Klausur Medieninformatik I

Ähnliche Dokumente
Klausur Medieninformatik I

Klausur Medieninformatik I

Klausur Digitale Medien

Klausur Digitale Medien

16 - Kompressionsverfahren für Texte

Probeklausur Digitale Medien

Kompressionsverfahren für Texte

Klausur Einführung in die Wirtschaftspolitik

Klausur Informatik. Es sind keinerlei Hilfsmittel (Literatur, Taschenrechner, usw.) zugelassen.

Klausur Einführung in die Wirtschaftspolitik

Klausur Einführung in die Wirtschaftspolitik

Klausur Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL III)

Klausur zur Vorlesung Ausgewählte Kapitel der Ingenieurmathematik

2. Digitale Codierung und Übertragung

Klausur. Softwareentwurf. 14. Februar 2011 Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Masterprüfung Spezialisierungsmodul Organisation und Führung Wintersemester 2016/17, 14. März 2017

Zur Bearbeitung der Prüfungsaufgaben dürfen keine weiteren Unterlagen (Skripte, Mitschriften, Gesetzestexte u.ä.) genutzt werden.

Klausur. Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL III)

Klausur über den Stoff der Vorlesung Grundlagen der Informatik II (90 Minuten)

Fortgeschrittene Methoden des IT-Projektmanagements

Klausur Algorithmen und Datenstrukturen

Einführung in die Informatik II Aus der Informationstheorie: Datenkompression

Klausur Algorithmen und Datenstrukturen II 29. Juli 2013

Klausur. Softwareentwurf. 22. März 2011 Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Informatik für Ingenieure (InfIng)

Hauptklausur zur Vorlesung Bildverarbeitung WS 2002/2003

Bachelorprüfung Organisation und Führung Sommersemester 2012, 2. August 2012

Klausur. Softwareentwurf. 13. März 2013 Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Klausur Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL III)

Lineare Algebra für Informatiker Abschlussklausur

Musterklausur zur MSc-Vorlesung Entscheidungsverhalten

Einführung in die Informatik und Medieninformatik

Name:... Matr.-Nr... Bearbeitungszeit: 120 Minuten. Lesen Sie die Aufgaben jeweils bis zum Ende durch; oft gibt es hilfreiche Hinweise!

Fachhochschule Stuttgart Prof. Uwe Schulz 5. Juli 2006 Hochschule der Medien Klausur Informatik, EDV-Nr (42021) Seite 1 von 4

ÜBUNGSKLAUSUR Studienhalbjahr: 2. Semester. Datum: 20. Juli 2016 Bearbeitungszeit: 90 Minuten. Modul: T2INF Dozent: Stephan Schulz

Klausur. Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL 3)

Klausur zur Vorlesung Aktuelle Probleme der Wirtschaftspolitik (Prof. Dr. Thomas Straubhaar) Sommersemester Termin:

Prüfungsklausur Entwicklungswerkzeuge und Software-Architektur Ergebnis der Klausur

Klausur. Einführung in die Wirtschaftspolitik (AVWL III) O Bachelor O Diplom O

2.7 Der Shannon-Fano-Elias Code

Klausur. Softwareentwurf. 04. Februar 2013 Bearbeitungszeit: 120 Minuten

Mitschriebe Literatur Taschenrechner

Klausur zur Linearen Algebra I

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT)

Datenstrukturen und Algorithmen (SS 2013) Prof. Dr. Leif Kobbelt Thomas Ströder, Fabian Emmes, Sven Middelberg, Michael Kremer

Vorname:... Matrikel-Nr.:... Unterschrift:...

Klausur Algorithmen und Datenstrukturen II 10. August 2015

Klausur Einführung in die Wirtschaftspolitik

Klausur. Name: Vorname: Matrikel-Nr.: Studiengang: Semester: Bitte tragen Sie auf jede Seite der Klausur Ihre Matrikelnummer.

