Natürlich Rügen Das RügenRad Integriertes öffentliches Fahrrad- und Pedelecverleihsystem

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1 Natürlich Rügen Das RügenRad Integriertes öffentliches Fahrrad- und Pedelecverleihsystem Planen und Buchen Abstellen an BikeSpot oder Straße Rad abholen (Code eingeben) RügenRad-Ticket gültig am Putbus-Binz, einfache Fahrt Radeln (auf Wunsch mit "Navi") Nächste Kreuzung bitte rechts abbiegen Bereitstellung: 10:00-12:00 Uhr, Bahnhof Binz, Code: Bereitstellung: 15:30-16:30 Uhr, Strandzugang 11, Baabe Code: Gager-Putbus, einfache Fahrt Preis: xx,50 (je Radtour 1h inklusive) Bewerbung als bundesweiter Modellversuch Innovative öffentliche Fahrradverleihsysteme beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

2 Inhalt Anlagen: 1 Ziel Gesamtziel des Projekts Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 3 2 Projektpartner 4 3 Stand der Wissenschaft und Technik Bisherige Arbeiten der Antragsteller Marktsituation 5 4 Rahmenbedingungen Kommunalpolitische Zielsetzung Verkehrliche Situation Besonderheiten lokaler Radverkehrskultur und politik Zuständigkeiten 8 5 Beschreibung des projektierten Fahrrad- und Pedelecverleihsystems Allgemeine Beschreibung Technisches System Betreiberkonzept Beschreibung des Modellgebiets Netzstruktur des ÖFPVS, Dichte der Verleihstationen Sachinvestitionen Art und Weise der Verknüpfung des Verleihsystems mit dem ÖV12 6 Marketingkonzept Darstellung von adressierten Marktsegmenten und Zielgruppen Informations- und Kommunikationskonzept 13 7 Wirkungsabschätzung Verkehrliche Wirkungen Wirkungen im Umweltbereich Städtebauliche Wirkungen Monitoring und Evaluation 14 8 Projektorganisation, Zeitplan und Kostenplan Zeitplanung und Meilensteine Kostenplanung Kurzdarstellung der Bewerbung (Antragsformular) 7. Abb. 3: Erlebnisbereiche für Räder und 2. Karte 1: Netzplan Bus - Bahn - Schiff Pedelecs 3. Karte 2: Radwege mit Verleihstationen 8. Meilensteine (Exeltabelle) 4. Karte 3: Übersichtstafeln im Wegenetz 9. Kostenplan (Exeltabelle) 5. Abb. 1: ÖV-Netz mit Bikespots 10. Letter of Intent mit Selbstdarstellung 6. Abb. 2: Netzwerkmobilität

3 1 Ziel 1.1 Gesamtziel des Projekts Rügen ist eine Tourismusdestination und stark von diesem Wirtschaftszweig abhängig. Statistiken belegen immer wieder, dass Rügens Gäste vorrangig wegen des hohen Naturgenusses nach Rügen kommen. Die attraktive Landschaft und Naturausstattung ist also Rügens größtes Potential, das es als wirtschaftliche Grundlage zu erhalten gilt. Aufgrund des zunehmenden motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist die Insel jedoch von hohen Schadstoffausstößen, Verkehrslärm und damit einer sinkenden Erholungsqualität bedroht. Mit der als Projektziel angestrebten Erweiterung und Aufwertung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) durch ein mit den vorhandenen öffentlichen Verkehrsmitteln Bahn, Bus, Kleinbahn, Schiff integriertes öffentliches Fahrrad- und Peledecverleihsystem (ÖFPVS) und der damit verbundenen Schaffung von attraktiven Alternativen zum individuellen Pkw-Verkehr wird ein erheblicher Beitrag zur Lösung der bestehenden Verkehrsprobleme geleistet. Der MIV soll auf den ÖV und die vorhandenen Radwege umgelenkt werden. Ein attraktives Tarif- und Buchungssystem, bequeme und flexible Angebote des ÖV sowie ein gut ausgebautes Wegenetz mit ausreichend vorhandenen und leicht bedienbaren BikeSpots soll sowohl für Gäste als auch Einheimische Anreize schaffen, umweltfreundliche Verkehrsmittel auf Rügen und für die Anreise zu nutzen. Die gesteigerte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel inkl. Räder wird zur Entlastung der Hauptverkehrsstraßen Rügens, Reduzierung der Schadstoffausstöße, Verbesserung der Erholungs- und Lebensqualität sowie dem Klimaschutz und darüber hinaus zur Verbesserung des touristischen Images Rügens beitragen. Berücksichtigt werden sollen dabei auch die besonderen Bedürfnisse der Gesundheitsvorsorge, benachteiligter Bevölkerungsschichten, des demografischen Wandels und der einheimischen Bevölkerung im ländlichen Raum. Im Landkreis Rügen sind bereits über 40 Fahrradverleiher ansässig. Diese Verleihaktivitäten sollen teilweise in ein öffentliches Radverleihsystem integriert und mit dem ÖV gekoppelt werden. Hierfür wird ein innovatives Ortungs- und Schließsystem für vorhandene Leihräder entwickelt, mit denen ein Abholen und Abstellen der Räder an jedem beliebigen Ort möglich wird. Zusätzlich ist die flächendeckende Errichtung so genannter BikeSpots an zentralen Orten, Informationspunkten, Haltestellen des ÖPNV und besonderen touristischen Attraktionen geplant, die je nach Ausbaustufe als zentraler Sammelpunkt für die Leihräder oder darüber hinaus als Informations-, Tourplanungs- und Buchungsterminals genutzt werden können. Darüber hinaus soll das Projekt "RügenRad" den Fahrradtourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor stärken und ausbauen sowie - den Besonderheiten der Siedlungszersplitterung im ländlichen Raum Rechnung tragend - auch die Alltagsverkehre besser absichern. Es wird angestrebt, den Energiebedarf sowohl für das Ortungs- und Schließsystem, die Infoterminals als auch die Pedelecs zum Großteil aus erneuerbaren Energien zu decken. Aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung auf Rügen ist besonders die Nutzung der Sonnenenergie viel versprechend. 1.2 Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) Im Projekt RügenRad werden mehrere im NRVP dargestellte Themenbereiche adressiert. Primär erfolgt durch die enge Vernetzung des traditionellen ÖV und des Leihrades eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten des Rades und eine Aufwertung des Gesamt-ÖV (s. NRVP S. 48ff). Darüber hinaus wird durch das Radverleihsystem die Attraktivität der Region für den Fahrradtourismus gestärkt (s. NRVP S. 40ff). Auch für Einheimische sind positive Effekte hinsichtlich der Fahrradnutzung zu erwarten. Neben der Möglichkeit, Räder für den Alltagsverkehr, insbesondere Einweg-Strecken, komfortabel zu entleihen, profitieren sie auch im privaten Radverkehr von der im Projekt geschaffenen Infrastruktur (Fahrradabstellanlagen, Info-Terminals). Durch die projektbegleitenden Marketingmaßnahmen wird die Region für Radfahrer-Belange sensibilisiert und die Präsenz der Radfahrer in der Region verstärkt (s. NRVP S.26 ff). Nicht zuletzt wird durch die projektbegleitende Evaluierung des Radverkehrs und die im Projekt geschaffenen Werkzeuge zur Streckenerfassung für Leih- und Privaträder eine durch Praxiszahlen untermauerte Grundlage für fahrradbezogene politische Prozesse und Entscheidungen geschaffen (s. NRVP S. 54 ff). 1

