Mag. Dr. Izabela Horodecki. Gesundheits- und klinische Psychologin, Psychotherapeutin (SF, Hypnotherapie) Präsidentin der Spielsuchthilfe

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2 Mag. Dr. Izabela Horodecki Gesundheits- und klinische Psychologin, Psychotherapeutin (SF, Hypnotherapie) Präsidentin der Spielsuchthilfe

3 Glücksspiel Pathologisches Glücksspiel Charakteristika der Hilfesuchenden Behandlungsangebote Spielsuchthilfe Ambulante Spielsuchtbehandlung Fragen Diskussion dr. izabela horodecki 3

4 Kontext pathologischen Glücksspiels?

5 dr.izabela horodecki, Spielsuchthilfe

6 Geschichtlich: seit Jahrtausenden bekannt kommt in allen Kulturen und Gesellschaftsformen vor, Gesellschaftlich Einstellung der Gesellschaft über Jahrhunderte ambivalent schwankende Bewertung, akzeptiert und verdammt Folge: Wechsel zwischen Verboten und Wiedergenehmigungen Bedeutung: Unterhaltungs-/Freizeitindustrie?, Geld für die Staatskassa dr. izabela horodecki 6

7 kontinuierlich steigendes Glücksspielangebot steigende Umsätze der Glücksspielindustrie leichte Zugänglichkeit für alle Bevölkerungsgruppen Glücksspiel als Bestandteil des Alltags Änderung der Werteinstellungen Bankkreditwerbung dr. izabela horodecki 7

8 Geldeinsatz Erwartung des Geldgewinns Risiko Möglichkeit des finanziellen Verlustes Ergebnis ausschließlich oder überwiegend vom Zufall abhängig dr. izabela horodecki 8

9 Lotto Euro Millionen Toto Brieflose Rubbellose Klassenlotterie Sportwetten auch als Wettautomaten Pferdewetten Casinospiele (Roulette, Casinoautomaten, Black Jack, Poker, etc.) Automaten s.g. kl. Glücksspiel Poker Black Jack Onlineglücksspiele Börse.. dr. izabela horodecki 9

10 Tankstelle Trafik Bank (Aktien, Optionsscheine im Hochrisikobereich) Handy Laptop und Computer mit Internetanschluss Kaffeehaus Gasthaus Spieltop (= mini Spiellokale mit 2 Automaten, 3 Türen nebeneinander) Wettlokale Lottokollektur Casinos (Casinos Austria) Spielhalle Kartencasinos GLÜCKSSPIELEN ist RUND UM DIE UHR möglich dr. izabela horodecki

11 20% Glücksspielort Internet bei Klient/innen der "Spielsuchthilfe 19% 18% 16% 14% 14% 16% 12% 11% 10% 9% 8% 6% 6% 7% 4% 2% 0% 3% 1% 0% 0% 0%

12 Früher Glücksspielteilnahme ab 21 J. Heute Spielteilnahme ab 16 /18 Jahren Residenzverbot Freie Zugänglichkeit Beschränktes Glücksspielangebot Kaum Glücksspielwerbung Steigendes Glücksspielangebot Permanente mediale Anwesenheit des Glücksspiels Glücksspielwerbung dr. izabela horodecki 12

13 Beeinflusst die emotionale und die mentale Verfassung des Spielers - das Eingehen von Risiken, Hoffnung auf, bzw. tatsächliche Gewinne vermitteln Stimulation, Erregung, Wohlbefinden, Machtphantasien, Erfolgserlebnisse. Diese lassen sich durch gedankliche Beschäftigung mit dem Glücksspiel auch über die Spielsituation hinaus erleben. Angenehm erlebte Erregung - Erwartungsspannung und Spannungslösung (= Nervenkitzel Wechsel zwischen der lustvoll erlebten Hoffnung auf den Gewinn und der Angst vor dem Verlust) Selbstwertsteigerung - im Spiel ist die Realität auf bestimmten Raum beschränkt, in dem sich der Spieler leicht zurechtfindet, was zu einer Selbstwertsteigerung führt ( Spielrausch ) dr. izabela horodecki 13

14 Alter >45J Alter <45J dr. izabela horodecki 14 Entspannung Geld gewinnen Selbstwert Stimulierung

15 dr.izabela horodecki, Spielsuchthilfe

16 Im Spielrausch sein; Haus und Hof verspielen; Pokerface; Glück im Spiel, Unglück in der Liebe; Wie gewonnen, so zerronnen dr. izabela horodecki 16

