gespag Labormedizin: Unterstützung bei der Diagnosefindung

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1 Österreichische Post AG info.mail Entgelt bezahlt Ausgabe Gesundheitsmagazin der gespag-unternehmensgruppe Labormedizin: Unterstützung bei der Diagnosefindung Detektivarbeit in Blut und Harn Gängige Laborparameter und was dahintersteckt Möglichkeiten der Labordiagnostik gespag Für ein gesundes Oberösterreich! gespag OÖ. GESUNDHEITS- UND SPITALS-AG

2 2 Mag. Editorial a Jutta Oberweger, Redaktionsleiterin Inhalt Liebe Leserinnen und Leser, mit unserem aktuellen Gesundheitsmagazin wagen wir wieder einmal einen spektakulären Blick hinter die Kulissen. Wir sind diesmal unseren LabormedizinerInnen und den Biomedizinischen AnalytikerInnen auf der Spur und stellen deren Arbeit, die ja oftmals sehr im Verborgenen passiert, in den Mittelpunkt. Klarerweise sind die Grundlage jeder Diagnose eine ausführliche Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung. Daraus ergibt sich eine Verdachtsdiagnose, die dann z.b. Im herausnehmbaren Mittelteil finden Sie eine Referenztabelle zu den gängigen Laborparametern. Nutzen Sie unser Service. durch Laborparameter bestätigt wird oder korrigiert werden muss. Bei mehr als 60 Prozent der Erkrankungen ist die Labormedizin an der Erstellung der Diagnose beteiligt. Das beweist eindrucksvoll, wie wichtig und unverzichtbar die Labormedizin in der modernen Diagnostik und Medizin ist. Das Labor ist zentraler Dienstleister für alle Abteilungen des Spitals. Als besonderes Service haben wir für Sie die gängigen Laborparameter in einem Extrateil zum Herausnehmen zusammengefasst, für Sie übersetzt und die aktuell gültigen Referenzwerte am Beispiel eines 50-jährigen Mannes und einer gleichaltrigen Frau dargestellt. Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und viel Gesundheit für 2015! Ihre 03 Vorwort gespag-vorstand 04 Vorwort Dr. Josef Pühringer 05 Von der Harnschau zur Chip-Technologie 06 Spurensuche 07 Die LaborleiterInnen der gespag 08 Labormedizin bei Autoimmunerkrankungen 09 Herzerkrankungen 10 Die Nieren Filteranlage des Körpers 11 Labordiagnostische Unterstützung 12 Besonderheiten der pädiatrischen Labordiagnostik 14 Liquoruntersuchungen geben Aufschluss 15 Die Labordiagnostik in der Suchtmedizin 16 Labordiagnostik Allergie 17 Auf Spurensuche im Magen-Darm-Trakt 18 Laborwerte bei Krebs 19 Moderne Laborverfahren 20 Gendermedizin und Geriatrie 21 Diabetes und andere Stoffwechselerkrankungen 22 Lebensmittelunverträglichkeiten 23 Beruflicher Alltag 24 Allianzpartner Elisabethinen 26 Studiengang Biomedizinische Analytik 27 One Day in My Life 28 Buch- und Webtipps 29 Seitenblicke 30 Investitionen 31 Personality Stories Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Oö. Gesundheits- und Spitals-AG, Goethestraße 89, 4020 Linz, Tel.: , Fax.: , DVR ; Unternehmensgegenstand: Trägerin der oö. Landes-Krankenhäuser; Eigentumsverhältnisse: 100-%-Tochterunternehmen der Oö. Landesholding GmbH; Beteiligungen: FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH (52,5, %); Organe der Gesellschaft: Vorstand: Mag. Karl Lehner, MBA, Dr. in Ingrid Federl, MSc, Dr. Harald Geck, Linz; Prokuristen: Dr. Heinrich Birner, Mag. a Maria Lesterl, Mag. Rainer Moshammer, Dr. Martin Rupprecht; Mitglieder des Aufsichtsrates: Rechtsanwalt Mag. Dr. Franz Mittendorfer, LL.M. (Emory), W. HR Dr. Karl Frais, Präs. LAbg. Prim. Dr. Walter Aichinger, Klubobmann LAbg. Mag. Günther Steinkellner, Mag. a Dr. in Elgin Drda, LAbg. Dr. in Julia Röper-Kelmayr, Dr. in Christiane Frauscher, Univ.-Prof. Dr. Johannes Fischer, LAbg. Ulrike Schwarz, LAbg. a. D. Harald Schwarzbauer, Monika Schaschinger, OÄ Dr. in Petra Emrich, Erich Linner, Roman Mayr; Redaktionsleitung: Mag. a Jutta Oberweger, Leiterin PR & Kommunikation, Redaktionsteam: Mag. a Brigitte Buberl, Christine Dörfel, MSc, Mag. a Ulrike Jachs, Doris Piringer, Bakk., Dr. in Regina Schnellmann, Mag. a Angela Schönegger, Gerda Atteneder, Elke Reich-Weinzinger, Renate Wagner, MMag. a Viktoria Fiereder, Ing. Mag. Günther Kolb (Elisabethinen), Isabel-Maria Kurth; Layout: COMO GmbH; Druck: kb-offset, Kroiss & Bichler GmbH & CoKG; Bildnachweis: gespag; Offen legung nach 25 Medien gesetz: Information über das betriebliche Geschehen der gespag-unternehmensgruppe; P.b.b. Erscheinungsort Linz, Verlagspostamt 4020 Linz.

