Senioren- und Pflegeeinrichtungen

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1 Faszination Weltkulturerbe Senioren- und Pflegeeinrichtungen Ein Wegweiser für Stadt und Landkreis Bamberg

2 GUTSCHEIN...für eine unverbindliche Engagementberatung bei einer Tasse Kaffee im Freiwilligenzentrum CariThek Obere Königstraße 4a Bamberg Tel ÖFFNUNGSZEITEN Dienstag, Mittwoch, Freitag Uhr Donnerstag Uhr generationsübergreifend, weltanschauungs-übergreifend - Adressen und Informationen - Beratung zu Einsatzmöglichkeiten - Ein Netzwerk für das Leben in Bamberg Wir freuen uns auf Sie! MITMACHEN IST EHRENSACHE Gemeinschaftspraxis Dr. med. Franz Rudel Dr. med. Franz Grünbeck Hauptsmoorstraße 58 Telefon 09 51/ Bamberg Telefax 09 51/ Hausärztliche Versorgung, Notfallmedizin Ernährungsmedizin, Naturheilverfahren Diabetologische Qualifikation Reise-, Verkehrs-, Umweltmedizin Akad. Lehrpraxis der Universität Erlangen Behindertengerechter Parkplatz!

3 Willkommen Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Seniorinnen und Senioren, Angehörige und Interessierte, Bamberg bietet älteren Menschen viele faszinierende Möglichkeiten der Lebensgestaltung. Diese Neuauflage der Broschüre Wegweiser für Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Stadt und Landkreis Bamberg möchte zusammen mit der ebenfalls vor einiger Zeit von unserem Seniorenbeauftragten, Herrn Peter Friedrich, herausgegebenen Informationsbroschüre Älter werden in Bamberg dafür sorgen, dass Ihnen keine Perspektive unbekannt bleibt. Die Unterbringung eines Angehörigen in einer Senioren- oder Pflegeeinrichtung ist für alle Betroffenen oft mit einer Vielzahl von Fragen verbunden. Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Umzug ins Heim? Wie findet man einen geeigneten Heimplatz und welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es? Was leisten die Pflegekassen und wie kann ich diese Leistungen in Anspruch nehmen? Solche und weitere Fragen möchte die Broschüre beantworten und dem Leser gleichzeitig individuelle Ansprechpartner an die Hand geben. Ein Überblick über die einzelnen Einrichtungen und ihre Leistungen sowie ein Kapitel zur Vorsorge für den Todesfall schließen das umfangreiche Angebot an Hinweisen, Adressen und möglichen Ansprechpartnern ab. Andreas Starke Oberbürgermeister Rupert Grimm Ordnungs-, Sozial- und Umweltreferent Inhalt Grußwort 1 Der richtige Zeitpunkt 2 Zu Hause wohnen 5 Demenz ganz anders normal 9 Die richtige Pflegeeinrichtung finden 12 Wohn- und Pflegeformen 14 Die gesetzliche Pflegeversicherung 18 Kosten und Finanzierung 24 Rechtliche Vorsorge 29 Ihre Rechte als Bewohner einer Senioren- oder Pflegeeinrichtung 31 Vorsorge für den Todesfall 35 Senioren- und Pflegeeinrichtungen Standorte im Überblick (Bamberg Stadt) 38 Standorte im Überblick (Landkreis Bamberg) 40 Inserenten Impressum 64 1

4 Was zählt, ist Ihre Lebensqualität, Sicherheit und Geborgenheit. Planen Sie rechtzeitig und beziehen Sie alle Beteiligten mit ein. Der richtige Zeitpunkt Wer sein Leben im Alter nach seinen Vorstellungen und Wünschen gestalten möchte, der sollte sich frühzeitig die Frage nach der eigenen Wohnsituation stellen. Brauche ich Hilfe bei den alltäglichen Dingen des Lebens? Kann ich diese Unterstützung aus meinem persönlichen Umfeld bekommen? Wie werden sich meine Bedürfnisse in Zukunft entwickeln und wie kann ich diesen Veränderungen begegnen? Ist unter Umständen der Umzug in eine seniorengerechte Wohnung sinnvoll? Oder gibt mir ein Umzug in eine Senioreneinrichtung die nötige Sicherheit? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Einzug in ein Senioren- oder Pflegeheim? Noch deutlicher stellen sich solche Fragen bei einer eintretenden Pflegebedürftigkeit: Viele Angehörige helfen dann erst eine Zeitlang selbst, bevor sie feststellen, dass sie professionelle Unterstützung benötigen. Die Frage nach einem Platz in einer Pflegeeinrichtung stellt sich häufig erst dann, wenn das soziale Umfeld sich einer häuslichen Pflege nicht mehr gewachsen fühlt. Manchmal ist auch gar kein entsprechendes soziales Netzwerk vorhanden. 2

