RHEINISCHES KOPRODUKTIONSTREFFEN

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1 RHEINISCHES KOPRODUKTIONSTREFFEN Es ist mir eine große Freude, mit diesem Grußwort den Katalog des 8. Rheinischen Koproduktionstreffens einzuleiten. Diese internationale Veranstaltung findet am 6. und 7. Juli 2010 im Straßburger Museum für moderne und zeitgenössische Kunst statt, einem Symbol für die Kreativität, die Modernität und den Innovationsgeist, denen sich unsere Gebietskörperschaft zutiefst verpflichtet fühlt. Ziel des Rheinischen Koproduktionstreffen ist es, den Austausch und damit auch die Entwicklung von Koproduktionen zwischen Film- und Fernsehschaffenden aus Frankreich, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz zu fördern. Aufgrund der geografischen Lage der Stadtgemeinschaft Straßburg und deren Mitgliedschaft im Eurodistrikt sind diese Partner einander räumlich sehr nahe. Vor diesem Hintergrund zeugt das Koproduktionstreffen von unserem starken Interesse an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Herzen eines aktiven und weltoffenen Europas. Die Projekte im Katalog bringen dies zum Ausdruck: Sie beschäftigen sich nicht nur mit der Geschichte und den gesellschaftlichen Realitäten Europas, sondern auch mit dem, was in der Welt passiert. Daher freuen wir uns, dass bei dieser Begegnung Produzenten unsere Gäste sind, die solche Dokumentarund Spielfilmprojekte entwickeln. Begrüßen möchten wir auch ihre potenziellen Partner: Koproduzenten, Fernsehsender, private und institutionelle Geldgeber. Mit diesem Koproduktionstreffen wird das Straßburger Informationsbüro des MEDIA-Programms der Europäischen Union seinem Auftrag voll und ganz gerecht. Es richtet die Veranstaltung gemeinsam mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) aus, seit 1995 ein treuer Partner der Stadtgemeinschaft Straßburg. Unterstützt wird das Treffen außerdem von unseren regelmäßigen Partnern ARTE, dem EURIMAGES-Fonds und der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle sowie den MEDIA Desks Luxemburg und Schweiz. Ich wünsche den Teilnehmern an diesem Treffen einen erfolgreichen Austausch mit der Anbahnung möglichst vieler Koproduktionen und möchte abschließend auf die Bedeutung hinweisen, die unsere Gebietskörperschaft den audiovisuellen Medien beimisst. Sie sind Mittler von Kultur und Instrument der Auseinandersetzung mit der Welt und stellen gleichzeitig eine wichtige ökonomische Realität dar. Dass die Stadtgemeinschaft Straßburg ihr Handeln an diesen Parametern orientiert, beweisen neben dem MEDIA- Informationsbüro weitere hier ansässige Einrichtungen, wie die Service-Agentur für Drehbegleitung und der Filmförderfonds. Schließlich ist es auch kein Zufall, dass mehrere Produktionsunternehmen ihren Sitz in Straßburg haben. Jacques BIGOT Präsident der Stadtgemeinschaft Straßburg DIENSTAG 6. JULI PROGRAMM 16h3 : Begrüßung der Teilnehmer 17h00: Diskussion zum Thema: Neue Produktionsformen und neue Formate 19h00: Empfang mit Buffet im Art Café auf Einladung der MFG MITTWOCH 7. JULI 8h30: Empfang der Teilnehmer 9h: Präsentation redaktioneller Strategien der Fernsehsender der Region ETUDES DE CAS: MODERIERT VON CATHERINE BURESI 9h30: Fallstudie Dokumentarfilmkoproduktion Albert Schweitzer koproduziert durch Seppia, Mischief Films und NFP mit Arte, ORF, SF und France 3. 10h30: Fallstudie Dokumentarfilmkoproduktion BOTTLED LIFE - Nestlés Geschäfte mit dem Wasser koproduziert von DokLab und Eikon Südwest mit WDR, SF, TSR, TSI und Arte. 11h30: Fallstudie Spielfilmkoproduktion 13h00: Mittagsbüffet im Art Café 14h30: One-to-One-Meetings: Spiel- und Dokumentarfilme 20h00: Filmvorführung

