Syphilis Treponema pallidum

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Syphilis Treponema pallidum"

Transkript

1 Syphilis Treponema pallidum! infizierte unbehandelte Mütter! Abort, Totgeburt, Frühgeburt oder! syphilitischen Manifestation Hutchinson-Trias! Hutchinson-Zähne! Hornhauttrübung! Innenohrschwerhörigkeit Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen, Gingivale Läsion viralen Ursprungs! Herpesviren! Herpes simplex Virus Typ 1 & 2! Varicella-Zoster Virus! Epstein-Barr Virus! Zytomegalie Virus! Humanes Papillomavirus! HIV

2 Herpesviren! über 80 verschiedene Herpesviren! 8 Herpesviren! Erkrankungen im Menschen! HSV Typ 1! orale Manifestationen! HSV Typ 2! Manifestation im Genitalbereich (nur selten in der Mundhöhle) Gingivostomatitis herpetica! initiale Manifestation von HSV Typ 1 (99% unbemerkt) - Primärinfektion! Kinder & junge Erwachsene! aphtöse & erosive Veränderungen der Gingiva Mundfäule! schmerzhaft! Fieber! Lymphadenitis in der attached Gingiva

3 Gingivostomatitis herpetica - Therapie! lokal lindernd Solcoseryl! Verhütung bakterieller Superinfektion! ev. Paracetamol zur Fiebersenkung! Aciclovir (lokal & systemisch) Gingivostomatitis herpetica! mechanisches Trauma! Sonnenreize! Fieber! Stress! hormonelle Faktoren! Diätfehler rezidivierend (bei 20-40%)! meistens als Fieberblasen an der Lippe! selten in abgeschwächter Form wie Primärinfektion Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen,

4 DD zu Gingivostomatitis herpetica! Aphthe! ANUG! Varicella Zoster Aphthe DD Gingivostomatitis herpetica linsengroß, weißlich mit rötlichem Rand, rezidivierend, Ätiologie unbekannt Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen,

5 Aphthe! keine effektive Therpaie! heilt ohne Therapie nach 6-12 Tagen! symptomatische Therapie! desinfizierend! anästhesierend! entzündungshemmend! ev. Solcoseryl! Rezidivneigung Varicella-Zoster Virus! Windpocken / Varicellen (Erstinfektion)! intraoral! kleine Ulcera auf Zunge, Gaumen & Gingiva! Gürtelrose / Zoster (bei Reaktivierung)! N. Trigeminus! ev. orale Manifestationen mit vorangehenden Schmerzsensationen! unilateral & starke Schmerzen! cave bei Immunsuppression (auch HIV)

6 Varicellen Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen, Zoster Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen,

7 gingivale Läsion viralen Ursprungs! Epstein-Barr Virus! mit Speichel übertragen! kissing disease! Mononucleosis infectiosa! Zytomegalie Virus! oral! unspezifische Ulzerationen! cave Schwangerschaft humanes Papillomavirus! fokale, epitheliale Hyperplasie (Morbus Heck)! HPV Typ 13, 32! histologisch wie Papillom! ev. spontane Rückbildung! ev. bei Immunschwäche Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen,

8 humanes Papillomavirus! Verruca vulgaris! HPV Typ 1, 2, 4! weißliche Farbe, oft zottige Struktur! häufig durch Übertragung von Handwarzen! klinisch kaum DD zu Papillom möglich! ev. spontane Rückbildung! Rückbildung Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen, DD Papillom! häufigste gutartige epitheliale Geschwulst der Mundschleimhaut! meist solitäres Auftreten! keine Dysplasie keine Präkanzerose Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen,

9 DD floride orale Papillomatose! Synonym verruköses Karzinom! papillomatös-verruciforme, sich progredient ausdehnende weißliche Proliferationen der Mundschleimhaut! Histologie! stark hyperplastische Epithelproliferation! tiefe Einfaltungen des Epithels! gut differenziertes verhornendes Plattenepithel mit erhaltener Schichtung & nur wenigen Mitosen! lokal invasives Wachstum, ohne Metastasierung gingivale Läsion - Pilzbefall! Candida species hs. Candida albicans! Bestandteil der kommensalen Flora opportunistische Infektion! Zweitkrankheit bei gestörter Abwehrlage! häufigste klinische Manifestation! pseudomembranöse Candidiasis! Beläge abstreifbar! DD Leukoplakie! Antimykotika Amphotericin B, Nystatin, Miconazol

10 Candidiasis! oft bei älteren Patienten! Prothesenträger! verringerter Speichelfluss! Diabetes mellitus! Medikamenteneinnahme Cheilitis angularis! cave HIV!! 90% aller HIV-Infizierter entwickeln Candida- Infektionen! oft das erste klinische Anzeichen Candidiasis - Manifestation! pseudomembranöse Candidiasis! erythematöse Candidiasis! chronisch-hyperplastische Candidiasis! Erythem der attached Gingiva (lineares gingivales Erythem) HIV

11 pseudomembranöse Candidiasis! weißlich stippchenartige, fleckförmige oder flächenhafte Soormembranen! auf entzündlich gerötetem Untergrund! abwischbar, ev. leichte Blutung Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen, pseudomembranöse Candidiasis Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen,

12 erythematöse Candidiasis! schmerzhaft! v.a. am Gaumen! oft bei Prothesenträgern Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen, chronisch-hyperplastische Candidiasis! derb, plaqueartig bis knotig, warzenförmig! klinisch von Leukoplakie kaum differenzierbar & oft damit vergesellschaftet Bildatlas Mundschleimhauterkrankungen,

Rund um den Kopf HIV und Mundgesundheit

Rund um den Kopf HIV und Mundgesundheit HIV im Dialog, 12.09.2009 Rund um den Kopf HIV und Mundgesundheit Dr. Christiane Nobel Bereich Oralmedizin, zahnärztliche Röntgenologie und Chirurgie Leiterin Prof. Dr. Schmidt-Westhausen Infektionen von

