exciting news Scientific: Wissenswertes zu Polihexanid und seiner Verwendung News: Expertise:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "exciting news Scientific: Wissenswertes zu Polihexanid und seiner Verwendung News: Expertise:"

Transkript

1 exciting news Fachzeitschrift der B. Braun Medical AG für Ärztinnen und Ärzte Scientific: Wissenswertes zu Polihexanid und seiner Verwendung News: Expertise: News von der 7 th Iron Academy in Zürich Stich- und Schnittverletzungen: Ansteckungsgefahr und Notfallmassnahmen Exciting: Medizinprodukt versus Arzneimittel und Ausblick Gesetzgebung 2015 Ausgabe 2014

2 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser Nach 7 Jahren halten Sie heute exciting news im neuen, moderneren Layout in den Händen. Die bewährte 4-Kategorien- Einteilung, in der wir Sie über News, Scientific, Expertise und Exciting informieren, ist unverändert. Der B. Braun Konzern feierte dieses Jahr sein 175-jähriges Jubiläum und ist noch immer ein Familienunternehmen, mehr dazu auf den Seiten Mit der weltweiten Entwicklung ist auch der Standort Schweiz stark gewachsen, der vor 40 Jahren in Escholzmatt gegründet wurde. Heute stehen in der Schweiz 3 Produktions-Standorte: in Escholzmatt (LU), Sempach (LU) und Crissier (VD). Bekenntnis zum Standort Schweiz Für Sempach ist die Erweiterung des Fertigungsgebäudes zur Umsetzung freigegeben und die Bauarbeiten haben begonnen. Auf insgesamt 6500 Quadratmetern sollen mehr Kapazität, mehr Flexibilität und mehr Chancen für das Center of Excellence (CoE) Infection Control in Sempach entstehen das weltweite Kompetenz-Zentrum für Forschung, Entwicklung und Herstellung für Pflege-, Reinigungs- und Desinfektionsprodukte für Haut, Hände und Wunde sowie für Instrumente und Flächen. Die hohe Produktqualität und die innovativen Entwicklungen haben in den letzten 13 Jahren zu einem enormen Wachstum des CoE Infection Control geführt. Die Erweiterung des Vertriebs von 10 auf 50 Länder und eine Steigerung von 5 Mio. auf 18 Mio. produzierten Gebinden pro Jahr zeigen den beachtlichen Wachstumstrend. Die Kapazitätsgrenze der bestehenden Ressourcen ist 2016 erreicht, was ein Blick in das bestehende Produktionsgebäude bestätigt. Aufgrund dieser Situation wurde das Projekt N.I.C.E. (New Infection Control Expansion) ins Leben gerufen. Durch den Erweiterungsbau wird die Produktion flexibler gestaltet, neue Technologien implementiert und Kapazitäten erhöht. Die erhöhte Flexibilität wird es erlauben, auf die rasanten Veränderungen im Markt zu reagieren und Kundenbedürfnisse effizienter umzusetzen. Gleichzeitig bedeutet dies ein klares Bekenntnis der Familie Braun, des Vorstands und des Verwaltungsrats zum Produktions-Standort Schweiz. Gerne berichten wir Ihnen in den nächsten Ausgaben über die Entwicklung der Standorte Sempach und Escholzmatt und hoffen, wir können Sie genauso begeistern wie es die 890 Mitarbeitenden der B. Braun Schweiz sind. Nun wünschen wir Ihnen viel Spass bei der Lektüre und freuen uns über Ihre Rückmeldung. Ihr B. Braun Team Regula C. Müller Division Manager Hospital & Out Patient Market 2

3 Inhaltsverzeichnis Rubriken News Wissensvorsprung Mit Kompetenz die Zukunft erobern 4 Voller Einsatz für unsere Kunden! 5 Scientific News von der 7 th Iron Academy in Zürich 6 7 Wissenswertes zu Polihexanid und seiner Verwendung 8 10 Expertise Impressum: exciting news Fachzeitschrift für Ärztinnen und Ärzte Herausgeber: B. Braun Medical AG Seesatz Sempach Redaktion: Giovanna Gasperetti, Lea Fleischlin Division Hospital & Out Patient Market Telefon: Layout, Satz: Corporate Communications B. Braun Medical AG, Sempach Druck: Druckerei Ebikon, Ebikon Auflage: 4000, de / fr Wie lange ist ein Desinfektions- und Reinigungsmittel nach Öffnung eigentlich haltbar? 11 Wundversorgung in der Praxis: eine besondere Herausforderung Stich- und Schnittverletzungen: Ansteckungsgefahr und Notfallmassnahmen Von der Apotheke zum Weltkonzern Eine Frau für alle (Wund)-Fälle Die Blutentnahme Praktische Tipps, Tricks und wie Sie typische Fallen vermeiden Die Systemlösung für Ihren Erfolg Exciting Medizinprodukt versus Arzneimittel und Ausblick Gesetzgebung Produkt-Informationen Die in dieser Broschüre verwendeten männlichen Bezeichnungen dienen ausschliesslich der besseren Lesbarkeit und gelten für beide Geschlechter. 3

4 Wissensvorsprung Mit Kompetenz die Zukunft erobern Die Aesculap Akademie steht für das Trainings-Konzept des B. Braun-Konzerns und reflektiert die Antwort auf den wachsenden Fortbildungsbedarf in der Medizinbranche. Die Aesculap Akademie ist in über 30 Ländern für Fort-und Weiterbildungen vertreten. In der Schweiz hat sich die Aesculap Akademie als bedeutendes Forum für medizinisches Training und Weiterbildung etabliert. Die akkreditierten Kurse umfassen praktische Workshops, Managementseminare und internationale Symposien. Dafür wurde die Aesculap Akademie mit dem Frost & Sullivan Award als «Global Medical Professional Education Institute» mehrfach ausgezeichnet. Qualität steht an erster Stelle Das Selbstverständnis der Aesculap Akademie setzt die uneingeschränkte Qualität der Veranstaltungen voraus. Um diese zu sichern, arbeitet die Aesculap Akademie eng mit Fachverbänden, nationalen und internationalen Gesellschaften, Kliniken und akademischen Institutionen zusammen. Die wissenschaftliche Leitung der Aesculap Akademie Kurse wird von kompetenten und erfahrenen Fachspezialisten geführt, damit sich die Seminar-Teilnehmer in guten Händen wissen. Finden Sie die passende Weiterbildung für Ihre Bedürfnisse: Programm Auszug der nächsten Aesculap-Trainings: Datum Ort Kurssprache Bezeichnung Zielperson Sempach Deutsch Sicherheit gewinnen bei Wunden in der Praxis Rorschach Deutsch Wundverschluss in der Praxistätigkeit Olten Deutsch Wundverschluss in der Praxistätigkeit Yverdonles-Bains Französisch Wundverschluss in der Praxistätigkeit Zürich Deutsch Wundverschluss in der Praxistätigkeit Zürich Deutsch Sicherheit gewinnen bei Wunden in der Praxis Mediziner Mediziner Mediziner Mediziner Mediziner Mediziner Fortbildungspunkte 3.5 Credits 3.5 Credits 3.5 Credits 3.5 Credits 3.5 Credits 3.5 Credits AK1622_ Wundverschluss in der Praxistätigkeit Hands-on Training 2015 Programm Sicherheit gewinnen bei Wunden in der Praxis AK2126_

5 News Voller Einsatz für unsere Kunden! Das B. Braun Team beim «Guetzle» Um unseren Kunden leckere, selbstgemachte Guetzli zu schenken, verwandelten wir uns einen Nachmittag in Bäckermeisterinnen und Bäckermeister. Dazu fuhren wir zur bekannten Bäckerei Zumbach nach Unterägeri, dem wahren Guetzlikönig. Kaum angekommen, ging es schon um die Hygienevorschriften, mit denen wir ja gut vertraut sind. Dazu gehörten gründliches Händewaschen, Mütze aufsetzen und Schürze anziehen. In der Backstube erklärte uns der Bäckermeister, worauf wir Acht geben müssen und zeigte uns die verschiedenen Teige: Mailänderli, Zimtsterne und Brunsli. Alle halfen beim Ausstechen tatkräftig mit und so dauerte es nicht allzu lange, bis alle Bleche gefüllt waren. Und das, obwohl jeder zwischendurch auch ein Guetzli probieren musste. Nach dem Ausstechen kamen alle Guetzli einige Minuten in einen grossen Backofen. In der Zwischenzeit hatten wir die Gelegenheit, die Bäckerei mit der traditionellen Teigmaschine zu bestaunen. Bäckermeister Zumbach erklärte, wie er seine hausgemachten Brote und Pralinen mit viel Sorgfalt und dem aus Generationen überlieferten Fachwissen herstellt und sich so von der grossen Konkurrenz abhebt. Nachdem die Guetzli erkaltet waren, ging es ans Einpacken und Verzieren der Süssigkeiten. Einige B. Braun-Mitarbeitende stellten sich geschickter an, andere hatten weniger Geduld. Dank Teamarbeit gelang uns schlussendlich auch dieser letzte Schritt, so dass wir sage und schreibe 500 Geschenksäckli für unsere Kunden bereit hatten! Wir wünschen unseren Kunden auch dieses Jahr eine genussvolle Adventszeit! Sarah Köpfli, Sales & Marketing Assistant, B. Braun Medical AG 5

