Jahresbericht Der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt verpfl ichtet.

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1 Jahresbericht 2013 Der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt verpfl ichtet.

2 Vorwort der Geschäftsführung sehr geehrte Damen und herren, liebe leserin, lieber leser, für abz*austria war auch 2013 ein besonders spannendes Jahr. Die Organisation wurde im Jahr 1992 gegründet, somit konnten wir 2012 bereits auf unglaubliche 20 Jahre zurück blicken und mit der gesammelten 20jährigen Expertise in das Jahr 2013 gehen. Nach wie vor verfolgen wir das Ziel der Chancengleichheit für Männer und Frauen. Dabei ist es uns ein persönliches und berufl iches Anliegen und eine große Freude, die Gesellschaft und Wirtschaft ein Stück weit gerechter zu gestalten. uns als Geschäftsführerinnen ist ein hohes maß an qualität und kompetenzen unserer mitarbeiterinnen für alle unsere Projekte wichtig. Wir entwickeln unsere Expertise laufend weiter und bauen unsere Angebote aus gab es diesbezüglich eine ganze Reihe an Highlights. Mit dem abz*frauenberufszentrum wien ist ein neues arbeitsmarktpolitisches Angebot entstanden, das Frauen den Zugang zu Qualifi zierung erleichtert, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen. Für abz*austria bedeutet die Umsetzung dieses Projekts den Frauen in Wien viele neue Perspektiven und Möglichkeiten anbieten zu können. Ein einfacher, unbürokratischer und qualitätsvoller Zugang zu unterschiedlichen Angeboten ist möglich. Das abz*frauenberufszentrum wien bietet für alle arbeitsmarktpolitischen Bereiche und Qualifi zierungsmöglichkeiten Informationen, insbesondere über die Leistungen des AMS Wien sowie zielgruppenspezifi sche Beratungs- und Servicestellen. Die Mitarbeiterinnen des abz*frauenberufszentrums wien sind gut vernetzt, um über aktuelle Informationen über alle Qualifi zierungsmöglichkeiten zu verfügen. Neben den erfahrenen Beraterinnen und der langjährig in diesem Bereich tätigen Projektleiterin ist auch eine eigene Bildungsberaterin im abz*frauenberufszentrums wien tätig. Ziel des abz*frauenberufszentrums wien ist es, Frauen bei der teilnahme an aus- und weiterbildungen sowie bei der langfristigen (re)integration in den arbeitsmarkt zu unterstützen. Weiters hat uns auf unterschiedlichen Ebenen auch erstmals das Thema Pfl ege beschäftigt. Mit dem Projekt abz*kompetent und gesund verfolgten wir das Ziel, beschäftigte Frauen in der mobilen Pfl ege ab 35 Jahre zu unterstützen, ihre Motivation und Arbeitszufriedenheit langfristig zu erhalten sowie körperliche und psychische Belastungen zu reduzieren. abz*austria konnte mit dem Wiener Hilfswerk, Sozial Global und den Wiener Sozialdiensten gleich drei Unternehmen der mobilen Pfl ege in Wien als Kooperationspartner für die gemeinsame Projektentwicklung und Umsetzung gewinnen. Gemeinsam mit den ArbeitgeberInnen und den Frauen, die in diesem Bereich arbeiten, wurde überlegt, welche Maßnahmen Frauen in der mobilen Pfl ege und Betreuung helfen können, Ihren Beruf lange, gerne und gesund auszuüben. Mit Ende der Projektlaufzeit wurden die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit in Form eines Begleitbuchs im abz*gleichstellungshaus präsentiert. 2

3 In all unseren Projekten legen wir großen wert darauf, das arbeitsmarktangebot genau zu kennen. Dieses Wissen wird über die direkte Zusammenarbeit mit Unternehmen sichergestellt, die wir laufend ausbauen. Konkret bedeutet das: durch die Zusammenarbeit mit UnternehmensvertreterInnen können wir Lebensläufe und Berufswünsche unserer Kundinnen mit dem aktuellen Arbeitsplatzangebot abgleichen und über betriebliche Rahmenbedingungen informieren. Gleichzeitig verstehen wir uns als Expertin für Wertebildung und Strukturwandel und bieten für Unternehmen auch Lösungen in verschiedensten Bereichen: von Wiedereinstieg, der Gestaltung von berufl ichen Auszeiten und Karenzmanagement, bis hin zu Age Management, Diversity Management und Teilzeitführungsmodellen. Erfreulicherweise wurden auch diese Angebote im Jahr 2013 vermehrt in Anspruch genommen. Vorwort der Geschäftsführung herzlichen Dank! Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei allen KooperationspartnerInnen und MitarbeiterInnen, die Verantwortung für abz*austria und damit für die zahlreichen unterschiedlichen Projekte übernommen haben. Häufig erhalten wir anerkennende Berichte und Aussagen über die von den abz*austria MitarbeiterInnen erbrachten erfolgreichen Beratungs-, Coaching- und Ausbildungsunterstützungsleistungen. Mit ihrer hohen Professionalität und dem großartigen Engagement sind sie ein bestimmender Faktor von abz*austria und wir sind für kommende Herausforderungen entsprechend gut positioniert. Dafür ein ganz besonderes Dankeschön! Unser Dank gilt insbesondere auch allen Förder- und AuftraggeberInnen, die es uns ermöglicht haben, unsere Projekte erfolgreich umzusetzen. Mit dem vorliegenden Jahresbericht 2013 möchten wir Ihnen einen Einblick in unser Unternehmen, unsere Arbeit und unser arbeitsmarktpolitisches Selbstverständnis geben! Manuela Vollmann Daniela Schallert Geschäftsführung 3

4 Unternehmensportrait unternehmensportrait abz*austria ist ein nicht gewinnorientiert wirtschaftender Verein zur Förderung von Arbeit (a), Bildung (b) und Zukunft (z) von Frauen und das größte Frauenunternehmen Österreichs. Rund 140 MitarbeiterInnen engagieren sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt. Seit der Gründung 1992 ist abz*austria auf gesellschaftlichen Nutzen ausgerichtet, es ist Ziel, win-win-situationen für alle zu schaffen. Die Spezialisierung liegt im Bereich Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wirtschaft, in der Herstellung von Vielfalt und gleichen Chancen am Arbeitsmarkt und in der Entwicklung von nachhaltigen, wertorientierten Lösungen für komplexe Herausforderungen. Die Angebote richten sich dabei an Frauen und immer mehr in wirkungsvollen Segmenten auch an Männer, darüber hinaus an Unternehmen und EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Wissenschaft. Mit dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit umfassen sie Bereiche wie Wiedereinstieg, Gestaltung von berufl ichen Auszeiten und Karenzmanagement, AgeManagement, Diversity Management, Förderung von Frauen in handwerklich-technischen Berufen und spezifi sche Angebote für Migrantinnen. Das Portfolio umfasst berufl iche Orientierung, Karrierecoaching, Beratungen, Workshops, Lehrgänge, Aus- und Weiterbildungen sowie die Unterstützung bei der Gründung von Unternehmen für Frauen. Für Unternehmen werden Beratungen, Workshops und Trainings für Führungskräfte und MitarbeiterInnen zu Themen wie Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben, Frauen in Führungspositionen, gleichstellungsfördernde Unternehmensstrukturen und Rahmenbedingungen, z.b. gleichstellungsorientierte Arbeits(zeit)- modelle sowie werteorientierte Unternehmensstrategien durchgeführt. Unternehmen müssen sich den gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen stellen, beziehungsweise diese auch für sich nützen können abz*austria berät und begleitet Unternehmen, die Gender Mainstreaming Strategien in ihre Strukturen und Prozesse implementieren wollen und die Chancengleichheit und umfangreiche Nutzung der Potentiale aller MitarbeiterInnen als Leitmotiv defi nieren. abz*austria finanziert sich ausschließlich über Projektaufträge. Zu den AuftraggeberInnen zählen das Arbeitsmarktservice Wien, Burgenland, Niederösterreich und Vorarlberg, das Referat für Frauenangelegenheiten Land Burgenland, der Europäische Sozialfonds ESF, das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, das Bundesministerin für Bildung und Frauen, das Bundesministerium für Inneres, die Stadt Wien (MA 57, MA 13), der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (Waff), die Wirtschaftsagentur Wien, sowie Interessensvertretungen wie die Wirtschaftskammer Österreich und die Arbeiterkammer Wien. Sämtliche Produkte von abz*austria sind auf ihre Gleichstellungswirksamkeit hin überprüft. Sie folgen der Vision von Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Der Beitrag von abz*austria äußert sich in einer vorausschauenden Mitgestaltung der Bedingungen am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft. In diesem Sinne versteht sich abz* austria als arbeitmarktpolitische Avantgarde. abz*austria gehört dem Netzwerk Frauenring an und ist über den Dachverband für soziale Einrichtungen (DSE Wien) Mitglied im Bundesdachverband für soziale Unternehmen (bdv austria). Außerdem gehört abz*austria dem Netzwerk Gerechtigkeit und Management und dem Netzwerk Gesundheitsförderung und Arbeitsmarktintegration an, ist Mitglied im Wiener Armuts-Netzwerk (WAN) und hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet. abz*austria wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung und dem ESF-Innovationsaward 2012, weiters mit dem Betrieblichen Sozialpreis 2011 oder dem EBIZ Egovernment Award für herausragende Leistungen bei der Umsetzung von E-Business- und IT- Lösungen Manuela Vollmann erhielt 2013 das goldene Verdienstzeichen des Landes Wien. Gesellschaftliche wertschöpfung wird als chance verstanden, strukturen zu gestalten, die es erlauben, dass alle Individuen entsprechende entwicklungs- und handlungsspielräume vorfinden. 4 compétent en matière de femmes et d économie kadınları ilgilendiren ve ekonomik meselelerde uzman kompetencia a nök és a gazdaság tárgykörében organizacija kompetentna za žene i privredu organizacija kompetentna za žene i privredu kompetentní pro ženy a hospodárství competencia para las mujeres y la economía organizacija kompetentna za žene i gospodarstvo kompetencja dla kobiet i biznesu competent for women and business kompetent für frauen und wirtschaft

