstherapie Neuro-Linguistische Psychotherapie Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen Personenzentrierte Psychotherapie Psychoanalyse Psychodrama Systemische Familientherapie Transaktionsanalytische Psychotherapie Verhaltenstherapie VIII GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
1 Hintergrund und Ziele des Projekts Die psychotherapeutische Ausbildung gliedert sich in das psychotherapeutische Propädeutikum und das psychotherapeutische Fachspezifikum. Das Propädeutikum wird von 17 Institutionen (zwei weitere Institutionen bilden derzeit nicht aus) angeboten, in den letzten fünf Jahren schlossen jährlich zwischen 587 und 717 Personen die Ausbildung ab. Derzeit bieten 37 Einrichtungen eine oder mehrere der 22 wissenschaftlich anerkannten Psychotherapiemethoden an, die zusammen in den letzten fünf Jahren jeweils zwischen 200 und 260 Ausbildungsabschlüsse pro Jahr auf wiesen. Eine Ausbildung in Klinischer Psychologie und Gesundheitspsychologie beendeten in den letzten fünf Jahren jährlich zwischen 478 und 610 Personen erfolgreich bei einem der sieben Anbieter. Jede Ausbildungseinrichtung ist verpflichtet, einmal jährlich dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) über die vorangegangene Ausbildungstätigkeit zu berichten. Stichtag für die Erhebung ist der 1. Juni jeden Jahres. Die Berichte enthalten soziodemografische Angaben zu den Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten, Informationen über die tätigen Lehrpersonen und die Aktivitäten des Ausbildungsinstituts. Die Berichte werden durch die Ausbildungsanbieter mit Hilfe einheitlicher Formblätter erstellt. Im Jahr 2007 wurde die GÖG/ÖBIG vom BMG beauftragt, die Eingabe der Jahresberichte und deren Auswertung zu übernehmen. Ziel des vorliegenden Berichts ist es, die aktuelle Ausbildungssituation detailliert vor dem Hintergrund der wichtigsten Entwicklungen seit dem Jahr 2000 abzubilden. Der vorliegende Bericht stellt eine wichtige Informationsgrundlage für das BMG dar und dient als Instrument der Qualitätssicherung. Im Jahr 2007 erstellte die GÖG/ÖBIG eine umfassende Datenbank zu den im psychotherapeutischen Fachspezifikum tätigen Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten, die ebenfalls im Jahresrhythmus aktualisiert wird. Kapitel 3 widmet sich dem psychotherapeutischen Propädeutikum, Kapitel 4 dem psychotherapeutischen Fachspezifikum und Kapitel 5 der theoretischen Ausbildung zum klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen. In den Anhangstabellen können die Angaben der einzelnen Ausbildungseinrichtungen zum Berichtsjahr 2009/2010 eingesehen werden. Kapitel 1 / Hintergrund und Ziele des Projekts 1
2 Methodische Vorgehensweise Erfasst wird in den Erhebungsblättern jeweils der Zeitraum zwischen 1. Juni und 31. Mai des Folgejahres. Ein großer Teil der in den Formblättern enthaltenen Daten ist bei allen drei Ausbildungstypen identisch. Geschlecht, Alter, Staatsbürgerschaft und Wohnort (Bundesland) der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten sind angegeben; auch der erlernte Grundberuf wird verzeichnet. Die Ausbildungsabschlüsse, Ausbildungsabbrüche und Aufnahmen werden mit denselben soziodemografischen Daten erfasst. Von den Lehrpersonen werden die persönlichen Daten sowie die für die Ausbildungszwecke relevanten Qualifikationen angegeben. Die Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten des psychotherapeutischen Fachspezifikums sind zusätzlich in unregelmäßigen Abständen (bis 2006 jährlich, danach alle drei Jahre) aufgefordert, über ihre wissenschaftliche Tätigkeit außerhalb der Lehrtätigkeit zu berichten. Erfasst werden dabei Publikationen, Vorträge und Seminare, die unterschiedlichen Themenkategorien zugeordnet werden können. Die von den Ausbildungsinstitutionen übermittelten Erhebungsblätter wurden durch die GÖG/ÖBIG elektronisch erfasst. Die Auswertungen im vorliegenden Bericht beruhen auf diesen Daten. Zur Analyse der wichtigsten Entwicklungen wurde der Zeitraum zwischen den Berichtsjahren 2000/2001 und 2009/2010 herangezogen. Die Erhebungsbögen des BMG sowie die Angaben jedes einzelnen Ausbildungsanbieters sind dem Anhang zu entnehmen. In seltenen Fällen liegen von Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten keine Angaben zu einzelnen Punkten vor, beispielsweise zum Wohnort. Bei der Berechnung prozentueller Verteilungen wurde dieses Faktum vernachlässigt. 2 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
3 Psychotherapeutisches Propädeutikum 3.1 Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum Anerkennung der Ausbildungseinrichtungen durch das BMG Zum Stichtag 1. 6. 2010 sind insgesamt 19 Ausbildungseinrichtungen anerkannt, eine Einrichtung nahm den Ausbildungsbetrieb nicht auf und eine weitere stellte den Lehrbetrieb ein (Tabelle 3.1). Kapitel 3 / Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum 3
Tabelle 3.1: Anbieter des psychotherapeutischen Propädeutikums (geordnet nach Anerkennungsjahr) Ausbildungseinrichtung Jahr der Anerkennung» Lehranstalt der Erzdiözese Wien für Berufstätige» Psychotherapeutisches Propädeutikum der AK-Salzburg 1» Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung & Supervision (APG)» Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse» Niederösterreichische Landesakademie. Zentrum für Psychotherapie und psychosoziale Gesundheit» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppendynamik und Gruppentherapie (ÖAGG)» Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie» Karl-Franzens-Universität Graz, medizinische Universität Graz» Universität Salzburg. Fachbereich Erziehungswissenschaften» Universität Wien» Kuratorium für psychosoziale Dienste in Wien (PSD) 2» Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung» Arbeitsgemeinschaft Bildungsmanagement 3» Österreichisches Trainingszentrum für Neurolinguistisches Programmieren & Neuro-Linguistische Psychotherapie (ÖTZ-NLP)» ARGE Kindergartenpädagogik, Verein für angewandtes Psychodrama im pädagogischen und sozialen Arbeitsfeld (VAPPSA) 4 1992 1993 1998 2000» Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP) 2003» Pro Mente Wien, Gesellschaft für psychische & soziale Gesundheit 2005» Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche, klientenzentrierte und personorientierte Gesprächsführung, PP 2007» Sigmund Freud-Privatuniversität (SFU) 1 will den Lehrbetrieb einstellen 2 nahm den Lehrbetrieb nicht auf 3 vorher: Arbeitsgemeinschaft Sozialpädagogik 4 stellte den Lehrbetrieb ein Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Verteilung der Personen in Ausbildung auf die Ausbildungseinrichtungen Zum Stichtag 1. 6. 2010 sind 2.839 Personen in propädeutischer Ausbildung. Diese Personen verteilen sich jedoch sehr unterschiedlich auf die 17 Einrichtungen, die in Tabelle 3.2 gemäß der Anzahl an Personen in Ausbildung angeführt sind. 4 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Tabelle 3.2: Propädeutische Ausbildungseinrichtungen (geordnet nach Teilnehmerzahl) Ausbildungseinrichtung» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppendynamik und Gruppentherapie (ÖAGG)» Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung & Supervision (APG)» Universität Wien (HOPP)» Karl-Franzens-Universität Graz, medizinische Universität Graz» Sigmund Freud-Universität (SFU)» Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse» Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie» Arbeitsgemeinschaft Bildungsmanagement» Österreichisches Trainingszentrum für Neurolinguistisches Programmieren (ÖTZ-NLP)» Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP)» Pro Mente Akademie Wien» Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche, klientenzentrierte und personorientierte Gesprächsführung, PP» Lehranstalt der Erzdiözese Wien für Berufstätige» Psychotherapeutisches Propädeutikum der AK-Salzburg» Niederösterreichische Landesakademie. Zentrum für Psychotherapie und psychosoziale Gesundheit» Universität Salzburg. Fachbereich Erziehungswissenschaften» Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung Anzahl Einrichtungen mit Anzahl Teilnehmer/innen 1 mit > 400 4 mit 201 300 7 mit 101-200 5 mit 1-100 Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Eine Einrichtung bildet 490 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, was 17,3 Prozent aller Personen in propädeutischer Ausbildung entspricht, bei vier Einrichtungen sind zwischen 201 und 300 und bei sieben weiteren Einrichtungen zwischen 101 und 200 Personen in Ausbildung. Es zeigt sich im Gegensatz zu den früheren Jahren eine breitere Verteilung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die unterschiedlichen Ausbildungseinrichtungen. Dies wurde unter anderem durch die beiden im Jahr 2007 gegründeten Ausbildungseinrichtungen bewirkt, die beide eine relativ hohe Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten ausbilden. Regionale Verteilung des Ausbildungsangebots Die Zahl der Ausbildungsorte übersteigt die Zahl der Anbieter des Propädeutikums, weil drei von ihnen in zwei oder mehreren Städten Österreichs Lehrveranstaltungen anbieten, dennoch ist die Ausbildung zentriert auf die Hauptstädte, im Besonderen auf Kapitel 3 / Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum 5
Wien. Die 16 Einrichtungen, denen Ausbildungsorte zugewiesen werden können (eine Einrichtung bietet ihre Ausbildung zu einem hohen Prozentsatz über E-Learning an und kann daher räumlich nicht zugeordnet werden), geben siebenmal Wien als Veranstaltungsort an, dreimal Linz, je zweimal Graz, Innsbruck und Salzburg und je einmal St. Pölten, Klagenfurt, Brunn am Gebirge in NÖ und Lochau in Vorarlberg. Aufnahmevoraussetzungen für das psychotherapeutische Propädeutikum Die Aufnahmevoraussetzungen sind gemäß Psychotherapiegesetz (PthG) die Matura bzw. ein der Matura gleichwertiger Abschluss. Ist diese Voraussetzung nicht gegeben, kann eine Zulassung zur Ausbildung beim BMG beantragt werden, das die Eignung der Antragssteller zu prüfen hat 1. Das BMG stellte im Jahr 2009/2010 38 Zulassungsbescheide aus, die 3,3 Prozent 2 der neu aufgenommenen Kandidatinnen und Kandidaten entsprechen. Das bedeutet, dass bei der Zulassung zum Propädeutikum ausgenommen bei jenen Personen, die einen Zulassungsbescheid des BMG beantragen und bekommen keine Überprüfung der persönlichen Eignung vorgesehen ist. Inhalte des psychotherapeutischen Propädeutikums Das Inhaltsangebot ist im PthG festgelegt. Es besteht aus einem umfangreichen theoretischen (765 Stunden) und einem praktischen Teil (550 Stunden). Der theoretische Teil ist aus dem Fachwissen der unterschiedlichen Wissenschaftsgebiete zusammengesetzt, die in der Psychotherapie gebraucht werden, darunter Psychologie, Pädagogik, Medizin, Rehabilitation, Wissenschaftstheorie, Ethik und Recht. Der praktische Teil umfasst 50 Stunden Selbsterfahrung und 480 Stunden Praktikum mit 20 Stunden Praktikumssupervision. Die propädeutischen Ausbildungseinrichtungen können in ihren Curricula über das gesetzlich vorgegebene Ausmaß an Stunden hinausgehen; von dieser Möglichkeit wird 1 Zuständig ist die Abteilung für Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten im Gesundheitsressort, die im Laufe der Jahre jedoch mehrere Zuordnungen erfahren hat; zurzeit ist sie unter Abt. I/B/7 im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) angesiedelt. 2 Bei der Berechnung der Prozentwerte wurden die Teilnehmer/innen, über die keine Angaben vorliegen, nicht berücksichtigt. Die Zahl der Personen ohne Angabe ist aber sehr gering, sie schwankt je nach Item zwischen 0,0 und maximal, 3,3 Prozent. 6 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
aber kaum Gebrauch gemacht: Eine Einrichtung fordert mehr Praktikumssupervision und mehrere Einrichtungen verlangen eine schriftliche Abschlussarbeit. Anrechnungsmöglichkeiten Absolventinnen und Absolventen bzw. Studierende mit abgeschlossenen Studienabschnitten einer der für die theoretische Ausbildung relevanten Ausbildungen können sich Teile des theoretischen Teils anrechnen lassen was für geschlossene Ausbildungsgruppen immer den Ausfall einzelner Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Veranstaltung bedeutet. Struktur des Ausbildungsangebots Das Propädeutikum wird in den meisten Fällen entweder in Form einer geschlossenen Gruppe (teilweise in Abendveranstaltungen unter der Woche) oder in Form eines universitären System mit frei zu buchenden Veranstaltungen (vorwiegend am Wochenende) angeboten. Lediglich eine Einrichtung bietet die Ausbildung mit einem zwölf Einheiten umfassenden Intensivlehrgang zu meist zehn Tagen, und eine weitere Einrichtung in Form von E-Learning an, mit einzelnen Präsenzveranstaltungen am Wochenende, die somit auch für Personen, die nicht am Lehrort wohnhaft sind, zu bewältigen ist. Ausbildungsdauer Die Dauer der Ausbildung gestaltet sich sehr unterschiedlich: Bei geschlossenen Ausbildungsgruppen beträgt sie in der Regel zwei Jahre, bei universitärem Angebot reicht sie von einem Jahr (mit entsprechend umfangreicher Anrechnung im theoretischen und praktischen Teil) bis zu mehreren Jahren (bei individueller, z. B. finanzieller Verzögerung, durch die Geburt von Kindern oder bei anderen Lebensveränderungen). 3.2 Daten der Personen in propädeutischer Ausbildung am Stichtag Alter und Geschlecht Mit Stichtag 1. 6. 2010 waren 2.839 Personen in propädeutischer Ausbildung, davon sind 2.206 (77,7 %) weiblich und 633 (22,3 %) männlich. Das Gros der Kandidatinnen und Kandidaten etwa zwei Drittel ist zwischen 21 und 40 Jahre alt, wobei der Anteil der unter 24-Jährigen in den letzten Jahren stark zugenommen hat (Abbildung 3.1). Kapitel 3 / Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum 7
Abbildung 3.1: Altersverteilung der Kandidatinnen und Kandidaten im psychotherapeutischen Propädeutikum (in Prozent) 22,3 % 11,3 % 33,1 % 33,1 % unter 24 Jahre 24 bis 30 Jahre 31 bis 40 Jahre 41 Jahre und darüber Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Staatsbürgerschaft Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen vorwiegend aus Österreich: 2.610 (91,9 %) besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft, 87 (3,1 %) die deutsche, 24 (0,8 %) die italienische und 98 (3,5 %) sind Bürger anderer Staaten. Es zeigt sich in den letzten Jahren eine Zunahme an Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten aus dem Ausland. Wohnsitz Die meisten Kandidatinnen und Kandidaten wohnen in Wien (1.124), danach folgt die Steiermark (353), Oberösterreich (344), Niederösterreich (340), Kärnten (167), Salzburg (118), Tirol (117), Vorarlberg (64) und Burgenland (59). Ihren Wohnsitz im Ausland haben 58 Personen (2 %). Abbildung 3.2 zeigt die Verteilung der österreichischen Wohnbevölkerung auf die Bundesländer und im Vergleich dazu die Verteilung der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten. Dabei wird deutlich, dass vor allem Wienerinnen und Wiener ein psychotherapeutisches Propädeutikum absolvieren. Deutlich unter dem zu erwartenden Wert liegen die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Vorarlberg und Tirol. Die Anzahl an Ausbildungskandidatinnen und 8 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
-kandidaten in Oberösterreich hat jedoch in den letzten Jahren, seit es eine weitere Ausbildungseinrichtung in Linz gibt, überproportional zugenommen (2008: 218, 2009: 319). Abbildung 3.2: Anteil der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten pro Bundesland im Vergleich zur Wohnbevölkerung (in Prozent) Wien Vorarlberg Tirol Steiermark Salzburg Oberösterreich Niederösterreich Kärnten Burgenland 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % Anteil Wohnbevölkerung Anteil Kandidatinnen und Kandidaten Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Qualifikation der Ausbildungskandidatinnen und Ausbildungskandidaten Der überwiegende Anteil an Teilnehmerinnen und Teilnehmer (41,5 %) hat ausschließlich die Matura absolviert, die häufigsten absolvierten Ausbildungen, die zur Zulassung berechtigen, sind Psychologie, Krankenpflege, Medizin, Pädagogik und Lehramt (Tabelle 3.3). Kapitel 3 / Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum 9