17 INDIVIDUUM Genetische Anlagen Persönlichkeit, Geschlecht Geringer Selbstwert Impulsivität Geringe Frustrationstoleranz Depressivität Konfliktvermeidung DAS UMFELD Einstellung der Gesellschaft Wertvorstellungen Leistungsgesellschaft Verfügbarkeit des GS Bank- und Kreditwesen Werbung Arbeits- und Lebensverhältnisse Probleme in der Familie WIRKUNG DES GLÜCKSSPIELS Nervenkitzel Selbstwertsteigerung Machtgefühle Entspannung Abschalten können

18 Begriffe: Klassifikationssysteme Anerkennung als Störungsbild Spielsucht Umgangssprache Pathologisches Spielen pathologisches Glücksspiel Fachsprache ICD-10 (Internationale Klassifikation Psychischer Störungen der WHO) Erstaufnahme 1991 Pathologisches Glücksspiel DSM-IV (4 Revision des Diagnostischen und Statistischen Manual der psychischen Störungen, der APA - Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft) Erstaufnahme 1982 Pathologisches Spielen dr. izabela horodecki 18

19 1980 aufgenommen in das DSM III (pathologisches Spielen) 1991 aufgenommen in das ICD 10 (pathologisches Glücksspiel) Jahrelange kontroverse Expert/innendisskusion eingeordnet aktuell unter Störungen der Impulskontrolle DSM V: geplant ist Aufnahme unter Addictions and Related Disorders

20 International: 1% bis 3% der erwachsenen Bevölkerung Österreich: Prävalenzstudie, Kalke et al, ,1% der Jährigen haben Probleme mit Glücksspiel (= ca Personen), bzw. 2,6% jener, die gespielt haben Wien: 1,9% (= ca Personen) Mitbetroffene Angehörige werden in diesen Zahlen nicht berücksichtigt (Annahme 7 betroffene Angehörige pro Spielsüchtigen)

21 21

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23 Gewinnphase Gelegentliches Spielen, Freizeit, geringe Beträge, Nervenkitzel, Erholung, häufigeres Spielen, alleine Spielen Verlustphase Häufigere Verluste, Gedanken immer mehr beim Spielen, Geld leihen, Verheimlichungen, Vernachlässigung von Familie und Interessen, einsetzender Kontrollverlust, EIGENDYNAMIK!!! Verzweiflungsphase Unfähigkeit der Schuldenrückzahlung, Kreditaufnahmen, Verlusten hinterher jagen, Entfremdung von Familie und Freunden, illegale Handlungen, Suizidgedanken

24 Glücksspiele machen Spaß, lenken von Sorgen ab, sind angenehm aufregend. Glücksspielen kann zur Sucht werden.

25 Gelegentliches Spielen, Freizeitbeschäftigung Lustvoller Nervenkitzel Selbstwertsteigerung Gewinnfantasien Alleine spielen Häufigeres Spielen

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27 Gedanken kreisen immer häufiger ums spielen

28 Einsätze steigen. Unruhe und Gereiztheit wenn nicht gespielt werden kann

29 Denken richtet sich zunehmend mehr aufs Spielen Häufigere Verluste, Verluste ausgleichen wollen(!!) Lügen, Verheimlichen Geld leihen Vernachlässigung von Freunden und Familie Nicht aufhören können ( Kontrollverlust )

30 Denken richtet sich zunehmend mehr aufs spielen ( Tunnelblick ) dr. izabela horodecki 30

31 Wunsch das verlorene Geld unbedingt zurück gewinnen zu wollen.

32 Das Spielen wird vor der Familie und den Freunden verheimlicht.

33 Spielen, um Sorgen bzw. schlechte Stimmung zu vertreiben dr. izabela horodecki 33

34 Wegen des Spielens wird die Ausbildung oder der Beruf vernachlässigt

35 Erfolglose Versuche das Spielen einzuschränken

36 Persönlichkeitsveränderungen Unfähigkeit der Schuldenrückzahlung Kreditaufnahmen Weitere Steigerung von Geld und Zeitaufwand für das Spiel Entfremdung von Familie, Freunden, Kollegen Illegale Handlungen

37 Wenn kein Geld vorhanden sich auf andere verlassen, dass sie etwas leihen. Gedanken (oder Taten) sich das Geld zum Spielen illegal zu besorgen.

