DAS MAGAZIN LEISTENBRUCH UND CO. TITELTHEMA ERKRANKUNGEN DER LEBER HEPATITIS KEIN TABU BLASENSCHWÄCHE DIE HAUSTECHNIK HINTER DEN KULISSEN

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1 BETHESDA KRANKENHAUS DUISBURG DAS MAGAZIN AUSGABE ERKRANKUNGEN DER LEBER HEPATITIS KEIN TABU BLASENSCHWÄCHE DIE HAUSTECHNIK HINTER DEN KULISSEN TITELTHEMA LEISTENBRUCH UND CO. WANN MUSS OPERIERT WERDEN?

2 INHALT Editorial 2 Neues Ultraschallgerät Titelthema Leistenbruch und co. wann muss operiert werden? 4 Erkrankungen der Leber Therapieformen für Hepatitis 12 Auf einen Blick- BETHESDA NEWS 16 Blasenschwäche kein Tabu 22 Glaubenssache 24 Hinter den Kulissen - die Technische Abteilung 26 Rat und Tat 28 LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, In dieser Ausgabe des BETHESDA Magazins steht das Krankheitsbild der Hernien im Fokus. Insbesondere klären wir über den Leistenbruch als häufigste Ausprägung dieser Krankheit auf. Es werden mögliche Ursachen und der Verlauf einer Behandlung, Operationsmöglichkeiten, wichtige Hilfsmittel, wie das Netz, erläutert. Außerdem widmen wir uns der oft als Tabuthema abgestempelten Hepatitis. Wir erklären die einzelnen Typen sowie die Therapie durch unsere Klinik für Gastroenterologie. Dabei soll auch die neueste Technik, die das BETHESDA auf diesem Gebiet vorzuweisen hat, nicht unbeachtet bleiben. Doch nicht nur gute medizinische Betreuung aus den Leistungen von ärztlichem und pflegerischem Fachpersonal begründet alleine die Effizienz eines Krankenhauses. Es sind auch die Helfer im Hintergrund, die täglich im Einsatz sind, um den Patienten die beste Behandlung zu garantieren. Es sind die Mitarbeiter aus dem Zentrallager, aus der Küche, aus der technischen Abteilung, vom Hol- und Bringedienst, der Reinigungsabteilung und allen anderen Bereichen, die als stille Helfer einen großen Beitrag leisten, um den Krankenhausbetrieb aufrecht zu erhalten. In der Rubrik Glaubenssache sind wir wieder religiösen Spuren gefolgt. Sie sollen diesmal zeigen, wie das BETHESDA überhaupt zu seinem Namen gekommen ist und warum auch andere Krankenhäuser ihn tragen. Nämlich nicht etwa, weil sie alle zusammengehörig eine große Kette bilden. Unser BETHESDA ist eigenständig und einzigartig. Wir verstehen uns nicht als Gesundheitsfabrik, sondern als freundliches und familiäres Krankenhaus. Und ebendies gibt uns die Möglichkeit, umzusetzen, was uns am Herzen liegt: Die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten zu erkennen und ihnen gerecht zu werden das BETHESDA lebt seinen Namen. Kisa özet 30 Genießen Sie das Lesen! Ihr Dr. Holger Praßel (Geschäftsführung) Ihr Prof. Dr. Dietmar Simon (Geschäftsführung) IMPRESSUM BETHESDA MAGAZIN Heft I/2014 HERAUSGEBER: Evangelische Krankenhaus BETHESDA zu Duisburg GmbH VERANTWORTLICH: Dr. Holger Praßel, Geschäftsführer Prof. Dr. Dietmar Simon, Geschäftsführer FOTOS: Bildjournalismus und PR-Fotografie Andreas Köhring, fotolia, Jessica Reinartz REDAKTIONSLEITUNG: Jessica Reinartz GESTALTUNG UND DRUCK: Ulrich Overländer - artefact, Jessica Reinartz, Setpoint Medien Auflage: 5000 Exemplare, 2 BETHESDA DAS MAGAZIN

3 Das neue Ultraschallgerät ermöglicht eine schnelle, schmerzfreie Erkennung von Lebererkrankungen. KLINIK FÜR GASTROENTEROLOGIE NEUES ULTRASCHALLGERÄT Leberschädigungen schnell, schmerzfrei und gefahrlos erkennen das kann jetzt die Klinik für Gastroenterologie am BETHESDA Krankenhaus. Bei chronischen Lebererkrankungen wie z.b. der Hepatitis C oder bei genetischen Lebererkrankungen wie der Mukoviszidose kommt es mit der Zeit häufig zu gefährlichen Organveränderungen, bei denen Leber- durch Bindegewebe ersetzt wird. Bisher war meist eine Leberpunktion notwendig, damit der Arzt den Umfang einer Leberschädigung bei seinem Patienten abschätzen konnte. Ein neues Ultraschallgerät erlaubt es, ambulant das Ausmaß der Organschädigung ohne Eingriff zu erfassen. Die Hemmschwelle ist dadurch für die Patienten viel geringer und mögliche Leberschädigungen früher erkennbar. Gerade bei Lebererkrankungen ist eine möglichst frühe Diagnose der Erkrankung wichtig. Rund Menschen sterben jährlich an einer Vernarbung des Organs, der so genannten Zirrhose, wobei Alkoholmissbrauch und Viren in Deutschland zu den größten Risikofaktoren zählen. Allein in Deutschland sind circa Menschen an der viralen Hepatitis C erkrankt. Durch eine frühe Diagnose und neu zugelassene Medikamente ist der Verlauf der Krankheit meist positiv. Im BETHESDA Krankenhaus können alle Patienten untersucht und therapiert werden. Chefarzt Dr. Abdurrahman Sagir hat die volle Therapiezulassung, auch für ambulante Behandlungen. AUSGABE