Tabelle 3.3: Vorbildung der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten im psychotherapeutischen Propädeutikum Qualifikation Anzahl Prozentanteil Matura 1.178 41,5 Psychologie 265 9,3 Andere Studien 267 9,4 Krankenpflege 140 4,9 Zulassungsbescheid 131 4,6 Medizin 112 3,9 Pädagogik 93 3,3 Lehramt an höheren Schulen 74 2,6 Pädagogische Akademie 73 2,6 Dipl. Sozialarbeiter 72 2,5 FH für Sozialarbeit bzw. Akademie für Sozialarbeit 71 2,5 MTA 39 1,4 Philosophie 34 1,2 Publizistik 17 0,6 Theologie 15 0,5 Musiktherapie 5 0,2 Ehe- und Familienberatung 5 0,2 Keine Angabe 248 8,7 Summe 2.839 Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen 3.3 Abschlüsse, Abbrüche und Aufnahmen im Berichtsjahr Von den 2.581 Personen, die am Stichtag 1. 6. 2009 in Ausbildung waren, haben 605 (23,4 %) abgeschlossen, weitere 293 (11,4 %) sind ohne Abschluss ausgeschieden; in dieser Zeit wurden zugleich 1.156 (44,8 %) Personen aufgenommen. Daraus resultiert ein Zuwachs an Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Berichtsjahr um insgesamt 258 (10 %) Personen. Das ergibt am Stichtag 1. 6. 2010 2.839 Personen in Ausbildung. Die meisten Abschlüsse weist der ÖAGG (141) aus, es folgen die Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung und Supervision (85), die AG Bildungsmanagement (64) und die Universität Innsbruck (61). Die größte Zahl an Abbrüchen findet sich an der ÖAGG (73), es folgen die Universität Wien (516), die Universität Innsbruck (29) und die Niederösterreichische Landesakademie (32). Die meisten Aufnahmen weist wiederum der ÖAGG auf (207), es folgen die Universität Innsbruck (135), die Sigmund Freud Privatuniversität Wien (111), die Universität Wien 10 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
(100) und die Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche, klientenzentrierte und personorientierte Gesprächsführung (86). Abschlüsse und Abbrüche häufen sich bei jenen Einrichtungen mit hoher Teilnehmerzahl, wobei die APG trotz hoher Teilnehmerzahl eine sehr geringe Anzahl an Abbrüchen aufweist. Bemerkenswert ist auch, dass die beiden Einrichtungen, die erst seit 2007 anerkannt sind, zu den Anbietern mit den meisten Neuaufnahmen gehören. Die in Tabelle 3.4 abgebildete Gegenüberstellung der Personen mit Ausbildungsabschluss bzw. -abbruch im Berichtsjahr mit den aufgenommenen Personen und mit allen am Stichtag in Ausbildung befindlichen Personen lässt folgende Rückschlüsse zu:» Das durchschnittliche Alter der Personen, die die Ausbildung abschließen bzw. abbrechen liegt (erwartungsgemäß) etwas höher.» Die Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft bleiben eher bis zum Abschluss.» Ein abgeschlossenes Studium bzw. ein abgeschlossener Beruf führen häufiger zum Abschluss; insbesondere Psychologinnen und Psychologen schließen deutlich häufiger ab. Personen, die nur Matura haben oder auch jene, die einen Zulassungsbescheid vorweisen können, kommen etwas seltener zum Abschluss. Tabelle 3.4: Merkmale der Personen mit Ausbildungsabschluss, -abbruch bzw. beginn im Vergleich (in Prozent) Charakteristik Merkmal Gesamt Abschlüsse Abbrüche Aufnahmen Geschlecht Frauen 77,7 82,0 80,9 79,3 Männer 22,3 18,0 19,1 20,7 Alter 24-30 33,1 32,7 29,2 34,9 31-40 33,1 40,8 36,9 33,9 Staatsbürgerschaft Österreich 92,6 95,0 94,5 89,7 Ausland 7,4 5,0 5,5 10,3 Wohnort Wien 41,0 37,9 35,1 36,8 Übrige Bundesländer 57,0 60,0 62,2 60,2 Ausland 2,1 2,1 2,7 3,1 Zugangsberufe Matura 45,5 28,3 33,9 38,3 Zulassungsbescheid 5,1 4,0 3,9 3,6 Alle abgeschlossenen Berufe 49,5 67,7 62,2 58,1 Psychologie 10,2 28,2 9,4 16,2 Medizin 4,3 4,5 9,4 4,1 Alle abgeschlossenen Universitätsstudien (inkl. FHS) 36,6 52,2 48,4 44,0 Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Kapitel 3 / Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum 11
3.4 Entwicklung der Ausbildungsgänge seit dem Jahr 2000 Die Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten im Propädeutikum erreichte im Jahr 2000 mit 1.924 Personen einen Höchststand, um in den beiden darauffolgenden Jahren auf 1.475 im Jahr 2002 abzusinken. Seither ist die Anzahl wieder kontinuierlich angewachsen, erstmals mehr als 2.000 Personen in Ausbildung waren im Jahr 2006 zu verzeichnen (Abbildung 3.3). In den letzten beiden Jahren kam es im Vergleich mit den Jahren davor zu einem deutlichen Anstieg, sodass mittlerweile 2.839 Personen in Ausbildung stehen. Abbildung 3.3: Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten in propädeutischer Ausbildung in den Jahren 1999 bis 2010 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Stichtag: jeweils 1. 6. Quelle: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Ein differenziertes Bild ergibt sich bei Betrachtung der Aufnahmen, Abschlüsse und Ausbildungsabbrüche im selben Zeitraum (Abbildung 3.4). Die Aufnahmen sind bis 2003 kontinuierlich angestiegen, blieben die nächsten Jahre auf einem annähernd gleichen Niveau, um seit 2006 wieder jährlich zuzunehmen. Hingegen waren die Ausbildungsabbrüche in den Jahren 2000/2001 und 2001/2002 besonders hoch 3, 3 Vermutlich war dies auf die Bereinigung der Datenbanken zurückzuführen, nachdem 1999 das Jahresberichtsformular umgearbeitet wurde. 12 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
erreichten 2005/2006 einen Tiefpunkt und nehmen seither wieder leicht zu. Die Dropout-Rate reduzierte sich sehr deutlich von knapp 30 Prozent (2000/2001) auf derzeit etwas mehr als elf Prozent. Im Vergleich zu den Aufnahmen in die Ausbildung und den Ausbildungsabbrüchen ist die Zahl der Abschlüsse relativ konstant, wobei sie seit 2003 etwas zugenommen hat und durchschnittlich bei 650 Personen pro Jahr liegt. Der Frauenanteil ist seit Jahren nahezu unverändert und beträgt rund 80 Prozent. Bei der Altersverteilung lässt sich in den letzten Jahren ein Rückgang an Personen im Alter von 30 und 40 Jahren erkennen, während der Anteil der unter 24-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunimmt. Der Anteil an Personen mit Wohnsitz in Wien ist von rund 48 Prozent zugunsten leichter Zuwächse der anderen Bundesländer auf derzeit rund 42 Prozent abgesunken. Bei den erlernten Berufen der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten gab es einzelne nennenswerte Veränderungen: Der Anteil an Medizinerinnen und Medizinern hat sowohl absolut als auch in Relation zum Gesamtanteil an Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten abgenommen, bei den Psychologinnen und Psychologen zeigt sich absolut eine kontinuierliche Zunahme, relativ nimmt ihr Anteil in den letzten Jahren jedoch wieder ab. Einen immer größeren Anteil an den Ausbildungskandidatinnen und kandidaten machen diejenigen Personen aus, die ohne vorhergehende Berufsausbildung das Propädeutikum absolvieren. Abbildung 3.4: Aufnahmen, Abschlüsse und Ausbildungsabbrüche im Propädeutikum 2000 bis 2010 1.200 1.000 800 600 400 200 0 Aufnahmen Abschlüsse Abbrüche Stichtag: jeweils 1. 6. Quellen: BMG, GÖG/ÖBIG-eigen Berechnungen Kapitel 3 / Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Propädeutikum 13
4 Psychotherapeutisches Fachspezifikum 4.1 Ausbildungseinrichtungen für das psychotherapeutische Fachspezifikum Anerkennungsdaten der Ausbildungseinrichtungen Zum Stichtag 1. 6. 2010 sind insgesamt 37 Ausbildungseinrichtungen anerkannt (Tabelle 4.1), in denen 2.704 Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten eine fachspezifischen Psychotherapieausbildung absolvieren. Tabelle 4.1: Anzahl an Anbietern des psychotherapeutischen Fachspezifikums nach Anerkennungsjahr Anerkannte fachspezifische Ausbildungseinrichtungen (Träger); methodenspezifische Zusatzbezeichnung» Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche klientenzentrierte Psychotherapie und personorientierte Gesprächsführung (ÖGwG); KP» Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung und Supervision (APG); PP» Wiener Psychoanalytische Vereinigung (WPV); PA» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel; PD» Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP); PA» Österreichischer Verein für Individualpsychologie (ÖVIP); IP» Salzburger Arbeitskreis für Psychoanalyse (SAP); PA» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Integrative Gestalttherapie; IG» Lehranstalt für Systemische Familientherapie (LA-SF); SF» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP); HYP» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Gestalttheoretische Psychotherapie (ÖAGP); GTP» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS); SF» Innsbrucker Arbeitskreis für Psychoanalyse (IAP)); PA» Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLE); EL» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppenpsychoanalyse; GP» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppendynamik und Dynamische Gruppenpsychotherapie; DG» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP); ATP» Arbeitskreis für Psychoanalyse Linz/Graz (APLG) 1 ; PA Jahr der Anerkennung 1993 1994 Fortsetzung nächste Seite 14 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Fortsetzung Tabelle 4.1 Anerkannte fachspezifische Ausbildungseinrichtungen (Träger); methodenspezifische Zusatzbezeichnung Jahr der Anerkennung» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP); KIP» Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM); VT» Österreichische Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT); VT» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Systemische Familientherapie; SF» Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie (WKPS); PA 1995» Psychoanalytisches Seminar Innsbruck (PSI); PA 1996» Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie; PD» Salzburger Gesellschaft für Tiefenpsychologie C.G. Jung-Institut (SGT/CGJI); AP 1997» Österreichische Gesellschaft für Analytische Psychologie C.G. Jung- Gesellschaft (ÖGAP/CGJG); AP» Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP); PP 1998» Institut für Integrative Gestalttherapie Wien(IGW); IG» Ausbildungsinstitut für Logotherapie und Existenzanalyse (ABILE); EL 1999» Österreichischer Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie 2001 (ÖAKBT); KBT» Österreichisches Daseinsanalytisches Institut für Psychotherapie, 2004 Psychosomatik und Grundlagenforschung (ÖDAI); DA» Donauuniversität Krems (DUK); IT 2005» Österreichisches Trainingszentrum für Neurolinguistisches Programmieren und Neuro-Linguistische Psychotherapie (ÖTZ-NLP); NLPt 2007» Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung; E 2009» Österreichischer Arbeitskreis für Tiefenpsychologische Transaktionsanalyse (ÖATA) 2 ; TAP» Institut für Transaktionsanalytische Psychotherapie (ITAP) 2 ; TAP 1 bis 2004: Linzer-Arbeitskreis für Psychoanalyse (LAP) 2 ÖATA und ITAP entstanden aus der Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE) Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Verteilung der Personen in Ausbildung auf die Ausbildungseinrichtungen Zum Stichtag 1. 6. 2010 sind 2.704 Personen in fachspezifischer Ausbildung. Diese Personen verteilen sich jedoch sehr unterschiedlich auf die 37 Einrichtungen (in der folgenden Tabelle der Anzahl an Personen in Ausbildung gemäß angeführt). Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 15
Tabelle 4.2: Anzahl an fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen nach Teilnehmerzahl Anerkannte fachspezifische Ausbildungseinrichtungen» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (KIP)» Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLE-Ö)» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS)» Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche klientenzentrierte Psychotherapie und personorientierte Gesprächsführung (ÖGwG)» Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung und Supervision (APG)» Österreichische Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT)» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Integrative Gestalttherapie» Österreichischer Verein für Individualpsychologie (ÖVIP)» Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM)» Institut für Integrative Gestalttherapie (IGW)» Lehranstalt für Systemische Familientherapie (LA-SF)» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP)» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Systemische Familientherapie» Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP)» Ausbildungsinstitut für Logotherapie und Existenzanalyse (ABILE)» Wiener Psychoanalytische Vereinigung (WPV)» Österreichischer Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie (ÖAKBT)» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Gestalttheoretische Psychotherapie (ÖAGP)» Österreichische Gesellschaft für Analytische (ÖGAP/CGJG)» Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie» Salzburger Arbeitskreis für Psychoanalyse (SAP)» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppendynamik und Dynamische Gruppenpsychotherapie» Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP)» Donauuniversität Krems (DUK)» Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie (WKPS)» Psychoanalytisches Seminar Innsbruck (PSI)» Arbeitskreis für Psychoanalyse Linz/Graz (APLG)» Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppenpsychoanalyse Anzahl Einrichtungen mit Anzahl Teilnehmer/innen 3 mit mehr als 201 8 mit 101-200 22 mit 11-100 Fortsetzung nächste Seite 16 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Fortsetzung Tabelle 4.2 Anerkannte fachspezifische Ausbildungseinrichtungen» Österreichisches Trainingszentrum für Neurolinguistisches Programmieren und Neuro-Linguistische Psychotherapie (ÖTZ-NLP)» Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung» Österreichischer Arbeitskreis für Tiefenpsychologische Transaktionsanalyse (ÖATA)» Institut für Transaktionsanalytische Psychotherapie (ITAP)» Innsbrucker Arbeitskreis für Psychoanalyse (IAP)» Österreichische Arbeitsgemeinschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP)» Salzburger Gesellschaft für Tiefenpsychologie C.G. Jung-Institut (SGT/CGJI) 1» Österreichisches Daseinsanalytisches Institut für Psychotherapie, Psychosomatik und Grundlagenforschung (ÖDAI) Anzahl Einrichtungen mit Anzahl Teilnehmer/innen 4 mit 1-10 1nimmt zurzeit keine Kandidatinnen und Kandidaten auf Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Drei Einrichtungen bilden jeweils über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus (zusammen 29,3 % aller Personen im Fachspezifikum), acht weitere haben je 101 200 Personen (37,9 %) in Ausbildung. Das bedeutet, 11 von 37, also 30 Prozent der Einrichtungen bilden 67,2 Prozent der Personen im Fachspezifikum aus, während die restlichen 26 Einrichtungen gemeinsam 32,8 Prozent der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten übernehmen. Das Bild verändert sich kaum, wenn man die Personen außer Betracht lässt, die ihre fachspezifische Ausbildung vor 1992 begonnen haben. 13 der 37 fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen haben noch Personen aus dieser Zeit in Ausbildung aber nur drei von ihnen mehr als zehn Personen. In einer einzigen Ausbildungseinrichtung beträgt der Anteil an Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vor 1992 begonnen haben, noch 30 Prozent. Regionale Verteilung des Ausbildungsangebots Die Zahl der Ausbildungsorte im Fachspezifikum übersteigt die Zahl der Anbieter ganz deutlich, da viele Institute in mehreren Bundesländern ihre Ausbildung anbieten. Teilweise jedoch kommen die Lehrgänge in den Bundesländern nur bei ausreichender Anzahl an Anmeldungen zustande. Generell ist auch im Fachspezifikum die Ausbildung zentriert auf die Hauptstädte, im Besonderen auf Wien. Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 17
