Jörg Domann 2016 Ervolution 1
ÜBER MICH joerg.domann@ervolution.de 1990-1995 TU Dresden Fakultät für Informatik 1995-2000 SoftEd Systems 2000-2006 Accenture 2006-heute Ervolution Projektmanagement Programmmanagement Geschäftsprozessmanagement www.ervolution.de einfach mal reinschauen Telekommunikation Finanzdienstleistungen Logistik IT-Dienstleistungen 2016 Ervolution 2
Cargo Cult Scrum Agile Begriffe werden übernommen ohne die agilen Werte und Prinzipien zu leben. Team und Organisation diskutieren nicht auf der Sachebene. Positive Effekte der Methodik stellen sich nicht ein. Versteh, warum Du etwas tust! Wenn nicht, frag nach! Gehe raus aus Deiner Komfortzone! Sei überzeugt von dem, was Du vorhast, wenn nicht, probiere es aus! Hintergrundquelle: https://youtu.be/qmlye2ks0-y 2016 Ervolution 3
Sich in der Methodik verkünsteln Das Team verwendet zu viel Zeit darauf, über die Methodik zu diskutieren. Mitglieder stellen wiederholt Methodik- Details in Frage. Tasks bleiben liegen, Stories werden nicht rechtzeitig fertig. Produkt rutscht aus dem Fokus. Den operativen Fokus auf die Erledigung von Tasks uns Stories legen. Prozessdiskussionen auf die Retrospektive vertagen. In der Retrospektive auch mal wagen, etwas Neues auszuprobieren. Mittelfristige/strategische Auswirkungen beachten! 2016 Ervolution 4
Ziele können je nach Zeithorizont unterschiedlich und scheinbar widersprüchlich sein Strategisch Auf langfristige Ziele ausrichten Jahre 100% Testabdeckung Taktisch/ Mittelfristig Abstimmen und Koordinieren Wochen Testautomatisierung Operativ Einfach mal machen! Tage Testen 2016 Ervolution 5
Agil = Das Ziel definieren wir später. Der Scope ist in seiner Breite nicht erkennbar. Das Releaseburndownchart kann nicht erstellt werden. Das Team findet keine optimale Lösung. Das Minimal Viable Product wird später als möglich erreicht. An den Product Owner: Vervollständige das Backlog mindestens bis zum nächsten Release! Besprich es mit dem Team in voller Breite! Spare an Details für ferne, niedrig priorisierte Stories! Verfeinere das Backlog schrittweise! 2016 Ervolution 6
Idee: Jeff Patton 2016 Ervolution 7
Die Definition of Done vernachlässigen Themen wie Refactoring, Testautomatisierung und Datensicherheit werden unzureichend betrachtet. Hoher Fertigstellungs- Druck auf das Team. Eine Welle notwendiger Nacharbeiten baut sich auf. Das Team ist auch ohne neue Stories ausgelastet. PO sollte mit dem Team einfachere, kleinere Stories definieren und stärker priorisieren. Scrum Master sollte mit Augenmaß auf die Einhaltung der DoD hinweisen und pragmatische Lösungen suchen. Entwicklungsfremde Tätigkeiten (temporär) auslagern. 2016 Ervolution 8
Die Definition of Done überladen DoD verweist auf 354 Seiten Security-Handbuch, 512 Coding Guidelines, 366 Architektur-Paradigmen und zahlreiche weitere Unternehmensrichtlinien. Pragmatische Reduktion auf das Wesentliche. Bei Bedarf Checklisten zur schnellen Identifikation relevanter Regeln. Ersteller der Richtlinien als Stakeholder bereits bei der Backlogerstellung einbeziehen. 2016 Ervolution 9
number of. open story points Burndowncharts? Machen nur Arbeit! Team entscheidet: Sprint- Burndown brauchen wir nicht. Product Owner kann kein Releaseburn-downchart sprints erstellen, weil er Versuchung Nr. 3 erlegen ist. Der Scrum Master hütet die Methodik nicht. Die Ziele des Scrum-Teams open story points und der Organisation sind nicht deckungsgleich/gleichgerichtet. time Scrum Master übernimmt die Erstellung des Sprintburndowncharts. Update direkt nach dem Daily! Product Owner erstellt das Releaseburndownchart. Egal in welchem Zustand, publiziert die Charts im Team-Raum (Monitor, Papier)! 2016 Ervolution 10
Burndowncharts? Machen nur Arbeit! 2016 Ervolution 11
H Auf den Experten warten Teammitglied wartet auf den Securityspezialist um ein neues Zertifikat zu erhalten. Entwickler wartet auf den Tester und seine Bugs. Product Owner wartet auf die Anforderungen der Stakeholder. WARTEN IST KEINE TASK! Motiviere das Team, sich weiterzubilden. Schaffe Teamgeist! Im Ziel ist man, wenn der letzte über die Linie ist, nicht der erste! Wende die Fast- Forward-Strategie an. 2016 Ervolution 12
Wozu ein Big Picture? Ich habe doch das Backlog! Das Produkt entwickelt sich zum Flickenteppich. Kunden werden nicht erreicht. Das Management ist mit den Entwicklern unzufrieden. Die Product Vision ist unbekannt, veraltet oder nicht vorhanden. Erstelle eine fachliche Übersicht über Dein Produkt. Die Darstellungsmittel sind vielfältig und abhängig vom Produkt: Story Map Funktionale Architektur in Schichten Mind Map Pyramidendarstellung 2016 Ervolution 13
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Q & A Ihre Visitenkarte joerg.domann@ervolution.de 2016 Ervolution 15