4 2 Projektpartner Im Projekt "RügenRad" kooperieren folgende Partner: EDV Service Garz GmbH Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD Rostock ESG IGD Bezeichnung Kürzel Rolle Aufgaben im Projekt Landkreis Rügen 1 RÜG Antragsteller Gesamtprojektleitung und Koordinierung, Terminund Kostenmanagement, verwaltungs- und fachtechnische Begleitung, Planung und Errichtung von BikeSpots inkl. Infrastruktur, Anschaffung innovatives Schließsystem, Mitwirkung Evaluierung Rügener Personennahverkehr RPNV ÖPNV - Bus Entwicklung integriertes Tarifkonzept, GmbH Weiße Flotte WF ÖV Schiff Bereitstellung von Flächen an Haltestellen und Häfen für BikeSpots Info- und Rügensche Bäderbahn RüBB ÖV Bahn Reservierungsterminals (ggf. inkl. Stromversorgung), Mitwirkung integratives Konzept und Geschäftsmodell für vernetzten ÖV BDC Dorsch Consult BDC Ingenieurs- Erstellung integratives Konzept Netzwerkmobilität, Gesellschaft EDV- Dienstleister Forschungsdienstleister projektbegleitende Evaluation Entwicklung und Betrieb internet- und handybasiertes Informations-, Reservierungs-, Buchungs-, Tourplanungs- und Navigationssystem Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zur Visualisierung, Tourenplanung, Logistik, Navigation, Reservierung, Kommunikation, etc. Innovatives mobiles Schließ- und Lokalisierungs- System Entwicklung Betriebs- und Geschäftsmodell (BuG), Betreibung ÖFPVS in der Projektphase pironex GmbH pironex Forschungsdienstleister Dr. Gelshorn GUB Geschäftsmodell Unternehmensberater Harm Zweirad OHG RAD Fahrradverleih Mitwirkung bei Entwicklung BuG (Einbindung lokaler Fahrradverleiher) Ikarus Rad erad Pedelecverleih Mitwirkung bei Entwicklung BuG (Einbindung lokaler Pedelecverleiher) Tourismuszentrale Rügen Gesundheitsinsel Rügen e.v. TZR Marketing Entwicklung Marketingkonzept, Mitwirkung bei BuG, Internet-Plattform und Tarifsystem, Einbindung ins Internetportal GiR Gesundheitsaspekte Tabelle 1: Am Projekt beteiligte Projektpartner mit ihren Aufgabenbereichen Gesundheitsförderung durch Radfahren, spezielle Bedürfnisse, Marketing, Evaluation Mit der DB Regio AG ist die Beteiligung am Projekt bzgl. des überregionalen Marketings und der gemeinsamen Entwicklung eines Tarifkonzeptes abgestimmt. Das Ministerium für Bau-, Verkehr-, Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Projekt ausdrücklich und bestätigte dies mit einem Letter of Intent (vgl. Anlage 10.). 3 Stand der Wissenschaft und Technik 3.1 Bisherige Arbeiten der Antragsteller Im Rahmen eines Forschungsprojektes Stadtverkehr (FoPS) Projekt-Nr /2006 wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen 2006 ein Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept für die Insel Rügen (IVK) erarbeitet. Aufgrund umfassend durchgeführter Erhebungen des Verkehrsgeschehens auf Rügen wurden zahlreiche Ansätze zur Verbesserung von defizitären 1 inkl. Amtsbereiche, Städte, Gemeinden, Verbände oder Genossenschaften, die sich an den Eigenanteilen des Landkreises beteiligen werden. Dies ist ggf. durch politische Beschlüsse zu untersetzen. 2

5 Zuständen untersucht und ein Handlungskonzept mit insgesamt 20 empfohlenen Maßnahmen erstellt. Als wesentliches Handlungsfeld wurde der weitere Ausbau des Radverkehrs herausgearbeitet. (www.kreisrueg.de) Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium M-V, dem ADFC und dem Landestourismusverband wurde ein kreisübergreifendes Radwanderroutennetz mit einer Länge von 330 km mit 3 überregional bedeutsamen Radfernrouten entwickelt, umgesetzt und beschildert. So führt der Ostseeküstenradweg rund um Rügen, der Fernweg Hamburg-Rügen bis Saßnitz (Fährhafen).Neu gebaut wurden insgesamt 187 km Radwanderwege sowie ca. 100 km Radverkehrsanlagen durch Kommunen, Landkreis und Land M-V., allein im Zeitraum waren es 56,3 km. Die Befahrbarkeit der ländlichen Wege mit Fahrrädern wird durch ständige Förderung des ländlichen Wegebaus erhöht. Mit dem Projekt Natürlich Rügen Die Insel zu Land und Wasser erleben wird derzeit ein Wegekonzept mit Wegekataster, Beschilderungssystem, Internetportal, Entwürfen für die Möblierung und dem dazugehörigen Marketing erarbeitet. Dabei werden alle Rad-, Wander-, Wasserwander- und Reitwege erfasst und weiterentwickelt. Mit diesem Projekt ist die Grundlage für das Projekt RügenRad geschaffen. Das ab 2010 vorhandene Wegenetz und Beschilderungssystem kann unkompliziert um BikeSpots und Infoterminals erweitert werden. Mit dem Projekt Sanfte Mobilität Rügen wird die Umstellung der Busflotte des RPNV von Diesel auf Biogas innerhalb des Bioenergie-Regionen-Projektes Natürlich Rügen Voller Energie verfolgt (Bundeswettbewerb Bioenergie-Regionen 2009). Die am Projekt beteiligten Verkehrsunternehmen haben in den zurückliegenden Jahren umfangreiche Investitionen für den Radverkehr getätigt. Neben dem Bau von Fahrradabstellanlagen wurden z.b. durch den RPNV Fahrradtransportanhänger für Busse angeschafft. Unter dem Motto RADzfatz über die Insel sind jedes Jahr von Mai bis Oktober Busse mit Fahrradanhängern unterwegs, mit denen Radtouristen und Fahrgäste bequem fast jeden Punkt der Insel erreichen können. Das Projekt RügenRad wäre eine integrale Ergänzung der bestehenden Projekte und würde wichtige Synergien für die Entwicklung Rügens zu einer radfahr- und umweltfreundlichen Region unterstützen. 3.2 Marktsituation In Deutschlands Großstädten und weltweit haben sich bereits verschiedene öffentliche Fahrradverleihsysteme etabliert. Öffentliche Peledecverleihsysteme sind bisher nicht bekannt. Gemeinsam ist allen öffentlichen Verleihsystemen, dass freie Räder übers Internet, teils auch mit einer für Mobiltelefon optimierten Oberfläche, lokalisiert werden können, die Räder mit einem variablen Code, der telefonisch angefordert werden kann, oder einer Chipkarte freigeschaltet und genutzt werden können, eine einfache, häufig progressive (Preis steigt mit längerer Nutzungszeit) Preisgestaltung vorliegt. Nachteilig ist allgemein die fehlende Reservierungsmöglichkeit. Vorausplanung von Radtouren ist so nicht zuverlässig möglich, und selbst bei kurzfristiger Planung ist es möglich, dass das im Internet angezeigte Rad bei Erreichen des Ortes schon von einem anderen Kunden "weggeschnappt" wurde. Die Systeme sind vorrangig auf spontane, kurzfristige Nutzung durch vor Ort befindliche Kunden ausgelegt. Dominierend sind Systeme mit festen Abhol- und Abstellstationen und damit bei geringer Stationsdichte eingeschränkter Flexibilität und Nutzbarkeit. Eine Integration mit dem ÖV im Bereich Reiseplanung findet nicht statt nicht einmal die Reiseplanung auf den Webseiten der DB berücksichtigt Leihräder. Eine Navigationsunterstützung wird nicht angeboten ein Nachteil insbesondere für ortsunkundige Radfahrer. Zubehör (Helme, Capes, Kindersitze) ist nicht entleihbar. Die gefahrenen Strecken sind nicht erfassbar. Spezielle Bedürfnisse, z.b. von Personen mit Handicaps, werden nicht berücksichtigt. Name Ort Anbieter Abstellen Schließsystem Preis Call-a- Berlin, Frankfurt/ M, DB Rent größere Am Fahrrad, manuelle 0,08 /min, teils Bike Flex München, Köln, GmbH Kreuzungen Codeeingabe 30min frei Karlsruhe Call-a- Stuttgart, Hamburg, DB Rent Stationen Am Fahrrad, manuelle 0,08 /min, teils bike Fix 30 weiter Städte 2 GmbH Codeeingabe 30min frei 3