2 DOKUMENTARFILME S. 5 ABB REPORTAGES (Dijon, Frankreich) Musique et cerveau - la musique interrogée par la science S. 6 ALVA FILMS (Genève, Schweiz) Après tout S. 8 CERIGO FILMS (Straßburg, Frankreich) BNU nouvelle! S. 10 La naissance de l Alsace S. 12 DES JOURS MEILLEURS (Straßburg, Frankreich) L agonie du fleuve jaune S. 14 DORA FILMS (Straßburg, Frankreich) L Île S. 16 FAITES UN VŒU (Straßburg, Frankreich) P.A.D. (Prêt à découper) S. 18 Sur les traces de la mémoire S. 20 FECHNERMEDIA GmbH (Immendingen, Deutschland) Liebe - garantiert! S. 22 Skandal egal: Ich gehe zur Kirche! S. 24 FILM & FOTO (Freiburg, Deutschland) Lassen sich mich am Leben? - Aus dem Innern der Türkei S. 26 ISKRA (Arcueil, Frankreich) Gens de Sarajevo S. 28 LOCAL FILMS (Paris, Frankreich) A perte de vue (solo pour Robert Franck) S. 30 MADAKAI SARL (Paris, Frankreich) L architecte de l air S. 32 MOVING-ANGEL (Stuttgart, Deutschland) Staatsoper Unter den Linden Eine kurze Geschichte über die Zeit S. 34 Werner Sobek Leben in einer Seifenblase S. 36 PROJECTILE (Straßburg, Frankreich) Comme elle vient S. 38 RGFILMS (Dijon, Frankreich) Naufragés S. 40 SEPPIA (Straßburg, Frankreich) Tout simplement Clara Haskil, pianiste de légende S. 42 VIE DES HAUTS PRODUCTIONS (Besançon, Frankreich) Infréquentable, et pourtant S. 44 SPIELFILME S. 47 BLUE SCREEN ENTERTAINMENT (Ludwigsburg, Deutschland) Die Welt ist schlecht S. 48 You will be called S. 50 Rheinisches Koproduktionstreffen

3 DAROO PRODUCTIONS (Baccarat, Frankreich) Le sanglot des arbres S. 52 ECOMEDIA SARL (Paris, Frankreich) Entrechats S. 54 EMC PRODUCTIONS (Paris, Frankreich) Chasse gardée S. 56 FILM UND FERSEH-LABOR (Ludwigsburg, Deutschland) Der Stollen S. 58 HELIOX FILMS (Paris, Frankreich) Le paradoxe du chat ou Dieu ne joue pas aux dés S. 60 INDI FILM (Ludwigsburg, Deutschland) Anthony - oder: Mein wildes Leben mit dem Wilden S. 62 LAURA FILM GmbH (Stuttgart, Deutschland) Heart of Stone S. 64 LES FILMS DE LA STRADA (Paris, Frankreich) Le masque Micilline S. 66 LESSIMORE PICTURES (Berlin, Deutschland) Last Minute S. 68 LOVE STREAMS AGNÈS B. PRODUCTIONS (Paris, Frankreich) La monnaie vivante S. 70 Le fusil de chasse S. 72 MAGNIFICAT FILMS (Paris, Frankreich) Je vous ai compris S. 74 MAKIFILM (Paris, Frankreich) La couleur des mots S. 76 MASCARET FILMS (Paris, Frankreich) Ennemi intérieur S. 78 MINOTAURUS FILMS (Ettelbruck, Luxemburg) The night of a 1000 hours S. 80 REZINA PRODUCTIONS (Paris, Frankreich) L enfant du Sahara S. 82 STILLE FILMPRODUKTION (München, Deutschland) Über den Berg S. 84 STUDIO SÜDWEST (Berschweiler, Deutschland) Arbeitstitel S. 86 TIGER TV FILM- UND FERNSEHPROD. GmbH (Bühl, Deutschland) Der Blumenflüsterer S. 88 Rheinisches Koproduktionstreffen

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5 DOKUMENTARFILME

6 MUSIQUE ET CERVEAU - LA MUSIQUE INTERROGEE PAR LA SCIENCE Das Projekt begleitet die Arbeit von 10 europäischen Instituten, die im Rahmen des Programms EBRAMUS (Europe Brain an Music) die Auswirkung von Musik auf die Hirntätigkeit erforschen, insbesondere bei alten und traumatisierten Menschen, Autisten, Dyslexikern, Parkinson- und Alzheimerpatienten. Format : THD oder HD Cam Ton 5.1 Dauer : Min. Genre : Dokumentarfilm Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Französisch, Deutsch, Polnisch, Italienisch, Englisch (je nach Drehort) Budget : Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Wir suchen Kontakt zu Produzenten, Sendern und institutionellen Partnern aus den Ländern, in denen Institute des EBRAMUS-Programms ansässig sind (Deutschland, Polen, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, Belgien). Produzentin und Regisseurin: Anne Bramard Blagny ABB Reportages wurde von Anne Bramard Blagny in Dijon gegründet. Anne ist eine unabhängige Autorin, Regisseurin und Produzentin von Dokumentarfilmen für das öffentlich-rechtliche und private Fernsehen. Ihr Katalog umfasst derzeit 150 Titel. Von ihren vielen Reisen, die sie von der Hütte des Medizinmanns Jivaro zu Andenbewohnern und Straßenkindern in Bolivien und Brasilien führten, brachte Anne Erzählungen, Bilder und Filme mit, für die sie zahlreiche Preise erhielt. In 150 Dokumentarfilmen und Hunderten von Vorträgen dokumentierte sie Jahre voller Begegnungen und Erlebnisse. Seit dem Jahr 2000 konzentriert sie ihre Arbeit auf die Themen Erbe sowie Künstler, Musiker und Tänzer, die sich in die Welt aufgemacht haben erhielt ihre Reihe Demeures et lieux de l Histoire den Erbe-Preis. 