Kapitalmarkt: Know-how und Kompetenz

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1 Kapitalmarkt: Know-how und Kompetenz März 2013 SONDER- THEMA Starkes Research: Kooperation mit Kepler Capital Markets Passende Lösung: Breite Palette an Kapitalmarktfinanzierungen Gestiegenes Volumen: Boom bei Unternehmensanleihen

2 Einäugige Könige Fotolia INTERVIEW. Thomas Neuhold, Head of Research für Österreich bei Kepler Capital Markets, spricht über die Geschäftstätigkeit des Unternehmens, die Vorteile der Kooperation zwischen Kepler und der Bank Austria und die aktuelle Entwicklung der Aktienmärkte. Bank exklusiv : Wie kann man mit wenigen Worten die Geschäftstätigkeit von Kepler Capital Markets erklären? Thomas Neuhold: Kepler ist ein führendes, unabhängiges europäisches Finanzdienstleistungsunternehmen mit einem starken Fokus auf Aktien-Brokerage. Unser Motto lautet: Europe s leading local broker. Kepler hat die größte Research Coverage in Europa. Unter Berücksichtigung der Tätigkeit des Brokerhauses CA Cheuvreux, dessen Übernahme durch Kepler gerade finalisiert wird, erstellt Kepler Analysen über rund 650 börsennotierte Unternehmen in Europa. Damit deckt das Research von Kepler, gemessen an der Marktkapitalisierung der Aktien, rund 85 bis 99 Prozent des Marktes in den jeweiligen Ländern ab. Besonderer Wert wird auf Präsenz vor Ort gelegt, da nur so ein optimaler Informationsfluss gewährleistet werden kann. In Österreich, wo Kepler seit etwas mehr als einem Jahr vertreten ist, werden 22 Unternehmen gecovert, die zusammen für rund 90 Prozent der Marktkapitalisierung an der Wiener Börse stehen. Die lokale Präsenz ist auch im Wertpapierhandel für unsere Kunden große institutionelle Investoren ein Riesenvorteil, da wir frühzeitig wissen, wie lokale Investoren agieren, und in den Ländern eine gewisse Basisliquidität generieren können. Entsprechend dem Sprichwort, dass unter Blinden der Einäugige König sei, kann man sagen: Die Aktien sind derzeit einäugige Könige. Thomas Neuhold, Head of Research für Österreich bei Kepler Capital Markets Wer ist Eigentümer von Kepler Capital Markets? Kepler steht derzeit und auch nach vollzogener Fusion mit CA Cheuvreux mehrheitlich im Besitz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dies sichert ebenso die Unabhängigkeit Kepler Capital Markets und die Freiheit von Interessenkonflikten wie der Umstand, dass Kepler kein Eigengeschäft mit Aktien durchführt. Weitere wichtige Aktionäre sind Finanzinvestoren, wie BlackFin und CDC, sowie strategische Investoren wie Gruppo Banca Leonardo. Verhandlungen über eine Beteiligung von Credit Agricole und UniCredit an Kepler sind in der Finalisierungsphase. Vor etwas mehr als einem Jahr hat die UniCredit eine Kooperationsvereinbarung mit Kepler geschlossen. Welche konkreten Vorteile ergeben sich daraus für die Firmenkunden der Bank Austria? Zum einen gibt es den Zugang zum Research von Kepler. Wie breit diese Research-Basis ist, habe ich einleitend bereits geschildert; gerade im Bereich mittlerer und kleinerer Unternehmen ist Kepler führend. Gleichzeitig kann Kepler seinen exzellenten Zugang zu Top-Investoren einbringen. Welche Bedeutung hat dieser Zugang zu Investoren? Kepler bringt Unternehmen zu ihren bestehenden, aber auch zu neuen Investoren. Kepler organisiert regelmäßig Veranstaltungen, wo Investoren Unternehmen treffen. Weiters ist Kepler der exklusive Vertriebspartner für bestimmte Kapitalmarkttransakti- 2 Bank exklusiv für Firmenkunden