4 TITELTHEMA 4 BETHESDA DAS MAGAZIN

5 LEISTENBRUCH UND CO. DIE BEHANDLUNG VON HERNIEN Als Hernien bezeichnet man den Austritt von Organen oder Teilen von Organen aus Muskellücken, die sich im Zwerchfell oder in der Bauchwand befinden. Etwa vier Prozent aller Deutschen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer solchen Hernie. Was sich zunächst relativ harmlos anhört, kann, wenn es nicht behandelt wird, zu gefährlichen Komplikationen führen. Im schlimmsten Fall können nicht behandelte Hernien sogar lebensbedrohliche Folgen haben. Ein schnelles und vor allem richtiges Handeln ist darum gefragt, wenn bei einem Patienten eine Hernie diagnostiziert wird. LEISTENBRÜCHE ERKENNEN UND BEHANDELN Du hebst dir noch einen Bruch! Diesen Satz haben wohl viele Menschen schon einmal gehört. Und viele haben sich diesen Bruch tatsächlich schon einmal gehoben. Denn die Rede ist dabei vom Leistenbruch. Er ist die am häufigsten auftretende Hernie. Rund Menschen werden jährlich aufgrund eines Leistenbruches operiert. Damit gehört die Leistenbruch-Operation zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen in der allgemeinen Chirurgie. Besonders oft sind Kinder sowie Erwachsene im Alter zwischen 40 und 50 Jahren betroffen. Ein Großteil der erkrankten Menschen sind Jungen und Männer. Doch so einfach wie man angesichts der warnenden Worte: Du hebst dir einen Bruch vermuten könnte, lässt sich die Ursache für diese Erkrankung tatsächlich nicht so leicht zusammenfassen. Denn eine solche Hernie entsteht gar nicht ausschließlich durch zu schweres Tragen oder Heben. Was aber können dann die Auslöser für einen Leistenbruch sein? Oberärztin Ina Wessel erklärt: Gerade bei Männern ist es so, dass sie bereits eine anatomische Schwachstelle in diesem Bereich haben. Die Fachärztin für Allgemeine Chirurgie ist Teil des zuständigen Ärzteteams im BETHESDA. Doch auch diese von ihr beschriebene anatomische Gegebenheit ist längst nicht die einzige Ursache für einen Leistenbruch, wie sie betont. Die Ursachen für einen Leistenbruch sind vielfältig, erklärt Professor Dr. Dietmar Simon, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Endokrine Chirurgie des BETHESDA. So können diese Hernien etwa auch dann auftreten, wenn der Bauchdruck eines Menschen erhöht ist. Aber auch andere Faktoren, wie zum Beispiel eine Bindegewebsschwäche, Fettleibigkeit oder Nikotingenuss können einen Leistenbruch begünstigen, erklärt die Chirurgin. JE EHER, DESTO BESSER Doch auch wenn die Ursachen für einen Leistenbruch ebenso vielfältig wie unterschiedlich sind, gilt: Ungeachtet dessen, was zu einer Hernie geführt hat, muss sie schnell und sorgsam behandelt werden. Ein Leistenbruch entwickelt sich nicht von alleine zurück, erklärt Wessel. Er kann größer werden und bei einem Mann kann er sogar zu einem Hodenbruch führen. Bei einem Hodenbruch, einer sogenannten Skrotalhernie, kann der Bruchsack in den Hodensack gelangen. Dadurch können das Bauchfell oder Teile des Darms abgeklemmt und von der Blutversorgung abgeschnitten werden. Aber auch ohne einen Hodenbruch können Darm-Schlingen in Folge eines Leistenbruches in der sogenannten Bruchpfor- AUSGABE

