Leitfaden Prozesseinheit

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Transkript:

Leitfaden Prozesseinheit Leitfaden Prozesseinheit 2. Lehrjahr (PE2) Verbindliche Regelung der Schnittstellen zwischen den Mitglied- und Kundenbanken und dem 29.07.12 / v7.1 Gültig ist jeweils die auf dem Internet publizierte Version

INHALTSVERZEICHNIS 1 ALLGEMEINES Seite 2 2 WAS MUSS DIE PE ENTHALTEN Seite 4 3 FLUSSDIAGRAMM Seite 7 4 ÜBERBETRIEBLICHER KURS (ÜK) Seite 8 5 LINKS UND INFORMATIONSQUELLEN Seite 9 1

1. ALLGEMEINES Abgabetermin der PE im Dienstag, 5. März 2013 (17.00 Uhr = spätestes Eintreffen im ) Ein zu spätes Eintreffen der PE führt gemäss SBVg-Präzisierungen zu 0 Punkten beim entsprechenden Kriterium. Als Bewertungsgrundlage gilt nicht der Poststempel, sondern der Eingang der Prozesseinheit im. Es können weder bankinterne Abgabetermine und/oder durch die Post verursachte Verspätungen berücksichtigt werden, noch durch Drittpersonen (Berufsbildner, Eltern etc.) zu spät abgeschickte PE. Im net kann unter ALS/PE geprüft werden, ob die PE im angekommen ist. Hat der entsprechende Punkt von rot auf grün gewechselt, ist das Dossier eingetroffen. Alle PE-Eingänge sind jeweils bis am Abend des Eingangsdatums im net erfasst (MO FR). An welche Adresse muss das PE-Dossier gesandt werden? D-CH Center for Young Professionals in Banking F-CH Center for Young Professionals in Banking Rue du Simplon 6 1006 Lausanne I-CH Center for Young Professionals in Banking Villa Negroni Casella postale 1 6943 Vezia Wie viele Exemplare der PE müssen beim eingereicht werden? Nach erfolgter Erstbeurteilung der PE durch den Lehrbetrieb (Kriterien 1-4) darf die PE korrigiert werden. Es muss nur ein Exemplar, nämlich die korrigierte Version des PE-Dossiers eingereicht werden, auch wenn nach der Bewertung im Ausbildungsbetrieb Korrekturen vorgenommen wurden. Abgabeform der PE Die PE muss gebunden eingereicht werden. Das heisst, der gesamte Rücken des Dossiers muss von oben bis unten mit einer Spiralheftung versehen sein. Bewerbungsmappen, Schnellhefter, Ordner etc. gelten NICHT als gebunden. Es müssen alle Dokumente im selben Dossier eingebunden werden, auch die Musterdokumente, Aufgabenstellung zur Prozesseinheit/Vereinbarung und die Beurteilung Prozesseinheit. Darstellung Für jedes gemäss SBVg-Merkblatt verlangte Dokument (z. B. Inhaltsverzeichnis, Flussdiagramm, Vorgehensplan etc.) ist eine neue Seite zu beginnen. Die PE ist im Format A4 hoch zu gestalten (Ausnahmen: Musterdokumente, wenn Querformat im Original / Vorgehensplan). Seitennummerierung Die Seiten sind zu nummerieren (ausgenommen das Deckblatt), da sonst kein aussagekräftiges Inhaltsverzeichnis möglich ist. Bei den Musterdokumenten und der Selbständigkeitserklärung darf die Seitennummerierung von Hand eingefügt werden. 2

1. ALLGEMEINES Glossar / Quellenverzeichnis Es ist möglich, ein Glossar und/oder Quellenverzeichnis einzufügen. Diese werden NICHT zum geforderten Seitenumfang gezählt. Bei einem Glossar handelt es sich um eine Liste mit Wörtern/Ausdrücken, die definiert und erläutert werden. Verantwortlichkeiten Der Lehrbetrieb ist verantwortlich für die Bewertung der Punkte 1-4 gemäss SBVg-Bewertungskriterien. Bei Fragen zu diesen Kriterien wenden sich die Lernenden deshalb direkt an die zuständige Person im Ausbildungsbetrieb. die Weiterleitung der im net erfassten Punkte und Noten an die NKG-Notenbank. Das ist verantwortlich für die Bewertung der Punkte 5-8 gemäss SBVg-Bewertungskriterien. Die Lernenden wenden sich deshalb bei Fragen zu diesen Kriterien direkt an. Sollten die Lernenden zu den Bewertungskriterien 5-8 von einem Berufsbildner eine falsche Auskunft erhalten, kann dies bei der Korrektur im NICHT berücksichtigt werden. Kontakte für PE Fragen: Tel.: 043 222 53 67 lili.gabel@cyp.ch Forum: https://www.cypnet.ch/app/forum/board_list.aspx 3