Aufnahmevoraussetzungen Die Aufnahmevoraussetzungen sind gemäß Psychotherapiegesetz (PthG) die Vollendung des 24. Lebensjahres, der Abschluss des Propädeutikums und der Abschluss einer der insgesamt 13 im PthG vorgesehenen Berufsausbildungen. Daneben besteht die Möglichkeit, aufgrund eines Bescheids des BMG zur Ausbildung zugelassen zu werden, sofern ein solcher Bescheid nicht bereits vor der Aufnahme in das psychotherapeutische Propädeutikum erfolgte. Im Berichtsjahr 2010 wurden 136 Personen, das sind 31,6 Prozent der Aufnahmen, per Bescheid zur Ausbildung zugelassen. Zum Stichtag 1. 6. 2010 sind insgesamt 662 Personen (25,7 % aller Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten im Fachspezifikum) über einen Bescheid zur Ausbildung zugelassen. Diese Ziffern enthalten auch jene Personen, die Zulassungsbescheide bereits zur Aufnahme in das Propädeutikum erhielten. Darüber hinaus überprüfen alle anerkannten fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen im Unterschied zu den propädeutischen Ausbildungseinrichtungen die persönliche Eignung zur Ausübung der Psychotherapie vor der Aufnahme durch individuelle Vorgespräche, durch Aufnahmeseminare oder durch bestimmte Auflagen an Selbsterfahrung in der angestrebten methodischen Richtung. Seit einigen Jahren wird von allen Einrichtungen bei Eintritt in die fachspezifische Ausbildung die Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrags gefordert. Inhalte des Ausbildungsangebots Der Inhalt der fachspezifischen Psychotherapieausbildung ist im PthG festgelegt. Er umfasst zumindest 300 Stunden Theorie, 200 Stunden Selbsterfahrung, 120 Stunden Supervision und 100 Stunden Schwerpunktsetzung in einem der genannten Bereiche. Dazu kommen 550 Stunden Praktikum (davon 150 Stunden in einer facheinschlägigen Einrichtung des Gesundheitswesens), 30 Stunden Praktikumssupervision und 600 Stunden praktische psychotherapeutische Tätigkeit. Die fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen können in ihren Curricula aber über das gesetzlich vorgegebene Ausmaß an Ausbildungsstunden hinausgehen, so setzen z. B. die psychoanalytischen Einrichtungen mit der Forderung einer mehreren hundert Stunden umfassenden Lehranalyse einen besonderen Schwerpunkt in der Selbsterfahrung, die verhaltenstherapeutischen Einrichtungen fordern mehr Theorie usw. Auch in der Entscheidung, welche Praktikumseinrichtungen akzeptiert werden, sind die fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen frei, im Allgemeinen wird aber die vom BMG geführte Liste von Einrichtungen akzeptiert, in denen das fachspezifische Praktikum absolviert werden kann. 18 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Nach Absolvierung etwa der Hälfte aller Ausbildungselemente kann der Kandidat den Status in Ausbildung unter Supervision erwerben, der ihm erlaubt, selbstständig Psychotherapie anzubieten, eine Teilrefundierung der Kosten für die Patientinnen und Patienten durch die Krankenkasse ist damit noch nicht verbunden. Anrechnungsmöglichkeiten Die Anrechnung wird im Fachspezifikum zum Unterschied vom Propädeutikum restriktiv gehandhabt. Die Ausbildungseinrichtungen gehen davon aus, dass der größte Teil der Ausbildung bei der jeweiligen Einrichtung absolviert wird, um eine innere Geschlossenheit und Integration der persönlichkeitsorientierten Ausbildung zu gewährleisten. Dies stellt bei gegenwärtig zu beobachtenden Versuchen einer Akademisierung der Psychotherapieausbildung in Form einer Verlagerung der Ausbildung zur Psychotherapie an die Universität eine Schwierigkeit dar, weil ein universitärer Ausbildungsbetrieb eine solche Geschlossenheit und Integration einer persönlichkeitsorientierten Ausbildung in der Regel nicht bieten kann. Struktur des Ausbildungsangebots Die Struktur des Ausbildungsangebots ist in aller Regel universitär, d. h. die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer bucht jede Veranstaltung einzeln, Theorieveranstaltungen finden häufig am Wochenende statt, da die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zumeist berufstätig sind. Einzelne fachspezifische Ausbildungseinrichtungen bieten geschlossene Jahresgruppen an, in denen integriert Theorie, Gruppenselbsterfahrung und Gruppensupervision absolviert werden, Einzelselbsterfahrung und Einzelsupervision müssen aber individuell vereinbart werden. Ausbildungsdauer Die Dauer der Ausbildung reicht in den Curricula von vier bis sieben Jahren, individuell ist die Spannweite von vier bis weit über zehn Jahre anzusetzen. Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 19
4.2 Daten der Personen in fachspezifischer Ausbildung am Stichtag Alter und Geschlecht Von 2.704 Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten (Stichtag 1. 6. 2010) sind mehr als drei Viertel weiblichen Geschlechts. Ein geringer Anteil an Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten ist jünger als 30 Jahre alt. Die größte Gruppe bilden die 31- bis 40-Jährigen mit beinahe 47 Prozent. Rund 38 Prozent der Studierenden sind über 40 Jahre alt (siehe Abbildung 4.1). Drei Faktoren erklären die Tatsache, dass rund 85 Prozent in die beiden letztgenannten Altersgruppen fallen:» Der Beginn einer Psychotherapieausbildung setzt ein Mindestalter von 24 Jahren voraus.» Das psychotherapeutische Fachspezifikum wird vom Großteil der Kandidatinnen und Kandidaten nach dem Abschluss einer anderen Berufsausbildung begonnen.» Die Ausbildungsdauer beträgt durchschnittlich etwa fünf Jahre, wobei eine Streuung zwischen vier und zehn Jahren festzustellen ist. Abbildung 4.1: Altersverteilung der Ausbildungskandidatinnen und kandidaten (in Prozent) 1 % 14,1 % 38,3 % 46,6 % unter 26 Jahre 26 bis 30 Jahre 31 bis 40 Jahre über 40 Jahre Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen 20 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Staatsbürgerschaft Rund 95 Prozent der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten besitzen die österreichische Staatsbürgerschaft, 2,5 Prozent stammen aus Deutschland und ein Prozent aus Italien. Alle anderen Staaten zusammen machen 1,5 Prozent aus. Wohnsitz Die Verteilung der österreichischen Wohnbevölkerung auf die Bundesländer weicht sehr deutlich von jener der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten ab (siehe Abbildung 4.2). Über 1.100 Personen in Ausbildung und damit mehr als 40 Prozent leben in Wien, der Anteil ist damit doppelt so hoch wie jener an der Wohnbevölkerung. Im Gegensatz dazu sind mit Ausnahme von Salzburg und Tirol Studierende aus allen anderen Bundesländern unterrepräsentiert. Abbildung 4.2: Anteil der Ausbildungskandidatinnen und kandidaten pro Bundesland im Vergleich zur Wohnbevölkerung (in Prozent) Wien Vorarlberg Tirol Steiermark Salzburg Oberösterreich Niederösterreich Kärnten Burgenland 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 35 % 40 % 45 % Anteil Wohnbevölkerung Anteil Kandidatinnen und Kandidaten Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 21
Qualifikation der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten Die am häufigsten vor einer Psychotherapieausbildung erworbenen Qualifikationen sind entweder das Studium der Psychologie oder der Medizin. Zusammen beträgt ihr Anteil an allen Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten knapp 40 Prozent. Die per Bescheid zur Ausbildung zugelassenen Personen mit unterschiedlichen Zugangsberufen machen rund ein Viertel aller Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten aus. Ihr Anteil an den Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen (von 20 Prozent auf 25 Prozent aller Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten). Jeweils etwas über fünf Prozent haben ein Studium der Pädagogik, die Fachhochschule für Sozialarbeit bzw. die Sozialakademie oder die Gesundheits- und Krankenpflegeschule absolviert. Tabelle 4.3: Qualifikation der Personen in fachspezifischer Ausbildung Ausbildung Anzahl Prozentanteil Psychologie 739 28,6 Zulassung per Bescheid / andere Ausbildung 662 25,7 Medizin 269 10,4 Pädagogik 194 7,5 FH für Sozialarbeit / Sozialakademie 154 6,0 Gesundheits- und Krankenpflege 129 5,0 Pädagogische Akademie 102 4,0 Lehramt 79 3,1 Medizintechnischer Dienst 72 2,8 Philosophie 69 2,7 Theologie 58 2,2 Musiktherapie 19 0,7 Publizistik und Kommunikationswissenschaften 22 0,9 Ehe- und Familienberatung 12 0,5 keine Angabe 124 - Summe 2.704 Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen 22 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
4.3 Abschlüsse, Abbrüche und Aufnahmen im Berichtsjahr Von den in Ausbildung befindlichen 2.545 Personen am 1. 6. 2009 haben 225 (8,8 %) Personen im Ausbildungsjahr die Psychotherapieausbildung erfolgreich abgeschlossen, davon 182 (81 %) Frauen und 43 (19 %) Männer, ausgeschieden sind 51 (2 %). Eine Ausbildung begonnen haben 435 Personen (17,1 %). Die in Tabelle 4.4 abgebildete Gegenüberstellung der Personen mit Ausbildungsabschluss bzw. -abbruch im Berichtsjahr mit den aufgenommenen Personen und mit allen am Stichtag in Ausbildung befindlichen Personen lässt folgende Rückschlüsse zu:» Frauen beginnen nicht nur häufiger als Männer eine fachspezifische Ausbildung, sie brechen sie auch seltener ab.» Das durchschnittliche Alter der Personen, die die Ausbildung abschließen, liegt erwartungsgemäß etwas höher. Die Abbrüche hingegen finden sich häufiger bei den jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmern.» Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft brechen häufiger das Fachspezifikum ab als Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft. (Dies steht im Gegensatz zu den Ergebnissen bezüglich des psychotherapeutischen Propädeutikum)» Personen, die mit einem Zulassungsbescheid eine fachspezifische Ausbildung besuchen, schließen diese mit derselben Wahrscheinlichkeit ab, wie Personen, die davor einen Quellberuf oder ein Studium absolviert haben. Auch dieses Ergebnis weicht stark von dem Ergebnis bezogen auf das psychotherapeutische Propädeutikum ab. Personen, die ein Psychologiestudium abgeschlossen haben, brechen das Fachspezifikum seltener ab, während Personen mit einem Medizinstudium häufiger nicht zum Abschluss kommen. Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 23
Tabelle 4.4: Merkmale der Personen mit Ausbildungsabschluss, -abbruch bzw. beginn im Vergleich (in Prozent) Charakteristik Merkmal Gesamt Abschlüsse Abbrüche Aufnahmen Geschlecht Frauen 77,9 80,9 64,7 79,8 Männer 22,1 19,1 35,3 20,2 Alter 24-30 14,2 4,4 27,7 25,5 31-40 84,9 95,6 68,6 74,5 Staatsbürgerschaft Österreich 95,2 96,0 86,3 93,8 Ausland 4,8 4,0 13,7 6,2 Wohnort Wien 42,1 40,0 33,3 36,3 Übrige Bundesländer 56,3 57,8 54,9 62,2 Ausland 1,7 2,2 11,8 1,6 Zugangsberufe Zulassungsbescheid 25,7 25,0 27,7 31,6 Alle abgeschlossenen Berufe 74,4 74,9 72,3 68,4 Psychologie 28,6 31,7 17,0 32,6 Medizin 10,4 7,1 21,3 6,5 Alle abgeschlossenen Universitätsstudien (inkl. FHS) 61,4 61,5 53,1 57,4 Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen 4.4 Entwicklung der Fachspezifika seit dem Jahr 2000 Die Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung erhöhte sich von 2.199 im Jahr 2000 auf 2.704 im Jahr 2010. Damit zeichnet sich das Fachspezifikum insgesamt durch eine hohe Stabilität aus (Abbildung 4.3). 24 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Abbildung 4.3: Entwicklung der Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten in fachspezifischer Ausbildung in den Jahren 2000 bis 2010 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Stichtage: jeweils 1. 6. Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Bezüglich der Aufnahmen zeigt sich seit 2000 ein Zuwachs von etwa 300 Personen auf über 400 Personen jährlich, wobei dieser Anstieg nicht gleichmäßig verlief. Im Ausbildungsjahr 2004/2005 haben verglichen mit den Jahren davor überdurchschnittlich viele Personen (440) eine Ausbildung begonnen, im darauffolgenden Jahr folgte mit nur 286 Aufnahmen ein Tiefpunkt. In den letzten drei Jahren überstiegen die Aufnahmen wiederum die Grenze von 400 Personen (vgl. Abbildung 4.4). Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 25
Abbildung 4.4: Aufnahmen, Abschlüsse und Ausbildungsabbrüche im psychotherapeutischen Fachspezifikum im Zeitverlauf 500 450 400 350 300 250 200 150 100 50 0 Aufnahmen Abschlüsse Ausgeschiedene Stichtage: jeweils 1. 6. Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Die Abbruchsquote lag in den letzten Jahren mit Ausnahme des Jahres 2009, in dem sie zehn Prozent betrug, um die zwei Prozent und zeigt sich somit leicht rückläufig. Kandidatinnen und Kandidaten mit Ausbildungsbeginn vor 1992 beenden weitaus häufiger das Fachspezifikum ohne Abschluss. Da diese Personengruppe kleiner wird, sinkt auch die Abbruchquote. Von den 268 Abbrüchen im Jahre 2009 gehen 220 (das sind über 80 %) auf eine Ausbildungseinrichtung zurück, während die übrigen Ausbildungseinrichtungen keine im Vergleich zu den vorigen Jahren erhöhte Abbruchsquote zeigen. Vermutlich wurden bei diesem Institut nicht mehr aktive Kandidatinnen und Kandidaten ausgeschieden. Hierfür spricht auch der große Anteil an ausgeschiedenen Personen, die vor 1992 mit der Ausbildung begonnen haben (vgl. Abbildung 4.4; Tabelle 4.5). 26 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Tabelle 4.5: Ausbildungsabbrüche im psychotherapeutischen Fachspezifikum im Zeitverlauf Jahr Anzahl Kandidaten gesamt Anzahl Ausgeschiedene (davon Ausbildungsbeginn vor 1992) Abbruchquote (Prozent) 2000/2001 2.199 146 (105) 6,6 2001/2002 2.218 98 (40) 4,4 2002/2003 2.218 131 (67) 5,8 2003/2004 2.273 62 (27) 2,7 2004/2005 2.318 118 (89) 5,1 2005/2006 2.336 60 (18) 2,4 2006/2007 2.414 42 (9) 1,7 2007/2008 2.479 48 (6) 1,9 2008/2009 2.653 268 (165) 10,1 2009/2010 2545 51(5) 2,0 Summe 1.024 (531) Stichtage: jeweils 1. 6. Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Frauen beginnen nicht nur häufiger als Männer eine fachspezifische Ausbildung, sie brechen sie auch seltener ab, was aus Tabelle 4.6 abzulesen ist. Dadurch erhöht sich der Frauenanteil noch schneller. Tabelle 4.6: Aufnahmen, Abschlüsse und Abbrüche im Geschlechtervergleich (in Prozent) Ausbildungsjahr Aufnahmen Abschlüsse Abbrüche Frauen Männer Frauen Männer Frauen Männer 2000/2001 78 22 83 17 66 34 2001/2002 75 25 78 22 60 40 2002/2003 80 20 77 23 70 30 2003/2004 77 23 70 30 69 31 2004/2005 76 24 76 24 70 30 2005/2006 82 18 76 24 74 26 2006/2007 81 19 79 21 67 33 2007/2008 77 23 73 27 72 28 2008/2009 81 19 83 17 77 24 2009/2010 80 20 81 19 65 35 Stichtage: jeweils 1. 6. Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 27
