Traumfach oder Albtraum?

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Transkript:

Christoph Heine-Jürgen Egeln-Christian Kerst Elisabeth Müller -Sang-Min Park Ingenieur- und Naturwissenschaften: Traumfach oder Albtraum? Eine empirische Analyse der Studienfachwahl Nomos

Inhalt 1 Anlass, Fragestellung und Ziele der Untersuchung 19 2 Entscheidung für technische und naturwissenschaftliche Studienfächer - Literatursichtung und Hypothesen 25 2.1 Bildungsentscheidungen als rationale Wahlentscheidungen 25 2.1.1 Nutzen, Ertrag bzw. Bildungsrendite 26 2.1.2 Erfolgswahrscheinlichkeit 27 2.1.3 Kosten 28 2.2 Hypothesen zur Wahl ingenieur- und naturwissenschaftlicher Studiengänge 28 2.2.1 Soziale Herkunft 29 2.2.2 Geschlecht 34 2.2.3 Werthaltungen und Einstellungen zum Beruf 36 2.2.4 Schulische Erfahrungen und Interessen 38 2.2.5 Ökonomische und sozialstrukturelle Einflussfaktoren 40 3 Daten und Methoden 43 3.1 Grundzüge des Ansatzes: Studium und Fachwahl als Resultat eines mehrstufigen Entscheidungsprozesses 43 3.2 Daten 45 3.2.1 HIS-Studienberechtigtenbefragungen 46 3.2.2 Datenaufbereitung, Zusammenführen der Daten, Hinzuspielen von Kontextinformationen 48 3.2.3 Weitere verwendete Datenbestände 50 3.3 Methoden 52 4 Entwicklung der Nachfrage nach ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen 57 4.1 Entwicklung der Zahl der Hochschulzugangsberechtigten 57 4.2 Schulischer Hintergrund der Studienberechtigten 59 4.3 Studienanfänger 66 4.4 Übergang zwischen Studienberechtigung und Studium 68 4.5 Deutsche Studienanfänger nach Fächergruppen und ausgewählten Studienbereichen 69 7

4.6 Ausländische Studienanfänger nach Fächergruppen und Studienbereichen 78 4.7 Die Situation am Arbeitsmarkt für Ingenieure und Naturwissenschaftler als Einflussfaktor der Studiennachfrage 83 4.8 Zusammenfassung 87 Empirische Analyse der Einflüsse auf die Studierentscheidungen 89 5.1 Grundsätzliche Studierentscheidung (Stufe 1): Studieren oder nicht studieren? 90 5.1.1 Basale Einflussgrößen auf die Studierentscheidung: Soziodemografische und bildungsbiografische Merkmale 90 5.1.2 Basisregressionen auf der Stufe 1 94 5.1.3 Fähigkeiten und Leistungsstärken 102 5.1.4 Studienerwartungen, Berufs- und Lebensziele sowie Motive als Einflussfaktoren der Studierentscheidung 105 5.1.5 Standortmilieu 119 5.1.6 Berufsaussichten 122 5.2 Die fachliche Orientierung der Studienberechtigten auf der Ebene der Fächergruppen (Studierentscheidung Stufe 2) 125 5.2.1 Basisregression alle Studienberechtigte 128 5.2.2 Fachliche Schwerpunkte in der Schule 140 5.2.3 Qualität des Schulunterrichts 144 5.2.4 Distanz zur nächsten Hochschule mit entsprechendem Angebot 151 5.2.5 Eltern mit technischem Beruf 155 5.2.6 Standortmilieu 161 5.2.7 Persönliche Berufsaussichten 163 5.3 Wahl der Fachrichtung (Studienwahlentscheidung Stufe 3) 165 Studienverlauf: Erfolg und Misserfolg nach der Wahl eines naturoder ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs 173 6.1 Studienabbruch und Studienfachwechsel in den Ingenieur- und Naturwissenschaften 174 6.1.1 Studienabbruchquoten 174 6.1.2 Studienabbruch 175 6.1.3 Studienabbruchfördernde Faktoren 177

6.1.4 Entscheidende Gründe für den Studienabbruch 181 6.2 Fachwechselströme und Gründe für den Fachwechsel 188 6.3 Bewertung des Studiums und Studienerfahrungen 196 6.3.1 Rückblickende Bewertung der Studierentscheidung 196 6.3.2 Studienerfahrungen 201 6.3.3 Abbruch- und Fachwechselabsichten im Studium 207 6.4 Der Studienverlauf im Hinblick auf die Berufseinmündung: Die Perspektive der Absolventen 209 6.4.1 Berufseinmündung der Absolventen 210 6.4.2 Bewertung des Studiums aus Sicht der Absolventen 211 7 Potenzialabschätzung 215 7.1 Ansätze zur Potenzialabschätzung 215 7.2 Größenordnung der Einflüsse auf die Studienwahl 216 7.3 Studienberechtigte mit Ziel technische Berufsausbildung 217 7.4 Studierende mit naturwissenschaftlich-technischen Fähigkeiten und Präferenzen 226 7.4.1 Entsprechung zwischen Studienpräferenzen, Interessen und Leistungsstärken sowie Studienwahl 226 7.4.2 Gründe gegen das Ingenieurstudium 235 7.5 Studienabbrecher 239 8 Zentrale Befunde, Ansatzpunkte für politisches Handeln und Handlungsoptionen 241 8.1 Zentrale Befunde 241 8.2 Ansatzpunkte für politisches Handeln und Handlungsoptionen 246 8.2.1 Handlungsfeld 1: Erhöhung der allgemeinen Studierbereitschaft 247 8.2.2 Handlungsfeld 2: Mehr Entscheidungen zugunsten von Ingenieur- und Naturwissenschaften 251 8.2.3 Handlungsfeld 3: Erhöhung der Studienerfolgsquote 258 Literatur 265 A Anhang 269 A.1 Definition der Variablen 270 A.2 Deskriptive Statistiken 274 A.3 Zusätzliche Abbildungen und Tabellen 279 9

A.4 Korrelationen 291 A.5 Weitere Schätzergebnisse 294 A.6 Fragebögen 305 10