Einleitung: der BI MODELER, eine Erweiterung des CONSIDEO MODELERs

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1 Einleitung: der BI MODELER, eine Erweiterung des CONSIDEO MODELERs Der CONSIDEO MODELER visualisiert und analysiert die Zusammenhänge von allen Herausforderungen - in der Wirtschaft, in der Politik, im Sozialen oder im Privaten. Er gilt bereits als das führende Werkzeug zum Vernetzten Denken, zum Erkennen von Hebeln und Risiken und der Vorhersage von Entwicklungen (z.b. Corporate Foresight) bei Entscheidungen, Planungen und Diskussionen. Modeln mit dem MODELER ist ein Synonym für Ursache-Wirkungsmodellierung. Mit dem MODELER sind sowohl qualitative als auch quantitative Ursache-Wirkungsmodellierung möglich. Quantitativ werden dabei Werte im Zeitverlauf in Was-Wäre-Wenn-Szenarien simuliert. Dazu können Reihen von Werten für die jeweiligen Faktoren importiert werden. Zumeist werden z.b. geplante Umsatzzahlen, Verkaufszahlen der Vergangenheit, Bevölkerungsentwicklungen etc. aus einer Excel-Tabelle oder einer SQL- Datenbank importiert. Mit dem CONSIDEO BI MODELER können solche Reihen von Werten, auch Zeitreihen genannt, extrem einfach aus OLAP-Datenbanken, wie etwa SAP-BW, Palo von der Firma Jedox (www.jedox.com) oder via Microsofts SSAS abgerufen werden. Ohne Expertenwissen können durch einfaches Drag&Drop die Dimensionen des Datenwürfels in das Ursache-Wirkungsmodell gezogen werden und damit gezielte Abfragen an den Datenwürfel gestellt werden. Es gibt sicherlich auch andere Anwendungen, die komfortabel auf einen Datenwürfel zuzugreifen erlauben und dabei ein Bündel von Standard-Auswertungen liefern, aber möglicherweise ist die intuitive Abfrage der Daten durch den BI MODELER bereits einzigartig. Auf jeden Fall bietet der BI MODELER einzigartige Möglichkeiten, diese Daten in Was-Wäre-Wenn-Szenarien zu betrachten, Zeitreihen auf der Zeitachse mit Kalenderlogiken zu verschieben und mit System-Dynamics Rückkopplungseffekte der Realität abzubilden. Dieser Quick-Guide zeigt nun nur die von dem CONSIDEO MODELER abweichenden zusätzlichen Funktionen des CONSIDEO BI MODELERs. Für den MODELER gibt es einen eigenen Quick-Guide und sogar das am Ende empfohlene Buch. 1 / 8

2 Mit dem Datenwürfel verbinden Der BI MODELER unterscheidet sich vom MODELER eigentlich nur durch die Möglichkeit, über ein Symbol in der Symbolleiste mit Datenwürfeln bzw. OLAP-Datenbanken verbunden werden zu können. Es erscheinen auf der linken Seite die Datenwürfel und deren hierarchische Dimensionen. 2 / 8

3 Abfrage von Zeitreihen aus dem Datenwürfel Via Drag&Drop können nun die Dimensionen in das Ursache-Wirkungsmodell gezogen werden. Sie werden dort zu OLAP-Lesefaktoren. Über den Eigenschaftsdialog der OLAP-Lesefaktoren bzw. mit Doppelklick auf diese Faktoren können die Daten aus dem Datenwürfel durch Klicken auf Daten abfragen abgerufen werden. Ein einzelner Faktor ruft dabei immer die Summe der Werte aller Dimensionen bezogen auf die gewählte ab. In dem Beispiel hier würde Desktop Pro XL also alle Desktop Pro XL Einnahmen aus allen Regionen zu allen Zeiten - in diesem Würfel ist die Zeiteinheit Monate - aufgelistet werden. Durch Verbinden der Faktoren werden die Abfragen an den Datenwürfel weiter detailliert. In dem OLAP- Lesefaktor 2004 werden alle Desktop Pro XL Umsätze aus Italien zusammen mit den Server Dual C Umsätzen aus Portugal, jeweils aus dem Quartal 1 des Jahres 2004 je Monat in Summe abgerufen. 3 / 8

4 Definieren von Standard-Dimensionen bei der Abfrage Wenn als Dimension z.b. sowohl Ist-Umsätze als auch Plan- und Sollumsätze vorgesehen sind, oder wenn noch weitere Zeiteinheiten enthalten sind, dann können die zu wählenden Standarddimensionen auch über das Kontextmenü der Datenwürfel voreingestellt werden. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass nicht bei jeder Abfrage an den Datenwürfel sämtliche Dimensionen definiert sein müssen! 4 / 8