5 Der richtige Zeitpunkt Mit dem Umzug in eine Senioren- oder Pflegeeinrichtung ist häufig die Angst verbunden, dass in die Persönlichkeitsrechte des Pflegebedürftigen eingegriffen werde. In der Vorstellung wird das Leben daheim häufig idealisiert, während das Leben im Seniorenheim dämonisiert wird. Die Gedanken daran sind fast immer von starken Emotionen begleitet. Die Realität aber zeigt, dass das Leben im eigenen Zuhause nicht selten mit Isoliertheit, Ängsten, Barrieren, Abhängigkeiten und Fremdbestimmtheit verbunden ist. Ein Leben in einer Senioreneinrichtung kann dagegen Möglichkeiten für Sicherheit, Freiräume und Sorglosigkeit bieten. Eine sachliche und rechtzeitige Beschäftigung mit diesen Themen kann viel negative Spannung nehmen. Beratungsmöglichkeiten Fachstelle für pflegende Angehörige Hier erhalten Familienangehörige, Nachbarn und Freunde pflegebedürftiger Menschen Rat und Unterstützung in allen Fragen rund um die Pflege. Die Fachstelle ist ein gemeinsames Projekt der örtlichen Wohlfahrtsverbände und der Alzheimer Gesellschaft Bamberg e. V. Die Beratung ist kostenlos. Schillerplatz 16, Bamberg 09 51/ Gibt es den richtigen Zeitpunkt überhaupt? Wird der Zeitpunkt eines anstehenden Umzugs trotz auftretender Probleme weit hinausgezögert, dann muss häufig eine schnelle, plötzliche Entscheidung getroffen werden. Hinzu kommt, dass die Möglichkeit des Einlebens für den Pflegebedürftigen entsprechend gering ist. Es ist immer positiv, den Umzug in ein Heim zu planen, wenn noch gemeinsam entschieden werden und der Pflegebedürftige selbst auch in die Wahl einer geeigneten Einrichtung einbezogen werden kann. Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht aber besser früher als zu spät. Ansprechpartner für Seniorenfragen im Landkreis Bamberg: Wolfgang Sahlmüller Herr Sahlmüller ist u. a. zuständig für alle Fragen zu Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Sozialstationen, ambulanten Diensten und anderen seniorenrelevanten Themen im Landkreis Bamberg. Er nennt Ihnen kompetente Ansprechpartner in Ihrer Gemeinde und berät Bewohner von Pflegeeinrichtungen oder deren Angehörige zu rechtlichen Fragen. Landratsamt Bamberg, Ludwigstraße 23, Bamberg 09 51/ Fachstelle für pflegende Anhörige. 3

6 SOPHIA bietet Betreutes Wohnen zu Hause ein intelligentes Notrufarmband regelmäßige Gespräche mit ehrenamtlichen Paten Vermittlung von professionellen und ehrenamtlichen Hilfen schnelle Erreichbarkeit rund um die Uhr SOPHIA - mehr als ein Hausnotruf SOPHIA Franken GmbH Maria-Ward-Str Bamberg Telefon: Fachstelle für pflegende Angehörige Bamberg Telefon: 0951 / Wir bieten Ihnen kostenlos und vertraulich Informationen über die Leistungen der Pflegeversicherung Unterstützung bei Einstufungsanträgen Vermittlung und Koordinierung von Hilfsangeboten in der Pflege Begleitende Gespräche für pflegende Angehörige Hausbesuche Fachstelle für pflegende Angehörige Schillerplatz Bamberg Betreutes Wohnen im eigenen Zuhause ANZEIGE SOPHIA ein Betreuungsangebot für Senioren und Menschen mit Behinderung, die auf ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden nicht verzichten möchten. Erreichbar rund um die Uhr Die SOPHIA-Zentrale ist für die Teilnehmer 24 Stunden am Tag erreichbar. Egal ob ein Fahrdienst benötigt wird, Begleitung beim Spaziergang oder Beratung in medizinisch-pflegerischen Fragen ein Anruf genügt. Die Mitarbeiter der Zentrale stehen mit Rat und Tat zur Seite und vermitteln professionelle und ehrenamtliche Hilfen. Die soziale Betreuung beinhaltet auch regelmäßige Anrufe bei den Teilnehmern von ihren ehrenamtlichen Paten, die sich für ein persönliches Gespräch Zeit nehmen. Intelligentes Hausnotrufsystem Das SOPHIA-Sicherheitsarmband kann nicht nur auf Knopfdruck Hilfe rufen, es sendet auch automatisch Alarm bei längerer Regungslosigkeit des Trägers (z. B. bei Bewusstlosigkeit). Es übermittelt regelmäßig Aktivitätskurven, die Veränderungen im Tages- /Nachtrhythmus frühzeitig anzeigen und Informationen über den Gesundheitszustand geben. Zusammenarbeit mit Partnern In Ober- und Mittelfranken wird SOPHIA mit Partnern aus der ambulanten Pflege und der Wohnungswirtschaft in Kooperation mit der Caritas angeboten. 4