5 Inhalt Inhalt Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben 6 Die abz*austria Geschäftsführung 7 Das abz*austria Organigramm Unsere Projekte im Zeichen der Kompetenzfelder 10 Gender Mainstreaming und Diversity Management 11 Vereinbarkeit Familie.Beruf.Privatleben 12 Arbeit.Jugend.Alter 13 Lebenslanges Lernen 14 Arbeit.Migration.Mobilität 15 Unsere Projekte und Angebote auf einen Blick 16 kompetenzzentren 18 abzwien*akademie 18 Weiterbildungen mit dem AK-Gutschein und WAFF Förderung 18 abz*consulting 18 K3 KARENZ KARRIERE KOMPETENZZENTRUM 19 bundesweite initiativen und netzwerktätigkeiten 20 abz*gender&diversity.bildungsberatung 20 Entwicklungspartnerschaft learn forever 21 Know-how Transfer neue Wege in der Erwachsenenbildung (learn forever) 22 learn forever Standpunkt Bildung 23 beratungsstellen 24 abz*beratung für Frauen 24 Frauenberufszentrum*Vorarlberg 25 Frauenberufszentrum*Wien 26 FiT Frauen in Handwerk und Technik 27 abz*fit.frauenberatung 27 abz*fit.karrierecenter 28 abz*fit.zentrum Weinviertel 29 abz*fit.zentrum Wien 30 abz*young.fit.perspektivenerweiterung 31 qualifizierungen 32 abz*ehk Lehrabschluss Einzelhandel Textil für Frauen mit Migrationshintergrund Kompetenz mit System 1,2,3 32 abz*ehk Lehrabschluss Einzelhandel Textil od. Lebensmittel Kompetenz mit System 1,2,3 33 abz*vorbereitung auf den externen hauptschulabschluss für frauen und mädchen ab 16 Jahren 34 Facharbeiterinnen Intensivausbildung zur Maschinenfertigungstechnikerin 35 bildungsberatung/berufsorientierung 36 Bildungsberatung in Wien 36 abz*arbeitsmarktorientierung für qualifizierte Migrantinnen 37 abz*meine Chance Tourismus 38 abz*neue Wege 38 abz*wiedereinstieg mit Zukunft 39 waff Programm für den Wiedereinstieg vormals NOVA 40 Starten statt warten 41 Angebote für beschäftigte Frauen 42 abz*kompetent und gesund 42 Lernen lernen für den beruflichen Erfolg - KeCK 44 Unternehmensgründung und Frauen in Führung 45 Frauen*Kompetent 45 mingo academy 46 Zahlen, Daten, Fakten 47 Facility/Informations- und Kommunikationstechnologie 50 Unternehmenskommunikation 50 Danke 52 Impressum 53 5

6 Leitartikel Manuela Vollmann Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben Die Situation in Österreich Über ÖsterreicherInnen pflegen nahe Angehörige. 80% der pflegebedürftigen Menschen werden in Österreich zu Hause durch die Familie gepflegt. Pflegende Angehörige erbringen in Österreich auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht hohe Leistungen, die anders kaum zu finanzieren wären. 2/3 der Betreuungsleistungen werden dabei von Frauen, meist ab einem Lebensalter von 40 Jahren übernommen. (Ehe-) Frauen, Töchter und Schwiegertöchter pflegen Angehörige, bei Männern sind es meist EhepartnerInnen und so gut wie niemals der Schwiegersohn im Gegensatz zur Schwiegertochter. Das Geschlecht ist ausschlaggebend und nicht die Verwandtschaft. Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie, Pflege und Privatleben wird damit faktisch zu einer speziell für Frauen belastenden Herausforderung. Strukturen in Unternehmen Die Strukturen in vielen Unternehmen erschweren zurzeit noch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Familienfreundlichkeit spielt sich für die meisten Verantwortlichen in Unternehmen nach wie vor fast ausschließlich auf der Eltern mit Kind Ebene ab. Mangelnde Kinderbetreuung wird mittlerweile thematisiert und Unternehmen, die familienfreundlich sein wollen, überlegen Lösungen und bieten Möglichkeiten für ihre MitarbeiterInnen. Die Pflege von Angehörigen ist hingegen noch ein Tabuthema - über Kinder lässt sich leichter reden, als über ein im Sterben liegendes Familienmitglied. Die Auswirkungen Die Pflege von Angehörigen wirkt sich dann oft negativ auf den beruflichen Alltag aus. In unserer Beratung berichten Frauen von Zeitdruck, Doppelbelastungen und verminderten Karrierechancen. Im schlimmsten Fall ist es gar nicht mehr möglich, Beruf und Pflege zu koordinieren und die Konsequenzen erfolgen in Form der Quittierung der Erwerbstätigkeit. Dazu zeigen unsere Erfahrungen deutlich, dass je länger die erwerbslose Zeit dauert, desto schwieriger ist es, wieder in den Arbeitsalltag einzusteigen. Es gibt allerdings auch gegenläufige Effekte, die die Pflege eines/einer Angehörigen mit sich bringen können. Der eigene Erfahrungsschatz wird bereichert und eine engere Bindung mit den Angehörigen in den letzten Jahren kann entstehen. Organisatorische Fähigkeiten und Management sind gefragt und müssen verstärkt eingesetzt werden. Dies kann auch einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit der Betroffenen in der Arbeit haben. Allerdings nur dann, und dies ist hier ausdrücklich zu betonen, wenn die Belastung durch die Pflege nicht zu hoch ist. Flexiblere Arbeitszeitmodelle und neue Vereinbarkeitsmodelle Bekannt ist mittlerweile aus vielen Umfragen, dass flexiblere Arbeitszeitmodelle ein Puzzlestück auf dem Weg zu zufriedeneren MitarbeiterInnen ist. Dies bedeutet in Folge auch für Führungskräfte weniger die physische Präsenz von MitarbeiterInnen in den Vordergrund zu stellen, als die Ergebnisse ihrer Arbeit. Dabei ist die Einführung einer familienfreundlichen Meetingkultur und generell flexiblerer Arbeits(zeit)modelle auch ein erster Ansatzpunkt für MitarbeiterInnen, die eine nahe stehende Person pflegen. Wie auch beim Thema Karenzmanagement ist mit dem Aufbau neuer Kommunikationsstrategien und gutem Vertretungsmanagement die Anwesenheit am Schreibtisch direkt am Unternehmensstandort immer weniger erforderlich. Auch ein Top-Job-Sharing Modell, definiert als partnerschaftliches Führungsprinzip, kann Vereinbarkeit von Beruf und Pflege von Angehörigen oder auch den Wiedereinstieg in Führungspositionen nach familiären Auszeiten ermöglichen. Viele Strukturen, die beim Thema Elternkarenz bereits in einigen Unternehmen das Management unterstützen, können auch auf den Care Bereich generell übertragen werden - es geht somit auch nicht nur um Karenzsondern um Auszeitenmanagement. Während sich KarenzManagement, nach Definition von abz*austria auf die Frage der Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Berufsleben sowie die weitere Planung der beruflichen Entwicklung und Karriere fokussiert, greift Auszeitenmanagement noch viel weiter und umschließt die gesamte frühzeitige, systematische und qualitativ hochwertige Planung von Auszeiten auf Seite von Unternehmen und MitarbeiterInnen. Die Zielrichtung war und ist, dass Auszeitenmanagement keine Ausnahme im normalen Berufsalltag und Management von Unternehmen mehr darstellen, sondern ein Teil der Normalität werden soll. Care ist ein Teilbereich von Auszeitenmanagement. 6