Probeklausur in Datenmanagement SS : ; 15:15 16:45 Uhr (Raum R1.007) : Aufgabensatz (Deckblatt, 5 Aufgaben auf 6 Blättern)

Klausur zur Vorlesung. Grundlagen der Technischen Informatik (GTI) und. Grundlagen der Rechnerarchitektur (GRA)

Nachholklausur zur Vorlesung: Einführung in die objektorientierte Programmierung mit Java WS1415

Theoretische Informatik: Berechenbarkeit und Formale Sprachen

Digitale Medien. Vorlesung: Heinrich Hußmann Übung: Renate Häuslschmid. Übung zur Vorlesung

Name:... Vorname:... Matr.-Nr.:... Studiengang:...

Klausur Algorithmen und Datenstrukturen

Digitale Medien. Übung zur Vorlesung. Vorlesung: Heinrich Hußmann Übung: Renate Häuslschmid

Michael Bender Martin Brill. Computergrafik. Ein anwendungsorientiertes Lehrbuch. 2., überarbeitete Auflage HANSER

Computergrafik. Michael Bender, Manfred Brill. Ein anwendungsorientiertes Lehrbuch ISBN Inhaltsverzeichnis

SoSe 2015 Klausur zur LV 36654: Einführung in 28. Juli 2015 die Methoden empirischer Forschung. Name: Studiengang: B.A. M.A.

Klausur Algorithmen und Datenstrukturen

Prof. Dr. Peter Knauber. Name:... Vorname:... Unterschrift:...

Name:... Vorname:... Matr.-Nr.:... Studiengang:...

Übung zur Vorlesung. Digitale Medien. Vorlesung: Heinrich Hußmann Übung: Renate Häuslschmid, Hanna Schneider

Klausur: Ökonomische Theorie der Politik Termin: Prüfer: Univ.-Prof. Dr. J. Grosser. Maximale Punktzahl. Summe 100.

Basisinformationstechnologie II

Klausur zum Kurs Verteilte Systeme (1678) am 3. März 2012

Übungsklausur WS 13/14

Informationsrepräsentation und Multimediales Lernen

Klausur Informationstheorie und Codierung

Einführung in die Informatik und Medieninformatik

FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT

Eine verlustbehaftete Komprimierung ist es, wenn wir einige Kleidungsstücke zu

Klausur Datenbanken Wintersemester 2009/2010 Prof. Dr. Wolfgang May 2. Februar 2010, Uhr Bearbeitungszeit: 90 Minuten

Klausur zur Vorlesung Aktuelle Probleme der Wirtschaftspolitik (Prof. Dr. Thomas Straubhaar) Wintersemester 2007/ Termin:

Mitschriebe Literatur Taschenrechner

Klausur Algorithmen und Datenstrukturen

Klausur zur Algebra und Zahlentheorie für Lehramt Gymnasium

Klausur zu Verteilte Anwendungen SS 2004 (Prof. Dr. J.Schlichter, Dr. W.Wörndl)

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Informatik Institut für Simulation und Graphik Prof. Dr. Holger Theisel

Probeklausur zur Vorlesung. Diskrete Mathematik. Aufgabe Σ Erreichbare Punkte (+ 8) Erreichte Punkte Note

DAP2 Probeklausur. Matrikelnummer Vorname Nachname. Datum: 24. Juli C. Sohler A. Krivo²ija, A. Rey, H. Sandvoÿ

Klausur Nichtsequentielle Programmierung

1 Einführung. Bildformate Analyse der LSB-Ersetzung Weitere steganographische Algorithmen. Syndromkodierung in der Steganographie

Name: Matr.-Nr. Bitte beachten Sie: 1. Nennen Sie eine sinnvolle deutsche Übersetzung des englischen Begriffs Usability.

Klausur Rechnernetze für Studierende des Studiengangs Scientific Programming und Auszubildende zum Beruf des Math.-Tech. Software-Entwicklers

Transkript:

