Revolver Heft 14Zeitschrift für Film. im Verlag der Autoren

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Revolver Heft 14Zeitschrift für Film. im Verlag der Autoren"

Transkript

1 Revolver Heft 14Zeitschrift für Film im Verlag der Autoren

2 Vorwort, S. 4 Montage / Perspektive Filmkritik, S. 7 inhalt: Michael Althen: Beruf: Filmkritiker, S. 39 Georg Seesslen: Filmkritik, S. 45 Katja Nicodemus: Auf der anderen Seite, S. 63 Manfred Hermes: Tja, S. 69 Enno Patalas: Eingebettete Filmkritik, S. 81 Bert Rebhandl: Selbstbeschreibung, S. 91 Rüdiger Suchsland: Kann ein Seismograph utopisch sein?, S. 95 Cristina Nord: Der Tiger im Baum, S. 103 Leseempfehlungen Schlüsseltexte, S. 112 Arbeitsjournal Luc Dardenne, S. 117 Glossar, Impressum ab S. 146

3 vorwort 4 Dieses Heft hat den Schwerpunkt Filmkritik. Wir haben deutsche Kritiker gebeten, den Status Quo zu beschreiben. Michael Althen, Manfred Hermes, Katja Nicodemus, Cristina Nord, Enno Patalas, Georg Seesslen, Bert Rebhandl und Rüdiger Suchsland schildern ihre Perspektive. Ausserdem dokumentieren wir in Auszügen, zu einem Chor montiert, zwei Diskussionen zum Thema, die das Heft eröffnen. Gemeinsam ist den Beiträgen eine gewisse Skepsis. Von einer Blüte deutscher Filmkritik ist nicht die Rede. Ein freier, vielstimmiger Diskurs über das Kino scheint kaum stattzufinden. Der Explosion filmbezogener Texte steht eine immer aggressivere Einmischung des Marketings gegenüber und zugleich scheint der Markt immun gegen Gift und Feuer des Feuilletons. Film ist eine soziale Kunst und entsteht in einem dynamischen Zusammenhang. Der Zustand der Kritik geht also alle an; er beschreibt sein Gegenüber. Diese Ausgabe soll nicht zuletzt daran erinnern, was Kritik sein kann: Spiegel und Gegensatz, Herausforderung und Korrektiv. Darüber hinaus freuen wir uns, mit dem Arbeitsjournal von Luc Dardenne ein ungewöhnliches Dokument filmischer Formfindung veröffentlichen zu können als Bonus unserer zweiten DVD-Veröffentlichung Der Sohn von Jean-Pierre und Luc Dardenne, die ab sofort erhältlich ist. Die Herausgeber

4 montage perspektive filmkritik 7

5 drei reiter Hochhäusler Ich habe die Sehnsucht nach einer anderen Filmkritik. Diese Sehnsucht wird nicht erfüllt. Ich sehe drei grosse Defizite der deutschen Filmkritik: 99 Prozent besteht aus Service, aus falscher Gnade und aus Impressionismus. Was meine ich mit Service? Zwei Daumen hoch, Sternchen, im weitesten Sinne jede Art von Eventberichterstattung und Infohäppchen, die sich auf die Frage zuspitzen: Soll ich in den Film gehen oder nicht? Diese Art von Service verachte ich. Sie hat nichts mit Kino und Filmkritik zu tun. Was die falsche Gnade angeht: Ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Filmkritiker Tobias Kniebe (Süddeutsche Zeitung) unterhalten. Der meinte: Wir dürfen alle nicht schreiben, was wir denken, sonst gäbe es den deutschen Film nicht mehr. Diese falsche Gnade haben wir Filmemacher nicht verdient. Wenn wir uninteressante Filme machen, dann schreibt nicht darüber. Ich finde ganz wich- tig, dass Kritiker aus Passion schreiben. Die kann im Verriss wie im Lob stecken, aber wenn man sie nicht hat, muss man nicht schreiben. Und dann muss man sich eben auch freikämpfen in diesem Medienzusammenhang und sagen: Über den Film kann ich nicht schreiben oder: Ich muss einen Verriss schreiben. Diese falsche Gnade hat auch deshalb keiner verdient, weil das Filmemachen zu anstrengend ist, um dann gesagt zu bekommen: Ja, für nen deutschen Film ganz gut und dafür, dass er billig war. Der dritte Punkt, der Impressionismus, ist etwas komplizierter. Mein Eindruck ist, dass die besseren Leute eine Art Rollenmodell ist da ja anscheinend Michael Althen zu sehr aus einer persönlichen Impression heraus schreiben. Das heisst, sie reflektieren über die Sandalen im Sand und wie es ihnen geht an diesem Tag und darüber, dass sie von einer Szene persönlich ganz betroffen sind und so weiter. Ihren Eindruck malen sie unter Umständen sprachlich brillant in schillernden Farben aus. Was ich daran schwierig finde, ist, dass daraus kein Zusammenhang entsteht und keine Herausforderung. Meine Idee von Filmkritik wäre aber Herausforderung. Herausforderung in alle Richtungen: An den Leser, an den Filmemacher, aber eben auch an andere Kritiker. Es müsste darum gehen, zu versuchen, grössere Perspektiven herzustellen, die dann auch ins Gesellschaftliche gehen. Zum Beispiel: Wir haben eine Filmwirtschaft, 8 9

6 die eine Subventionswirtschaft ist. Es gibt offensichtlich einen Kulturbegriff, der dem zugrunde liegt, zumindest implizit. Und deshalb muss man die Frage diskutieren: Warum sollen wir fördern? Und was? Das ist sozusagen der filmpolitische Aspekt davon. Über diesen Kulturbegriff muss diskutiert werden. Und darüber kann man nur diskutieren im Streit. Das sind alles Dinge, die ich vermisse. Woran das liegt, kann ich nicht genau beurteilen. Es fehlt zum Teil an Publikationen, zum Teil an der Hausmacht in gewissen Zeitungen. Aber klar ist auch, dass die Kritiker das längerfristig auch selbst ändern könnten. Für mich war so ein Wendepunkt zum Schlechten, als Andreas Kilb damals in der ZEIT über Das Piano geschrieben hat: Im Kino gewesen, geweint. Also: Kafka, er selbst wird Kafka, seine Befindlichkeit ist wichtiger als eine Auseinandersetzung. Und das ist auch wenn es anders klingt letztlich ein Minderwertigkeitskomplex. Ich finde, eine Kritik, die eine gesellschaftliche Perspektive herstellt, ist selbstbewusster, als diejenige, die nur schreibt: Ich hab mich da so und so gefühlt. Rüdiger Suchsland Zu der Frage des Impressionismus, der Frage, wie persönlich Filmkritik sein darf, habe ich ein paar Anmerkungen. Erstens: Es gibt schlechten Impressionismus. Es gibt zum Beispiel Festivalberichte, die mehr als die Hälfte des Textes damit verschwenden, dass über die Palmen von Cannes, nicht die goldenen, sondern die grünen, räsoniert wird und über die Frauen, die darunter flanieren. Oder das Hotel in Venedig, das einen Kritiker an eine Szene aus irgendeinem alten Film erinnert, und dann hangelt er sich an Assoziationen entlang, die irgendwie etwas mit Film zu tun haben, die ganz geistreich sind, aber nichts zu tun haben mit den Filmen, die wir auf diesem Festival gesehen haben, und nichts mit der Atmosphäre auf diesem Festival. Es gibt aber auch guten Impressionismus. Der hat dann was damit zu tun, wie es ist, auf dem Festival zu sein. Der interessiert sich primär für Phänomene und nicht primär für Empfindungen. Michael Althen, um ihn denn tatsächlich zu zitieren, ist vom Festival in Venedig aus mal zur Biennale gefahren und hat die Filme, die er gesehen hat, in Beziehung gesetzt zu den Kunstwerken der Biennale. Das finde ich legitim. Man könnte natürlich sagen: Soll er doch über drei Filme schreiben. Von der Biennale berichtet der Kunstredakteur. Aber das, was einen starken Autor ausmacht, ist der persönliche Zugang. Es gibt einen legitimen Impressionismus! Gerade in Tageszeitungen. Tageszeitungsjournalismus ist etwas anderes, als der für Fachzeitungen und Magazine. Und Festivalberichte sind etwas anderes, als eine Filmkritik. Heute muss man von Festivals täglich berichten. Das ist völliger Unsinn! Wolfram Schütte hat früher maximal drei Berichte über ein zweiwöchiges Festival geschrieben