6 Name Ort Anbieter Abstellen Schließsystem Preis nextbike 20 Städte in BRD nextbike Stationen Am Fahrrad, manuelle 1 /h, 5- Österreich und NZ GmbH Codeeingabe 10 /Tag bikey Essen, Duisburg, Verkehrsverbund Stationen Fahrradbox mit 1 /h, ab Bottrop, Chipkarte oder 4,50 /Tag Grevenbroich, Rhein-Ruhr Kreditkarte Witten 3 Citybike 4 Wien GEWISTA Stationen Fahrradabstellanlage, öffnet per Chipkarte oder Kreditkarte 1h gratis, längere Nutzung bis 4 /h bicing 5 Barcelona) Stadt und Stationen Fahrradabstellanlage, Jahresbeitrag Clear Channel öffnet per RFID-Karte 30, dann 0,50 /30min, max. 2h Nutzung vélib' Paris Stadt und Stationen Fahrradabstellanlage, Mit Abo (1/5/29 JCDecaux öffnet per Kreditkarte ), 30 min frei, dann bis 4 /30 min bycyklen Kopenhagen 6 Stadt Stationen Pfandsystem (wie gratis (April- Einkaufswagen) November) Tabelle 2: Beispiele existierender öffentlicher Fahrradverleihsysteme 4 Rahmenbedingungen 4.1 Kommunalpolitische Zielsetzung 2007 hat der Kreistag Rügen ein Regional-Leitbild zur Entwicklung der Insel Rügen verabschiedet. Darin wird für die Entwicklung der Verkehrssituation auf Rügen die optimale Anbindung Rügens durch Ausbau des Schienen-, Straßen-, Schiffs- und Flugverkehrs und eine dauerhafte Sicherung der Mobilität für alle Menschen ohne Primat des Autos angestrebt. So soll durch das Schaffen breiter Angebote zur Verkehrsberuhigung sowie umweltfreundlicher und energiesparender Techniken für eine höhere Lebensund Erholungsqualität gesorgt werden. Die Weiterentwicklung bzw. Optimierung von Wander-, Rad- und Reitwegesystemen soll unterstützt werden. (siehe Regional-Leitbild Rügen, Für die Bewerbung als LEADER-Region wurden 2007 unter Beteiligung der Akteure, Kommunen und Kreistagsmitglieder zusätzlich zum Regionalleitbild Entwicklungsziele und Handlungsfelder festgelegt, welche die o.g. Ziele quantifizierbar untersetzten. Die drei Hauptentwicklungsziele sind: Erneuerbare Energie, Verbesserung des touristischen Angebotes und Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Dabei spielen die Schaffung der nötigen Infrastruktur für eine umweltfreundliche Mobilität und die Beruhigung der Verkehrssituation eine ganz wesentliche Rolle. (siehe Gebietsbezogene lokale Entwicklungsstrategie Rügen unter In Umsetzung des o.g. IVK hat die Landrätin unter ihrer Leitung Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, in der Vertreter der Straßenbaubehörde, des Landes M-V, des Tourismusverbandes Rügen und der Kreisverwaltung als verantwortliche Akteure beteiligt sind. All diese Entwicklungsziele eint die Bemühung, Rügens Naturpotential zu erhalten, die Energie- und Verkehrsprobleme zu lösen und Rügen als attraktive Tourismusregion, Lebensraum und Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln. Die Integration eines öffentlichen Radverleihsystems in das ÖV- Netz, die damit verbundene Aufwertung des ÖV und die resultierende Verlagerung des Verkehrs vom MIV zum ÖV trägt zum Erreichen dieser Ziele bei. 4.2 Verkehrliche Situation Im Straßenverkehr auf der Insel führt die Überlagerung des Normalverkehrs mit den Tourismusströmen und den Hinterlandverkehren der Häfen bereits heute in der Hauptsaison zu erheblichen Stauerscheinungen mit negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Erholungsqualität der Insel, die 4

7 Erreichbarkeit der Seehäfen und den Normalverkehr der Bevölkerung und der ansässigen Betriebe. Rügen verfügt über eine sehr gute äußere Anbindung an das deutsche Autobahnnetz und das Transeuropäische Straßennetz, die in den nächsten Jahren durch die Fertigstellung der B96n auf der Insel Rügen sowie der Bau der Ortsumgehung Bergen vervollständigt wird. Die Leistungsfähigkeit der Straßenanbindung an die südöstlichen Urlaubsregionen der Insel (ca. 70% aller Übernachtungen) wird wesentlich verbessert. Eine Zunahme der ohnehin bereits sehr hohen Belastungen durch den MIV und den Rückstau in einer der am stärksten frequentierten Tourismusregionen im Biosphärenreservat Südost- Rügen ist auf Grund der Sackgassensituationen jedoch zu erwarten. Die Urlauber-PKW werden während des Aufenthaltes auf der Insel im Durchschnitt mehr als 200 km bewegt (von den Probanden geschätzte Fahrleistung). Mehr als 1/3 der PKW legen während des Urlaubs über 200 km auf Rügen zurück. Damit werden täglich während der Saison rund 1 Mio. PKW-km im Urlaubslokalverkehr zurückgelegt. Verkehrsmittel bei der An-/Abreise Überwiegend genutztes Verkehrsmittel auf Rügen Pkw Bus/Bahn Rad Pkw 86 % 4 % 10 % Sonstige Verkehrsmittel 3 % 73 % 24 % gesamt 65 % 21 % 14 % T abelle 3: Von den Urlaubern überwiegend genutztes Verkehrsmittel auf der Insel Nach Rügen verkehren Regionalzüge der Deutschen Bahn von Stralsund stündlich nach Sassnitz und Binz... Mit IC- und Nachtzügen ist die Insel Rügen überregional als Tourismusr egion an das Netz der DB angeschlossen. Zwischen Bergen und Lauterbach Hafen verkehren die Züge der OLA im Stundentakt und haben einen Anschluss ans Schienennetz der DB und des Rasenden Rolands, der ebenfalls im Stundentakt zwischen Göhren und Putbus fährt und überwiegend als Touristenattraktion von den Urlaubern genutzt wird. In den Ostseebädern Binz, Sellin, Baabe, Göhren, in Putgarten, Putbus und zu den Störtebekerfestspielen in Ralswiek verkehren zusätzliche innerörtlich Bäderbahnen. Die Rügener Personennahverkehr GmbH (RPNV) ist als einziges ÖPNV-Busunternehmen für die gesamte Insel zuständig (vgl. Karte 1: Netzplan Bus-Bahn-Schiff). Die Linien 20,23 und 24 entlang der Bäderküste Rügens werden im Sommer mit einem z.t. Viertelstunden-Takt und im Winter mit einem mind. Stundentakt befahren. Damit wird dem besonders hohen Bedarf an Mobilität zwischen den Bäderorten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten entsprochen. Die anderen 22 RPNV- Linien versorgen den ländlichen Raum bzw. das Hinterland Rügens und verkehren bis zu einem Stundentakt im Sommer und im Winter. Seit 2003 ist es möglich mit den RADzfatz-Bussen Fahrräder auf allen Hauptlinien zu befördern. Für dieses Angebot lässt der RPNV z.b. in dieser Saison insgesamt 9 Fahrradanhänger täglich mehrmals über die Insel fahren. Die Nutzung der Fahrradanhänger hat sich 2008 gegenüber 2003 verfünffacht! Für Rügen als Insel spielt der Maritimtourismus eine sehr wichtige Rolle. Gäste, die Rügen mit dem Schiff oder eigenen Boot bereisen, sind potentielle Nutzer des ÖV-Netzes inkl. ÖFPVS. Mit 53 Häfen, von denen 22 Sport- und Yachthäfen sind, ist Rügen an das überregionale und regionale maritime Netz angeschlossen. Der Hafen Mukran mit seinen Fährverbindungen nach Trelleborg., Rönne/Bornholm, Klaipeda, Ust-Luga/St. Petersburg hat dabei eine zentrale Bedeutung. Weitere Schifffahrtsunternehmen wie die Weiße Flotte, oder Fahrgastreederei Lenz übernehmen wichtige Transportfunktionen mit hohem touristischen Erlebniswert zwischen den Häfen Altefähr und Stralsund, Schaprode und Hiddensee, Glewitz und Stahlbrode, Putbus und der Insel Vilm. In der Saison verkehren z.b. Fahrgastschiffe der Reedereien Ostsee-Tour und Kipp zwischen Wiek und Hiddensee, Sassnitz und den Bäderorten Binz, Sellin und Göhren, Breege und Ralswiek sowie der Boddenreederei zwischen Gager und Peenemünde. Rügen verfügt über zahlreiche attraktive Wege, welche jedoch teilweise noch für die Ansprüche der entsprechenden Zielgruppen hergerichtet werden müssen (vgl. Karte 2: Radwegenetz und Fahrradverleihstationen). Der Ausbau des Radwegenetzes wird mit großer Priorität von Landkreis und von Kommunen verfolgt. Kontinuierlich wird an der Verbesserung der Wege- und Beschilderungsqualität gearbeitet. (siehe Kapitel 3.1.) Die Zunahme der Bedeutung des Radverkehrs wird auch durch Zählungen durch das Biosphärenreservat Südostrügen belegt. So wurden auf dem die B196 begleitenden Radweg zwischen Sellin und Baabe am insgesamt und am bereits Radfahrer 5

