INTRANET THEMEN UND TRENDS

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1 INTRANET THEMEN UND TRENDS Intranet Trends 2015 Studie erschienen Verdient Jeder bekommt sein Intranet Kultur 4.0 Unternehmenskultur morgen DiALOG Award Preis für gute Ideen 03/15

2 Editorial Intranet im Trend Kaum ein Thema ist in Unternehmen so dauerhaft präsent, wie das Thema Intranet. Sicher, es gibt immer wieder Phasen in denen das Thema geringer priorisiert wird oder andere Themen, wie zum Beispiel Business Intelligence, im Vordergrund stehen. Spannend ist aber die Kontinuität, mit der das Thema aktuell bleibt. Auf der anderen Seite ist dies aber auch wenig überraschend. Das Intranet hat sich zu einer zentralen Infrastrukturkomponente für Information, Kooperation und Anwendung entwickelt. Um neue Trends in diesem Bereich zu erkennen und Entwicklungen zu beobachten, wird seit 2015 die Intranet Themen und Trends Studie durchgeführt. Einige Ergebnisse finden Sie in dieser Ausgabe. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, Thorsten Riemke-Gurzki Nicht nur Intranet Es blüht so schön an der Hochschule der Medien Es blüht so schön an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Der Neubau der Fakultät Information und Kommunikation steht zur Zeit in mitten von Mohn und Kornblumen und der nahe Pfaffenwald lädt zu Spaziergängen ein. Nebenbei: Noch bis 15. Juli können sich Interessierte für den Studiengang Online- Medien-Management bewerben. Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet und vermittelt Kenntnisse aus BWL, IT und Medien. Übrigens: Das Thema Intranet ist mit Vorlesungen bei Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki auch ein Bestandteil des Studiums Die Hochschule der Medien zwischen Blüten Weitere Informationen

3 Anwendertreff Jetzt vormerken: Das Stuttgarter SharePointforum 2015 Zum dritten Mal findet in diesem Jahr in Stuttgart parallel zur Messe IT & Business am 29. und 30. September das SharePointForum 2015 im internationalen Kongresszentrum der Messe statt. Am Seminartag ( ) geben Praxisvorträge Einblick in die Software in Bezug auf CRM, Projektmanagement, Wissensmanagement und Dokumentenmanagement. Am folgenden Tag sollen in einer Forumsveranstaltung Vorträge zum Einsatz und Wirkungsgrad von SharePoint in der Praxis, zum Verbreitungsgrad und schließlich Best Practices-Beispiele die Teilnehmer überzeugen. Caroline Rünger, verantwortlich für das Microsoft Produktmanagement Enterprise Social, zeigt in ihrem Forumsbeitrag am das Beta Release von SharePoint Unter dem Titel SharePoint 2016 die Beta-Version frisch aus der Microsoft-Produktentwicklung - Innovationen in den drei Bereichen User Experience, Infrastruktur & Compliance präsentiert sie die neuen Features. Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, konnten bereits alle Partner für die Veranstaltung gewonnen werden. Wieder dabei sind die Infoman AG, die axcelerate-solutions AG, die Avepoint Deutschland GmbH und die HENRICHSEN AG. Neu dabei sind in diesem Jahr die 7P Solutions & Consulting AG, die Alegri International Service GmbH, die R.K. Consulting GmbH und die BPA Solutions GmbH. Als Medienpartner konnten die Fachzeitschriften IT-Director und IT- Mittelstand sowie das Online-Portal Sharepoint 360 gewonnen werden. Der Veranstalter, die Transfer- und Weiterbildungsgesellschaft UG der Hochschule der Medien Stuttgart, unter der Leitung von Prof. Dr. Arno Hitzges und Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki, ist auch in diesem Jahr erfreut, renommierte Unternehmen als Anwender von SharePoint für die Vorträge gewonnen zu haben. Ab sofort können Tickets für die Veranstaltung über die Homepage und über Xing gebucht werden. Teilnehmer können sich bis zum die begrenzten Eintrittskarten des Early Bird Tarifs sichern. Statt 249,00 Euro kosten die Tickets dann nur 150,00 Euro pro Tag. Wer gleich beide Tage bis zum bucht, spart noch einmal. Weitere Informationen