2008/2009 schrieb sie bei mehreren Aufenthalten in der Künstlerresidenz La Prée an ihren Projekten Etienne-Jules Marey, l'homme de tous les possibles sowie über den Komponisten Olivier Greif aus Anlass von dessen 10. Todestag. Das Abenteuer geht weiter... ABB REPORTAGES 7 rue Hernoux Dijon - Frankreich Tel: Fax: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

7 MUSIQUE ET CERVEAU - LA MUSIQUE INTERROGEE PAR LA SCIENCE Synopsis Weil Musik für eine harmonische Entwicklung des Menschen ebenso notwendig ist wie Luft, Wasser und Nahrung... Weil alte und depressive Menschen ihre Lebensfreude durch das angemessene Erlernen der Musik wiederfinden... Weil sich der Zustand von Autisten, Dyslexikern, Parkinson- und Alzheimerpatienten beim aufmerksamen Anhören bestimmter Harmonien bessert hielten wir es für wichtig, die Arbeit von 10 im Rahmen des EBRAMUS-Programms zusammengeschlossen europäischen Forschungslaboren zu dokumentieren. Absichtserklärung der Regisseurin Mit diesem Film setzt die Autorin, Regisseurin und Produzentin Anne BRAMARD BLAGNY ein Abenteuer fort, das begann, als sie sich der emotionalen Wirkung und des wissenschaftlichen Gehalts der Musik von Olivier GREIF bewusst wurde. Auch die Musik dieses zeitgenössischen Komponisten wirft grundsätzliche Fragen über den Ursprung und die Macht der Musik auf. Im Januar 2010 fand in Dijon eine erste Begegnung mit den Forschern des EBRAMUS-Programms statt. Zu den nächsten Treffen laden die jeweiligen Institute ein, die zunächst die Grundsätze für ihre Mitwirkung am Film abstecken und beschließen müssen. Das EBRAMUS-Programm führt hochkarätige Musiker und Wissenschaftler zusammen, die gemeinsam die sehr aktuelle Frage der Macht der Musik erforschen. Das Programm erstreckt sich über vier Jahre und ist in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien und Polen verankert. Koordiniert wird EBRAMUS von Emmanuel BIGAND, Inhaber des Lehrstuhls für kognitive Psychologie der Université de Bourgogne, Senior Member des Institut Universitaire de France, Leiter der Forschungseinrichtung über Lernen und Entwicklung des Staatlichen Instituts für wissenschaftliche Forschung (CNRS). Die Arbeit dieser zehn Labore, sprich die Erforschung der Auswirkungen von Musik auf die Hirntätigkeit, steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms. Emmanuel BIGAND wird das Filmteam zu den 10 europäischen Wissenschaftlern begleiten, die in der Grundlagenforschung oder in der angewandten und therapeutischen Forschung an dem Projekt arbeiten. Die Erkundung beginnt im Burgund, in den Forschungslaboren von LEAD/CNRS und INSERM. Die nächste Etappe ist die Künstlerresidenz La Prée, in der alte Menschen und Musiker zusammenleben. Der französische Teil wird von Olivier Greifs Musik untermalt. Rheinisches Koproduktionstreffen

