Jahresbericht

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Jahresbericht 2006 2007"

Transkript

1 Jahresbericht

2

3 Verband TEGEWA e. V. Verband der Hersteller von Textil-, Papier-, Lederund Pelzhilfsmitteln, Tensiden, Komplexbildnern, Antimikrobiellen Mitteln, Polymeren Flockungsmitteln, Kosmetischen Rohstoffen und Pharmazeutischen Hilfsstoffen oder verwandten Produkten Verband TEGEWA e. V. Karlstraße Frankfurt am Main Telefon +49-(0)69/ Fax +49-(0)69/

4 Impressum Herausgeber Verband der Hersteller von Textil-, Papier-, Leder- und Pelzhilfsmitteln, Tensiden, Komplexbildnern, Antimikrobiellen Mitteln, Polymeren Flockungsmitteln, Kosmetischen Rohstoffen und Pharmazeutischen Hilfsstoffen oder verwandten Produkten Verband TEGEWA e. V. Frankfurt am Main Satz und Layout V. Com Ingelheim Fotos und Litho Spektrum Bild & Ton digital Armsheim Fotos Seite 8, 9, 11, 14, 20, 22, 24, 28, 32 pixelino Foto Seite 10 mit freundlicher Genehmigung des Aktionsbündnisses E!NSPRUCH Druck Univers-Druck Obertshausen

5 Inhalt Vorwort 5 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes 9 REACH - Die letzte Phase des Gesetzgebungsverfahrens 9 REACH - Konzentration auf die Implementierung 14 Intensivierung der Kommunikationsarbeit 20 Perfluorierte Verbindungen in der Diskussion 21 Neues Wasch- und Reinigungsmittelgesetz in Kraft 22 EFRA/TEGEWA-Workshop Textile Flame Retardants 23 EFfCI-Aktivitäten 2006/ CEFIC Chemistry for Europe 27 Organisationsstruktur 32 Verbandsgremien 34 Mitgliederverzeichnis 42

6 4

7 Vorwort Dr. Norbert Weigand, Vorsitzender Liebe Leserinnen und Leser, welche Regierung würde es nicht den eigenen Aktivitäten zuschreiben wollen, wenn im Land eine wirtschaftliche Erholung einsetzt, die lange ersehnt war und die aus Sicht der Märkte, insbesondere des Arbeitsmarktes, auch notwendig ist? Bei einer großen Regierungskoalition besteht zudem der bemerkenswerte Vorteil, dass beide Parteien den Beitrag zur Trendwende jeweils für sich reklamieren können - nur im umgekehrten Fall ist jeweils der andere schuld. Wer auch immer zur derzeitigen Erholung beigetragen hat: In der Tat schlägt die konjunkturelle Entwicklung der letzten zwölf Monate in Deutschland und in Europa auf das Geschäft unserer Mitgliedsunternehmen durch und macht damit einen Teil der Einbußen der letzten Jahre wieder wett. Doch wie lange kann man mit einem Fortgang dieser positiven Entwicklung rechnen? Der im Jahr 2005 begonnene Wachstumstrend in der Chemieindustrie setzte sich auch 2006 zunächst einmal fort. Seinen Höhepunkt erreichte der Konjunkturzyklus der chemischen Industrie im dritten Quartal 2006, seit dem vierten Quartal gehen die Zuwachsraten wieder leicht zurück. Einer Analyse des VCI zufolge waren es insbesondere die starke Nachfrage aus dem Ausland, hohe Investitionen im Inland und ein im Vorgriff auf die Mehrwertsteuererhöhung steigender privater 5

8 Verbrauch, die gegen Ende des Jahres 2006 zu dieser Entwicklung beitrugen. Für das Jahr 2007 scheint aufgrund einer Abkühlung der Konjunktur in den USA auch die weltweite Nachfrage nach Chemieprodukten nicht so stark zu wachsen wie Viele Anzeichen sprechen dafür, dass die Weltwirtschaft in nächster Zeit zwar langsamer, aber weiter wachsen wird. In Deutschland zeigen die Steuerund Abgabenerhöhungen erste Wirkungen und dämpfen bereits wieder das Verbraucherverhalten. Die Mengenkonjunktur war dessen ungeachtet in den verschiedenen Bereichen unserer Branche im Berichtszeitraum fast durchweg positiv. Lediglich die Tendenz bei den Lederchemikalien gibt einigen Unternehmen Anlass zur Sorge. Die Textilhilfsmittelproduktion erreichte bei den meisten Firmen ungefähr das Niveau des Jahres 2005, bei der Tensidherstellung konnten vor allem im Bereich der Waschund Reinigungsmittelvermarktung gute Ergebnisse erzielt werden. Die Entwicklung bei den Papierchemikalien war ähnlich gut, allerdings war der Margendruck teils erheblich - was auch für die meisten anderen Bereiche galt. Verantwortlich für die unbefriedigende Entwicklung der Margen war vor allem der auch in den vergangenen Monaten ungebrochen negative Einfluss der Rohstoffkosten. Hier hat sich der bereits im Jahr 2004 einsetzende Trend in vielen relevanten TEGEWA-Bereichen weiter fortgesetzt: Die durchschnittlichen Preiserhöhungen bei den wichtigsten Rohstoffen bewegten sich 2006 in einer Größenordnung von Prozent. Die Preise für Ethylenoxid sind zwar im ersten Quartal 2007 nicht in dem Maße gestiegen wie ursprünglich angenommem, doch sind im dritten Quartal des Jahres aufgrund von Abstellungen der Kapazitäten und der damit einhergehenden Verknappungen erneut Preiserhöhungen zu erwarten. Auch die Preise für Alkohol werden sich aller Voraussicht nach weiter nach oben entwickeln. Mit den seit 2006 vermehrt diskutierten Energiepreis-Erhöhungen kündigen sich weitere Belastungen an, die insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen untragbar werden können, da sie Produkte und Produktionsanlagen zunehmend unwirtschaftlich werden lassen. Die chemische Industrie ist eine der energieintensivsten Branchen Deutschlands. Auch wenn die Energieeffizienz kontinuierlich verbessert und der Energiebedarf bei steigender Chemieproduktion erheblich gesenkt wurde, ist die Energie nach wie vor einer der wichtigsten und nicht ersetzbaren Produktionsfaktoren insbesondere in den rohstoffnahen Bereichen dieses Industriezweigs. Die bisherigen Entwicklungen auf dem europäischen Energiemarkt haben die Kosten der Chemieindustrie bereits nachhaltig negativ beeinflusst; die momentane Situation lässt weitergehende Verschlechterungen befürchten. Deutschland hat im europäischen Vergleich die zweithöchsten Strom- und Gaskosten, was einen deutlichen Wettbewerbsnachteil zu den Nachbarn darstellt. Eine Intensivierung des Wettbewerbs auf dem Strom- und Gasmarkt sowie eine Reduzierung der staatlichen Belastungen sind unabdingbar, wenn die deutsche Industrie, und hierbei insbesondere die chemische Industrie, wettbewerbsfähig bleiben soll. 6

9 Ein Schlagwort fiel in der ersten Hälfte des Jahres 2007 besonders häufig: der Klimaschutz. Der zu Beginn des Jahres 2007 vorgelegte UN-Klimaschutzbericht warnt vor erderwärmungsbedingten Umweltkatastrophen, die bereits in naher Zukunft eintreten könnten. Damit werden nun auch erhöhte Anforderungen an die Industrie gestellt. Treibhausgasreduktion und CO 2 - Minderung sind zwei der von der Politik an die Industrie gestellten, zentralen Forderungen; Maßnahmen, die diese zu erfüllen helfen sollen, reichen von der Erhöhung des Anteils von erneuerbaren Energien über die Stärkung des Emissionshandels bis hin zu der Einführung einer CO 2 - Abscheidungs- und Lagerungstechnologie. Steigende Kosten, erhöhter Arbeitsaufwand und zunehmender Druck insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen lassen die Verbände nach Möglichkeiten suchen, wie sie ihre Mitgliedsunternehmen weiter entlasten können. Damit stellt sich u.a. die Frage, wie Kooperationen vor allem im Mittelstand dazu beitragen können, die Kostensituation auf Seiten des Einkaufs zu entspannen. Schnell hat sich gezeigt, dass die im TEGEWA-Mittelstand eingesetzten Rohstoffe zu unterschiedlich und damit im Volumen zu gering sind, um durch Kooperationen beim Einkauf von Rohstoffen signifikante Preisnachlässe zu erhalten. Interessanter erscheinen dagegen Kooperationen in anderen Bereichen, als Beispiele seien hier Verpackungen oder der Geschäftsreiseservice genannt. Der VCI hat hierzu ein Vorhaben vorgestellt, von dem TEGEWA-Mitglieder künftig profitieren können. Das Thema jedoch, das sich beim Rückblick auf das vergangene Jahr in den Vordergrund der verbandlichen Aktivitäten drängt, ist die neue europäische Chemikaliengesetzgebung REACH. Während die zweite Jahreshälfte 2006 noch vom intensiven Kampf um eine möglichst faire Gesetzgebung geprägt war, erlangte nach der Verabschiedung im Dezember 2006 das Thema Umsetzung für die Firmen Priorität. In den vergangenen Monaten stieg die Zahl der Informationsveranstaltungen mit REACH als Thema exponentiell an - ebenso wie die Zahl der Teilnehmer. Es scheint, als hätte die Verabschiedung der Verordnung auch dem Letzten die Augen dafür geöffnet, dass damit neue Zeiten anbrechen, die einiges an Vorbereitungen und Einsatz erfordern, will man sie erfolgreich meistern. Ob Behörden, Verbände oder Consultants: Von vielen Seiten werden Hilfestellungen angeboten, die die REACH-Implementierung in der Praxis erleichtern wollen. Diese Hilfestellungen sind wichtig und können eine wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung der vielfältigen Anforderungen unter REACH sein. Dennoch sei an dieser Stelle davor gewarnt, sich ohne tiefer gehende Überprüfung dem nächst besten Consultingunternehmen, das sich als REACH-Experte vorstellt, anzuvertrauen. REACH ist sehr komplex und wird einen immensen Aufwand für die Chemieindustrie bedeuten. Zahlreiche Berater wittern hier das große Geschäft und es will gut überlegt sein, wem man welchen Verantwortungsbereich übertragen möchte. Hier kann und wird der Verband TEGEWA erste Orientierungen und Services anbieten, die von den Mitgliedsunternehmen kostenlos in Anspruch genommen werden können. Dies umfasst zwar keine Einzelberatung, aber generische Informa- 7