Mehr

index.html?lang=de

index.html?lang=de &' www.allergieundhaut.ch http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/02535/ index.html?lang=de!' Was ist ein STD? häufig vs selten? Symptome? How safe is safer sex? Condylom und Herpes Was ist

Mehr

Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec

Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec Herpes simplex Virus A C H T U N G S C H L Ä F E R! M. Janiec Beschreibung Auch als Lippenherpes bekannt Viruserkrankung durch Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV Typ1) kleine nässende Bläschen, empfindlich,

Mehr

Warzen. Humane Papillomaviren (HPV=human papilloma Virus;

Warzen. Humane Papillomaviren (HPV=human papilloma Virus; Warzen Humane Papillomaviren (HPV=human papilloma Virus; DNS-Virus)) Außerdem je nach onkogenem Potential Low Risk und High Risk -Typen. Typ 1,2,4..: Verrucae vulgares Typ - 3, 10, 28, 18, 31: plane juvenile

Mehr

Persönliche PDF-Datei für A. Filippi, I. Hitz Lindenmüller, B. Tomljenovic

Persönliche PDF-Datei für A. Filippi, I. Hitz Lindenmüller, B. Tomljenovic Persönliche PDF-Datei für A. Filippi, I. Hitz Lindenmüller, B. Tomljenovic Mit den besten Grüßen vom Georg Thieme Verlag www.thieme.de Normvarianten und Veränderungen der Zungenoberseite DOI 10.1055/s-0033-1357933

Mehr

Wie kann ich mich vor sexuell übertragbaren Infektionen schützen?

Wie kann ich mich vor sexuell übertragbaren Infektionen schützen? Wie kann ich mich vor sexuell übertragbaren Infektionen schützen? Gynäkologie Häufige sexuell übertragbare Infektionen: Durch Viren: HPV = Humane Papillomviren (z. B. Feigwarzen, Gebärmutterhalskrebs...)

Mehr

Kind. Das Kind im Notdienst. R. Heinrich-Weltzien

Kind. Das Kind im Notdienst. R. Heinrich-Weltzien Kind Das Kind im Notdienst R. Heinrich-Weltzien Grundlagen The first duty of a dentist is to provide emergency care Dental Ethics Manual, FDI 2006 Schmerz- und Angstkontrolle Reduzierung der Schmerzwahrnehmung

Mehr

Risikofaktoren der prämalignen und malignen Neubildungen im Kiefer-Gesichtsbereich

Risikofaktoren der prämalignen und malignen Neubildungen im Kiefer-Gesichtsbereich 1 Einleitung In den letzten Jahren hat die Erkrankungsrate an Mundhöhlenkarzinomen deutlich zugenommen [188, 112, 194]. Die Inzidenz von Mundhöhlenkarzinomen in Deutschland beträgt entsprechend dem saarländischen

Mehr

Herpes und Auge Dr. Fabrizio Branca

Herpes und Auge Dr. Fabrizio Branca Herpes und Auge Dr. Fabrizio Branca Facharzt FMH für Ophthalmologie spez. Ophthalmochirurgie 1 Herpes: Wenn der Virus ins Auge geht. 2 ca. 24 Millimeter 2 1-1000 Nanometer 1 Nanometer = 1 Millionstel Millimeter

Mehr

HPV- Feigwarzen- Analkrebs

HPV- Feigwarzen- Analkrebs HPV- Feigwarzen- Analkrebs Kurzer Überblick Luca Daniel Stein Gemeinschafts-Praxis: Jessen- Jessen- Stein, Motzstr. 19, 10777 Berlin HPV Was ist das? Humanes Papilloma Virus 1983 findet zur Hausen in Heidelberg

Mehr

HIV. Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen

HIV. Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen HIV Dr. med. Stefan Esser Universitäts-Hautklinik Essen HIV-Übertragung Die statistische Wahrscheinlichkeit einer HIV-Übertragung liegt für die unterschiedlichen Übertragungswege zwischen 1 Infektion pro

Mehr

Infektionen des Zentralnervensystems: Klinik

Infektionen des Zentralnervensystems: Klinik : Klinik Leitsymptome Meningitis Enzephalitis Abszess Meningismus Kopfschmerzen Fieber Veränderungen der Bewusstseinslage Reizsymptome (Epilepsie) Fokus, periphere neurologische Defizite Hirnlokales Psychosyndrom

Mehr

Herpesviren. Dr. M. Kalitzky 10.9.07

Herpesviren. Dr. M. Kalitzky 10.9.07 Herpesviren Dr. M. Kalitzky 10.9.07 Herpesviren Erreger: Aufbau Verbreitung: Übertragung Infektionsverlauf Erkrankungsformen Herpes simplex Varizella zoster Labordiagnostik Behandlung Aufbau Es sind behüllte,

Mehr

Viren. Julia Welzel Klinik für Dermatologie und Allergologie Klinikum Augsburg

Viren. Julia Welzel Klinik für Dermatologie und Allergologie Klinikum Augsburg Viren Julia Welzel Klinik für Dermatologie und Allergologie Klinikum Augsburg Erregerbedingte Dermatosen III: VIREN Figure 10-3 part 1 of 3 Warzen AIDS Übersicht: Der Kriegsschauplatz Figure 10-4 Papillomavirus

Mehr

Blasenbildung - Pathogenese

Blasenbildung - Pathogenese Blasenbildung - Pathogenese bullöse Dermatosen Hereditäre bullöse Dermatosen Bullöse Autoimundermatosen Dermatosen mit sekundärer Blasenbildung Traumatische Blasenbildung STW- Erkrankungen (Porphyrien,

Mehr

Cytomegalie & Co. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft. Deutsches Grünes Kreuz e.v.