6 News von der 7 th Iron Academy in Zürich Noch immer wird der Eisenmangel viel zu häufig unterdiagnostiziert Zürich-Oerlikon Ein oft übersehener Risikofaktor ist der Eisenmangel, der noch immer zu selten diagnostiziert und adäquat behandelt wird. An der 7 th Iron Academy* wurde erneut deutlich, dass auch in der Geriatrie und bei prämenopausalen Frauen das Eisendefizit mit und ohne Anämie ein Thema ist. Die Iron Academy ist ein jährlich stattfindendes Symposium, an dem die verschiedensten Aspekte des Eisenmangels interdisziplinär und praxisorientiert diskutiert werden. Präoperativer Eisenmangel Die meisten Patienten mit bevorstehendem elektivem Eingriff sind in hausärztlicher Behandlung. Professor Dr. Donat Spahn, Zürich, unterstrich die Bedeutung der Grundversorger beim präoperativen Patient Blood Management (PBM). Eine Studie mit Patienten hat gezeigt, Spahn. Die Hausärzte sollten im Rahmen des PBM dafür sorgen, dass Patienten mit geplantem elektivem Eingriff rechtzeitig abgeklärt und behandelt werden. Die Expertenvorträge haben gezeigt, dass speziell in der Geriatrie noch zu viele Unterlassungssünden im Zusammenhang mit der Anämiekorrektur beobachtet werden. Als ebenfalls gravierend und folgenschwer hat sich die nicht erkannte präoperative Anämie erwiesen. Das wird bei Patienten deutlich, die sich elektiven Routineeingriffen, beispielsweise in der Orthopädie, unterziehen und aufgrund der Eisenmangel-Anämie eine erheblich höhere Morbidität und Mortalität aufweisen als Kontrollen mit Korrektur des Eisenmangels. Nachfolgend die interessantesten Informationen im Fokus: dass präoperativ bei 30.4 % eine Anämie besteht, die selbst bei milden Formen mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einhergeht. Bluttransfusionen stellen keine Alternative zum PBM dar, da diese ihrerseits ebenfalls die Morbidität und Mortalität erhöhen 1. Besteht eine nicht korrigierte Anämie (Hb < 120 g / L bei Frauen bzw. < 130 g / L bei Männern), sind elektive Eingriffe kontraindiziert, so Prof. Anämie in der Geriatrie Bei älteren Patienten besteht häufig eine Anämie, die bei etwa der Hälfte einfach zu behandeln ist - und behandelt werden sollte, da sie schwerwiegende negative Konsequenzen nach sich zieht, erläuterte Professor Dr. med. André Tichelli, Basel. Anämische Senioren weisen eine reduzierte Mobilität, mehr Stürze, verminderte kognitive Leistungen, mehr 6

7 Scientific depressive Symptome und eine schlechtere Lebensqualität auf als junge Anämiepatienten. Auch kommt es zu einem Anstieg der Mortalität, erklärte Prof. Tichelli. Durch die gezielte Korrektur der Anämie kann es gelingen, dass Ältere länger selbständig und mobil bleiben ein lohnendes Ziel, so Prof. Tichelli. Prämenopausale Frauen im Fokus Für ein Anämie-Screening während der Schwangerschaft und eine adäquate Supplementierung mit Eisen plädierte Professor Dr. Irene Hösli, Basel. Von einer postpartalen Anämie ist bei einem Hb < 100 g / L (48-h-Wert) auszugehen, erklärte die Gynäkologin. Da die Rate postpartaler Blutungen angestiegen ist und der Blutverlust rasch ausgeglichen werden muss, ist die postpartale i.v.-eisengabe ratsam, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden. Über ihre Erfahrungen mit sportlichen jungen Frauen mit Leistungsknick berichtete Professor Dr. med. Dagmar Keller Lang, Zürich. Eine häufige Ursache für die Müdigkeit bei Sportlerinnen ist der Eisen mangel. Dieser wird in erster Linie durch die Menstruationsblutung, eine vegetarische / vegane Ernährung, eine verminderte Eisenresorption und intestinale Mikroblutungen begünstigt. Eine Eisensubstitution wird ab einem Ferritin < 40 µg / L auch ohne Anämie empfohlen. Eine Verbesserung macht sich ab einem Ferritin von µg / L bemerkbar, sagte Prof. Keller Lang. Wenn ein rascher Effekt angestrebt wird, kann Eisen i.v. gegeben werden (unter Beachtung des Antidoping-Gesetzes). * Sponsoren: B. Braun Medical AG, labormedizinisches Zentrum Dr. Risch, Sysmex Suisse, Vifor AG 1 Musallam, KM et al., Preoperative anaemia and postoperative outcomes in non-cardiac surgery: a retrospective cohort study. Lancet 2011; 378: th Iron Academy Die Iron Academy findet bereits zum 8. Mal statt und hat sich als professionelle Plattform für Spezialisten wie Allgemeinpraktiker schweizweit etabliert. Nebst Referaten und Beiträgen ausgewiesener Fachpersonen erwarten Sie interessante Workshops rund um das Thema Eisenmangel. Anerkannte Experten werden diese Fortbildungsveranstaltungen als Chairmen begleiten. Halten Sie also bereits heute folgende Daten fest: Lausanne, Congrès Beaulieu Donnerstag, 23. April 2015 ganztags Sprache: französisch Zürich-Oerlikon, Swissôtel Donnerstag, 30. April 2015 ganztags Sprache: deutsch Lugano, Hotel Parco Paradiso Donnerstag, 28. Mai 2015 halbtags Sprache: italienisch B. Braun Medical AG ist offizieller Sponsor der Iron Academy und der Workshops. Mehr Informationen auf 7

8 Wissenswertes zu Polihexanid In der Vergangenheit wurde schon über polihexanidhaltige Produkte wie Pront- Oral, Prontoderm, Prontosan oder Lavasept berichtet. Der vorliegende Artikel soll sich mit Polihexanid selbst befassen, die Eigenschaften erklären und das Verständnis dafür erhöhen, warum gerade diese Substanz von Meinungsbildnern und in der Fachliteratur als Mittel der Wahl für die Anwendung auf Haut, Schleimhaut, jedoch vor allem auf Wunden zitiert wird. Polihexanid ist genau genommen gar keine individuelle Substanz, sondern ein Gemisch aus mehreren Oligomeren mit einer mittleren molekularen Masse von ca g / mol. Die Grösse der Oligomere zusammen mit dem ausgeprägten kationischen Charakter sind dann auch die Ursache dafür, dass Polihexanid vom Körper nicht resorbiert wird. X N H NH N H NH N H Abbildung 1: Strukturformel von Polihexanid n = 8-12 Eigentlich ist Polihexanid (auch als Polyhexamethylenbiguanid bezeichnet) bereits länger bekannt. Eine breitere Anwendung in der Medizin wurde jedoch erst möglich, seit es eine besonders reine Form gibt, welche die hohen Anforderungen für Arzneimittel und Medizinprodukte erfüllt. Die Grundanforderungen sind in der DAC Monographie beschrieben. Als Vertreter der Biguanide gehört Polihexanid zur gleichen Klasse wie das traditionelle Chlorhexidin, weist jedoch eine Reihe von Vorteilen auf. Zum einen ist die Zytotoxizität von Polihexanid erheblich niedriger, Wirkstoff was zu einer besseren Verträglichkeit in der klinischen Praxis führt. Und anders als bei Chlorhexidin werden für die Dauer der Haltbarkeit keine toxischen Abbauprodukte wie p-chloranilin gebildet. Das antimikrobielle Prinzip basiert auf der Reaktion des Poly kations mit sauren Phospholipiden der Zellmembran. Bei der antimikrobiellen Aktivität zählt Polihexanid sicher nicht zu den schnellsten. X Aber dafür wird die umfassende Wirksamkeit gegenüber Bakterien und Pilzen mit einer ausserordentlichen Ver- n träglichkeit kombiniert. Wegen dieser Verträglichkeit wurde Polihexanid in der Konsensusempfehlung zur Auswahl von Wirkstoffen für die Wundantiseptik als Mittel der Wahl zur Behandlung chronischer Wunden benannt 2. Gerade zum Thema Verträglichkeit gibt es verschiedene Veröffentlichungen und Interpretationen, die teilweise mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Deshalb soll im Folgenden auf dieses Thema näher eingegangen werden. Als in vitro-modelle werden häufig die therapeutische Breite, der Biokompatibilitätsindex und die therapeutische Breite [5] Biokompatibilitätsindex [6*] S. aureus P. aeruginosa S. aureus E. coli Polihexanid Povidon Iod Octenidin Chlorhexidin Tabelle 1 *Die Werte für den Biokompatibilitätsindex entstammen verschiedenen Fachvorträgen von A. Kramer (Greifswald) Zytotoxizität gem. EN diskutiert. Das von Paul Ehrlich etablierte Modell der therapeutischen Breite 3, 4 setzt die orale Toxizität zur minimal wirksamen Dosis (bei antimikrobiellen Wirkstoffen ist das die Mindestkonzentration antimikrobieller Aktivität) ins Verhältnis, woraus ein Nutzen-Risikoverhältnis resultiert. Je höher der Wert, um so besser geeignet der Wirkstoff 5. Der von Kramer und Müller eingeführte Biokompatibilitätsindex 6 ist ähnlich aufgebaut, setzt aber die Zytotoxizität ins Verhältnis zur Wirkstoffkonzentration, bei der unter extrem hoher Belastung ein Reduktionsfaktor grösser 3 log Stufen erreicht wird. Werte von 1 oder höher gehen von einer Eignung des Wirkstoffs aus. Die Werte aus therapeutischer Breite und Biokompatibilitätsindex liefern zum Teil recht unterschiedliche Aussagen. Wobei auffällt, dass Polihexanid in beiden Modellen sehr positiv abschneidet (siehe Tabelle 1). 8

