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Transkript:

Juristische Kurz-Lehrbücher Strafrecht Allgemeiner Teil Ein Studienbuch Bearbeitet von Helmut Frister 7. Auflage 2015. Buch. XXVIII, 503 S. Kartoniert ISBN 978 3 406 67895 0 Format (B x L): 16,0 x 24,0 cm Gewicht: 939 g Recht > Strafrecht > Strafgesetzbuch Zu Leseprobe und Sachverzeichnis schnell und portofrei erhältlich bei Die Online-Fachbuchhandlung beck-shop.de ist spezialisiert auf Fachbücher, insbesondere Recht, Steuern und Wirtschaft. Im Sortiment finden Sie alle Medien (Bücher, Zeitschriften, CDs, ebooks, etc.) aller Verlage. Ergänzt wird das Programm durch Services wie Neuerscheinungsdienst oder Zusammenstellungen von Büchern zu Sonderpreisen. Der Shop führt mehr als 8 Millionen Produkte.

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Strafrecht Allgemeiner Teil Ein Studienbuch von Dr. Helmut Frister o. Professor an der Universität Düsseldorf 7. Auflage, 2015 C. H. BECK

Eine Übersetzung der 4. Auflage von Marcelo A. Sancinetti ist 2011 unter dem Titel Derecho penal Parte general im argentinischen Hammurabi-Verlag erschienen. www.beck.de ISBN 978 3 406 67895 0 2015 Verlag C. H. Beck ohg Wilhelmstraße 9, 80801 München Druck und Bindung: Nomos Verlagsgesellschaft mbh & Co. KG In den Lissen 12, D-76547 Sinzheim Satz: Jung Crossmedia Publishing GmbH Gewerbestr. 17, 35633 Lahnau Gedruckt auf säurefreiem, alterungsbeständigem Papier (hergestellt aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff)

Vorwort Die vorliegende Auflage bringt das Buch auf den Stand von Mai 2015. Neben neuen gerichtlichen Entscheidungen war erneut eine Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen einzuarbeiten. Dabei wurde der Fußnotenapparat noch einmal vorsichtig erweitert, um dem Leser vermehrt Hinweise auf aktuelle Diskussionsbeiträge zu geben. Den Text des Buches habe ich erneut kritisch durchgesehen und überarbeitet. Die in der Vorauflage erstmals erfolgte Darstellung der Wahlfeststellung musste aufgrund des Anfragebeschlusses des 2. Strafsenats vom 28.1. 2014 2 StR 495/12 und der nunmehr zu erwartenden Entscheidung des Großen Senats sogleich überarbeitet werden. Auch im Übrigen waren eine Reihe von Aktualisierungen notwendig. So habe ich die durch das Patientenrechtegesetz (BGBl. 2013 I, S. 277) erfolgte gesetzliche Verankerung der hypothetischen Einwilligung in 630h BGB zum Anlass genommen, dieses im Strafrecht nach wie vor umstrittene Rechtsinstitut in einem eigenen Abschnitt des Einwilligungskapitels näher darzustellen. Der größte Eingriff in den Text der Vorauflage ist jedoch keiner aktuellen Entwicklung geschuldet. Im Versuchskapitel habe ich die Darstellung zum Beginn des Versuchs aufgrund besserer wissenschaftlicher Einsicht in weiten Teilen neu gefasst. Die Mitarbeiter meines Lehrstuhls haben mich bei der Erstellung der Neuauflage auch diesmal wieder in vorbildlicher Weise unterstützt. Ihnen gebührt mein herzlicher Dank. Ferner danke ich allen Lesern, die mir ein Feedback zur Vorauflage übermittelt haben. Über mehr Anregungen, Kritik oder auch Lob aus dem Leserkreis würde ich mich sehr freuen (lehrbuchstrafrecht@uni-duesseldorf.de). Düsseldorf, im August 2015 Helmut Frister

