Wegleitung. Schweizerische Kammer der Wirtschaftsprüfer und Steuerexperten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wegleitung. Schweizerische Kammer der Wirtschaftsprüfer und Steuerexperten"

Transkript

1 Schweizerische Kammer der Wirtschaftsprüfer und Steuerexperten Wegleitung zur Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer Seite 1

2 Sekretariat für die höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer Jungholzstrasse Zürich Telefon Telefax Seite 2

3 WEGLEITUNG zur Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer Inhaltsübersicht Seite I Allgemeines 5 1. Die Wirtschaftsprüfer-Prüfung 5 2. Organisation der Prüfungen Prüfungskommission Fachkommission für die schriftlichen Prüfungen Fachverantwortliche für die mündlichen Prüfungen Prüfungsexpertinnen und -experten Eingeladene Institutionen 8 3. Modulprüfungen Allgemeines Bestehen der Modulprüfungen Übergangsbestimmungen Praxisanforderungen Ausbildungsmöglichkeiten, Prüfungsvorbereitung Ausschreibung der Prüfung und Anmeldung Ausschreibung Anmeldung Durchführung der schriftlichen Prüfungen Allgemeines Klausurarbeiten (Modulprüfungen) Professional Judgement (Fallstudie) Durchführung der mündlichen Prüfungen Beurteilung und Notengebung 16 Seite 3

4 II Prüfungsinhalte der Modulprüfungen Accounting & Finance 16 - Management Accounting & Controlling (MAC) 16 - Corporate Finance (CF) 17 - Finanzielles Rechnungswesen (FRW) 19 A Financial Accounting 19 B Financial Reporting Audit Tax & Legal 25 - Tax 25 - Legal 26 III Prüfungsteile Diplomprüfung Professional Judgement schriftlich (Fallstudie) Professional Judgement mündlich (Expertengespräch) Kurzreferat 28 IV Erlass der Wegleitung 29 Anhang Voraussetzungen Grundlagenfächer 1. Volkswirtschaftslehre I 2. Quantitative Methoden und Statistik II 3. Grundlagen des Finanziellen Rechnungswesens III 4. Grundlagen des Management Accounting VI 5. Betriebswirtschaftslehre VII 6. Grundlagen der Finanzierung IX 7. Wirtschafts- und Handelsrecht XI 8. Steuern XII 9. Informationstechnologie XIV Seite 4

5 WEGLEITUNG zur Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer I Allgemeines 1 Die Wirtschaftsprüfer-Prüfung (1) Die Wirtschaftsprüfer-Prüfung ist eine höhere Fachprüfung gemäss Art. 28 des Bundesgesetzes über die Berufsbildung vom 13. Dezember 2002 (BBG). Sie steht unter der Aufsicht des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) und wird von der Schweizerischen Kammer der Wirtschaftsprüfer und Steuerexperten (Treuhand-Kammer) als Trägerschaft organisiert und durchgeführt. (2) Wer die Prüfung bestanden hat, erhält das eidgenössische Diplom als diplomierte Wirtschaftsprüferin / diplomierter Wirtschaftsprüfer. (3) Die Inhaberin oder der Inhaber des Wirtschaftsprüferdiploms haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, unternehmensexterne und interne Chancen und Risiken zu erkennen, zu beurteilen und die notwendigen Schlussfolgerungen für ihre Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer zu ziehen. Im Speziellen haben sie bewiesen, dass sie sowohl über die notwendige Fachausbildung im Bereich der Wirtschaftsprüfung als auch in den Gebieten des Rechnungswesens, der Betriebswirtschafts- und Organisationslehre, der Informationstechnologie, des Handelsrechts und der Steuerberatung und in den übrigen finanziellen Bereichen (Finanzierung, Investition, Konsolidierung usw.) sowie auch über angemessene Kenntnisse über die relevanten Rechnungslegungsnormen verfügen. (4) Die Kandidatinnen und Kandidaten können für die mündlichen Prüfungen entsprechend ihren Kenntnissen und Fähigkeiten zwischen den Vertiefungsgebieten - Trade, Industry & Services oder - Financial Services wählen. Damit soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, ihr Wissen und ihre praktischen Erfahrungen in ihrem ureigenen angestammten Tätigkeitsgebiet unter Beweis zustellen. Beim Professional Judgement (Expertengespräch) ist mindestens 50 % der Prüfungszeit dem Vertiefungsgebiet gewidmet und beim Kurzreferat steht eines von drei Themen aus dem Vertiefungsgebiet zur Wahl. Das Vertiefungsgebiet Trade, Industry & Services umfasst alle Branchen und Gebiete aus Handel, Industrie und Dienstleistungen von den KMU bis hin zu den kotierten Gesellschaften. Das Vertiefungsgebiet Financial Services ist im Sinne des Finanzmarktaufsichtsgesetzes (FINMAG) zu verstehen. Dazu zählen Banken, Effektenhändler, Pfandbriefinstitute, Kollektive Kapitalanlagen, Versicherungen und Finanzintermediäre. Die Personalvorsorgeeinrichtungen sind jeweils im Zusammenhang mit dem gewählten Vertiefungsgebiet zu betrachten. Seite 5

6 (5) Zudem verlangt die Wirtschaftsprüfer-Prüfung neben dem Grundwissen eine umfassende praktische Erfahrung. Das Prüfungsniveau setzt die Fähigkeit zu analytischer Denkweise, zu unternehmerischem Kombinationsvermögen, zu gedanklichem Durchdringen eines Problems und zur verständlichen Formulierung von Berichten und Beurteilung von Sachverhalten sowie zu einer klaren und verständlichen Kommunikation voraus. (6) Um festzustellen, ob die Kandidatinnen und Kandidaten über ausreichende theoretische Kenntnisse im Arbeitsgebiet des Wirtschaftsprüfers verfügen, werden vor der höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer Modulprüfungen durchgeführt. Der Nachweis über die bestandenen Modulprüfungen als Ganzes ist eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Diplomprüfung. (7) Grundlage für das Bestehen der Wirtschaftsprüfer-Prüfung ist die Prüfungsordnung 2008 über die höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer. Sie kommt erstmals für die ab dem Jahre 2009 stattfindenden Prüfungen zur Anwendung. (8) In Ergänzung zur Prüfungsordnung (PO) werden in der vorliegenden Wegleitung die für das Bestehen der höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer notwendigen zusätzliche Informationen und wichtige Hinweise in verständlicher Form zusammengefasst und ergänzend dazu weitere Einzelheiten zur Prüfung dargelegt. (9) Die Prüfungsordnung und die Wegleitung zur höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer können beim Sekretariat für die Höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer (Prüfungssekretariat) bezogen werden. 2 Organisation der Prüfungen 2.1 Prüfungskommission (1) Die Durchführung der Prüfungen wird einer Prüfungskommission übertragen. Diese ist für die Qualitätssicherung verantwortlich und setzt sich aus mindestens 7 Mitgliedern zusammen. (2) Die Prüfungskommission konstituiert sich selbst. Deren Aufgaben sind in der Prüfungsordnung im Einzelnen aufgezählt. (3) Die Geschäftsführung obliegt dem Prüfungssekretariat nach Weisung der Präsidentin oder des Präsidenten der Prüfungskommission. Das Prüfungssekretariat sorgt u.a. auch für die Aufbewahrung der Akten (mit Ausnahme der Prüfungsarbeiten) während mindestens 10 Jahren nach Ablauf der Prüfung. (4) Die Prüfungskommission kann einzelne Aufgaben an die Fachkommission für die schriftlichen Arbeiten oder an die Fachverantwortlichen für die mündlichen Prüfungen (Obmänner) resp. an das Prüfungssekretariat übertragen. Die Verantwortung für die delegierten Aufgaben verbleiben aber bei der Prüfungskommission. Im Übrigen erledigt sie die mit den Prüfungen zusammenhängenden Aufgaben selbständig. (5) Die Zusammensetzung der Prüfungskommission sowie die sie unterstützenden Mitglieder der Fachkommission für die schriftlichen Arbeiten und die Fachverantwortlichen für die mündlichen Prüfungen sind jeweils auf der Homepage der Treuhand-Kammer unter ersichtlich. Seite 6

7 2.2 Fachkommission für die schriftlichen Arbeiten (1) Die Bezeichnung der Präsidentin oder des Präsidenten und der Mitglieder der Fachkommission für die schriftlichen Arbeiten erfolgt durch die Prüfungskommission. Sie stimmt sich dabei mit dem Geschäftsleitenden Ausschuss der Treuhand-Kammer und der Schweizerischen Akademie für Wirtschaftsprüfung, bei welch letzterer die Mitglieder der Fachkommission als Modulleiter für den Ausbildungslehrgang verantwortlich sind, ab. (2) Nebst der Präsidentin oder dem Präsidenten gehören der Fachkommission für jedes Modul und für die Fallstudie jeweils je ein Fachverantwortlicher oder eine Fachverantwortliche der deutschsprachigen und der französischsprachigen Schweiz an. Diese teilen ihre Verantwortung unter sich auf. Die Präsidentin oder der Präsident der Fachkommission sorgt zudem für eine angemessene Vertretung der Interessen der italienischsprachigen Schweiz. (3) Den Fachverantwortlichen obliegt die Aufgabenstellung der Modulprüfungen resp. der Fallstudie sowie die Begutachtung und Bewertung der Lösungen im entsprechenden Modul resp. der Fallstudie. (4) Die Fachverantwortlichen können in Absprache mit der Prüfungskommission bestimmte Aufgaben an Dritte delegieren und insbesondere für die Erstellung der Aufgaben und für die Korrektur weitere Expertinnen und Experten beiziehen. (5) Die Präsidentin oder der Präsident der Fachkommission koordiniert die Gesamtheit der Module und die Fallstudie und stellt die Qualität und Einhaltung der Wegleitung sicher. (6) Die Präsidentin oder der Präsident der Fachkommission erstellt zuhanden der Prüfungskommission einen schriftlichen Bericht über die Ergebnisse der einzelnen Prüfungen. Sie oder er nehmen zudem an denjenigen Sitzungen der Prüfungskommission teil, an welchen die Prüfungsergebnisse beurteilt und die Noten festgelegt werden. 2.3 Fachverantwortliche für die mündlichen Prüfungen (1) Die Bezeichnung der Fachverantwortlichen (Obmänner) für die mündlichen Prüfungen erfolgt durch die Prüfungskommission. (2) Die Fachverantwortlichen für die mündlichen Prüfungen sind für deren Durchführung und Betreuung verantwortlich. Sie können einzelne Aufgaben an das Prüfungssekretariat der Treuhand-Kammer übertragen. Für jedes mündliche Fach wird je ein Obmann der deutschsprachigen und der französischsprachigen Schweiz bestellt. Die beiden Obmänner sind für eine angemessene Vertretung der Interessen der Kandidaten der italienischsprachigen Schweiz besorgt. (3) Die Fachverantwortlichen der mündlichen Prüfungen arbeiten eng mit den massgebenden Fachverantwortlichen der einzelnen Module bzw. der Fallstudie zusammen, verfolgen die Entwicklung in der Praxis, koordinieren ihre Stoffgebiete und den Schwierigkeitsgrad und beurteilen die Leistungen der Prüfungsexperten. 2.4 Prüfungsexpertinnen und -experten (1) Die Prüfungskommission ernennt weitere Sachverständige als Prüfungsexpertinnen und - experten für die Korrektur der schriftlichen Arbeiten und die Abnahme der mündlichen Prüfungen. Die Expertinnen und Experten müssen diplomierte Wirtschaftsprüferinnen oder diplomierte Wirtschaftsprüfer oder anerkannte Fachleute aus nahestehenden Fachgebieten sein. Seite 7

