FbW-Koordinatorin Peggy Lerke 01.02.2013 BildrahmenBild einfügen: Menüreiter: Bild/Logo einfügen > Bild für Titelfolie auswählen Logo für die Besonderen Dienststellen und RDn: Menüreiter: Bild/Logo einfügen > Logoauswahl Bildungszielplanung 2013
Anzahl der bewilligten Bildungsgutscheine im Ausgabezeitraum 01.01.2012 31.12.2012 Gesamtanzahl: 2387 SGB II: 1363 SGB III:* 1024 WeGebAU: 47 Eintritte IFLaS: 249 Eintritte * Eintritte für SGB III immer inklusive UER Seite 2
Anzahl der bewilligten Bildungsgutscheine im Ausgabezeitraum 01.01.2012 31.12.2012 Bildungsgutscheine nach Trägerschaft 263 SGB II SGB III 388 1024 Fortbildungen 1238 791 Durchschnittliche Verweildauer 3,2 Monate 2,9 Monate Umschulungen 125 233 309 Durchschnittliche Verweildauer 19,8 Monate 22,7 Monate 403 Agentur für Arbeit Neubrandenburg Jobcenter Vier-Tore-Job-Service Neubrandenburg Jobcenter Demmin Jobcenter Uecker-Randow Jobcenter Müritz * Eintritte für SGB III immer inklusive UER Seite 3
Anzahl der bewilligten Bildungsgutscheine im Ausgabezeitraum 01.01.2012 31.12.2012 120 Umschulungen SGB II und SGB III 100 80 60 40 20 0 Bei den Berufsbenennungen wurde teilweise nur die männliche Bezeichnung verwendet. Der Verzicht auf die konsequente Nennung der männlichen und der weiblichen Form dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit und soll keine Herabsetzung des weiblichen Geschlechts bedeuten. Seite 4
Anzahl der bewilligten Bildungsgutscheine im Ausgabezeitraum 01.01.2012 31.12.2012 400 Fortbildungen SGB II und SGB III 350 300 250 200 150 100 50 0 Seite 5
Anzahl der bewilligten Bildungsgutscheine im Ausgabezeitraum 01.01.2012 31.12.2012 Betriebliche Einzelumschulungen 2012 Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r Medizinische/r Fachangestellte/r Friseur/in Landwirt 8 7 6 5 4 3 2 1 0 Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik Elektroniker/in - Energieund Gebäudetechnik Energieanlagenelektroniker /in Bürokaufmann/-frau Polsterer/Polsterin Verkäufer/in Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bauten- und Objektbeschichter/in Seite 6
Bildungszielplanung 2013 Kernaussagen zu 2013 Rahmenbedingungen: leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit Haushaltsvolumen analog dem Umfang von 2012 Qualifizierungsoffensive 2013: Förderung der beruflichen Weiterbildung Fortsetzung der Initiative zur Flankierung des Strukturwandels Berufliche Rehabilitation Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen Fortsetzung der Sonderprogramme IFLaS und WeGebAU mit gegenseitiger Haushaltsdeckung mehr Flexibilität vor Ort Seite 7
Bildungszielplanung 2013 Kernaussagen zu 2013 Ausrichtung der Bildungsplanung unter Berücksichtigung der regionalen Bedarfe und folgender Kernaussagen: 1.Fokussierung auf abschlussorientierte Maßnahmen 2.Realisierung von 60% aller Maßnahmeeintritte im 1. Halbjahr 2013 Haushaltsausrichtung auf längerfristigere Maßnahmen Planung von Umschulungen und Vorbereitungsmaßnahmen auf die Externenprüfungen sowie berufsanschlussfähigen Teilqualifikationen unter Beibehaltung des Angebots von kurzfristigen Qualifizierungen Gemeinsame Bildungszielplanung von Agentur für Arbeit Neubrandenburg mit den Jobcentern Neubrandenburg, Demmin und Müritz unter Einbeziehung des gemeinsamen Arbeitgeberservice Veröffentlichung auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Neubrandenburg ist erfolgt Seite 8