9 Scientific und seiner Verwendung Eine Schwäche bei der Bewertung der therapeutischen Breite ist die Frage, welche Aussagekraft der oralen Toxizität zukommt, wenn der Wirkstoff nicht oral, sondern äusserlich auf Wunden angewandt wird. Beim Biokompatibilitätsindex andererseits fällt auf, dass das Ergebnis stark durch die aufgestellten Rahmenbedingungen, wie die organische Belastung, beeinflussbar ist. Oxidativ wirkende Stoffe wie Povidon Iod schneiden beim Biokompatibilitätsindex logischerweise schlechter ab, obwohl Povidon Iod als das Mittel der Wahl zur Anwendung am empfindlichen Auge gilt. Der Bewertung der Zytotoxizität in vitro in Analogie zur Norm EN kommt nur eine begrenzte Aussage zu, da diese Zellmodelle empfindlich genug sein müssen, um z.b. die Eignung von Kunststoffen für Medizinprodukte nachzuweisen. Beim Kontakt mit potenten antimikrobiellen Wirkstoffen kommt es dagegen häufig zu einer Inaktivierung der Zellen. Daraus ergibt sich die Frage, wie sich Anwendung und Verträglichkeit antimikrobieller Wirkstoffe wie Polihexanid am besten darstellen lässt. Die Antwort liegt auf der Hand. Mit Daten aus der klinischen Praxis bzw. solchen, die sich stark an dieser orientieren. In einer kontrollierten Studie am Schwein konnte die schnellere Heilung von Wunden demonstriert werden, welche mit Polihexanid behandelt wurden (siehe Tabelle 2) 7. 9

10 Produkt Tag nach Wunde / Wundgrösse (mm 2 ) Dauer bis zum Wundverschluss (Tage) Tag 1 Tag 9 Tag 18 Tag 28 Polihexanid (0.04%) 338 mm mm 2 23 mm 2 0 mm d Octenidin (0.1%) 357 mm mm 2 99 mm 2 45 mm * d Ringer (Kontrolle) 353 mm mm 2 30 mm 2 34 mm * d Tabelle 2 *Unterschied zu Polihexanid p < 0.05 Eine von Valenzuela und Perucho durchgeführte kontrollierte Studie an Patienten konnte positive Effekte von Polihexanid und gute Heilungsverläufe bei chronischen Wunden demonstrieren 8. Aktuelle Ergebnisse und Publikationen belegen den positiven Einfluss der polihexanidhaltigen Wundspüllösung Prontosan in Kombination mit der von KCI etablierten NPWT Instillations-Therapie. Behandlung einer Verbrennung II. Grades mit Lavasept Somit zeigt die erfolgreiche Anwendung polihexanidhaltiger Präparate gerade bei Patienten mit Problemwunden und schwierigen Heilungsverläufen, dass Polihexanid als effektives und exzellent verträgliches Mittel der Wahl auch künftig seinen festen Platz im medizinischen Bereich behaupten wird. Andreas Arndt, Leiter Produktentwicklung CoE Infection Control, B. Braun Medical AG Literatur: [1] DAC Monographie P-152 Polyhexanid-Lösung 20 % (2006) [2] Zeitschrift für Wundheilung ZfW Nr. 3 / 04, [3] Nachr_ehrlich.pdf [4] //de.wikipedia.org/wiki/ Therapeutische_Breite [5] Kramer A., Adrian V., Lokale Antiinfektiva als Alternative zu systemischen Antiinfektiva mit Ergebnissen zur Gewebeverträglichkeit im Explantationstest als einem weiterentwickelten In-vitro-Prüfmodell, In: Topische Infektionstherapie und Prophylaxe. Aktueller Stellenwert von PVP-Iod, G. Hierholzer et al, Thieme Verlag, 1996 [6] Müller G., Kramer A., Biocompatibility index of antiseptic agents by parallel assessment of antimicrobial activity and cellular cytotoxicity, J. Antimicr. Chemother. 2008; 61(5) [7] Kramer et al., Influence of the antiseptic agents polihexanide and octenidine on FL-cells and on healing of experimental superficial aseptic wounds in piglets. A double-blind, randomised, stratified, controlled, parallel-group study. Skin Pharmacol Physiol 2004; 17: [8] Valenzuela AR., Perucho NS., The effectiveness of a 0.1 % polyhexanide gel, Rev Enferm Apr, 31(4):7-12 (Publikation in spanischer Sprache) 10

11 Expertise Wie lange ist ein Desinfektions- und Reinigungsmittel nach Öffnung eigentlich haltbar? Häufig entstehen Fragen nach der Haltbarkeit unserer Desinfektionsmittel, Wasch- und Pflegelotionen, nachdem diese geöffnet wurden. Da es aufgrund der unterschiedlichen Produkteigenschaften keine allgemein gültige Regel gibt, haben wir für Sie eine Übersicht der jeweiligen Produktgruppen und Haltbarkeit nach Anbruch zusammengestellt. Folgende Voraussetzungen für die Anbruchstabilität der unten genannten B. Braun-Produkte müssen gewährleistet sein: die Entnahme des Produkts erfolgt unter hygienisch einwandfreien Bedingungen die Gebinde werden unmittelbar nach der Entnahme des Produkts wieder ordnungsgemäss verschlossen bei der Entnahme des Produkts aus einem Spendersystem muss ein unkontrolliertes Verdunsten der Inhaltsstoffe vermieden werden die Gebinde weisen nach dem Öffnen keine Beschädigungen auf Bei der Entnahme von alkoholischen Händedesinfektionsmitteln aus Spendern in Hochrisikobereichen, z. B. Intensivstation / OPs, empfehlen wir aus Gründen der präventiven Sicherheit, die Produkte innerhalb von drei Monaten nach der ersten Öffnung zu verbrauchen. Produkte, die kein Datum für die Anbruchstabilität auf dem Gebinde tragen, können bis zum Verfallsdatum auf der Etikette verwendet werden. Da Lagerbedingungen sich im Laufe verschiedener Monate ändern können, empfehlen wir unverbindlich, die Produkte innerhalb von 12 Monaten zu verbrauchen. Sichtbar verschmutzte Gebinde, bei denen eine ordnungsgemässe Entnahme des Produkts ohne das Risiko einer Kontamination nicht mehr gewährleistet sowie eine äusserliche Reinigung nicht mehr möglich ist, sind in jedem Fall zu verwerfen bzw. einer geordneten Entsorgung zuzuführen. Giovanna Gasperetti, Marketing Manager, B. Braun Medical AG Produktgruppe alkoholische Händedesinfektionsmittel Waschlotionen Pflegelotionen alkoholische Hautdesinfektionsmittel wässrige PVP-Iod-haltige Haut- und Schleimhautdesinfektionsmittel Wundantiseptik Ausnahme: Lavasept steriles Konzentrat Ausnahme: Lavasept Lösung Flächendesinfektionsmittel Ausnahme. Meliseptol Wipes sensitive Ausnahme: Meliseptol HBV-Tücher Instrumentenreiniger Instrumentendesinfektionsmittel Haltbarkeit im Anbruchgebinde 12 Monate 12 Monate 12 Monate 12 Monate bis Verfallsdatum auf Etikett bis Verfallsdatum auf Etikett 28 Tage 6 Wochen bis Verfallsdatum auf Etikett 8 Wochen 8 Wochen bis Verfallsdatum auf Etikett bis Verfallsdatum auf Etikett 11

12 Wundversorgung in der Praxis: eine besondere Herausforderung Alle praktisch tätigen Ärzte haben einmal gelernt, mittels Einzelknopfnähten eine Wundversorgung durchzuführen. Sei dies als Student am Schweinefuss, als Unterassistent auf der Notfallstation oder als Assistenzarzt im Operationssaal. Dabei konnte man von einer mehr, aber manchmal auch weniger guten Instruktion profitieren. Nichtsdestotrotz ist bei vielen ein grosses Interesse geblieben, Wundversorgungen durchzuführen, einen guten Heilungsverlauf mitzuverfolgen und nach einer gewissen Zeit auch mit ein wenig Stolz die fein aneinandergereihten Fäden wieder zu entfernen. Die Wundversorgung bleibt trotz zunehmenden Anforderungen und Zeitdruck eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Fehleinschätzungen können weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Viele niedergelassene Kollegen wünschen sich ein Update in Sachen Wundversorgung. Die einen sehen sich nach einem Stellenwechsel plötzlich wieder mit dem Thema Wundversorgungen konfrontiert, andere möchten ihr Wissen überprüfen und sich auf den neusten Stand bringen. Die Aesculap Akademie, ein bedeutendes Forum für medizinisches Training und Weiterbildung in der Schweiz, hat einen Basiskurs entwickelt, welcher sich seit Einführung vor rund 5 Jahren grosser Beliebtheit erfreut. Dabei wurde von den Teilnehmenden mehrfach der Wunsch nach einem Fortgeschrittenen-Kurs geäussert, welcher neu entwickelt und im Mai 2014 am Firmenhauptsitz in Sempach erstmals durchgeführt wurde. Dieser Fortgeschrittenen-Kurs sucht seinesgleichen in der Sch weiz und soll, wie auch der Basis-Kurs, in Zukunft in verschiedenen Kantons- und Universitätsspitälern aller Sprachregionen angeboten werden. Er ist geeignet für Kollegen, welche regelmässig Wundversorgungen durchführen und idealer weise den Basis-Kurs besucht haben. Wir gehen dabei interaktiv auf die Themen Wundbeurteilung, Wundbehandlung und Nachsorge ein und vertiefen diese anhand von vielen praktischen, fotodokumentierten Beispielen aus dem Alltag. Diese werden lebhaft zusammen diskutiert, so entsteht ein fruchtbares Klima für Wissenszuwachs für die Teilnehmenden. 12