Cytomegalie & Co. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft. Deutsches Grünes Kreuz e.v. Cytomegalie & Co Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft Schwangerschaft Eine ganz besondere Zeit der Vorfreude Verantwortung Sorge Die werdenden Eltern möchten alles richtig machen für das Wohl

Mehr

Dresden 2015 Universitäts Refresherkurs. Dresden 2015 Universitäts. Frauenzentrum Dresden 2015 Universitäts Frauenzentrum Dresden 2015 Universitäts

Dresden 2015 Universitäts Refresherkurs. Dresden 2015 Universitäts. Frauenzentrum Dresden 2015 Universitäts Frauenzentrum Dresden 2015 Universitäts Infektionen in der Schwangerschaft Refresherkurs 05.Dezember 2015 Gabriele Kamin Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Seite 1 Erreger

Mehr

Viruskrankheiten der Haut und angrenzenden Schleimhäute

Viruskrankheiten der Haut und angrenzenden Schleimhäute Kapitel 5: Viruskrankheiten der Haut und angrenzenden Schleimhäute Seite: 83 Herpesvirusgruppe Seite: 84 5.1 Herpesvirusgruppe Herpes labialis (Typ I) Erythematöse Makel; Vesicula Für den Herpes sind gruppierte,

Mehr

Vesiculo-bullöse Erkrankungen

Vesiculo-bullöse Erkrankungen Vesiculo-bullöse Erkrankungen 1. Virale Erkrankungen Herpes Simplex Virus Infektionen Varicella-Zoster Infektionen Hand, Fuss und Mund Erkrankung Herpangina Masern (Rubeola) 2. Immunologische Erkrankungen:

Mehr

Alles, was Sie über Lippenherpes wissen müssen.

Alles, was Sie über Lippenherpes wissen müssen. Umschlag EV-Broschuere/5 18.08.2003 11:32 Uhr Seite 1 Wenn Sie mehr über Lippenherpes in besonderen Situationen wissen möchten, wenden Sie sich bitte mit dieser Postkarte an unseren ZOVIRAX-Infodienst.

Mehr

Infektionen mit Herpesviren. Pietro Vernazza, Infektiologie, St. Gallen

Infektionen mit Herpesviren. Pietro Vernazza, Infektiologie, St. Gallen Infektionen mit Herpesviren Pietro Vernazza, Infektiologie, St. Gallen 27. August 2003 Archetypen Horst Haitzinger: Archetypen Herpesviren gut adaptiert Virus muss möglichst gut überleben Kein Interesse,

Mehr

Alles über sexuell übertragbare Krankheiten

Alles über sexuell übertragbare Krankheiten Schering Deutschland GmbH Max-Dohrn-Straße 10 10589 Berlin Ein Service der Schering Deutschland GmbH 12m Praxisstempel 8520 / 51000302 Noch Fragen zum Thema? Dann wende dich an deinen Frauenarzt oder an

Mehr

Infektionen und Stillen

Infektionen und Stillen Infektionen und Stillen HIV hohes Transmissionsrisiko ohne Behandlung (40%) unter HAART (hochaktive anti-retrovirale Therapie) und korrektem Management Transmissionsrate unter 1% HAART: Dreifachkombination

Mehr

IMPLANTATVERSORGUNG MUNDHYGIENE

IMPLANTATVERSORGUNG MUNDHYGIENE IMPLANTATVERSORGUNG MUNDHYGIENE IMPLANTATVERSORGUNG UND MUNDHYGIENE - 2 - 1. EINLEITUNG...5 2. MUNDGESUNDHEIT DES IMPLANTATPATIENTEN 2.1. Plaque...6 2.2. Zahnstein...6 2.3. Gingivitis...6 2.4. Behandlung

Mehr

1 Einleitung i. Susanne Modrow 1.1 Zielsetzung und Zielgruppen Gliederung der Leitlinie und Auswahl der abzuhandelnden Virusinfektionen 2

1 Einleitung i. Susanne Modrow 1.1 Zielsetzung und Zielgruppen Gliederung der Leitlinie und Auswahl der abzuhandelnden Virusinfektionen 2 VII 1 Einleitung i 1.1 Zielsetzung und Zielgruppen 2 1.2 Gliederung der Leitlinie und Auswahl der abzuhandelnden Virusinfektionen 2 1 Sektion I Empfehlungen, die alle Virusinfektionen betreffen 2 Virusinfektionen

Mehr

Herpes-Infektionen in der Schwangerschaft und konnatal

Herpes-Infektionen in der Schwangerschaft und konnatal Herpes-Infektionen in der Schwangerschaft und konnatal PEG-Symposium Königswinter 22. 23. März 2010 R. Braun, Labor Enders & Partner, Stuttgart/Esslingen Infektiologische Untersuchungen gem. Mutterschaftsrichtlinien

Mehr

3 4 22-jährige Patientin mit rechtsseitigem Unterbauchschmerz. 6 7 38-jährige I. Gravida/Nullipara in der 12 + 4SSW beiz. n. IVF

3 4 22-jährige Patientin mit rechtsseitigem Unterbauchschmerz. 6 7 38-jährige I. Gravida/Nullipara in der 12 + 4SSW beiz. n. IVF Inhaltsverzeichnis nach Fällen Fall Seite Beschreibung 1 2 32-jährige Patientin mit Anämie und Hypermenorrhö 2 3 Patientin mit papillärentumoren im Genitalbereich 3 4 22-jährige Patientin mit rechtsseitigem

Mehr

HIV-Infektion und AIDS. Seminar aus funktioneller Pathologie

HIV-Infektion und AIDS. Seminar aus funktioneller Pathologie HIV-Infektion und AIDS Seminar aus funktioneller Pathologie Retroviren des Menschen Lentiviren von Primaten Das Virion des HI-Virus schematisch und elektronenmikroskopisch Virale Gene Bindungssequenzen