8 APRÈS TOUT In der Frauenhaftanstalt de la Tuilière in Lonay (französischsprachige Schweiz) leben 30 Gefangene. Die Hälfte von ihnen hat ein oder mehrere Kinder, die von ihnen getrennt bei Verwandten, in Pflegefamilien oder noch weiter weg in ihrem Herkunftsland leben. Mein Film porträtiert diese Mütter und beleuchtet ihre Beziehungen zu ihren Kindern. Format : HD Dauer : Min. Genre : Dokumentarfilm / Originalfassung französisch Drehbeginn : Oktober 2010 Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Französisch Budget : (veranschlagt) Vorhandene Finanzierung : Produzentenanteil: 15% Finanzierungspartner : Projekt derzeit in Entwicklung. Suche nach Finanzierungsmitteln läuft Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Suche nach einem Koproduzenten und/oder einem finanzierenden TV-Sender Produzentin und Regisseurin: Britta Rindelaub Alva Film ist ein Zusammenschluss von fünf unabhängigen Regisseuren. Er wurde im April 2004 gegründet mit Sitz in Genf. Die Mitglieder entwickeln konsequent eigene Standpunkte und produzieren anspruchsvolle und kreative Dokumentarfilme. In den letzten drei Jahren hat Alva Film vier Dokumentarfilme produziert, ein Film befindet sich derzeit in der Produktionsphase, und drei Projekte werden entwickelt. Die Produzentin und Regisseurin Britta Rindelaub gehört Alva Film (Sitz in Genf) seit 2006 an. Unlängst stellte sie ihren ersten langen Dokumentarfilm Zurück fertig. Seit 2010 lehrt sie an der Genfer Hochschule für Kunst und Design (Haute Ecole d Art et de Design) im Fachbereich Kino. ALVA FILM Ancien Port Genève - Schweiz Tel: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

9 APRÈS TOUT Synopsis Im Verurteiltentrakt des Frauengefängnisses de la Tuilière in Lonay (französischsprachige Schweiz) leben 30 Frauen. Mehr als die Hälfte von ihnen haben ein oder mehrere Kinder, die von ihnen getrennt bei Verwandten, in Pflegefamilien oder noch weiter weg in ihrem Herkunftsland leben. Trotz der Trennung bleiben diese Frauen Mütter. Sie sehen ihre Kinder von fern heranwachsen. Einige übernehmen sogar weiter die Erzieherrolle. Die 22-jährige Julia brachte ihren Sohn Nelson im Gefängnis zur Welt. Er durfte achtzehn Monate bei ihr bleiben. Heute lebt der inzwischen Dreijährige bei Julias Tante. Julia wurde wegen Mordes zu einer zwanzigjährigen Haftstrafe mit anschließender psychiatrischer Behandlung verurteilt. Sie darf ihren Sohn alle zwei Wochen im Beisein einer Sozialfürsorgerin sehen. Absichtserklärung der Regisseurin Mein Film soll das Leben dieser durch die Haft von ihren Kindern getrennten Mütter sorgfältig und unaufdringlich beobachten. Manche dieser Frauen, die zumeist durch eine schwere Kindheit ohne Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten geprägt sind, haben fast alles verloren. Nur eines kann man ihnen nicht nehmen: das Bewusstsein, Mutter zu sein. Diesen Aspekt möchte ich in meinem Film beleuchten. Carla hat drei Kinder, die heute bei ihrer Schwester leben. Sie bittet ihre Kinder, sie nur einmal im Monat zu besuchen. Sie fühlt sich schuldig und will ihnen nicht noch übermäßige Strapazen zumuten. Ihre Kinder sollen ihr eigenes Leben leben. Carla wurde wegen des Mordes an ihrem Mann zu achtzehn Jahren Haft verurteilt. In ihrer Familie zweifeln weder ihre Schwester noch ihre Kinder an ihrer Unschuld. Appoline stammt aus Kamerun. Vor drei Jahren kam sie in die Schweiz, nach Zürich. Dort absolvierte sie den typischen Hürdenlauf mit Asylantrag, Ablehnung, und dem Warten auf die Ausweisung. Nach ihrer Verhaftung wegen Drogenschmuggels wurde sie wochenlang an einem unbekannten Ort festgehalten, ohne den mit ihren drei Kindern in Kamerun zurückgebliebenen Bruder benachrichtigen zu können. Heute bedauert sie das Geschehene zutiefst. Ihre Kinder wissen nichts von ihrer schwierigen Lage. Aus dem Blickwinkel des universellen Themas Mutterschaft setzt sich mein Film mit der Problematik der Frauenkriminalität auseinander. Inwieweit sind die Gefängnisinsassinnen ganz normale Mütter? Was hat sie ins Gefängnis gebracht? Rheinisches Koproduktionstreffen