8 gezählt. 18 als fahrradfreundlich ausgezeichnete Rügener Beherbergungsbetriebe sind in der Bett&Bike- Liste des ADFC vertreten. Das Radfahren trägt bisher aufgrund der Größe Rügens nur bedingt zur Verkehrsentlastung bei. Gäste fahren mit dem Pkw zu den Sehenswürdigkeiten und unternehmen dort mit den eigenen Rädern Fahrradausflüge. Einheimische nutzen Räder vorrangig für Kurzstrecken und im Freizeitbereich. 42 Verleiher decken derzeit auf Rügen den Bedarf an Leihrädern ab. Diese Anbieter sind nicht über ein gemeinsames Verleihsystem untereinander vernetzt. 4.3 Besonderheiten lokaler Radverkehrskultur und politik Landkreis und Tourismusverband (TVR) haben im Rahmen der touristischen Infrastruktur den Ausbau des Radwegenetzes neben dem Ausbau der Hafeninfrastruktur und der Bäderorte vorrangig vorangetrieben. Gemeinsam mit dem ADFC und dem TVR wurde die Rügenrundroute mit Anschlussstrecken an die Radfernrouten Hamburg-Rügen und Ostseeküstenradweg festgelegt. Unter den komplizierten Bedingungen der vielfältigen Eigentumsverhältnisse und Bauträgerschaften von 42 Gemeinden im Kreis Rügen haben unter Koordinierung des Landkreises Vertreter der Kommunen, des Tourismusverbandes, von Naturschutzorganisationen, der Fahrradverleih- und Tourismusbranche in einer kontinuierlich tagenden Arbeitsgruppe Schwerpunkte, Reihenfolge und Machbarkeit der Investitionen zur Umsetzung beraten und abgestimmt. Diese Fernrouten stellten den Schwerpunkt beim Ausbau des Radwegenetzes durch die Kommunen dar. Für die Lückenschließung des Netzes werden auch Radverkehrsanlagen einbezogen, die an Kreis-, Bundes- und Landesstraßen entlang laufen, und von der Kreisverwaltung bzw. der Landesstraßenbaubehörde errichtet werden. Für den Ausbau des Radverkehrs auf Rügen wurden im Zeitraum rd. 8,1 Mio. investiert, davon 4 Mio. in das touristische Radwegenetz und 4,1 Mio. in Radverkehrsanlagen. Im Verlauf des Jahres 2009 sind weitere Investitionen auf Jasmund und Westrügen in Höhe von rd. 1,86 Mio. (davon 895 t aus dem Konjunkturprogramm) geplant. Für das Projekt Natürlich Rügen Die Insel zu Land und Wasser erleben wurden investiert, welche mit 80 % aus LEADER-Mitteln bezuschusst werden. An der Finanzierung beteiligen sich alle 42 Gemeinden Ein Antrag auf Mittel des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern zur Förderung der kommunalen Infrastruktur soll für die Umsetzung im September 2009 gestellt werden. Weitere Aktivitäten zur Umwelt- und Familienfreundlichkeit des Radverkehrs auf Rügen wurden vom NABU Rügen e.v.(radwandern auf Rügen Prima fürs Klima) und vom Rügen tut gut e.v. (Erfassung und Vermarktung besonders familienfreundlicher Radrouten) entwickelt. (siehe unter und 4.4 Zuständigkeiten Der Landkreis ist Aufgabenträger des ÖPNV, der überwiegend mit Busverbindungen realisiert wird. Als Besonderheit ist hier der ÖPNV-Verkehr mit dem Schiff zu nennen, dieser sichert die Versorgung der Insel Hiddensee. Konzessionen für Bus-, Bahn- und Schiffsverkehre laufen alle mindestens für die nächsten 6-9 Jahre und damit wird für das RügenRad Planungssicherheit gewährleistet. 5 Beschreibung des projektierten Fahrrad- und Pedelecverleihsystems 5.1 Allgemeine Beschreibung Mit dem ÖFPVS "RügenRad" wird erstmalig ein regionales öffentliches Radverleihsystem mit definierten Erlebnisbereichen und einen einheitlichen Tarifsystem installiert (vgl. Kap. 5.7 sowie Abb. 1-3). Mit Wasser & Dampf wurden bereits gute Erfahrungen mit Kombitickets für eine Rundtour mit Schiff und Rasenden Roland gemacht. Der RPNV als größter ÖPNV-Anbieter auf der Insel entwickelt im Rahmen des Projektes Kombitickets mit Verknüpfungen aller ÖV-Träger inkl. Rad, die für Gäste und den Alltagsverkehr der Einwohner attraktiv sein werden. Das projektierte Verleihsystem bietet folgende Funktionalitäten: Integration mit dem vorhandenen ÖV BikeSpots an Haltestellen, Planung integrierter Touren mit Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel, Verkauf eines Fahrscheines für das gesamte ÖV -Netz inkl. Rad sowie von nur Rad-Tickets, Nutzung freier ÖV-Kapazitäten für Radtransport, 6

9 Einbeziehung vorhandener Fahrrad- und Pedelecverleiher, Fahrradwerkstätten, Transport- und Logistikunternehmen (keine Rivalität zu bestehenden Unternehmen!), Abholung und Abgabe der Räder an jedem beliebigen Punkt des Einzugsgebietes, zusätzlich Einrichtung von BikeSpots mit Fahrradständer, Informationstafel oder Informations- und Reservierungsterminals an zentralen Anlauf- und Knotenpunkten im Wegenetz (z.b. ÖV-Haltestellen, Kurverwaltungen, Touristeninformationen usw. vgl. Karte 3: Übersichtstafeln im Wegenetz) Vorabreservierung und bereitstellung von Rädern oder spontane Buchung, Buchung von Zubehör, Abholung an ausgewählten BikeSpots oder Bereitstellung nach Wunsch Nutzung eines mobilen, am Rad angebrachten Schließsystems, Schlossöffnung und Radrückgabe mit variablem Code, den man per Papier-Ticket, per Internet oder per Handy erhalten kann (Authentifizierung per namentlicher Registrierung oder per Kreditkarte erforderlich) Routenverfolgung, Navigationsunterstützung, Gesundheits-Monitoring Um eine einfache Nachnutzbarkeit des entwickelten Verleihsystems zu gewährleisten, ist ein modularer Aufbau geplant. Das mit RügenRad konzipierte öffentliche Verleihsystem beinhaltet folgende Module: 1) Betreiber Eine Betreibergesellschaft aus Radverleihern und ÖV koordiniert den ÖFPVS-Betrieb (vgl. Kap. 5.3). 2) Fahrräder / Pedelecs Die 42 Fahrrad- und Pedelecverleiher werden den Bedarf an öffentlichen Leihrädern mit einem Teil ihres Bestandes abdecken entweder als Mitglied der Betreibergesellschaft oder per Kooperationsvertrag. Die Anschaffung neuer Räder durch die ÖV-Unternehmen oder den Landkreis aus Projektmitteln ist nicht geplant. Es wird davon ausgegangen, dass örtliche Fahrrad- und Pedelecverleiher, aber auch Hotels mit Fahrradbestand etc., eine bestimmte Anzahl von Rädern in einen gemeinsamen Pool von RügenRädern einbringen. Diese werden durch die Betreibergesellschaft mit dem öffentlichen Schließsystem ausgestattet und über das ÖFPVS-System verliehen. 3) Wartung / Reparaturen / Kundendienst Die notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten können von den kooperierenden Radverleihern oder regionalen Fahrradwerkstätten übernommen werden. Wartungs- und Reparaturaufträge werden entweder per Internet / Mobiltelefon oder über eine von der Betreibergesellschaft eingerichtete Hotline ausgelöst. 4) Transport und Logistik Das Konzept des ÖFPVS sieht vor, dass verfügbare Räder sowohl spontan von Passanten bestiegen werden, als auch im Voraus gebucht werden können. Aufgabe des Betreibers ist es, entsprechend des gebuchten oder bei der Evaluation geschätzten Bedarfs eine ausreichende Anzahl von Rädern, ggf. inkl. Zubehör, an den entsprechenden Orten zum gewünschten Zeitpunkt bereitzustellen. Zusätzlich sind Transporte zu und von den Werkstätten zu realisieren. Hierfür sollen vorrangig freie Kapazitäten des ÖV- Beteiligten (Fahrradabteile, -anhänger) genutzt werden, bei Engpässen oder für die Versorgung haltestellenunabhängiger Orte werden Fahrradverleiher oder Transportunternehmen einbezogen. 5) Schließsystem Im Projekt wird ein Schließsystem entwickelt, das neben dem Öffnen bzw. Schließen des gebuchten Rades auch eine Lokalisierung des Rades und eine Navigationshilfe während der Tour ermöglicht. Mit einer unabhängigen Stromversorgung per Solarmodul ist das Schließsystem an jedem Rad leicht zu befestigen. 6) Informationssystem Das ÖFPVS beinhaltet ein zentrales Informations- und Kommunikationssystem (vgl. Kap. 5.2). 7) Evaluation Projektbegleitend werden die Auswirkungen der Einführung des ÖFPVS auf das Gesamtverkehrsaufkommen, den modal split sowie die allgemeine Kundenzufriedenheit und die individuelle Gesundheit der Nutzer evaluiert. Hierbei kann u.a. auf die im IVK umfangreich erhobenen Daten zurückgegriffen werden. Nach konkreter Kenntnis und in Abstimmung der geplanten Meta-Evaluation erfolgen weitere zielorientierte Erfassungen. 8) Marketing Im Projekt wird ein Marketingkonzept entwickelt und umgesetzt (vgl. Kap. 6). 7

