Softwarelösungen für die Finanzberatung

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1 BANKING Eine Marktstudie von Steria Mummert Consulting Softwarelösungen für die Finanzberatung Den Beratungsprozess unterstützende IT-Systeme

2 2 Softwarelösungen für die Finanzberatung Softwarelösungen für die Finanzberatung Den Beratungsprozess unterstützende IT-Systeme September 2012 Autoren Guido Köhler Senior Consultant Banking Florian Diebold Consultant Banking Sascha Draisbach Consultant Analyst Banking Die in dieser Studie dargestellten Informationen und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Steria Mummert Consulting AG Hans-Henny-Jahnn-Weg 29, Hamburg Tel Sämtliche Rechte bleiben vorbehalten. Jegliche Weitergabe der Texte oder Bilder an Dritte ist ungeachtet der zum Einsatz kommenden Vorgehens weise ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Steria Mummert Consulting unzulässig und rechtswidrig. Alle im Text genannten Produktnamen sind eingetragene Warenzeichen beziehungsweise Warenzeichen ihrer Hersteller. Änderungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

3 Softwarelösungen für die Finanzberatung Inhalt 3 VORWORT Inhalt 1 Executive Summary 9 2 Vorstellung der Studie Zielsetzung Untersuchungsgegenstand 11 3 Vorstellung der Softwareanbieter aixigo AG BRAIN FORCE Software GmbH C1 FinCon GmbH Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER) ELAXY Financial Software & Solutions GmbH & Co. KG etvice Holding AG gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbh Gschwind Software GmbH Infincon AG Instrumenta GmbH Microplan GmbH MWS Braun GmbH rendite 2000 AG Financial Software tetralog group (tetralog systems AG, invest solutions GmbH) 23 4 Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie Hersteller Individual- oder Standardsoftware Erfahrung mit Beratungssoftware Personal Umsatz Anzahl der Installationen und Auszeichnungen Haftung 29

4 4 Inhalt Softwarelösungen für die Finanzberatung 4.2 Fachliche Aspekte Bedarfsfelder Unterstützte Beratungsthemen Vermögensstrukturierung Vermögensaufbau Altersvorsorge Risikovorsorge Nachlassplanung Immobilienwunsch Baufinanzierung Konsumfinanzierung Liquiditätsplanung Steuern Kurz-Check Weitere themenübergreifende Funktionalitäten Darstellung ausgewählter Produkte Mehrsprachenfähigkeit und Mehrwährungsfähigkeit Fälligkeitenübersicht Unvollständigkeitsprüfung und Notizfunktion Vernetzung der Bedarfsfelder Szenariotechnik Modulare Systemeinführung Individuelle Weiterentwicklung der Software durch das Institut Ziele und Wünsche Handlungsempfehlungen und Produktempfehlungen Kundendokumentationen Inhalt Aufbewahrung und Speicherung 51

5 Softwarelösungen für die Finanzberatung Inhalt Handling Customizing Institutsindividuelles Customizing Anwenderindividuelles Customizing Corporate Design Reporting und Alerting Gesetzliche Aspekte Gesetzgebungen Risikoeinstufung Mobile Trends Kostenaspekte Lizenzkosten Folgekosten Supportleistungen Technische Aspekte Betriebssysteme, Datenbanken und Programmiersprachen Betriebsformen Benutzerverwaltung und Rollenmodelle Schnittstellenkompatibilität Technische Schnittstellen Schnittstellen zu Kundenstammdatensystemen Schnittstellen zu Customer-Relationship-Management-Systemen Schnittstellen zu Data-Warehouse-Systemen Schnittstellen zu speziellen Anwendungen Integration von Rechenkernen und anderen Komponenten 66 5 Fazit 68 6 Glossar 71

6 6 Abbildungen Softwarelösungen für die Finanzberatung VORWORT Abbildungen Abb. 1 Studienteilnehmer 11 Abb. 2 Kategorien im Fragebogen 12 Abb. 3 Anbieter von Standard- oder Individualsoftware 25 Abb. 4 Erfahrung mit Beratungssoftware 25 Abb. 5 Kenntnisse der Mitarbeiter in Vertriebsprozessen in verschiedenen Branchen 26 Abb. 6 Personalbestand im Jahr Abb. 7 Unternehmensumsatz im Jahr Abb. 8 Anzahl Installationen je Finanzdienstleistungssegment 27 Abb. 9 Anzahl Installationen je Kundensegment 28 Abb. 10 Höchste und niedrigste Benutzeranzahl pro Installation 28 Abb. 11 Auszeichnungen und Zertifizierungen der Software und der Anbieter 29 Abb. 12 Unterstützte Bedarfsfelder 30 Abb. 13 Themenzentrierte Lösungen in den Bedarfsfeldern 31 Abb. 14 Ist-Portfolio: Ausweismöglichkeit von Vor- und Nachsteuerrenditen 31 Abb. 15 Soll-Portfolio: Ausweismöglichkeit von Vor- und Nachsteuerrenditen 32 Abb. 16 Soll-Portfolio: Ausweismöglichkeit von Vor- und Nachsteuerrenditen 33 Abb. 17 Berücksichtigung von Vorsorgekomponenten im Bedarfsfeld Altersvorsorge 34 Abb. 18 Abdeckung ausgewählter Risiken im Bedarfsfeld Risikovorsorge 34 Abb. 19 Berücksichtigung von Vorsorgekomponenten im Bedarfsfeld Risikovorsorge 35 Abb. 20 Berücksichtigung von Schenkungen und Vermächtnissen 36 Abb. 21 Erbschaftssteuerliche Wertberechnungen 37 Abb. 22 Berücksichtigung von Darlehen im Bedarfsfeld Baufinanzierung 38 Abb. 23 Berücksichtigung von Sicherheiten im Bedarfsfeld Baufinanzierung 39 Abb. 24 Möglichkeit der Beschlusserzeugung im Rahmen der Baufinanzierung 39 Abb. 25 Berücksichtigung von Sicherheiten im Bedarfsfeld Konsumfinanzierung 40 Abb. 26 Möglichkeit der Beschlusserzeugung im Rahmen der Konsumfinanzierung 40 Abb. 27 Ausgleichsmöglichkeiten bei einem Versorgungsengpass 41 Abb. 28 Anzahl der Anbieter eines Kurz-Checks im Überblick 43 Abb. 29 Dauer der durchschnittlichen Erstellung eines Kurz-Checks 43 Abb. 30 Abdeckung ausgewählter Produkte 44 Abb. 31 Möglichkeit zur individuellen Aktivierung der Vernetzung von Bedarfsfeldern 45