10 BNU NOUVELLE! Der Film will den Umbau der Straßburger National- und Universitätsbibliothek (BNU) dokumentieren, deren Gründerzeitgebäude Zeuge eines wechselvollen Jahrhunderts ist. Das geschäftige Treiben macht die Gründe für das radikale Umbauvorhaben nachvollziehbar. Herausforderungen und Chancen werden deutlich, die aus den neuen Formen des Wissens und seiner Verbreitung erwachsen. Format : HD Dauer : Min. Genre : Dokumentarfilm Drehbeginn : Sommer 2010 Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Französisch Budget : Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Wir suchen Sender und Kontakte zu Koproduktionspartnern. Produzent: Yannis Metzinger Das Straßburger Produktionsunternehmen CERIGO Films wurde im August 2004 von Yannis und Alexis Metzinger gegründet. Es produziert unabhängige, kreative Dokumentar- und Spielfilme und ist an internationalen Kooperationen, insbesondere mit deutschen Partnern, interessiert. Nach einem Jurastudium und einer ersten Berufserfahrung im Bankwesen gründete Yannis Metzinger das Unternehmen CERIGO Films. Gemeinsam mit seinem Bruder Alexis schrieb und produzierte er mehrere Kurzfilme sowie den von France 3 Alsace und ARTE koproduzierten Dokumentarfilm Le Seigneur du Château. Daneben wirkt er in regionalen Fachgremien mit, ist Mitglied des Elsässischen Produzentenverbandes, der Vereinigung Filmer en Alsace sowie verschiedener Filmausschüsse nahm er am europäischen Produzentenworkshop EAVE teil. Regisseur: Gaël Lachaux Nach Aufgaben im Verbandsbereich und in verschiedenen Institutionen (u.a. fünf Jahre beim Kulturamt Elsass zur Betreuung von Dreharbeiten) begann Gaël Lachaux, selbst Regie zu führen. Basierend auf Erfahrungen, die er bei persönlichen Arbeiten, im Zusammenhang mit seiner beruflichen und institutionellen Tätigkeit sowie bei einem ersten Dokumentarfilm über die Arbeit des bildenden Künstlers Pierre Gaucher sammeln konnte, entwickelt er derzeit drei Projekte zu Themen aus dem Bereich Kunst und Kultur. CERIGO FILMS 3, rue d Austerlitz Strasbourg - Frankreich Tel: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

11 BNU NOUVELLE! Synopsis In Straßburg bereitet sich eine ehrwürdige alte Dame auf einen neuen Lebensabschnitt vor: die Universitätsbibliothek (BNU) im Herzen des so genannten deutschen Viertels erbaut, war die Bibliothek schon bald die größte Universitätsbibliothek des deutschsprachigen Raums. In Frankreich galt sie ab 1918 als zweitgrößte Bibliothek, vor allem auch dank ihres herausragenden Bestandes in deutscher Sprache. Ab Sommer 2010 steht dieser altehrwürdigen Straßburger Institution eine große Umwälzung bevor: 60 Kilometer Hochregale, manche seit Jahrzehnten unverändert, und mit ihnen Millionen alter Werke, darunter Papyrusrollen und auf der Welt einzigartige Fragmente, werden anderswo in Straßburg und Umgebung eine provisorische neue Heimstatt finden. Der Bibliothek steht also ein in Art und Umfang nie da gewesener Umzug bevor. Doch keine Bange, die BNU bleibt, wo sie ist! Der Umzug ist lediglich ein Teil der Vorarbeiten für den großen Innenumbau. Das Buch hat im 21. Jahrhundert nicht mehr den gleichen Stellenwert wie Ende des 19. und noch im ganzen 20. Jahrhundert. In der Ära von Internet und Globalisierung und im Zuge der immer stärkeren Sichtbarmachung und Digitalisierung der Wissensträger haben staubige Regale und mysteriös-schummrige Magazine in reizvollen alten Bibliotheksgebäuden ihre Daseinsberechtigung verloren. Doch das Buch an sich, hat noch lange nicht ausgedient. Damit es seinen Platz behaupten kann, soll die Straßburger BNU jetzt von Grund auf erneuert werden. Bei dem BNU Nouvelle getauften Vorhaben geht es nicht um eine einfache Sanierung, sondern um den völligen Innenumbau des Gebäudes. Dafür werden drei Jahre veranschlagt. Im Januar 2014 werden vom denkmalgeschützten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert nur noch die Fassade und die Kuppel sowie einige wenige restaurierte Magazine zeugen. Auch die großen 50er-Jahre-Raumteiler im Lesesaal werden