Injektionsregionen. von André Gutbrod

Ähnliche Dokumente
Muskelfunktionen am Schultergürtel. ~30 o

Inhaltsverzeichnis. A. Allgemeine Anatomie

Messprotokoll: Gelenkmessungen der Wirbelsäule (Neutral-Null-Methode)

Grundlagen der Anatomie Unterarmmuskulatur O. Sievers -0- ANATOMIE UNTERARMMUSKULATUR MODUL VII

Kontroll- und Übungsfragen Teil II zur Kursreihe Manuelle Therapie (Stand )

Palpation der Schulter

Obere Extremität II Ellbogen

Obere Extremität l Schultergürtel

5. Ärztetreffen der Praxis im KölnTriangle. 28. September 2011

Obere Extremität lll Hand

Indikationsgruppen. Fraktur Behandlungspfad 3 obere Extremität S22.2 Fraktur des Sternums

Seminar Aorta (Pars abdominalis) 2. Bifurcatio aortae 6. A. iliaca communis 7. A. iliaca externa 8. A. iliaca interna

ORTHOPÄDISCHE UNTERSUCHUNG

Obere Extremität l-lll

HANDBUCH GELENK MESSUNG

Funktionelle Anatomie Vorlesung , FS 2013

TLA der Schulter-Region. Haut Muskulatur Gelenke Nervenblockade

Westerhuis P / Wiesner R. Klinische Muster in der Manuellen Therapie

Physiotherapie Basics 2. Muskeldehnung. Grundlagen, Differenzialdiagnostik, Therapeutische Dehnungen, Eigendehnungen. Bearbeitet von Kathrin Lindel

MUSKULATUR DER OBEREN EXTREMITÄTEN

Funktionelle Anatomie Vorlesung , FS 2013

Myofasziale und muskuläre Synergien des Armes Teil I

Elle und Speiche. Membrana interosseus (Zwischenknochenmembran)

Anatomie und Biomechanik der Gliedmaßen

Duale Reihe Anatomie

Funktionelle Anatomie

DIE MENSCHLICHE MUSKULATUR

Lu 5 Chi Ze. ! Merke. Lok.: radial der Bizepssehne in der. Das Auffinden der Bizepssehnen erfolgt am leichtesten bei Unterarmflexion und Supination.

6. Grundkrafttest Rumpf (27,28)

Spezielle Messung der Beweglichkeit

Ellenbogen. Krallenhand

Hüftgelenk. Gelenkpfanne. Frontalschnitt. Skript Funktionelle Anatomie Untere Extremität B18 (Zusatz)

Bewegungsapparat Teil 3

Anatomische Demonstrationen für Studierende der Molekularen Medizin WS 11/12 4./5. Kurstag: Obere Extremität

Gelenkstatus- Themenspezifische Untersuchungstechniken2

6 Die Tests. Einführung. Schulterblatt. ! Merke. k Praxistipp. linke Pferdeseite beschrieben, doch müssen. ganze Bewegungsausmaß bis zum Ende erreicht

UNTERSUCHUNG ELLBOGEN

Klinische Untersuchung der Schulter - Tipps und Tricks. J. Specht, C. Dehler

Sportanatomie WS 04/05

Ventraler Oberschenkel

- 1 - Muskel: Deltamuskel, vorderer Anteil S. 130 M. deltoideus pars clavicularis. Anmerkungen. Typ : --- Kräftigung

Klinische Untersuchung und Bildgebung

Diagnosen für das Angebot AOK-Sports

Arbeitsheft. Block 6. Blockverantwortliche/r: Stefan Pickert

1. Welcher Muskel macht sowohl Pronation als auch Supination bis in die Neutralstellung? M. brachioradialis

Biomechanik. Kopfgelenke (C0 C2) Mittlere Halswirbelsäule. Cervicothorakaler Übergang (C7 T3) Gelenkflächen. Behandlungsebene.