7 Trotzdem ist er die volle Zeit da gewesen, die Zeitung hat das finanziert, und keiner hat gefragt, warum er nicht Redaktionsdienst schiebt stattdessen. Vielleicht ist dieser tägliche Schreibzwang auch ein Grund für die Tendenz zum Impressionismus. Ein zweiter Punkt: Wir alle nicht nur die Filmkritik leiden unter dem Problem, dass es so etwas wie gültige Weltanschauungen und Philosophien, einen Kanon, bestimmte feste Bewertungsmassstäbe, an denen wir einen Film objektiv messen könnten, nicht gibt. Oder wenigstens nicht zu geben scheint. Das heisst: Jeder Kritiker trägt seinen Kanon in sich. Er ist das Medium, durch das der Film zur Sprache kommt, und ich glaube, dass es besser ist, diese Tatsache mit einzubeziehen in die Filmkritik: Dass Filmkritik subjektiv ist, dass wir als Kritiker gar nicht anders können, als unsere eigenen Empfindungen, unsere persönlichen Vorlieben, die Tatsache, dass man einen Film vielleicht nur mag, weil man auf die Hauptdarstellerin steht, zum Thema zu machen. Weil man nur dann dem Leser die Möglichkeit zur Auseinandersetzung damit gibt. Patalas In diesem Zusammenhang fehlt mir noch etwas bei den Schreibenden heute: Die Reflexion darauf, dass sie sich in einem fremden Medium artikulieren. Aus den Filmen wird ja immer Literatur. Wenn man Filmkritiken liest, dann könnten die genauso gut auch von einem Buch handeln. Was damit zu tun hat, dass die Schreiber selber gar nicht reflektieren, dass sie sich schreibend mit etwas auseinandersetzen, was eben nicht Sprache und Schrift ist. brot und spiele Hermes Ich glaube, wenn man über Filmkritik redet, muss man hauptsächlich über das mediale Umfeld reden, über die Möglichkeiten, die man hat, bzw. nicht hat, Texte abzusetzen oder überhaupt in eine Art konzeptueller Arbeit einzusteigen. Josef Schnelle Es ist in der Tat so: Eine grosse, ausführliche Auseinandersetzung mit Film, eine anschmiegende Filmkritik, ist nur in einer idealen Welt möglich. Wenn man die Schablone der wirklichen Welt darüber 12 13

8 legt, sieht man: Es gibt ein paar gute Zeitschriften, wo das möglich ist. Aber die haben dann kaum Geld. Das muss man also als Liebhaberei betreiben und mit seinen anderen Tätigkeiten so viel Geld verdienen, dass man denen das schenken kann. Hinter einem ausführlichen Artikel steckt ja eine gewisse Denk- und Recherchearbeit. Wenn also der Filmdienst ein Themenheft über Die Farbe Blau macht und ich einen Text über das Meer im Kino schreibe, dann sehe ich das als Mäzenatentum. Ich schenke dieser Zeitschrift ziemlich viel Geld. Und so wird das auch von allen anderen betrieben. Man knappst sich die Zeit ab von der Tätigkeit, für die man dann wirklich bezahlt wird. Das ist dann der Bereich, wo es kommerziell zugeht: Wenn man für Zeitungen schreibt und davon leben will, muss man ziemlich viel schreiben. Oder für ziemlich viele Zeitungen. Viele Zeitungen, gerade kleine Regionalzeitungen, leisten sich auch gar keine Filmkritiker mehr, sondern drucken direkt die Agenturtexte ab. Bleiben die ernstzunehmenden Regionalzeitungen. Das ist schlecht bezahlt, aber wenn man da einige beliefert, kann man einen schlecht bezahlten Beruf daraus machen. Und dann gibt es ein paar überregionale Zeitungen mit festen Redakteuren, die relativ gut bezahlen. Dann gibt es Radio, das sind andere Formen. Da muss man eine Stimme haben und O-Töne und ist daher abhängig von den Verleihern. Und dann gibt es das Fernsehen, da findet kaum etwas statt. Rüdiger Suchsland Die allererste Vorgabe, die man hat, ist der Platz. Das ist ganz wichtig. Es ändert vollkommen das Schreibverhalten, wenn ich weiss: Ich habe gerade mal 60 Zeilen bei einer Zeitung wie dem Münchner Merkur, oder ich kann über den Film im Filmdienst relativ gross schreiben. Oder ich habe bei telepolis und artechock im Internet sogar Platz, der völlig unbegrenzt ist. Das verändert meine Sprache, auch meine Art, überhaupt über den Film nachzudenken. Dann ist es schon so, dass ich mich frage und ich finde es ignorant, wenn man das nicht tut, für wen ich schreibe. Ich glaube schon, dass man einen Leser vor Augen haben muss. Und wenn ich in einer bestimmten Zeitung schreibe, scheint es mir ein legitimes Anliegen, dass man sich auf die Leser dieser Zeitung einstellt. Bei den Lesern des Münchner Merkur zum Beispiel wo ich die Leserstruktur ungefähr kenne, sie mir auch immer wieder von den Redakteuren bewusst gemacht wird scheint es mir nötig, bestimmte Dinge zu erklären, die der Leser der Frankfurter Rundschau einfach weiss, weil er im Schnitt gebildeter ist. Oder der Leser des Filmdienst, weil er cineastischer ist. Beim Merkur bediene ich mich auch einer Sprache, die einfacher ist: Kürzere Sätze, weniger Latinismen, weniger komplizierte Gedanken, weniger Subtext. Das Ergebnis ist natürlich ein anspruchsloserer Text. Es ist eine grosse Illusion, zu glauben, man könne alles immer auch ganz 14 15

9 einfach sagen. Nein! Dafür muss ich bei der Frankfurter Rundschau andere Dinge erklären: Da muss ich zum Beispiel meine Urteile viel genauer begründen, wofür ich beim Merkur überhaupt nicht den Platz habe und das Urteil einfach hinhaue: Das ist jetzt so und so. Patalas Ich habe das für mich immer abgelehnt, mir ein Publikum vorzustellen, für das ich schreibe. Entweder kommt das an, was ich schreibe, dann bildet sich ein Publikum, oder es kommt nicht an, dann hab ich halt kein Publikum. Zum Beispiel in der Filmkritik früher waren die Leserbriefspalten oft voll von aggressiven Gegenäusserungen. Und das habe ich immer richtig gefunden. Diederichsen Ich würde dem zwar zustimmen, aber ich denke, dass man schon immer eine ganz bestimmte Vorstellung im Kopf hat, wofür man schreibt. Die Abstraktion der Leser ist das Schlimmste, was es gibt, und auf die kann man sich auf gar keinen Fall einlassen. Genauso schlimm ist die Abstraktion der Künstler. Das sind zwei abstrakte Figuren, mit denen man sich nicht einlassen sollte. Aber ich denke, man schreibt für konkrete Personen; man denkt an eine ganz bestimmte Person, denkt, die wird das lesen. Und genau an die wird das ein Brief. Man denkt allerdings, wenn man an konkrete Personen denkt, auch daran, wofür die stehen und für welche Welt die stehen. Das Briefeschreiben ist innerhalb eines Textschreibens ganz entscheidend. Das bedeutet natürlich sehr viel für die Verfassung von Kritik generell, weil wenn die potentiellen Briefempfänger, an die man so denkt, wenn man einen Text schreibt, alle auch aus der Branche sind, dann leidet natürlich auch die Kritik darunter. triple agent Patalas Ich finde es wichtig, dass man die Neigung hat, die Leser einer Zeitung auch zu überfordern. Die Texte von Frieda [Grafe], die heute am meisten zitiert werden, die wurden damals von bestimmten Filmredakteuren Frieda hat immer Verteidiger gehabt unter den Filmredakteuren überhaupt erst durchgesetzt. Die generelle Einstellung bei den Politikern und den Feuilletonchefs war: Das wäre vielleicht gut für eine Fachzeitschrift, aber für eine Tageszeitung? Und wir haben dann immer gesagt, genau das muss in der Tageszeitung passieren