3 onen Börsengänge oder Kapitalerhöhungen eines Unternehmens für die Bank Austria oder ein anderes Mitglied der UniCredit. Die lokal stark verankerte Salesforce von Kepler kann dabei institutionelle Investoren erreichen, die über herkömmliche Wege nicht ansprechbar sind. Sie sind für die Analyse österreichischer Unternehmen zuständig. Wenn Sie aber über Österreich hinaus blicken, wie beurteilen Sie den europäischen Aktienmarkt? Generell lässt sich sagen, dass die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank die Ängste über einen Zerfall der Eurozone zerstreut haben und Investoren endlich wieder auf fundamentale Unternehmensdaten blicken. Investoren haben angefangen, wieder verstärkt in europäische Aktien zu investieren, und für Unternehmen öffnet sich wieder ein Fenster für Börsegänge. Allerdings existieren weiterhin gravierende Probleme, etwa ein schwaches Wirtschaftswachstum, hohe Budgetdefizite und ein hohes Staatsschuldenniveau in vielen Industrieländern. Das zunehmende Interesse von Investoren an Aktien hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass die Anlagealternativen alles andere als Ertrag versprechend sind. Entsprechend dem Sprichwort, dass unter Blinden der Einäugige König sei, kann man sagen: Die Aktien sind derzeit einäugige Könige. Welche Unternehmen können in dieser Situation an einen Börsengang denken? Auf einen Blick Letztlich läuft es, unabhängig vom Marktumfeld, immer auf einen Punkt hinaus: Die Investmentstory muss stimmen. Wenn ein Unternehmen glaubhaft darstellen kann, dass es bereits eine gute Marktstellung hat und auf einem interessanten Markt mit einem überdurchschnittlichen Wachstum rechnen kann, dann wird es kein Problem sein, Investoren zu finden. Diese sind derzeit sogar bereit, hohe Bewertungen zu akzeptieren, wenn Wachstum mit vergleichsweise geringem Risiko möglich ist. Der österreichische Aktienmarkt hat die Tiefpunkte deutlich hinter sich gelassen, ist aber weit von den historischen Höchstständen entfernt. Wie beurteilen Sie das aktuelle Kursniveau an der Wiener Börse? Wir sehen derzeit durchaus vernünftige Bewertungsniveaus. Das gilt sowohl aus Sicht der Investoren wie aus der Sicht von Unternehmen, die über einen Börsengang oder eine Kapitalerhöhung nachdenken. Die Orientierung an den alten Höchstständen aus den Jahren 2007 und 2008 halte ich für problematisch: Wir hatten damals eine Sondersituation, in der drei Gruppen von Unternehmen besonders hoch bewertet waren, die an der Wiener Börse überproportional vertreten sind: Banken, Zykliker und Unternehmen mit einem hohen Geschäftsanteil in den Emerging Markets. Die damaligen Kursniveaus werden daher nicht so schnell wieder erreicht werden können. n Die Entwicklung des ATX seit Gegenüber den Tiefstständen hat sich der österreichische Aktienindex ATX deutlich erholt, aber von den Höchstständen vor der Krise ist der Kurs weit entfernt. Quelle: Wiener Börse im blickpunkt Dieter Hengl, Vorstand der Bank Austria für Corporate & Investment Banking Offenheit und echte Partnerschaft Wir leben in spannenden Zeiten: In den letzten fünf Jahren war die Entwicklung der Gesamtwirtschaft von kaum prognostizierbaren und sich rasch wandelnden Marktbedingungen geprägt. Dieses wirtschaftliche Umfeld hat zu neuen Prioritäten in der Beziehung zwischen Unternehmen und Bank geführt: Berechenbarkeit und Stabilität sind zum neuen Leitmotiv geworden. Erfolgreich wird diese Beziehung dann, wenn sie von Offenheit und echter Partnerschaft geprägt ist. In diesem