6 wie Professor Dr. Simon zu bedenken gibt. So lässt sich ein kleiner Bruch häufig ambulant und mit einem kleinen Eingriff behandeln. Bei einem größeren Bruch sehe das anders aus. Es gilt also: Je eher ein Leistenbruch behandelt wird, desto besser. In Folge eines Leistenbruches können in der sogenannten Bruchpforte, der Lücke in der Bauchwand, Darm-Schlingen eingeklemmt werden. te, der Lücke in der Bauchwand also, eingeklemmt werden. Im schlimmsten Fall können sich daraus sogar lebensbedrohliche Krankheitsbilder wie ein Darmverschluss oder eine Bauchfellentzündung entwickeln. Und auch der operative Aufwand verändert sich mit der Größe des Bruches, Durch eine unkomplizierte Ultraschalluntersuchung wird abgeklärt, ob der Patient an einer Hernie erkrankt ist. Im BETHESDA Krankenhaus setzt man aus diesem Grund auf eine frühzeitige und umfassende Diagnose. In vielen Fällen lässt sich bereits durch eine erste körperliche Untersuchung der Patienten erkennen, ob ein Mensch einen Leistenbruch hat. Auch das Gespräch mit dem Betroffenen spielt eine wichtige Rolle, damit Professor Simon und sein Team mögliche andere Ursachen für die Beschwerden ausschließen können. Wann treten die Beschwerden in erster Linie auf? Sind die Schmerzen immer gleich stark? Wann hat der Patient zum ersten Mal ein schmerzhaftes Ziehen im Bauch oder in der Leistengegend gespürt? Mit Fragen wie diesen finden die Chirurgen heraus, ob die Symptome für einen Leistenbruch sprechen. In vielen Fällen ergänzt das Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Endokrine Chirurgie des BETHESDA die körperliche Untersuchung und das Patientengespräch, das sogenannte Anamnesegespräch, um eine weitere Untersuchung: nämlich um den Ultraschall. Auf diese Weise kann zum Beispiel geschaut werden, ob der Patient tatsächlich unter einer Hernie leidet. Darüber hinaus kann ausgeschlossen werden, dass die Beschwerden des Betroffenen vielleicht ganz andere Ursachen haben. Denn auch geschwollene Lymphknoten können etwa der Grund für die Schmerzen sein. Steht nach der Untersuchung die Diagnose Leistenbruch fest, ist schnelles Handeln gefragt. SORGFALT UND GRÖSSTE GENAUIGKEIT In der Regel ist eine Operation bei den meisten betroffenen Patienten und Patientinnen der beste Weg, erklärt Ina Wessel. Größte Genauigkeit und Sorgfalt bilden im BE- THESDA die Basis einer solchen Operation. Wenn wir operieren, gehen wir gerade hinsichtlich der Nerven besonders sorgfältig vor, erklärt Wessel. Denn besonders im Leistenbereich verlaufen nicht nur Muskeln, Blut- und Lymphgefäße sowie Lymphknoten, sondern auch Nerven und bei Männern der Samenstrang. 6 BETHESDA DAS MAGAZIN

7 Oberärztin Ina Wessel erklärt detailliert die verschiedenen Operationstechniken. Das Team plant jede Operation darum ganz genau und passt sie den Bedürfnissen der einzelnen Patienten an, um mögliche Risikofaktoren minimieren zu können. Wir stellen strenge OP-Indikationen, erklärt Professor Simon. Das bedeutet, es wird immer genau geschaut, ob eine Operation notwendig ist und ob der Allgemeinzustand eines Patienten und die Art seiner Erkrankung einen Eingriff notwendig machen und ihn erlauben. In vielen Fällen arbeiten Professor Simon und sein Team mit der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des BETHESDA zusammen, um den operativen Eingriff gemeinsam zu besprechen. Bei der OP-Planung wird nichts dem Zufall überlassen. Wir legen sehr viel Wert auf individualisierte Konzepte, erklärt der Chefarzt. Denn nicht jedes Operationsverfahren ist für jeden Patienten gleich gut geeignet. Darum schauen wir, was für die Patienten am besten ist. Er und seine Kollegen führen sogenannte Operationen nach Shouldice, Operationen nach Lichtenstein und Transabdominelle Patchplastik, kurz TAPP, durch. Jede dieser Operationstechniken eignet sich für unterschiedliche Patientengruppen. Die Operation nach Shouldice führen wir besonders bei jungen Patienten mit einem noch festeren Bindegewebe durch, erklärt Ina Wessel. Denn bei dieser Technik verzichtet man auf den Einsatz von Netzen. Bei der Operation nach Lichtenstein hingegen wird die Leistenhinterwand durch die Implantation eines Netzes verstärkt. Während diese beiden Techniken sogenannte offene Eingriffe zu Grunde legen, Eingriffe also, bei denen die Bauchdecke durch einen Schnitt geöffnet wird, damit die Operation stattfinden kann, gehört die Transabdominelle Patchplastik, TAPP, zu AUSGABE

8 Die Bruchstelle wird durch ein spezielles Netz verstärkt. den minimal invasiven Operationstechniken. Das bedeutet, dass bei TAPP nur sehr kleine, fast nicht sichtbare Schnitte in die Bauchdecke gemacht werden und der Leistenbruch mithilfe chirurgischer Instrumente, die durch diese kleinen Öffnungen eingeführt werden, von innen heraus behandelt wird. Bei TAPP werden zwischen Bauchfell und Bauchdecke Netze eingesetzt, die die Lücke, die durch den Bruch entstanden ist, verschließen. Viele der Operationen führt das Team in der Chirurgie in Lokalanästhesie durch. Auf eine Vollnarkose wird dann verzichtet. Häufig können die Operationen sogar ambulant erfolgen. Doch die Entscheidung, welche Narkose angewendet wird, und ob nach der Operation eine stationäre Betreuung im Krankenhaus nötig ist, wird immer im Einzelfall entschieden und gemeinsam mit den Patienten und Patientinnen getroffen. Aber egal, ob eine Vollnarkose oder eine Lokalanästhesie durchgeführt wird, ob nach Shouldice, Lichtenstein oder TAPP operiert wird, eines ist immer gleich: Die Sicherheit der Patienten, ein hoher Komfort für die erkrankten Menschen und eine individuelle Behandlung spielen im BETHESDA immer die entscheidende Rolle. Wir legen unser besonderes Augenmerk auf eine saubere technische Durchführung der Operation, betont Simon. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Patient. Darum sei auch eine schonende Operation das A und O. Viele Eingriffe finden wenn möglich etwa minimalinvasiv statt. Die Zahl dieser minimalinvasiven Eingriffe sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen, wie Wessel betont. Diese Art der Eingriffe ist häufig mit weniger Schmerzen für die Patientinnen und Patienten verbunden als herkömmliche Operationen, sagt die Chirur- Das Team verwendet modernste und besonders gewebefreundliche Netze, wie Titannetze und Netze aus biologischem Material, um die Bauchwand um die Bruchstelle herum zu stärken. 8 BETHESDA DAS MAGAZIN