Platz für eine monumentale Treppe machen, die bis in die Kuppel führen und für einen angenehmen Lichteinfall von oben sorgen soll. Ist diese Modernisierung unverzichtbar? Oder ist sie nur ein Tribut an den heute weit verbreiteten Kult des schönen Scheins? Wird dem Umbau vielleicht sogar die Seele dieses alt ehrwürdigen Ortes geopfert? Oder brauchen die Nutzer wirklich modernere Arbeitsbedingungen, die den neuen Anforderungen gerecht werden? Außer Frage steht, dass die BNU nach dieser schnellen Metamorphose besser für den veränderten Umgang mit dem Buch gerüstet sein wird. Außerdem wird sie dann auch besser vernetzt sein, insbesondere mit der Stuttgarter Universitätsbibliothek und anderen Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Ferner wird der Umbau einen noch intensiveren Austausch von Wissen mit Osteuropa ermöglichen. Absichtserklärung des Regisseurs Manche halten sich nur kurz in der BNU auf, andere arbeiten dort seit Jahrzehnten, und neuerdings gehen Experten für Zerstörung und Wiederaufbau im Bibliotheksgebäude ein und aus. Sie alle begegnen sich hier, doch was bedeutet diese einschneidende Etappe in der Geschichte der BNU für sie? Was halten Leser und Mitarbeiter vom Architekten? Was passiert in dieser außergewöhnlichen Zeit an diesem außergewöhnlichen Ort? Wir wollen in unserem Film die letzten Momente im Leben der alten BNU einfangen: die letzten Ausleihen, die letzten Studenten im Lesesaal, die letzten Gänge der Bibliothekare durch das Labyrinth des Gebäudes, das letzte Entstauben. Dann der Beginn der Bauarbeiten: das allmähliche Ausräumen der Regale, das Packen der Bücherkisten, die Schließung des Gebäudes. Zum einen geht es uns darum, die Erinnerung an einen wichtigen und einzigartigen Moment festzuhalten. Zum anderen wollen wir die Beziehung der BNU- Nutzer (Studenten, Bibliothekare, Konservatoren, Forscher) zum Buch beleuchten und herausfinden, was sich daraus über uns selbst, über unsere Geschichte, unsere Kultur und unser Verhältnis zum Wissen ableiten lässt. Der wichtigste Bezugspunkt des Films ist natürlich das Gebäude und seine Architektur. Doch bei der Beobachtung des Lebens der Menschen, die in der BNU Regale verschieben, Treppen steigen, Flure entlang gehen oder schweigend an Lesetischen lernen, erschließt sich auch die Geschichte dieses Ortes, und die Herausforderungen seines Umbaus werden in der gefilmten Wirklichkeit realer Szenen und Gespräche deutlich. Durch den Wechsel zwischen diesen Szenen einerseits und den Aussagen der Hauptakteure des Umbaus andererseits will der Film eine im Untergang begriffene Welt dokumentieren und gleichzeitig die sich dadurch bietenden Chancen und Möglichkeiten verdeutlichen. Rheinisches Koproduktionstreffen

12 LA NAISSANCE DE L ALSACE 1893 Geburtsstunde des Elsass? Von der elsässischen Volkskunst bis zu Meisterwerken des Jugendstils vermittelt der Film eine Vorstellung von der Vielfalt des künstlerischen Schaffens im Elsass zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Format : HD Digital Dauer : Serie - 3x26-Min. Genre : Dokumentarfilm (Geschichte, Kunst, Kultur) Drehbeginn : Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Französisch, Deutsch Budget : In Arbeit Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Da der Film die Zeit behandelt, in der das Elsass zu Deutschland gehörte, suchen wir vor allem Kontakt zu einem deutschen Sender. Produzent: Yannis Metzinger Das Straßburger Produktionsunternehmen CERIGO Films wurde im August 2004 von Yannis und Alexis Metzinger gegründet. Es produziert unabhängige, kreative Dokumentar- und Spielfilme und ist an internationalen Kooperationen, insbesondere mit deutschen Partnern, interessiert. Nach einem Jurastudium und einer ersten Berufserfahrung im Bankwesen gründete Yannis Metzinger das Unternehmen CERIGO Films. Gemeinsam