Die wichtigsten Veränderungen in den letzten Jahren:» Der Anteil an Medizinerinnen und Medizinern in Ausbildung hat sich deutlich verringert (von 21 % im Jahr 2001 auf zehn % im Jahr 2010).» Der Anteil der per Bescheid zugelassenen Personen ist kontinuierlich angestiegen (von 20 % im Jahr 2001 auf derzeit 26 %).» Alle übrigen Berufsgruppen zeichnen sich durch hohe Konstanz aus, in den vergangenen Jahren waren nur geringe Schwankungen festzustellen.» Der Frauenanteil hat sich kontinuierlich erhöht und beträgt derzeit rund 80 Prozent. Im Vergleich dazu beträgt der Frauenanteil bei den eingetragenen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten rund zwei Drittel. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Berichtsjahren. Dennoch ist davon auszugehen, dass sich der Frauenanteil weiter erhöht und der psychotherapeutische Beruf hauptsächlich von Frauen erlernt und ausgeübt wird. 4.5 Vergleich der Fachspezifika Die meistens der 22 wissenschaftlich anerkannten Psychotherapiemethoden werden von einer bzw. zwei Einrichtungen zur Ausbildung angeboten. Lediglich die Systemische Familientherapie (drei Einrichtungen) sowie die Psychoanalyse (sieben Einrichtungen) werden in mehr als zwei Einrichtungen gelehrt. Die Methode mit den meisten Ausbildungskandidatinnen und kandidaten ist mit Abstand die Systemische Familientherapie, gefolgt von der Existenzanalyse & Logotherapie, der Verhaltenstherapie und der Integrativen Gestalttherapie (Abbildung 4.5). 28 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Abbildung 4.5: Prozentuelle Verteilung der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten auf die Psychotherapiemethoden für das Jahr 2009/2010 Systemische Familientherapie Existenzanalyse und Logotherapie Verhaltenstherapie Integrative Gestalttherapie Psychoanalyse Katathym Imaginative Psychotherapie Personenzentrierte Psychotherapie Psychodrama Individualpsychologie Klientenzentrierte Psychotherapie Integrative Therapie Hypnosepsychotherapie Konzentrative Bewegungstherapie Transaktionsanalytische Psychotherapie Analytische Psychologie Gestalttheoretische Psychotherapie Gruppenpsychoanalyse Dynamische Gruppenpsychotherapie Existenzanalyse Neuro-Linguistische Psychotherapie Autogene Psychotherapie Daseinsanalyse 0 % 2 % 4 % 6 % 8 % 10 % 12 % 14 % 16 % 18 % 20 % Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Verglichen mit der Verteilung der einzelnen Psychotherapiemethoden in der Psychotherapeutenliste zeigen sich bei der Existenzanalyse & Logotherapie sowie bei der Klientenzentrierten Psychotherapie deutliche Abweichungen. In den letzten Jahren haben sich vermehrt Personen für die Ausbildung in Existenzanalyse & Logotherapie entschieden, während verhältnismäßig wenige Personen eine Ausbildung in Klientenzentrierter Psychotherapie absolvieren. Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 29
Tabelle 4.7: Prozentuelle Verteilung der Personen in fachspezifischer Ausbildung auf die Psychotherapiemethoden im Vergleich zur Psychotherapeutenliste Psychotherapeutenliste Fachspezifikum Systemische Familientherapie 23,89 18,1 Existenzanalyse und Logotherapie 3,69 11,6 Verhaltenstherapie 11,79 10 Integrative Gestalttherapie 7,38 8,4 Psychoanalyse 6,72 8,2 Katathym Imaginative Psychotherapie 6,51 7,7 Personenzentrierte Psychotherapie 5,15 7,6 Psychodrama 4,97 5,3 Individualpsychologie 3,08 4,2 Klientenzentrierte Psychotherapie 10,36 3,9 Integrative Therapie 1,5 3,5 Hypnosepsychotherapie 1,41 2,4 Konzentrative Bewegungstherapie 0,83 1,7 Transaktionsanalytische Psychotherapie 2,04 1,6 Analytische Psychologie 1,24 1,5 Gestalttheoretische Psychotherapie 1,02 1,2 Gruppenpsychoanalyse 1,46 1 Existenzanalyse 2,52 0,6 Dynamische Gruppenpsychotherapie 3,16 0,6 Neuro-Linguistische Psychotherapie 0 0,5 Autogene Psychotherapie 1,07 0,4 Daseinsanalyse 0,2 0,1 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen 4.6 Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten und ihre wissenschaftliche Tätigkeit Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten Zum Stichtag 1. 6. 2010 sind 722 Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten tätig, wobei 119 von ihnen für zwei oder mehrere Institute arbeiten (vgl. Tabelle 4.8). Ein Anteil von rund 59 Prozent sind Frauen. 67 Prozent der Männer und 57 Prozent der Frauen haben eine volle Lehrbefugnis. 30 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Tabelle 4.8: Anzahl der Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten mit voller bzw. partieller Lehrbefugnis pro Ausbildungsinstitut Ausbildungsinstitut; methodenspezifische Zusatzbezeichnung Lehrtherapeut/in Volle Lehrbefugnis Partielle Lehrbefugnis Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche klientenzentrierte Psychotherapie und personenorientierte Gesprächsführung (ÖGwG); KP 11 36 Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie und Gesprächsführung (APG); PP 12 9 Wiener Psychoanalytische Vereinigung (WPV); PA 25 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel; PD 17 18 Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP); PA 13 7 Österreichischer Verein für Individualpsychologie (ÖVIP); IP 21 8 Salzburger Arbeitskreis für Psychoanalyse (SAP); PA 13 1 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Integrative Gestalttherapie; IG 8 20 Lehranstalt für Systemische Familientherapie der Erzdiözese Wien für Berufstätige (LSF); SF 13 14 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Autogenes Training und Autogene Psychotherapie (ÖGATAP) / Hypnose; HY 8 3 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Gestalttheoretische Psychotherapie (ÖAGP); GTP 5 9 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS); SF 21 25 Innsbrucker Arbeitskreis für Psychoanalyse (IAP) und Psychoanalytisches Seminar Vorarlberg (PSI Vbg); PA 35 9 Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Österreich (GLE-Ö); E, EL, EA 17 18 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppenpsychoanalyse; GP 17 2 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppendynamik und Dynamische Gruppenpsychotherapie; 22 1 DG Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Autogenes Training und Autogene Psychotherapie (ÖGATAP) / Autogene Psychotherapie; ATP 10 4 Arbeitskreis für Psychoanalyse Linz/Graz (APLG) (PA) (bis 2004: Linzer Arbeitskreis für Psychoanalyse (LAP); PA) 33 5 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Autogenes Training und Autogene Psychotherapie (ÖGATAP) / Katathym Imaginative Psychotherapie KIP 25 36 Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM); VT 31 3 Österreichische Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT); VT 22 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Systemische Familientherapie; SF 10 41 Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie (WKPS); PA 13 Psychoanalytisches Seminar Innsbruck (PSI); PA 9 28 Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie; PD 8 3 Fortsetzung nächste Seite Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 31
Fortsetzung Tabelle 4.8 Ausbildungsinstitut; methodenspezifische Zusatzbezeichnung Lehrtherapeut/in Salzburger Gesellschaft für Tiefenpsychologie C.G. Jung-Institut (SGT/CGJI); AP Volle Lehrbefugnis Partielle Lehrbefugnis 4 0 Österreichische Gesellschaft für Analytische Psychologie C.G. Jung- Gesellschaft (ÖGAP/CGJG); AP 16 0 Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP); PP 6 3 Institut für Integrative Gestalttherapie (IGW); IG 28 5 Ausbildungsinstitut für Logotherapie und Existenzanalyse (ABILE); EL 7 Österreichischer Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie (ÖAKBT); KBT 14 0 Österreichisches Daseinsanalytisches Institut für Psychotherapie, Psychosomatik und Grundlagenforschung (ÖDAI); DA 5 1 Donauuniversität Krems Zentrum für psychosoziale Medizin und Psychotherapie; IT 13 26 Österreichisches Trainingszentrum für Neuro-Linguistische Psychotherapie (ÖTZ-NLPt) 9 2 Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung (E) 2 Österreichischer Arbeitskreis für Tiefenpsychologische Transaktionsanalyse (ÖATA) (TAP) 8 2 Institut für Transaktionsanalytische Psychotherapie (ITAP) (TAP) 5 1 Summe 536 340 Stichtage: 1. 6. 2010 Quelle: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Wissenschaftliche Tätigkeit Dem Auftrag des BMG, mit 1. 6. 2010 über die psychotherapeutisch einschlägige wissenschaftliche Tätigkeit außerhalb der Lehrtätigkeit der vergangenen drei Jahre zu berichten, leisteten 269 Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten Folge, was einem Anteil von 41 Prozent entspricht. Die Lehrtherapeutinnen und -therapeuten wurden gebeten, die unterschiedlichen Arbeiten jeweils einer von acht möglichen Themen zuzuordnen und anzugeben, um welche Art von Arbeit es sich handelt: A Aufsätze in Büchern B Buch als Monographie HgB Herausgabe eines Buches HgPer Herausgabe eines Periodikums / Mitglied im Redaktionsteam eines Periodikums V Vorträge SE Seminare 32 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
In Summe wurden 3.466 Arbeiten genannt, überwiegend Zeitschriftenartikel, Seminare und Vorträge, eine genaue Aufschlüsselung findet sich in Tabelle 4.9. Tabelle 4.9: Wissenschaftliche Tätigkeit der Lehrtherapeutinnen und Lehrtherapeuten Themenkategorien A B HgB HgPer V Se Summe Allgemeine Grundlagen und Themen der fachspezifischen Methode 150 24 14 25 282 245 740 Theorie des psychotherapeutischen Prozesse 100 14 4 7 214 319 658 Falldarstellungen 33 5 1 6 88 111 244 Geschichte der psychotherapeutischen Methoden und ihre Institutionalisierung 24 2 3 1 29 13 72 Vermittlung der psychotherapeutischen Methode 16 7 0 2 106 275 406 Wissenschaftstheorie und Forschungsmethodologie 35 1 3 2 58 48 147 Themen, die der Psychotherapie nahe sind und aus der Sicht jener Theorie behandelt werden, der die psychotherapeutische Methode zuzuordnen ist 130 12 8 20 366 442 978 Psychotherapiemethodenübergreifende Themen 79 14 4 23 162 197 479 Summe 567 79 37 86 1.305 1.650 3724* * Einige Beiträge sind auf mehrere Arten erschienen, daher übersteigen die Nennungen in der Tabelle die Anzahl der Arbeiten. Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Kapitel 4 / Psychotherapeutisches Fachspezifikum 33
5 Theoretische Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen Der Beginn der klinisch-psychologischen bzw. gesundheitspsychologischen Ausbildung setzt ein abgeschlossenes Studium der Psychologie voraus. Die klinischpsychologische bzw. gesundheitspsychologische Ausbildung umfasst den Erwerb der theoretischen fachlichen Kompetenz im Ausmaß von zumindest 160 Stunden und den Erwerb praktischer fachlicher Kompetenz im Ausmaß von 1.480 Stunden (BGBl 1990/360). Der Eintra in die Liste der klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen erfolgt nach erfolgreichem Abschluss beider Ausbildungsteile. Die Vermittlung der theoretischen fachlichen Kompetenz umfasst die folgenden Lehrinhalte: 1. Grundlagen und Methoden der Gesundheitsvorsorge und der Gesundheitsförderung, 2. Klinisch-psychologische Diagnostik, 3. Psychologische Interventionsstrategien und therapeutische Grundhaltungen, 4. Rehabilitation, 5. Psychologische Supervision, 6. Gruppenarbeit, 7. Psychiatrie, Psychopathologie, Psychosomatik und Psychopharmakologie, 8. Erstellung von Gutachten, 9. Ethik, 10. Institutionelle, gesundheitsrechtliche und psychosoziale Rahmenbedingungen. Die theoretische Ausbildung zum klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen erfolgt meist in geblockten Seminaren und kann innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Die praktische Ausbildung umfasst insgesamt 1.480 Stunden Praktikum, davon müssen 800 Stunden Praktikum in einer facheinschlägigen Einrichtung des Gesundheitswesens (z. B. Spitäler, Ambulatorien u. ä. mit klinikartigem Setting) absolviert werden, wenn die Eintragung als Gesundheitspsychologin bzw. Gesundheitspsychologe und als klinische Psychologin bzw. klinischer Psychologe angestrebt wird. Die Absolvierung dieser Praktika wird nicht in den Einrichtungen zum Erwerb der theoretischen Kompetenz zum Gesundheits- und klinischen Psychologen kontrolliert (wie dies in der Psychotherapieausbildung der Fall ist), sondern erst bei der Anmeldung zur Eintragung in die Liste der klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen durch den Psychotherapiebeirat. 34 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Das folgende Kapitel beruht auf den jährlich zu legenden Berichten der Anbieter der theoretischen Ausbildung zum klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen. Die praktische Ausbildung wird aus dem genannten Grund in diesem Bericht nicht behandelt. Die Studie Qualitätssicherung in der postgraduellen Ausbildung in Klinischer Psychologie und Gesundheitspsychologie des ÖBIG (2005) hingegen bietet eine umfassende Darstellung auch dieses Ausbildungsteils, die Ergebnisse der Befragung von Absolventinnen und Absolventen werden dargestellt. Eine Studie aus dem Jahr 2007 des BÖP befasst sich ebenfalls mit der praktischen Ausbildung der klinischen Psychologinnen und Psychologen und der Gesundheitspsychologinnen und - psychologen. 4 Anerkennung der Ausbildungseinrichtungen durch das BMG Die theoretische Ausbildung in Klinischer Psychologie und Gesundheitspsychologie wird von sieben Institutionen angeboten, zuletzt wurde die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt als Ausbildungseinrichtung durch das BMG anerkannt (siehe Tabelle 5.1). Tabelle 5.1: Einrichtungen zum Erwerb der theoretischen Kompetenz für die Klinische und Gesundheitspsychologie Ausbildungseinrichtung Jahr der Anerkennung Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP) 1992 Universität Wien, Universitätslehrgang (KlinGes) 1993 Gesellschaft Kritischer Psychologen und Psychologinnen (GkPP) 1994 Schloss Hofen Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung 1995 Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM) 1998 Österreichisches Trainingszentrum für Neurolinguistisches Programmieren (ÖTZ-NLP) 2005 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang 2007 Quelle: BMG Regionale Verteilung des Angebots Der BÖP bietet seine Ausbildung in allen Landeshauptstädten an, die Universitätsstandorte sind und ist somit in sechs Bundesländern vertreten. Die GkPP ist in Wien und Graz aktiv. Schloss Hofen ist in Innsbruck und Lochau (Vorarlberg) tätig. Auf einen 4 Berufsverband Österreichischer Psychologen: Bundesweite Befragung der Fachausbildungsstellen als Erhebung der Grundlagen zur Qualitätssicherung und Verbesserung der praktischen Fachausbildung von Klinischen und GesundheitspsychologInnen. (Unveröffentlichter Projektbericht, Wien November 2007) Kapitel 5 / Theoretische Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen 35
Standort beschränken sich KlinGes in Wien, AVM in Salzburg, ÖTZ-NLP in Wien sowie die Universität Klagenfurt in Kärnten. Zum Stichtag 1. 6. 2010 befanden sich 760 Personen in Ausbildung, wobei 70 Prozent davon bei den beiden größten Anbietern dem BÖP und der GkPP in Ausbildung stehen (Tabelle 5.2). Tabelle 5.2: Verteilung der Ausbildungskandidatinnen und Ausbildungskandidaten auf die Anbieter Ausbildungseinrichtungen Anzahl Kandidatinnen und Kandidaten Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP) 345 Gesellschaft Kritischer Psychologen und Psychologinnen (GkPP) 189 Schloss Hofen Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung 59 Österreichisches Trainingszentrum für Neurolinguistisches Programm (ÖTZ-NLP) 67 Universität Wien, Universitätslehrgang (KlinGes) 47 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang 32 Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM) 21 Summe 760 Stichtag: 1. 6. 2010 Quelle: BMG 5.1 Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung am Stichtag Alter und Geschlecht Mehr als 60 Prozent der Personen in Ausbildung sind jünger als 30 Jahre, die Gruppe der 31- bis 40-Jährigen macht etwas mehr als ein Viertel aus (Abbildung 5.1). Es ist davon auszugehen, dass die meisten Psychologinnen und Psychologen unmittelbar nach dem Studienabschluss mit der Ausbildung in Klinischer Psychologie und Gesundheitspsychologie beginnen und deswegen die Altersgruppe der 26- bis 30-Jährigen den größten Anteil ausmacht. 36 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Abbildung 5.1: Altersverteilung der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten im Jahr 2010 (in Prozent) 12,2 % 0 % 26,9 % 61 % unter 24 Jahre 26 bis 30 Jahre 31 bis 40 Jahre über 40 Jahre Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Der Anteil an Frauen in Ausbildung beträgt derzeit rund 89 Prozent und ist somit nochmals um etwa zehn Prozentpunkte höher als in den psychotherapeutischen Ausbildungen. Staatsangehörigkeit und Wohnsitz Etwa 95 Prozent der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten haben die österreichische Staatsbürgerschaft, jeweils rund 1,5 Prozent (je 11 bis 12 Personen) haben die deutsche, die italienische bzw. eine andere Staatsbürgerschaft als die bereits genannten Staatsbürgerschaften. Gemessen am Anteil der Wohnbevölkerung ist der Anteil an Auszubildenden in Wien im Vergleich zu den restlichen Bundesländern extrem hoch (Abbildung 5.2). Im Gegensatz dazu sind Kandidatinnen und Kandidaten aus den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich und Oberösterreich deutlich unterrepräsentiert. Kapitel 5 / Theoretische Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen 37
