Rostock Trimodal GmbH

Ähnliche Dokumente
Rostock Trimodal GmbH Rostock Trimodal GmbH

KombiTerminal Burghausen GmbH Mehr als nur ein Umschlagsterminal.

KombiTerminal Burghausen GmbH Mehr als nur ein Umschlagsterminal.

Seehafen Rostock: Logistikzentrum an der südlichen Ostseeküste

Logistik Initiative SH Informationsveranstaltung am Autobahn A7 sechsstreifiger Ausbau ab 2014

Die Zukunft des Kombinierten Verkehrs für die Hinterlandstandorte. Armin Riedl, Geschäftsführer Kombiverkehr KG

Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene Straße (DUSS) mbh Ihr Spezialist für Terminalbetrieb in Leipzig in der kombinierten Transportkette

European Cargo Logistics GmbH. ECL-Hinterland-Netzwerk IBS Mitgliederversammlung, Berlin Jörg Ullrich

European Cargo Logistics GmbH. Entwicklung intermodaler Verkehre durch Innovation und Hafenentwicklung

LÜBECK: MULTIMODAL, VERNETZT, ETABLIERT

RailNetEurope Kundenkonferenz RNE Korridor 10 Bedeutung und Chancen für den Schienengüterverkehr

Erfahrungen eines internationalen Transportunternehmens im intermodalen Transport

KV-Terminal Donauhafen Straubing-Sand Wir schaffen den Zugang zum Kombinierten Verkehr

KOMBINIERTER VERKEHR IN EUROPA

Umschlagflächen für den Kombinierten Verkehr

effizienten Logistiklösungen.

2

Stammdatenblatt-Vordruck gemäß Ziffer 5.6 der Richtlinie zur Förderung von Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs nichtbundeseigener Unternehmen

Terminal Busto Arsizio Gallarate. Leistungsstarker Ausbau des kombinierten Verkehrs

Kombiverkehr Chance und Herausforderung

Kornwestheim 1. Beschreibung des Terminals und der Investitionsmaßnahme

Die Zukunft ist trimodal.

Zukunft der Logistik in Dortmund Neue KV-Anlage»Am Hafenbahnhof«

DAS HEADLINE UNTERNEHMEN KOMBIVERKEHR

Güterverkehr und Schiene

Planung Ausbau Terminal Wolfurt MÄRZ 2014

RailRoCargo Multimodale Transportlösung für Großbritannien Verkehre

ISU - Innovativer Sattelauflieger Umschlag Systemübersicht

Wesel. DeltaPort GmbH & Co. KG. Amsterdam. Rotterdam. Antwerpen. Ruhrgebiet. Karte 1 Anbindung Regionen

Mehr Fracht und mehr Passagiere im Rostocker Hafen

PRESSEMAPPE TERMINALERÖFFNUNG HUB TERMINAL POSEN Hamburger Hafen und Logistik AG

Projektvorstellung MegaHub Lehrte. DB Netz AG Andreas Witzel

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

TERMINALKONDITIONEN 2017 // TXCARGOSTAR

Ausbau. Terminal Wolfurt JÄNNER Visualisierung: Daniel Dimai

DER HAFEN HALLE ALS LOGISTIKSTANDORT IN MITTELDEUTSCHLAND

Geografische Breite N Geografische Länge 9 31 E

Pressemitteilung. Jahrespressekonferenz der Dortmunder Hafen AG am 18. Mai 2016:

S p e d i t i o n Mindener Hafen Gm

Wanne-Herner Eisenbahn Der flexible Logistikpartner

HGK: Intelligent vernetzt

Kombinierte Verkehre unweltfreundlich und effizient

ÖBB Infrastruktur AG. Palais Eschenbach Modernisierung der Eisenbahn Infrastruktur EU Strategie für den Donauraum. ÖBB Infrastruktur AG

Binnenschifffahrt, Schiffe, Schiffbau (1.1)

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

DER ALTERNATIVE GESCHÄFTSPARTNER IN ALLEN CONTAINERTRANSPORT-FRAGEN

Pressekonferenz. Dienstag, Bentheimer Eisenbahn AG kauft Grundstücke für den Bau von Euroterminal II

JAHRESPRESSEGESPRÄCH. der Hafen Nürnberg-Roth GmbH. und der TriCon Container-Terminal Nürnberg GmbH PRESSEINFORMATION

Rostocker Hafenumschlag wächst erneut

Entwicklungsperspektiven des See- und Landverkehrs zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Russland mit Fokus auf den Universalhafen Rostock

