Ukraine Substanz zu Ausverkaufspreisen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ukraine Substanz zu Ausverkaufspreisen"

Transkript

1 Ukraine Substanz zu Ausverkaufspreisen Der in 2007 mit einer Performance von 130% nach China erfolgreichste Aktienmarkt der Welt ist 2008 und 2009 unter die Räder gekommen. Von rund 1200 Indexpunkten ging es binnen weniger Monate auf 200 Indexpunkte im Tief Anfang März diesen Jahres. Seitdem ist eine dynamische Aufwärtsbewegung auf zuletzt rd.323 Punkte in Gang gekommen. Folgende Geschehnisse hatten darauf maßgeblichen Einfluss: 1 Hohe Inflation durch Anstieg der Rohstoffpreise und Konvergenzprobleme Georgienkonflikt mit der Frage ob die Ukraine ebenfalls gefährdet ist Weltfinanzkrise mit der Folge des Austrocknens des Kreditflusses Uneinigkeit der politischen Protagonisten der Ukraine Gaskrieg mit Russland Starke Abwertung der Währung als Folge obiger Ursachen Viele internationale Anleger, die den Markt nur als Nebeninvestitionsplatz ansehen, haben ihre Positionen ohne Rücksicht auf Verluste komplett aufgelöst und sich nur noch auf die großen Märkte fokussiert. Dies hatte bei dem relativ engen und illiquiden ukrainischen Markt massive Folgen. Sprach 2007 noch beinahe alles für die Ukraine gab es in letzter Zeit monatelang scheinbar nur noch Argumente dagegen. Die Stabilisierung der letzten Wochen wirft die Frage auf: Ist der Tiefpunkt jetzt schon durchschritten, die Wende zum Besseren eingeleitet und damit der richtige Zeitpunkt für Aktieninvestments? Quo vadis,

2 Ukraine? Um diese Fragen zu beantworten lohnt es sich die verschiedenen Rahmenbedingungen und Haupteinflussfaktoren anzusehen. Wirtschaftliche Entwicklung Nach Jahren dynamischer wirtschaftlicher Entwicklung hat sich das Wachstum 2008 durch die starke weltwirtschaftliche Abkühlung entgegen der ursprünglichen Prognosen von rd. 7% während des Jahres auf rd. 2% für das Gesamtjahr abgeschwächt. Auch eine sehr gute Ernte nach erheblichen Produktivitätsfortschritten und günstigem Wetter konnte den Rückgang in der Industrie und der Bauwirtschaft Ende des Jahres nicht kompensieren. 2 Source: Ukraine National Statistics Office Die hohe Abhängigkeit von der Schwerindustrie, insbesondere der stark zyklischen Stahlerzeugung, mit Produktions- und Preiseinbruch ab Ende 2008 hat die Wirtschaftsentwicklung in der Ukraine negativ beeinflusst. Sie bedeutet aber auch, dass bei einem Anziehen der Weltkonjunktur die Ukraine frühzeitig überproportional profitiert. Für 2009 muss wie fast überall auf der Welt eine kurze aber scharfe Rezession überstanden werden. Die Prognosen für die wirtschaftliche Abschwächung liegen je nach Analysehaus zwischen 5 und 10 %. Die letzten Daten lassen vermuten, dass der Tiefpunkt bereits durchschritten ist. Ab 2010 wird das Land vor dem Hintergrund einer anspringenden Weltkonjunktur

3 aller Voraussicht nach wieder auf den Wachstumspfad zurück finden. Derzeit werden zwischen 1 und 5% Wachstum erwartet. 3 Makrodaten Ukraine Wachstum* 2,7 7,3 7,6 2,1-7,0 4,0 Bruttosozialprodukt (real) Inflation* 16,8 9,5 19,5 23,0 18,0 10,0 Kerninflation*(ohne Nahrungsmittel 13,5 9,1 12,8 22,3 15,0 7,0 und Rohstoffe) Durchschnittlicher Monatsverdienst in US$** Währungsreserven** 19,4 22,3 32,5 31,8 29,7 31,1 (Milliarden US$) * Quelle: Concorde Capital ** Quelle: Renaissance Capital Hinsichtlich der Inflationszahlen und der Entwicklung der Einkünfte hat das Land die typischen Probleme eines Konvergenzstaates. Die Überleitung der ehemaligen Planwirtschaft in marktwirtschaftliche Verhältnisse sorgt für hohe Anpassungsraten auch bei den Preisen des täglichen Bedarfs. So müssen z.b. die staatlich gelenkten Energiepreise für Strom und Heizung in großen Schritten an die Kostensituation angepasst werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund insgesamt stark gestiegener Rohstoffkosten und des Verlusts der Vorzugsbehandlung durch Russland. Hierbei handelt es sich aber um temporäre, unvermeidbare Effekte, die einen Investor nicht abschrecken sondern im Gegenteil optimistisch stimmen sollten. Der Erneuerungs- und Anpassungsdruck für Individuen, Unternehmen und Staat ist sehr hoch. Dies sorgte bis Mitte 2008 für hohe wirtschaftliche Dynamik (Investitionen) und optimierte Ressourcenallokation. Über Probleme und Schwächen der Ukraine wird hier und an anderer Stelle mehr als ausreichend berichtet und geschrieben. Es ist daher an der Zeit, die vielen positiven Aspekte und Stärken der Ukraine in Erinnerung zu rufen. Die grundsätzlich positive Ausgangsbasis der ukrainischen Wirtschaft und ihre komparativen Vorteile sind nämlich trotz Wirtschaftskrise weiterhin gegeben, diese sind insbesondere: Gutes Qualifikationsniveau der Beschäftigten, insbesondere der Facharbeiter Günstiges Personalkostenniveau Großer Binnenmarkt mit fast 50 Mio. Menschen Gute bis teilweise autonome Versorgung mit Rohstoffen (Erze und Kohle) für die Metall- und Schwerindustrie International wettbewerbsfähige Stahlindustrie Dynamische Entwicklung im Maschinenbau und der verarbeitenden Industrie Vorhof zur EU Scharnierfunktion zur russischen Volkswirtschaft Hohe russische Direktinvestitionen Geostrategisch günstige Lage und europäische Kultur Teilweise sehr gute wirtschaftliche Vernetzung (östliche Ukraine) mit dem großen russischen Nachbarn, dabei gegenseitige politische und militärische