4 Studie erschienen Intranet Themen und Trends 2015 Entscheidungen zu treffen ist schwierig, wenn die richtigen Informationen fehlen. Informationen über den Stand der Anwendung und die Trends in diesem Jahr liefert die Anwenderstudie Intranet Themen und Trends Die Idee einer integrierten zentralen Informations- und Arbeitsumgebung für Mitarbeiter ist in der Gesamtbetrachtung eher ein nachrangiges Ziel. Entsprechend bieten 91 Prozent der Unternehmen Unternehmensnachrichten im Intranet an. Die Mehrheit der Intranets werden von der Unternehmenskommunikation oder der IT-Abteilung verantwortet. Dem gegenüber stehen die Unternehmen, die in ihrem Intranet historisch die interne Kommunikation priorisiert haben. Es gibt aber auch Unternehmen, die einen eigenen Bereich für Informationsmanagement eingerichtet haben oder die in interdisziplinären Teams die Aspekte Information und Anwendungen verantworten. Eine gute interne Kommunikation erfordert Verantwortlichkeit, jedoch gaben 44 Prozent der befragten Unternehmen an, keinen dezidierten Portal- bzw. Intranet- Manager zu haben. Beleuchtet man die Situation in den Redaktionen, so zeigt sich, dass bereits in

5 der Unternehmensklasse von 201 bis Beschäftigte im Schnitt 1,1 Vollzeit- Mitarbeiter tätig sind. Bei Unternehmen mit mehr als Beschäftigten sind es im Schnitt fast 14 Vollzeit-Stellen. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Redakteure in den Fachbereichen: 74 Prozent der Unternehmen haben dort aktive Redakteure. Die Redakteure der zentralen Intranet-Redaktion haben in der Regel verschiedene Ausbildungen hinter sich. In 37 Prozent der befragten Unternehmen sind Redakteure mit Studium der Unternehmenskommunikation tätig, bei 21 Prozent mit einem Journalistik-Studium. Darüber hinaus ergibt sich ein hoher Teil von Mitarbeitern ohne besondere Qualifikation oder mit einschlägiger Weiterbildung. Trendthema und wichtiger Bereich für das Jahr 2015 ist das Mobile Intranet. Dies ist auf zwei wesentliche Faktoren zurückzuführen. Zum einen haben die bestehenden Intranets einen hohen Stellenwert in der täglichen Arbeit erreicht, sodass eine mobile Nutzung von den Anwendern gefordert wird. Auf der anderen Seite ist die Mobile Nutzung eine Selbstverständlichkeit geworden. So manche Website im Internet wird öfters von mobilen Endgeräten aufgerufen, als von klassischen PCs. In diesem Punkt ist das mobile Intranet eine logische Weiterentwicklung, die -aus dem Internet bekannt- jetzt auch intern im Unternehmen gewünscht wird. Nicht zuletzt ist dies auch eine Konsequenz aus der zunehmenden Endgerätediversität und Konzepten, wie Bring-Your-Own- Device (BYOD). Entsprechend befassen sich Unternehmen auch mit dem Thema Responsive Web Design. Ein zweites Trendthema ist das Social Intranet: 48 Prozent der Befragten sehen das Thema in seiner Bedeutung in diesem Jahr steigend. Betrachtet man die geplanten Investitionen der Unternehmen ergibt sich ebenfalls ein deutliche Aussage: 40 Prozent der Befragten planen in 2015 oder später eine Investition in Social Intranet Software. Bereits investiert haben 30 Prozent der Unternehmen der Studienteilnehmer. Die Skepsis ist jedoch groß: Über 70 Prozent der Befragten sehen Hürden bei der Umsetzung von Social Intranet. Diese Problematik ist natürlich: Social Intranet Software sind reine Werkzeuge. Eine neue Arbeits- und Kommunikationsform basiert nur zu geringen Teilen auf Software-Werkzeugen. Auch gilt: Wer auf dem Gang nicht miteinander spricht, braucht kein Social Intranet. Hier ist in den kommenden Jahren ein massiver Wandel zu erwarten. Die Studie Intranet Themen und Trends umfasst mehr als 150 Seiten in Farbe und ist im Buchhandel für 69,90 Euro erhältlich. Die neue Befragungsrunde 2016 startet ab Ende Juni. Weitere Informationen