Bewertung des Risikofaktors Ungünstige Haltungen und Bewegungen 1

STATION 1: Oberschenkelvorderseite

Hustedt, Botulinumtoxin bei spastischen Bewegungsstörungen KVM

Atlas der Dorn-Therapie

Projekt: Fitness- und Gesundheitstraining (Teil 2: Muskelfitness)

Schultermuskulatur. M. subclavius Unterschlüsselbeinmuskel Ursprung: 1. Rippe Ansatz: clavicula Funktion: Senken der Clavicula

Inhalt. Vorwort 3. Grundlagen 10. Die Geschichte des Tapens 70

Abkürzungen 13. Gebrauchsanweisung 14. Zeichenlegende 16. Grundlagen 18. Halswirbelsäule (HWS) 40

Formen von Luxationen

Ein Golfspieler kennt keinen Schmerz!

Trainingsplan. Allgemeine Angaben. Dokumentation Trainingsverlauf

Theorie und Befundung

Funktionelle Anatomie der Gelenke

Inhalt Vorwort Einleitung Sakroiliakalgelenk

Operative Zugangswege in Orthopädie und Unfallchirurgie

Rumpf vorne Hüftgelenk/ Kniegelenk Fußgelenk

Manuelle Therapie. Sichere und effektive Manipulationstechniken

aufwärts: horizontale Adduktion; Flexion abwärts: horizontale Abduktion; Extension Pectoralis Major (Schwerpunkt auf sternalem und clavicularem

1. Gelenke der unteren Extremitäten

1. Anatomie des Armes

6 Becken. Übersicht. Os pubis. Lage: Lage: 6.1

Röntgen Einstelltechnik

Anästhesie Famulatur Curriculum. Regionalanästhesie. Blockaden der Oberen Extremität

Ellenbogen - Trauma Knorpel, Frakturen, komplexe Luxationen

Taschenatlas Anatomie, Band 1: Bewegungsapparat

Obere Extremität. 7.1 Einführung Behandlungsverfahren Flexion Abduktion Außenrotation Extension Adduktion Innenrotation 104

Übungskatalog zum Kräftigen

Muskulatur der unteren Extremität

Vorder- oder Schultergliedmaßen (Membra thoracica)

Aufnahme weiterer Zeilen in den Anhang 2 zum EBM. Seite 1 von 15. Geschäftsführung des Bewertungsausschusses nach 87 Abs.

Trainingsplan. 1 Warm Up Seilspringen. 2 Ausfallschritt vorw ärts (erhöht) 3 Rumpfkr äftigung Physioball Rückenlage. Ausgangsposition - wie vorgegeben

Muskulatur und Bewegungstests der oberen Extremität

MUSKULATUR DER UNTEREN EXTREMITÄTEN

Lüring Tingart. Operative Zugangswege in Orthopädie und Unfallchirurgie

Orientierungshilfe Zeichenlegung

Armmuskeln in Karteikarten schreiben

Muskelkatalog MANUAL. Q Fitness Academy, Inh. Win Silvester Saarbrückener Str. 66, Bonn, Tel.: E Mail: fitness.

Gallenblasenmeridian zu shao yang dan jing

Name Lage Ursprung Ansatz Funktion Scapula Humerus Rotatorenmanschette Arm: Abduktion und Außenrotation

Transkript:

Injektionsregionen von André Gutbrod Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. med. Suham M. Abid - Dr. med. André K. Gutbrod - Dr. med. Frank J. Siegler Fachärzte für Orthopädie Tagesklinik für Schmerztherapie Handelsweg 2-4, 28844 Weyhe/Kirchweyhe Telefon: +49 42 03 / 48 44, Telefax: +49 42 03 / 799 78 www.orthopaedie-weyhe.de email: a.gutbrod@orthopaedie-weyhe.de 20.10.2005, Berlin 1

Kiefergelenk Position des Patienten Sitzend, Kopf leicht gedreht Injektionsstelle Vor dem Ohr, unter dem Proc. zygomaticus in der Unterkiefergrube des Schläfenbeins Injektionswinkel Leicht aufwärts Kanülenwahl Nummer 16 (blauer Konus, 0,6x25mm, 23G) oder Nummer 18 (brauner Konus 0,45x25 mm, 26G) Bemerkungen Der Patient öffnet und schließt den Mund, um eine Vertiefung zu lokalisieren, die sich im Bereich des Gelenks bildet. Tasten der A. temporalis notwendig. 20.10.2005, Berlin 2