8 (2) Die Korrektur der schriftlichen Prüfungen erfolgt unter der Leitung einer/eines Fachverantwortlichen der entsprechenden Module resp. der Fallstudie oder einer/einem von ihr/ihm bezeichneten Stellvertreterin/ Stellvertreter. 2.5 Eingeladene Institutionen Die folgenden schweizerischen Institutionen haben das Recht, mit einer Delegierten oder einem Delegierten den Prüfungen beizuwohnen: a) Die Schweizerische Akademie für Wirtschaftsprüfung, b) die Schweizerische Akademie für Steuerlehre, c) die schweizerischen Universitäten und Hochschulen, d) die Fachhochschulen, e) folgende Behörden und Verbände: - FINMA (Finanzmarkaufsichtsbehörde) - Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) - Schweizerische Gesellschaft für Kaufmännisches Bildungswesen - Schweizerische Bankiervereinigung - Schweizerischer Handels- und Industrieverein - Schweizerischer Treuhänderverband - Schweizerischer Kaufmännischer Verband - Schweizerischer Verband für Interne Revision (SVIR) - Vereinigung Experten für Rechnungswesen und Controlling - Verband für öffentliches Finanz- und Rechnungswesen - Zentralverband Schweiz. Arbeitgeber-Organisationen - Schweizerische Steuerkonferenz (SSK) 3 Modulprüfungen 3.1 Allgemeines (1) Um festzustellen, ob die Kandidatinnen und Kandidaten über ausreichende theoretische Kenntnisse im Arbeitsgebiet des Wirtschaftsprüfers verfügen, werden vor der Diplomprüfung die Kompetenzen der Kandidatinnen und Kandidaten in verschiedenen Modulen überprüft. Das Bestehen dieser Modulprüfungen als Ganzes ist eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Diplomprüfung. (2) Sie finden in der Regel jährlich hintereinander statt. (3) Zu den Modulprüfungen werden alle Kandidatinnen und Kandidaten zugelassen, welche a) die Zulassungsbedingungen für die Diplomprüfung hinsichtlich Ausbildung gemäss Ziffer 3.31 der PO erfüllen, und b) den Leistungsnachweis über die von der 8. EU-Richtlinie verlangten Kenntnisse in Volkswirtschaftslehre und Quantitativen Methoden und Statistik erbringen. Seite 8

9 Die bezüglichen Nachweise sind dem Prüfungssekretariat zusammen mit der Anmeldung zur ersten Modulprüfung einzureichen. (4) Die Modulprüfungen umfassen folgende Module und bestehen ausschliesslich aus schriftlichen Klausurarbeiten in: - Accounting & Finance - Audit - Tax & Legal Das Modul Accounting & Finance umfasst einerseits die technischen Bereiche des Finanziellen Rechnungswesens, des Management Accounting & Controlling und des Corporate Finance als fachspezifisches Allgemeinwissen (Teilbereich: Corporate Finance, Management & Financial Accounting) und andererseits die Rechnungslegung und Konzernrechnung nach nationalen und internationalen Standards (Teilbereich: Financial Reporting) Im Übrigen ist der Prüfungsstoff der einzelnen Module im Kapitel II dieser Wegleitung näher umschrieben. (5) Im Modul Accounting & Finance kann die Modulprüfung auf Antrag und abhängig von erbrachten Lernleistungen unter gewissen Voraussetzungen teilweise oder ganz erlassen werden. Hinsichtlich der technischen Bereiche des Accounting & Finance gemäss Ziffer (4), welche möglicherweise bereits im Rahmen einer früheren Ausbildung geprüft wurden, ist durch Ablegen eines speziellen Assessment mit einer zumindest genügenden Note eine Befreiung vom Teilbereich Corporate Finance, Management & Financial Accounting möglich. Eine darüber hinaus gehende Befreiung auch vom Teilbereich Financial Reporting erfordert dagegen von der Kandidatin oder dem Kandidaten einen zusätzlichen Nachweis der diesbezüglich erworbenen und als genügend eingestuften Kenntnisse in diesem Bereich durch anerkannte in- oder ausländische Zertifikate. In den Modulen Audit sowie Tax & Legal ist dagegen wegen der stark praxisorientierten Ausrichtung und der Anlehnung an die besonderen schweizerischen Gegebenheiten grundsätzlich keine Befreiung möglich. Ausnahmen regelt die Prüfungskommission. (6) Die Prüfung im Modul Accounting & Finance ist eher theoretisch ausgerichtet und daher zeitlich vor den praxisorientierten Modulen Audit sowie Tax & Legal abzulegen. Letztere können frühestens nach zwei Hauptprüfungsperioden absolviert werden. (7) Die Klausurarbeiten in den einzelnen Modulen dauern in Stunden und werden wie folgt gewichtet: Gewichtung - Accounting & Finance - Teilbereich Corporate Finance, Management & Financial Accounting 3 Std einfach - Teilbereich Financial Reporting 2 Std. einfach - Beide Teilbereiche als Ganzes 5 Std. doppelt - Audit 5 Std. doppelt - Tax & Legal 3 Std. einfach Das Assessment für die Befreiung von den technischen Bereichen des Accounting & Finance dauert 3 Stunden. Seite 9

10 (8) Für jedes Modul wird eine Note erteilt. Für die erworbenen Noten wird den Kandidatinnen und Kandidaten ein Zertifikat ausgehändigt. Dieses wird von einem Fachverantwortlichen des jeweiligen Moduls unterschrieben. (9) Die Bewertung der Leistungen in den Modulen wird anhand der Skala gemäss Ziffer 6.3 der PO und Ziffer 9 der Wegleitung vorgenommen. Die erteilten Noten werden entsprechend ihrer Punktzahl und Gewichtung für das Bestehen der Modulprüfungen als Ganzes angerechnet. Da die Module eine Zulassungsvoraussetzung zur Diplomprüfung darstellen, werden die Noten für die Diplomprüfung nicht übernommen. (10) Revisoren mit einem Ausweis gemäss Art PO, die bereits ein anerkanntes Wirtschaftsprüferdiplom eines Drittstaates erworben haben und zusätzlich am 31. August 2007 seit mindestens fünf Jahren die Bedingungen gemäss der damals gültigen Verordnung vom 15. Juni 1992 über die fachlichen Anforderungen an besonders befähigte Revisoren erfüllt haben und in diesem Zeitraum tatsächlich als besonders befähigte Revisoren tätig waren, können auf Gesuch hin von den Modulprüfungen als Ganzes befreit werden. Die Prüfungskommission entscheidet in diesen Fällen aufgrund der eingereichten Unterlagen und Nachweise. 3.2 Bestehen der Modulprüfungen (1) Die Modulprüfungen als Ganzes gelten als bestanden, wenn die Kandidatinnen und Kandidaten gemäss den von ihnen erworbenen Zertifikaten bei allen Modulen eine gewichtete Durchschnittsnote von mindestens 4.0 (20 Notenpunkte) erzielt haben und dabei insgesamt nicht mehr als 1 Notenpunkt unter 4 zur Anrechnung kommen. Dabei werden für die Ermittlung der anrechenbaren Notenpunkte unter 4 die Noten der doppelt zählenden Module ebenfalls doppelt gewertet. Soweit die Kandidatin oder der Kandidat von der Prüfung im Modul Accounting & Finance teilweise oder ganz befreit ist, reduziert sich die Anzahl der erforderlichen Notenpunkte zum Bestehen der Modulprüfung als Ganzes um 4 resp. 8 Punkte. (2) Einzelne Modulprüfungen können frühestens beim nächsten ordentlichen Termin wiederholt werden. Im Wiederholungsfall gilt das beste Modulzertifikat. (3) Zum Bestehen der Modulprüfungen als Ganzes dürfen die hierfür zählenden Noten nicht älter als fünf Jahre sein. (4) Das Bestehen oder Nichtbestehen der Modulprüfungen als Ganzes wird den Kandidatinnen und Kandidaten mit eingeschriebenem Brief und im Falle des Nichtbestehens unter Beifügung einer Rechtsmittelbelehrung (Beschwerderecht innert 30 Tagen an das BBT wegen Nichtzulassung zur Diplomprüfung) mitgeteilt. (5) Ergänzend zu den ob genannten Regelungen gelten sinngemäss die Bestimmungen der PO hinsichtlich Ausschreibung, Anmeldung, Zulassung und Kosten. Seite 10

