PROMATIS software GmbH

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Transkript:

PROMATIS software GmbH Geschäftsprozess-Management im Zeitalter von SOA 2. Dezember 2008 ist eh nur was für s Management Summary oder etwa doch nicht? Sebastian Graf PROMATIS, Ettlingen 1

Agenda Einleitung Modellgetriebene Dokumentation von Geschäftsprozessen Simulation als Mittel der Prozessoptimierung Umsetzung von Geschäftsprozessen Einsatz von Referenzmodellen - Delta-Analyse / Zusatzentwicklungen - Setup-Dokumentation - Trainingsdokumentation Kontinuierliches Monitoring von Geschäftsprozessen Fragen und Antworten 2

Einleitung Häufig gemachte Fehler in BPM Projekten: - Fehler bei der Tool-Auswahl: Word, PowerPoint, Visio - Scope des Projekts ist nicht klar - Falsches Verständnis des Begriffs Geschäftsprozess - Keine saubere und strukturierte Analyse, Einstieg direkt mit Design - Keine Bewertung der Geschäftsprozesse - Keine Umsetzungsstrategie - Keine Einbindung der Process Owner und des Managements - Keine phasenübergreifende Tool-Unterstützung - Keine Strategie für Continuous Process Management 3

Einleitung Prozessmonitoring Prozessgestaltung Modellierung Simulation Geschäftsprozess Realisierung Prozesssteuerung 4

Modellgetriebene Dokumentation Ein Geschäftsprozess ist ein Bündel von Aktivitäten, für das ein oder mehrere Inputs benötigt werden und das für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt. [Hammer & Champy, 1995] Leistungsvereinbarung Lieferant Input Verarbeitung Output Kunde Geschäftsregeln Ressourcen 5

Modellgetriebene Dokumentation Welche Modellierungssprache liegt zugrunde? Ist hierarchische Modellierung möglich? Gibt es ein Objektmodell? Gibt es ein Rollen- / Ressourcenmodell? Können Performance-Indikatoren, Risiken etc. abgebildet werden Wie können die Modelle in der Design- / Implementierungsphase verwendet werden? Wie kann der Kunde mit der Dokumentation umgehen? Hält sich die Dokumentation an (unternehmensweite) Standards? 6

Simulation Beispiel aus der pharmazeutischen Industrie - Einsatzfeld: Wirkstoffproduktion - Erweiterung der Wirkstoffproduktion um 100% - Als Resultat Verdoppelung der Wirkstoffproben im Prüflabor - Welchen Einfluss hat die neue Situation auf den Durchsatz des Labors??? 7

Simulation Vorgehensweise: 1. Modellierung aller relevanter Laborabläufe (Ist-Analyse) 2. Verifikation der Modelle mittels Simulation 3. Adaption (Korrektur) der Ist-Modelle 4. Reorganisation der Ist-Modelle (Übergang zum Soll-Modell) 5. Variantensimulation mit unterschiedlichen Ressourcenmodellen 6. Quantitative Aussage über erforderliche Ressourcen: Zuwachs an technischen Ressourcen: 15 % Zuwachs an Laborpersonal: 50% 8

Simulation 9

Simulation 10

Simulation 11

Simulation Was wird benötigt: - Detaillierte Aktivitätsbeschreibung (Kosten, Zeiten, Ausführungsmodelle, what-if Analyse...) - Detaillierte Rollen-/Ressourcenmodelle (Kosten, Verfügbarkeit, Schichtmodelle...) - Realistische Modelle für Lastgenerierung - Detaillierte Objektmodelle - Aussagekräftige Auswertungen (Bottle Necks, Kritische Pfade, Engpassressourcen, Fehleranalyse...) Achtung: Simulation und Animation beschreiben zwei fundamental unterschiedliche Konzepte! 12

Umsetzung Wie können die Ergebnisse der Prozessanalyse umgesetzt werden: - Umsetzung als Individualentwicklung (Workflow, BPEL) - Umsetzung als SOA-Lösung - Umsetzung mittels Standardsoftware-Paketen Was ist zu beachten: - Welche Schnittstellen liegen vor? - Wie können Analyse- / Simulationsergebnisse verwendet werden? - Gibt es ein gemeinsames Process Repository? 13

Umsetzung Beispiel: Call-Center Prozesse eines Energieversorgers: 14

Umsetzung Vorgehensweise: 1. Modellierung aller geplanten Call Center-Abläufe (Soll-Analyse) 2. Erstellung eines Objektmodells 3. Erstellung eines HTML-Prototyps 4. Generierung der Abläufe in Workflow-Modelle (Oracle Workflow) 5. Generierung der Objektmodelle in ER-Modelle (Oracle Designer) 6. Ausbau des Prototyps zur vollständigen Applikation (JDeveloper) Ergebnis: - Alle Resultate der Analyse wurden in Design und Implementierung wiederverwendet (Keine zusätzlichen Aufwände durch Medienbrüche) 15

Referenzmodelle Einführung von Standardsoftware-Paketen: - Beschreibung/Darstellung der Modulfunktionalität? - Aufnahme der Kundenprozesse und Abgleich mit Standardprozessen? - Verwendung von CRPs sind vielfach ungeeignet und ineffizient! - Analyse und Dokumentation der Setup-Parameter und Prozesse? - Darstellung von Use Cases? - Anwender-Training? 16

Referenzmodelle Enterprise Business Service Orchestration Assignment2 Order2 Shipment2 Order Shipment Cash Orchestrierung von Business Services Ab bstraktion Schicht L 0 Schicht L 1 Schicht L 2 Schicht L 3 Business Service Order2 Shipment Rough Process Detailed Process with Roles User Instruction Lagerarbeiter Beschreibung eines atomaren Business Services Grober allgemeiner Ablauf des Business Services Orchestrierung von Prozessen mit Core Services inklusiver Rollenzuordnung Handlungsanweisung für spezifische Rollen le E-Business Suite Konkretisierung mit Oracl Core Service / Function Oracle EBS Beschreibung von Core Services / Funktionen der EBS 17

Referenzmodelle 18

Referenzmodelle 19

Referenzmodelle Oracle EBS-Funktion Auslieferung bestätigen 20

Referenzmodelle Oracle EBS-Funktion Auftrag suchen Oracle EBS-Funktion Auslieferungsdaten kontrollieren Oracle EBS-Funktion Lieferbestätigung durchführen 21

Monitoring Überwachen von Key-Performance-Indikatoren zentraler Geschäftsprozesse Aggregation, Filtern und Bewerten von Kenngrößen Überwachen von Risiken Vorausschauendes Erkennen potentieller Risiken Automatisches Einleiten von Abhilfeprozessen Verdichtete Darstellung in Management Performance Cockpits Feedback zurück zur Prozessanalyse für kontinuierliche Optimierung Achtung: Es geht hier nicht um das Überwachen von technischen Systemparametern! 22

Monitoring Anforderungen an BPM-Werkzeuge: - Modellierung von KPIs, Risiken etc. - Verknüpfung mit Prozessen - Definition von Datenquellen - Definition von Monitoring-Prozessen - Definition von Eskalations- und Notfallprozessen - Verarbeitungs-Engine für Indikatoren - Einbettung in Portale inkl. Drill Down und Funktionen für manuelles Eingreifen 23

Fragen und Antworten Q&A Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Sebastian Graf PROMATIS software GmbH sebastian.graf@promatis.de sebastian.graf@doag.org http://www.promatis.de 24