9 gin. Doch auch zahlreiche andere Faktoren hätten Hernien-Operationen für die Betroffenen in den vergangenen Jahren schonender gemacht. Bei der Fixierung der Netze arbeiten wir zum Beispiel mit speziellen Klebstoffen, erklärt Wessel. In diesem Fall müssen wir nicht mehr nähen. Auch das erspare den Patienten Schmerzen. Um die Betroffenen darüber hinaus langfristig zu schonen, verwenden Professor Simon, Ina Wessel und ihre Kollegen modernste und besonders gewebefreundliche Netze, wie Titannetze und Netze aus biologischem Material, um die Bauchwand um die Bruchstelle herum zu stärken. RESTRISIKOFAKTOREN BERÜCKSICHTIGEN, PATIENTEN INDIVIDUELL BEHANDELN Neben Leistenbrüchen behandelt das Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Endokrine Chirurgie auch andere Hernien, wie Nabel- und Bauchdeckenbrüche, Narben- oder Zwerchfellbrüche. Narbenbrüche gehören zu den kompliziertesten Hernien, erklärt Ina Wessel. Zu einem Narbenbruch kann es infolge eines Bauchschnittes kommen. Nämlich dann, wenn es Schwierigkeiten beim operativen Verschluss der Bauchdecke gibt oder wenn es nach einer Operation zu einer Wundinfektion kommt. Auch beim Narbenbruch spielen verschiedene Ursachen eine Rolle. Besonders häufig von einem Narbenbruch betroffen sind Patientinnen und Patienten, die stark übergewichtig sind, rauchen, eine Bindegewebsschwäche haben oder bereits sehr viele Bauchoperationen hatten. Kleine Narbenbrüche werden im BETHESDA in der Regel ambulant behandelt. Bei größeren Brüchen bleiben die Patienten und Patientinnen bis zu einer Woche stationär im Krankenhaus. Doch auch im Anschluss an die Operation werden die Patientinnen und Patienten zunächst weiterhin im BETHESDA betreut. Die Nachbehandlung findet erst einmal durch Sicherheit wird besonders im OP groß geschrieben: Deshalb muss vor jeder Operation eine detaillierte Checkliste abgearbeitet werden. uns statt, sagt Wessel. Zur Nachbehandlung gehören etwa die Wundkontrolle sowie der Fadenzug. Um die Qualität der Arbeit noch weiter zu steigern, nimmt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie und Endokrine Chirurgie freiwillig an einer Qualitätserfassung teil. Wir möchten uns zukünftig in diesem Bereich zertifizieren lassen, erklärt Professor Dr. Simon. Das biete auch für die Patienten einen Mehrwert. Denn die Arbeit der Klinik wird für sie so noch transparenter. Darüber hinaus werden mögliche Verbesserungspotenziale aufgezeigt, die demonstrieren, in welchen Bereichen die Arbeit zum Wohle der Patienten noch zielgerichteter und strukturierter gestaltet werden kann. Denn schließlich steht im BETHESDA besonders eines im Vordergrund: Dass den Patientinnen und Patienten effizient und sicher geholfen werden kann. KONTAKT Klinik für Allgemein und Viszeralchirurgie Chefarzt Professor Dr. Dietmar Simon Tel AUSGABE

10 Patientenorientiert, individuell und nachhaltig: Hepatitis-Therapie im BETHESDA HEPATITIS-VIRUSINFEKTIONEN SIND EIN UNTERSCHÄTZTES PROBLEM HEPATITIS-THERAPIE Sie wiegt bei einem erwachsenen Menschen rund 1,5 Kilo und ist die größte Drüse in unserem Körper. Sie ist ein lebenswichtiger Filter, der giftige Stoffe, wie zum Beispiel Alkohol oder Umweltgifte zersetzt und abbaut, damit sie nicht in unser Blut gelangen und unseren Körper nicht zu sehr zu belasten. Sie speichert Vitamine, die für uns wichtig sind, bildet Stoffe zur Blutgerinnung und ist an der Regulierung unseres Wasser- und Mineralhaushaltes beteiligt. Sie produziert Eiweißstoffe, die wir zum Leben brauchen und sie spielt eine tragende Rolle für unseren Stoffwechsel: die Leber. Außerdem muss sie ganz schön viel mitmachen. Immer dann, wenn wir starke Medikamente nehmen oder Alkohol trinken etwa. Doch auch darüber hinaus vollbringt die Leber jeden Tag wertvolle Arbeiten, die für unseren Körper unverzichtbar sind. Wird dieses Organ jedoch krank, kann das schwerwiegende Folgen für die betroffenen Menschen haben. Ein großes Risiko für eine Leber-Erkrankung birgt zum Beispiel die Infektion mit Hepatitis-Viren. Wer sich mit einem Hepatitis- Virus infiziert und daraufhin erkrankt, benötigt eine möglichst frühzeitige, umfassende und individuelle Hilfe. Denn ansonsten kann diese Krankheit sogar zu dauerhaften Schäden führen oder im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Folgen für die erkrankten Menschen haben. In der Medizinischen Klinik II, in der Gastroenterologie des BETHESDA Krankenhauses, hat man sich auf die ambulante Betreuung von Patientinnen und Patienten, die unter Hepatitis leiden, spezialisiert. Jeden Tag behandeln Dr. Abdurrahman Sagir, der seit Oktober 2013 neuer Chefarzt der Gastroenterologie im BETHESDA ist, und sein Team Männer und Frauen, die an den Hepatitis-Formen B, C oder D erkrankt sind. 10 BETHESDA DAS MAGAZIN