11 3.3 Übergangsbestimmungen (1) Im Rahmen der Übergangsbestimmungen können die Modulprüfungen in den Stoffgebieten Finanzielles Rechnungswesen, Management Accounting & Controlling sowie Corporate Finance gemäss der früheren Prüfungsordnung vom 15. Oktober 2004 auch noch in den Jahren 2009 und 2010 abgelegt werden: Gewichtung - Finanzielles Rechnungswesen 3 Std. doppelt - Management Accounting & Controlling 2 Std. einfach - Corporate Finance 2 Std. einfach Demgegenüber werden die Modulprüfungen Wirtschaftsprüfung und Steuern gemäss früherer Prüfungsordnung unmittelbar ab dem Jahre 2009 durch die Modulprüfungen Audit sowie Tax& Legal gemäss der ab 2009 geltenden Prüfungsordnung ersetzt. Da diese Module inhaltlich ausgebaut wurden, werden in den Jahren 2009 und 2010 zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen. Ab dem Jahre 2011 müssen alle Modulprüfungen gemäss der neuen Prüfungsordnung 2009 absolviert werden. (2) Für Kandidatinnen und Kandidaten, welche die mit der vorliegenden Prüfungsordnung und Wegleitung wegfallenden oder veränderten Modulprüfungen bereits absolviert haben oder noch längstens bis zum Jahre 2010 absolvieren können, werden die dabei erzielten Noten für das Bestehen der Modulprüfungen als Ganzes im Falle des Finanziellen Rechnungswesens und der Wirtschaftsprüfung doppelt und bei den Modulen Management Accounting & Controlling, Steuern und Corporate Finance einfach gewertet. Bei Anrechnung einzelner der genannten Module erhöht sich die Anzahl der für die Durchschnittsnote 4 zu gewichtenden Notenpunkte von 20 auf 28 Notenpunkte und die Anzahl der maximal zulässigen Notenpunkte unter 4 von 1 auf 1 ½ Notenpunkte. (3) Bis und mit dem Jahre 2015 können zum Bestehen der Modulprüfungen als Ganzes im Sinne einer Übergangsregelung auch noch Modulprüfungen angerechnet werden, welche nicht älter als sieben Jahre alt sind. Sofern es sich dabei um Modulprüfungen handelt, welche mit der vorliegenden Prüfungsordnung und Wegleitung wegfallen, gilt für deren Anrechnung sinngemäss Ziffer 3.3 (2) der Wegleitung. 4 Praxisanforderungen (1) Eine ausreichende Praxis gehört zur Vorbereitung einer beruflichen Fachprüfung. Dieses Erfordernis entspricht den Bestimmungen im Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 13. Dezember Die Anforderungen dazu sind im Einzelnen in Ziffer 3.4 der Prüfungsordnung geregelt. Der vorgeschriebene Umfang stellt die absolut unterste Grenze dar. Die Anforderungen müssen in vollem Umfang erfüllt sein. Es werden keine Ausnahmen gewährt. (2) Nebst einer vorgegebenen Mindestanzahl kaufmännischer Praxis von 7 Jahren, wovon mindestens 3 Jahre qualifizierte Fachpraxis, werden im Rahmen der qualifizierten Fachpraxis wenigstens 4 Hauptprüfungsperioden ( Busy Seasons ) im engeren Tätigkeitsgebiet der Kandidaten verlangt. In der Regel bedeutet dies das aktive Mitwirken bei Revisionen während der Hauptprüfungsperiode vom 1. Januar 30. April. Andere Hauptprüfungsperioden müssten fallweise nachgewiesen werden. Letzteres gilt insbesondere auch für interne Revisoren. Es wird diesbezüglich auf Ziffer 3.41 der Prüfungsordnung verwiesen. Seite 11

12 (3) Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber muss bestätigen, dass die qualifizierte Fachpraxis den Vorschriften der Prüfungsordnung entspricht. In Einzelfällen behält sich die Prüfungskommission vor, die Kandidatin oder den Kandidaten zu einer Besprechung einzuladen und den Nachweis der Praxis anhand von Revisionsarbeiten zu verlangen und zu überprüfen. (4) Militärdienstleistungen gelten grundsätzlich nicht als anrechenbare Praxis im Sinne der Zulassungsbedingungen. Bei der Berechnung der allgemeinen kaufmännischen Praxis im Sinne von Ziffer 3.31 der Prüfungsordnung hingegen wird die Dauer der obligatorischen Militärdienstleistungen nach der Rekrutenschule (Wiederholungs- und Ergänzungskurse) sowie die Absolvierung der Rekrutenschule als Rekrut nicht als Unterbrechung der allgemeinen kaufmännischen Tätigkeit betrachtet, sofern während dieser Zeit ein als Berufspraxis berücksichtigtes Arbeitsverhältnis bestand. Auch bei der Berechnung der qualifizierten Fachpraxis wird bei entsprechendem Arbeitsverhältnis davon abgesehen, die Dauer der obligatorischen Wiederholungs- und Ergänzungskurse in Abzug zu bringen; dagegen werden sogenannte Beförderungsdienste als faktische Unterbrechung der qualifizierten Fachpraxis gewertet. (5) Mutterschaftsurlaub zählt insoweit als Praxis, als dieser im Rahmen eines ordentlichen Arbeitsverhältnisses bezogen wird. 5 Ausbildungsmöglichkeiten, Prüfungsvorbereitung (1) Über die Prüfungsvorbereitung macht die Prüfungsordnung keinerlei Vorschriften. Eine systematische und gründliche Ausbildung ist jedoch unerlässlich. (2) Die Schweizerische Akademie für Wirtschaftsprüfung ist die Ausbildungsstätte für die Vorbereitung auf die Wirtschaftsprüfer-Prüfung. Diese Ausbildung ist grundsätzlich berufsbegleitend über einen Zeitraum von 3 bis 4 Jahren konzipiert und bereitet sowohl auf die Modulprüfungen als auch auf die Diplomprüfung vor. Die Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten können damit neben der praktischen Erfahrung Kenntnisse in jenen Stoffgebieten erlangen, die bei der Prüfung verlangt werden. Die notwendigen Kenntnisse können aber auch andernorts oder im Selbststudium erworben werden. Es wird diesbezüglich auf die massgebenden Kursausschreibungen und die Programme der Ausbildungsinstitute verwiesen, welche beim Prüfungssekretariat angefordert werden können. (3) Der Umfang der an der Prüfung verlangten Stoffgebiete ist in Kapital II dieser Wegleitung umschrieben. Dieser schliesst die Grundlagenfächer gemäss Beschreibung im Anhang im Sinne eines gesamtheitlichen Wissens ein. (4) Die Stoffgebiete der Grundlagenfächer werden in der Regel durch die früheren Leistungsausweise gemäss Ziffer 3.31 der PO abgedeckt. Kandidatinnen und Kandidaten mit unzureichenden Kenntnissen zum Beispiel in Volkswirtschaftslehre und/oder Quantitative Methoden und Statistik oder anderen vorausgesetzten Fachbereichen wie z.b. Buchführung und Abschluss, müssen sich das fehlende Wissen anderweitig beschaffen. Sie haben indessen die Möglichkeit, an der Schweizerischen Akademie für Wirtschaftsprüfung bezügliche spezielle, als Vorkenntnismodule bezeichnete Ausbildungskurse zu besuchen. Auch diesbezüglich wird auf die massgebenden Kursausschreibungen verwiesen. (5) Nebst der theoretischen Ausbildung sind die Zulassungsbedingungen gemäss Ziffer 3.31 der PO zu erfüllen und zudem ist die in Ziffer 3.4 der PO qualifizierte Fachpraxis nachzuweisen. Seite 12

13 6 Ausschreibung der Prüfung und Anmeldung 6.1 Ausschreibung (1) Die Prüfungen werden jährlich durchgeführt, wenn nach der Ausschreibung mindestens 100 Kandidierende die Zulassungsbedingungen erfüllen. Gemäss Ziffer 3.11 der PO erfolgt die Ausschreibung der Prüfung mindestens fünf Monate vor Prüfungsbeginn und mindestens zwei Monate vor dem Anmeldetermin im offiziellen Publikationsorgan der Treuhand- Kammer ( Der Schweizer Treuhänder ) sowie im Internet (www.treuhand-kammer.ch). Der Präsident der Prüfungskommission kann für die Ausschreibung zusätzliche Zeitschriften oder Tageszeitungen bezeichnen. (2) Die einzelnen Prüfungen finden in der Regel wie folgt statt: - Modulprüfungen Ende September - Professional Judgement (Fallstudie) Mitte August - Mündliche Diplomprüfungen anfangs September Das Assessment für eine mögliche Befreiung vom Teilbereich Corporate Finance, Management & Financial Accounting im Modul Accounting & Finance gemäss Ziffer 3.1 (5) der Wegleitung findet jeweils anfangs Januar statt. 6.2 Anmeldung (1) Für die Anmeldung zu den Prüfungen gemäss Ziffer 3.2 der PO können beim Prüfungssekretariat die erforderlichen Anmeldeformulare verlangt werden bzw. über Internet heruntergeladen werden. Anmeldetermin ist in der Regel der 28. Februar für die Diplomprüfung und der 15. Mai für die Modulprüfungen. (2) Die Anmeldung für die Diplomprüfung kann frühestens in dem darauffolgenden Jahr, in welchem die Modulprüfungen als Ganzes bestanden wurden, erfolgen. (3). Neben den üblichen Anmeldepapieren sind mit der Anmeldung zur ersten Modulprüfung auch die Nachweise hinsichtlich der verlangten Ausbildung gemäss Ziffer 3.31 der PO einzureichen. Der Nachweis über die Erfüllung der Praxisanforderungen gemäss Ziffer 3.4 der PO ist indessen erst bei der Anmeldung zur Diplomprüfung zu erbringen. Das Gleiche gilt für das Einreichen eines Auszuges aus dem Zentralstrafregister. (4) Kandidatinnen oder Kandidaten, welche bis zum Anmeldetermin zur Diplomprüfung die erforderliche Praxis resp. die verlangten Hauptprüfungsperioden noch nicht erreicht haben, müssen sich vom Arbeitgeber zusätzlich bestätigen lassen, dass sie in ungekündigter Stellung sind und demzufolge die Praxisanforderungen gemäss Ziffer 3.4 der PO im Laufe des Prüfungsjahres noch erfüllen können. Seite 13

