Kurzbericht VR-Bank. Erlangen Höchstadt Herzogenaurach eg

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1 Kurzbericht 2010 VR-Bank Erlangen Höchstadt Herzogenaurach eg

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3 3 Zum 3. Mal in Folge VR-Bank die Bank mit den zufriedensten Kunden Platz 1 beim 3. ERLANGER KUNDENSPIEGEL Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg hat die zufriedensten Kunden! Sie konnte sich in einer unabhängigen Marktforschungsstudie nun schon zum dritten Mal gegenüber sechs anderen Erlanger Kreditinstituten durchsetzen und wurde mit einem durchschnittlichen Zufriedenheitsgrad von 90,5 % zum Testsieger gekürt. Unser Qualitätsversprechen Auch künftig wollen wir für unsere Mitglieder und Kunden die Nr. 1 in der Region bleiben. Deswegen geben wir Ihnen ein Qualitätsversprechen, das wir in unserer Unternehmensphilosophie verankert haben und auf das Sie sich berufen können. Wir freuen uns darauf, Sie weiterhin zufrieden zu stellen. Dank an Mitglieder und Kunden Ein beachtlicher Zufriedenheitsgrad von 86,5 % im Preis-/Leistungsverhältnis sowie die deutlichen 1. Plätze in den Kategorien Beratungsqualität und Freundlichkeit setzten die VR-Bank auf Platz 1 und somit auf die Position des Branchensiegers unter den Erlanger Kreditinstituten. Für dieses herausragende Ergebnis danken wir unseren Mitgliedern und Kunden: Sie zeigen sich stets überzeugt von der umfassenden Kompetenz unserer Mitarbeiter und bewerteten das qualifizierte und vertrauensvolle Beratungsgespräch dementsprechend hoch. Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg lebt die genossenschaftliche Idee als Besonderheit begegnet ihren Kunden auf Augenhöhe sieht den Mitarbeiter als Erfolgsgaranten handelt regional profitiert von leistungsstarken Netzwerken lebt Werte Der Vorstand Dr. Konrad Baumüller Gerold Förstel Bernd Ehrlicher Vorstandssprecher Vorstandssprecher Vorstandsmitglied

4 4 Bayerische Genossenschaftsbanken Die Bilanzsumme der 300 dem bayerischen Genossenschaftsverband angeschlossenen Kreditgenos- Bilanzsumme (DBS) erhöhte sich vor allem auf Die Zinsspanne bezogen auf die durchschnittliche senschaften erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr Grund der nochmals deutlich reduzierten Geldeinstandskosten um 0,11 %-Punkte auf 2,53 %. Die um 3,4 %. Die Ausleihungen stiegen in diesem Zusammenhang stärker um 5,4 %. Während die Provisionsspanne blieb konstant bei 0,66 % der kurz- und mittelfristigen Kredite um 1,8 % zurückgingen, konnten die langfristigen Ausleihungen auf 1,99 %. Die Personalkosten reduzierten sich in DBS. Die Betriebskosten sanken um 0,07 %-Punkte mit 6,9 % überproportional zulegen. Das betreute diesem Zusammenhang um 0,05 %-Punkte auf Kundenkreditvolumen stieg in diesem Zusammenhang um 5,0 %. Getragen wurde das Wachstum um 0,02 %-Punkte auf 0,54 %. 1,33 %, die anderen Verwaltungsaufwendungen fast ausschließlich vom bilanziellen Kreditgeschäft. Die Abschreibungen blieben mit 0,11 % der DBS Das betreute Kundenanlagevolumen erhöhte sich unverändert. im abgelaufenen Jahr um 4,7 %. Die Sichteinlagen und Spareinlagen verzeichneten ein Wachstum von 10,9 % bzw. 7,6 %. Termineinlagen reduzierten sich um 8,8 %, Inhaberschuldverschreibungen erheblich mit 23,2 %.