7 Positive betriebswirtschaftliche Effekte Wenn ein Unternehmen Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben um die Pflege-Komponente erweitert und durch entsprechende Maßnahmen fördert, erhöht dies auch die Attraktivität als ArbeitgeberIn. Damit in Zusammenhang steht steigende Produktivität durch weniger Ausfallzeiten. Daraus resultieren geringere Rekrutierungskosten und in Folge Einschulungskosten - MitarbeiterInnen bleiben dem Unternehmen, auch wenn sie Angehörige pflegen, erhalten und Know-How geht nicht verloren. Auf lange Sicht ist eindeutig ein Profit für das Unternehmen zu verzeichnen. Nicht zuletzt durch den demografischen Wandel und die Anhebung des Pensionsantrittsalters werden Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt, die idealerweise auch als Chance und nicht nur als Schreckgespenst gesehen werden. Es ist erfreulich, dass wir älter werden, das bedeutet aber eben auch, dass im Arbeits-, Familien- und Privatleben Umstrukturierungen notwendig werden. Geschäftsführung Unternehmen können in jedem Fall erfolgreich mit pflegenden MitarbeiterInnen umgehen, indem sie diesen Bedarf aktiv managen, Führungskräfte einbinden, eine systematische Planung dieser Pflegzeiten vornehmen und auch die Planung von notwendigen Strukturen angehen, statt wertvolle MitarbeiterInnen mit der Handhabung und Organisation dieser schwierigen neuen Lebensphase allein zu lassen. Manuela Vollmann Geschäftsführerin abz*austria Die abz*austria Geschäftsführung Mag. a Manuela Vollmann Geschäftsführerin abz*austria strategische und operative Führung der Organisation Key Account Management Marketing Unternehmenskooperationen Mag. a Daniela Schallert Geschäftsführerin abz*austria strategische und operative Führung der Organisation Organisationsentwicklung Wissens- und Qualitätsmanagement EU-Kooperationen Mitglieder des Vorstands Vorsitzende: Vorsitzende-Stellvertreterin: Schriftführerin: Schriftführerin-Stellvertreterin: Kassierin: Kassierin-Stellvertreterin: Mag. a Manuela Vollmann Inge Zankl Mag. a (FH) Karin Mader-Reichl Mag. a Ursula Rosenbichler Mag. a Daniela Schallert Mag. a Helene Schrolmberger 7

8 Organigramm Das abz*austria Organigramm 2013 Vorstand Unternehmenskommunikation Leitung Petra Endl Geschäftsführung Manuela Vollmann Key Account Management/ Marketing/Unternehmenskooperationen Geschäftsführung Daniela Schallert Organisationsentwicklung Wissens-/Qualitätsmanagement/EU-Kooperationen Projekt- und Portfoliomanagement Leitung Sandra Stegmüller und Karin Wolf Finanzen, Personal, IT, Facility Leitung Karin Mader-Reichl Projekte 2013 unter der Leitung von: Susanna Csenkey, Martina Doy-Eberharter, Silvia Flörl, Daniela Friedrich, Ursula Hermann, Martina Hochreiter, Eva Holder, Dagmar Kavsek-Allinger, Ursula Morokutti, Sandra Schoch, Bettina Sturm, Alexandra Weinhäupl Mitarbeiterinnen abz*austria 2013 ADILI Arijana, AFSCHAR Neda, AICHINGER Susanne, BALINT Nicoleta, BAUER Elke, BAUER Waltraud, BERGHUBER Silvia, BIRNGRUBER Roswitha, BURTSCHER Reingard, CERVIK-KREMMINGER Renate, CSENKEY Susanna, DACHENHAUSEN Caro, DENK Natalie, DIETRICH Martina, DOY-EBERHARTER Martina, DRDLA Susanne, ECHSEL Sabine, EISENTOPF Tamara, ENCINA SUEZ Gabriela Miriam, ENDL Petra, ENGELHARDT Gabriele, EWERS Karin, FICKERT Karin, FIKEIS Andrea, FLÖRL Silvia, FREIMÜLLER-ZINK Beate, FRIEDRICH Daniela, FRITSCH-HERBECK Andrea, FROMM Elisabeth, GAMSJÄGER Gabriele, GARCIA Gabriele, GATTRINGER Petra, GEHRMANN Alina, GISINGER Eva, GRASSAUER Jutta, GRIMMER Gertrude, GRÖGER-KLEIN Claudia, GRUNDNER Edeltrude, GUGGENBICHLER Andrea, HAIDACHER Veronika, HÄRTENBERGER Judith, HECHT Elisabeth, HERMANN Ursula, HEUBERGER Elke, HILLER Silke, HIRSCH Daniela, HIRT-STEINER Christine, HOCH- REITER Martina, HOCHWALLNER Margie, HOLDER Eva, HOLZER Petra, HORKY-PIPP Domenika, HÜFFEL Karin, HUSEJNOVIC Amira, INSCHLAG Agnes, JARMY Angela, JUEN Martina, JUNGWIRTH Elisabeth, KAISER- MÜLLER Katharina, KAVSEK-ALLINGER Dagmar, KEDL Helene, KEILEN Verena, KOCH Kerstin, KOCH Monika, LANG Ruth, LANG Annette, LENDJEL Izabella, LINHART Christine, LOUCKY-REISNER Birgitta, MACKL Erika, MADER-REICHL Karin, MALEK Iwona, MALYCHEVA Anna, MANG Andrea, MASZNITZ Marion, MATTERSDORFER Christa, MAY Anita, MIRKOVIC Amela, MIXA Victoria, MOROKUTTI Ursula, MOSER Gerlinde, MOSER-KROISS Judith, MRAVLAG Katharina, MÜLLER Elke, NADERER Elke, NAGL-TÖRÖK Elisabeth, NIKOLIC Natalie, OBER- STEINER Sibylle, ORTNER Barbara, PACHTA Sabine, PAVELKA Sabine, PETSCHNIGG Claudia, PICHLER Mike, PIETZINGER-ÜN Manuela, PLESL Natascha, PLESU Florentina, POKORNY Sonja, POLI-NARENDJA Tanya, PROKOP Irene, PUTZ Christa, QUEVEDO PEREYRA DE PRIBYL Rosario, RAUHS-FREY Gabriele, RAUSCHER Ariane, REICHART Brigitte, REICHHARDT Daniela, RIEDL Zakia, ROSSI Claudia, ROSTEK Ulrike, RUEPP Manuela, SABOLOVIC Melanie, SAGL Martina, ŠAJCH Michelle, SCEKIC-SIMIC Sonja, SCHALLERT Daniela, SCHARA- DITSCH Katrin, SCHAURECKER Michaela, SCHEIBENPFLUG Katja, SCHLIESSELBERGER Eva, SCHOCH Sandra, SCHÖNBACH Susanne, SCHÜTTER Helga, SORIANI Ilaria, STALLER Irene, STEGMUELLER Sandra, STOTTER Isabella, STURM Bettina, SY Marina, TOBER Gabriele, UNGER Bettina, UTHOFF Denise, VALDES Maria, VODA Tatjana, VOLLMANN Manuela, WAGNER Elisabeth, WEILGUNY Marion, WEINHÄUPL Alexandra, WENINGER Roswitha, WICHER Sylvia, WITEK Jennifer, WOLF Karin, WOLF Kristina, WOLF-CASSIS Maryse, WOLFSOHN Susanne, ZIMMERL Andrea 8