Mehr

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie

Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Rheumatische Erkrankungen: Grundsätze der Therapie Kausale (kurative) Therapie nur in experimentellen Ansätzen möglich Verhinderung von Schmerz und Behinderung Kombination aus verschiedenen Medikamenten

Mehr

Bösartiges Katarrhalfieber

Bösartiges Katarrhalfieber Bösartiges Katarrhalfieber Tierseuchenrechtliche Bestimmungen: - BKF ist meldepflichtig Info-Box: Familie Herpesviridae Subfamilie alpha-herpesviridae - schnelles Wachstum - Lyse der infizierten Zellen

Mehr

Anale Geschlechtskrankheiten beim schwulen Mann. Dr. Horst Schalk

Anale Geschlechtskrankheiten beim schwulen Mann. Dr. Horst Schalk Anale Geschlechtskrankheiten beim schwulen Mann Dr. Horst Schalk Anale Geschlechtskrankheiten Gonorrhoe (=Tripper) ChlamydieninfekBon Humane Papillomviren HepaBBs A, B und C Herpes simplex Syphilis (=Lues)

Mehr

Herpes simplex Infektionen bei HIV - infizierten Patienten. Johannes R. Bogner Uni München

Herpes simplex Infektionen bei HIV - infizierten Patienten. Johannes R. Bogner Uni München Herpes simplex Infektionen bei HIV - infizierten Patienten Johannes R. Bogner Uni München 1. Die klinische Präsentation von HSV 1 und HSV 2 Läsionen unterscheidet sich oft von Läsionen bei immunkompetenten

Mehr

FACHINFORMATION ELUDRIL N

FACHINFORMATION ELUDRIL N FACHINFORMATION ELUDRIL N ZUSAMMENSETZUNG Wirkstoffe: Chlorhexidini Digluconas. Hilfsstoffe: Propylenglycolum, Aromatica Vanillinum et alia, Color: E 124, Conserv.: Alcohol benzylicus, Excipiens ad solutionem

Mehr

Sexuell übertragbare Infektionen MUSTER. Sexuell übertragbare. Was muss ich wissen?

Sexuell übertragbare Infektionen MUSTER. Sexuell übertragbare. Was muss ich wissen? Sexuell übertragbare Infektionen Sexuell übertragbare Infektionen Was muss ich wissen? Was sind STDs? Sexuell übertragbare Infektionen (STD sexually transmitted diseases) werden durch verschiedene Erreger

Mehr

Sexuell übertragbare Infektionen

Sexuell übertragbare Infektionen Sexuell übertragbare Infektionen Sexuell übertragbare Infektionen Neben dem HI-Virus, welches Aids verursacht, gibt es eine ganze Reihe anderer Krankheitserreger, die beim Sex übertragen werden können

Mehr

2.2. Empirische intravenöse Therapie gemäss vermutetem Fokus

2.2. Empirische intravenöse Therapie gemäss vermutetem Fokus 2.2. Empirische intravenöse Therapie gemäss vermutetem Fokus Abdominal nosokomial (> 48h Hospitalisation) Amoxicillin/Clavulansäure i.v. 2.2 g i.v. 3x/Tag oder Ceftriaxon 2 g i.v. + Metronidazol 500 mg

Mehr

Viruserkrankungen der Haut Arzneimittel-Exantheme

Viruserkrankungen der Haut Arzneimittel-Exantheme Klinik für Dermatologie und Allergologie Philipps-Universität Marburg Viruserkrankungen der Haut Arzneimittel-Exantheme SS 2009 Virusinfektionen der Haut DNS-Viren Poxviren Herpesviren Papovaviren (Papilloma-V.)

Mehr

Besser informiert über Fieberbläschen

Besser informiert über Fieberbläschen Patienteninformation Besser informiert über Fieberbläschen Die mit dem Regenbogen Ursachen von Fieberbläschen Fieberbläschen (Herpes labialis) entstehen als Folge einer Tröpfcheninfektion oder eines direkten

Mehr

⑤ Sexualität in Öffentlichkeit & Medien Umgang mit Sexualität früher und heute / Freizügigkeit in den Medien / Pornografische Angebote im Internet

⑤ Sexualität in Öffentlichkeit & Medien Umgang mit Sexualität früher und heute / Freizügigkeit in den Medien / Pornografische Angebote im Internet ① Mein Körper & meine Pubertät Körperliche Unterschiede von Mann und Frau / Entwicklung der Geschlechtsorgane / Pubertät und ihre Nebenwirkungen / Die (erste) Menstruation und der Menstruationszyklus /

Mehr

Querschnittsbereich 4 Immundefektdiagnostik. Ulrich Sack

Querschnittsbereich 4 Immundefektdiagnostik. Ulrich Sack Querschnittsbereich 4 Immundefektdiagnostik Ulrich Sack Immundefekte Kriterium Bedingungen des Auftretens Betroffenes System physiologische angeboren erworben sekundär iatrogen infektiös Stammzelle TVorläufer

Mehr

Von Irrungen und Wirrungen. M. Huber/H. Kovari Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene USZ

Von Irrungen und Wirrungen. M. Huber/H. Kovari Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene USZ Von Irrungen und Wirrungen M. Huber/H. Kovari Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene USZ 1 Herr XY, geb 1967, CH PA: TE mit 7/ chron. Sinusitis/art Hypertonie ED 2008/ Herpes zoster 1/2013,

Mehr

Katzenschnupfen. - gemeinsam ist eine Entzündung im oberen Respirationstrakt

Katzenschnupfen. - gemeinsam ist eine Entzündung im oberen Respirationstrakt Ätiologie: - das klinische Bild des Katzenschnupfens kann durch mehrere Erreger ausgelöst werden: - Felines Calicivirus, Felines Herpesvirus 1, Chlamydophila felis (früher Chlamydia psittaci var. felis)