38 mindestens 5 Merkmale: 1. Starke reale und gedankliche Bindung an das Glücksspiel 2. Toleranzentwicklung (immer höhere Einsätze) 3. Abstinenzunfähigkeit (erfolglose Versuche das Glücksspiel zu kontrollieren, aufzugeben) 4. Entzugserscheinungen (Unruhe, Gereiztheit wenn keine Spielmöglichkeit) 5. Fliehen vor Problemen 6. Nachlaufen den Verlusten 7. Lügen (belügt Nahestehende, um das Spielen zu verheimlichen) 8. Illegale Handlungen 9. Wichtige Beziehung, Arbeitsplatz, Ausbildungsoder Aufstiegschancen wegen des Spielens gefährdet oder verloren. 10. verlässt sich darauf, dass andere ihm Geld bereitstellen, um die wegen Glücksspiel hoffnungslose finanzielle Situation zu bewältigen

39 Anzahl Diagnosekriterien N = schwere pathologische Spieler /Innen 18% 5 8 pathologische Spieler/Innen 70% 3-4 problematische Spieler/innen 12% 39

40 dr. izabela horodecki 40

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42 Wenn die roten Männchen Spielsucht sind, welche Gestalt sind Sie?

43 Unerklärliche Abwesenheitszeiten von der Arbeit/zu Hause, keine Zeit, sagt private Termine ab Ständig knapp bei Kasse trotz regelmäßigen Einkommens Nichteinhalten von Terminen, bis zu Unzuverlässigkeit Sozialer Rückzug wirkt wie abwesend vernachlässigt Freunde Lügen, Ausreden, Ungereimtheiten Gereiztheit, Ungeduld, Stimmungsschwankungen Bankkontoauszüge unauffindbar Eröffnen weiterer Konten, Vorschuss nehmen in der Firma Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld verschwinden wirft Rechnungen weg bzw. sammelt ungeöffnete Post in Schublade borgt sich Geld im Familien-/Freundeskreis bzw. bei Arbeitskollegen aus Kreditaufnahmen ohne sich etwas anzuschaffen Verschwinden von Geldbeträgen, Angehörigen fehlen Wertsachen Verkauf von persönlichen Wertgegenständen Angehörige werden beschuldigt schlecht mit Geld zu wirtschaften In späteren Phasen: Schlafstörungen, Panikgefühle, Stresssymptome dr. izabela horodecki

44 Ohnmacht dem Spielen gegenüber: Nicht aufhören können Erfolglose Versuche aufzuhören Verluste nicht akzeptieren können und zurückgewinnen wollen Unverständnis dem eigenen Spielverhalten gegenüber Verzweiflung, Panik, Suizidgedanken Schuldgefühle gegenüber Angehörigen, die belogen werden Angst die Lage den Nahestehenden einzugestehen Finanzielle und existenzielle Problemlagen Rechtliche Probleme im Zusammenhang mit Glücksspiel Familiäre Konflikte Hilfeschrei, Suche nach Behandlungsmöglichkeiten Lösungs- und Entscheidungshilfesuche Informationssuche betreffend Behandlungsmöglichkeiten Wunsch zu klären, ob Spielverhalten bereits problematisch

45 Spieler/in fühlt sich: hilflos ängstlich hoffnungslos krank unruhig leer unverstanden wie ferngesteuert wie in Trance depressiv schuldig einsam wertlos Wird erlebt als: müde fahrig gleichgültig vergesslich gereizt verändert wie abwesend verantwortungslos aufbrausend uninteressiert geizig nachlässig 45

46 31% SpielerInnen Angehörige 69% 46

47 Verzweiflung über Lügen und Unzuverlässigkeit des Spielers/der Spielerin Misstrauen dem Spieler/der Spielerin gegenüber Ohnmacht dem Spielverhalten gegenüber Kontrollversuche Finanzielle und existenzielle Problemlagen Unverständnis warum der Spieler/die Spielerin (weiter) spielt Selbstvorwürfe Verunsicherung Entscheidungshilfesuche (wie unterstützen, ob finanziell helfen) Informationssuche Fragen wie motivieren beratungsunwillige Spieler Wunsch nach schnellem Beratungstermin für motivierte Spieler/innen Schilderungen, wie das Spielen das Familienleben negativ beeinflusst

48 Angehörige durchleben eine Phasenentwicklung: Verleugnungsphase Belastungsphase Erschöpfungsphase Hoffnungslosigkeit

49 Verleugnungsphase: vermehrtes Spielen noch akzeptiert, gelegentliche Sorgen, äußern Verdacht, leicht zu besänftigen Belastungsphase: Trotz familiärer Probleme glauben sie den Versprechungen, Vorwürfe, stellen Forderungen an den Spieler, Schuldgefühle, Verunsicherung Erschöpfungsphase: Kontrollversuche, Ohnmachtsgefühle, Verwirrung, Zweifel an sich selbst, psychosomatische Beschwerden, Schuldenübernahmen für den Spieler Hoffnungslosigkeit: Tiefe Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Wut, Angst, Panik, emotionaler Zusammenbruch, Medikamenten- /Alkoholmissbrauch, Selbstmordgedanken, Selbstmordversuche dr. izabela horodecki 49