5 5 Werte schaffen Werte. Ich freue mich, dass sich die genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken zur genossenschaftlichen Idee und zu ihren Werten wie zum Beispiel Fairness, Vertrauen, Verantwortung, Partnerschaftlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Respekt und Solidarität bekennt. Diese Orientierung an klaren Werten ist kein bloßes Lippen-Bekenntnis, sondern sie wird gelebt: Das beweist das tägliche Engagement der über Mitarbeiter der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Und das beweist Ihr persönliches Engagement für Ihre Genossenschaftsbank. Ich freue mich, dass Menschen hinter den Werten der genossenschaftlichen Idee stehen und sich für sie einsetzen. Menschen, die Solidarität nicht nur predigen, sondern praktizieren. Menschen, die ihre Verantwortung als Bürgerinnen und Bürger unserer Gesellschaft ernst nehmen und verantwortlich handeln. Die Orientierungen an Werten und an den Bedürfnissen der Mitglieder und Kunden macht die Volksbanken Raiffeisenbanken seit über 160 Jahren einzigartig. Und einzigartig erfolgreich. Dazu tragen Sie als engagiertes Mitglied entscheidend bei. Ich freue mich, dass Sie, als aktives Mitglied Ihrer Genossenschaftsbank, die Werte der genossenschaftlichen Idee leben. Der Erfolg der Genossenschaftsbanken, der Erfolg Ihrer Genossenschaftsbank beweisen, dass Werte wie Fairness, Vertrauen, Verantwortung, Partnerschaftlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Respekt und Solidarität mehr als modern sind: Sie sind moderner denn je.

6 6 Entwicklung der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg Geschäftsvolumen % Bilanzsumme ,8 Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften ,4 Die Geschäftsentwicklung hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 46,3 Mio. EUR oder 4,8 %. Der Zuwachs ist in nahezu gleichem Maße auf den Anstieg des Buchkreditvolumens um 36,7 Mio. EUR oder 7,0 % sowie der Kundengelder um 34,9 Mio. EUR oder 4,2 % zurückzuführen. Aktivgeschäft % Kundenforderungen ,0 Wertpapiere ,0 Forderungen an Kreditinstitute ,9 Im Berichtsjahr konnte das Kreditvolumen deutlich ausgeweitet werden. Der konjunkturelle Aufschwung führte zu einem Anstieg der Investitionsneigung unserer gewerblichen Kunden und in Folge zu einer verstärkten Kreditnachfrage, insbesondere im mittleren und langfristigen Laufzeitenbereich. Zum Wachstum trugen auch die Ausweitung der Kreditforderungen im Bereich Wohnungsbau sowie höhere Kommunalkredite bei.

7 7 Passivgeschäft % Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ,6 Spareinlagen ,3 Andere Einlagen ,1 Verbriefte Verbindlichkeiten ,7 Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Berichtsjahr um 4,2 Mio. EUR oder 5,6 %. Zur kurzfristigen Refinanzierung wurden dabei in geringem Umfang Kredite bei der Deutschen Bundesbank in Form von Offenmarktgeschäften aufgenommen. Die Kundengelder verzeichneten im Berichtsjahr einen Zuwachs um 34,9 Mio. EUR oder 4,2 %. Innerhalb der Kundengelder fanden größere Verschiebungen zu Lasten der eigenen Inhaberschuldverschreibungen sowie der Spareinlagen und zu Gunsten der Sicht- und Termineinlagen statt. Bei den Letzten wurden insbesondere unsere eigenen Sparbriefe nachgefragt. Vermögenslage % Gezeichnetes Kapital ,2 Rücklagen ,3 Fonds für allgemeine Bankrisiken 340g HGB Die Bank verfügt über eine angemessene Eigenkapitalausstattung. Sie entspricht den Anforderungen und erlaubt darüber hinaus ein stetiges Geschäftswachstum in den nächsten Jahren. Durch Gewinnthesaurierung konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 4,86 % auf 4,99 % der Bilanzsumme erhöht. Die aufsichtsrechtlich geforderte Eigenkapitalunterlegung der Risikoaktiva wurde stets eingehalten. Die Gesamtkennziffer nach der Solvabilitätsverordnung liegt mit 15,68 % deutlich über der vorgeschriebenen Norm von 8,0 %.