11 Und die Zahlen zeigen, dass Hepatitis-Erkrankungen keine Einzelfälle sind. Denn alleine in Deutschland sind rund Männer und Frauen an Hepatitis B erkrankt. Etwa Menschen tragen das Hepatitis-C-Virus in sich und rund Frauen und Männer sind mit dem Hepatitis-D- Virus infiziert. Hepatitis ist also ein Thema, das sehr viele Menschen betrifft, erklärt Dr. Abdurrahman Sagir. WAS IST ABER DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DEN VERSCHIEDENEN HEPATITIS ERKRAN- KUNGEN? WANN BESTEHT DIE GEFAHR, DASS SICH EIN MENSCH MIT HEPATITIS INFIZIERT? UND WAS GESCHIEHT, WENN EIN MENSCH UNTER DIESER ERKRANKUNG LEIDET? Hepatitis wird durch unterschiedliche Viren ausgelöst, erklärt Sagir. Ob Patientinnen oder Patienten also an der Aufklärung und Prävention sind für den Chefarzt in der Behandlung von Hepatitis entscheidend. Hepatitis-Form A, B, C oder D erkranken, hängt davon ab, mit welchem der vier Hepatitis-Viren sie sich infiziert haben. Jede Form der Hepatitis wird außerdem auf einem anderen Weg übertragen und jede Form bedarf einer besonderen und individuellen Behandlung. URSACHEN, FORMEN UND FOLGEN Eine Art dieser Lebererkrankung ist Hepatitis A. Häufig wird sie auch als Reisekrankheit bezeichnet. Denn wie ihr Name vermuten lässt, infizieren sich die Betroffenen oft auf Reisen in Ländern, in denen das Virus besonders verbreitet ist und in denen die Infektion häufig durch schlechte hygienische Zustände begünstigt wird. In erster Linie wird das Hepatitis-A-Virus über verunreinigte Lebensmittel und durch mit Fäkalien verkeimtes Wasser übertragen. Hepatitis A kann im Gegensatz zu den anderen Hepatitis- Erkrankungen nicht chronisch werden und heilt in der Regel nach kurzer Zeit von alleine wieder aus. Schutz vor Hepatitis A bietet eine Impfung, die meist mit der Impfung gegen Hepatitis B kombiniert werden kann. AUSGABE

12 Zuverlässigen Schutz bietet eine Impfung gegen Hepatitis. Bei Hepatitis B erfolgt die Ansteckung auf anderem Weg als bei Hepatitis A. Denn das Virus, das diese Form der Hepatitis auslöst, kann über verschiedene Körperflüssigkeiten wie etwa Blut, Speichel oder Sperma übertragen werden. Und Hepatitis B ist nicht nur besonders ansteckend. Typisch für diese Art der Erkrankung ist auch, dass sie bei vielen der betroffenen Menschen nahezu ohne Symptome verläuft. Das heißt, dass die Männer und Frauen, die sich mit dem Virus infiziert haben, selbst häufig gar nicht bemerken, dass ihnen etwas fehlt. Anders als etwa bei einer Grippe gibt es keine Anzeichen dafür, dass der betroffene Mensch erkrankt ist. Und obwohl viele Männer und Frauen, die sich mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert haben, selbst keine Symptome zeigen, können sie dennoch andere Menschen anstecken, wenn diese mit den Körperflüssigkeiten der Betroffenen in Kontakt kommen. Eine weitere Gefahr bei Hepatitis B besteht auch darin, dass die Krankheit bei rund zehn Prozent der Betroffenen chronisch wird. Chronisch bedeutet, dass das Virus 6 Monate nach der Infektion noch nachweisbar ist. Wer chronisch an Hepatitis B erkrankt, benötigt eine umfassende Behandlung. Denn so kann vermieden werden, dass die Erkrankung fort schreitet und Folgeschäden entstehen. Die Hepatis D Virus Infektion ist die schwerwiegendste aller Virushepatitis-Erkrankungen und kann in kurzer Zeit zu einer Vernarbung der Leber, die man auch als Zirrhose bezeichnet, führen. An einer solchen Zirrhose sterben jährlich alleine in Deutschland rund Menschen. i HEPATITIS Unterschieden werden verschiedene Formen von Hepatitis. Sie werden durch unterschiedliche Hepatitis-Viren ausgelöst. Im BETHESDA hat man sich auf die Behandlung von Hepatitis B, C und D spezialisiert. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant. 12 BETHESDA DAS MAGAZIN