13 Expertise Spezielles Gewicht haben wir Handverletzungen beigemessen, denn diese sind häufig und Funktionseinschränkungen der Hände haben einen enormen Einfluss auf die Alltagsbewältigung. Keine Körperregion vereint so viele verschiedene Gewebearten wie Knochen, Muskeln, Sehnen, Gefässe und Nerven auf so engem Raum wie die Hand. Nur durch gute Kenntnisse der Anatomie lassen sich die richtigen Rückschlüsse auf die Art und das Ausmass der Verletzung ziehen. Denn nur wer die richtige Diagnose stellt, kann auch korrekt handeln und behandeln. Sie möchten Ihr Wissen im Bereich Wundverschluss auffrischen oder vertiefen? Im Schulungs-Angebot der Aesculap Akademie finden Sie die ideale Fortbildung, zugeschnitten auf Ihre persönlichen Bedürfnisse. Melden Sie sich jetzt für den nächsten Basis- oder Fortgeschrittenen-Kurs an über Dr. med. Rik Osinga, Assistenzarzt Klinik für Plastische, Rekonstruktive, Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie, Universitätsspital Basel Beispielhaft zeigt Abbildung 1 das Resultat eines Anschlagens des linken Handrückens an einer scharfen Blechspitze. Wer schlechte Kenntnis der Anatomie hat, könnte die Verletzung für eine oberflächliche Hautverletzung halten, welche mit Einzelknopfnähten in Regionalanästhesie versorgt werden könnte. Dabei würde die vollständige Strecksehnenverletzung des Ringfingers übersehen und eine möglicherweise lebenslange Funktionseinschränkung in Kauf genommen werden. Darum gehen wir nicht nur auf die Verletzungen und die entsprechenden Behandlungen ein, sondern wir zeigen auch auf, wann die Indikation zum Miteinbezug fachspezialisierter Zentren sinnvoll ist. Abbildung 1: Vor wenigen Stunden an scharfer Blechspitze angeschlagener linker Handrücken Abbildung 2: Intraoperativer Befund nach Erweiterung des Hautschnitts mit vollständig durchtrennter Strecksehne des linken Ringfingers 13

14 Stich- und Schnittverletzungen: Ansteckungsgefahr und Notfallmassnahmen Definitionen Stich- und Schnittverletzungen entstehen durch scharfe Gegenstände und Materialien wie z.b. Kanülen, Lanzetten oder Skalpelle, mit denen im medizinischen Umfeld versehentlich die Haut punktiert wird 1, 2. Nadelstichverletzungen sind gemäss Definition unbeabsichtigte Stichwunden, die durch den Gebrauch von Hohlnadeln, wie Injektions- oder Blutentnahmekanülen, Venenverweilkanülen oder anderen im Zusammenhang mit der Zu- und Vorbereitung einer Infusion verwendeten Kanülen verursacht werden 1, 3, 4. Risiken Sie als Ärztin / Arzt sowie Ihre Mitarbeitenden sind im Arbeitsalltag einem hohen Kontaktrisiko mit Blut und Körperflüssigkeiten ausgesetzt. Bei einer solchen Exposition kann es zur Übertragung von Krankheitserregern mit einer möglichen Ansteckung und dadurch verursachten schweren Gesundheitsschäden kommen 5, 6. 14

15 Expertise Typische Hochrisiko-Situationen der berufsbedingten Exposition mit einer möglichen Übertragung von Blut und Körperflüssigkeiten sind 5, 6, 7 : 1. Stich- und Schnittverletzungen 2. Kontakt mit Schleimhaut 3. Kontakt über nicht intakte Hautoberflächen Wo Sicherheits-Produkte und Sicherheits-Standards noch nicht etabliert sind, stellen perkutane Verletzungen die höchste Mitarbeitergefährdung dar. Stich- und Schnittverletzungen können durch Objekte wie Kanülen oder chirurgische Instrumente verursacht werden. 5, 7 Ursachen von Stich- und Schnittverletzungen Die Ursachen von Nadelstichverletzungen sind meist einfache, vermeidbare Fehler bei der Handhabung eines spitzen medizinischen Arbeitsgeräts 1, 4. Laut den Daten der EPINet-Surveillance entstanden 60 % der berichteten Nadelstichverletzungen nach der Durchführung der klinischen Massnahme. Zu den Zwischenfällen kam es vor oder während der Entsorgung (siehe Abbildung 1) 8. Während der Verwendung eines Arbeitsgeräts Nach der Verwendung eines Arbeitsgeräts, aber vor dessen Entsorgung Während oder in Zusammenhang mit der Entsorgung Während das Arbeitsgerät wieder verschlossen wird (Recapping) Abbildung 1: Wann entstehen Nadelstichverletzungen? Studien belegen, dass bei Handeln unter Zeitdruck, Ärger, Ablenkung und nach mehrfach gescheiterten Versuchen der Ausführung einer Aufgabe das Verletzungsrisiko erhöht ist. Weitere Faktoren mit nachteiligen Auswirkungen auf die sichere Handhabung sind Übermüdung des Mitarbeiters, mangelnde Kooperation des Patienten oder personelle Unterbesetzung des Teams. Gemäss des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sind die häufigsten Ursachen 1, 4 : fehlende Schutzausrüstung für die Mitarbeitenden, fehlende Sicherheits- Produkte sowie fehlende und nicht unmittelbar zugängliche Sicherheits- Entsorgungsbehälter für spitze und scharfe Objekte kein geregeltes Verfahren bei der Meldung von Stich- und Schnittverletzungen kein Bewusstsein für Arbeitsschutzgefährdungen mangelndes Training für Mitarbeitende personelle Unterbesetzung Wiederaufsetzen der Kanülenkappe (Recapping) auf gebrauchte Kanülen keine sofortige Entsorgung spitzer und scharfer Objekte in Sicherheitsbehälter nicht vorhersehbare medizinische Zwischenfälle unerwartete Reaktionen des Patienten Folgen: Ansteckungsgefahr Das Gefährdungspotenzial einer Nadelstichverletzung liegt nicht so sehr in der Verletzung selbst, sondern in der perkutanen Exposition gegenüber Infektionserregern, die im Blut und in den Körperflüssigkeiten des Patienten vorhanden sein können. 9 Bei einer Nadelstichverletzung können Pathogene übertragen werden. Nachweislich kam es bei Ärzten und Pflegepersonal infolge von Nadelstichverletzungen zur Ansteckung durch min destens 20 unterschiedliche Krankheitserreger (Viren, Bakterien, Pilze, siehe Tabelle 1). 1, 4 Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung nach einer Nadelstichverletzung wird durch mehrere voneinander unabhängige Faktoren bedingt: Erregerkonzentration im Blut und in Körperflüssigkeiten, Hepatitis B Malaria Toxoplasmose Hepatitis C Syphilis Brucellose HIV / AIDS Tuberkulose Herpes Diphtherie Blastomykose Dengue-Virusinfektion Rocky Mountain-Fleckfieber Tabelle 1: Erkrankungen, die durch Nadelstichverletzungen auf Mitarbeitende im Gesundheitswesen 9, 10 übertragen wurden 15

Safety-Venenverweilkanülen

Safety-Venenverweilkanülen Safety-Venenverweilkanülen Vascular Access Schützt Sie und Ihr Pflegeteam gegen Nadelstichverletzungen und dadurch bedingte Infektionen Passiv ist besser Haben Sie oder einer Ihrer Kollegen sich schon

Mehr

Mehr als nur ein Autsch

Mehr als nur ein Autsch Mehr als nur ein Autsch Stich- und Schnittverletzungen TRBA 250, Abschnitt 4.2.5 regelt den verbindlichen Einsatz von sicheren Arbeitsgeräten Kleiner Stich. Große Gefahr. Beschäftigte im Gesundheitswesen

Mehr

Stich- und Schnittverletzungen

Stich- und Schnittverletzungen Stich- und Schnittverletzungen Risikoprävention in der Infusionstherapie Mehr Anwendersicherheit durch sichere Arbeitsgeräte: Im Mai 2013 tritt die EU-Richtlinie 2010 / 32 / EU zur Vermeidung von Verletzungen