Wachstum kontinentaler Landverkehre erfordert Infrastrukturausbau

Trimodale Transporte im Elbstromgebiet

Vorlesung Güterverkehre 7a: Kombinierter Verkehr

YOUR PARTNER OF CHOICE IN MARITIME SUPPLY CHAIN SOLUTIONS

JAHRESPRESSEGESPRÄCH. der Hafen Nürnberg-Roth GmbH. und der TriCon Container-Terminal Nürnberg GmbH PRESSEINFORMATION

Standorte der bayernhafen Gruppe

Projekt MegaHub Lehrte Öffentliche Bauausschusssitzung Projektvorstellung MegaHub Lehrte

Train-Gate Sicherheit

Infrastruktur und Betreiber im Schienengüterverkehr in Hessen Beispiel für die Verlagerung von Gütertransporten auf die Bahn

Anforderungen an das Terminal der Zukunft

MegaHub Lehrte Projektvorstellung im Rahmen des Info-Tages

Infrastruktur und Betreiber im Schienengüterverkehr in Hessen Beispiel für die Verlagerung von Gütertransporten auf die Bahn

1. Neuss Düsseldorfer Hafentag Alte Verbindungen Neue Chancen. Kombiverkehr Frankfurt am Main, 19. Mai

Bayern Hafen =? 3,6 Mio. t Schiffsgüterumschlag 6,1 Mio. t Bahngüterumschlag. mehr Güter auf der Straße. ca LKW-Fahrten pro Jahr

Übersicht KV-Terminal Burghausen

PRÄSENTATION. Sassnitz Drehkreuz für Osteuropa und Skandinavien. Fährverkehr Eisenbahnfährverkehr Konventioneller Schiffsverkehr

NIKRASA nicht kranbare Sattelauflieger werden kranbar

Verkehrsverlagerung am Gotthard Statistik Straßenverkehre Thesen zur Verkehrsverlagerung. CargoBeamer AG Leipzig, Juli 2014

ZUKUNFTSSTANDORT DORTMUNDER HAFEN

HINTERLANDANBINDUNG: OHNE KOMBINIERTEN VERKEHR KEINE DAUERHAFTE OPTIMIERUNG VON EFFIZIENZ UND NACHHALTIGKEIT DER VERKEHRSINFRASTRUKTUR

bayernhafen Aschaffenburg setzt nachhaltig auf Flächeneffizienz und die Verknüpfung der Verkehrsträger

THE EUROPEAN RAIL COMPANY

Anforderungen an die Logistik aus deutscher Sicht

Containerterminal Heilbronn Schiene, Straße, Wasser intelligent vernetzen

Kombinierter Güterverkehr Lösungen für Horizontalverlad

Trimodale Konzepte im Hinterlandverkehr Hamburg - Sachsen

Hafen Hamburg Jahrespressekonferenz 2017

PRESSEMITTEILUNG. PCC Intermodal, Hupac und Kombiverkehr starten gemeinsamen Zug zwischen Duisburg und Kutno

ROSTOCK PORT GmbH ab 2017

OFFSHORE-WINDENERGIE. Lastenheft. Hafenwirtschaft

Hinterland-Terminals für die maritime Containerlogistik Emanuel Schiffer, Mitglied der EUROGATE-Gruppengeschäftsführung Dr. Sebastian Jürgens,

Es braucht eine faire Arbeitsteilung der Verkehrsträger

Transkript:

Rostock Trimodal GmbH Verbindung von Schiff Schiene Straße im Seehafen Rostock www.portofrostock.de

Rostock-Trimodal GmbH ist die Gesellschaft für den Umschlag kombinierter Ladeeinheiten zwischen den drei unterschiedlichen Verkehrträgern Schiene, Straße, Schiff im Seehafen Rostock Die Gesellschaft wurde 2003 gegründet. Gesellschafter sind :- SHRU Beteiligungsholding GmbH (64,8%) - Kombiverkehr GmbH & Co KG (25,2%) - Hafen-Entwicklungsgesellschaft (10%) 2011 wurden 76.720 LE umgeschlagen und damit ein Umsatz von fast 1,8 Mio erzielt RTM bewirtschaftet mehr als 50.000 m² Fläche mit 3 ganzzuglangen Gleisen

Bild: Rostock Port/Nordlicht

Umschlagstechnologie Umschlag erfolgt mit mobiler Technik gegenwärtig 3 Reachstacker 2 Terminaltraktoren