Klausur Medieninformatik I Universität Hildesheim WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 Name Vorname Matrikelnummer Studiengang Semester Abschnitt f Bachelor f Master Prüfungsgebiet f Algorithmen f Medieninformatik Unterschrift Tarnname (Aushang) Tarnname ID 1 Ablauf der Prüfung (Bitte aufmerksam lesen) Für den Ergebnisaushang ist ein Tarnname erforderlich. Ein eindeutiger Name wird vorgeschlagen. Die Blätter sind mit dem vorgeschlagenen Tarnnamen beschriftet und so eindeutig zuzuordnen. Die Klausur umfaßt insgesamt 14 Seiten. Die Bearbeitungszeit beträgt 120 Minuten. Während der letzten 15 Minuten darf nicht abgegeben werden. Die Klausur besteht aus vier Frageblöcken, in denen jeweils 10 Punkte erreichbar sind. Bearbeiten Sie alle Aufgaben auf dem Blatt mit der Aufgabenstellung. Verwenden Sie ggfs. die Rückseiten der Aufgabenblätter. Zusätzliches Papier wird auf Anfrage gestellt. Markieren Sie zu welcher Aufgabe das zusätzliche Blatt gehört und notieren Sie Ihren Tarnnamen und die Klausur-ID. Es sind keine Hilfsmittel zur Klausur zugelassen. Dies gilt insbesondere für das Skript bzw. die Folien, Bücher oder sonstige Veröffentlichungen, sei es im Original, in Kopien oder in Abschriften. Jede Form von Nachbarschaftshilfe ist zu unterlassen. Mobiltelefone, Notebooks, Smartwatches und ähnliche Geräte sind ausgeschaltet nach Anweisung der Aufsicht aufzubewahren. Täuschungsversuche führen auch bei nachträglicher Feststellung zum automatischen Nichtbestehen der Prüfung. Mit der Teilnahme an der Klausur erklären Sie Ihre Prüfungsfähigkeit. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 1/14

1 Aufgabe: Geschichte und informatische Grundlagen 1.1 on-line System Sie haben in der Vorlesung die Arbeiten von Douglas Engelbart kennengelernt. Beschreiben Sie das unter seiner Leitung entstandene on-line System (NLS). Diskutieren Sie die Bedeutung seiner Arbeiten für die Entwicklung interaktiver Systeme. 1.2 Kompressionsverfahren Erläutern Sie den Unterschied zwischen verlustfreien und verlustbehafteten Kompressionsverfahren. Geben Sie jeweils ein Beispiel an. Gibt es verlustbehaftete, universelle Kompressionsverfahren? Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 2/14

1.3 Digitalisierung von Schallplatten Sie haben die Stereo-Aufzeichnung eines Konzertes für zwei akustische Gitarren auf analoger Schallplatte vorliegen und möchten für die Digitalisierung Störgeräusche (Gläserklirren, leises Rauschen, Knacken der Schallplatte) loswerden. Beschreiben Sie kurz zwei Möglichkeiten, wie Sie die störenden Geräusche im konkreten Beispiel entfernen können. 1.4 Huffman-Codierung Gegeben ist das Wort BARBARELLA. Ordnen Sie die Buchstaben absteigend nach ihrer Häufigkeit und generieren Sie den Baum für einen Huffman-Code. Überführen Sie das Wort BARBAR mittels des generierten Code in eine Huffman-codierte Bitfolge. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 3/14

1.5 LZW-Dekomprimierung Sie erhalten folgende LZW-codierte Nachricht: {82, 79, 77, 256, 257} Wie lautet die Originalnachricht? Führen Sie dazu den LZW-Decodieralgorithmus durch, indem Sie unten stehende Tabellen vollständig ausfüllen. LZW-Decodierung: Wörterbuch: Lese Decodierter Wert Index Wert 77 M 79 O 82 R 256 Originalnachricht: Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 4/14

2 Aufgabe: Kognitive Grundlagen und Bilder 2.1 Chunking Was versteht man in der Kognitionspsychologie unter Chunking? Erläutern Sie das Konzept anhand eines Beispiels. 2.2 Motorik Erläutern Sie die Begriffe open loop control und closed loop control aus dem Bereich der Motorik. Veranschaulichen Sie die beiden verschiedenen Kontrollprozesse anhand eines Beispiels. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 5/14

2.3 JPEG-Kodierung Erläutern Sie kurz den Prozeß der JPEG-Komprimierung. Welche Schritte werden durchgeführt? Erklären Sie diese kurz. In welchen Schritten wird komprimiert? Welche Schritte sind verlustbehaftet? 2.4 Bildbearbeitung Sie wollen eine Rastergraphik verkleinern (herunterskalieren). Erläutern Sie, welches Problem hierbei auftreten kann. Wie können Sie dem entgegenwirken? Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 6/14

