Inhaltsverzeichnis Expertengespräche Kultur- und Kreativwirtschaft Seminare für die Kultur- und Kreativwirtschaft

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2 Inhaltsverzeichnis Expertengespräche Kultur- und Kreativwirtschaft... 3 Seminare für die Kultur- und Kreativwirtschaft... 5 Unternehmer bin ich nicht, oder doch!?... 6 Künstlersozialkasse und andere Versicherungspflichten... 7 Ein Geschäftskonzept brauche ich nicht, oder doch!?... 8 Die Pflichten kennen Basiswissen Steuern... 9 Konzepte und Förderanträge richtig formulieren Honorare kalkulieren und durchsetzen Ohne (Selbst)vermarktung kein Geschäft

3 Expertengespräche Kultur- und Kreativwirtschaft Das Expertengespräch ist ein maßgeschneidertes Beratungsangebot der Wirtschaftsförderung Dortmund für selbstständige Kreative. Hier gibt es wichtige Informationen zu branchenspezifischen Besonderheiten, praktische Tipps und neue Denkimpulse. Fragestellungen aus dem unternehmerischen Alltag werden kompetent und verständlich beantwortet. Auch bei grundsätzlichen strategischen Entscheidungen ist der unabhängige Expertenstandpunkt hilfreich. Kurzum: Das Vier-Augen-Beratungsgespräch gibt den großen und kleinen Fragen rund um Gründung, Selbstständigkeit, Neuausrichtung und Kooperation Raum. Im Mittelpunkt des Expertengesprächs stehen die individuellen konkreten Fragen der Kundin/des Kunden. Daher sind die Vorbereitung und das Mitbringen geeigneter Unterlagen sehr hilfreich für eine effektive Beratung. Für jede Kurzberatung werden 1,5 Stunden reserviert. Dieses Angebot richtet sich sowohl an bereits etablierte Selbstständige und kleine Unternehmen als auch an Existenzgründer/-innen und Gründungsteams in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Typische Fragestellungen: Welche betriebswirtschaftlichen Aspekte muss ich verstehen und berücksichtigen? Arbeite ich freiberuflich oder gewerblich? Wie plane ich in Zahlen? Wie kalkuliere ich meine Zahlen richtig? Wie verhandle ich erfolgreich? Wie kann ich mich neu ausrichten? Wie gehe ich mit einem Auftragseinbruch um? Was muss ich bei der Einstellung von Personal wissen? Welche Rolle spielen GEMA, VG Wort, VG Bild für mich? Kann ich mich in der Künstlersozialkasse versichern? Muss ich eine Künstlersozialabgabe zahlen? Expertin: Alexa Jünkering Do., Do., Do.,

4 Huckarder Str keine In Kooperation mit: Alexa Jünkering Beratungsbüro Selbstständigkeit und InWest eg Wirtschaftsförderung Dortmund Tel.:

5 Unternehmerische Kompetenz in der Kreativwirtschaft: Mehrteilige Seminarreihe für Selbstständige und Existenzgründer/- innen Kreative müssen auf zwei Klavieren spielen können, um Erfolg zu haben. Das Eine beherrschen sie mit ihren Ideen und ihrem fachlichen Können. Für das Andere, das unternehmerische Denken und Handeln, müssen sie ein Gespür und Bewusstsein entwickeln und mit den richtigen Informationen arbeiten. Die Seminarreihe vermittelt verständlich und praxisnah betriebswirtschaftliches Basiswissen, branchenrelevante Umfeld-Informationen und stellt sinnvolle Tools vor, die Selbstständige und Existenzgründer/-innen bei ihrer Geschäftsführung unterstützen. Die Seminarreihe lebt vom Austausch der Teilnehmer/- innen und ihrer Vernetzung, entsprechend wird dafür während jeder Veranstaltung Raum gegeben. Die Seminarübersicht für das zweite Halbjahr: Thema Datum Uhrzeit Unternehmer bin ich nicht, oder doch!? Uhr Künstlersozialkasse und andere Versicherungen Uhr Geschäftskonzept, Teil 1 (Konzeptteil) Uhr Geschäftskonzept, Teil 2 (Kalkulation und Uhr Planrechnungen) Pflichten kennen Basiswissen Steuern Uhr Honorare kalkulieren und durchsetzen Uhr Konzepte und Anträge richtig formulieren Uhr Unternehmer bin ich nicht, oder doch!? Uhr Ohne Selbstvermarktung kein Geschäft Uhr Geschäftskonzept, Teil 1 (Konzeptteil) Uhr Geschäftskonzept, Teil 2 (Kalkulation und Planrechnungen) Uhr jeweils Eine Kooperation von: Wirtschaftsförderung Dortmund InWest eg 5

