Diabetes in der Schule Erste-Hilfe-und Schulsanitätsdienst-Tag der Realschulen in Mittelfranken 21.3.2013 Referentin Dr. Marlies Götz-Schupp Diabetologin Klinikum Nürnberg Nord
Gliederung Krankheitsbild Diabetes mellitus Diabetes mellitus und psychosoziale Entwicklung Komplikationen Diabetes und Sport Diabetes und Berufswahl/Führerschein Praktische Übungen - Blutzuckermessen
Definition des Diabetes mellitus Stoffwechselstörung aufgrund einer verminderten oder gestörten Insulinwirkung mit der Folge eines dauerhaft erhöhten Blutzuckers Ursachen Zerstörung der Insulin-produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse (Diabetes mell. Typ 1) Fehlerhafte Insulinwirkung (Insulinresistenz) an den Körperzellen (Diabetes mell. Typ 2)
Insulinwirkung Alle Körperzellen benötigen Traubenzucker (Glukose) als Energiequelle Insulin regelt das Einschleusen von Glukose in die Körperzellen und Speicherorgane (Leber) - Vergleich: Schlüssel-Schloss- Prinzip
Nahrungsaufnahme und Insulinwirkung Im Darm werden die Kohlenhydrate aus der Nahrung zu kleinsten Bausteinen (Traubenzucker) abgebaut. So können sie in die Blutbahn aufgenommen werden. Der Blutzucker (BZ) steigt Der erhöhte BZ regt die Bauchspeicheldrüse an vermehrt Insulin auszuschütten. Der Insulinspiegel steigt an
Insulinwirkung Wenn der Zuckergehalt im Blut steigt, wird Insulin aus der Bauchspeicheldrüse abgegeben. Insulin öffnet die Körperzellen für Traubenzucker, Der Zucker gelangt aus dem Blut in die Zellen und Speicherorgane. Der BZ sinkt Der Insulinspiegel sinkt wieder
Nahrungsaufnahme und Insulin
Insulin und Leber Die Leber als Zucker Speicher: Die Leber speichert momentan nicht gebrauchten Zucker aus der Nahrung in Form von Stärke. Die Leber kann Zucker aus anderen Stoffen aufbauen Die Leber gibt ständig etwas Zucker an das Blut ab. Gebremst wird diese Zucker Abgabe durch Insulin, es verhindert, dass die Leber zuviel gespeicherten Zucker abgibt. ( Insulin als Leberdeckel ). So wird der BZ beim Gesunden in den normalen Grenzen gehalten
Störungen beim Diabetes mellitus Der Blutzucker steigt über die normalen Grenzen an, weil zu wenig oder kein Insulin mehr produziert wird Diabetes mell. Typ 1 Die Körperzellen unempfindlich für das eigene Insulin sind Diabetes mell. Typ 2
Normale Blutzuckerwerte Nüchtern: 60 120 mg/dl 2 Stunden nach dem Essen: max. 140 mg/dl Definition des Diabetes mellitus Nüchtern-BZ > 126 mg/dl oder irgendein BZ-Wert > 200 mg/dl
Diabetes mellitus bei Kindern und Jugendlichen Fast immer Diabetes mell. Typ 1 (Synonyme: Insulinmangel-Diabetes, Autoimmun-Diabetes, IDDM) Ca. 30 000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren sind betroffen Tendenz: es ist mit einer Zunahme vor allem bei Kindern unter 5 Jahren zu rechnen
Exkurs: Diabetes mell. Typ 2 Bei deutl. übergewichtigen Kindern und Jugendlichen findet man in ca 2 % bereits einen Diabetes mell. Typ 2!!! Therapie ist mehr Bewegung, Ernährungsberatung und Gewichtsabnahme, ggf. Tabletten