2.5 Farbwahrnehmung Erläutern Sie anhand der folgenden normalisierten spektralen Absorptionskurven der menschlichen Sehzellen wie der Farbeindruck der Farbe Cyan (etwa 485nm) einmal durch Licht einer Wellenlänge und einmal durch Mischung von Grundfarben erzeugt werden kann. Wie nutzt man diesen Effekt beispielsweise bei LCD-Monitoren aus? Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 7/14

3 Aufgabe: Video und Graphik 3.1 Immersion Was versteht man unter Immersion? Warum gelingt die Immersion im Kino eher als vor einem kleinen Bildschirm? Nennen Sie weitere Effekte, die bei der Immersion des Betrachters helfen können. 3.2 Video-Kompression Erläutern Sie, was man bei der Video-Kompression jeweils unter Intra-Frame-Kodierung und Inter- Frame-Kodierung versteht. Erklären Sie ein Verfahren der Inter-Frame-Kodierung genauer. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 8/14

3.3 Animation Was versteht man unter einer Keyframe-Animation? Kennen Sie eine Codierung (ein Bildformat), in dem Keyframe-Animationen spezifiziert sind? Um welches Format handelt es sich dabei? Können Sie kurz andere Methoden der Animation nennen? 3.4 Painter s-algorithmus Wozu dient der Painter s-algorithmus? Beschreiben Sie den Algorithmus kurz. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 9/14

3.5 Cohen und Sutherland Der Algorithmus von Cohen und Sutherland dient zum Line-Clipping in der 2D-Rendering-Pipeline. Erläutern Sie das Prinzip dieses Verfahrens anhand der folgenden Graphik. Teilen Sie hierzu den gezeigten Vektorraum in Teilbereiche ein und bezeichnen Sie diese. Der Viewport (Sichtfenster) ist durch das gestrichelte Rechteck gekennzeichnet. In der Graphik sind ferner die Geraden A, B und C gegeben. Führen Sie das Verfahren von Cohen und Sutherland jeweils für diese Geraden durch. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 10/14

4 Aufgabe: 3D-Graphik und Weitere Medientypen 4.1 Sakkaden Das Auge sieht nur in einem engen Bereich von wenigen Grad wirklich scharf. Erläutern Sie, was man unter Sakkaden versteht, und wie diese beim Lesen von Text helfen. Benutzen Sie gerne folgenden Textausschnitt zur Illustration. 4.2 Multicodalität und Multimodalität Erläutern Sie die Begriffe Multicodalität und Multimodalität. Geben Sie jeweils ein Beispiel für multimodale und multicodale interaktive Systeme an. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 11/14

4.3 Subpixel-Rendering Erläutern Sie den Begriff Subpixel-Rendering. Benutzen Sie gerne eine illustrierende Graphik. Welche Vorteile hat Subpixel-Rendering? Welche Nachteile gibt es? Welches technische Detail muß beim Einsatz von Subpixel-Rendering besonders beachtet werden? 4.4 Repräsentation Neben Polygon-Meshes haben Sie in der Vorlesung noch weitere Verfahren zur Repräsentation von 3D-Körpern kennengelernt. Eines davon waren Extrusions- und Rotationskörper. Erläutern Sie diese Form der Repräsentation. Benutzen Sie gerne eine illustrierende Graphik. Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 12/14

4.5 Shading Erläutern Sei die folgenden lokalen Shading-Verfahren: Flat Shading Gouraud Shading Phong Shading Benutzen Sie gerne erläuternde Graphiken. Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile? Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 13/14

Bewertungsbogen Aufgabe 1 Punkte Aufgabe 1 Aufgabe 2 Punkte Aufgabe 2 Aufgabe 3 Punkte Aufgabe 3 Aufgabe 4 Punkte Aufgabe 4 Datum Prüfer Gesamtpunkte Datum Zweitprüfer Note Medieninformatik I WiSe 2014/2015 Dr. Jörg Cassens 08.04.2015 14/14