Vorwort zur 1. Auflage Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch, den Allgemeinen Teil des Strafrechts auf knappem Raum anschaulich und zugleich systematisch darzustellen, sodass identische Probleme als solche erkannt und ohne Wertungswidersprüche gelöst werden können. Der Schwerpunkt liegt bei der allgemeinen Straftatlehre. Jedoch werden die straftheoretischen, kriminalpolitischen und verfassungsrechtlichen Grundlagen des Strafrechts eingehender behandelt, als dies heute weithin üblich ist. Außerdem wird ein kurzer Überblick über die Rechtsfolgen der Straftat sowie die europa- und völkerrechtlichen Bezüge des Strafrechts gegeben. Damit ist insgesamt der Stoff abgedeckt, der in den Pflichtvorlesungen zum Allgemeinen Teil an deutschen Universitäten üblicherweise behandelt wird. Die Darstellung beschränkt sich auf die Grundlinien der wissenschaftlichen Diskussion. Eine auch nur annähernd vollständige Auswertung von Rechtsprechung und Literatur wäre in dem gegebenen Rahmen weder möglich noch dem verfolgten Zweck dienlich gewesen. Den Lesern soll nicht eine möglichst große Zahl von Lehrmeinungen, sondern ein überschaubares System von Regeln vermittelt werden, mit dessen Hilfe sich auch unbekannte Fragestellungen sachgemäß bearbeiten lassen. Dementsprechend wird zu den behandelten Problemen nicht nur der Meinungsstand dargestellt, sondern ein begründeter Lösungsvorschlag unterbreitet. Soweit dieser im Ergebnis von der herrschenden Meinung abweicht, ist dies deutlich gekennzeichnet. Um den in einem Kurzlehrbuch zur Verfügung stehenden Raum optimal zu nutzen, werden Fragen, die in der allgemeinen Straftatlehre an mehreren Stellen in gleicher oder ähnlicher Weise auftreten, nur einmal ausführlich behandelt. Dies hat zur Folge, dass die einzelnen Kapitel in relativ starkem Maße aufeinander aufbauen, weshalb es sich grundsätzlich empfiehlt, sie in der vorgegebenen Reihenfolge nacheinander durchzuarbeiten. Aufgrund der zahlreichen internen Verweise (z. B. Rn. 11/9 für 11. Kapitel Rn. 9) ist aber auch die Lektüre einzelner Passagen unproblematisch möglich. Die Verweise haben zugleich den Sinn, die systematischen Zusammenhänge zwischen den an verschiedenen Stellen auftretenden Problemen deutlicher hervortreten zu lassen. Soweit es sich von der Sache her anbot, habe ich den Stoff am Ende der jeweiligen Darstellung in graphischen Übersichten zusammengefasst. Diese Übersichten dienen der Lernkontrolle und ermöglichen eine schnelle Wiederholung, können aber natürlich die Lektüre des Textes selbst nicht ersetzen. Außerdem findet der Leser eine ganze Reihe von Aufbauschemata, die vor allem dem Anfänger die Erstellung einer Falllösung erleichtern sollen. Diese Funktion erfüllen derartige Schemata allerdings nur, wenn sie nicht gedankenlos abgeklappert, sondern verständig angewendet werden. Dem dienen die allgemeinen Hinweise zu den Aufbauschemata am Ende des Buches. Sie sind beim Studium aller Schemata mit heranzuziehen und bei deren Verwendung unbedingt zu berücksichtigen. Zum Handwerkszeug eines Juristen gehören insbesondere die Entscheidungen der obersten Gerichte, deren Lektüre ebenfalls erlernt werden muss. Aus diesem Grund befindet sich am Ende der meisten Kapitel ein Hinweis auf Entscheidungen des Bundesgerichtshofs oder des Bundesverfassungsgerichts, die im Original nachgelesen werden sollten. Die Anzahl dieser Entscheidungen ist bewusst klein gehalten, damit die VII

Vorwort zur 1. Auflage Lektüre von Studierenden innerhalb des ihnen für das Strafrecht zur Verfügung stehenden Zeitbudgets tatsächlich bewältigt werden kann. Auf gesonderte Literaturempfehlungen habe ich von wenigen Ausnahmen abgesehen verzichtet. Hinweise zur Vertiefung finden sich in den Anmerkungen. Für Anregungen, Kritik oder auch Lob von Lesern wäre ich dankbar (lehrbuchstrafrecht@uni-duesseldorf.de). Die Entstehung dieses Buches war ein langjähriger Prozess und ist dementsprechend von vielen Mitarbeitern unterstützt worden. Ihnen allen gebührt mein herzlicher Dank. Besonders hervorheben möchte ich Mark Deiters, der die Entstehung des Buches als mein ständiger Diskussionspartner geduldig begleitet, eine Vielzahl kluger Gedanken beigetragen und mich vor allem bei den Kapiteln über die Konkurrenzen maßgeblich unterstützt hat, Niclas Börgers, der durch seine unerbittliche Kritik viele Verbesserungen erzwungen und mit ebenso unverdrossenem wie unermüdlichem Engagement die Fertigstellung des Buches zu seiner eigenen Sache gemacht hat, sowie Andrea Konhäuser, die u. a. das Stichwortverzeichnis erstellt hat. Bedanken möchte ich mich ferner bei Friedrich Dencker für wertvolle Hinweise zur Mittäterschaft. Vor allem aber gilt mein Dank meinem verehrten akademischen Lehrer Gerald Grünwald. Ihm ist dieses Buch gewidmet.

Abkürzungsverzeichnis... Literaturverzeichnis... XXIII XXVII 1. Kapitel. Regelungsgegenstand und Rechtsquellen des Strafrechts I. Der Regelungsgegenstand des Strafrechts... 1 1. Der Begriff der Strafe... 1 a) Die öffentlich-rechtliche Natur der Strafe.... 1 b) Die repressive Natur der Strafe... 3 2. Die Unterscheidung der Kriminalstrafe von anderen staatlichen Strafen...... 4 a) Die Abgrenzung zu den Sanktionen des Ordnungswidrigkeitenrechts..... 4 b) Die Abgrenzung zu den Disziplinarmaßnahmen, Ordnungsmitteln und prozessualen Zwangsmitteln... 5 II. Das strafrechtliche Regelungssystem... 7 1. Die gesetzliche Regelung des materiellen Strafrechts... 7 2. Die gesetzliche Regelung des Strafprozessrechts... 9 3. Die gesetzliche Regelung des Jugendstrafrechts... 9 III. Europäisches und Internationales Strafrecht... 10 1. Europäisches Strafrecht...... 10 2. Völkerstrafrecht... 15 2. Kapitel. Der Zweck der Strafe I. Die traditionellen Straftheorien... 18 1. Die absolute Straftheorie (Kant, Hegel)... 18 2. Die generalpräventive Theorie (Feuerbach)..... 20 3. Die spezialpräventive Theorie (v. Liszt)... 22 II. Die Theorie positiver Generalprävention... 24 3. Kapitel. Das Schuldprinzip I. Grundlagen..... 29 II. Das Erfordernis selbstbestimmten Verhaltens ( formelles Schuldprinzip) 30 1. Der Begriff der Selbstbestimmungsfähigkeit.... 31 2. Verantwortlichkeit von Personenverbänden?.... 33 III. Das Erfordernis materiellen Unrechts (materieller Verbrechensbegriff )... 34 1. Möglichkeit und Grenzen eines materiellen Unrechtsbegriffs.... 34 2. Der Begriff des Rechtsguts.... 35 3. Die verschiedenen Stadien des Rechtsgüterschutzes... 36 4. Die Legitimation der abstrakten Gefährdungsdelikte... 37 5. Durchbrechungen des Rechtsgüterschutzprinzips... 38 IV. Das Erfordernis nachgewiesener Schuld (der Grundsatz in dubio pro reo ) 41 IX

