Firma <Firmenname> TESTPLAN <Projektname> ID <Testplan ID> Version <Versionsnummer> Ersteller: <Name> <Datum> <Unterschrift> ------------------- Vorgesetzter des Erstellers: <Name> <Datum> <Unterschrift> ------------------- Qualitätsmanagement: <Name> <Datum> <Unterschrift> ------------------- Projektleiter: <Name> <Datum> <Unterschrift> -------------------
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Inhaltsverzeichnis 1 Testplan-ID...4 2 Einleitung...4 2.1 Hintergrund und Ziel... 4 2.2 refenzierte Dokumente... 4 3 Zu testende Objekte...5 4 Zu testende Leistungsmerkmale...5 5 Nicht zu testende Leistungsmerkmale...5 6 Teststrategie...6 6.1 Testansatz... 6 6.2 Testmethoden... 6 7 Pass/Fail- Kriterien...6 8 Kriterien für Testunterbrechungen und Testfortsetzung...6 9 Ergebnisdokumente...7 10 Testtätigkeiten...7 11 Testumgebung...7 12 Verantwortlichkeiten...7 13 Personal...8 14 Zeitplan...8 15 Risikomanagement...8 16 Genehmigung...8 17 Anhang...8
1 Testplan-ID { Jeder Testplan erhält eine eindeutige Bezeichnung, so dass das Dokument in anderen Projektdokumenten klar und eindeutig referenziert werden kann. Mindestens sollen Dokumentname, Dokumentversion und Freigabestatus berücksichtigt werden. } 2 Einleitung 2.1 Hintergrund und Ziel { In diesem Abschnitt werden der Hintergrund und das Ziel des Testvorhabens kurz dargestellt. Es soll allen Projektbeteiligten als Hilfestellung zum besseren Verständnis und zur Einordnung dieses Testplans dienen. In diesem Zusammenhang kann auch auf das Projekt selbst, das System und sein Umfeld, die zu testende Software sowie die Softwareeigenschaften eingegangen werden. } 2.2 refenzierte Dokumente { In dieser Tabelle werden alle in diesem Testplan referenzierten Dokumente wie z.b. Qualitätssicherungsplan, Konfigurationsmanagementplan, relevante Normen, Standards, Richtlinien, Spezifikationen etc. aufgelistet. } Referenznummer Version Dokumentenname Dokumentenablage <Nummer> <Version> <Name> <Ablage>
3 Zu testende Objekte { Hier werden die betrachteten Testobjekte (eine Komponente, ein Teilsystem oder System) der zu testenden Software einschließlich Versions- bzw. Revisionsnummer aufgelistet. Vorhandene Dokumente zu einem Testobjekt sollten an dieser Stelle aufgeführt werden. Dies können sein: a) Anforderungsspezifikation b) Designspezifikation c) Anwenderhandbuch d) Betriebshandbuch e) Installationshandbuch Die nicht zu testenden Testobjekte (z.b. Systemteile) sollen hier aufgelistet werden. } 4 Zu testende Leistungsmerkmale { In diesem Abschnitt werden die zu testenden Leistungsmerkmale (z.b. Funktionen, Eigenschaften) des Systems definiert. In dieser Tabelle werden alle zu testenden Leistungsmerkmale oder Kombinationen von Leistungsmerkmalen sowie ihrer dazugehörigen Testentwurfsspezifikation eingetragen. } Zu testende Leistungsmerkmale / Kombination von Leistungsmerkmalen <Leistungsmerkmale>/ <Kombination von Leistungsmerkmalen Testentwurfsspezifikation <dazugehörige Testentwurfsspezifikation 5 Nicht zu testende Leistungsmerkmale { Die vom Test nicht berücksichtigten Leistungsmerkmale werden in diesem Abschnitt beschrieben. Es ist zu begründen, warum diese Leistungsmerkmale nicht getestet werden (z.b. aus Ressourcenmangel oder technischen Gründen etc). } Nicht zu testende Leistungsmerkmale / Kombination von Leistungsmerkmalen <Leistungsmerkmale>/ <Kombination von Leistungsmerkmalen Begründung <Begründung>
6 Teststrategie 6.1 Testansatz { Dieser Abschnitt beschreibt den allgemeinen Testansatz des Testvorhabens. Dabei wird für jede wichtige Gruppe der Leistungsmerkmale oder Kombination von Leistungsmerkmalen das Verfahren angegeben, wie diese Gruppen getestet werden.. Die Testziele werden möglichst basierend auf der Risikoanalyse definiert. Es verdeutlicht, welche Risiken drohen, wenn mangels Tests Fehler nicht gefunden werden. Daraus folgt, welche Testziele unverzichtbar, wichtig und weniger wichtig sind, um mit unverzichtbaren Zielen zunächst anfangen zu können. 1 } 6.2 Testmethoden { Aufbauend auf dem Testziel erfolgt die Auswahl und Darstellung der Testmethoden. Es wird zum Beispiel definiert, welche Testarten (z.b. Funktionstest, Stresstest) in welcher Testebene (z.b. Komponententest, Integrationstest) eingesetzt werden. Es muss unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen und der identifizierten Risiken erkennbar sein, ob und warum die ausgewählten Methoden geeignet sind, die Testziele zu erreichen. Außerdem werden alle Testaktivitäten, Testtechniken (z.b. für die Bewertung der Tests) und Testwerkzeuge aufgeführt, die für jede wichtige Gruppe der Leistungsmerkmale oder Kombination von Leistungsmerkmalen benötigt werden. 