Das Nichtkampf-Prinzip Konzeption

Ähnliche Dokumente
Bleib-Cool-Training. Gewaltprävention und -intervention für Kinder und Jugendliche

Referentin: Sofia Michaela Klonovsky

Weiterbildung für Approbierte PP/KJP. Zusatzbezeichnung Systemische Therapie. Baustein. Theorie

Berufsleitbild Schulpsychologie Baden-Württemberg

Schulsozialarbeit. Soziale und familiäre Problemlagen machen vor keiner Schule halt

Coaching Konzept. Coaching im Business. Martin Ott, Nürtingen November 2012

Strategische Implementierung und Positionierung von Coaching im Unternehmen

Kompetenztraining. Beratung, Therapie Prävention, Soziales. Junge Menschen. und Fachkräfte. Eltern. für

Glück macht Schule - die Ziele

1.1 Soziale Kompetenzen Soziale Kompetenzprobleme Soziale Kompetenzen als Ressourcen 10

Kinder streiten, Jugendliche provozieren... und wir?

Psychologische Faktoren im Krankheitsverlauf. Myelomtage Heidelberg Patiententag

Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexueller Missbrauch

Faustlos. Programm zur Förderung. sozialer und emotionaler Kompetenzen. und zur Gewaltprävention

Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung (WBS)

Beratung im schulischen Kontext BERATUNG KONTAKT. Coaching Supervision Systemberatung. Aufsicht Führung. Psychologische. Unterricht Ausbildung

Kinder und häusliche Gewalt

Praxis für Beratung. Gib mir die Hand und entdecke mit mir die Welt. Ihrem Wohlergehen verpflichtet

Leitbild. 1. Identität und Auftrag

Konzept Gewaltprävention. Umgang mit Gewalt in der Gemeinschaftsschule Harksheide

ANTIGEWALT-KONZEPT DER EICHENDORFF-GRUNDSCHULE

Mitteilung zur Kenntnisnahme

Betriebsinterne Mediation

Die Bedeutung von Gesundheitsförderung und Prävention in Kindertageseinrichtungen

F a i r P l a y. Soziales Kompetenztraining Gewaltpräventions-Programm -Grundschule- Neue Wege gehen!

Weiterbildung zum Coach

Pädagogische Strategien der Suchtprävention

Rollenkonflikte. Eine Präsentation von. Sabrina Schiepe, Kai Fauser & Marvin Greiner

Schulsozialarbeit. in der Haupt- und Realschule Neuenhaus

Komplexes Lernen im BeWo. Sabrina Weber 1

Achtsamkeitspraxis Reutlingen

Burnout-Prävention - ein Element des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Konzeption der. Schulsozialarbeit. an der Astrid-Lindgren-Schule in der Stadt Schwentinental

Soziales Training der Klassen 5 / 6 und 7

Fortbildungsübersicht des Heilpädagogischen Fachdienstes für Kindertageseinrichtungen. Januar bis Juli 2013

Inhalt. Übersicht über die Anregungen, Übungen und Materialien 7 Vorwort der Herausgeber 9 Vorwort: ein Erfahrungsbericht 10

Auf mich kann ich zählen! Wege zu mehr Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

Neue Autorität in den Hilfen zur Erziehung

Leitlinien für eine gelungene Prävention Prof. Dr. Udo Rudolph Professur Allgemeine und Biopsychologie, TU Chemnitz

Schulsozialarbeit an der Albert- Einstein- Schule. Konzeptionelle Überlegungen

Sport. August Handreichung zum Lehrplan für die Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium

A n g e b o t e s c h u l b e z o g e n e r J u g e n d s o z i a l a r b e i t a u s S i c h t d e r J u g e n d h i l f e P a n k o w

Praxis und erfolgreiche Strategien der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

Resilienz Die Kraft in der Krise. Dipl.-Psych. Anke Uhlemann AML Institut Systeme Milton Erickson Institut Bonn MEG

Arche Kind & Familie. Mehrfach belastete Familien unterstützen Kindeswohl sichern

Keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit - 10 Folien zum 10. Geburtstag am

Trainer- und Beraterprofil

Gewalt und Deeskalation am Arbeitsplatz

Methoden der Sozialen Arbeit in der Schule

Gewaltlos macht Schule

stark.stärker.wir. das schulische Präventionskonzept des Landes Baden-Württemberg Referent Peter Heckmann Präventionsbeauftragter

Familien stärken - famiglie più forti - renfurzé la families Entwurf Maßnahmenpaket im Bereich Trennung und Scheidung

Coaching. Moderation Mediation Coaching Methoden d. Konfliktmanagements im Vergleich WS 2007/2008 / FU Berlin Dr. Ulrike Schraps

Mit der Bona Dea Coaching Weiterbildung entdecken Sie das Beste in sich und anderen.

