Neue Institutionenökonomik

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Mathias Erlei, Martin Leschke, Dirk Sauerland Neue Institutionenökonomik / 1999 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart

VORWORT VII KAPITEL 1: GRUNDLAGEN 1 1. Ökonomik als Wissenschaft 1 1.1. Das Homo-oeconomicus-Modell 1 1.1.1. Grundgedanken des Modells 2 1.1.2. Illustration des Modells: Der optimale Konsumplan des Haushalts 7 1.2. Das Satisficing-Modell.". 9 1.2.1. Grundgedanken des Modells 9 1.2.2. Illustration des Modells: Der zufriedenstellende Konsumplan des Haushalts 12 1.3. Maximizing versus Satisficing - Ein Vergleich der Positionen 14 1.4. Aufgaben der Ökonomik: Positive und normative Theorie 16 1.5. Analytische Instrumente der Ökonomik: Formale und nichtformale Theorie... 21 2. Institutionen als Gegenstand ökonomischer Analysen 23 3. Die Geschichte der Institutionenökonomik 27 3.1. Die Deutsche Historische Schule 29 3.2. Die Österreichische Schule 31 3.3. Die Freiburger Schule 35 3.4. Der Amerikanische Institutionalismus 38 3.5. Beurteilung der alten" Institutionenökonomik 41 3.6. Ursprünge der Neuen Institutionenökonomik 42 4. Zum Verhältnis von Neoklassik und Neuer Institutionenökonomik 44 4.1. Die Modellwelt der Neoklassik 45 4.2. Anknüpfungspunkte der Neuen Institutionenökonomik 47 5. Charakterisierung der Institutionenökonomik als Forschungsprogramm 51 6. Zum Aufbau dieses Buches 55 Literatur 56 f

X Inhaltsverzeichnis TEIL 1: INSTITUTIONEN IM MARKT 65 KAPITEL 2: TRANSAKTIONSKOSTEN I: MEBKOSTEN, PRINZIPAL UND AGENT 69 1. Teamproduktion, Meßkosten und Eindämmung des Agenturproblems 70 1.1. Teamproduktion 70 1.2. Agenturkosten, Kapitalstruktur und Verfügungsrechte 74 1.2.1. Finanzierung, Agenturkosten und die optimale Kapitalstruktur 76 1.2.2. Organisationsform, Agenturkosten und Residualeinkommensrechte 94 1.3. Die Kumulation von Meßkosten 101 2. Die formale Prinzipal-Agent-Theorie als Risiko-Anreiz-Problem 106 2.1. Technische Vorbemerkungen: Entscheidungen unter Unsicherheit 106 2.2. Varianten des Agentur-Problems 111 2.3. Moralisches Wagnis mit versteckter Handlung 115 2.3.1. Das Grundmodell moralischen Wagnis mit versteckter Handlung 115 2.3.2. Die Einbeziehung von Meßaktivitäten 121 2.3.3. Konkurrierende Prinzipale 125 2.4. Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie 127 2.4.1. Das Grundmodell der Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie 127 2.4.2. Eine Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie des Eigentums am Sachkapital 131 2.5. Moralisches Wagnis in Teams 136 2.5.1. Das Trittbrettfahrerproblem im Team 136 2.5.2. Lösungsmöglichkeiten für das Teamproblem 140 2.5.3. Ein Beispiel 142 2.6. Adverse Selektion, Signalisierung und Filterung 144 2.6.1. Der Prinzipal als Monopolist 145 2.6.1.1. Modellstruktur und Gleichgewicht bei symmetrischen Informationen 145 2.6.1.2. Die Monopollösung bei asymmetrischen Informationen 148 2.6.2. Wettbewerbliche Gleichgewichte bei asymmetrischen Informationen.. 153 2.6.2.1. Unterschiedliche Kosten des Agenten 154 2.6.2.2. Unterschiedliche Outputqualität bei gleichen Kosten des Engagements für alle Agententypen 156 2.6.2.3. Ein Signalisierungsgleichgewicht 157 2.7. Weitere Aspekte des Prinzipal-Agent-Problems 162 3. Ein kritischer Rückblick 165 Literatur 168 Anhang I: Die Ableitung des Signalling-Gleichgewichts als Nutzenmaximum der Agenten unter Berücksichtigung der Selbstselektionsbedingung 172