7 Softwarelösungen für die Finanzberatung Abbildungen 7 Abb. 32 Möglichkeit von Szenariobetrachtungen 46 Abb. 33 Möglichkeit der Erfassung themenzentrierter Kundenziele und Kundenwünsche 46 Abb. 34 Einfluss der Kundenziele bzw. Kundenwünsche auf die Ergebnisermittlung 47 Abb. 35 Erreichbarkeit von Zielen und Wünschen nach der Optimierung 47 Abb. 36 Alternativen zur Erstellung von Handlungsempfehlungen 48 Abb. 37 Möglichkeiten der zeitlichen Darstellung der Ergebnisse in der Soll-Situation 48 Abb. 38 Berücksichtigung der Inflationswirkung bei der Ergebnisdarstellung 49 Abb. 39 Möglichkeiten der Hinterlegung von Produktempfehlungen 49 Abb. 40 Möglichkeiten zur Veränderung der Kundendokumentation 50 Abb. 41 Erstellungsformate für Kundendokumentationen 51 Abb. 42 Dauer der durchschnittlichen Erstellungszeit eines Ergebnisses nach Kundensegmenten 51 Abb. 43 Individualisierung der Parameter durch Konfiguration oder durch Programmierung 53 Abb. 44 Möglichkeit der Hinterlegung unterschiedlicher Benutzergruppen 53 Abb. 45 Individualisierung von Kundendokumentation und Anwendung 54 Abb. 46 Berücksichtigung aktueller Gesetzgebungen und Richtlinien 55 Abb. 47 Unterstützung geltender Dokumentationspflichten 56 Abb. 48 Verfügbarkeit der Software auf einzelnen Plattformen 57 Abb. 49 Verfügbarkeit der Anwendungen für mobile Betriebssysteme 58 Abb. 50 Zielgruppen mobiler Lösungen 59 Abb. 51 Arten der Supportleistungen 60 Abb. 52 Durchschnittliche Reaktionszeit bis zur Behebung eines gemeldeten Fehlers 61 Abb. 53 Unterstützung von Betriebssystemen für Front- und Backend 61 Abb. 54 Unterstützung von Datenbanksystemen 62 Abb. 55 Programmiersprachen der Anwendungen 63 Abb. 56 Möglichkeiten des Betriebs der Anwendungen 63 Abb. 57 Existenz technischer Schnittstellen 64 Abb. 58 Schnittstellen zu CRM-Systemen 65 Abb. 59 Schnittstellen zu speziellen Anwendungen 65 Abb. 60 Integration eigener Komponenten in fremde Anwendungen 66 Abb. 61 Integration fremder Komponenten in die eigene Anwendung 67 Abb. 62 Cross-Channel-Ansatz: kanalübergreifende Vernetzung der Vertriebswege 70

8 8 Kontakt Softwarelösungen für die Finanzberatung VORWORT Kontakt Bei Fragen zur Studie und zu unserem Leistungsangebot sprechen Sie uns bitte an. Pascal Besser Senior Executive Manager, Banking Mobile: Tel.: Guido Köhler Senior Consultant, Banking Mobile: Tel.: Florian Diebold Consultant, Banking Mobile: Tel.:

9 Softwarelösungen für die Finanzberatung Executive Summary 9 VORWORT 1 Executive Summary Nach wie vor steht das Thema Beratungsqualität im besonderen Fokus der Öffentlichkeit. In den vergangenen Jahren wurden seitens der Bundesregierung, der Bankenverbände, durch den Verbraucherschutz und die Banken, Versicherungen und freien Finanzdienstleister selbst viele Aktivitäten auf den Weg gebracht, um die Beratungsqualität zu steigern und den Anlegerschutz zu fördern. Mit Hinblick auf MiFID II und die dortigen Formulierungsvorschläge zum Anlegerschutz wird das Thema Beratungsqualität nicht nur in den Instituten selbst, sondern auch seitens des Gesetzgebers weiterhin ein wichtiges Thema bleiben. Letztendlich geht es darum, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen, Prozesse effizient zu gestalten, einheitliche Mindestqualitätsstandards zu definieren und Fehlberatungen zu vermeiden. Beratungssoftware liefert hierfür einen wertvollen Beitrag. Aus diesem Grund hat sich Steria Mummert Consulting dazu entschlossen, eine Neuauflage der bereits in 2010 realisierten Marktstudie zum Thema Beratungssoftware durchzuführen. Die 14 in dieser Studie betrachteten Hersteller leisten mit ihren Lösungen einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung des Beratungsprozesses in den jeweiligen Instituten. Dabei befindet sich der Markt der Softwareanbieter genauso im Umbruch wie die gesamte Finanzdienstleistungsbranche. So standen bis vor zehn Jahren noch im Wesentlichen sogenannte Financial Planning Tools im Vordergrund. Diese dienten der Unterstützung des Finanzplanungsprozesses. Die Finanzplanung war jedoch nur einer kleinen Kundenklientel zugänglich, insbesondere im Private Banking und Private Wealth Management. Im Fokus stand die ganzheitliche, oft sehr zeitintensive und in der Regel themenübergreifende Finanzanalyse, die hohes Spezialwissen der Mitarbeiter erforderte. Ergebnisse waren die Darstellung von Handlungsfeldern für den Kunden über alle Finanzthemen hinweg, das Aufzeigen von Abhängigkeiten und neutrale Empfehlungen zur Umsetzung. Die Finanzplanung und die Produktumsetzung stellten jedoch zwei getrennte Prozesse dar, die nicht miteinander verbunden waren. An den Grundsätzen ordnungsgemäßer Finanzplanung (GOF) orientierten sich auch die Softwareanbieter. Der Beratungsansatz des Financial Planning wird heute noch von vielen Honorarberatern und Finanzplanern gewählt. Dementsprechend gibt es auch Softwarelösungen, die sich speziell auf dieses Marktsegment fokussieren, dort sehr erfolgreich sind und auch im Rahmen der vorliegenden Marktstudie betrachtet werden. Durch den zunehmenden regulatorischen Druck auf die Beratung und das Streben der Finanzdienstleister nach effizienten und standardisierten Beratungsprozessen mit fest definierten Mindestqualitätsstandards über alle Kundensegmente hinweg wurde der Gedanke der Finanzplanung auch auf andere Segmente ausgedehnt und adaptiert. Allein aus Effizienzgesichtspunkten war es für die Institute aber notwendig, die Intensität des Beratungsprozesses am Kundenwert auszurichten. Für alle Kundensegmente sollten einheitliche Standards und eine bestimmte Mindestqualität gelten. Dabei rückte auch immer mehr der eigentliche Vertrieb in den Vordergrund und die Frage, wie dieser strukturiert, qualitativ hochwertig, aber dennoch effizient erfolgen kann. Eine Antwort darauf sind die Entwicklung von am Kundenwert ausgerichteten Beratungsprozessen und die Schaffung von Schnittstellen zu angrenzenden Prozessen wie der Produktberatung, dem Vertragsabschluss oder der Akquisition. Auch auf diese Anforderungen haben sich die Softwareanbieter immer mehr eingestellt. Sie ermöglichen immer stärker eine Unterstützung des gesamten Kundenbetreuungsprozesses, beginnend mit der Akquisition über die eigentliche Analyse bis hin zum Produkt- und Vertragsabschluss sowie zur anschließenden dauerhaften Betreuung des Kunden. Somit wird dem Streben

10 10 Executive Summary Softwarelösungen für die Finanzberatung der Finanzdienstleister Rechnung getragen, die IT-Landschaft ohne Medienbrüche im Prozess zu vereinheitlichen und auf die Anforderungen der unterschiedlichen Kundensegmente zuschneiden zu können. Die vorliegende Studie enthält die anonymisierten Ergebnisse einer Anfang 2012 durchgeführten umfangreichen Befragung unter den 14 namentlich genannten Anbietern von Finanzberatungssoftware. Die teilnehmenden Unternehmen wurden zu mehr als 500 Einzelkriterien aus 15 verschiedenen Kategorien mit offenen und geschlossenen Antwortmöglichkeiten befragt. Die Kategorien umfassen unter anderem die Bereiche Unternehmensdaten, Produktportfolio, Technologie, Produktverkauf, Customizing, Schnittstellen und mobile Trends. Somit gibt die Studie einen sehr guten und umfassenden Überblick über den Gesamtmarkt. Die an der Studie teilnehmenden Unternehmen werden in Kapitel 3 Vorstellung der Softwareanbieter namentlich und im Detail präsentiert. Die Ergebnisse der Auswertungen fließen anonymisiert in die Analyse im 4. Kapitel Wesentliche Ergebnisse der Marktstudie ein. Steria Mummert Consulting liegen die Antworten bezogen auf jedes Tool und jeden Anbieter detailliert vor. Sie können im Rahmen von Kundenprojekten verwendet werden. Mit den im Rahmen der Befragung erhobenen Daten, von denen in der vorliegenden Studie ein Auszug vorgestellt wird, kann sowohl ein Auswahlprozess für Finanzberatungssoftware effizient durchgeführt werden als auch eine bereits bestehende Lösung, zum Beispiel eine Eigenentwicklung, über ein Benchmarking mit dem Markt verglichen werden.