50 Verunsicherung, Belastung, existenzielle Ängste, existenzielle Einschränkungen, Misstrauen, Überforderung, Hoffnungslosigkeit, psychosomatische Beschwerden dr. izabela horodecki 50

51 Belastet durch: Emotionale/zeitliche Abwesenheit des spielenden Elternteils (meist Vater) Reale und emotionale Überforderung des anderen Elternteils (meist Mutter) Klima existenzieller Unsicherheit Ängstlich - angespannte Familienatmosphäre Übernahme altersinadäquaten Rollen dr. izabela horodecki 51

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53 dr. izabela horodecki

54 Otto Wagner Spital Donauspital Psychotherapie Ambulanz der WGKK KH der Barmherzigen Schwestern Kriseninterventionszentrum Psychiatrisches KH Ybbs an der Donau Sonderkrankenhaus de la Tour AKH Wien Ambulanzen AMS Amt für Jugend und Familie Schuldnerberatungsstelle der Stadt Wien Caritas Wiener Hilfswerk Arbeiterkammer Gerichte Volkshilfe Wien Neustart Grüner Kreis andere Suchtberatungsstellen Angehörige SelbstzuweiserInnen Justizanstalten geschützte Werkstätte Kompetenz Zentrum Kummernummer Telefonseelsorge niedergelassene PsychiaterInnen PsychotherapeutInnen in freien Praxen klinische PsychologInnen praktische ÄrztInnen Anton Proksch Institut Pfarrämter Wiener Kinderfreunde BankberaterInnen diverse ArbeitgeberInnen ArbeitskollegInnen BewährungshelferInnen Polizei SachwalterInnen RechtsanwältInnen ehemalige KlientInnen diverse GlücksspielanbieterInnen

55 55

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59 Durchschnittlich spielten die bei dem Beratungs- und Therapiezentrum Spielsuchthilfe behandelten Glücksspieler/Innen 16 mal monatlich, ca. 8 Jahre lang, bis sie erstmals unsere Einrichtung aufsuchten. dr. izabela horodecki

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65 Spieler/innen Eltern der Spieler/innen 39% 61% Österreich andere Staaten 65

66 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Spielhalle Cafehaus Spieltop Casino Karten Casino Wettbüro Pferde rennbahn andere Spielorte* % 31% 16% 21% 9% 25% 0% 8% 11% % 33% 25% 22% 9% 27% 1% 9% 14% % 31% 28% 26% 9% 33% 0% 10% 16% % 33% 34% 24% 10% 30% 0% 10% 19% Internet

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68 Spielsucht Substanzgebundene Abhängigkeitserkrankungen Affektive Störungen Angststörungen Persönlichkeitsstörungen Bild gefunden bei M Mag. Zanki, Spielsucht 2008

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73 Glücksspielbezogene Verschuldung: Euro Monatliches Netto Einkommen: 1411 Euro Verschuldung entspricht 24 Monatsnettoeinkommen Von den Banken akzeptierte maximale Verschuldungsgrenze beträgt 20 Monatsnettoeinkommen 73

74 dr.izabela horodecki, Spielsuchthilfe

75 seit 1982 bestehende, erste störungsspezifische Facheinrichtung in Österreich Klientel Glücksspielabhängige (60%), Angehörige (40%) Multiprofessionelles Behandlungsteam: Psychotherapeutinnen, Klinische Psychologinnen, Psychiater, Sozialarbeiterinnen/Schuldnerberaterinnen dr. izabela horodecki 15

76 Beratungs- und Behandlungsangebote: Hochspezialisiert, glücksspielsuchtspezifisch Kostenfrei Keine Zugangsbeschränkungen (auch nicht Versicherte) Multilingual Niedrigschwelliger Zugang An 6 Tagen in der Woche Auf Wunsch anonym Für die Betroffenen: sehr hohe Hemmschwelle, ausgeprägte Scham- und 76

77 Spielsuchthilfe, Inanspruchnahme ausschließlich persönlich betreute KlientenInnen dr. izabela horodecki 77

78 Häufig parallele Nutzung mehrerer Angebote Beratung, Informationsgespräche (telefonisch, online, persönlich) Psychotherapie (Einzel-, Paar-, Familientherapie) Psychiatrische Behandlung Gruppenangebote (f. Betroffene, f. Angehörige, gemeinsam) Musiktherapie Sozial und Schuldnerberatung Angehörigen Beratung/Betreuung N. Bedarf Überweisung in stationäre Therapie (4% d. Kl.): Nachbetreuung nach stationärer Therapie Begleitete Freizeitangebote Informationsveranstaltungen, Schulungen, Vortragstätigkeit

