Reinhard Gieselmann WOHNBAU
Reinhard Gieselmann Friedr. Vieweg & Sohn Braunschweig / Wiesbaden
Prof. Dr. Reinhard Gieselmann ist Ordinarius fur Wohnbau an der Technischen Universitat Wien CIP-Kurztitelaufnahme der Deutschen Bibliothek Gieselmann, Reinhard: Wohnbau I Reinhard Gieselmann. - Braunschweig, Wiesbaden: Vieweg, 1979. ISBN-13: 978-3-528-08037-2 e-isbn-13: 978-3-322-84317-3 001: 10.1007/978-3-322-84317-3 Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbh, Braunschweig 1979 Softcover reprint of the hardcover 15t edition 1979 Die Vervielfaltigung und Obertragung einzelner Textabschnitte, Zeichnungen oder Bilder, auch fur Zwecke der Unterrichtsgestaltung, gestattet das Urheberrecht nur, wenn sie mit dem Verlag vorher vereinbart wurden. 1m Einzelfall mul! uber die Zahlung einer Gebuhr fur die Nutzung fremden geistigen Eigentums entschieden werden. Das gilt fur die Vervielfaltigung durch aile Verfahren einschliel!lich Speicherung und jede Obertragung auf Papier, Transparente, Filme, Bander, Platten und andere Medien. Satz: Vieweg, Wiesbaden Aile Rechte vorbehalten ISBN-13: 978-3-528-08037-2
Inhalt Vorwort............................................. 8 Teil 1 Familiares Wohnen A Grundlagen 1 Das Vokabular....................................... 9 Wohnen... 9 Wohnung: Definitionen............................... 9 Wohnung: Dimensionen............................... 10 2 Semantik des Wohnens... 11 Das mechanistische System............................. 11 Das idealistische System............................... 12 Das strukturelle Ordnungsprinzip......................... 12 3 Die Bewohner... 13 4 Flexibilitat... 14 B Die Bereiche der Wohnung 1 Der Wohnraum....................................... 20 Der Raum........................................ 20 Der Wohnraum..................................... 21 2 Der Individualbereich... 24 3 Die NaBraume....................................... 26 Historisch-Technisches................................ 26 Hygiene-Raume.................................... 28 Das Bad... 29 Haushaltsriiume.................................... 30 Die Kiiche...................................... 30 Funktionelle Kriterien.............................. 32 Psychologische Kriterien... 32 Planungsdetails................................... 33 Arbeitsablaufe................................... 33 Terminologie und MaRe............................. 34 Der Hausarbeitsraum............................... 35 4 Kommunikationsraurne... 36 5
C Die Wohnung, das Wohnhaus 1 Das freistehende, individuelle Einfamilienhaus als Einzelbau......... 40 Einfliisse......................................... 41 Die kontinentale Villa................................ 41 Das englische Landhaus............................... 42 Frank Lloyd Wright... 43 Das japanische Wohnhaus.............................. 45 Das typisierte Einfamilienhaus:............................ 52 Fertig- und Montagehauser............................. 52 Wohnwagen....................................... 53 2 Multiple Anwendung von Wohnungstypen im Flachbau............ 53 Schwache Verdichtung: Hausgruppen...................... 54 Starke Verdichtung.................................. 55 Strukturbildung.................................. 55 Flachige Struktur (Hofhauser)......................... 56 Hofgrol1en...................................... 57 Hofhaus-Typen... 57 Lineare Reihung (Reihenhauser)... 59 Werksiedlungen... 60 Die Gartenstadt-Bewegung........................... 62 Die Stadterweiterung nach dem Ersten Weltkrieg... " 64 Entwicklungstendenzen... " 70 3 Multiple Anwendung von Wohnungstypen im Terrassenbau... 73 Hangterrassenhauser................................. 74 Freistehende Terrassenhauser........................... 75 4 Vertikale Stapelung multipel angewendeter Wohnungstypen......... 81 Bautrager... 82 Kosten und Mieten.................................. 82 Geschichtliche Entwicklungen in Berlin... " 83 in Wien........................................ 83 Nach dem Ersten Weltkrieg in Wien... 84.., und in Berlin.................................... 86 Nach dem Zweiten Weltkrieg in Wien...................... 87... und in Berlin.................................... 89 Berlin und Wien-Vergleich............................. 93 ErschlieBungselemente................................ 93 AuBengangtypen... 94 Innengangtypen.................................... 97 Spannertypen... 97 Treppen....................................... 97 Aufziige... 102 5 Folge- und Gemeinschaftseinrichtungen... 103 Parksysteme... 103 Freiflachen....................................... 105 Miillbeseitigung... 107 Waschkiichen...................................... 108 6 Das Wohnhochhaus.................................... 108 6
Teil 2 Sonderformen Heirne 1 Grundlagen 113 Problematik der Separierung bestimmter Gruppen aus der Gesellschaft....................................... 113 AuBere und innere I ntegrierung.......................... 114 Reproduzierbarkeit.................................. 115 2 Altenheime... 115 Altenwohnungen... 119 Altenheim........................................ 119 Altenpflegeheim.................................... 120 3 Studentenheime... 120 4 Kindergarten und Kindertagesstatten........................ 126 Kindertagesstatten... 128 Kinderdorfer..., 128 5 Jugendheime... 129 Zitierte und erganzende Quellen... 132 Weitere Literatur...................................... 134 7
Vorwort Dem Wunsch meiner Horer entsprechend lege ich meine gesammelten Vorlesungen an der Technischen Universitat Wien gedruckt vor. Es sind Vorlesungen eines Architekten, der seine Hauptaufgabe in der baulichen Realisierung erkennt. Die voraufgegangenen Reflexionen wie die gewonnenen Erfahrungen nach der Vollendung des Gebaudes sind Hauptbestandteile meiner den Horern mitgeteilten Erkenntnisse. Also: Architektur als Basis. Einen ebenso wesentlichen Bestandteil bilden die Erkenntnisse von Zeit- und Berufsgenossen, die ich meinen Horern - wenn auch kritisch - ubermittelt habe. Es war nicht meine Absicht, eine Gieselmann-Schule zu schaffen, sondern meinen Horern zu ihrer eigenen Vorstellungswelt, zu ihrer Selbstidentifikation zu verhelfen. Foigerichtig haben daher meine leninistischen Horer vor Jahren ein Anti-Wohnbauscriptum verfabt, und ebenso folgerichtig habe ich die daraus gewonnenen Anregungen verdrbeitet. Mein Dank gilt daher zunachst den Architekturschriftstellern, deren Ouellen ich zitiert habe. Danach Dank und Bitte um Verzeihung an die, deren Ouellen ich zu zitieren vergab. SchlieBlich danke ich meinen Mitarbeitern: vor allem meiner Frau, die unermudlich und immer wieder anregend Korrekturen gelesen hat, meinen Assistenten Dipl.-Ing. Gunter Lautner, Dipl.-Ing. Peter Scheiffinger, Dipl.-Ing. Rudolf Szedenik und Dipl.-Ing. Jan Turnowsky fur die Suche nach den Beispielen. Wien, im Ju/i 1978 Reinhard Giese/mann 8