7 So lange wie möglich zu Hause wohnen, in den eigenen vier Wänden alt werden das ist ein verständlicher Wunsch für viele Menschen. Zu Hause wohnen Die Möglichkeiten, mithilfe der unterschiedlichsten Dienstleistungen die eigene Selbstständigkeit so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, sind vielfältig. Aber es gibt auch einiges abzuwägen: Eine umfassende Hilfe durch Dienstleister ist sehr kostenintensiv und ein intaktes und hilfsbereites soziales Netzwerk sollte darüber hinaus unbedingt vorhanden sein. Stolperfrei wohnen Viele Wohnungen sind nicht auf die Bedürfnisse von Senioren oder Menschen mit Handicaps zugeschnitten. Probleme im alltäglichen Leben können häufig schon durch kleinere bauliche Veränderungen oder durch eine Verbesserung der Einrichtung behoben werden. Informationen dazu erhalten Sie unter anderem bei der Wohnberatung für lebenslaufgerechte Wohnplanung, einer Einrichtung des Wohnungs- und Versicherungsamtes der Stadt Bamberg. Hier berät man Sie auch zu den Fördermöglichkeiten für einen solchen Umbau, denn Maßnahmen zur behindertengerechten Anpassung von Wohnraum werden von den Pflegekassen bezuschusst. Wohnungs- und Versicherungsamt / Wohnberatung Ansprechpartnerin: Gisela Mühling, Heinrichsdamm 1, Bamberg 09 51/ Essen auf Rädern und offene Mittagstische Auch eine Möglichkeit, sich das alltägliche Leben zu erleichtern: Mahlzeitendienste liefern entweder täglich ein warmes Menü oder wöchentlich ein Tiefkühl-Sortiment an Mahlzeiten nach Hause ganz nach Ihren Wünschen und individuellen Fähigkeiten. Auch Sonderwünsche, wie Diät- oder Schonkost, können berücksichtigt werden. Wer seine Mahlzeiten lieber in Gesellschaft einnimmt, für den ist ein offener Mittagstisch das richtige Angebot. Sowohl einige Senioreneinrichtungen als auch manche Kirchengemeinden bieten für Senioren preiswerte, frisch zubereitete Mahlzeiten an. 5

