Veranstaltung zur Fortschreibung des Lokalen Aktionsplans im Kreis Altenkirchen. Toleranz fördern Kompetenz stärken

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1 Herzlich Willkommen

2 Veranstaltung zur Fortschreibung des Lokalen Aktionsplans im Kreis Altenkirchen Toleranz fördern Kompetenz stärken Kirchen, 23. Oktober 2012

3 Entwicklung der Bundesprogramme Vorgängerprogramme zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, z.b. entimon "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" Toleranz fördern Kompetenz stärken

4 Die drei Programmbereiche des Bundesprogramms: Toleranz fördern Kompetenz stärken Entwicklung integrierter lokaler Strategien (Lokale Aktionspläne) mit den zwei Bausteinen: 1. Entwicklung, Implementierung und Umsetzung Lokaler Aktionspläne 2. Sicherung der Nachhaltigkeit der integrierten lokalen Strategien der bestehenden Lokalen Aktionspläne - die Förderung themenbezogener modellhafter Maßnahmen (Modellprojekte: Jugend, Bildung und Prävention) - die Förderung und Unterstützung qualitätsorientierter Beratungsleistungen in den landesweiten Beratungsnetzwerken.

5 Was ist ein Lokaler Aktionsplan (LAP)? Lokale Aktionspläne sind konkrete, vor Ort ausgearbeitete und umgesetzte Konzepte, die Vielfalt, Toleranz und Demokratie vor allem unter den jugendlichen Einwohnerinnen und Einwohnern stärken sollen. Hier arbeiten die Kommune und die lokalen Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft - von den Kirchen über Vereine und Verbände bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und Jugendlichen - eng zusammen. Sie entwickeln gemeinsam eine Strategie gegen rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor Ort und setzen sie dann zusammen im Lokalen Begleitausschuss in Aktionen und Projekte um.

6 Mögliche Zielgruppen: Jugendliche (strukturschwache Regionen, bildungsferne Milieus, rechtsextrem orientierte) Kinder Eltern und andere Erziehungsberechtigte Erzieherinnen und Erzieher; Lehrerinnen und Lehrer Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure

7 Mögliche Schwerpunkte: Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft Demokratie- und Toleranzerziehung Soziale Integration Interkulturelles und interreligiöses Lernen / Antirassistische Bildungsarbeit Kulturelle und geschichtliche Identität Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen

8 Maximale Projektförderung: 1. Jahr: Euro 2. Jahr: Euro 3. Jahr: Euro Jahr? (40.000/30.000/ Euro) Nachhaltigkeit? Vergabe der Gelder durch den Begleitausschuss, Prüfung und Zustimmung durch die Regiestelle beim Bund

9 Entwicklungsphasen des LAPs im Kreis Altenkirchen: Antragstellung / Bewilligung / Coaching Trägerverhandlungen Struktur- und Ressourcenanalyse Einrichtung einer Externen Koordinationsstelle Gründung eines Steuerungsgremiums Auftaktveranstaltung am 6. Oktober 2010 in Betzdorf Zwischenbericht 3 Workshops im Oktober 2010 Erstellung des LAPs für den Kreis Altenkirchen Antragsstellungen für 2011 und 2012 / Bewilligung / Coaching Einrichtung eines Lokalen Begleitausschuss Beantragung der Einzelprojektförderungen und Bewilligung Durchführung / Berichte/ Verwendungsnachweise Fortschreibung für 2013

10 LAP Altenkirchen 2011 und 2012 Leitziele: Leitziel 1: Demokratieerziehung / Toleranzerziehung Der LAP Altenkirchen schärft das Bewusstsein dafür, wie wichtig Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz für das Gelingen menschlichen Zusammenlebens sind. Dazu werden zielgruppenspezifisch Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten. Kinder- und Jugendliche wirken mit und partizipieren an der Organisation, Durchführung und Koordinierung von öffentlichen Veranstaltungen und Aktionen. Leitziel 2: Förderung von Vielfalt im Kreis Altenkirchen (im Sinne von Maßnahmen zur Überwindung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit) Der LAP macht das Ausmaß und die Auswirkungen von Vorurteilen gegenüber verschiedenen Bevölkerungsgruppen, z.b. ethnisch-kulturelle Minderheiten, homosexuellen, obdachlosen oder behinderten Menschen bewusst. Der Gewinn von kultureller Vielfalt wird erfahrbar gemacht und damit werden Tendenzen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit reduziert. Leitziel 3: Aktionsbündnis für Demokratie und Menschenfreundlichkeit Das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz im Kreis wird sichtbar. Die relevanten lokalen Akteure für Demokratie und Menschenfreundlichkeit vernetzen sich.