14 7 Durchführung der schriftlichen Prüfungen 7.1 Allgemeines (1) Die Einladung zu den Klausurarbeiten der Modulprüfungen resp. zum Professional Judgement schriftlich (Fallstudie) ergeht an die zugelassenen Kandidaten mindestens vier Wochen im Voraus. (2) Grundsätzlich steht es den Kandidatinnen und Kandidaten im Sinne einer Open book policy frei, jegliche offizielle Literatur als Hilfsmittel an den schriftlichen Prüfungen zu verwenden. Um den Umfang dieser möglichen Hilfsmittel einzuschränken, wird den Kandidatinnen und Kandidaten seitens der Prüfungskommission eine Empfehlungsliste für die zu verwendende Literatur abgegeben. Sofern zur Lösung einzelner Aufgaben spezielle Gesetze, Richtlinien oder Tabellen notwendig sind, liegen diese auszugsweise den entsprechenden Aufgaben bei. (3) Für die schriftlichen Prüfungen ist ein elektronischer Taschenrechner erforderlich. Nicht zugelassen sind Taschenrechner mit Drucker, PC jeglicher Art, PdA (Personal Digital Assistant) und technische Hilfsmittel mit Telekommunikationsfunktionen (Handy). (4) Die erlaubten Hilfsmittel dürfen keine persönlichen Notizen aufweisen; es werden lediglich Unterstreichungen und farbige Markierungen toleriert. Der Gebrauch unerlaubter Hilfsmittel hat gemäss Ziffer 4.31 der PO den Ausschluss von der weiteren Teilnahme an der Prüfung des betreffenden Jahres zur Folge. (5) Nebst persönlichen Schreibutensilien ist ein dokumentenechtes Schreibgerät mitzubringen. (6) Im Übrigen werden die für die Prüfung erforderlichen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Es werden nur diejenigen schriftlichen Arbeiten bewertet, die auf den zur Verfügung gestellten Unterlagen abgegeben werden. Lösungen auf der Rückseite werden ebenfalls nicht bewertet. Arbeiten, die nicht rechtzeitig abgegeben werden, gelten als nicht gelöst. Die Lösungen sollen klar dargestellt und leserlich sein. (7) Die Aufgabenstellung erfolgt auf deutsch, französisch und italienisch. Auf Wunsch werden die Aufgaben in zwei Sprachen vorgelegt. (8) Die Bewertung der schriftlichen Arbeiten erfolgt aufgrund eines Punkteschemas, das dem Schwierigkeitsgrad, der Zeitvorgabe und der Bedeutung der einzelnen Aufgaben Rechnung trägt. 7.2 Klausurarbeiten (Modulprüfungen) (1) Die Klausurarbeiten dauern bei den Modulen Accounting & Finance und Audit je fünf Stunden, beim Modul Tax & Legal drei Stunden sowie bei dem allenfalls separat abzulegenden Teilbereich Financial Reporting im Modul Accounting & Finance zwei Stunden. Damit sollen die Kandidatinnen und Kandidaten möglichst breit und umfassend geprüft werden. (2) Hinsichtlich der Art der Aufgaben sei auf die Aufgabenstellungen früherer Jahre verwiesen, zu welchen die Kandidaten im Rahmen der Ausbildungslehrgänge der Schweizerischen Akademie für Wirtschaftsprüfung intern auf dem Netz Zugang erhalten. Der Prüfungsstoff umfasst die Gebiete gemäss Ziffer 3.1 (4) und Kapitel II der Wegleitung. Seite 14

15 7.3 Professional Judgement (Fallstudie) Die Fallstudie für das Professional Judgement umfasst die schriftliche Bearbeitung von komplexen interdisziplinären und anspruchsvollen Problemstellungen aus dem praktischen Tätigkeitsgebiet eines Wirtschaftsprüfers in einer Prüfung von 7 ½ Stunden Dauer. Die Kandidatin oder der Kandidat sollen mit ihrer Lösung den Nachweis erbringen, dass sie über die erforderlichen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse verfügen, die sie neben der selbständigen Prüfungstätigkeit auch befähigen, komplexe Sachverhalte zu beurteilen und Lösungen anzubieten. Sie müssen in der Lage sein, aufgrund der gemachten Vorgaben innerhalb kurzer Zeit konkrete Ergebnisse aufzuzeigen und klar und übersichtlich darzustellen. Die Fallstudie ist grundsätzlich für alle Kandidatinnen und Kandidaten gleich. Sie kann im Einzelfall Fragenschwerpunkte sowohl für die Bereiche Trade, Industry & Services als auch für Financial Services enthalten. 8 Durchführung der mündlichen Prüfungen (1) Für die mündlichen Prüfungen wird jeder Kandidatin und jedem Kandidaten mindestens vier Wochen im Voraus ein Prüfungsplan zugestellt. Sich aufdrängende Änderungen sind kurzfristig, unter Bekanntgabe an die Betroffenen, durch Entscheid der Präsidentin oder des Präsidenten der Prüfungskommission möglich. (2) Die mündliche Prüfung im Fach Professional Judgement (Expertengespräch) erstreckt sich über das ganze Tätigkeitsgebiet des Wirtschaftsprüfers und umfasst das Fachwissen aller Module/Fachgebiete (einschliesslich der vorausgesetzten Vorkenntnisse). Der Schwerpunkt liegt in der Anwendung des verlangten Fachwissens und der Analyse, Synthese und Beurteilung vorgegebener praktischer Fallbeispiele. Die mündliche Prüfung von ca. 60 Minuten teilt sich auf in ein Fachgespräch mit allgemeinen Themen aus dem ganzen Spektrum des Wirtschaftsprüfers und zu mindestens 50 % der Prüfung in ein sogenanntes Expertengespräch mit praktischen Fällen, wie dies auch mit Prüfungskunden stattfinden würde. Das Expertenpaar für die Wirtschaftsprüfer-Prüfungen setzt sich aus mindestens einer branchenspezifischen Vertretung des Fachbereichs zusammen, welcher die Kandidatinnen und Kandidaten als ihr Vertiefungsgebiet ausgewählt haben. Dieser Experte oder diese Expertin führt das Expertengespräch mit dem jeweiligen branchenspezifischen Schwerpunkt. (3) Für das Kurzreferat werden den Kandidatinnen und Kandidaten 30 Minuten vor Beginn der Prüfung drei Themen aus dem gesamten Tätigkeitsgebiet des Wirtschaftsprüfers zur Wahl vorgelegt. Das Kurzreferat soll minimal 5 und maximal 10 Minuten dauern und erstreckt sich über eines der drei Themen. Eines der drei Themen soll branchenspezifisch auf das gewählte Vertiefungsgebiet ausgerichtet sein. Seite 15

16 9 Beurteilung und Notengebung (1) Zur Bewertung der einzelnen Prüfungen je Fachgebiet haben die Expertinnen und Experten die folgende Notenskala zur Verfügung: Note Eigenschaften der Leistung 6 qualitativ und quantitativ sehr gut 5 gut, zweckentsprechend 4 den Mindestanforderungen entsprechend 3 schwach, unvollständig 2 sehr schwach 1 unbrauchbar oder nicht ausgeführt (2) Dabei bezeichnet die Note 4,0 und höhere genügende Leistungen; Noten unter 4 bezeichnen ungenügende Leistungen. Andere als halbe Zwischennoten sind nicht zulässig. II Prüfungsinhalte der Module Nachfolgend sind die einzelnen Stoffgebiete der drei Module umschrieben. Diese beinhalten einerseits die Themenkreise der jeweiligen Module, setzen gleichzeitig aber auch die Vorkenntnisse der vorgängig zu erarbeitenden und wo zusätzlich verlangt (Volkswirtschaftslehre sowie Quantitative Methoden und Statistik) durch einen entsprechenden Leistungsausweis zu belegenden Grundlagenfächer voraus. Eine Zusammenstellung der Stoffgebiete der bei den Modulprüfungen (und auch für die Diplomprüfung) vorausgesetzten Grundlagenfächer wird im Anhang gegeben. Sie können weil nicht direkt einzelnen Fächern zurechenbar (z.b. Wirtschafts- und Handelsrecht, Informatik, Organisation usw.) Bestandteil von verschiedenen Modulprüfungen sein. 1 Accounting & Finance MANAGEMENT ACCOUNTING & CONTROLLING (MAC ) 1.1 Management Accounting als Kalkulations- & Analyseinstrument 1.11 Kalkulationssysteme - Voll- und Teilkostenrechnung; Mischsysteme - Standard- und Normalkostenrechnung - Grenzplankostenrechnung - Prozesskostenrechnung - Kosten- und Erlöszurechnung; Primärartenrechnung - Break Even-Analyse - Kostenverhalten und -typen - Kostenrechnung unter IFRS Seite 16

17 1.12 Analysesysteme - Abweichungsanalysen; Deckungsdifferenz, Verbrauchs- und Beschäftigungsabweichung; Leistungs- und Materialmengenabweichung und andere Abweichungen - Verkaufspreisfestlegung und -prüfung, Preisuntergrenzen, Make or Buy- Entscheide - Auftragskalkulation - Sortimentszusammensetzung - Kapazitätsgrenzen und Einfluss auf Angebots- resp. Produktionsauswahl 1.2 Controlling 1.21 Planung und Budgetierung - Strategische und operative Planung - Arten und Funktionen des Budgets - Finanzplanung und Forecasting - Beyond Budgeting 1.22 Controlling unter IFRS - Einkreistechnik versus Zweikreistechnik - Überleitungsrechnungen (Deckungsbeitrag / EBIT) CORPORATE FINANCE (CF) 1.3 Finanztheoretische Grundlagen 1.31 Diskontierte Cash flows als Grundlage für Bewertungen - Zinsstrukturkurve (Spot Rates, Swap Rates, Yield) - Diskontierung von Zahlungsströmen 1.32 Bewertung von Anleihen und Fixed Income Produkten - Wertbestimmung und Renditeberechnungen für Bonds - Einflussfaktoren auf die Bondbewertung - Berechnung, Analyse und Anwendung der Duration 1.33 Risiko und Rendite, Portfolio-Theorie - Messung des Risikos - Diversifikation und systematische Risiken - Portfolio-Theorie - CAPM Capital Asset Pricing Model und ähnliche Modelle - Konzept, Anwendung und Beurteilung von VaR Modellen 1.34 Kapitalkosten - Methoden Berechnung der Kapitalkosten - Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten, WACC - Bestimmung der Diskontierungssätze für Bewertungen Seite 17