9 Wir freuen uns über zufriedene KundinneN FiT-Zentrum Weinviertel: Das FiT-Zentrum Weinviertel war mit Rat und Tat für mich da, hat mir Tipps zu Bewerbungen gegeben und mich dabei unterstützt einen passenden Job zu finden. Ich fand eine Traumfirma, die mir als Berufsneuling die Möglichkeit gegeben hat, meinen Traumjob mit den besten Arbeitskollegen zu verwirklichen! Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Betreuerinnen herzlichst für eure unendliche Geduld und Bemühungen bedanken. Ohne Euch, wäre ich sicherlich nicht da, wo ich heute bin. Danke! Referenzen FIT.Zentrum Wien/FIT.Frauenberatung: Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefuhlt, die Beratung war top, zielgerichtet und bestens organisiert. abz*beratung für frauen: war ich bei Ihnen in der Beratungsstunde. Danach habe ich endlich die Klarheit bekommen, wie mein Weiter- bez. Ausbildungsweg aussehen soll. Es ging nicht nur darum, dass die Richtung passt, sondern auch arbeitsmarkttauglich ist. Es hat sich zufällig ergeben, dass ich dann zwei Tage später einen Vorstellungstermin bekommen habe. Ich war beim Gespräch so überzeugend und selbstsicher dank Ihrer kompetenten Beratung, dass ich die Zusage erhalten habe. abz*frauenberufszentrum wien: Die Beratung war für mich sehr wertvoll. Ohne diese tolle Unterstützung wäre ich jetzt nicht da, wo ich jetzt bin. (Berufsorientierung - Ausbildung und jetzt habe ich eine Arbeitsstelle - und das in meinem Alter, ich bin 55 Jahre). und die gute Zusammenarbeit mit Unternehmen Durch das Angebot von abz*austria können wir unseren MitarbeiterInnen in vielen Bereichen umfangreiche Unterstützung anbieten. Vor allem die Road Map Karenzmanagement wird von unseren MitarbeiterInnen und auch Führungskräften sehr häufig in Anspruch genommen, da diese übersichtliche Informationen zu den Themen Mutterschutz, Schwangerschaft, Karenz, Elternteilzeit und Wiedereinstieg zur Verfügung stellt. Es ist die perfekte Plattform für die Karenzbegleitung. Silvia Graf-Blauensteiner, Österreichische Lotterien Mit unserer lebensphasenorientierten Personalarbeit verfolgen wir den Ansatz, eine Arbeitswelt zu schaffen, die unsere MitarbeiterInnen bei ihrer Arbeit optimal unterstützen. Die Informationsplattform Road Map Karenzmanagement von abz*austria bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber auch den Führungskräften per Mausklick alle wesentlichen Informationen rund um die Themen Mutterschutz, Schwangerschaft, Karenz, Elternteilzeit und Wiedereinstieg. Dass diese Informationen auch tatsächlich nachgefragt und angenommen werden, zeigen uns u.a. die Zugriffsstatistiken. Danke auch an dieser Stelle an das abz*austria Team für die professionelle und angenehme Zusammenarbeit. Mag.a Bettina Steinkellner, Wiener Stadtwerke HR Strategie und Konzernarbeitsrecht I Change & Kultur Seit April 2012 steht uns nun schon der WEGWEISER KarenzManagement zur Verfügung. Basierend auf der RoadMap Karenzmanagement haben wir ein ganz auf unsere Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmtes Tool erarbeitet. Sehr wichtig für uns war und ist, dass sowohl Mitarbeitende und Führungskräfte, als auch in der Personalabteilung Tätige die oft sehr komplexen Informationen rund um die Themen Schwangerschaft, Mutterschutz, Väterfrühkarenz, Karenz, Elternteilzeit und Wiedereinstieg rasch und aktuell zur Verfügung haben. Alle, auch Karenzierte, können deshalb via Intranet jederzeit auf diesen Wissenspool zugreifen. Sehr einfach gestaltet sich auch die Wartung und Aktualisierung: wir können diese bedarfsgerecht im Amt der Vorarlberger Landesregierung durchführen. Der WEGWEISER KarenzManagement hat sich bei uns binnen kurzer Zeit zu einem Rundum-Zufriedenheits-Produkt entwickelt. Mag.a Margit Brunner Gohm, Expertin für Chancengleichheit und Frauenförderung in der Personalabteilung der Vorarlberger Landesregierung. 9

10 Kompetenzfelder Unsere Projekte im Zeichen der Kompetenzfelder Unterschiedliche und stets im Wandel befindliche arbeitsmarktpolitische Anforderungen für Frauen haben abz*austria im Laufe der 21-jährigen Unternehmensgeschichte dazu bewegt, innovative und adäquate Lösungen für verschiedenste Herausforderungen zu erarbeiten. Die permanente Entwicklung passender Produkte bedeutet, sich ständig neu und mit avantgardistischer Weitsicht auf Themen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einzulassen. abz*austria konnte die vorhandene Expertise in insgesamt 45 Projekte einbringen. Dem Portfolio von abz*austria liegt eine transparente Wertebasis zu Grunde. Alle Angebote werden basierend auf dem Leitprinzip eines gerechten Geschlechterverhältnisses gestaltet. Diese Vision setzt die Überwindung der Restereotypisierung der Geschlechter voraus: das Zurückfallen in veraltete Rollen, die den gesellschaftlichen Fortschritt bremsen. Die Entwicklung des Angebotes ist von Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit geprägt. Angebote auf einer individuellen Ebene konkrete Bildungs- und Beratungsangebote, auf einer strukturellen Ebene Beratungs- und Trainingsangebote für Wirtschaftsunternehmen und Non-Profit-Unternehmen und auf einer gesamtgesellschaftlichen Ebene über Lobbying und Kampagnen ergänzen sich wurden fünf Kompetenzfelder als Kernbereiche definiert. Sie sind mit Projektlandschaften vergleichbar: Areale, innerhalb derer abz*austria das eigene Portfolio in Anlehnung an die Aufgabenbereiche des österreichischen Arbeitsmarktes absteckt. Zu den zahlreichen bestehenden Produkten kamen immer wieder neue hinzu. Eine exakte Abgrenzung der Kompetenzfelder ist nicht in vollem Ausmaß möglich und sinnvoll. Vielmehr handelt es sich um Standorte, Perspektiven, verschiedene Zugänge, die alle von unterschiedlichen Richtungen kommend dem gemeinsamen Ziel dienen: die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt zu erreichen. Eine Unterteilung in Kompetenzfelder erleichtert die theoretische und gesellschaftspolitische Aufbereitung des Themenfeldes, sodass Projekte gezielt und begründbar geplant und umgesetzt werden können. Je genauer Problemstellungen in ihren vielfältigen Aspekten verstanden werden, umso präziser können Angebote abgestimmt werden. Die konkreten Projekte verstehen sich damit als bedarfsorientierte Lösungsvorschläge für aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Problemstellungen. Unsere Kompetenzfelder sind: Gender Mainstreaming und Diversity Management, Vereinbarkeit Beruf.Familie.Privatleben, Arbeit.Jugend.Alter, Lebenslanges Lernen, Arbeit.Migration.Mobilität. Unsere Kompetenzfelder sind Praxisfelder. Sie sind der Beitrag von abz*austria zur gleichberechtigten Partizipation von Frauen am österreichischen Arbeitsmarkt. 10