4 Abhängigkeiten (Krim). Dies wird zwar von vielen Analysten als Risiko gesehen, stellt aber u.e. bei verantwortungsvollem Verhandeln und geschicktem Vorgehen eher einen großen Vorteil dar. Sehr großes Potential im landwirtschaftlichen Bereich (Black Soil, Kornkammer) bei Nutzung der hohen Effizienzsteigerungspotentiale Diese Stärken werden der Ukraine bei der Überwindung der derzeitigen Probleme helfen und das Land wieder auf den Wachstumspfad zurück bringen. Politische Lage Hier hat das Land Strukturprobleme zu lösen, die man nicht verniedlichen aber auch nicht überbewerten sollte. Die Investorenkonferenz einer großen Investmentbank in Kiew stand daher schon Anfang 2007 unter dem Titel Wachstum trotz Politik. Die gespaltenen Machtverhältnisse zwischen den uneinigen Protagonisten der orangefarbenen Revolution auf der einen und dem stärker an Russland orientierten Block (Partei der Regionen) auf der anderen Seite sind für das Land nicht förderlich. Diese Konstellation teilt die Ukraine politisch und geographisch in zwei Lager (West- und Ostukraine mit Krim). Folge sind unsichere Mehrheitsverhältnissen in der Rada (ukrainisches Parlament), überlange Gesetzgebungsverfahren, erschwerte Vorbereitung der Fußballeuropameisterschaft usw.. Außerdem hat die Verfassung einige Webfehler hinsichtlich der Aufgaben- und Verantwortungsverteilung zwischen Präsident und Ministerpräsident. Hier hat sich in den letzten Monaten einiges zum Positiven bewegt. Die Ministerpräsidentin Timoshenko und ihre Gefolgsleute im Parlament haben gemeinsam mit der oppositionellen Partei der Regionen von Herrn Yanukovitsh gegen den Widerstand des Präsidenten Yushchenko per Gesetz die Macht des Präsidenten begrenzt und die des Ministerpräsidenten gestärkt. Mittelund langfristig wird dies u.e. die Handlungs- und Reformfähigkeit der Ukraine deutlich verbessern. Herauszuheben ist, dass die Zusammensetzung der Rada, wie auch die Besetzung von Bürgermeisterposten oder regionalen Parlamenten, komplett anders ist als bei uns in Deutschland. Haben wir bei uns eine große Mehrheit von Staatsdienern in unseren Parlamenten, überwiegen in der Ukraine sehr stark die Geschäftsleute. Dies sorgt für ein grundsätzlich wirtschaftsfreundliches Gesetzgebungsklima. Ein Zurück in alte sozialistische Zeiten ist damit ausgeschlossen. Der von Präsident Yushchenko angestrebte Beitritt zur NATO erweist sich im Verhältnis zum großen Nachbarn als starke Belastung. Die Ereignisse in Georgien haben bei westlichen Investoren die u. E. nach unsinnige Befürchtung aufkommen lassen, die Ukraine könne ein zweites Georgien werden. Dies führte zu Kapitalabzug insbesondere angelsächsischer Investoren und verstärkte die negative Kursentwicklung an der Börse deutlich. Hier wurden aber Äpfel mit Birnen verglichen und vollkommen übertrieben reagiert: 1. Die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Russland und der Ukraine sind um ein Vielfaches höher als im Falle Georgien, d.h. beide Seiten haben viel mehr zu verlieren. 2. Die russische Krim hat einen geregelten Autonomiestatus innerhalb der Ukraine. Hier gibt es keine vergleichbaren völkischen Animositäten und wie auch immer geartete kriegerische Auseinandersetzungen. Der Mietvertrag für die russische Flotte ist rechtsgültig und läuft bis

5 3. Einen Politiker wie Herrn Saakashwili gibt es trotz aller Kritik am politischen Personal in der Ukraine nicht. Der Ministerpräsidentin Timoshenko wurde aus den eigenen Reihen bereits vorgeworfen, sich beim Georgienkonflikt kaum russlandkritisch geäußert zu haben. 4. Für den Beitritt zur NATO gibt es gemäß Umfragen beim ukrainischen Volk keine Mehrheit, auch nicht in der Westukraine. 5. Präsident Yushchenko, der - vorsichtig formuliert - verschiedentlich eine mehr als unglückliche Rolle gespielt hat (z.b. Gasstreit mit Russland), wird aus heutiger Sicht keine Chance haben, wieder gewählt zu werden. 6. Der Wunsch der EU beizutreten ist schon wegen der vielen zu erfüllenden Bedingungen und der Probleme der EU, die letzten neuen Mitglieder zu verkraften, ein eher sehr langfristiges Thema. Die starken Auswirkungen der Wirtschaftskrise machen einen Beitritt für alle Seiten auf absehbare Zeit illusorisch. Den Wille der Ukraine und der EU zu engerer Zusammenarbeit und der erfolgte Beitritt zur WTO werden dennoch sehr viele positive Wirtschaftsimpulse gesetzt. Währung Erfolgte vor dem Hintergrund der dynamischen Wirtschaftsentwicklung und restriktiverer Notenbankpolitik bis Frühjahr 2008 noch eine Hrywna-Aufwertung gegenüber dem Dollar, so hat sich durch den wirtschaftlichen Einbruch die Lage ab Herbst 2008 folgenschwer verändert. Das fehlende Vertrauen des Auslands und der vermögenden Inländer in die Fähigkeit der in der Ukraine verantwortlichen Personen und Institutionen, die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu managen, hat in Verbindung mit starken spekulativen Kräften zu einem übertriebenen Wertverfall der Hrywna gegenüber US Dollar und Euro geführt. Währungen von Schwellenländern sind leider erfahrungsgemäß deutlich anfälliger gegen Währungsspekulationen als diejenigen etablierter westlicher Industriestaaten. In der Übertreibungsphase hat die Währung vorübergehend bis zu 50% ihres Wertes eingebüßt. Zur Stützung der Landeswährung hat die Zentralbank Teile der Währungsreserven von ursprünglich 50 Milliarden US $ verkauft. Der IWF hat der Ukraine ein Darlehen in Höhe von 16,4 Mrd. US$ gegen Auflagen gewährt, das in Einzeltranchen bei Erfüllung der Konditionen ausgezahlt wird. Seither ist nach und nach Vertrauen zurückgekehrt und der Wechselkurs der Hrywna hat sich stabilisiert. Der von professionellen Schwarzmalern und interessierten Baissiers immer wieder herbei geredete Staatsbankrott wird nicht stattfinden. Die Auslandsverschuldung des ukrainischen Staates ist im internationalen Vergleich eher niedrig und beträgt nur rd. 12 Mrd. US $ (rd. 9% des GDP). Die gesamte Auslandsverschuldung liegt bei ca. 100 Mrd. US $ (rd. 80 % des GDP). Großbritannien hat dagegen zum Vergleich eine staatliche Auslandsverschuldung in Höhe von 47% des GDP und eine derzeit weiter stark steigende Gesamtauslandsverschuldung (10,5 Billionen US $!) von über 400% des GDP! Die Abwertung der Kreditwürdigkeit der Ukraine durch Standard & Poors auf CCC+ ist daher total übertrieben und politisch mehr als kritikwürdig. Die überschaubare Auslandsverschuldung des Staates wird es der Ukraine wie bisher ermöglichen, ihren internationalen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die daraus folgende deutliche Verbesserung des künftigen Ratings wird die ukrainische Währung stützen. 5