Mehr

STD Sexuell übertragbare Erkrankungen

STD Sexuell übertragbare Erkrankungen ifi-card STD Sexuell übertragbare Erkrankungen September 2009 Allgemeines (Definition, Meldepflicht) Definition: Sexual transmitted diseases (STD) sind Infektionserkrankungen, die vor allem sexuell übertragen

Mehr

Nahrungsmittelallergie, Malabsoprtion. Prof. Dr. Tamás Decsi Kinderklinik, UNI Pécs

Nahrungsmittelallergie, Malabsoprtion. Prof. Dr. Tamás Decsi Kinderklinik, UNI Pécs Nahrungsmittelallergie, Malabsoprtion Prof. Dr. Tamás Decsi Kinderklinik, UNI Pécs Die Definition einer Nahrungsmittelallergie Die krankmachende Symptomatik ist überzeugend und reproduzierbaar Eine Auslösung

Mehr

Ich und meine Gesundheit Lehrerinformation

Ich und meine Gesundheit Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch diskutieren, welche Infektionskrankheiten sie bereits gehabt haben und wie ihr Körper auf diese Krankheiten reagiert hat. Die LP erklärt die einzelnen Symptome und Auswirkungen

Mehr

Deutsches Grünes Kreuz e.v.

Deutsches Grünes Kreuz e.v. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft Deutsches Grünes Kreuz e.v. 60 Jahre Öffentlichkeitsarbeit für Gesundheit Eine ganz besondere Zeit der Vorfreude Verantwortung Sorge Die werdenden Eltern

Mehr

Windpocken. Referat Biologie Birte Nickel Klasse 12c. Inhalt:

Windpocken. Referat Biologie Birte Nickel Klasse 12c. Inhalt: 1 Referat Biologie Birte Nickel Klasse 12c Windpocken Inhalt: 1. Allgemeines / Erreger 2. Inkubationszeit 3. Symptome / Krankheitsverlauf 4. Diagnose 5. Behandlung 6. Komplikationen 7. Vorbeugung 1. Allgemeines

Mehr

Das ABC der Virushepatitis

Das ABC der Virushepatitis Das ABC der Virushepatitis Dr. Parnaz Ordubadi 4. Med. Abteilung, Wilhelminenspital Wien, 5.6.2009 1. Klassische Hepatitisviren - Hepatitis A Virus(HAV) - Hepatitis B Virus (HBV) - Hepatitis C Virus (HCV)

Mehr

Entzündungshemmer / Kortikosteroide topisch & systemisch

Entzündungshemmer / Kortikosteroide topisch & systemisch Pharmakotherapie in der Zahnmedizin: Do s and Don ts Donnerstag, 25. September 2014 Bern, ASA Entzündungshemmer / Kortikosteroide topisch & systemisch M. Bornstein Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie

Mehr

Vortrag. von Martin Berlinger

Vortrag. von Martin Berlinger Vortrag von Martin Berlinger Traditionelle Chinesische Medizin und ihre Anwendung bei GBS und CIDP Überblick 1. Die Traditionelle Chinesische Medizin 2. Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und Chronisch inflammatorische

Mehr

Sinn und Unsinn der serologischen Virusdiagnostik. Dr. med. Daniela Huzly Abt. Virologie, Uniklinik Freiburg

Sinn und Unsinn der serologischen Virusdiagnostik. Dr. med. Daniela Huzly Abt. Virologie, Uniklinik Freiburg Sinn und Unsinn der serologischen Virusdiagnostik Dr. med. Daniela Huzly Abt. Virologie, Uniklinik Freiburg Historisches Louis Pasteur (1822-1895) Bis 1960 nur Erregeranzucht/Tiermodell Infektionsserologische

Mehr

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben.

Erkältung. Ein complexes Thema einfach erklärt. Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung Ein complexes Thema einfach erklärt Trotz Erkältung voll im Leben. Erkältung kaum einer entkommt ihr! Eine Erkältung ist weltweit die häufigste Erkrankung, von der Sahara bis nach Grönland. Würde

Mehr

Chronische Candida- und Herpesinfektionen. Welche Rolle spielt die Immungenetik?

Chronische Candida- und Herpesinfektionen. Welche Rolle spielt die Immungenetik? Chronische Candida- und Herpesinfektionen Welche Rolle spielt die Immungenetik? Dr. Sabine Schütt Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, Nicolaistraße 22, 12247 Berlin +49 3077001-220, info@inflammatio.de

Mehr

Kopf-Hals-Pathologie Teil I

Kopf-Hals-Pathologie Teil I Kopf-Hals-Pathologie Teil I Kieferpathologie - nicht-neoplastisch PathoBasic 15.04.14 Daniel Baumhoer Pathologie Infektiös Osteomyelitis Reaktiv Tori Osteonekrose Zentrale Riesenzellläsion Ossäre Dysplasien

Mehr

Viren. Julia Welzel Klinik für Dermatologie und Allergologie Klinikum Augsburg

Viren. Julia Welzel Klinik für Dermatologie und Allergologie Klinikum Augsburg Viren Julia Welzel Klinik für Dermatologie und Allergologie Klinikum Augsburg Erregerbedingte Dermatosen III: VIREN Typische Virus-assoziierte Effloreszenzen Figure 10-3 part 1 of 3 Warzen AIDS Übersicht:

Mehr

16.1 Herpes-simplex-Virus-Infektionen

16.1 Herpes-simplex-Virus-Infektionen .1 Herpes-simplex-Virus-Infektionen 343 > > Einleitung 1968 konnten das Ehepaar Henle und Volker Diehl erstmals zeigen, dass das Epstein-Barr-Virus der Erreger der infektiösen Mononukleose ist: ein Labormitarbeiter,

