SERVICE SUPPORT nach ITIL



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Transkript:

SERVICE SUPPORT nach ITIL Seminar: Professor: Student: Aktuelle Themen der Informatik Prof. Dr. Friedbert Kaspar Koblavi Adjamah, CN7

1. Einleitung... 3 2. Service Desk... 4 3. Incident Management... 5 4. Problem Management... 6 5. Configuration Management... 8 6. Change Management... 9 7. Release Management... 10 8. Zusammenfassung... 11 9. Quelle... 13 2

1. Einleitung Erste Hilfe leisten, Störungen beheben, Fehler suchen und beseitigen, damit diese nicht wieder auftauchen, sind das Motto aller Firmen. Aber jede Firma hat ihre eigene Art mit Störungen umzugehen. ITIL bittet mehrere miteinander kommunizierende Prozesse um Störungen zu beheben. Den so genannten ITIL Service Support. Die Service Support Prozesse betreffen den Umgang mit dem Anwender/Kunden und die Maßnahmen, mit denen dieser Umgang so gut wie irgend möglich gestaltet wird. Sie stellen sicher, dass alle Fragen, Beschwerden, Anforderungen und Service-Nachfragen optimal bearbeitet werden. Die Servvice Support bestehen aus: Incident Management (incl. Service Desk) Problem Management Change Management Configuration Management Release Management 3

2. Service Desk Kennen Sie das? Anruf, schöne Musik, Standardfragen, aber keine Hilfe? Die erste Aufgabe eines gut organisierten Service Desks ist laut ITIL, möglichst rasch Hilfe zu leisten und wenn das nicht möglich ist, an das Incident-Management weiterzuleiten. Das darf aber nicht damit verwechselt werden, dass ein Service Desk ein hilfloses Call-Center sein darf, im Gegenteil. Der Service Desk ist eine Funktion innerhalb des Incident Managements. Er ist die klar definierte Schnittstelle "Single Point of Contact" zwischen den Anwendern, Kunden und der IT-Organisation sowie zu weiteren ITService Prozessen. Seine Aufgabe ist es: sämtliche Anfragen, Beschwerden und Störungen anzunehmen zu dokumentieren und zum Teil selbst zu bearbeiten. Wenn das nicht möglich ist, leitet er jede Anfrage in die richtige Richtung weiter. Besonders wichtig ist die Behandlung von Störungen. Eine Störung oder Incident im Sinne von ITIL ist jedes Ereignis, das eine Service- Unterbrechung oder eine Verschlechterung des Services zur Folge hat. Hier nimmt der Service Desk eine erste Einschätzung vor und versucht, den Incident selbst zu beheben (1st Level Support). Zunächst wird in der "Known Error Database" geprüft, ob der Incident bereits bekannt ist und ob bereits Umgehungsmöglichkeiten (Workarounds) oder Lösungen existieren, die wirksam eingesetzt werden können. Wenn das alles nicht möglich ist, leitet der Service Desk den Incident weiter zum 2nd Level Support. 4

Störung Service Desk Known Error Database Störung beheben ja Incident bekannt? nein ja Workarounds? nein Incident Management Abb1: Ablaufsdiagramm Service Desk 3. Incident Management Projektmanagement Wenn eine Störung nicht durch schnelle "erste Hilfe" durch den Service Desk behoben werden kann, wird sie an das Incident Management weitergeleitet. Ziel des Incident Managements ist die schnellstmögliche Wiederherstellung eines störungsfreien Services innerhalb der mit dem Kunden/Anwender vereinbarten Zeit. Man begutachtet, inwieweit der gemeldete Incident die Arbeit der Anwender/Kunden beeinträchtigt. Daraufhin werden weitere Hilfsmaßnahmen eingeleitet, z. B. neue Workarounds geschaffen. 5