Abbildung 5.2: Anteil der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten pro Bundesland im Vergleich zur Wohnbevölkerung (in Prozent) Wien Vorarlberg Tirol Steiermark Salzburg Oberösterreich Niederösterreich Kärnten Burgenland 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % 30 % 35 % Anteil Wohnbevölkerung Anteil Kandidatinnen und Kandidaten Stichtag: 1. 6. 2010 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen 5.2 Entwicklung der Ausbildung seit dem Jahr 2000 Die theoretische Ausbildung zum klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen bzw. zur klinischen Psychologin und Gesundheitspsychologin zeichnet sich durch hohe Konstanz aus:» Der Anteil der Frauen liegt im aktuellen Berichtsjahr bei rund 89 Prozent und hat im Vergleich zum Jahr 2001 nur leicht zugenommen.» Die Altersverteilung der Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten hat sich in den letzten zehn Jahren dahingehend verändert, dass der Anteil der 26- bis 30- jährigen Personen kontinuierlich zugenommen hat, während der Prozentsatz der 31- bis 40-Jährigen abgenommen hat. Der Anteil der über 40 jährigen Kandidatinnen und Kandidaten blieb bei etwas über zehn Prozent konstant. 38 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
» Ebenfalls seit dem Jahr 2001 verteilen sich die Kandidatinnen und Kandidaten was ihren Wohnort betrifft unausgewogen auf die Bundesländer.» Jedes Jahr beginnen etwas mehr Personen mit der Ausbildung als abschließen (Abbildung 5.3). Ausbildungsabbrüche sind mit Ausnahme des Jahres 2001/2002 und des Jahres 2007/2008 eher selten. Abbildung 5.3: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Aufnahmen in die Ausbildung, Abschlüsse und Ausbildungsabbrüche 700 600 500 400 300 200 100 0 Aufnahmen Abschlüsse Ausgeschiedene Stichtage: jeweils 1. 6. Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen Die wichtigste Veränderung in den vergangenen Jahren ist der Zuwachs an Ausbildungskandidatinnen und -kandidaten, deren Anzahl sich von 480 im Jahr 2001 auf derzeit 760 Personen erhöht hat (Abbildung 5.4). Kapitel 5 / Theoretische Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen 39
Abbildung 5.4: Entwicklung der Anzahl an Kandidatinnen und Kandidaten in der Ausbildung in Klinischer und Gesundheitspsychologie in den Jahren 2001 bis 2010 800 700 600 500 400 300 200 100 0 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Stichtage: jeweils 1. 6. Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen 40 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Literatur- und Quellenverzeichnis Berufsverband Österreichischer Psychologen (BÖP): Bundesweite Befragung der Fachausbildungsstellen als Erhebung der Grundlagen zur Qualitätssicherung und Verbesserung der praktischen Fachausbildung von Klinischen und GesundheitspsychologInnen. (Unveröffentlichter Projektbericht, Wien November 2007 ÖBIG 2006: Psychotherapie, Klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie. Entwicklungsstatistik 1991 2005. Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen. Wien ÖBIG 2005: Qualitätssicherung in der postgraduellen Ausbildung in Klinischer Psychologie und Gesundheitspsychologie. Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen. Wien Pawlowsky, Gerhard (2000): Berechnung der Ausbildungsdauer der Absolventen einiger propädeutischer Anbieter. Unveröffentlichter Bericht. Wien. Pawlowsky, Gerhard (2002): Statistik Propädeutikum und Fachspezifikum 2001. Interpretation und Daten. Bericht für das BMSG und den Psychotherapiebeirat 5. 3. 2002 Pawlowsky, Gerhard (2002):. Zur Soziographie der Psychotherapeut/inn/en in Österreich. Referat am 16. 7. 2002 beim 3. Weltkongress für Psychotherapie 14.- 18. 7. 2002: In: Firlei, Klaus; Kierein Michael; Kletečka-Pulker, Maria (Hg.) (2004). Jahrbuch für Psychotherapie und Recht III. WUV/Facultas: Wien, S. 163-178. Pawlowsky, Gerhard (2002): Statistik Propädeutikum 2002. Interpretation und Daten. Bericht für die Leiterkonferenz der propädeutischen Ausbildungseinrichtungen 12. 11. 2002 Pawlowsky, Gerhard (2003): Statistik Propädeutikum und Fachspezifikum 2002. Interpretation und Daten. Bericht für das BMGF und den Psychotherapiebeirat 18. 3. 2003 Pawlowsky, Gerhard (2003): Statistik Propädeutikum 2003. Interpretation und Daten. Bericht für die Leiterkonferenz der propädeutischen Ausbildungseinrichtungen 25. 11. 2003 Pawlowsky, Gerhard (2003): Statistik Propädeutikum und Fachspezifikum 2002. Interpretation und Daten, Psychotherapiebeirat 18. 3. 2003 Pawlowsky, Gerhard (2004): Statistik Propädeutikum und Fachspezifikum 2003. Interpretation und Daten, Psychotherapiebeirat 16. 3. 2004 Literatur- und Quellenverzeichnis 41
Pawlowsky, Gerhard (2006): Statistik Propädeutikum und Fachspezifikum 2004 & 2005. Interpretation und Daten, Psychotherapiebeirat 13. 6. 2006 Psychologengesetz BGBl 1990/360 Psychotherapiegesetz BGBl 1990/361 Stumm, Gerhard; Jandl-Jager, Elisabeth (2006): Psychotherapie: Ausbildung in Österreich. Falter Verlag, Wien 42 GÖG/ÖBIG, Ausbildungsstatistik 2010
Anhang Anhang A: Psychotherapeutisches Propädeutikums Anhang B: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Anhang C: Theoretische Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen
Anhang A Psychotherapeutisches Propädeutikums Tabelle A 1: Anbieter des psychotherapeutisches Propädeutikums Tabelle A 2: Psychotherapeutisches Propädeutikum Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung zum Stichtag Tabelle A 3: Psychotherapeutisches Propädeutikum Abschlüsse im Berichtsjahr Tabelle A 4: Psychotherapeutisches Propädeutikum Abbrüche im Berichtsjahr Tabelle A 5: Psychotherapeutisches Propädeutikum Aufnahmen im Berichtsjahr
Tabelle A 1: Anbieter des psychotherapeutischen Propädeutikums Nummer Jahr der Anerkennung Name des Anbieters 1 1992 Lehranstalt der Erzdiözese Wien für Berufstätige, Lehrgang Universitäten Charakters, PP 2 1992 Psychotherapeutisches Propädeutikum der AK-Salzburg 3 1992 Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung und Supervision (APG), PP 4 1992 Alpen-Adria-Universität-Klagenfurt, Abteilung Klinische für Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse, Universitätslehrgang PP 5 1992 Niederösterreichische Landesakademie, Zentrum für Psychotherapie und psychosoziale Gesundheit, PP 6 1992 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) 7 1992 Leopold-Franzes-Universität Innsbruck, Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie, Universitätslehrgang PP 8 1992 Karl-Franzens-Universität Graz, Medizinische Universität Graz, Universitätslehrgang PP 9 1992 Universität Salzburg, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universitätslehrgang PP 10 1993 Universität Wien, Universitätslehrgang PP (HOPP) 11 1993 Kuratorium für psychosoziale Dienste in Wien (PSD)* 12 1993 Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung, Lehrgang universitären Charakters, PP 13 1993 Arbeitsgemeinschaft Bildungsmanagement Wien 14 1998 Österreichisches Trainingszentrum für Neuro-Linguistisches Programmieren und Neuro-Linguistische Psychotherapie, PP 15 2000 ARGE Kindergartenpädagogik, Verein für angewandtes Psychodrama im pädagogischen und sozialen Arbeitsfeld (VAPPSA)** 16 2003 Vereinigung Rogerianische Psychotherapie, PP (VRP) 17 2005 Pro mente Wien, Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit, PP 18 2007 Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche, klientenzentrierte und personorientierte Gesprächsführung, PP 19 2007 Sigmund Freud Privatuniversität Wien, Paris (SFU) * nahm den Lehrbetrieb nicht auf ** stellte den Lehrbetrieb ein Quelle: BMG
Tabelle A 2: Psychotherapeutisches Propädeutikum Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung zum Stichtag 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Psychotherapeutinnen/-therapeuten i.a. 1.6.2009 2.581 100 20 8 309 176 74 497 138 156 53 288 48 180 154 103 124 103 150 Abgeschlossen 605 23,4 8 19 74 51 14 141 61 13 24 43 3 64 23 6 32 23 6 Ausgeschieden 293 11,4 0 0 12 15 32 73 55 6 4 56 7 14 1 2 2 10 4 Aufgenommen 1.156 44,8 31 12 61 64 35 207 135 71 27 100 2 92 45 33 44 86 111 Psychotherapeutinnen/-therapeuten i.a. 1.6.2010 2.839 110 43 1 284 174 63 490 157 208 52 289 40 194 175 128 134 156 251 dav: Ps.i.A.u.S. 43 1 284 188 63 490 157 208 0 281 40 194 175 0 0 156 0 Psychotherapeuten in Ausbildung am Stichtag Geschlecht weiblich 2.206 77,7 32 0 223 150 50 385 130 175 42 227 30 143 134 93 104 116 172 männlich 633 22,3 11 1 61 24 13 105 27 33 10 62 10 51 41 35 30 40 79 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 2.839 100 43 1 284 174 63 490 157 208 52 289 40 194 175 128 134 156 251 Alter unter 24 321 11,3 1 0 5 13 12 16 12 66 2 41 0 18 6 3 11 7 108 24 bis 30 940 33,1 6 0 55 87 33 174 56 94 19 135 9 52 39 43 26 51 61 31 bis 40 939 33,1 20 0 129 45 41 193 46 22 20 83 21 76 57 47 36 59 44 41 und darüber 633 22,3 16 1 95 29 9 107 43 26 11 28 10 48 71 25 37 39 38 keine Angabe 6 0,2 0 0 0 0-32 0 0 0 0 2 0 0 2 10 24 0 0 Summe 2.839 100 43 1 284 174 63 490 157 208 52 289 40 194 175 128 134 156 251 Staatsbürgerschaft Österreich 2.610 91,9 39 1 272 161 63 471 132 200 48 265 36 184 166 119 126 154 173 Deutschland 87 3,1 2 0 5 11 0 10 10 4 4 12 4 4 4 5 3 2 7 Italien 24 0,8 0 0 0 0 0 4 11 0 0 3 0 2 3 0 1 0 0 sonstige 98 3,5 2 0 7 2 0 5 4 4 0 9 0 2 2 0 2 0 59 keine Angabe 20 0,7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 4 2 0 12 Summe 2.839 100 43 1 284 174 63 490 157 208 52 289 40 194 175 128 134 156 251 Hauptwohnsitz/Bundesland Wien 1.124 39,6 31 0 158 3 4 223 0 0 0 250 0 129 66 47 83 1 129 Niederösterreich 340 12 6 0 30 1 59 50 0 1 0 12 0 58 44 29 15 6 29 Oberösterreich 344 12,1 1 0 80 3 0 56 4 7 10 5 0 0 12 14 0 146 6 Salzburg 118 4,2 1 1 8 1 0 35 7 1 35 4 0 0 17 6 0 2 0 Tirol 117 4,1 0 0 0 0 0 1 110 1 0 0 2 0 0 3 0 0 0 Vorarlberg 64 2,3 0 0 0 0 0 0 19 0 0 2 36 0 7 0 0 0 0 Burgenland 59 2,1 2 0 3 0 0 13 0 0 0 3 0 4 5 4 24 0 1 Steiermark 353 12,4 2 0 4 11 0 106 0 192 0 2 0 3 10 9 12 1 1 Kärnten 167 5,9 0 0 0 151 0 2 1 5 0 2 0 0 5 1 0 0 0 Ausland 58 2 0 0 1 4 0 4 16 1 7 9 2 0 9 6 0 0-1 keine Angabe 95 3,3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 9 0 0 86 Summe 2.839 100 43 1 284 174 63 490 157 208 52 289 40 194 175 128 134 156 251 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle A 2 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Abgeschl. Studium/Berufsausbildung Medizin 112 3,9 2 0 11 2 4 38 1 3 2 22 1 5 5 6 3 7 0 Pädagogik 93 3,3 0 0 12 7 1 18 19 6 4 11-4 4 4 10 0 1 0 Philosophie 34 1,2 2 0 14 2 0 3 1 2 1 0 0 3 0 6 0 0 0 Psychologie 265 9,3 3 0 21 4 3 143 30 14 3 2 8 2 21 1 0 10 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 17 0,6 0 0 0 2 1 4 0 1 0 1 0 2 1 2 1 2 0 Theologie 15 0,5 0 0 3 0 2 2 1 0 0 1 3 1 0 1 1 0 0 Lehramt an höheren Schulen 74 2,6 1 0 11 5 9 15 7 0 0 6 0 5 5 4 4 2 0 FH Sozialarbeit 71 2,5 0 0 1 2 2 15 7 2 0 4 0 2 0 2 1 33 0 Dipl. Sozialarbeiter 72 2,5 0 1 12 2 6 12 6 1 0 4 4 8 1 5 3 7 0 Pädagogische Akademie 73 2,6 3 0 4 4 7 21 5 8 3 4 2 3 0 1 2 6 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 5 0,2 0 0 0 1 0 1 1 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 Musiktherapie 5 0,2 0 0 3 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 140 4,9 3 0 16 3 6 33 10 10 5 11 6 13 4 4 0 16 0 Medizinisch-technische Dienste 39 1,4 2 0 4 4 1 9 6 0 1 1 0 1 3 2 2 3 0 Andere Studienabschlüsse 267 9,4 9 0 15 9 4 56 14 28 8 44 1 43 0 11 19 6 0 Matura, Studien-/Berufsberechtigungsprüfung 1.178 41,5 16 0 142 123 37 98 44 128 22 178 15 88 120 48 66 53 0 Zulassungsbescheid des BMG 131 4,6 2 0 15 4 12 20 5 5 3 0 4 14 11 20 6 10 0 keine Angabe 248 8,7 0 0 0 0-32 0 0 0 0 0 0 0 0 3 26 0 251 Summe 2.839 99,9 43 1 284 174 63 490 157 208 52 289 40 194 175 128 134 156 251 * nahm den Lehrbetrieb nicht auf ** stellte den Lehrbetrieb ein Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle A 3: Psychotherapeutisches Propädeutikum Abschlüsse im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Geschlecht weiblich 496 82 6 14 59 45 13 123 55 9 16 30 3 47 20 5 29 17 5 männlich 109 18 2 5 15 6 1 18 6 4 8 13 0 17 3 1 3 6 1 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 605 100 8 19 74 51 14 141 61 13 24 43 3 64 23 6 32 23 6 Alter unter 24 11 1,8 0 0 0 0 0 2 0 0 3 0 0 2 0 3 1 0 0 24 bis 30 198 32,7 0 9 13 37 0 46 33 6 7 16 0 12 7 1 4 6 1 31 bis 40 247 40,8 2 5 41 11 6 62 21 4 2 19 1 39 9 0 14 9 2 41 und darüber 149 24,6 6 5 20 3 8 31 7 3 12 8 2 11 7 2 13 8 3 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 605 99,9 8 19 74 51 14 141 61 13 24 43 3 64 23 6 32 23 6 Staatsbürgerschaft Österreich 575 95 8 17 70 50 14 138 52 13 21 40 3 61 22 6 32 22 6 Deutschland 14 2,3 0 2 4 1 0 2 0 0 1 1 0 1 1 0 0 1 0 Italien 8 1,3 0 0 0 0 0 0 6 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 sonstige 8 1,3 0 0 0 0 0 1 3 0 2 0 0 2 0 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 605 99,9 8 19 74 51 14 141 61 13 24 43 3 64 23 6 32 23 6 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 229 37,9 7 0 32 5 0 72 0 0 0 40 0 44 8 4 13 0 4 Niederösterreich 63 10,4 1 0 6 1 14 11 0 0 0 1 0 17 4 1 5 0 2 Oberösterreich 79 13,1 0 0 29 0 0 17 2 0 5 0 0 0 3 0 0 23 0 Salzburg 63 10,4 0 18 4 2 0 16 2 0 18 0 0 0 2 1 0 0 0 Tirol 39 6,4 0 0 1 1 0 2 34 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 Vorarlberg 19 3,1 0 0 0 0 0 0 15 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 Burgenland 20 3,3 0 0 0 0 0 3 0 0 0 1 0 2 0 0 14 0 0 Steiermark 40 6,6 0 0 0 2 0 20 1 13 0 0 0 1 3 0 0 0 0 Kärnten 40 6,6 0 0 0 39 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 Ausland 13 2,1 0 1 2 1 0 0 7 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 605 99,9 8 19 74 51 14 141 61 13 24 43 3 64 23 6 32 23 6 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle A 3 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 27 4,5 1 0 1 1 2 7 4 0 2 2 0 4 1 0 0 2 0 Pädagogik 34 5,6 0 1 1 1 1 2 17 2 1 3 2 1 1 1 0 0 0 Philosophie 3 0,5 0 0 2 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 Psychologie 169 27,9 0 1 8 25 1 66 24 2 2 23 0 9 4 1 1 2 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Theologie 3 0,5 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 Lehramt an höheren Schulen 10 1,7 0 0 2 0 0 4 1 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0 FH Sozialarbeit 10 1,7 0 0 0 0 2 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 Dipl. Sozialarbeiter 19 3,1 0 1 4 0 1 4 0 0 1 1 0 2 0 0 2 3 0 Pädagogische Akademie 15 2,5 1 2 0 0 0 2 1 0 1 1 1 3 0 0 3 0 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Musiktherapie 3 0,5 0 0 1 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 48 7,9 0 1 7 1 2 10 5 1 0 0 0 7 0 0 6 8 0 Medizinisch-technische Dienste 8 1,3 0 0 0 0 0 3 1 0 1 0 0 1 0 0 1 1 0 Andere Studienabschlüsse 56 9,3 6 3 7 1 0 14 2 0 3 5 0 8 1 1 5 0 0 Matura, Studien-/Berufsberechtigungsprüfung 169 27,9 0 10 35 21 3 17 5 8 9 7 0 25 16 2 8 3 0 Zulassungsbescheid des BMG 24 4 0 0 4 1 1 6 1 0 0 1 0 4 0 1 5 0 0 keine Angabe 7 1,2 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 6 Summe 605 100,1 8 19 74 51 14 141 61 13 24 43 3 64 23 6 32 23 6 * nahm den Lehrbetrieb nicht auf ** stellte den Lehrbetrieb ein Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle A 4: Psychotherapeutisches Propädeutikum Abbrüche im Berichtjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Geschlecht weiblich 237 80,9 0 0 10 14 30 54 45 5 3 46 6 10 0 2 2 7 3 männlich 56 19,1 0 0 2 1 2 19 10 1 1 10 1 4 1 0 0 3 1 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 