Mehr

Differentialdiagnose der Mundschleimhauterkrankungen. Dr. Veronika Gresz

Differentialdiagnose der Mundschleimhauterkrankungen. Dr. Veronika Gresz Diffentialdiagnose der Mundschleimhauterkrankungen Dr. Veronika Gsz Die Bedeutung der Anamnese in der Entdeckung von Mundkarzinom Risikofakton - Rauchen - Alkohol - Ernährung Lebenstil -sexuelle Gewohnheiten

Mehr

EP A1 (19) (11) EP A1 (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

EP A1 (19) (11) EP A1 (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG (19) (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG (11) EP 2 374 461 A1 (43) Veröffentlichungstag: 12.10.2011 Patentblatt 2011/41 (21) Anmeldenummer: 11001816.5 (51) Int Cl.: A61K 31/5415 (2006.01) A61P 31/12 (2006.01)

Mehr

Aciclovir Sandoz 50 mg/1 g Creme Aciclovir

Aciclovir Sandoz 50 mg/1 g Creme Aciclovir Gebrauchsinformation: Information für Anwender Aciclovir Sandoz 50 mg/1 g Creme Aciclovir Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen,

Mehr

Gebärmutterhalskrebs vorbeugen! EINE INFORMATION FÜR ALLE FRAUEN

Gebärmutterhalskrebs vorbeugen! EINE INFORMATION FÜR ALLE FRAUEN Gebärmutterhalskrebs vorbeugen! EINE INFORMATION FÜR ALLE FRAUEN Inhalt Vorwort... 01 01 EINLEITUNG... 03 Eine große Herausforderung... 03 02 FRAGEN UND ANTWORTEN... 05 Wie entsteht Gebärmutterhalskrebs?...

Mehr

Rauchen und Mundgesundheit

Rauchen und Mundgesundheit Rauchen und Mundgesundheit Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Berlin Dr. Sebastian Ziller, Leiter der Abt. Prävention und Gesundheitsförderung der Bundeszahnärztekammer,

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Sexuell übertragbare Krankheiten 24

Labortests für Ihre Gesundheit. Sexuell übertragbare Krankheiten 24 Labortests für Ihre Gesundheit Sexuell übertragbare Krankheiten 24 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Sexuell übertragbare Krankheiten Die Kehrseite der Liebe Sexuell übertragbare Krankheiten sind ein

Mehr

Virostatikaresistenz bei Herpesviren

Virostatikaresistenz bei Herpesviren 13. Symposium der Infektionsmedizin in Tübingen Virostatikaresistenz bei Herpesviren Katharina Göhring Medizinische Virologie 7.3.15 Einteilung Herpesviren Alpha-Herpesviren Herpes simplex Virus Typ 1

Mehr

Herpes Banal und doch lästig

Herpes Banal und doch lästig Ein ärgerliches Bläschen und mehr Herpes Banal und doch lästig vom Umgang mit kleineren und grösseren Problemen in der Praxis Pietro Vernazza, Fachbereich Infektiologie / Spitalhygiene Kantonsspital, St.

Mehr

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Johannes Liese Pädiatrische Infektiologie und Immunologie / Universitäts-Kinderklinik Würzburg Kinderklinik und Poliklinik Direktor: Prof.

Mehr

Unsere Tipps zum Thema: Lippenherpes.

Unsere Tipps zum Thema: Lippenherpes. Unsere Tipps zum Thema: Lippenherpes www.1apharma.de Wichtiger Hinweis für Leser Die in dieser Information enthaltenen An ga ben beruhen auf der Erfahrung der Autoren und dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen

Mehr

Ratgeber. bei Lippenherpes. Gute Besserung wünscht Ihnen 1 A Pharma! Wir beraten Sie gerne:

Ratgeber. bei Lippenherpes. Gute Besserung wünscht Ihnen 1 A Pharma! Wir beraten Sie gerne: Gute Besserung wünscht Ihnen 1 A Pharma! Wir beraten Sie gerne: Ratgeber bei Lippenherpes Weitere Informationen und Ratgeber von 1 A Pharma finden Sie unter: www.1apharma.de www.herpesblaeschen.de 1 A

Mehr

Ausgewählte Themen der Gynäkologie für Jugendliche

Ausgewählte Themen der Gynäkologie für Jugendliche Ausgewählte Themen der Gynäkologie für Jugendliche Die inneren Geschlechtsorgane der Frau Die Monatsblutung Verhütungsmethoden Die Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt Der Gebärmutterhals-Abstrich Prävention

Mehr

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung.

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Pressemitteilung, 09. November 2015 Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Die ärztliche Steuerung der Labormedizin ist entscheidend, um möglichst effektiv

Mehr

Gezielt das Virus einfangen

Gezielt das Virus einfangen MEDIZIN Herpes labialis Gezielt das Virus einfangen Wer einmal das Herpes-simplex-Virus in sich trägt, behält es ein Leben lang. Dann können kleinere Immunschwächen das schlummernde Virus aus der Reserve

Mehr

Mit Lust gesund bleiben

Mit Lust gesund bleiben Mit Lust gesund bleiben «Ist Küssen sicher?» «Kann ich mich mit Sextoys anstecken?» «Braucht mein Partner auch eine Therapie?» «Wann soll ich einen Test machen?» Sex geniessen und dabei gesund bleiben,

Mehr

Inhalt Inhalt Inhalt. Hinweis und Inhaltsverzeichnis zur CD-ROM... 11. Vorwort... 13

Inhalt Inhalt Inhalt. Hinweis und Inhaltsverzeichnis zur CD-ROM... 11. Vorwort... 13 Inhalt Inhalt Inhalt Hinweis und Inhaltsverzeichnis zur CD-ROM.................. 11 Vorwort.............................................. 13 1 Aufbau und Struktur der IHS-Kopfschmerz- Klassifikation...................................