10 Rolf-Rüdiger Hamacher Bei den meisten Zeitungen verstehen sich die Redakteure aber als Quotenrichter. Die wollen Quote haben. Und die frühere Verantwortung gegenüber dem deutschen Film ist auch bei denen, die noch eine funktionierende Filmseite haben, wie die Süddeutsche und der Kölner Stadtanzeiger, heute nicht mehr da. Ich bin da immer ganz erschrocken. Vor zwei Wochen zum Beispiel schlage ich den Kölner Stadtanzeiger auf, da sind dann zwei Filme, die völlig unwichtig sind, sehr negativ besprochen, aber sie nehmen die Hälfte der Seite ein. Und Wolfsburg von Christian Petzold und Sie haben Knut von Stefan Krohmer, die beide beachtenswert sind, werden in zwei Sätzen abgehandelt. In der Süddeutschen lese ich dann Elogen über Schauspielerinnen, und ein kleiner deutscher Film ist einfach nicht vorhanden. Da ist man als Schreiber in Abhängigkeit von einem Redakteur das finde ich schon eine Diktatur des Schreibens. Josef Schnelle Ich muss das etwas verteidigen. Wenn in einer Woche 12 Filme starten, dann kann man nicht mehr eine Filmseite der alten Art machen, auf der alle Filme besprochen werden. Hamacher Doch, man kann dann die schlechten Filme, die den Leser sowieso nicht interessieren, klein in zwei Zeilen besprechen. Erzähl mir nicht, dass die Leser des Kölner Stadtanzeigers nur in amerikanische Komödien gehen. gretchenfrage Zoltan Paul Ich glaube, dass die Filmkritik eine Riesenverantwortung gegenüber dem heimischen Filmschaffen trägt. Josef Schnelle Wenn es eine kleine Zeitung ist, dann bekommt der Kritiker 15 Euro. Und dafür soll er auch noch eine Riesenverantwortung tragen? Rüdiger Suchsland Filmkritiker sind keine Landschaftspfleger. Schon gar keine patriotischen Landschaftspfleger. Und ich verstehe meine Aufgabe auch nicht so, dass ich dem deutschen Film anders verpflichtet wäre, als anderen national oder regional oder religiös unterschiedlichen Filmen. Ich bin dem Film verpflichtet

11 Hermes Ich glaube, das Verhältnis zum deutschen Kino hat es so ganz stark nie gegeben. Der deutsche Film lief ja immer mehr oder weniger so mit. Er wurde, wenn überhaupt, wohlwollend mitgezogen, dann aber so 82, 83 sehr schnell abgesägt. Das überschneidet sich zufällig mit Fassbinders Tod. Dann gab es ganz schnell diese Bewegung des Autorenkino-Bashings und des Auflebens von kommerzielleren Systemen. Die Drehbuchförderung und so weiter. Patalas Vorausgegangen war natürlich schon die Auseinandersetzung mit den Filmen meiner Generation und der etwas Jüngeren, also dem so genannten Jungen deutschen Film. In München hat man die natürlich alle gekannt, bevor die überhaupt den ersten Film gemacht hatten. Als sie dann anfingen, Filme zu machen, ging das zum Teil auseinander. Manche Freundschaften zerbrachen an der Kritik. Es bildeten sich allerdings auch neue. Und dann gab es ja bald schon eine Art etabliertes junges deutsches Kino, und dagegen kamen dann Leute wie Thome und Lemke. Das ist eigentlich was Ähnliches wie heute. Wenn jetzt von einer Neuen Deutschen Welle die Rede ist, dann erinnert mich das daran, wie wir uns damals publizistisch eingesetzt haben für die ersten Kurzfilme oder dann Spielfilme dieser Gruppe und zwar nicht nur in der Filmkritik, auch in der Zeit. Wir haben gesagt: Die Neue Münchner Gruppe. Zihlmann, Niklaus Schilling, Lemke, Thome und Straub, der natürlich ein Phänomen für sich war. Das musste schon sehr kräftig verteidigt werden, gerade auch die Anfänge von Straub. Das durchzusetzen, auch bei den Förderinstanzen Wir haben ja richtig einen Verein gegründet zur Finanzierung von Straubs Chronik der Anna Magdalena Bach. Und das war wirklich der Start für die Finanzierung des Films, nachdem er von allen Instanzen abgelehnt worden war. Dieses Bashing, das kam dann hinterher. Das habe ich als Schreiber sowieso nicht mehr mitgekriegt und auch als Leser kaum mehr. Neben der Lust am Schreiben, am Publizieren, gab es für uns natürlich auch die Lust am Eingreifen. Wir wollten Einstellungen zu Filmen wirklich ändern. gegenüber Hochhäusler Mich treiben keine nostalgischen Gefühle, so sehr ich respektiere und zum Teil auch bewundere, 20 21

12 was in den 60ern passieren konnte. Es ist einfach so: Ich mache Filme und versuche zu verstehen, was ich tue. Ich versuche mit dem, was ich in Filmen mache, auch zu kommunizieren. Und ich stelle fest, mein Angebot wird nicht angenommen. Okay, das kommt vielleicht, weil die Filme zu schlecht sind. Aber ich habe das Gefühl, es ist so eine Art von Gleichgültigkeit, von routinierter Begegnungskultur dem Film gegenüber. Die realen Angebote, die Filme in sich tragen, die ja relevant sein könnten, werden nicht angenommen. Und das bedaure ich sehr. Und ich glaube, dass sich das jederzeit wieder ändern kann. Und dafür streite ich. Diederichsen Aber ich glaube, es lässt sich nicht dadurch ändern, dass man anders schreibt im Rahmen der gleichen Verhältnisse. Diese heroischen Momente der Kritik oder des Feuilletons haben damit zu tun gehabt, dass sie unmittelbar an politische Kämpfe angeschlossen waren, dass es zum Beispiel darum ging, bestimmte Dinge im Fernsehen durchzusetzen oder dass es Filmförderung gibt und so. Dass Film überhaupt noch das zentrale Element von Kulturindustrie war. Und diese Situation kann man ja nicht durch eine Veränderung des Schreibverhaltens ändern oder dadurch, dass man mal ein strenges Wort mit dem Chef des Feuilletons der Süddeutschen redet. Das liegt ja tiefer. Ich will damit nicht sagen, dass ich diese Anstrengung, die Filmkritik zur Diskussion zu stellen, für unsinnig halte. Das ist ja gut, sich da mal drüber zu unterhalten. Aber dieses Verhältnis wiederherzustellen Es gibt heute insgesamt mehr Filmkritiken und mehr Filmwissen in der Tagespresse. Insgesamt ist das Filmfeuilleton nicht nur breiter geworden, es ist so was wie eine Säule des Feuilletons selbst. Auseinandersetzungen müssten also weniger entlang der Positionen zu Film stattfinden, sondern auf der Feuilleton-, auf der Tageszeitungsebene, zwischen Positionen im Feuilleton. Und die wiederum finden nicht statt, weil es die aktuelle Strategie der Feuilletons ist, politisch unkenntlich zu werden. Jedes Feuilleton versucht ja, möglichst alles zu enthalten, um die Konfrontation sozusagen auch nach innen zu verlegen. Und schliesslich kommt noch dazu, dass die Filmautoren und Filmautorinnen selbst innerhalb der Redaktion jetzt nichts mehr durchzusetzen haben. Sie haben auch keine konfrontative Situation. Die sind ja fast gleichberechtigt mit den Theaterkritikern. Das ist, glaube ich, ein ganz wesentlicher Punkt, dass es da so eine Art Demarkation gibt. Und das ist nur da anders, wo noch etwas durchzusetzen ist, und wo dieser Durchsetzungskampf selber auch andere Konfrontationslinien freilegt. Interessanterweise gibt es das noch woanders, in viel kleineren Kreisen: Diese Aufgeregtheit, ein ähnliches Gefühl, mit etwas Aktuellem verbunden zu sein und eine 22 23