Wenn auf diese Weise nicht geholfen werden kann, wird gegebenenfalls auch Hilfe vom Hersteller oder Lieferanten in Anspruch genommen (3rd Level Support). Im Erfolgsfall wird der Incident dann dem Service Desk als behoben gemeldet, ansonsten wird dies ein Fall für das Problem Management. Änderungen können aus unterschiedlichen Gründen erforderlich werden, durch Gesetzesänderungen, durch Anforderungen aus dem Problem Management, durch die Geschäftsleitung usw. Service Desk Störung Incident Management Störung beheben ja Workarounds? nein Problem Management Abb2: Ablaufsdiagramm Incident Management 4. Problem Management Leider geht das nicht immer so reibungslos. Der Incident wird im wahrsten Sinne des Wortes zum Problem. Ein Problem im Sinne von ITIL ist die unbekannte Ursache einer oder mehrerer Incidents. 6

Meist wird ein Incident zum Problem erklärt, wenn er häufig auftritt, die Arbeit der Anwender/Kunden stark beeinträchtigt, und/oder das Incident Management keinen zufriedenstellenden Workaround findet. Ziel des Problem Managements ist es, die Ursache eines Problems zu finden und zu vermeiden, dass dieses wieder auftritt. Das Problem Management arbeitet eng mit dem Incident Management zusammen. Die Probleme sowie praktikable Workarounds werden in der "Known Error Database" dokumentiert. Das Problem Management forscht nach der Fehlerursache und prüft, ob es bereits Workarounds gibt. Manchmal werden bestehende Workarounds verbessert oder für das spezifische Problem angepasst. Wenn das nicht möglich ist, wird ein neuer Lösungsansatz entwickelt. Das Problem ist nun zum bekannten Fehler "Known Error" geworden. Je nachdem wie sehr die Behebung eines Problems die Arbeit der Anwender/Kunden beeinträchtigt, erstellt das Problem Management einen Änderungsantrag "Request for Change" an das Change Management. Sollte dem Antrag stattgegeben werden und die gewünschte Änderung durchgeführt werden, führt das Problem Management anschließend ein Review durch (PIR: Post Implementation Review ). Wird dabei festgestellt, dass der Service wieder hergestellt ist, wird auch das Problem abgeschlossen und somit auch der anfängliche Incident. Weiterhin trägt das Problem Management durch proaktive Untersuchungen und Analysen vorhandener Probleme maßgeblich zur Verringerung des Aufkommens von Incidents bei. Incident Management Problem Management Workarounds? ja Known Error Database Documentation RfC Change Management Abb3: Ablaufsdiagramm Problem Management 7

5. Configuration Management Ohne detaillierte Informationen über Hardware, Software usw. wären die zuvor genannten Leistungen gar nicht möglich. Aus diesem Grunde ist das Ziel des Configuration Managements die Dokumentation aller servicerelevanten Elemente (CI = Configuration Item) und deren Beziehung zueinander. Ein CI ist eine Komponente der IT-Infrastruktur, die zur Erbringung der Services erforderlich ist, wie z. B. Server, Drucker etc... Die Erfassung der Beziehungen der CIs, z. B. Kunde Das Configuration Manager sorgt dafür, dass alle Informationen zu den CIs sorgfältig aufgenommen und gepflegt werden. Es stellt eine wichtige Informationsquelle für die anderen Service Prozesse dar, insbesondere für Problem, Release und Change Management. Das Configuration Managements ist die Configuration Management Database (CMDB), in der alle relevanten Informationen, z. B. Typ, Kategorie und Beziehungen gespeichert werden. Beim Aufsetzen der CMDB sollte der Detaillierungsgrad genau festgelegt werden. Configuration Management Typ Kategorie Beziehungen Configuration Management Database CMDB Abb4: Ablaufsdiagramm Configuration Management 8

