Virtueller Hausrundgang mit dem cinemizer OLED Neue Perspektiven für das Handwerk CeBIT 2013: Shareconomy

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Virtueller Hausrundgang mit dem cinemizer OLED Neue Perspektiven für das Handwerk www.zeiss.de/cinemizer. CeBIT 2013: Shareconomy"

Transkript

1 März/April Jahrgang CV Computern-Verlags GmbH Postfach München h t t p : / / w w w. h a n d w e r k e. d e B ISSN f a c h m a g a z i n f ü r b a u h a u p t - u n d b a u n e b e n g e w e r b e HANDWERKE.DE Virtueller Hausrundgang mit dem cinemizer OLED Neue Perspektiven für das Handwerk 360 h a n dwerke.de ESM + Basel III: Maastricht vs. Haftungsunion Basel III: Sinnvoll oder ausufernde Bürokratie? Beteiligungen: Mehr Kapital für Betriebe Neue Energien: Effizienz schafft neue Aufträge s pecial CeBIT 2013: Shareconomy h a r dwa r e Test: Smart-TV mit ultra-mattem Display Test: WLAN-Kamera als Beobachtungshilfe s o f t wa r e ISH Produkt-Neuheiten I M T E S T : Neue Infrarot- Kameras

2 I n h a l t hausmitteilung 4 Gut zu wissen Ihre SMB-Kunden erwarten von Ihnen einen zuverlässigen Schutz ihrer Ressourcen. Mit G Data SmallBusiness Security bieten Sie ihnen für Computer im Unternehmen len Schutz für professionel- Arbeitsplätze. Ob im Netz oder nicht - SmallBusiness Security bietet Ihren Kunden immer umfassende Sicherheit bei einfachster Administration. Informieren Sie sich über die neue Sicherheitslösung vom Security-Spezialisten G Data! Die neue G Data SmallBusiness Security: Kleine Unternehmen passgenau schützen. G Data. Security Made in Germany. Berufliche Bildung Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zum neuen Meisterbonus : Mit dem Meisterbonus stärken wir die berufliche Weiterbildung Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil betonte anläßlich seines Besuchs der Internationalen Handwerksmesse in München, wie wichtig der im Kabinett beschlossene Meisterbonus für die Zukunft des Handwerks sei. Eine große Herausforderung für das Handwerk ist es, Fachkräfte zu gewinnen und zu sichern. Mit dem Meisterbonus schaffen wir einen Anreiz für Gesellen, sich beruflich weiterzubilden. Wir erleichtern folglich den Schritt zum Meister und machen dadurch den Handwerksberuf noch attraktiver. Der Meisterbrief bietet einen echten Aufstieg. Er führt zielstrebig in die Selbständigkeit und in verantwortungsvolle Positionen, unterstrich Zeil. Mit dem Meisterbonus erhalten ab dem 1. September 2013 erfolgreiche Absolventen der beruflichen Weiterbildung zum Meister oder zu einem gleichgestellten Abschluß Euro an die Hand. Damit wollen wir all diejenigen, die bereit sind, sich fortzubilden, belohnen und gezielt finanziell entlasten. Allein im IHK- und Handwerksbereich meines Hauses rechnen wir mit jährlich fast Berechtigten. Nach der Entscheidung, die Studienbeiträge in Bayern abzuschaffen, war es folgerichtig, auch etwas für die Meisterabsolventen oder gleichgestellte Abschlüsse zu tun. Denn für uns ist schon immer berufliche und akademische Bildung gleichwertig, erklärte Zeil. Für den Meisterbonus werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums im aktuellen Doppelhaushalt nachträglich rund 27 Millionen Euro eingestellt. Derzeit erarbeitet das Bayerische Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den beteiligten Ressorts die Förderbedingungen und -Modalitäten. Hierfür werden auch die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern eingebunden. Dabei soll konkretisiert werden, wer die Berechtigten für den Meisterbonus sind und welche Stellen die mit der neuen Förderung verbundenen Aufgaben der Umsetzung und des Vollzugs übernehmen werden Internet Special Hardware Software Titelbild/Anzeige Carl Zeiss AG Carl-Zeiss-Straße Oberkochen Virtuelle Gebäuderundgänge mit Hilfe der 3D-Multimediabrille cinemizer OLED von Carl Zeiss eröffnen im Handwerk vollkommen neue Einsatzmöglichkeiten. Ein in die Brille integrierter Headtracker erfasst dabei automatisch die Kopfbewegungen und setzt sie in entsprechende Computerbefehle zur Bewegungsanimation um. (Siehe auch Seite 4/5) Handwerke.de Internet: Schnelle Zugänge Akkus: Batteriebänke für unterwegs Bundesrat: Trinkwasserversorgung Office 2013: Lizenz jetzt übertragbar 4 ESM und Basel III: Maastricht-Welt vs. Haftungsunion 5 Basel III: Sinnvolle Reform oder ausufernde Bürokratie? 7 Beteiligungen mit Bedacht wählen: Kapital als Wachstumstreiber 8 Beteiligungen: Kapital für kleine und mittlere Unternehmen 9 Für grössere Sprünge: Finanzierung mit stiller Beteiligung 11 Neue Energien: Neue Aufträge und effizientere Maschinen 14 Schnelle Netze (32): Breitbandausbau mit Stromversorger 16 CeBIT 2013: Shareconomy 18 Test Philips 46PFL9707: Ultra-mattes Display 22 Test WLAN-Kamera Somikon AC-640 wifi: Winzige Beobachtungshilfe 23 News: Nutzfahrzeuge im Handwerk 24 Test Flir i3, i5, i7: Infrarot-Kameras to go 26 ISH 2013 (1): Branchentreff für HKLS 29 Impressum 11 3