11 Gender Mainstreaming und Diversity Management abz*austria hat sich dem Gender Mainstreaming und Diversity Management nicht nur verpflichtet, sondern in vielen Projekten auch einen wesentlichen Anteil zur Qualitätsentwicklung und effizienten Implementierung und Umsetzung der Gender Mainstreaming-Maßnahmen beigetragen. Für die Organisation abz*austria ist Gender Mainstreaming und Diversity Management ebenso ein angebotsseitiges Kompetenzfeld wie auch Anleitung in der Entwicklung der eigenen Organisation. Nach wie vor existieren Strukturen und Vorstellungen, die geschlechtsspezifische Benachteiligungen und Diskriminierungen verursachen. Die gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen und Männern in allen Bereichen des Berufs-, Familien- und Privatlebens ist noch lange nicht erreicht. Entsprechend der Leit-Vision von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt stellt sich ein vielfältiger und konkreter Aufgabenkatalog: Die Stärkung der Teilhabe am Arbeitsmarkt, das Empowerment von Frauen in oder für Führungspositionen, die Schließung der Einkommensschere zwischen Frauen und Männern, die Um- (und kreative Neu-)verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit und damit die Sicherstellung von existenzsichernden Arbeitsverhältnissen unabhängig vom Geschlecht. Gender Mainstreaming und Diversity Management Alle Angebote von abz*austria garantieren praxisrelevante Lösungen und gewährleisten transparenten Umgang mit innewohnenden Theorien und Ideologien. abz*austria ist um Lösungen bemüht, die nachhaltige Wirkungen sicherstellen. Dieses Ziel erreichen wir mit unseren innovativen Ansätzen im unternehmerischen Bereich in Verbindung mit Gender Mainstreaming und Diversity Management. Unsere Angebote stellen die Potenzialentwicklung und Förderung von Frauen und im Rahmen des KarriereKompetenzZentrums, der Initiativen für Väterkarenz und anderen Angeboten auch von Männern in den Mittelpunkt. In Workshops und Vorträgen werden Themenstellungen des Gender Mainstreaming und Diversity Managements in der praxisorientierten Umsetzung und Relevanz für den jeweiligen Bereich beleuchtet. Während Gender Mainstreaming darauf abzielt, in allen Bereichen Geschlechtergerechtigkeit herzustellen und Strukturen zu schaffen, in denen Frauen und Männer gleichwertig auf allen Unternehmensebenen agieren können, ist bei Diversity Management der Nutzen auf die Potentiale und Möglichkeiten aller MitarbeiterInnen im Unternehmen gerichtet. Diversität zu managen ist Führungsaufgabe und Querschnittmaterie in Unternehmen. Durch beide Strategien werden in Unternehmen Rahmenbedingungen geschaffen, die einen großen Mehrwert für Unternehmen und MitarbeiterInnen erzielen. 11

12 Vereinbarkeit Beruf. Familie. Privatleben Vereinbarkeit Beruf.Familie.Privatleben Die Unterschiede in der Verteilung von Erwerbsarbeit, Familien- und Betreuungsarbeit bestimmen die Möglichkeiten an wirtschaftlicher und politischer Gestaltung und Partizipation der Geschlechter. Vereinbarkeit wurde gemeinhin als Anliegen berufstätiger Frauen und Mütter verstanden, die Balance zwischen Berufs- und Familienleben zu halten. Es ging insbesondere darum die Betreuungspflichten gegenüber Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen mit allen Anforderungen des täglichen (Berufs-)lebens zu vereinbaren. Der Diskurs entwickelte sich vom exklusiven Frauenthema zu der Frage, wie Mütter und Väter Berufstätigkeit mit Kindererziehung und -betreuung zeitlich vereinbaren können und ist mittlerweile längst ein Managementthema geworden. Im unternehmerischen Bereich fokussiert dieses Kompetenzfeld jene Vereinbarungen, die zwischen Wirtschaftsunternehmen und deren MitarbeiterInnen getroffen werden, um Win-win-Solutions für alle Beteiligten zu entwickeln: für die MitarbeiterInnen, ihre PartnerInnen, ihre Kinder und die ArbeitgeberInnen. Das Systematische Auszeiten- und Karenz-Management ist ein zentrales, von abz*austria entwickeltes Instrument der Personalentwicklung. Ein gelungenes Karenzmanagement ist systematisch und geplant, der Wiedereinstieg beginnt beim Ausstieg. Familienfreundliche Arbeitsorganisation, innovative Vereinbarkeitsmodelle und das Bemühen um eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lebens- und Arbeitsqualität der MitarbeiterInnen bestimmen das Employer Branding. Die geringere Fluktuation ermöglicht Einsparungen im Bereich Recruiting und Einarbeitung neuer Mitarbeiter- Innen, Krankenstände und Fehlzeiten sinken und die MitarbeiterInnenzufriedenheit und Leistungsbereitschaft steigen. Qualifizierte und motivierte Fachkräfte können leichter ans Unternehmen gebunden werden. Um Vereinbarkeitslösungen von Berufs- und Familienleben für Frauen und Männer zu ermöglichen, sind Modelle gefordert, die langfristige strukturelle Veränderungen zum Ziel haben. Diese Modelle müssen, um erfolgreich wirken zu können, die einzelnen MitarbeiterInnen, die Unternehmen und die Politik gleichermaßen berücksichtigen

13 Arbeit.Jugend.Alter Mit dem Kompetenzfeld Arbeit.Jugend.Alter setzt abz*austria dort an, wo Benachteiligungen und Selbstbeschränkungen für Jüngere und Ältere den Zugang zu gleichen Chancen verhindern. Das Ziel ist die Stärkung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von sehr jungen und älteren Frauen. Arbeit.Jugend.Alter Zentraler Ansatzpunkt ist der Zugang zu Aus- und Weiterbildung, die Förderung von Eigeninteresse an Lernprozessen und die Wahl von Bildungsinhalten, die besser bezahlte Jobperspektiven eröffnen. Das Kompetenzfeld Arbeit.Jugend.Alter ist eng verbunden mit dem Kompetenzfeld Lebenslanges Lernen. Herausforderung Jugend: Bei weiblichen Lehrlingen ist die Konzentration auf einige wenige traditionelle Frauenberufe weiterhin extrem ausgeprägt. Technisch-gewerbliche Berufe werden nach wie vor fast ausschließlich von Burschen erlernt. Die Hälfte der österreichischen Mädchen entscheidet sich für nur 3 Berufszweige (Einzelhandel, Friseurin und Perückenmacherin sowie Bürokauffrau) und legt damit die Weichen für die weitere berufliche Laufbahn. Der Einkommensunterschied zwischen FriseurInnen und Kfz-MechanikerInnen beträgt 45 Prozent während der Lehrzeit und steigt danach auf 55 Prozent an. Hartnäckig halten sich gewisse Stereotype und Rollenvorstellungen, die Frauen in bestimmte Berufssparten drängen und andere Möglichkeiten erschweren. Als Folge der Konzentration auf wenige berufliche Profile wird auch die Suche nach einem Arbeitsplatz für die Mädchen wesentlich erschwert. Ebenso deutlich zeigen sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Studienwahl. Die höchsten Frauenquoten finden sich bei den Studienabschlüssen in den Hauptstudienrichtungen Geistes- und Naturwissenschaften, insbesondere den Sprachwissenschaften (71%), Veterinärmedizin (69%), Künste (67%) und Medizin (61%), während nur 19% der Studienabschlüsse in technischen Studienrichtungen auf Frauen entfallen. Im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft learn forever entwickelt abz*austria gezielte Bildungsangebote, um auch junge, bildungsferne Frauen zu erreichen und ihnen einen spezifischen Zugang zum Wissenserwerb zu eröffnen. Herausforderung Alter: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Anstiegs der Lebenserwartung wird das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen zunehmend steigen. Unternehmen sind gefordert, sich mit altersentsprechenden Arbeitsbedingungen und der Potentialentfaltung älterer ArbeitnehmerInnen auseinanderzusetzen und den Aspekt des Alterns in einen umfassenden Diversity - Ansatz einzubetten, der die Vielfalt der Menschen sinnvoll zu verbinden weiß. Dabei kommt insbesondere auch der gleichberechtigten, altersunabhängigen Einbindung aller in Qualifizierungsprozesse eine zentrale Rolle zu. abz*austria berät zum einen Unternehmen, zum anderen werden arbeitsuchende Frauen ab 55 Jahre in der Beratungsstelle abz*job ready! gezielt begleitet. Eine generationenübergreifende Personalpolitik stärkt die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit älterer MitarbeiterInnen. Sie verhindert die Abwanderung unternehmenstragender Angestellter. Deren Fachund Erfahrungswissen ist ein zentraler Faktor zur nachhaltigen Sicherung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens

14 Lebenslanges Lernen. Lebenslanges Lernen Der verschärfte Wettbewerbsdruck globalisierter Märkte, der Paradigmenwechsel zur wissensbasierten Wirtschaft und die rasche Weiterentwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien bringen steigende Qualifikationsanforderungen an ArbeitnehmerInnen mit sich. ArbeitnehmerInnen sind gefordert, mit raschen und häufigen Veränderungen zurecht zu kommen, spezifische berufsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten laufend zu aktualisieren, allgemeine Schlüsselqualifikationen nachzulernen und zu vertiefen und sich die dafür nötigen Lern- und Sozialkompetenzen anzueignen. Lebenslanges Lernen steigert die Beschäftigungsfähigkeit von Frauen und ermöglicht berufliche Umorientierung. Darüber hinaus steht der Verbleib am Arbeitsmarkt, die Karrierechancen und bei niedrig qualifizierten erwerbslosen Frauen vor allem auch der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt maßgeblich mit einer aktiven Weiterbildungsbereitschaft in Verbindung. Gerade Personen mit niedrigem Bildungsniveau werden jedoch von herkömmlichen Bildungsangeboten nicht angesprochen. Lebenslanges Lernen wird als wichtige Voraussetzung für bessere Chancen in der Arbeitswelt, für die Teilhabe an der Wissens- und Informationsgesellschaft und die persönliche Entwicklung verstanden. Insbesondere bildungsbenachteiligten Personen soll der Zugang zu Information und Beratung über Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erleichtert werden. abz*austria entwickelt als Partnerin im Netzwerk Bildungsberatung Österreich, Bildungsberatung Wien und der Entwicklungspartnerschaft learn forever aufsuchende Strategien zur Zielgruppenerreichung, innovative und maßgeschneiderte Lernarrangements für bildungsbenachteiligte Frauen und Gender- und Diversitätsstandards für die österreichische Bildungsberatung. Frauen sind zu einem überproportionalen Ausmaß in so genannten atypischen Beschäftigungsformen und in schlecht entlohnten Branchen tätig. Die berufliche (Um-)Orientierung und die Eröffnung von neuen Perspektiven und Möglichkeiten ist abz*austria ein zentrales Anliegen. Qualifizierungen auch in für Frauen nicht traditionellen Berufsbereichen ermöglichen nicht nur zukunftsträchtige Beschäftigungen, sondern in der Regel auch höhere Einkommen. abz*austria vermittelt in allen Qualifizierungsangeboten nicht nur Fachinhalte, sondern immer auch die nötigen Schlüsselkompetenzen und stärkt das Selbstvertrauen und das Eigeninteresse der TeilnehmerInnen. Die Fachqualifizierungen von abz*austria vermitteln Kenntnisse in den Bereichen Businesskompetenz, Buchhaltung und Personalverrechnung, Veranstaltungsmanagement oder leisten Vorarbeit für den Erwerb eines Hauptschulabschlusses. Im Rahmen des FIT-Programms liegt der Schwerpunkt auf nicht traditionellen Fachausbildungen. Frauen, die eine verkürzte Lehre zur Maschinenfertigungstechnikerin bei Philips absolvieren, werden ausbildungsbegleitend gecoacht und unterstützt. Die vielfältigen aufeinander aufbauenden Projekte des FIT-Programms bestärken Frauen, die traditionelle geschlechtsspezifische Codierung einzelner Berufsfelder zu hinterfragen und für sich handwerklich-technische Ausbildungen zu entscheiden. Die arbeitsmarktpolitischen Beratungsstellen unterstützen Frauen bei einer fundierten Laufbahnplanung und bei der Erarbeitung professioneller Bewerbungsstrategien. Lebenslanges Lernen eröffnet Frauen nicht nur größere Chancen auf einen Arbeitsplatz sondern den Ausblick auf bessere Arbeitsbedingungen und höhere Verdienstchancen. Bessere Erwerbseinkommen bedeuten höhere Leistungen aus Arbeitslosenversicherung und Pensionsversicherung. 14

15 Arbeit.Migration.Mobilität Die Partizipation von Migrantinnen am österreichischen Arbeitsmarkt ist durch eine niedrigere Beschäftigungsquote, die Konzentration in bestimmten Sektoren und eine höhere Arbeitsplatzunsicherheit auf Grund befristeter Verträge gekennzeichnet, verbunden mit einer hohen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit und Ausschlussprozessen. Arbeit.Migration.Mobilität Die Migration verschärft durch zusätzliche Berufsunterbrechungen und Nichtanerkennung vorhandener Qualifikationen die Dequalifikationsdynamik. Gut ausgebildeten Frauen insbesondere aus Drittstaaten gelingt es nicht, ihre formalen Bildungsabschlüsse zu verwerten. Der sogenannte Bildungsverwertungsindex von Migrantinnen, die höhere Abschlüsse aufweisen als Matura, ist besonders niedrig. Zusätzlich sind die Teilarbeitsmärkte von Selektionsmechanismen geprägt, die für Migrantinnen schwer zu überwinden sind. MigrantInnen bringen zahlreiche wichtige neue Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen ins Land. Sie sind KulturvermittlerInnen und KompetenzträgerInnen. Herkömmliche Maßnahmen für MigrantInnen werden ihrem Potential an Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen zumeist nicht gerecht. Gefragt sind Strategien, die zum Abbau der strukturellen Barrieren am Arbeitsplatz beitragen. Gesucht sind Angebote, die MigrantInnen individuell unterstützen und sie befähigen, die Möglichkeiten und Rechte auf Teilhabe am österreichischen Arbeitsmarkt entsprechend ihrer Qualifikationen anzunehmen. abz*austria bietet ein durchgehendes und vielfältiges Beratungs- und Betreuungsangebot. Es reicht von der persönlichen Orientierung in dem noch unbekannten österreichischen Arbeitsmarkt bis zur Anerkennung und Förderung individueller Qualifikationen, um die gläserne Tür durchschreiten zu können. Es ermöglicht Weiterbildungen in bestimmten Berufsfeldern und die gezielte Vorbereitung auf den beruflichen Einund Aufstieg mit der Chance auf eine längerfristige berufliche und damit gesellschaftliche Integration in Österreich. Mit dem Projekt abz*casemanagement migrantinnen wurde ein Projekt speziell für qualifizierte Migrantinnen entwickelt. Der Migrantinnenanteil beträgt auch in den meisten Projekten der anderen Kompetenzfelder, insbesondere in den Beratungsstellen, zwischen 30 und 70 Prozent, so dass in allen Projekten den spezifischen Lebens- und Erfahrungswelten von Frauen mit verschiedenen Nationalitäten Rechnung getragen wird. 15

