Besuch im Modeatelier Michaela Mos testet eine der Spezialnähmaschinen Anna Lackner und Celine Aigner schauen Frau Liebmann bei ihrer Arbeit interessiert auf die Finger 1 / 7
Gruppenfoto im Atelier - mit Marlene Mayer an der Nähmaschine Aufgrund des lebenspraktischen Bezugs dieses Faches werden Qualifikationen vermittelt, die es den SchülerInnen ermöglichen aktiv, kritisch und kreativ an der Gestaltung unserer Umwelt mitzuwirken. Das Unterrichtsgeschehen beinhaltet verschiedenste Aktionsformen, wie problemlösendes, experimentelles und spielerisches Lernen. Die Bereiche der Wahrnehmungsfähigkeit, des kreativen Ausdrucksvermögens, der Konzentration und Kritikfähigkeit werden besonders geschult. Der LEHRSTOFF umfasst folgende Kernbereiche: Faser Faden Textile Fläche Kleidung Mode Bekleidungsphysiologie Kultur- und Textilgeschichte Wohnen Raumgestaltung Design - Gestaltungstechnik 2 / 7
DAS ARBEITEN MIT DEN HÄNDEN FÖRDERT DIE VERANKERUNG UND FESTIGUNG DER THEORETISCHEN LERNINHALTE ALLER GEGENSTÄNDE. (Leitbild für am BG/BRG Wieselburg) Beurteilungskriterien Beurteilungskriterien für das Fach finden Sie im Downloadbereich Schwerpunkte der Jahresplanung 5. und 6. Schulstufe Erlernen von grundlegenden Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnissen in den Bereichen 1. Faser, Faden und textile Fläche 2. Design und Gestaltungstechniken 3. Kultur und Textilgeschichte 4. Kleidung, Mode und Bekleidungsphysiologie 5. Wohnen und Wohnraumgestaltung ad 1: Grundlagen Materialkunde (Wolle, Baumwolle, Seide, Kunstfaser) Techniken (spinnen, sticken, filzen, weben, häkeln, stricken,...) ad 2: Grundlagen Nähmaschinenführerschein Ornamentale Gestaltung Techniken zur Gestaltung von Flächen (batiken, applizieren, drucken,...) Keramik: Daumenschale, Plattentechnik (verschiedene Dekorationstechniken) ad 3: In Verbindung mit den erlernten Techniken werden Bezüge zur Textilgeschichte und damit zu verschiedenen Kulturen hergestellt und bearbeitet 3 / 7
(Querverbindungen zu anderen Unterrichtsfächern wie Geschichte, Geographie,...) Im Hinblick auf fächerübergreifende Aspekte werden gezielt Werkstücke in verschiedenen Techniken gefertigt (Finger- und Handpuppen, Kostüme, Kulissen, Schwungbälle, Bänder,...) ad 4: Geschichte der Mode, Modedesign, Fertigung von Kleidungsstücken und Accessoires, Farbund Stilberatung ad 5: Wohnraumgestaltung Diverse Wohnaccessoires (Mobiles, Keramik, Kissen, Wandbehänge,...) Gemeinschaftsarbeiten in verschiedenen Techniken Plastisches Gestalten Lesen von Plänen Einrichtungsmöglichkeiten für Räume und Wohnungen Einüben von Dokumentation (Mappengestaltung) und Präsentation (Theoretischer und praktischer Inhalte ) 7. und 8. Schulstufe Vertiefung und Erweiterung der Inhalte in den einzelnen Bereichen (höhere gestalterische und funktionale Ansprüchen bei den Arbeiten) Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Architektur, Umwelt, Bauen und Wohnen Verstärkte Bezugnahme zur eigenen Persönlichkeit und deren Ausdrucksmöglichkeiten Schulung der ästhetischen Wahrnehmung Geschmacksbildung Referieren und präsentieren theoretischer Inhalte Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung Schwerpunkte: Projektorientiertes Arbeiten Präsentationsformen Berufsorientierung (Kontakte zur Berufswelt) Begegnungen mit Menschen aus Kunst und Handwerk Berufsorientierung Im Rahmen der Berufsorientierung im Unterrichtsfach informierte Doris Kendler die Schülerinnen der 4. Klassen über ihre Arbeit als Maskenbildnerin. Großes Interesse zeigten sie auch an den vielen Schminktipps, die sie unter Anleitung der Expertin ausprobieren durften. 4 / 7
Mit zufriedenen Gesichtern posierten die SchülerInnen am Ende mit der Workshopleiterin und ihrer Lehrerin Ludmilla Geiblinger für ein gemeinsames Foto. Gruppenfoto mit selbstgefertigten Perücken Konzentriertes Arbeiten und Beobachten bei der Schminkdemonstration Simone Eberl, Pia Wagner und Doris Kendler Glas trifft Textil bedeutet die Fäden selbst in die Hand zu nehmen und gestalterisch am Leben mitzuwirken. Diese Erfahrung habe ich in diesem Schuljahr gemeinsam mit vielen Schülerinnen in einem groß angelegten Projekt gemacht. Im Rahmen des "Saft-und Smoothietages" konnten sich SchülerInnen, LehrerInnen und Schulpersonal Trinkglasflaschen mit einer textilen Umhüllung zu einem für alle leistbaren Berag von 5 Euro bestellen. Bereits in der Vorbereitungsphase diskutierten wir über ökonomische und ökologische Zusammenhänge und darüber wie bedeutend es ist ein umwelt- und sozialverträgliches Konsumverhalten zu entwickeln. Billige und eigentlich verbotene Kinderarbeit kam zur Sprache als es darum ging sich unbezahlt an die Arbeit der Herstellung der gehäkelten Ummantelungen für die Glasflaschen anderer zu machen. Zur Freude aller am Projekt Beteiligten war das Interesse an unserem angebotenen Produkt sehr groß und beim Häkeln bedurfte es dann einer großen Arbeitsausdauer. Doch etwas selber zu können und durch Übung immer besser zu können ist sicherlich eine Schlüsselerfahrung für ein glückliches Leben und jemand anderen durch eine Gratisdienstleistung eine Freude zu bereiten ebenso. 5 / 7
Celina unsere Aigner, Schulwarte Michaela und unsere Mos und Frau Elina Direktor Kalteis bei der Übergabe der fertigen Flaschen an interessierte Frau Direktor bei der Bestellung einer Trinkflasche Fertige Trinkflaschen mit ihrer bunten Hülle Mein Lieblingsoutfit Die Beschäftigung mit dem Thema Mode eröffnet im Textilen Werkunterricht ein breitgefächertes Arbeitsfeld. So präsentierten sich die SchülrerInnen der 1.Klassen heuer in einer ihrer Werkstunden in ihrem Lieblingsoutfit vor ihren MitschülerInnen. Wie sieht mein Lieblingsoutfit aus? Warum gefällt es mir? Wie fühle ich mich in diesem Outfit? Diesen Fragen boten einen anregenden Einstieg und Alltags- und Festtagskleidung waren dann bunt gemischt am improvisierten Laufsteg zu sehen. Aufgeregt und engagiert waren die Schülerinnen bei der Arbeit und erweiterten dabei den Blick auf sich und die anderen. Individualität hat viele Farben 6 / 7
Hannah und Helena Krawczikowski in ihrem Lieblingsoutfit 7 / 7