4. Kapitel. Das Gesetzlichkeitsprinzip und der Richtervorbehalt I. Das Gesetzlichkeitsprinzip: nullum crimen, nulla poena sine lege... 44 1. Herkunft und Grundgedanke... 44 2. Die einzelnen Ausprägungen des Gesetzlichkeitsprinzips... 46 a) Das Erfordernis eines geschriebenen Gesetzes ( lex scripta )... 46 b) Das Erfordernis eines hinreichend bestimmten Gesetzes ( lex certa ) 47 aa) Grund und Grenzen der Bestimmtheit... 47 bb) Die Relativierung des Bestimmtheitsgebots durch Rechtsprechung und Lehre... 48 cc) Die Bestimmtheit der Strafdrohung..... 51 c) Das Verbot einer Überschreitung des Gesetzeswortlautes ( lex stricta )... 51 d) Das Erfordernis eines zur Zeit der Tat geltenden Gesetzes ( lex praevia )... 55 3. Der Geltungsbereich des Gesetzlichkeitsprinzips... 57 II. Der Richtervorbehalt... 61 5. Kapitel. Der zeitliche und räumliche Geltungsbereich der Strafgesetze I. Die zeitliche Geltung ( 2 StGB)... 62 1. Das Prinzip der Anwendung des mildesten Gesetzes... 62 2. Die gesetzliche Bestimmung des Tatzeitpunkts... 63 3. Die Sonderregelung für die Maßregeln der Besserung und Sicherung. 64 II. Die räumliche Geltung des deutschen Strafrechts ( 3 7 StGB).... 64 1. Grundlagen... 64 2. Im Inland und auf deutschen Schiffen oder Luftfahrzeugen begangene Taten... 67 3. Die Geltung des deutschen Strafrechts für Auslandstaten... 67 a) Unabhängig vom Recht des Tatorts ( 5, 6 StGB, 1 VStGB)... 68 b) Geltung für Auslandstaten nach 7StGB... 69 4. Die Einschränkung der Verfolgungspflicht für Straftaten mit Auslandsberührung... 69 III. Die räumliche Geltung von Landesstrafrecht (interlokales Strafrecht)... 70 6. Kapitel. Die strafrechtlichen Rechtsfolgen I. Die Strafen..... 72 1. Die Freiheitsstrafe... 72 a) Die Arten der Freiheitsstrafe... 72 b) Die Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung... 73 c) Die Aussetzung eines Strafrestes zur Bewährung... 74 2. Die Geldstrafe... 76 3. Das Fahrverbot... 77 4. Die Bemessung und Auswahl der Strafen...... 77 II. Die übrigen Rechtsfolgen... 80 1. Die Maßregeln der Besserung und Sicherung... 80 2. Statusfolgen... 84 3. Verfall und Einziehung...... 85 X

7. Kapitel. Einführung in die allgemeine Straftatlehre I. Gegenstand und Funktion der allgemeinen Lehre von der Straftat... 87 II. Der Aufbau der Straftat... 89 III. Die allgemeinen Formen der Straftat... 91 1. Begehungs- und Unterlassungsdelikte... 91 2. Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikte... 92 3. Vollendung, Versuch und Vorbereitung... 93 4. Täterschaft und Teilnahme... 93 IV. Die Unterscheidung zwischen Verbrechen und Vergehen... 94 8. Kapitel. Der Aufbau des Tatbestands I. Die Handlung als Grundlage der Tatbestandsprüfung... 96 1. Der Begriff der Handlung.... 96 2. Die Identität der Handlung... 98 II. Die Unterscheidung von objektivem und subjektivem Tatbestand... 99 III. Die Merkmale des objektiven Tatbestands... 101 1. Erfolgs- und Tätigkeitsdelikte... 101 2. Weitere Deliktseinteilungen... 103 IV. Die Merkmale des subjektiven Tatbestands... 104 1. Der Tatbestandsvorsatz...... 104 2. Auf die Rechtsgutsverletzung gerichtete Absichten... 104 3. Sonstige Beweggründe und so genannte Gesinnungsmerkmale... 105 9. Kapitel. Die Kausalität der Handlung für den Erfolg I. Die Unterscheidung von Kausalität und objektiver Zurechnung.... 108 II. Der Begriff der Kausalität... 109 1. Condicio-sine-qua-non oder gesetzmäßige Bedingung?... 109 2. Die alternative Kausalität..... 111 3. Die Berücksichtigung hypothetischer Kausalverläufe... 113 a) Beschreibung und Abgrenzung des Problems... 113 b) Die Bestimmung der Identität des Erfolgs... 115 c) Die Behandlung von Reserveursachen und Reservehandlungen... 117 4. Ergebnis..... 119 III. Die Feststellung der Kausalität.... 121 1. Die allgemeine Struktur der Kausalitätsfeststellung... 121 2. Konsequenzen für typische Problemkonstellationen... 122 a) Psychisch vermittelte Kausalität... 122 b) Statistische Kausalitätsfeststellung... 122 c) Die Feststellung hypothetischer Kausalverläufe... 123 10. Kapitel. Die objektive Zurechnung I. Begriff und allgemeine Voraussetzungen... 124 II. Das rechtlich missbilligte Risiko... 125 1. Der Ausschluss unerheblicher Risiken... 125 2. Aufgrund überwiegender Interessen erlaubte Risiken... 125 3. Die Bewertung durch das Verhalten Dritter vermittelter Risiken... 126 4. Durch Handlungen des Verletzten vermittelte Risiken... 128 XI