Schultergelenk ventraler Zugang Position des Patienten Sitzend Injektionsstelle 1-2 cm unterhalb des Proc. coracoideus und 1 cm lateral zu einer virtuellen Linie zum Gelenkspalt Injektionswinkel Leicht aufwärts Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm oder 0,9x70 mm, 20G) Bemerkungen Vorsicht bei der ventralen Injektion auf Sehnen (M. bizeps caput longus + brevis) sowie auf den Humeruskopf 20.10.2005, Berlin 3

Schultergelenk dorsaler Zugang Position des Patienten Sitzend, mit dem Rücken zum Arzt Injektionsstelle 1-2 cm unterhalb und 1 cm medial der lateralen Acromionecke Injektionswinkel Richtung Proc. coracoideus Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm oder 0,9x70 mm, 20G) Bemerkungen Eine leichte Innenrotation des Schultergelenks erleichtert die Injektion. 20.10.2005, Berlin 4

Acromioclaviculargelenk Position des Patienten Sitzend Injektionsstelle Von lateral über dem Acromion nach medial tastet man dem Gelenkspalt. Injektionswinkel Senkrecht Kanülenwahl Nummer 12 (schwarzer Konus, 0,7x30 mm, 22G) Bemerkungen Die Schulter wird bewegt, um den Gelenkspalt zu lokalisieren. Bei der Injektion des Medikaments ist daran zu denken, dass sich im Gelenk - wie im Unterkiefergelenk ein Meniskus aus der Faserknorpel befindet, der nicht infiltriert werden darf. Folglich darf das Medikament während der Injektion auf keinen Widerstand stoßen. 20.10.2005, Berlin 5

Ellenbogengelenk anterolateraler Zugang Position des Patienten Auf Untersuchungsliege sitzend mit Beugung des Ellenbogens um 90 und leichter Pronation des Unterarms Injektionsstelle Lateral zwischen Radiusköpfchen und Capitulum humeri Injektionswinkel Tagential in Richtung getasteter Gelenklinie Kanülenwahl Nummer 11 (gelber Konus, 0,9x40 mm, 20G) oder Nummer 12 (schwarzer Konus, 0,7x30 mm, 22G) Bemerkungen Pronations- und Supinationsbewegungen zum Ertasten des Gelenkspalts 20.10.2005, Berlin 6

Handgelenk radialer Zugang Position des Patienten Auf Untersuchungsliege sitzend mit Beugung des Ellenbogens um 90 und leicht gebeugtem Handgelenk Injektionsstelle Zwischen dem Proc. styloideus radii und dem distal liegendem Os naviculare und zwischen den Sehnen des M. extensor pollicis longus/brevis und dem M. extensor carpi radialis brevis Injektionswinkel Senkrecht zur Gelenkfläche Kanülenwahl Nummer 12 (schwarzer Konus, 0,7x30 mm, 22G) Bemerkungen Beuge- und Streckbewegungen, um den Gelenkspalt zu lokalisieren 20.10.2005, Berlin 7

Handgelenk ulnarer Zugang Position des Patienten Auf Untersuchungsliege sitzend mit Beugung des Ellenbogens um 90 bei Pronation des Arms und leicht gebeugtem Handgelenk Injektionsstelle Direkt distal/medial vom getasteten Ende des Proc. styloideus ulnae Injektionswinkel Senkrecht zur Gelenkfläche in Richtung Gelenkzentrum Kanülenwahl Nummer 12 (schwarzer Konus, 0,7x30 mm, 22G) Bemerkungen Beuge- und Streckbewegungen, um den Gelenkspalt zu lokalisieren. Bisweilen ist eine leichte Abduktion der Hand hilfreich. 20.10.2005, Berlin 8

Daumensattelgelenk Position des Patienten Auf Untersuchungsliege sitzend mit Beugung des Ellenbogens um 90 bei Pronation des Arms Injektionsstelle Proximal des Basis des ersten Mittelhandknochens auf der dorsolateralen Fläche Injektionswinkel Senkrecht zur Gelenkfläche in Richtung Gelenkzentrum Kanülenwahl Nummer 16 (blauer Konus, 0,6x25 mm, 23G) Bemerkungen Vorsicht bei der Injektion auf Sehnen 20.10.2005, Berlin 9