18 1.4 Funding / Finanzierung 1.41 Kapitalstrukturpolitik - Finanzierungspolitik im Spannungsfeld vielfältiger Ziele - Erklärungsansätze für die Kapitalstruktur - Optimierung der Kapitalstruktur 1.42 Eigenkapitalpolitik - Eigenkapitalfinanzierung im Lebenszyklus: Seed Capital, Venture Capital, Private Equity, IPO, Going Private - Emissionspolitik (IPO, Kapitalerhöhungen) - Ausschüttungspolitik (Dividenden, Nennwertrückzahlungen, Aktienrückkäufe) - Unternehmen an der Börse (Publizitätsvorschriften und andere Regelungen) 1.43 Fremdkapitalpolitik - Formen der Fremdfinanzierungen (inkl. Mezzanine Finance, Leasing, Factoring) - Bankkredite und Kreditpolitik der Banken - Debt Capacity und Risk adjusted Pricing - Stellenwert von Covenants und Sicherheiten - Wertpapierfinanzierungen - Strukturierte Finanzierungen 1.5 Investments 1.51 Bewertung von Investitionsprojekten - Dynamische Investitionsrechnungen - Spezialprobleme (Sunk Costs, Inflation, Steuern, Relevante Daten, Risiken) - Real Options - DCF Bewertungen von Unternehmen 1.52 Bewertung von Unternehmen (vgl. auch 1.9) - Aktienanalyse und -bewertung (Gewinnmodell, Dividendenwachstumsmodel, Finanzkennzahlen) - Marktorientierte Unternehmensbewertung mit Multiples und Comparables - DCF Bewertungen von Unternehmen - Praktische Anwendungen bei Mergers & Acquisitions 1.53 Asset Management - Asset Allocation und Investitionsentscheide - Anlagestrategien (Aktiven Passiven, Core Satelite, Value Growth etc.) - Messung von Performance und Risiko von Kapitalanlagen (inkl. Tracking Error, Sharpe-Ratio, Information Ratio, Treynor Ratio, Jensen s Alpha etc.) - Anlagerichtlinien von Pensionskassen (LPP/BVG) Seite 18

19 1.6 Financial Risk Management 1.61 Finanzielle Risiken als Teil des Unternehmensrisikos - Marktrisiken - Kreditrisiken - Liquiditätsrisiken 1.62 Optionen und Strukturierte Produkte - Funktionsweise und Bewertung von Optionen - Anwendung von Optionsstrategien bei Investments - Strukturierte Produkte und ihre Risiken 1.63 Interest Rate and FX Management - Absicherung von Währungsrisiken - Absicherung von Zinsänderungsrisiken - Forwards and Futures - Caps, Floors, Collars - Swaps FINANZIELLES RECHNUNGSWESEN (FRW ) A Financial Accounting 1.7 Einführung in die Accounting-Analyse - Framework zur Abschlussanalyse - Strategie- und Accounting-Analyse - Nationale und internationale Regelwerke zur Rechnungslegung (Swiss GAAP FER, IFRS, US GAAP) 1.8 Accounting-Analyse - Ertragsrealisation - Korrektur von Fehlern aus Vorperioden - Ereignisse nach dem Bilanzstichtag - Kennzahlenanalyse - Geldflussrechnung - Berichterstattung 1.9 Unternehmensbewertung 1.91 Theorie der Unternehmensbewertung - Grundlagen - Wesen und Zweck der Unternehmensbewertung - Funktionen des Unternehmenswertes - Bewertungsverfahren - Substanzwertberechnungen Seite 19

20 - Ertragswertberechnungen - Ableitung von Free Cash Flows - DCF-Verfahren - Kombinative Ansätze (EVA-Verfahren) - Unternehmensbewertung mit Multiples und Comparables 1.92 Praxis der Unternehmensbewertung - Praktischer Ablauf - Probleme bei der Umsetzung B Financial Reporting 1.10 IFRS-Rahmenkonzept - IFRS-Rahmenkonzept - Qualitative Anforderungen an Jahresabschlüsse - Abschlussposten der Jahresrechnung 1.11 Erstanwendung der IFRS 1.12 Ansatz und Bewertung des Umlaufvermögens - Warenvorräte - übriges Umlaufvermögen 1.13 Ansatz und Bewertung des Anlagevermögens - Sachanlagen - Finanzanlagen - Immaterielles Anlagevermögen 1.14 Behandlung von Leasinggeschäften - Operating Leasing - Financial Leasing 1.15 Impairment of Assets 1.16 Verbindlichkeiten und Vorsorgeverpflichtungen 1.17 Eigenkapital - Bestandteile des Eigenkapitals - Behandlung eigener Aktien 1.18 Aktienbasierte Vergütungsformen (Share Based Payments) Seite 20

Inhaltliche Übersicht

Inhaltliche Übersicht Inhaltliche Übersicht Modul Accounting Kurs ID 1 Kurs Block Themen Lek Nationale Rechnungslegung und Steuern Schweizer Buchführungs- und Rechnungslegungsrecht Grundzüge der schweizerischen Mehrwertsteuer

Mehr

Major Finanzmanagement Ziel, Aufbau und Inhalte

Major Finanzmanagement Ziel, Aufbau und Inhalte 1 Major Finanzmanagement Ziel, Aufbau und Inhalte 1 Ziel: Handlungskompetenz im Finanzmanagement Relevanz von Finanzdaten für Entscheidungen Wissenschaftlich fundierte Basis Konsequenzen von Entscheidungen

Mehr

Sachbearbeiter/-in Treuhand. anerkannt von edupool.ch / veb.ch / KV Schweiz

Sachbearbeiter/-in Treuhand. anerkannt von edupool.ch / veb.ch / KV Schweiz Sachbearbeiter/-in Treuhand anerkannt von edupool.ch / veb.ch / KV Schweiz MIT WISSEN WEITERKOMMEN 2 Berufsbild / Einsatzgebiet Die Sachbearbeiter Treuhand verfügen über gründliche theoretische und praktische

Mehr

Sachbearbeiter/-in Steuern. anerkannt von edupool.ch / veb.ch / KV Schweiz

Sachbearbeiter/-in Steuern. anerkannt von edupool.ch / veb.ch / KV Schweiz Sachbearbeiter/-in Steuern anerkannt von edupool.ch / veb.ch / KV Schweiz MIT WISSEN WEITERKOMMEN 2 Berufsbild / Einsatzgebiet Sachbearbeiter/-in Steuern weisen gründliche und umfassende Kenntnisse im

Mehr

In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial.

In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial. In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial. HONOLD TREUHAND AG REVISION, STEUER- & UNTERNEHMENSBERATUNG «In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial» Um einen genauen Blick für Zahlen zu bekommen, braucht es Erfahrung.

Mehr

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art.

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art. Richtlinie Rechnungslegung Richtlinie betr. Rechnungslegung (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) Vom Regl. Grundlage. März 05 Art. 49 bis 5 KR I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Art. Zweck Diese Richtlinie bezweckt,

Mehr

Reglement über die Aufnahme an die Berufsmittelschulen und den Berufsmaturitätsabschluss (Berufsmaturitätsreglement)

Reglement über die Aufnahme an die Berufsmittelschulen und den Berufsmaturitätsabschluss (Berufsmaturitätsreglement) Berufsmaturitätsreglement 413.326 Reglement über die Aufnahme an die Berufsmittelschulen und den Berufsmaturitätsabschluss (Berufsmaturitätsreglement) (vom 1. Oktober 2002) 1 Der Bildungsrat beschliesst:

Mehr

Wer sich informiert, weiss mehr: Q&A Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Rechnungswesen mit Vertiefung Rechnungswesen, Treuhand oder Steuern.

Wer sich informiert, weiss mehr: Q&A Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Rechnungswesen mit Vertiefung Rechnungswesen, Treuhand oder Steuern. Wer sich informiert, weiss mehr: Q&A Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Rechnungswesen mit Vertiefung Rechnungswesen, Treuhand oder Steuern. Wie sieht das Berufsbild Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Rechnungswesen

Mehr

Prüfungsinformation für die Kandidatinnen und Kandidaten

Prüfungsinformation für die Kandidatinnen und Kandidaten Qualifikationsverfahren Detailhandelsfachfrau / Detailhandelsfachmann Prüfungsinformation für die Kandidatinnen und Kandidaten Erarbeitet durch: SSK, Sprachregionale Prüfungskommission im Detailhandel

Mehr

Wegleitung zur Prüfungsordnung für die höhere Fachprüfung für die Expertin / Experte in Finanzmarktoperationen

Wegleitung zur Prüfungsordnung für die höhere Fachprüfung für die Expertin / Experte in Finanzmarktoperationen QS-Kommission für die höhere Fachprüfung für die Expertin / Experte in Finanzmarktoperationen Wegleitung zur Prüfungsordnung für die höhere Fachprüfung für die Expertin / Experte in Finanzmarktoperationen

Mehr

für die betriebswirtschaftlichen Masterprogramme MAccFin, MUG, MSC und MBI

für die betriebswirtschaftlichen Masterprogramme MAccFin, MUG, MSC und MBI Zulassungsreglement für die betriebswirtschaftlichen Masterprogramme MAccFin, MUG, MSC und MBI vom 9. Dezember 2014 Der Senatsausschuss der Universität St.Gallen erlässt gestützt auf Art. 70 Abs. 1 i.v.m.

Mehr

Bachelor-Studiengang RSW-Accounting & Controlling

Bachelor-Studiengang RSW-Accounting & Controlling Bachelor-Studiengang RSW-Accounting & Controlling Kontaktdaten: Prof. Dr. Klaus Hahn, Steuerberater Studiengangsleiter Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsrecht (RSW) Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart

Mehr

Weiterbildung Sachbearbeiter/in Treuhand

Weiterbildung Sachbearbeiter/in Treuhand Weiterbildung Sachbearbeiter/in Treuhand Bildungszentrum kvbl 0 Inhalt 1 Kurzbeschrieb 2 1.1 Positionierung 2 1.2 Nutzen 2 2 Mögliche Teilnehmende 2 3 Programm 3 3.1 Fächer und Inhalte 3 3.2 Prüfungen

Mehr

Swisscom AG Organisationsreglement. Anhang 1.2 Reglement für den VR-Ausschuss Revision (Audit Committee)

Swisscom AG Organisationsreglement. Anhang 1.2 Reglement für den VR-Ausschuss Revision (Audit Committee) Organisationsreglement Anhang 1.2 Reglement für den VR-Ausschuss Revision (Audit Committee) 1 Aufgaben des Ausschusses Der Ausschuss Revision behandelt alle sgeschäfte aus dem Bereich Finanzielle Führung

Mehr

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen IBR INSTITUT FÜR BETRIEBS- UND REGIONALÖKONOMIE Thomas Votruba, Leiter MAS Risk Management, Projektleiter, Dozent

Mehr

Zulassungsrichtlinie

Zulassungsrichtlinie Zulassungsrichtlinie-Master-1.1.1.doc Seite - 1 - Stand: 11.6.2010 Zulassungsrichtlinie der Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim

Mehr

GESCHÄFTSORDNUNG FÜR DAS REGULATORY BOARD. Geschäftsordnung

GESCHÄFTSORDNUNG FÜR DAS REGULATORY BOARD. Geschäftsordnung GESCHÄFTSORDNUNG FÜR DAS REGULATORY BOARD Geschäftsordnung Zulassung von Effekten SIX Exchange Regulation 06/4 Geschäftsordnung Inhaltsverzeichnis. KONSTITUIERUNG.... Vizepräsident.... Ausschüsse....3