13 Doch auch Patientinnen und Patienten, die an Hepatitis C erkrankt sind, müssen rechtzeitig und gründlich behandelt werden. Das Hepatitis-C-Virus wird in erster Linie über Blut und Blutprodukte übertragen. Viele der Menschen, die das Hepatitis-C-Virus in sich tragen, haben sich vermutlich über Bluttransfusionen infiziert, erklärt Dr. Abdurrahman Sagir. Denn vor 1990 war der Erreger nahezu unbekannt. Erhielt ein Mensch eine Bluttransfusion, bestand darum immer das Risiko, dass das verabreichte Blut mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert war. Seit der Erreger aber im Jahr 1990 entdeckt wurde, werden Blutprodukte grundsätzlich auf dieses Virus untersucht. Weil auch Hepatitis C häufig zu einer chronischen Erkrankung werden kann, deren Folge häufig eine Zirrhose oder Leberkrebs ist, setzt man im BETHESDA Krankenhaus auf eine individuelle Behandlung von Hepatitis. Sie Vor 1990 bestand das Risiko einer Übertragung des Hepatitis- C-Virus durch Bluttransfusionen. Heute werden daher alle Blutspender auf den Erreger getestet. bildet einen Schwerpunkt in der ambulanten Betreuung der Gastroenterologie des BETHESDA, die eine Therapieermächtigung für die viralen Hepatitis-Erkrankungen B, C und D besitzt. UMFASSENDE DIAGNOSE, INDIVIDUELLE BE- HANDLUNG DOCH WIE GENAU WIRD ÜBER- HAUPT FESTGESTELLT, OB EIN MENSCH AN HEPATITIS ERKRANKT IST? Am Anfang der Behandlung im BETHESDA steht eine umfassende Diagnose. Häufig sind die Beschwerden, also die Symptome, unter denen die Patienten leiden, sehr unspezifisch, erklärt der Chefarzt. Das können zum Beispiel Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchbeschwerden oder Juckreiz sein Beschwerden also, die auch im Zusammenhang mit ganz anderen Erkrankungen auftreten können, und nicht gleich auf eine Hepatitis schließen lassen. Aus diesem Grund wird die Erkrankung bei zahlreichen Betroffenen erst relativ spät erkannt. AUSGABE

14 In vielen Fällen geht der eigentlichen Diagnose eine Zufallsdiagnose voraus. Das bedeutet, dass der Betroffene aufgrund einer ganz anderen Erkrankung zu seinem Hausarzt geht und dieser dann etwa durch eine Blutuntersuchung zufällig herausfindet, dass sich der Patient mit einem Hepatitis-Virus infiziert hat. Besteht der Verdacht auf eine Hepatitis-Erkrankung, überweist der Hausarzt den betroffenen Patienten zu einem Spezialisten. Für Dr. Abdurrahman Sagir und sein Team gilt es dann zunächst herauszufinden, ob und unter welcher Form der Hepatitis ein Mensch erkrankt ist und welche Ursachen die Erkrankung bei den einzelnen Patienten hat. SCHONEND UND BEDÜRFNISORIENTIERT Zu der umfassenden Diagnose im BETHESDA gehören etwa Laboruntersuchungen, Ultraschalluntersuchung oder Antikörper-Tests. Besonderen Wert legen Dr. Sagir und seine Kollegen dabei auf eine möglichst schonende Diagnose. Denn die Patientinnen und Patienten sollen nicht unnötig belastet werden. Seit Dezember vergangenen Jahres arbeitet die Gastroenterologie darum mit einem neuen, modernen Ultraschallgerät. Mithilfe dieses Gerätes misst er die Elastizität der Leber. So kann er in kurzer Zeit feststellen, ob die Leber schon bindegewebig umgebaut ist. Für die betroffenen Patientinnen und Patienten bietet die Untersuchung mit dem neuen Ultraschallgerät viele Vorteile. 14 BETHESDA DAS MAGAZIN