Anzeichen für einen Diabetes mellitus Gewichtsabnahme Müdigkeit, Unkonzentriertheit Vermehrter Durst und vermehrtes Wasserlassen Sehstörungen Muskelschwäche, Muskelkater- und krämpfe Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen (manchmal Verwechslung mit Blinddarmentzündung!) Kritische Anzeichen Vertiefte, vermehrte Atmung Acetongeruch wie überreife Äpfel Bewußtlosigkeit Diabetisches (Ketoazidotisches) Koma (Lebensgefahr)
Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 Einzige Behandlungsmöglichkeit ist die Zufuhr von Insulin!! Insulin ist ein Eiweißmolekül (Peptidhormon), das beim Essen verdaut und somit unwirksam würde Nur Zufuhr als Spritze möglich
Möglichkeiten der Insulintherapie Injektion mit einer Injektionshilfe (Pen) unter die Haut (Subcutan-Injektion) Injektion mit einer Insulinspritze in die Haut Infusion in ein Blutgefäß (Vene) bei schweren BZ- Entgleisungen durch Arzt Kontinuierliche Infusion unter die Haut mit Insulinpumpe
Insulintherapie Insulinmenge muss auf die Mahlzeiten (Kohlehydratmenge) abgestimmt werden Insulinbedarf unterliegt einer tageszeitlichen Schwankung Morgens hoch Mittags am niedrigsten Abends höher Auch in Nüchternphasen benötigt der Körper Insulin! Insulin zu jeder (Haupt)mahlzeit 1 bis 2 mal tgl. Basalinsulin unabhängig von den Mahlzeiten
Exkurs: Insulinpumpe Wird außen am Körper, z.b. am Gürtel getragen Man braucht: Infusionsset Kanüle Pumpe mit Insulinpatrone
Das kann die Insulinpumpe den basalen Insulinbedarf an die Tageszeit angepaßt abgeben das Mahlzeiteninsulin bedarfsgerecht abgeben für unterschiedliche Anforderungen im Tagesablauf eingestellt werden mehrfache Injektionen am Tag ersparen
Das kann die Insulinpumpe nicht Blutzuckerwerte bestimmen und entsprechend die Insulinabgabe regulieren Die Mahlzeiten (BE) berechnen und erforderliche Insulindosis automatisch ausgeben Auf BZ-Entgleisungen reagieren D.h. BZ-Messung durch Pat. mindestens so oft wie bei Insulintherapie mit Pen (ICT) Technisch-praktische Fertigkeiten mehr als bei ICT
Psychosoziale Entwicklung und Diabetes Belastungen durch die Diagnose: Verzicht/Einschränkung beim Essen Verlust an Spontaneität (BZ-messen, Bewegung einkalkulieren usw.) Disziplin (Pünktlichkeit, regelmäßig messen und spritzen, Arztbesuche) Selbstverletzung (stixen zum BZ messen, Insulin spritzen) Angst vor Komplikationen/Folgeschäden
Psychosoziale Entwicklung und Diabetes mellitus Behandlungsziele bei Kindern und Jugendlichen Bestmögliche Blutzuckerkontrolle Vermeidung von Unterzuckerungen und Ketoazidosen Normale psychosoziale Entwicklung Unterstützung der Familie Gratwanderung zwischen Stoffwechseleinstellung und Einschränkungen zwischen Autonomiebestreben des Jugendlichen und Fürsorge/Kontrolle durch Erziehungsberechtigte!!!
Diabetes im Unterricht Möglichst die Erkrankung kommunizieren! Schüler dürfen während des Unterrichtes essen und BZ- Messen, wenn sie das für erforderlich halten Bei Jüngeren sollte erlaubt sein, per Handy Eltern anzurufen, um Therapie zu erfragen Lehrer und Mitschüler sollten Zeichen für Unterzuckerung kennen und Mitschüler darauf ansprechen können Außenseiterstatus vermeiden!!!