Mehr

Diagnostik von Epstein-Barr-Virusinfektionen: Serologie vs Virusgenomnachweis

Diagnostik von Epstein-Barr-Virusinfektionen: Serologie vs Virusgenomnachweis Diagnostik von Epstein-Barr-Virusinfektionen: Serologie vs Virusgenomnachweis Nikolaus Müller-Lantzsch und Barbara Gärtner Institut für Virologie, Homburg/Saar Das Epstein - Barr Virus (EBV) 1964 von Epstein

Mehr

Seite: 434. Alphabetisch. Kapitel 14: Präkanzerosen. Bild. Ursachen. Effloreszenzen. Suche Inhalt drucken letzte aufgerufene Seite zurück vorwärts

Seite: 434. Alphabetisch. Kapitel 14: Präkanzerosen. Bild. Ursachen. Effloreszenzen. Suche Inhalt drucken letzte aufgerufene Seite zurück vorwärts Kapitel 14: Präkanzerosen Seite: 434 Präkanzerosen Seite: 435 Keratose; Squama Senile Keratose oder solare Keratose Erhabene, rötliche, scharf begrenzte Plaques mit rauher, schuppiger Oberfläche. Die Schuppen

Mehr

Gynäkologische Infektiologie in der Praxis

Gynäkologische Infektiologie in der Praxis Gynäkologische Infektiologie in der Praxis PD Dr. med. Andreas Clad Sektion Gynäkologische Infektiologie Universitäts-Frauenklinik Freiburg i. Br. Ursachen für Juckreiz oder Brennen im Vulvabereich Manche

Mehr

Virologische Aspekte

Virologische Aspekte Virologie und Pathologie des onkogenen Epstein-Barr Virus (EBV) HJ Delecluse German Cancer Research Centre (DKFZ) Virologische Aspekte Zwei Lebensphasen Interaktionen mit dem Wirt 1 Humane Tumorviren Papovaviren

Mehr

Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Die Infektion verläuft in mehreren Stadien:

Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Die Infektion verläuft in mehreren Stadien: HIV / Aids Was bedeutet HIV, was Aids? HIV steht für Human Immunodeficiency Virus (menschliches Immunschwächevirus). Dieses Virus schwächt das Immunsystem, mit dem der Körper Krankheiten abwehrt. Mit Aids

Mehr

2 Grundlegende pathologische Prozesse und ihre Bedeutung für die Haut.. 26 26

2 Grundlegende pathologische Prozesse und ihre Bedeutung für die Haut.. 26 26 Inhaltsverzeichnis Allgemeiner Teil... 13 1 Anatomische und funktionelle Grundlagen... 15 1. 1 Anatomischer Aufbau der Haut... 15 I.I.I Epidermis... 16 1.1.2 Dermo-epidermale Junktionszone... 19 1. 1.

Mehr

ZahnRat 12 Von Mund zu Mund (Ausgabe 3/96)

ZahnRat 12 Von Mund zu Mund (Ausgabe 3/96) Titel - ZahnRat12 - Landeszahnärztekammer Brandenburg ZahnRat 12 Von Mund zu Mund (Ausgabe 3/96) Beiträge in dieser Ausgabe: Von Mund zu Mund Dem Mundgeruch auf den Zahn gefühlt Der 'Lebensraum' Mundhöhle

Mehr

Der immunsupprimierte Patient

Der immunsupprimierte Patient 10 Jahre SSOS - SSOS Jahrestagung 2009 Oralchirurgie für den Privatpraktiker 26./27. Juni 2009, Lorenzsaal Cham Der immunsupprimierte Patient Michael Bornstein Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie

Mehr

Helago -oel N in der Humanmedizin Fallberichte und Beurteilungen

Helago -oel N in der Humanmedizin Fallberichte und Beurteilungen Helago -oel N in der Humanmedizin Fallberichte und Beurteilungen Zahnärzte 1 bis 22 HNO-Ärzte 23 bis 24 Internisten 25 Allgemeinärzte 26 bis 28 Chirurgen 29 Onkologen 30 Pädiater 31 bis 69 Dermatologen

Mehr

Neoplasien des Uterus

Neoplasien des Uterus Neoplasien des Uterus Cornelius Kuhnen Institut für Pathologie am Clemenshospital Münster Medical-Center Düesbergweg 128 48153 Münster www.patho-muenster.de Endometriumkarzinom: Zunahme des Endometriumkarzinoms:

Mehr

gesund im mund bei diabetes

gesund im mund bei diabetes eine information FÜr Patienten gesund im mund bei diabetes Empfohlen von unterstützt durch Empfehlungsbutton_diabetesDE_2012.indd 08.03.2012 1 08:59:50 13-0668 Colgate Patientenbroschüre.indd 1 A5_Fol_Patienten_148x210mm_EZ.indd

Mehr

Aktueller Nachweis von EHV-1 bei Pferden in Österreich

Aktueller Nachweis von EHV-1 bei Pferden in Österreich Aktueller Nachweis von EHV-1 bei Pferden in Österreich R. Brunthaler, D. Thaller, G. Loupal, S. Berger, P. De Heuse, U. Schröder, S. Hofberger und A. Iglseder Veterinärmedizinische Universität Wien Veterinärmedizinische

Mehr

CMV Infektion in der Schwangerschaft Dr. med. Daniela Huzly, Institut für Virologie

CMV Infektion in der Schwangerschaft Dr. med. Daniela Huzly, Institut für Virologie CMV Infektion in der Schwangerschaft Dr. med. Daniela Huzly, Institut für Virologie CMV Grundlagen Gehört zu Herpesviren (HHV5), geht nach Primärinfektion in Latenz Reaktivierung und Reinfektion möglich

Mehr

Medizin für Nichtmediziner: Tumore der Haut

Medizin für Nichtmediziner: Tumore der Haut Brennpunkt Haut was wollen wir uns als Gesellschaft leisten? Medizin für Nichtmediziner: Tumore der Haut Rudolf A. Herbst HELIOS Hauttumorzentrum Erfurt IGES Berlin 29. Juni 2011 Tumore der Haut - Überblick