79 Für Spieler/innen Für Angehörige Orientierungsgruppe Motivationsgruppe Angehörigengruppe Gemeinsame Gruppe Gemeinsame Gruppe SOS -Stark ohne Spielen Therapieprogramm, Kleingruppe Musiktherapie Stabil spielfrei für über ein Jahr Spielfreie Musiktherapie dr. izabela horodecki 79

80 Parallele Inhaltsschwerpunkte Motivationsarbeit Glücksspielsucht selbst (Eigendynamik) Folgen pathologischen Glücksspiels Hintergrundproblematik / Komorbiditäten dr. izabela horodecki 40

81 Ziele /Verlauf Änderungsmotivation fördern und beibehalten Folgen pathologischen Glücksspiels aufarbeiten Herausarbeiten aktuell wichtiger Ziele Entwurf eines spielfreien Lebens Glücksspielabstinenz erreichen, stabilisieren, aufrechterhalten Rückfallprophylaxe (Wieder) Entdecken eigener Fähigkeiten, Interessen und Stärken Aufarbeitung individueller Problembereiche /Komorbiditätentherapie Schuldenregulierung, Geldmanagementunterstützung mehrdimensionales Behandlungsvorgehen dr. izabela horodecki

82 Überblick Einnahmen/Ausgaben Haushaltsplan erstellen Vorschläge bezüglich Reduzierung der Ausgaben (z.b. Versicherungsstorno) Zahlungsprioritäten setzen Ratenvereinbarungen treffen mit Gläubigern verhandeln Angehörige aufklären/haftung Verhandlungen mit Ämtern bei Delogierungsandrohung Bei Bedarf Vermittlung in Wohnheime Klärung: Privatkonkurs möglich? dr. izabela horodecki 82

83 dr.izabela horodecki, Spielsuchthilfe

84 Spielsucht ist wie eine Klaviatur, bei der nur mehr ein Ton funktioniert. Therapie = lernen wieder Melodien spielen zu können. dr. izabela horodecki

85 Den Weg zurück gehen Spielbezogene, aufrechterhaltende Faktoren Aufrechterhaltende Faktoren im aktuellen Leben Auslösende und prädisponierende Faktoren der Vergangenheit

86 Abstinenz? Kontrolliertes Spielen? Folgen minimieren? Abstinenzentscheidung fördern dr. izabela horodecki 84

87 Parallele Inhaltsschwerpunkte Motivationsarbeit Glücksspielsucht selbst (Eigendynamik) Folgen pathologischen Glücksspiels Hintergrundproblematik / Komorbiditäten dr. izabela horodecki 40

88 Motivationsarbeit ist Teil des laufenden Therapieprozesses Motivation ist keine Voraussetzung für den Beginn der Behandlung Statt als unmotiviert werden Klienten als ambivalent bezeichnet dr. izabela horodecki 88

89 Absichtslosigkeit Vorüberlegung Rückfall Abstinenz Absichtsbildung Nachdenken Aufrechterhalten Vorbereitung Entscheidungsfindung Aktiv werden

90 Spieler in dieser Motivationsphase Gibt zu, dass er spielt, hat aber damit kein Problem. Sieht Spielen als Freizeitgestaltung, Möglichkeit zum Geld verdienen. Angesprochen reagiert: überrascht, ungläubig, irritiert, mit Wut, Verleugnung Ist nicht imstande bei sich selbst Probleme in Verbindung mit dem Glücksspiel wahrzunehmen, obwohl kann diese bei anderen Spielsüchtigen wahrnehmen. Hat keine Motivation etwas zu verändern (weil das Problem nicht wahrnimmt). Sucht den Therapeuten auf, wenn die Umgebung ihn stark unter Druck setzt. Therapeutische Interventionen: Selbstbeobachtung, Bewusstmachung, Folgen wahrnehmen Wissen über die Abhängigkeit vermitteln, Anregungen zur Selbstbeobachtung des Spielverhaltens, Einstellungsänderung durch Konfrontation mit den Beobachtungen anderer und durch die Bewusstmachung der Folgen des Glücksspiels. dr. izabela horodecki 20

91 Spieler in dieser Motivationsphase Identifiziert bereits bei sich ein Spielproblem Plant, aber erst in einiger Zeit, das Problem anzugehen Zweifelt, ist unsicher, wie das Problem gelöst werden kann Hat den Wunsch weiter zu spielen, obwohl er die wachsenden Folgen wahrnimmt Nimmt wahr, dass Spielvorteile kurzfristig sind, längerfristig überwiegen Nachteile. Spielverzicht noch unvorstellbar, die Entscheidung wird verschoben Versucht durch Spielbegrenzung/Kurzabstinenzzeiten die Probleme zu lösen Therapeutische Interventionen: Wissensvermittlung, Unterstützen der Einstellungsänderung, Beurteilungs- und Entscheidungshilfe, Ermutigung zur Therapie (Weiterhin) Wissen über die Abhängigkeit vermitteln, Stärken diese Einstellungen des Spielers, die der Veränderung dienlich sind, Hilfe bei realer Beurteilung aktueller und zukünftiger Folgen aller möglichen Entscheidungen (über weiteres Spielen, Aufhören mit dem Spielen, Beginn einer Behandlung), Unterstützen und Ermutigen zu weiteren Kontakten mit dem Therapeten. dr. izabela horodecki, spielsuchthilfe 21

92 Spieler/innen in dieser Phase Weiterhin ambivalent und schwankend Jedoch bereit zur Veränderung (häufig wird diese Bereitschaft durch aktuelle Verluste unterstützt) Charakteristisch sind Änderungsbeteuerungen gegenüber wichtigen Bezugspersonen und Versuche etwas zu unternehmen (z.b. einmaliger Beratungstermin), planen weiterer Schritte, jedoch sind diese noch nicht gefestigt, z.t. unentschieden. Angst vor Veränderung Wichtig in dieser Phase, therapeutische Interventionen: Wesentlich ist die Anerkennung auch kleinen Schritte Richtung Änderung Unterstützung bei der Entscheidungsfindung Aufzeigen der realen, konkreten Handlungsmöglichkeiten Zielarbeit, Zeitprogression Motivationsaufbau dr. izabela horodecki, spielsuchthilfe 22

93 Warum aufhören? Vorteile/Nachteile des Spielens? Verzicht? Worauf? Erwartungen an die Spielabstinenz Nachteile der Abstinenz? Entwurf der spielfreien Zeit dr. izabela horodecki 23

94 Spieler in dieser Motivationsphase Ist bereit aktiv zu handeln und zu konkreten Schritten Ist bereit zur Konfrontation mit belastenden Gefühlen (Angst, Scham, Trauer), trotzt Angst davor Lernt erst, mit Gefühlen umzugehen, ohne in das Spielen zu flüchten Ist noch immer ungeduldig Wichtig in dieser Phase, therapeutische Interventionen: Besonders intensive Unterstützung, weitere Motivationsarbeit Erlernen des Umgangs mit Spielverlangen Stress- /Konfliktmanagement ohne Fluchtmöglichkeit im Spielen Thematisieren: Umgang mit Zeit und Geld Auseinandersetzung mit Folgen des Glücksspiels Strategie der kleinen Schritte, Unterstreichen auch der kleinen Erfolge (Ungeduld bewältigen) Hilfe bei der Planung der neuen Lebensgestaltung dr. izabela horodecki 24

95 Frühere hilfreiche Lösungen? Schrittweises Vorgehen, Geduld Abstinenzentscheidung erinnern, realisieren Umgang mit Spielverlangen Zeitstruktur beachten Konsequenzen für den Umgang mit Geld Gefährlichkeitsgrenzen? (für Geldbeträge bei sich) Zeitliche Geld-Fremdverwaltung überlegen Wann zählt der spielfreie Zeitraum wirklich? Schrittweise Veränderungen wahrnehmen Realistische Perspektiven für die Schuldenbewältigung dr. izabela horodecki 25

96 Spieler in dieser Motivationsphase: Konstruktivere Problembewältigung Besserer Umgang mit Gefühlen Gefahr der Überschätzung spiele nie wieder Das innere Gleichgewicht erfordert viel Pflege Wichtig in dieser Phase, Interventionen Motivationsentscheidung erinnern Realistische Beurteilung der Erfolge Rückfallprophylaxe Kommunikations- und Konfliktfähigkeit dr. izabela horodecki 26

97 Was bedeutet dauerhafte Spielabstinenz? Spielfreies Leben neu gestalten Mit Gefühlen umgehen lernen ohne Flucht in das Spielen Stress- und Konfliktmanagement andere Belohnungssysteme Sich den Problemen stellen Mit Geld (wieder) umgehen können Freizeitalternativen Einzeltherapie, Gruppenteilnahme? dr. izabela horodecki 70

98 dr. izabela horodecki

99 V N Aufhören Selbstachtung zurückgewinnen Weniger Stress Sinnvolles Leben Beziehung retten Nicht mehr lügen müssen Zur Ruhe kommen Sich etwas leisten können Probleme lösen müssen Gereiztheit Nachdenken und planen müssen Schlechtes Gewissen wahrnehmen Spielfolgen wahrnehmen müssen Weiterspielen An nichts denken müssen Ablenkung Nervenkitzel Hoffnung auf Gewinn Ego-Befriedigung Geldverlust Arbeit verlieren Menschen verletzen Panik Verzweiflung Selbstmordgedanken Selbstzerstörung dr. izabela horodecki 99

100 Verfügbares Geld als Auslöser für Spielverlangen (Geld=Spielkapital) Verlust des Geldwertbezuges (als Folge von bestimmten Spielbedingungen, Kartenzahlung, Euroeinführung) Umgang mit Geld bevor das Glücksspielen zum Problem wurde Unterschiedliche Geldstile innerhalb der Familie Bedeutung von Geld für den Selbstwert Folgen: Belastung durch Schulden, Exekutionen, Pfändungen, Arbeitsplatzverluste als Folge der Exekutionen, Belastung für gesamte Familie Höhe der Schulden und Höhe der Belastung können von den Klienten auch vollkommen anders empfunden werden als vom Berater dr. izabela horodecki 10 0

101 Um das Erreichen der Spielabstinenz in der ersten Zeit zu fördern Um Rückfällen vorzubeugen bzw. deren Folgen zu mildern Um den Geldwertbezug/ Umgang mit Geld (wieder-) zu erlernen Als Maßnahme zur Existenzsicherung des Spielers/seiner Familie Ev. die Einstellung gegenüber Konsum und Geld zu ändern auf die Notwendigkeit des Verzichtes vorzubereiten (bei Einschränkung durch langfristige Schuldenrückzahlung) Überweisung zur Schuldnerberatung bei unübersichtlichen, ungeregelten Schulden und bei Überschuldung Lösungen im finanziellen Bereich: Daueraufträge, Gefährlichkeitsgrenze ermitteln, nur mit kleinen Beträgen unterwegs sein, Verzicht auf die Bankomat- und Kreditkarte, vorübergehende Geldverwaltung durch Außenstehende, Einnahmen/Ausgaben Rechnung führen, geplante Soziale Kontrolle = Angehörige/Freunde bekommen die Möglichkeit den Kontostand des 10 Spielers einzusehen, etc. dr. izabela horodecki 1

102 Ablenkung Zeitgewinnen, Spielentscheidung hinauszögern Merkkarten: Abstinenzentscheidung erinnern ( warum will ich aufhören ) Gefühle nach dem letzten Rückfall - Karte lesen Den ganzen Film inklusive Schlussszene anschauen Spieler stellen sich häufig nur die Gewinnsituation vor, wenn sie sich bewusst an den Ausgang der letzten Spielsituation erinnern ist es leichter auf das Spielen zu verzichten Stärke des Spielverlangens beurteilen Zeitstruktur- und Aktivitätenplanunng Heute nicht - Gebot der AA und GA Ungeduld bezüglich Rückzahlungen zügeln dr. izabela horodecki 99

103 Einschätzen lassen: Wie wichtig ist es Ihnen mit dem Spielen aufzuhören? Wie zuversichtlich sind Sie, dass Sie dies schaffen werden? Geschichten von Spielern, die es geschafft haben erzählen Gruppenteilnahme um abstinente Betroffene kennenlernen Mit jedem spielfreien Tag werden Sie zuversichtlicher und die Spielgedanken und das Spielverlangen weniger.. dr. izabela horodecki 10 3

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105 Beim Thema Folgen: außer Zeit-, und Geldverlust können auch die Energieinvestition bzw. der Energieverlust thematisiert werden... Wie viele Stunden in der Woche haben Sie: gespielt? am Spielort verbracht? über Spielen nachgedacht? Gewinnphantasien gepflegt? Verluste gezählt, beweint? überlegt wie Sie Geld für Spielen auftreiben? sich Selbstvorwürfe gemacht? Schuldgefühle empfunden? in Lügenmanagement investiert? mit Familienangehörigen wegen Geld bzw. wegen Spielen gestritten? sich Vorwürfe anhören müssen? Alle Stunden zusammenzählen (lassen) Wenn dieselbe Anzahl von Stunden wöchentlich für... (Kampfsport, eine Sprache lernen) angewendet worden wäre? dr. izabela horodecki

106 Gefährlichkeitsgrenze abfragen, dabei Mimik beobachten: Würden Sie mit 10,- spielen gehen? - Mimik beobachten Würden Sie mit 20,- spielen gehen? - Mimik beobachten Würden Sie mit 30,- spielen gehen? - Mimik beobachten. Bei etwa 40,- bis 50,- nehmen Sie bei den meisten Klienten eine deutliche Veränderung in der Mimik wahr die Risikogrenze liegt also drunter (allerdings sind die Menschen eben unterschiedlich, Manche Klienten gehen mit jedem Betrag spielen, andere erst mit ein paar Hundert Euro) dr. izabela horodecki

107 Auslöser (Trigger) Geld, Langeweile, Stimmung negative Effekte Geldverlust, Schuldgefühle depressive Stimmung positive Effekte gute Stimmung, frei von Sorgen überlegen fühlen Erwartung positiver Effekte Geld gewinnen, gut fühlen weg von Problemen Spielen dr. izabela horodecki