10 tionen und Hilfestellungen, die allen Mitgliedern zur Verfügung stehen werden. Dass REACH nicht nur einen erheblichen Zeit-, sondern auch Kostenaufwand für die Firmen bedeuten wird, lässt sich nicht bestreiten. Viele Firmen werden einen oder mehrere REACH-Beauftragte einstellen oder aber Mitarbeiter aus anderen Unternehmensbereichen für diese Aufgabenstellung einsetzen müssen, um die zusätzlichen Anforderungen bewältigen zu können. Finanzielle Rückstellungen werden gebildet werden müssen, um die durch REACH anfallenden, bislang noch nicht konkret abschätzbaren Kosten abdecken zu können. Trotz des Wissens um diese Schattenseiten muss die Industrie sich bemühen, REACH zuversichtlich anzugehen. Es ist ganz sicher eine der größten regulatorischen Herausforderungen, denen sich die europäische Chemieindustrie je zu stellen hatte. Wichtig ist es nun, diese Herausforderung auch als solche zu begreifen und proaktiv vorzugehen. Nur ein gut vorbereitetes Unternehmen wird in der Lage sein, die Anforderungen unter REACH zu erfüllen und sein Tagesgeschäft weitestgehend unbeeinträchtigt weiterzuführen. TEGEWA selbst und dessen Service für seine Mitgliedsfirmen. In den vergangenen Monaten, vor allem im Zusammenhang mit REACH, konnte ein erfreuliches Maß an Informationsaustausch und Kooperationen von Mitgliedsfirmen untereinander und mit dem Verband beobachtet werden. Ich halte dies deshalb für besonders erwähnenswert, weil mir dies das Herzstück der Verbandsidee zu sein scheint nur im Austausch und in Kooperation mit seinen Mitgliedsfirmen kann ein rundum guter Service des Verbandes entstehen. Ich möchte Sie daher alle dazu ermuntern, diese Aktivitäten weiterzuführen bzw. zu verstärken, um mit Ihrer aktiven Teilnahme zum gemeinsamen Erfolg beizutragen. In diesem Sinne wünsche ich ein erfolgreiches, positiv verlaufendes Geschäftsjahr und eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Ihrem Verband TEGEWA. Dies führt mich zu dem letzten und entscheidenden Punkt, den ich in meinem Vorwort ansprechen möchte: den Verband 8

11 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes REACH - Die letzte Phase des Gesetzgebungsverfahrens Das Jahr 2006 brachte die endgültige Entscheidung: Die seit dem Jahr 2001 mit Vorliegen des Weißbuchs absehbare Neuordnung des europäischen Chemikalienrechts ist seit Dezember vergangenen Jahres Fakt. Die bis zuletzt von allen Seiten stark umkämpfte REACH- Verordnung wurde in Zweiter Lesung am 13. Dezember vom Europaparlament beschlossen und am 18. Dezember vom Ministerrat verabschiedet. Der folgende Rückblick zeichnet den teils sehr steinigen Weg der letzten zwölf Monate nach. Den Grundstein für das weitere Vorgehen nach der Ersten Lesung legte der Ministerrat mit seinem am 12. Juni 2006 verabschiedeten Gemeinsamen Standpunkt, über den in Zweiter Lesung vom Parlament beschlossen werden sollte. Aus Sicht der Industrie galt es vor allem, die darin beschlossenen Verschärfungen gegenüber dem Parlamentsbeschluss abzuwenden und das gegenüber der Parlamentsposition verbesserte Zulassungsverfahren zu sichern. Insbesondere waren es die verschärften Registrierungsanforderungen, die REACH zu einer noch massiveren Bedrohung als zuvor, speziell für den Mittelstand, werden ließen. Während sich die Verbandsarbeit bereits intensiv mit den Vorbereitungen der REACH-Implementierung befassen musste, galt es weiterhin - und das in verstärktem 9

12 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes Zeitungsannonce in der FAZ und SZ Ende November 2006 Maße -, Lobbying-Aktivitäten zu entfalten, um ein für die Chemieindustrie bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Es galt, den Abgeordneten ein Gegenbild zu der von den Umweltschutzorganisationen und den Grünen öffentlichkeitswirksam aufgebauten Position zu zeichnen, das in sachlicher Argumentation sowohl die Nutzlosigkeit der geplanten Verschärfungen als auch die Lage von Unternehmen in der EU sowie die aus REACH entstehenden Konsequenzen aufzeigte. Massiv verstärkt wurden diese Bemühungen nach der Abstimmung im Umweltausschuss am 10. Oktober 2006, welcher nicht nur die Verschärfungen bei der Registrierung billigte, sondern zusätzliche Hürden für die Zulassung beschloss. Wäre REACH in dieser Form verabschiedet worden, so hätte dies die Wettbewerbsund Innovationsfähigkeit der europäischen Industrie erheblich vermindert und zugleich viele mittelständische Existenzen bedroht. Über die Aktion E!NSPRUCH, an der sich viele TEGEWA-Mitgliedsunternehmen beteiligt haben, wurde bis zur Beendigung der Initiative versucht, in Brüssel das Bewusstsein für die Belange des Mittelstandes zu schärfen. Das Aktionsbündnis entwickelte sich zu einer Instanz, die zwar nicht so einflussreich wie die Nichtregierungsorganisationen wirken konnte, aber immerhin Gehör bei den Entscheidern im Parlament fand. Gespräche mit Abgeordneten, Anzeigen in relevanten Medien, die Präsenz von Vertretern der Aktion E!NSPRUCH bei den jeweiligen Abstimmungen und nicht zuletzt die Veranstaltung des Aktionsbündnisses am 7. November 2006 in der Bibliothèque Solvay in Brüssel, bei der Firmenvertreter aus acht EU-Mitgliedsstaaten den anwesenden Abgeordneten des Europäischen Parlamentes in eindrucksvoller Weise ihre jeweilige betriebliche Situation schildern konnten, stellten die Weichen für ein weniger industriefeindliches, wenn auch bei weitem nicht zufrieden stellendes REACH. Letzten Endes lief alles auf einen Kompromiss hinaus: Sowohl die chemische Industrie als auch die Befürworter einer strengeren Reglementierung mussten Zugeständnisse machen. Diese Konzessionen werden für den einen oder anderen Betrieb sicher mehr als nur eine bittere Pille sein, die zu schlucken ist. REACH in der derzeit vorliegenden Form bietet nach wie vor erheblichen Anlass zur Sorge und massiven Kritik, doch betrachtet man die Versionen, deren Verabschiedung zeitweise ebenfalls wahrscheinlich gewesen war, so lässt sich das Erreichte durchaus als die bessere oder vielmehr: weniger schlimme Alternative betrachten. 10

13 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes Entlastungen für die Industrie im Vergleich zu den Entwurfsfassungen Als Erleichterung kann die Verlängerung der ersten Registrierungsfrist von drei auf dreieinhalb Jahre (geltend für Stoffe über Jahrestonnen, CMR-Stoffe der Kategorie 1 und 2 sowie R50/53-Stoffe ab 100 Jahrestonnen) angesehen werden. Die Frist für die Registrierung dieser Stoffe wird demnach nun erst im Dezember 2010 ablaufen. Einen weiteren Fortschritt stellt die Durchschnittsbildung bei den Produktionsmengen dar: Um zu verhindern, dass einmalige Produktionssteigerungen zu generell höheren Datenanforderungen führen, ist der gemittelte Wert der vergangenen drei Jahre anzugeben. Erst aus diesem Durchschnittswert werden die Datenanforderungen für die Registrierung abgeleitet. Auch bezüglich der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse konnten einige Verbesserungen erzielt werden: Auf Antrag können besonders sensible Daten wie der Handels- und der IUPAC-Name für die Veröffentlichung im Internet gesperrt werden. Diese Regelung gilt für Non-phase-in-Stoffe sechs Jahre, bei Zwischenprodukten oder F&E-Stoffen zeitlich unbegrenzt. Ferner ist die Möglichkeit des Widerspruchs gegen die Weitergabe vertraulicher Daten an Dritte durch die Agentur gegeben. Der Eigentumsschutz an Wirbeltierstudien wurde von zehn auf zwölf Jahre, die Ausnahme von der Registrierungspflicht für F&E-Stoffe von fünf auf 15 Jahre verlängert. Auch bei der Datenteilung konnte eine Verbesserung erreicht werden: Bevor eine Weitergabe von Testdaten an den Zweitregistrierenden erfolgen kann, muss zuerst die Kostenteilung unter den Registranten geregelt sein. Die vom Umweltausschuss geforderte prinzipielle Begrenzung der Zulassungsfrist auf fünf Jahre konnte verhindert werden. Stattdessen soll innerhalb einer von Fall zu Fall flexiblen Festlegung von Fristen eine erneute Überprüfung erfolgen. 11