mit seinem Bruder Alexis schrieb und produzierte er mehrere Kurzfilme sowie den von France 3 Alsace und ARTE koproduzierten Dokumentarfilm Le Seigneur du Château. Daneben wirkt er in regionalen Fachgremien mit, ist Mitglied des Elsässischen Produzentenverbandes, der Vereinigung Filmer en Alsace sowie verschiedener Filmausschüsse nahm er am europäischen Produzentenworkshop EAVE teil. Regisseure: Alexis Metzinger und Mélissa Décaire Nach einem Literatur- und Kunststudium begann Alexis Metzinger als Cutter und Assistent beim Fernsehen. Er war Ko-Autor von Le Mystère de la Tombe 33 (ARTE) und nahm am Dokumentarfilm-Workshop der Fémis teil. Im Anschluss daran drehte er die beiden Dokumentarfilme Le Seigneur du Château (ARTE) und Fiesta Andina (France 2). Mélissa Décaire machte sich zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn in Kanada mit der ganzen Bandbreite der Fernsehberufe von der Produktion bis zur Regie vertraut und arbeitete in einer Animationsfilmfirma. In Frankreich verliebte sie sich in den Jugendstil und widmete ihm 2009 eine Kurzfilmreihe auf France 3 Alsace: L Héritage de l Art Nouveau dans la Vallée du Rhin Supérieur. CERIGO FILMS 3, rue d Austerlitz Strasbourg - Frankreich Tel: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

13 LA NAISSANCE DE L ALSACE Synopsis La Naissance de l Alsace ist eine 3x26-minütige Doku-Saga über das Elsass in der Zeit von Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten, die in Straßburg und im ganzen Elsass zur Herausbildung eines elsässischen Bewusstseins in Kunst und Kultur beitrugen. Die drei Filme konzentrieren sich auf drei Figuren, an denen sich der Umgang mit den Widersprüchen der elsässischen Identität auf jeweils unterschiedliche Art und Weise ablesen lässt: Pierre Bucher steht für die unverbrüchliche Treue zu Frankreich, Léo Schnug für die Schwierigkeit, das Erbe eines preußischen Vaters und einer elsässischen Mutter zu vereinbaren, und Charles Spindler für die realistische Utopie eines Elsass der Doppelkultur. Ergänzt wird die Doku-Reihe durch eine Serie von 21 sechsminütigen Kurzmagazinen über das künstlerische Erbe dieser Zeit ( La Marmite des Arts ). In jeder Folge stellt ein Moderator ein Werk vor und gibt Experten das Wort, die es auf lebendige Art kommentieren. Die Serie will die Position des Elsass an der Schnittstelle ebenso bedeutender wie vielfältiger Einflüsse veranschaulichen: Die Protagonisten dieser unterschiedlichen Strömungen waren in Paris oder Deutschland ausgebildet, sie standen für Jugendstil, Impressionismus oder Regionalismus und verbündeten bzw. bekämpften sich auf vielschichtige Art und Weise. Die beiden Programme sollen über einen Zeitraum von drei Wochen sowohl on-air als auch online verbreitet werden: - Im Fernsehen soll jede Woche eine Folge der Saga gezeigt werden. - Im Internet ist täglich eine Folge der Kurzserie geplant. - Die erste Minute jeder Folge (Präsentation von Ort und Thema durch den Moderator) kann getrennt als Trailer gezeigt werden und ist ebenfalls für die Fernsehausstrahlung bestimmt. Beworben wird das Gesamtprojekt in verschiedenen sozialen Netzwerken (Facebook, Flickr, Culture Box) und durch unsere Partner (Museen, Bibliotheken, Künstler, CRDP u. a.). Der Zugriff auf die pädagogisch gestaltete interaktive Website erfolgt nach chronologischen, thematischen oder geografischen Kriterien. Als echtes Referenz-Tool soll sie auch biografische Einträge, eine Bilddatenbank, praktische Informationen und eine Kulturagenda enthalten. Absichtserklärung der Regisseure Trotz aber auch dank der deutschen Präsenz war die Zeit um die Jahrhundertwende für das Elsass ein Goldenes Zeitalter: In diesen Jahren bildete sich eine eigenständige elsässische Identität heraus, gefördert durch eine Generation begabter Künstler, die entschlossen