11 Softwarelösungen für die Finanzberatung Vorstellung der Studie 11 VORWORT 2 Vorstellung der Studie 2.1 Zielsetzung Zielsetzung der Marktstudie ist es, die erfolgreiche Studie aus dem Jahr 2010 fortzuführen und die Anbieter von Beratungssoftware erneut sehr umfangreich unter den Aspekten fachliche Prozesse, Hersteller, Kosten, Technologie und IT-Integration zu untersuchen. Zusätzlich zur ersten Studie wurden eine Reihe neuer Aspekte in die aufgeführten Themenfelder aufgenommen und analysiert. Gleichzeitig wurde mit dem Themenblock mobile Trends ein komplett neuer Blickwinkel aufgegriffen, um auch dem stärkeren Interesse der Finanzdienstleister an adäquaten Lösungen zu diesem Thema Rechnung zu tragen. Zusätzlich ist es gelungen, den Kreis der Teilnehmer an der Studie von zwölf auf jetzt 14 zu erweitern und Softwarehersteller für die Teilnahme an der Studie zu gewinnen, die ihren Schwerpunkt nicht nur im Banking, sondern auch in der Versicherungswirtschaft sehen. Somit sind die Autoren dem Ziel ein Stück näher gekommen, eine vollständige Sicht auf die Anbieter von Beratungslösungen auf dem deutschen Markt zu gewinnen. Nach eigenen Einschätzungen deckt die Studie mehr als 75 Prozent der relevanten Hersteller im Bereich Beratungssoftware ab. Ein weiteres Ziel der Studie besteht darin, Vergleiche zu den gewonnenen Erkenntnissen aus der ersten Auflage dieser Studie aus dem Jahr 2010 zu ziehen und entsprechende Trends abzuleiten. 2.2 Untersuchungsgegenstand Es wurden zunächst 21 Hersteller von Beratungssoftware für Finanzdienstleister zur Teilnahme an der Studie eingeladen. Eigenentwicklungen der Finanzinstitute sind nicht Bestandteil dieser Veröffentlichung. Die Unternehmen msggillardon AG, Analytica Finanz Research Beratungsgesellschaft mbh, die EMBE GmbH sowie die struktur AG, der Hersteller Finantix und die Logismata AG entschieden sich, nicht an der Studie teilzunehmen. Die update software AG begründete ihre Absage zur erneuten Teilnahme an dieser Studie damit, sich aus dem Bereich Beratungssoftware für Finanzdienstleister zurückziehen und sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft, die Bereitstellung hochwertiger CRM-Software, fokussieren zu wollen. Infolgedessen verbleiben 14 Anbieter, die Gegenstand dieser Studie sind und in der folgenden Tabelle aufgeführt werden (siehe Abbildung 1). In Kapitel 3 werden die Studienteilnehmer im Einzelnen hinsichtlich des Unternehmens und ihres Leistungsangebots vorgestellt. Der Fragenkatalog zur Studie umfasste insgesamt mehr als 500 Einzelkriterien aus insgesamt 15 Kategorien (siehe Abbildung 2). Die Anzahl der abgefragten Einzelkriterien wurde damit im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2010 deutlich erhöht. Den Studienteilnehmern wurden, wie auch in der ersten Auflage, sowohl offene als auch geschlossene Fragen gestellt. Im Rahmen dieser Studie erfolgt erneut eine aixigo AG BRAIN FORCE Software GmbH C1 FinCon GmbH Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER) ELAXY Financial Software & Solutions GmbH & Co. KG etvice Holding AG gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbh Gschwind Software GmbH Infincon AG Instrumenta GmbH Microplan GmbH MWS Braun GmbH rendite 2000 AG Financial Software tetralog group (tetralog systems AG, invest solutions GmbH) Abb. 1: Studienteilnehmer

12 12 Vorstellung der Studie Softwarelösungen für die Finanzberatung Nr. Kategorie Nr. Kategorie 1 Hersteller 9 Produktverkauf 2 Rahmenbedingungen 10 Rechenkerne 3 IT-Anforderungen 11 Gesetzgebungen 4 Produktinformationen 12 Kundendokumentation/Output 5 Anwendungsintegration 13 Customizing 6 Handling 14 Controlling/Reporting/Alerting 7 Erfassung und Darstellung der Ist-Situation 15 Mobile Trends/Cross Channel 8 Ergebnisermittlung und Ergebnisdarstellung Abb. 2: Kategorien im Fragebogen Auswertung der aus unserer Sicht für den Softwarevergleich wichtigsten Kriterien, da die Darstellung aller im Befragungsprozess gewonnenen Informationen den Umfang dieser Publikation sprengen würde. Grundsätzlich wird im Rahmen dieser Studie von einer Grundgesamtheit von 14 Anbietern ausgegangen. In der Studie aus dem Jahr 2010 enthielt die Grundgesamtheit zwölf Anbieter. Bei den Berechnungen zu Analysen und Vergleichen in den folgenden Kapiteln dieser Marktstudie ist zu beachten, dass sich die Grundgesamtheit der Anbieter in den jeweiligen Betrachtungen verringert, sofern ein oder mehrere Anbieter das zu untersuchende Themenfeld nicht im Portfolio haben. Wenn die Grundgesamtheit verringert ist, wird am Anfang des jeweiligen Kapitels darauf verwiesen. Die beschriebene Vorgehensweise wurde gewählt, um die Vergleichbarkeit beider Studien trotz unterschiedlicher Grundgesamtheiten zu gewährleisten. Des Weiteren beruhen alle in dieser Studie aufgestellten Vergleiche auf Prozentangaben, um eine gemeinsame Basis für die Gegenüberstellung der Resultate beider Studien sicherzustellen. Wird ein Kriterium in der aktuellen Studie zum ersten Mal behandelt und ist dadurch ein Vergleich nicht möglich, wird darauf in der jeweiligen Einzelanalyse hingewiesen. konkreten Anforderungen vorliegen, die eine Wertung zulassen würden. Die Analyseergebnisse beruhen auf den freiwilligen Antworten der Anbieter. Für eine Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse kann keine Garantie übernommen werden. In den Analysen werden die Studienteilnehmer mit den Kürzeln A1 (Anbieter 1) bis A14 (Anbieter 14) anonymisiert. Die Reihenfolge der Darstellung der Anbieter in Abbildung 1 und Kapitel 3 der Studie lässt keinen Rückschluss auf die Anbieterkürzel A1 bis A14 zu. Damit tragen wir dem Wunsch vieler Softwarehersteller Rechnung, die uns im Rahmen der Studie bereitgestellten Informationen in öffentlichen Publikationen nicht in direkten Zusammenhang mit dem Anbieter zu bringen. Des Weiteren wird im Rahmen der Studie auch jede Wertung einzelner Anbieter vermieden. Eine solche Wertung ist nicht möglich, da anders als in Softwareauswahlprozessen, keine