Mehr

HIV und Hepatitis bei Traumapatienten: Was ist gesichert bei Stichverletzungen und anderen Kontaminationen? Rationales Vorgehen in Klinik und Praxis

HIV und Hepatitis bei Traumapatienten: Was ist gesichert bei Stichverletzungen und anderen Kontaminationen? Rationales Vorgehen in Klinik und Praxis HIV und Hepatitis bei Traumapatienten: Was ist gesichert bei Stichverletzungen und anderen Kontaminationen? Rationales Vorgehen in Klinik und Praxis Michael Klein HIV A global view of HIV infection 33

Mehr

UMFRAGE: Nadelstichverletzungen in der Altenpflege

UMFRAGE: Nadelstichverletzungen in der Altenpflege Berlin, 12. Mai 2014 Hintergrund der Umfrage Seit Inkrafttreten der neuen Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250) im März 2014 sind nun

Mehr

WIE ICH STERBEN MÖCHTE

WIE ICH STERBEN MÖCHTE WIE ICH STERBEN MÖCHTE GLARNER PATIENTENVERFÜGUNG EINFÜHRUNG Die Lebenszeit auf dieser Welt ist für jeden Menschen begrenzt. Zum Leben gehört der Tod. Unter anderem dank der modernen Medizin ist es vielen

Mehr

Wissensvorsprung Mit Kompetenz die Zukunft erobern.

Wissensvorsprung Mit Kompetenz die Zukunft erobern. Anmeldung Programm Ich melde mich verbindlich an für den Rezertifizierungstag in : 26. März 2011 03. September 2011 03. März 2012 01. September 2012 Nachname, Vorname, Titel Abteilung, Funktion Klinik

Mehr

Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Fistel/Shunt

Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Fistel/Shunt Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Fistel/Shunt Fistel/Shunt Avitum Warum benötige ich einen Gefäßzugang? Für eine Dialyse muss eine Möglichkeit geschaffen werden, Ihrem Körper Blut zu entnehmen,

Mehr

Verhütung blutübertragbarer Infektionen beim Umgang mit Patienten

Verhütung blutübertragbarer Infektionen beim Umgang mit Patienten Verhütung blutübertragbarer Infektionen beim Umgang mit Patienten Massnahmen nach Expositionen mit Blut und andern Körperflüssigkeiten Sofortmassnahmen nach einer Exposition Nach Stich- und Schnittverletzungen:

Mehr

3.19 Non-Hodgkin-Lymphome

3.19 Non-Hodgkin-Lymphome 140 Ergebnisse zur Non-Hodgkin-Lymphome 3.19 Non-Hodgkin-Lymphome Kernaussagen Inzidenz und Mortalität: Die altersstandardisierten Inzidenzraten von n und in Deutschland sind von 1980 bis zur Mitte der

Mehr

Zentrum für GefäSSmedizin und WundManagement

Zentrum für GefäSSmedizin und WundManagement Eine Information Der Chirurgischen Kliniken Für Patienten und Deren Angehörige Zentrum für GefäSSmedizin und WundManagement Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen Chirurgische Kliniken Auf moderne

Mehr

Die Spenderdatenbank Arbeitsblatt

Die Spenderdatenbank Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch kennen das Vorgehen und den Ablauf von der Registrierung bis hin zu einer möglichen Spende. Sie erfahren zudem, wie viele Spender heutzutage existieren.

Mehr

... zu HIV*: * Human Immunodeficiency Virus (menschliches Immunschwäche-Virus)

... zu HIV*: * Human Immunodeficiency Virus (menschliches Immunschwäche-Virus) Testverfahren... Stand August 2012... zu HIV*: * Human Immunodeficiency Virus (menschliches Immunschwäche-Virus) Der Antikörpernachweis (die Nachweismethode): Gegen viele Bestandteile des HIV bildet das

Mehr

Kanülierungsschulung

Kanülierungsschulung Kanülierungsschulung Beachten Sie alle Kontraindikationen, Warn- und Vorsichtshinweise, möglichen unerwünschten Ereignisse sowie alle anderen Hinweise in der Gebrauchsanweisung. 00274 DE Rev F 12Sep2014

Mehr

Rhetorik in der Medizin Die Kunst der Kommunikation

Rhetorik in der Medizin Die Kunst der Kommunikation Beantragt bei der Landesärztekammer Programm CME FORTBILDUNGSPUNKTE Rhetorik in der Medizin Die Kunst der Kommunikation 06. Dezember 2013 23. Mai 2014 Berlin 26. September 2014 Bochum Vorwort Liebe Kolleginnen

Mehr

Zeitmanagement für den Klinikalltag Ordnung beginnt im Kopf

Zeitmanagement für den Klinikalltag Ordnung beginnt im Kopf Programm Zeitmanagement für den Klinikalltag Ordnung beginnt im Kopf 16. Mai 2014 Tuttlingen 21. November 2014 Bochum Programm Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und doch dem Menschen

Mehr

5. Isolierungsmaßnahmen

5. Isolierungsmaßnahmen 5. Isolierungsmaßnahmen 5.8. Durch Blut- u. andere Körperflüssigkeiten übertragbare Erreger 5.8.1. HBV, HCV, HDV Hepatitis B Erreger: Hepatitis B-Virus (HBV) gehört zu der Gruppe der Hepadna-Viren Instrumente),

Mehr

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient!

Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt. Liebe Patientin, lieber Patient! Patientenleitfaden für das Gespräch mit dem Arzt Liebe Patientin, lieber Patient! Je besser Sie sich auf das Gespräch mit Ihrem Arzt vorbereiten, desto leichter wird es für sie/ihn sein, eine Diagnose

Mehr

Einbruch in geschützte Märkte als Erfolgsmodell

Einbruch in geschützte Märkte als Erfolgsmodell Einbruch in geschützte Märkte als Erfolgsmodell...oder der Umgang mit Veränderungen in der Medizin Dr. med. Andy Fischer CEO Schweizer Zentrum für Telemedizin MEDGATE Was ist Telemedizin?...Medizin über

Mehr

Personalisierte Medizin Die richtige Therapie für den richtigen Patienten. Monika Reuschling; Roche Diagnostics (Schweiz) AG

Personalisierte Medizin Die richtige Therapie für den richtigen Patienten. Monika Reuschling; Roche Diagnostics (Schweiz) AG Personalisierte Medizin Die richtige Therapie für den richtigen Patienten Monika Reuschling; Roche Diagnostics (Schweiz) AG Personalisierte Medizin: Was ist denn das? Februar 2011 Personalisierte Medizin:

Mehr

DGKS Gertraud Edelbacher

DGKS Gertraud Edelbacher DGKS Gertraud Edelbacher Onkologische Fachkraft Stationsleitung 1. Med. Abteilung/Ambulanz (Diabetes, Nephrologie, Hämato-Onkologie) Universitätsklinikum St. Pölten 1. Med. Ambulanz Hämato Onkologie heute

Mehr

Aufbau einer Wundsprechstunde für Praxis und Forschung

Aufbau einer Wundsprechstunde für Praxis und Forschung Operative Medizin & Abt. Klinische Pflegewissenschaft Aufbau einer Wundsprechstunde für Praxis und Forschung Elisabeth Rüeger-Schaad Pflegeexpertin MNS, Wundexpertin SAfW Inhalte Berufsbild Advanced Nursing

Mehr

Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene

Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene Herzlich willkommen in der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene Referenzzentrum blutübertragene Krankheiten Initiator Bundesamt für Gesundheit (BAG) Ziel Überwachung der Infektionen und Expositionen

Mehr

Schutzmaßnahmen Der rechtliche Hintergrund und die Umsetzung der TRBA 250

Schutzmaßnahmen Der rechtliche Hintergrund und die Umsetzung der TRBA 250 Schutzmaßnahmen Der rechtliche Hintergrund und die Umsetzung der TRBA 250 Safety first! Schutz vor Nadelstichverletzungen Worauf der Praxisbetreiber achten muss München, März 2011 Regierung von Oberbayern,

Mehr

Standardisierte Analgetika Abgabe durch Pflegefachpersonen auf Notfallstationen

Standardisierte Analgetika Abgabe durch Pflegefachpersonen auf Notfallstationen Standardisierte Analgetika Abgabe durch Pflegefachpersonen auf Notfallstationen Wussten sie, dass... 50 bis 78 Prozent aller erwachsenen Patientinnen und Patienten, welche auf eine Notfallstation eintreten,

Mehr

Standardmaßnahmen zur Prävention nosokomialer Infektionen

Standardmaßnahmen zur Prävention nosokomialer Infektionen Standardmaßnahmen zur Prävention nosokomialer Infektionen CDC, 2007 Standard Precautions Siegel JD, Rhinehart E, Jackson M, Chiarello L; HICPAC. 2007 Guideline for isolation precautions: preventing transmission

Mehr

Was bedeutet Lebensqualität bei palliativen Wunden. Veronika Gerber

Was bedeutet Lebensqualität bei palliativen Wunden. Veronika Gerber Was bedeutet Lebensqualität bei palliativen Wunden Veronika Gerber Was ist Lebensqualität? Sich wohlfühlen, schmerzfrei sein Mit sich selbst im Reinen sein Mit dem Umfeld im Reinen sein Soziale Gefüge