Das Projekt Giraffentraum

com-muni: Professionelle Personal- und Organisationsentwicklung aus Nordhessen

Workshop Streitkultur an Schulen

Qualität der beruflichen Bildung durch qualifizierte Ausbilder/innen. 13. Hochschultage Berufliche Bildung

ICH, LIEBE UND TRAUMA IM PÄDAGOGISCHEN ALLTAG

Prinzip Nachhaltigkeit PädagogischeÜberlegungen zum professionellen Selbstverständnis von Jugendsozialarbeit an Schulen

Semester total Anzahl Lektionen

Psychologische Praxis Hermann Meidinger. Psychologische Psychotherapie Supervision Coaching Fortbildung

Der Kurs: HypnosystemCoaching

Gewaltprävention an den Schulen Runder Tisch Landkreis Ostallgäu

Förderung der SOZIALEN KOMPETENZ

Die fachpraktische Ausbildung im Fachbereich Sozialwesen. Aufgaben und Ziele der fachpraktischen Ausbildung

Kompetenzen entfalten, Stärken nutzen. Seminarreihe für hauptamtliche Führungs- und Potentialkräfte der Malteser

Workshop «Tina und Toni» und «Amidou»

Lehrgang: Coaching als modernes Führungsinstrument

Was macht Kinder stark?

Wie Beziehung Kinder und Erwachsene stark macht

Systemisches Handeln und politisches Verständnis aus Sicht der Sozialpädagogischen Familienhilfe


Bedeutung. Gegenteil Eskalation Synonyme: Entspannung Entkrampfung Entschärfung

Gewaltfrei Lernen. Soziales Lernen in Bewegung zur Förderung von Teamwork und der Handlungsfähigkeit bei Konflikten

Coaching - Zertifikatsstudium / Weiterbildung u.a. in Köln, Frankfurt a.m., Berlin, Hamburg,

Das Konzept des Mentorings: Vom Kindergarten bis in die Schule D I P L. - P S Y C H. STEPHANIE L A U X

Gewaltfrei Lernen. Soziales Lernen in Bewegung zur Förderung von Teamwork und der Handlungsfähigkeit bei Konflikten

Therapiebedürftige Kinder und Jugendliche im Schulalter. Erfahrungen aus psychotherapeutischer Sicht und präventive Ansätze

Change Management. Daten & Ausarbeitungen des BDU-Fachverbands. Februar 2013

Gestaltungspädagogik in der Sozialen Arbeit

Praktikumsbericht Mein Praktikum in der RPK-Karlsbad

Ausbildung zur Supervisorin und zum Supervisor EASC. am Institut intasco in Dortmund

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. Ghandi PROZESSBEGLEITUNG

Berufsspezifische Kompetenzfeststellung für: Kompetenzfeststellung durchgeführt durch:... Name: Vorname: NIQ-Chiffre : Geburtsdatum: Geschlecht: m

Kinderschutzbund Köln Kinderschutz-Zentrum. Elterncafé und Spiel-Raum: Frühe Hilfen für Familien. im Kinderschutz- Zentrum Köln

Weiterbildung betragen 1990 Euro (in Raten zahlbar) je Teilnehmer/in

GESPRÄCHSKULTUR STRESSBEWÄLTIGUNG & LEBENSKUNST

Sturmsegler - gegen psychische Gewalt e.v. Herzlich Willkommen zum Vortrag Mobbing und Bossing Ursachen und Auswege

Fachtag des Systemischen Zentrums. Systemisch-interkulturelle Arbeit mit MigrantInnen und Flüchtlingen

BOOT. ARBEIT MIT MENSCH & ORGANISATION aus buddhistischer Sicht orientierte Organisationstransformation. 5-teilige Blockausbildung Köln ab 2009

Was ist Mediation? Ein Verfahren der Konfliktlösung. Vermittlung in Streitfällen durch eine neutrale dritte Person, den/die MediatorIn

Das Altern meistern:

Vielfalt als Herausforderung Voraussetzungen

Das Seminarspektrum von Profitraining

Sicherheit und Prävention

Transkript:

2012 Das Nichtkampf-Prinzip Konzeption Centrum für Potenzialentfaltung und Gewaltfreiheit 31863 Coppenbrügge / Bessingen Schwefelborn 20 Tel.: ++ 49 (0) 5159-9695315

Gliederung a) Deeskalation b) IchStärke c) Nichtkampf 1 a) Deeskalation Überwinden des Zweikampf-Geistes Täterveränderung Bewältigungskompetenzen stärken Täter-Opfer-Ausgleich Konflikt-Eigenempathie stärken Anti-Gewalt-Körpertherapie b) IchStärke Ressourcen optimieren Potenziale aktivieren Desorientierung auflösen Ichschwächen bewusst machen Friedensorientierung stärken Antigewalt-Maßnahmen c) Nichtkampf Zu nichts und niemanden in einer Kampf- oder Konflikthaltung stehen Gewaltfreie Verhaltensstärkung Eigenmotivation stärken Gewaltfreie Übungen in Konfliktsituationen, die den Aggressor überzeugen Innere Kräfte mobilisieren