Zusammenhang darf ich auf eine Aussage des Novomatic- Finanzvorstandes Peter Stein verweisen: Dass die Bank Austria unser Geschäftsmodell genau kennt, hat die Transaktion sicherlich einfacher gemacht, meint er im Interview zur erfolgreiche Platzierung der Novomatic-Anleihe im Jänner 2013 (siehe S. 5). Unsere Aufgabe als Bank besteht mehr denn je darin, die Geschäftsmodelle unserer Kundinnen und Kunden zu verstehen, die Kapitalstrukturen ganzheitlich zu betrachten und durch bestmögliche Finanzierungslösungen die Erfolge auf dem Markt zu unterstützen. Mit vielen Unternehmen sind wir auf einem guten Weg, die stabile Partnerschaft ganz selbstverständlich zu leben. Dann, und nur dann, ist es möglich, im partnerschaftlichen Dialog zwischen Unternehmen und Bank zu stabilen Finanzierungslösungen zu gelangen, die auch vor dem Hintergrund der volatilen Konjunkturentwicklung ausreichen und helfen, den Markterfolg abzusichern. Nick Albert Bank exklusiv für Firmenkunden 3

4 Fotolia Lösungen, die passen FINANZIERUNGEN. Die Bank Austria kann ihre Kundinnen und Kunden auf dem Weg in den Kapitalmarkt umfassend unterstützen und eine breite Palette an Kapitalmarktfinanzierungen ermöglichen. UniCredit war 2012 die Nummer 2 bei Euro-Bond-Emissionen in Europa, die Bank Austria Nummer 1 in Österreich. Die wachsende Bedeutung des Kapitalmarkts bei der Unternehmensfinanzierung ist unbestritten. Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von Änderungen auf Seiten der Banken (Stichwort Basel III) bis zu veränderten Marktbedingungen und damit veränderten Finanzierungsanforderungen für Unternehmen. Der Kapitalmarkt eröffnet neue Finanzierungsmöglichkeiten. Zuerst müssen aber immer die Bedürfnisse der Kunden abgefragt und erkannt werden um dann die richtige Finanzierungsform zu finden, betont Martin Frank, Ressortleiter Internationale Firmenkunden in der Bank Austria. Ziel ist eine Finanzierung, die eine optimale Unterstützung der Unternehmensentwicklung bietet. Um dies zu erreichen, ist der erste Schritt der intensive Blick ins Unternehmen: Die Bank Austria hat dazu eine Reihe von Analyse- und Servicetools entwickelt, etwa den BusinessPlanner, den WorkingCapitalCheck oder die StressSimulation. Erst die intensive Kenntnis des Unternehmens und seiner Liquiditätserfordernisse sowie die Abschätzung der Auswirkung verschiedener Zukunftsszenarien bereiten den Boden für eine fundierte Diskussion von Finanzierungserfordernissen und Finanzierungsinstrumenten. Der Kundenbetreuer spielt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle, unterstreicht Martin Frank. Er kennt das Geschäftsmodell des Kunden und kann daher die passenden Instrumente ins Spiel bringen. Der Kundenbetreuer wird dann die Produktspezialisten hinzuziehen und gemeinsam ein Angebot erarbeiten. In einer wachsenden Zahl an Fällen wird diese Lösung den Kapitalmarkt involvieren, derzeit sind, nicht zuletzt aufgrund der dafür günstigen Zinslandschaft, Unternehmensanleihen und Schuldscheindarlehen eine bei entsprechendem Kapitalbedarf vielfach attraktive Lösung. Martin Frank: Unser Ziel ist es, die Kunden auf dem Weg in den Kapitalmarkt sinnvoll Wir wollen nicht irgendwelche Lösungen finden, sondern jene, die passen. Martin Frank, Ressortleiter Internationale Firmenkunden in der Bank Austria 4 Bank exklusiv für Firmenkunden