3 03 gespag-vorstand Dr. in Ingrid Federl, MSc, Mag. Karl Lehner, MBA, Dr. Harald Geck (r.) Sehr geehrte Damen und Herren! An den zehn Spitalsstandorten der gespag in ganz Oberösterreich werden jährlich rund zehn Millionen Laborleistungen erbracht. Im Bereich der Labors sind knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. An allen unseren Spitalsstandorten arbeiten hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte. Ihnen stehen modernste Geräte zur Verfügung, die verlässliche und qualitätsgesicherte Ergebnisse liefern und ihnen die Möglichkeit geben, die für die Patientinnen und Patienten richtige Diagnose zu stellen und entsprechende Behandlungsstrategien festzulegen. Dabei verfügen wir über viele Spezialisierungen. Im Labor der Landes- Frauen- und Kinderklinik beispielsweise, wo Laborparameter erstellt werden, die in der Schwangerschaft, bei Neugeborenen und Kindern benötigt werden. Dabei wird auf die individuellen Bedürfnisse ganz stark Rücksicht genommen. Bei Frühchen, Neugeborenen und Kleinkindern wird mit extrem geringen Blutmengen gearbeitet, um die Kinder nicht zusätzlich zu belasten. Die moderne Labormedizin gibt auch Aufschlüsse bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen, wie zum Beispiel im Speziallabor der Landes- Nervenklinik Wagner-Jauregg. Behandlung von Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bei Stoffwechselstörungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und in der Krebsbehandlung werden bei uns erfüllt. Enge Kooperationen zwischen den Labors unserer Spitäler bieten eine gesicherte Diagnostik bei allen Krankheitsbildern egal an welchem unserer Spitäler Sie behandelt werden. Unsere Aufgabe als Träger ist es, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in diesem Bereich optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Das sind einerseits die unmittelbaren Arbeitsplatzbedingungen, andererseits zusätzlich die Möglichkeit zu einer umfassenden Fort- und Weiterbildung. Auch in der Labormedizin steht die Zeit nicht still. Daher ist es notwendig, laufend in medizinisch-technische Geräte und in die Qualifizierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Die gespag bietet neben der Ausbildung zur Fachärztin/zum Facharzt für medizinisch-chemische Labordiagnostik auch ein sechssemestriges Bachelor-Studium für Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker in Kooperation mit der FH Gesundheitsberufe an. Am FH-Standort Steyr verfügen wir über eine mittlerweile mehr als 20-jährige Kompetenz in der Ausbildung. Diese Fachrichtung wird auch am Campus in Linz angeboten. Die vorliegende Ausgabe unseres Gesundheitsmagazins bringt Ihnen auf eindrucksvolle und informative Art die Leistungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Labors der gespag näher und soll Ihnen die Sicherheit geben, dass Sie in den Spitälern der gespag kompetent und auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse behandelt werden können. Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit! Enge Kooperationen zwischen den gespag- Labors bieten eine gesicherte Diagnostik bei allen Krankheitsbildern. Bei Autoimmunerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten können unsere Labors ebenfalls wertvolle Antworten liefern. Die besonderen Anforderungen an ein Labor in der Mag. Karl Lehner, MBA Dr. in Ingrid Federl, MSc Dr. Harald Geck

4 4 Kommentar Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann Investitionen in medizinischen Fortschritt im ganzen Land und in die Medizinische Fakultät bleiben Schwerpunkte Gesundheitsversorgung höchster Qualität für die Menschen in allen Regionen Oberösterreichs bleibt uns ein wichtiges Anliegen. Die Investitionen des Landes in die Krankenhausstandorte, vor allem auch im ländlichen Raum, können sich sehen lassen: In den Jahren 2004 bis 2013 hat das Land Oberösterreich insgesamt 1,95 Milliarden Euro in die heimischen Krankenhäuser investiert. Allein heuer sind es weitere 152 Millionen Euro, davon knapp 96 Millionen in die Spitäler außerhalb des Zentralraums. Gerade die Spitäler auf dem Land sind für die Versorgung der Menschen sehr wichtig und bleiben daher auch in Zukunft ein Investitionsschwerpunkt. Schon