Strategieentwicklung SGI der Behandlung des kritisch kranken Patienten. Michael Wehrli Präsident Pflege SGI

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1 Strategieentwicklung SGI der Behandlung des kritisch kranken Patienten Michael Wehrli Präsident Pflege SGI

2 Mission der SGI Die SGI gewährleistet eine qualitativ hochstehende, wirksame, effiziente und umfassende Betreuung aller Patienten mit akut lebensbedrohlicher Erkrankung oder Verletzung. Unser Hauptaugenmerk richtet sich auf die Optimierung der Behandlungsprozesse unserer Patienten und die Betreuung ihrer Angehörigen, sowie auf die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit. Wir setzen uns ein für die Weiter- und Fortbildung und die Forschung aller beteiligten Fachkräfte, und vertreten unsere Anliegen fachlich und politisch auf nationaler und internationaler Ebene.

3 Ärzte und Pflegende ein hoch qualifiziertes Team Für den Erfolg der intensivmedizinischen Behandlung sind Kooperation, gegenseitiger Respekt und Vertrauen innerhalb des Behandlungsteams von grösster Bedeutung. Das Behandlungsresultat der Patientinnen und Patienten ist das Resultat der Teamperformance. Daher bleibt es eine der wichtigen strategischen Aufgaben innerhalb der SGI, die Zusammenarbeit unserer Professionen weiter zu vertiefen.

4 Ärzte und Pflegende ein hoch qualifiziertes Team

5 Interprofessionelle Zusammenarbeit in der SGI

6 SGI Richtlinien zur Anerkennung von IS (seit 1976 mit bisher 7 Revisionen) Kategorisierung der Patienten Definierter Minimaler Personalbestand Definierte Minimalanforderungen an Personalkompetenz Definition der ärztlichen Dienstorganisation Interprofessionelle Führung Arbeitsumgebung: standardisierte Vorgaben 8. Revision: von der Anerkennung zur Zertifizierung Überprüfung durch interprofessionelle Zertifizierungsteams

7 MDSi / Benchmark Minimaler Datensatz der SGI (MDSi) Definiert und erfasst Kennzahlen einer Intensivstation (IS). Diese werden benötigt: Für die allgemeine Anerkennung einer IS. Für die Anerkennung einer IS für die Weiterbildung für Ärzte und Pflegende. Unterstützt das Qualitätsmanagement der einzelnen IS: Durch Definition eines standardisierten Datensatzes Durch Erstellen von Kennzahlen für die einzelne IS Durch Ermöglichen eines Benchmarking Ist Datengrundlage zum Leistungsnachweis der Intensivmedizin in der Schweiz. Kann epidemiologische (Versorgungs-) Forschung unterstützen. Er ist für alle anerkannten IS obligatorisch.

8 MDSi / Forschung Zu welchen Fragen im Feld der Intensivmedizin soll / kann Versorgungsforschung einen wesentlichen Beitrag leisten? Auswirkungen Personalmangel Sinnvolle Intensivversorgung Neue Versorgungsmodelle Rolle der IMCU im Patientenpfad

9 MDSi / Benchmarking Chancen Benchmarking: Vertiefter Leistungsnachweis der Intensivmedizin in der Schweiz Vertieftes Verständnis für die Intensivversorgung in der Schweiz Transparenz untereinander Weiterentwicklung der Qualitätskultur in der SGI Kultur der lernenden Organisation Von den Besten lernen wollen Interprofessionelle Sicht auf die Verbesserungspotenziale Weiterentwicklung des MDSi mit Fach- und Führungsindikatoren Mittelfristig interprofessionelles Peer-Reviewing / Auditing (H+/FMH/SVPL/IQM)

10 Bildung / Weiterbildung / Fortbildung der SGI KWFB Pflege SGI ist für das NDS-HF Intensivpflege in den nationalen Gremien vertreten (SBFI, OdA Santé, Entwicklungskommission) SGI als Plattform für die Bildungsanbieter Netzwerke für die Bildungsanbieter CH d / CH f + i Äquivalenzverfahren für ausländische Diplome in Intensivpflege Kontinuierliche Fortbildung Intensivpflege Entwicklung eines Berufsregisters Entwicklung eines Kreditpunktesystems Entwicklung interprofessionelles Fortbildungsprogramm SGI Aufbau Bildungsangebot für IMC-Pflegende / CH-Zertifikat Jungmitglieder Pflege Publikation und Präsentation guter Diplomarbeiten

11 Strategie SGI Entwicklung der Agenda Die SGI als zentrale Fachgesellschaft für die Belange des kritisch kranken Patienten (KAI Zertifizierungsverfahren und KA-IMCU Anerkennungsverfahren) Stärkung der Interprofessionalität Aufbau einer Qualitätskultur mit Benchmarking Interprofessionelle Forschung / Versorgungsforschung Young ICU Network / Inhalte für junge Pflegende Erhöhung Mitgliederzahl Pflege, >1000 Mitglieder bis 2018

12 Erhöhung Mitgliederzahl Pflege auf > 1000 Personen

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