16 Projekte und Angebote auf einen Blick Unsere Projekte und Angebote auf einen Blick Österreichweit Entwicklungspartnerschaft learn forever learn forever ist eine österreichweite Entwicklungspartnerschaft, deren Lernangebote darauf abzielen, bildungsbenachteiligten Frauen die Teilhabe an der Wissens- und Informationsgesellschaft zu ermöglichen, Lern- und IKT- Kompetenzen zu fördern sowie selbstgesteuerte Lernprozesse zu initiieren. Know-how Transfer neue Wege in der Erwachsenenbildung (learn forever) Transferprozess des Lernarrangement für junge, bildungsbenachteiligte Frauen zum Verein Peregrina in Wien abzwien*akademie Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement abz*consulting Personal-, Team- und Organisationsentwicklung abz*karenzkarrierekompetenz aktives Karenzmanagement für Unternehmen abz*gender&diversity.bildungsberatung Als Beitrag zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung des österreichischen Beratungsangebots bietet abz*austria im Rahmen des Netzwerks Bildungsberatung Österreich Querschnittsthemen Grundlagen und Expertise zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gender und Diversity Standards für die Bildungsberatung. Learn forever standpunkt.bildung Forschungsprojekt mit dem Ziel speziell für die Zielgruppe der sog. zweiten Generation von Migrantinnen Empfehlungen und Handlungsoptionen für attraktive Bildungsangebote zu entwickeln. Wien abz*arbeitsmarktorientierung für qualifizierte Migrantinnen Projekt zur Unterstützung qualifizierter Migrantinnen aus Drittstaaten abz*beratung für frauen Arbeitsmarktpolitische Beratungsstelle für Frauen im 12. Bezirk abz*fit.frauenberatung Wien Frauen in Handwerk und Technik Beratung und Begleitung von Frauen, die an einer Ausbildung im handwerklichen oder technischen Bereich Interesse haben vom Einstieg ins FiT-Programm über die gesamte Ausbildungszeit bis zum Berufseinstieg abz*fit.karrierecenter Wien Frauen in Handwerk und Technik Bewerbungscoaching für FiT-Absolventinnen abz*frauenberufszentrum wien Arbeitsmarktpolitische Beratungsstellen für Frauen abz*hauptschulabschluss für frauen Intensiv-Vorbereitungskurs auf den externen Hauptschulabschluss für Mädchen und junge Frauen abz*ehk Lehrabschluss Einzelhandel Textil oder Lebensmittel Kompetenz mit System Qualifizierungsmaßnahme: Vorbereitung zur Lehrabschlussprüfung für den allgemeinen Einzelhandel 16 16

17 abz*ehk Lehrabschluss Einzelhandel Textil Kompetenz mit System für Migrantinnen Qualifizierungsmaßnahme: Vorbereitung zur Lehrabschlussprüfung für den allgemeinen Einzelhandel für Migrantinnen abz*kompetent und gesund Innovative Modelle des Active und Productive Ageing in der mobilen Pflege abz*neue Wege Für arbeitssuchende Personen ab 30 Jahren zur Unterstützung in den Berufswiedereinstieg und der Arbeitsmarktintegration Bildungsberatung für Frauen und aktive Väter Im Rahmen des Netzwerkes Bildungsberatung in Wien setzt abz*austria neutrale, niederschwellige und zielgruppenspezifische Bildungsberatung für Frauen und Personen mit Betreuungspflichten um. FIT-Zentrum Wien Frauen in Handwerk und Technik Information, Clearing und Perspektivenerweiterung für Frauen, die sich auf eine handwerkliche oder technische Ausbildung vorbereiten Waff Programm für den Wiedereinstieg Berufsorientierung und Standortbestimmung für WiedereinsteigerInnen mit Betreuungspflichten, mit hausinterner Kinderbetreuung Lernen lernen für den beruflichen Erfolg KeCK Innovative Lernangebote für bildungsbenachteiligte Frauen Facharbeiterinnen-Intensivausbildung zur Maschinenfertigungstechnikerin Begleitung von Frauen, die eine verkürzte Lehre zur Maschinenfertigungstechnikerin bei Philips Austria GmbH absolvieren Niederösterreich abz*fit-zentrum Weinviertel Frauen in Handwerk und Technik FiT Perspektivenerweiterung und FiT-Basisqualifizierung für Frauen, die sich auf eine handwerkliche oder technische Ausbildung vorbereiten Facharbeiterinnen-Intensivausbildung zur Maschinenfertigungstechnikerin Begleitung von Frauen, die eine verkürzte Lehre zur Maschinenfertigungstechnikerin bei Philips Austria GmbH absolvieren Burgenland abz*meine Chance Tourismus Basisqualifizierung und Berufsorientierung für Frauen im Bereich Tourismus Frauen*Kompetent Unterstützung für Frauen auf dem Weg in leitende Positionen und in Managementpositionen burgenländischer Unternehmen Starten statt warten Workshopreihe für Wiedereinsteigerinnen Vorarlberg Frauenberufszentrum*Vorarlberg Arbeitsmarktpolitische Beratungsstellen für Frauen 17

18 Kompetenzzentren kompetenzzentren abzwien*akademie Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement Kompetent und qualitätsvoll arbeiten, heißt auch vor allem Gender- und Diversitätskompetenzen zu haben und weiter zu entwickeln. Diese prinzipiellen Denk- und Handlungszugänge (Querschnittsmaterien) sind ein Indikator für die eigene Professionalität im jeweiligen Arbeitsfeld. abz*austria bietet in diesem Kompetenzfeld sowohl Weiterbildungen und Beratungen im Bereich Personalund Organisationsentwicklung mit Gender- und Diversityqualität als auch Seminare und Trainings für BeraterInnen, PersonalentwicklerInnen und OrganisationsentwicklerInnen. Im Rahmen der abzwien*akademie von abz*austria werden laufend Gendertrainings und Diversity Trainings sowie Organisationsentwicklungsprozesse und Beratungen für Unternehmen durchgeführt. DAS Gendertraining zielt auf die Professionalisierung und Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen durch Reflexion von Grundlagentheorien und prinzipiellen Zugangsweisen und die Erarbeitung von Transfermöglichkeiten ab. Es umfasst die Einführung in die Prinzipien von Gender als Wahrnehmungs-, Beschreibungs- und Handlungskompetenz auf personaler Ebene, die Grundprinzipien des Gender Mainstreaming als Handlungsrahmen auf organisationaler Ebene sowie Gender Mainstreaming als System- und Prozesskompetenz. DAS Diversitätstraining umfasst die Prinzipien von Diversität als Wahrnehmungs- und Beschreibungsmodus in der eigenen Kultur und in Systemen mit interkulturellen Ansprüchen und die Reflexion des eigenen Kulturbegriffes und der jeweiligen Identitätskonstruktionen. Es zielt auf die Entwicklung interkultureller Kompetenz, die das Erkennen, Beschreiben und Verändern von Diversität und Diskriminierungsmustern in Systemen und Prozessen voraussetzt. Diversität und Normativität wird als Perspektive auf das Arbeitsfeld der TeilnehmerInnen beleuchtet, der Fokus liegt in allen Workshops auf dem Transfer in die jeweiligen Arbeitsfelder. Weiterbildungen mit AK-Gutschein und WAFF Förderungen Für unsere Weiterbildungen kann der AK-Bildungsgutschein bzw. die WAFF Förderung eingereicht werden. abz*consulting Personal-, Team- und Organisationsentwicklung Die Consultingangebote sind auf die Implementierung von Gender Mainstreaming, Diversity Management, Corporate Social Responsibility in Strukturen und Ablaufprozessen von Organisationen (Profitorganisationen, Non-Profit-Organisationen und öffentlichen Institutionen), Teilorganisationen und Fachbereichen und auf die Umsetzung von werteorientierten Unternehmensstrategien gerichtet. Die Angebote reichen von der Durchführung von Unternehmensaudits und Entwicklung von Controllingangeboten bis hin zu klassischen Prozessmoderationen zur Entwicklung von Organisationen. Alle Angebote der Consultingpalette, sowie auch jener im Trainingsbereich unterliegen einer ständigen Qualitätsüberprüfung und -entwicklung, die die Einarbeitung neuester Forschungs- und Entwicklungsergebnisse umfasst. Sie sind gekennzeichnet durch eine größtmögliche Transparenz in Bezug auf angewandte theoretische Grundlegungen und Werteorientierungen und stellen eine möglichst präzise Passung für die Anforderungen der KundInnen dar, welche mit den KundInnen gemeinsam herzustellen und auch ständig zu überprüfen ist.. abz*austria und abzwien*akademie sind Gründungsmitglieder des Netzwerks 18