108 Rückfall erst wenn längere spielfreie Zeit dazwischen (über 1 Monat) Unterscheidung: Ausrutscher? Testrückfall?, schon erneutes Spielen? Einsicht nachgelassen? Motivationsarbeit erneut Rückfallfolgen? Wie ernst? Rückfallanalyse? (Geld? Zeit? Überzeugung? Gefühle? Einstellungen?) Vorsicht nachgelassen? Es ging mir schon zu gut?, Traum vom kontrollierten Spielen? ( jetzt habe ich es schon im Griff ) Rückfall als Chance - weiterer Schritt im Therapieprozess Grundlegende Überlegung des Therapeuten notwendig? ambulant zu wenig?, Umgang mit Geld? Etwas übersehen? Angehörigenberatung notwendig? Rückfalle für Angehörige lange belastend dr. izabela horodecki 79

109 Aufarbeitung der Folgen des Glücksspiels Verstehen der Abhängigkeitsdynamik und der Auswirkungen auf die Bezugspersonen Erkennen der eigenen Rolle im Suchtgeschehen Ressourcensuche, Stärkung des Selbstvertrauens Umgang mit Hilflosigkeit, Ohnmacht, Schuldgefühlen, Misstrauen, Vertrauen, Angst, Kontrolle, Verantwortung, Grenzen, eigenem Geld Unterstützung bei der Schuldenregulierung dr. izabela horodecki

110 Misstrauen und Verunsicherung der Angehörigen Unklarheiten bei der Geldverwaltung Rückfallaufarbeitung Empfindsamkeit des Spielers Ängste der Angehörigen Mangelnde Gesprächsbereitschaft, Aufmerksamkeit und Nähe des Spielers gegenüber Angehörigen Wunsch der Angehörigen, die Schulden besonders schnell zurück zu zahlen (Lösung: Familienausgaben haben Vorrang... auch Jetzt leben...) Bedürfnis und Bereitschaft sich mit spielbezogenen Themen auseinander zu setzen: groß bei Angehörigen, Spieler fühlen sich durch allzu viele Fragen der Angehörigen häufig bedrängt dr. izabela horodecki

111 Ambulant WIEN Spielsuchthilfe (seit 1982) API Anton Proksch Institut (seit 2006) Glücksspielhotline AKH (seit 2006) Grüner Kreis (seit 2009) Stationär Wien und Österreich API Anton Proksch Institut / Wien KH de la Tour in Treffen/Kärnten AKH Psychosomatik, Station 6b LKH Graz KH Maria Ebene INFO über Behandlungsangebote in Österreich Spielsuchthilfe (01) dr.izabela horodecki, spielsuchthilfe

112 . Tel.: Per

113 Informationsbroschüre für Betroffene, Mitbetroffene und Fachleute Zusendungsbestellung 01 / ,

114 BACHMAN, M., EL-AKHRAS, A. (2010). Glücksspielfrei. Ein Therapiemanual bei Spielsucht. Berlin, Heidelberg: Springer GRÜSSER, S. M., Albrecht, U. (2007). Rien ne va plus wenn Glücksspiele Leiden schaffen. Bern: Huber Verlag HORODECKI, I. (2003): Spielsucht. In: (Hrsg.) Brosch, R., Mader, R., Sucht und Suchtbehandlung, Problematik und Therapie in Österreich, S , Wien: LexisNexis, Orac. HORODECKI, I. (2012): «Sie hatten Glück, das war ihr Pech». Praxisrelevante Aspekte in der ambulanten Behandlung pathologischen Glücksspiels. In: (Hrsg.) Wurst, F., Thon, N., Mann, K., Glücksspielsucht. Ursachen-Prävention- Therapie, S , Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe KALKE, J. (2011): Glücksspiel und Spielerschutz in Österreich. Empirische Erkenntnisse zum Spielverhalten der Bevölkerung und zur Prävention der Glücksspielsucht. Freiburg im Breisgau: Lambertus MEYER, G., BACHMANN, M. (2011). Spielsucht. Ursachen, Therapie und Prävention von glücksspielbezogenem Suchtverhalten. 3. Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer. PETRY, J. (2003). Glücksspielsucht. Entstehung, Diagnostik und Behandlung. Göttingen, Bern, Toronto, Seatle: Hogrefe SCHUHLER, P., VOGELGESANG, M. (2012). Pathologischer PC- und Internet-Gebrauch. Eine Therapieanleitung. Göttingen, Bern: Hogrefe SPIELSUCHTHILFE ( ): Tätigkeits- und Forschungsberichte der Spielsuchthilfe , Wien

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