8 8 Dienstleistungsgeschäft % Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften ,9 Andere Vermittlungserträge ,1 Erträge aus Zahlungsverkehr ,2 Die Entwicklung des Dienstleistungsgeschäftes verlief insgesamt positiv. Durch die verbesserte wirtschaftliche Situation war insbesondere bei der Vermittlung von Immobilien, Wertpapieren, Bausparverträgen sowie bei den Erträgen aus dem Auslandsgeschäft eine deutliche Steigerung zu verzeichnen. Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung % Zinsüberschuss¹ ,1 Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren ,9 Provisionsüberschuss² ,5 Verwaltungsaufwendungen Personalaufwendungen ,5 andere Verwaltungsaufwendungen ,7 Bewertungsergebnis³ ,7 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ,8 Außerordentliches Ergebnis Steueraufwand ,1 Jahresüberschuss ,3 1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) GuV-Posten Die Aufwands-/Ertragsrelation (CIR) hat sich im Berichtsjahr deutlich von 77,1 % auf 69,5 % verbessert. Der Zinsüberschuss erhöhte sich im Berichtsjahr um 10,1 % oder 1,9 Mio. EUR. Maßgeblich für diese Steigerung war in erster Linie eine günstige Zinsstrukturkurve. Der Provisionsüberschuss stieg um 11,5 % oder 0,9 Mio. EUR. Insbesondere bei den Erträgen aus der Vermittlung von Immobilien, Wertpapieren, Bausparverträgen sowie bei den Erlösen aus dem Auslandsgeschäft konnten deutliche Zuwächse erzielt werden. Die übrigen Bereiche hielten sich im Rahmen der Erwartungen. Die Personalkosten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % oder 0,7 Mio. EUR. Dies ist zum Teil auch auf geänderte Bewertungsvorschriften in Zusammenhang mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) zurückzuführen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich um 10,7 % oder 0,7 Mio. EUR. Der Wegfall von fusionsbedingten Kosten des Vorjahres sowie die Weiterführung von Kostensenkungsmaßnahmen

9 9 schlugen sich in diesem Zusammenhang positiv nieder. Das Bewertungsergebnis wurde in hohem Maße durch eine gegenüber dem Vorjahr höhere Dotierung der Vorsorgereserven für künftige Risiken beeinflusst. Das höhere Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist in erster Linie auf den Anstieg des Zins- und Provisionsüberschusses zurückzuführen. Die Steueraufwandsquote stieg vor allem durch die höhere Dotierung der Vorsorgereserven sowie die Zuführung zu steuerlich nicht abzugsfähigen Rückstellungen. Verbundbilanz Das betreute Kundenvolumen erhöhte sich im Berichtszeitraum um 112 Mio. EUR oder 5,5 % auf rund 2,2 Mrd. EUR. Neben der Erhöhung des bilanziellen Kundenkreditvolumens und der bilanziellen Kundengelder war u.a. ein Kursanstieg von Wertpapierpositionen unserer Kunden für diesen Trend verantwortlich. In Verbindung mit einer weiteren globalen konjunkturellen Erholung standen insbesondere Aktien, Rohstoffe und Emerging Market-Anleihen bzw. entsprechende Fonds dieser Anlageklassen auf der Gewinnerseite. Vor dem Hintergrund der Krise in den europäischen Peripheriestaaten, verbunden mit einer steigenden Staatsverschuldung, verhalten sich unsere Kunden bei ihren Anlagen weiterhin sehr sicherheitsorientiert. Kundenanlagevolumen in Mio. 28,1 Eigene Schuldverschreibungen 265,4 Kundendepotvolumen 842,2 Kundeneinlagen 167,1 147,0 Direktanlagen Fonds 74,8 Rückkaufswerte Versicherungen 69,0 Bausparguthaben 23,3 Sonstiges Das betreute Kundenanlagevolumen ver zeichnete einen Zuwachs um 75,5 Mio. EUR oder 5,5 %. Zu diesem Anstieg trugen vor allem Wertpapieranlagen, die bilanziellen Kundengelder sowie die Bausparguthaben bei. Kundenkreditvolumen in Mio. 606,1 Kundenforderungen 84,2 Darlehen bei Hypotheken- und sonstigen Banken sowie Leasinggeschäft 5,3 Darlehen bei Versicherungen 26,3 Bauspardarlehen 31,6 Das betreute Kundenkreditvolumen hat sich deutlich um 36,8 Mio. EUR oder 5,4 % erhöht. Während bei den vermittelten Krediten an Banken und Versicherungen zum Teil erhebliche Rückgänge zu verzeichnen waren, hat sich das bilanzielle Kreditvolumen deutlich um 43,3 Mio. EUR oder 7,7 % erhöht. Durch den konjunkturellen Aufschwung im Berichtsjahr hat sich insbesondere die Kreditnachfrage unserer gewerblichen Kunden erhöht.