6 Branchen Die Ukraine beherbergte wichtige Teile der verarbeitenden Industrie sowie der Schwerindustrie und des Maschinenbaus der ehemaligen Sowjetunion. Das Ausbildungssystem sorgte für ein großes Heer qualifizierter Facharbeiter. Entsprechend sind auch heute erhebliche Kapazitäten in diesen Industriesegmenten vorhanden. Diese können zum Vorteil der ukrainischen Wirtschaft genutzt werden. Für den Westen bietet sich die Ukraine als verlängerte Werkbank im industriellen Bereich an. Viele Unternehmen sind organisiert in großen Konzernen unter der Führung verschiedener Oligarchen. Dies ermöglicht kurze und schnelle Entscheidungswege. In den letzten Jahren wurden so mit Hilfe langjähriger Investitionsprogramme erhebliche Anstrengungen hinsichtlich der Steigerung der Produktivität, Effizienz und internationaler Wettbewerbsfähigkeit unternommen. Hierdurch erhält die Ukraine erhebliche Impulse durch verstärkte Exporttätigkeit. Der große Nachbar Russland mit seinen Investitionsprogrammen ist natürlich auch, bedingt durch alte Beziehungen, Lieferstrukturen und Abhängigkeiten, ein wichtiger Faktor insbesondere für den östlichen, russischen Teil der Ukraine. Beispielhaft sei hier der Hersteller von Hubschraubermotoren Motor Sich genannt, der für die Versorgung Russlands mit diesen Motoren noch auf Jahre eine Monopolstellung haben wird. Stark ist die Ukraine auch in Teilbereichen der weltweit so dringend benötigten Rohstoffe. Das Land verfügt über große Erz- und Kohlevorkommen. Dies stärkt mittel- und langfristig die Wettbewerbsposition der ukrainischen Stahlindustrie, da die verschiedenen großen Firmengruppen innerhalb der Konzerne Versorgungssicherheit und kalkulierbare Preise sicherstellen können. Große Stahlkonzerne wie Alchevsk Steel (ALMK), Mariupol Illich Steelworks (MMKI) und andere, die z. T. im Konzernverbund auch über eine entsprechende Rohstoffbasis verfügen, werden als erste von einer wieder anziehenden Weltkonjunktur profitieren können. Erste leichte Aufwärtstendenzen sind seit einigen Wochen bereits zu erkennen. Die vorhandenen Öl- und Gasvorkommen reichen zwar nur zu rd. 30% zur Selbstversorgung der ukrainischen Wirtschaft aus dies ist aber verglichen mit vielen anderen Schwellenländern kein schlechter Wert. Durch eine in der Vergangenheit Energie verschwendende Vorgehensweise ergeben sich heute große zu erschließende Energieeinsparungspotentiale. Auch stark energieabhängige Produzenten außerhalb des Stahlsektors wie zum Beispiel der Ammonium- (3% des Weltexports!) und Urea-Produzent Stirol nutzen diese, um steigende Energiepreise zu kompensieren. Erhebliche Potentiale hat das Land im Bereich der Landwirtschaft. Die weltberühmte Schwarze Erde macht das Land seit je her zur Kornkammer Europas. Die derzeit erkennbaren deutlichen Verbesserungen im Bereich der Effizienz eröffnen große wirtschaftliche Chancen. Verschiedene große Agrarbetriebe wie Mryia haben sich in 2007 und 2008 durch Börsengang Kapital für Wachstum und Rationalisierungsinvestitionen beschafft und verfügen damit über eine sehr gute Ausgangsposition. Die Strom- und Energieversorgung ist immer noch stark staatlich reglementiert, auch wenn hier deutliche Fortschritte gerade vor dem Hintergrund der in Durchführung befindlichen Privatisierung großer Teile der Energiewirtschaft gemacht wurden. Die großen Stromproduzenten modernisieren seit Jahren ihre Anlagen. Durch die anstehenden Liberalisierungen bezüglich der Preisgestaltung sowie der Möglichkeiten des direkten Energieexportes in die EU 6

7 ohne Zwischengesellschaft in den nächsten Jahren werden sie erhebliche Umsatz- und Ertragspotentiale erschließen. Die Bewertung auf Basis der Stromproduktionskapazitäten zeigt, dass Stromerzeuger wie Centrenergo derzeit nur zu Bruchteilen dessen notieren was vergleichbare Unternehmen in Westeuropa kosten. Entsprechend groß ist das Aufholpotential. Der Finanzsektor ist naturgemäß von der Finanzkrise am stärksten betroffen. Verschiedene kleinere Banken wurden unter staatliche Aufsicht gestellt. Das boomartige Wachstum der letzten Jahre hat sich für viele Institute als Menetekel erwiesen, da man auf die Auswirkungen einer derartigen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht vorbereitet war. Einige größere Institute, die mehrheitlich zu westeuropäischen Großbanken gehören, wie die auch in 2008 profitablen Bank Aval oder Ukrsotsbank, sind aber auf dem derzeitigen Bewertungsniveau wieder interessant. Börse Der ukrainische Aktienmarkt hatte sich bis ins Frühjahr 2008 gut gehalten. Danach kam es zu massiven Gewinnmitnahmen. Wie zu Anfang schon beschrieben haben hausgemachte Probleme sowie der Georgien-Konflikt, das Auseinanderbrechen der alten Regierungskoalition und Repatriierungs- und Liquiditätsgewinnungsaktionen ausländischer Investoren im Zuge der Weltfinanzkrise zu diesem Blutbad geführt. Mit einer realistischen Bewertung hat dies u.e. aber nichts mehr zu tun gehabt. Seit dem Tiefpunkt Anfang März hat eine mehr als überfällige, von steigenden Umsätzen getragene Erholung auf zuletzt rd. 323 Indexpunkte eingesetzt. Die täglichen Umsätze an der PFTS und bei den Brokerhäusern sind immer noch auf einem im internationalen Vergleich extrem niedrigen Niveau. (Tagesumsätze teilweise unter 1 Mio. US $ ). Ursächlich hierfür sind natürlich auch die bei vielen großen Konzernen geringen Freefloats, die häufig nur im einstelligen Prozentbereich der Marktkapitalisierung liegen. Manche Oligarchen wollen ihre Gewinne nicht mit zu vielen Mitgesellschaftern teilen und sich vor allen Dingen nicht in die Karten schauen lassen. Nichtsdestotrotz haben die Corporate Governance und die Publizität der Firmen in den letzten Jahren erhebliche 7

8 Fortschritte gemacht, wenn sie auch bei vielen noch nicht unseren westeuropäischen Ansprüchen genügen. So ist Ende 2008 vom Parlament eine neue, modernere Gesetzgebung hinsichtlich der Joint Stock Companies verabschiedet worden. Diese stärkt die Rechte der Kleinaktionäre. Manche Unternehmen verfügen noch über versteckte Ergebnispotentiale weil durch Transferpreise und Offshore-Gesellschaften Gewinne vor Ausweis verschoben wurden. Diese Vorgehensweisen verlieren aber zunehmend an Bedeutung. Die Börse hat sich leider, trotz vorliegender aber teilweise immer noch nicht verabschiedeter oder in Kraft getretener Reformen in Richtung deutschem Börsensystem, noch nicht vom Irrweg des angelsächsischen Systems abgekoppelt. Ein zentrales Wertpapierregister ist überfällig. Zu viele Umsätze laufen nicht über die PFTS sondern bei den Brokern. ADRs und GDRs in Deutschland sind häufig relativ illiquide. Dies macht die direkte Zusammenarbeit mit einem ukrainischen Broker oder mit einer der Banken, die organisierte Kooperationen mit ukrainischen Brokern haben, notwendig. Hierdurch ist außerdem sicher gestellt, dass von den Unternehmen gezahlte Dividenden auch dem ausländischen Investor zugute kommen. Dabei hat es in den letzten Jahren bei ADR s seltsame Dinge außerhalb des Einflussbereichs der Ukraine gegeben, als die Lagerstelle Bank of New York angeblich nichts von Dividendenzahlungen wusste. Durch den Crash sind die Bewertungsniveaus bei den meisten notierten Unternehmen teilweise absurd niedrig. Sie bewegen sich beim KGV 2008 häufig im niedrigen einstelligen Bereich. Die Preisstellung der ukrainischen Broker ist sehr aggressiv, d.h. die Bid-Kurse wurden bei fehlenden Umsätzen schnell nach unten gesetzt. Die Indices werden aber auf Basis der Bids errechnet. Dadurch wurden trotz nur noch geringster Umsätze bei hohen Spreads die Indices ohne große Abgabeneigung zusätzlich unter Druck gebracht. Langfristinvestoren waren wegen der unsicheren Lage über Monate kaum am Markt tätig. Tatsächlich fanden zu den niedrigen Bid-Preisen bei vielen Titeln teilweise über Wochen keine signifikanten Umsätze mehr statt. Das heißt aber auch, dass bei einer Aufwärtsbewegung, wie sie seit 4 Wochen im Markt festzustellen ist, die Bids schon bei wenigen Investoren sehr schnell und aggressiv nach oben gehen. Die Kurse einzelner Titel befinden sich immer noch teilweise auf dem Stand von Die betriebswirtschaftlichen Zahlen der meisten Unternehmen haben sich in der Folge der Krise zwar naturgemäß deutlich verschlechtert - die derzeitigen Börsenwerte sind aber in Kombination mit der gewonnenen Wettbewerbsfähigkeit und der beinhalteten Substanz verglichen mit früheren Jahren in vielen Fällen als extrem günstig einzuschätzen. Probleme gibt es für Unternehmen mit hoher Auslandsverschuldung, die Teile ihrer Finanzierungen in US $ oder Euro durchgeführt haben. Für diese ist die Belastung durch die starke Abwertung der Hrywna deutlich gestiegen, insbesondere wenn sie nur im Inland geschäftlich tätig sind. Dies belastet auch als Sonderfaktor einmalig den Ergebnisausweis Andererseits hat sich die internationale Wettbewerbs- und Margensituation ukrainischer Unternehmen durch die Währungsabwertung stark verbessert. Dies dürfte deutlich schwerer wiegen! Dem mittel- und langfristig orientierten Anleger bieten, sich unter Berücksichtigung oben genannter Faktoren, eine große Zahl sehr guter Investmentchancen. Hinzu kommt, dass der russische Aktienmarkt wieder in einer deutlich besseren Verfassung ist. Dies hat naturgemäß wegen der 8