13 gewisse Eingriffschance zu haben. In einer Kultur der digitalen Künste, die auch sehr viel mit Film, vor allem mit der Medialität von Film zu tun hat, das auch thematisiert, aber nicht so direkt verbunden ist mit der Filmkritik wie sie im deutschen Feuilleton-Alltag zu sehen ist. Die haben wenigstens noch einen stärkeren Zugriff auf Gegenwartspolitik, wenn es um Formate, um Fassungen, um Copyright, um Elemente oder Probleme der digitalen Kultur geht. Um noch mal auf die Frage zurückzukommen, die von filmschaffender Seite hier immer wieder gestellt wird, die Frage nach einer grösseren Komplizenschaft. Also: gemeinsam etwas durchsetzen wollen. Und zwar jetzt nicht etwas durchsetzen wollen im Sinne von: Diese Filme müssten mal ins Kino kommen oder über die müsste man sich mal ausführlich auseinandersetzen. Eine solche Komplizenschaft wäre nur dann möglich, wenn es dabei um etwas ginge, wovon Leute, die Texte verfassen das sind Kritiker nämlich ganz stark selber etwas haben. Das wäre zum Beispiel, um historisch zu werden, so etwas wie das, was Enno Patalas vorhin erzählte, dass er nämlich sozusagen die erste Person war, die [Walter] Benjamin in Deutschland rezipierte und den amerikanischen Western durchsetzte. Dann hat man sozusagen ein Ziel, das für Leute, die schreiben, viel grösser ist, als wenn man nur den Western durchsetzen wollte: Wenn damit zugleich eine kulturelle oder theoretische und kritische philosophische Position verbunden ist. Der Kritiker als Schreibender hat natürlich auch intellektuelle Interessen. Er muss sozusagen das Gefühl haben, dass seine intellektuellen Interessen eine Resonanz finden jenseits dieses ästhetisch rezensierenden Abnickens oder Tendenzen-Feststellens. Er muss das Gefühl haben, hier ist ein neues Medium, und da brauch ich auch gleich noch Walter Benjamin Und ich will ja nicht kulturpessimistisch darüber reden, aber von den aktuellen Filmen, die es in Deutschland gibt, den neueren Spielfilmen, geht noch nicht so viel aus, dass es so einen Gründungsimpuls gäbe reflex Publikum Aber glaubt ihr, wenn sich die deutschen Filmemacher stärker als Filmemacher artikulieren würden, dass dann auch der Reflex der Filmkritik stärker wäre? Hermes Also ich finde schon sehr interessant, dass es überhaupt aus dem Bereich von Filmschaffenden den 24 25

14 Wunsch gibt, eine Verbindung zu schreibenden Menschen herzustellen. Das ist insofern seltsam, als es dieses Interesse noch nicht mal innerhalb der Kritik gibt, über die wir da ja jetzt sprechen, bei den Kritikern selbst. Es gibt da eigentlich keinen Austausch. Es gibt vielleicht winzige Gruppen, aber eigentlich macht da jeder so vor sich hin. Und das merkt man ja auch, wenn man die Sachen liest. Wackerbarth Leidet ihr unter dem Gefühl, dass ihr den Raum nicht habt, worin ihr gerne schreiben würdet? Hermes Sagen wir mal so: Ich würde mir wünschen, der Raum würde sich in einer etwas massenmedialeren Weise gestalten lassen. Ich hab schon Räume, aber eher im marginalen Bereich, Texte zur Kunst beispielsweise, da kannst du eigentlich schreiben, worüber du willst. (Gelächter) Diederichsen Ja, aber das ist eben gerade kein Filmpublikum, sondern das ist ein Kunstpublikum, das sich auch für Kino interessiert. Da herrschen prinzipiell andere Grundsätze. Erstens ist es ein vierteljährlich erscheinendes Journal und zweitens eben ein Kunstpublikum, das eh einen anderen Zugang hat. sind. Mich interessiert, wie das in so einer medialen Struktur überhaupt noch möglich ist? Diederichsen Ich denke, dass sich produktive Cliquen nicht auf das Arbeiten in einem Milieu oder mit einem Genre oder mit einem Medium beschränken. Ich glaube, alles, was irgendwie interessant in der Welt ist, hat auch damit zu tun, dass man auch in anderen Welten tätig ist. Hermes Das ist aber gerade eine Frage, die man dem deutschen Film stellen muss. Wenn man sich die Filme so anschaut im Augenblick, dann muss man sagen, man sieht nicht, dass es eine Qualität des Films ist, eigentlich ein zusammengesetztes Medium zu sein, ein Medium, das sich aus vielen verschiedenen Elementen zusammensetzt, literarischen, musikalischen Mein Eindruck beim deutschen Film ist, dass es irgendwie eine Art Implosion gibt in das Filmische, was zu eigenartigen Verstockungseffekten führt. Wackerbarth Enno Patalas hat erzählt, dass es in der Filmkritik Cliquen gab, die aneinander gewachsen 26 27

15 attac Hochhäusler Ich beobachte das auch, diese Art von Monokultur, die wir züchten in den Hochschulen, also eine Monokultur, in der eine Erfahrung immer weiter wiederholt wird und nicht viele Erfahrungen oder ganz verschiedene Lebensweisen nebeneinander stehen. Daher wäre eine Kritik auch so notwendig, die in der grossen Öffentlichkeit stattfindet, eine, an der viele partizipieren, eben nicht nur Filminteressierte, sondern auch andere Milieus. Nur eine solche Kritik kann Kriterien herstellen, kann einen Horizont formulieren, kann herausfordern. Kann eine Streitkultur sein letztlich. Diederichsen Zum Thema Streitkultur und Auseinandersetzung möchte ich noch etwas anmerken. Als ich in den mittleren Neunzigern wieder eingestiegen bin in die Filmkritik nach einer längeren Pause, hat mich eines überrascht: Ich hatte vorher sehr viel zur bildenden Kunst geschrieben, und in der bildenden Kunst ist es ja nicht viel besser; der Zustand der Kritik ist im Grunde genommen noch deskriptiver und noch affirmativer. Und wenn sie das nicht ist, wenn sie sozusagen was gegen ein Produkt hat, dann greift sie auf ganz ähnliche Dinge zurück, wie dieses Ressentiment gegen Cineasten, nämlich auf das Ressentiment gegen den modernen Künstler. Aber was in der bildenden Kunst sozusagen immer passiert in Rezensionen und Texten, ist, dass quasi jedes Werk legitimationsbedürftig ist. Jedes Werk muss sich die Frage stellen, warum gibt es das? Und darf es das geben? Und kann es das geben? Und daraus entsteht auch in den Tiefen der Kunstberichterstattung so eine grundsätzliche Geneigtheit, die Arbeit zu diskutieren und ihren Gegenstandsbereich nicht als gegeben hinzunehmen. Diese implizite, im kritischen Diskurs der bildenden Kunst mitschwingende Frage wird im Filmbereich nicht gestellt. Das hat mich sehr stark überrascht. Nicht so sehr, weil ich finde, dass man die Verwendung von Film noch neu begründen muss. Aber ich finde es schon entscheidend, dass es möglich sein muss, jedes Produkt neu zu begründen. Dies macht schliesslich einen konfrontativen Diskurs überhaupt erst möglich. Andernfalls hat man sozusagen die Grundfrage schon beantwortet, nämlich, dass es völlig legitim ist, soundsoviele Produkte rauszuhauen, die in Kinos gezeigt werden, die Leute zahlen Eintritt, alles klar. Natürlich, so kann man vorgehen. Und je mehr embedded journalist der Filmindustrie man ist, desto mehr ist es auch eine Normalität, von der man dann auch noch lebt. Insofern ist es klar, dass die Frage nicht gestellt wird. Trotzdem wundert es mich, dass dieser Impuls, diese Möglichkeit von der bildenden Kunst nicht rübergeschwappt ist. Es ist übrigens 28 29

16 auch in anderen Bereichen so, auch das Theater muss sich oft sehr viel grundsätzlicher begründen. Kino hat von all den Kernbereichen, über die Feuilleton sich so äussert, den grössten Grad an Selbstverständlichkeit. Und noch etwas: Zu einer Konfrontation gehören ja mindestens zwei. Es reicht ja nicht, dass da einer sitzt und von allen angewidert ist, wenn die anderen sich weigern, zurück-angewidert zu sein. (Gelächter) Das funktioniert nicht. Nun passiert es oft, dass die Leute sich gegenseitig zitieren. Unfreundlich gehen sie selten miteinander um. Natürlich wäre das wünschenswert, aber es setzt voraus, glaube ich, dass für Kritiker die Texte viel mehr sind, als was sie jetzt meistens sind. Es setzt eben voraus, dass jemand etwas durchsetzen will zum Beispiel. Und nur jemand, der etwas durchsetzen will, macht sich so angreifbar, dass man ihn lieben oder hassen kann. Aber wer will das schon? Es ist nicht sehr weit verbreitet. Und wenn es passiert, dann ist der Versuch, das durchzusetzen, auch selten ein konfrontationsfähiger Versuch, einer, der zum Beispiel auf politischen Gründen basiert. Meist geht es um eine ästhetische Diskussion, dass zum Beispiel jemand Interesse für irgendein Filmland in Fernost wecken will, in dem es auch eine interessante Tradition gibt, mit der man sich auch mal beschäftigen und ein paar DVDs besorgen könnte. Auch da ist es relativ schwierig, zu sagen: Du Knallkopf! Warum interessierst du dich dafür? Das ist ja meistens ganz berechtigt. Und ein weiterer Punkt ist natürlich der, dass Rezensionen meist am selben Tag publiziert werden, an dem auch alle anderen publizieren. Das heisst, man kann nicht über einen anderen Text schreiben: Was schreibt der darüber für einen Scheiss? Denn man schreibt am selben Tag wie der, der den Scheiss schreibt. Es gibt nicht die Institution in der Tagespresse und das ist etwas, was ich sehr bedaure am Ende der Laufzeit eines Films noch mal über die Rezeption zu sprechen. Das wäre der Ort, an dem genau das, was du einforderst, stattfinden könnte. Dann kann man sich eine Rezeptionsgeschichte ansehen. Das passiert jetzt sehr selten mal. Und meistens geht das dann auch mit der grossen Kulturdiagnose einher. Da geht es dann nicht um den Film, sondern um Zeitdiagnose. Die Feuilletons haben sowieso tendenziell zuwenig Platz. Ich kann s ja mal versuchen und sagen: Leute, führt mal eine neue Rubrik ein: Ein Film läuft nicht mehr. (Gelächter) Das machen die nicht. Dabei hätte so eine Rubrik ja nicht nur die Möglichkeit, einen Rückblick auf die Rezeption zu machen, sondern sie könnte auch sehr viel darüber sagen, wie lange eigentlich ein Film läuft, wie lange er gesehen werden kann. Es gibt ja immer das Problem, wie skandalös kurz die Filme, die man eigentlich sehen will, überhaupt zu sehen sind. Wackerbarth Was ich stark vermisse: dass nie ein filmhistorischer Kontext aufgemacht wird. Es gibt in den 30 31