5 Der Beratungsansatz der Bank Austria Kapitalbildung n Gewinnthesaurierung n Externe Kapitalzuführung Abgabe von Minderheitsanteilen Mezzaninkapital Partizipationskapital/Genussrechte Aktienemission (über den Kapitalmarkt IPO) Wandelschuldverschreibungen Kapitalerhöhung Steuerung n Geschäftsplan und Vorschaurechnung n BusinessPlanner/PlanungsWorkshops n Bessere Unternehmenssteuerung und Bankinfo n Strategie & Partnerschaft n M&A - Beratung n Nachfolgeregelung Strategische/Finanzpartner n Unternehmensanalyse n Bilanzstrukturmanagement n Bilanzverkürzung durch Entschuldung n Kennzahlen-Optimierung n Monetarisierung nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögens n Reduktion Umlaufvermögen n Risikomitigation n Finanzierung n Bank: Betriebsmittelkredite Syndizierte Kredite Projektfinanzierung n Kapitalmarkt Schuldscheindarlehen Anleihe Hybridanleihe Verbriefung n Leasing Wachstum & Liquidität n Akquisitionsfinanzierung n Investitionsfinanzierung n Cash-, Zins- und Währungsmanagement n Betriebsmittel-Optimierung über Forderungsverkauf n Optimierung Tilgungsprofil n Veranlagung n zu begleiten und darauf vorzubereiten, dass aus einer Zweierbeziehung ein multiples Beziehungsgeflecht wird. Mitunter sind Unternehmen gegenüber für sie neuen Finanzierungsprodukten skeptisch: Immerhin sei doch eine oft lang andauernde Erfolgsgeschichte des Unternehmens ohne innovative Finanzierungslösungen und ohne Kapitalmarkt geschrieben worden. Diese Unternehmen sprechen einen durchaus wichtigen Punkt an, meint Martin Frank. Man muss gemeinsam die Frage klären, wie in einem veränderten Umfeld der Erfolg erzielt werden kann; dann ergibt sich oft von selbst, dass die geeigneten Instrumente der Vergangenheit nicht notwendigerweise jene der Gegenwart und Zukunft sind. Gerade auch diese Analyse erlaubt eine rechtzeitige Anpassung der Unternehmensfinanzierung an die tatsächlichen Bedürfnisse. Für größere Unternehmen geht dieser Dialog dann über in ein Capital Structure Advisory beziehungsweise in einen strategischen Dialog mit den Eigentümern. Martin Frank: All diese Bemühungen haben ein Ziel, nämlich den Finanzierungsbedarf festzustellen und Finanzierungslösungen zu finden. Und zwar nicht irgendwelche Lösungen, sondern Lösungen, die passen. n nachgefragt Finanzierungspartner mit Kenntnis des Geschäftsmodells Die Novomatic AG hat im Jänner 2013 die insgesamt vierte Unternehmensanleihe begeben. Das Volumen der Emissionen von mindestens 100 Mio. Euro konnte nach dreifacher Überzeichnung mit 250 Mio. Euro festgesetzt werden. Fragen zur erfolgreichen Emission werden von Novomatic-Finanzvorstand Peter Stein beantwortet: Bank exklusiv : Was waren die Motive für die Anleiheemission? Peter Stein: Wir haben die Chance eines günstigen Kapitalmarktumfeldes genutzt. Novomatic konnte durch die Begebung der Anleihe bestehende Verbindlichkeiten refinanzieren und die Finanzierung für die weitere Geschäftstätigkeit stärken. Peter Stein, Finanzvorstand der Novomatic War die Emission dadurch einfacher, dass Novomatic bereits früher zuletzt im Jahr 2010 Anleihen begeben hatte? Das hat in zweifacher Hinsicht geholfen: Erstens waren unternehmensintern die Prozesse und Vorbereitungsarbeiten einfacher und wir konnten die Transaktion von der Erstüberlegung bis zur Platzierung in nur drei Monaten abschließen. Zweitens sind wir den Investoren bekannt auch als Emittent, der seine Anleihen verlässlich zurückzahlt. Uns ist es neuerlich gelungen, den Anteil an Retail-Investoren zu erhöhen, womit sich unsere Finanzierungsbasis weiter diversifiziert hat. Welche Rolle hat die Zusammenarbeit mit der Bank Austria gespielt? Wir schätzen die Bank Austria als langjährigen Finanzierungspartner. Dieser langjährige Kontakt und insbesondere der Umstand, dass die Bank Austria unser Geschäftsmodell genau kennt, haben die Transaktion sicherlich einfacher gemacht. Novomatic Bank exklusiv für Firmenkunden 5