15 Denn sie ist oft deutlich schonender als die Methoden, die zuvor notwendig waren. Eine Leberpunktion, bei der es etwa zu Schmerzen und Nachblutungen kommen kann, ist in diesem Fall nun nicht mehr nötig, erklärt der Chefarzt. Und damit sei auch die Hemmschwelle für die Patienten deutlich niedriger. Was geschieht aber, wenn die Diagnose der Hepatitis gestellt wurde? Zunächst erstellen wir für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan, erklärt Dr. Sagir. Wir legen fest, was dem betroffenen Menschen helfen kann und besprechen die geplante Therapie im Einzelnen mit dem Patienten. Bei den meisten der betroffenen Frauen und Männer erfolgt diese Therapie ambulant. Das bedeutet, dass die Patienten nicht stationär im Krankenhaus bleiben müssen, sondern dass sie nur alle drei bis vier Wochen zur Behandlung ins BETHESDA kommen. NEUE MEDIKAMENTE FÜR BESSERE HEILUNGSCHANCEN In der Regel werden die Betroffenen mit einer medikamentösen Therapie behandelt. Auch dabei wird großer Wert auf eine schonende Behandlung gelegt. Dr. Abdurrahman Sagir und sein Team setzen darum auf neue Arzneimittel, bei denen die Nebenwirkungen geringer als bei früheren Mitteln und die Heilungschancen deutlich besser sind. Wie diese Therapie genau abläuft und wie lange ein erkrankter Mensch behandelt werden muss, ist von der Art der Hepatitis abhängig. Menschen, die chronisch an Hepatitis B erkrankt sind, müssen häufig ihr Leben lang Medikamente einnehmen, erklärt Dr. Abdurrahman Sagir. Anders sehe das bei einer Hepatitis-C-Erkrankung aus. Früher lagen die Chancen auf Heilung dort bei etwa zehn Prozent, erklärt der Chefarzt. Mithilfe neuer moderner Medikamente liegen sie heute bei annähernd 100 Prozent. Eine Zahl, mit der Dr. Sagir seinen Patientinnen und Patienten Mut machen kann. Denn bis vor einiger Zeit mussten die betroffenen Menschen bis zu eineinhalb Jahre lang täglich Tabletten einnehmen. Zudem musste zusätzlich jede Woche Interferon gespritzt werden, um die körpereigene Virusabwehr zu stärken. Dazu kam, dass die Erfolgsaussichten nicht immer sicher und die Zahl der Nebenwirkungen dagegen hoch war. Heute sieht das anders aus. Denn die neuen Medikamente, die Dr. Abdurrahman Sagir und sein Team anwenden, bewirken, dass sich das Virus nicht mehr so stark vermehren kann, und verhindern auf diese Weise eine chronische Entzündung der Leber. Auch die Zahl der Nebenwirkungen ist deutlich geringer und die Arzneimittel sind besser verträglich. Eines ist aber gleich geblieben: Die Gastroenterologie im BETHESDA betreut viele Patienten oft über mehrere Jahre. Uns ist darum eine Behandlung aus einer Hand sehr wichtig, erklärt Dr. Abdurrahman Sagir. Denn um einen Patienten umfassend und nachhaltig behandeln zu können, spiele das eine entscheidende Rolle. Wir kennen die Krankengeschichte unserer Patienten und begleiteten sie häufig individuell und über einen langen Zeitraum. Und auch auf einen weiteren Punkt legen Dr. Abdurrahman Sagir und sein Team der Gastroenterologie großen Wert. Wir möchten das Thema Hepatitis aus der Tabuzone holen, betont der Chefarzt. Aufklärung und die Sensibilisierung der Gesellschaft seien wichtige Ziele, um die betroffenen Patientinnen und Patienten aus ihrer Isolation zu holen und dafür zur sorgen, dass mehr Menschen über die Erkrankung Bescheid wissen. Wir möchten den betroffenen Patienten die Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen und sie dazu ermutigen, sich Hilfe zu suchen, erklärt Dr. Abdurrahman Sagir. Doch auch über die Ansteckungsmöglichkeiten selbst klärt das Team der Gastroenterologie des BETHESDA auf, um auf diese Weise dafür zu sorgen, dass sich weniger Menschen mit den Hepatitis-Viren infizieren. KONTAKT Medizinische Klinik II Gastroenterologie Chefarzt PD Dr. med. Abdurrahman Sagir Telefon AUSGABE

16 MESSEBESUCH Am Messestand konnten sich Besucher über die vielfältigen Angebote des BETHESDA Krankenhaus informieren. MEDIFILIA Medizin und Familie- unter diesem Motto fand Ende März die erste Medifilia in Duisburg statt. Das BETHESDA präsentierte sich im neuen Glanz auf der MediFilia und bot den interessierten Messebesuchern einige Angebote. Unter anderem konnten sie sich von den engagierten Pflegeschülern des Krankehauses den Blutdruck und die Blutzuckerwerte messen und von der Hygienebeauftragten die richtige Händedesinfektion zeigen lassen. Auch der Stand bot einige Highlights. So konnten Kinder durch die Aktion keine Angst vor Spritzen ihre Scheu verlieren und leckere Götterspeise daraus naschen. Die großen Besucher konnten das hervorragende Müsli der Diabetesberatung testen und das Rezept mitnehmen. 16 BETHESDA DAS MAGAZIN

17 DREI JAHRE MIT HÖHEN UND TIEFEN HEBAMMEN FEIERN IHR EXAMEN Mit Herz, Hand und Verstand. Unter diesem Leitsatz wurden 16 Junghebammen der Hebammenschule BETHESDA bei einem feierlichen Gottesdienst im Kirchsaal des BETHESDA Krankenhauses jetzt in die Praxis entlassen. Alle Absolventinnen freuten sich sehr über das Examen und erinnern sich gerne an die vergangene Zeit. Doch es waren auch Jahre mit Höhen und Tiefen da sind sich alle einig. Drei Jahre mit theoretischer und praktischer Ausbildung liegen hinter den Hebammen und wurden nun mit einem staatlich anerkannten Examen abgeschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses, die Angehörigen und die Schulleitung begleiteten den Gottesdienst und wünschten den Absolventinnen viel Glück und Erfolg für den weiteren Lebensweg. IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG! Ihre Meinung ist uns besonders wichtig, denn nur so erhalten wir eine Rückmeldung über unsere Stärken oder Schwächen und können auf mögliche Probleme oder Unstimmigkeiten reagieren. Sie, liebe Patienten, Angehörige, Besucher, Mitarbeiter und Einweiser, erhalten hiermit die Möglichkeit, sich mit Ihren Sorgen, Lob, Kritik und Beschwerden an uns zu wenden. Jeden Hinweis nehmen wir ernst, denn er hilft uns, konkrete Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten, die am Bedarf der Patienten, Angehörigen, Besucher und Einweiser ausgerichtet sind. Alle Anfragen behandeln wir vertrauensvoll und beantworten sie schnellstmöglich. Gern nehmen wir Ihr Anliegen per unter entgegen. AUSGABE