2. WAS MUSS DIE PE ENTHALTEN (gemäss SBVg-Merkblatt) Titelblatt Die Gestaltung kann frei gewählt werden. Für Schriftgrösse und Schriftart gelten keine Vorgaben. Zwischen Bildern auf dem Titelblatt und dem Thema der Prozesseinheit sollte ein Zusammenhang bestehen. Inhaltsverzeichnis Es ist die Schriftgrösse für Titel und Kapitel (s. Absatz Kurzbericht ) zu verwenden. Die Abstände sind frei wählbar. Flussdiagramm (1-3 Seiten) Kurzbericht (2-5 Seiten) Beachten Sie die Beschreibung auf Seite 7. Für die Darstellung gelten folgende Vorgaben: Zeilenabstand: einfach Schriftart: einheitliche, betriebsübliche Schriftart Schriftgrösse Text: 10-12 Punkte Schriftgrösse Titel, Kapitel: 10-15 Punkte Der Kurzbericht muss 2-5 Seiten betragen. Eingefügte Grafiken und/oder Tabellen zählen zum Umfang. Angefangene Seiten zählen als 1 Seite. Es müssen in jedem Fall mindestens 2 ganze Seiten mit Text beschrieben sein (keine Toleranzgrenze!). Im Text müssen mehrere wichtige Aussagen hervorgehoben werden, z. B. durch Fettschrift, farbigen Hintergrund etc. Erfahrungsbericht (Teil des Kurzberichts) Der Erfahrungsbericht ist unter einem separaten Titel am Schluss des Kurzberichts zu integrieren und zählt zu den 2-5 vorgegebenen Seiten. Der Erfahrungsbericht bezieht sich nicht auf die ganze Dokumentation. Es ist anhand eines erlebten Beispiels bei der Prozessabwicklung aufzuzeigen, welcher Teilschritt besonders sorgfältig bearbeitet werden muss. Zudem ist in wenigen Sätzen anzugeben, welche Schlussfolgerung/en daraus gezogen werden. Vorsicht! Die Schlussfolgerung ist ein fachliches Fazit zum Erfahrungsbericht. Sie ist nicht identisch mit dem Schlusswort, welches gemäss SBVg-Merkblatt den Kurzbericht abschliessen muss. Der Erfahrungsbericht wird gemäss Vorgaben der SBVg-Bewertungskriterien ausschliesslich unter der Ziffer 8 Transferfähigkeit korrigiert und bewertet. Grafik/Tabelle (Teil des Kurzberichts) Die PE 2 muss mindestens eine Grafik und mindestens eine Tabelle enthalten. Diese müssen sich im Kurzbericht befinden und zählen zum Umfang der vorgegebenen 2-5 Seiten. Beide müssen im Zusammenhang zum Text stehen und eine oder mehrere Aussagen visuell unterstützen. Die Grafik kann aus einem Bild, einem Print Screen, einer grafischen Darstellung von Zahlen etc. bestehen (z. B. Kuchen-, Säulen, Balkendiagramm). Die Tabelle muss selber erstellt und darf nicht als Kopie eingefügt werden. 4