13 Softwarelösungen für die Finanzberatung Vorstellung der Softwareanbieter 13 VORWORT 3 Vorstellung der Softwareanbieter 3.1 aixigo AG Die aixigo AG wurde 1999 als Spin-off des BWL-Lehrstuhls der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) gegründet. Der Firmensitz der aixigo AG liegt in Aachen in unmittelbarer Nähe der RWTH, zu der nicht nur enge wissenschaftliche Kontakte gepflegt werden, sondern deren Erkenntnisse mit in die Entwicklungen des Unternehmens einfließen. Die Vertriebsaktivitäten der aixigo AG konzentrieren sich derzeit auf die deutschsprachigen Regionen inklusive Luxemburg und Liechtenstein mit entsprechenden Referenzkunden in allen Kundensegmenten vom Retail bis zum Private Banking. Weitere Länder werden im Rahmen der geplanten Internationalisierungsstrategie vor allem im osteuropäischen und angelsächsischen Raum folgen. Das aixigo-team setzt sich aus Vertriebs-, Bank- und Kapitalmarktexperten, Psychologen, IT-Experten und Finanzmathematikern zusammen und verfolgt zum einen das Ziel, den Vertrieb von Finanzdienstleistern einzigartig und effektiver, zum anderen den Beratungsprozess für den Kunden und Anleger nachvollziehbarer, transparenter und rechtssicherer zu machen. Der Unternehmensschwerpunkt des seit elf Jahren im Bereich Finanzplanung tätigen Unternehmens ist die Entwicklung von Beratungs- und Vertriebssoftwarelösungen für Finanzdienstleister, insbesondere Banken, Sparkassen, Versicherungen und große Vertriebsorganisationen. Zu dem Produktportfolio des Unternehmens gehört unter anderem das aixigo Portfolio-Management-System (PMS), welches speziell für den Vertriebseinsatz am Point of Sale entwickelt wurde. Die aixigo Vermögensoptimierung ist eine vertriebsfokussierte Beratungssoftwarelösung für klassische Beratungen im Private-Banking-Segment zur Optimierung des liquiden Vermögens eines Kunden. Zielsetzung ist, durch einen strategischen Beratungsansatz möglichst schnell und effizient nach den ersten beiden Terminen einen Produktumsatz zu generieren, ohne dass jedoch der Produktverkauf zunächst im Vordergrund steht. Die Software beinhaltet neben allen relevanten und erforderlichen Komponenten eine Risikoprofilierung des Kunden, die auf den neuesten Erkenntnissen der Behavioral-Finance-Forschung basiert. Der Berater wird durch ein objektives Verfahren davon entlastet, subjektive Einschätzungen über die Risikobereitschaft des Kunden vorzunehmen. Die eigenständig entwickelte Unternehmenssoftware aixigo Finanzplanung kann in themenübergreifende Finanzplanungslösungen sowie Werkzeuge zur Vermögensoptimierung untergliedert werden. Alle Lösungen sind auf die speziellen Einsatzanforderungen der jeweiligen Bank- oder Versicherungskunden zugeschnitten. So werden sowohl die speziellen Bedürfnisse des Private Banking als auch die Bedürfnisse großer Pools beziehungsweise Vertriebsorganisationen (zum Beispiel CRM-Komponenten und Vertriebssteuerungskomponenten) berücksichtigt. Alle Lösungen sind sowohl stationär als auch mobil einsetzbar. aixigos neueste Entwicklung ist die Bank zum Mitnehmen. aixigo bietet mit der Bank zum Mitnehmen eine Plattform für mobile Bank- und Versicherungsapplikationen. Die Institute werden hiermit in die Lage versetzt, die immer weiter wachsende Smartphone- und Tablet-PC-Zielgruppe über einen einheitlichen Kommunikationskanal anzusprechen. Das Produkt integriert einerseits bereits bestehende Lösungen oder Apps der Finanzdienstleister und erweitert andererseits deren mobile Vertriebs- und Marketingmöglichkeiten. Das klassische Online-Banking kann mit allen anderen bereits bestehenden Services ohne großen Aufwand in die Bank zum Mitnehmen integriert werden. Wichtige Referenzkunden der aixigo AG sind die Targobank, Commerzbank, Santander Bank, DekaBank, DZ Bank Luxembourg, diverse Sparkassen, diverse Volksbanken, MLP, Metzler Fund Exchange und die ING DiBa. aixigo AG Karl-Friedrich-Str. 68, Aachen 3.2 BRAIN FORCE Software GmbH Die BRAIN FORCE Software GmbH wurde 1978 unter dem Namen NSE Software gegründet und hat ihren Hauptsitz in

14 14 Vorstellung der Softwareanbieter Softwarelösungen für die Finanzberatung München. Weitere Geschäftsstellen unterhält das Unternehmen in Köln und Frankfurt. Bis Mitte der 80er Jahre fokussierte sich das Unternehmen auf Standardsoftware für den Bereich Baufinanzierungsberatung. Bis Anfang der 90er Jahre wurde der Ausbau der Bereiche Vorsorge- und Risikoanalyse sowie die Entwicklung von Anwendungen zur Erstellung von Produktangeboten ( FINAS Suite ) vorangetrieben erfolgte die Freigabe der Windows-Version FINAS Suite Classic. In den Jahren 2002/2003 wurde die Anwendung mit der Plattform FINAS Suite JAVA HTML für den Online-Betrieb weiterentwickelt. Das Unternehmen wurde 2003 in die BRAIN FORCE Gruppe eingegliedert, firmiert seitdem unter dem Namen BRAIN FORCE Software GmbH und ist nun 100-prozentige Tochter der BRAIN FORCE Holding AG Wien. Im Jahr 2005 erfolgte die technische Ergänzung der auf Java basierenden Plattform Swing und parallel dazu fand der thematische Ausbau zur ganzheitlichen Beratung für alle Analysebereiche sowohl für den Online-Einsatz als auch für die Offline-Nutzung statt. Seit 2010 entwickelt die BRAIN FORCE Software GmbH Programmversionen in Form von Apps und der Software FINAS Multitouch für Tablet-PCs und Smartphones. Die Geschäftsfelder der BRAIN FORCE Software GmbH umfassen den Vertrieb des Standardsoftwarepakets FINAS Suite, Customizing & Integration, Maintenance und Consulting. Das Produkt FINAS Suite besteht aus insgesamt vier Bausteinen. Hierbei handelt es sich um ein CRM-/Agentursystem, Software zur ganzheitlichen Finanzanalyse von Privat- und Firmenkunden, Tools zur Verkaufsunterstützung sowie Tarifierungssysteme inklusive eines Outputmanagements. Mit der Finanzanalyse von Privat- und Firmenkunden werden insbesondere die Beratungsbereiche wie Altersvorsorge, Hinterbliebenenversorgung, Berufsunfähigkeit, Pflege, Unfall, Sachversicherungsrisiken und Gesundheitsvorsorge abgedeckt. Zusatzbausteine für professionelle Beratungen zu den Themen Baufinanzierung und Kredit können jederzeit ergänzt werden. Mit den Tools zur Verkaufsunterstützung verfügt das Unternehmen über einen Toolbaukasten von Mini-Anwendungen, der zur zusätzlichen Unterstützung des Beratungsprozesses zur Verfügung steht. Mit ihm können in wenigen Minuten erste Ergebnisse beispielsweise zu den Themen Rürup-Rente, Berufsunfähigkeit oder betriebliche Altersvorsorge erstellt werden. Im Bereich Customizing und Integration bietet das Unternehmen eine individuelle Anpassung beziehungsweise Erweiterung der Standardsoftware an zum Beispiel in den Bereichen Benutzeroberfläche, Druck, Umsetzung spezifischer Funktionalitäten und Anpassung der Prozessabläufe. Des Weiteren ist die Integration in bestehende Anwendungen möglich. BRAIN FORCE bietet seinen Kunden im Bereich Maintenance sowohl eine laufende Aktualisierung der gesetzlichen Inhalte als auch eine permanente Wartung der technischen Grundlagen wie zum Beispiel Betriebssystem, Browser oder Datenbanken an. Als Zusatzdienstleistung steht ein flexibler Hotline-Support zur Verfügung. Die FINAS Suite ist vollständig in Java realisiert und basiert auf der modernen J2EE-Architektur. Online- und Offline- Fähigkeit, Standardschnittstellen und der separate Zugriff auf die Logik-Komponenten der FINAS Suite sichern die volle Zukunftsfähigkeit. BRAIN FORCE verfügt über langjährige Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen wie zum Beispiel Gothaer, Generali, HanseMerkur, Continentale, LBS, ERGO, BW-Bank, Nürnberger, Debeka, VPV, Provinzial und Helvetia. BRAIN FORCE Software GmbH Wilhelm-Wagenfeld-Str. 30, München 3.3 C1 FinCon GmbH Das Unternehmen C1 FinCon GmbH wurde 2003 gegründet. Die C1 FinCon ist Teil der C1 Group, eines unabhängigen IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmens mit über Mitarbeitern. Die C1 FinCon selbst beschäftigt über 300 Mitarbeiter, größtenteils auf Finanzdienstleister spezialisierte Consultants und Entwickler. Das Unternehmen verfügt über acht Geschäftsstellen in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bremen. Seit der im März 2009 erfolgten Übernahme des Geschäftsbereichs Banken und Versicherungen der Ray Sono AG werden die technologischen Lösungen für Finanzplanung, Portfoliooptimierung, Versicherungsanalyse, CRM und Vertriebssteuerung sowohl für Banken als auch für Versicherungen auf einer gemeinsamen Plattform angeboten. Die C1 FinCon GmbH ist seit neun Jahren im Bereich Finanzplanung aktiv und verfügt über eine durchgängige Suite für das Frontoffice von Banken und Versicherungen. Das Produktangebot umfasst dabei unter anderem die Bereit-