Einstellung des Blutzuckers Gefährlich hoher Zucker über 300 mg/dl Bei langfristig erhöhtem BZ droht die Entwicklung von Gesundheitsschäden Zu hoher Zucker = Hyperglykämie bis 200 mg/dl Normaler Blutzuckerbereich 70 140 mg/dl Guter BZ 2 Stunden nach dem Essen bis 140 mg/dl Guter BZ vor dem Essen 70 mg/dl bis 100 mg/dl Unterzucker = Hypoglykämie unter 70 mg/dl
Stoffwechselentgleisungen Unterzuckerungen (Hypoglykämien) Überzuckerungen (Hyperglykämien) Bewußtseinsstörungen Hypoglykämisches Koma Hyperglykämisches/ketoazidotisches Koma
Was ist Unterzucker? Hypo glyk ämie Zuwenig Zucker im Blut Das Gehirn braucht Traubenzucker zum Funktionieren!!! Bei BZ unter 60 mg/dl Zeichen der hormonellen Gegenregulation (Nervosität, Schwitzen, Herzklopfen, Blässe, Heißhunger) Bei BZ unter 40 mg/dl Zeichen der Neurogykopenie (Zuckermangel im Gehirn) Gefühlsstörungen, Pelzigkeitsgefühle um den Mund, Gedächtnisstörungen, Sprachstörungen mit Verlangssamung, Sehstörungen wie Augenflimmern Bewußtseinsstörungen/Halluzinationen Bewußtlosigkeit, Anzeichen sind individuell verschieden und können sich im Lauf der Zeit ändern!!!
Unterzuckerung (Hypoglykämie) Woran erkenne ich einen Unterzucker?? Kalter Schweiß, Blässe Zittern, Herzklopfen, Kribbeln, weiche Knie Heißhunger Unkonzentriertheit, Gereiztheit, Nervosität Sprach- und Sehstörungen Aggressivität
Unterzuckerung (Hypoglykämie) Wie behandle ich meine Unterzuckerung? 2 BE Traubenzucker nehmen (ca. 4 Blättchen Dextro-Energen oder 10 Gummibärchen) 200 ml Saft oder Cola trinken (keine Light- Getränke!!) 1-2 BE langsam resorbierbare Kohlenhydrate um Blutzucker zu stabilisieren Erst essen dann messen!
Unterzuckerung (Hypoglykämie) Einteilung Hypoglykämie BZ unter 50-60 mg/dl Schwere Hypoglykämie: Fremdhilfe erforderlich Glukagonspritze z. b. durch Angehörige Glukoseinfusion durch Arzt Achtung: wenn Pat. bewußtlos, keine Zuckerlösung o.ä. mehr einflößen Gefahr des Erstickens!!
Einstellung des Blutzuckers Gefährlich hoher Zucker über 300 mg/dl Bei langfristig erhöhtem BZ droht die Entwicklung von Gesundheitsschäden Zu hoher Zucker = Hyperglykämie bis 200 mg/dl NormalerBlutzuckerbereich 70 140 mg/dl Guter BZ 2 Stunden nach dem Essen bis 140 mg/dl Guter BZ vor dem Essen 70 mg/dl bis 100 mg/dl Unterzucker = Hypoglykämie unter 70 mg/dl
Überzucker (Hyperglykämie) Zu hoher Blutzucker mit ketoazidotischer Entgleisung Ketoazidotisches Koma Immer eine Folge des Insulinmangels, da der Körper nun Fett statt Zucker verbrennen muss und dabei Ketosäuren ( Aceton) entstehen
Zeichen des Überzuckers Symptome: Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, trockene, juckende Haut Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen Blutzucker messen!!! Bei Blutzucker > 250 mg/dl und Bauchschmerzen,Übelkeit, Erbrechen ACETONKONTROLLE im Urin
Maßnahmen bei Hyperglykämie Wenn Acetonkontrolle positiv ist, keine körperliche Belastung! Jede Hyperglykämie muss korrigiert werden! Gefahr des ketoazidotischen Komas Insulininjektion Viel Flüssigkeit aufnehmen (Wasser, Tee) engmaschige Kontrolle des Blutzuckers