14 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes aber REACH führt im Mittelstand zu massiven Problemen bis zur Existenzbedrohung im Einzelfall So zum Beispiel bei der Zulassung : Der Ersatz besonders besorgniserregender chemischer Stoffe bleibt auch bei Gewährleistung adäquater Kontrolle der Substanzen ein zentrales Element unter REACH. Der Antragsteller für die Zulassung eines solchen Stoffes ist grundsätzlich verpflichtet, die Substitutionsmöglichkeiten zu prüfen. Bei als adäquat kontrolliert geltenden Substanzen (d. h. es existieren sowohl No-Effect-Grenzwerte wie DNEL oder PNEC als auch Risikomanagementmaßnahmen, die die Einhaltung bzw. Unterschreitung der Grenzwerte sichern), muss der Agentur im Falle vorhandener Alternativen ein Substitutionsplan vorgelegt werden. Dieser sollte neben einem Zeitplan auch eine Beschreibung der geplanten Maßnahmen für die Substitution enthalten. Die Entscheidung, ob es sich um einen angemessenen Ersatzstoff handelt ob das Substitut also weniger Risiken im Vergleich zum zu ersetzenden Stoff besitzt und zudem technisch wie wirtschaftlich sinnvoll ist liegt beim Antragsteller. Das Kriterium der adäquaten Kontrolle spielt jedoch nur bei den so genannten CMR-Stoffen eine Rolle. Bei PBT- und vpvb-stoffen wird die Frage nach adäquater Kontrolle gar nicht erst gestellt: Eine Zulassung wird nur erteilt, wenn die sozioökonomischen Vorteile überwiegen und kein geeignetes Substitut vorliegt. Dieses verschärfte Zulassungsverfahren wird auch für jene CMR-Stoffe angesetzt, die nicht als adäquat kontrolliert gelten. Ein besonders leidiges und ungeklärtes Thema bleibt die klare Benachteiligung der EU-Produzenten von Erzeugnissen gegenüber Herstellern in außereuropäischen Ländern, die ihre Waren in die EU ausführen. Denn entlang der gesamten Produktkette innerhalb der EU müssen künftig die Verpflichtungen von REACH eingehalten werden. Alle Stoffe, aus denen oder mit deren Hilfe ein Erzeugnis hergestellt wird, müssen somit registriert werden eine Anforderung, von denen importierte Erzeugnisse nicht betroffen sind. Eine Registrierpflicht besteht allenfalls dann, wenn ein Stoff bei seiner Verwendung beabsichtigt freigesetzt werden soll. Das betrifft jedoch kaum jene Erzeugnisse, mit denen wir täglich umgehen beispielsweise Textilien, Autos, Computer oder Möbel. Diese werden zunehmend aus Ländern in Fernost eingeführt, wobei ihre Inhaltsstoffe vielfach nicht bekannt, geschweige denn nach REACH geprüft und registriert sind. Die hohen Sicherheitsstandards, die gerade durch REACH in der EU geschaffen werden sollen, werden durch diese unbefriedigenden Regelungen im Bereich importierter Erzeugnisse wieder zunichte gemacht. Aus Sicht des Verbraucher- und des globalen Umweltschutzes ein fataler Rückschritt. 12

15 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes Weitere Erschwernisse werden künftig beim Import von Zubereitungen auftreten, da die darin enthaltenen Stoffe den REACH-Vorgaben unterliegen und es in vielen Fällen zu Bezugsproblemen kommen wird, weil entweder die Zusammensetzung der Zubereitung nicht bekannt ist und vom Importeur oder Hersteller nicht angegeben wird oder weil es für den Importeur oder Hersteller außerhalb der EU nicht mehr interessant sein wird, den europäischen Markt mit seinen Produkten zu beliefern. Auch Exporte von Stoffen aus der EU werden mit REACH-Vorgaben belastet und konkurrieren künftig auf Märkten außerhalb der EU mit Wettbewerbern, die keine REACH-Kosten zu tragen haben. Die EU-Chemikalienpolitik wird damit den EU- Außenhandel mit chemischen Produkten erheblich erschweren und entsprechende Konsequenzen mit sich bringen. Vor allem aber sind es die hohen Anforderungen bei der Registrierung und im Management der Kommunikation in der Produktkette, die mit erheblichen Belastungen für die Unternehmen verbunden sind. Insbesondere für KMU bedeutet all dies einen enormen Aufwand, der im normalen Tagesgeschäft mit den vorhandenen Ressourcen kaum zu bewältigen ist. REACH ist sicherlich eine der größten, wenn nicht die größte regulatorische Herausforderung für die chemische Industrie seit deren Bestehen. In den nächsten Jahren muss REACH nun von den Unternehmen umgesetzt werden. Der Verband TEGEWA ist seit geraumer Zeit aktiv an Projekten beteiligt, die die Implementierung in den Firmen vereinfachen sollen. Im folgenden Abschnitt werden diese kurz vorgestellt. 13

16 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes REACH - Konzentration auf die Implementierung Da der endgültige Verordnungstext erst seit Dezember 2006 vorliegt, konnte mit konkreten Umsetzungshilfen vielfach erst zu diesem Zeitpunkt begonnen werden. Einige Projekte starteten jedoch bereits vorher und liefern seitdem wertvolle Unterstützung für die Vorbereitung auf die Implementierung. Textilprojekt des Umweltbundesamtes Unter Leitung des Öko-Institutes wurde in Zusammenarbeit mit Ökopol, der Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia) sowie Verbänden und Unternehmensvertretern aus verschiedenen Prozessstufen der Textilindustrie ein Projekt begonnen, das sich mit REACH- Umsetzungshilfen speziell für den Bereich der Textilindustrie befasste. Es handelte sich hierbei um das Folgeprojekt eines für die Galvanikindustrie durchgeführten REACH-Projektes, das auf den dort gewonnenen Erkenntnissen aufbaute und diese in wesentlichen Punkten vertiefte. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern als wichtigstes Kommunikationsinstrument innerhalb der Wertschöpfungskette gelegt. Mit Hilfe zweier beispielhaft ausgesuchter, für die Textilindustrie typischer Produkte (ein Farbstoff, ein Entschäumer) wurde von den beiden Herstellerfirmen ein an die REACH-Vorgaben angepasstes Sicherheitsdatenblatt erarbeitet, das im Anschluss an die nachgeschalteten An- wender, in diesem Fall Textilveredler, zur Prüfung auf Verständlichkeit und Praktikabilität weitergeleitet wurde. Die aus diesem Projekt resultierenden Ergebnisse waren für beide Seiten bedeutend und die gute Kooperation zwischen den einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette ein guter Grundstein für die unter REACH noch mehr an Bedeutung erlangende Kommunikation. Neben konkret erarbeiteten Lösungen für einzelne Problemstellungen ergaben sich auch Fälle, für die noch keine Abhilfe gefunden wurde. Das frühzeitige Wissen um diese Problematiken jedoch ist notwendig, will man rechtzeitig Lösungen erarbeiten oder auch die verantwortlichen Stellen auf die für die Industrie nachteiligen Schwachstellen im Gesetzestext hinweisen. Das im November 2006 abgeschlossene Projekt wurde von allen Beteiligten, darunter auch viele TEGEWA-Unternehmen, als konstruktiv und wegweisend bewertet. Derzeit arbeiten die Unternehmen gemeinsam mit dem Verband daran, die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen, die Kommunikation weiterzuführen und die noch offenen Problemstellungen in Angriff zu nehmen. 14

17 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes REACH-Umsetzungshilfen für die Wertschöpfungskette Leder Auch in der Wertschöpfungskette Leder werden die vorwiegend mittelständischen Chemie-Unternehmen Unterstützung von außen benötigen, wenn es um die Umsetzung der REACH-Anforderungen geht. Die im oben dargestellten Textilprojekt gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse sollen für diesen Industriezweig spezifiziert und weiterentwickelt werden. Im Gegensatz zu dem von der öffentlichen Hand geförderten Textilprojekt wird das Lederprojekt von den TEGEWA-Firmen finanziert. An dem Projekt sind Lederhilfsmittelhersteller aus dem TEGEWA-Kreis ebenso wie Unternehmen aus der deutschen Lederindustrie beteiligt. Die Ergebnisse indes sollen für die Kommunikation mit den Kunden in der gesamten EU nutzbar sein. Das Öko-Institut Freiburg, das bereits im Textilprojekt wertvolle Erfahrungen mit den Anforderungen an die Kommunikation im Rahmen von REACH gesammelt hat, und die TEGEWA- Geschäftsführung werden diese Zusammenarbeit koordinieren. Das Kick-off zu dem Projekt fand im Mai dieses Jahres statt; mit der Finalisierung wird Ende 2007 gerechnet. Ein besonderer Schwerpunkt soll darauf gelegt werden, die unterschiedlichen Pflichten in möglichst unkomplizierter und standardisierter Form abzubilden, damit sie in den Unternehmen der Wertschöpfungskette Lederherstellung und -zurichtung möglichst pragmatisch umgesetzt werden können. Konkret reichen die im Rahmen des Projektes behandelten Aspekte von der Ermittlung einer überschaubaren Anzahl von Expositionsszenarien als Basis für die Expositionsbestimmung und das Risikomanagement bis hin zu einer übersichtlichen Gestaltung des Sicherheitsdatenblattes nach den REACH-Vorgaben. Anhand konkreter Beispiele soll daher untersucht werden, an welchen Punkten die von REACH betroffenen Unternehmen der Wertschöpfungskette Leder Umsetzungshilfen für die Beurteilung von Risiken und für den Umgang mit Stoffen und Zubereitungen benötigen. Dabei soll als Basis für die Risikobeurteilung ein Satz von Expositionsszenarien ermittelt und durch anwendungsunabhängige Expositions- und Verwendungskategorien ergänzt werden. Ergebnisse aus den beiden Projekten Textil und Leder können auch auf andere Bereiche des Verbandes TEGEWA übertragen werden und sollten in Bezug auf die Kommunikation innerhalb der Kette einen positiven Beitrag leisten können. Standardfragebögen In Zusammenarbeit von TEGEWA, VCI und BDI wurde von Mitte bis Ende des Jahres 2006 an der Ausarbeitung von Standardfragebögen zur Erleichterung der Kommunikation innerhalb der Produktkette gefeilt. Mit diesem Instrument soll verhindert werden, dass die Unternehmen von einer Vielzahl von Fragebögen überschwemmt werden, die in ihrer Uneinheitlichkeit einen immensen Bearbeitungsaufwand darstellen würden. Die Fragebögen sind in drei Teile untergliedert und beinhalten Fragen von nachgeschaltetem Anwender an den Lieferanten und umgekehrt. So kann beispielsweise der Formulierer seinen Vorlieferanten nach dessen Registrierungsabsichten für bestimmte Stoffe befragen, ebenso kann 15