6 These Jedes Unternehmen bekommt das Intranet, das es verdient Warum laufen in manchen Unternehmen Intranet-Projekte schnell und leicht ab und andere kämpfen um grundlegende Ideen? Gibt es einen Grund dafür? Jedes Unternehmen bekommt das Intranet, das es verdient! Zugegeben, das ist ein starker Satz. Aber nach rund 20 Jahren Erfahrung mit Intranet-Projekten verwende ich diesen Satz immer öfter und mittlerweile im Kontext Social Intranet standardmäßig. Es scheint mir eine allgemein-gültige Aussage zu sein. Ein Intranet ist so individuell, wie das Unternehmen selbst. Es bildet die Informations-, Prozess- und Kommunikationswelt eines Unternehmens ab. Das muss es auch, um die Alleinstellungsmerkmale im Business - gleich, in welcher Branche man tätig ist oder sein will- abzubilden und zu unterstützen. Es tickt daher genau so wie das Unternehmen selbst. Doch gerade hier liegt der Projektbeschleuniger oder die Handbremse: Beim Unternehmen und seiner Kultur in allen Facetten, angefangen von der Unternehmenskultur bis hin zur Arbeitskultur. Ein Unternehmen, welches schnell, offen, kommunikativ und agil arbeitet, wird sich mit der Entwicklung eines effektiven und effizienten Intranets allein aus seiner Natur heraus nicht schwer tun. Ein hierarchisch geführtes Unternehmen, bei dem strikt über die Hierarchie und auf keinem Fall auf dem Gang kommuniziert wird, wird sich an dieser Stelle einer großen Herausforderung stellen müssen. Denn das Intranet ist nicht nur ein einfaches Tool, es ist die Identität des Unternehmens. Man könnte die Überschrift auf die Spitze treiben: Zeig mir Dein Intranet und ich sage Dir, ob Du im Zeitalter der digitalen Transformation der Geschäftsprozesse und -modelle überleben wirst. Intranet- Projekte sind heute mehr den je weit weg von der Software. Intranet-Projekte fangen bei der Kultur und dem Kultur- Coaching an. Ein Thema, das in vielen Unternehmen, gerade im Mittelstand, nicht auf der Agenda steht, weil es unangenehmerweise bei der Geschäftsleitung anfängt. Bewegung tut aber dringend Not.

7 Unternehmenskultur morgen Industrie 4.0 braucht Kultur 4.0 Industrie 4.0 das Buzzword ist in aller Munde: Neue Technologien und Methoden für die vierte industrielle Revolution in Deutschland. Es steht außer Frage, dass eine weitere digitale Transformation notwendig ist. Was passiert aber im Bereich interne Kommunikation? Wir brauchen eine Unternehmenskultur 4.0, die die Veränderungen in der Wirtschaft abbildet. Ein Blick in die andere Richtung: Viele Hochschulabsolventen liebäugeln mit dem eigenen Unternehmen. Nicht nur um etwas Eigenes zu tun. Sondern auch um keiner starren Hierarchie unterworfen zu sein und ein offenes und flexibles Arbeitsumfeld zu haben. Heißt also Siegen lernen von Startups zu lernen? Eine interne Kultur von angestellten Freelancern, die untereinander perfekt vernetzt sind? Das kann tatsächlich für einige Unternehmen eine Lösung sein. In der Praxis ist dies heute in einzelnen Konzernen gar nicht so weit von der gelebten Realität entfernt. Der Trend geht ganz klar zu einer internen Kultur der offenen Vernetzung und Zusammenarbeit, die aber auf der anderen Seite auch eine Selbstständigkeit und Freiheit des einzelnen Mitarbeiters voraussetzt. Und damit auch entsprechende Verantwortung. Nur so können größere Unternehmen und Konzerne gegen Lean Startups und virtuelle, flexible Wertschöpfungsnetzwerke am Markt erfolgreich bleiben.