6 Alle Indikatoren stehen auf Grün INTERVIEW. Veronika Wöss, Leiterin des Bereichs Debt Capital Markets Austria der Bank Austria, spricht über den Boom bei Unternehmensanleihen, über Emittenten und Investoren sowie über Erwartungen für das Jahr Bank exklusiv : Die Zahl der Unternehmensanleihen und das begebene Volumen lagen zuletzt auf bemerkenswert hohem Niveau. Was war die Ursache? Veronika Wöss: Erstens müssen Unternehmen überhaupt einen Finanzierungsbedarf haben, um sich mit der Frage einer Anleiheemission auseinanderzusetzen; trotz schwächerer Wachstumsraten sehen Unternehmen Marktchancen und investieren. Zweitens ist die Finanzierung über Anleihen aufgrund der niedrigen Zinssätze attraktiv wie nie zuvor. Und drittens findet eine gewisse Verlagerung von der traditionellen Bankenfinanzierung zu Kapitalmarktfinanzierungen statt. Diese Komponenten führen zum Wachstum des Marktes für Unternehmensanleihen und Schuldscheindarlehen. Für welche Finanzierungssituationen eignen sich Anleihen besonders gut? Anleihen und Schuldscheindarlehen sind sinnvoll zur Finanzierung von Vorhaben, bei denen regelmäßige Cashflows Bei Anleiheemissionen ist die Bank Austria in Österreich Marktführer, auf europäischer Ebene ist die UniCredit die Nummer zwei. Veronika Wöss, Leiterin des Debt Capital Markets Austria der Bank Austria Fotolia Unternehmensanleihen n Volumen in Mio. Euro Anzahl Neuemissionen österreichischer Emittenten Bank exklusiv für Firmenkunden

7 nachgefragt auf eine optimale Kapitalstruktur achten Birgit Kuras, Vorstand der Wiener Börse, über die Bedeutung von Börsengängen (IPO) für die Unternehmensfinanzierung und Erwartungen für das laufende Jahr. Um den unternehmerischen Erfolg zu sichern und Wachstum zu ermöglichen, bedarf es einer ausreichenden Eigenkapitalfinanzierung. Ein Börsengang bringt neben einer verbesserten Eigenkapitalausstattung auch positive Nebeneffekte wie größeres Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern sowie gesteigertes Medieninteresse. In den vergangenen Jahren haben verschärfte Rahmenbedingungen für die Unternehmensfinanzierung dazu geführt, dass Unternehmen verstärkt auf eine optimale Kapitalstruktur achten müssen. In diesem Zusammenhang finanzieren sich zahlreiche Unternehmen auch zunehmend mittels so genannter Corporate Bonds über die Wiener Börse. Unternehmensanleihen sind auch ein guter erster Schritt für Unternehmen, um sich mit dem Kapitalmarkt vertraut zu machen. Da der gesamte IPO-Prozess viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt, ist eine zeitgerechte Vorbereitung des Börsengangs unerlässlich. IPO-Fenster sind derzeit schwierig vorhersagbar. Ein erfolgreiches IPO könnte eine wichtige Eisbrecher-Rolle haben. erwirtschaftet werden. Für Investitionen, Akquisitionen und Projekte, bei denen ein hohes Risiko besteht oder die Prognose der Rückflüsse von Unsicherheit geprägt ist, eignen sich Anleihen hingegen weniger dies wären Finanzierungsfelder für Risikokapital. Viele Unternehmen nutzen Anleihen für die laufende Sockelfinanzierung und können damit Kreditlinien freimachen, die dann zur Abdeckung von Finanzierungsspitzen flexibel zur Verfügung stehen. Grundsätzlich gilt, dass Anleihen Instrumente für Schuldner mit solider Bonität sind; insbesondere