18 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes der Produzent oder Importeur seinen Abnehmer nach dessen Anwendungen und den daraus resultierenden Expositionen fragen. Rechtlich verbindliche Aussagen können hierbei selbstverständlich nicht verlangt werden. Ziel ist ein für die Erfüllung der REACH-Vorgaben notwendiger Austausch von Informationen, der durch die standardisierte Form erleichtert wird. Über CEFIC und UNICE (heute Business Europe ) wurden diese Fragebögen nach ihrem Weg über die deutschen Verbände nun auch europaweit vorgelegt und tragen ihren Teil zu einer vereinfachten, EU-weiten Kommunikation unter REACH bei. Verwendungs- und Expositionskategorien Wichtiger Bestandteil sowohl des Sicherheitsdatenblattes als auch der Standardfragebögen sind die Verwendungs- und Expositionskategorien, welche eine zu starke Einschränkung auf einzelne Szenarien verhindern sollen. In der Unternehmenspraxis kann mit der Kategorienbildung im Gegensatz zu den detaillierten und sehr spezifischen Expositionsszenarien einiges an Arbeitserleichterungen geschaffen werden. In Richtung Endanwendung, z. B. bei der Kommunikation zwischen Zubereiter und Erzeugnishersteller, können die Szenarien durchaus sinnvoll sein, da dort spezifische Informationen für die jeweilige Anwendung benötigt werden. Weiter vorne in der Kette, z. B. zwischen Stoffhersteller/Importeur und Zubereiter, bilden dagegen die Kategorien ein sinnvolles Kommunikationsinstrument, um möglichst viele Anwendungen weiter hinten in der Kette abdecken zu können. Die VEK-Matrix, die derzeit unter RIP 3.2 (Technical Guidance Document on preparing the Chemical Safety Report (CSR)) behandelt wird, soll auch in dem oben erwähnten Umsetzungsprojekt für die Lederindustrie Anwendung finden. Zu dem Entwicklungsprozess der VEK unter RIP 3.2 hat insbesondere auch die von TEGEWA organisierte und betreute European Paper Chemicals Group mit ihrem europäischen Kundenverband CEPI beigetragen. Konsortienprojekt Am Ende der mit Inkrafttreten der Verordnung anlaufenden Vorregistrierungsphase von Stoffen wird die Bildung so genannter SIEFs (Substance Information Exchange Fora) stehen, welche die gemeinsame Registrierung von Herstellern und Importeuren desselben Stoffes begünstigen sollen. Hintergrund ist das Ziel, zum einen die Datenmenge bei der Registrierung zu verringern, zum anderen doppelte Tierversuche zu vermeiden. Als Folge dieser SIEFs, die sich im Zuge der Vorregistrierung bilden, werden in vielen Fällen Konsortien entstehen, in denen sich jene, die sich zu einer gemeinsamen Registrierung entschlossen haben, zusammenfinden. Hierzu bedarf es konkreter Regelungen, was Daten- und Kostenteilung, Eigentumsrechte und weitere zentrale Fragestellungen betrifft. Während die SIEFs nach REACH gesetzlich geschuldet sind, findet die Arbeit im Konsortium durch freiwillige, privatrechtliche Vereinbarungen statt. Bereits im Jahr 2004 wurde zu dieser Thematik von der 6th World Surfactants Congress GmbH - dem Veranstalter des Welt-Tensidkongresses 2004 in Berlin ein Projekt in Auftrag gegeben, in dessen 16

19 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes Begleitkreis auch TEGEWA-Mitgliedsunternehmen aktiv waren. Das von der Kanzlei Redeker Sellner Dahs und Widmaier durchgeführte Projekt wurde im Dezember 2005 abgeschlossen. Neben einer Studie zu rechtlichen Rahmenbedingungen für Konsortienbildungen unter REACH wurden auch Muster für Vorvereinbarungen und für Konsortialverträge als Ergebnis vorgelegt. Diese Musterverträge wurden für die Vorbereitung auf REACH auch von anderen Organisationen genutzt und haben damit ihren praktischen Nutzen dokumentiert. Anfang des Jahres 2007 wurde in Kooperation mit dem VCI die Aktualisierung des Projektes in Angriff genommen, um die Vertragsmuster an den finalen Verordnungstext anzupassen und damit die Grundlage für Konsortienbildungen zu schaffen. Die Arbeiten zu diesem Projekt konnten Ende Mai abgeschlossen werden, so dass die Musterverträge zur Jahresmitte auch in englischer Sprache vorliegen werden. Der Freitag begann mit einer von Johannes Haas, ehemals Bayer AG, moderierten Vortragsveranstaltung, die fast ausschließlich die neue europäische Chemikalienverordnung REACH thematisierte. Neben einem Bericht über den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens und der REACH Implementation Projects (RIPs) wurde gezielt auf die Auswirkungen auf Textilimporte und die Möglichkeit der Entwicklung und Nutzung von Treuhändermodellen im Rahmen der REACH-Implementierung eingegangen. Mit dem Bericht der Geschäftsführung endete die Veranstaltung. Technische Jahrestagung im Zeichen von REACH Vom 26. bis zum 27. Oktober 2006 fand die Technische Jahrestagung des Verbandes in Erfurt statt. Mehr als 100 Teilnehmer nahmen an den Sitzungen der neun technischen Arbeitsgruppen aus den Bereichen Textilhilfsmittel, Tenside und Lederhilfsmittel sowie an der Plenumsveranstaltung am zweiten Tag teil. Neben fachspezifischen Themen waren REACH und die Auswirkungen der Verordnung auf den jeweiligen Arbeitsbereich Themen, die auf jeder Tagesordnung zu finden waren. Am Nachmittag gab es die Gelegenheit, an einem der beiden Workshops zur REACH-Implementierung teilzunehmen. Ein Workshop richtete sich an jene, die sich bereits mit der Thematik befasst hatten und die gezielte inhaltliche Fragen zur Erfüllung des Verordnungstextes bearbeiten wollten. Der zweite Workshop war gedacht für die so genannten REACH- Einsteiger und behandelte vornehmlich grundlegende Fragestellungen hinsichtlich der Umsetzungsvorbereitungen. Ansicht von Erfurt Wappen des Kaisersaals in Erfurt 17

20 Schlaglichter aus der Arbeit des Verbandes 18 Beide Workshops fanden großen Anklang bei den Teilnehmern der Technischen Jahrestagung und waren entsprechend gut besucht. Die aktive Teilnahme der Workshopbesucher unterstrich den Stellenwert, den praktische Umsetzungshilfen für die Unternehmen einnehmen. TEGEWA-Informationsveranstaltung REACH & Realität Am 2. Mai 2007 hatte der Verband zum zweiten Mal zu einer Informationsveranstaltung mit Thema REACH eingeladen. Während die erste Veranstaltung im Juni 2003 noch über Vorgaben im Weißbuch informierte, konnten sich die Referenten in diesem Jahr ganz konkret auf den im Dezember 2006 vorgelegten Verordnungstext beziehen. Die Veranstaltung mit dem Titel REACH & Realität Jetzt die Weichen richtig stellen verstand sich als TEGEWAspezifische Ergänzung zu der Ende März vom VCI organisierten, größer angelegten Informationsveranstaltung REACH umsetzen!. Ziel war es, insbesondere die für die Mitgliedsunternehmen relevanten Problemstellungen zu thematisieren. Es galt dabei, schwierige und teilweise sowohl im Verordnungstext als auch in den jeweiligen RIPs ungeklärte Problemstellungen darzulegen und Lösungsansätze zu präsentieren. So wurden im ersten Block die Ausnahmen von der Registrierpflicht, die Regelungen zu Polymeren und Zwischenprodukten, das problematische Thema Substanzidentitäten sowie die Themen SIEFs, Datenteilung und Konsortienbildung behandelt. Nach der Mittagspause ging es um die Aufgaben für die nachgeschalteten Stoffanwender, die vor allem als Zube- reiter einen erheblichen Teil der REACH- Anforderungen umsetzen müssen. Nachdem zunächst die allgemeinen Anforderungen für nachgeschaltete Anwender dargestellt wurden, ging der nächste Vortrag konkret auf die Anforderungen und Vorgaben zur Kommunikation innerhalb der Produktkette ein. Eine kurze Vorstellung und ein Vergleich ausgewählter REACH-Helpdesks bildete das Ende der Vorträge. Im Anschluss und in den Pausen zwischen den Vorträgen hatten die rund 70 Teilnehmer ausgiebig Gelegenheit, die Themen untereinander und mit den Referenten zu diskutieren. In diesem Zusammenhang wurde von Seiten der Teilnehmer der Vorschlag gemacht, einen REACH-Erfahrungsaustauschkreis zu gründen, der sich aus interessierten Unternehmensvertretern zusammensetzt und der sich in regelmäßigen Abständen trifft, um Praxiserfahrungen mit REACH auszutauschen. REACH-Helpdesks Folgende Aufstellung bietet einen Überblick zu verschiedenen derzeit im Netz stehenden deutschsprachigen REACH- Helpdesks. Es handelt sich um eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit.! Der Helpdesk der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet den REACH-Verordnungstext, einen Fragen/Antworten- Katalog, Veranstaltungshinweise und einen Leitfaden zur Definition und Benennung von Stoffen. Detailfragen können per Telefon, Fax oder gestellt werden. Die Experten, die diesen Service-Desk betreuen, stammen ausschließlich aus Bundesbehörden wie dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der BAuA.