Inhaltsverzeichnis XI KAPITEL 3: TRANSAKTIONSKOSTEN II: GOVERNANCEKOSTEN UND DIE GRENZEN DER FIRMA 175 1. Faktorspezifität und Organisationsform 177 1.1. Vorüberlegungen und Annahmen 177 1.2. Kosten der Marktbenutzung 182 1.3. Kosten der Organisationsbenutzung 184 1.4. Die Ermittlung der optimalen Organisationsform 188 1.5. Die Integration des Meßkosten und des Govemancekostenansatzes 190 2. Die formale Governancekostentheorie 193 2.1. Ein einfaches Grundmodell 196 2.2. Ein umfassenderer Ansatz 203 2.2.1. Aufbau des Modells 203 2.2.2. Investitionen und Gewinne in den drei Organisationsalternativen 205 2.2.3. Die optimale Wahl der Organisationsform: 9 Szenarien 210 2.2.4. Ein kritischer Rückblick auf die vollständig formale Governancekostentheorie...217 2.3. Beeinflussungskosten 220 Literatur 226 KAPITEL 4: TRANSAKTIONSKOSTEN III: WEITERE ASPEKTE UND ANWENDUNGEN 229 1. Reputation 229 2. Institutionen zur Beschränkung des Wettbewerbs 235 3. Institutionen und Marktphasen 241 4. Regulierung 249 Literatur 259 Anhang II: Das Modell zur Regulierung eines Monopolisten mit unbekannten Kosten 262 /

XII Inhaltsverzeichnis TEIL 2: INSTITUTIONEN IM POLITISCHEN SEKTOR 267 KAPITEL 5: DIE INSTITUTION DES RECHTS 271 1. Grundlagen der Property-rights-Theorie 1 272 1.1. Die grundlegende Bedeutung von Property rights 272 1.2. Die optimale Bestrafung 275 1.3. Die Änderung von Verfügungsrechten 277 2. Eigentumsrechte, Externalitäten und die Theorie von Coase 280 2.1. Coase Kritik an dem naiven" Verarsacherprinzip 280 2.2. Transaktionskosten und die Lehren der Coaseschen Theorie 284 3. Grundlegende schadensrechtliche Haftungsregeln im Vergleich 287 3.1. Verschuldungs- und Gefährdungshaftung bei Monokausalität 288 3.2. Haftungsregeln bei Multikausalität 291 4. Die Bedeutung des Wettbewerbsrechts 295 4.1. Wettbewerb als erwünschte Dilemmasituation 296 4.2. Grundlegende Gestaltungen des Wettbewerbsrechts 299 5. Zusammenfassung 301 Literatur 302 KAPITEL 6: NEUE POLITISCHE ÖKONOMIK 307 1. Öffentliche Güter und Aktivitäten des Staates 307 2. Die Neue Politische Ökonomik 319 2.1. Der Ansatz der Neuen Politischen Ökonomik 319 2.1.1. Direkte und indirekte demokratische Verfahren 320 2.1.2. Die Akteure im politischen Prozeß 323 2.1.2.1. Ziele der politischen Akteure 324 2.1.2.2. Restriktionen der politischen Akteure 328 2.2. Eine Theorie der indirekten Demokratie 331 2.2.1. Einige Modellvarianten im Überblick 331 2.2.2. Ein einfaches 2-Parteien-Modell 332 2.2.2.1. Ergebnisse des idealen Parteienwettbewerbs 335 2.2.2.2. Relativierung der Modellergebnisse 340