17 Kritiken kein Gedächtnis, das mir als Leser transparent gemacht wird. Zu häufig wird ein sehr allgemein gehaltener soziologischer Diskurs, der auch noch alle Künste miteinbeziehen will, eröffnet. Es wird überhaupt nicht mehr filmimmanent diskutiert, ob es sich zum Beispiel um einen handwerklich bewusst gemachten Film handelt oder eben nicht. Lieber bezieht man sich auf alles Mögliche den Song, der da verwendet wurde, die Analyse des Marketing. Da ja oft über belanglose Filme geschrieben werden muss, die sich der Kritiker auch selbst gar nicht aussuchen kann, erscheint mir das immer wie eine Strategie: ein Versuch des Kritikers, sich selbst zu retten. Dieser Ansatz birgt jedoch die Gefahr einer öden Harmonisierung und führt zu seitenlangen Besprechungen, die gar nicht mehr den Film zum Thema haben. aber aber Publikum Da klingt doch viel Ratlosigkeit bei euch durch. Diederichsen Ich denke, die Probleme, die hier benannt worden sind, sind strukturelle Probleme und institutionelle Probleme des Feuilletons. Die haben was mit der Politik von Grossverlagen zu tun, überhaupt mit der Politik von Verlagen und natürlich mit der Politik von Kulturindustrie. Und ich denke, da sind das nur die kleineren Ekelnummern so Schaumkronen auf dem Problem. Ratlosigkeit ist nicht unbedingt das Problem. Das Problem ist Nostalgie nach Situationen, in denen kulturelle Konfrontationen relativ parallel mit politischen Konfrontationen gelaufen sind und deswegen besonders heiss waren. Zum einen sind die politischen Konfrontationen und deren Handhabbarkeit durch eine kulturelle Elite etwas ausser Sichtweite geraten, und zum anderen ist die Verbindung zwischen den kulturellen Aufgeregtheiten und politischen Handlungsmöglichkeiten weit ausser 32 33

18 Sichtweite geraten, und dann wird man natürlich nostalgisch. Das ist das viel grössere Problem als die Tatsache, dass man in der Filmkritik nicht mehr ganz so prickelnde Debatten hat wie früher mal. Die könnte man woanders haben, aber da hat man sie auch nicht. (Gelächter) Patalas Vom Feuilleton und von den Leuten, die da schreiben, würde ich nichts erwarten. Und zwar nicht wegen der Leute, die etwa nicht anders könnten. Das Schreiben über die Filme reflektiert auch die ganze Umgebung; die Filmseite in ihren Neigungen oder Rubriken spiegelt sich wieder in der Einzelkritik. Da würde ich gar nichts erwarten. Ich frage mich nur: Gibt es denn nur Leute, die in der Tageszeitung schreiben oder die da rein möchten und dann auch genauso funktionieren wie die anderen? Oder gibt es Leute, denen es zunächst mal überhaupt nur Lust bereiten würde, über einen Film zu schreiben? Diederichsen In Antwort darauf muss ich mal wieder auf die strukturellen Probleme verweisen, in diesem Fall auf einen ganz speziellen Strukturwandel der Öffentlichkeit. Ich glaube, die Einheitlichkeit, mit der hier von Filmkritik gesprochen wird, ist das Problem. Sie wurde definiert als ein Gegenüber, andere reden von einer anderen Perspektive aus auch darüber Tatsächlich zerfällt das in völlig verschiedene Disziplinen, die fast so wenig miteinander zu tun haben wie das Arbeiten in verschiedenen Medien. Denn es gibt sehr scharfe, sehr genaue, sehr präzise Reaktionen in der Welt der Blogs auf alles Mögliche, was im Film passiert. Teilweise wirklich hervorragende Texte. Die sind manchmal ein bisschen formlos, oder man muss erst 27 Mal einzeilige Bemerkungen lesen, bis wieder etwas Interessantes kommt. Das ist sozusagen die Welt, in die das, was früher mal new journalism war, so persönliches Reden über kulturelle Erlebnisse, jetzt hingewandert ist. Dann gibt es mit ganz wenig Dissens operierende, wenig konfrontative, aber eben sehr kenntnisreiche und auch lebendige akademische Diskurse. Und dann gibt es halt dieses Feuilleton, auf das wir uns hier die ganze Zeit so mehr oder weniger einschiessen. Das ist aber eigentlich der trübste industrielle Kompromiss zwischen all diesen verschiedenen Welten. Natürlich ist es absolut beklagenswert, rein schon aus diskurspragmatischen Gründen, dass das alles so verschiedene Welten sind. Auf der anderen Seite ist das die Struktur der Öffentlichkeit. Und wenn da Verbesserungen gefordert werden, dann ist das eigentlich nicht richtig einsichtig, dass man jetzt auf diese Tageszeitungen guckt, in denen am wenigsten Bewegung ist, ausser, dass sie unter Druck stehen. Hochhäusler Ich muss dir absolut recht geben, dass es gerade im Netz eine Explosion gegeben hat von Nachdenken über Film. Es gibt new filmkritik, jump-cut.de, nachdemfilm.de, missingimage.com, filmtext.com, es gibt eine ganze Fülle von Plattformen, Foren und so wei

19 ter, wo das stattfindet. Und du hast völlig recht: Das ist das Bewegliche, und da findet Schärfe statt. Warum wir trotzdem immer auf die Tageszeitung kommen und das ist vielleicht nostalgisch, ist die Sehnsucht nach einer Öffentlichkeit, die universell sichtbar ist Diederichsen Die hab ich auch. Lass uns zusammen auf die Agora gehen! (Gelächter) Hochhäusler Abschliessende Frage: Was würde sich ändern, wenn man ab morgen keine Filmkritiken mehr drucken würde? Diederichsen Es würde sich einiges ändern. Man würde in die Zeitungen gucken und sich fragen: Wo sind eigentlich die Filmkritiken, is doch Donnerstag? (Gelächter) Montage aus den Diskussionen Perspektive Filmkritik mit Diedrich Diederichsen, Manfred Hermes, Enno Patalas, Nicolas Wackerbarth und Christoph Hochhäusler (Revolver Live! vom im Prater der Volksbühne, Berlin) sowie Journalismus zwischen Kritik und Kommerz, u.a. mit Josef Schnelle, Rüdiger Suchsland, Rolf- Rüdiger Hamacher und Christoph Hochhäusler (organisiert vom Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) im November 2003 in Mannheim). Transkript: Rüdiger Suchsland (Diskussion Mannheim), Tamara Danicic (Diskussion Berlin). Montage: Jens Börner. 36

20 michael althen beruf: filmkritiker 39

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg.

Erklär mir bitte die Aufgaben! Während der Erklärung kommt ihr Kind vielleicht selbst auf den Lösungsweg. 10 Hausaufgaben-Tipps Versuch es erst einmal allein! Wenn du nicht weiter kommst, darfst Du mich gerne rufen. So ermuntern Sie ihr Kind selbstständig zu arbeiten. Erklär mir bitte die Aufgaben! Während

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014.