REACH AUS LIEFERANTENSICHT

REACH AUS LIEFERANTENSICHT REACH AUS LIEFERANTENSICHT Christian Eppelsheim, Wacker Chemie AG, Juli 2007 CREATING TOMORROW'S SOLUTIONS ÜBERSICHT Zeitplan der REACH-Umsetzung Pflichten für Hersteller und Importeure Vorbereitung in

Mehr

REACH Das neue EG-Chemikalienrecht über Herstellung, Import und Verwendung von Chemikalien

REACH Das neue EG-Chemikalienrecht über Herstellung, Import und Verwendung von Chemikalien Regierung von Niederbayern -Gewerbeaufsichtsamt- REACH Das neue EG-Chemikalienrecht über Herstellung, Import und Verwendung von Chemikalien Merkblatt für Betriebe Was ist REACH? REACH steht für Registration,

Mehr

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH)

EU-Verordnung Nr. 1907/2006 (REACH) Was bedeutet REACH? REACH ist die EG-Verordnung Nr. 1907/2006 zur Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of CHemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien). Mit dieser

Mehr

Fachbereich 5 - Chemikalien, Anmeldung und Zulassung. Gruppe 5.2 - Meldeverfahren Neue Stoffe, Chemikalieninformation. Dr.

Fachbereich 5 - Chemikalien, Anmeldung und Zulassung. Gruppe 5.2 - Meldeverfahren Neue Stoffe, Chemikalieninformation. Dr. Fachbereich 5 - Chemikalien, Anmeldung und Zulassung Gruppe 5.2 - Meldeverfahren Neue Stoffe, Chemikalieninformation Dr. Elmar Böhlen REACH Vorgeschichte 1982 Chemikaliengesetz Anmeldepflicht für neue

Mehr

FUCHS für REACH. Das aktuelle europäische Chemikalienrecht

FUCHS für REACH. Das aktuelle europäische Chemikalienrecht FUCHS für REACH Das aktuelle europäische Chemikalienrecht 1/2009 Vorwort Die wichtigsten Ziele von REACH sind der verbesserte Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor den Risiken aus chemischen

Mehr

REACH Verordnung VCI - Helpdesk

REACH Verordnung VCI - Helpdesk REACH Verordnung VCI - Helpdesk Wolfgang Blümel Verband der Chemischen Industrie Landesverband Nordost 17. Juni 2008 Zeitablauf 1. Juni 2007 Inkrafttreten der Verordnung 1. Juni 2008 Beginn Vorregistrierung

Mehr

Informationen für unsere Kunden REACH

Informationen für unsere Kunden REACH Informationen für unsere Kunden REACH 2 3 Hintergrund von REACH Im Interesse der Verbraucher hat sich die Europäische Union zum Ziel gesetzt, den Handel mit chemischen Substanzen möglichst sicher zu gestalten.

Mehr

Berlin, 22.November 2007. Dr. Ann Bambauer. Fachbereich 5 Chemikalien, Anmeldung und Zulassung

Berlin, 22.November 2007. Dr. Ann Bambauer. Fachbereich 5 Chemikalien, Anmeldung und Zulassung Berlin, 22.November 2007 Dr. Ann Bambauer Fachbereich 5 Chemikalien, Anmeldung und Zulassung 2. REACH-Symposium 22. November 2007 Die neue Europäische Chemikalienagentur in Helsinki REACH VERORDNUNG (EG)

Mehr

Berlin, 8. November 2007. REACH bringt mehr Umwelt und Verbraucherschutz

Berlin, 8. November 2007. REACH bringt mehr Umwelt und Verbraucherschutz ` Marie-Luise Dött Mitglied des Deutschen Bundestages Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ` Ingbert Liebing Mitglied des

Mehr

Beantwortung der Anfrage

Beantwortung der Anfrage Nr 245 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (4. Session der 14. Gesetzgebungsperiode) Beantwortung der Anfrage der Abg. Schwaighofer und Dr. Rössler an Landesrat Blachfellner

Mehr

Dr. Raimund Weiß Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund

Dr. Raimund Weiß Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund Dr. Raimund Weiß Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dortmund Unterstützungsleistung nationaler Behörden Inhaltsangabe REACH Termine REACH Dokumente Nationale Auskunftsstelle Aufbau nationales

Mehr

Inhaltsangabe. Inhaltsangabe

Inhaltsangabe. Inhaltsangabe Behördliche Unterstützung zur SEA unter REACH Informations- und Beratungsangebote der Bundesstelle für Chemikalien Philipp Hennig Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Bundesstelle

Mehr

REACH-Verordnung. Erläuterungen der wichtigsten Vorschriften für die betriebliche Praxis

REACH-Verordnung. Erläuterungen der wichtigsten Vorschriften für die betriebliche Praxis REACH-Verordnung Erläuterungen der wichtigsten Vorschriften für die betriebliche Praxis Mit Fakten und Hintergründen zur neuen europäischen Chemikalienpolitik Dr. Michael Au Referatsleiter im Hessischen

Mehr

Hintergrundinformationen:

Hintergrundinformationen: Hintergrundinformationen: Unternehmensbefragung Mögliche Änderungen der EU-Gesetzgebung zur Verwendung von Drogenausgangsstoffen 1 1. Welche Gesetzgebung ist betroffen? Die EU-Gesetzgebung zur Verwendung

Mehr

Substance for Success. B -3 REACH. Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien

Substance for Success. B -3 REACH. Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien Substance for Success. B -3 REACH Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien REACH Hintergrund und Auswirkungen für die Lack- und Kunststoffindustrie, Maßnahmen zur Umsetzung bei BYK

Mehr

REACH-Anforderungen und mögliche Überwachungsaufgaben für Behörden. Antonia Reihlen, Ökopol GmbH

REACH-Anforderungen und mögliche Überwachungsaufgaben für Behörden. Antonia Reihlen, Ökopol GmbH REACH-Anforderungen und mögliche Überwachungsaufgaben für Behörden Antonia Reihlen, Ökopol GmbH Überblick Stand des REACH-Gesetzgebungsverfahrens Was ist REACH? Anforderungen an Anwender Mögliche Überwachungsaufgaben

Mehr

Selbstverpflichtung zur Klassifizierung von Textilhilfsmitteln (THM) nach ihrer Gewässerrelevanz

Selbstverpflichtung zur Klassifizierung von Textilhilfsmitteln (THM) nach ihrer Gewässerrelevanz Mit Zustimmung des BMU geänderte Fassung vom 1. April 1998 Selbstverpflichtung zur Klassifizierung von Textilhilfsmitteln (THM) nach ihrer Gewässerrelevanz A. Ziel Eingedenk dessen, daß die ökologische

Mehr

REACH AUS SICHT EINES NACHGESCHALTETEN ANWENDERS -EINE ZWISCHENBILANZ -

REACH AUS SICHT EINES NACHGESCHALTETEN ANWENDERS -EINE ZWISCHENBILANZ - REACH AUS SICHT EINES NACHGESCHALTETEN ANWENDERS -EINE - UMSETZUNG BEI DER KONRAD HORNSCHUCH AG Überblick Die Hornschuch Group und die Konrad Hornschuch AG Unsere Rolle unter REACh Entwickelte Strategien

Mehr

Übersetzung des ECHA News Alerts vom 13. Februar 2009

Übersetzung des ECHA News Alerts vom 13. Februar 2009 Übersetzung des ECHA News Alerts vom 13. Februar 2009 Im Folgenden finden Sie eine Übersetzung der BAuA, Bundesstelle für Chemikalien, des ECHA News Alert vom 13. Februar 2009. Hier werden in knapper Form

Mehr

Die Anwendung der REACH- und der CLP-Verordnung

Die Anwendung der REACH- und der CLP-Verordnung Ref.: ECHA-11-FS-05-DE ISBN-13: 978-92-9217-575-7 Die Anwendung der REACH- und der CLP-Verordnung Die REACH-Verordnung wurde nach sieben Jahren intensiver Beratung im Dezember 2006 verabschiedet. Es gibt

Mehr

Übersicht. Unterstützung von KMUs REACH 2018

Übersicht. Unterstützung von KMUs REACH 2018 Unterstützung von KMUs REACH 2018 REACH wie geht das? 15 April 2015, Berlin Dr. Doris Thiemann Europäische Chemikalienagentur Helsinki Übersicht Warum? Zielsetzung Wer? Akteure Wann? Registrierungsperiode

Mehr

VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.v. VCI-Vorschlag. für ein besseres REACH

VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.v. VCI-Vorschlag. für ein besseres REACH - 1 - VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.v. VCI-Vorschlag für ein besseres REACH 26. November 2004 - 2 - Vorschlag für ein besseres REACH (improved REACH) Der Vorschlag für ein besseres REACH baut auf