18 SCHONENDES OP-VERFAHREN EINGEFÜHRT FRAUENKLINIK Das Team des Zertifizierten Gynäkologischen Krebszentrums am BETHESDA Krankenhaus, unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hans-Joachim Muhs, hat zum ersten Mal in Duisburg eine klassische Operation nach Wertheim minimal-invasiv, d. h. per Schlüssellochchirurgie durchgeführt. Die sog. Wertheim-Meigs-Operation zählt zu den größten Eingriffen in der operativen Gynäkologie. Zwar ist diese Operationsmethode seit Jahren in der Therapie von Gebärmutterhalskrebs etabliert, jedoch wird sie an den meisten Kliniken durch einen großen Bauchschnitt durchgeführt und stellt für die meisten Patientinnen eine große Belastung dar. Mittlerweile sind diese großen Schnitte aber in der Regel auch bei Gebärmutterhalskrebs, der weltweit nach Brustkrebs die zweithäufigste Krebsart mit jährlich Neuerkrankungen und Todesfällen ist, nicht mehr notwendig. Insbesondere bei Tumoren der Gebärmutter kann ein Bauchschnitt heute vermieden werden. Im Rahmen einer Bauchspiegelung können die gleichen operativen stadiengerechten Maßnahmen durchgeführt werden wie beim klassischen "offenen" Operieren, sagt Chefarzt Dr. Hans- Joachim Muhs. Die Operation ist schonender, die Patientinnen sind fitter und sie können nach fünf bis sechs Tagen Krankenhausaufenthalt die Frauenklinik verlassen. Dies wäre bei einem kompletten Bauchschnitt so schnell nicht möglich. Auch Dr. Sarah Müller, Oberärztin der Frauenklinik I und Netzwerkkoordinatorin des Gynäkologischen Zentrums, hat die Operation auch operativ begleitet und unterstreicht: Für unsere Patientinnen bedeutet die Behandlung in unserem Zentrum eine optimale Versorgung mit besten Heilungschancen. Nicht nur die medizinische, sondern auch die psychologische Komponente steht bei der Methode im Vordergrund. Durch die kleineren Schnitte werden die Frauen nicht jeden Tag an ihre Erkrankung erinnert. Dies kann vielen Frauen helfen, ihre Krankheit besser zu verarbeiten. 18 BETHESDA DAS MAGAZIN

19 PHYSIOTHERAPIE THEODOR SIEGEL ÜBERNIMMT LEITUNG Die Physiotherapie des BETHESDA Krankenhaus hat einen neuen Leiter. Theodor Siegel ist ausgebildeter Physiotherapeut und war bisher in einer Duisburger Praxis tätig. Parallel dazu unterrichtete er als Dozent an der Schule für Physiotherapie Duisburg e.v., wo er selbst bereits seine Ausbildung absolvierte und zu deren Schulträgern auch das BETHESDA gehört. Seine Beziehung zum Hochfelder Krankenhaus startete schon vor einigen Jahren an der Schule und hat ihn während der Praxisphasen immer wieder zurück verschlagen. Insgesamt, so Siegel, war ich die letzten 15 Jahre immer wieder am BETHESDA und habe mich hier sehr wohl gefühlt. Das sei auch der Grund, weshalb er sich jetzt für eine feste Zusammenarbeit mit dem Haus entschieden hat. Sein Ziel für das Therapiezentrum ist vor allem, einen Fokus auch auf die präventive Therapie zu setzen und das Angebot im Allgemeinen zu erweitern. KUNST IM BETHESDA VERNISSAGE Seit Anfang April können Patienten, Besucher und Mitarbeiter des BETHESDA Krankenhauses die Doppelausstellung von Martin Preissner, Intensivpfleger des Hauses, und Renate Habets, Duisburger Künstlerin und Schriftstellerin, im Eingangsbereich und im 2. Obergeschoss begutachten. Beide haben einen persönlichen Bezug zum BETHESDA und fühlen sich dem Haus sehr verbunden. Renate Habets, eine langjährige Patientin des Hauses, hat durch das Malen und Schreiben einen Weg aus der Krankheit zur Genesung gefunden. Martin Preissner arbeitet seit 14 Jahren im BETHESDA Krankenhaus und schätzt es sehr, sein leidenschaftliches Hobby an seinem Arbeitsplatzpräsentieren zu dürfen. Seine neuesten Werke zeigen die Stadt der Künste und der Wissenschaften von Valencia. Renate Habets bietet interessierten Betrachtern eine bunte Vielfalt an Werken aus verschiedenen Perioden ihres künstlerischen Schaffens. AUSGABE

20 NEU FÜR SIE FACEBOOK-APP Sie sind immer gerne auf dem neuesten Stand? Sie interessieren sich für alle Informationen rund um das BETHESDA? Sie haben ein Smartphone? Dann nichts wie los die neue BETHESDA-App ist für Sie gemacht. Übersichtlich dargestellt erhalten Sie Auskunft über anstehende Veranstaltungen, können sich über Stellenangebote oder neueste Standards im BETHESDA und vieles mehr informieren. Alles was man auf unserer Facebook-Seite erfährt, bekommen Sie hier nach Wunsch sogar per Push-Nachricht auf Ihr Handy. Viel Spaß! BETHESDA GRATULIERT SEINEN MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERN HERZLICH ZUM JUBILÄUM Mai bis Oktober JAHRE Karla Chittka Claudia Gras 25 JAHRE Kamile Dalgakiran Barbara Kachel Volker Massing Sabine Pabel Peter Kamp Georg-Hans Gebert Barbara Petzack Claudia Schmidt Roswitha Lenz Birgit Winkel Ralf Vondenhoff Birgit Doernemann Gueluezar Gueltekin Marion Quackatz 20 BETHESDA DAS MAGAZIN

Beiden Patientinnen wurde von ihrem behandelnden Arzt vorgeschlagen, einem spezialisierten Chirurgen vorzustellen.

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