293 100 0 0 12 15 32 73 55 6 4 56 7 14 1 2 2 10 4 Alter unter 24 7 2,4 0 0 1 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 4 0 24 bis 30 79 27 0 0 2 6 0 13 19 4 1 25 1 3 1 0 0 3 1 31 bis 40 100 34,1 0 0 5 4 0 41 17 2 2 17 1 6 0 0 1 2 2 41 und darüber 73 24,9 0 0 4 5 0 19 18 0 0 14 5 5 0 0 1 1 1 keine Angabe 34 11,6 0 0 0 0 32 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 Summe 293 100 0 0 12 15 32 73 55 6 4 56 7 14 1 2 2 10 4 Staatsbürgerschaft Österreich 274 93,5 0 0 12 15 32 70 48 6 3 53 7 12 1 0 2 10 3 Deutschland 6 2 0 0 0 0 0 1 4 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 Italien 4 1,4 0 0 0 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 sonstige 6 2 0 0 0 0 0 1 0 0 0 3 0 1 0 0 0 0 1 keine Angabe 3 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 2 0 0 0 Summe 293 99,9 0 0 12 15 32 73 55 6 4 56 7 14 1 2 2 10 4 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 102 34,8 0 0 4 0 0 30 0 0 0 53 0 11 1 0 0 0 3 Niederösterreich 48 16,4 0 0 1 0 31 11 0 0 0 1 0 3 0 0 1 0 0 Oberösterreich 33 11,3 0 0 6 1 1 11 1 0 1 2 0 0 0 0 0 10 0 Salzburg 11 3,8 0 0 0 1 0 4 3 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0 Tirol 36 12,3 0 0 0 0 0 2 34 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Vorarlberg 16 5,5 0 0 0 0 0 0 9 0 0 0 7 0 0 0 0 0 0 Burgenland 2 0,7 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 Steiermark 23 7,8 0 0 1 2 0 14 1 5 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Kärnten 12 4,1 0 0 0 11 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Ausland 8 2,7 0 0 0 0 0 0 7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 keine Angabe 2 0,7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 Summe 293 100,1 0 0 12 15 32 73 55 6 4 56 7 14 1 2 2 10 4 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle A 4 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 24 8,2 0 0 0 1 0 10 6 0 0 7 0 0 0 0 0 0 0 Pädagogik 19 6,5 0 0 0 1 0 3 8 0 0 5 2 0 0 0 0 0 0 Philosophie 1 0,3 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Psychologie 23 7,8 0 0 2 1 0 9 6 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Theologie 2 0,7 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Lehramt an höheren Schulen 8 2,7 0 0 0 0 0 5 2 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 FH Sozialarbeit 9 3,1 0 0 0 1 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0 5 0 Dipl. Sozialarbeiter 2 0,7 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Pädagogische Akademie 12 4,1 0 0 2 0 0 2 1 0 0 3 1 2 0 0 1 0 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Musiktherapie 1 0,3 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 17 5,8 0 0 1 2 0 7 4 1 0 0 1 1 0 0 0 0 0 Medizinisch-technische Dienste 3 1 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 Andere Studienabschlüsse 37 12,6 0 0 1 4 0 9 7 0 3 9 0 4 0 0 0 0 0 Matura, Studien-/Berufsberechtigungsprüfung 86 29,4 0 0 5 3 0 21 13 5 1 25 1 6 1 0 0 5 0 Zulassungsbescheid des BMG 10 3,4 0 0 1 1 0 4 2 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 39 13,3 0 0 0 0 32 0 0 0 0 0 0 0 0 2 1 0 4 Summe 293 99,9 0 0 12 15 32 73 55 6 4 56 7 14 1 2 2 10 4 * nahm den Lehrbetrieb nicht auf ** stellte den Lehrbetrieb ein Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle A 5: Psychotherapeutisches Propädeutikum Aufnahmen im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Geschlecht weiblich 917 79,3 23 8 51 56 29 164 113 61 23 81 1 67 35 26 32 61 86 männlich 239 20,7 8 4 10 8 6 43 22 10 4 19 1 25 10 7 12 25 25 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 1.156 100 31 12 61 64 35 207 135 71 27 100 2 92 45 33 44 86 111 Alter unter 24 104 9 1 0 3 4 2 8 9 7 2 8 0 10 1 2 2 3 42 24 bis 30 403 34,9 4 5 15 32 10 80 56 36 7 46 0 19 11 13 8 27 34 31 bis 40 391 33,8 16 4 22 17 11 81 45 14 11 33 0 41 15 14 15 33 19 41 und darüber 256 22,1 10 3 21 11 12 38 25 14 7 13 2 22 17 3 19 23 16 keine Angabe 2 0,2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 Summe 1.156 100 31 12 61 64 35 207 135 71 27 100 2 92 45 33 44 86 111 Staatsbürgerschaft Österreich 1.033 89,4 27 11 57 57 35 204 114 68 26 85 1 88 44 32 42 84 58 Deutschland 46 4 2 1 1 7 0 2 10 1 1 8 1 2 0 1 0 2 7 Italien 15 1,3 0 0 0 0 0 1 8 0 0 2 0 2 1 0 1 0 0 sonstige 57 4,9 2 0 3 0 0 0 3 2 0 5 0 0 0 0 1 0 41 keine Angabe 5 0,4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 5 Summe 1.156 100 31 12 61 64 35 207 135 71 27 100 2 92 45 33 44 86 111 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 408 35,3 24 0 31 0 1 104 0 0 0 82 0 52 14 13 33 1 53 Niederösterreich 141 12,2 4 0 6 1 34 17 0 0 0 5 0 36 12 5 6 3 12 Oberösterreich 135 11,7 0 0 17 2 0 16 3 0 5 1 0 0 5 6 0 80 0 Salzburg 82 7,1 1 11 6 0 0 26 6 0 20 2 0 0 5 4 0 1 0 Tirol 94 8,1 0 0 0 0 0 0 91 0 0 0 1 0 0 2 0 0 0 Vorarlberg 20 1,7 0 0 0 0 0 0 20 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Burgenland 13 1,1 1 0 0 0 0 3 0 0 0 1 0 2 3 0 3 0 0 Steiermark 126 10,9 1 0 1 4 0 38 0 70 0 0 0 2 5 2 2 1 0 Kärnten 57 4,9 0 0 0 54 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Ausland 34 2,9 0 1 0 3 0 1 14 1 2 9 1 0 1 1 0 0 0 keine Angabe 46 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 46 Summe 1.156 99,9 31 12 61 64 35 207 135 71 27 100 2 92 45 33 44 86 111 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle A 5 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11* 12 13 14 15** 16 17 18 19 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 43 3,7 2 0 0 1 0 16 5 1 0 5 1 5 0 2 1 4 0 Pädagogik 51 4,4 0 0 2 4 1 10 18 4 2 4 0 1 0 4 0 1 0 Philosophie 13 1,1 2 0 7 1 0 0 0 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 Psychologie 169 14,6 3 0 5 12 0 79 30 8 3 13 0 4 6 0 0 6 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 10 0,9 0 0 0 2 1 1 0 0 0 1 0 2 0 1 1 1 0 Theologie 5 0,4 0 0 1 0 0 1 1 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 Lehramt an höheren Schulen 17 1,5 1 0 0 1 1 5 4 0 0 2 0 0 1 0 1 1 0 FH Sozialarbeit 29 2,5 0 0 0 2 4 7 7 0 0 3 0 0 0 0 1 5 0 Dipl. Sozialarbeiter 30 2,6 0 1 2 2 6 4 3 0 0 2 0 4 0 0 1 5 0 Pädagogische Akademie 26 2,2 1 0 1 2 3 4 4 3 2 1 0 0 0 1 1 3 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 1 0,1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Musiktherapie 2 0,2 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 72 6,2 1 1 2 0 2 19 10 5 4 2 0 10 1 2 0 13 0 Medizinisch-technische Dienste 16 1,4 1 0 1 3 1 4 2 0 0 0 0 0 0 0 1 3 0 Andere Studienabschlüsse 123 10,6 7 2 5 3 3 13 11 10 6 19 0 16 5 4 13 6 0 Matura, Studien-/Berufsberechtigungsprüfung 400 34,6 12 8 34 29 10 37 37 37 7 47 0 43 30 13 20 36 0 Zulassungsbescheid des BMG 38 3,3 1 0 0 1 3 6 3 2 3 0 0 5 2 6 4 2 0 keine Angabe 111 9,6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 111 Summe 1.156 99,9 31 12 61 64 35 207 135 71 27 100 2 92 45 33 44 86 111 * nahm den Lehrbetrieb nicht auf ** stellte den Lehrbetrieb ein Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Anhang B Psychotherapeutisches Fachspezifikum Tabelle B 1: Anbieter des psychotherapeutischen Fachspezifikums Tabelle B 2: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung zum Stichtag Tabelle B 3: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Abschlüsse im Berichtsjahr Tabelle B 4: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Abbrüche im Berichtsjahr Tabelle B 5: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Aufnahmen im Berichtsjahr Tabelle B 6: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Kandidatinnen und Kandidaten mit Ausbildungsbeginn vor 1992 Tabelle B 7: Psychotherapeutische Fachspezifikum Kandidatinnen und Kandidaten mit Ausbildungsbeginn nach 1992
Tabelle B 1: Anbieter des psychotherapeutischen Fachspezifikums Nummer Jahr der Anerkennung Name des Anbieters 1 1993 Österreichische Gesellschaft für wissenschaftliche, klientenzentrierte Psychotherapie und personorientierte Gesprächsführung, (KP) 2 1993 Arbeitsgemeinschaft Personenzentrierte Psychotherapie, Gesprächsführung und Supervision (APG), Sektion Forum und IPS (PP) 3 1993 Wiener Psychoanalytische Vereinigung (WPV) (PA) 4 1993 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel (PD) 5 1993 Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP) (PA) 6 1993 Österreichischer Verein für Individualpsychologie (ÖVIP) (IP) 7 1994 Salzburger Arbeitskreis für Psychoanalyse (SAP) (PA) 8 1994 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Integrative Gestalttherapie (IG) 9 1994 Lehranstalt für Systemische Familientherapie (LA-SF) (SF) 10 1994 Österreichische Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP) (HYP) 11 1994 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Gestalttheoretische Psychotherapie (ÖAGP) (GTP) 12 1994 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien (ÖAS) (SF) 13 1994 Innsbrucker Arbeitskreis für Psychoanalyse (IAP) (PA) 14 1994 Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLE) (EL) 15 1994 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppenpsychoanalyse (GP) 16 1994 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Gruppendynamik und Dynamische Gruppenpsychotherapie (DG) 17 1994 Österreichische Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP) (ATP) 18 1994 Arbeitskreis für Psychoanalyse Linz/Graz (APLG) (PA) 19 1994 Österreichische Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP) (KIP) 20 1994 Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM) (VT) 21 1994 Österreichische Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT) (VT) 22 1994 Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) / Fachsektion Systemische Familientherapie (SF) 23 1995 vormals Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE TA); seit 2009 aufgesplittert in zwei Institute (siehe 37 & 38) 24 1995 Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie (WKPS) (PA) 25 1996 Psychoanalytisches Seminar Innsbruck (PSI) (PA) 26 1996 Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie (UIBK) (PD) 27 1997 Salzburger Gesellschaft für Tiefenpsychologie C.G. Jung Institut (SGT/CGJI) (AP) Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle B 1 28 1997 Österreichische Gesellschaft für Analytische Psychologie (ÖGAP) (AP) 29 1998 Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP) (KP, PP) 30 1998 Institut für Integrative Gestalttherapie Wien (IGW) (IG) 31 1999 Ausbildungsinstitut für Logotherapie und Existenzanalyse (ABILE) (EL) 32 2001 Österreichischer Arbeitskreis für Konzentrative Bewegungstherapie (ÖAKBT) (KBT) 33 2004 Österreichisches Daseinsanalytisches Institut für Psychotherapie, Psychosomatik und Grundlagenforschung (ÖDAI) (DA) 34 2005 Donau-Universität Krems (DUK) (IT) 35 2007 Österreichisches Trainingszentrum für Neuro-Linguistisches Programmieren und Neuro-Linguistische Psychotherapie (ÖTZ-NLPt) 36 2007 Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung (E) 37 2009 Österreichischer Arbeitskreis für Tiefenpsychologische Transaktionsanalyse (ÖATA) (TAP) 38 2009 Institut für Transaktionsanalytische Psychotherapie (ITAP) (TAP) Quelle: BMG
Tabelle B 2: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung zum Stichtag 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 PsychotherapeutInnen i.a. 01.06.2009 2.545 84 178 48 118 43 122 31 120 72 62 31 293 10 250 27 16 10 17 222 81 145 76 17 54 27 1 35 18 106 46 49 2 66 11 17 24 16 Abgeschlossen 225 8,8 5 17 1 11 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 19 9 15 6 2 7 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 Ausgeschieden 51 2 0 3 0 0 1 7 2 0 1 1 1 1 0 4 0 0 0 0 12 3 5 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 Aufgenommen 435 17,1 27 30 2 12 3 4 3 14 20 8 4 76 0 35 4 3 0 2 16 48 29 18 1 6 0 0 8 4 9 10 0 0 29 2 0 8 0 PsychotherapeutInnen i.a. 01.06.2010 2.704 106,2 106 188 49 119 45 113 32 123 82 64 32 322 9 263 28 17 10 19 207 117 154 85 15 53 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 dav: Ps.i.A.u.S. 1.540 57 68 117 47 69 36 78 0 95 62 36 15 170 5 144 0 8 8 9 142 63 96 0 8 33 23 0 22 12 76 20 23 0 29 0 0 18 8 Psychotherapeuten in Ausbildung am Stichtag Geschlecht weiblich 2.107 77,9 85 132 38 97 34 77 18 106 61 51 23 269 7 199 15 12 8 8 178 91 122 70 10 44 20 1 31 15 80 34 38 1 74 8 11 25 14 männlich 597 22,1 21 56 11 22 11 36 14 17 21 13 9 53 2 64 13 5 2 11 29 26 32 15 5 9 3 0 9 3 24 16 9 1 20 5 5 4 1 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 2.704 100 106 188 49 119 45 113 32 123 82 64 32 322 9 263 28 17 10 19 207 117 154 85 15 53 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Alter unter 26 26 1 0 5 0 3 0 0 0 3 0 0 0 3 0 4 0 0 0 0 0 0 2 0 0 4 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 26 bis 30 375 13,9 10 47 3 15 2 9 0 32 14 7 1 53 0 33 1 0 0 1 13 26 23 17 0 8 0 0 2 3 29 0 5 0 14 0 1 1 5 31 bis 40 1.244 46 50 113 23 62 13 45 3 63 33 19 13 143 6 136 12 9 1 7 86 48 82 30 4 29 6 0 25 12 65 20 19 1 45 1 2 13 5 41 und darüber 1.022 37,8 46 23 23 13 30 58 26 25 35 38 18 123 3 90 15 8 9 10 105 43 47 38 11 12 17 1 13 3 8 27 23 1 35 12 13 15 5 keine Angabe 37 1,4 0 0 0 26 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 Summe 2.704 100,1 106 188 49 119 45 113 32 123 82 64 32 322 9 263 28 17 10 19 207 117 154 85 15 53 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Staatsbürgerschaft Österreich 2.523 93,3 97 175 46 84 39 109 26 121 76 63 31 306 9 256 25 17 9 19 202 108 148 85 14 31 22 0 40 18 97 48 43 2 87 12 15 28 15 Deutschland 65 2,4 3 9 2 5 3 1 1 0 3 1 1 3 0 3 0 0 1 0 3 9 3 0 0 0 0 1 0 0 4 2 1 0 4 0 1 1 0 Italien 25 0,9 5 3 0 1 0 1 1 0 1 0 0 3 0 0 1 0 0 0 1 0 1 0 1 3 1 0 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 sonstige 37 1,4 1 1 1 0 3 2 0 2 2 0 0 10 0 4 2 0 0 0 1 0 2 0 0 1 0 0 0 0 2 0 0 0 2 1 0 0 0 keine Angabe 54 2 0 0 0 29 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 18 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 Summe 2.704 100 106 188 49 119 45 113 32 123 82 64 32 322 9 263 28 17 10 19 207 117 154 85 15 53 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 1.135 42 19 129 45 55 41 70 1 67 45 31 23 112 0 76 16 5 2 3 82 0 82 17 10 29 1 0 21 15 68 10 23 2 24 5 0 1 5 Niederösterreich 338 12,5 4 31 2 14 4 12 0 11 20 14 5 41 0 33 1 4 0 0 25 1 28 6 5 2 0 0 5 3 22 9 6 0 24 3 0 3 0 Oberösterreich 292 10,8 33 17 0 8 0 3 3 12 12 2 0 25 0 21 1 2 1 4 20 22 1 37 0 2 0 0 9 0 4 17 0 0 18 0 0 18 0 Salzburg 197 7,3 12 2 0 11 0 0 20 14 2 6 0 38 0 27 2 1 1 0 18 24 0 4 0 0 2 0 0 0 2 2 1 0 4 0 0 4 0 Tirol 219 8,1 15 0 0 4 0 6 0 1 0 1 0 39 9 26 1 1 3 0 19 6 24 4 0 16 18 0 0 0 1 3 7 0 10 0 5 0 0 Vorarlberg 77 2,8 2 1 0 1 0 6 0 0 0 1 0 8 0 24 0 0 0 0 0 2 9 7 0 0 1 0 1 0 0 1 0 0 3 0 10 0 0 Burgenland 39 1,4 2 4 0 3 0 2 0 1 1 4 0 1 0 5 0 0 0 0 2 0 3 0 0 1 0 0 0 0 4 3 1 0 0 2 0 0 0 Steiermark 233 8,6 12 3 0 9 0 10 1 11 2 2 3 45 0 32 2 3 1 12 8 32 4 6 0 1 0 0 2 0 2 3 8 0 7 1 0 2 9 Kärnten 124 4,6 4 1 0 11 0 0 5 4 0 2 1 11 0 17 3 0 1 0 28 24 1 4 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 4 1 0 0 1 Ausland 45 1,7 3 0 0 3 0 4 2 1 0 1 0 2 0 2 2 1 1 0 5 6 2 0 0 2 1 1 0 0 1 1 1 0 0 1 1 1 0 keine Angabe 5 0,2 0 0 2 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 2.704 100 106 188 49 119 45 113 32 123 82 64 32 322 9 263 28 17 10 19 207 117 154 85 15 53 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle B2 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 269 9,9 13 14 19 7 6 44 6 12 8 4 3 14 1 25 5 1 0 9 25 2 11 4 2 3 0 1 8 1 7 0 5 0 2 4 1 2 0 Pädagogik 194 7,2 6 14 3 3 1 13 0 1 3 1 2 56 2 25 3 2 0 2 6 5 10 3 1 3 8 0 0 4 6 1 2 0 2 0 2 0 4 Philosophie 69 2,6 1 3 1 3 2 3 0 23 3 2 0 2 0 0 3 0 0 2 13 0 0 0 0 2 0 0 2 1 0 0 0 0 1 0 1 1 0 Psychologie 739 27,3 20 26 17 26 16 22 13 22 4 14 7 96 5 60 10 5 7 3 60 83 96 29 2 13 5 0 8 4 14 10 10 2 18 1 4 3 4 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 22 0,8 0 1 0 0 1 0 0 1 1 2 1 4 1 2 0 0 0 0 1 0 2 0 0 1 0 0 0 0 2 1 1 0 0 0 0 0 0 Theologie 58 2,1 2 3 0 1 0 0 0 9 0 1 2 3 0 15 0 0 0 1 4 2 3 0 1 1 0 0 