9 Wichtigkeit Russlands als Handelspartner und Investor für die Ukraine positive Auswirkungen. Anlageempfehlungen Bei Abwägung aller Argumente sind wir der Auffassung, dass jetzt der Zeitpunkt für erste Engagements in ausgesuchte Titel gekommen ist. Der Markt hat die gegebenen Negativfaktoren in einem großen Übermaß eingepreist und alle positiven Elemente außen vor gelassen. Die derzeit laufende Aufwärtskorrektur ist daher nur der Beginn einer Neubewertung. Die Ukraine ist ein großes Land mit 46 Mio. Einwohnern an geopolitisch wichtiger Stelle sie wird allen Unkenrufen zum Trotz wieder auf den Wachstumspfad zurück finden und von einem Anspringen der Weltkonjunktur wegen ihrer konjunktursensiblen Industrien stark profitieren. Einen von einigen Auguren an die Wand gemalten Staatsbankrott wird es nicht geben. Die Bewertungen der Unternehmen spiegeln in keiner Weise mehr die großen Anstrengungen und Verbesserungen der letzten Jahre wieder, die vor noch nicht allzu langer Zeit auch von vielen Analysten und Investoren begrüßt und gefeiert wurden. Investoren erhalten durch die extreme Übertreibung der letzten Monate sehr häufig hohe Substanzwerte mit großem Wachstumspotential zu absoluten Ausverkaufspreisen. Welche Bereiche sind für Anleger interessant? Wir haben hierzu eine Auswahl der Branchen dargestellt, die u.e. sehr gute Zukunftsperspektiven besitzen - die von uns für die einzelnen Bereiche aufgeführten Unternehmen stellen von uns präferierte Firmen der Sektoren dar, bei denen wir uns mittel- und langfristig überdurchschnittliche Performance versprechen. Wir werden in den folgenden Wochen schrittweise Analysen zu den genannten Bereichen und zugehörigen Unternehmen veröffentlichen. Favoriten 9 * im Falle des Nichtvorliegens effektiver Zahlen Darstellung des letzten Forecast

10 Disclaimer: Die auf der Internetseite, Pressemitteilung oder im Research YALTA AG, YALTA advisory GmbH, nachfolgend auch "Börsendienst genannt, enthaltenen Marktberichte, Analysen und Empfehlungen sind keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren und stellen auch keine Zusicherung hinsichtlich der weiteren Kursentwicklung der genannten Wertpapiere dar. Den Inhalten liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments für verlässlich hielt. Dennoch kann keine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen werden - weder ausdrücklich noch stillschweigend. Jedes Investment in Anleihen, Aktien, Optionen oder Derivaten ist mit Risiken behaftet. Eine Investitionsentscheidung hinsichtlich eines Wertpapiers darf nicht auf der Grundlage der Informationen dieses Börsendienstes erfolgen. Die Redakteure, Mitarbeiter und der Herausgeber dieses Börsendienstes haben Wertpapiere, Optionen, Futures und andere Derivate sowie Investments in ihrem Besitz, über die im Rahmen dieses Börsendienstes berichtet wird. Hinweis nach 34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Herausgeber und damit verbundene Unternehmen sowie Mitarbeiter von YALTA AG und/oder YALTA advisory GmbH, die an der Erstellung dieses Researchs beteiligt sind, besitzen Anteilsscheine an Aktien, die in dieser Ausgabe besprochen werden. Die YALTA advisory GmbH hält ein Beratungsmandat an dem hier besprochenen Unternehmen. Bitte beachten Sie auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den Disclaimer unter 10

solide transparent kostengünstig aktiv gemanagt

solide transparent kostengünstig aktiv gemanagt Vermögensverwaltung im ETF-Mantel solide transparent kostengünstig aktiv gemanagt Meridio Vermögensverwaltung AG I Firmensitz Köln I Amtsgericht Köln I HRB-Nr. 31388 I Vorstand: Uwe Zimmer I AR-Vorsitzender:

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Osteuropa: Krise oder Chance? Ein Blitzlicht

Osteuropa: Krise oder Chance? Ein Blitzlicht Benedikt Hau Relationship Management and Structured Trade Finance Von Osteuropa bis Zentralasien 00. Benedikt Monat Hau, 20XX, 8.Oktober Titel der Präsentation, 2009, Seite Referent, 1 Seite 1 Osteuropa

Mehr

Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 1 Risiken der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Im Rahmen der regelmäßigen Konjunkturumfrage wurden von den Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen seit Herbst 2010 Fragen zu den Risiken der wirtschaftlichen

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 13: Dezember 2010. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 13: Dezember 2010. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 13: Dezember 2010 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Deutsche Aktien sind ein Schlager 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Executive Summary. Im Auge des Sturms Die Performance von Private Equity während der Finanzkrise

Executive Summary. Im Auge des Sturms Die Performance von Private Equity während der Finanzkrise Im Auge des Sturms Die Performance von Private Equity während der Finanzkrise Executive Summary Private Equity-Transaktionen konnten in der Finanzkrise 2008 eine Überrendite gegenüber vergleichbaren Investments

Mehr

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com Facebook-Analyse von Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse tom - Fotolia.com www.aktien-strategie24.de 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Kursentwicklung... 5 3. Fundamental...

Mehr

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011

Deka-Deutschland Balance Kundenhandout. Oktober 2011 Deka-Deutschland Balance Kundenhandout Oktober 2011 1 In Deutschlands Zukunft investieren Die Rahmenbedingungen stimmen Geographische Lage Deutschland profitiert von der zentralen Lage. Diese macht das

Mehr

WGZ Discount-Zertifikate

WGZ Discount-Zertifikate ALLGEMEINES ZU WGZ BANK-ZERTIFIKATEN WGZ Discount-Zertifikate ZERTIFIKATE AUF AKTIEN ODER INDIZES Werbemitteilung! Bitte lesen Sie den Hinweis am Ende des Dokuments! Produktbeschreibung Das WGZ Discount-Zertifikat

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

[AEGIS COMPONENT SYSTEM]

[AEGIS COMPONENT SYSTEM] [AEGIS COMPONENT SYSTEM] Das AECOS-Programm ist ein schneller und einfacher Weg für Investoren, ein Portfolio zu entwickeln, das genau auf sie zugeschnitten ist. Hier sind einige allgemeine Hinweise, wie

Mehr

Börsianer Bonmot: Die Nacht ist am dunkelsten vor dem Morgengrauen.