Ketoazidose Bei wachem und mündigem Patienten Selbstbehandlung nach sog. Ketoazidoseschema Bei kleineren Kindern und/oder Bewußtseinstrübung Erziehungsberechtigte verständigen und ggf. Arzt hinzuziehen Bei Bewußtseinstrübung Notarzt und Krankenhaus
KETOACIDOSESCHEMA BEI FIEBER, ÜBELKEIT, ERBRECHEN, BAUCHSCHMERZEN UND/ODER BLUTZUCKER < 300 mg/dl KETONMESSUNG IM URIN!!! KETON ++/+++ sofort 20 % der Insulintagesmenge spritzen nicht alleine bleiben, nicht einschlafen viel Trinken 1 2 Ltr. Tee o. Mineralwasser Arzt verständigen nach 2 Stunden Kontrolle Blutzucker + Keton KETON ++/+++ nochmals 20 % der Insulintagesmenge spritzen weiter viel trinken nicht einschlafen, nicht alleine bleiben nach 2 Stunden Kontrolle Blutzucker + Keton KETON ++/+++ 10 % der Insulintagesmenge spritzen weiter viel trinken nicht einschlafen, nicht alleine bleiben nach 2 Stunden Kontrolle Blutzucker + Keton KETON ++/+++ KRANKENHAUS G.Ruder, Diabetesberater DDG
Berufswahl und Arbeitsplatz Diabetiker ohne schwerwiegende andere Erkrankungen können prinzipiell alle Berufe ausüben. Ausnahme: Berufe mit Waffengebrauch wie Polizei, Militär Berufliche Personenbeförderung Fahrerlaubnis dafür oder für LKW über 7,5 t wird normalerweise nicht erteilt Strenge Überprüfung der Eignung Verantwortliche Überwachungsfunktionen z. b. in Bahn- und Luftverkehr Arbeit mit gefährlichen Maschinen Nicht zu empfehlen sind Berufe mit Absturzgefahr (Selbstgefährdung)
Diabetes und Beruf Bei Bewerbungen: Diabetiker müssen ihre Diabeteserkrankung nicht angeben, wenn sie davon ausgehen, dass ihre Leistungsfähigkeit dadurch nicht beeinträchtigt ist. Diabetes ist kein Kündigungsgrund Aber: Die Frage nach Schwerbehindertenausweis muss korrekt beantwortet werden
Diabetes und Führerschein Wer einen Führerschein der Klasse A oder B beantragt, muss den Diabetes nicht angeben Insulinspritzende Diabetiker können der Führerschein für Fahrzeuge bis 7,5 t Krafträder beantragen
Autofahren und Diabetes Kein Fahrtantritt: Bei Unterzuckerung vor dem Fahrtantritt Bei BZ unter 100mg/dl vor Fahrtantritt Bei stark oder rasch abgefallenem Blutzucker Vor Fahrtantritt: Blutzucker messen und dokumentieren Schnell wirksame KH griffbereit im Auto deponieren Reserve-KH im Auto deponieren Blutzuckermessgerät mitnehmen, Insulin und ggf. Glucagon Diabetesausweis bei sich tragen Gewohnte Mahlzeitenmengen und Insulindosen beibehalten
Sport und Diabetes Sport ist auch bei Diabetes wichtig und möglich Körperliche Bewegung verbraucht Energie (Muskeln benötigen Traubenzucker) Die Insulinempfindlichkeit nimmt zu, d.h. auch gespritztes Insulin wirkt stärker Gefahr der Unterzuckerung Trotzdem: Teilnahme am Schulsport, Wandertagen usw. keinesfalls untersagen!!!
Sport und Diabetes Insulindosis reduzieren vor geplantem Sport oder vermehrter körperlicher Bewegung Zusätzliche Kohlehydrate essen (sog. Sport-BE ) Wichtig Blutzuckerkontrolle vor, während und nach der Bewegung Beim Sport immer BZ-Messgerät und Traubenzucker dabei haben Achtung: Keine körperliche Aktivität bei absolutem Insulinmangel Gefahr der Ketoazidose bei BZ höher als 250 Acetonkontrolle wenn Keton ++/+++ positiv ist, kein Sport!