10 5.2 Technisches System Die technische Plattform stützt sich auf ein innovatives Schließsystem sowie ein internetbasiertes Informations-, Reservierungs-, Buchungs-, Tourplanungs- und Navigationssystem. Das Schließsystem hat folgende Funktionalitäten, die über die traditionelle Aufgabe eines Schlosses weit hinausgehen: - Schließen und Öffnen per variablem Code - Statusanzeige (belegt / frei / defekt) - Positionsverfolgung per GPS - Statuserkennung per Bewegungssensor - Kommunikation mit dem zentralen Server (GSM-Modul) - Navigationsunterstützung per Lautsprecher das Schließsystem meldet bei vorgeplanten Touren akustisch, ob an der nächsten Kreuzung links oder rechts abgebogen werden muss. Das per Internet, Mobiltelefon oder Infoterminal am BikeSpot nutzbare Informationssystem erfüllt für den Kunden folgende Funktionen: - statische Informationen: der Kunde erfährt, welche Fahrrad- und Pedelectypen zur Verfügung stehen, wie die Tarifgestaltung ist, welches Zubehör verliehen wird, wo Räder entliehen werden können, etc. - dynamische Informationen: der Kunde kann sich für spontane Buchungen die Position des nächsten, aktuell verfügbaren Rades anzeigen lassen - Tourplanung: der Kunde kann sich nach Angabe von Start- und Zielpunkt, gewünschten Zwischenhalts, Zeitplan und bevorzugten Verkehrsmitteln Tourvorschläge anzeigen lassen, die Fahrpläne und Strecken aller ÖV-Beteiligten berücksichtigen - Buchung: Räder und Zubehör können für einen bestimmten Zeitpunkt und Ort vorausgebucht werden - Ticketing: für vorausgebuchte oder vor Ort "gefundene" Räder können Freischaltcodes angefordert und übermittelt werden - Payment: entliehene Räder können per Kreditkarte, Lastschrift etc. bezahlt werden - Navigation: bei vorgeplanten Routen sendet das Informationssystem positions- und zeitabhängig Richtungsangaben an das Schließsystem des gerade genutzten Rades. Besitzt der Kunde ein Mobiltelefon, können zusätzlich weitere Informationen, wie z.b. der Abfahrtszeitpunkt des nächsten Busses an der erreichten Haltestelle oder die Zielgeschwindigkeit, um das geplante Schiff noch zu erreichen, übermittelt werden. Auch eine geführte Wanderroute, z.b. zum nächsten BikeSpot, kann realisiert werden. Das Informationssystem kann sowohl vom Endkunden als auch z.b. von Hotelrezeptionen, ÖV- Verkaufsstellen und Touristeninformationen verwendet werden. So bietet sich die Möglichkeit, analog zum klassischen Fahrkarten-Vorverkauf bei einem persönlichen Ansprechpartner ein öffentliches Fahrrad zu buchen, zu bezahlen und eine papiergebundene Fahrkarte zu bekommen mit dem Unterschied, dass diese am Fahrrad nicht abgestempelt wird; stattdessen wird der angegebene Code am Schloss eingetippt. Für die Betreiber des ÖFPVS bietet das System zusätzliche Funktionalitäten: - Visualisierung des aktuellen Status und des Bedarfs: wo stehen zu viele Räder, wo werden welche benötigt - Transportplanung: Generierung von Transportaufträgen für den ÖV, die bei freien Kapazitäten erfüllt werden können, anderenfalls abgelehnt und an den Betreiber oder kooperierende Transportunternehmen weitergeleitet werden - Statusmeldungen: Nachrichten, falls Räder defekt / wartungsbedürftig sind - Datensammlung: anonymisierte Erfassung der zurückgelegten Routen als Basis für Evaluation, proaktive Radbereitstellung, Entscheidung über Anschaffungen neuer Räder, Bau neuer Radwege, etc. Die Entwicklung des Informationssystems erfolgt unter dem Aspekt maximaler Nachnutzbarkeit bei minimalen Anpassungen. Lediglich eine Erweiterung des Datenmaterials (Karten, Netzpläne und Taktzeiten) sollte bei Ausweitung des ÖFPVS-Modells auf andere Regionen notwendig sein. Nutzerdaten aller zukünftig beteiligten Regionen sollen in einem gemeinsamen Datenpool gehalten werden, um Mehrfachanmeldungen zu vermeiden. Mit dem Ziel "einmal anmelden überall fahren" wird eine standardisierte Schnittstelle entwickelt, die einen Austausch von Nutzerdaten mit anderen öffentlichen Verleihsystemen ermöglicht. 8

11 5.3 Betreiberkonzept Zur Projektlaufzeit koordiniert die GUB den Betrieb des ÖPNVS und entwickelt in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern nach marktwirtschaftlichen Kriterien ein nachhaltige Betriebs- und Geschäftsmodell. Dabei werden Alternativen betrachtet (z.b. Integration in ein fahrpreisfreies ÖV-Modell, Veränderungen von Randbedingungen insbesondere bei Nachnutzung durch andere Regionen) und bewertet. Entsprechend dem für Rügen entwickelten Modell wird das ÖFPVS nach Projektende voraussichtlich kooperativ von der GUB, den traditionellen ÖV-Betrieben sowie regionalen Fahrrad- und Pedelecverleihern weiterbetrieben sowie vom Landkreis Rügen nachhaltig weiterbegleitet. Über Kooperationsverträge können weitere Verleiher, Fahrradwerkstätten und Transportunternehmen in das ÖFPVS einbezogen werden. Die genutzten Sachmittel bleiben Eigentum der einbringenden Unternehmen. Die Nutzung der vom Landkreis angeschafften Investitionen wird durch langfristige Verträge gesichert. Während der Probelaufzeit bis 2012 werden ca. 5% der Sachinvestitionen für notwendige Wartungen und Beschädigungen als Rückstellung einkalkuliert. Die Vergütung der von den Unternehmen erbrachten Leistungen (Radbereitstellung, Wartung, Reparaturen, Service, Transport) sowie die Kosten des ÖFPVS-Betriebs (inkl. Beseitigung von Vandalismusschäden, Erweiterung des ÖFPVS-Netzes, Investitionen) werden aus den Einnahmen des öffentlichen Verleihs (Nutzungsgebühr, Werbung, Sponsoren) finanziert. Aufgabe der Betreibergesellschaft ist es: - das projektbegleitend entwickelte Geschäftsmodell für einen kostendeckenden Betrieb des ÖFPVS umzusetzen und kontinuierlich an sich ändernde Marktverhältnisse anzupassen, - Verfügbarkeit und Betriebssicherheit von Leihrädern organisatorisch sicherzustellen, entsprechende Kooperationsvereinbarungen zu schließen oder Unterauftragsnehmer zu binden, - den Betrieb der Internet-Plattform per UA zu gewährleisten, - per Hotline einen ständigen Ansprechpartner für die Kunden zu stellen, - das ÖFPVS in den relevanten Gremien der Region zu vertreten und - Ansprechpartner für andere Regionen, die das ÖFPVS-Modell etablieren wollen, zu sein. 5.4 Beschreibung des Modellgebiets Das Modellgebiet bezieht sich auf den Landkreis Rügen mit seinen administrativen und naturräumlichen Grenzen. Rügen ist der einzige Insellandkreis in Deutschland mit einem flächendeckenden Netz aus Rad-, Wander- und Wasserwegen und damit besonders als Modellregion geeignet. Auf einer Fläche von 972 km² leben heute knapp Einwohner. Demgegenüber ist die Zahl der jährlichen Urlaubsgäste von 1995 bis 2008 sprunghaft auf rd. 1,3 Mio. Gäste angestiegen. Rd Betten stehen für die Gäste bereit. Diese Zahlen verdeutlichen die starke Abhängigkeit vom Wirtschaftszweig Tourismus. Der Landkreis gliedert sich in Halbinseln, Inselkern, Nehrungen und Inseln mit ca. 574 km Küstenlinie. Weite Teile sind geschützt als Nationalpark, Naturschutz-, Vogelschutz-, FFH- oder Landschaftsschutzgebiet. Die Zahl der Gemeinden auf Rügen beträgt 42. Bergen auf Rügen und Sassnitz verfügen über mehr als Einwohner. 11 Gemeinden haben weniger als 500 Einwohner. Der Westen und Süden Rügens ist landwirtschaftlich geprägt und weniger dicht besiedelt. Im Zentralbereich überlagern sich landwirtschaftliche, touristische und gewerbliche Nutzungen, während die Ostseeküste mit 8 Kurorten und 6 Erholungsorten vorrangig touristisch geprägt ist. 5.5 Netzstruktur des ÖFPVS, Dichte der Verleihstationen Mit über 1450 im Wegenetz Rügen ausgewiesenen Points of Interest (POI) verfügt Rügen über sehr viele touristische Anlaufpunkte. Dabei ist die Dichte der POI, Siedlungen und Gästebetten entlang der Ostseeküste höher als im Westen, Süden und Zentrum, was bei der Dichte der BikeSpots berücksichtigt werden muss. Acht Kurverwaltungen und 18 Touristeninformationen bieten sehr gute Voraussetzungen als Standort für BikeSpots. Im Wegenetz Rügen sollen ca. 135 Übersichtstafeln an zentralen Punkten wie Bahnhöfen, Haltestellen, Museen, Kreuzungspunkten und Parkplätzen errichtet werden. Diese Standorte eigenen sich ideal für zukünftige BikeSpots und werden auch die ländlichen Teilregionen ausreichend mit zentralen Anlaufpunkten versorgen (vgl. Karte 3: Übersichtstafeln im Wegenetz.). Darüber hinaus werden sich beteiligende Hotels und Campingplätze mit BikeSpots ausgestattet. Für die BikeSpots werden unterschiedliche Ausstattungen vorgesehen. So ist an Standorten von Kurverwaltungen, Hotels oder ÖV- Vorverkaufsstellen eine einfache Ausstattung (Fahrradständer, Hinweisschild) ausreichend, da diese Einrichtungen über Bedienpersonal und eigene Internetzugänge verfügen. BikeSpots an z.b. Häfen 9