III. Die Realisierung des rechtlich missbilligten Risikos... 130 1. Realisierung unerheblicher Risiken... 130 2. Realisierung aufgrund überwiegender Interessen erlaubter Risiken... 131 3. Realisierung durch Handlungen Dritter vermittelter Risiken.... 132 4. Realisierung durch Handlungen des Verletzten vermittelter Risiken.. 133 5. Der so genannte Pflichtwidrigkeitszusammenhang... 135 IV. Das der Risikobeurteilung zugrunde zu legende Wissen... 136 11. Kapitel. Der Tatbestandsvorsatz I. Der Vorsatz als bewusste Entscheidung für das tatbestandliche Geschehen...... 139 1. Die Unterscheidung zwischen Vorsatz und Unrechtsbewusstsein... 139 2. Die Handlung als maßgeblicher Entscheidungszeitpunkt... 140 3. Das für den Vorsatz erforderliche Verwirklichungsbewusstsein... 141 II. Die psychische Struktur des Vorsatzes... 143 1. Die Vorsatzformen... 143 a) Die Unterscheidung der verschiedenen Vorsatzformen...... 143 b) Die rechtliche Bedeutung der Unterscheidung verschiedener Vorsatzformen... 144 2. Die Abgrenzung zwischen bedingtem Vorsatz und Fahrlässigkeit... 145 a) Erfordernis eines voluntativen Vorsatzelements?... 145 b) Notwendigkeit einer qualifizierten Möglichkeitsvorstellung?... 147 c) Die Feststellung des Vorsatzes... 148 III. Der Gegenstand des Vorsatzes.... 149 1. Der Begriff des Tatbestandsirrtums... 149 2. Der Vorsatzinhalt bei normativen Tatbestandsmerkmalen... 150 3. Der Vorsatzinhalt bei Blankettmerkmalen...... 151 4. Der Vorsatzinhalt bei die Tat bewertenden Merkmalen... 152 IV. Die Zurechnung des eingetretenen Erfolgs zum Vorsatz... 153 1. Abweichungen vom vorgestellten Kausalverlauf... 154 2. Der Irrtum über das Tatobjekt... 158 a) Error in persona vel objecto... 158 b) Die aberratio ictus... 158 c) Der Wechsel des Tatobjekts während der Tat... 160 12. Kapitel. Die Fahrlässigkeit I. Die Parallelität von Vorsatz und Fahrlässigkeit..... 162 1. Fahrlässigkeit als Erkennbarkeit... 162 2. Die Notwendigkeit einer individuellen Beurteilung... 163 3. Zeitpunkt der Erkennbarkeit... 165 II. Die Voraussetzungen der Erkennbarkeit... 166 1. Das notwendige Erfahrungswissen... 166 2. Die notwendige Kenntnis der Tatsachenbasis... 167 3. Die notwendige Zeit... 168 III. Die Formen der Fahrlässigkeit.... 169 1. Die verschiedenen Grade der Fahrlässigkeit..... 169 2. Die so genannte bewusste Fahrlässigkeit... 169 XII

IV. Der Gegenstand der Fahrlässigkeit... 170 V. Die Zurechnung des eingetretenen Erfolgs zur Fahrlässigkeit... 171 13. Kapitel. Überblick über die Rechtfertigungsgründe I. Die Einteilung der Rechtfertigungsgründe... 172 II. Die Rechtfertigung im Interesse des Betroffenen.... 172 1. Einwilligung... 172 2. Mutmaßliche Einwilligung... 173 3. Sorgerecht.... 174 III. Die Rechtfertigung im Interesse anderer oder der Allgemeinheit.... 175 1. Die Amtsrechte... 175 2. Die Notrechte des Bürgers.... 175 a) Die Notwehr und die Besitzwehr... 176 b) Der Defensivnotstand..... 176 c) Der Aggressivnotstand.... 177 d) Das Selbsthilferecht...... 177 e) Das Festnahmerecht...... 178 14. Kapitel. Allgemeine Rechtfertigungslehre I. Der Gegenstand der Rechtfertigung... 180 1. Die Teilbarkeit des Rechtswidrigkeitsurteils..... 180 2. Die Handlung als alleiniger Bezugspunkt des Rechtswidrigkeitsurteils 181 II. Der Aufbau der Rechtfertigung... 182 1. Der objektive Erlaubnistatbestand... 182 a) Der tatsächlich vorliegende Sachverhalt als Grundlage der Beurteilung... 182 b) Die besondere Struktur der Amtsrechte..... 184 2. Der subjektive Erlaubnistatbestand... 185 a) Die Kenntnis der objektiven Rechtfertigungsvoraussetzungen... 185 b) Notwendigkeit einer besonderen Rechtfertigungsmotivation?... 188 III. Der Irrtum über den Erlaubnistatbestand... 189 1. Die Unkenntnis rechtfertigender Umstände.... 190 2. Die irrtümliche Annahme rechtfertigender Umstände... 191 a) Begriff und Rechtsfolgen des Erlaubnistatbestandsirrtums.... 191 b) Die Abgrenzung zum Erlaubnisirrtum...... 193 IV. Die Rechtfertigung beim fahrlässigen Delikt... 195 1. Die Identität der objektiven Rechtfertigungsvoraussetzungen.... 195 2. Die subjektiven Voraussetzungen der Rechtfertigung... 196 15. Kapitel. Einverständnis, Einwilligung und mutmaßliche Einwilligung I. Das tatbestandsausschließende Einverständnis..... 198 II. Die Einwilligung... 198 1. Die Anforderungen an die Willensentscheidung des Betroffenen... 199 a) Rechtsnatur und Zeitpunkt... 199 b) Einwilligungsfähigkeit..... 200 XIII