Mehr

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Dr. med. Tina Ganzenmüller Institut für Virologie Humanes Cytomegalievirus

Mehr

MiniMed 11.05.2006 1

MiniMed 11.05.2006 1 MiniMed 11.05.2006 1 neue Wege in der Medizin - die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs Dr. Heide Lingard Medizinische Universität t Wien Abteilung Allgemein- & Familienmedizin worum geht es? Erstmals wird

Mehr

Hauptvorlesung Gynäkologie und Geburtshilfe

Hauptvorlesung Gynäkologie und Geburtshilfe Hauptvorlesung Gynäkologie und Geburtshilfe X. Diagnostik und Therapie der Tumoren von Cervix, Vagina und Vulva 1 2 3 08.11. Pat. stellt sich mit Schmerzen und zunehmender Blutung in der 10. SSW vor. Ein

Mehr

Herpes. Gute Besserung wünscht Ihnen 1 A Pharma. Unsere Tipps zum Thema: Wir beraten Sie gerne:

Herpes. Gute Besserung wünscht Ihnen 1 A Pharma.  Unsere Tipps zum Thema: Wir beraten Sie gerne: Gute Besserung wünscht Ihnen 1 A Pharma Wir beraten Sie gerne: Unsere Tipps zum Thema: Herpes Weitere Informationen und Ratgeber von 1 A Pharma finden Sie unter www.1apharma.de 1 A Pharma GmbH Keltenring

Mehr

Erkältung / Pharyngitis häufig: Adenoviren, EBV, Influenza-Viren, Parainfluenza-Viren, Picornaviren, RSV seltener: Bordetella pertussis

Erkältung / Pharyngitis häufig: Adenoviren, EBV, Influenza-Viren, Parainfluenza-Viren, Picornaviren, RSV seltener: Bordetella pertussis Arthritis (Reaktiv) Borrelien, Campylobacter, Chlamydia trachomatis, Salmonellen, Streptokokken (ASL), Yersinien seltener: Brucellen, Hepatitis B-Virus, Mykoplasma hominis, Parvovirus B19, Röteln-Virus,

Mehr

2. Was passiert bei einer Parodontitis?

2. Was passiert bei einer Parodontitis? Christian FROHBERG Zahnfleischentzündungen = PARODONTITIS 1. Was ist das? Bei der Parodontitis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, bei der es zu dessen fortschreitenden

Mehr

Lesben und Sexuell übertragbare Krankheiten Informationen für BeraterInnen und Betroffene

Lesben und Sexuell übertragbare Krankheiten Informationen für BeraterInnen und Betroffene Lesben und Sexuell übertragbare Krankheiten Informationen für BeraterInnen und Betroffene Helga Seyler Lesbische Lebensweise ist immer noch stark tabuisiert, obwohl Lesben zunehmend häufiger in der Medienöffentlichkeit

Mehr

Lichen ruber planus PATIENTENINFORMATION. DERMATOLOGISCHE KLINIK MIT POLIKLINIK Universitätsklinikum Erlangen

Lichen ruber planus PATIENTENINFORMATION. DERMATOLOGISCHE KLINIK MIT POLIKLINIK Universitätsklinikum Erlangen DERMATOLOGISCHE KLINIK MIT POLIKLINIK Universitätsklinikum Erlangen Lichen ruber planus 2002 Dermatologische Klinik mit Poliklinik des Universitätsklinikums Erlangen 16 NULL EINS WERBEAGENTUR, Erlangen

Mehr

9 Lippenekzeme und ekzemähnliche Cheilitiden

9 Lippenekzeme und ekzemähnliche Cheilitiden 21 9 Lippenekzeme und ekzemähnliche Cheilitiden Inhalt Cheilitis simplex..................................... 21 Allergische und nichtallergische Kontaktcheilitis.......... 22 Leckcheilitis.........................................

Mehr

Heimtückischer. Schläfer. Herpesviren treten FORTBILDUNG HERPES

Heimtückischer. Schläfer. Herpesviren treten FORTBILDUNG HERPES FORTBILDUNG HERPES Herpesviren treten weltweit auf und gehören zu der am meisten verbreiteten Virusfamilie. Von den weit über einhundert bekannten Herpesviren sind acht Typen für den Menschen infektiös:

Mehr

Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen bei Katzen

Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen bei Katzen Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen bei Katzen SOBJ Clubhöck, 08. August 2009 Flurin Tschuor, Dr.med.vet. cand ACVIM 1. Allgemeines zum Katzenschnupfen Herpes-, Calici- und Chlamydieninfektionen

Mehr

L-Lysin. Informationen für den Katzenhalter. Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze

L-Lysin. Informationen für den Katzenhalter. Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze L-Lysin Informationen für den Katzenhalter Katzenschnupfen und Felines Herpesvirus (FHV-1) bei der Katze Katzenschnupfenkomplex Katzenschnupfenkomplex Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für einen

Mehr

Orale Mikrobiologie. Philip Marsh Michael V. Martin. Deutsche Übersetzung von Angelika Callaway. 68 Abbildungen 60 Tabellen. Georg Thieme Verlag

Orale Mikrobiologie. Philip Marsh Michael V. Martin. Deutsche Übersetzung von Angelika Callaway. 68 Abbildungen 60 Tabellen. Georg Thieme Verlag 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Orale Mikrobiologie Philip Marsh Michael V. Martin Deutsche Übersetzung

Mehr

Eosinophiler Granulomkomplex

Eosinophiler Granulomkomplex Eosinophiler Granulomkomplex EGK Monika Linek Dipl ECVD Feline Mückenstich Hypersensitivität Felines Hypereosinophiles Syndrom Ätiologie Histologie Klinik Ätiologie Histologie Feline miliare Dermatitis

Mehr