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9 Zu Hause wohnen Foto: BRK KV Bamberg Hilfe, die das Leben erleichtert Ein Hausnotruf mit Funksender vermittelt Sicherheit. Bei sozialen Hilfsdiensten und Dienstleistungsagenturen gibt es eine Vielzahl an Serviceangeboten für ältere Menschen: hauswirtschaftliche Unterstützung, Kochen oder Waschen, Fahrdienste, Begleitung zum Arzt oder zur Apotheke, Unterstützung bei Behördengängen oder Schreibarbeiten (z. B. Anträge stellen), kleinere Reparaturen im Haushalt, Begleitung beim Spazierengehen usw. Diese Leistungen sind kostenpflichtig und werden in der Regel nicht erstattet. Für Pflegebedürftige gibt es außerdem die Möglichkeit, eine über die Agentur für Arbeit vermittelte ausländische Haushaltshilfe zu beschäftigen. Für den Notfall Wenn Sie befürchten, dass Sie im Notfall etwa bei einem Schwächeanfall oder einem Sturz Ihr Telefon nicht mehr erreichen, bietet der Hausnotruf Rückhalt und Sicherheit. Durch den Druck auf einen Alarmknopf, den Sie als Halskette oder Armband tragen, können Sie Verbindung mit einer Notrufzentrale aufnehmen. Diese Zentrale alarmiert Verwandte, Nachbarn oder im medizinischen Notfall den Rettungsdienst. Wenn Sie pflegebedürftig sind, können Sie die Teilnahme am Hausnotrufsystem auch bei der Pflegekasse beantragen. Pflege zu Hause Eine Pflege in der vertrauten häuslichen oder sogar familiären Umgebung geschieht oft in Zusammenarbeit von pflegenden Angehörigen oder Freunden und professionellen Pflegekräften. Ambulante Pflegedienste bieten vielfältige Hilfe und Unterstützung von häuslicher Krankenpflege und medizinischer Vorsorge über die häusliche Grundpflege (Körperpflege, Hilfe bei der Nahrungsaufnahme) bis hin zu hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Außerdem beraten Sie die Pflegedienste bei der Abwicklung der Formalitäten und zur Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung. Informationen: Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), Bonn 02 28/ Foto: SOPHIA Beratungsmöglichkeiten Informationen und Ansprechpartner finden Sie in der Informationsbroschüre Älter werden in Bamberg, die unter anderem im Rathaus am Maxplatz ausliegt, außerdem beim Seniorenbeauftragten der Stadt Bamberg (im Rathaus Geyerswörthstraße 3) und unter der Rubrik Jugend, Familie, Soziales auf der Homepage der Stadt: 7

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11 Betreuende brauchen viel Kraft für die Pflege und sollten jede Form von Unterstützung annehmen. Elke Vender-Fisch, Vorsitzende des Netzwerkes Pflege, Bamberg Demenz ganz anders normal Altersdemenz und Alzheimer-Erkrankung Den Namen eines Bekannten vergessen oder den Wohnungsschlüssel verlegt das passiert jedem mal. Wie alle Organe ist auch das Gehirn vom Alterungsprozess betroffen. Doch wann wird eine normale Vergesslichkeit zur Krankheit? Neben dem Verlust der Erinnerung können mögliche Symptome ein Verlust von Denkfähigkeit und Orientierung in Alltagssituationen, eine Reduzierung des Sprachvermögens oder der Aufmerksamkeit sein. Eine sichere Diagnose kann allerdings nur der Arzt stellen. Daher ist es wichtig, möglichst früh ärztlichen Rat zu suchen. Hilfe für Angehörige Für die Angehörigen von demenziell Erkrankten ist es hilfreich, sich früh über den Verlauf der Krankheit und die damit verbundenen Veränderungen im Lebensumfeld auseinanderzusetzen. Denn mit dem Verlust der geistigen Fähigkeiten verändert sich meist das gesamte Erleben und Verhalten der Betroffenen, so dass der vertraute Mensch sich zunehmend ent- 9

12 Irmgard Hirschlein Pflege von Demenzkranken: Beschäftigung unter Berücksichtigung biophysischer Gegebenheiten, individueller Gewohnheiten, typischer Verhaltensweisen und Vorlieben. 24-Stunden-Betreuung Breitengüßbach, Rattelsdorfer Straße 29 Tel.: Mobil: Die Johanniter: Immer für Sie da. Ob ambulante Alten- und Krankenpflege, Hausnotruf und Menüservice, Fahrdienste oder Ausbildung in Erster Hilfe. Wir sind immer für Sie da! Telefon oder Geisfelder Straße Litzendorf Tel / Scheßlitzer Straße Memmelsdorf Tel / Fax 09505/ Ihre Ansprechpartnerin in allen Fragen der Pflege: Gabriele Breunig-Kien Tel.: / Fax: / Mobil: 01 60/