Börsianer Bonmot: Die Nacht ist am dunkelsten vor dem Morgengrauen. Ausgabe Nr. 27 21. Oktober 2011 Seite 1 von 8 Börsianer Bonmot: Die Nacht ist am dunkelsten vor dem Morgengrauen. Unsere Themen: - Aktienmärkte: Fest im Griff der Eurokrise - Rohstoffe: Die Preise werden

Mehr

Q-CHECK Marktausblick 9/2015

Q-CHECK Marktausblick 9/2015 INVESTMENTSERVICE Mag. Erika Karitnig Q-CHECK Marktausblick 9/2015 www.bawagpskfonds.at SCHARFE KORREKTUR AM AKTIENMARKT (IN EURO YTD) MSCI Japan MSCI Eurozone MSCI World MSCI US MSCI UK MSCI Pacific ex

Mehr

P R E S S E M E L D U N G

P R E S S E M E L D U N G Paris/Mainz, März 2015 Quartals-Update Länderbewertungen und Bewertungen Geschäftsumfeld Coface stuft zwei europäische Länder hoch und nimmt Brasilien auf negative watch Geschäftsumfeld in Russland auf

Mehr

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Im Zweifelsfalle immer auf der konservativen Seite entscheiden und etwas Geld im trockenen halten! Illustration von Catherine

Mehr

Aktienbestand und Aktienhandel

Aktienbestand und Aktienhandel Aktienbestand und Aktienhandel In In absoluten absoluten Zahlen, Zahlen, Umschlaghäufigkeit Umschlaghäufigkeit pro Jahr, pro weltweit Jahr, weltweit 1980 bis 1980 2012bis 2012 3,7 in Bill. US-Dollar 110

Mehr

STRATEC-CEO Wolfinger: Unsere Pipeline ist prall gefüllt

STRATEC-CEO Wolfinger: Unsere Pipeline ist prall gefüllt MANAGEMENT I N T E R V I E W IM INTERVIEW Marcus Wolfinger Vorsitzender des Vorstands STRATEC-CEO Wolfinger: Unsere Pipeline ist prall gefüllt Das dritte Quartal begann für den TecDAX-Konzern STRATEC Biomedical

Mehr

Marktüberblick, 15.06.2011 DANIEL ZINDSTEIN

Marktüberblick, 15.06.2011 DANIEL ZINDSTEIN Marktüberblick, 15.06.2011 DANIEL ZINDSTEIN 1 Die Märkte sehen zur Zeit überall Probleme: Reihenweise schwächere Konjunkturdaten vor allem aus USA. Arbeitsmarktbericht war viel schlechter als erwartet.

Mehr

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz PSA Peugeot Citroën Finanzergebnisse des Konzerns : Ziele erreicht Operative Marge : 4,5 % vom Umsatz : WICHTIGE DATEN konnten die Absatzzahlen des Konzerns erneut gesteigert und die Markteinführungen

Mehr

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA!

CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! CONSORSBANK AKTIEN-REISEFÜHRER. ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA! ENTDECKEN SIE JETZT DIE USA. GEBÜHRENFREI INTERNATIONALE AKTIEN HANDELN! WILLKOMMEN BEI DER VIERTEN ETAPPE UNSERER WELTREISE! Topografie und

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 30. Juni 2016. DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTELUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte EUR / USD Niedrige Volatilität Der EUR/USD klettert nun langsam höher, nach

Mehr

Einlagen bei Sparkassen sind sicher

Einlagen bei Sparkassen sind sicher S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband Einlagen bei Sparkassen sind sicher Information für Kunden der Sparkassen Fragen und Antworten zu den Störungen auf den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Familie und Unternehmen: wie geht das zusammen?

Familie und Unternehmen: wie geht das zusammen? Seite 1 Familie und Unternehmen: wie geht das zusammen? Paradoxien in Familienunternehmen Thomas Zellweger Seite 2 Familienunternehmen: Interaktion von unterschiedlichen Sozialsystemen Familie Unternehmen

Mehr

Start des NORDCON Global Challenges Index Fonds. 03. September 2007 1

Start des NORDCON Global Challenges Index Fonds. 03. September 2007 1 Start des NORDCON Global Challenges Index Fonds 03. September 2007 1 Die Grundidee Bereits seit längerer Zeit bestehen bei der NORDCON AG Überlegungen, einen institutionellen Publikumsfonds für Stiftungen,

Mehr

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist.

Zusätzliche Schwankungen bringt die (kurzfristige) Erholung des US-Dollars. Dazu kommt dass Öl ein beliebtes Spekulationsobjekt ist. Quartalsupdate Januar März 2010 für Rohstoffe (30.12.09) Kurzfassung: Das fundamentale Umfeld hat sich für Rohstoffe seit dem 2. Halbjahr 2009 verbessert. Trotzdem haben sich die Preise von Rohstoffen

Mehr

Biomasse / Ukraine Absicherungsmöglichkeiten des Bundes + Finanzierungsmöglichkeiten der OeKB

Biomasse / Ukraine Absicherungsmöglichkeiten des Bundes + Finanzierungsmöglichkeiten der OeKB Biomasse / Ukraine Absicherungsmöglichkeiten des Bundes + Finanzierungsmöglichkeiten der OeKB Mag. Johann Kinast Bundesministerium für Finanzen Abteilung III/8: Ausfuhrförderung, Ausfuhrgarantien, Umschuldungen

Mehr

Pressemitteilung Seite 1

Pressemitteilung Seite 1 Seite 1 Essen, den 18. März 2008 RWI Essen: Deutsche Konjunktur derzeit im Zwischentief Das RWI Essen geht für das Jahr 2008 weiterhin von einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Anlagepolitische Konklusionen Giovanni Miccoli Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Anlagepolitisches Fazit vom November 2013 Wir bevorzugen

Mehr

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen

Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Die Schweiz und die Frankenstärke: Herausforderungen Prognose Rundschau, Kanton Thurgau 24. Juni 2015 Serge Gaillard, Direktor EFV Aufbau Wieso ist die Schweiz gut durch die Finanz- und Schuldenkrise gekommen?

Mehr

Gold? Öl? Wein? "Kaufen"

Gold? Öl? Wein? Kaufen 27.1.2013 Gold? Öl? Wein? "Kaufen" Pimco-Gründer Bill Gross verwaltet den größten Publikumsfonds der Welt. Im Interview spricht er über Inflation, Währungskrieg und darüber, was ihn an München reizt. Von

Mehr

Erhöhung der Aktienquote in den Vermögensverwaltungen

Erhöhung der Aktienquote in den Vermögensverwaltungen Erhöhung der Aktienquote in den Vermögensverwaltungen Am 11. Januar 2012 hat die Schoellerbank beschlossen, die Aktienquote in den Schoellerbank Vermögensverwaltungen auf "Übergewichten" zu erhöhen. Zuvor

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

Währungsrisikoanalyse

Währungsrisikoanalyse Währungsrisikoanalyse Argentinien Schiffelmann, Thomas Tealdo, Sven Rickes, Rolf Luo, YongXin 1.1.1 Wachstum der realen aggregierten Kreditvergabe -1 mn Peso 250,000 200,000 150,000 100,000 50,000 0,000

Mehr

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Der Kampf ums Öl geht in die nächste Runde 2 Marktbilanz Rohöl (Angebot-Nachfrage) in Mio.

Mehr

Aktuelles zum Thema: Aktienmarkt.