12 (Gesamtbestand ca. 40), zentralen Haltestellen (Gesamtbestand ca. 750) oder zentralen Parkplätzen (Bestand ca. 20, Stellplätze) müssen ebenso mit Info- und Buchungsterminals ausgestattet werden. Zusätzlich werden die sich beteiligenden Fahrrad- und Pedelecverleiher als BikeSpots dienen (vgl. Karte 2). Weiterhin sollen auch bedeutende Arbeitgeber wie der Landkreis Rügen, das Sanakrankenhaus, das IT-College sowie Institutionen mit hohen Pendlerverkehren (Ämter, Amt für Biossphärenreservat, Schulen etc.) mit Bikespots per Kooperationsvertrag in das ÖFPVS einbezogen werden, um Pendlerströme auf das ÖV-Netz zu verlagern. Ausgehend von der beschriebenen Infrastruktur wird die Ausweisung von 300 Radabstellanlagen als BikeSpot und der Neubau von 100 zusätzlichen BikeSpots inkl. Radabstellmöglichkeit geplant. Davon werden 80 mit einem Infoterminal ausgestattet. Insgesamt sind 400 Bikespots für ganz Rügen vorgesehen. 5.6 Sachinvestitionen Der Bedarf an Fahrrädern ergibt sich aus den zu erwartenden Nutzerzahlen. Aufgrund der starken jahreszeitlichen Schwankungen werden einheimische und touristische Bedarfe separat betrachtet. Angenommen wird, dass von Einwohnern ca im Rad fahrenden Alter täglich durchschnittlich 3,3 Fahrten zurücklegen. Mit Einführung des ÖFPVS sollen 1% dieser Strecken mit öffentlichen Leihrädern zurückgelegt werden. Auf Rügen werden jährlich ca. 7 Mio. Übernachtungen gezählt. 50% der Gäste haben bei Befragungen angegeben, während ihres Aufenthalts gern Räder nutzen zu wollen, tatsächlich tun dies aber nur 14%. Es wird angenommen, dass zukünftig 10% der Gäste 2 Fahrten täglich mit ÖFPVS-Rädern zurücklegen werden. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Bedarf von Fahrten. Unter der Annahme, dass jedes Rad täglich viermal entliehen wird und einer Ausfallquote von 5% der Räder für Reparaturen und Wartungen bei gleichzeitiger Optimierung von Bedarfsabdeckung und Auslastung unter Einbeziehung der jahreszeitlichen Verteilung der Gästeankünfte ergibt sich ein Bedarf von ca Leihrädern. Damit wird der Bedarf im Schnitt zu 91%, in der Hochsaison mindestens zu 65% gedeckt. Die durchschnittliche Auslastung der Räder liegt im Schnitt bei 81%, in den Wintermonaten bei wenigstens 56% (Quellen: IVK, eigene Prognosen und Berechnungen). Da die Fahrräder und 300 Pedelecs von den kooperierenden Verleihern bereitgestellt werden, ist aus Projektmitteln nur die Anschaffung von Schließsystemen zu finanzieren. Bei den dargestellten Zahlen handelt es sich um Minimalschätzungen. Es wird davon ausgegangen, dass der Bedarf nach erfolgreicher Etablierung des ÖFPVS und der Marketingmaßnahmen sowie nach Einführung des integrierten Tarifmodells steigen wird. Die Anschaffung weiterer Schlösser und damit die Integration weiterer Räder in das Leihsystem nach Projektende ist vorgesehen. Die dafür notwendigen Mittel sollen durch die Einnahmen aus dem Verleih und durch Sponsoring erwirtschaftet werden. 5.7 Art und Weise der Verknüpfung des Verleihsystems mit dem ÖV Wie bereits erwähnt verfügt die Insel Rügen über ein engmaschiges Rad- und Wanderwegenetz, was mit den entsprechenden Haltepunkten der öffentlichen Verkehrsträger Bus, Bahn, Kleinbahn, Bäderbahnen oder Schiffen verknüpft ist. An entsprechend geeigneten Knotenpunkten werden BikeSpots errichtet. Tourplanungen im Internet berücksichtigen automatisch alle verfügbaren ÖV-Mittel inkl. Leihrad. Ein gemeinsames Tarifkonzept (z.b. ÖV-Tageskarte oder Monatskarten inkl. Radnutzung) wird projektbegleitend entwickelt und umgesetzt. Die Attraktivität des ÖV für Einwohner und Gäste wird durch die Einbeziehung von Leihrädern gestärkt. Ungünstige Taktzeiten von Zubringern oder längere Wege zwischen Haltestelle und Zielort sind kein Problem mehr, darüber hinaus steigt der Erholungs- und Gesundheitswert der Fahrt. Zusätzlich zur beschriebenen Netzwerkmobilität wird angestrebt, die MIV-Mobilitäten durch das Ausweisen von Erlebnisbereichen mit definierten Aktionsradien wie z.b. die Halbinseln Wittow mit dem Kap Arkona, Mönchgut-Granitz mit den Bäderorten oder Jasmund mit dem Königsstuhl einzudämmen. Unter dem Motto der Weg ist das Ziel und Rügen die Gesundheitsinsel wird die Aktivität in der Natur innerhalb der definierten Erlebnisbereiche so attraktiv gestaltet, dass der Gast auf lange Fahrten mit dem Pkw verzichtet. Bisher war der Aktionsradius der Gäste in den Teilregionen durch fehlende Alternativen zum MIV sehr beschränkt, was dazu geführte, dass weite Strecken von POI zu POI über die ganze Insel gefahren wurden. Zukünftig wird es durch die Nutzung des ÖFPVS und attraktive Wanderwege möglich sein, die Teilregionen als Erlebnisbereiche ohne Auto zu entdecken. Es werden entsprechend konkrete Angebote im Tarif-, Informations- und Buchungssystem entwickelt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die besonders bekannten POI s wie Kap Arkona oder Königstuhl bequem und preiswert mit dem ÖV von jeder Teilregion erreichbar sind. Entsprechende Angebote wie z.b. rabattierte Kombitickets (ÖV- + Eintrittskarte) sollen die Nutzung des ÖV gegenüber dem MIV attraktiv machen. Von solchen Angeboten 10