c) Inhalt der Einwilligungsentscheidung... 201 d) Die Bedeutung von Irrtümern... 203 e) Die Bedeutung von Zwang... 205 2. Die Verfügungsbefugnis des Betroffenen... 206 a) Die Beschränkung auf Individualrechtsgüter... 206 b) Die Beschränkungen bei Leben und körperlicher Unversehrtheit.. 207 III. Die mutmaßliche Einwilligung... 210 IV. Die so genannte hypothetische Einwilligung...... 211 16. Kapitel. Notwehr und Notwehrexzess I. Die Notwehr.... 214 1. Überblick und Grundgedanke... 214 2. Die Notwehrlage... 215 a) Der Angriff... 215 b) Die Rechtswidrigkeit des Angriffs... 217 c) Die Gegenwärtigkeit des Angriffs... 218 3. Die Anforderungen an die Verteidigungshandlung... 220 a) Eingriff in Rechtsgüter des Angreifers... 220 b) Eignung zur Abwendung des Angriffs... 221 c) Mildestes Mittel zur Abwehr des Angriffs.... 222 4. Die sozialethischen Einschränkungen des Notwehrrechts..... 222 a) Allgemein geltende Einschränkungen des Notwehrrechts..... 223 b) Spezielle Einschränkungen für besondere Notwehrlagen..... 224 aa) Schuldlose Angriffe.... 224 bb) Provozierte Angriffe... 224 cc) Angriffe innerhalb enger Lebensgemeinschaften... 226 5. Die Anwendbarkeit der Notwehr auf hoheitliches Handeln..... 226 II. Der Notwehrexzess... 228 1. Grundgedanke... 228 2. Der Anwendungsbereich der Regelung... 229 17. Kapitel. Rechtfertigender Notstand I. Der Aggressivnotstand... 231 1. Überblick.... 231 2. Die Notstandslage... 231 a) Die Gefahr... 231 b) Die Gegenwärtigkeit der Gefahr... 232 3. Die Anforderungen an die Abwehrhandlung.... 233 a) Erforderlichkeit zur Abwehr der Gefahr..... 233 b) Wesentliches Überwiegen der geschützten Interessen... 234 aa) Die in die Abwägung einzubeziehenden Interessen...... 234 bb) Struktur und Gewichtung der abzuwägenden Interessen... 235 cc) Die stets geltende Opfergrenze... 235 c) Angemessenheit der Tat... 236 aa) Die Verbindlichkeit von Kompetenzen und Verfahren.... 237 bb) Die Problematik des Nötigungsnotstands... 237 XIV

II. Der Defensivnotstand... 239 1. Die Notstandslage... 239 a) Die objektiv zurechenbare Gefahr... 239 b) Die Unmittelbarkeit der Gefahr... 240 2. Die Anforderungen an die Abwehrhandlung.... 241 a) Eingriff in Rechtsgüter des Verantwortlichen... 241 b) Erforderlichkeit zur Abwehr der Gefahr..... 241 c) Kein wesentliches Überwiegen der beeinträchtigten Interessen... 242 d) Angemessenheit... 243 III. Beim Notstand auftretende allgemeine Probleme der Notrechte..... 244 1. Anwendbarkeit des Notstands auf hoheitliches Handeln?... 244 2. Die Notstandsprovokation.... 244 3. Der Notstandsexzess... 244 18. Kapitel. Die Schuldfähigkeit I. Grundgedanke und gesetzliche Regelung... 246 1. Die Schuldfähigkeit als Selbstbestimmungsfähigkeit... 246 2. Die gesetzliche Regelung im Überblick... 246 a) Schuldunfähigkeit wegen fehlender Reife.... 246 b) Schuldunfähigkeit wegen psychischer Störungen... 247 II. Die Regelung der 20,21StGB... 247 1. Die Eingangsmerkmale...... 247 2. Einsichts- und Steuerungsfähigkeit... 249 a) Die Entstehung der heutigen gesetzlichen Beschreibung der Schuldfähigkeit... 249 b) Die Untauglichkeit der gesetzlichen Beschreibung der Schuldfähigkeit... 249 c) Die Schuldfähigkeit als Fähigkeit zu einem verständigen Entscheidungsprozess..... 250 3. Die Feststellung der Schuldfähigkeit... 252 III. Die actio libera in causa... 253 1. Problem und grundsätzliche Lösungsmodelle... 253 2. Die Strafbarkeit der actio libera in causa bei den Erfolgsdelikten... 254 a) Der Einwand fehlender Kausalität... 254 b) Der Einwand fehlenden Verwirklichungsbewusstseins... 255 c) Ergebnis und Folgerungen... 256 19. Kapitel. Die Möglichkeit zur Unrechtseinsicht I. Entstehung und Grundgedanke des 17StGB... 258 II. Der Begriff des Verbotsirrtums... 258 1. Der Gegenstand des Unrechtsbewusstseins..... 258 2. Die Teilbarkeit des Unrechtsbewusstseins...... 259 3. Zweifel an der Rechtswidrigkeit... 259 4. Das Unrechtsbewusstsein beim fahrlässigen Delikt... 260 III. Die Vermeidbarkeit des Verbotsirrtums... 260 1. Die Maßgeblichkeit des eigenen rechtlichen Wissens... 260 2. Der Stellenwert fachkundiger Auskünfte... 262 XV