8 Preis für gute Ideen DiALOG Award und Fachforum Von Compliance bis zu neuen Formen der digitalen Arbeit reichten die Themen des DiALOG 2015 Fachforum für Enterprise Information Management. Am 28. und 29. April 2015 trafen sich die Experten aus der Praxis zum Forum und zur Preisverleihung des DiALOG Awards im Hotel Pullman Schweizerhof in Berlin. Frank A. Dassler, General Counsel und verantwortlich für die Compliance bei Adidas, berichtete in seiner Keynote am ersten Tag über die Praxis und die Herausforderungen der Compliance und Ethik im Unternehmen. Am Abend wurde im Rahmen der Award-Gala der Preis Excellence with EIM verliehen. Die fünf Finalisten des Awards präsentierten herausragende EIM Lösungen mit völlig verschiedenen Blickwinkeln. Preisträger des Jahres 2015 wurde die Tigges GmbH & Co. KG mit ihrem Projekt Information by Compliance. Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki, Jury- Mitglied des Awards, betonte in seiner Rede zur Preisverleihung die Wichtigkeit von Innovationen für Unternehmen: Ohne Zweifel brauchen wir neue Ideen. Ideen, die die Prozesse flüssiger, günstiger und einfach besser machen. Ideen, die den Menschen eine bessere Arbeitsumgebung bieten. Preisträger und Jury des DiALOG Awards (Bilder: Felix Müller, Felix Mueller Photography)

9 Und vor allem auch neue Ideen für das Business. In seiner Keynote am zweiten Tag beleuchtete Prof. Dr. Thorsten Riemke- Gurzki das Thema Information, Kommunikation? Menschen! die Herausforderungen, die die Digitale Gesellschaft an Unternehmen stellt. Diesen kann nur mit neuen digitalen Ideen von Menschen für Menschen begegnet werden. Ein Baustein sind in diesem Bereich Social Intranet. Die Veranstaltung schloss mit einem Einblick in die alltäglichen Machtspiele des Business von Ute Vondenhof. Fazit der Veranstaltung für viele Teilnehmer: Begeisterung über die vielseitigen Vorträge und die Diskussionen am Rande. Übrigens: Intranet-Projekte passen hervorragend für diese Auszeichnung. Reichen Sie doch auch Ihr nachhaltiges Intranet-Projekt im kommenden Jahr ein. Im Jahr 2014 war das Porsche Intranet Carrera Online Preisträger des DiALOG Awards. Weitere Informationen Keynote Prof. Dr. Riemke-Gurzki Keynote Frank A. Dassler (Adidas) Preisverleihung des DiALOG Awards Bis auf den letzten Platz besetzt: Das Auditorium

10 Intranet Software Marktübersicht mit dem Intranet-O-Mat Der Intranet-O-Mat erlaubt anhand einfacher Kriterien eine schnelle Vorauswahl von geeigneter Software durchzuführen. Der Start ist für den Sommer 2015 geplant. Studierende der Hochschule der Medien entwickeln im Rahmen der Lehrveranstaltung Unternehmensportale und Intranet bei Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki eine interaktive Marktübersicht über Intranet-Software. Der Intranet-O-mat soll die führende kostenlose und offene Plattform für eine Marktübersicht werden. Anbieter von Portal-Software werden. Software- Anbieter sind aufgerufen ihre Software für das Verzeichnis anzumelden. Weitere Informationen Termine Intranet Transformation & Evolution 2015 Schloss Bensberg Juni 2015 LeadersContact 16. Jahrestagung Mitarbeiterportale Crowne Plaza Berlin Potsdamerplatz September 2015 MarcusEvans Stuttgarter Sharepointforum 2015 Messe Stuttgart September FokusTag IntranetMacher Messe Stuttgart 10. November 2015 im Rahmen der tekom-jahrestagung 8. Dortmunder Enterprise 2.0 Kongress Dortmund 23. September 2015 Quinscape

11 Impressum Verantwortlich: Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki Leypoldstr Stuttgart Telefon: Telefax: Bilder: DiALOG Fachforum;: Felix Müller, Felix Mueller Photography

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