13 Demenz ganz anders normal fremdet und die Beziehung häufig schwierig wird. Der Umgang mit dem Erkrankten ist ein Prozess, der erst erlernt werden will und für den Sie Hilfe und Rat in Anspruch nehmen sollten. Das Beratungsangebot und die Treffen der Alzheimer-Gesellschaft bieten in Bamberg wertvolle Kontakte und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen. Auch die Frage nach der künftigen Pflege gilt es möglichst frühzeitig zu klären, um den Betroffenen in alle Entscheidungen mit einbeziehen zu können. Demenz-Patienten fühlen sich meist in ihrer vertrauten Umgebung am sichersten. Früher oder später aber wird die Unterbringung in einem Pflegeheim oder in einer alternativen Wohngruppe unumgänglich sein. Und schließlich muss auch ein Umzug ins Pflegeheim oder zu den Angehörigen gut vorbereitet sein, damit er keine zusätzliche Verwirrung verursacht. Beratungsmöglichkeiten Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken Alzheimer-Gesellschaft Bamberg e. V. Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch unter kompetenter Führung sowie jeweils die Behandlung von Schwerpunktthemen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffen: letzter Mittwoch im Monat, Uhr, Gasthaus Wilde Rose, Kesslerstraße 7, Bamberg Beratungsangebot der Alzheimer-Gesellschaft Bamberg e. V. Bereitschaftstelefon (365 Tage im Jahr, rund um die Uhr) 09 51/ Rahmenbedingungen schaffen Zu den Vorkehrungen, die bei einer dementiellen Erkrankung für die Zukunft getroffen werden müssen, gehören auch Entscheidungen über gewünschte und nicht erwünschte ärztliche Maßnahmen oder über Fragen um die Verwaltung des Vermögens und Erbschaftsangelegenheiten. Wichtige Hinweise und Ansprechpartner im Zusammenhang mit rechtlichen Fragen finden Sie ab Seite 29. Beschützende Pflege und Wohngruppen In vielen Pflegeeinrichtungen gibt es speziell eingerichtete Wohnbereiche und eine intensive Pflege für psychisch veränderte ältere Menschen. Gerade verwirrte Menschen, Menschen mit Weglauftendenzen oder selbstgefährdender Desorientierung bedürfen eines besonderen Schutzes und Betreuung in einem sicheren Wohnbereich. Wohn- und Lebensgemeinschaften bieten Kontakte und Aktivierung und steuern damit einer Isolation und einem emotionalen Rückzug in sich selbst entgegen. Für die Unterbringung in einem beschützenden Pflegebereich ist ein Unterbringungsbeschluss durch das Vormundschaftsgericht erforderlich. Regelmäßige Beratungstermine: 2. Dienstag im Monat, Uhr, in den Räumen des privaten Pflegedienstes Löschner Promenadestraße 5, Bamberg Bamberger Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen und Schulungen für pflegende Angehörige Kontakt: Sozialstation des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim e. V. Memmelsdorfer Straße 128, Bamberg 09 51/ Fachstelle für pflegende Angehörige (siehe S. 3) 11

14 Für die Auswahl eines geeigneten Senioren- oder Pflegeheims können die unterschiedlichsten Kriterien ausschlaggebend sein. Ihre Wünsche stehen im Vordergrund! Wie finde ich die richtige Pflegeeinrichtung? 12 Bevor Sie sich direkt mit den Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Verbindung setzen, sollten Sie sich zunächst Gedanken über Art und Umfang der benötigten Unterstützung machen. Um sich dann ein umfassendes Bild von Qualität und Angebot einer Pflegeeinrichtung machen zu können, sollte man verschiedene Häuser persönlich besuchen. Idealerweise kann sich der Pflegebedürftige selbst daran beteiligen und, von Angehörigen begleitet und beraten, eigenständig entscheiden, wo er oder sie in Zukunft wohnen möchte. Erst wenn man sich über die persönliche Situation und seine speziellen Wünsche klar geworden ist, kann man entscheiden, welche Einrichtung am besten zum Einzelnen passt und welche individuellen Anforderungen ein geeignetes Heim erfüllen sollte. Standort Der Standort kann ein entscheidendes Kriterium sein, um sich wohlzufühlen. Liegt das Haus in der Stadt, am Ortsrand oder mitten im Grünen? Gibt es eine entsprechende Einrichtung in der Nähe zu einem gewohnten, heimatlichen Umfeld, nah bei den Angehörigen, Freunden und Bekannten? Behaglichkeit und Ausstattung Ein kurzer Besuch liefert häufig bereits einen Eindruck, ob einem das Heim zusagt oder nicht. Haben Sie sich spontan wohlgefühlt? Sind die Räume hell und freundlich? Gibt es Pflanzen und Bilder zur Dekoration? Haben die Zimmer Balkone oder gibt es gar einen Garten? Wie sind die Zimmer ausgestattet? Gibt es einen eigenen Telefonanschluss? Sind die Gemeinschaftseinrichtungen ansprechend? Individuelle Wünsche Kann man sein Haustier mitbringen? Seinen Wohnbereich mit eigenen Möbeln ausstatten? Hat man Einfluss auf die Wahl der Mitbewohner/in? Verpflegung Gerade im Alter sind Essen und Trinken ein wichtiges Thema. Hierzu wären Fragen zu klären wie: Wird das Essen im Haus gekocht? Ist der Speiseplan nach Ihrem Geschmack? Gibt es eine Wahlmöglichkeit bei den Mahlzeiten? Können besondere Essenswünsche berücksichtigt werden? Und wie ist es bei den Getränken? Sind die Essenszeiten flexibel? Freizeitangebot Sagt Ihnen das Angebot an Freizeitveranstaltungen zu? Ist es abwechslungsreich und auf besondere Bedürfnisse zugeschnitten? Gibt es auch Einzelbetreuung? Wie sieht die seelsorgerische Betreuung aus, welche religiösen Aktivitäten bietet die Einrichtung?

15 Wie finde ich die richtige Pflegeeinrichtung? Foto: FAZIT Seniorenwohnzentrum Nonnenbrücke. Informationspolitik, Umgangston und Atmosphäre Auch hier kann ein erster Eindruck entscheidend sein. Hat man sich bei einem Gespräch Zeit für Sie genommen und ist auf Bedürfnisse eingegangen? Hatten Sie das Gefühl qualifiziert und umfangreich beraten zu werden? Haben Umgangston und Atmosphäre Ihnen zugesagt? Medizinische Versorgung und Therapie Ein wichtiges Thema: Mit welchen Ärzten arbeitet die Einrichtung zusammen? Besteht eine freie Arzt- bzw. Krankenhauswahl? Kann bei Doppelzimmer-Belegung auf Wunsch mit dem Arzt allein gesprochen oder eine Person Ihres Vertrauens mit einbezogen werden? Werden therapeutische Maßnahmen speziell auf den Einzelnen abgestimmt und mit dem Bewohner besprochen? Preis-Leistungs-Verhältnis Schließlich gilt es noch Preis und Leistung abzuwägen. Wie schneidet Ihr Heim im Vergleich zu anderen ab? Ihre Pflegekasse kann Ihnen dazu unter Umständen eine Preisvergleichsliste aushändigen. Beachten Sie dabei auch, welche Leistungen im pauschalen Entgelt enthalten sind und welche zusätzlich bezahlt werden müssen. Wie werden Abwesenheitstage verrechnet? Eine mögliche Hilfestellung bei der Entscheidung für eine passende Pflegeeinrichtung kann eine Checkliste mit Ihren speziellen Wünschen sein. So können Sie sich beim Informationsgespräch oder Besuch der jeweiligen Einrichtung bestimmte Fragestellungen oder Kriterien vor Augen halten. Und Sie haben die Sicherheit, im richtigen Moment nicht das Wichtigste übersehen zu haben. Beratung und Information Fachstelle für pflegende Angehörige (siehe S. 3) Pflegeplatzbörse der Stadt Bamberg Auf der Homepage der Stadt Bamberg finden Sie eine regelmäßig gepflegte und damit stets aktuelle Übersicht der freien Plätze in stationären Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet Bamberg: Familie, Jugend, Soziales Senioren Pflegeplatzbörse 13

16 Es gibt vielfältige Möglichkeiten. Finden Sie für sich das richtige Maß an Pflege und Betreuung. Wohn- und Pflegeformen 14 Wohnformen Für die Wahl der individuellen Wohn- und Lebensform im Alter gibt es mittlerweile vielfältige Möglichkeiten. Welche Wohnform für Sie die richtige ist, hängt vor allem vom Gesundheitszustand und vom Grad der Selbstständigkeit ab. Betreutes Wohnen/Service Wohnen Wohnen mit Service bedeutet, so lange wie möglich in einer eigenen Wohnung zu leben und seine Selbstständigkeit zu erhalten. Zuschnitt, Ausstattung und Standort der Wohnungen orientieren sich speziell an den Bedürfnissen älterer Menschen. Ein Betreuungsservice oder angeschlossener Pflegedienst bietet abrufbare Dienstleistungen, wie z. B. hauswirtschaftliche Hilfe, einen Mahlzeitendienst, Beratung und Vertretung gegenüber Behörden oder ein Tag und Nacht besetztes Notrufsystem. Neben Miete und Nebenkosten für die Wohnung wird meist eine monatliche Servicepauschale erhoben. Weitere Dienste werden dann gesondert abgerechnet. Erkundigen Sie sich also im Vorfeld genau, welche Leistungen in der Pauschale enthalten sind! Seniorenwohnheim Auch in Seniorenwohnheimen werden abgeschlossene Wohnungen an Senioren vermietet, die noch relativ selbstständig sind. Häufig bieten Gemeinschaftsräume und -einrichtungen zusätzlich die Möglichkeit, die Mahlzeiten gemeinsam einzunehmen oder Freizeitangebote wahrzunehmen. Das Angebot an Hilfe und Betreuung variiert von Einrichtung zu Einrichtung, ebenso die Frage danach, welche Leistungen in der Betreuungspauschale enthalten sind. Auch hier lohnt es sich also, genau nachzufragen! In manchen Heimen stehen Pflegeabteilungen zur Verfügung, in denen die Bewohner vorübergehend oder auch dauernd gepflegt werden können. In anderen ist im Fall eines höheren Pflegebedarfs ein Umzug in ein Pflegeheim erforderlich. Foto: FAZIT