für den Absatz bei privaten Investoren ist eine Einwertung im Investment-Grade-Bereich nötig. Wer sind denn die Käufer von Unternehmensanleihen? Seit einigen Jahren beobachten wir eine Verschiebung von institutionellen Investoren zu Privatanlegern: Haben früher die institutionellen Investoren rund 80 Prozent der begebenen Volumina aufgekauft, hat sich nun das Verhältnis umgekehrt. Käufer sind Privatpersonen, die eine mittel- bis langfristige Anlagemöglichkeit mit etwas höheren Renditen suchen. Welche Marktposition hat die Bank Austria bzw. die UniCredit am Anleihebzw. am Schuldscheinmarkt? Bei Anleiheemissionen sind wir national wie international ganz vorne dabei; in Österreich ist die Bank Austria Marktführer, auf europäischer Ebene ist die UniCredit die Nummer zwei. Bei Schuldscheindarlehen gibt es keine offiziellen League Tables, aber auch hier sind wir nach unseren Berechnungen unter den Top 3 in Europa. Wie ist das Marktumfeld für Anleiheund Schuldscheinemissionen im laufenden Jahr? Das Marktumfeld ist genauso positiv wie im Jahr Die Unternehmen können weiterhin mit einem starken Interesse der Investoren rechnen. Ich erwarte in Österreich ein Emissionsvolumen etwa auf Höhe des Vorjahres. Nicht auszuschließen ist, dass sich Unternehmen mit 2014 fällig werdenden Anleihen oder Schuldscheinen bereits im laufenden Jahr zu einer Refinanzierung entschließen und so das Volumen noch weiter steigt. Zusammenfassend kann man sagen: Alle Indikatoren stehen auf Grün. n Börse Wien GLOSSAR Convertible Bond/Wandelanleihe ist ein von einer Anteilsgesellschaft ausgegebenes und in der Regel mit einem Nominalzins ausgestattetes verzinsliches Wertpapier, das dem Inhaber das Recht einräumt, es während einer Wandlungsfrist zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien umzuwandeln. Due Diligence ist die von der Bank gemeinsam mit einem Anwalt durchgeführte rechtliche und wirtschaftliche Prüfung der Emittentin, um sicherzugehen, dass alle Voraussetzungen für eine Anleiheemission erfüllt sind. Hybrid-Anleihe ist eine eigenkapitalähnliche Unternehmensanleihe mit besonders langer Laufzeit. Sie wird im Insolvenzfall des Emittenten nachrangig, das heißt, erst nach Befriedigung der Ansprüche anderer Gläubiger, bedient. Internes Rating bezeichnet eine von der Bank vergebene Beurteilung hinsichtlich der Bonität eines Unternehmens. Es wird nicht veröffentlicht. Plain Vanilla (senior unbesichert) ist die Bezeichnung für eine klassische Anleihe ohne Besonderheiten in der Konditionengestaltung. Im Gegensatz dazu stehen strukturierte Anleihen, die sich durch spezielle Zusatzbedingungen auszeichnen. Primärmarkt bezeichnet den Finanzmarkt zur Erstausgabe von Wertpapieren (Aktien, Anleihen etc.). Der Handel mit bereits begebenen Wertpapieren findet auf dem Sekundärmarkt statt. Private Placement ist die Platzierung von Wertpapieren bei einzelnen (vorrangig) institutionellen Investoren mit geringeren Dokumentationserfordernissen. Schuldscheindarlehen ist ein langfristiger Kredit an erstklassige Unternehmen mit anleiheähnlicher Ausstattung, der gegen die Zeichnung von Schuldscheinen gewährt wird. Diese Schuldscheine werden von institutionellen Investoren erworben und können während der Laufzeit weiter verkauft werden, sind allerdings nicht börsennotiert. Bank exklusiv für Firmenkunden 7