3 G Handwerke.de u t z u w i s s e n Handwerke.de Internet Schnelle Zugänge unverzichtbar... Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch sieht die Kombination intelligenter Stromnetze und leistungsfähiger Datenverbindungen als Basis-Infrastruktur für Innovation startete das Projekt Mehr Breitband in Hessen (www.breitband-in-hessen. de). Die Landesregierung strebe nun an, bis 2014 für min. 75% der hessischen Haushalte Internetverbindungen mit Übertragungsraten von min. 50 Mbit/s nutzbar zu machen. Eine verläßliche digitale Infrastruktur verlange eine zuverlässige Stromversorgung, sagte Saebisch. Akku unterwegs Tragbare Batteriebänke PNY Technologies, Hersteller von Speicher-, Upgrade- und Grafiklösungen, stellt seine neuen PowerPacks vor: Tragbare Batteriebänke für mobile Geräte, mit Ladekapazitäten von 7800 mah, 5200 mah und 2600 mah. Mit den Power- Packs (www.pny.com) für die Jackentasche lassen sich Smartphones und Tablets unterwegs laden. Sie eignen sich für alle digitalen Geräte, die über einen USB-Anschluß verfügen, wie Apple-, Android-, Windowsund BlackBerry-Geräte. Alle Modelle verfügen über einen An-/Aus-Schalter und eine digitale Anzeige, wieviel Ladeleistung das PowerPack noch hat. Das Gerät für eine weitere Ladung kostet laut UVP 29,99 Euro. Messen T e r m i n e (Auswahl) Hannover, Hannover Messe Leipzig, AMICOM - Navigation u.a Stuttgart, HAUS / HOLZ / ENERGIE Freiburg, Gebäude.Energie. Technik München, bauma - Baumaschinenmesse Berlin, SolarEnergy Köln, EcoBau Live Stuttgart, MAINTENANCE - Instandhaltung Hannover, Handwerk, Holz & mehr Hannover, LIGNA Nürnberg, Sensor + Test - Meßtechnik (ohne Gewähr) Bundesrat Trinkwasserversorgung in kommunale Hand! Der Bundesrat hat erneut kritisch zu einem Vorschlag der Europäischen Kommission Stellung genommen, der erstmals europäische Regelungen für die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen einführen soll. Die Länder bekräftigten ihre Forderung, die Bereiche Elektrizität, Gasnetze, Abwasserbehandlung sowie insbesondere die Trinkwasserversorgung aus dem Anwendungsbereich der vorgesehenen Richtlinie auszunehmen. Sie machten hierbei deutlich, daß sie der Erhaltung der bisherigen Strukturen der Trinkwasserversorgung in kommunaler Verantwortung erhebliche Bedeutung beimessen. Die notwendige Gewährleistung einer sicheren, qualitativ hochwertigen und gesundheitlich unbedenklichen Wasserversorgung verbiete es, Wasser zur freien Handelsware zu machen. Office 2013 Lizenz jetzt übertragbar Laut Microsoft (www.blogs. office.com) sind u.a. die Office Suiten Home and Business 2013 und Professional 2013 sowie die Einzelanwendungen übertragbar. Die Lizenzbedingungen wurden angepaßt, sodaß sich die Versionen auch auf einen neuen PC übertragen lassen, wenn z.b. der alte Computer defekt ist und die Lizenz auf diesem Computer nicht mehr zur Verfügung steht. Zum Titelbild cinemizer OLED von Carl Zeiss: Faszinierende Aussichten Schon jetzt eröffnet die 120 Gramm leichte Multimediabrille cinemizer OLED von Carl Zeiss vielfältige Profi-Einsätze. Die Brille ersetzt einen 40 Zoll Bildschirm man fühlt sich wie in einem privaten Kino. Ihre lichtstarken OLED-Displays mit je Pixel sorgen für kräftige Farben, echtes Schwarz und hohen Kontrast. Die integrierte Optik für eine Pupillendistanz zwischen 59 und 69 mm bietet für jedes Auge getrennt eine Sehanpassung zwischen -5 und +2 Dioptrien. Simuliert wird ein 40-Zoll-16:9-Bildschirm in zwei Metern Entfernung. Das Betrachten von 3D-Inhalten ist ebenso möglich. Die durch die Videobrille erreichte Abschirmung des Umgebungslichts sorgt selbst bei prallem Sonnenschein für hohe Brillanz. Dadurch kann sich ein Installateur auch bei Tageslicht voll auf das Bild seiner Endoskopkamera zur Schadstellenbegutachtung konzentrieren. ipad-videos mit speziellen Einbau- oder Reparaturanweisungen lassen sich nun auch im Hochsommer uneingeschränkt studieren. Und mit einem Microdrone-Fluggerät (Quadrokopter) nebst Funk-Videokamera kann ein Dachdecker oder ein Spengler Gebäudeschäden sichten, ohne mühsam herumzuturnen. Je nach Videoeingang reicht der Akku für bis zu sechs Betriebsstunden. Die 3D-fähige HDMI-Schnittstelle ermöglicht sogar den Genuss von dreidimensionalen Bluray- Filmen und PC-Animationen. Und für passenden Sound mit kräftigen Bässen sorgen zwei an den Brillenbügeln baumelnde Headset-Ohrstöpsel. Jetzt hat Carl Zeiss die Möglichkeiten der seit Herbst erhältlichen Multimediabrille noch deutlich erweitert. Mit dem ab April lieferbaren Headtracker lassen sich Kopfbewegungen unmittelbar in Computer-Steuerbefehle umsetzen. So können dreidimensional animierte Räume direkt per Kopfdrehung und Kopfneigung erkundet werden. Je nach Anwendung kann ein zusätzlicher Joystick zudem virtuelle Gebäuderundgänge eröffnen. Die cinemizer OLED mit Headtracker bringt also auch im Handwerk vollkommen neue Anwendungen so kann etwa ein Installateur den virtuellen Ausflug ins neue Badezimmer anbieten und ein Dachdecker die verschiedenen Einbaumöglichkeiten von Gauben und Dachflächenfenstern bereits in der Planungsphase hautnah visualisieren. Haben Sie eine gute Idee für ein pfiffiges cinemizer-pilotprojekt im Bereich Handwerk? Dann melden Sie sich doch bitte ganz einfach unter zeiss.de Mehr Informationen: A ls Gastgeber einer Veranstaltung des Wirtschaftsbeirats Bayern in München hat Alois Müller (59), Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Bayern, sich jüngst ausführlich vor etwa 150 Teilnehmern zur Finanz- und Schuldenkrise sowie den Auswirkungen künftiger regulatorischer Anforderungen auf die Mittelstandsfinanzierung geäußert. Wie eine Regulierung des Finanzmarkts aussehen sollte und welcher Zeitplan für Basel III geplant ist, hat er im Folgenden beantwortet von Elke Neureuther Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für dieses Jahr ein? Das schwache Schlußquartal des letzten Jahres verdeutlicht, daß Deutschland keine Insel der Glückseligkeit ist. Die Wirtschaftsleistung ist im Schlußquartal um 0,6% gegenüber dem Vorquartal zurückgegangen. Die Turbulenzen um uns herum machen auch unserer Wirtschaft zu schaffen. Allerdings haben sich die Stimmungsindikatoren zuletzt wieder aufgehellt. Das spricht dafür, daß die Wachstumsdelle auf das vierte Quartal beschränkt bleibt und sich die deutsche Wirtschaft schrittweise wieder belebt. Laut Prognose der Bundesbank wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um knapp einen halben Prozentpunkt zulegen könnte das BIP wieder um fast zwei Prozent steigen. Eine entscheidende Annahme dieser Prognose ist aber, daß es keine weitere Eskalation der Krise gibt. Ist die momentan verbesserte Lage an den Finanzmärkten langfristig und sind die grundlegenden Probleme, die zur Krise geführt haben, beseitigt? Seit einigen Monaten ist die Lage an den Finanzmärkten in der Tat von einer spürbaren Entspannung geprägt. Dies zeigt sich etwa an nachgebenden Zinsaufschlägen bei Staatsanleihen der Peripheriestaaten oder an der Kursentwicklung an den Aktienmärkten. Auch wenn dies positiv zu werten ist, sollten wir uns jetzt nicht der Illusion hingeben, die Krise sei nachhaltig gelöst. Um es mit einem Bild auszudrücken: Der Patient Finanzmarkt konnte dank umfassender fiebersenkender und schmerzlindernder Medikamente stabilisiert werden. Die lindernden Medikamente sind zum einen die Finanzhilfen an die Problemländer am Rande des Euro-Währungsraums. Zum anderen haben aber auch die Notenbanken starke Medikamente verabreicht. Besonders wirksam war in dieser Hinsicht die Ankündigung der EZB, unter bestimmten Bedingungen einen unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen vorzunehmen. Wie im wahren Leben sind mit der umfassenden Medikation die eigentlichen Ursachen der Krankheit freilich nicht beseitigt. Die Reaktionen auf den Wahlausgang in Italien haben uns die nach wie vor labile Gesamtsituation in Europa wieder deutlich vor Augen geführt. Welche Lösung für die Finanz- und Staatsschuldenkrise sehen Sie? ESM und Basel III: Wir stehen derzeit mit einem Bein in der Maastricht-Welt und mit dem anderen in einer Haftungsunion Alois Müller, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Bayern Bild: Dt. Bundesbank, Hauptverwaltung Bayern In einigen Mitgliedsstaaten der Währungsunion gab es jahrelange, hausgemachte Fehlentwicklungen, mit der Folge einer zu hohen öffentlichen und zum Teil auch privaten Verschuldung und eines Verlusts an Wettbewerbsfähigkeit. Diese Fehlentwicklungen sind in der Krise deutlich zu Tage getreten und müssen nun über Anpassungsprozesse Schritt für Schritt wieder korrigiert werden. Nur so kann das Vertrauen zurückgewonnen werden, das in den letzten Jahren verlorengegangen ist. Hier gibt es erste Erfolge zum Beispiel in Irland die uns ermutigen sollten. Entscheidend ist, daß die Länder nicht auf halber Strecke stehenbleiben, sondern den eingeschlagenen Reformkurs entschlossen weitergehen. Neben dem skizzierten nationalen Handlungsbedarf gibt es aber auch an anderer Stelle wichtige Fragen zu beantworten: Es muß dringend Klarheit über den zukünftigen institutionellen Rahmen der Währungsunion geschaffen werden. Die Lösung der Staatsschuldenkrise liegt also im Kern bei der Politik. Die Geldpolitik kann die Krise 4 5