17 Wohn- und Pflegeformen Senioren-Wohnoder Hausgemeinschaften Hier steht das Miteinander im Vordergrund. Sie leben in einer eigenen Wohnung und sind doch eingebunden in eine Gemeinschaft, von der alle profitieren. Gegenseitige Unterstützung in allen Lebenslagen und aktive soziale Kontakte bieten Geborgenheit und bewahren vor einer belastenden Isolation und Einsamkeit im Alter. Häufig ist eine solche Wohnform kombiniert mit Angeboten des Betreuten Wohnens. Mehrgenerationenhäuser Bei Mehrgenerationenhäusern besteht diese Gemeinschaft bewusst aus Jung und Alt. Jungen Familien und Alleinerziehenden wird der Alltag erleichtert, die Älteren können helfen, wo sie gebraucht werden. Sie können die jüngere Generation für die Nöte und Ängste von Senioren sensibel machen und erhalten ihrerseits die nötige Unterstützung, Gesellschaft und Sicherheit für ein eigenständiges Leben im Alter. Bei eintretender Pflegebedürftigkeit aber Bocciabahn im Seniorenwohnzentrum Franz Ludwig. muss auch hier auf externe Hilfe zurückgegriffen werden, etwa durch einen ambulanten Pflegedienst oder den Umzug in eine Pflegeeinrichtung. Senioren- und Pflegeeinrichtungen Für ältere Menschen, die nicht pflegebedürftig sind, aber auch nicht mehr in der Lage, ihren Haushalt und ihr tägliches Leben selbstständig zu führen für diese Menschen steht in vielen Seniorenpflegeeinrichtungen ein Rüstigenbereich offen. Hier erhalten die Bewohner Unterkunft und Verpflegung sowie bei Bedarf Betreuung bei der Grundpflege (Waschen, Kleiden, Essen, ) und Pflege (etwa medizinische Pflegeleistungen). Alle diese Leistungen müssen dann allerdings aus eigenen Mitteln finanziert werden, denn bei Pflegestufe 0 (siehe S. 21) gibt es keine Zuzahlung durch die Pflegekasse. Foto: FAZIT Ein Besuch des Bamberger Erzbischofs Dr. Ludwig Schick im Seniorenwohnzentrum Nonnenbrücke. In Pflegeeinrichtungen werden Menschen betreut, die wegen Krankheit oder Alter stark pflegebedürftig und damit ständig auf Hilfe angewiesen sind. Neben Unterkunft, Verpflegung, Betreuung und individueller Pflege spielt hier auch die ärztliche Versorgung eine wichtige Rolle. 15

18 Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden liegen uns am Herzen. Praxis für physikalische Therapie Sabine Dachwald Luitpoldstraße 16 a Hirschaid Telefon / Telefax / NEU auch in Bamberg: Heinrichsdamm 4 Telefon / Klassische Massagen Lymphdrainagen Krankengymnastik Krankengymnastik nach Bobath ärztlich verordnete Hausbesuche physi therapie Zeit für Ihre Gesundheit Alexander Färber Bamberg Unterer Kaulberg 2 Tel / Termine nach Vereinbarung Praxisbetrieb und Hausbesuche