Mehr

Ordnung für das Masterstudium Informatik an der Philosophisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel

Ordnung für das Masterstudium Informatik an der Philosophisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel Ordnung für das Masterstudium Informatik an der Philosophisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel Vom. März 010 Vom Universitätsrat genehmigt am 18. März 010 Die Philosophisch-Naturwissenschaftliche

Mehr

Der Lehrplan des Universitätslehrganges Controlling and Financial Leadership, MSc

Der Lehrplan des Universitätslehrganges Controlling and Financial Leadership, MSc Der Lehrplan des Universitätslehrganges Controlling and Financial Leadership, MSc Das Unterrichtsprogramm ist modulartig aufgebaut und setzt sich aus dem Kerncurriculum mit 38 ECTS, den 4 Vertiefungen

Mehr

Informationen zur Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt (IHK)/ Geprüfte Technische Betriebswirtin (IHK)

Informationen zur Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt (IHK)/ Geprüfte Technische Betriebswirtin (IHK) Informationen zur Prüfung Geprüfter Technischer Betriebswirt (IHK)/ Geprüfte Technische Betriebswirtin (IHK) Die Prüfung zum Geprüften Technischen Betriebswirt (IHK)/zur Geprüften Technischen Betriebswirtin

Mehr

Prüfungsordnung für das IWW Aufbaustudium in den Fachrichtungen

Prüfungsordnung für das IWW Aufbaustudium in den Fachrichtungen Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen Prüfungsordnung für das IWW Aufbaustudium in den Fachrichtungen Controllingbetriebswirt/in

Mehr

für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule vom 22. November 2005.

für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule vom 22. November 2005. PH-Nr..5. Diplomreglement zum Master of Advanced Studies Pädagogische Hochschule Zürich in Bildungsmanagement sowie zum Master of Advanced Studies Pädagogische Hochschule Zürich in Bildungsinnovation (vom

Mehr

Informationen zur Prüfung Geprüfter Technischer Fachwirt (IHK)/Geprüfte Technische Fachwirtin (IHK)

Informationen zur Prüfung Geprüfter Technischer Fachwirt (IHK)/Geprüfte Technische Fachwirtin (IHK) Informationen zur Prüfung Geprüfter Technischer Fachwirt (IHK)/Geprüfte Technische Fachwirtin (IHK) Die Prüfung zum Geprüften Technischen Fachwirt (IHK)/zur Geprüften Technischen Fachwirtin (IHK) ist eine

Mehr

1 Geltungsbereich. 2 Änderung. 5 Prüfungsleistungen

1 Geltungsbereich. 2 Änderung. 5 Prüfungsleistungen 2. Änderung des Besonderen Teils der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Auditing, inance and Taxation (M. A.) an der akultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück und an

Mehr

Rahmenstudienordnung für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule

Rahmenstudienordnung für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule Rahmenstudienordnung für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule vom 22. November 2005 Der Fachhochschulrat der Zürcher Fachhochschule (ZFH) erlässt, gestützt auf das Fachhochschulgesetz des Kantons

Mehr

Prüfungsordnung. HFW General Management mit Vertiefung in SAP

Prüfungsordnung. HFW General Management mit Vertiefung in SAP Prüfungsordnung HFW General Management mit Vertiefung in SAP Höhere Fachschule für Wirtschaft der Handelsschule KV Basel Vom 7. März 2002 1) 1) Stand: 19. Januar 2009 DIPLOMPRÜFUNG HFW I. ALLGEMEINES Art.

Mehr

Informationen zur Prüfung Geprüfter Betriebswirt (IHK)/Geprüfte Betriebswirtin (IHK)

Informationen zur Prüfung Geprüfter Betriebswirt (IHK)/Geprüfte Betriebswirtin (IHK) Informationen zur Prüfung Geprüfter Betriebswirt (IHK)/Geprüfte Betriebswirtin (IHK) Die Prüfung zum Geprüften Betriebswirt (IHK)/zur Geprüften Betriebswirtin (IHK) ist eine öffentlichrechtliche Prüfung

Mehr

Wer sich informiert, weiss mehr: Q&A Verkaufsleiterin/Verkaufsleiter.

Wer sich informiert, weiss mehr: Q&A Verkaufsleiterin/Verkaufsleiter. Wer sich informiert, weiss mehr: Q&A Verkaufsleiterin/Verkaufsleiter. Wie sieht das Berufsbild Verkaufsleiterin/Verkaufsleiter aus? An die Verkaufsleiterin/den Verkaufsleiter werden heute von der Wirtschaft

Mehr

Zulassung mit einem Fachhochschul-Abschluss in ein Bachelor- bzw. in ein Masterprogramm der Universität St. Gallen

Zulassung mit einem Fachhochschul-Abschluss in ein Bachelor- bzw. in ein Masterprogramm der Universität St. Gallen Senatsausschuss vom 15.11.2011 1 Zulassung mit einem Fachhochschul-Abschluss in ein Bachelor- bzw. in ein Masterprogramm der Universität St. Gallen 1. Rechtsgrundlagen Dieser Erlass stützt sich auf folgende

Mehr

Studienordnung Vom 28. Juli 2009. Dualer Bachelor-Studiengang Shipping and Ship Finance

Studienordnung Vom 28. Juli 2009. Dualer Bachelor-Studiengang Shipping and Ship Finance Studienordnung Vom 28. Juli 2009 Dualer Bachelor-Studiengang Shipping and Ship Finance 2 Inhaltsübersicht 1 Geltungsbereich 2 Ziel des Studiums 3 Studienabschluss 4 Studienvoraussetzungen 5 Studienbeginn

Mehr

Konzernrechnung Modul 1

Konzernrechnung Modul 1 Konzernrechnung Modul 1 Dr. Aldo C. Schellenberg Universität Bern HS 2007 Mittwoch 12-14 Uhr schellenberg@iuc.unibe.ch 1 Ziele der Veranstaltung > Wesen und Zweck der Konzernrechnung begreifen > Vorschriften

Mehr

Prüfungsordnung für das IWW- Aufbaustudium in den Fachrichtungen

Prüfungsordnung für das IWW- Aufbaustudium in den Fachrichtungen Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen Prüfungsordnung für das IWW- Aufbaustudium in den Fachrichtungen Controllingbetriebswirt/in

Mehr

S t u d i e n o r d n u n g

S t u d i e n o r d n u n g S t u d i e n o r d n u n g für den Aufbaustudiengang Finanzmärkte, Banken, Versicherungen und Öffentliche Wirtschaft vom Senat der Universität Potsdam am 06. Dezember 2000 beschlossen 1 Geltungsbereich

Mehr

Rahmenkonzept zu Auftragsarten

Rahmenkonzept zu Auftragsarten Stellungnahme des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder Rahmenkonzept zu Auftragsarten (beschlossen in der Sitzung des Fachsenats für Unternehmensrecht und

Mehr

M-Berger GmbH mit Rat und Tat für Sie da

M-Berger GmbH mit Rat und Tat für Sie da M-Berger GmbH mit Rat und Tat für Sie da Marco Berger Nach meinem Abschluss an der Berner Fachhochschule zum Bachelor in Business Administration in 2008 habe ich in über vier Jahren bei Deloitte Zürich

Mehr

Dr. oec. Hans Peter Bieri

Dr. oec. Hans Peter Bieri Mitglied der Steuer-, Finanz- und Wirtschaftsberatung Gesellschaftsgründungen und umwandlungen Unternehmensbewertungen Nachfolgeregelungen Revisionen Buchhaltungen, Abschlussberatungen Mattenstrasse 34,

Mehr

Ordnung für das Masterstudium Computer Science (Informatik) an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel

Ordnung für das Masterstudium Computer Science (Informatik) an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel Ordnung für das Masterstudium Computer Science (Informatik) an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel Vom 1. Februar 007 Vom Universitätsrat genehmigt am. März 007 Die

Mehr

Prüfungsordnung für das betriebswirtschaftliche Aufbaustudium (IWW)

Prüfungsordnung für das betriebswirtschaftliche Aufbaustudium (IWW) Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen Prüfungsordnung für das betriebswirtschaftliche Aufbaustudium (IWW) 1 Prüfungszweck (1)

Mehr

Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 57, ausgegeben zu Bonn am 28. August 2009 Zweite Verordnung zur Änderung von Fortbildungsprüfungsverordnungen Vom 25. August 2009 Auszug Auf Grund des 53 Absatz

Mehr

KAUFMÄNNISCHE BERUFSMATURITÄT

KAUFMÄNNISCHE BERUFSMATURITÄT KAUFMÄNNISCHE BERUFSMATURITÄT für Berufslernende KVM Reglement über die Zulassung und die Promotion Reglement über die Berufsmaturitätsprüfungen I Reglement über die Zulassung und die Promotion für die

Mehr

Prüfungsordnung für die berufliche Weiterbildung Sachbearbeiter Sozialversicherungen VSK Sachbearbeiterin Sozialversicherungen VSK

Prüfungsordnung für die berufliche Weiterbildung Sachbearbeiter Sozialversicherungen VSK Sachbearbeiterin Sozialversicherungen VSK Prüfungsordnung für die berufliche Weiterbildung Sachbearbeiter Sozialversicherungen VSK Sachbearbeiterin Sozialversicherungen VSK Gesamtschweizerisch anerkannter Abschluss VSK VSK Verband Schweizerischer

Mehr

Besondere Rechtsvorschriften für die Prüfung zum/zur Assistent/in im Lebensmittelhandel (IHK)

Besondere Rechtsvorschriften für die Prüfung zum/zur Assistent/in im Lebensmittelhandel (IHK) Besondere Rechtsvorschriften für die Prüfung zum/zur Assistent/in im Lebensmittelhandel (IHK) Die Industrie- und Handelskammer Koblenz erlässt aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom

Mehr

STUDIENPLAN FÜR DAS MASTERSTUDIUM STEUERN UND RECHNUNGSLEGUNG AN DER WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN. 1 Qualifikationsprofil

STUDIENPLAN FÜR DAS MASTERSTUDIUM STEUERN UND RECHNUNGSLEGUNG AN DER WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN. 1 Qualifikationsprofil STUDIENPLAN FÜR DAS MASTERSTUDIUM STEUERN UND RECHNUNGSLEGUNG AN DER WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN (idf der Beschlüsse der Studienkommission vom 16.12.2010 und 05.06.2012, genehmigt vom Senat der Wirtschaftsuniversität