Mehr

7.6 Facharzt / Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Plastischer und Ästhetischer Chirurg / Plastische und Ästhetische Chirurgin)

7.6 Facharzt / Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Plastischer und Ästhetischer Chirurg / Plastische und Ästhetische Chirurgin) Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom 01.05.2005, geändert zum 18.01.2016 7.6 Facharzt / Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie (Plastischer

Mehr

Adipositasprävention in der Arztpraxis

Adipositasprävention in der Arztpraxis Kurs: Prävention in der Arztpraxis Adipositasprävention in der Arztpraxis David Fäh Inhalt Adipositas Schweiz: Häufigkeit & Trends Gewichtskontrolle in der Arztpraxis atavola: hausärztliche Kurzintervention

Mehr

Vermeidung von Nadelstichverletzungen

Vermeidung von Nadelstichverletzungen Infektionsprävention bei Patienten und Beschäftigten Vermeidung von Nadelstichverletzungen PD Dr. med. Monika A. Rieger Kommissarische Leiterin Institut für Arbeits- und Sozialmedizin Tübingen ABAS und

Mehr

Hepati t is. Ich spreche offen über Hep C. Damit schütze ich mich und meine Sexpartner. www.iwwit.de

Hepati t is. Ich spreche offen über Hep C. Damit schütze ich mich und meine Sexpartner. www.iwwit.de Hepati t is Ich spreche offen über Hep C. Damit schütze ich mich und meine Sexpartner. www.iwwit.de Florian hat sich vor ein paar Jahren mit Hepatitis C infiziert. Erst die dritte Therapie war erfolgreich.

Mehr

Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Katheter. Avitum

Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Katheter. Avitum Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Katheter Avitum Warum benötige ich einen Gefäßzugang? Für eine Dialyse muss eine Möglichkeit geschaffen werden, Ihrem Körper Blut zu entnehmen, es zur Reinigung

Mehr

Sie werden gebeten, das Merkblatt für Ersthelfer auch Ihren Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern bekannt

Sie werden gebeten, das Merkblatt für Ersthelfer auch Ihren Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern bekannt Rundschreiben Nr. D 11/08 Mainz, 11.08.2008 An die beteiligten Durchgangsärzte 1.0 Blutkontakt bei Erster Hilfe Was tun? (Hinweise für Ärzte) Dok.-Nr. 618.31:618.62/andere Stellen Der Fachausschuss für

Mehr

11 Jahre Steiermärkischer Wundkoffer (auf der Basis ZWM -Zertifizierter Wundmanager-/in )

11 Jahre Steiermärkischer Wundkoffer (auf der Basis ZWM -Zertifizierter Wundmanager-/in ) 11 Jahre Steiermärkischer Wundkoffer (auf der Basis ZWM -Zertifizierter Wundmanager-/in ) -Validierung- Autoren G.Kammerlander 1), H.Klier 2) 1) DGKP/ZWM, GF Akademie-ZWM -KAMMERLANDER-WFI Schweiz, GF

Mehr

DRK Krankenhaus Neuwied Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn

DRK Krankenhaus Neuwied Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn DRK Krankenhaus Neuwied Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn Gefäßzentrum optimale Diagnose und Therapie Unser Leistungsspektrum: Diabetisches Fußsyndrom: Die Betroffenen haben meist kein

Mehr

Kliniken der Stadt Köln ggmbh Lungenklinik Merheim 51109 Köln. Patienteninformation Trichterbrust

Kliniken der Stadt Köln ggmbh Lungenklinik Merheim 51109 Köln. Patienteninformation Trichterbrust Kliniken der Stadt Köln ggmbh Lungenklinik Merheim 51109 Köln Beschreibung Ursachen Symptome Diagnose Operation Nichtchirurgische Behandlung Nachbehandlung Behandlungsablauf Patienteninformation Trichterbrust

Mehr

1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten

1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten 1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten 2/ U.S. DEPARTMENT OF HEALTH AND HUMAN SERVICES (US-GESUNDHEITSMINISTERIUM) Centers for Disease

Mehr

Patienten und Methoden. AQC Daten als nützliches Instrument zur Auswertung der akuten Appendizitis

Patienten und Methoden. AQC Daten als nützliches Instrument zur Auswertung der akuten Appendizitis AQC Daten als nützliches Instrument zur Auswertung der akuten Appendizitis Urs von Holzen, André Gehrz, Markus Zuber, Lukas Meier Chirurgische Klinik, Departement Chirurgie, Kantonsspital Olten, Baslerstrasse

Mehr

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext

Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext Frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln Fragebogen mit generellen Fragen zum medizinischen Kontext für externe Sachverständige () 1 Allgemeine Informationen Im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes

Mehr

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Landeskrankenhaus Leoben Zentralröntgeninstitut Vorstand: Univ. Prof. Prim. Dr. Uggowitzer Steiermärkische Krankenanstalten Ges. m b. H. EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Was versteht man unter Myomembolisation?

Mehr

GESCHÄFTSBERICHT 2009. B. Braun Holding AG und Tochtergesellschaften, Sempach, Schweiz

GESCHÄFTSBERICHT 2009. B. Braun Holding AG und Tochtergesellschaften, Sempach, Schweiz GESCHÄFTSBERICHT 2009 B. Braun Holding AG und Tochtergesellschaften, Sempach, Schweiz Die B. Braun Schweiz auf einen Blick (in Mio. CHF) 2009 2008 01.01. - 31.12.09 01.01. - 31.12.08 Nettoumsatz 308,1

Mehr

Virusinfektionen in der Zahnarztpraxis

Virusinfektionen in der Zahnarztpraxis WISSENSCHAFTLICHE STELLUNGNAHME Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gegr. 1859 Virusinfektionen in der Zahnarztpraxis Infektionen durch Viren stellen für das gesamte Personal der

Mehr

6.9.13. Palliative Care Spital Wetzikon und Zürich Oberland

6.9.13. Palliative Care Spital Wetzikon und Zürich Oberland 6.9.13 Palliative Care Spital Wetzikon und Zürich Oberland Agenda I Einleitung II Vorstellung der Pall Care GZO III Fallbeispiel IV Fragen und Diskussion Das Palliative Care Team GZO Wetzikon 3 Ziele von

Mehr

Grundlagen Brandverletzungen. Karin Koblet Dipl. Wundexpertin SAfW Bronnia Laznicky Dipl. Pflegefachfrau HF

Grundlagen Brandverletzungen. Karin Koblet Dipl. Wundexpertin SAfW Bronnia Laznicky Dipl. Pflegefachfrau HF Grundlagen Brandverletzungen Karin Koblet Dipl. Wundexpertin SAfW Bronnia Laznicky Dipl. Pflegefachfrau HF Lerninhalt: Epidemiologie Anatomie Pathophysiologie Tiefenbeurteilung Therapie/Verbände Epidemiologie:

Mehr

Evaluation der Weiterbildung

Evaluation der Weiterbildung Evaluation der Weiterbildung In der Evaluation werden Weiterbildungsbefugte bzw. Weiterbildungsermächtigte (WBB) sowie Ärztinnen und Ärzte, die sich in Weiterbildung befinden und einen Facharzttitel anstreben

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: > Wie viel Zeit bleibt mir noch? > Wie verbringe ich die verbleibende Zeit? > Soll ich

Mehr

K l i n i k T i e f e n b r u n n e n. Brustverkleinerung

K l i n i k T i e f e n b r u n n e n. Brustverkleinerung K l i n i k T i e f e n b r u n n e n Brustverkleinerung Brustverkleinerung Übersicht: Eine Brustverkleinerung/Bruststraffung für mich? Übergrosse, hängende Brüste können nicht nur das Körperbewusstsein

Mehr

Patientensicherheit. Anforderungen aus Sicht des G-BA, der GVG und der Versicherer

Patientensicherheit. Anforderungen aus Sicht des G-BA, der GVG und der Versicherer Dr. Peter Gausmann peter.gausmann@grb.de www.grb.de Patientensicherheit Anforderungen aus Sicht des G-BA, der GVG und der Versicherer 2012 16,8 Millionen Behandlungsfälle 25.249 Anspruchstellungen 10.099

Mehr

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs

Qualitätsbericht. der IKK classic in der Region Sachsen. für das Behandlungsprogramm. IKK Promed Brustkrebs Qualitätsbericht der IKK classic in der Region Sachsen für das Behandlungsprogramm IKK Promed Brustkrebs Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 Präambel Patienten können in Deutschland auf eine leistungsfähige

Mehr

AUFKLÄRUNGSBOGEN. ALISKLAMP-Technik

AUFKLÄRUNGSBOGEN. ALISKLAMP-Technik 1 AUFKLÄRUNGSBGEN ALISKLAMP-Technik Lieber Patient, bei Ihnen ist eine Beschneidung der Vorhaut vorgesehen weil Sie aus religiösen, rituellen oder hygienischen Gründen eine Beschneidung wünschen. perationsverfahren:

Mehr

Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung)

Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung) Beckenvenensyndrom (Pelvic Congestion Syndrome, PCS) chronische Unterleibsschmerzen bei Frauen; Sklerosierung (Verödung) Schätzungen zufolge erleidet jede dritte Frau früher oder später chronische Unterleibsschmerzen.