19 Wohn- und Pflegeformen Foto: Seniorenpflegeheim Walsdorf Pflegeformen Kurzzeitpflege Alte oder kranke Menschen, die nur vorübergehend Hilfe und Pflege benötigen, können eine Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Das gilt vor allem, wenn pflegebedürftige Menschen ansonsten durch Angehörige oder Freunde versorgt werden und diese Betreuung durch Urlaub, Krankheit oder etwa beim Umbau der Wohnung für eine kurze Zeit nicht möglich ist. Nach einem Krankenhausaufenthalt kann die Kurzzeitpflege den Patienten so weit stabilisieren, dass er wieder allein zu Hause zurechtkommt oder Angehörige die Pflege übernehmen können. Kurzzeitpflege bedeutet eine vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim für eine bestimmte Zeit. Bei Vorliegen einer Pflegestufe wird sie von den Pflegekassen für maximal 28 Tage pro Jahr finanziert. Teilstationäre Pflege und Tagespflege Eine teilstationäre Pflege bietet Pflegebedürftigen die Möglichkeit, weiter zu Hause zu wohnen, auch wenn sie nicht rund um die Uhr durch Angehörige oder Freunde versorgt werden können. Auf diese Weise können Angehörige eine Betreuung übernehmen, ohne ihren gesamten Alltag an der Pflege auszurichten. Fachkräfte übernehmen die Betreuung dann entweder tagsüber oder nachts. Die Tagespflege etwa bietet pflegerische Hilfe, aktivierende Angebote und Beschäftigung, Verpflegung sowie einen Hol- und Bringdienst. Der Übergang zu Angeboten der Sozialarbeit und zu Seniorentreffs ist häufig fließend. Die Kosten für die Tagespflege können zum Teil über die Pflegeversicherung abgerechnet werden, sofern eine Pflegestufe vorliegt. Vollstationäre Pflege Eine vollstationäre Pflege kommt in Betracht, wenn eine häusliche Pflege nicht (mehr) möglich oder sinnvoll ist. Dauerhaft pflegebedürftige Menschen erhalten in Senioren- und Pflegeeinrichtungen neben Unterkunft, Verpflegung und medizinischer Versorgung auch eine qualifizierte Betreuung. 17

20 Wie helfen Ihnen die Pflegekassen? Die gesetzliche Pflegeversicherung 18 Jeder, der gesetzlich oder freiwillig krankenversichert ist, wurde auch in die soziale Pflegeversicherung aufgenommen. 98 % der Bevölkerung zahlen derzeit in die gesetzliche Pflegeversicherung ein. Die aus der Pflegeversicherung finanzierten Leistungen, z. B. das Pflegegeld, dienen dazu, dem Pflegebedürftigen eine angemessene Pflege zu ermöglichen. Ist keine eigene Krankenkasse vorhanden, dann ist das Amt für soziale Angelegenheiten der richtige Ansprechpartner. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss der Versicherte pflegebedürftig sein. Dieser Begriff ist festgelegt im SGB XI (Sozialgesetzbuch XI, Pflegeversicherungsgesetz). Bei der Feststellung einer Pflegebedürftigkeit wird beurteilt, ob und wieviel Hilfe benötigt wird, um Körperpflege, Ernährung und dazu nötige Wege zu bewältigen. Hilfen bei der Freizeitgestaltung, allgemeine Beaufsichtigung und Betreuung, aber auch ärztlich verordnete Maßnahmen der häuslichen Krankenpflege spielen bei der Einstufung kaum eine Rolle. Pflegebedürftig im Sinne dieses Gesetzes sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder wegen einer Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des Lebens auf Dauer (voraussichtlich aber für mindestens 6 Monate) in erheblichem Maße der Hilfe bedürfen. Regelmäßige Verrichtungen sind: 1. Körperpflege: Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm- und Blasenentleerung 2. Ernährung: Mundgerechtes Zubereiten oder die Aufnahme der Nahrung 3. Mobilität: Selbstständiges Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen oder das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung 4. Hauswirtschaftliche Versorgung: Einkaufen, Kochen, Reinigung der Wohnung, Spülen, Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung oder das Beheizen der Wohnung Die Bereiche Körperpflege, Ernährung und Mobilität werden als Grundpflege bezeichnet. Dieser Begriff ist wichtig für die Zuordnung zu einer der drei Pflegestufen und damit für die Höhe der Leistungen durch die Pflegeversicherung. Pflegebedürftig oder nein? Ob eine Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes vorliegt, prüfen Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). In der Regel wird der Pflegebedürftige dazu in seiner häuslichen Umgebung oder im Pflegeheim untersucht. Der MDK wird von der Pflegekasse beauftragt, meldet sich vorher

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