jetzt gehören unsere Spitäler in puncto Ausstattung und medizinische Leistungen zu den modernsten in ganz Österreich. An dieser Stelle den kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Krankenhäusern ein besonders herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit! Unser Gesundheitswesen wird auch weiterhin mit dem medizinischen Fortschritt mithalten. Denn mit jedem neuen technischen Gerät entstehen neue Möglichkeiten in der medizinischen Behandlung und Betreuung. Die computergestützte Diagnostik zum Beispiel entwickelt sich rasant und wird für die Versorgung der Patientinnen und Patienten immer wichtiger. Möglich werden diese Investitionen in den medizinischen Fortschritt, in attraktive Arbeitsbedingungen und in die neue Medizinische Fakultät auch darum, weil die von allen Parteien getragene und beschlossene Reform Früchte trägt. Besonders die Medizinische Fakultät bringt viele neue Chancen: Mit ihren zukunftsorientierten Forschungsschwerpunkten Klinische Altersforschung, Versorgungsforschung und Medizintechnik wird sie zum Wohl der Patientinnen und Patienten vieles zu einer Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems beitragen. Unterstützt wird sie dabei künftig vom Kepler-Universitätsklinikum, in dem Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg und Landes- Frauen- und Kinderklinik tragende Säulen bilden. Ihr Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Gesundheitsreferent

5 05 Einstieg Von der Harnschau zur Chip-Technologie Das Labor: wichtiger Faktor bei der Diagnosefindung Von den Körpersäften des Menschen auf seinen Gesundheitszustand rückzuschließen, war schon seit der Antike das Bemühen der Medizin. Die Harnschau gehörte im Mittelalter so selbstverständlich zum diagnostischen Prozess wie heutzutage komplexe labormedizinische Untersuchungen des Blutes. Früher glaubte man, dass sich die Krankheiten im Harn (Farbe, Geruch und Konsistenz) widerspiegeln. Heute weiß man, da man präzise analytische Verfahren zur Untersuchung von Blut, Harn und anderen Körperflüssigkeiten zur Verfügung hat, dass unsere Vorfahren nicht so unrecht hatten. Viele Erkrankungen rufen Veränderungen in der Zusammensetzung dieser Flüssigkeiten hervor und Laborparameter wie Cholesterinspiegel oder Blutzuckerwert sind längst alltägliche Gesprächsthemen. Mittlerweile ist es sogar möglich, das Erbgut des Menschen auf relativ einfache molekularbiologische Art und Weise zu untersuchen, um genetische Erkrankungsursachen festzustellen oder Krankheitserreger durch die Isolierung ihrer Gene genau zu bestimmen. Für die richtige Interpretation von Laborparametern sind jedoch vertiefte medizinische Kenntnisse notwendig. Dazu kommt, dass auch individuelle Eigenschaften, wie etwa Alter und Geschlecht, die Laborwerte beeinflussen können. Besonders wichtig ist es daher, Laborparameter nicht isoliert zu betrachten, sagt Prim. a Univ.-Prof. in Dr. in Gabriele Baumann, MSc MBA, Leiterin des Instituts für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik sowie Ärztliche Direktorin am LKH Steyr. Grundlage einer jeden Diagnose sind eine ausführliche Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung. Daraus ergibt sich eine Verdachtsdiagnose, die dann z. B. durch Laborparameter bestätigt wird oder korrigiert werden muss. Bei mehr als 60 Prozent der Erkrankungen ist die Labormedizin an der Erstellung der Diagnose beteiligt. Frühe Zeugnisse der Labormedizin: Konstantin der Afrikaner, medizinischer Forscher im 11. Jahrhundert, bei der Harnschau. Bei vielen Erkrankungen wird die Diagnose vor allem über labormedizinische Verfahren gesichert. Dazu gehören z. B. Diabetes mellitus ( Zuckerkrankheit ), eine beginnende Nierenfunktionseinschränkung, Anämie (Blutarmut) oder Leukämie (Blutkrebs). Daneben spielt die Labormedizin auch eine große Rolle bei der Überwachung von Therapien. Die richtige Einstellung von DiabetespatientInnen, die Überwachung bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten oder die Beurteilung des Verlaufs von Entzündungen können mithilfe von Laborparametern gut und kostengünstig durchgeführt werden. Auch Parameter wie die sogenannten Tumormarker sind vor allem für die Therapieüberwachung geeignet. Weniger