Rede. des Herrn Staatsministers. Prof. Dr. Bausback. beim. Geburtstagsempfang. von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß. am 26. Januar 2014. Der Bayerische Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback Rede des Herrn Staatsministers Prof. Dr. Bausback beim Geburtstagsempfang von Herrn StM a. D. Dr. Manfred Weiß am 26. Januar 2014 in

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK

Radio D Folge 10. Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese. Szene 1: Im Restaurant. Erkennungsmelodie des RSK Manuskript des Radiosprachkurses von Herrad Meese Radio D Folge 10 Erkennungsmelodie des RSK Titelmusik Radio D Herzlich willkommen zur zehnten Folge des Radiosprachkurses Radio D. Wie Sie sich vielleicht

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest!

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 1. Leere Versprechen (Unglaubwürdigkeit) Du solltest keine Versprechen machen, die Du nicht halten kannst. Dadurch werden bei Deinen Mitarbeitern

Mehr

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Von Johannes Fröhlich Boleslav Kvapil wurde 1934 in Trebic in der Tschechoslowakei geboren. Er arbeitete in einem Bergwerk

Mehr

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter?

Für Kinder ab 9 Jahren. Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Für Kinder ab 9 Jahren Deine Eltern lassen sich scheiden. Wie geht es weiter? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung.

Einstufungstest Teil 2 (Schritte plus 3 und 4) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. 51 Warum willst du eigentlich in Deutschland arbeiten? ich besser Deutsch lernen möchte. a) Denn b) Dann c) Weil

Mehr

Redewiedergabe: Er sagt, er hat die Frau gesehen. Lokalangaben: Das war im 7. Stock Ich bin da hochgefahren, also in den 7. Stock

Redewiedergabe: Er sagt, er hat die Frau gesehen. Lokalangaben: Das war im 7. Stock Ich bin da hochgefahren, also in den 7. Stock Paula und Philipp hatten in der letzten Folge die Leute vom Optikwerk informiert, dass jemand in ihrem Labor mit Laserstrahlen experimentiert. Dadurch konnte die Sache mit dem Laserterror endlich aufgeklärt

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Führungskraft aus dem Topmanagement, Personalbereich eines. GM-SU-SB Industrieunternehmens

Führungskraft aus dem Topmanagement, Personalbereich eines. GM-SU-SB Industrieunternehmens Anker General Management Menschen mit diesem Anker streben nach einem Aufstieg in eine Position, die es ihnen ermöglicht, mehrere Bereiche überblicken zu können, nicht in einer Abteilung gefangen sein

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen.

A-1 ICH. Prüferblatt SUULINE OSA 2012. I. Bildbeschreibung + Gespräch Der Prüfling muss mindestens 10 Sätze sagen. A-1 ICH 1. Wo ist dein Lieblingsplatz? Wann bist du da und was machst du da? 2. Warum ist es schön, ein Haustier zu haben? 3. Welche Musik und Musiker magst du? Warum? Wann hörst du Musik? Ihr(e) Schüler(in)

Mehr

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze Vorwort Hans-Hermann Stolze gibt es nicht. Das heißt, irgendwo in Deutschland wird schon jemand so heißen, aber den Hans-Hermann Stolze, der diese Briefe geschrieben hat, gibt es nicht wirklich. Es ist

Mehr

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun

Herzlich willkommen. Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC. Gemeinde Jesu Christi - Predigt 07.06.2015 Oliver Braun Herzlich willkommen Zum Gottesdienst Gemeinde Jesu Christi - GJC 1 Schweigen ist Silber Beten ist Gold! 2 Reden 1. Timotheus 6 / 20 : bewahre sorgfältig, was Gott dir anvertraut hat! Halte dich fern von

Mehr

Die Lerche aus Leipzig

Die Lerche aus Leipzig Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig Deutsch als Fremdsprache Ernst Klett Sprachen Stuttgart Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig 1. Auflage 1 5 4 3 2 2013 12

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Lektion 4: Wie wohnst du?

Lektion 4: Wie wohnst du? Überblick: In dieser Lektion werden die Lerner detaillierter mit verschiedenen Wohnformen in Deutschland (am Beispiel Bayerns) vertraut gemacht. Die Lektion behandelt Vor- und Nachteile verschiedener Wohnformen,

Mehr

Was passiert bei Glück im Körper?

Was passiert bei Glück im Körper? Das kleine Glück Das große Glück Das geteilte Glück Was passiert bei Glück im Körper? für ein paar wunderbare Momente taucht man ein in ein blubberndes Wohlfühlbad Eine gelungene Mathearbeit, die Vorfreude

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse Platons Höhle von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Zur Vorbereitung: Warst Du auch schon in einer Höhle? Wo? Warum warst Du dort? Was hast Du dort

Mehr

Erkennen Sie die Rollen der Personen auf dem Team Management Rad anhand der kurzen Beschreibungen?

Erkennen Sie die Rollen der Personen auf dem Team Management Rad anhand der kurzen Beschreibungen? Wer bin ich? Erkennen Sie die Rollen der Personen auf dem Team Management Rad anhand der kurzen Beschreibungen? René Ich habe ein sehr schlechtes Gefühl bei dem Projekt, dass wir jetzt gestartet haben.

Mehr

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung

1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 1. Wortschatz: Gefühle Ordnen Sie den Ausdrücken jeweils die passende Umschreibung zu. 1. Neid A ich ärgere mich über jemanden 2. Wut B man ist einer lustigen, gelösten Stimmung 3. Trauer C etwas ist einem

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Qualitätserlebnis statt Qualitätssicherung. Eine Mehrfachfallstudie agiler Teams

Qualitätserlebnis statt Qualitätssicherung. Eine Mehrfachfallstudie agiler Teams Qualitätserlebnis statt Qualitätssicherung. Eine Mehrfachfallstudie agiler Teams 12.06.2014, Abschlussvortrag Masterarbeit Holger Schmeisky Die Forschungsfrage Wie und unter welchen Bedingungen funktioniert

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten

Meet the Germans. Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens. Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Meet the Germans Lerntipp zur Schulung der Fertigkeit des Sprechens Lerntipp und Redemittel zur Präsentation oder einen Vortrag halten Handreichungen für die Kursleitung Seite 2, Meet the Germans 2. Lerntipp

Mehr

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Seite 1 von 5 Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Verdienen Sie jetzt 250,- Euro und mehr am Tag ganz nebenbei! Auch Sie können schnell und einfach mit Binäre Optionen Geld verdienen! Hallo

Mehr

Neue Autorität. Umsetzungen in der Schule. zürich. November 2010. www.newauthority.net. PEN Das Neue Autorität Programm für Schulen

Neue Autorität. Umsetzungen in der Schule. zürich. November 2010. www.newauthority.net. PEN Das Neue Autorität Programm für Schulen Neue Autorität Umsetzungen in der Schule zürich November 2010 www.newauthority.net Überblick über den Vortrag PEN Das Neue Autorität Programm für Schulen Schwierigkeiten der Lehrer verstehen Die Lehrerpräsenz

Mehr

Persönlich wirksam sein

Persönlich wirksam sein Persönlich wirksam sein Wolfgang Reiber Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de E-mail info@metrionconsulting.de Der

Mehr

3. Erkennungsmerkmale für exzessives Computerspielverhalten

3. Erkennungsmerkmale für exzessives Computerspielverhalten Kopiervorlage 1 zur Verhaltensbeobachtung (Eltern) en und Hobbys Beobachtung: Nennen Sie bitte die Lieblingsaktivitäten Ihres Kindes, abgesehen von Computerspielen (z. B. Sportarten, Gesellschaftsspiele,

Mehr

Ein Treffen mit Hans Bryssinck

Ein Treffen mit Hans Bryssinck Ein Treffen mit Hans Bryssinck Hans Bryssinck Gewinner des Publikumspreises des Theaterfilmfest 2014 fur seinen Film Wilson y los mas elegantes Ich hatte das Privileg, mit Hans Bryssinck zu reden. Der

Mehr

Suchmaschinenoptimierung Professionelles Website-Marketing für besseres Ranking

Suchmaschinenoptimierung Professionelles Website-Marketing für besseres Ranking Tom Alby, Stefan Karzauninkat Suchmaschinenoptimierung Professionelles Website-Marketing für besseres Ranking ISBN-10: 3-446-41027-9 ISBN-13: 978-3-446-41027-5 Weitere Informationen oder Bestellungen unter