10 10 Jahresbilanz zum Aktivseite Geschäftsjahr Vorjahr Barreserve Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Beteiligungen Treuhandkredite Immaterielle Anlagewerte Sachanlagen Sonstige Vermögensgegenstände Rechnungsabgrenzungsposten Summe der Aktiva Passivseite Geschäftsjahr Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Spareinlagen täglich fällig mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Verbriefte Verbindlichkeiten Treuhandverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen Fonds für allgemeine Bankrisiken Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Summe der Passiva Verbindlichkeiten aus Bürgschaften/Gewährleistungsverträgen Unwiderrufliche Kreditzusagen

11 11 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom bis Geschäftsjahr Vorjahr Zinserträge Zinsaufwendungen Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren und Beteiligungen etc Provisionserträge Provisionsaufwendungen Sonstige betriebliche Erträge Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Personalaufwand andere Verwaltungsaufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere sowie entsprechende Erträge aus Zuschreibungen Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Außerordentliche Aufwendungen -209 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken Jahresüberschuss Einstellungen in Ergebnisrücklagen Bilanzgewinn Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: EUR 4,0 % Dividende auf Geschäftsguthaben ,26 Gesetzliche Rücklage ,80 Andere Ergebnisrücklagen ,87 Insgesamt ,93 Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Kurzfassung des Jahresabschlusses. Die Verpflichtung zur Offenlegung gemäß 340 l HGB i.v. mit 325 HGB bzw. der Hinweis dazu erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wird durch den Genossenschaftsverband Bayern e.v. erteilt.

12 12 Personalbericht 2010 waren 337 Mitarbeiter in der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg beschäftigt, davon 90 in Teilzeit. Die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem regionalen Arbeitgeber spiegelt sich ganz deutlich in der duchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von 17,7 Jahren wider. Mitarbeiterqualifikation im Rahmen einer kontinuierlichen Personalentwicklung ist der herausragende strategische Faktor im Wettbewerb: Gerade im Bankenbereich, in dem sich die Produkte der Konkurrenten immer mehr angleichen, sind es die Mitarbeiter, die die Entscheidung des Kunden für oder gegen ein Kreditinstitut maßgeblich in der Hand halten. Flexible Köpfe mit Berufswissen und Sozialkompetenz sie sind in dem sich permanent wandelnden Dienstleistungssektor Bank mehr als gefordert. Um einen konstant hohen Qualitätsstandard in der Betreuung unserer Kunden zu gewährleisten, haben sich unsere Mitarbeiter im Jahr 2010 an Seminartagen weitergebildet. Auch die geeignete Auswahl des Nachwuchses wird immer wichtiger: Zum Jahresende wurden 17 junge Damen und Herren in unserem Haus ausgebildet. Fünf konnten nach erfolgreichem Abschluss 2010 in das Angestelltenverhältnis übernommen werden. Bericht des Aufsichtsrates Ausschüsse in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Klaus Six, Aufsichtsratsvorsitzender Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und dessen Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung. Der vorliegende Jahresabschluss 2010 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband Bayern e.v. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Erlangen, 8. März 2011 Der Aufsichtsrat Klaus Six Vorsitzender

