2. Spielbeginn und Aufgabe

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Transkript:

Volleyball Seite 1 von 7 1. Spielfeld und Aufstellung Mannschaft: höchstens 12 Spieler - 6 Stammspieler und höchstens 6 Auswechselspieler 2. Spielbeginn und Aufgabe Der Schiedsrichter lost mit beiden Mannschaftskapitänen um die Spielhälfte oder die erste Aufgabe. Die Aufgabe darf erst nach dem Schiedsrichterpfiff erfolgen (9 m breite Fläche hinter der Grundlinie) Folgende Fehler sind bei der Aufgabe möglich: Die Grundlinie wird überschritten, bevor der Ball geschlagen wurde Der Ball geht ins Aus Der Ball geht unter dem Netz durch Die Aufgabe wechselt nach einem Fehler zur gegnerischen Mannschaft

Volleyball Seite 2 von 7 3. Punktgewinn und Punktezählung Einen Punkt erzielt man durch einen Fehler der gegnerischen Mannschaft. Bei einem Fehler wechselt das Aufgabenrecht zu der gegnerischen Mannschaft Einen Punkt erzielt man, wenn der Ball den Boden der gegnerischen Spielhälfte berührt vom Gegner ins AUS geschlagen wird von der gegnerischen Mannschaft viermal berührt wird vom Gegner unsauber gespielt, d.h. gefangen oder geworfen wird. Erfolgt solch ein Fehler in der Mannschaft, die das Aufgaberecht hat, so geht dieses Recht zum Gegner über. Eine Mannschaft gewinnt einen SATZ, wenn sie 25 Punkte erreicht hat und der Gegner mindestens 2 Punkte zurückliegt (bei 25 : 24 muss weiter gespielt werden, bis es z.b. 26 : 24 oder 27: 25... heißt). Bei 27 ist Ende. Die Spieldauer beträgt je nach Modus 2 oder 3 Gewinnsätze, wobei nach jedem Satz die Seiten gewechselt werden. 4. Position und Rotation 4.1 Position: In dem Augenblick, in dem der Aufgabespieler den Ball schlägt, muss jeder Spieler von beiden Mannschaften (außer dem Aufgabenspieler), in seiner Spielhälfte in der Grundaufstellung (I -VI) stehen, Nach dem Schlagen der Aufgabe dürfen die Spieler ihren Platz verlassen und jeden beliebigen Platz in ihrer Spielhälfte einnehmen. 4.2 Rotation: Gewinnt eine Mannschaft das Aufgaberecht zurück, so führt diese eine Rotation (einen Wechsel im Uhrzeigersinn) durch. Der Aufgabespieler muss sich in die Aufgabezone stellen und den Pfiff des Schiedsrichters abwarten.

Volleyball Seite 3 von 7 5. Auszeiten Je Spielsatz werden höchstens 2 Auszeiten für eine Mannschaft bewilligt (Auszeit dauert höchstens 30 Sekunden). Die Mannschaft darf an die Seitenlinie treten, jedoch ohne das Spielfeld zu verlassen. 6. Block Der Block ist eine nur den Vorderspielern erlaubte Abwehr am Netz, die dem Ball, der aus der gegnerischen Hälfte kommt, gilt. Der (die) Spieler darf hierbei: den Ball nach Abprallen vom Netz berühren über das Netz in die gegnerische Hälfte greifen (ohne jedoch den Gegner zu behindern) den Ball aufeinanderfolgend (schnell und hintereinander) berühren Ball, der die Netzkante und den Block berührt gleichzeitig nach dem Abprallen vom Netz 6.1 Gruppenblock Wenn die Aktion des Blockes von zwei oder drei Spielern ausgeführt wird, spricht von einem Gruppenblock. 6.2 Block und Ballberührung Der Block zählt nicht als Ballberührung, daher hat die Mannschaft noch ihre 3 Ballberührungen 6.3 Mögliche Fehler der Block ist außerhalb der Antenne der Gegenspieler wird behindert ein Hinterspieler führt einen Block durch