15 Softwarelösungen für die Finanzberatung Vorstellung der Softwareanbieter 15 stellung aller Komponenten auf offener Java-EE-basierter Web-Architektur. Mit ihrem Produkt AdviceManager bietet die C1 Fin- Con eine technologische Plattform für prozessorientierte Finanzberatungen am europäischen Markt. Statt einfacher Datenaufnahme mit abschließendem Gutachten können bei dem prozessorientierten Vorgehen während des Gesprächs Hintergrundanalysen präsentiert und Simulationen an neue Zielparameter des Kunden angepasst werden. Die themenorientierte Ausrichtung der Beratungssoftware ermöglicht dem Berater den einfachen Beratungseinstieg je nach Bedarfsfeld des Kunden, wie zum Beispiel einer Vermögensoptimierung. Sämtliche Beratungsergebnisse oder Produktempfehlungen lassen sich in Vorher-nachher-Simulationen der zentralen Analyse übernehmen. Genauso können die zuerst produktübergreifenden Optimierungen in einer Themenberatung fortgesetzt werden. Der AdviceManager richtet sich somit an der langfristigen Kundenbindung und -zufriedenheit aus und steigert mit seinem ganzheitlichen Ansatz die Qualität der Beratungen und der Kundenbeziehung. Er liefert neue Vertriebsimpulse für eine langfristige und profitable Partnerschaft des Finanzdienstleisters mit seinem Kunden. Durch die individuelle Gestaltung der Beratungsabläufe in der Anwendung und die grafisch aussagekräftige, interaktive Benutzerführung erzielt die Software eine hohe Akzeptanz bei Beratern und Kunden. Als Referenzkunden lassen sich BMW, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Credit Suisse, Postbank, Raiffeisenbank International und die UniCredit aufführen. C1 FinCon GmbH Kapuzinerstraße 7a, München 3.4 Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER) Die Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER) wurde im Mai 2006 in Görlitz gegründet. DSER ist ein Technologie- und Softwareunternehmen, welches vom Consulting bis zur Implementierung die volle Bandbreite der IT-Dienstleistungen anbietet. DSER konzipiert und entwickelt Softwarelösungen mit dem Branchenschwerpunkt Bankenlösungen für Finanzbetriebe. DSER verfügt über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die von Prof. Dr. Jörg Schulze geleitet wird, der gleichzeitig Mitglied im Advisory Board ist. Das Unternehmen hat den Hauptsitz in Görlitz und zwei weitere Vertriebsniederlassungen in Rastede und Bonn. DSER ist derzeit in Deutschland, der Schweiz und Österreich aktiv, bereitet aber den Markteintritt in Spanien und Russland vor. Die Wurzeln der handelnden Personen reichen bis zum Jahr 2000 zurück. Im Rahmen der Forschung und Entwicklung zwischen 2000 und 2006 wurden die Lösungen unter anderem auch mit GAD (Rechenzentrum der Volksbanken) gemeinsam entwickelt und pilotiert. Die wichtigsten Geschäftsfelder sind die Bereiche Data- Warehouse, Finanzlösungen im Bereich Finanzplanung, Portfoliooptimierung sowie Reporting für Sparkassen, Volksbanken und Finanzvertriebe. Die Gewichtung dieser vier Geschäftsfelder ist gleichmäßig verteilt. Im Bereich Beratungssoftware ist das Unternehmen seit vier Jahren aktiv. DSER setzte sich mit der Software für Portfoliooptimierung munio unter Unternehmen durch und gewann 2009 den Innovationspreis IT in der Kategorie Finance von der Initiative Mittelstand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das Leistungsangebot im Bereich Beratungssoftware wird unter dem Produktnamen muniopro angeboten und richtet sich an Banken, die ihren Schwerpunkt auf den Bereich Wertpapiergeschäft legen. Die Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass sie prozessorientiert den Workflow der Beratung vorgibt, so dass der Berater zielgerichtet und schrittweise bis zum Fallabschluss geleitet wird. Des Weiteren eignet sich die Lösung auch für die direkte Interaktion mit dem Kunden, da die Datenerfassungsprozesse größtenteils automatisiert wurden. Die Anwendung bietet zudem einen nahtlosen Übergang von strategischer Allokation bis zum fallabschließenden Produktvorschlag und zu einer angeschlossenen Orderumsetzung. Die Lösung ist modular aufgebaut, so dass sie sich für alle Kundensegmente eignet. Kunden der Deutsche Software Engineering & Research GmbH sind unter anderem die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, die Mercurion AG, NFS Netfonds Financial Service GmbH und die Fondskonzept AG. Deutsche Software Engineering & Research GmbH Steinstraße 11, Görlitz