IV. Besonderheiten beim Handeln auf dienstliche Weisung... 262 1. Die allgemeine beamtenrechtliche Regelung.... 262 2. Die Sonderregelung für Vollzugsbeamte... 262 20. Kapitel. Die Zumutbarkeit I. Der entschuldigende Notstand ( 35 StGB)... 264 1. Der Grundgedanke der Regelung... 264 2. Die Notstandslage... 266 a) Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit... 266 b) Gegenwärtigkeit der Gefahr... 267 3. Die Anforderungen an die Abwehrhandlung.... 267 a) Die Person des Handelnden... 267 b) Sachliche Voraussetzungen... 268 4. Besondere Duldungspflichten... 268 a) Verursachung der Notstandslage... 268 b) Besonderes Rechtsverhältnis... 269 c) Sonstige Fälle... 269 5. Subjektiver Entschuldigungstatbestand und Irrtum... 270 a) Der subjektive Entschuldigungstatbestand... 270 b) Der Entschuldigungstatbestandsirrtum..... 271 c) Der Entschuldigungsirrtum... 272 II. Weitere Entschuldigungsgründe?... 272 1. Entschuldigung bei Gefährdung anderer Rechtsgüter?... 272 a) Gewissensnot (Art. 4 GG)... 272 b) Sonstige Notlagen... 274 2. Entschuldigung anderer als nahestehender Personen?... 275 21. Kapitel. Sonstige Strafbarkeitsvoraussetzungen I. Strafausschließungsgründe und Bedingungen der Strafbarkeit...... 277 II. Als Bedingungen der Strafbarkeit ausgestaltete Unrechtsmerkmale... 278 III. Als Strafausschließungsgründe ausgestaltete Entschuldigungsgründe... 281 IV. Abhängigkeit der Strafverfolgung vom Willen des Verletzten... 282 1. Strafantrag... 282 2. Ermächtigung und Strafverlangen... 283 V. Zeitliche Voraussetzungen von Verfolgung und Vollstreckung...... 283 1. Verfolgungsverjährung... 283 2. Vollstreckungsverjährung..... 284 VI. Die (prozessuale) Abschichtung geringfügigen Unrechts... 285 22. Kapitel. Das Unterlassungsdelikt I. Die Regelung des 13StGB... 289 II. Die Abgrenzung zwischen Begehungs- und Unterlassungsdelikten... 291 1. Die Unterscheidung von Handeln und Unterlassen... 291 2. Der Vorrang des Handelns vor dem Unterlassen... 293 3. Die Begehung von Unterlassungsdelikten durch positives Tun... 295 III. Das Unterlassen der Erfolgsabwendung... 296 1. Der Begriff der Unterlassung... 296 XVI

2. Die Kausalität der Unterlassung... 297 3. Die objektive Zurechnung des Erfolgs zur Unterlassung... 299 IV. Die Verpflichtung zur Erfolgsabwendung... 300 1. Überwachergaranten... 300 a) Aus einer gegenwärtigen Herrschaftsbefugnis resultierende Pflichten 300 b) Aus einem gefahrbegründenden Vorverhalten resultierende Pflichten... 301 c) Übernahme einer Überwachungsfunktion... 305 2. Beschützergaranten... 306 a) Familiäre Verbundenheit... 306 b) Amtliche Schutzpflichten... 307 c) Übernahme einer Schutzfunktion... 308 V. Der subjektive Tatbestand des Unterlassungsdelikts... 311 VI. Die Rechtfertigung des Unterlassungsdelikts...... 312 1. Einwilligung und mutmaßliche Einwilligung... 312 2. Rechtfertigender Notstand.... 313 a) Der Regelfall des Defensivnotstands... 313 b) Der Ausnahmefall des Aggressivnotstands.... 314 c) Die so genannte Zumutbarkeit als Anwendungsfall des rechtfertigenden Notstands... 314 3. Die rechtfertigende Pflichtenkollision... 315 VII. Die Schuld des Unterlassungsdelikts... 316 23. Kapitel. Versuch und Vorbereitung I. Der Versuch..... 320 1. Der Strafgrund des Versuchs... 320 2. Die gesetzliche Regelung der Versuchsstrafbarkeit... 321 a) Beschränkung auf bestimmte Delikte... 321 b) Fakultative Strafmilderung und Rücktrittsmöglichkeit... 322 c) Die Unternehmensdelikte... 323 3. Der Aufbau der Versuchsprüfung... 324 4. Die Voraussetzungen des Tatentschlusses...... 326 a) Der Inhalt des Tatplans Abgrenzung zum Wahndelikt..... 326 b) Die Entschlossenheit zur Verwirklichung des Tatplans... 329 5. Das unmittelbare Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung...... 330 a) Die Bestimmung des tatbestandlichen Verhaltens... 330 b) Die Unmittelbarkeit des Ansetzens... 335 II. Vorbereitung.... 337 1. Formelle Vorbereitungsstrafbarkeit... 337 2. Materielle Vorbereitungsstrafbarkeit... 338 24. Kapitel. Der Rücktritt vom Versuch I. Grundlagen..... 342 1. Die Gründe der Straffreiheit... 342 2. Die Rechtsnatur und die Rechtsfolgen des Rücktritts... 344 II. Der Rücktritt nach 24IS.1Var.1StGB... 346 XVII