6. Change Management Ziel des Change Managements ist der Einsatz von standardisierten Methoden und Verfahren für eine effiziente und prompte Handhabung aller Änderungen. ITIL versteht unter einem Change das Hinzufügen, ändern oder Beseitigen eines Configuration Items. Änderungen können aus unterschiedlichen Gründen erforderlich werden, sei es durch Gesetzesänderungen, durch Anforderungen aus dem Problem Management, durch die Geschäftsleitung usw. Ein Request for Change (RfC) im Sinne von ITIL ist ein Antrag auf die Durchführung einer Änderung an einem CI. Das Change Management schätzt die Auswirkungen ab, die der Change mit sich bringen könnte. Ebenso werden die Kosten, der Nutzen, die Risiken, sowie die Vor- und Nachteile ermittelt. Das Change Management unterstützt auch bei der Formulierung der Begründung für die Änderung. Nach Annahme und Dokumentation des RfC wird die Priorität festgelegt. Die RfCs werden in der Regel kategorisiert nach gering (minor): Die Auswirkungen des Change sind eher gering und man braucht wenig Ressourcen zur Umsetzung. bedeutend (significant): Die Auswirkungen sind deutlich größer und man braucht mehr Ressourcen zur Umsetzung. erheblich (major): Die Auswirkungen des Change sind weit reichend und man braucht entsprechend viele Ressourcen zur Umsetzung. Nach der Klassifizierung entscheidet der Change Manager bei Minor Changes über die weitere Vorgehensweise und berichtet an das Change Advisory Board (CAB). Inwieweit er das darf, wird bei der Implementierung des Change Managements definiert. Significant Changes werden an einen Entscheidungsausschuss, das CAB, weiter gegeben. Major Changes werden außerdem noch der Geschäftsleitung zur Genehmigung vorgelegt. Nach dem Genehmigungsprozess verwaltet und koordiniert das Change Management die Durchführung der Änderung und der Implementierung. 9

Problem Management RfC Change Management Configuration Management Database CMDB Change autorisieren? ja Documentation Configuration Management Abb5: Ablaufsdiagramm Change Management 7. Release Management Ein Release im Sinne von ITIL ist die Sammlung von neuen und/oder geänderten CIs, die getestet und zusammen in die Produktivumgebung eingeführt werden. Die wesentlichen Aufgaben sind: Planung, Überwachung und Dokumentation dieser Einführungen Sicherstellen, dass neue Software intensiv und ausreichend getestet wird Abstimmung mit dem Change Management über die Inhalte der neuen Releases Sicherstellen der Dokumentation aller Änderungen in der CMDB Es werden folgende Release Arten unterschieden: Full Release: alle Komponenten des Release werden zusammen entwickelt, getestet, verteilt und implementiert 10

Delta Release: nur diejenigen Komponenten (CI's), die seit dem letzten Release geändert wurden, sind darin enthalten Package Release: einzelne, von einander unabhängige Releases, sowohl Full Releases als auch Delta Releases, werden zu einem Paket für die Freigabe geschnürt. Notfall Release: sind bei schweren oder hoch priorisierten Problemlösungen erforderlich. Sie sollten sehr sparsam verwendet werden, da sie den normalen Release-Zyklus unterbrechen und äusserst fehleranfällig sind Change Management Release autorisieren Release Management Configuration Management Neues Release Configuration Management Database CMDB Abb7: Kommunikationsanforderungen der Service Support-Prozesse 8. Zusammenfassung Wie aus Abb7 ersichtlich, reicht die Spanne der Service Support-Prozesse von dem Single Point of Contact für die IT-Anwender bis zur Änderung der IT-Infrastruktur. Ziel dieser Prozesse ist die Schaffung einer fehlerfreien IT-Infrastruktur, ausgehend von den Incidents, die von den IT-Anwendern beim Service Desk gemeldet werden. Und Abb8 sind noch mal ganz und klar die wichtigsten Merkmale eines Service Support Prozesses. 11

Abb7: Kommunikationsanforderungen der Service Support-Prozesse 12

Start Incident Problem Request for Change Change autorisiert Configuration Management Database CMDB Change getestet, freigegeben Ende Abb8: Service Support Hauptprozesse 9. Quelle Victor, Frank; Günther, Holger, 2005 Optimiertes IT-Management mit ITIL. - 2., durchges. Aufl. http://www.itil-portal.de/ http://www.itil-service-support-management.com/ http://www.itil.org/ http://www.itil-itsm-world.com/support.htm 13