Fingergrundgelenk Position des Patienten Auf Untersuchungsliege sitzend mit Beugung des Ellenbogens um 90 bei Pronation des Arms und des Handgelenks in Neutralstellung Injektionsstelle Dorsolateral oder dorsomedial der langen Streckersehne des Fingers an der Kreuzung mit dem Gelenk Injektionswinkel Senkrecht zur Gelenkfläche in Richtung Gelenkzentrum Kanülenwahl Nummer 16 (blauer Konus, 0,6x25 mm, 23G) Bemerkungen Hilfreich ist eine leichte Beugung des betreffenden Gelenks. 20.10.2005, Berlin 10

LWS-Facettengelenk Position des Patienten Auf dem Bauch liegend; Unterlagerung der LWS zum Ausgleich der Lordose Injektionsstelle Ca. 1,5 2 cm oberhalb und 1 cm lateral der Dornfortsatzspitze Injektionswinkel Winkel von 30 zum Dornfortsatz von lateral nach medial Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm oder 0,9x70mm, 20G), evtl. Liquorpunktionskanüle Bemerkungen Zur sicheren Punktion des Facettengelenks sollte die Applikation mit Durchleuchtung durchgeführt werden. 20.10.2005, Berlin 11

Hüftgelenk lateraler Zugang Position des Patienten Liegend auf dem Rücken mit leicht gebeugtem Hüftgelenk. Der Oberschenkel ist abduziert und innenrotiert. Injektionsstelle Oberhalb (ca. 2-3 cm) mit der getasteten Trochanterspritze (Trochanter major). Injektionswinkel Senkrecht zu Oberschenkel und in Richtung Trochanter major der Gegenseite. Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm oder 0,9x70mm, 20G), evtl. Liquorpunktionskanüle Bemerkungen Verletzungsgefahr geringer als beim ventralen Zugang (kein Gefäß-, Nervenstrang) 20.10.2005, Berlin 12

Hüftgelenk ventraler Zugang Position des Patienten Liegend auf dem Rücken mit leicht gebeugtem Hüftgelenk. Der Oberschenkel ist abduziert und außenrotiert. Injektionsstelle Schnittpunkt zwischen der virtuellen Linie Spina iliaca anterior superior (senkrecht) und dem Oberrand der Symphyse (horizontal), ca. 2 cm lateral des Femoralispulses Injektionswinkel Senkrecht Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm oder 0,9x70mm, 20G), evtl. Liquorpunktionskanüle Bemerkungen Verletzungsgefahr besteht für Gefäß-, Nervenbündel. 20.10.2005, Berlin 13

Kniegelenk lateraler Zugang Position des Patienten Liegend auf dem Rücken mit leicht gebeugtem Kniegelenk Injektionsstelle 1-2 cm lateral und 1 cm proximal des oberen Patellapols Injektionswinkel Leicht aufsteigend Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm oder 0,9x70mm, 20G) Bemerkungen Sichere Punktion oft nur bei Ergussbildung 20.10.2005, Berlin 14

Kniegelenk ventraler Zugang Position des Patienten Liegend mit zurückgelegtem Kopf und um ca. 90 gebeugtem Knie Injektionsstelle Im Dreieck Patellasehenrand, Femurcondylus und Tibia; Einstich im Zentrum des Dreiecks (Softspot) Injektionswinkel Richtung Intercondylarregion Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm oder 0,9x70mm, 20G) Bemerkungen Cave: Verletzung von Gelenkknorpel 20.10.2005, Berlin 15

Oberes Sprunggelenk medialer Zugang Position des Patienten Liegend auf dem Rücken mit leicht plantarflexiertem Sprunggelenk Injektionsstelle Proximal zwischen der Kreuzung der Sehne des M. tibialis anterior und dem Gelenkspalt des oberen Sprunggelenks Injektionswinkel Parallel zur Gelenkfläche der Tibia in Richtung posterolateralem Rand des Gelenks Kanülenwahl Nummer 1 (gelber Konus, 0,9x40 mm, 20G) Bemerkungen Hilfreich zur besseren Lokalisation des Locus minoris resistentiae an der medialen Seite der Sehne des M. tibialis sind Flexions- und Extensionsbewegungen. 20.10.2005, Berlin 16