Inhaltsverzeichnis XIII 2.3. Eine Theorie der Bürokratie 342 2.3.1. Ein einfaches Bürokratiemodell 342 2.3.2. Ergebnisse des Modells 344 2.4. Eine Theorie der politischen Interessengruppen 346 2.4.1. Die Logik kollektiven Handelns und der Niedergang von Nationen 347 2.4.2. Die Theorie des Wettbewerbs zwischen Interessengruppen 354 2.4.3. Becker versus Olson - ein Resümee 361 3. Zusammenfassung 365 Literatur... 366 KAPITEL 7: WETTBEWERB IN POLITISCHEN SYSTEMEN 371 1. Charakteristika dezentralisierter Systeme 371 2. Wettbewerb zwischen Jurisdiktionen 376 2.1. Grundstruktur der Modelle 376 2.2. Einige Wettbewerbsmodelle im Überblick 377 2.3. Ergebnisse des (idealen) Wettbewerbs der Jurisdiktionen 383 2.4. Relativierung der Modellergebnisse 385 3. Die Kosten der politischen Kontrolle von Anbieter-Jurisdiktionen 386 3.1. Die Kosten des Exit 387 3.1.1. Kosten der Raumüberwindung 387 3.1.2. Such- und Informationskosten 387 3.1.3. Kosten aus der Entwertung spezifischen Humankapitals 388 3.1.4. Folgen für den Wettbewerb der Jurisdiktionen 392 3.2. Die Kosten des Voice 393 3.2.1. Informationskosten 394 3.2.2. Individuelle Kosten der Wahlteilnahme 394 3.2.3. Kollektive Kosten des Wählens 395 3.2.4. Individuelle Anreize zur Wahlteilnahme 398 3.3. Die Entscheidung: Exit oder Voice? 400 4. Die Kosten der dezentralisierten Bereitstellung 402 4.1. Die Kosten der Produktion 402 4.2. Die Transaktionskosten der Bereitstellung 405 4.2.1. Kosten der Administration): 406 4.2.2. Kosten der Koordination 407 5. Der Zusammenhang zwischen Kontroll- und Bereitstellungskosten 409 6. Zusammenfassung 414 Literatur 416

XIV Inhaltsverzeichnis KAPITEL 8: ÖKONOMISCHE THEORIE DER VERFASSUNG 419 1. Das Interdependenzkostenkalkül 420 2. Verfassungsregeln 1 424 2.1. Die Grundrechte 424 2.2. Gemeinwohlprinzipien politischen Handelns 426 2.2.1. Die ökonomischen Basisprinzipien 426 2.2.2. Die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft 431 2.3. Die Trennung der Staatsgewalt 443 2.3.1. Die horizontale Gewaltenteilung 444 2.3.2. Die vertikale Gewaltenteilung: Der Föderalismus 451 3. Konstitutionelle Demokratie als Legitimationskonzept 457 4. Fallstudie Deutschland: Staatsversagen als Verfassungsversagen 459 4.1. Das Grundgesetz und die Staatsform der Bundesrepublik Deutschland 459 4.1.1. Der Aufbau des Grundgesetzes und die staatlichen Prinzipien 460 4.1.2. Der Schutz durch die Grundrechte 463 4.1.3. Zwischenergebnis 468 4.2. Die Fehlanreize der Gewaltenteilung in Deutschland 469 4.2.1. Zur horizontalen Gewaltenteilung 469 4.2.2. Zur vertikalen Gewaltenteilung 472 4.2.3. Zwischenergebnis 481 4.3. Das Verschuldungs- und Konsolidierungsverhalten der Gebietskörperschaften als Beispiel für Staatsversagen 481 5. Fallstudie Europa: Zur institutionellen Gestaltung der Europäischen Union 487 5.1. Grundlegende Voraussetzungen eines Standortwettbewerbs in Europa 488 5.2. Der institutionelle Status quo in Europa 490 5.2.1. Die wichtigsten Organe der EU 491 5.2.2. Die Anreize der ziel- und gesetzgebenden Organe 496 5.3. Vorschläge zur institutionellen Ausgestaltung der Europäischen Union 501 5.4. Resümee 506 Literatur 507

Inhaltsverzeichnis XV KAPITEL 9: INSTITUTIONEN UND WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG 517 1. Vorbemerkungen zur Rolle formeller und informeller Institutionen in der Gesellschaft 517 2. Eine Theorie der wirtschaftlichen und institutionellen Entwicklung 521 2.1. Zur wirtschaftlichen Entwicklung 521 2.2. Zur institutionellen Entwicklung 523 2.3. Zusammenfassung der Thesen zur wirtschaftlichen und institutionellen Entwicklung 528 3. Freiheitliche Marktverfassung und Wohlstand der Nationen 529 3.1. Der Freiheitsindex der Heritage Foundation 530 3.2. Der Index of Economic Freedom des Fräser Institutes 534 3.3. Kritik aus institutionenökonomischer Sicht 537 4. Zusammenfassung und Ausblick: Die gesellschaftliche Bedeutung von Institutionen und die Aufgabe der Ökonomik als Wissenschaft 539 Literatur 542 Anhang III: Index-Werte und Bruttosozialprodukt pro Kopf von 107 Staaten im Jahr 1995 544 SCHLAGWORTREGISTER 549 4