Aktuelles zum Thema: Aktienmarkt. v Auf Papas Schultern die Welt erforschen. Aktuelles zum Thema: Aktienmarkt. Werbemitteilung Steigen die Kurse? Oder fallen sie? Wer als Anleger Entwicklungen an den Aktienmärkten nutzen und dabei Risiken

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45 2 Inhalt Die Börse was ist das eigentlich? 5 J Welche Aufgabe hat die Börse? 6 J Ein wenig Geschichte 9 J Die wichtigstenbörsenplätze 15 J Die bedeutendsten Aktienindizes 19 Die Akteure der Börse 29 J

Mehr

SUNARES-Update. 12.1.2015 Fondsadvisor: Udo Sutterlüty & Colin Moor. Sutterlüty Investment Management GmbH

SUNARES-Update. 12.1.2015 Fondsadvisor: Udo Sutterlüty & Colin Moor. Sutterlüty Investment Management GmbH SUNARES-Update 12.1.2015 Fondsadvisor: Udo Sutterlüty & Colin Moor Sutterlüty Investment Management GmbH A - 6863 Egg, Hub 734, Austria T +43 (0)5512/ 26533 F 26 533-20 www.sutterluety-invest.at office@sutterluety.at

Mehr

Geldmarkt. Finanzmärkte

Geldmarkt. Finanzmärkte Finanzmärkte und ihre Funktionen Euromarkt Geldmarkt Inlands und Auslandsmärkte Kassa und Terminmärkte Finanzmärkte Kapitalmarkt Primärkapitalmarkt Sekundärkapitalmarkt Markt für Zinsmanagementinstrumente

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt betrugen im April 214 6,4 Milliarden Euro und erreichten damit einen neuen 12-Monats-Rekord. Damit waren sie fast

Mehr

Die Chance des Jahres bei Unternehmensanleihen?

Die Chance des Jahres bei Unternehmensanleihen? Obligationen-Kaufprogramm der EZB Die Chance des Jahres bei Unternehmensanleihen? von Michael Rasch, Frankfurt, 1.Mai 2016 Foto: Fotolia Ab Juni will die Europäische Zentralbank Firmenanleihen kaufen.

Mehr

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs Handeln Sie über 250 Fonds ohne Ausgabeaufschläge! 50 britische Pfund: Queen Elizabeth II. (*1926) Warum sollten Privatanleger Fonds über Lang & Schwarz außerbörslich

Mehr

Ideales Umfeld für Stillhaltergeschäfte Marktphasen nach Krisen

Ideales Umfeld für Stillhaltergeschäfte Marktphasen nach Krisen Ideales Umfeld für Stillhaltergeschäfte Marktphasen nach Krisen Auswertung: Value Stillhalter Konzept MMT Global Balance Juni 2009 Zugang Online Research Adresse: www.valuestrategie.com Benutzername, Passwort:

Mehr

Profitieren Sie vom Aufschwung des chinesischen Wirtschaftsraums mit garantierter Mindestperformance!

Profitieren Sie vom Aufschwung des chinesischen Wirtschaftsraums mit garantierter Mindestperformance! Kaufempfehlung: Chinaplus Garantieperformer 110% Profitieren Sie vom Aufschwung des chinesischen Wirtschaftsraums mit garantierter Mindestperformance! 100 % Kapitalgarantie 10% garantierte Mindestperformance

Mehr

Eine Krise unter vielen?!? Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Philippinen

Eine Krise unter vielen?!? Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Philippinen Eine Krise unter vielen?!? Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die Philippinen by: Michael Reckordt, philippinenbüro Eine Krise unter vielen?!? Nahrungsmittelkrise Armutskrise Weltwirtschaftskrise

Mehr

Jederzeitige Verfügbarkeit, keine Kündigungsfristen

Jederzeitige Verfügbarkeit, keine Kündigungsfristen PRIMA - Jumbo Anforderungen an eine gute Geldanlage Sicherheit Gute Rendite Jederzeitige Verfügbarkeit, keine Kündigungsfristen Steuerliche Vorteile Eine prima Mischung für Sie Über den Erfolg Ihrer Geldanlage

Mehr

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen

Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen Die Eurokrise - Aktuelle Entwicklungen 08. November 2011, Frankfurt a.m. Volkswirtschaft, Makroökonomie Der Eurogipfel: die wichtigsten Resultate Wichtige Fortschritte, aber Herausforderungen bleiben groß:

Mehr

Nachhaltigkeits-Check

Nachhaltigkeits-Check Nachhaltigkeits-Check Name: E & K - BioEnergie-Investment Portfolio ALPHA ISIN: Nicht vorhanden, da nicht an der Börse gehandelt Emittent: ENERGIE KAPITAL GmbH Wertpapierart / Anlageart Der E & K - BioEnergie-Investment

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. PWM Marktbericht Kai-Arno Jensen, Leiter Capital Markets Frankfurt am Main, 06. August 2012 Notenbanken Retter in der Not? Komplexe Krisenbewältigung Konsolidierung dämpft Anstieg der Einkommen Notwendiger

Mehr

Vortrag zu Immobilien Deutschland

Vortrag zu Immobilien Deutschland Handout Vortrag zu Immobilien Deutschland Warum in Immobilien investieren? Warum börsengehandelte Werte? Vorteile des wikifolios WFHWIMMDE1 Disclaimer Seite 1 Warum in Immobilien investieren? Immobilien

Mehr

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016

AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 AKTUELLE MARKTEINSCHÄTZUNG MÄRZ 2016 Kathrein Privatbank - exklusive Privatbank in einer finanzstarken Bankengruppe. 2014 vom Fachmagazin Euromoney in 7 Kategorien ausgezeichnet, darunter für Best Privatbanking

Mehr

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS

EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS P. Danejko, D. Kruk, E. Rakowa, I. Totschizkaja, A. Tschubrik, G. Schimanowitsch EINFLUSS DER NEUEN ABKOMMEN ÜBER GAS- UND ÖLLIEFERUNGEN AUF DIE WIRTSCHAFT VON BELARUS Summary Eine Analyse der marktwirtschaftlichen

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS

Zwischenmitteilung. gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Zwischenmitteilung gemäß 37x WpHG innerhalb des zweiten Halbjahres des Geschäftsjahres 2009 der Vilmaris GmbH & Co. KGaA VILMARIS Vilmaris GmbH & Co. KGaA Inhalt 3 Konjunkturelle Entwicklung 4 Geschäftsverlauf

Mehr

Zur Politik der Importsubstitution in Russland. Eine ökonomische Betrachtung. Russland-Konferenz Markt. Modernisierung. Mittelstand.

Zur Politik der Importsubstitution in Russland. Eine ökonomische Betrachtung. Russland-Konferenz Markt. Modernisierung. Mittelstand. Zur Politik der Importsubstitution in Russland. Eine ökonomische Betrachtung. Russland-Konferenz Markt. Modernisierung. Mittelstand. Dr. Ricardo Giucci, Berlin Economics Haus der Deutschen Wirtschaft,

Mehr

ASSET MANAGER BAROMETER VON BÖRSE ONLINE UND FINCOMM JANUAR 2016 FRAGE

ASSET MANAGER BAROMETER VON BÖRSE ONLINE UND FINCOMM JANUAR 2016 FRAGE Der DAX ist zum Jahresstart stark unter Druck geraten. Schlechte Industriedaten aus China schickten den Index auf Talfahrt. Seit Anfang Dezember hat der DAX über 1.000 Punkte verloren. Wie schätzen Sie

Mehr

Warum Deutschland eine Alternative braucht

Warum Deutschland eine Alternative braucht Roland Klaus Warum Deutschland eine Alternative braucht Die drei Phrasen der Volksverdummung Deutschland ist der größte Profiteur des Euro Das Ende des Euro ist das Ende Europas Deutschland ist finanziell

Mehr

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN

EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN EIN TURBO FÜR DEN GLASFASERAUSBAU: VERKAUF DER TELEKOMAKTIEN Unsere Forderungen: Verkauf aller oder eines Großteils der Telekomaktien im Bundesbesitz Einrichtung eines Breitbandfonds mit dem Verkaufserlös

Mehr

Newsletter 02/2015 29. Juli 2015

Newsletter 02/2015 29. Juli 2015 Sehr geehrte Optionstrader und -interessenten Im zweiten Exemplar unseres Newsletters wollen wir ein aktuelles Marktthema aufgreifen (Kapitulationsverhalten in einem Rohstoffwert). In Zukunft wird es auch

Mehr

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen.