Mehr

Wir stimmen mit Ihnen den Impftermin ab. Betr.: INFLUENZA Grippeimpfung. Hamburg, 01.08.2009. Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir stimmen mit Ihnen den Impftermin ab. Betr.: INFLUENZA Grippeimpfung. Hamburg, 01.08.2009. Sehr geehrte Damen und Herren, Betr.: INFLUENZA Grippeimpfung Hamburg, 01.08.2009 Sehr geehrte Damen und Herren, Krankheitsprävention ist in 2009 noch wichtiger als in den Jahren zuvor. Wir empfehlen daher auch in 2009 Ihre Mitarbeiter

Mehr

Professionelle Dienstleistungen im Gesundheitswesen

Professionelle Dienstleistungen im Gesundheitswesen Professionelle Dienstleistungen im Gesundheitswesen Inhalt Wir stellen uns vor Wir stellen uns vor Die EQ Med GmbH steht für professionelle Dienstleistungen im 02-05 Gesundheitswesen und wurde 2004 als

Mehr

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Was ist Zahnarztangst bzw. Dentophobie? Unter dem Begriff Dentophobie versteckt sich eine häufig belastende, übersteigerte Angst vor Zahnbehandlungen

Mehr

Inhalte der Weiterbildung gemäß den Allgemeinen Bestimmungen der Weiterbildungsordnung

Inhalte der Weiterbildung gemäß den Allgemeinen Bestimmungen der Weiterbildungsordnung Inhalte der Weiterbildung gemäß den Allgemeinen Bestimmungen der Weiterbildungsordnung unter Berücksichtigung gebietsspezifischer Ausprägungen beinhaltet die Weiterbildung auch den Erwerb von Kenntnissen,

Mehr

Hallux valgus Distale Metatarsale Osteotomie

Hallux valgus Distale Metatarsale Osteotomie Hallux valgus Distale Metatarsale Osteotomie Hallux valgus Distale Metatarsale Ostetomie Sprechstunde Fuss-Team Dienstag und Donnerstag Telefon Sekretariat +41 44 386 12 82 Fax Sekretariat +41 44 386 12

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

Hepatitis C Therapie bei Suchtpatienten. Marc Isler, Arzt Zokl1 und Checkpoint Zürich ARUD Zürich

Hepatitis C Therapie bei Suchtpatienten. Marc Isler, Arzt Zokl1 und Checkpoint Zürich ARUD Zürich Hepatitis C Therapie bei Suchtpatienten Marc Isler, Arzt Zokl1 und Checkpoint Zürich ARUD Zürich ARUD Zürich Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen 450 Patienten Substitution mit Methadon,

Mehr

Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Ausbildung von PJ-Studenten

Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Ausbildung von PJ-Studenten Oberer Eselsberg 40 89081 Ulm Telefon 0731 / 1710 0 AllgFspWNBw 5926 88 BwKrhs Ulm, HNO Klinik, Oberer Eselsberg 40, 89081 Ulm Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,

Mehr

Endodontie. Meine Zähne mein Leben lang

Endodontie. Meine Zähne mein Leben lang Endodontie Meine Zähne mein Leben lang Liebe Leserin, lieber Leser! Ihre Zähne sollen Ihnen ein Leben lang erhalten bleiben. Durch Erkrankungen oder Unfälle können Ihre Zähne oder Zahnwurzeln jedoch Schaden

Mehr

Nadelstichverletzungen ein unterschätztes Risiko in der Pflege - Prävention: So schützen Sie Ihre Mitarbeiter -

Nadelstichverletzungen ein unterschätztes Risiko in der Pflege - Prävention: So schützen Sie Ihre Mitarbeiter - Nadelstichverletzungen ein unterschätztes Risiko in der Pflege - Prävention: So schützen Sie Ihre Mitarbeiter - Dr. med. Stefan Baars 1 Mögliche Folgen einer Nadelstichverletzung 1 Stich = 1μl Blut enthält

Mehr

PLASTISCHE UND ÄSTHETISCHE CHIRURGIE

PLASTISCHE UND ÄSTHETISCHE CHIRURGIE PLASTISCHE UND ÄSTHETISCHE CHIRURGIE Kriterien für die Erteilung einer Weiterbildungsbefugnis Die Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 25. Mai 2011 fordert für die Facharztweiterbildung

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

EUREKA-Register des Europäischen Leukämienetzes (ELN) Patienteninformation

EUREKA-Register des Europäischen Leukämienetzes (ELN) Patienteninformation Universitätsklinikum Jena Prof. Dr. Andreas Hochhaus Klinik für Innere Medizin II Tel. 03641 932 4201 Abteilung Hämatologie/Onkologie Fax 03641 932 4202 Erlanger Allee 101 cml@med.uni-jena.de 07740 Jena

Mehr

Gesundheits- und gesellschaftspolitische

Gesundheits- und gesellschaftspolitische Gesundheits- und gesellschaftspolitische Überlegungen zum Wundverständnis Prof. Thomas Zeltner Mai 2009 1 Mortalität und Lebenserwartung seit 1900 Quelle: BFS 1901-1905 2000 Infektionsund Parasitenkrankheiten

Mehr

Ich werde als Spender gebraucht

Ich werde als Spender gebraucht MB Ich werde als Spender gebraucht Informationen für Knochenmarkspender oder Spender von Blutvorläuferzellen (= Blutstammzellen), die möglicherweise bald spenden werden Das internationale Computersystem

Mehr

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz

Charta Palliative Care. Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz Charta Palliative Care Grundsätze der palliativen Behandlung und Betreuung im Kanton Schwyz «palliare mit einem Mantel bedecken» Was ist Palliative Care? Palliative Care ist die internationale Bezeichnung

Mehr

Gesundheits-Checks für Mitarbeitende als Massnahme um gesund alt zu werden. Chancen und Risiken für Unternehmen.

Gesundheits-Checks für Mitarbeitende als Massnahme um gesund alt zu werden. Chancen und Risiken für Unternehmen. Gesundheits-Checks für Mitarbeitende als Massnahme um gesund alt zu werden. Chancen und Risiken für Unternehmen. Sarah Berni, September 2014 1 2 Was ist Gesundheit? 3 Was ist Gesundheit? World Health Organization

Mehr

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung.

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Pressemitteilung, 09. November 2015 Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Die ärztliche Steuerung der Labormedizin ist entscheidend, um möglichst effektiv

Mehr

Thrombose nach Krampfaderoperation

Thrombose nach Krampfaderoperation Thrombose nach Krampfaderoperation Wo fließt dann nach der Operation das Blut hin? Diese Frage habe ich in den vergangenen 16 Jahren fast täglich von meinen Patienten gehört. Dumm ist der Mensch nicht

Mehr

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38

KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND PALLIATIVE CARE. Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 KLI N I K IN ZÜRICH FÜR AKUTGERIATRIE, REHABILITATION UND Schreberweg 9, 8044 Zürich, Telefon 044 268 38 38 Drei Säulen zum Wohle des Patienten: AKUTGERIATRIE Gesundheit und Eigenständigkeit im Alter REHABILITATION

Mehr

Alkohol am Arbeitsplatz in Europa 2. Fragebogen

Alkohol am Arbeitsplatz in Europa 2. Fragebogen Alkohol am Arbeitsplatz in Europa 2. Fragebogen Seit Mai 2013 nimmt Ihr Betrieb an dem Projekt Alkohol am Arbeitsplatz in Europa teil. Sowohl Führungskräfte als auch die Belegschaft beschäftigten sich

Mehr

Mitwirken & helfen. Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten. Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM)

Mitwirken & helfen. Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten. Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM) Mitwirken & helfen Fragebogen zur medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (CAM) Hinweise zum Ausfüllen des Fragebogens: Bitte kreuzen Sie die

Mehr

Interview. 1. Dr. Otte, welchen Ihrer Patient(inn)en empfehlen Sie Macrolane?

Interview. 1. Dr. Otte, welchen Ihrer Patient(inn)en empfehlen Sie Macrolane? Interview Dr. med. Jens Otte, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Zürich, arbeitet bereits erfolgreich mit Macrolane. Ein Grund, ihn nach seinen ganz persönlichen Eindrücken und Erfahrungen

Mehr

Alle Menschen brauchen einen Hausarzt. Hausärzte für die Schweiz heute und in der Zukunft

Alle Menschen brauchen einen Hausarzt. Hausärzte für die Schweiz heute und in der Zukunft Alle Menschen brauchen einen Hausarzt Hausärzte für die Schweiz heute und in der Zukunft www.hausarztstiftung.ch Haus- und Kinderärzte in der Schweiz Jeder Mensch, ob alt oder jung, gesund oder krank,

Mehr

8 von 10 haben Parodontitis!

8 von 10 haben Parodontitis! 8 von 10 haben Parodontitis! Wir haben die schonende Therapie Ihr Praxisteam berät Sie gerne! Was ist Parodontitis? Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodont) und gehört

Mehr

Patientenregister der Thrombose-Initiative e.v.