16 16 Vorstellung der Softwareanbieter Softwarelösungen für die Finanzberatung 3.5 ELAXY Financial Software & Solutions GmbH & Co. KG Gegründet 1981, ist die ELAXY Financial Software & Solutions GmbH & Co. KG vornehmlich im deutschsprachigen Raum aktiv. Die ELAXY Gruppe ist ein IT-Dienstleister mit den Schwerpunkten Software, Beratung und Services für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister. Sie entstand aus einem Zusammenschluss der Unternehmen ELAXY Business Solution & Services mit dem Schwerpunkt Banking, Brokerage und Rechenzentrums-Dienstleistungen, ELAXY Financial Software & Solutions mit dem Hauptaugenmerk auf Beratungs- und Vertriebslösungen und ELAXY Format mit dem Fokus auf Provisionsabrechnungssystemen. Die Gruppe beschäftigt insgesamt rund 260 Mitarbeiter an den Standorten Coburg, Puchheim, Jever und Frankfurt (Oder). Die Leistungen der ELAXY reichen von der Entwicklung von Standardsoftware über die Implementierung von Komponentenlösungen in kundenindividuellen Projekten oder strategischen Partnerschaften bis hin zum Service und Support nach der Implementierung. Mit Schulungen und Service-Hotlines, aber auch der Pflege, der Aktualisierung und dem Betrieb der Kundensoftware im eigenen Rechenzentrum in Coburg sorgt ELAXY dafür, dass die Kundensysteme auch langfristig den jeweils neuesten Anforderungen gerecht werden. ELAXY legt den Schwerpunkt auf die Beratungsunterstützung rund um den Vertrieb von Finanzprodukten. Die Lösungen decken nicht nur Teilbereiche, sondern die gesamte Bandbreite der Beratungsfelder ab und werden in unterschiedlicher Ausprägung von Banken, Finanzdienstleistern bis hin zu Einzelmaklern eingesetzt. Der Fokus bei der Entwicklung der ELAXY-Lösungen liegt auf der Modulierbarkeit, der Integrierbarkeit in bestehende Systemlandschaften und der Flexibilität im Einsatz. ELAXY setzt auf intuitive Bedienbarkeit der Lösungen, klare Nutzerführung und hohe Fachlichkeit. Für die Erstellung der Softwarelösungen gelten höchste Qualitätsstandards. Eine eigene Qualitätssicherung sowie Testprozesse, die den Richtlinien des International Software Testing Qualifications Boards (ISTQB) folgen, belegen dies. Die Entwicklung von Lösungen für die Finanzplanung war seit Unternehmensgründung ein wichtiger Schwerpunkt, ELAXY kann auf 20 Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken. Zu den Standardprodukten der ELAXY gehört unter anderem die ELAXY Finanzplanung. Es handelt sich hierbei um ein Beratungsprogramm zur umfassenden Finanzanalyse und -planung für vermögende Kunden. Es unterstützt den Kundenbetreuer bei der strategischen Finanzplanung genauso wie bei der Verwaltung des Gesamtvermögens und der regelmäßigen Vermögensoptimierung. Die Software deckt das gesamte Bedarfsspektrum der Kunden von beispielsweise Tages- und Termingeldkonten über alle Arten von Wertpapieren, steueroptimierten Anlagen und Immobilien bis zu Versicherungen und kreditfinanzierten Anlagen ab. Das Finanzplanungsmodul bietet eine transparente, tief gegliederte Übersicht über das Gesamtvermögen der Kunden. Es bezieht alle Vermögensarten, Einnahmen, Ausgaben und Verbindlichkeiten sowie gesetzliche Rahmenbedingungen in die Planung mit ein. Das Softwaresystem weist auf Risiken hin, die künftige Erfolge gefährden könnten, zeigt Renditedefizite auf, die das Vermögenswachstum bremsen, und beleuchtet die Steuerbelastung. Der Zeithorizont der Anlagen wird ebenso wie die Liquidität mit in die Analyse einbezogen. ELAXY bietet weitere Software zu den Themenbereichen Baufinanzierung, Vorsorgeberatung, Portfoliomanagement, Beratungsdokumentation, Rechenkerne, Vertriebssteuerung und Vertriebsplanung. Das Unternehmen hat außerdem eine Vorsorge-App entwickelt zum Aufzeigen von Steuervorteilen für den Einsatz als Akquisitionstool. In ihrer Referenzliste führt ELAXY unter anderem Merck & Fink, DONNER & REUSCHEL Bank, pma, etliche Sparkassen und Volksbanken, Bonnfinanz, die DZ und die WGZ Bank, die Finanz Informatik, die GAD und die Oldenburgische Landesbank auf. ELAXY Financial Software & Solutions GmbH & Co. KG Am Hofbräuhaus 1, Coburg 3.6 etvice Holding AG Die etvice Holding AG wurde im Oktober 2003 in Hamburg gegründet. Die Gruppe ist ein unabhängiges inhabergeführtes Beratungsunternehmen, das intelligente Software für die Optimierung von Vertriebsprozessen und -ergebnissen entwickelt und vertreibt. Das Unternehmen ist an den Standorten Hamburg, Jersbek, Ahrensburg und Bickenbach an der Bergstraße vertreten.

17 Softwarelösungen für die Finanzberatung Vorstellung der Softwareanbieter 17 Seit Gründung im Jahr 2003 steht die etvice Holding AG für Application Service Providing und Cloud- sowie Mobile Computing in den Bereichen CRM, Financial Planning, spartenübergreifende Tarifierung, Dokumentation, Investment und Provisionsabrechnung. etvice bietet seinen Kunden auch die dazugehörigen Dienstleistungen wie Beratung, Anpassung und Implementierung der Software sowie Prozessbegleitung bis hin zu IT-Services wie System- und Netzwerkadministration und Housing sowie Hosting an. etvice Holding AG Langereihe 49, Jersbek 3.7 gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbh etvice betreut heute mit 47 Mitarbeitern mehr als 150 Kunden und mehr als Anwender. Das Unternehmen bildet mit seinem Produkt Cheops den kompletten Arbeitsplatz eines Beraters ab. Cheops ist ein umfassendes, integriertes System, das die Teilbereiche CRM, Kundenberatung, Produktberatung und Reporting umfasst. Die eigens für Berater in allen Finanzdienstleistungsbereichen entwickelte Software ist das Kernprodukt des Unternehmens. Die Software bildet den gesamten Lebenszyklus der Finanzberatung ab, der auch sämtliche relevanten Vertriebsprozesse beinhaltet. Berater und Unternehmen profitieren vom gesammelten und stets wachsenden etvice-know-how, welches kontinuierlich in die Software einfließt. Das Programm Cheops beinhaltet wichtige Themen für eine professionelle ganzheitliche Finanzplanung in einer Lösung. 30 Finanztools und zehn Beratungsapplikationen unterstützen den gesamten Beratungsprozess und können außerdem für ein weiter gehendes Cross-Selling genutzt werden. Durch das transparente, schnittstellenfreie und vollintegrierte Zusammenspiel aller Komponenten und Workflows bietet die etvice-software Cheops ein System, mit dem Finanzberater eine komplette Kundenberatung von der Bedarfsanalyse bis zur Produktempfehlung und Dokumentation sowie die nachgelagerte Verwaltung und Provisionsabrechnung durchführen können. Diese sogenannte fallabschließende Beratung führt systematisch durch den gesamten Beratungsprozess. Viele namhafte deutsche Versicherungen, Finanzdienstleister, Finanzvertriebe und selbstständige Berater setzen auf die Software und die Beratungsleistungen von etvice. Die Pflege einer langfristigen Partnerschaft und kontinuierlichen Zusammenarbeit ist fester Bestandteil der etvice-philosophie. Zu den Referenzkunden der etvice-gruppe gehören der HDI Konzern, Zurich Deutschland, MLP, Bonnfinanz, Haspa, ASG Gruppe, Aragon Gruppe mit FiNUM, Clarus und SRQ sowie BCA und Plansecur. Die gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbh wurde 1997 durch Univ.-Prof. Dr. Jürgen Steiner unter der Firmenbezeichnung GFP Gesellschaft für Financial Planning GmbH in Passau gegründet und ist seit mittlerweile 14 Jahren im Bereich Financial Planning aktiv. Im Jahr 1998 wurde die Beratungs- und Analysesoftware Private Wirtschaftsbilanz für AWD entwickelt folgte die Gründung des Instituts für Private Finanzplanung (IFP) der Universität Passau wurde die erste Pilotgruppe der Zertifizierten Finanzberater (ZFB) durch IFP ausgebildet. Nach längerer Entwicklungszeit wurde im Jahr 2007 die Beratungs- und Analysesoftware gfp office fertiggestellt. Ein Jahr später erfolgte die Umfirmierung zur gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbh. Im selben Jahr folgte die Integration von IFP als wirtschaftlich selbstständiger Geschäftsbereich in gfp. IFP ist gemäß Art. 103 Abs. 2 Bayerisches Hochschulgesetz eine wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Passau und versteht sich als Kompetenzzentrum für Finanzplanung und Finanzberatung privater Haushalte. Wirtschaftlich ist das Institut eine selbstständige Einrichtung innerhalb von gfp und wird rechtlich von dieser vertreten. IFP betreibt Forschung zur privaten Finanzplanung, entwickelt Standards zur Qualität der privaten Finanzplanung, qualifiziert für die private Finanzplanung und sorgt für die Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung dieser Dienstleistung. gfp entwickelt Produkte und Dienstleistungen vor allem für Kunden in Deutschland sowie in Österreich, Italien, Ungarn und der Schweiz. gfp ist in den Geschäftsbereichen Software, Qualifikation und Consulting tätig. Das Unternehmen ist dabei als Spezialist für private Finanzplanung und Vertriebsmanagement ausschließlich für Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche tätig, die Privatkunden zum Liquiditätsmanagement, zum Vorsorgemanagement sowie zum Vermögensmanagement beraten und Finanzprodukte zur Problemlösung bereitstellen. gfp bietet eine breite Palette an Softwarelösungen zur optimalen Unterstützung von Finanzberatern im Tagesgeschäft.