Sport und Zusatz BE Faustregel: Pro 30 min Aktivität mittlerer Intensität 1 Zusatz- BE essen Beispiel für langsame BE (zum Halten des BZ) Brot Apfel Banane Schokolade Beispiel für schnelle BE (wenn BZ vor Bewegung bereits eher Niedrig) Saft Traubenzucker Cola/Limo Rosinen Gummibärchen Bitte beachten Auch nach Beendigung vor allem. längerdauernder Bewegung bleibt der BZ eher niedrig, der Insulinbedarf sinkt durch den Muskel-Auffüll-Effekt Weitere zusätzliche BE erforderlich, folgenden Insulindosis reduzieren
Sinnvolle Notfallausstattung BZ-Messgerät (gelegentl. Kontrolle des Verfallsdatums der Streifen) Traubenzuckerplättchen oder flüssige BE Evt. Glucagonspritze Ketostix Telefonnummer des Notarztes!!!
Blutzucker messen Hände warm waschen und gut trocknen, kalte Hände massieren Teststreifen in das Gerät schieben, Teststreifendose sofort wieder schließen Mit der Stechhilfe seitlich in die Fingerbeere stechen.. Bluttropfen auf das Testfeld auftragen bzw. vom Teststreifen ansaugen lassen. Ist das Testfeld sichtbar, muss es über die ganze Fläche gefüllt sein. Vorsicht! Die meisten Geräte starten auch, wenn zu wenig Blut aufgetragen wurde. Testergebnis notieren.
Fehlerquellen Reste von Schweiß, Zucker, Obstsaft, Creme, Alkohollösung o.ä. an den Fingern Zu wenig Blutauftrag bzw. starkes Pressen bei der Blutgewinnung Zu hohe bzw. zu niedrige Außentemperatur Messgerät falsch codiert: Falscher Code-Chip bzw. falsche Nummer eingegeben (jetzt selten, da die neueren Messgeräte ohne Code arbeiten)
Eine Erkrankung, die vor 100 Jahren noch ein Todesurteil war, erlaubt heute ein (fast) normales Leben!!
Weiterführende Adressen www.diabetes-kinder.de http://www.diabetikerbnd.de/kids/ki ds.htm http://www.diabetesdeutschland.de/ Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
KETOACIDOSESCHEMA BEI FIEBER, ÜBELKEIT, ERBRECHEN, BAUCHSCHMERZEN UND/ODER BLUTZUCKER < 300 mg/dl KETONMESSUNG IM URIN!!! KETON ++/+++ sofort 20 % der Insulintagesmenge spritzen nicht alleine bleiben, nicht einschlafen viel Trinken 1 2 Ltr. Tee o. Mineralwasser Arzt verständigen nach 2 Stunden Kontrolle Blutzucker + Keton KETON ++/+++ nochmals 20 % der Insulintagesmenge spritzen weiter viel trinken nicht einschlafen, nicht alleine bleiben nach 2 Stunden Kontrolle Blutzucker + Keton KETON ++/+++ 10 % der Insulintagesmenge spritzen weiter viel trinken nicht einschlafen, nicht alleine bleiben nach 2 Stunden Kontrolle Blutzucker + Keton KETON ++/+++ KRANKENHAUS G.Ruder, Diabetesberater DDG
SPORT UND DIABETES vor dem Sport Gesundheits-Check beim Arzt! Insulindosis reduzieren bei Sport und langanhaltender körperlicher Bewegung wenn Sie Sport treiben wollen wenn Sie eine Wanderung geplant haben wenn Sie Gartenarbeit verrichten wollen wenn Sie einen längeren Stadtbummel machen wollen wenn der Frühjahrsputz ansteht... Wichtig Blutzuckerkontrolle vor, während und nach der Bewegung bei BZ höher als 250 Acetonkontrolle wenn Keton positiv ist, kein Sport! Immer daran denken beim Sport Traubenzucker bei sich tragen! vor dem Sport ausreichend essen beim Sport sind die Muskelzellen insulinempfindlicher dadurch wird beim Sport weniger Insulin benötigt bei grosser/langer Aktivität vorher Mahlzeiteninsulin um 50% reduzieren G.Ruder, Diabetesberater DDG, aktualisiert 2012 DB