5 Verschieben von Werte auf der Zeitachse Wie bereits im Buch CONSIDEO MODELER: So einfach wie. beschrieben können Werte auf der Zeitachse verschoben werden. Dabei können sowohl besondere Kalendertage, z.b. Feiertage, als auch Wochentage als Ausnahmen definiert werden. Der Verschiebe -Dialog kann im Cockpit bei Tabellen-Manipulatoren und bei den Faktor-Eigenschaften im Modell aufgerufen werden. Feiertage, auf denen z.b. beim Verschieben von Umsatzzahlen auf der Zeitachse zur Prognose von zukünftigen Umsätzen keine Werte stehen sollen, werden über den Import einer Exceltabelle als Ausnahmen definiert. Dabei ist die erste Spalte immer ein Kalenderdatum und die zweite Spalte erhält den Wert -1, für Minus 100 Prozent. Entsprechend bedeutet -1 für bestimmte Wochentage, z.b. Sonntage, dass dort ebenfalls keine Umsätze sind. Es können aber auch mit 0.3 für Freitag und -0.1 entsprechend um 30 Prozent überdurchschnittliche Umsätze an Freitagen und 10 Prozent unterdurchschnittliche Umsätze an Mittwochs voreingestellt werden. 5 / 8

6 Details für ein Szenario definieren Mittels ganz normaler MODELER-Faktoren können nun weitere Details für ein Szenario angegeben werden. Zum Beispiel kann ein Faktor Entwicklung die von OLAP-Lesefaktor 2004 um 5 Jahre in die Zukunft verschobenen Werte mit einer Steigerung von 10 Prozent versehen: Alle Parameter, die später im Cockpit über Schiebe-Manipulatoren variiert werden sollen, wie z.b. der Wert 1.1 in diesem Beispiel, sollten als separate Faktoren angelegt werden. Natürlich können die Parameter auch aus anderen Datenbanken kommen, da der MODELER die Verbindung mit mehreren Datenbanken gleichzeitig erlaubt. 6 / 8

7 In die Datenbank zurückschreiben Ein OLAP-Lesefaktor kann jederzeit über das Kontextmenü in einen OLAP-Schreibfaktor umgewandelt werden. Wichtig dabei, dass der auf der Datenbank angemeldete Nutzer entsprechende Schreibrechte hat und dass natürlich auch die Dimension geschrieben werden kann. Das Beispiel hier würde die um 5 Jahre verschobenen Werte aus 2004, erhöht um die Entwicklung von 10 Prozent, in das Quartal 1 des Jahres 2009 schreiben. Dabei würden - vorausgesetzt die Datenbank kann das - die Werte gesplasht werden, also gleichermaßen auf die Desktop Pro XL in Italien und die Server Dual C in Portugal aufgeteilt werden. Das Splashen kann auch direkt aus dem Modell heraus unterstützt werden, indem Werte durch die Formeln sumtotal() - für bestimmte Zeiträume - und condense() - für bestimmte Zeiteinheiten - aufsummiert werden. Zum Zurückschreiben müssen die Werte vorher im Cockpit simuliert werden. Es genügen daraufhin ein Klick auf das Symbol in der Symbolleiste und die Schreibrechte auf dem Datenwürfel. Natürlich können die Werte aus dem Cockpit auch anderweitig genutzt werden, z.b. als csv- oder Excel-Datei exportiert werden. 7 / 8

8 Im Cockpit können bei Diagrammen die umsatzfreien Tage über das Kontextmenü und Intervalle ausblenden entsprechend ausgeblendet werden. Weitere Informationen und Hilfe...zum MODELER selbst erhalten Sie im Handbuch.pdf bzw. MODELERQuickGuideDeutsch.pdf im Programmordner des MODELERs sowie natürlich in dem MODELER- Buch: CONSIDEO MODELER - so einfach wie Mind Mapping: Vernetztes Denken und Simulation zeigt die Funktionen des MODELERs sowie Tipps und Tricks zur Modellierung umfangreicher Prozesse etc.. (Kostenlos bei Kauf des MODELERs) Der BI MODELER kostet EURO (inkl. MwSt.). Eine Demo- Version erlaubt Modelle mit bis zu 20 Faktoren zu erstellen - allerdings ohne diese zu speichern. Bei der Datenanbindung an etwaige, neue OLAP-Datenbanken helfen wir individuell. 8 / 8

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