Mehr

Betroffenheitscheck: REACH. Neue Pflichten von Herstellern, Importeuren, Lieferanten, Verarbeitern & neue Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter

Betroffenheitscheck: REACH. Neue Pflichten von Herstellern, Importeuren, Lieferanten, Verarbeitern & neue Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter REACH Betroffenheitscheck: Neue Pflichten von Herstellern, Importeuren, Lieferanten, Verarbeitern & neue Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter IHK Hannover 2. September 2008 Vortrag: Dr. Hans-Bernhard

Mehr

REACH in zehn Minuten

REACH in zehn Minuten REACH in zehn Minuten Die Europäische Union hat eine Chemikalienverordnung 1 erlassen. Sie ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten. Alle Chemikalien, auch diejenigen, die schon lange im Verkehr sind, werden

Mehr

Betroffenheit von Stoffen in Erzeugnissen

Betroffenheit von Stoffen in Erzeugnissen Betroffenheit von Stoffen in Erzeugnissen Der Begriff Erzeugnis ist in Art. 3 wie folgt definiert: Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält, die in größerem

Mehr

REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen Eine Anleitung für nachgeschaltete Anwender

REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen Eine Anleitung für nachgeschaltete Anwender REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen Eine Anleitung für nachgeschaltete Anwender REACH 15 Fragen, die auch Sie betreffen 1. WAS HAT REACH MIT MIR ZU TUN? Verwenden Sie Chemikalien, Metalle, Kunststoffe

Mehr

Sind Sie bereit für die neue europäische Chemikaliengesetzgebung?

Sind Sie bereit für die neue europäische Chemikaliengesetzgebung? Sind Sie bereit für die neue europäische Chemikaliengesetzgebung? Sehr geehrte Geschäftspartner, mit einem umfassenden Portfolio aus rund 25.000 Produkten von über 5.000 Lieferanten sowie der Belieferung

Mehr

REACH auf einen Blick

REACH auf einen Blick für Anwender Ausgangslage Unzulänglichkeiten des gegenwärtigen Systems zur Regelung von Stoffgefahren mangelhafte Transparenz in der Produktkette hohe Kosten im Gesundheitswesen durch stoffbedingte Erkrankungen

Mehr

REACH - Eine Kurzinformation

REACH - Eine Kurzinformation VFF Mitgliederinfo REACH REACH - Eine Kurzinformation April 2009 Ausgabe April 2009 Mitgliederinfo REACH Verband der Fenster- und Fassadenhersteller e.v. In Zusammenarbeit mit: Bundesverband Flachglas

Mehr

REACH in zehn Minuten

REACH in zehn Minuten REACH in zehn Minuten Die Europäische Union hat eine Chemikalienverordnung 1 erlassen. Sie tritt am 1. Juni 2007 in Kraft. Alle Chemikalien, auch diejenigen, die schon lange im Verkehr sind, werden einer

Mehr

REACH Praxisführer zur Expositionsbewertung und zur Kommunikation in den Lieferketten

REACH Praxisführer zur Expositionsbewertung und zur Kommunikation in den Lieferketten VERBAND DER CHEMISCHEN INDUSTRIE e.v. zur Expositionsbewertung und zur Kommunikation in den Lieferketten UBA/BDI Fachworkshop Kommunikation von Verwendungen und Exposition unter REACH Dr. Angelika Praxisführer-Projekt:

Mehr

REACh, die Chemikalienverordnung der EU und ihre Auswirkungen auf CNT?!

REACh, die Chemikalienverordnung der EU und ihre Auswirkungen auf CNT?! REACh, die Chemikalienverordnung der EU und ihre Auswirkungen auf CNT?! INNO.CNT Jahreskongress 2013 Fellbach, den 20.02.2013 Umgang mit Stoffverboten, 20.06.2012 1 Nanotechnologie und REACh Nanotechnologie

Mehr

REACH-Umsetzung. Daten und Fakten

REACH-Umsetzung. Daten und Fakten Daten und Fakten REACH-Umsetzung Aktuelle Herausforderungen bei der REACH-Umsetzung im Überblick Die komplexen Vorgaben der europäischen Chemikalienverordnung REACH müssen bis 2020 schrittweise von Unternehmen

Mehr

REACH im Überblick - Stand der Umsetzung Dr. Raimund Weiß Hamburg 19. März 2015

REACH im Überblick - Stand der Umsetzung Dr. Raimund Weiß Hamburg 19. März 2015 REACH im Überblick - Stand der Umsetzung Dr. Raimund Weiß Hamburg 19. März 2015 Inhalt Zahlen SVHC Roadmap national Erzeugnisse Zulassung Bedeutung von REACH REACH ist eine europäische Verordnung, die

Mehr

Das Chemikalienrecht eine Übersicht

Das Chemikalienrecht eine Übersicht Das eine Übersicht Olivier Depallens Bundesamt für Gesundheit, Bern Olivier.depallens@bag.admin.ch, Olten, Zweck Das soll das Leben und die Gesundheit des Menschen sowie die Umwelt vor schädlichen Einwirkungen

Mehr

Mitteilung der Kommission. Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03)

Mitteilung der Kommission. Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03) 20.5.2003 Amtsblatt der Europäischen Union C 118/5 Mitteilung der Kommission Muster für eine Erklärung über die zur Einstufung als KMU erforderlichen Angaben (2003/C 118/03) Durch diese Mitteilung soll

Mehr

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26.

Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Dr.-Ing. Willi Fuchs Direktor des VDI Verein Deutscher Ingenieure e.v. Vortrag von Dr. Fuchs vor dem EU-Parlament, Brüssel 26. Oktober 2010 Improving Recognition of Professional Qualifications 1 Sehr geehrte

Mehr

Leitfaden zur Umstellung auf die Ausgabe 2015 der ISO 9001 und ISO 14001

Leitfaden zur Umstellung auf die Ausgabe 2015 der ISO 9001 und ISO 14001 Dieser Umstellungsleitfaden für die neuen 2015er Ausgaben der ISO 9001, Qualitätsmanagementsysteme, und der ISO 14001, Umweltmanagementsysteme, sollen Ihnen mögliche Umstellungsprozesse erläutern, die

Mehr

REACH. Das neue EU-Chemikalienrecht. 22. Juni 2007 IHK Potsdam. Rechtsanwalt Stefan Kopp-Assenmacher Köhler & Klett Rechtsanwälte Partnerschaft Berlin

REACH. Das neue EU-Chemikalienrecht. 22. Juni 2007 IHK Potsdam. Rechtsanwalt Stefan Kopp-Assenmacher Köhler & Klett Rechtsanwälte Partnerschaft Berlin REACH Das neue EU-Chemikalienrecht 22. Juni 2007 IHK Potsdam Rechtsanwalt Stefan Kopp-Assenmacher Köhler & Klett Rechtsanwälte Partnerschaft Berlin Köhler & Klett Rechtsanwälte Partnerschaft Abfallrecht

Mehr

Datenschutz, Zugangsbescheinigungen und Konsortien. Lena Gruhn BAuA. Datenschutz, Zugangsbescheinigungen und Konsortien

Datenschutz, Zugangsbescheinigungen und Konsortien. Lena Gruhn BAuA. Datenschutz, Zugangsbescheinigungen und Konsortien Datenschutz, Zugangsbescheinigungen und Konsortien Lena Gruhn BAuA Worum geht s? Datenschutz Zugangsbescheinigung Datenanforderungen Datenübermittler Dateneigner Zwangsbezugnahme Konsortien Datenteilung

Mehr

Seit etwa 10 Jahren zeichnet es sich ab, dass die Unternehmen durch die europäische

Seit etwa 10 Jahren zeichnet es sich ab, dass die Unternehmen durch die europäische Seite 1 von 7 Ansprechpartner für Rückfragen: Name: Enseling Vorname: Matthias Funktion: Geschäftsleitung Telefon Durchwahl: +49.(0)721.56589-16 Email: matthias.enseling@hartchrom.de Infoservice: Faszination

Mehr

Beantragung einer Zulassung II Format, Inhalte, verfügbare Leitlinien, Hilfestellungen, praktische Vorbereitung

Beantragung einer Zulassung II Format, Inhalte, verfügbare Leitlinien, Hilfestellungen, praktische Vorbereitung 1 Beantragung einer Zulassung II Format, Inhalte, verfügbare Leitlinien, Hilfestellungen, praktische Vorbereitung WKÖ Workshop Die REACH Zulassung in der Praxis 20. November 2014 Dr. Susanne Gfatter Das

Mehr

Anwendertraining REACH EXCEL TOOL

Anwendertraining REACH EXCEL TOOL Anwendertraining REACH EXCEL TOOL 19. März 2013 Ruth MOELLER und Arno BIWER REACH&CLP Helpdesk Luxemburg www.reach.lu - www.clp.lu 3. ANWENDUNG REACH Excel Tool Beispielhafte gemeinsame interaktive Anwendung

Mehr

Leitfaden Erste Schritte REACH

Leitfaden Erste Schritte REACH Leitfaden Erste Schritte REACH Verfasser: Dr. Arndt Böker Stand: 18.09.2008 Dieser Leitfaden richtet sich an alle Lieferanten und Unterlieferanten der BEKO-Unternehmensgruppe, welche dieser Waren zur Verfügung

Mehr

REACH EXCEL TOOL. 19. März 2013. Ruth MOELLER und Arno BIWER REACH&CLP Helpdesk Luxemburg www.reach.lu - www.clp.lu

REACH EXCEL TOOL. 19. März 2013. Ruth MOELLER und Arno BIWER REACH&CLP Helpdesk Luxemburg www.reach.lu - www.clp.lu Anwendertraining REACH EXCEL TOOL 19. März 2013 Ruth MOELLER und Arno BIWER www.reach.lu - www.clp.lu Inhalt 1. REACH in Kürze 2. Warum ein REACH Excel Tool? 3. Anwendung REACH Excel Tool 4. Wo finde ich