13 13 Vorstandssprecher Gerold Förstel in den Ruhestand verabschiedet Im Erlanger Bankwesen galt er als Institution und für die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg als Seele des Unternehmens über fast vier Jahrzehnte hinweg so prägnant beschrieb die Erlanger Presse das herausragende Wirken von Vorstandssprecher Gerold Förstel, der zum 31. März 2011 in den Ruhestand getreten ist. Bankenluft schnupperte der gebürtige Oberfranke während seiner Berufsausbildung zunächst bei einer benachbarten Sparkasse, um dann 1971 eine Laufbahn als Mitarbeiter im Bayerischen Raiffeisenverband einzuschlagen. Doch bereits 1973 traf Gerold Förstel die für seine weitere Karriere ausschlaggebende Entscheidung, die Abteilungen Innenrevision sowie Organisation der damaligen Raiffeisenbank Erlangen eg zu leiten und den Bereich Aus- und Weiterbildung zu verantworten. Schon damals war es ihm ein Anliegen, die Kompetenzen der Mitarbeiter zu fördern, die er stets als das mächtigste Potenzial eines Unternehmens betrachtet hat. Für sein diesbezügliches Engagement und seine ehrenamtliche Prüfungstätigkeit bekam er 1991 von der IHK Nürnberg die Goldene Ehrennadel verliehen und wurde 1994 von der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Mit den Mitarbeitern im Gespräch bleiben auch damit begründete Gerold Förstel den kontinuierlichen Erfolg der Bank.

14 14 Wichtige Akzente für die Bank setzte Gerold Förstel sowohl in der innerbetrieblichen Organisation der Bank, aber auch in der Koordination der Vertriebswege. So wurde er zehn Jahre nach seinem Eintritt bereits in die verantwortungsvolle Position des Vorstandsmitglieds berufen und nach der Fusion mit der Volksbank Erlangen eg im Jahr 1989 zum Direktor ernannt. Als entscheidender Impulsgeber erwies er sich auch für die weiteren vier Fusionen, die das Kreditinstitut zur jetzigen VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg mit einer Bilanzsumme in Milliardenhöhe anwachsen ließen. Erfolgsgaranten in den verschiedensten Ausschüssen, Gremien und Aufsichtsräten des genossenschaftlichen Finanzverbundes. Seit 2002 im Beirat der DZ Privatbank S.A. erhielt der leidenschaftliche und ausgeprägte Börsen- und Wertpapierspezialist im September 2007 den Privat Banking Award verliehen. Die gelebte Nähe zum Mitglied und Kunden wird auch praktiziert durch ein ansprechendes und gut strukturiertes Geschäftsstellennetz, so die Devise Gerold Förstels, der als Bauvorstand die Neuund Umbauten mehrerer Filialen, aber auch des Verwaltungsgebäudes und des BeratungsCenters Nürnberger Straße 22a zu verantworten hatte. Seine einzigartige Persönlichkeit und die vielseitigen Fähigkeiten machten ihn außerdem zu einem Das Verwaltungsgebäude Nürnberger Straße 64 in Erlangen trägt maßgeblich Förstels Handschrift. Gerold Förstel, der 2004 zum Vorstandssprecher für den Betriebsbereich ernannt worden ist, wird in der Vertreterversammlung am 6. Juni 2011 offiziell verabschiedet. Gleichzeitig wird dem Träger der Silbernen Ehrennadel nun die Goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes als höchste Auszeichnung übergeben. Einweihung der Geschäftsstelle Langensendelbach Architekt Heinz Welß und Gerold Förstel übergeben den Schlüssel an den Geschäftsstellenleiter Kai Kreft (links).

15 15

16 Herausgeber: VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eg Nürnberger Straße 64/ Erlangen Telefon: Fax: Genossenschaftsregister Nr.: 159 (Amtsgericht Fürth) Vertreten durch den Vorstand: Dr. Konrad Baumüller (Vorstandssprecher) Gerold Förstel (Vorstandssprecher) Bernd Ehrlicher (Vorstandsmitglied) Aufsichtsratsvorsitzender: Klaus Six Stellvertreter: Klaus-Peter Gäbelein, Johannes Lettner, Gerhard Schlee Veröffentlichung: Mai 2011 Auflage: 750 Redaktion: Joachim Kohlert (Prokurist, Leiter Rechnungswesen) Gabriele Stiefler (Leiterin Marketing) Titelbild: istock Photo Satz/Layout: Studio Reges Auge GmbH Werbeagentur, Altdorf

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