18 18 Vorstellung der Softwareanbieter Softwarelösungen für die Finanzberatung Die Standardsoftware gfp office bietet Lösungen für den gesamten Aufgabenbereich eines Finanzberaters, angefangen bei Analyse- und Beratungstools bis hin zu modular konzipierten Systemkomponenten. gfp office gibt es derzeit in den drei Versionen standard, profi und profi plus sowie mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Die Software bietet Möglichkeiten sowohl zur themenspezifischen als auch zur vernetzten Beratung. Der Berater erhält mit gfp office eine umfassende Unterstützung in allen Phasen des Beratungs- und Verkaufsprozesses, angefangen bei Datenerhebung und Dateneingabe bis hin zur laufenden Kundenbetreuung. Grundvoraussetzung für eine professionelle Beratung ist eine standardisierte Datenerhebung über die finanziellen Ziele des Kunden, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie bereits vorhandene Finanzprodukte zur Lösung finanzieller Probleme. Der Datenerhebungsbogen von gfp office ist direkt aus der Software generierbar, bietet die Möglichkeit zur themenspezifischen oder vernetzten Beratung und bildet damit die Grundlage einer professionellen und bedürfnisorientierten Beratung. Die Finanz- und Vermögensanalyse von gfp office schafft die Basis für ein professionelles Beratungs- und Verkaufsgespräch. gfp office erlaubt dem Berater eine vernetzte Finanz- und Vermögensanalyse oder eine Analyse zu ausgewählten Beratungsfeldern der privaten Finanzplanung wie zum Beispiel der Altersvorsorge. Die Software eignet sich sowohl für den Einsatz bei einzelnen Finanzberatern und Versicherungsvertretern als auch bei Banken, Sparkassen, Versicherungsgesellschaften, Investmentgesellschaften, Bausparkassen, Vertriebsgesellschaften und sonstigen Finanzintermediären. Als wichtigster Referenzkunde lässt sich AWD anführen. seit 2004 die Software auf dem freien Markt und ist seit 13 Jahren in dem Bereich Finanzplanung aktiv. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Geschäftsfeld der Entwicklung von Finanz- und Nachfolgeplanungssoftware wurde das ursprüngliche Produkt um den Finanzplaner kompakt und eine Classic Version ergänzt, 2009 kam der Financial Planning Manager hinzu und 2011 der Vorsorgeplaner. Das oberste Ziel der Gschwind Software GmbH ist es, ihren Kunden, den Bankberatern, die Arbeit im Alltag zu erleichtern. Das bedeutet für ihre Programme eine klare Struktur, eine übersichtliche Oberfläche und eine intuitive Bedienbarkeit. Langjährige Erfahrung in der Softwareentwicklung und der Finanzplanung führt zu zuverlässigen Programmen. Auch in Bereichen, die für den Kunden nicht einsehbar sind, wird auf Qualität hoher Wert gelegt. Dadurch ist die langfristige Wahrung des hohen Qualitätsstandards gewährleistet. Die Finanz- und Nachfolgeplanungssoftware von Gschwind unterstützt den Finanzberater bei der Erstellung von kundenund vertriebsorientierten Finanzplänen. Sie vereinfacht die ganzheitliche Analyse der finanziellen Situation des Kunden. Sie wird sowohl bei der Ausarbeitung einer vollständigen Finanzplanung, bei Themenplänen als auch direkt in der Beratung beim Kunden eingesetzt. Eine flexible an die Kundenbedürfnisse angepasste Expertise präsentiert und dokumentiert die Ergebnisse. Die folgenden Teile gehören zum Leistungsumfang der Finanz- und Nachfolgeplanungssoftware von Gschwind: ¼ ¼Der Finanzplaner kompakt ermöglicht eine schnelle Status-quo-Erfassung der finanziellen Situation des Kunden, anhand derer eine Weiterentwicklung über die nächsten Jahre in den Bereichen Liquidität, Vermögen und Steuern aufgezeigt werden kann. gfp Gesellschaft für Private Finanzplanung mbh Toblacher Str. 1a b, Passau ¼ ¼Mit dem Finanzplaner in der Standardversion sind eine detaillierte Erfassung sowie umfangreiche Auswertungen möglich. Der Berater kann Empfehlungen zur Vermögensoptimierung anlegen und die Entwicklung der Kundensituation mit und ohne Empfehlungen abbilden. 3.8 Gschwind Software GmbH Die Gschwind Software GmbH wurde im Jahr 2000 in Aachen gegründet. Im Jahr 1999 wurde eine erste Studie für die HVB Luxembourg durchgeführt, ein Jahr später begann darauf aufbauend die Entwicklung der Finanzplanungssoftware HypoPlanning. Die Gschwind Software GmbH vertreibt ¼ ¼Der Finanz- und Nachfolgeplaner bietet darüber hinaus die Möglichkeit, eine Erbschaftsplanung für den Kunden vorzunehmen. Dabei können die gesetzliche und die testamentarische Erbfolge im Hinblick auf den zivilen/steuerlichen Erwerb, auf Pflichtteile, Zugewinn und anfallende Erbschaftssteuer betrachtet werden. ¼ ¼Der Financial Planning Manager dient der Verwaltung von Kundendaten, -tätigkeiten und -terminen unter Be-