Ziele Globalisiertes Handeln Nichtkampf vs. Kampf IchStärke vs. Ichschwäche Nichtkampf-Bewusstsein fördern Soziale Erfolge generieren Selbstbestimmung stärken Eigene Fähigkeiten erkennen und ausbauen Friedensorientierung Menschen für sich selbst zu begeistern Optimierung von Ichstärke 2 Zielgruppen Fachpersonal im sozialpädagogischen Bereich Ambulante Therapie-Trainingsmaßnahmen Stationäre Therapie-Trainingsmaßnahmen Körperliche und verbale Antigewalt-Orientierung Jugendlicher Ausbildung von MultiplikatorInnen Supervisionen Mikro-Coaching für Sozialprofis Konzeptionelle Ausrichtung Gewaltverhalten in der Gesellschaft verhindern, auflösen und friedfertige Wege aufzeigen Die dafür notwendigen Haltungen im Menschen unterstützen und stabilisieren Friedensbegeisterung fördern Potenziale im Menschen entdecken helfen Hilfe zur Selbsthilfe Konfliktlösungen im Menschen integrieren

Wachstumsstabilisierende Selbstmotivation fördern 3 Besonderheiten Verlust des gewalttätigen Wertegleichgewichts beim Täter auflösen Potenzialorientierung im Täter wecken Selbsterkennen des Zweikampfgeistes als Verdrängungs- und Gewaltmotivator Innere Überzeugungskraft zur Anwendung zerstörerischen Verhaltens auflösen Psychotherapeutische Intervention gegen Gewalt: Therapie der Gewaltsucht Nichtkampf-Therapie Training NTT Nichtkampf-Prinzip Pädagogische Grundlagen Lernspaß einbinden Wahrnehmung von win win-situationen schulen Eigenkontrolle fördern Bindungsbeziehungen festigen Lernbegeisterung entwickeln Sozialpädagogische Spieltrainings und Methoden anwenden Psychologische Grundlagen Psychosoziale Kompetenzen fördern Emotionale Eigenkontrollen stärken Konfliktprobleme auflösen Konfliktstandfestigkeit wandeln Selbstwirksamkeit und Selbstoptimierung einstudieren Gewalttherapie und Aggressionsforschung Systemisches Vorgehen und Schematherapie

Selbstverständnis Du bist die und Deine Methode! Humanistisches Menschenbild Neuropsychologische Grundkenntnisse Die gute Gestalt als Motivator zur Selbstoptimierung Menschlichkeit siegt Die Lehre vom guten Ich Selbstbestimmtheit vs. Fremdbestimmung Demokratisches Freiheitsempfinden Gewaltfreiheit und gewaltloser Widerstand 4 Nichtkampf: Ziele Kooperativität als höchstes Verhaltensangebot Kampfbereitschaft minimalisieren Gesundheitsförderung (Salutogenese u. Koheränzempfinden stärken Bewegung und gesunde Nahrung erhöhen die Ichstärke) Mentale Ausgeglichenheit fördern Verständigung und ein Miteinander stabilisieren Selbstoptimierung und IchStärke integrieren Die Lehre von der richtigen Information als Quelle zum Ich- Wachstum Gewaltloser Widerstand, falls Widerstand erforderlich wird Arbeitsweise Führungskräfte unterstützen Alternativen zur Kampfkultur zugänglich machen Bildungspotenziale und Selbstwirksamkeit aufzeigen Trainingstherapeutische Evaluation Stationäre und ambulante Vorgehensweisen unterstützen

Trainings für IchStärke anleiten Kooperative Konfliktbewältigung 5 Ziele und Leistungen unserer Arbeit Stationäre und ambulante Therapie Trainings / Sozialtrainings Gewaltprävention Antigewalt-Arbeit Körpertherapie Deeskalation / Mediation Optimierung von IchStärke psychosozialen Stärkung in Konflikten präventive Logistik Verhaltensprävention Gewalttherapie Gewaltfreie Kommunikation / Bedürfniszentrierte Kommunikation Kenntnisse in extrem aggressiven Konflikten Motivationale Psychotrainings Souveränitätstrainings für Sozialprofis Qualitätsoptimierung für Sozialprofis Supervision Evaluation der eigenen Konzepte durch externe Profis Stärkung der Konfliktfähigkeit für Schüler und Lehrer Individuelle Projekterstellung Unterstützende Mitarbeit bei Projekten Qualitätsentwicklung / Qualitätssicherung Interdisziplinäre Vorgehensweise und Kompetenz Rotation der Kompetenzteams Supervision / Intervision

Weiterbildung Zusammenarbeit mit Experten in der Gewaltarbeit und Gewaltforschung Wissenschaftliche Methoden und Forschung Wissensaustausch mit Praktikern 6 Mitarbeiter Kreatives und interdisziplinäres Betätigungsfeld Unterschiedlichste Ausbildungen Abgeschlossenes Studium bzw. Erzieherausbildung Arbeit am Menschen (nicht im Büro oder der Verwaltung) Gesunde Selbsteinschätzung Weiterbildung in sozialen Berufsfeldern Hohe Konfliktfähigkeit Kenntnisse in der Mediation Geringes Hierarchiedenken Kenntnisse als SeminarleiterIn