hilfreich sind sie bei der Diagnose von Tumoren, da sie trotz ihres irreführenden Namens nicht krankheitsspezifisch sind, sondern auch bei harmlosen Veränderungen im Körper positiv werden können. Wurde bei einem Menschen jedoch eine Tumorerkrankung mit anderen Methoden festgestellt, so kann in vielen Fällen mithilfe des Verlaufs der Tumormarker labormedizinisch überwacht werden, ob die Therapie das erwünschte Ergebnis bringt. Ebenso spielt die Labormedizin bei der Wahl von Therapien eine immer größere Rolle. Jeder Mensch ist anders und durch genetische Analysen kann in vielen Fällen die individuell passende richtige Therapie bestimmt werden. Dieses Zusammenspiel zwischen diagnostischen und klinischen Fächern nennen wir personalized medicine. Denn der Mensch steht im Mittelpunkt auch in der Labormedizin, betont die Expertin. Prim. a Univ.-Prof. in Dr. in Gabriele Baumann, MSc MBA, Leiterin des Instituts für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik sowie Ärztliche Direktorin am LKH Steyr

6 6 Labormedizin Prim. a Dr. in Susanne Hauptlorenz, Leiterin Institut für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck und Gmunden Spurensuche Wie funktioniert Labordiagnostik im Spital? Das Labor ist zentraler Dienstleister für alle Abteilungen in einem Spital. Am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck etwa werden jährlich rund 1,5 Millionen Analysen durchgeführt. Gleich DetektivInnen lesen LabormedizinerInnen und ausgebildete Biomedizinische AnalytikerInnen (BMA) aus den Körperflüssigkeiten oder auch den Genen wichtige Spuren, helfen, Licht ins Dunkel von Erkrankungen oder Funktionsstörungen zu bringen, und sind somit wichtige Unterstützung im klinischen Alltag. Info Wichtige Laborparameter Blutbild: Auskunft über weiße und rote Blutkörperchen, Blutplättchen Blutgerinnung Klinische Chemie: Elektrolyte, Blutzucker, Blutfette, Eisenstoffwechsel, Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse, Herz, Medikamente, Drogen Immunologie: Entzündung, Tumormarker (Verlaufskontrollen), Hormone (Schilddrüse, Sexualhormone, Vitamin D, Osteoporose, Blutdruckabklärung) Allergien Autoimmunologie (z. B. Rheuma, Neuropathien) Das Leistungsspektrum des Instituts für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik im Vöcklabrucker Spital umfasst sowohl Akutparameter, um Verdachtsdiagnosen zu bestätigen oder Organstörungen aufzudecken, als auch Spezialanalysen. Als Probenmaterial kommen etwa Blut, Harn, Punktat (Gewebeprobe/ -flüssigkeit), Liquor (Rückenmarksflüssigkeit) oder Knochenmark infrage. Nachdem die benötigten Parameter auf der behandelnden Station definiert worden sind, werden die Analysen in der EDV angefordert, die Probenröhrchen mit automatisch ausgedruckten Etiketten beklebt und die Proben genommen. Der hausinterne Transportdienst holt die Proben stündlich ab und bringt sie ins Labor, wo die Information über die gewünschten Analysen unmittelbar in das Labor-EDV- System eingespeist wird. Wenn nötig, zentrifugieren wir die Proben zunächst, bevor sie auf die verschiedenen Arbeitsplätze verteilt werden. Im nächsten Schritt bestücken wir die Hightech-Laborautomaten mit den Röhrchen, in denen die Proben dann abgearbeitet werden händische Methoden gibt es dagegen kaum noch. Sind alle Werte erstellt und die Ergebnisse an die EDV zurückgespielt, überprüft die/ der BMA die Werte und gibt sie frei, erklärt Prim. a Dr. in Susanne Hauptlorenz, die Leiterin des Instituts. Die Ergebnisse aller Analysen einer Patientin/eines Patienten werden in einem Gesamtbefund gesammelt, der schließlich nach einer letzten ärztlichen Kontrolle in der elektronischen PatientInnenakte abgespeichert oder auf Wunsch auch ausgedruckt wird. So können die ÄrztInnen auf den Stationen die Werte mit dem aktuellen Zustandsbild der jeweiligen PatientInnen vergleichen. Die Werte müssen 30 Jahre lang aufgehoben werden. Dies ermöglicht bei weiteren Spitalsaufenthalten, die Vorwerte als Vergleich heranzuziehen, sagt die Fachärztin für Labormedizin. In kleineren Spitälern, in denen es kein eigenes Institut für Labordiagnostik gibt, ist das Labor der Inneren Medizin angeschlossen. Hightech-Laborgeräte unterstützen die Arbeit im Labor.

7 07 Labormedizin Auf einen Blick Die LaborleiterInnen der gespag Prim. a Univ.-Prof. in Dr. in Gabriele Baumann, MSc MBA, LKH Steyr Prim. a Dr. in Susanne Hauptlorenz, SK Vöcklabruck und Gmunden Prim. a Dr. in Christa Kubasta, MSc MBA, LNK Wagner- Jauregg und LKH Schärding OÄ Dr. in Elisabeth Schreier, PMML, Landes- Frauen- und Kinderklinik Fachärztin f. Med.-Chem. Labordiagnostik Seit 2006 Leiterin Institut f. Med.- Chem. Labordiagnostik, seit 2013 Ärztliche Direktorin Labormedizin fasziniert mich immer wieder, da sie ein spannendes und abwechslungsreiches Fach ist und man mit allen Bereichen der Klinik zu tun hat. Fachärztin f. Med.-Chem. Labordiagnostik, Blutgruppenserologie und Transfusionskunde Seit 2010 Leiterin Institut f. Med.- Chem. Labordiagnostik und Blutdepot (VB), seit 2013 Leiterin Labor Gmunden Mir gefallen an der Labormedizin v. a. die Position als zentraler Dienstleister, die Kommunikation mit den verschiedenen Berufsgruppen und die Labororganisation. Es ist auch nach vielen Arbeitsjahren noch immer jeden Tag spannend! Fachärztin f. Med.-Chem. Labordiagnostik Seit 2006 Leiterin Institut f. Med.- Chem. Labordiagnostik Faszinierend sind die rasche Entwicklung von Methoden und Geräten sowie die Optimierung der Prozesse, sodass die Ergebnisse heute in höherer Qualität und zudem schneller zur Verfügung stehen als noch vor einigen Jahren. Fachärztin f. Med.-Chem. Labordiagnostik Seit 2006 Standortleiterin Zentrallabor und Blutdepot Es ist mir wichtig, medizinisch auf dem neuesten Stand zu sein, um den Kolleginnen und Kollegen anderer Fachgebiete stets die beste, modernste und effektivste Labordiagnostik bieten zu können. Prim. Dr. Norbert Fritsch, MPH, LKH Freistadt Prim. Priv.-Doz. Dr. Alfons Gegenhuber, SK Bad Ischl Prim. Univ.-Prof. DDr. Bruno Schneeweiß, LKH Kirchdorf Prim. Dr. Anton Ebner, LKH Rohrbach Facharzt f. Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie, Intensivmedizin, Notarzt Seit 2014 Leiter Innere Medizin und Labor Facharzt f. Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin Seit 2006 Leiter Innere Medizin und Labor Facharzt f. Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin, Gastroenterologie und Hepatologie, Hämato-Onkologie Seit 1993 Leiter Innere Medizin und Labor Facharzt f. Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin, Geriatrie Seit 2006 Leiter Innere Medizin und Labor m. Blutdepot

8 8 Labormedizin OA Dr. Robert Stolba, Facharzt am Institut für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik, LKH Steyr Labormedizin bei Autoimmunerkrankungen Wenn sich der Körper gegen sich selbst wendet Autoimmunerkrankungen sind unterschiedliche Erkrankungen, die dadurch charakterisiert sind, dass das Immunsystem körpereigene Gewebe oder Organe angreift. Sie sind somit Ausdruck einer Regulationsstörung des Immunsystems. Aufgrund ihrer oft stark wechselnden klinischen Symptomatik kommt der sogenannten Autoantikörper-Diagnostik ein hoher Stellenwert bei der Abklärung dieser Krankheitsbilder zu. Info Organspezifische Autoimmunerkrankungen, z. B.: Morbus Basedow (Schilddrüse) Diabetes mellitus Typ 1 (Bauchspeicheldrüse) Perniziöse Anämie (Magen) Autoimmunhepatitis (Leber) Pemphigus vulgaris (Haut) Myasthenia gravis (Muskulatur) Systemische Autoimmunerkrankungen, z. B.: Rheumatoide Arthritis Systemischer Lupus erythematodes (= SLE) Systemische Sklerose oder Sklerodermie (Bindegewebsverhärtung) Systemische Vaskulitiden (Entzündung der Blutgefäße) Rund fünf Prozent aller EuropäerInnen sind derzeit in irgendeiner Form von Autoimmunerkrankungen betroffen. Sie stellen somit nach Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen die dritthäufigste Krankheitsgruppe dar. Aktuell kennen wir mehr als 60 Autoimmunerkrankungen, bei zahlreichen weiteren Krankheiten wird die Beteiligung eines Autoimmunprozesses noch diskutiert. Die Erkrankungen können sich organspezifisch oder systemisch manifestieren, erklärt OA Dr. Robert Stolba, Facharzt am Institut für Medizinisch- Chemische Labordiagnostik des LKH Steyr. Die Ursachen für Autoimmunerkrankungen sind bis dato nicht vollständig bekannt. Als mögliche Auslöser bzw. Ursachen kommen neben genetischen Faktoren auch Störungen immunregulatorischer Mechanismen durch Autoantikörper-Suche mittels Immunfluoreszenz- Untersuchungen auf Zellen oder Organschnitten exogene Faktoren wie Virusinfekte oder pharmakologische Substanzen in Betracht. Bei den systemischen Autoimmunerkrankungen kann es manchmal zu einer Überschneidung von Autoantikörper-Profilen und klinischen Symptomen kommen. So können PatientInnen etwa Eigenschaften von SLE sowie von Sklerodermie zeigen. Dies wird als sogenanntes Overlap-Syndrom bezeichnet. Für eine frühzeitige und exakte Diagnosestellung sind labormedizinisch daher die Auswahl geeigneter, zuverlässiger Testsysteme für die serologische Autoantikörper-Diagnostik und die Befundinterpretation von größter Bedeutung. Als Suchtest auf Autoantikörper hat sich die Indirekte Immunfluoreszenz (IIF) auf Organschnitten oder isolierten Zellen bewährt. Diese Methode stellt den Goldstandard der autoimmunen Serodiagnostik dar. Entscheidend ist dabei jedoch immer die Expertise der Laborteams bei der Durchführung und Interpretation der Immunfluoreszenz- Tests mittels Fluoreszenzmikroskopie. In Form einer Stufendiagnostik werden positive IIF-Resultate anschließend durch speziellere immunologische Techniken (z. B. ELISA oder Immunoblots) bestätigt, um spezifische Autoantikörper zu identifizieren. Bei der Interpretation derartiger Befunde sind im Vergleich zu anderen Laborbefunden einige Besonderheiten zu beachten: So muss ein positiver Autoantikörper-Befund nicht zwingend das Vorliegen einer Autoimmunerkrankung bedeuten. Umgekehrt kann ein negatives Ergebnis eine Autoimmunerkrankung nicht in allen Fällen ausschließen. Letztendlich ist eine diagnostische Aussage in vielen Fällen nur unter Berücksichtigung der klinischen Symptome möglich, weiß der Experte.

9 Prim. a Dr. in Susanne Hauptlorenz, Leiterin des Instituts für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik, Salzkammergut- Klinikum Vöcklabruck und Gmunden 09 Labormedizin Herzerkrankungen Relevanz des Labors in der Kardiologie Auch in der Kardiologie zeigt sich die Zusammenarbeit mit dem Labor als unerlässlich sei es bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Bluthochdruck, bei der Diagnostik akuter Ereignisse (z. B. Herzinfarkt), bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche) oder zur Therapiekontrolle. Ein Überblick von Prim. a Dr. in Susanne Hauptlorenz, Leiterin des Instituts für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck und Gmunden. Prävention. Arteriosklerose ist in Europa die häufigste Todesursache bei Männern über 45 und Frauen über 65 Jahren. Hervorgerufen werden die Veränderungen in den Blutgefäßen durch Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Blutfette und erhöhte Blutzuckerwerte (Metabolisches Syndrom). Im Blut können zwei dieser Risikofaktoren labormedizinisch problemlos bestimmt werden: das Cholesterin und der Blutzucker. Weitere Hinweise sind eine erhöhte Albuminausscheidung im Harn (> 20 mg/g Kreatinin) und das ultrasensitive Protein CRP. Referenzwerte hierzu finden Sie in der Heftmitte. Diagnostik. Der Labordiagnostik stehen die (herz-)muskelspezifischen Enzyme CK und CK-MB sowie u. a. die kardialen Troponine (TPI oder TPT) zur Verfügung. Bei einem Herzinfarkt gelangen CK und CK-MB ins Blut, wo sie nach rund drei bis vier Stunden messbar sind. Je höher die Werte, desto ausgeprägter ist das Ausmaß des Infarkts. Erhöhte Werte ergeben sich aber oft auch bei Muskelverletzungen, durch eine schmerzstillende Spritze oder einen Sturz, Muskelkater, Muskelerkrankungen oder nach OPs und Reanimationen. Liegen die typischen Infarktbeschwerden schon länger zurück, sind CK und CK-MB u. U. schon abgebaut. Dann jedoch fällt eine Erhöhung der Enzyme GOT und LDH auf. Gute labormedizinische Dienste leisten zudem TPI oder TPT, die eine hohe Konzentration im Herzmuskel haben und ebenso drei bis vier Stunden nach einem Infarkt gemessen werden können. Da sie herzmuskelspezifisch sind, können sie auch nach Eingriffen oder muskelschädigenden Ereignissen verlässlich einen Infarkt anzeigen. TPI und TPT können auch in der Infarkt-Spätdiagnostik eingesetzt werden, da sie acht bis zehn Tage lang erhöht sind. Herzinsuffizienz. Chronische Herzschwäche wird in vier Stadien eingeteilt, die sich an der Leistungsfähigkeit der PatientInnen orientieren und oft subjektiv sind. Seit einigen Jahren ermöglichen jedoch die natriuretischen Peptide (BNP und NT-proBNP) eine objektive labormedizinische Beurteilung und somit die Früherkennung einer Fehlfunktion der linken Herzkammer. Diese Werte helfen v. a. bei Therapieentscheidungen und Medikationsoptimierung. Zusätzlich verschaffen sie Klarheit darüber, ob bei Atemnot das Herz oder die Lunge ursächlich ist. Hypertonie. Obgleich die Abklärung hohen Blutdrucks zur inneren Medizin gehört, gibt es auch Ursachen dafür, die im Labor diagnostiziert werden können. So weist Blutdruck mit Erhöhung der Nierenwerte etwa auf eine Nierenentzündung hin. Veränderungen der Nebennierenhormone (Cortison, Aldosteron etc.) durch Tumore oder Störungen sowie Störungen in der Schilddrüsenfunktion werden ebenfalls im Labor aufgedeckt. Therapieüberwachung. Verlässlicher Partner ist das Labor schließlich in der Therapieüberwachung bei dauerhaften Medikamentengaben. So werden Medikamente etwa bei Nierenfunktionsstörungen oder Leberschäden verlangsamt abgebaut und führen langfristig zu einer Überdosierung. Medikamente zur Blutverdünnung müssen hingegen individuell dosiert werden. In derlei Fällen unterstützt das Labor die behandelnden ÄrztInnen, indem der Spiegel im Blut regelmäßig überprüft und die Medikamentendosis ggf. neu angepasst wird. Im Blut können Risikofaktoren bestimmt werden.

10 0Labormedizin Prim. Dr. Anton Ebner, Leiter der Inneren Medizin und des Labors, LKH Rohrbach Die Nieren Filteranlage des Körpers Laborbefunde als Hinweis auf Nierenschäden Die Nieren zählen zu unseren wichtigsten Ausscheidungsorganen. Zudem regulieren sie den Säure-Basen- und den Flüssigkeitshaushalt im Körper und stimulieren das Wachstum der roten Blutkörperchen. Ob die Nieren z. B. durch hohen Blutdruck, erhöhten Blutzucker oder auch bestimmte Medikamente geschädigt sind, sollte mithilfe nachfolgender Nierenwerte im Labor geprüft werden, so die Empfehlung von Prim. Dr. Anton Ebner, Leiter der Inneren Medizin und des Labors am LKH Rohrbach. Zusätzlich zur Ermittlung der Labor-Nierenwerte bzw. infolge schlechter Nierenwerte wird je nach Krankheitsbild auch ein Ultraschall (Bild) bzw. eine Biopsie durchgeführt. Blutwerte Kreatinin und Harnstoff. Kreatinin (Abbauprodukt der Muskeln) wird über die Nieren mit dem Harn ausgeschieden. Ein erhöhter Wert im Blut deutet auf einen gestörten Ausscheidungsprozess hin. Jedoch ist der Wert alleine nicht ausreichend aussagekräftig. So finden sich einerseits leicht erhöhte Werte ohne vorliegenden Nierenschaden, andererseits können auch leichte Nierenschäden ohne erhöhten Kreatininspiegel vorkommen. In Kombination wird daher auch der Harnstoff-Stickstoff BUN (Blood Urea Nitrogen) gemessen. Harnstoff als das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels aus der Leber wird über die Nieren ausgeschieden. Auch bei einer alleinigen Erhöhung des BUN kann, muss aber nicht zwingend eine Nierenerkrankung zugrunde liegen. Der verlässlichste Parameter für die Nierenfunktion ist die GRF (glomeruläre Filtrationsrate). Sie gibt das Gesamtvolumen des Primärharns an, das von den Nieren innerhalb einer definierten Zeit gefiltert wird. Die GFR kann bestimmt oder mittels der MDRD-Formel berechnet werden. Bei Nierenschäden und mit zunehmendem Alter sinkt dieser Wert. Harndiagnostik. Die Untersuchung einer Harnprobe kann Hinweise auf eine Vielzahl von Erkrankungen der Nieren, der harnableitenden Wege (Harnleiter, Nierenbecken, Blase und Harnröhre) und des Stoffwechsels (z. B. Diabetes mellitus, Gelbsucht) liefern. Bei einem positiven Harnstreifen- Screening wird der Harn im Anschluss unter dem Mikroskop auf Strukturen wie u. a. Blut, Kristalle (Harnsäure, Oxalsäure etc.), Bakterien, Pilze, Kleinstlebewesen (z. B. Trichomonaden) labormedizinisch untersucht. Hormon Erythropoetin. Dieses von den Nieren produzierte wachstumsstimulierende Hormon regt die Bildung und Reifung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Knochenmark an. Ist die Nierentätigkeit eingeschränkt, wird weniger Erythropoetin hergestellt, was zu Blutarmut (Anämie) führen kann. Die Höhe des gemessenen Erythropoetin-Spiegels hilft, die Ursache für einen Mangel an roten Blutkörperchen zu erkennen. Säure-Basen-Haushalt. Der ph-wert des Blutes wird durch den Säure-Basen-Haushalt in einem relativ konstanten Bereich gehalten. Reguliert wird der Säure-Basen-Haushalt zum großen Teil durch den Stoffwechsel der Niere und durch die Atmung (Abatmung von CO 2 über die Lunge). Störungen im Säure-Basen-Haushalt des Körpers führen zu Azidose (Übersäuerung) oder Alkalose (Untersäuerung) und können sich lebensbedrohlich auswirken. Im Rahmen einer Blutgas - untersuchung werden die Blutgaswerte Kohlendioxid, Bikarbonat und Basenüberschuss gemeinsam mit dem Blut-pH-Wert und dem Blutsauerstoff bestimmt.