19 Softwarelösungen für die Finanzberatung Vorstellung der Softwareanbieter 19 rücksichtigung der Besonderheiten der Finanzplanung. Zusätzlich bietet die Software die Möglichkeit, Finanzpläne eines gesamten Kundenstamms zentral zu archivieren und nach Vertriebskriterien auszuwerten. ¼ ¼Der seit 2011 existierende Vorsorgeplaner bietet wertvolle Unterstützung, wenn die Beratung auf dieses Thema konzentriert wird. Er ermöglicht eine detaillierte Erfassung aller für eine Absicherung relevanten Daten, deren Auswertung und die Berechnung einer wirklichkeitsgetreuen Versorgungslücke. Darauf aufbauend können Vorsorgeempfehlungen dargestellt werden. Wegen seiner flexiblen Eingabemöglichkeiten wird das Programm über den Bankensektor hinaus auch bei freien Finanzdienstleistern beziehungsweise Finanzplanern, bei Steuerberatern und Rechtsanwälten eingesetzt. Die wichtigsten Referenzkunden sind der HVB-Konzern, zahlreiche Sparkassen, Privatbanken in Deutschland und Österreich sowie zahlreiche Genossenschafts- und Raiffeisenbanken. 3.9 Infincon AG Gschwind Software GmbH Hirzenrott 2, Aachen Die Infincon AG wurde 2007 als eigentümergeführtes Unternehmen von Dr. Björn Hackenberg gegründet. Mit einem jungen Team aus Softwareentwicklern und Experten auf den Gebieten Finanzberatung, -analyse und -mathematik sowie Risk-Management hat sich das Unternehmen auf High-End-Lösungen für Asset-Management- und Beratungssysteme für Privatkunden spezialisiert. Die Entwicklung innovativer Lösungen auf der Grundlage von State-of-the-Art-Technologie bei vollständiger und problemloser Integration aller relevanten Daten aus dem jeweiligen Kernbankensystem wurde zusammen mit einer großen Flexibilität bei der Anpassung an individuelle Wünsche und einer sehr hohen Entwicklungsgeschwindigkeit zum Markenzeichen des jungen Unternehmens. Seit der Gründung exportiert die Infincon ihre Beratungssoftware auch nach Italien und Österreich. Insbesondere in Italien hat sich Infincon dabei durch die einzige im genossenschaftlichen Bereich eingesetzte Lösung für Portfolioüberwachung, Private Banking und Vermögensberichte etabliert. Im deutschen Sparkassensektor verfügt das Unternehmen seit 2010 mit dem S-Vermögensnavigator über das erste und laut Anbieter nachweislich einzige vollintegrierte Beratungssystem, das in allen Vermögenssegmenten vom Massengeschäft bis zum Private Banking eingesetzt wird. Zu den Leistungen der Infincon gehört die Entwicklung eines innovativen Frontendsystems für Berater, das in allen Kundensegmenten einsetzbar ist. Auf diese Weise vereint die Infincon-Lösung zeiteffizientes Retail Banking und analytisch in die Tiefe gehende Prozesse für das gehobene Private Banking in einer einzigen Software. Ein weiteres Kennzeichen dieser Standardsoftware ist ein hohes Maß an Flexibilität, so dass jede Bank für jedes Kundensegment eine maßgeschneiderte Lösung zur Hand hat. Eine erneute Innovation realisierte die Infincon gemeinsam mit der italienischen genossenschaftlichen Fondsgesellschaft Aureo. Mit der entwickelten Software können Fondsgesellschaften Analysen, Musterportfolios und Empfehlungslisten direkt in die jeweiligen Infincon-Systeme der einzelnen Banken übermitteln. Dieses Advisorprogramm liefert den technischen Brückenschlag zwischen den Assetmanagern in Fondsgesellschaften und den Kundenberatern in Banken. Die Infincon AG hat sich durch die vollständige und zuverlässige Integration von Kundendaten bei zwei großen europäischen Kernbankenanbietern, der Finanz Informatik GmbH der Sparkassen in Deutschland und dem italienischen genossenschaftlichen Rechenzentrum ISIDE, als zuverlässiger IT-Projektpartner auf dem Markt etabliert. Bei dem Hauptprodukt CRIS handelt es sich um eine Analyse- und Beratungssoftware mit vollständiger Kursversorgung und Datenintegration inklusive Kundenverbünden und sonstiger Vermögensbestände. CRIS bietet Schnelligkeit und Präzision bei Echtzeitanalysen von Ziel-/Ist-Anlagen und ist in einen gut strukturierten Beratungsprozess integriert. Mit der webbasierten Anwendung erhält der Kunde ein durchgängiges Frontendsystem für alle Beratersegmente in der Vermögensberatung inklusive Vertriebssteuerung/-controlling. Über einen zentralen Analyse- und Administrationsbereich steuert der Kunde alle Beratersegmente und stellt so sicher, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten und eine einheitliche Vertriebsstrategie durchgesetzt wird. Infincon gibt als seine Hauptreferenzen die Sparkassen Karlsruhe Ettlingen, Pforzheim Calw sowie Krefeld an. Des Weiteren gehören zu den wichtigsten Vertragspartnern die italienischen Unternehmen Aureo Gestioni S.G.R.p.A. und Cassa Rurale ed Artigiana di Cantù BCC.

20 20 Vorstellung der Softwareanbieter Softwarelösungen für die Finanzberatung Infincon AG Karlsburgstraße 2, Karlsruhe Instrumenta GmbH Die 1998 gegründete Laufenberg Michels Unternehmensberatungsgesellschaft mbh wurde 2001 in Instrumenta GmbH umbenannt und hat ihren Sitz in Rösrath. Im Bereich der Finanzplanung ist das Unternehmen seit 14 Jahren tätig. Im Herbst 1999 wurde PriMa plan als erste Software vorgestellt, die das Thema private Finanzplanung mit dem Branchen-Know-how von Steuerberatern verknüpft. PriMa plan, die sich zunächst noch Vermögensplan 2018 nannte, wird hauptsächlich von Steuerberatern genutzt. Seit 2011 richtet sich das Softwareangebot verstärkt auch an Finanzplaner, inzwischen gehören etwa zehn Prozent der Anwender zu diesem Kreis. PriMa plan zeichnet sich durch eine integrierte Prozessunterstützung aus. Mit Checklisten, Musterkorrespondenz und vielen anderen Hilfsmitteln auf Word- und Excel-Basis wird die Erstellung von Finanzplanungen stark vereinfacht. Die integrierte Prozessunterstützung ist ein offenes System, das durch den Anwender frei konfiguriert werden kann. Mit der Ansichtssoftware PriMa look können sich Mandanten sowie Endkunden die Auswertungen aus PriMa plan auf ihrem PC ansehen. Instrumenta bietet ebenfalls ein umfangreiches Seminarangebot. Neben reinen Softwareschulungen gibt es Veranstaltungen zu Spezialthemen wie Altersvorsorge oder Betriebsplanung im Rahmen der privaten Finanzplanung. PriMa plan ist eine Software für ganzheitliche private Finanzplanung, deren Ziel die objektive Darstellung des Ist-Zustandes und der voraussichtlichen finanziellen Entwicklung ist. Die besondere Stärke von PriMa plan liegt zum einen in der integrierten Prozessunterstützung und zum anderen in der Nutzung für die Erstellung von Teilplanungen. Das Programm kann aber auch optimal für die Analyse von Teilbereichen (Immobilien, Finanzierung, Beteiligungen an geschlossenen Fonds, Kapitalvermögen, Versicherungen, Betriebe) genutzt werden. Für die Erstellung eines reinen Altersvorsorge-Checks steht eine separate Planungsart zur Verfügung. Hier werden die Eingabebereiche auf den rein privaten Bereich beschränkt. Ziel des Altersvorsorge-Checks ist es, in sehr kurzer Zeit eine Aussage über die Liquiditätssituation des Mandanten im Ruhestand zu erhalten. Die berechneten Versorgungslücken pro Jahr werden automatisch hochgerechnet zu einem Versorgungskapital, das bei Renteneintritt zur Verfügung stehen muss, um die Versorgungslücken im Alter zu decken. Automatisch wird auch die notwendige Sparrate angezeigt, die nötig ist, um das entsprechende Kapital aufzubauen. PriMa plan beinhaltet neben tabellarischen und grafischen Auswertungen der Planungsergebnisse einen kompletten Statusbericht, der zum Beispiel zu Zwecken der Selbstauskunft an Banken herausgegeben werden kann. Zusätzlich ist ein sehr ausgefeiltes Berichtswesen im Programm integriert. Die im Lieferumfang enthaltenen Berichtsvorlagen füllen sich automatisch mit den Ergebnissen des Mandanten. Alle Vorlagen können auch individuell für jeden Mandanten angepasst werden. Die Speicherung von abgewandelten Kanzleivorlagen ist ebenfalls möglich. Es können bis zu 99 Szenarien angelegt werden, in denen jeder Planungsparameter individuell angepasst werden kann. Es besteht die Möglichkeit, auch unvollständige Datensätze abzuspeichern. Das ermöglicht, zunächst einmal alle vorliegenden Informationen zu erfassen. Am Ende kann dann auf Knopfdruck eine Liste der unvollständigen Planungsbestandteile erzeugt werden, die als To-do-Liste dient. Über die integrierte Wiedervorlage-Systematik ist eine zielgenaue Terminüberwachung möglich. Die Anwendung bietet außerdem die Möglichkeit, den kompletten Datenbestand nach beratungsrelevanten Terminen zu durchsuchen. So erzeugt das Programm automatisch eine Liste, in der alle Darlehen aufgelistet sind, bei denen in der nächsten Zeit die Zinsfestschreibung abläuft. Hierbei ist ein Zeitrahmen von Tagen möglich. Bei der Entwicklung des Programms wird auf höchste steuerliche Genauigkeit Wert gelegt. Die Ulrich Müller Steuerberatungsgesellschaft mbh, die GTC General Tax Control Steuerberatungsgesellschaft mbh, die Jacob und Kollegen GmbH sowie eine Vielzahl von Kanzleien zählen zu den Referenzkunden der Instrumenta GmbH. Instrumenta GmbH Scharrenbroicher Str. 4, Rösrath

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