Bildungszielplanung 2013 Kernaussagen zu 2013 Teilnehmergewinnung wird anspruchsvoller Instrumente der Eignungsfeststellung durch Bedarfs- und Bildungsträger intensiv nutzen Anzahl der Kunden mit unterschiedlichsten Bedarfs- und Problemlagen nimmt zu Intensive Kooperation während der Maßnahmeteilnahmen zwischen Bildungsdienstleister und Kostenträger Weitere Optimierung der Integrationen nach Maßnahmeende Seite 9
Bildungszielplanung 2013 Qualifizierungsschwerpunkte 2013 Zielberufe für Umschulungen Medizinische und nichtmedizinische Berufe:» Altenpfleger/in (Rechtsänderung erwartet)» Altenpflegehelfer/in» Erzieher/in (vorbehaltlich der Klärung der Finanzierung) Gewerblich-technische Berufe:» Maurer» Tischler» Zimmerer» Dachdecker» Elektroniker» Kfz-Mechatroniker» Zerspanungsmechaniker» Konstruktionsmechaniker» Friseur Seite 10
Bildungszielplanung 2013 Qualifizierungsschwerpunkte 2013 Zielberufe für Umschulungen Berufe der Gastronomie: Hotelfachfrau/ -mann Restaurantfachfrau/ -mann Koch/Köchin Kaufmännische Berufe: Steuerfachangestellte(r) Kauffrau/ -mann Dialogmarketing Landwirtschaftliche Berufe: Landwirt Forstwirt Aufgrund von veränderten Arbeitsmarktbedingungen erfolgen bei Bedarf Anpassungen der Bildungszielplanung. Seite 11
Bildungszielplanung 2013 Qualifizierungsschwerpunkte 2013 Rechtliche Hinweise zu ausgewählten Umschulungen Altenpflege In der vergangenen Woche sind Pressemeldungen erschienen, die den Eindruck vermittelten, die gesetzlichen Grundlagen zur Wiedereinführung der dreijährigen Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen in der Altenpflege durch die BA seien verabschiedet worden. Dieses ist jedoch nicht der Fall. Die Bundesregierung hat lediglich einen Gesetzesentwurf beschlossen und diesen dem Bundesrat vorgelegt. Aktuellen Informationen ist zu entnehmen, dass das Gesetzgebungsverfahren zum 01.04.2013 abgeschlossen sein wird und die vorgesehenen Gesetzesänderungen auch zu diesem Termin in Kraft treten werden. Die Nutzung der bestehenden Verkürzungsmöglichkeiten für die Dauer einer Altenpflege(helfer)umschulung soll intensiviert werden. Hier sind neue Personengruppen benannt worden, die davon profitieren können. Seite 12
Bildungszielplanung 2013 Qualifizierungsschwerpunkte 2013 Rechtliche Hinweise zu ausgewählten Umschulungen Staatlich anerkannter Erzieher Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat im Dezember 2012 die neue Fachschulverordnung für Erzieher- und Sozialassistentenausbildungen veröffentlicht. Die Zulassung von Nichtschülern zur Prüfung zum Erzieher erfolgt nur noch, wenn ein Abschluss als Sozialassistent nachgewiesen wurde. Seiteneinsteiger, die bereits über eine mindestens 2-jährige Ausbildung verfügen, werden über eine dreijährige Ausbildung zum Staatlich anerkannten Erzieher ausgebildet. Das erste Jahr ist ein Vorbereitungsjahr auf die Fachschulausbildung, in dem der Abschluss als Sozialassistent erworben wird. Eine Finanzierung über 3 Jahre darf seitens der Agenturen und Jobcenter nicht erfolgen ( 180 (4) S.2 und 3 SGB III). Zertifizierte Maßnahmen bei einem Bildungsträger kann es aktuell für 2013 daher nicht geben. Momentan laufen Verhandlungen zwischen der Regionaldirektion Nord und dem Land Mecklenburg-Vorpommern. In der Überlegung ist ein Modellprojekt mit Kofinanzierung des 3. Jahres durch das Land an einer Fachschule in MV. Seite 13