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Bibliotheken und Content-Marketing. Für wen wir eigentlich Sachen ins Netz schreiben

Bibliotheken und Content-Marketing. Für wen wir eigentlich Sachen ins Netz schreiben Bibliotheken und Content-Marketing Für wen wir eigentlich Sachen ins Netz schreiben 1 Die sechs Phasen Viele Einrichtungen, die auf Facebook, Twitter oder auf anderen Netzwerken aktiv sind, haben die Frage

Mehr

Ich hatte keine Zeit für dich «Thema: Zeit in der Familie»

Ich hatte keine Zeit für dich «Thema: Zeit in der Familie» «Thema: Zeit in der Familie» Weiteres Material zum Download unter www.zeitversteher.de Doch die Erkenntnis kommt zu spät für mich Hätt ich die Chance noch mal zu leben Ich würde dir so viel mehr geben

Mehr

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen

Modul: Soziale Kompetenz. Vier Ohren. Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Modul: Soziale Kompetenz Vier Ohren Zeitl. Rahmen: ~ 45 min. Ort: drinnen Teilnehmer: 3-20 Personen (Die Übung kann mit einer Gruppe von 3-6 Personen oder bis zu max. vier Gruppen realisiert werden) Material:

Mehr

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein?

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein? Jetzt, mein allerliebster Liebling, kommt noch eine Geschichte aus den fernen, längst vergangenen Zeiten. Mitten in jenen Zeiten lebte ein stachelig-kratziger Igel an den Ufern des trüben Amazonas und

Mehr

Wo wird Englisch gesprochen?

Wo wird Englisch gesprochen? »Magazin«hatte der Autor schon abgehakt, da fiel mir nur noch der Anglizismus ein. Stellen Sie sich vor, ich h ä t t e»rechnermagazine, Geldanlagemagazine, Wellenreitermagazine und Populärmusikmagazine«geschrieben.

Mehr

Die TOS-hörfabrik!!! TOS-HÖRFABRIK 06/2014 1

Die TOS-hörfabrik!!! TOS-HÖRFABRIK 06/2014 1 Die TOS-hörfabrik 1 Geschichte TOS-hörfabrik Das Leben ist Hörspiel. Im Hörspiel ist Leben. 2007 trafen sich Tobias Schier und Tobias Schuffenhauer. Mehr oder weniger zufällig kam das Gespräch auf das

Mehr

ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17

ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17 ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17 Naaman kehrte zum Gottesmann zurück und bekannte sich zum Herrn Lesung aus dem zweiten Buch der Könige In jenen Tagen ging Naaman, der Syrer, zum Jordan hinab und tauchte siebenmal

Mehr

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten

Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte. Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten 1 Meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrter Herr Frey, geehrte Honoratioren, Abgeordnete und Ehrengäste, aber vor allem liebe Kirsten Paradiek-Ulrich, - im Folgenden kurz Kirsten genannt! Liebe

Mehr

1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren

1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren Bild an Tafel 1. Mündlich, im Plenum > Text/Geschichte/n zur Person entwerfen/imaginieren 2. Schreiben aufschreiben/zusammenfassen..., was im Plenum mündlich (zur Person, den Personen) zuvor besprochen

Mehr

Johnson & Johnson: CRM ist ganzheitliche Fokussierung auf Kunden

Johnson & Johnson: CRM ist ganzheitliche Fokussierung auf Kunden Johnson & Johnson: CRM ist ganzheitliche Fokussierung auf Kunden Kai Künstler, Director CRM bei Johnson & Johnson skizziert den Aufbau des Customer Relationship Management bei Johnson & Johnson. Er führt

Mehr

www.windsor-verlag.com

www.windsor-verlag.com www.windsor-verlag.com 2014 Marc Steffen Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. Verlag: Windsor Verlag ISBN: 978-1-627841-52-8 Titelfoto: william87 (Fotolia.com) Umschlaggestaltung: Julia Evseeva

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

Zahl der Spieler: Alter: Autor: Illustrationen: Inhalt: Vorwort für

Zahl der Spieler: Alter: Autor: Illustrationen: Inhalt: Vorwort für Spielanleitung Art.-Nr.: 607-6342 Zahl der Spieler: Alter: Autor: 1 bis 4 ab 7 Jahren Michael Rüttinger (unter Verwendung einer Idee von Josef Niebler) Heidemarie Rüttinger Spielplan Vorderseite und Rückseite

Mehr

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy?

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy? Die Schülerinnen und Schüler führen Befragungen von Jugendlichen und Eltern durch, um die Einstellungen und Meinungen zum Thema Handy zu ermitteln. Abschließend werten sie die Ergebnisse selbst aus. Hinweis:

Mehr

Mein Block. Die Berliner und ihr Stadtteilpatriotismus. MMV_Berlin-Satire_125x185mm.indd 12 05.08.15 10:00

Mein Block. Die Berliner und ihr Stadtteilpatriotismus. MMV_Berlin-Satire_125x185mm.indd 12 05.08.15 10:00 Mein Block Die Berliner und ihr Stadtteilpatriotismus 12 13 MMV_Berlin-Satire_125x185mm.indd 12 05.08.15 10:00 Der Berliner legt sehr viel Wert darauf, wo er wohnt. Er und sein Wohnort sind untrennbar

Mehr

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen?

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Vortrag im Islamischen Kulturzentrum am 08.06.2010, 19:00 Uhr Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Imam Mohamed Ibrahim, Wolfsburg 1. Die erste Frage, die sich stellt: Was meinen wir mit Religion?

Mehr

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen.

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen. IFLA-Konferenz Free Access and Digital Divide Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter Sehr geehrter Herr Staatsminister, verehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten

Mehr

Das Neue Testament 6.Klasse

Das Neue Testament 6.Klasse Das Neue Testament 6.Klasse 1 Erstbegegnung...durch dick und dünn... Gruppenarbeit - Auswertung: Umfangvergleich AT / NT und Evangelien, grobe Einteilung => Gruppenarbeitsblatt 2 Die Entstehung des NT

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Einführung in die praktische Philosophie I

Einführung in die praktische Philosophie I Einführung in die praktische Philosophie I Vorlesung 1. Was tun? Die Grundfrage der Praktischen Philosophie Claus Beisbart Wintersemester 2011/12 Ziel der heutigen Vorlesung In der ersten Vorlesung möchte

Mehr

Julie - Geile Zeit. Wird alles anders? Wird alles anders? Wird alles anders?

Julie - Geile Zeit. Wird alles anders? Wird alles anders? Wird alles anders? Julie - Geile Zeit 1 Geile Zeit Juli: Didaktisierung von Heidemarie Floerke, Lexington HS, MA; Chris Gram, Carrabec HS, North Anson, ME; Colleen Moceri, Gloucester HS, MA; John Moody, Chelsea HS, MA; Erin

Mehr

Kann-Aussagen. Zum Beispiel:

Kann-Aussagen. Zum Beispiel: 1 Kann-Aussagen Hier finden Sie eine Anzahl Kann-Aussagen, Aussagen über Ihre Sprachkenntniss in Deutsch und Englisch. Ich bin daran interessiert, wie gut oder schlecht Sie Ihre eigene Sprachkenntnis in

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Forscher Polizeieinsatz

Forscher Polizeieinsatz Ratgeber: Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 20. April 2013, 17.03 Uhr im Ersten Forscher Polizeieinsatz Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur zum

Mehr

Eine Weihnachtsgeschichte. Paul Ekert

Eine Weihnachtsgeschichte. Paul Ekert Eine Weihnachtsgeschichte Paul Ekert Die Personen (in Reihenfolge ihres Auftritts) Erzähler(in) - Lieferant(in) - Ängstlicher Programmer - Böser Tester - Super Project Leader - Böser Programmer - Nervöser

Mehr

Rechtskunde Gesetze verstehen Datum: Aufbau von Rechtsnormen

Rechtskunde Gesetze verstehen Datum: Aufbau von Rechtsnormen Marion Dobbert (OSZ Bürowirtschaft und Verwaltung) Aufbau von Rechtsnormen Gesetze beinhalten verschiedene Rechtsnormen, die einzelnen Paragrafen. Nur in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland,

Mehr

Warum ist die Schule doof?

Warum ist die Schule doof? Ulrich Janßen Ulla Steuernagel Warum ist die Schule doof? Mit Illustrationen von Klaus Ensikat Deutsche Verlags-Anstalt München Wer geht schon gerne zur Schule, außer ein paar Grundschülern und Strebern?