Mehr

Eignungsprüfung für beruflich qualifizierte Personen gemäß 35 Abs. 1 HochSchG (RLP)

Eignungsprüfung für beruflich qualifizierte Personen gemäß 35 Abs. 1 HochSchG (RLP) Eignungsprüfung für beruflich qualifizierte Personen gemäß 35 Abs. 1 HochSchG (RLP) Hinweise für Bewerberinnen und Bewerber ohne ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss zur Zulassung zum Weiterbildenden

Mehr

Änderungen der Bestimmungen über die Revision im Gesellschaftsrecht

Änderungen der Bestimmungen über die Revision im Gesellschaftsrecht TREVISTA TREUHAND- UND REVISIONSGESELLSCHAFT AG Bürkihof 4, 8965 Berikon Telefon 056-633 02 33 Telefax 056-633 83 70 Internet: www.trevista.ch E-Mail: info@trevista.ch Änderungen der Bestimmungen über

Mehr

Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Communication & Leadership

Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Communication & Leadership Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Communication & Leadership Entsprechend des 31 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Berlin (BerlHG) vom 12. Juli 2007 hat die Quadriga Hochschule Berlin

Mehr

17. Aufhebung der Verordnung Jg. 1997/Nr.9 vom 30.5.1997

17. Aufhebung der Verordnung Jg. 1997/Nr.9 vom 30.5.1997 1997/Nr. 13 vom 26.8.1997 17. Aufhebung der Verordnung Jg. 1997/Nr.9 vom 30.5.1997 18. Verordnung über die Einrichtung und den Studienplan des postgradualen Lehrgangs Banking & Finance der Donau-Universität

Mehr

Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Bankfachwirt/Geprüfte Bankfachwirtin

Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Bankfachwirt/Geprüfte Bankfachwirtin Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Bankfachwirt/Geprüfte Bankfachwirtin BankFachwPrV Ausfertigungsdatum: 01.03.2000 Vollzitat: "Verordnung über die Prüfung zum anerkannten

Mehr

Gesuch um Vorbescheid für die Zulassung zur Höheren Fachprüfung für PR-Berater/-innen

Gesuch um Vorbescheid für die Zulassung zur Höheren Fachprüfung für PR-Berater/-innen Höhere Fachprüfung für PR-Berater/-innen Examen professionnel supérieur des Conseillers/Conseillères en RP Schweizerischer Public Relations Verband SPRV Association Suisse de Relations Publiques ASRP Associazione

Mehr

Mitteilungsblatt der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin

Mitteilungsblatt der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin Mitteilungsblatt der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin Nr. 9/2003 vom 12. Juni 2003 Änderung der Ordnung des Studiums in dem MBA-Studiengang European Management an der Fachhochschule für Wirtschaft

Mehr

REGLEMENT TEILLIQUIDATION

REGLEMENT TEILLIQUIDATION Pensionskasse für Journalisten REGLEMENT TEILLIQUIDATION Pensionskasse für Journalisten Grand-Places 14A 1701 Freiburg www.pkj.ch Stiftungsratsbeschluss: 30.5.2007 - 2 - Inhaltsverzeichnis Seite 1. ZWECK

Mehr

18. Verordnung über die Einrichtung und den Studienplan des Universitätslehrganges Finance MSc der Donau- Universität Krems

18. Verordnung über die Einrichtung und den Studienplan des Universitätslehrganges Finance MSc der Donau- Universität Krems 2003 / Nr. 14 vom 04. April 2003 18. Verordnung über die Einrichtung und den Studienplan des Universitätslehrganges Finance MSc der Donau- Universität Krems 18. Verordnung über die Einrichtung und den

Mehr

Fachfrau / Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen

Fachfrau / Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen Weiterbildung Fachfrau / Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis Bildungszentrum kvbl Fachfrau / Fachmann Finanz- und Rechnungswesen Inhalt 1 Kurzbeschrieb 2 1.1 Positionierung 2 1.2

Mehr

PENSIONSKASSE BUCH. Reglement Teilliquidation

PENSIONSKASSE BUCH. Reglement Teilliquidation PENSIONSKASSE BUCH Reglement Teilliquidation Gültig ab 1. Januar 2009 INHALTSVERZEICHNIS Seite 1 Zweck dieses Reglements 1 2 Voraussetzungen für eine Teilliquidation 1 3 Verfahren bei Teilliquidation 1

Mehr

Antrag auf Anerkennung von Leistungen beim Wechsel von Bachelor of Arts in Bachelor of Science ab WS 12/13

Antrag auf Anerkennung von Leistungen beim Wechsel von Bachelor of Arts in Bachelor of Science ab WS 12/13 Prüfungsamt Wirtschaftswissenschaften Licher Straße 70 D-35394 Gießen Telefon: 0641 99-24500 / 24501 Telefax: 0641 99-24509 pruefungsamt@wirtschaft.uni-giessen.de http://wiwi.uni-giessen.de/home/service-center

Mehr

Master-Studiengang Medicinal and Industrial Pharmaceutical Sciences (MIPS)

Master-Studiengang Medicinal and Industrial Pharmaceutical Sciences (MIPS) zum Studienreglement 2007 für den Master-Studiengang Medicinal and Industrial Pharmaceutical Sciences (MIPS) vom 31. August 2010 (Stand am 1. November 2011) Gültig für Eintritte, inkl. Wiedereintritte

Mehr

Das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht. ein Leitfaden für die Praxis

Das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht. ein Leitfaden für die Praxis Das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht ein Leitfaden für die Praxis Artikel (OR) 958 2 Muster-Geschäftsbericht der Muster AG Zürich Geschäftsjahr 2013 Enthaltend: Muster-Jahresrechnung - Bilanz - Erfolgsrechnung

Mehr

Logistikfachmann Logistikfachfrau

Logistikfachmann Logistikfachfrau Logistikfachmann Logistikfachfrau Lehrgang zur Vorbereitung auf die Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis Mit Basismodulen SSC (Swiss Supply Chain) 2 Berufsbild/Einsatzgebiet Logistikfachleute mit eidg.

Mehr

[ Mehr zur Ausbildung ]

[ Mehr zur Ausbildung ] Ausbildung: Vom Studienabschluss über die Praxis bis zum Bundespatentgericht. Patentanwälte sind im Recht über den Schutz von Erfindungen, Marken, Design, Software und Sorten genauso zu Hause wie in Wissenschaft

Mehr

1. Abschnitt: Gegenstand und Geltungsbereich. AMV und der Verordnung vom 19. November 1980 2 über die Prüfungen für Ärzte

1. Abschnitt: Gegenstand und Geltungsbereich. AMV und der Verordnung vom 19. November 1980 2 über die Prüfungen für Ärzte Verordnung des EDI über die Erprobung eines besonderen Ausbildungs- und Prüfungsmodells für die ersten zwei Studienjahre im Departement Medizin der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität

Mehr

Kunstgeschichte: Bereich I [120 ECTS]

Kunstgeschichte: Bereich I [120 ECTS] Kunstgeschichte: Bereich I [120 ECTS] 1. Um im Fach Kunstgeschichte, Bereich I, das universitäre Diplom eines Bachelor of Arts (BA) zu erlangen, müssen die Studierenden 120 ETCS Punkte in vier Teilbereichen

Mehr

Universität St.Gallen

Universität St.Gallen 44_53303_Fit_for_Finance_44_53303_Fit_for_Finance 14.10.14 14:04 Seite 3 Schweizerisches Institut für Banken und Finanzen Universität St.Gallen Vortragsreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Manuel Ammann

Mehr

Studienordnung für den Weiterbildungs-Masterstudiengang in Financial Consulting

Studienordnung für den Weiterbildungs-Masterstudiengang in Financial Consulting Studienordnung für den Weiterbildungs-Masterstudiengang in Financial Consulting (als Anhang zur Rahmenstudienordnung für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule vom 22. November 2005) 1. Beschluss

Mehr

Statuten Alumni ZHAW MSc BA

Statuten Alumni ZHAW MSc BA I. Name, Sitz und Zweck Art. 1 Unter dem Namen Alumni ZHAW MSc BA besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB, der die ehemaligen Studierenden der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)

Mehr

Reglement Berufsmaturitätsprüfung 2015 Qualifikationsverfahren 2015

Reglement Berufsmaturitätsprüfung 2015 Qualifikationsverfahren 2015 Kanton St.Gallen Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil Reglement Berufsmaturitätsprüfung 2015 Qualifikationsverfahren 2015 (2012 2015) Kaufmann/Kauffrau M-Profil 1. Gesetzliche Grundlagen 2. Organisatorisches

Mehr

c. Zur Pri.ifung dieser Angelegenheitwurde ein Ausschuss bestehend aus Thomas Rufer (Vorsitzender), Regina Kiener und Luc Thevenoz gebildet.

c. Zur Pri.ifung dieser Angelegenheitwurde ein Ausschuss bestehend aus Thomas Rufer (Vorsitzender), Regina Kiener und Luc Thevenoz gebildet. Verfiigung 510/01 vom 25. April2012 Feststellung der besonderen Befiihigung von Binder Corporate Finance AG als Erstellerin von Fairness Opinions bei offentlichen Kauf- und Tauschangeboten Sachverhalt:

Mehr

Studienordnung Für den Bachelor of Arts (BA) in Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich

Studienordnung Für den Bachelor of Arts (BA) in Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich Studienordnung Für den Bachelor of Arts (BA) in Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich

Mehr

Akkreditierung von Sprachzertifikaten

Akkreditierung von Sprachzertifikaten Akkreditierung von Sprachzertifikaten Anrechnung an VSH-Diplome Reglement und Wegleitung Überarbeitete und ergänzte Fassung 13.12.2010, Walter Klauser Grundlagen...3 1. Allgemeines...4 1.1 VSH-Diplomprüfungen...4

Mehr

Inhaltsübersicht. 2. Überblick über Module, Units und Prüfungen. Stand: November 2012

Inhaltsübersicht. 2. Überblick über Module, Units und Prüfungen. Stand: November 2012 Eckpunkte der Studienordnung für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften für Absolventen nicht wirtschaftswissenschaftlich orientierter

Mehr

Dein Sprungbrett zum Erfolg

Dein Sprungbrett zum Erfolg Dein Sprungbrett zum Erfolg Die Weiterbildung zur Technischen Kauffrau bzw. zum Technischen Kaufmann mit eidgenössischem Fachausweis Federn Sie ab mit Anavant als Sprungbrett zum Erfolg, um beflügelt die