Geschichte des kombinierten Verkehrs in Rostock Ausgangspunkt war die Nutzung einer Fläche am Pier 1, die zu DDR Zeiten zum Containerumschlag hergerichtet worden war und die die Grundfläche des heutigen Terminals bildet. 14.1.1996: Start des 1.Ganzzuges für Fa. Hangartner über Rostock Januar 1999: 1. Ganzzug der Fa. LKW Walter über Rostock Oktober 2001: erstmals ein Zug nach Hamburg Billwerder Februar 2002: Aufnahme der Zugverbindung nach Basel/Schweiz Jährliche Steigerungen der Umschlagsmenge immer im fast zweistelligen Bereich machen 2005 den Ausbau des Terminals notwendig Juni 2008 Aufnahme der Zugverbindung nach Wels/ Österreich April 2011 Aufnahme der Zugverbindung nach Novara/ Italien August 2011 Aufnahme der Zugverbindung nach Brno/ Tschechien 2011: das Volumen wächst auf 76.720 LE (=210 LE pro Tag)

15 Company Trains nach Verona 3x wöchentlich Novara 5x wöchentlich fahren Züge von und nach Basel 2x wöchentlich ist Rostock mit Wels verbunden 2x wöchentlich wird Rostock mit Brno verbunden 6x wöchentlich Hamburg/ Karlsruhe

Ladeeinheitenmix 2011 64 % Trailer 29% Wechselbrücken 7% Container (vornehmlich Tankcontainer) Ladungsverteilung 2011 57% der LE gehen von oder nach Italien 22% der LE in die Schweiz 6% der LE nach Österreich 12% der LE nach Hamburg 3% der LE sind lokales Aufkommen bzw. der erst im August begonnene Brno Verkehr

Umschlagsmengen im kombinierten Verkehr über Rostock LE Tonnen 2000: 36.474 503.063 2001: 34.352 511.306 2002: 40.171 622.661 2003: 50.171 822.813 2004: 56.109 1.001.564 2005: 54.107 1.047.612 2006: 59.546 1.237.356 2007: 60.287 1.288.259 2008: 69.053 1.518.731 2009: 63.442 1.307.982 2010: 70.583 1.401.009 2011: 76.720 1.518.731 Ladeeinheiten 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 umgeschlagene Tonnen

Terminalausbau Bauherr für die zweite Ausbaustufe des Terminals ist die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbh (HERO) Fördermittel wurden 2011 genehmigt Ausbau des Gleissystems auf 5 zuglange Gleise (600 m) und Bau einer Portalkrananlage beginnt im Mai 2012 und soll im Dezember 2013 beendet sein

KV-Terminal Rostock: Systemskizze - 1. Baustufe (Umschlag mit MUG) N Gleis 580 Gleis 581 Rbf. Rostock- Seehafen Gleis 591 Gleis 592 Kaihalle 5 Kaihalle Gleis R 03 Gleis R 04

KV-Terminal Rostock: Systemskizze - 2. Baustufe Gleis 580 Gleis 581 Rbf. Rostock- Seehafen Ladespur x x x Gleis 591 Gleis 592 Gleis K1 neu x x x Gleis K2 neu Gleis K3 neu x x x Ladespur Abstellspur Fahrspur Kaihalle 5 Papierhalle Kaihalle Gleis R 03 Gleis R 04

Baustufen des Terminalausbaus Rückbau vorhandener Rampe, nicht mehr benötigter Gleise und Weichen (02.05.2012-31.5.2012) Neubau von Weichen, der drei neuen Gleise, Herstellen des südlichen Kranbahnbalkens und der südlichen Flächenbefestigung (01.06.2012-31.10.2012) Verlängerung der Gleise 591 und 592, Anbindung Gleis 592, Herstellen nördlicher Kranbahnbalken und nördliche Flächenbefestigung, Erweiterung Dispositionsgebäude (01.03.2013-31.07.2013) Errichtung der zwei Portalkräne (01.08.2013-16.12.2013)

Foto: Hafen Entwicklungsgesellschaft Rostock mbh

Vorteile des Terminalneubaus Mögliche Erhöhung des jährlichen Umschlagvolumens auf bis zu etwa 140.000 LE durch: 5 Gleise mit 600m kranbarer Gleislänge anstelle von 2 Gleisen 300 Stellplätze (anstelle von nur 230 Stellplätzen) plus 170 Stellplätze auf Waggons beidseitige Auskragung von 26m bzw. 23m Bremsprobenanlage an allen Gleisen Temperaturgeführte Stellplätze Höheren Ladeeinheitendurchlauf durch Technologiewechsel

Kontaktadresse: Geschäftsführerin Gudrun Schümann Am Skandinavienkai 7,18147 Rostock Tel. 0381 6662 200 RTM@portofrostock.de