11 LAP-Einzelprojekte im Landkreis Altenkirchen: 2011: 16 bewilligte Projekte, 15 durchgeführt 2012: 18 bewilligte Projekte

12 LAP Projekte 2011 Leitziele 2011 Leitziel 1: Demokratierziehung / Toleranzerziehung Leitziel 2: Förderung von Vielfalt im Kreis Altenkirchen Futura 2011 Scheuerfelder Theatertage aktiv werden für eine demokratische Gesellschaft Zivilcourage trainieren! Ästhetisch-musikalische Grundbildung Lebenskunst Frauenleben Zeitreise Altenkirchen Typisch Frau/Mann Kultur Normal AL(L)sbergSTARS Mit Sprachkompetenz Teilhabe ermöglichen inclu4you mach mit Interkultureller Jugendtreff Leitziel 3: Aktionsbündnis für Demokratie und Menschenfreundlichkeit Netzwerk Toleranz und Menschenfreundlichkeit

13 Erreichte Zielgruppen LAP AK 2011 Jugendliche aus bildungsfernen Milieus 133 Rechtsextreme Jugendliche 5 Kinder 204 Eltern 151 Erzieher Lehrer 73 Lokal Einflussreiche Akteure 148 Jugendliche aus struktur-schwachen Regionen 311 Multiplikatoren 1645 SUMME: 2670

14 LAP Projekte 2012 Leitziele 2012 Leitziel 1: Demokratierziehung / Toleranzerziehung Demokratie Fördern SEPP Spielend Entwickeln Politisch Partizipieren Ausstellung Ruth und Arthur Seligmann Ravensbrück Gewalt in engen sozialen Beziehungen Welt der Werte Demokratie leben Respekt voller leben So wars und jetzt? Miteinander klarkommen Leitziel 2: Überwindung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Transkulturelle und Integrative begegnung von behinderten und nicht behinderten Menschen Spurensuche- Familien Suchen ihre Wurzeln KoKids-AWO Kochkinder Frauenbiler weibliche Ansichten Futura 2012 Leitziel 3: Das im Aufbau befindliche Bündnis für Demokratie und Menschenfreundlichkeit wird (durch gezielte Vernetzungsprojekte) weiter ausgebaut. Forum Lebenschancen

15 a) Personalausgaben: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen: Arbeitsvertrag vorlegen, Stundennachweisaufstellung b) Sachausgaben: Honorare: Honorarverträge vorlegen, Stundenaufstellungen, Auszahlungsbelege. Pauschalbeträge können nicht abgerechnet werden! Reisekosten: privater PKW 0,20 pro Kilometer, maximal 130,00 Raummiete: Rechnungen, Verträge, Quittungen vorlegen. Kosten für Unterkunft/ Verpflegung: nur notwendige Ausgaben, maximal 6 pro Tag/Person Telefon / Portokosten: Quittungen, Ausgabenbelege. Bürobedarf, Bücher: Ausgabenbelege, Quittungen Förderfähige Ausgaben geringwertige Wirtschaftsgüter unter 410., Rechnung notwendig Ausgaben für Flyer, Plakate: Quittungen der Druckerei etc. notwendig.

16 Informationen zur Abrechnung: B E L E G L I S T E Belege getrennt nach Einnahmen und Ausgaben in zeitlicher Reihenfolge. Quittungen, Verträge und Nachweise die im Original einzureichen sind: - Kassenbons, Online- Rechnungen,Kontoauszüge, Honorarverträge, Kooperationsverträge, Stundennachweise, Arbeitsverträge, Sonstige Aufstellungen. Belege müssen enthalten: - Zahlungs- Rechnungsempfänger, - Grund der Zahlung, - Datum der Zahlung, - ggf. Umsatzsteuernummer Eindeutige Zuordnugsmerkmale bei Einzelprojekt: - Name des Projekts und des Projektträgers.

17 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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