6 Unternehmer bin ich nicht, oder doch? Künstler und Kreative, die mit ihrer Arbeit den Lebensunterhalt bestreiten wollen, müssen sich wie jeder andere Selbstständige auch mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie akquiriere ich Kunden? Wie kann ich meine Projekte finanzieren? Was muss ich hinsichtlich Steuern, Versicherungen etc. beachten? Denn ohne ein Mindestmaß an unternehmerischem Bewusstsein und Know-how ist es nur schwer möglich, langfristig von seinen kreativen Ideen zu leben. Der Workshop beleuchtet das Spannungsfeld zwischen kreativem Schaffen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten, möchte die Teilnehmer für eine unternehmerische Denkweise sensibilisieren und vielleicht auch dabei behilflich sein, Lösungsansätze für innere Konflikte zu entwickeln. An alle GründerInnen und Selbstständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft, die sich in entsprechendem Rahmen mit Gleichgesinnten über den Zwiespalt von Kreativität und Kommerz austauschen wollen. Themen: Wann bin ich beruflich erfolgreich? Wo hat Kommerzialisierung für mich Grenzen? Wie hoch ist der Preis für diese Grenze und bin ich bereit, ihn zu zahlen? Welche alternativen Strategien und Wege gibt es für mich? Was passt zu mir? Referent: Frank van Lieshaut und Uhrzeit: jeweils Uhr 6

7 Künstlersozialkasse und andere Versicherungspflichten Die Künstlersozialkasse ist eine Einrichtung, die selbstständige Künstler und Publizisten in das gesetzliche Sozialversicherungssystem, genauer in die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einbindet. Nach einer allgemeinen Einführung zur Institution wird erklärt, was beim KSK-Antrag beachtet werden muss und welche Voraussetzungen man braucht, um in der Künstlersozialkasse versichert zu werden und zu bleiben. Auch werden Informationen zu KSK-Abgabepflichten für Nutzer und Verwerter künstlerischer Leistungen gegeben. Weitere Themen dieses Seminars sind einzelne Bestimmungen der Sozialversicherungsgesetzgebung, die viele Soloselbständige häufig ohne dass sie es wissen - zu Mitgliedern und Beitragszahlern der gesetzlichen Renten- oder Unfallversicherung machen. Die Teilnehmer sollen ihre sozialversicherungsrechtlichen Pflichten und Abgaben kennen. Existenzgründer/-innen und junge Unternehmen Themen: Künstlersozialkasse Deutsche Rentenversicherung Berufsgenossenschaften Referent: Alexa Jünkering Di., Uhrzeit: Uhr 7

8 Ein Geschäftskonzept brauche ich nicht, oder doch? Ein aussagekräftiges Geschäftskonzept benötigen Sie spätestens dann, wenn Sie eine Bank oder andere Geldgeber, z.b. Fördergeber oder Crowdinvestoren, von Ihrem Vorhaben überzeugen möchten. Darüber hinaus nutzt das Geschäftskonzept aber vor allem auch Ihnen selbst. Etwa um sich darüber klar zu werden, wie Ihre Idee auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein Erfolg werden soll oder um überblicken zu können, ob Sie bei der Vorbereitung Ihrer Gründung an alles, d.h. auch an Steuern und andere betriebliche Aspekte, gedacht haben. Ein Konzept hilft Ihnen dabei, das Spielfeld und die Spielregeln Ihrer Selbstständigkeit besser zu verstehen und ist zugleich Ihr persönlicher Fahrplan für die weitere Zukunft. In zwei aufeinander aufbauenden Workshops lernen Sie neben Inhalt und Struktur eines Geschäftskonzeptes auch die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge der Selbstständigkeit kennen. Des Weiteren erarbeiten Sie das Grundgerüst für Ihr persönliches Geschäftskonzept aus. An alle GründerInnen und Selbstständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft (aber gerne auch aus anderen Branchen), die ein Geschäftskonzept erstellen wollen/müssen oder grundlegendes kaufmännisches Know-how für ihre Selbstständigkeit bekommen möchten. Themen: Inhalte und systematischer Aufbau eines Geschäftskonzeptes Informationsquellen, z.b. für die Marktanalyse Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplanung Preiskalkulation und Mindestumsatz Umsatz-, Kosten- und Rentabilitätsplanung Liquiditätsplanung Referent: Frank van Lieshaut Datum und Uhrzeit: und , Uhr und , Uhr 8