13 werden auch die Einheimischen in ihrer Freizeit profitieren, was zur Belebung der POI s insbesondere in der Nebensaison führen kann. Ebenso werden von Einheimischen im Alltagsverkehr stark frequentierte Ziele (wie Ämter, Einkaufszentren u.ä.) integriert und im Tarifsystem berücksichtigt. 6 Marketingkonzept 6.1 Darstellung von adressierten Marktsegmenten und Zielgruppen Mit dem zu entwickelnden Fahrradverleihsystem sollen sowohl die Einwohner als auch die Urlauber auf Rügen angesprochen werden. Die Einwohner legen im Schnitt täglich 3,3 Wege zurück, davon 37% aus beruflichen Gründen (inkl. Wege von und zur Arbeit/Ausbildungsplatz, Geschäftsreisen), 32% zur Versorgung (z.b. Einkaufen) und 31% in der Freizeit. Die angesprochene Zielgruppe im Bereich Einwohner umfasst ca Personen in den Altersgruppen von 10 bis 70 Jahren, zumeist Einzelfahrer. Bei der Zielgruppe Urlauber handelt es sich vorwiegend um Gäste, die sich aktiv in der Landschaft erholen wollen. Laut aktueller Untersuchung des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern wurde Ruhe und Natur genießen als eines der Hauptreisemotive benannt. Ferner ist die Nachfrage nach Rad-und Wanderangeboten verstärkt spürbar und ein bundesweiter Trend. Mecklenburg-Vorpommern gehört hierbei zum beliebtesten deutschen Radreiseziel. Die angesprochene Zielgruppe im Bereich Urlauber umfasst ca. 1,4 Mio. Gäste pro Jahr und bewegt sich vorwiegend in der Altersgruppe von 40 bis 65 Jahren, zumeist Paare oder kleinere Gruppen. Besondere Beachtung wird Personen mit speziellen Bedürfnissen gewidmet. Hier wird im Rahmen der Erarbeitung des Marketingkonzepts erfasst, welche Anforderungen und Bedarfe an behinderten- oder seniorengerechten Leihrädern bestehen und eine spezielle Marketinglinie Gesundheitsinsel Rügen entwickelt. Im Marketingkonzept sollen darüber hinaus auch den Berufspendlern und Tagesausflüglern vom Festland die Vorteile der Netzwerkmobilität im Alltag vermittelt werden. 6.2 Informations- und Kommunikationskonzept Um das RügenRad bei den Einwohnern, Multiplikatoren, gegenwärtigen, potenziellen und ehemaligen Gästen bekannt zu machen, werden unterschiedlichste Kommunikationsmittel gewählt. Für die Vermarktung in der einheimischen Bevölkerung werden die Ostseezeitung, der Rüganer Anzeiger sowie Auslagen von Informationsmaterial in stark frequentierten Einrichtungen, bei bedeutenden Arbeitgebern, und den ÖV-Partnern genutzt. Darüber hinaus sollen o.g. Einrichtungen und Institutionen als Kooperationspartner gewonnen und regelmäßig zu den vorhandenen Angeboten geschult werden. Für das Innenmarketing wird die alle 2 Monate erscheinende Touristiker Zeitung Rügen an, die von der Tourismuszentrale Rügen produziert und an touristische Einrichtungen bzw. Beherbergungsbetriebe der Insel versandt wird. Zusätzlich sollen Infoveranstaltungen und Produktschulungen für die Multiplikatoren organisiert werden. Im Außenmarketing soll per Internet und Printprodukt das RügenRad beworben werden. Das Medium Internet gewinnt bei der Urlaubsplanung immer mehr an Bedeutung, somit ist unumgänglich das RügenRad auf der zu vermarkten. Diese Seite ist die offizielle Webseite der Insel und ist mit über 1,5 Mio. Zugriffen pro Jahr eines der werbewirksamsten Medien für die Urlaubsdestination Rügen. Anzeigenschaltung in Fachzeitschriften und in Druckwerken bzw. Internetseiten von Radreiseveranstaltern werden die o.g. Maßnahmen ergänzen. Zusätzlich werden Radiospots in den Hauptquellgebieten geschaltet, Pressereisen oder so genannte Fam-trips für Journalisten und Reisemittler organisiert. Im Rahmen der Projektfinanzierung werden entsprechende Mediadaten für die Evaluation analysiert und Prioritätenlisten für die Marketinginstrumente erstellt. Bei der Entwicklung von Marketinginstrumenten wird auf bereits bestehende und überregional bekannte CD / CI und Markennamen ( Natürlich Rügen, Rügen Zeit für uns ) zurück gegriffen. Da bereits ein CD und CI für das gemeinsame Beschilderungssystem Natürlich Rügen Die Insel zu Land und zu Wasser erleben besteht, wird dieses auf die Vermarktung des RügenRad s und die Ausweisung der BikeSpots übertragen. Die Verlinkung des im vorgenannten Projekt entwickelten Internetportals mit dem RügenRad ist ebenfalls geplant. 11

14 7 Wirkungsabschätzung 7.1 Verkehrliche Wirkungen Angesichts der hohen Fahrleistung der Urlauber-Pkw auf der Insel Rügen stellen die motorisierten Rügen- Urlauber in den Sommermonaten das Hauptpotenzial für die angestrebte Verkehrsverlagerung. Der Einwohnerverkehr bleibt im Jahresverlauf relativ konstant und überwiegt im Winter gegenüber dem Gästeverkehr. Etwa 80 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die auf Rügen wohnen, haben auch ihren Arbeitsort auf Rügen, wobei 46 % ihrer Arbeit innerhalb ihres Amtsbereiches und 37 % in ihrer Gemeinde nachgehen. Etwa Beschäftigte fahren zur Arbeit auf das Festland, davon der überwiegende Anteil nach Stralsund. Rund Beschäftigte pendeln vom Festland zur Arbeit auf die Insel. Der Berufspendlerverkehr über die Grenzen Rügens hinaus ist im Vergleich zu anderen Regionen niedrig und hat eine geringe mittlere Reiseweite von ca. 15 km. Auch hier werden große Potentiale zur Reduzierung hausgemachten MIV vermutet. Die Neuartigkeit des Projekts RügenRad impliziert das Fehlen von abgesicherten Prognoseansätzen zur realisierbaren Verkehrsverlagerung. Allerdings zeigen Studien zum Call a Bike-Service der Deutschen Bahn, dass fast die Hälfte der Call-a-Bike-Kunden aus der Gruppe von Autofahrern und autofahrenden Mischnutzern MIV/ÖPNV stammt und mit Call-a-Bike eine neue Attraktivität im ÖPNV erreicht wird (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung: Forschungsergebnisse Call a Bike, Unter den in Kapitel 5.2 dargestellten Randbedingungen (Minimalansatz) wird die jährliche Anzahl von Fahrten mit dem "RügenRad" bei 2,1 Mio. liegen. Angenommen, dass 60% dieser Fahrten zuvor per Auto absolviert wurden, ergibt sich eine Verlagerung von jährlich ca. 1,3 Mio. Fahrten weg vom MIV hin zum Umweltverbund. Unter der Annahme, dass 60% dieser vormaligen MIV-Fahrten Kurzstrecken von im Schnitt 2 km sind, die nun komplett per Rad absolviert werden, und 40% längere Strecken von im Schnitt 37 km mit Beteiligung anderer öffentlicher Verkehrsmittel in der Mobilitätskette, so beträgt die prognostizierte Reduzierung ca. 20,3 Mio. PKW-km jährlich. Mit dieser Reduzierung des Kfz- Verkehrsaufkommens kann von einer Erhöhung der Verkehrssicherheit ausgegangen werden. 7.2 Wirkungen im Umweltbereich Korrespondierend mit einer Verkehrsverlagerung zugunsten des Umweltverbundes kommt es selbstverständlich zu einer Verringerung des Ausstoßes von klimaschädlichen Abgasen. Darüber hinaus trägt jeder verlagerte Pkw-km zur verringerten Immission von Lärm und weiteren Luftschadstoffen bei. Ausgegangen von einem durchschnittlichen CO 2 -Ausstoß von ca. 170g/km, reduziert sich bei 20,3 Mio. Pkw-km/Jahr die Immission um ca t/jahr. 7.3 Städtebauliche Wirkungen Abgesehen von den im Kap. 4.2 genannten Verkehrsbauprojekten sind auf der Insel Rügen weitere signifikante Netzergänzungen bzw. Kapazitätserhöhungen bestehender Straßen wegen fehlender Flächenverfügbarkeit nicht realisierbar. Somit ist zwar eine leistungsfähige äußere Erschließung der Insel Rügen gegeben; es bleibt jedoch bei den Problemen im Binnenverkehr der Insel. Daher kann allein die mit dem Projekt RügenRad angestrebte neue Qualität und Attraktivität im ÖPNV zu einer veränderten Verkehrsmittelwahl der Nutzergruppe Autofahrer und damit ohne weitere Flächeninanspruchnahme und vor allem ohne Verzicht auf die für den Tourismus lebenswichtige Mobilität zu einem Abbau von Überlastungserscheinungen im Straßennetz führen. 7.4 Monitoring und Evaluation Begleitend zur und nach Abschluss der Etablierung des Projekts RügenRad werden die Ergebnisse und Wirkungen analysiert und evaluiert. Dies geschieht u.a. durch (Vorher-Nachher) Verkehrs- und Fahrgasterhebungen und -befragungen. Weitere Informationen werden anonymisiert aus den Routenverfolgungsdaten der GPS-Empfänger an den Leihrädern gewonnen. Da im Rahmen dieser Bewerbung noch kein detailliertes Evaluationskonzept mit umfangreichen Indikatorensätzen geliefert werden soll, wird dies in enger Abstimmung mit der geplanten Meta-Evaluation erfolgen, um so die hemmenden und fördernden Faktoren zu identifizieren und sinnvolle übertragbare Ergebnisse zu ermitteln. 12