Bildungszielplanung 2013 Qualifizierungsschwerpunkte 2013 Inhaltsübersicht für Fortbildungen Land-, Tier-, Forstwirtschaftsberufe Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau Mechatronik-, Energie- u. Elektroberufe Technische Entwicklung, Konstruktion, Produktionssteuerung Lebensmittelherstellung u. -verarbeitung Hoch- und Tiefbauberufe (Innen-)Ausbauberufe Informatik- und andere IKT-Berufe Verkehr, Logistik (außer Fahrzeugführung) Fahrzeugführung im Straßenverkehr Kaufmännische Dienstleistung, Handel, Vertrieb, Tourismus Einkaufs-, Vertriebs- und Handelsberufe Verkaufsberufe Seite 14
Bildungszielplanung 2013 Qualifizierungsschwerpunkte 2013 Inhaltsübersicht für Fortbildungen Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe Berufe Unternehmensführung und -organisation Finanzdienstleistung/Rechnungswesen/Steuerberatung Berufe in Recht und Verwaltung Medizinische Gesundheitsberufe Medizinische Fachangestellte Nichtmedizinische Gesundheitsberufe, Körperpflegeberufe, Medizintechnik Berufe im Dialogmarketing Die speziellen Bildungsinhalte der Fortbildungen werden gemeinsam mit dem Kunden je nach individuellem Qualifizierungsbedarf und der Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes vereinbart. Seite 15
Bildungszielplanung 2013 Kernaussagen zu 2013 Kombination der Sonderprogramme IFLaS und WeGebAU 1. Abschnitt mit saisonbedingter Kündigung Förderung über die Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (Programm IFLaS) Förderleistung: Lehrgangskosten, Arbeitslosengeld bei Weiterbildung, Fahrkosten, Kinderbetreuungskosten 2. Abschnitt mit Fortführung des Arbeitsverhältnisses Förderung der Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen (Programm WeGebAU) * Förderleistung: Lehrgangskosten, in der Regel bis zu 90%iger Arbeitsentgeltzuschuss, pauschalierter SV-Arbeitgeberanteils für Zeiten ohne Arbeitsleistung, Fahrkosten, Kinderbetreuungskosten Qualifizierungsmöglichkeiten Berufsanschlussfähige Teilqualifikation 3. Abschnitt mit Fortführung des Arbeitsverhältnisses Vorbereitung auf die Externenprüfung Förderung der Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen (Programm WeGebAU)* Förderleistung: Lehrgangskosten, in der Regel bis zu 70%iger Arbeitsentgeltzuschuss und pauschalierter SV-Arbeitgeberanteils für Zeiten ohne Arbeitsleistung, Fahrkosten, Kinderbetreuungskosten *Diese Förderart unter Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses kann bereits in der ersten Phase Anwendung finden. Seite 16
Bildungszielplanung 2013 Kernaussagen zu 2013 Maßnahmen bei einem Träger (MAT) gemäß 45 SGB III Zuweisung in Vergabemaßnahmen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) Ausweitung der Nutzung dieses neuen Instruments AVGS für 2013 seitens aller Trägerschaften vorgesehen Haushaltsaufstellung wurde dementsprechend vorgenommen Flexibilität der neuen gesetzlichen Möglichkeiten AVGS soll genutzt werden auf Basis der individuellen Bedarfe der Kunden Vergabemaßnahmen werden individuell durch Jobcenter und Agentur ausgeschrieben Seite 17
Bildungszielplanung 2013 Kernaussagen zu 2013 Maßnahmen bei einem Träger (MAT) gemäß 45 SGB III» AVGS Kombination aus Kenntnisvermittlung, Aktivierung und Praktikum Festgelegte Maximaldauer: Kenntnisvermittlung 8 Wochen betriebliches Praktikum 6 Wochen Durchschnittliche Gültigkeitsdauer 4 Wochen analog BGS Vielzahl von modularen Angeboten liegen den Jobcentern und der Agentur bereits vor Seite 18
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