1 1 1 2 2 0 1 1 1 0 0 Lehramt an höheren Schulen 79 2,9 5 1 0 3 1 0 5 0 9 3 0 5 0 15 0 0 0 0 4 0 4 0 0 3 0 0 2 0 2 6 3 0 5 2 0 1 0 Sozialarbeit (Lehranstalt, Ak., FH) 154 5,7 10 7 1 6 0 6 3 6 12 2 2 21 0 17 0 1 0 1 7 3 3 13 2 2 2 0 0 0 8 7 4 0 4 0 2 2 0 Pädagogische Akademie 102 3,8 7 5 0 9 1 4 0 0 0 1 3 8 0 15 0 0 1 1 3 5 2 8 2 1 1 0 3 1 5 4 0 0 10 0 0 2 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 12 0,4 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 1 0 1 2 2 Musiktherapie 19 0,7 0 1 0 0 2 3 0 4 1 0 0 0 0 3 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 2 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 129 4,8 13 6 1 2 4 1 0 0 1 4 3 17 0 19 0 0 0 0 14 5 6 5 0 3 3 0 3 0 3 5 1 0 2 0 1 7 0 Medizinisch-technische Dienste 72 2,7 2 7 0 4 0 0 0 37 0 0 0 4 0 5 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 1 0 1 3 0 6 0 0 0 1 <92: sonst / >92: Bescheid 662 24,5 27 100 1 40 8 0 0 5 40 17 9 91 0 62 7 8 2 0 34 12 16 23 5 2 4 0 6 5 55 13 14 0 40 0 3 9 4 keine Angabe 124 4,6 0 0 6 15 3 17 5 0 0 13 0 0 0 0 0 0 0 0 35 0 0 0 0 18 0 0 7 0 0 0 0 0 0 5 0 0 0 Summe 2.704 100 106 188 49 119 45 113 32 123 82 64 32 322 9 263 28 17 10 19 207 117 154 85 15 53 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 * vormals Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE TA); seit 2009 aufgesplittert in zwei Institute (siehe 37 & 38) Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle B 3: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Abschlüsse im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Geschlecht weiblich 182 80,9 4 13 1 11 0 6 0 9 6 4 1 38 1 13 2 2 0 0 15 8 14 6 1 4 4 0 2 4 9 2 0 0 0 0 0 1 1 männlich 43 19,1 1 4 0 0 0 0 0 2 3 1 1 8 0 5 1 0 0 0 4 1 1 0 1 3 0 0 1 0 1 4 0 0 0 0 0 1 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 225 100 5 17 1 11 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 19 9 15 6 2 7 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 Alter unter 26 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 26 bis 30 10 4,4 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 31 bis 40 88 39,1 1 6 1 5 0 1 0 5 4 0 0 17 1 6 1 0 0 0 7 4 11 2 0 3 3 0 0 2 4 3 0 0 0 0 0 1 0 41 und darüber 127 56,4 4 10 0 6 0 5 0 6 5 5 2 24 0 12 2 2 0 0 11 4 4 4 2 2 1 0 3 2 6 3 0 0 0 0 0 1 1 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 225 99,9 5 17 1 11 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 19 9 15 6 2 7 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 Staatsbürgerschaft Österreich 216 96 4 16 1 11 0 5 0 11 9 5 2 44 1 18 3 2 0 0 18 9 15 6 2 6 4 0 3 3 9 6 0 0 0 0 0 2 1 Deutschland 3 1,3 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 Italien 3 1,3 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 sonstige 3 1,3 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 225 99,9 5 17 1 11 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 19 9 15 6 2 7 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 90 40 1 11 1 7 0 2 0 7 8 2 1 8 0 8 3 2 0 0 7 1 5 0 2 5 0 0 0 3 4 0 0 0 0 0 0 1 1 Niederösterreich 30 13,3 2 2 0 3 0 1 0 0 1 2 1 6 0 2 0 0 0 0 1 0 2 0 0 0 0 0 1 0 5 1 0 0 0 0 0 0 0 Oberösterreich 14 6,2 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 1 3 0 0 0 0 1 0 1 2 0 0 0 0 0 1 0 Salzburg 13 5,8 1 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 8 0 0 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Tirol 22 9,8 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 2 0 2 0 0 0 0 5 0 4 1 0 2 3 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Vorarlberg 6 2,7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Burgenland 4 1,8 0 1 0 1 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Steiermark 27 12 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 15 0 5 0 0 0 0 1 3 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Kärnten 13 5,8 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 4 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Ausland 5 2,2 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 1 0,4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 225 100 5 17 1 11 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 19 9 15 6 2 7 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle B 3 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 16 7,1 0 1 1 0 0 1 0 0 2 0 0 3 0 0 0 1 0 0 4 1 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Pädagogik 16 7,1 0 0 0 1 0 1 0 0 1 0 0 4 0 6 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Philosophie 5 2,2 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Psychologie 71 31,6 2 4 0 4 0 3 0 4 1 0 0 13 0 3 2 0 0 0 6 4 9 2 1 3 4 0 2 1 1 1 0 0 0 0 0 1 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 3 1,3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Theologie 4 1,8 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 2 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Lehramt an höheren Schulen 6 2,7 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Sozialarbeit (Lehranstalt, Ak., FH) 17 7,6 0 1 0 0 0 0 0 2 0 0 1 5 0 2 0 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 Pädagogische Akademie 7 3,1 1 0 0 2 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 1 0,4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Musiktherapie 2 0,9 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 14 6,2 0 2 0 1 0 0 0 0 0 2 0 0 0 1 0 0 0 0 4 2 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 Medizinisch-technische Dienste 6 2,7 0 2 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 <92: sonst / >92: Bescheid 56 24,9 2 6 0 1 0 0 0 1 5 3 0 14 0 2 1 0 0 0 2 1 1 3 1 2 0 0 0 2 5 2 0 0 0 0 0 1 1 keine Angabe 1 0,4 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 225 100 5 17 1 11 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 19 9 15 6 2 7 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 * vormals Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE TA); seit 2009 aufgesplittert in zwei Institute (siehe 37 & 38) Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle B 4: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Abbrüche im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Geschlecht weiblich 33 64,7 0 2 0 0 1 0 0 0 1 0 1 1 0 3 0 0 0 0 12 2 3 2 1 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 1 1 0 männlich 18 35,3 0 1 0 0 0 7 2 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 51 100 0 3 0 0 1 7 2 0 1 1 1 1 0 4 0 0 0 0 12 3 5 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 Alter unter 26 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 26 bis 30 14 27,5 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1 0 8 0 0 0 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 31 bis 40 23 45,1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 6 0 2 0 0 0 0 5 1 1 1 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 0 0 1 1 0 41 und darüber 12 23,5 0 3 0 0 1 6 1 0 1 0 1-14 0 2 0 0 0 0 2 2 4 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 keine Angabe 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 51 100,1 0 3 0 0 1 7 2 0 1 1 1 1 0 4 0 0 0 0 12 3 5 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 Staatsbürgerschaft Österreich 44 86,3 0 2 0 0 1 4 2 0 1 1 1 1 0 3 0 0 0 0 10 3 5 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 Deutschland 2 3,9 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Italien 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 sonstige 5 9,8 0 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 51 100 0 3 0 0 1 7 2 0 1 1 1 1 0 4 0 0 0 0 12 3 5 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 17 33,3 0 2 0 0 1 2 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 4 0 5 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Niederösterreich 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1-4 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 Oberösterreich 5 9,8 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Salzburg 8 15,7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 1 0 Tirol 3 5,9 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 Vorarlberg 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 Burgenland 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Steiermark 9 17,6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 4 0 0 0 0 0 0 2 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Kärnten 2 3,9 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Ausland 6 11,8 0 0 0 0 0 3 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 51 100 0 3 0 0 1 7 2 0 1 1 1 1 0 4 0 0 0 0 12 3 5 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle B 4 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 10 19,6 0 1 0 0 0 4 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Pädagogik 3 5,9 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Philosophie 1 2 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Psychologie 8 15,7 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Theologie 1 2 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Lehramt an höheren Schulen 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Sozialarbeit (Lehranstalt, Ak., FH) 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Pädagogische Akademie 2 3,9 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Musiktherapie 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 7 13,7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 2 0 0 0 1 0 0 Medizinisch-technische Dienste 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 <92: sonst / >92: Bescheid 13 25,5 0 1 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 4 1 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 keine Angabe 4 7,8 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 51 100,1 0 3 0 0 1 7 2 0 1 1 1 1 0 4 0 0 0 0 12 3 5 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 * vormals Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE TA); seit 2009 aufgesplittert in zwei Institute (siehe 37 & 38) Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle B 5: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Aufnahmen im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Geschlecht weiblich 347 79,8 20 21 2 10 2 1 2 13 16 5 4 68 0 24 3 2 0 1 13 41 22 16 0 5 0 0 5 3 8 7 0 0 25 1 0 7 0 männlich 88 20,2 7 9 0 2 1 3 1 1 4 3 0 8 0 11 1 1 0 1 3 7 7 2 1 1 0 0 3 1 1 3 0 0 4 1 0 1 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 435 100 27 30 2 12 3 4 3 14 20 8 4 76 0 35 4 3 0 2 16 48 29 18 1 6 0 0 8 4 9 10 0 0 29 2 0 8 0 Alter unter 26 10 2,3 0 2 0 2 0 0 0 0 0 0 0 2 0 1 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 26 bis 30 100 23 4 6 0 4 2 0 0 3 3 2 1 21 0 7 0 0 0 0 3 18 7 6 0 1 0 0 0 0 3 0 0 0 9 0 0 0 0 31 bis 40 184 42,3 16 13 1 3 1 3 0 8 8 4 2 29 0 17 1 1 0 1 9 16 12 6 1 4 0 0 5 4 3 4 0 0 6 0 0 6 0 41 und darüber 140 32,2 7 9 1 3 0 1 3 3 9 2 1 24 0 10 3 2 0 1 4 14 9 6 0 0 0 0 3 0 2 5 0 0 14 2 0 2 0 keine Angabe 1 0,2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Summe 435 100 27 30 2 12 3 4 3 14 20 8 4 76 0 35 4 3 0 2 16 48 29 18 1 6 0 0 8 4 9 10 0 0 29 2 0 8 0 Staatsbürgerschaft Österreich 408 93,8 25 28 1 11 3 4 2 14 19 8 4 73 0 33 3 3 0 2 15 46 28 18 1 5 0 0 8 4 7 9 0 0 25 1 0 8 0 Deutschland 15 3,4 1 2 1 1 0 0 1 0 1 0 0 1 0 2 0 0 0 0 0 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0 Italien 5 1,1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 sonstige 7 1,6 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 2 1 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 435 99,9 27 30 2 12 3 4 3 14 20 8 4 76 0 35 4 3 0 2 16 48 29 18 1 6 0 0 8 4 9 10 0 0 29 2 0 8 0 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 158 36,3 4 24 2 4 3 4 0 3 11 6 3 27 0 9 3 1 0 0 9 0 16 0 1 3 0 0 4 4 8 1 0 0 7 0 0 1 0 Niederösterreich 53 12,2 1 1 0 0 0 0 0 2 6 2 1 9 0 12 0 0 0 0 1 1 5 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 9 0 0 1 0 Oberösterreich 82 18,9 15 5 0 1 0 0 0 2 1 0 0 12 0 3 0 1 0 1 2 5 1 17 0 0 0 0 3 0 0 3 0 0 6 0 0 4 0 Salzburg 37 8,5 0 0 0 5 0 0 3 1 0 0 0 10 0 6 0 0 0 0 1 9 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 Tirol 29 6,7 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 12 0 0 0 0 0 0 2 1 5 0 0 3 0 0 0 0 0 2 0 0 2 0 0 0 0 Vorarlberg 4 0,9 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Burgenland 7 1,6 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 1 0 0 0 Steiermark 39 9 3 0 0 0 0 0 0 6 2 0 0 0 0 2 0 1 0 1 0 18 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 1 0 Kärnten 19 4,4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 4 0 1 0 0 0 0 0 12 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 Ausland 7 1,6 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 435 100,1 27 30 2 12 3 4 3 14 20 8 4 76 0 35 4 3 0 2 16 48 29 18 1 6 0 0 8 4 9 10 0 0 29 2 0 8 0 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle B 5 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 28 6,4 3 2 0 0 0 0 0 1 0 0 0 4 0 5 1 0 0 0 4 0 2 1 1 1 0 0 2 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 Pädagogik 30 6,9 2 2 0 2 0 0 0 0 0 0 0 17 0 3 1 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 Philosophie 8 1,8 0 0 0 0 0 1 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 Psychologie 140 32,2 3 2 1 4 1 0 1 10 0 5 3 22 0 3 1 1 0 1 3 36 20 7 0 4 0 0 2 1 1 1 0 0 5 1 0 1 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 1 0,2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Theologie 5 1,1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 Lehramt an höheren Schulen 11 2,5 0 1 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 6 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Sozialarbeit (Lehranstalt, Ak., FH) 24 5,5 3 1 0 0 0 0 2 0 5 0 0 7 0 0 0 0 0 1 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 1 0 0 0 0 Pädagogische Akademie 15 3,4 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 3 1 2 0 0 0 0 1 1 0 2 0 0 3 0 0 0 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Musiktherapie 2 0,5 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 24 5,5 7 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 2 0 0 0 0 2 2 0 2 0 0 0 0 2 0 1 2 0 0 1 0 0 0 0 Medizinisch-technische Dienste 6 1,4 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 <92: sonst / >92: Bescheid 136 31,3 7 22 1 6 1 0 0 3 13 2 1 21 0 10 0 2 0 0 1 6 5 4 0 0 0 0 1 2 7 2 0 0 13 0 0 6 0 keine Angabe 5 1,1 0 0 0 0 0 3 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 Summe 435 99,8 27 30 2 12 3 4 3 14 20 8 4 76 0 35 4 3 0 2 16 48 29 18 1 6 0 0 8 4 9 10 0 0 29 2 0 8 0 * vormals Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE TA); seit 2009 aufgesplittert in zwei Institute (siehe 37 & 38) Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle B 6: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Kandidatinnen und Kandidaten mit Ausbildungsbeginn vor 1992 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 PsychotherapeutInnen i.a. 01.06.2009 106 9 13 35 10 3 5 0 3 2 11 2 11 1 1 0 0 0 Abgeschlossen 2 0,1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Ausgeschieden 5 0,2 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 Aufgenommen 0 0 - - - - - - - - - - - - - - - - - PsychotherapeutInnen i.a. 01.06.2010 99 3,7 9 12 33 10 3 5 0 3 2 10 2 8 1 1 0 0 0 dav: Ps.i.A.u.S. 0 0 - - - - - - - - - - - - - - - - - Psychotherapeuten in Ausbildung am Stichtag (vor 92) Geschlecht weiblich 60 60,6 7 10 17 5 3 4 0 2 1 6 0 5 0 0 0 0 0 männlich 39 39,4 2 2 16 5 0 1 0 1 1 4 2 3 1 1 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 99 100 9 12 33 10 3 5 0 3 2 10 2 8 1 1 0 0 0 Alter unter 26 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 26 bis 30 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 31 bis 40 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 41 und darüber 83 83,8 9-2 33 9 3 5 0 3 2 10 2 8 1 0 0 0 0 keine Angabe 15 15,2 0 14 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 99 100 9 12 33 10 3 5 0 3 2 10 2 8 1 1 0 0 0 Staatsbürgerschaft