11 Prim. Univ.-Prof. DDr. Bruno Schneeweiß, Leiter der Inneren Medizin und des Labors, LKH Kirchdorf 11 Labormedizin Labordiagnostische Unterstützung Leberschäden können viele Ursachen haben Unsere Leber leistet Schwerstarbeit: Sie ist nicht nur das zentrale Organ des Stoffwechsels und das größte Entgiftungsorgan des Körpers, sondern sie übt auch wichtige Syntheseleistungen aus, indem sie Fett, Zucker, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe umbaut, speichert oder die Stoffe bei Bedarf an andere Organe weiterleitet. Störungen der Leberfunktion können somit zu schweren Beeinträchtigungen der Gesundheit führen. Um rechtzeitig die optimale Therapie zu wählen, ist es deshalb wichtig, Störungen der Leberfunktion richtig zuordnen zu können. Dafür eignen sich ganz besonders laborchemische Parameter. Ein Leberzellschaden kann durch erhöhte Konzentrationen gewisser Enzyme nachgewiesen werden, die durch die geschädigten Leberzellen in das Blut freigesetzt werden. Wir unterscheiden zwischen den Transaminasen GOT und GPT und den cholestatischen Enzymen GGT und alkalische Phosphatase. So treten zum Beispiel bei der akuten Virushepatitis deutlich erhöhte GOT- und GPT-Werte auf, wobei GPT zumeist höhere Konzentrationen aufweist als GOT, erklärt Prim. Univ.-Prof. DDr. Bruno Schneeweiß, Leiter der Inneren Medizin und des Labors am LKH Kirchdorf. Ist die Leber durch Alkohol geschädigt, werden abhängig vom Ausmaß unterschiedliche Veränderungsmuster der Enzyme beobachtet: Bei der Leberverfettung wird zumeist nur eine Erhöhung der GGT, evtl. auch eine geringe Erhöhung der alkalischen Phosphatase gesehen. Die alkoholische Fettleberhepatitis zeichnet sich wiederum durch eine Erhöhung der Transaminasen (GOT, GPT) aus, wobei aber typischerweise bei diesem Krankheitsbild die GOT höher als die GPT ausfällt. Hepatitische Veränderungen dieser Enzyme entstehen jedoch auch bei anderen Erkrankungsbildern wie der Autoimmunhepatitis oder der Schockleber als Folge schwerer Schockzustände. Bei der Beurteilung der Lebersyntheseleistung (z. B. Gerinnungsfaktoren, Bilirubin, Zucker oder Fette) spielt das Labor ebenfalls eine wichtige Rolle. So wird der Gallenfarbstoff Bilirubin, der aus dem Hämoglobin (roter Farbstoff des Blutes) im Blut entsteht, über die Leber ausgeschieden. Erhöhte Werte können ebenso auf eine Leberschädigung hindeuten wie auf eine Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen) oder auf eine Verengung bzw. Verstopfung der Gallenwege, wodurch die Galle nicht ordnungsgemäß abfließen kann. Einen Hinweis auf die tatsächliche Ursache der Bilirubin-Erhöhung erhalten wir im Labor durch die weiterführende, noch genauere Analyse des Gallenfarbstoffes bzw. der darin enthaltenen Enzyme, sagt der Experte. Ein weiterer guter Parameter zur Beurteilung der Syntheseleistung der Leber ist die Konzentration der in der Leber gebildeten Gerinnungsfaktoren, die mittels eines Gerinnungstests ( Quick-Test oder PTZ ) festgestellt wird. Aber auch hier muss das geschulte Laborpersonal zuvor andere Ursachen, die die Gerinnungsfaktoren verändern können, wie etwa einen Vitamin-K-Mangel und bestimmte Medikamente, ausschließen. Bei schweren Leberschädigungen, wie z. B. der Leberzirrhose oder dem akuten Leberzerfall, helfen Gerinnungstests, das Ausmaß der Leberfunktionsstörung zu beurteilen. Letztendlich müssen die beschriebenen laborchemischen Parameter aber immer im Zusammenhang mit der Anamnese und dem klinischen Erscheinungsbild der einzelnen Patientinnen und Patienten beurteilt und interpretiert werden, betont Laborleiter Prof. Schneeweiß aus Kirchdorf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen. Spezielle Laborparameter, die aus gewonnenen Proben ermittelt werden, geben Hinweise auf evtl. Leberschädigungen.

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