2. WAS MUSS DIE PE ENTHALTEN (gemäss SBVg-Merkblatt) Vorgehensplan Für die Erstellung des Vorgehensplans wird die IPERKA-Methode angewandt. Aus Platzgründen kann dieses Dokument auch im Querformat erstellt werden. Das folgende Beispiel eines Vorgehensplans kann ergänzt/abgeändert werden, z. B. mit einer Spalte Pendenzen, Dauer, Phase etc. Beispiel eines Vorgehensplans: IPERKA Arbeitsschritte Details Zu erledigen bis Priorität Erledigt/ pendent Informieren Ich informiere mich über die Aufgabenstellung Gespräch mit PA......... Ich mache mich mit den Zielen des Auftrags bekannt PE-Leitfaden und SBVg- Bewertungskriterien lesen......... Ziel Wissen, welchen Prozess ich zu bearbeiten habe, was verlangt und erwartet wird und wie eine Prozesseinheit aussehen könnte. Planen Ich erstelle den Vorgehensplan............ Ich setze die Termine und Prioritäten............ Ziel... usw. Auswertungsbogen der Lernjournale Während der Bearbeitung der Prozesseinheit muss das Lernjournal mindestens viermal geführt werden. Die Lernjournale werden anschliessend im Auswertungsbogen Lernjournale zusammengefasst. Der Auswertungsbogen muss abgegeben werden. Die Lernjournale müssen NICHT eingereicht werden. VORSICHT: Lernjournale und Auswertungsbogen sehen sehr ähnlich aus! Musterdokumente Die PE darf beliebig viele, muss jedoch mindestens eine ganze Seite Musterdokumente enthalten. Alle zählen als 1 Seite. 5

2. WAS MUSS DIE PE ENTHALTEN (gemäss SBVg-Merkblatt) Bei der Beurteilung Prozesseinheit muss weder im Dokument noch im Inhaltsverzeichnis eine Seitennummerierung eingefügt werden. Das Dokument ist jedoch im Inhaltsverzeichnis aufzuführen. Selbständigkeitserklärung Es gilt ausschliesslich das SBVg-Originaldokument. Dieses kann mittels Link auf der letzten Seite dieses Leitfadens heruntergeladen werden. Die Seitennummerierung kann von Hand eingefügt werden. Mit der handschriftlichen Original-Unterschrift auf der Selbständigkeitserklärung bestätigen die Lernenden u.a., dass sie ihre PE selbst erstellt haben. Bei Nichteinhaltung ist der Lernende haftbar, die PE kann mit 0 Punkten bewertet werden. Aufgabenstellung zur Prozesseinheit und Vereinbarung Dabei handelt es sich um den schriftlichen Auftrag zur Prozesseinheit zwischen dem Lehrbetrieb und dem Lernenden. Dieses Dokument ist im net erfasst, muss ausgedruckt und von der zuständigen Person im Lehrbetrieb sowie vom Lernenden unterschrieben und am Schluss der PE eingebunden werden. Das Muster (Link auf der letzten Seite dieses Leitfadens) ist ungültig! Bei der Aufgabenstellung zur Prozesseinheit und Vereinbarung muss weder im Dokument noch im Inhaltsverzeichnis eine Seitennummerierung eingefügt werden. Das Dokument ist jedoch im Inhaltsverzeichnis aufzuführen. Beurteilung Prozesseinheit Dabei handelt es sich um die Beurteilung des Lehrbetriebs (Bewertung der Punkte 1 4). Dieses Dokument ist im net erfasst, muss ausgedruckt und von der zuständigen Person im Lehrbetrieb sowie vom Lernenden unterschrieben und am Schluss der PE eingebunden werden. 6

3. FLUSSDIAGRAMM Symbole für die Darstellung des Flussdiagramms Für das Flussdiagramm (grafische Darstellung des Prozessablaufs) sind die folgenden Symbole zu verwenden: Ellipsen (Ovale) für Start und Ende sind ausschliesslich mit Start, Beginn bzw. Ende, Schluss oder gleichbedeutenden Begriffen zu beschriften. Der erste Teilschritt gehört ins erste Rechteck. Rechtecke für Tätigkeiten zählen als Teilschritt. Thema: Kunde beantragt Kreditkarte Rhomben (auf einem Eck stehende Vierecke) für Entscheidungen zählen als Teilschritt. Start Kreise für Seitenübergänge zählen nicht als Teilschritt und dürfen mit A, B oder gleichbedeutenden Begriffen beschriftet oder leer gelassen werden. Kube Bedürfnisabklärung Kube Kube Anzahl Teilschritte im Flussdiagramm Das SBVg-Merkblatt gibt die Anzahl Teilschritte (10-20) vor. Es zählen alle horizontalen und vertikalen Teilschritte. Die Darstellung des Flussdiagramms (nicht die Anzahl Teilschritte oder die Formen der Symbole) richtet sich nach den Vorgaben/Richtlinien/Praxisgewohnheiten des Lehrbetriebs. Die nebenstehende Darstellung eines Flussdiagramms ist möglich. Das Beispiel ist nicht abschliessend und beinhaltet nur sieben von 10-20 möglichen Teilschritten. fehlende Infos einholen Kube Nein Nein Kunde informieren Antrag bearbeiten Infos vollständig? Kreditkarte? Kube Ja Ja Kreditkarte bestellen Ende Ende 7