19 k3*karenzkarrierekompetenz abz*austria widmet sich dem Thema der chancengleichheit in verschiedensten Bereichen: von Wiedereinstieg, der Gestaltung von beruflichen Auszeiten und Karenzmanagement, bis hin zu Age Management, Diversity Management und Teilzeitführungsmodellen. Zu unseren KundInnen zählen große öffentliche und private Unternehmen, wie die wiener stadtwerke, microsoft Österreich, die österreichischen Lotterien und verbundene Unternehmen, die ÖBB, viadonau etc. Mit dem Ziel Win-Win-Situationen für Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen zu schaffen, bietet abz*austria konkrete Lösungen zu Themen, wie aktives Karenz- und Auszeitenmanagement, Führen in Teilzeit, innovative Arbeits(zeit)modelle sowie werteorientierte Unternehmensstrategien dies erfolgt über individualisierte Beratung mit maßgeschneiderten Lösungen bis hin zu bereits jederzeit einsatzfähigen Produkten, die unser gesamtes Wissen in spezifischen Teilbereichen umfassen und bereits großen Zuspruch bei unseren KundInnen finden. Zentrales Informations- und Kommunikationsmedium für Personalverantwortliche, Führungskräfte und (karenzierte) MitarbeiterInnen ist die roadmap*karenzmanagement die als One-stop-shop rund um schwangerschaft, karenz, elternteilzeit und wiedereinstieg zur Verfügung steht konnten fast alle bestehenden RoadMap-KundInnen auf das neu programmierte, webbasierte System umgestellt werden (z.b. Österreichische lotterien und verbundene Unternehmen, Baxter, Vorarlberger landesregierung). Die ÖBB erweiterten im Zuge der Umstellung ihr Angebot für karenzierte MitarbeiterInnen noch um die toolbox*karenzmanagement. Die in einem gemeinsamen Workshop adaptierten Leitfäden, Checklisten und Formulare wurden mit Ende 2013 in die RailMap*Karenz eingearbeitet. Auch Microsoft Österreich nützte den Umstieg, um das Väterkarenzmodul zusätzlich zu integrieren. Neu aufgesetzt und fertig gestellt wurde die RoadMap*KarenzManagement für janssencilag und verbundene Unternehmen. Als Neukundin konnte die ages gewonnen werden das Service steht seit Mitte 2013 für Mitarbeiterinnen österreichweit zur Verfügung. Die workshopreihe zum Thema Vereinbarkeit Führen in teilzeit mit dem OrF wurde mit einem Kick-off- Workshop zu Jahresbeginn gestartet. Im Mai folgte ein Beratungssetting mit Best Practices und Role Models zu TopSharing und Führen in Teilzeit. Bei der Industriellenvereinigung wurde im Herbst 2013 erfolgreich ein Workshop für PersonalistInnen zum Thema Betriebswirtschaftliche Effekte eines strukturierten Auszeit- und KarenzManagements umgesetzt. Neben der aktiven Akquise und KundInnenbetreuung gelang es 2013 wichtige Kooperationen zu knüpfen. So konnte Northcote.Recht als Kooperationspartner für die Revision und Aktualisierung von rechtlichen und finanziellen Inhalten der RoadMap*KarenzManagement gewonnen werden. Auch die Zusammenarbeit mit diversen MulipikatorInnen im Sinne einer gemeinsamen Ansprache und Sensibilisierung von Unternehmen für Vereinbarkeitsthemen wurde forciert (z.b. Frau in der Wirtschaft, frauenkraft, KiBis, A.T.Kearney, Deloitte etc.) Wertvolle Inputs in Form von Strategieberatung sowie maßgeschneiderter Marktforschung und KundInnenbefragungen wurden abz*austria im Rahmen eines Probono Projekts durch Frau Karin Schetelig, Consultant und Projektleiterin der Boston Consulting Group zuteil, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals herzlichen bedanken! 19

20 Bundesweite Initiativen und Netzwerktätigkeiten Bundesweite Initiativen und Netzwerktätigkeit abz*gender&diversity.bildungsberatung abz*austria bietet als Beitrag zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung des österreichischen Beratungsangebots im Rahmen des Netzwerks Bildungsberatung Österreich Querschnittsthemen Grundlagen und Expertise zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gender- und Diversity-Standards für die Bildungsberatung an. Auftrag-/ FördergeberIn: bmbf und esf Laufzeit: Jänner 2011 August 2014 Zielgruppe: Bildungsberatungseinrichtungen/BildungsberaterInnen in ganz Österreich Das Projekt wurde im Rahmen der Gesamtinitiative Bildungsberatung Österreich des heutigen Bundesministeriums für Bildung und Frauen durchgeführt und verfolgte das Ziel, benachteiligten, bildungsfernen Personen einen Zugang zum lebensbegleitenden Lernen durch anbieterneutrale Bildungsberatung zu ermöglichen. Die darin erarbeiteten österreichweiten Gender- und Diversity-Standards sollen BildungsberaterInnen und Projektverantwortlichen als Handwerkszeug zur Umsetzung gleichstellungsorientierter Bildungsberatung dienen. Die entwickelten Standards wurden im Rahmen eines Handbuchs festgehalten. Für BildungsberaterInnen und ProjektkoordinatorInnen gab es die Möglichkeit an der Workshopreihe Gender- und Diversity-Standards in der Bildungsberatung teilzunehmen oder Rückmeldung zu gezielten Fragestellungen im Rahmen des Angebots Expertise vor Ort zu erhalten. Zur Überprüfung der Wirksamkeit werden die Standards anlässlich der geplanten Überarbeitung des externen Qualitätssicherungsverfahrens der Bildungsberatung in dieses einfließen. Handbuch: Gender- und Diversity-Standards in der Bildungsberatung Österreich Ein Wegweiser Die im Handbuch festgehaltenen Standards wurden unter Einbeziehen der Expertise aller Bildungsberatungs- Netzwerke entwickelt. Die Publikation soll BildungsberaterInnen und MultiplikatorInnen als Wegweiser, Lesebuch und Handbuch dienen, mit dem Ziel, Interaktionen mit beratenen Personen so zu gestalten, dass deren Handlungsmöglichkeiten eine optimale Erweiterung erfahren und gender- und diversity-spezifische Stereotypisierungen keine Wirksamkeit entfalten. Es wird darin der Frage nachgegangen wie Bildungsberatung einen Beitrag zu Gleichstellung leisten kann. Aufbauend auf einem theoretischen Rahmenmodell werden Gender- und Diversity-Standards mit Fokus auf BeraterInnenebene entwickelt und Anknüpfungspunkte für die Ebenen Organisation und Netzwerk geboten. Im Serviceteil finden sich praktische Materialien, Tools, Tipps sowie weiterführende Informationen. Die Publikation bietet Einblick in aktuelle Gender- und Diversity-Zugänge in der Bildungsberatung Österreich, internationale Beispiele und einen Ausblick in die Zukunft. default/files/pbf/downloads/gender-und-diversity-standards-in-der-bildungsberatung.pdf Veröffentlichungen gab es weiters in den laufenden Ausgaben des Fachmediums Bildungsberatung im Fokus, das in Ausgabe 1/2013 unter dem Titel anders Anders einen Schwerpunkt auf Gender und Diversity legte. Workshopreihe Standards zu Gender und Diversity in der Bildungsberatung Gemäß der Schwerpunkte und Rückmeldungen aus dem ersten Durchgang der Workshopreihe Standards zu Gender und Diversity in der Bildungsberatung: Bildungsberatung im Spannungsfeld von Unterschieden 2012 wurde das Weiterbildungskonzept für 2013 (akkreditiert durch die Weiterbildungsakademie Österreich) weiter entwickelt: Vertiefungs-Workshop 2: Toolbox Bildungsberatung und neue Lernzugänge im Web 2.0 Vertiefungs-Workshop 3: Interkulturelle Kompetenz und Konfliktbearbeitung Insgesamt haben TeilnehmerInnen die Workshops besucht. Davon 42 Frauen und 3 Männer. 20

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