2 } 7 Pass/Fail- Kriterien { Ein Testlauf kann erfolgreich (pass) oder fehlgeschlagen (fail) deklariert werden. Diese Pass/Fail-Kriterien werden in diesem Abschnitt definiert. Es wird zum Beispiel eine Kombination von Kriterien aus Anzahl der gefundenen Fehler, Anzahl der gelaufenen Tests und Schweregrad der gefundenen Fehler gewählt. 3 } 8 Kriterien für Testunterbrechungen und Testfortsetzung { Hier werden die Kriterien definiert, die eine Unterbrechung aller oder eines Teils der Testaktivitäten dieses Testplans bedingen. Außerdem werden Kriterien festgelegt, die für die Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme der Tests benötigt werden. Es ist zum Beispiel zu definieren, welche Testaktivitäten wiederholt werden müssen, wenn das Testen fortgesetzt bzw. wieder aufgenommen wird. } 1 s. Seite 184 in Andreas Spillner, Tilo Linz: Basiswissen Softwaretest, 2003, dpunkt Verlag 2 ebenda 3 ebenda
9 Ergebnisdokumente { In diesem Abschnitt wird festgehalten, welche Testdokumente durch die Testaktivitäten geliefert und wann in welcher Form und an wen die Ergebnisse kommuniziert werden. Zu den geforderten Dokumenten gehören: Testplan (vorliegendes Dokument) Testentwurfsspezifikationen Testverfahrensspezifikationen Testfallspezifikationen Testprotokolle Testvorfallberichte Übergabeberichte Testergebnisbericht } 10 Testtätigkeiten { Alle Testtätigkeiten sind aufzulisten, die zur Vorbereitung und Durchführung der Tests nötig sind. Außerdem werden alle Abhängigkeiten zwischen den Tätigkeiten und erforderliche Spezialkenntnissen identifiziert. } 11 Testumgebung { In diesem Abschnitt werden alle sowohl erforderlichen als auch erwünschten Eigenschaften der Testumgebung beschrieben. Alle Hard- und Softwarekomponenten sind aufzulisten, die notwendig sind, um die geplanten Tests durchzuführen. Hierzu gehören zum Beispiel Testplattformen, Testarbeitsplätze und deren Ausstattung, Entwicklungsumgebung, sonstige Werkzeuge (Software, Email etc.) sowie Fachliteratur, die die Tester brauchen. Falls spezielle Testwerkzeuge benötigt werden, sind die Daten wie z.b. Werkzeugname, Versionsnummer, Einsatzgebiet, Kontaktperson usw. aufzulisten. } 12 Verantwortlichkeiten { Es ist zu beschreiben, wie das Testpersonal organisatorisch in das Projektteam eingebunden ist. Das gesamte Testpersonal wird in verschiedenen Testgruppen für Testmanagement, Testdesigner, Testdurchführer etc. organisatorisch aufgeteilt. Die folgende Tabelle zeigt eine beispielhafte Zuordnung zwischen Personen/Testgruppen und Testtätigkeiten. } Testgruppe Testtätigkeiten Name der Personen Testmanagement Gesamte Verantwortung für alle Testaktivitäten <Name> Testdesigner Testdurchführer (Tester) <weitere Testgruppe> Zuständig für Testspezifikation, Testauswertung etc. Durchführung der Tests <Beschreibung der Tätigkeit> <Name> <Name> <Name>
13 Personal { In diesem Abschnitt wird der notwendige Personalbedarf zur Planumsetzung nach erforderlichen Kenntnissen geordnet. Es werden nicht nur das Testpersonal im engeren Sinne, sondern auch das Personal zur Administration der Testumgebung, Entwickler sowie Kunden einbezogen. Der Maßnahmenplan zur Ausbildung bzw. Einweisung des Personals in die jeweiligen Testtätigkeiten und Schulungsprogramme wird hier angegeben. 4 } 14 Zeitplan { In einem Zeitplan wird ein grober Zeitbedarf jeder Testtätigkeiten auf Meilensteinebene festgehalten. Dieser Zeitplan muss in den Projektplan des Projektmanagers Eingang finden. Eine regelmäßige Abstimmung zwischen Projektmanager und Testmanager muss gewährleistet sein. Der Testmanager muss beispielsweise über Lieferverzüge der Entwicklung informiert werden, damit er diese in seiner Detailtestplanung anpassen kann. Der Projektmanager muss auf Testergebnisse reagieren und ggf. Meilensteine verschieben, wenn zusätzliche Korrekturarbeiten geleistet werden müssen. 5 Es werden außerdem für jedes Hilfsmittel (Anlage, Testwerkzeuge, Personal etc.) die Verbrauchs- bzw. Bedarfszeitrahmen erstellt. } 15 Risikomanagement { Hier geht es um die Risiken, die sich ergeben, wenn Probleme bei der Umsetzung des Testplans auftauchen. Es muss zumindest eine Liste geführt werden, die solche Risikopunkte enthält. Die erkannten Risiken werden im regelmäßigen Teststatusbericht bewertet und ggf. Maßnahmen zur Risikominderung eingeleitet. Auch hier ist eine Koordination mit der Projektplanung erforderlich. 6 } 16 Genehmigung { Es werden die Namen und Titel aller Personen/Organisationseinheiten, die den Testplan freigeben, ihm zustimmen oder zumindest darüber informiert werden müssen, aufgelistet. Die Genehmigung erfolgt durch die Unterschriften der verantwortlichen Mitarbeiter. 7 } 17 Anhang { Der Anhang kann Materialien enthalten, die für den Testplan relevant sind, die sich aber im Rahmen der bisherigen Kapitel nicht einordnen lassen. } 4 s. Seite 187 in Andreas Spillner, Tilo Linz: Basiswissen Softwaretest, 2003, dpunkt Verlag 5 ebenda 6 ebenda 7 ebenda