8 Telekom Austria Novomatic KELAG voestalpine OMV SPAR Andritz Borealis EUR 600, Hybrid Bond 5,625% perpetual BB+ / Baa3 January 2013 EUR 250, ,00% due 2019 January 2013 EUR 150, ,25% due 2022 A / - Sole Bookrunner October 2012 EUR 500, , 4,00% due 2018 October 2012 EUR 1,500,000,000 Dual Tranche 2,625% due ,500% due 2027 A3 / A- September 2012 EUR 200, ,50% due 2017 September 2012 EUR 350, ,875% due 2019 July 2012 EUR 125, ,000% due 2019 July 2012 STRABAG KTM Egger ASFINAG Montana Miba Sappi IBERDROLA EUR 100, ,250% due 2019 BBB- May 2012 EUR 85, ,375% due 2017 April 2012 EUR 150, ,50% due 2019 October 2012 EUR 1,000, ,750% due 2032 AA+/Aaa June 2012 EUR 55, ,000% due 2017 June 2012 EUR 75, ,500% due 2019 February 2012 USD 400,000,000 USD 300,000,000 Corp. Bond June 2012 EUR 1,000,000,000 Bond BBB MLA January 2013 An führender Stelle in Europa (Nr. 2) und Österreich (Nr. 1) STÄRKE. Von strukturierten Finanzierungen bis hin zu Kapitalmarktlösungen: Im Verbund der UniCredit bietet die Bank Austria als einer der führenden Finanzierungspartner die für Ihr Unternehmen optimale Finanzierungslösung. Innovationskraft, internationales Knowhow und ein exzellenter Marktzugang machen sie zum bevorzugten Finanzpartner, wie internationale Rankings zeigen. Alle Anleihen in Euro 1. Jänner bis 31. Dezember 2012 Betrag in Anzahl DER Anteil Bookrunner Mio. Euro EMISSIONEN in % 1 BNP Paribas , ,95 2 UniCredit , ,54 3 Deutsche Bank AG , ,51 4 Crédit Agricole CIB , ,76 5 Barclays Capital , ,29 6 HSBC , ,26 7 Société Générale CIB , ,00 8 JPMorgan , ,92 9 Natixis , ,62 10 Citi , ,41 Quelle: Dealogic Österreichische Unternehmensanleihen in Euro 1. Jänner bis 31. Dezember 2012 Betrag in Anzahl DER Anteil Bookrunner Mio. Euro EMISSIONEN in % 1 UniCredit 1.149, ,89 2 Erste Group Bank AG 1.034, ,49 3 Raiffeisen Bank International AG 781, ,24 4 BNP Paribas 414,39 3 8,61 5 Barclays 382,26 2 7,94 6 JPMorgan 369,7 1 7,68 7 RBS 187,47 1 3,90 8 Société Générale CIB 124,17 1 2,58 Crédit Agricole CIB 124,17 1 2,58 Commerzbank Group 124,17 1 2,58 Quelle: Dealogic UniCredit eine starke europäische Gruppe: n Nr. 2 als Lead Manager bei allen begebenen Anleihen in Euro* n Nr. 2 als Bookrunner aller vergebenen Corporate Loans in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA)* n Nr. 1 Cash Management Haus in CEE und Nr. 2 in Italien und Nr. 3 in Deutschland (lt. Euromoney Poll) n Nr. 1 Trade Finance Bank in Italien, Österreich und CEE (lt. Global Finance Magazine) n Bester FX Provider 2013 in Österreich, Italien und Polen (lt. Global Finance Magazine) * League-Table-Positionen nach Volumen, 2012 gesamt, Quelle: Dealogic Informationen: bei Ihrer Firmenkundenbetreuerin bzw. Ihrem Firmenkundenbetreuer oder unter firmenkunden.bankaustria.at Impressum: Herausgeber und Medieninhaber: UniCredit Bank Austria AG, 1010 Wien, Schottengasse 6 8. Redaktion: Identity & Communications/Communications, CR Michaela Knirsch-Wagner, Unica Neuspiel, Christoph Hartmann. Produktion: Domus Verlag; Lilo Stranz. Grafische Gestaltung: Markus K. Bogacs. Herstel ler: Leykam Druck GmbH & Co KG,Bickfordstraße 21,7201 Neudörfl. Ge druckt auf umweltschonend chlorfrei gebleichtem Papier. Haftungsausschluss: Trotz sorgfältiger Recherche und der Verwendung verlässlicher Quellen kann keine Verantwortung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Genauigkeit des Inhalts übernommen werden. Diese Publikation ist kein Angebot und auch keine Aufforderung zu einem Angebot bzw. Produktkauf. Sie ersetzt nicht die persönliche Beratung. Alle Angaben vorbehaltlich Druck- und Satzfehler. 8 Bank exklusiv für Firmenkunden

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