4 Handwerke.de ESM und Basel III Maastricht-Welt vs. Haftungsunion hingegen nicht lösen; sie kann allenfalls Zeit erkaufen. Welchen institutionellen Rahmen können Sie sich für die Währungsunion in Zukunft vorstellen? Haftung und Kontrolle müssen in der Währungsunion wieder stärker in Einklang gebracht werden. Der Maastricht- Rahmen gilt zwar de jure weiter Alois Müller, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Bayern, bei seinem Vortrag vor etwa 150 Mitgliedern des Wirtschaftsbeirats Bayern in München Bild: Wirtschaftsbeirat Bayern fort, wird aber anders ausgelegt als vor zwei Jahrzehnten vereinbart. Insbesondere wurden in der Krise beträchtliche Haftungsrisiken vergemeinschaftet, ohne daß diesen entsprechende Eingriffs- und Kontrollrechte gegenüberstehen. Aus Sicht der Bundesbank gibt es zwei Möglichkeiten, das Fundament der Währungsunion zu härten: Entweder wir stärken wieder die Haftung und Eigenverantwortung der Mitgliedsstaaten im Sinne einer Rückkehr zu Maastricht. Oder wir unternehmen einen tieferen Integrationsschritt in Richtung einer Fiskalunion, bei dem die Übernahme von Haftung möglich ist, wenn zuvor wirksame Eingriffs- und Kontrollrechte für Brüssel geschaffen wurden. Im Moment ist nicht klar, in welche dieser beiden Richtungen sich die europäische Politik bewegt. Wir stehen derzeit mit einem Bein in der Maastricht-Welt und mit dem anderen in einer Haftungsunion. Auf Dauer ist ein solcher Spagat schmerzhaft und ungesund und könnte im Extremfall sogar zum Sprengsatz der Union werden. Wie ist aus Sicht der Deutschen Bundesbank die beschlossene europäische Bankenaufsicht zu bewerten? Die Bundesbank begrüßt im Grundsatz eine starke und wirksame europäische Bankenaufsicht als sinnvolle Ergänzung der Währungsunion, die der Finanzmarktintegration Rechnung trägt und ein wichtiges Instrument zur Herstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen darstellt. Eine europäische Bankenaufsicht kann richtig aufgesetzt entscheidend dabei helfen, den Teufelskreis von Banken- und Staatenrisiken zu durchbrechen. Insbesondere zwei Dinge sind aber aus unserer Sicht Die Bundesbank begrüßt im Grundsatz eine starke und wirksame europäische Bankenaufsicht als sinnvolle Ergänzung der Währungsunion noch nicht befriedigend gelöst. So ist noch nicht überzeugend geklärt, wie bei der EZB die ja bekanntlich für die gemeinsame Aufsicht zuständig sein wird ein möglicher Interessenskonflikt zwischen Bankenaufsicht und Geldpolitik verhindert werden kann. Denn das Ziel Preisstabilität kann in Konflikt mit der Verantwortung für die Banken kommen, da billiger Zentralbankkredit den Banken hilft, aber Inflationsrisiken birgt. Zum anderen muß vermieden werden, daß nationale Risiken quasi durch die Hintertür einer Bankenunion vergemeinschaftet werden. Denn n a c h S c h a f - fung einer e u r o p ä - i s c h e n Bankena u f s i c h t sollen Banken künftig direkt Mittel aus dem Rettungsfonds ESM erhalten können. Noch ist unklar, wie mit den Altlasten in den Bankbilanzen umzugehen ist. Aus Sicht der Bundesbank läßt sich eine Risikovergemeinschaftung nur für die Zukunft legitimieren, nicht aber für Verluste, die im bisherigen nationalen Aufsichtsrahmen aufgetreten sind. Welche Änderungen ergeben sich durch Basel III für die Banken? Unter dem Eindruck der tiefgreifenden Finanz- und Wirtschaftskrise haben die G20-Staaten eine umfangreiche Agenda zur Reform der Finanzmarktregulierung verabschiedet. Die angestrebten Reformen sollen das Finanzsystem als Ganzes widerstandsfähiger machen. In der Zwischenzeit hat sich der Baseler Ausschuß für Bankenaufsicht auf Empfehlungen für neue und erweiterte Regeln verständigt ( Basel III ), die gegenwärtig in unmittelbar geltende EU-Rechtsvorschriften gegossen werden. Neben neuen Vorschriften zur Liquiditätsvorsorge soll Basel III vor allem zu einer Erhöhung von Quantität und Qualität des Eigenkapitals Haftung und Kontrolle müssen in der Währungsunion wieder stärker in Einklang gebracht werden. führen. Zukünftig sollen die Banken ihre risikogewichteten Aktiva mit mehr Eigenkapital unterlegen, welches zudem Verluste besser auffangen soll als bisher. Wird es durch Basel III für Betriebe in Zukunft schwieriger, an Kredite zukommen? M i t d e r n a - h e n d e n U m s e t - zung von Basel III wird zunehmend die Sorge geäußert, daß sich zu strenge Anforderungen an die Banken nachteilig auf die Kreditversorgung der Wirtschaft und insbesondere des Mittelstands auswirken könnten. Das glaube ich nicht. Zwar resultiert per Saldo für die Kreditinstitute in Deutschland aus Basel III ein Mehrbedarf an Kapital. Dieser kann aber unterschiedlich gedeckt werden. Ich denke, daß dies zum größten Teil über die Thesaurierung von Gewinnen erfolgen wird. Hierbei gilt, daß Kreditinstitute mit Schwerpunkt auf der Kreditversorgung des Mittelstands und der privaten Haushalte liegt, von den Neuregelungen ohnehin weniger betroffen sind als große, international tätige Institute. So erfüllen die Sparkassen und Kreditgenossenschaften als klassische Mittelstandsbanken die künftig einzuhaltenden Kapitalanforderungen bereits heute im Mittel gut. Schließlich verliert Basel III an Schrecken, wenn man sich die vereinbarten großzügigen Übergangsfristen vor Augen führt: Die Regelungen treten 2019, manche Vorgaben sogar erst 2022 vollständig in Kraft. Die Anpassung ist also, wenn man so will, in homöopathischen Dosen möglich. Mit dieser zugespitzten Frage beschäftigen sich seit geraumer Zeit nicht nur die unmittelbar betroffenen Kreditinstitute, sondern auch kleinere und mittelständische Unternehmen. Die Meinungen zu diesem Reformwerk gehen, wie dies bei einer komplexen Materie häufig festzustellen ist, auseinander. Vergegenwärtigen wir uns zunächst den Sachstand von Walter Obinger Der Baseler Ausschuß für Bankenaufsicht hat bereits im Dezember 2010 neue Eigenkapital- und Liquiditätsregeln für Kreditinstitute (Basel III) verabschiedet. Die international abgestimmten Neuregelungen sollen dazu dienen, das Finanzsystem nach den Erfahrungen der Finanzmarktkrise insgesamt zu stärken. Die neuen Regelungen müssen, um verbindlich zu werden, auf EU-Ebene in eine Richtlinie oder in eine Verordnung transformiert werden. Beim Baseler Ausschuß handelt es sich um ein international besetztes Gremium aus insgesamt 27 Ländern, unter ihnen neun europäische. Daß sich in diesem Ausschuß kein oder nur wenig Verständnis für in Deutschland seit vielen Jahren bewährte Strukturen der Kreditwirtschaft entwickeln konnte, verwundert nicht. Vielmehr ist eine eher angloamerikanisch geprägte Betrachtungsweise zu erkennen. Dies wird auch dadurch deutlich, daß die Regelungen von Basel III an sich für international tätige Großbanken und deren Geschäftsmodelle konzipiert sind. Regionale Kreditinstitute sind ganz anders als Großbanken Jedoch wäre eine Differenzierung der Regelungen je nach dem Geschäftsmodell, der Größe und des systemischen Risikos notwendig und sachgerecht. Denn die Geschäftsmodelle und die daraus entstehenden Risiken z.b. regional tätiger Kreditinstitute sind mit denen international tätiger Großbanken überhaupt nicht vergleichbar, weil völlig unterschiedlich. Die konsequente Forderung muß daher lauten: Gleiche Risiken müssen gleich, ungleiche Risiken aber ungleich behandelt werden. Dies hat man anderenorts auch so gesehen. So unterscheiden z.b. die USA bei der Anwendung der Baseler Regelungen ausdrücklich zwischen großen und kleinen Kreditinstituten. Und überdies ist anzumerken, daß in den USA noch nicht einmal die Regelungen von Basel II mit dem gleichen Nachdruck wie in Eu- ropa umgesetzt wurden. Die Erfahrungen aus der Finanzmarktkrise haben gezeigt: Der deutsche Mittelstand, die zumeist inhabergeführten kleineren und mittleren Unternehmen, haben in der damaligen schwierigen konjunkturellen Situation stabilisierend gewirkt. Ebenso gilt: Die regional tätigen Kreditinstitute, also Sparkassen und Genossenschaftsbanken, haben Basel III: Sinnvolle Reform oder ausufernde Bürokratie? Walter Obinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Tölz Wolfratshausen die Krise nicht verursacht. Auch sie haben durch ihre nachhaltige Geschäftspolitik, ihre Marktkenntnis, die verläßliche Kreditgewährung und die Nähe zu ihren Kunden ebenso stabilisierend gewirkt. Denn die regionalen Kreditinstitute sind traditionell die Hausbanken und die bewährten Partner von kleineren und mittleren Unternehmen. Verantwortung für Menschen und Betriebe Sparkassen wie auch Genossenschaftsbanken orientieren sich an der Realwirtschaft, sie übernehmen damit in besonderer Weise Verantwortung für die Menschen und für die Unternehmen in ihrer Region. Aus dieser Erkenntnis heraus gibt es keinerlei Notwendigkeit, regionale Kreditinstitute mit den gleichen umfassenden Regularien zu konfrontieren wie international tätige Großbanken. Verteuerung der Kredite? Die neuen Regelungen nach Basel III haben u.a. erhebliche Verschärfungen der Eigenkapitalregelungen zur Folge. Als Konsequenz sind deutlich höhere Eigenkapitalien von allen Kreditinstituten vorzuhalten. Diese höheren Anforderungen gehen naturgemäß in die Kalkulation der Kreditkonditionen ein und wirken damit kostenerhöhend. Hinzu kommt, daß die sog. Leverage-Ratio (Verschuldungsgrad eines Unternehmens) das Gesamtvolumen der Kreditvergabe begrenzt, ohne die damit verbundenen unterschiedlichen Adreßrisiken zu berücksichtigen. Damit werden risikoreichere Kreditvergaben mit risikoärmeren Krediten gleichgestellt. Darüber hinaus werden US-Banken durch die anglo-amerikanische Rechnungslegung nach US-GAAP wegen umfangreicherer Netting-Möglichkeiten eindeutig begünstigt. Und die ab dem Jahr 2018 geltende Net stable Funding Ratio (NSFR) als stabile Finanzierungskennziffer wird langfristige Finanzierungen deutlich erschweren und damit verteuern. Dabei haben langfristige Finanzierungen für langfristige Investitionen zu allen Zeiten stabilisierend für die Unternehmen, aber auch für private Kreditnehmer, gewirkt. Dies entspricht auch einer bewährten Finanzierungsregel: Langfristige Aktiva in der Bilanz sollen langfristig, kurzfristige Aktiva können kurzfristig finanziert werden. Nicht stabilisierend für Kunden Gerade die mittelständisch geprägten Unternehmen brauchen Zins-, Kalkulations- und Rechtssicherheit, weil sie größenbedingt kaum Möglichkeiten haben, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Insbesondere die für die Kreditinstitute vorgesehene stabile Finanzierungskennziffer wird sich bei den Kunden nicht als stabilisierend auswirken, weil dann möglicherweise alle zwei oder drei 6 7

5 Basel III Sinnvolle Reform oder ausufernde Bürokratie? Jahre langfristige Immobilien- oder Investitionsfinanzierungen neu zu verhandeln sind. In den Kreditinstituten bedingen die komplizierten Berechnungsvorgaben einen entsprechend höheren administrativen und damit kostenintensiven Aufwand, da zusätzliche Investitionen in personelle Strukturen und in IT-Infrastruktur erforderlich sind. Insgesamt ist festzuhalten: Basel III begünstigt Großbanken und benachteiligt regional tätige Institute. Es ist unverständlich, warum durch eine undifferenzierte Neuregelung bewährte und tragfähige Strukturen der deutschen Bankenlandschaft beeinträchtigt werden sollen. In diesem Zusammenhang ist auch die Frage zu stellen, wo und wie die Regulierung von Schattenbanken, also von Finanzinstituten jenseits der klassischen Banken (z.b. Hedgefonds) stattfindet. Eine überzeugende Antwort darauf steht noch aus. Handelt es sich bei Basel III also um eine sinnvolle Reform oder um ausufernde Bürokratie? Entscheidend ist letztlich, wie die Umsetzung der Basel III-Regularien durchgeführt wird und ob Umsetzungsspielräume ausgenutzt werden, um den unterschiedlichen Geschäftsmodellen der Kreditinstitute in Deutschland Rechnung zu tragen: Damit die bewährten, tragfähigen und stabilisierenden regionalen Kreditinstitute für klein- und mittelständisch strukturierte Unternehmen erhalten bleiben. Die Mittel für die Wirtschaftsförderung in Thüringen gehen in den kommenden Jahren deutlich zurück. Schon im zurückliegenden Jahr 2012 überstieg die beantragte Fördersumme für Firmenansiedlungen oder -erweiterungen bei weitem die bereitstehende Summe im Etat des Wirtschaftsministeriums. Das reagierte mit neuen Kriterien für die Vergabe der Mittel und der Empfehlung an die Unternehmer, sich über alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren von Bernd Jentsch* Eine gute Gelegenheit dazu bot der Thüringen-Tag Beteiligungskapital im Februar in Erfurt. Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Beteiligungsgesellschaften (BVK) hatte das Thüringer Wirtschaftsministerium mehr als 100 Unternehmer in das Erfurter Augustinerkloster eingeladen. Beteiligungskapital als Finanzierungsoption für heimische Unternehmen war die Veranstaltung überschrieben, die einen Überblick über Chancen und Risiken dieser Finanzierungsvariante bot. Bei der Finanzierung von Investitionen der Thüringer Wirtschaft wird Beteiligungskapital in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen müssen. Davon zeigte sich Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig überzeugt. Angesichts eines erwarteten Rückgangs der europäischen Fördermittel um bis zu 40% ab 2014 und des Auslaufens des Solidarpakts ab 2019 sind alternative Finanzierungsformen wie Beteiligungskapital unverzichtbar, sagte Machnig. Er bezeichnete Beteiligungskapital als einen Wachstums- und Innovationstreiber für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Regionale Beteiligung mit Bedacht wählen Allerdings müsse man auch auf diesem Gebiet die Spreu vom Weizen trennen, warnte der SPD-Politiker vor unseriösen Angeboten. Wir brauchen Kapitalgeber, die sich langfristig an Thüringer Unternehmen beteiligen wollen und nicht nur auf den schnellen Gewinn oder gar die Zerschlagung von erfolgreichen Unternehmen aus sind, sagte Machnig. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an seinen Parteifreund Franz Müntefering, der internationale Finanzinvestoren einst als Heuschrecken bezeichnet hatte. Die Absichten einer solchen Heuschrecke habe das Land Thüringen mit seinem Einstieg beim Jenaer Technologiekonzern Jenoptik durchkreuzt, so Machnig. Ein Fonds habe angekündigt, den Unternehmenswert der Jenoptik binnen drei Jahren zu verdoppeln. Das ist nur durch filetieren und teilverkaufen zu erreichen, so der Thüringer Wirtschaftsminister. Um eine Zerschlagung des Konzerns zu verhindern, sei eine Landestochter mit einer Beteiligung in Höhe von elf Prozent Beteiligungen mit Bedacht wählen: Beteiligungskapital als Wachstumstreiber Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (v.l.) und Dr. Peter Güllmann, Vorstandsmitglied des BVK, sehen Beteiligungskapital als Finanzierungsoption für heimische Unternehmen Bild: BVK bei der Jenoptik eingestiegen. Wir wollten sicherstellen, daß das ein Thüringer Unternehmen bleibt, erläuterte Machnig die Überlegungen. Man werde auch in Zukunft das Instrument der Beteiligung gezielt einsetzen, wenn es darauf ankommt, für den Freistaat strategisch wichtige Unternehmen in ihrem Bestand zu sichern. Wirtschaftsministerium fördert Um den Zugang zu Wagnis- und Beteiligungskapital für Unternehmen zu sichern, stellt der Freistaat Thüringen ein breites Förderspektrum zur Verfügung. So wurden bereits im Jahr 2010 der Fonds Private Equity Thüringen II (PET-II) mit 40 Millionen Euro und der Darlehensfonds Thüringen-Dynamik mit rund 120 Millionen Euro gestartet. Bereits in wenigen Wochen werde das Land einen weiteren Fonds PET-III auflegen, der erneut eine Finanzausstattung von mindestens 40 Millionen Euro haben soll, kündigte der Wirtschaftsminister an. Man trage damit auch der Tatsache Rechnung, daß in Thüringen immer mehr Unternehmer auf Beteiligungsfinanzierungen setzen etwa bei der Existenzgründung, einer Erweiterung oder der Nachfolgeregelung im Mittelstand. Im Vergleich zu den anderen östlichen Bundesländern weist Thüringen in puncto Beteiligungskapital inzwischen die höchsten Investitionen auf. Allein seit Anfang des Jahres 2011 flossen 261 Millionen Euro in mehr als 50 Thüringer Unternehmen. Das sei ein Grund dafür gewesen, diese Veranstaltung in Erfurt durchzuführen, erklärte Dr. Peter Güllmann, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Bankdirektor und Bereichsleiter Unternehmensfinanzierungen der NRW-Bank. Er kritisierte die politischen Rahmenbedingungen für Beteiligungskapital in Deutschland. Gerade für kapitalintensive Gründungen im Technologiebereich ist charakteristisch, daß Unternehmen anfangs keinen Gewinn abwerfen, sondern Verluste schreiben, so Güllmann. Wünschenswert wäre, wenn diese Verluste mit späteren Gewinnen steuerlich verrechnet werden könnten und auch bei einem Gesellschafterwechsel nicht entfallen würden. Im internationalen Vergleich ist die Finanzierung über Beteiligungskapital in Deutschland noch zu wenig verbreitet. Mit einem Investitionsvolumen von sechs Milliarden Euro liegt Deutschland europaweit hinter Großbritannien (10 Milliarden) und Frankreich (9,5 Milliarden). Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt bleibt Deutschland mit 0,22% aber deutlich unter den europäischen Durchschnitt von 0,33% und weit hinter Spitzenreiter Schweden (0,88). Thüringen liegt innerhalb Deutschlands mit 0,32 Prozent auf einem guten dritten Platz hinter Hamburg (1,06) und Berlin (0,71) aber vor Bayern (0,29). *Bernd Jentsch ist Wirtschafts-Redakteur bei der Thüringer Allgemeinen. Herr Dr. Peter Güllmann (44) ist Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK), Bankdirektor und Bereichsleiter Unternehmensfinanzierung der NRW.BANK. Er erläutert, welche Arten der Beteiligungen es für Betriebe gibt und wie man an eine solche kommt von Elke Neureuther Welchen Stellenwert haben Beteiligungen bei der Finanzierung von Unternehmen? Beteiligungskapital spielt eine zentrale Rolle bei der Unternehmensfinanzierung. Dies verdeutlichen nicht nur die Unternehmen, die im vergangenen Jahr mit Beteiligungskapital finanziert wurden. Auch die Nachfrage ist hoch. Die BVK-Mitglieder zählten 2011 rund Anfragen von kapitalsuchenden Unternehmen. Die europäische Schuldenkrise macht sich immer noch überall bemerkbar so auch im deutschen Mittelstandsmarkt: Banken zögern bei der Kreditvergabe und verschärfen die Konditionen bei bestehenden Krediten. Das führt dazu, daß sich der Mittelstand auf eine klassische Finanzierung nicht mehr verlassen kann. Alternative Finanzierungsformen wie Private Equity rücken in den Fokus. Der Vorteil: Beteiligungsgesellschaften bieten nicht nur Kapital, sondern auch das notwendige Know-how. Welche Beteiligungsarten gibt es und wie unterscheiden sich diese? Wir unterscheiden drei Arten von Beteiligungskapital: Venture Capital, Wachstumsfinanzierungen und Buy-outs: Bei Neugründungen, vor allem im Technologiebereich, dient Venture Capital dazu, Jungunternehmer von Beginn an zu unterstützen die Beteiligungsgesellschaften können hier mit langjährigen Erfahrungen, Kontakten, Management- Expertise und finanziellen Mitteln den Gründern unter die Arme greifen. Venture Capital-Beteiligungen laufen meist zwei bis fünf Jahre. Beim Ausbau eines Unternehmens bis hin zur weltweiten Expansion ist eine Wachstumsfinanzierung durch eine Beteiligungsgesellschaft oft von großer Bedeutung. Ziel ist es dabei, mithilfe einer Minderheitsbeteiligung finanzielle Mittel für die Weiterentwicklung bereitzustellen. Bei Nachfolgeregelungen in mittelständischen Unternehmen, bei Spin-offs und bei Unternehmenskrisen zum Beispiel kommt die dritte Finanzierungsmöglichkeit das Buy-Out in Frage. Solche Mehrheitsbeteiligungen bezeichnen eine besondere Form des Unternehmenskaufs. Im Gegensatz zu den anderen Private Equity-Formen gliedert sich bei einem Buy-Out die Gesellschaft zu mehrheitlichen Anteilen in eine Firma ein, Beteiligungen: Kapital für kleinere und mittlere Unternehmen um diese weiterzuentwickeln und später mit Gewinn zu verkaufen. Welche Beteiligungsarten eignen sich für kleine und mittlere Unternehmen? Der Beteiligungskapitalmarkt in Deutschland ist ein Mittelstandsmarkt wurden rund zumeist kleine und mittlere Unternehmen mit Beteiligungskapital finanziert. Buy-Outs sind besonders für den Mittelstand interessant, weil sie die Chance bieten, Nachfolgeregelungen zu organisieren, die Unternehmen zu modernisieren und sich gleichzeitig mit den finanziellen Mitteln und Know-how für die Globalisierung zu rüsten. Auch Minderheitsbeteiligungen eignen sich gut 8 9

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Zukunftsfinanzierung mit Beteiligungskapital Zuerst prüfen dann den richtigen Partner wählen

Zukunftsfinanzierung mit Beteiligungskapital Zuerst prüfen dann den richtigen Partner wählen Zukunftsfinanzierung mit Beteiligungskapital Zuerst prüfen dann den richtigen Partner wählen Dr. Sonnfried Weber BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbh Zwar stehen Zukunft, Chancen, Probleme der

Mehr

Turnaround. Sitz München. BayBG Bayerische Beteiligungs gesellschaft mbh

Turnaround. Sitz München. BayBG Bayerische Beteiligungs gesellschaft mbh Wachstum Unternehmensnachfolge Venture Capital Turnaround Existenzgründung Kapital für Handwerk, Handel und Gewerbe BayBG Bayerische Beteiligungs gesellschaft mbh info@baybg.de www.baybg.de Sitz München

Mehr

Bayerische Staatskanzlei

Bayerische Staatskanzlei Bayerische Staatskanzlei Pressemitteilung «Empfängerhinweis» Nr: 304 München, 11. November 2014 Bericht aus der Kabinettssitzung: 1. Ministerrat erörtert umstrittene Maßnahmen der Europäischen Zentralbank

Mehr

Energiemanagement. INEKON Die Experten für intelligente Energiekonzepte. Industrie Gewerbe und Gebäude

Energiemanagement. INEKON Die Experten für intelligente Energiekonzepte. Industrie Gewerbe und Gebäude Energiemanagement INEKON Die Experten für intelligente Energiekonzepte Industrie Gewerbe und Gebäude » Ein Energiemanagement zahlt sich schon nach kurzer Zeit aus. «Energieeffizienzanalysen Energiemanagement

Mehr

professionell ENERGIE EFFIZIENT EINSETZEN HEIßT KOSTEN SPAREN Energieeffizienz als Erfolgsfaktor für Industrie und Gewerbe

professionell ENERGIE EFFIZIENT EINSETZEN HEIßT KOSTEN SPAREN Energieeffizienz als Erfolgsfaktor für Industrie und Gewerbe nachhaltig wirtschaftlich professionell ENERGIE EFFIZIENT EINSETZEN HEIßT KOSTEN SPAREN Energieeffizienz als Erfolgsfaktor für Industrie und Gewerbe WARUM ENERGIEBERATUNG AUCH FÜR IHR UNTERNEHMEN SINN

Mehr

Aktuelle Trends. in der. Beteiligungsfinanzierung. Workshop Wagnis- und Beteiligungsfinanzierung in Ostdeutschland Jena, 24.

Aktuelle Trends. in der. Beteiligungsfinanzierung. Workshop Wagnis- und Beteiligungsfinanzierung in Ostdeutschland Jena, 24. Aktuelle Trends in der Beteiligungsfinanzierung Workshop Wagnis- und Beteiligungsfinanzierung in Ostdeutschland Jena, 24. November 2009 Attila Dahmann Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften

Mehr

Forum 7. 8. Juli 2015 Mittelstandsforum Stuttgart

Forum 7. 8. Juli 2015 Mittelstandsforum Stuttgart Forum 7 1 8. Juli 2015 Mittelstandsforum Stuttgart Wachstum braucht Platz wie L-Bank, Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg eine Sprunginvestition unterstützen

Mehr

BayBG-Jahrespressegespräch 2014

BayBG-Jahrespressegespräch 2014 BayBG-Jahrespressegespräch 2014 BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbh 25. April 2014 München Statement Dr. Sonnfried Weber Sprecher der BayBG-Geschäftsführung Es gilt das gesprochene Wort BayBG

Mehr

Venture Capital in. Deutschland: Wo steht der Markt? 12. Juni 2013. Ulrike Hinrichs Geschäftsführerin

Venture Capital in. Deutschland: Wo steht der Markt? 12. Juni 2013. Ulrike Hinrichs Geschäftsführerin Venture Capital in Deutschland: Wo steht der Markt? Venture Capital-Stammtisch München 12. Juni 2013 Ulrike Hinrichs Geschäftsführerin Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) Aktuelle

Mehr

Basel III und Bankenregulierung. Einfluss auf die Finanzierung von KMU

Basel III und Bankenregulierung. Einfluss auf die Finanzierung von KMU Basel III und Bankenregulierung Einfluss auf die Finanzierung von KMU Netzwerktreffen Unternehmenssicherung - 25. Juni 2015 Martin van Treeck, IHK Düsseldorf Übersicht Wie ist die aktuelle Lage bei der

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr

Dr. Andreas Dombret Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank

Dr. Andreas Dombret Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank Sendesperrfrist: 22. Mai 2015 12:20 Uhr Dr. Andreas Dombret Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank Sechs Monate europäische Bankenaufsicht Was bedeutet das für die weniger signifikanten Banken?

Mehr

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung:

Hier im Einzelnen einige Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung: Aktuelle Information für den Monat Juni 2012 Basel III und die Auswirkungen auf den Mittelstand - kurze Übersicht und Handlungsempfehlungen - Kaum sind die Änderungen aus Basel II nach langer Diskussion

Mehr

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Agenda Neue Regelungen nach Basel III Neue Kapitalanforderungen Leverage-Ratio Neue Liquiditätsregeln

Mehr

Pressekonferenz. Globaldarlehen zwischen KfW und Deutsche Bank AG. 2. August 2006

Pressekonferenz. Globaldarlehen zwischen KfW und Deutsche Bank AG. 2. August 2006 Pressekonferenz Globaldarlehen zwischen KfW und Deutsche Bank AG 2. August 2006 "KfW und Deutsche Bank: Partner für den Mittelstand. Günstige Unternehmensfinanzierungen durch weiteren Abschluss eines Globaldarlehens

Mehr

Private Equity meets Interim Management. Frankfurt, 14. Februar 2013

Private Equity meets Interim Management. Frankfurt, 14. Februar 2013 Private Equity meets Interim Management Frankfurt, 14. Februar 2013 Agenda Die DBAG stellt sich vor Private Equity im Überblick Wie können wir zusammenarbeiten? 3 6 14 2 Die Deutsche Beteiligungs AG auf

Mehr

Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen

Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung von Unternehmen Starthilfe und Unternehmensförderung Unternehmens barometer Mit der Auswertung AUSWIRKUNGEN VON BASEL II AUF DIE FINANZIERUNG VON UNTERNEHMEN

Mehr

VKB-Bank: Solides Rekordwachstum und beste Kernkapitalquote

VKB-Bank: Solides Rekordwachstum und beste Kernkapitalquote VKB-Bank: Solides Rekordwachstum und beste Kernkapitalquote Das Thema Sicherheit hat in der VKB-Bank Tradition. Kunden der VKB-Bank wissen diese Sicherheit zu schätzen. Die starke Eigenmittelbasis der

Mehr

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Statement Herr Werner Netzel Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e.v. Einordnung Green Economy Die Sparkassen-Finanzgruppe

Mehr

Trends in der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen

Trends in der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen Symposium der FH Gelsenkirchen 14.03.2007 Trends in der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen Dr. Holger Frommann Geschäftsführer Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.v.

Mehr

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen Hausarbeit Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen angefertigt im Fach Betriebswirtschaftslehre WF 63 / Herr Hagel erstellt von Felix Winters vorgelegt am 06.05.2008 1 Gliederung

Mehr

Sparkasse Saarbrücken. Frank Saar 12. Oktober 2015 Seite 1

Sparkasse Saarbrücken. Frank Saar 12. Oktober 2015 Seite 1 Seite 1 Agenda 1. Firmenkundengeschäft : Wir über uns - Zahlen, Daten, Fakten 2. Deutscher Mittelstand - ein kurzer Lagebericht 3. Finanzierungen im Mittelstand und unsere Tipps 4. Basel III - und die

Mehr

WERDEN SIE KÜNFTIG AUSREICHEND REGULIERT UND ANGEMESSEN BEAUFSICHTIGT?

WERDEN SIE KÜNFTIG AUSREICHEND REGULIERT UND ANGEMESSEN BEAUFSICHTIGT? PRIVATE EQUITY GESELLSCHAFTEN, HEDGEFONDS, SCHATTENBANKEN & CO WERDEN SIE KÜNFTIG AUSREICHEND REGULIERT UND ANGEMESSEN BEAUFSICHTIGT? Prof. Dr. Mechthild Schrooten Hochschule Bremen, DIW Berlin Agenda

Mehr

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt

Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, 4. Quartal 2010 Unternehmen sehen Finanzierung weitestgehend entspannt Zum Jahresende 2010 hält das Konjunkturhoch

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 1. Quartal 2010 Der Aufwärtstrend in der Hamburger Wirtschaft hält insgesamt an, so das Ergebnis der Handelskammer

Mehr

Presse-Information Karlsruhe, 19.04.2007 / Information Nr.15 / Seite 1 von 7

Presse-Information Karlsruhe, 19.04.2007 / Information Nr.15 / Seite 1 von 7 Karlsruhe, 19.04.2007 / Information Nr.15 / Seite 1 von 7 L-Bank stellt Land 207 Millionen Euro für Zukunftsaufgaben zur Verfügung 2 Milliarden für die Wirtschaft im Land - 11.000 neue Arbeitsplätze 5

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung

Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung Deutscher Sparkassen- und Giroverband Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung Eine Information der Sparkasse Hochfranken für mittelständische Unternehmen Stand: 1. August 2010 Dezentrale

Mehr

5. Mai 2015 Unternehmensnachfolgen Bürgschaften und Beteiligungen als Finanzierungsförderung. Referent: Klaus Fürwitt

5. Mai 2015 Unternehmensnachfolgen Bürgschaften und Beteiligungen als Finanzierungsförderung. Referent: Klaus Fürwitt 5. Mai 2015 Unternehmensnachfolgen Bürgschaften und Beteiligungen als Finanzierungsförderung Referent: Klaus Fürwitt Agenda Bürgschaftsbank Sachsen GmbH Ausfallbürgschaften Mittelständische Beteiligungsgesellschaft

Mehr

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN Ausführungen von Hans W. Reich Sprecher des Vorstands (Es gilt das gesprochene Wort.) sehr geehrter Herr Bundesminister Clement,

Mehr

KAPITAL FÜR DEN MITTELSTAND. Wachstum finanzieren Stabilität und Unabhängigkeit wahren

KAPITAL FÜR DEN MITTELSTAND. Wachstum finanzieren Stabilität und Unabhängigkeit wahren KAPITAL FÜR DEN MITTELSTAND Wachstum finanzieren Stabilität und Unabhängigkeit wahren IHR PARTNER Die PartnerFonds AG finanziert seit 2003 das Wachstum mittelständischer Unternehmen. Mit einem Gesamtvolumen

Mehr

Bequeme Energie für Ihr Unternehmen

Bequeme Energie für Ihr Unternehmen Bequeme Energie für Ihr Unternehmen EWE Contracting Mit EWE Contracting gewinnen Sie neue Freiräume für Ihr Kerngeschäft. Denn EWE liefert Ihnen eine speziell für Sie maßgeschneiderte Energielösung, die

Mehr

Keine Kreditklemme in Deutschland

Keine Kreditklemme in Deutschland Februar 2009 Zur Lage der Unternehmensfinanzierung: Keine Kreditklemme in Deutschland Deutschland befindet sich gegenwärtig in einem außergewöhnlich starken und abrupten Wirtschaftsabschwung. Alles in

Mehr

Technik, die sich auszahlt. Effiziente Energiedienstleistungen für Ihre Immobilien. Bosch Energy and Building Solutions

Technik, die sich auszahlt. Effiziente Energiedienstleistungen für Ihre Immobilien. Bosch Energy and Building Solutions Technik, die sich auszahlt. Effiziente Energiedienstleistungen für Ihre Immobilien. Bosch Energy and Building Solutions 2 Bosch Energy and Building Solutions Bosch Energy and Building Solutions 3 Eine

Mehr

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO

Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Seite 1 Ihre Funktion: Leitung Finanzen CFO Als zuständige Person werden Sie sich in erster Linie mit den Zahlen der Unternehmung auseinander setzen. Es ist also wichtig, dass Sie einen ersten Überblick

Mehr

Hamburger Kreditbarometer

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer Konjunkturumfrage, 2. Quartal 2010 Der Aufschwung in der Hamburger Wirtschaft hat im 2. Quartal 2010 nochmals an Fahrt gewonnen.

Mehr

Der deutsche. Beteiligungskapitalmarkt 2013 und. Ausblick auf 2014

Der deutsche. Beteiligungskapitalmarkt 2013 und. Ausblick auf 2014 Der deutsche Beteiligungskapitalmarkt 2013 und Ausblick auf 2014 Pressekonferenz Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) Berlin, 24. Februar 2014 Matthias Kues Vorstandsvorsitzender

Mehr

Businessplan-Aufbauseminar

Businessplan-Aufbauseminar Businessplan-Aufbauseminar A11: Wie tickt eine Bank und wie tickt Beteiligungskapital? UnternehmerTUM 12.01.2011 1 Situation der Banken Die Banken sind nach der weltweiten Existenzkrise noch nicht über

Mehr

Private Equity meets Interim Management

Private Equity meets Interim Management International Interim Management Meeting 2013, Wiesbaden Private Equity meets Interim Management Wiesbaden, 24. November 2013 Agenda Private Equity im Überblick 3 Mögliche Symbiose zwischen IM und PE 9

Mehr

Innovationsmotor Energiewende Workshop BEE Unternehmertag 14.01.2015

Innovationsmotor Energiewende Workshop BEE Unternehmertag 14.01.2015 Innovationsmotor Energiewende Workshop BEE Unternehmertag 14.01.2015 Unser Hintergrund Wir sind ein etabliertes Unternehmen Gegründet: 1978 Gesellschafter: VDI GmbH, VDE e.v. Aufsichtsrat: Prof. A. Röder

Mehr

Finanzierung für den Mittelstand. Leitbild. der Abbildung schankz www.fotosearch.de

Finanzierung für den Mittelstand. Leitbild. der Abbildung schankz www.fotosearch.de Finanzierung für den Mittelstand Leitbild der Abbildung schankz www.fotosearch.de Präambel Die Mitgliedsbanken des Bankenfachverbandes bekennen sich zur Finanzierung des Mittelstands mit vertrauenswürdigen,

Mehr

Zusammenfassung. Berlin, März 2011. fokus:unternehmen. Eine Information der privaten Banken

Zusammenfassung. Berlin, März 2011. fokus:unternehmen. Eine Information der privaten Banken 1 Öffentliche Förderung Zusammenfassung Berlin, März 2011 fokus:unternehmen Eine Information der privaten Banken Öffentliche Förderung Inhalt I. Was sind öffentliche Fördermittel? Unternehmen stehen immer

Mehr

Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014

Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014 Stenographischer Bericht der 63. Sitzung am Donnerstag, 6. November 2014 TOP ZP 1: 2./3. Lesung - BRRD-Umsetzungsgesetz Für eine echte Europäische Bankenunion Vizepräsidentin Ulla Schmidt: Zu dem BRRD-Umsetzungsgesetz

Mehr

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens Informationen zu TTIP Aufbau der Präsentation I. Darum geht es bei TTIP II. Das haben wir alle von TTIP III. Darum ist TTIP für Deutschland wichtig

Mehr

10 Fort Schritte. Da geht. noch was!

10 Fort Schritte. Da geht. noch was! 10 Fort Schritte Da geht noch was! Die Energiewende gelingt nur gemeinsam mit ihnen. Schließlich sind die privaten Verbraucher eine bedeutende Kundengruppe der EnBW. Doch wie zufrieden sind sie mit den

Mehr

Investitionsvorhaben 2. Halbjahr 2014

Investitionsvorhaben 2. Halbjahr 2014 GBMR BB Tracking Investitionsvorhaben. Halbjahr 04 Ergebnisse einer repräsentativen Telefonbefragung bei 400 BB-Finanzentscheidern mit Umsatz über Mio. August 04 Zusammenfassung 8% der befragten Unternehmen

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: 20. Juli 2009, 10:30 Uhr Statement des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft,

Mehr

Ihre Business-Anwendungen in besten Händen Fujitsu Application Services

Ihre Business-Anwendungen in besten Händen Fujitsu Application Services Ihre Business-Anwendungen in besten Händen Fujitsu Application Services Worauf Sie sich verlassen können: Hochzuverlässigkeit. Qualitätssprünge. Effizienzsteigerung. Starten Sie jetzt. Jederzeit. Bei Ihnen

Mehr

Wirtschaftslage und Erwartungen

Wirtschaftslage und Erwartungen Wirtschaftslage und Erwartungen Sonderauswertung "Kreditkonditionen" Ergebnisse der DIHK-Umfrage bei den Industrie- und Handelskammern Herbst 008 Standortpolitik Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Mehr

GUTE LEISTUNG: JEDERZEIT ABRUFBAR.

GUTE LEISTUNG: JEDERZEIT ABRUFBAR. GUTE LEISTUNG: JEDERZEIT ABRUFBAR. Nur mit uns: Arbeitsplätze sichern, Versorgung gewährleisten und die Ziele der Energiewende durchzusetzen. DEUTSCHLAND BRAUCHT VERSORGUNGSSICHERHEIT Mehr als 180 000

Mehr

Finanzierungsperspektive im Nordwesten- Erwartungen der Kreditinstitute

Finanzierungsperspektive im Nordwesten- Erwartungen der Kreditinstitute Finanzierungsperspektive im Nordwesten- Erwartungen der Kreditinstitute 9. er Finanztag, 16. November 2012 Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Basel III die Genese Ziel: Resistenz des Bankensektors

Mehr

Trend Unternehmensfinanzierung:

Trend Unternehmensfinanzierung: Trend Unternehmensfinanzierung: Kein Bankkredit sondern alternative Lösungen Für mittelständische Unternehmen war der Weg zu Wachstumskapital bis vor kurzem sehr klar gezeichnet: Ein Termin mit einem überzeugenden

Mehr

H & E UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO.

H & E UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO. UNTERNEHMERISCHE BETEILIGUNGEN UND NACHFOLGEREGELUNGEN FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMER H&E KAPITALBETEILIGUNGEN GMBH & CO. KG Fokus PARTNERSCHAFT BRAUCHT ECHTE PARTNER. H&E beteiligt sich als unternehmerischer

Mehr

Referent: Klaus Fürwitt

Referent: Klaus Fürwitt 05.03.2015 Bürgschaften und Beteiligungen Fördermöglichkeiten der Bürgschaftsbank Sachsen und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen Referent: Klaus Fürwitt Agenda Bürgschaftsbank Sachsen

Mehr

Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung

Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung Nachhaltig effizient: Flüssiggas Weniger Energie weniger Umweltbelastung mehr Leistung Klimaschutz-Erklärung des Deutschen Verbands Flüssiggas DVFG Die Energie Flüssiggas ist eine schadstoffarme Energie

Mehr

Weiterbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Weiterbildung 2010. Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung. Deutscher Industrie- und Handelskammertag Weiterbildung 2010 Ergebnisse einer IHK-Online-Unternehmensbefragung Deutscher Industrie- und Handelskammertag Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Plänen und -motiven im Bereich Aus- und Weiterbildung

Mehr

S-Kap Beteiligungen. S-Kapital. Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand.

S-Kap Beteiligungen. S-Kapital. Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand. S-Kap Beteiligungen S-Kapital Volle Kraft voraus für Wachstum und Ertrag. Mit S-Kap Beteiligungskapital für den Mittelstand. S-K Sicherer Kurs auf Ihre Unternehmensziele mit starker Eigenkapitalbasis.

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Sparda-Banken ziehen positive Bilanz

Sparda-Banken ziehen positive Bilanz Sparda-Banken ziehen positive Bilanz Kreditvolumen wächst um 4,1 Prozent und knackt 40-Milliarden-Marke Jahresüberschuss leicht verbessert Netto 55.500 neue Mitglieder Bekenntnis zur Direktbank mit Filialnetz

Mehr

Pressemeldung. Positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2014. Gifhorn/ Wolfsburg, 3. März 2015

Pressemeldung. Positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2014. Gifhorn/ Wolfsburg, 3. März 2015 Pressemeldung Bilanz-Pressegespräch 2014 Positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2014 Gifhorn/ Wolfsburg, 3. März 2015 Wir sind mit der Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres insgesamt zufrieden, so

Mehr

Sparkasse Bodensee ein stabiler und zuverlässiger Partner

Sparkasse Bodensee ein stabiler und zuverlässiger Partner Pressemitteilung Sparkasse Bodensee ein stabiler und zuverlässiger Partner Friedrichshafen / Konstanz, 15. April 2016 Neuer Vorsitzender des Vorstandes Lothar Mayer übernimmt am 1. Mai Extreme Niedrigzinsphase

Mehr

Factoringlösungen und Finanzierungsberatung. Ein Unternehmen der ETL-Gruppe

Factoringlösungen und Finanzierungsberatung. Ein Unternehmen der ETL-Gruppe Factoringlösungen und Finanzierungsberatung Ein Unternehmen der ETL-Gruppe Inhalt 3 Die ETL-Gruppe Regional verbunden, global vernetzt 4 anteeo finance AG Der Finanzierungsexperte der ETL-Gruppe 5 Unsere

Mehr

Einige Zitate und Pressemeldungen zum Thema Unternehmensfinanzierung und Basel II:

Einige Zitate und Pressemeldungen zum Thema Unternehmensfinanzierung und Basel II: Einige Zitate und Pressemeldungen zum Thema Unternehmensfinanzierung und Basel II: Die Finanzierung von Unternehmensgründern wird mit Basel II vermehrt Aufgabe der öffentlichen Hand werden. Zit. Vize-Gouverneurin

Mehr

Masterarbeit. Bankenaufsichtsreform Basel 3

Masterarbeit. Bankenaufsichtsreform Basel 3 Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Masterarbeit Aktuelle Aspekte der KMU Finanzierung unter Berücksichtigung regionaler Disparitäten

Mehr

Pressemitteilung SPARKASSE BODENSEE ERZIELT 2012 EIN STABILES ERGEBNIS SPARKASSE BODENSEE SETZT AUF KONTINUITÄT

Pressemitteilung SPARKASSE BODENSEE ERZIELT 2012 EIN STABILES ERGEBNIS SPARKASSE BODENSEE SETZT AUF KONTINUITÄT Pressemitteilung SPARKASSE BODENSEE ERZIELT 2012 EIN STABILES ERGEBNIS SPARKASSE BODENSEE SETZT AUF KONTINUITÄT Friedrichshafen / Konstanz, 21. März 2013 Die Sparkasse blickt auf ein interessantes Jahr

Mehr

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Es gilt das gesprochene Wort! Sperrfrist: 23. Juli 2012, 13:00 Uhr Statement des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft,

Mehr

GBB-Blitzumfrage Liquidität/Rating

GBB-Blitzumfrage Liquidität/Rating GBB-Blitzumfrage Liquidität/Rating Auswertung der Ergebnisse Gliederung Profil GBB-Rating Aufsichtsrechtliche Entwicklung: Von Basel I zu Basel III Umsetzungsfrist der Liquiditätsanforderungen nach Basel

Mehr

aws-mittelstandsfonds

aws-mittelstandsfonds Gemeinsam Werte schaffen Gemeinsam Werte schaffen aws-mittelstandsfonds Nachfolge in Österreich Flexible Finanzierungsmöglichkeiten für den österreichischen Mittelstand Unternehmensnachfolge Potential

Mehr

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Innovationstreiber IKT Zentrale Ergebnisse Veröffentlichung Anfang Dezember 2014 Die Digitale Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für

Mehr

Fonds für Gründung, Innovation und Wachstum DIE FINANZIERUNG FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN IM REGIERUNGSBEZIRK GIESSEN

Fonds für Gründung, Innovation und Wachstum DIE FINANZIERUNG FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN IM REGIERUNGSBEZIRK GIESSEN Fonds für Gründung, Innovation und Wachstum DIE FINANZIERUNG FÜR MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN IM REGIERUNGSBEZIRK GIESSEN Mittelhessenfonds Individuelle Finanzierung für innovative Vorhaben. REFINANZIERUNG

Mehr

Presseinformation. BW-Bank entwickelt Privatkundengeschäft weiter. 10. Dezember 2015

Presseinformation. BW-Bank entwickelt Privatkundengeschäft weiter. 10. Dezember 2015 Alexander Braun Pressereferent Landesbank Baden-Württemberg Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Telefon 0711 127-76400 Telefax 0711 127-74861 alexander.braun@lbbw.de www.lbbw.de BW-Bank entwickelt Privatkundengeschäft

Mehr

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung.

Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Der starke Partner für Ihre IT-Umgebung. Leistungsfähig. Verlässlich. Mittelständisch. www.michael-wessel.de IT-Service für den Mittelstand Leidenschaft und Erfahrung für Ihren Erfolg. Von der Analyse

Mehr

Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten

Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten S Finanzgruppe Die Finanzkrise wirft viele Fragen auf wir geben Ihnen Antworten Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Finanzkrise bewegt die Menschen in Deutschland. Deswegen beantworten

Mehr

RKW Finanzierungs-Lotse

RKW Finanzierungs-Lotse RKW Finanzierungs-Lotse Ihr Kompass zum Finanzierungs-Erfolg Neue Herausforderungen in der Unternehmens-Finanzierung Ursachen Allgemeine wirtschaftliche Lage und gesetzliche Rahmenbedingungen z. B. Basel

Mehr

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s!

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008 Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Die goldene Bilanzregel! 2 Eigenkapital + langfristiges

Mehr

Mehr Effizienz für das produzierende Gewerbe

Mehr Effizienz für das produzierende Gewerbe Energiemanagement Mehr Effizienz für das produzierende Gewerbe } Energiekosten nachhaltig senken und Steuervorteile sichern! } Voraussetzungen für Zertifizierung erfüllen (DIN EN ISO 50001 und DIN EN 16247-1)

Mehr

Sechs Fragen zum Thema Mezzaninekapital

Sechs Fragen zum Thema Mezzaninekapital Sechs Fragen zum Thema Mezzaninekapital Name: Funktion/Bereich: Organisation: Dr. Thorsten Möller Mitglied der Geschäftsleitung WGZ Initiativkapital GmbH Liebe Leserinnen und liebe Leser, Mezzaninekapital

Mehr

PMSinfo Basel III (CRD IV)

PMSinfo Basel III (CRD IV) PMSinfo Basel III (CRD IV) Hintergrund Mit der in 2007 einsetzenden Finanz und Wirtschaftskrise wurden die Schwächen der bisherigen Bankenregulierung schmerzhaft offengelegt. Als Reaktion hierauf hat der

Mehr

Mit Sicherheit in die Zukunft

Mit Sicherheit in die Zukunft Mit Sicherheit in die Zukunft Fördertag Berlin-Brandenburg 2011 08.06.2011 Michael Wowra, Hans Witkowski BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH 1 Partnerschaft auf vernünftiger Basis: Wir verbürgen

Mehr

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten

Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Weiterhin schwache Nachfrage nach Unternehmenskrediten Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Juli 205 Im zweiten Quartal 205 wurden im Unternehmenskundengeschäft

Mehr

Seien Sie sicher. Vertrauen Sie einer starken Gemeinschaft.

Seien Sie sicher. Vertrauen Sie einer starken Gemeinschaft. s Finanzgruppe DSV 228 411 000 / 01.2012 Seien Sie sicher. Vertrauen Sie einer starken Gemeinschaft. Im Zusammenhang mit der internationalen Finanzmarktkrise stellen sich viele Bankkunden die Frage, wie

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Wirtschaftsbrief 1/2011. COMETA ALLGÄU Unternehmensstandort mit vielen Vorzügen

Wirtschaftsbrief 1/2011. COMETA ALLGÄU Unternehmensstandort mit vielen Vorzügen Wirtschaftsbrief 1/2011 COMETA ALLGÄU Unternehmensstandort mit vielen Vorzügen Dass der Technologie- und Dienstleistungspark COMETA ALLGÄU (Nutzfläche: 7.450 m²) in Kempten ein idealer Standort für den

Mehr

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen

Solider Haushalt, starke Wirtschaft. Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Solider Haushalt, starke Wirtschaft Fakten über Wachstum und Wettbewerb, Schulden und Zinsen Spiegel-Online

Mehr

H I N T E R G R U N D P A P I E R. Neue Ökodesign-Anforderungen und Energieverbrauchskennzeichnung für Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschinen

H I N T E R G R U N D P A P I E R. Neue Ökodesign-Anforderungen und Energieverbrauchskennzeichnung für Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschinen H I N T E R G R U N D P A P I E R Neue Ökodesign-Anforderungen und Energieverbrauchskennzeichnung für Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschinen Impressum Herausgeber: E-Mail: Internet: Autoren: Umweltbundesamt

Mehr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr 3. November 2015 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 3. November 2015, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Die nächsten Jahre werden neue

Mehr

Die Finanzkrise und die kleinen und mittleren Unternehmen

Die Finanzkrise und die kleinen und mittleren Unternehmen Die Finanzkrise und die kleinen und mittleren Unternehmen Eine betriebswirtschaftliche Analyse Schloss Prösels, 7. Juli 2012 Georg Lun Die Finanzkrise und die kleinen und mittleren Unternehmen 1. Südtiroler

Mehr

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis 1 von 5 Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis Vorstand stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor. Sparkasse auch 2014 auf solidem Kurs. Hohes Kundenvertrauen bestätigt das

Mehr

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen?

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Statement Dr. Rolf Kroker Leiter Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Die Befürworter einer Finanztransaktionssteuer versprechen

Mehr

Immobilien-Träume einfacher finanzieren

Immobilien-Träume einfacher finanzieren skyline Immobilien-Träume einfacher finanzieren Profitieren Sie von unserem umfassenden Konditionenvergleich in Verbindung mit unserem Partner PlanetHome. Ihr Traum vom Wohnen braucht ein solides Fundament

Mehr

Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen

Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Presseinformation 11.03.2010 Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Berlin. Die Finanz- und Wirtschaftkrise hat weiterhin deutliche Auswirkungen auf die

Mehr

Business-Softwarelösungen aus einer Hand

Business-Softwarelösungen aus einer Hand manus GmbH aus einer Hand Business-Softwarelösungen aus einer Hand Business-Softwarelösungen Bei uns genau richtig! Die Anforderungen an Software und Dienstleistungen sind vielschichtig: Zuverlässigkeit,

Mehr

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I.

Hamburger Kreditbarometer Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Ergebnisse der Sonderbefragung zur Kreditversorgung im Rahmen der Handelskammer-Konjunkturumfrage, I. Quartal 2015 Zugang zu Fremdkapital für Unternehmen weitgehend problemlos Nur 6,4 % der Hamburger Unternehmen

Mehr

Presseinformation Wichtiger Beitrag zur Modernisierung des saarländischen Universitätsklinikums (UKS)

Presseinformation Wichtiger Beitrag zur Modernisierung des saarländischen Universitätsklinikums (UKS) Presseinformation Wichtiger Beitrag zur Modernisierung des saarländischen Universitätsklinikums (UKS) Saarbrücken, 21.03.2014. Die SaarLB, die Bank für Sozialwirtschaft AG und die Europäische Investitionsbank

Mehr

UHD Hessen. Finanzierung und Förderung des Generationswechsels

UHD Hessen. Finanzierung und Förderung des Generationswechsels UHD Hessen Finanzierung und Förderung des Generationswechsels Unser Dienstleistungsportfolio Beratungs- und Serviceeinrichtung des Hess. Einzelhandelsverbandes Leitstelle zur Vergabe von Fördermitteln

Mehr

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Kommunikation und Medien Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030 202 25-5115 Telefax 030 202 25-5119 S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband

Mehr

pressedienst Bedeutung des Stroms wächst /AG Energiebilanzen aktualisiert Anwendungsbilanz

pressedienst Bedeutung des Stroms wächst /AG Energiebilanzen aktualisiert Anwendungsbilanz Wärme ist wichtigste Nutzenergie Bedeutung des Stroms wächst /AG Energiebilanzen aktualisiert Anwendungsbilanz Berlin/Köln (20.02.2014) - Die privaten Haushalte in Deutschland verwenden rund 90 Prozent

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr