Arbeitsphase I: Einstieg in das Thema durch Praxisbezug (ca. 1,25 Stunden) Zeit Ziel Inhalte Methoden Material 15 min Willkommen der TeilnehmerInnen, Erwartungsklärung, warming up Unterschiedliche Übungen möglich 15 Min I.1 Erkennen warum INPRO überhaupt wichtig für mich als ErzieherIn/uns als Team im FaZe/Kita etc.; unmittelbaren Bezug zur Praxis herstellen I.1 Bezug zum eigenen Praxiserleben: Beschäftigung mit Notwendigkeit von INPRO (ist schon Realität im Alltag) I.1 Jed(r) einzelne Reflexion über Praxisalltag und eigenes Handeln; Jede(r) Zeit zum Nachdenken, anschließend Austausch im Plenum wesentliche Punkte festhalten, für alle sichtbar () I.1 Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen Falls keine Ideen: gibt Fall/Situation vor 40 Min I.2 Erkennen des Potentials von INPRO für die eigene Arbeit/Team/Einrichtung I.2 Vision spinnen /über den Ist- Zustand hinaus denken: wie könnte es aussehen, wenn (auch Beschäftigung mit Chancen und Hindernissen) I.2 leitet Diskussion/Phantasiephase an, um Vision für Wunschsituation zu initiieren (konkretes Fallbeispiel) Sammeln von Ideen an Flipchart (alternativ: aufteilen in kleinere Gruppen, jede Gruppe entwirft Vision und zeigt Hindernisse auf, stellt dann im Plenum vor) I.2 Methodenwerkzeug durch
Arbeitsphase II: Erörterung der Bedeutung von Interprofessionalität (ca. 1 ½ - 2 Stunden)
Time Ziel 1 Inhalte Methoden Material 20 Min II.1 Interprofessionalität als Konzept/Ansatz verstehen, im Kontext frühkindliche Pädagogik; II.2 Klärung der Definition, die wir zugrunde legen II.3 Erkennen Ist-Zustand: Wie arbeiten wir schon jetzt interprofessionell? II. Beschäftigung mit verschiedenen Definitionen und unterschiedlichen Ansätzen/Strömungen II.3 Beschäftigung mit Praxisalltag: Beobachtung (was ist?) und Analyse (was geht gut/schlecht und warum?) II. Input, Powerpoint II.3 Reflexion: eigene Erfahrungen in der interprofessionellen Zusammenarbeit ; Kleingruppenarbeit: Sammeln von Ideen/Erfahrungen auf Flipchart, im Anschluss Präsentation im Plenum, leitet Selbstreflexion in jeder Gruppe an II. Schaubilder zur Verdeutlichung unterschiedlicher Ansätze Handout wichtigste Punkte Literaturhinweise II.3 Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen Methodenwerkzeug II.4 Im Netzwerk denken in der frühkindlichen Pädagogik II.4 Netzwerkarbeit II.4 Netzwerkkarten erstellen, bezogen auf konkrete Situation/ihre Einrichtung II.4 Netzwerkkarte ( zeigt Modell) II.5 Erziehungspartnerschaft Bedeutung für INPRO klären II.5 Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ansätzen zur Erziehungspartnerschaft, Rolle in der interprofessionellen Arbeit: Eltern als besonderer Netzwerkpartner II.5 Input, Diskussion im Plenum, Übung zur Selbstreflexion: eigene und Teamhaltung gegenüber Erziehungspartnerschaft II.5 Vortrag; Methodenwerkzeug Arbeitsphase III: Arbeiten im Team (ca. 2-2 ½ Stunden) Time Ziel Inhalte Methoden Material 1 In allen Schritten ist grundlegend wichtig folgenden Bezug fortlaufend herzustellen bzw. zu festigen: Bezug der Interprofessionalität zum eigenen Arbeitsalltag erkennen, festigen (siehe Arbeitsphase 1)
45 Min III.1 Blick nach innen III.1.1 Dynamiken Teamarbeit verstehen III.1.2 Bewusstmachen eigene Rolle im Team III.1.3 Bewusstmachen wer wir sind III.1 Faktoren/Prozesse Teambildung/- arbeit Rolle Teamleitung Erörterung der Machtstrukturen Unsere Werte, Rituale, Traditionen etc. als Profession III.1 Input, Kleingruppenarbeit, Übungen Glückssplitter sammeln ; Team spider (oder andere Übung zur Teamarbeit / Teambildung/ Teamverfassung ) Fragebogen TKI III.1 diverse Literatur, Methodenwerkzeug durch 45 Min 60 Min III.2 Blick nach außen III.2.1 Möglichkeiten erkennen Bildung neuer Rollenidentität interprofessionell III.2.2 Verlustsorgen konfrontieren III.2.3 Blick sensibilisieren für andere Professionskulturen III.3 Vision entwickeln III.3.1 INPRO in der frühkindlichen Pdagogik wie kann es gehen? III.3.2 Handlungsschritte für die Praxis benennen III.2 Rollenidentität Sich mit Haltungen & Werten auseinandersetzen (im Team und die eigene) Unterschiedliche Professionskulturen III.3 Auseinandersetzen mit Praxisalltag, Lösungsmöglichkeiten entwickeln/ konkrete Veränderungen benennen für Alltag III.2 Input, Übung Vielstimmigkeit jeder einzelnen Person/eines Teams Übung cultural exchange : Rituale, Wissen, Mythen, Sprache etc. der eigenen Profession herausarbeiten: III.3 Arbeit (in Kleingruppen 2 ): Was brauchen Sie noch, um besser miteinander arbeiten zu können? Was bringen Sie mit, damit die Zusammenarbeit gut geht? Präsentation der Ergebnisse im Plenum 3, Anleitung der Arbeitsphase durch III.2 Methodenwerkzeug durch III.3 Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen, Methodenwerkzeug durch 2 Möglich wäre auch: Aufteilung der großen Gruppe in Gruppen, die unterschiedliche Professionen repräsentieren (siehe Übung von Hubertus und Stephan in Kalisz). 3 Falls nach Professionsteams unterteilt, hier die Variante möglich: aushandeln ob dies von jedem Professionsteam so getragen werden kann
Arbeitsphase IV: Vorstellung des INPRO Modells (ca.25 Min) Time Aim Content Method Material 25 Min IV. Herangehensweise des INPRO Modells verstehen, in folgenden Tagen damit arbeiten können Bezug zur Praxis herstellen IV. Auseinandersetzen mit den 6 Schritten des INPRO-Modells (theoretisch und praktisch) IV. Input Powerpoint Rückfragen im Plenum klären IV. Schaubilder Handout (Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen)