Lutz, Klaus: Eine glückliche Kindheit durch und mit Medien- Medienarbeit mit Kindern im Vor-und Grundschulbereich

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1 Lutz, Klaus: Eine glückliche Kindheit durch und mit Medien- Medienarbeit mit Kindern im Vor-und Grundschulbereich Dieter Baacke Preis Handbuch 4, 2009, S Fordert man die frühe Auseinandersetzung mit Medien im pädagogischen Kontext ein, ist man nicht selten dem Vorwurf ausgesetzt, Kinder ihrer Phantasie und ihres kreativen Potentials zu berauben und frühzeitig einer Abhängigkeit von Medien Vorschub zu leisten. Viele Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer sind sich in ihrer Einschätzung einig, dass die Medien für viele der von ihnen beobachteten Defizite verantwortlich sind. Frei nach dem Motto Kindheit früher spielen und toben Kindheit heute klicken und glotzen. Es scheint, als ob die Verunsicherung der Pädagoginnen und Pädagogen darüber, wie eine sinnvolle Mediennutzung mit Kindern zu gestalten ist, umso größer wird, je stärker unser Alltag von Medien durchdrungen wird und je rasanter die Entwicklung der Medientechnologie voranschreitet. Aus dieser Unsicherheit heraus kommt es immer häufiger zu einer pauschalen Ablehnung der Medien anstatt zu einer differenzierten Betrachtungsweise über Gefahren und Nutzen. Es gibt gute Gründe, Medien in die pädagogische Arbeit mit Kindern einzubeziehen. Ebenso gute Gründe gibt es natürlich auch für eine pädagogische Arbeit ohne den Einsatz von Medien. Allerdings wird die Argumentation für eine medienfreie Pädagogik mit zunehmendem Alter der Kinder immer schwieriger. Zwar rufen Anleitungen für den Umgang von Babys mit dem Computer wie Setzen sie ihr Kind auf ihren Schoß und lassen Sie es auf der Tastatur herumhämmern oder mit der Maus in einem Malprogramm am Bildschirm herumkritzeln. Selbst das Ablutschen von Maus oder Kabeln sind [sic] okay, wenn diese zuvor mit einer milden Lauge gesäubert sind [sic] (Göttlicher/Pilger 1997, S. 81) noch ein unverständliches Kopfschütteln hervor. Durch die in vielen Bundesländern eingeführten Erziehungs- und Bildungspläne

2 ist nun auch im Kindergarten der Einsatz von Medien längst kein Tabuthema mehr und wird von vielen Trägern wie Eltern nachhaltig eingefordert. Der Slogan vom Ende der Schonraumpädagogik macht in diesem Zusammenhang immer stärker die Runde. Eines ist unbestritten, die Medien drängen sich nicht auf Grund ihrer herausragenden pädagogischen Möglichkeiten für die Arbeit mit Kindern auf, sondern ihre Omnipräsenz in unserem Alltag macht sie für die Pädagogik so interessant. Dabei werden häufig folgende Motivationen für eine Medienarbeit mit Kindern angeführt: Die Herstellung von Chancengleichheit: Noch sind längst nicht alle Haushalte mit einem Computer oder einem Internetzugang ausgestattet. Vor allem den sogenannten bildungsfernen Schichten fehlt häufig der Zugang zu den neuen Medien und selbst wenn dieser vorhanden ist, mangelt es meist an unterstützender Hilfestellung für einen sinnvollen Umgang. Um diese Schieflage auszugleichen, wird auch immer häufiger der Einsatz von Medien in Kindergarten, Hort, Schule gefordert. Die Träger von pädagogischen Einrichtungen haben Angst, nicht mehr konkurrenzfähig zu sein oder als unmodern zu gelten: Auch die allgemein vorherrschende, diffuse Zukunftsangst, wer nicht frühzeitig lerne, mit den neuen Medien umzugehen, dem fehle das nötige Rüstzeug, in unserer von Medien beherrschten Welt zurechtzukommen, setzt die Träger von pädagogischen Einrichtungen unter Zugzwang, Medien in ihr pädagogisches Konzept einzubauen. Vor allem Einrichtungen, die nicht über volle Wartelisten verfügen, überlegen, ob der Einsatz von Medien die Attraktivität ihres Angebotes erhöhen könnte. Eltern befürchten, ihre Kinder hätten ohne frühzeitigen Umgang mit dem Computer schlechte Zukunftsaussichten: Nicht zuletzt sind es die Eltern, die wesentlich den Ausbildungsweg ihrer Kinder beeinflussen und deshalb oft aus eigener Erfahrung im Berufsleben (ganze Berufsfelder sind ohne Medienkenntnisse nicht mehr

3 denkbar) wie auch durch das Erleben eigener Defizite in der Mediennutzung immer häufiger einen frühzeitigen Umgang mit den Medien befürworten. In der Regel stehen Väter dieser Entwicklung aufgeschlossener gegenüber als Mütter. Vor allem Frauen favorisieren im Umgang mit den Medien den zielgerichteten Einsatz als Werkzeug, während Männer das zweckfreie Experimentieren mit den Möglichkeiten durchaus auch als sinnvolle Beschäftigung begreifen. Ein sinnvoller Einsatz von Medien in der pädagogischen Arbeit mit Kindern muss sich mit der zentralen Methode des Lernens von Kindern, dem Spiel, auseinandersetzen und sich daran orientieren. Vor allem das kreative Potential, das in der Arbeit mit Medien steckt, lässt sich nur spielerisch entfalten. Nicht zuletzt durch die konstatierte Bildungskrise wird der Medienarbeit vor allem auch mit den ganz Kleinen wieder mehr Beachtung geschenkt. Dabei können die Medien im pädagogischen Kontext zwei Funktionen ausüben. Man kann sie zum einen als Lernobjekt und zum anderen als Lernmittel einsetzen (vgl. Funiok 1993). Im ersten Fall sind sie selbst Gegenstand der pädagogischen Arbeit. Ziel einer solchen Pädagogik ist es, einen kreativen und reflexiven Umgang mit den Medien zu vermitteln und zur Persönlichkeitsentwicklung beizutragen. Im zweiten Fall steht die Vermittlung von sachbezogenem Lernen im Mittelpunkt, wie es z.b. Die Sendung mit der Maus oder die Kindersoftware von Willi wills wissen intendiert (vgl. Eirich 2002). Der Königsweg zum Einsatz der Medien als Lernobjekt liegt dabei in der aktiven Medienarbeit. Sie bietet die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Medien mit sich und seiner Umwelt auseinander zu setzen und die Medien somit gezielt als Werkzeug für kreative Prozesse zu nutzen. Dabei steht nicht der Erwerb von Bedienerwissen im Umgang mit den Medien im Vordergrund, sondern das möglichst frühzeitige Erfahren, dass Medien hervorragend dazu geeignet sind, sich kreativ auszudrücken. Haben Kinder diese Erkenntnis erst einmal

4 verinnerlicht, ist für die Zukunft ein wesentlicher Grundstein zur sinnvollen Mediennutzung gelegt. Welches Potential besitzt nun aber die aktive Medienarbeit für die pädagogische Arbeit mit Kindern? Sie ermöglicht den Wechsel von der passiven Nutzung zur aktiven Gestaltung. Das größte Plus der aktiven Medienarbeit stellt ihr schöpferisches Potential dar. Die Möglichkeit, eigenständige Medienprodukte zu erstellen, eröffnet nicht nur viele Lernebenen über die Medien selbst, sondern befriedigt das Grundbedürfnis, schöpferisch tätig zu werden, das bei Kindern oftmals stark ausgeprägt ist. Die aktive Medienarbeit ermöglicht handlungsorientiertes Lernen. Das handlungsorientierte Lernen entspricht der vor allem im Vorschulalter vorherrschenden Form des Lernens, dem Spielen. Das gestalterische Potential der Medien lässt sich gut spielerisch erforschen und die Erstellung eines Medienprodukts bietet vielfältige handlungsorientierte Lernfelder. So erfahren z.b. die Macher eines Videofilms zum Thema Außenseiter Grundsätzliches über den Videofilm und seine Gestaltungsmöglichkeiten und lernen gleichzeitig etwas über die Mechanismen, die einen Menschen oder eine Gruppe zu Außenseitern machen.

5 Kinder haben Spaß am Umgang mit Medien. Mit zunehmendem Alter nutzen Kinder Medien in ihrer Freizeit. Ihre Lust, mit Medien umzugehen, lässt sich in pädagogischen Zusammenhängen als Motivationssteigerung einsetzen, um mit Medien thematisch zu arbeiten. Medien ermöglichen es Kindern, Geschichten zu erzählen und sich kreativ auszudrücken. Das Erzählen von Geschichten trägt dazu bei, die erlebte oder erdachte Welt dem menschlichen Bewusstsein zu erschließen. Produkte zu schaffen, die der eigenen Phantasie entspringen, kann als menschliches Kernbedürfnis angesehen werden. Vor allem Kinder sind bereit, sich auf einen Produktionsprozess einzulassen, ohne die Hemmung, das Produkt könnte nicht gut genug sein. Kinder lösen gerne ihnen gestellte Aufgaben mit Hilfe von Medien. Mit zunehmendem Alter steigt bei Kindern das Bedürfnis, sich durch Medien mitzuteilen. Lehrer berichten, dass Kinder gerne ihre Schule mit einem Film zum Tag der Offenen Tür darstellen wollen oder im Kunstunterricht den Einsatz des Computers einfordern. Natürlich darf auch eine Darstellung der Klasse im Internet nicht fehlen.

6 Das Erstellen eines Medienprodukts macht Lust auf mehr. Das erstellte Medienprodukt hat für die Kinder einen hohen Stellenwert. Sie identifizieren sich mit dem Gesamtprodukt und sind stolz auf ihre erbrachte Leistung. Aus dem Erlebten ergibt sich eine starke Motivation, weiter produktiv mit Medien zu arbeiten. Dies bedeutet aber auch, dass die Medien bei den Kindern einen höheren Stellenwert einnehmen. Wenn man erst einmal erfahren hat, was mit Medien möglich ist, möchte man diese Möglichkeiten auch zu Hause zur Verfügung haben. Die Wunschzettel für Weihnachten werden medienlastiger und nicht unbedingt kostengünstiger. Unter welchen Bedingungen und mit welchen Methoden eine aktive Medienarbeit mit Kindern sinnvoll ist, lässt sich nicht so generalisieren, wie das bei der Medienarbeit mit Jugendlichen der Fall ist. Sie ist zum einen sehr stark vom Alter der Kinder abhängig, zum anderen aber auch vom Medium selbst. Medienprojekte mit Kindern unterscheiden sich auf Grund der Entwicklungsstufen, die Kinder von ihrer Geburt bis zum 14. Lebensjahr durchlaufen, erheblich voneinander. An welchen Fähigkeiten aktive Medienarbeit mit Kindern ab fünf Jahren ansetzen kann, möchte ich im Folgenden darstellen. Aktive Medienarbeit zwischen fünf und sieben Jahren Der Kindergarten als Zentrum medienpädagogischer Arbeit In dieser Altersstufe ist eine medienpädagogische Arbeit nur über die Institution Kindergarten zu leisten. Aber gerade diese Einrichtungen unterliegen unterschiedlichsten pädagogischen Strömungen. Da gibt es Waldorfkindergärten, Wald- und Erdkindergärten, Montessori- Kindergärten, Reggio-Kindergärten und Einrichtungen, die sich dem

7 situationsbezogenen Ansatz verpflichtet fühlen. Auch wenn mit Ausnahme der Waldorfpädagogik diese pädagogischen Konzepte den Einsatz von Medien nicht ausschließen, so verlangen die einzelnen pädagogischen Ansätze doch unterschiedliche Medienpädagogik. So steht z.b. bei der Reggio-Pädagogik vor allem der Prozess im Vordergrund, während das Produkt, bezogen auf den Lernprozess, vernachlässigbar ist. Eine Medienarbeit im Kindergarten ist auch nur dann leistbar, wenn die Erzieher/innen der Einrichtung dafür gewonnen werden können und sich die Medienarbeit in den Alltag des Kindergartens einbinden lässt. Eine Hemmschwelle für die Durchführung von Medienarbeit im Kindergarten stellt allerdings das Fehlen der hierfür erforderlichen Geräte dar. Diese sollten künftig zur Grundausstattung eines modernen Kindergartens gehören. Ein Produkt kann oft nur unter Mithilfe von Erwachsenen entstehen Kinder in diesem Alter sind nicht in der Lage, z.b. eine Videokamera oder einen Schnittcomputer selbständig zu bedienen. Hier benötigen sie die Mithilfe von Erwachsenen. Oft ist es sogar so, dass sie an bestimmten Produktionsprozessen, wie z.b. dem Videoschnitt, nicht beteiligt sind. Für die Medienarbeit spricht aber, dass die von den Kindern erdachte und gestaltete Geschichte über ein Medium (Video oder Radio) transportiert werden kann und mehr Gewicht erhält, da sie über das Fernsehgerät oder den CD-Player abspielbar ist etwas, das die Kinder sonst nur von professionellen Produkten kennen. Derartige Teilleistungen von Kindern finden sich auch in anderen pädagogischen Richtungen: So erstellen Kinder in der Kunstpädagogik zwar im Ergebnis ein großes bildhauerisches Werk, bearbeiten dabei aber nur Teile der Figur selbst und das große Ganze wird von der künstlerischen Betreuung zusammengefügt.

8 Möglichkeiten der Videoarbeit Die Erstellung eines Videofilms ist ein äußerst komplexer Vorgang. Die Verbindung von bewegten Bildern und Ton stellt hohe Anforderungen an das abstrakte Denkvermögen. Kinder in diesem Alter sind noch nicht in der Lage, sich solcher komplexen Vorgänge zu bedienen. Die Möglichkeiten der Videoarbeit müssen daher auf ein für sie begreif- und gestaltbares Maß heruntergebrochen werden. Kinder verfügen über die Fähigkeit, sich Geschichten auszudenken und diese mit Bildern zu erzählen. Sie sind ebenfalls in der Lage, Gegenständen, wie z.b. einem Stofftier, Charaktereigenschaften zuzuschreiben und ein Abenteuer erleben zu lassen. Vor der Kamera selbst in eine Rolle zu schlüpfen, ist in diesem Alter in der Regel noch nicht möglich. Videoarbeit in diesem Alter muss daher den Kindern die Möglichkeit bieten, Geschichten, die sie sich ausgedacht haben, in einem Film umzusetzen, ohne dass sie dabei selbst vor der Kamera agieren müssen oder ihre Phantasie durch den Einsatz der Technik eingeschränkt wird. Eine Methode kann hier der Einsatz der Trickbox sein, die es ermöglicht, ohne aufwendige Animationsverfahren kleine Zeichentrickfilme zu erstellen (an dieser Stelle sei auf die kostenlose Broschüre Die Trickbox Ein Leitfaden für die Praxis der Landesanstalt für neue Medien Nordrhein-Westfalen (LFM) verwiesen, die eine hervorragende Anleitung für die Praxis darstellt). Möglichkeiten der Radioarbeit Das Medium Radio ist durch die Konzentration auf die Sprachebene sehr gut für diese Altersgruppe geeignet. Kindergartenkinder sind in der Lage, sich Geschichten verbal mitzuteilen und kennen das Medium gut durch die Hörkassetten, die in diesem Alter sehr beliebt sind. Die Technik ist einfach zu bedienen und für den Anfang ist es völlig ausreichend, Hörprodukte ohne Nachbearbeitung zu erstellen, d.h. ohne Montage der O-Töne und Nachvertonung durch Geräusche oder Musik.

9 Möglichkeit der Computerarbeit Die Nutzung des Computers in dieser Altersgruppe stellt sich aufgrund der fehlenden Lesefähigkeit der Kinder als schwierig dar. Zwar gibt es mittlerweile schon ein reichhaltiges Softwareangebot, das auf Grund seiner grafischen Benutzeroberfläche auch von Kindern bedienbar ist, die noch nicht lesen können; will man aber den pädagogischen Prozess nicht den Programmierern überlassen, so muss man sich etwas einfallen lassen. Sicher haben Lehrprogramme ihre Berechtigung, aber sie degradieren den Computer doch zu einem Automaten, der nur in engen Grenzen kreative Nutzung ermöglicht. Ein weitaus breiteres Nutzungsspektrum ergibt sich, wenn man den Computer und seine Möglichkeiten in vorhandene Projekte integriert. So bietet beispielsweise der Computerbildschirm eine Art Wechselrahmen, der jeden Tag mit einem neuen Einschaltbild versehen werden kann sei es ein digitales Foto des Geburtstagskindes der Gruppe oder ein Herbstbild, das dadurch entstanden ist, dass man alle Fundstücke eines Spaziergangs auf den Scanner legt, digitalisiert und dann als Montage auf dem Computer abbilden kann. Sind die Medien Computer, Video und Radio für diese Altersgruppe gleichermaßen geeignet? Die Radio- wie die Videoarbeit kann bei der Fähigkeit der Kinder, Geschichten zu erzählen und Bilder zu gestalten, ansetzen und diese medienspezifisch aufarbeiten und erweitern. Aus gezeichneten Bildern werden Filme, aus Erzählungen werden Hörspiele. Die Computerarbeit stellt sich für diese Altersgruppe weitaus schwieriger dar. Viele Funktionen bleiben den Kindern auf Grund ihrer fehlenden Lesekenntnisse verborgen. Die spezielle Kindersoftware, die angeboten wird, trägt zwar diesem Defizit Rechnung. Es stellt sich aber dennoch die Frage, ob ein Computerprogramm, das den Kindern die Möglichkeit gibt, Denkaufgaben zu lösen oder Autos zusammenzubauen als aktive Medienarbeit bezeichnet werden kann. Es ist zu diskutieren, ob dies nicht einer Automatenpädagogik

10 gleichkommt, die weit entfernt von den kreativen Gestaltungsmöglichkeiten einer aktiven Medienpädagogik ist. Aktive Medienarbeit zwischen sieben und zehn Jahren Der Hort und die Grundschule als Zentrum medienpädagogischer Arbeit Kinder in diesem Alter begegnen medienpädagogischer Arbeit meist im Hort oder in der Schule. Der Hort ist durch das Erfordernis der Hausaufgabenbetreuung weit mehr in seinen Möglichkeiten eingeschränkt, sich auf Medienprojekte einzulassen, als der Kindergarten. Im Hortbereich ist es meist nur für eine Stunde am Tag möglich, sich einem Medienprojekt zu widmen. Medien (Computer) sind in vielen Horten vorhanden, werden aber meist nur für den Einsatz von Lernsoftware und Spielen verwendet. Die Schule ist leider auf Grund ihrer Struktur noch immer kein Ort, an dem sich kreative, projektorientierte Medienarbeit entfalten kann. Dies hat vielfältigste Gründe. Zum einen hat sich die Lehrerausbildung immer noch nicht auf das Arbeiten mit Medien eingestellt, zum anderen ist die Ausstattung der Schulen mit Medientechnik nach wie vor spärlich um nur einige Gründe zu nennen. Die meisten Produktionsschritte können unter Anleitung selbständig erledigt werden In diesem Alter sind die Kinder in der Lage, technische Geräte, wie eine Videokamera oder ein Audio-Aufnahmegerät, selbst zu bedienen. Auch der Computer kann als Produktionsgerät eingesetzt werden. Die Kinder können Bilder bearbeiten, Töne aufnehmen oder Schnittgeräte, wie die Casablanca, bedienen.

11 Unter Anleitung sind sie in der Lage, mit Hilfe von Medien sich und ihre Sichtweise der Welt mitzuteilen und eigenständige Medienprodukte zu erstellen. Möglichkeiten der Videoarbeit In dieser Altersgruppe sind Kinder zunehmend in der Lage, auch als Schauspieler vor der Kamera zu agieren. Die Geschichten, die sie mit der Videokamera erzählen möchten, tragen jetzt deutlich die Züge ihrer eigenen Erfahrungen oder haben ihren Ursprung in den Medien selbst, die sie nun immer häufiger auch konsumtiv nutzen. Vor allem das Fernsehen und die dadurch transportierten Helden liefern nun zunehmend die Vorlagen für Geschichten. Legt man die Story nicht wie z.b. durch Rückblenden zu kompliziert an und dreht den Film in chronologischer Reihenfolge, sind die Kinder in dieser Altersgruppe auch durchaus in der Lage, unter Anleitung selbständig Regie zu führen und den Schnitt auszuführen. Bedeutung und Wirkung der Filmsprache, wie Großaufnahmen, Schwenk usw., werden ebenfalls zumindest in Ansätzen verstanden und gestalterisch eingesetzt. Dennoch bleibt der Betreuungsaufwand in dieser Altersspanne hoch, d.h. alle Arbeitsschritte müssen betreut, angeleitet und begleitet werden. Möglichkeiten der Radioarbeit Die Geschichten, die sich Kinder in diesem Alter ausdenken, werden immer komplexer. Um diese mit Hilfe eines Audiobeitrags zu erzählen, reicht es nun nicht mehr aus, sie ohne Nachbearbeitung über ein Mikro auf Tonband aufzunehmen: Der Krimi- oder Gruselbeitrag bedarf nun der Untermalung mit Musik und Geräuschen, in Reportagen müssen manche Aussagen gekürzt oder mehrmals an unterschiedlichen Stellen in den Beitrag kopiert werden. Die Bedienung eines Aufnahmegeräts wird von den Kindern nun schon souverän selbständig bewältigt. Die Benutzung eines Schnittprogramms kann unter

12 Anleitung ebenfalls selbständig ausgeführt werden. Nur die dramaturgische Gestaltung durch den Schnitt bedarf noch starker Hilfestellung. Ansonsten sind die Kinder beim Medium Radio am schnellsten ohne Hilfe von Erwachsenen bereit, eigenverantwortlich ihre Ideen in ein mediales Produkt umzusetzen. Möglichkeiten der Computerarbeit Auch der Computer birgt für diese Altersgruppe ganz neue Möglichkeiten. Die sich immer weiter entwickelnde Lesefähigkeit ermöglicht es den Kindern, eine wesentlich breitere Palette an Programmen zu nutzen. Auch das Internet steht ihnen jetzt als Raum, den sie zunehmend selbständig erobern können, zur Verfügung. Nun können Projekte mit den Kindern in Angriff genommen werden, die den Computer nicht nur am Rande einbinden, sondern ihm als Werkzeug zur Erstellung eines Produkts eine zentrale Rolle zuweisen. Mit Hilfe von Autorenprogrammen, wie Mediator, oder Präsentationssoftware, wie PowerPoint, lassen sich komplexe Medienprodukte erstellen zum Beispiel interaktive Bilderbücher, Wissen-CDs oder sogar eigene Computerspiele. Festzuhalten bleibt, dass in dieser Altersspanne schon sehr viel möglich ist, dass aber die Motivation für einen sinnvollen Umgang mit dem Computer eines Anstoßes von außen bedarf. Die Bereitschaft, sich auf solch einen Prozess einzulassen, ist groß aber es sind pädagogische Rahmenbedingungen erforderlich, wie z.b. ein Projektangebot im Hort oder ein Ferienprogramm des Jugendamts. Fazit Medienarbeit mit Kindern muss sich an den Grundbedürfnissen der Kinder und ihren altersbedingten Fähigkeiten orientieren. Sie muss sich dabei immer in ein pädagogisches Gesamtkonzept einordnen und darf niemals der körperlichen, gesellschaftlichen, gefühlsmäßigen und gedanklichen Entwicklung der Kinder im Wege stehen oder sie behindern. Im Gegenteil, sie muss sich durch pädagogische Konzepte in die Beförderung dieser vier Bereiche einordnen.

13 Denn die Erziehung hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Kinder entwicklungsspezifische Erfahrungen machen können, und sie in den Bereichen zu unterrichten, für die sie Interesse zeigen (vgl. Largo 1999, S. 229). Konzepte für die praktische Medienarbeit zu entwickeln, die diese Bedingungen erfüllen, stellt eine der Zukunftsaufgaben der Pädagogik dar. Denn in den 4000 Wachstunden, die Kinder heute vor dem Schuleintritt im Kindergarten verbringen, haben sie auch das Recht, mehr als nur betreut zu werden. Das neue Kindergartengesetz von 1996 legt Wert darauf, dass auch der Kindergarten einen Bildungsauftrag zu erfüllen hat (vgl. Elschenbroich 2002). Aus medienpädagogischer Sicht bedeutet dies, Medien für Kinder frühzeitig als Produktionsmittel erfahrbar zu machen, um aufzuzeigen, daß die Medien für unterschiedlichste Begabungen und Interessen eine Möglichkeit bieten, sich kreativ auszudrücken und anderen die eigene Sichtweise der Welt mitzuteilen. Zudem soll verdeutlicht werden, dass Mediennutzung über den rein konsumtiven Aspekt hinausgeht. Kinder haben ein Recht darauf, ihre Umwelt zu erkunden, und hierzu gehören eben auch die Medien. Autor Klaus Lutz, Pädagogischer Leiter im Medienzentrum PARABOL in Nürnberg, Medienpädagoge, Fachberater für Medienpädagogik im Bezirk Mittelfranken, Dozent an der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg.

14 Literatur Eirich, H. (2001): Spielen und lernen mit dem Computer im Kindergarten. In:KiTa aktuell, Nr.7/8/2001, S Elschenbroich, D. (2002): Weltwissen der Siebenjährigen. München. Funiok, R. (1993): Didaktische Leitideen zur Computerbildung. München. Göttlicher, B./Pilger, M. (1997): Kinder am Computer. München. Largo, R. H. (1999): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung. München.

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