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Möglichst viel draußen sein. Neue Orte kennenlernen. Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Werbemitteilung Schwierige Zeiten für Anleger: Niedrige Zinsen lassen Vermögen auf Dauer schrumpfen. Zertifikate

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 9. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 9. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Darstellung des FX-Handelsmodells

Darstellung des FX-Handelsmodells Die flatex GmbH (flatex) vermittelt als Anlagevermittler über ihre Website www.flatex.de u. a. FX/ Forex-Geschäfte. Bei dem über flatex vermittelten FX-Handel liegt folgendes Modell zugrunde: Foreign Exchange:

Mehr

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Presseinformation Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Mario Mehren: Wintershall-Strategie hat sich bewährt 2. Juni 2015 Michael Sasse Tel.

Mehr

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014

LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA. Oktober 2014 LOHNARGUMENTARIUM CHEMIE/PHARMA Oktober 2014 Herausgeber BAKBASEL Redaktion Max Künnemann Adresse BAK Basel Economics AG Güterstrasse 82 CH-4053 Basel T +41 61 279 97 00 F +41 61 279 97 28 info@bakbasel.com

Mehr

Hintergrundinformation

Hintergrundinformation Hintergrundinformation Berlin, 28. Mai 2009 Fondspolice mit Airbag: Der Skandia Euro Guaranteed 20XX Neu: Mit Volatilitätsfaktor als Schutz vor schwankenden Kapitalmärkten Wesentliches Kennzeichen einer

Mehr

Safe Zertifikate. Produktinformation. Gemeinsam mehr erreichen

Safe Zertifikate. Produktinformation. Gemeinsam mehr erreichen Safe Zertifikate Produktinformation Gemeinsam mehr erreichen Inhalt Safe Zertifikate Immer ein Sicherheitsnetz gespannt 4 Was zeichnet Safe Zertifikate aus? 4 Safe Zertifikate Classic Nach oben gute Chancen,

Mehr

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand 1. Thailand Thailand Hauptstadt: Bangkok Währung: Thai Baht (THB) ca 1:42 Fläche:

Mehr

Quartalsabschluss zum 31. März 2016

Quartalsabschluss zum 31. März 2016 Source: Shutterstock [M] 10. Mai 2016 Jörg Schneider Agenda 1 Munich Re (Gruppe) 2 2 ERGO 7 Munich Health 3 11 Rückversicherung 4 13 Ausblick 5 18 2 Munich Re (Gruppe) Überblick Q1 2016 Q1 Ergebnis unterhalb

Mehr

Innovationen Die Basis eines starken Produktionsstandortes Schweiz

Innovationen Die Basis eines starken Produktionsstandortes Schweiz Forschungs- und Produktionsstandort Schweiz Innovationen Die Basis eines starken Produktionsstandortes Schweiz Christoph Mäder Präsident scienceindustries und Vizepräsident economiesuisse economiesuisse

Mehr

Fundamentale Aktienanalyse

Fundamentale Aktienanalyse Kölner Börsenverein e.v. Fundamentale Aktienanalyse mit dem ProBot-Value-Modell Berechnung von Profit Value, Bottom Value und Fair Value Workshop am 08. 11. 2012 Referent: Dirk Arning 1 Aktien als Anteilsscheine

Mehr

Basel III und Bankenregulierung. Einfluss auf die Finanzierung von KMU

Basel III und Bankenregulierung. Einfluss auf die Finanzierung von KMU Basel III und Bankenregulierung Einfluss auf die Finanzierung von KMU Netzwerktreffen Unternehmenssicherung - 25. Juni 2015 Martin van Treeck, IHK Düsseldorf Übersicht Wie ist die aktuelle Lage bei der

Mehr

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko.

UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. UBS PERLES/PERLES Plus Investment mit reduziertem Risiko. Performance PERLES ermöglichen Ihnen, einfach und effizient die Wertentwicklung eines Basiswertes nachzubilden. PERLES Plus bieten zudem eine bedingte

Mehr

Die Strategien der Turtle Trader

Die Strategien der Turtle Trader Curtis M. Faith Die Strategien der Turtle Trader Geheime Methoden, die gewöhnliche Menschen in legendäre Trader verwandeln FinanzBuch Verlag Risiko-Junkies 33 Hohes Risiko, hoher Gewinn: Man braucht Nerven

Mehr

DekaBank: Fünf Sterne verpflichten

DekaBank: Fünf Sterne verpflichten Namensbeitrag Oliver Behrens, Mitglied des Vorstands der DekaBank SprakassenZeitung (ET 29. Januar 2010) DekaBank: Fünf Sterne verpflichten Die DekaBank wurde vom Wirtschaftsmagazin Capital mit der Höchstnote

Mehr

Diskretionäre Portfolios. April 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / April 2015 Damit Werte wachsen. 1

Diskretionäre Portfolios. April 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / April 2015 Damit Werte wachsen. 1 Diskretionäre Portfolios April 2015 Marketingmitteilung Marketingmitteilung / April 2015 Damit Werte wachsen. 1 Konservativer Anlagestil USD Investor Unsere konservativen US-Dollar Mandate sind individuelle,

Mehr

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt 13. November 2013 Berlin Energiekosten spielen für die deutsche Industrie eine besondere Rolle Exportorientiert

Mehr

Universität Trier WS 2009/10 Proseminar Das Bankgeschäft in Osteuropa und Zentralasien: Wachstum und Entwicklung

Universität Trier WS 2009/10 Proseminar Das Bankgeschäft in Osteuropa und Zentralasien: Wachstum und Entwicklung Universität Trier WS 2009/10 Proseminar Das Bankgeschäft in Osteuropa und Zentralasien: Wachstum und Entwicklung Wählbare Themen für Hausarbeiten länderbezogen Aserbaidschan 1. Der aserbaidschanische Bankensektor

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg

Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Energiepreise und Unternehmensentwicklung in Baden-Württemberg Auswertung einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern Heilbronn-Franken, Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe und Ostwürttemberg im Herbst 8

Mehr

3. Erläutern Sie die generellen Zielsetzungen der Börsengänge von Unternehmen.

3. Erläutern Sie die generellen Zielsetzungen der Börsengänge von Unternehmen. Flucht vom Parkett 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. beschreiben, worum es sich bei Aktien handelt, wie diese gehandelt werden und sich ihre Preise bilden. 2. sich die Motive für

Mehr

Gesamtergebnis: 193. Die gestrigen Trades. EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst?