4. ÜBERBETRIEBLICHER KURS (ÜK) Wann erhalten die Lernenden die PE 2 zurück? Die PE 2 wird im korrigiert und im Modul 185-üK3P an die Lernenden zurück gegeben. Die PE-Punkte und -Noten werden im net erfasst, jedoch erst nach dem letzten ük 185 gesamthaft freigeschaltet. Dieses Vorgehen wurde gewählt, damit die Lernenden die PE-Bewertung nicht vor dem ük einsehen können. Am ük-tag sind Experten anwesend, welche eventuell auftauchende Fragen zu den Korrekturen beantworten und mit den Lernenden vor Ort klären können. Die Freischaltung von einzelnen PE (z. B. von Lernenden, welche den ük bereits besucht haben) ist technisch nicht möglich. Absenzen Allfällige Absenzen (Krankheit etc.) müssen umgehend dem gemeldet werden. Ablauf Das Modul 185-üK3P dauert ½ Tag und beginnt um 8.30 Uhr bzw. 13.30 Uhr. Zu Beginn des Kurses adressieren die Lernenden die Couverts für die Weiterleitung der PE. Bitte informieren Sie sich intern und im Voraus, an wen/wohin die PE nach der -Bewertung geschickt oder abgegeben werden muss. Der inhaltliche Ablauf des ük kann der Modulübersicht entnommen werden. Findet ein Bewertungsgespräch statt? Bei Bedarf können sich die Lernenden zu Beginn des ük bei einem der anwesenden Experten für ein Bewertungsgespräch anmelden, um allfällige Unklarheiten/Fragen zur PE-Bewertung zu besprechen. Ausweis / Identifikation Die PE ist eine Prüfungssequenz. Aus diesem Grund müssen sich die Lernenden ausweisen (gültige Identitätskarte, gültiger Reisepass, gültiges SBB-Abonnement, gültiger Führerausweis). 8

5. LINKS UND INFORMATIONSQUELLEN Merkblatt SBVg-Merkblatt www.swissbanking.org/2009-merkblatt_pe_de_20090701.pdf Aufgabenstellung (Muster) Aufgabenstellung zur Prozesseinheit 2 (Muster) www.swissbanking.org/2009_baustein_4_pe_form_2lj_eb_20090531.pdf Auswertungsbogen Lernjournal (Seite 1) / Auswertungsbogen (Seite 2) www.swissbanking.org/2009_baustein_4_lernjournal_20090531.doc Selbständigkeitserklärung Selbständigkeitserklärung www.swissbanking.org/2009_baustein_4_selbstaendigkeitserk_eb_20090531.pdf Präzisierungen Präzisierungen zu den SBVg-Bewertungskriterien www.swissbanking.org/2009-praezisierung_pe_lj2_de_20090701.pdf Vollzugsfragen Vollzugsfragen bei Prozesseinheiten (Hinweise der Schweizerischen Bankiervereinigung SBVg zum Vorgehen bei der Beurteilung der Kriterien 5-8 durch die ük-organisationen) www.swissbanking.org/vollzugsfragen_pe_20100316.pdf Modelllehrgang Modelllehrgang www.swissbanking.org/nkg-e-profil.htm IPERKA IPERKA-Methode www.cypnet.ch/uploads/doc_de/iperka_de_v200.pdf Forum Forum www.cypnet.ch SBVg SBVg Schweiz. Bankiervereinigung www.swissbanking.org BBT Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT www.rkg.ch 9