1. Das Aufgeben der weiteren Tatausführung..... 346 a) Unvollständigkeit der bisherigen Tatausführung (Abgrenzung zum beendeten Versuch)... 347 aa) Maßgeblichkeit des einzelnen Ausführungsakts... 347 bb) Maßgeblichkeit der Tätervorstellung.... 349 b) Möglichkeit weiterer Tatausführung (Abgrenzung zum fehlgeschlagenen Versuch)... 350 c) Das Erfordernis eines endgültigen Aufgebens... 352 d) Das Aufgeben beim Unterlassungsdelikt..... 352 2. Die Freiwilligkeit... 353 a) Der Begriff der Freiwilligkeit... 353 b) Freiwilliges Aufgeben der Tatausführung.... 355 c) Unfreiwilliges Aufgeben der Tatausführung... 356 aa) Wesentlich erhöhte Kosten der Tat..... 356 bb) Entfallener oder wesentlich verminderter Nutzen der Tat... 357 cc) Eintritt von Selbstbestimmungsunfähigkeit... 358 3. Das freiwillige Aufgeben der weiteren Tatausführung beim vollendeten Delikt... 359 III. Der Rücktritt nach 24IS.1Var.2undS.2StGB... 360 1. Das systematische Verhältnis von 24 I S. 1 Var. 2 und 24 I S. 2 StGB 360 2. Das ernsthafte Bemühen um Verhinderung der Vollendung..... 360 a) Durch aktives Tun... 360 b) Durch Unterlassen... 363 3. Die Freiwilligkeit... 365 IV. Das systematische Verhältnis der beiden Rücktrittsalternativen..... 366 25. Kapitel. Die Grundstruktur der Beteiligungsformen I. Überblick...... 368 II. Die Struktur der mittelbaren Täterschaft... 370 1. Die mittelbare Erfolgsverursachung... 370 2. Ausdehnung auf verhaltensgebundene Delikte?... 371 3. Besondere Pflichtenstellungen... 372 4. Weitere Strafbarkeitsvoraussetzungen... 372 III. Die Struktur der Mittäterschaft... 373 1. Zurechnung gemeinschaftlichen Handelns..... 373 2. Persönlich zu erfüllende Strafbarkeitsvoraussetzungen... 374 a) Besondere Pflichtenstellungen... 374 b) Subjektive Strafbarkeitsvoraussetzungen..... 375 3. Die Möglichkeit isolierter Mittäterschaft... 376 IV. Struktur und Funktion der Teilnahme... 376 1. Akzessorietät und Strafgrund der Teilnahme.... 376 2. Besondere persönliche Merkmale... 379 a) Die Systematik des 28StGB... 379 aa) Strafbegründende Merkmale ( 28 I StGB)... 379 bb) Strafmodifizierende und -ausschließende Merkmale ( 28 II StGB)... 381 b) Der Begriff des besonderen persönlichen Merkmals... 383 XVIII

aa) Besondere Pflichtenstellungen... 383 bb) Besondere Beweggründe... 384 26. Kapitel. Die Mittäterschaft I. Die Gemeinschaftlichkeit des Handelns... 387 1. Der verbindende Tatplan ( gemeinsamer Tatentschluss )... 387 2. Die Möglichkeit der Verbindung bei den Fahrlässigkeitsdelikten... 388 3. Die Notwendigkeit einer einheitlichen Handlung... 389 4. Die Ausgrenzung von Exzesshandlungen... 391 5. Die sukzessive Mittäterschaft... 392 II. Das erforderliche Maß der Beteiligung... 392 1. Die subjektive Täterlehre..... 393 a) Die Dolustheorie... 393 b) Die Interessentheorie und die heutige Rechtsprechung...... 394 2. Die Tatherrschaftslehre...... 395 3. Tatherrschaft aufgrund interner Entscheidungszuständigkeit.... 397 4. Mittäterschaft aufgrund von normativer Entscheidungszuständigkeit 399 III. Der subjektive Tatbestand der Mittäterschaft...... 400 IV. Mittäterschaft und Unterlassen... 401 1. Gemeinschaftliches Unterlassen... 401 2. Beteiligung an einem Unterlassungsdelikt durch Handeln...... 402 3. Beteiligung an einem Begehungsdelikt durch Unterlassen... 402 V. Der Aufbau einer Mittäterschaftsprüfung... 403 27. Kapitel. Die mittelbare Täterschaft I. Die Notwendigkeit eines Willensmangels des Tatmittlers... 406 II. Das aufgrund eines Irrtums handelnde Werkzeug... 407 1. Die unterschiedlichen Irrtümer... 407 a) Das tatbestandliche Unrecht ausschließende Irrtümer... 407 b) Schuld- und strafzumessungsrelevante Irrtümer... 409 c) Sonstige Irrtümer... 410 2. Notwendigkeit einer Täuschung?... 411 3. Irrtümliche Selbstschädigung... 412 III. Das unter rechtswidrigem Zwang handelnde Werkzeug... 413 1. Intensität des Zwangs... 414 a) Rechtfertigender Zwang... 414 b) Entschuldigender Zwang... 414 c) Sonstiger rechtswidriger Zwang... 414 2. Verantwortlichkeit für den Zwang... 415 3. Erzwungene Selbstschädigung... 416 IV. Das in seiner Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigte Werkzeug..... 417 1. Mangelnde Entscheidungsfähigkeit aufgrund psychischer Krankheit.. 417 2. Mangelnde Entscheidungsfähigkeit aufgrund fehlender Reife.... 418 V. Weitere in Rechtsprechung und Literatur diskutierte Fallgruppen... 419 1. Das austauschbare Werkzeug... 419 2. Das ohne zum Deliktsbild gehörende Absichten handelnde Werkzeug 420 3. Das ohne Sonderpflicht handelnde Werkzeug... 421 XIX