Mehr

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Auswertung einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern Heilbronn-Franken, Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe und Ostwürttemberg im Herbst 8

Mehr

6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung

6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen TK Lexikon Arbeitsrecht 6 Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung HI2516431 (1) 1 Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung als Bestandteil der Beurteilung

Mehr

Praxis-Seminar (neu): REACH - Registrierung am 23. - 24. Februar 2016 in Berlin

Praxis-Seminar (neu): REACH - Registrierung am 23. - 24. Februar 2016 in Berlin 24.08.2015 Praxis-Seminar (neu): REACH - Registrierung am 23. - 24. Februar 2016 in Berlin Kurz gesagt: Auf Grund von Firmen-Anfragen und aktuellen Diskussionen zur REACH-Registrierung in der letzten Registrierungsphase

Mehr

Proaktives Risikomanagement im Unternehmen Möglichkeiten & Grenzen

Proaktives Risikomanagement im Unternehmen Möglichkeiten & Grenzen Proaktives Risikomanagement im Unternehmen Möglichkeiten & Grenzen REACH Kongress 2014 01./02.12.2014 Dr. Andrea Paetz Page 1 Dr. Andrea Paetz BAG E&S REACH Kongress 2014 - Proaktives Risikomanagement

Mehr

Schweizer Verordnung über Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln (SR 817.023.21) Zugelassene Stoffe für Verpackungstinten

Schweizer Verordnung über Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln (SR 817.023.21) Zugelassene Stoffe für Verpackungstinten Schweizer Verordnung über Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln (SR 817.023.21) Zugelassene Stoffe für Verpackungstinten Fragen und Antworten Seite 1 von 6 Das Eidgenössische Department des Innern

Mehr

Kommunikation in der Lieferkette

Kommunikation in der Lieferkette Kommunikation in der Lieferkette REACH- Informationsveranstaltung des Landesverbandes der Baden- Württembergischen Industrie 9. Juni 2008, Ostfildern Krysia Klemme, BDI 2 Übersicht Relevante Vorschriften

Mehr

Beschwerde- und Schlichtungsverfahren der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppen

Beschwerde- und Schlichtungsverfahren der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppen Leitfaden PEFC D 3003:2014 Beschwerde- und Schlichtungsverfahren der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppen PEFC Deutschland e.v. Tübinger Str. 15, D-70178 Stuttgart Tel: +49 (0)711 24 840 06, Fax: +49 (0)711

Mehr

Zulassungs- & Beschränkungsdossiers Herausforderungen aus Sicht eines Mitgliedstaates

Zulassungs- & Beschränkungsdossiers Herausforderungen aus Sicht eines Mitgliedstaates Zulassungs- & Beschränkungsdossiers Herausforderungen aus Sicht eines Mitgliedstaates Dr. Aart Rouw Gruppe 4.6 - Gefahrstoffmanagement Inhaltsangabe Aufgaben BAuA Unterschiede der verschiedenen Dossiers

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

Verband der Chemischen Industrie e.v. Chemikaliensicherheit als globale Herausforderung

Verband der Chemischen Industrie e.v. Chemikaliensicherheit als globale Herausforderung Verband der Chemischen Industrie e.v. Chemikaliensicherheit als globale Herausforderung Dr. Michael Lulei 1 International Council of Chemical Associations http://www.icca-chem.org Internationale Organisation

Mehr

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts zum 01.07.2012 BaFin-Workshop 04. und 05.06.2012 Dr. Kerstin Henningsen und Dr. Marcus Assion Überblick Änderung von Schwellenwerten Neuregelungen zum qualifizierten

Mehr

REACH-Verordnung EG 1907/2006 Bedeutung für den Kläranlagenbetrieb

REACH-Verordnung EG 1907/2006 Bedeutung für den Kläranlagenbetrieb REACH-Verordnung EG 1907/2006 Bedeutung für den Kläranlagenbetrieb Gerhard Spatzierer REACH-Verordnung = EU Chemikalienverordnung Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals Gilt

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Stellungnahme des Deutschen Naturschutzrings

Stellungnahme des Deutschen Naturschutzrings Transparenzregister ID no.: 19144592949 39 Marienstraße 19/20 D 10117 Berlin/ Germany fon +49 (0)30 6781775 75 fax +49 (0)30 6781775 80 Kontaktperson: Markus Steigenberger email markus.steigenberger@dnr.de

Mehr

REACH-Newsletter der WKÖ

REACH-Newsletter der WKÖ REACH-Newsletter der WKÖ Sehr geehrte REACH-Interessierte! Der REACH-NEWSLETTER enthält wichtige und aktuelle Neuigkeiten zum Thema REACH. Die Aussendung des Newsletters erfolgt in unregelmäßigen Abständen.

Mehr

Sichere und gesunde Unternehmen

Sichere und gesunde Unternehmen Sichere und gesunde Unternehmen Prämiensystem 2008 bis 2010 Sichere und gesunde Unternehmen Prämiensystem 2008 bis 2010 1. Grundlagen Das Prämiensystem wurde erstmalig im Jahr 2008 basierend auf 162 Abs.

Mehr

Schriftliche Vordiplomprüfung Betriebsökonomie FH Serie C

Schriftliche Vordiplomprüfung Betriebsökonomie FH Serie C Schriftliche Vordiplomprüfung Betriebsökonomie FH Serie C Fach: Zeit: Volkswirtschaftslehre - Teil Mikroökonomie - 60 Minuten Punkte: 34 Name, Vorname: Studiengang / evtl. Klasse: Erster Prüfungsversuch

Mehr

Factsheet Die wichtigsten Erkenntnisse der CEPS-Studie zu den kumulativen Kosten von EU-Richtlinien

Factsheet Die wichtigsten Erkenntnisse der CEPS-Studie zu den kumulativen Kosten von EU-Richtlinien 6. November 2013 Factsheet Die wichtigsten Erkenntnisse der CEPS-Studie zu den kumulativen Kosten von EU-Richtlinien In diesem Dokument sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie zu den kumulativen

Mehr

Reduzierung von psychischen Belastungen. Erfahrungen aus der betrieblichen Umsetzung

Reduzierung von psychischen Belastungen. Erfahrungen aus der betrieblichen Umsetzung Reduzierung von psychischen Belastungen. Erfahrungen aus der betrieblichen Umsetzung Arbeitsschutztag 2013 Neue Impulse im Arbeitsschutz durch die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie GDA (20. November

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

> Managementsystem für Qualität, Umwelt und Energie

> Managementsystem für Qualität, Umwelt und Energie > Managementsystem für Qualität, Umwelt und Energie Unternehmenspolitik der Papierfabrik Scheufelen Über 155 Jahre Leidenschaft für Papier Die Papierfabrik Scheufelen blickt auf über 155 Jahre Tradition

Mehr

Information Security Policy für Geschäftspartner

Information Security Policy für Geschäftspartner safe data, great business. Information Security Policy für Geschäftspartner Raiffeisen Informatik Center Steiermark Raiffeisen Rechenzentrum Dokument Eigentümer Version 1.3 Versionsdatum 22.08.2013 Status

Mehr

Dokumentation World Café Innovationskonzepte für ein nachhaltiges Landmanagement

Dokumentation World Café Innovationskonzepte für ein nachhaltiges Landmanagement Auftaktveranstaltung, 14. und 15. April 2015, Bonn Dokumentation World Café Innovationskonzepte für ein nachhaltiges Landmanagement Das World Café ist eine Methode, um eine Vielzahl an Tagungsteilnehmer*innen

Mehr

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss STELLUNGNAHME

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss STELLUNGNAHME Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss NAT/506 "Produktion und Kennzeichnung von Bio- Erzeugnissen" Brüssel, den 4. Mai 2011 STELLUNGNAHME des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses zu

Mehr

Bekanntmachung der Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes

Bekanntmachung der Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes 2538 Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 41, ausgegeben zu Bonn am 26. Juli 2013 Bekanntmachung der Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes Vom 17. Juli 2013 Auf Grund des Artikels 2

Mehr

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen

BME-Verhaltensrichtlinie. Code of Conduct. Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen 2 BME-Verhaltensrichtlinie Code of Conduct Erläuterungen BME-Verhaltensrichtlinie (Code of Conduct) Der BME und seine Mitglieder erkennen ihre soziale

Mehr

Verbraucherschutzmaßnahmen aus Sicht der kosmetischen Industrie. Birgit Huber BfR-Forum Verbraucherschutz 3. und 4. März 2008

Verbraucherschutzmaßnahmen aus Sicht der kosmetischen Industrie. Birgit Huber BfR-Forum Verbraucherschutz 3. und 4. März 2008 Verbraucherschutzmaßnahmen aus Sicht der kosmetischen Industrie Birgit Huber BfR-Forum Verbraucherschutz 3. und 4. März 2008 Gesetzliche Vorgaben Produkte im Markt müssen den gesetzlichen Anforderungen

Mehr

REACH in der Praxis: 5. Fachworkshop - Kommunikation in der Lieferkette-

REACH in der Praxis: 5. Fachworkshop - Kommunikation in der Lieferkette- REACH in der Praxis: 5. Fachworkshop - Kommunikation in der Lieferkette- Rolle und Fragen eines mittelständischen Formulierers Berlin, 13.12.12 Lehmann & Voss & Co. KG Jana Bewersdorff, Sicherheit und

Mehr

CONFIDENCE IN TEXTILES MySTeP FRAGEN & ANTWORTEN

CONFIDENCE IN TEXTILES MySTeP FRAGEN & ANTWORTEN CONFIDENCE IN TEXTILES FRAGEN & ANTWORTEN by OEKO-TEX ÜBERSICHT ZU CONFIDENCE IN TEXTILES by OEKO-TEX ist eine Datenbank zur Verwaltung und Bewertung Ihrer Lieferanten entlang der textilen Wertschöpfungskette.