Volleyball Seite 4 von 7 7. Schiedsrichter

Volleyball Seite 5 von 7 8. Technik 9.1 Oberes Zuspiel: Pritschen Oberes Zuspiel mit den Fingern beider Hände gleichzeitig. Der Ball wird durch die Streckung der Arme und Beine abgespielt: der Spieler läuft unter den herabfallenden Ball Beine sind gebeugt und schulterbreit geöffnet Spieler steht so, dass er in die gewünschte Spielrichtung schaut die Finger sind gespreizt und bilden ein "Körbchen" Hände leicht zurückgeklappt, Daumen zeigen zur Nase Ball wird beidhändig gespielt der Ball wird kurz oberhalb der Stirn gespielt bevor der Ball in das Körbchen fällt, strecken sich Knie und Körper dem Ball entgegen die Fingermuskeln werden bei der Ballberührung angespannt Körper und Arme strecken sich dem wegfliegenden Ball nach 9.2 Unteres Zuspiel: Baggern Von unten wird der Ball auf der unteren Hälfte der Unterarme in die gewünschte Richtung abgespielt. Die Arme bleiben während der Bewegung gestreckt. Der Spieler läuft dem Ball entgegen Knie noch mehr beugen als beim Pritschen, Beine schulterbreit Spieler schaut in die gewünschte Spielrichtung Ball wird mit den Innenflächen beider Unterarme nahe dem Handgelenk gespielt die Arme waagrecht nach vorne strecken, Unterarme dicht beieinander Hände nach unten klappen vor der Ballberührung strecken sich die Beine Arme anspannen und ein wenig nach oben bewegen Ellbogen nicht abbeugen der Körper, nicht die Arme, streckt sich dem wegfliegenden Ball nach.

Volleyball Seite 6 von 7 9.3 Aufgabe von unten: Ausgangsstellung: Ball in der linken Hand vor dem Körper gebeugt Schrittstellung: Linker Fuß vorne, Knie tief gebeugt (Rechtshänder) Ausholen: rechten Arm weit nach hinten strecken Aufgabe: Der rechte Arm schwingt in einem schnellen Pendelschwung von unten gegen den Ball 9.4 Tennisaufgabe Erste Phase: Grundstellung und Ausholen Der Schüler steht frontal zum Netz in leichter Schrittstellung. Aus dieser Stellung wird zuerst der Ball über dem Kopf angeworfen, dann der angewinkelte Schlagarm zum Ausholen zurückgenommen. Dabei soll es zu einer Bogenspannung und einer leichten Zurücknahme der Schlagarmseite kommen. Das Gewicht wird auf den hinteren Fuß verlagert. Zweite Phase: Schlagen Der Schlagarm trifft den Ball mit gestrecktem Arm und gewölbter lockerer Hand und dem aktiven Einsatz des Handgelenkes in der Körpersenkrechten. Die Hand gleitet am Ball von hinten-unten nach vorn-oben aus, damit der Ball den notwendigen Vorwärtsdrall bekommt. Dritte Phase: Ausklingen der Bewegung Nachschwingen des Schlagarmes in Zielrichtung

Volleyball Seite 7 von 7 9. Taktik Anmerkung zur Taktik Ratschläge, die in einem Spiel verwirklicht werden können: man sollte immer dem Ball entgegen gehen der Ball sollte, nachdem er von der Gegenmannschaft kam,. nicht. sofort zurückgespielt werden, sondern zu einem Mitspieler im Feld sollte der Ball möglichst hoch gespielt werden der Ball sollte nicht zu nahe ans Netz gespielt werden es ist besser, den Ball durch Pritschen zu einem Mitspieler abzuspielen Auszeit kann aus taktischen Gründen genommen werden: a) um den Spielfluss der gegnerischen Mannschaft zu unterbrechen b) für Anweisungen des Trainers an seine Mannschaft c) als Erholungspause