9 Die Pflichten kennen Basiswissen Steuern Gerade Kreative machen gerne um das Thema Zahlen und Steuern einen großen Bogen. Wie alle Selbstständigen müssen aber auch sie sich damit befassen. Sie müssen sich beim Finanzamt anmelden. Sie müssen entscheiden, ob sie Rechnungen mit oder ohne Mehrwertsteuer schreiben. Wissen, ob sie freiberuflich oder gewerblich tätig sind. Die Teilnehmer kennen die für sie relevanten Steuerarten, können einer steuerlichen Anmeldung nachkommen, eine Einnahme-Überschussrechnung selbst erstellen und ihre Belege ordnungsgemäß sammeln. Existenzgründer/-innen und junge Unternehmen Themen: Abgrenzung Freiberuflichkeit Gewerblichkeit Umsatzsteuer, Kleinunternehmer-Regelung und weitere Umsatzsteuer-befreiungen Einkommenssteuer Gewerbesteuer Wie ermittle ich meinen Gewinn/Verlust? Was muss ich bei der Rechnungslegung beachten? Referent: Alexa Jünkering Di., Uhrzeit: Uhr 9

10 Konzepte und Förderanträge richtig formulieren Bundesweit gibt es rund Preise, Wettbewerbe, Projektfinanzierungen und andere Formen der Kulturförderung. Dabei handelt es sich vielfach um nicht rückzahlbare Zuschüsse. In der Regel müssen für diese Förderungen entsprechende Konzepte bzw. Förderanträge formuliert werden, wobei die Tücke häufig im Detail steckt und Kleinigkeiten bei der Formulierung oder fehlende Teilaspekte über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Dieser Workshop gibt Ihnen einen Überblick über die speziellen Förderangebote für Kulturschaffende und vermittelt anhand von Praxisbeispielen, wie die jeweiligen Konzepte und Anträge zu formulieren sind, um Aussicht auf Erfolg zu haben. Des Weiteren erfahren Sie, was bei der späteren Abwicklung einer Projektförderung zu beachten ist. An alle GründerInnen und Selbstständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft, die für ihre Projekte nach Finanzierungsquellen suchen und sich über die Anforderungen und Herangehensweise bei der Beantragung informieren möchten. Was sind die Themen/Inhalte? Die unterschiedlichen Finanzierungsquellen im Überblick Die Teilnahme an Wettbewerben Anträge für eine Projektförderung formulieren Sponsoring-Konzepte entwickeln (optional) Referenten: Gisela Bartholomä Frank van Lieshaut Uhrzeit: Uhr 10

11 Honorare kalkulieren und durchsetzen Wie finden Sie Ihren Preis? Welches Honorar setzen Sie an? Ihr Bauchgefühl ist nicht verlässlich, die Kollegen nicht auskunftswillig, der Kunde hält sich bedeckt. Der einzige Weg, der Sie zu einem realistischen Angebotspreis führt, ist die Kalkulation: die Ermittlung der Kosten, die mit einem Auftrag verbunden sind. Das Wissen um die Faktoren, die Ihre Preise und Ihre Honorare beeinflussen, und das differenzierte Angebot an Ihren Kunden, sind keine Garanten für einen Auftrag. Aber sie stärken die eigene Verhandlungsposition. Die Teilnehmer werden ihren individuell passenden Stundensatz ebenso kennen wie ihre Preis-Leistungs-Verhandlungsspielräume. Auch Aufbau und Inhalt eines fundierten, für Auftraggeber und Auftragnehmer klar formulierten Angebots werden vermittelt, denn: Über Geld und Leistung verhandelt man vorher. Existenzgründer/-innen und Unternehmen die bereits (länger) auf dem Markt sind, GbR s, Kooperations- und Projektpartner Themen: Kosten kalkulieren die Ermittlung eines realistischen Angebotspreises Angebote erstellen die schriftliche Darstellung von Leistung und Preis Erfolgreich verhandeln Tipps für die Praxis Referent: Alexa Jünkering Di., Uhrzeit: Uhr 11

12 Ohne (Selbst)Vermarktung kein Geschäft Marketing richtig planen Die meisten Kreativen tun sich schwer mit ihrem Marketing, auch weil sie dabei als Person im Mittelpunkt stehen. Sich und seine Kunst als Produkt zu betrachten, das vermarktet werden muss, ist eine besondere Herausforderung. Viel zu häufig wird imitiert, was Andere scheinbar erfolgreich praktizieren. Das funktioniert in den wenigsten Fällen und wird der Individualität des kreativen Angebots nicht gerecht. Der Workshop will Kreative darin unterstützen, ihre geplanten und realisierten Vermarktungsaktivitäten kritisch zu hinterfragen, um danach erste Ansätze für ein Selbstmarketing zu entwickeln, das individuell passt und wirkt. Existenzgründer/-innen und Selbstständige, die bereits (länger) auf dem Markt sind, GbR s, Kooperations- oder Projektpartner. Themen: Mein Profil Kompetenzen, Geschäftsfelder, Dienstleistungen, Preise Meine Argumente Stärken, die Kunden überzeugen Mein Zielmarkt Interessen und Bedürfnisse potenzieller Kunden Meine Werbung konkrete Maßnahmen, die bekannt machen und Türen öffnen Referent: Alexa Jünkering Di., Uhrzeit: Uhr 12

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