Mehr

DAS ERWEITERTE SICHERHEITSDATENBLATT: RECHTSGRUNDLAGEN, ERSTELLUNG UND ANWENDUNG

DAS ERWEITERTE SICHERHEITSDATENBLATT: RECHTSGRUNDLAGEN, ERSTELLUNG UND ANWENDUNG DAS ERWEITERTE SICHERHEITSDATENBLATT: RECHTSGRUNDLAGEN, ERSTELLUNG UND ANWENDUNG Christian Eppelsheim, Wacker Chemie AG CREATING TOMORROW'S SOLUTIONS INHALTSÜBERSICHT Stoffsicherheitsbeurteilung und Stoffsicherheitsbericht

Mehr

Coaching-Projekt: Organisationsoptimierung und Burn-out-Prävention

Coaching-Projekt: Organisationsoptimierung und Burn-out-Prävention Coaching-Projekt: Organisationsoptimierung und Burn-out-Prävention Ziel des Coaching-Projekts: Der Druck sowohl auf Firmen als auch auf den einzelnen Mitarbeiter ist heute extrem hoch. Scheinbar ohne Vorwarnung

Mehr

STEHEN SIE ZU IHRER VORBILDFUNKTION! MACHEN SIE AUCH PERSÖNLICHE BELANGE ZUM THEMA IN MITARBEITERGESPRÄCHEN!

STEHEN SIE ZU IHRER VORBILDFUNKTION! MACHEN SIE AUCH PERSÖNLICHE BELANGE ZUM THEMA IN MITARBEITERGESPRÄCHEN! BEACHTEN SIE DIE UNTERSCHIEDLICHEN BEDÜRFNISSE IHRER MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind individuelle Persönlichkeiten, die sich in unterschiedlichen Lebens- und Berufsphasen

Mehr

BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT

BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 13.7.2015 COM(2015) 335 final BERICHT DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DEN RAT Jahresbericht 2014 über die Umsetzung der Initiative EU-Freiwillige für

Mehr

Was bedeutet für uns grün?

Was bedeutet für uns grün? reen Was bedeutet für uns grün? Grüne Chemie bezeichnet chemische Produkte und Verfahren, die dazu dienen, Umweltverschmutzung zu verringern oder ganz zu vermeiden. Einen weltweiten Industriestandard zur

Mehr

Das aktuelle Urteil des EUGH schafft Rechtssicherheit

Das aktuelle Urteil des EUGH schafft Rechtssicherheit SVHC in Erzeugnissen Das aktuelle Urteil des EUGH schafft Rechtssicherheit Ökopol Institut für Ökologie und Politik, Dr. Olaf Wirth Hamburg Handelskammer, 15. April 2016 der Auslöser REACH Artikel 7 und

Mehr

Transfers und Informationen im Blickpunkt

Transfers und Informationen im Blickpunkt Innovation Umwelt Transfers und Informationen im Blickpunkt Ohne Forschung und Entwicklung würde die Region Köln im nationalen und internationalen Wettbewerb bald verblassen. Die Förderung der Innovationsfähigkeit

Mehr

Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n)

Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n) Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n) Vertrag über Dienstleistungen einer/eines externen Datenschutzbeauftragten nach 4f Bundesdatenschutzgesetz -"BDSG"- zwischen vertreten

Mehr

SCC DOKUMENT 023 SCP-CHECKLISTE (SICHERHEITS CERTIFIKAT PERSONALDIENSTLEISTER)

SCC DOKUMENT 023 SCP-CHECKLISTE (SICHERHEITS CERTIFIKAT PERSONALDIENSTLEISTER) SCC DOKUMENT 023 SCP-CHECKLISTE (SICHERHEITS CERTIFIKAT PERSONALDIENSTLEISTER) CHECKLISTE ZUR BEURTEILUNG DES SGU- MANAGEMENTSYSTEMS VON PERSONALDIENSTLEISTERN KOMMENTARE UND INTERPRETATIONSHILFEN AUF

Mehr

Auf der nächsten Sitzung der Schulkonferenz müssen beide Protokolle durch die Schulkonferenz genehmigt werden.

Auf der nächsten Sitzung der Schulkonferenz müssen beide Protokolle durch die Schulkonferenz genehmigt werden. Protokoll der Schulkonferenz 08.11.2006 Anwesende: Herr Umlauf (EV GS) Frau Borowy, Frau Przybill (EV Sek I), Herr Pahl (Vorstand), Herr Beese (Förderverein) Nora Jensen (SV, 7/8 D), Silke Hingst (SV,

Mehr

Einführung in die sozioökonomische. (SEA) unter REACH. Philipp Hennig Gruppe 5.2 Chemikalienbewertung und Risikomanagement

Einführung in die sozioökonomische. (SEA) unter REACH. Philipp Hennig Gruppe 5.2 Chemikalienbewertung und Risikomanagement Einführung in die sozioökonomische Analyse (SEA) unter REACH Philipp Hennig Gruppe 5.2 Chemikalienbewertung und Risikomanagement Das «A» in REACH Dortmund, Inhaltsangabe Grundlagen der SEA Einordnung Funktion

Mehr

Axel Hahn und Kathrin Begemann

Axel Hahn und Kathrin Begemann BUNDESINSTITUT FÜR RISIKOBEWERTUNG 1 Jahr neues Chemikaliengesetz eine erste Bilanz Notfall!!! Bereitstellung von Rezepturen für Notfallauskünfte Axel Hahn und Kathrin Begemann Unfälle im Haushalt / Arbeitplatz

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie des Südtiroler Landtages

Mehr

vom 2. Juli 1987 über den Schutz der Bezeichnung der Milch und Milcherzeugnisse bei ihrer Vermarktung (ABl. L 182 vom 3.7.1987, S.

vom 2. Juli 1987 über den Schutz der Bezeichnung der Milch und Milcherzeugnisse bei ihrer Vermarktung (ABl. L 182 vom 3.7.1987, S. 1987R1898 DE 01.01.1988 001.001 1 Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen "B VERORDNUNG (EWG) Nr. 1898/87 DES

Mehr

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei der Gefährdung

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei der Gefährdung Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.v. DV 38/07 AF VII 19. Dezember 2007 Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei

Mehr

EUROPÄISCHES PARLAMENT

EUROPÄISCHES PARLAMENT EUROPÄISCHES PARLAMENT 2004 Petitionsausschuss 2009 17.12.2009 MITTEILUNG AN DIE MITGLIER Betrifft: Petition 0230/2006 eingereicht von Michael Reichart, österreichischer Staatsangehörigkeit, betreffend

Mehr

NanoDialog Chancen und Risiken von Nanomaterialien. Dr. habil. Uwe Lahl Ministerialdirektor im BMU

NanoDialog Chancen und Risiken von Nanomaterialien. Dr. habil. Uwe Lahl Ministerialdirektor im BMU NanoDialog Chancen und Risiken von Nanomaterialien Dr. habil. Uwe Lahl Ministerialdirektor im BMU Ziel des BMU: Schutz von Umwelt und Gesundheit Möglichen Gefährdungen für Umwelt und Gesundheit vorbeugen,

Mehr

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule

Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Konzept zur Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe an der Heinrich-Lübke-Schule Im Folgenden sind immer sowohl Schüler als auch Schülerinnen oder Lehrer und Lehrerinnen angesprochen, zur

Mehr

Branchenlösung. Gefahrstoff-Kommunikation in der Lieferkette am Bau

Branchenlösung. Gefahrstoff-Kommunikation in der Lieferkette am Bau Branchenlösung Gefahrstoff-Kommunikation in der Lieferkette am Bau Die Umsetzung der Anforderungen aus den europäischen Chemikalien-Verordnungen REACH und CLP sowie dem nationalen Gefahrstoffrecht in die

Mehr

KOOPERATIONSVEREINBARUNG

KOOPERATIONSVEREINBARUNG KOOPERATIONSVEREINBARUNG ÖFFENTLICH-RECHTLICHER VERTRAG ZWISCHEN DER LANDESHAUPTSTADT ERFURT UND DER INTERNATIONALEN HOCHSCHULE BAD HONNEF BONN STUDIENORT ERFURT Landeshauptstadt Erfurt vertreten durch

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014. des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014. des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Auswirkungen des Dienstleistungsabkommens TiSA auf

Mehr

Compliance-Leitlinie

Compliance-Leitlinie Compliance-Leitlinie Verhaltenshinweise und -anweisungen des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.v. (BRV), Bonn Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.v. (BRV) Franz-Lohe-Straße

Mehr

Vergleich 130a SGV V alt vs neu

Vergleich 130a SGV V alt vs neu In der folgenden Gegenüberstellung finden Sie in der linken Spalte den alten Text des 130a SGB V und in der rechten Spalte den neuen Text des 130a SGB V, der ab dem 1.8.2010 in Kraft tritt. Die Änderungen

Mehr

3. Tagung des Fachausschusses für technische Fragen

3. Tagung des Fachausschusses für technische Fragen OTIF ORGANISATION INTERGOUVERNEMENTALE POUR LES TRANSPORTS INTERNATIONAUX FERROVIAIRES ZWISCHENSTAATLICHE ORGANISATION FÜR DEN INTERNATIONALEN EISENBAHNVERKEHR INTERGOVERNMENTAL ORGANISATION FOR INTER-

Mehr