Österreich 89 89,9 7 12 29 8 3 4 0 3 2 9 2 8 1 1 0 0 0 Deutschland 3 3 1 0 0 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Italien 2 2 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 sonstige 3 3 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 2 2 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 99 99,9 9 12 33 10 3 5 0 3 2 10 2 8 1 1 0 0 0 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 42 42,4 0 5 20 0 1 5 0 0 0 4 0 6 1 0 0 0 0 Niederösterreich 3 3 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 Oberösterreich 6 6,1 2 0 0 1 0 0 0 0 1 1 1 0 0 0 0 0 0 Salzburg 12 12,1 1 3 0 5 1 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 Tirol 10 10,1 2 3 2 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 1 0 0 0 Vorarlberg 4 4 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 Burgenland 1 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Steiermark 5 5,1 1 0 3 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 Kärnten 7 7,1 1 1 0 3 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 0 0 Ausland 9 9,1 2 0 4 1 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 99 100 9 12 33 10 3 5 0 3 2 10 2 8 1 1 0 0 0 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle B 6 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 34 34,3 2 0 18 4 1 1 0 0 1 4 0 3 0 0 0 0 0 Pädagogik 3 3 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 Philosophie 1 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Psychologie 32 32,3 5-2 8 4 2 0 0 2 1 6 1 5 0 0 0 0 0 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Theologie 2 2 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 Lehramt an höheren Schulen 1 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Sozialarbeit (Lehranstalt, Ak., FH) 1 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Pädagogische Akademie 2 2 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Musiktherapie -1-1 0-1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 2 2 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Medizinisch-technische Dienste 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 <92: sonst / >92: Bescheid 3 3 0 0 0 0 0 1 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 keine Angabe 19 19,2 0 15 3 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 99 99,8 9 12 33 10 3 5 0 3 2 10 2 8 1 1 0 0 0 Leere Spalten weisen darauf hin, dass diese Ausbildungseinrichtungen keine Kandidatinnen und kandidaten von vor 1992 mehr ausbilden. * vormals Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE TA); seit 2009 aufgesplittert in zwei Institute (siehe 37 & 38) Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle B 7: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Kandidatinnen und Kandidaten mit Ausbildungsbeginn nach 1992 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 PsychotherapeutInnen i.a. 1.6.2009 2.341 58 189 45 104 47 81 23 137 129 43 29 291 9 229 13 22 12 9 176 86 117 66 15 16 35 3 38 16 110 69 52 7 18 0 0 24 23 Abgeschlossen 216 8,5 5 17 1 10 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 18 9 15 6 2 0 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 Ausgeschieden 46 1,8 0 3 0 0 1 5 2 0 1 1 1 1 0 4 0 0 0 0 12 3 2 3 1 0 0 0 0 0 1 0 2 0 1 0 1 1 0 Aufgenommen 225 8,8 5 17 1 11 0 6 0 11 9 5 2 46 1 18 3 2 0 0 19 9 15 6 2 7 4 0 3 4 10 6 0 0 0 0 0 2 1 PsychotherapeutInnen i.a. 1.6.2010 2.304 90,5 58 186 45 105 46 76 21 137 128 42 28 290 9 225 13 22 12 9 165 83 115 63 14 23 35 3 38 16 109 69 50 7 17 0-1 23 23 dav: Ps.i.A.u.S. 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Psychotherapeuten in Ausbildung am Stichtag (nach 92) Geschlecht weiblich 2.044 78,5 78 132 38 84 34 60 13 106 61 48 19 269 7 199 15 12 6 7 172 91 117 70 10 44 20 1 31 15 80 34 38 1 74 8 11 25 14 männlich 561 21,5 19 56 11 23 11 20 9 17 21 13 8 53 2 64 13 5 1 10 25 24 29 15 4 8 3 0 9 3 24 16 9 1 20 5 5 4 1 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 2.605 100 97 188 49 107 45 80 22 123 82 61 27 322 9 263 28 17 7 17 197 115 146 85 14 52 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Alter unter 26 26 1 0 5 0 3 0 0 0 3 0 0 0 3 0 4 0 0 0 0 0 0 2 0 0 4 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 26 bis 30 374 14,4 9 47 3 15 2 9 0 32 14 7 1 53 0 33 1 0 0 1 13 26 23 17 0 8 0 0 2 3 29 0 5 0 14 0 1 1 5 31 bis 40 1.245 47,8 51 113 23 62 13 45 3 63 33 19 13 143 6 136 12 9 1 7 86 48 82 30 4 29 6 0 25 12 65 20 19 1 45 1 2 13 5 41 und darüber 944 36,2 37 23 23 21 30 25 17 25 35 35 13 123 3 90 15 8 6 8 95 41 39 38 10 11 17 1 13 3 8 27 23 1 35 12 13 15 5 keine Angabe 16 0,6 0 0 0 6 0 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 0 Summe 2.605 100 97 188 49 107 45 80 22 123 82 61 27 322 9 263 28 17 7 17 197 115 146 85 14 52 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Staatsbürgerschaft Österreich 2.463 94,5 90 175 46 102 39 79 18 121 76 60 27 306 9 256 25 17 6 17 193 106 140 85 13 30 22 0 40 18 97 48 43 2 87 12 15 28 15 Deutschland 62 2,4 2 9 2 5 3 1 1 0 3 1 0 3 0 3 0 0 1 0 2 9 3 0 0 0 0 1 0 0 4 2 1 0 4 0 1 1 0 Italien 22 0,8 4 3 0 0 0 0 1 0 1 0 0 3 0 0 1 0 0 0 1 0 1 0 1 3 1 0 0 0 1 0 0 0 1 0 0 0 0 sonstige 35 1,3 1 1 1 0 3 0 0 2 2 0 0 10 0 4 2 0 0 0 1 0 2 0 0 1 0 0 0 0 2 0 0 0 2 1 0 0 0 keine Angabe 23 0,9 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 18 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 0 0 0 Summe 2.605 99,9 97 188 49 107 45 80 22 123 82 61 27 322 9 263 28 17 7 17 197 115 146 85 14 52 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 1.093 42 19 129 45 50 41 50 1 67 45 30 18 112 0 76 16 5 2 3 78 0 76 17 9 29 1 0 21 15 68 10 23 2 24 5 0 1 5 Niederösterreich 335 12,9 4 31 2 14 4 12 0 11 20 13 5 41 0 33 1 4 0 0 24 1 27 6 5 2 0 0 5 3 22 9 6 0 24 3 0 3 0 Oberösterreich 286 11 31 17 0 8 0 3 2 12 12 2 0 25 0 21 1 2 1 3 19 21 1 37 0 2 0 0 9 0 4 17 0 0 18 0 0 18 0 Salzburg 184 7,1 11 2 0 7 0 0 15 14 2 5 0 38 0 27 2 1 1 0 16 24 0 4 0 0 2 0 0 0 2 2 1 0 4 0 0 4 0 Tirol 210 8,1 13 0 0 2 0 4 0 1 0 1 0 39 9 26 1 1 1 0 19 6 24 4 0 15 18 0 0 0 1 3 7 0 10 0 5 0 0 Vorarlberg 73 2,8 2 1 0 1 0 3 0 0 0 1 0 8 0 24 0 0 0 0 0 1 9 7 0 0 1 0 1 0 0 1 0 0 3 0 10 0 0 Burgenland 38 1,5 2 4 0 3 0 1 0 1 1 4 0 1 0 5 0 0 0 0 2 0 3 0 0 1 0 0 0 0 4 3 1 0 0 2 0 0 0 Steiermark 228 8,8 11 3 0 9 0 7 1 11 2 2 3 45 0 32 2 3 1 11 8 32 4 6 0 1 0 0 2 0 2 3 8 0 7 1 0 2 9 Kärnten 117 4,5 3 1 0 10 0 0 2 4 0 2 1 11 0 17 3 0 0 0 27 24 1 4 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 4 1 0 0 1 Ausland 36 1,4 1 0 0 3 0 0 1 1 0 1 0 2 0 2 2 1 1 0 4 6 1 0 0 2 1 1 0 0 1 1 1 0 0 1 1 1 0 keine Angabe 5 0,2 0 0 2 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 2.605 100,3 97 188 49 107 45 80 22 123 82 61 27 322 9 263 28 17 7 17 197 115 146 85 14 52 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 Fortsetzung nächste Seite
Fortsetzung Tabelle B 7 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23* 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 Abgeschl. Studium / Berufsausbildung Medizin 236 9,1 11 14 19 7 6 27 2 12 8 3 2 14 1 25 5 1 0 8 21 2 8 4 2 3 0 1 8 1 7 0 5 0 2 4 1 2 0 Pädagogik 191 7,3 6 14 3 3 1 11 0 1 3 1 2 56 2 25 3 2 0 2 6 4 10 3 1 3 8 0 0 4 6 1 2 0 2 0 2 0 4 Philosophie 68 2,6 1 3 1 3 2 2 0 23 3 2 0 2 0 0 3 0 0 2 13 0 0 0 0 2 0 0 2 1 0 0 0 0 1 0 1 1 0 Psychologie 707 27,1 15 26 17 28 16 14 9 22 4 12 7 96 5 60 10 5 5 2 54 82 91 29 2 13 5 0 8 4 14 10 10 2 18 1 4 3 4 Publizistik & Kommunikationswissenschaft 22 0,8 0 1 0 0 1 0 0 1 1 2 1 4 1 2 0 0 0 0 1 0 2 0 0 1 0 0 0 0 2 1 1 0 0 0 0 0 0 Theologie 57 2,2 2 3 0 1 0 0 0 9 0 1 1 3 0 15 0 0 0 1 4 2 3 0 1 1 0 0 1 1 1 2 2 0 1 1 1 0 0 Lehramt an höheren Schulen 78 3 5 1 0 3 1 0 4 0 9 3 0 5 0 15 0 0 0 0 4 0 4 0 0 3 0 0 2 0 2 6 3 0 5 2 0 1 0 Sozialarbeit (Lehranstalt, Ak., FH) 152 5,8 10 7 1 6 0 5 3 6 12 2 2 21 0 17 0 1 0 1 7 3 3 13 2 1 2 0 0 0 8 7 4 0 4 0 2 2 0 Pädagogische Akademie 100 3,8 6 5 0 9 1 4 0 0 0 1 2 8 0 15 0 0 1 1 3 5 2 8 2 1 1 0 3 1 5 4 0 0 10 0 0 2 0 Öff. Lehranstalt f. Ehe- & Familienberater 12 0,5 0 0 0 0 0 0 0 3 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 1 0 1 2 2 Musiktherapie 20 0,8 0 1 0 1 2 3 0 4 1 0 0 0 0 3 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 0 0 2 0 0 0 0 Krankenpflegefachdienst 126 4,8 12 6 1 1 4 1 0 0 1 4 2 17 0 19 0 0 0 0 14 5 6 5 0 3 3 0 3 0 3 5 1 0 2 0 1 7 0 Medizinisch-technische Dienste 73 2,8 2 7 0 5 0 0 0 37 0 0 0 4 0 5 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 1 0 1 3 0 6 0 0 0 1 <92: sonst / >92: Bescheid 659 25,3 27 100 1 40 8 0 0 5 40 17 8 91 0 62 7 8 1 0 34 12 16 23 4 2 4 0 6 5 55 13 14 0 40 0 3 9 4 keine Angabe 104 4 0 0 6 0 3 13 4 0 0 13 0 0 0 0 0 0 0 0 35 0 0 0 0 18 0 0 7 0 0 0 0 0 0 5 0 0 0 Summe 2.605 99,9 97 188 49 107 45 80 22 123 82 61 27 322 9 263 28 17 7 17 197 115 146 85 14 52 23 1 40 18 104 50 47 2 94 13 16 29 15 * vormals Arbeitsgemeinschaft Transaktionsanalyse (ARGE TA); seit 2009 aufgesplittert in zwei Institute (siehe 37 & 38) Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Anhang C Theoretische Ausbildung zum Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen Tabelle C 1: Einrichtungen zum Erwerb der theoretischen Kompetenz für die Klinische und die Gesundheitspsychologie Tabelle C 2: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung zum Stichtag Tabelle C 3: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Abschlüsse im Berichtsjahr Tabelle C 4: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Abbrüche im Berichtsjahr Tabelle C 5: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Aufnahmen im Berichtsjahr
Tabelle C 1: Einrichtungen zum Erwerb der theoretischen Kompetenz für die Klinische und die Gesundheitspsychologie Nummer Jahr der Anerkennung Name des Anbieters 1 1992 2 1993 Serviceorganisation des BÖP GmbH - Österreichischer Akademie für Psychologie (ÖAP) Universität Wien, Fakultät für Psychologie, Universitätslehrgang zum Klinischen Psychologen & Gesundheitspsychologen (KlinGes) 3 1994 Gesellschaft kritischer Psychologen & Psychologinnen (GkPP) 4 1995 Schloss Hofen, Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung 5 1998 6 2005 Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM) Ausbildungslehrgang Klinische Psychologie & Gesundheitspsychologie Österreichisches Trainingszentrum für Neuro-Linguistisches Programmieren & Neuro-Linguistische Psychotherapie, Lehrgang KP, PP 7 2007 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Quelle: BMG
Tabelle C 2: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Kandidatinnen und Kandidaten in Ausbildung zum Stichtag 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 TeilnehmerInnen i.a. 1.6.2009 717 293 36 199 45 22 90 32 Abgeschlossen 547 76,3 294 19 70 31 14 87 32 Ausgeschieden 20 2,8 0 1 17 0 2 0 0 Aufgenommen 610 85,1 346 31 77 45 15 64 32 TeilnehmerInnen i.a. 1.6.2010 760 106 345 47 189 59 21 67 32 TeilnehmerInnen in Ausbildung am Stichtag Geschlecht weiblich 673 88,6 310 43 160 52 17 63 28 männlich 87 11,4 35 4 29 7 4 4 4 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 760 100 345 47 189 59 21 67 32 Alter unter 24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 24 bis 30 461 61 247 34 78 39 8 33 22 31 bis 40 203 26,9 72 12 71 16 9 19 4 41 und darüber 92 12,2 24 1 40 4 4 13 6 keine Angabe 4 2 0 0 0 0 2 0 Summe 760 100 345 47 189 59 21 67 32 Staatsbürgerschaft Österreich 725 95,4 339 42 177 48 20 67 32 Deutschland 11 1,4 2 0 7 1 1 0 0 Italien 12 1,6 3 1 2 6 0 0 0 sonstige 12 1,6 1 4 3 4 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 760 100 345 47 189 59 21 67 32 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 245 32,8 75 37 109 0 0 24 0 Niederösterreich 69 9,2 29 6 19 0 0 13 2 Oberösterreich 54 7,2 37 0 2 0 4 11 0 Salzburg 66 8,8 48 0 1 0 14 3 0 Tirol 84 11,2 42 1 1 32 3 5 0 Vorarlberg 24 3,2 0 0 0 24 0 0 0 Burgenland 10 1,3 4 2 0 0 0 4 0 Steiermark 133 17,8 74 0 52 0 0 4 3 Kärnten 63 8,4 31 0 2 0 0 3 27 Ausland 12 5 1 3 3 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 760 100 345 47 189 59 21 67 32 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle C 3: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Abschlüsse im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 Geschlecht weiblich 485 89,5 259 15 61 28 12 82 28 männlich 57 10,5 30 4 9 3 2 5 4 keine Angabe 5 5 0 0 0 0 0 0 Summe 547 100 294 19 70 31 14 87 32 Alter unter 24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 24 bis 30 305 56,4 167 14 29 22 8 47 18 31 bis 40 171 31,6 91 5 30 3 6 28 8 41 und darüber 65 12 35 0 11 6 0 7 6 keine Angabe 6 1 0 0 0 0 5 0 Summe 547 100 294 19 70 31 14 87 32 Staatsbürgerschaft Österreich 521 95,2 288 15 65 25 12 85 31 Deutschland 7 1,3 1 2 2 0 1 0 1 Italien 15 2,7 5 0 1 6 1 2 0 sonstige 4 0,7 0 2 2 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 547 100 294 19 70 31 14 87 32 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 161 30,1 74 16 46 0 0 25 0 Niederösterreich 53 9,9 26 2 9 0 1 14 1 Oberösterreich 59 11 47 1 1 0 0 10 0 Salzburg 36 6,7 19 0 1 0 11 5 0 Tirol 48 9 26 0 0 19 0 3 0 Vorarlberg 8 1,5 0 0 0 8 0 0 0 Burgenland 7 1,3 4 0 0 0 0 3 0 Steiermark 96 18 61 0 12 0 0 23 0 Kärnten 66 12,4 31 0 1 0 1 2 31 Ausland 13 6 0 0 4 1 2 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 547 100 294 19 70 31 14 87 32 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle C 4: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Abbrüche im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 Geschlecht weiblich 15 75 0 1 13 0 1 0 0 männlich 5 25 0 0 4 0 1 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 20 100 0 1 17 0 2 0 0 Alter unter 24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 24 bis 30 2 10 0 0 2 0 0 0 0 31 bis 40 13 65 0 0 12 0 1 0 0 41 und darüber 5 25 0 1 3 0 1 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 20 100 0 1 17 0 2 0 0 Staatsbürgerschaft Österreich 19 95 0 1 16 0 2 0 0 Deutschland 1 5 0 0 1 0 0 0 0 Italien 0 0 0 0 0 0 0 0 0 sonstige 0 0 0 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 20 100 0 1 17 0 2 0 0 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 13 65 0 1 12 0 0 0 0 Niederösterreich 1 5 0 0 1 0 0 0 0 Oberösterreich 2 10 0 0 1 0 1 0 0 Salzburg 1 5 0 0 0 0 1 0 0 Tirol 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Vorarlberg 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Burgenland 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Steiermark 2 10 0 0 2 0 0 0 0 Kärnten 1 5 0 0 1 0 0 0 0 Ausland 0 0 0 0 0 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 20 100 0 1 17 0 2 0 0 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
Tabelle C 5: Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie Aufnahmen im Berichtsjahr 2010 Ausbildungseinrichtungen Legende Summe Prozent 1 2 3 4 5 6 7 TeilnehmerInnen am Stichtag, die im Berichtsjahr aufgenommen wurden Geschlecht weiblich 554 90,8 313 28 70 41 14 60 28 männlich 56 9,2 33 3 7 4 1 4 4 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 610 100 346 31 77 45 15 64 32 Alter unter 24 0 0 0 0 0 0 0 0 0 24 bis 30 403 66,6 246 23 43 29 7 33 22 31 bis 40 143 23,6 72 8 22 11 7 19 4 41 und darüber 59 9,8 25 0 12 5 1 10 6 keine Angabe 5 3 0 0 0 0 2 0 Summe 610 100 346 31 77 45 15 64 32 Staatsbürgerschaft Österreich 587 96,2 340 28 71 38 14 64 32 Deutschland 7 1,1 2 1 3 0 1 0 0 Italien 9 1,5 3 0 1 5 0 0 0 sonstige 7 1,1 1 2 2 2 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 610 100 346 31 77 45 15 64 32 Hauptwohnsitz / Bundesland Wien 168 28 84 23 40 0 0 21 0 Niederösterreich 64 10,7 34 5 10 0 0 13 2 Oberösterreich 48 8 34 0 0 0 3 11 0 Salzburg 50 8,3 37 0 0 0 10 3 0 Tirol 72 12 42 1 0 22 2 5 0 Vorarlberg 20 3,3 0 0 0 20 0 0 0 Burgenland 9 1,5 4 1 0 0 0 4 0 Steiermark 106 17,7 74 0 25 0 0 4 3 Kärnten 62 10,4 31 0 1 0 0 3 27 Ausland 11 6 1 1 3 0 0 0 keine Angabe 0 0 0 0 0 0 0 0 Summe 610 100 346 31 77 45 15 64 32 Quellen: BMG; GÖG/ÖBIG-eigene Berechnungen
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