Gesamtergebnis: 193. Die gestrigen Trades. EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst? Die gestrigen Trades EUR/USD Trade ausgelöst? GBP/USD Trade ausgelöst? USD/JPY Trade ausgelöst? Short 1,4250 Pips Short 1,6235 Pips Short 80,85 Pips 100% Kursziel 1,4180 70 100% Kursziel 1,6165 70 100%

Mehr

Impuls. Lobby. Service. Lokalisierungsstrategie der russischen Regierung: Position der deutschen Wirtschaft

Impuls. Lobby. Service. Lokalisierungsstrategie der russischen Regierung: Position der deutschen Wirtschaft Lokalisierungsstrategie der russischen Regierung: Position der deutschen Wirtschaft Michael Harms Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Lokalisierung: Motivation Großer, dynamischer

Mehr

Entry BEST ENTRY. OPTimiERTER EiNSTiEG in EUROPäiSChe aktienwerte

Entry BEST ENTRY. OPTimiERTER EiNSTiEG in EUROPäiSChe aktienwerte Entry Für den optimalen EinstiegBest BEST ENTRY EUROPa ZERTifik at OPTimiERTER EiNSTiEG in EUROPäiSChe aktienwerte // Zertifikat // Zertifikat // Zertifikat // Zertifikat // Zertifikat // Zertifikat //

Mehr

Die Wiener Börse. Standortfaktor für die Wirtschaft. Mag. Birgit Kuras. (Vorstand Wiener Börse AG)

Die Wiener Börse. Standortfaktor für die Wirtschaft. Mag. Birgit Kuras. (Vorstand Wiener Börse AG) Die Wiener Börse Standortfaktor für die Wirtschaft Mag. Birgit Kuras (Vorstand Wiener Börse AG) Die Wiener Börse Standortfaktor für die Wirtschaft Mag. Birgit Kuras Mitglied des Vorstandes der Wiener Börse

Mehr

Allianz Invest Quarterly 4/2015

Allianz Invest Quarterly 4/2015 Allianz Invest Quarterly 4/2015 Öl und schnaufender Drache sorgen für heißen Herbst Martin Bruckner Vorstandsmitglied Allianz Investmentbank AG Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich

Mehr

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS

LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS LS Servicebibliothek 4: HANDEL MIT OPTIONSSCHEINEN & TURBOS Optionsscheine dienen der Absicherung vorhandener Positionen oder der Spekulation. 2 argentinische Pesos: Präsident Bartolomé Mitre (1821-1906)

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Eurozone Die Geldmarktzinsen der Eurozone dürften noch über einen längeren Zeitraum im negativen Bereich verharren. Dafür

Mehr

Überblick zur wirtschaftlichen Lage in der Ukraine und zu den Wirtschaftsbeziehungen Russland - Ukraine

Überblick zur wirtschaftlichen Lage in der Ukraine und zu den Wirtschaftsbeziehungen Russland - Ukraine Überblick zur wirtschaftlichen Lage in der Ukraine und zu den Wirtschaftsbeziehungen Russland - Ukraine 5. Wirtschaftspolitische Gespräche des Ostinstituts Wismar Dr. Ricardo Giucci, Deutsche Beratergruppe

Mehr

europa Performance Express Zertifik at von 5 % pro jahr oder 120 % indexperformance

europa Performance Express Zertifik at von 5 % pro jahr oder 120 % indexperformance Entweder Expresskupon von 5 % pro jahr oder 120 % indexperformance europa Performance Express Zertifik at BEWÄHRTE EXPRESSSTRUKTUR NUTZEN und überproportionale PERFORMANCECHANCEN WAHRNEHMEN // Zertifikat

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nach einem sehr starken ersten Quartal 215 waren die Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt im April 215 moderat. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 4,5 Milliarden

Mehr

Pioneer Investments Substanzwerte

Pioneer Investments Substanzwerte Pioneer Investments Substanzwerte Wahre Werte zählen mehr denn je In turbulenten Zeiten wollen Anleger eines: Vertrauen in ihre Geldanlagen. Vertrauen schafft ein Investment in echten Werten. Vertrauen

Mehr

Emerging Market Corporate Value Bonds Wir finden Value. Jesper Schmidt & Mikkel Strørup

Emerging Market Corporate Value Bonds Wir finden Value. Jesper Schmidt & Mikkel Strørup Emerging Market Corporate Value Bonds Wir finden Value Jesper Schmidt & Mikkel Strørup Was wollen wir eigentlich sagen? 4 Informationen, die Sie heute mitnehmen sollten, wenn Sie sich Schwellenländer anschauen.

Mehr

Welche Zukunft sehen Österreichs Unternehmen in der Wirtschaftskrise? Eine repräsentative Befragung über Ängste, Pläne und Herausforderungen - Eine

Welche Zukunft sehen Österreichs Unternehmen in der Wirtschaftskrise? Eine repräsentative Befragung über Ängste, Pläne und Herausforderungen - Eine Welche Zukunft sehen Österreichs Unternehmen in der Wirtschaftskrise? Eine repräsentative Befragung über Ängste, Pläne und Herausforderungen - Eine Studie von IMAS International im Auftrag von Erste Bank

Mehr

Diskretionäre Portfolios. Dezember 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / Dezember 2015 Damit Werte wachsen. 1

Diskretionäre Portfolios. Dezember 2015. Marketingmitteilung. Marketingmitteilung / Dezember 2015 Damit Werte wachsen. 1 Diskretionäre Portfolios Dezember 2015 Marketingmitteilung Marketingmitteilung / Dezember 2015 Damit Werte wachsen. 1 Konservativer Anlagestil USD Investor Unsere konservativen US-Dollar Mandate sind individuelle,

Mehr

Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken

Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken GIZ, Berlin, 05. März 2012 Maximilian Butek Head of DEinterantional AHK Thailand Agenda 1. Der thailändische Markt im Überblick 2. Standortvor- und Nachteile

Mehr

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015

STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 STARKE PRODUKTE. STARKER SUPPORT. FINANZIERUNGSEXPERTE AN IHRER SEITE. 08/2015 FINANZMARKTREPORT 12/08/2015 ZINSERHÖHUNG IN DEN USA STEHT VOR DER TÜR US-WIRTSCHAFT WIEDER AUF DEM WACHSTUMS- PFAD. ZINSERHÖHUNG

Mehr

Ver-Fair-Selbsthandeln

Ver-Fair-Selbsthandeln Methodenblatt Ver-Fair-Selbsthandeln Welche Ziele? Wie? Vorbereitung Jugendliche sollen durch die Übung selbst erleben, welche Effekte durch Handel entstehen können, wie Ressourcen unterschiedlich verteilt

Mehr

Volkswirtschaftliches Hauptseminar: Die Wirtschafts- und Finanzkrise und ihre Folgen für die Wirtschaft und ihre Ordnung WS 2009/2010

Volkswirtschaftliches Hauptseminar: Die Wirtschafts- und Finanzkrise und ihre Folgen für die Wirtschaft und ihre Ordnung WS 2009/2010 Volkswirtschaftliches Hauptseminar: Die Wirtschafts- und Finanzkrise und ihre Folgen für die Wirtschaft und ihre Ordnung WS 2009/2010 Prof. Dr. Ulrich van Lith Was ist heute anders? Wirtschafts- und Finanzkrisen

Mehr

Hans Dieter Pötsch, Mitglied des Konzernvorstands, Volkswagen Aktiengesellschaft Frankfurt, 14. März 2007

Hans Dieter Pötsch, Mitglied des Konzernvorstands, Volkswagen Aktiengesellschaft Frankfurt, 14. März 2007 BHF-Bank Roadshow Hans Dieter Pötsch, Mitglied des Konzernvorstands, Volkswagen Aktiengesellschaft Frankfurt, 14. März 2007 Highlights Produkte erfüllen die Erwartungen unserer Kunden: Auslieferungen plus

Mehr

Währungsreserven und Devisenumsatz

Währungsreserven und Devisenumsatz Währungsreserven und Devisenumsatz In absoluten Zahlen, 1980 weltweit bis 2007 1980 bis 2007 Währungsreserven 3.500 3.250 3.000 3.210 3.543 Devisenumsatz 3.500 3.250 3.000 2.750 Devisenumsatz pro Handelstag,

Mehr