Das Transformation-Triangle IT & Business transformieren Thomas Grimm Carsten Sensler Die verwendeten Abbildungen stammen vorwiegend aus unserem Buch (siehe Folie 33).
Ein Rezept ist eine Abfolge von Vorschlägen nicht mehr und nicht weniger. Es macht das Gelingen des Menüs wahrscheinlicher. 2
Wo kommen wir her? 3
Veränderung betrifft uns alle... 4
Digitale Revolution Volldampf voraus Weltgrößtes Taxi Unternehmen besitzt keine Taxis (Uber) Die größte Immobilien-Vermietung besitzt keine Immobilien (Airbnb) Die größten Telefon-Unternehmen besitzen keine Telco Infrastruktur (Skype) Das berühmteste Medienunternehmen besitzt keine Inhalte (Facebook) Die am schnellsten wachsende Bank hat kein echtes Geld (SocietyOne) Das weltgrößte Filmverleiher hat keine Kinos (Netflix) Die größten Software-Vendoren schreiben kaum eigene Software (Apple & Google) 5
...die Frage ist nur, wie schnell? Aufgrund der Digitalisierung verändern sich Industrien und Märkte rasend schnell. inkrementell Geschwindigkeit der Veränderung Big Bang Evolution Revolution Anpassung Wiederaufbau Transformation Neuausrichtung Ausmaß der Veränderung 6
Weniger als 30% der Transformationsvorhaben sind erfolgreich! 7
Aber es gibt doch viele Frameworks und Methoden aus dem Change-Management Umfeld... J.P. Kotter, J. Balogun 8
Wir haben uns gefragt: Gibt es Faktoren, die Erfolgswahrscheinlichkeit von Transformationen zu steigern? 9
Wichtig war uns: Wissenschaft und Praxis sollen sich ergänzen praktische Erfahrungen der Autoren Unterschiedliche Unternehmen aus verschiedenen Industrien wissenschaftlich untermauerte Ideen und Thesen Analysen von vielen realen Fallstudien im Kontext von Transformationen Sehr breit angelegte Experteninterviews mit vielen Executives unterschiedlichster Herkunft Umfrage mit ca. 850 validen Rückläufen Allgemein anerkannte Frameworks aus den Domänen IT und Business 10
Umfrage und Experten-Interviews führten uns zunächst zum Transformation Triangle: 25% Leaderhip Masterplan 50% 12% Driver 11
Das Transformation Triangle Da geht WAS... Masterplan Driver Leadership 12
Ohne nachvollziehbare Driver geht gar nichts Driver steht für die Ursachen bzw. die Motivation der Transformation und zeigt die Notwendigkeit dieser auf. Driver Es ist wichtig, dass die Treiber der Transformation von vielen in einem Unternehmen verstanden und insbesondere akzeptiert und getragen werden. 13
Leadership ist mehr als Ansagen machen Leadership ist: Eigenschaft Aktivität Verhalten Einstellung Leadership Sponsorship Stewardship 14
Der Masterplan - Das Ziel der Transformation Design Prozess Masterplan 5 Design Target Enterprise Architecture 1 Definition Strategic Focus (new) Definition Market Borders 2 Bestandteile des Masterplans Masterplan Target Business Model Target Operating Model Masterplan Target Architecture 4 Design Target Operating Model Design Target Business Model 3 Veränderungen sind unsere beständigen Begleiter. Daher muss das Zielbild beständig weiterentwickelt werden. 15
Zum Masterplan in fünf Schritten 16
1) Fokus zu setzen 17
2) Die Grenzen erkennen und wenn nötig überwinden 18
3) Wissen wie man den Kunden erreicht und damit Geld verdienen kann 19
4) Produkte und Services positionieren 20
Schritt 5: Die Target-Architecture erstellen 21
Doch: WER hält das alles zusammen und WIE wird die Transformation durchgeführt? 22
Die Business Enterprise Architecture als Evolution der klassischen Enterprise Architecture Anspruch an EA: Enterprise Architecture (EA) is a complete expression of the enterprise; a master plan which acts as a collaboration force between aspects of business planning such as goals, visions, strategies and governance principles; aspects of business operations such as business terms, organisation structures, tasks, activities and information; aspects of automation such as information systems and databases; and the enabling technological infrastructure of the business such as computers, operating systems and networks * Realität? * Schekkerman, How to survive in the jungle of enterprise architecture frameworks... 23
WER: Business Enterprise Architekt Sorgen für die Erstellung einer alle Aspekte des Unternehmens umfassenden Architektur Führen der Diskussionen zwischen Fachabteilungen bzw. IT-Abteilungen Steuern der ganzheitlichen Transformation Balance zwischen Projekten und übergreifenden Unternehmenszielen finden und ggf. steuernd einzugreifen Architect Transformation Pilot Facilitator 24
WIE: Transformation Portfolio - die geführte Transformation AS-IS TO-BE 1 2 3 Identify actions to close the gap Evaluate dependencies Evaluate level of urgency 4 Reiterate if necessary Collection of actions 25
Führung entlang der vorhandenen Fähigkeit zur Veränderung der Organisation 5 4 2 Index bzgl. Fähigkeit der Veränderung für die Organisation 24... 26
... sowie der notwendigen Fähigkeit der Veränderung der jeweiligen Maßnahme.... 3 1 1 Index bzgl. notwendigen Fähigkeit der Veränderung für Maßnahmen 16 27
Führung entlang der Fähigkeit zur Veränderung 16 24 28
Wer, Wie, Was das Zusammenspiel WIE? Portfolio Driver WER? Facilitator Masterplan WAS? Leadership 29
Der Erfolg einer Transformation lässt sich steigern. Dafür gibt es Den roten Faden mit den 5 Faktoren Driver Leadership Masterplan Facilitator Portfolio ABER: kein Patentrezept und auch keinen Standardbaukasten mit einer simplen Anleitung. Die verwendeten Abbildungen stammen vorwiegend aus unserem Buch (siehe Folie 33). 30
? Lerne von anderen Branchen, denn genau die Quereinsteiger aus anderen Bereichen untergraben am Ende etablierte Geschäftsmodelle.* *Dr. Steffen Roehn 31
Wir können Ihnen dabei helfen! Carsten Sensler berät Kunden im Kontext ihrer Transformation. Bis Ende 2013 arbeitete er bei einem DAX-30-Konzern als VP Technology, Architecture and Operation für ein strategisches Geschäftsfeld. Zuvor war er als Group-Enterprise-Architekt tätig und für die Ausgestaltung der Konzernzielarchitektur verantwortlich. Außerdem kümmerte er sich um die internationale Standardisierung einer SOA (Infrastruktur und Governance). T: +49 171 832 4185 M: cse(at)artofarc(dot)com Dr. Thomas Grimm berät seine Kunden bei Transformationsstrategien. Er wechselte als Berater für moderne IT-Technologien und -Architekturen in die Industrie. 2004 übernahm er bei einem DAX-30-Konzern die Verantwortung für die Integrationsstrategie und beschäftigte er sich später mit der Konzernzielarchitektur. Bis 2014 war er für Strategie und Business Development eines Geschäftsfelds verantwortlich. T: +49 171 208 5247 M: thomas@bea-buch.de 32
Weitere Informationen unter http://bea-buch.de http://www.bea-buch.de @bea_buch 33