Patientenregister der Thrombose-Initiative e.v. Vorstand Dr. med. Christian Moerchel Prof. Dr. med. Knut Kröger Organisationsbüro c/o Annette Locher PR Odenwaldstr. 12 63549 Ronneburg Telefon: 06048-3895 info@thrombose-initiative.de www.thrombose-initiative.de

Mehr

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG

EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG EINVERSTÄNDISERKLÄRUNG ZUR SCHUTZIMPFUNG Nimenrix - Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in einer Fertigspritze Meningokokken-Gruppen A, C, W-135 und Y-Konjugatimpfstoff BITTE

Mehr

Moderne Behandlung des Grauen Stars

Moderne Behandlung des Grauen Stars Katarakt Moderne Behandlung des Grauen Stars Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, Bei Ihnen wurde eine Trübung der Augenlinse festgestellt, die umgangssprachlich auch Grauer Star genannt wird.

Mehr

KRYOLIND, ein neuartiges professionelles System zur kontinuierlichen, gesteuerten lokalen Thermotherapie am menschlichen Körper.

KRYOLIND, ein neuartiges professionelles System zur kontinuierlichen, gesteuerten lokalen Thermotherapie am menschlichen Körper. KRYOLIND KRYOLIND, ein neuartiges professionelles System zur kontinuierlichen, gesteuerten lokalen Thermotherapie am menschlichen Körper. Anwendungsmöglichkeiten bei Rheuma, Migräne, Schwellungen, Blutergüssen,

Mehr

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe?

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? copy 11pt Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? Wo viele Menschen zusammenkommen, können sie besonders leicht übertragen werden: Die Erreger der Lungenentzündung. Niesen und Husten, ein Händedruck

Mehr

consulting Service-Dienstleistungen für Ihre Maschinensicherheit www.leuze.de

consulting Service-Dienstleistungen für Ihre Maschinensicherheit www.leuze.de safety consulting Service-Dienstleistungen für Ihre Maschinensicherheit www.leuze.de Sicherheit aber effizient Mit Safety Consulting bieten wir Ihnen umfassende Dienstleistungen rund um die Maschinensicherheit.

Mehr

Thermische und chemische Verletzungen

Thermische und chemische Verletzungen 1 von 5 18.12.2006 07:43 AWMF online Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin AWMF-Leitlinien-Register Nr.

Mehr

Antimikrobielle Pulverbeschichtungen:.schützen vor Bakterien, Viren, Pilzen, Algen..wirken unterstützend, zur Förderung der Gesundheit.

Antimikrobielle Pulverbeschichtungen:.schützen vor Bakterien, Viren, Pilzen, Algen..wirken unterstützend, zur Förderung der Gesundheit. in allen Pulverqualitäten und Ausführungen erhältlich!!! Antimikrobielle Pulverbeschichtungen mit der neuen M icrofreeicrofree - Series + = Antimikrobielle Pulverbeschichtungen:.schützen vor Bakterien,

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 2/ H1N1 2009 H1N1-Grippe 2009 (manchmal als Schweinegrippe bezeichnet) ist ein neuartiger Grippevirus, der sich weltweit unter Menschen ausbreitet. Da sich dieser Virus stark

Mehr

Aufklärungsund. Einverständnisformular für Augenoperationen. Pat.:... geb. am:...

Aufklärungsund. Einverständnisformular für Augenoperationen. Pat.:... geb. am:... Aufklärungsund Einverständnisformular für Augenoperationen Pat.:... geb. am:... Basisinformation zum Aufklärungsgespräch für unsere Patienten Patientendaten: Allgemeine Aufklärung zur Durchführung von

Mehr

Hygiene-Standards - Ablauf am Inselspital. Swiss Intensive Symposium, Notwill 11.3.14 Dr.med. Alexia Cusini

Hygiene-Standards - Ablauf am Inselspital. Swiss Intensive Symposium, Notwill 11.3.14 Dr.med. Alexia Cusini Hygiene-Standards - Ablauf am Inselspital Swiss Intensive Symposium, Notwill 11.3.14 Dr.med. Alexia Cusini Primäres Ziel der Spitalhygiene: Verhütung nosokomialer Infekte Arbeitsbereiche Spitalhygienische

Mehr

Management von periprothetischen Infektionen

Management von periprothetischen Infektionen Beantragt bei der Landesärztekammer Programm CME FORTBILDUNGSPUNKTE Management von periprothetischen Infektionen 13. - 14. April 2015 12. - 13. Oktober 2015 Berlin Vorwort Infektionen in der Orthopädie

Mehr

Claudia Birnstiel Kieferorthopädie

Claudia Birnstiel Kieferorthopädie Ein schönes Lachen kennt kein Alter. Fachzahnärztin für Steinschönauer Straße 5 64823 Groß-Umstadt Tel. (06078) 969 21 44 Fax (06078) 969 21 39 E-Mail praxis@kfo-birnstiel.de Internet www.kfo-birnstiel.de

Mehr

Modell einer altersgerechten und integrierten Gesundheitsversorgung im Spital

Modell einer altersgerechten und integrierten Gesundheitsversorgung im Spital Gerontotraumatologie Modell einer altersgerechten und integrierten Gesundheitsversorgung im Spital Leitung: PD Dr. med. Christoph Meier, Klinik für Chirurgie Dr. med. Sacha Beck, Klinik für Akutgeriatrie

Mehr

Nicht Invasiv. Regel 1-4. D:\flash_work\Klassifizierung von MP\DOC\flow_chart_1.odg Version 2.5 Nicht Invasiv Andreas Hilburg

Nicht Invasiv. Regel 1-4. D:\flash_work\Klassifizierung von MP\DOC\flow_chart_1.odg Version 2.5 Nicht Invasiv Andreas Hilburg Nicht nvasiv Regel 1-4 Start 0.0.0 Produkt invasiv? Dringt das Produkt, durch die Körperoberfläche oder über eine Körperöffnung ganz oder teilweise in den Körper ein? 1.1.0 2.0.0 Regel 2 Produkt für die

Mehr

Und plötzlich stockt die Produktion. Auch für Lieferkettenbeziehungen gilt: sie sind nur so. stark wie ihr schwächstes Glied. Diese Gesetzmäßigkeit

Und plötzlich stockt die Produktion. Auch für Lieferkettenbeziehungen gilt: sie sind nur so. stark wie ihr schwächstes Glied. Diese Gesetzmäßigkeit Zurich-ExpertenThema Und plötzlich stockt die Produktion Zurich Gruppe Deutschland Unternehmenskommunikation Bernd O. Engelien Poppelsdorfer Allee 25-33 53115 Bonn Deutschland Telefon +49 (0) 228 268 2725

Mehr

Nicht-operative Orthopädie. Impuls-Fortbildungen für Grundversorger Spiraldynamik Med Center Basel Bern Zürich Die verflixte Schulter

Nicht-operative Orthopädie. Impuls-Fortbildungen für Grundversorger Spiraldynamik Med Center Basel Bern Zürich Die verflixte Schulter Nicht-operative Orthopädie Impuls-Fortbildungen für Grundversorger Spiraldynamik Med Center Basel Bern Zürich Die verflixte Schulter Der Veranstalter Spiraldynamik Med Center Basel Bern Zürich Durch den

Mehr

Gesund führen in Zeiten der Überlastung

Gesund führen in Zeiten der Überlastung Beantragt bei der Landesärztekammer Programm CME FORTBILDUNGSPUNKTE Gesund führen in Zeiten der Überlastung 2015 Tuttlingen I Berlin I Bochum Programm Als Führungskraft sind Sie häufig hohen Stressbelastungen

Mehr

Wie sich Händehygiene praxisnah verbessern lässt interaktives E-Learning

Wie sich Händehygiene praxisnah verbessern lässt interaktives E-Learning Wie sich Händehygiene praxisnah verbessern lässt interaktives E-Learning Erfahrungsaustausch Aktion Saubere Hände 22.09.2015 Nicole Witt BODE SCIENCE CENTER Lernpyramide (1) Lesen (10%) Hören (20%) Sehen

Mehr

WILLKOMMEN BEI LYSOSUISSE

WILLKOMMEN BEI LYSOSUISSE WILLKOMMEN BEI LYSOSUISSE Betroffene von lysosomalen Speicherkrankheiten stehen im Zentrum unserer Aktivitäten. Hauptziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. lysosuisse

Mehr

IKK-LEISTUNGEN. Akupunktur und Homöopathie

IKK-LEISTUNGEN. Akupunktur und Homöopathie IKK-LEISTUNGEN Akupunktur und Homöopathie Alternative Heilverfahren Vorwort Ob Akupunktur oder Homöopathie: Alternative Heilverfahren, bei denen Krankheiten mit anderen Methoden behandelt werden als in

Mehr

Aktuelle. Urindiagnostik. für Labor und Arztpraxis. herausgegeben von Peter Hagemann und André Scholer

Aktuelle. Urindiagnostik. für Labor und Arztpraxis. herausgegeben von Peter Hagemann und André Scholer Aktuelle Urindiagnostik für Labor und Arztpraxis herausgegeben von Peter Hagemann und André Scholer Vernachlässigt? Und ob, in zweifacher Hinsicht: Urin ist fast zu einfach zu gewinnen. So vernachlässigt

Mehr

Innovative Technologien für ein neues Medizin-Zeitalter

Innovative Technologien für ein neues Medizin-Zeitalter Innovative Technologien für ein neues Medizin-Zeitalter Gewinnung von körpereigenen Stammzellen direkt im OP Multipotente Stammzellen des Fettgewebes sind Alleskönner Die multipotenten Stammzellen des

Mehr