Mehr

Master-Zulassungsordnung (MZO)

Master-Zulassungsordnung (MZO) Master-Zulassungsordnung (MZO) für den Master-Studiengang Business Administration (M.A.) der RHEINISCHEN FACHHOCHSCHULE KÖLN University of Applied Sciences Rechtsträger: Rheinische Fachhochschule Köln

Mehr

Vertiefung Accounting, Finance, Taxation

Vertiefung Accounting, Finance, Taxation Institut für Unternehmensrechnung, Finanzierung und Besteuerung IUFB Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. Frank Schuhmacher IUFB Master BWL Vertiefung Accounting, Finance, Taxation 1 Institut für Unternehmensrechnung,

Mehr

Besondere Rechtsvorschrift zum anerkannten Abschluss Fachwirt im Gastgewerbe IHK/Fachwirtin im Gastgewerbe IHK

Besondere Rechtsvorschrift zum anerkannten Abschluss Fachwirt im Gastgewerbe IHK/Fachwirtin im Gastgewerbe IHK Besondere Rechtsvorschrift zum anerkannten Abschluss Fachwirt im Gastgewerbe IHK/Fachwirtin im Gastgewerbe IHK Die Industrie- und Handelskammer zu Köln erlässt aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses

Mehr

Reglement für die MAS-, DAS- und CAS-Programme der Foundation W.E. Simon Graduate School of. Business Administration in Switzerland

Reglement für die MAS-, DAS- und CAS-Programme der Foundation W.E. Simon Graduate School of. Business Administration in Switzerland Reglement für die MAS-, DAS- und CAS-Programme der Foundation W.E. Simon Graduate School of Business Administration in Switzerland gestützt auf die Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen der

Mehr

M&A Dienstleistungen. Nutzen Sie unsere Erfahrung Professionelle Bewertungen und M&A Dienstleistungen Fallbezogen. Kompetent. Unabhängig.

M&A Dienstleistungen. Nutzen Sie unsere Erfahrung Professionelle Bewertungen und M&A Dienstleistungen Fallbezogen. Kompetent. Unabhängig. Bewertungen und M&A Dienstleistungen Nutzen Sie unsere Erfahrung Professionelle Bewertungen und M&A Dienstleistungen Fallbezogen. Kompetent. Unabhängig. unabhängig qualitätsbewusst engagiert Bewertungen

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

Umfassende, individuelle. und persönliche. Beratungsdienstleistungen. für Unternehmen und Private

Umfassende, individuelle. und persönliche. Beratungsdienstleistungen. für Unternehmen und Private Umfassende, individuelle und persönliche Beratungsdienstleistungen für Unternehmen und Private Wer wir sind Wir sind ein Treuhandunternehmen, das sowohl kleinere wie grössere Unternehmen als auch Private

Mehr

Sachbearbeiter /-in Rechnungswesen edupool.ch Trägerschaft: veb.ch, Kaufmännischer Verband Schweiz

Sachbearbeiter /-in Rechnungswesen edupool.ch Trägerschaft: veb.ch, Kaufmännischer Verband Schweiz Sachbearbeiter /-in Rechnungswesen edupool.ch Trägerschaft: veb.ch, Kaufmännischer Verband Schweiz 1 Sachbearbeiter /-in Rechnungswesen edupool.ch Trägerschaft: veb.ch, Kaufmännischer Verband Schweiz Berufsbild

Mehr

MA-Nebenfach Betriebswirtschaftslehre

MA-Nebenfach Betriebswirtschaftslehre Studienführer für das Nebenfach Wirtschaftswissenschaften im Master-Studium Voraussetzung für das Master-Studium im Nebenfach ist ein abgeschlossenes Nebenfachstudium (BA oder Diplom) in Bereich der Wirtschaftswissenschaften

Mehr

Einführung der neuen Fachprüfungsordnung für den Bachelorstudiengang BWL zum Wintersemester 2014/2105

Einführung der neuen Fachprüfungsordnung für den Bachelorstudiengang BWL zum Wintersemester 2014/2105 Einführung der neuen Fachprüfungsordnung für den Bachelorstudiengang BWL zum Wintersemester 2014/2105 (siehe http://www.wiso-studium.uni-kiel.de/de/bachelor/betriebswirtschaftslehre) Grundsätzliches Wenn

Mehr

Reglement über das Qualifikationsverfahren im Fach Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung (Prüfungsreglement Allgemeinbildung)

Reglement über das Qualifikationsverfahren im Fach Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung (Prüfungsreglement Allgemeinbildung) Reglement über das Qualifikationsverfahren im Fach Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung (Prüfungsreglement Allgemeinbildung) vom 9. Juli 008 Die Bildungsdirektion, gestützt auf Art. 66 des

Mehr

Master-Zulassungsordnung (MZO)

Master-Zulassungsordnung (MZO) Master-Zulassungsordnung (MZO) für den Master-Studiengang International Marketing and Media Management (M.A.) der RHEINISCHEN FACHHOCHSCHULE KÖLN University of Applied Sciences Rechtsträger: Rheinische

Mehr

Verordnung. über die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Verordnung. über die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel über die Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel vom 14. Februar 2006 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 9 vom 28. Februar 2006) Auf Grund des 4 Abs. 1 in Verbindung

Mehr

International Business and Management (D)

International Business and Management (D) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Studienordnung für die Bachelorstudiengänge Betriebliches Informationsmanagement, Betriebswirtschaft und Management Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen,

Mehr

Reglement Ausbildung und Prüfung zum SUP Instruktor SKV/SWAV

Reglement Ausbildung und Prüfung zum SUP Instruktor SKV/SWAV Reglement Ausbildung und Prüfung zum SUP Instruktor SKV/SWAV 1. EINLEITUNG Die Ausbildungen und Prüfungen zum SUP Instruktor SKV/SWAV wird durch die Fachgruppe SUP, welche aus dem Schweizerischen Kanu-Verband

Mehr

Studienordnung für das Nebenfach Betriebswirtschaftslehre (BWL) in den Bachelor-Studiengängen der Philosophischen Fakultäten I und II. Vom xx.xx.

Studienordnung für das Nebenfach Betriebswirtschaftslehre (BWL) in den Bachelor-Studiengängen der Philosophischen Fakultäten I und II. Vom xx.xx. Studienordnung für das Nebenfach Betriebswirtschaftslehre (BWL) in den Bachelor-Studiengängen der Philosophischen Fakultäten I und II Vom xx.xx.xxxx Die Fakultät 3 (Philosophische Fakultät I Geschichts-

Mehr

Erfahrung aus SOA (SOX) Projekten. CISA 16. Februar 2005 Anuschka Küng, Partnerin Acons AG

Erfahrung aus SOA (SOX) Projekten. CISA 16. Februar 2005 Anuschka Küng, Partnerin Acons AG Erfahrung aus SOA (SOX) Projekten CISA 16. Februar 2005 Anuschka Küng, Partnerin Acons AG Inhaltsverzeichnis Schwachstellen des IKS in der finanziellen Berichterstattung Der Sarbanes Oxley Act (SOA) Die

Mehr

Verordnung. über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. vom 21. Mai 2008

Verordnung. über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. vom 21. Mai 2008 über die Berufsausbildung zur vom 21. Mai 2008 (veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 21 vom 31. Mai 2008) Auf Grund des 4 Abs. 1 in Verbindung mit 5 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005

Mehr

Liste Bücher Lüthi & Felber

Liste Bücher Lüthi & Felber Liste Bücher Lüthi & Felber Nr. Stufe Titel Stückpreis 11 1 Finanzbuchhaltung 45.00 1 12 1 Betriebsbuchhaltung 35.00 1 13 1 Buchhaltung Kurzversion 49.00 1 14 1 Finanzbuchhaltung Lösung 40.00 1 15 1 Betriebsbuchhaltung

Mehr

Bilanzen unter Stress Financial Covenants in der Krise

Bilanzen unter Stress Financial Covenants in der Krise Bilanzen unter Stress Financial Covenants in der Krise Vortrag anlässlich der 2nd Audit in Europe Conference 26 «Finanzielle Führung in Zeiten der Krise» 26. Juni 2009 Universität St. Gallen (HSG) Professor

Mehr

Satzung für den Master of Advanced Studies (MAS) in Taxation

Satzung für den Master of Advanced Studies (MAS) in Taxation Gesetzessammlung des Kantons St.Gallen 217.644 Satzung für den Master of Advanced Studies (MAS) in Taxation vom 9. Juni 2008 (Stand 1. August 2008) Der Universitätsrat der Universität St.Gallen erlässt

Mehr

Informatik Berufsbildung Kanton Zürich

Informatik Berufsbildung Kanton Zürich Bildungsdirektion des Kantons Zürich Mittelschul- und Berufsbildungsamt Stabsabteilung Fachstellen und Projekte i-zh Projektleitung Telefon: 043 259 77 75 / 94 Mail: renate.ried@mba.zh.ch / cjung@bluewin.ch

Mehr

Satzung. Maschinenbau und Wirtschaft der Fachhochschule

Satzung. Maschinenbau und Wirtschaft der Fachhochschule 1 Satzung des Fachbereichs Maschinenbau und Wirtschaft der Fachhochschule Lübeck über das Studium im Bachelor - Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit den Vertiefungsrichtungen Gesundheitswirtschaft

Mehr

Kantonale Prüfungskommission Betreuung/Gesundheit/Hauswirtschaft AG FaGe der Prüfungskommission

Kantonale Prüfungskommission Betreuung/Gesundheit/Hauswirtschaft AG FaGe der Prüfungskommission Leitfaden, Wegleitungen Bestellung möglich unter www.pkorg.ch www.pkorg.ch www.oda-g-zh.ch www.zag.zh.ch Programm 14.30 Uhr - Begrüssung OdA G 14.40 Uhr - Rollen innerhalb des Qualifikationsverfahren 14.45

Mehr

Corporate Governance

Corporate Governance Corporate Governance Der Verwaltungsrat Aufgaben Art. 716a OR Abs. 1 Der Verwaltungsrat hat folgende unübertragbare und unentziehbare Aufgaben: 1. die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der

Mehr

1 Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses

1 Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfte Fachwirtin/Geprüfter Fachwirt für kaufmännische Betriebsführung im Handwerk Aufgrund der Beschlüsse des Berufsbildungsausschusses

Mehr

Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer

Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer Thema Dokumentart Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer Übungen Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Teil: Kapitel: D1 Finanzmanagement 4 Unternehmensbewertung

Mehr