VI. Der subjektive Tatbestand der mittelbaren Täterschaft... 421 VII. Mittelbare Täterschaft durch Unterlassen... 422 28. Kapitel. Die Teilnahme I. Die teilnahmefähige Haupttat.... 425 1. Der Begriff der rechtswidrigen Tat... 425 2. Der Begriff der vorsätzlichen Tat... 425 a) Vorsatz-Fahrlässigkeits-Kombinationen als Haupttat... 425 b) Im Erlaubnistatbestandsirrtum begangene Haupttat... 426 3. Ungeschriebene Anforderungen an die Haupttat... 427 II. Die Anstiftung... 429 1. Das Verursachen des Tatentschlusses... 429 a) Begriff und Feststellung der Kausalität...... 429 b) Die Identität des Tatentschlusses... 431 2. Die Anstiftungshandlung..... 432 a) Der Rat zur Begehung der Tat... 432 b) Bestimmtheit des erteilten Rates... 433 c) Abweichung von dem erteilten Rat... 434 3. Der subjektive Tatbestand der Anstiftung...... 435 III. Die Beihilfe..... 438 1. Der Begriff des Hilfeleistens... 438 2. Die Abgrenzung zum versuchten Hilfeleisten... 440 3. Besondere Formen der Hilfeleistung... 441 a) Die psychische Beihilfe.... 441 b) Beihilfe durch Alltagshandlungen... 442 c) Sukzessive Beihilfe... 444 4. Der subjektive Tatbestand der Beihilfe... 445 5. Beihilfe durch Unterlassen.... 446 29. Kapitel. Versuch und Vorbereitung bei mehreren Tatbeteiligten I. Versuchte mittelbare Täterschaft... 448 II. Beteiligung am Versuch... 450 1. Versuchte Mittäterschaft..... 450 a) Die versuchte Mittäterschaft als täterschaftliche Beteiligung am Versuch... 450 b) Der Beginn des Versuchs der gemeinsamen Tat... 451 c) Der Aufbau der versuchten Mittäterschaft... 453 2. Die Teilnahme am Versuch... 453 3. Der Rücktritt von der Beteiligung am Versuch ( 24 II StGB).... 454 a) Der Ausschluss des Rücktritts durch Aufgeben der weiteren Tatausführung... 455 b) Der Rücktritt bei einer vom Tatbeitrag unabhängigen Vollendung 456 c) Die Abgrenzung zu der Regelung des 24IStGB... 457 III. Versuch der Beteiligung ( 30, 31 StGB)... 457 1. Ursprung und Grundgedanke des 30StGB... 457 2. Die einzelnen Beteiligungshandlungen... 458 a) Versuchte Anstiftung zum Verbrechen ( 30 I und II Var. 2 StGB).. 458 XX

b) Verabredung eines Verbrechens ( 30 II Var. 3 StGB)... 460 c) Bereiterklären zu einem Verbrechen ( 30 II Var. 1 StGB).... 461 3. Der Rücktritt vom Versuch der Beteiligung ( 31 StGB)... 463 30. Kapitel. Die echte Konkurrenz (Tateinheit und -mehrheit) I. Begriff und Funktion der Konkurrenzlehre... 465 II. Die gesetzliche Regelung der 52 55StGB... 466 1. Die Tatmehrheit... 466 2. Die Tateinheit... 467 3. Reformüberlegungen... 468 III. Die Unterscheidung zwischen Tateinheit und Tatmehrheit... 469 1. Eine Handlung im natürlichen Sinne... 469 2. Tatbestandliche Handlungseinheit... 470 3. Natürliche Handlungseinheit... 472 a) Bei mehrmaliger Verwirklichung des gleichen Tatbestands.... 472 b) Bei Verwirklichung unterschiedlicher Tatbestände... 472 c) Zwischen Handeln und Unterlassen... 473 4. Die fortgesetzte Tat... 474 IV. Hinweise für die Fallbearbeitung... 474 31. Kapitel. Die scheinbare Konkurrenz (Gesetzeseinheit) I. Grundgedanke und Überblick.... 476 II. Die Funktionen der Gesetzeseinheit... 476 III. Die Erscheinungsformen der Gesetzeseinheit...... 477 1. Die Spezialität... 477 2. Die Subsidiarität... 479 3. Die Konsumtion... 481 4. Die gleichartige Gesetzeseinheit... 484 Allgemeine Hinweise zu den Aufbauschemata... 487 Verzeichnis der Aufbauschemata...... 488 Sachverzeichnis...... 489 XXI