15 8 Projektorganisation, Zeitplan und Kostenplan Die Leitung und Koordination obliegt in den ersten 3 Jahren dem Landkreis Rügen. Dafür soll ein RügenRad-Manager mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen beschäftigt werden, der die anfallenden inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben betreuen und durchführen kann. Zur Begleitung, inhaltlichen Überwachung und politischen Einbindung des Projektes wird ein Beirat gebildet. Dazu werden Vertreter der zuständigen Ausschüsse des Kreistages (Verkehr, Wirtschaft, Umwelt), der Amtsverwaltungen und der KAT (Kommunaler Arbeitskreis Tourismus), eine Arbeitsgruppe aller Rügener Kurverwaltungen, einbezogen. Ein Projektbeirat wird regelmäßig (mind. vierteljährlich) über die nächsten Arbeitsschritte und Ergebnisse des Projektes beraten, zur Öffentlichkeitsarbeit beitragen und den Projektpartnern Anregungen für die weitere Arbeit geben. Das Projekt ist in Arbeitspakete unterteilt. Größere Arbeitspakete werden intern vom jeweiligen AP- Verantwortlichen koordiniert. Die Zwischenstände der Arbeiten in den einzelnen Arbeitspaketen werden durch regelmäßige Treffen mit allen Partner über den Verkehrsmanager abgestimmt. Arbeitspakete Verantwortlich Beteiligt Aufwand AP 1 Projektleitung Koordination und Landkreis Rügen 9 MM Gesamtprojektleitung und Koordinierung, Termin- und Kostenmanagement, verwaltungs- und fachtechnische Begleitung, Organisation und Aufbereitung der Projektbeiratstreffen, Herstellen von wichtigen Netzwerkbeziehungen, Vermitteln von und unter Ansprechpartnern, finanztechnische Abwicklung des Projektes, Öffentlichkeitsarbeit AP 2 Innovatives mobiles Schließ- und Lokalisierungssystem pironex IGD, ESG, erad, RAD, BDC, RÜG 32 PM Spezifikation des Schließ- und Lokalisierungs-Systems mit GPS, GSM, Lautsprecher, Code-Eingabefeld, Routenerfassung und Statusanzeige, Herstellung von ca. 5 Prototypen, Refinement nach erstem Praxistext AP 3 Internet-basiertes multimodales graphisches Informations-, Reservierungs-, Buchungs-, Planungs- und Navigationssystem IGD ESG, RÜG, erad, RAD, RPNV, WF, RüBB, BDC 61,5 PM Entwurf und Implementation eines internet- und handybasierten Systems zur Reservierung und Buchung von Mieträdern, zur Lokalisierung des nächstgelegenen freien Rades, zur Routenplanung in Kombination mit den Netzplänen und Taktzeiten des ÖV, zur akustischen Navigationsunterstützung durch das Handy oder den im Schloss integrierten Lautsprecher sowie zur standortbezogenen Meldung überzähliger oder fehlender Räder (für Verleiher), zur Anzeige defekter Räder und zur anonymisierten Erfassung gefahrener Strecken AP 4 Integratives Konzept Netzwerkmobilität AP 5 Gesundheitseffekte AP 6 Geschäftsmodelle BDC RÜG, RAD, erad, RPNV, WF, RüBB 30 PM Entwicklung eines technischen Netzwerkmodells zur Verknüpfung von ÖPNV- Beteiligten und Verleihsystem, Berücksichtigung zukünftiger Entwicklungen sowie Übertragbarkeit auf andere Regionen GiR IGD 9 PM Untersuchung der Effekte der Einführung des ÖFPVS auf die individuelle Gesundheit der Benutzer, einschließlich Erfassung des individuellen Bewegungsverhaltens GUB erad, RAD, RPNV, WF, RüBB, RÜG 17,5 PM Entwicklung und Konkretisierung von Geschäftsmodellen und Betriebskonzepten. Ziel: Detaillierung von Preis und Gewinnverteilungsmodell, Einbeziehung örtlicher Verleiher und Werkstätten, Entwicklung und Bewertung von Alternativen Tabelle 4: Geplante Arbeitspakete (PM: Personenmonate) 13

16 AP 7 BDC RÜG, GiR 25 PM Evaluierung Vorher-Nachher-Erhebungen im Landkreis Rügen und in einem zu bestimmenden Vergleichsgebiet, Monitoring von Rahmenbedingungen und Umsetzungsprozess, Identifikation hemmender und fördernder Faktoren zur Verifizierung hochwertiger übertragbarer Projektresultate Phasen: Vorbereitung (Auswahl des konkreten Evaluationsfeldes, Definition 13 Wertkriterien und Leistungsstandards), Durchführung (Analyse) und Auswertung (Synthese). Werkzeuge: Erfassung/Erhebung statistischer Daten, Durchführung von Interviews (teilweise Focusgruppen), strukturierte Beobachtung, handybasierte individuelle Bewegungserfassung AP 8 Marketing TZR GiR 17 PM Entwicklung eines langfristigen zielgruppenspezifisches Marketingkonzepts für Einwohner, Gäste, gesundheitsbewusste und Menschen mit besonderen Bedürfnissen, regionales und überregionales Marketing des Systems während der Projektlaufzeit, Öffentlichkeitsarbeit Tabelle 4: Geplante Arbeitspakete (PM: Personenmonate) 8.1 Zeitplanung und Meilensteine Im Projekt "RügenRad" wird eine zweistufige Vorgehensweise verfolgt. In der ersten Projektphase soll bis März 2011 eine Initialversion des ÖFPVS mit eingeschränktem Funktionsumfang in einer Teilregion Rügens etabliert werden. Parallel zu den weiter laufenden Entwicklungsarbeiten wird das entstandene System und dessen Auswirkungen evaluiert. Basierend auf den Evaluationsergebnissen erfolgt bereits zur Projektlaufzeit eine Überprüfung und ggf. Verfeinerung der entstandenen Zwischenergebnisse. Somit kann für die Ausweitung des Systems auf die gesamte Region bereits auf geprüfte und in der Praxis bewährte Konzepte und Systeme zurückgegriffen werden. Das ÖFPVS soll im Mai 2012 mit vollem Funktionsumfang zur Verfügung stehen. Eine anschließende mehrmonatige Evaluation, während der bei Bedarf alle Projektpartner zur Verfügung stehen, bietet den optimalen Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Weiterbetrieb sowie für eine nahtlose Übertragung des Konzepts auf andere Regionen. Meilenstein M1 M2 M3 Inhalt Zeitpunkt Anforderungsspezifikationen 01/ Festschreibung von Rahmenbedingungen - Lasten- und Pflichtenhefte der Technologiepartner - Definition von Schnittstellen Konzeption und Planung, Prototypen 09/ Planung und Konzeption BikeSpots - Marketingkonzept - Geschäftsmodell - Evaluation Ist-Stand - Bedarfsermittlung - Basisfunktionalitäten IuK - Prototyp Schließ- und Ortungssystem 03/2011 Inbetriebnahme des ÖFPVS in Teilregion Mönchgut-Granitz - BikeSpots in Teilregion + ausgewählte POI s errichtet - Marketingmaßnahmen begonnen - Schlösser angeschafft Räder und 100 Pedelecs damit ausgerüstet - IuK Plattform in Betrieb (Testlauf mit eingeschränkter Funktion) Tabelle 5: Zeitplan und geplante Meilensteine (ausgehend von Projektstart in 10/2009) 14

17 Meilenstein M4 M5 M6 Inhalt Zeitpunkt Abschluss Evaluation Teilregion 09/ Evaluation Teilregion abgeschlossen - Zwischenbericht für Meta-Evaluation Ausweitung auf Gesamt Rügen 04/ BikeSpots auf Rügen errichtet - Marketingmaßnahmen etabliert (ggf. verbesserte) Schlösser angeschafft Räder und 300 Pedelecs damit ausgerüstet - IuK Plattform in Betrieb (volle Funktion) Projektabschluss 09/ Abschluss Evaluierung Gesamtrügen, Bericht für Meta-Evaluation - Abschlussbericht, Empfehlungen und Nachnutzbarkeitskonzept Tabelle 5: Zeitplan und geplante Meilensteine (ausgehend von Projektstart in 10/2009) 8.2 Kostenplanung Das Projektvolumen beträgt wovon Sachinvestitions- und Personalkosten sind. Davon werden (31%) aus Eigenmitteln der Projektpartner erbracht. Eine Förderung in Höhe von insgesamt (69%) wird beantragt. Stück Preis Summe F.quote Förderung Eigenmittel Schlösser % Ausbau-Bikespots (Schilder an vorh. Fahrradständer) % Neubau Bikespots (Schild+Fahrradständer) % Infoterminals inkl. Ticketdrucker % Anzeigen, Printmedien, Internet % Gesamt Tabelle 6: Sachinvestitionsplanung (vgl. Anlage 9) AP1 AP2 AP3 AP4 AP5 AP6 AP7 AP8 Gesamt Förderquote Förderung Eigenmittel RÜG % ESG % IGD % BDC % pironex % erad % RAD % RPNV % WF % RügBB % GiR % TZR % GUB % Tabelle 7: Personalkostenplanung (Kalkulation RÜG auf Ausgabenbasis, sonst auf Kostenbasis, vgl. Anlage 9) Förderquote Förderung Eigenmittel Eigenquote Antragssumme gesamt: , , Invest , , Personal , , Tabelle 8: Gesamtkosten RügenRad (vgl. Anlage 9) 15

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