Mehr

Senioren helfen Junioren

Senioren helfen Junioren Was lernen Sie hier? Sie überprüfen Ihr Wort- und Textverständnis. Was machen Sie? Sie finden Synonyme, beurteilen und formulieren Aussagen. Senioren helfen Junioren Lektion 9 in Themen aktuell 2, nach

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Tina hat Liebeskummer - Arbeitsblätter

Tina hat Liebeskummer - Arbeitsblätter 1. Kapitel: Das ist Tina Wer ist Tina? Fülle diesen Steckbrief aus! Name: Alter: Geschwister: Haarfarbe: Warum ist Tina glücklich? Wie heißt Tinas Freund? Was macht Tina gern? Wie sieht der Tagesablauf

Mehr

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben?

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben? 815 2380 2360 2317 2297 1 2 3 4 9. A Kannst du jetzt anrufen? Du rufst an. Will er jetzt nicht arbeiten? Er arbeitet jetzt nicht. Kann ich ab und zu nicht anrufen? Ich rufe ab und zu an. Wollen wir morgens

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien Ein Tag im Leben eines Studenten Lukas Rübenach studiert Chemie. Zusätzlich zu seinen Vorlesungen an der Universität macht er auch ein Praktikum, in dem er das theoretische Wissen anwenden kann. Durch

Mehr

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien.

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Schülerinnen und Schüler der Volksschule Allershausen für die kleinen Patientinnen

Mehr

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Franz Specht Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Deutsch als Fremdsprache Leseheft Niveaustufe B1 Hueber Verlag Worterklärungen und Aufgaben zum Text: Kathrin Stockhausen, Valencia Zeichnungen:

Mehr

Einfach gut formulieren

Einfach gut formulieren Karl-Heinz List Einfach gut formulieren Kurz, klar und korrekt schreiben für Chefs und Personaler Inhalt Inhalt Einleitung: Die Sprache im Beruf...7 Ökonomisch schreiben was heißt das?...11 Sprachgefühl

Mehr

Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3

Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Von: sr@simonerichter.eu Betreff: Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Datum: 15. Juni 2014 14:30 An: sr@simonerichter.eu Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Gefunden in Kreuzberg Herzlich Willkommen!

Mehr

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer

Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Basel 3: Die Rückkehr der Bankregulierer Am Hauptsitz der Universalbank Hey Mann, warum so niedergeschlagen? Hast du die Nachrichten über die neue Basel 3 Regulierung gelesen? Die wollen das Bankkapital

Mehr

Whitepaper. Warum Usability-Tests wichtig sind

Whitepaper. Warum Usability-Tests wichtig sind Whitepaper 01 Die Wichtigkeit von Usability-Tests Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Ihre Webseite ihr Potential voll ausschöpft? Ob es irgendwelche Stellschrauben gibt, an denen Sie drehen können

Mehr

Hi, Christoph hier, Diese möchte ich Ihnen in dieser E-Mail vorstellen

Hi, Christoph hier, Diese möchte ich Ihnen in dieser E-Mail vorstellen Hi, Christoph hier, wie Sie wissen, steht mein neuer E-Mail-Marketing-Masterkurs ab morgen 10:30 Uhr zur Bestellung bereit. Ich habe mich entschlossen, dem Kurs einige noch nicht genannte Boni hinzuzufügen.

Mehr

Was will ich, was passt zu mir?

Was will ich, was passt zu mir? Was will ich, was passt zu mir? Sie haben sich schon oft Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen soll. Was das Richtige für Sie wäre. Welches Studium, welcher Beruf zu Ihnen passt. Haben Sie Lust,

Mehr

Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA

Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA Erfahrungsbericht Non-Degree Program USA Name/Alter: Michael, 24 Universität/Stadt: University of Chicago, IL Studienfach: Studium Generale Zeitraum: September 2012 März 2013 Bewerbungsprozess Juni 2013

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

Einführung in die praktische Philosophie

Einführung in die praktische Philosophie Einführung in die praktische Philosophie Vorlesung 1. Was ist praktische Philosophie? Claus Beisbart TU Dortmund Sommersemester 2011 Ziel der heutigen Vorlesung In der ersten Vorlesung möchte ich Sie an

Mehr

Heilsarmee Brocki, Zürich

Heilsarmee Brocki, Zürich Heilsarmee Brocki, Zürich Karin Wüthrich, Sozialpädagogin, Heilsarmee Als Herr K. im Herbst 2008 krankgeschrieben wurde, habe ich vom Brockileiter Schweiz den Auftrag bekommen, die Wiedereingliederung

Mehr

Enlimate. Tatsächlich eingesparte Energie in kwh pro Jahr (Energieprojekt): Anzahl erreichte Personen (Sensibilisierungsprojekt):

Enlimate. Tatsächlich eingesparte Energie in kwh pro Jahr (Energieprojekt): Anzahl erreichte Personen (Sensibilisierungsprojekt): Projekt-Team: Alexander Michel, Felix Ammann & Janiss Binder Beruf: Informatiker Lehrjahr: 1 Name der Schule oder des Betriebs: login JBT Name der Lehrperson oder der Berufsbildnerin/des Berufsbildners:

Mehr

Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch. Der Geldratgeber für. FinanzBuch Verlag

Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch. Der Geldratgeber für. FinanzBuch Verlag Barbara Kettl-Römer Cordula Natusch Der Geldratgeber für junge Leute FinanzBuch Verlag 1. Säule: Machen Sie sich bewusst, wie Sie mit Geld umgehen»ich bin momentan noch 20 Jahre alt und wohne noch bei

Mehr

Von der Wehnacht zur Weihnacht Predigt zum Heiligen Abend 2010 von Pfarrerin Clarissa Graz

Von der Wehnacht zur Weihnacht Predigt zum Heiligen Abend 2010 von Pfarrerin Clarissa Graz Von der Wehnacht zur Weihnacht Predigt zum Heiligen Abend 2010 von Pfarrerin Clarissa Graz Liebe Gemeinde der Heiligen Nacht! Warum aus Wehnacht Weihnacht wird so möchte ich meine Predigt heute zur Heiligen

Mehr

Übersicht zur das - dass Schreibung

Übersicht zur das - dass Schreibung Overheadfolie Übersicht zur das - dass Schreibung DAS 1. Begleiter (Artikel): Ersatzwort = ein 2. Hinweisendes Fürwort (Demonstrativpronomen): Ersatzwort = dies, es 3. Rückbezügliches Fürwort (Relativpronomen):

Mehr

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten 20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten werden: Woher weiß ich denn, ob ich nicht inerfurt meinem Partner fürs Leben über den Weg gelaufen wäre, wo ich mich doch aber für Bremen

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

Glücks-Akademie. mit JyotiMa Flak. E-Kurs. Stimmungskiller ade. Wirkungsvolle Methoden, um Energieräuber endgültig zu verabschieden

Glücks-Akademie. mit JyotiMa Flak. E-Kurs. Stimmungskiller ade. Wirkungsvolle Methoden, um Energieräuber endgültig zu verabschieden Glücks-Akademie mit JyotiMa Flak E-Kurs Stimmungskiller ade Wirkungsvolle Methoden, um Energieräuber endgültig zu verabschieden Inhalt Teil A Was sind Stimmungskiller? Wie kannst du Nein zu ihnen sagen?

Mehr

Dies ist die entscheidende Erkenntnis, um die es in diesem Buch geht. Nach Abschluss der Lektüre werden Sie verstehen, was genau ich damit meine.

Dies ist die entscheidende Erkenntnis, um die es in diesem Buch geht. Nach Abschluss der Lektüre werden Sie verstehen, was genau ich damit meine. Das Geheimnis der Spitzenspieler Das Spiel der Quoten No-Limit Hold em ist ein Spiel der Quoten. Liegen Sie mit Ihren Quoten grundlegend falsch, können Sie trotz noch so großem Engagement kein Gewinner

Mehr

Als aktiver Partner mit mindestens 2 direkt gesponserten aktiven Mitgliedern hast Du nun verschiedene Möglichkeiten Provisionen zu verdienen.

Als aktiver Partner mit mindestens 2 direkt gesponserten aktiven Mitgliedern hast Du nun verschiedene Möglichkeiten Provisionen zu verdienen. Liebe Lavylites Partner/Innen Als aktiver Partner mit mindestens 2 direkt gesponserten aktiven Mitgliedern hast Du nun verschiedene Möglichkeiten Provisionen zu verdienen. Beginnen wir mit dem Startbonus:

Mehr