Unteres Sprunggelenk lateraler Zugang Position des Patienten Liegend mit zurückgelegtem Kopf, gestrecktem Knie, untere Extremität in leichter Innenrotation und Fuß in leichter Plantarflexion Injektionsstelle Unterer Winkel proximal der Tarsalhöhle Injektionswinkel Parallel zur Plantarfläche des Fußes in Richtung posteromedialem Winkel des Gelenkspalts Kanülenwahl Nummer 12 (schwarzer Konus, 0,7x30 mm, 22G) Bemerkungen Die Tarsalhöhle ist bei supiniertem Fuß leicht zu tasten, ebenso der Gelenkspalt des unteren Sprunggelenks bei Innen-Außen-Drehungen am Fersenbein. 20.10.2005, Berlin 17

Talonaviculargelenk medialer Zugang Position des Patienten Liegend mit zurückgelegtem Kopf, gestrecktem Knie, untere Extremität in leichter Außenrotation und Fuß in leichter Plantarflexion Injektionsstelle Mediales Zentrum des Gelenkspalts Injektionswinkel Distal Richtung Gelenkzentrum, wobei auf die Kugelform der Trochlea tali zu achten ist. Kanülenwahl Nummer 12 (schwarzer Konus, 0,7x30 mm, 22G) Bemerkungen Hilfreich zur besseren Lokalisation des Gelenkspalts sind Pronations- und Supinationsbewegungen des unteren Sprunggelenks. Zu beachten ist, dass der Vorsprung des Kahnbeins bei voller Supination verschwindet und bei voller Pronation sehr stark hervortritt. 20.10.2005, Berlin 18

Tarsometatarsalgelenk I medialer Zugang Position des Patienten Liegend mit zurückgelegtem Kopf, gestrecktem Knie, untere Extremität in leichter Außenrotation und Fuß in leichter Plantarflexion Injektionsstelle Zentrum der medialen Fläche des Gelenkspalts Injektionswinkel Senkrecht zum Gelenkspalt Kanülenwahl Nummer 12 (schwarzer Konus, 0,7x30 mm, 22G) Bemerkungen Hilfreich zur besseren Lokalisation des Gelenkspalts sind Beuge- und Streckbewegungen des ersten Strahls. 20.10.2005, Berlin 19

Großzehengrundgelenk dorsaler Zugang Position des Patienten Liegend mit zurückgelegtem Kopf, gestrecktem Knie und Fuß in leichter Plantarflexion Injektionsstelle Dorsomediale oder dorsolaterale Seite der Kreuzung zwischen der Sehne des langen Streckers der Großzehe und dem Gelenkspalt Injektionswinkel Leicht distal in Richtung Gelenkzentrum Kanülenwahl Nummer 16 (blauer Konus, 0,6x25 mm, 23G) Bemerkungen Zur Öffnung des Gelenkspalts ist leichter Zug an der Großzehe hilfreich. 20.10.2005, Berlin 20

Großzehengrundgelenk dorsaler Zugang 20.10.2005, Berlin 21

Tarsometatarsalgelenk I medialer Zugang 20.10.2005, Berlin 22

Talonaviculargelenk medialer Zugang 20.10.2005, Berlin 23

Unteres Sprunggelenk lateraler Zugang 20.10.2005, Berlin 24

Oberes Sprunggelenk medialer Zugang 20.10.2005, Berlin 25

Kniegelenk ventraler Zugang 20.10.2005, Berlin 26

Kniegelenk lateraler Zugang 20.10.2005, Berlin 27

Hüftgelenk ventraler Zugang 20.10.2005, Berlin 28

Hüftgelenk ventraler Zugang 20.10.2005, Berlin 29

LWS-Facettengelenk 20.10.2005, Berlin 30

Fingergrundgelenk 20.10.2005, Berlin 31

Daumensattelgelenk 20.10.2005, Berlin 32

Handgelenk ulnarer Zugang 20.10.2005, Berlin 33

Handgelenk radialer Zugang 20.10.2005, Berlin 34

Ellenbogengelenk anterolateraler Zugang 20.10.2005, Berlin 35

Acromioclaviculargelenk 20.10.2005, Berlin 36

Schultergelenk dorsaler Zugang 20.10.2005, Berlin 37

Schultergelenk ventraler Zugang 20.10.2005, Berlin 38

Kiefergelenk 20.10.2005, Berlin 39

Arthrose Oberfläche des gesunden Gelenkknorpels Knorpelschädigung bei Arthrose 20.10.2005, Berlin 40

Injektionsbehandlung bei Gelenkerkrankung Dr. med. André Gutbrod 20.10.2005, Berlin 41