waren, sich gemeinsam für eine gewisse Idee des Elsass stark zu machen. Gleichzeitig entwickelte sich Straßburg im Zuge der deutschen Politik zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Hauptstadt. Es ist heute an der Zeit, diesen oft verkannten oder auf wenige Klischees reduzierten Jahren um 1900, den ihnen gebührenden Platz in unserer Geschichte zu geben. Am Anfang des Projekts stand die Begegnung zweier Autoren, die an ähnlichen Projekten arbeiteten. Sie beschlossen, ihre Anstrengungen, ihr Wissen und ihre Mittel zu bündeln und ihre Unterschiede zu akzeptieren. Als die kanadische Regisseurin Mélissa Décaire nach Frankreich kam, verliebte sie sich in den Jugendstil und widmete ihm 2009 eine Kurzfilmreihe (France 3 Alsace, L Héritage de l Art Nouveau dans la Vallée du Rhin Supérieur ). In jeder Folge wurde ein Jugendstil-Bauwerk im Elsass, in Deutschland oder der Schweiz vorgestellt. Derzeit arbeitet Mélissa Décaire an der Fortsetzung der Reihe, in der das Thema auf das gesamte künstlerische Schaffen der Zeit ausgeweitet werden soll: Malerei, Skulptur, Fenstermalerei, Intarsien, Plakatkunst, Postkarten usw.. Alexis Metzinger wuchs im Elsass unweit der Hochkönigsburg auf. Mit seinem Bruder Yannis befasste er sich intensiv mit der Geschichte des Elsass zwischen 1870 und 1919: Im Rahmen des Dokumentarfilmworkshops der Fémis sowie später im Zusammenhang mit dem ersten Dokumentarfilm von CERIGO Films über die Hochkönigsburg ( Le Seigneur du Château ) beschäftigte er sich vor allem mit dem politischen und regionalistischen Ansatz von Léo Schnug. Von besonderem Interesse erwiesen sich dabei die Fragen, inwieweit das damalige kulturelle Leben der historischen Besonderheit des Elsass geschuldet war und ob das Konzept des ewigen Elsass auf den politischen Verhältnisse bzw. ideologischen Positionen fußt. Es ist unser gemeinsamer Wunsch, den kulturellen Reichtum des Elsass um 1900 in all seinen Facetten bekannt zu machen, und zwar sowohl bezüglich der Besonderheiten als auch hinsichtlich der Beziehungen zu den Nachbarregionen und der internationalen Ausstrahlung sowie der politischen Rahmenbedingungen. Rheinisches Koproduktionstreffen

14 L AGONIE DU FLEUVE JAUNE Am Gelben Fluss in China konzentrieren sich viele Probleme: Überbeanspruchung natürlicher Ressourcen, Umweltverschmutzung und dramatische gesundheitliche Auswirkungen. Format : Beta Digital Dauer : x26 Min. 90 Min. Genre : Investigativer Dokumentarfilm Drehbeginn : Sommer 2011 Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Chinesisch, Französisch, Englisch Budget : Vorhandene Finanzierung : Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Wir suchen eine grenzüberschreitende Koproduktionspartnerschaft. Produzenten: Nicolas Froehner und Pierre-Dimitri Blandin Das 2009 in Straßburg gegründete Produktionsunternehmen Des Jours Meilleurs produziert Dokumentationen zu Gesellschaftsthemen, Kultur, Geschichte und Umwelt. In den Möglichkeiten von Web 2.0 sieht das Unternehmen ein prioritäres Handlungsfeld für die Verbreitung und Produktion. Dazu zählt die Begleitung innovativer Multimedia-Projekte wie Webdokumentationen. Als Gründer und Geschäftsführer von Janvier Productions produzierte Nicolas Froehner von 1999 bis 2009 Kurzfilme und institutionelle Filme. Von 2007 bis 2009 leitete er Studio 13. Für ARTE und France 2 berichtete er über bedeutende internationale Events. Pierre-Dimitri Blandin produzierte für Le Meilleur des Mondes und Ana Films Dokumentarfilme für Télévision Suisse Romande, France 2, France 3 Alsace, France 3 Bourgogne Franche-Comté, France Ô, KTO sowie für Lokalsender stieß er zu Des Jours Meilleurs. Im Jahre 2008 absolvierte er die Eurodoc-Fortbildung. Regisseure: Jerôme Lidolf und Jean-François Huchet Jerôme Lidolf war von 1993 bis 1997 Korrespondent in Tokio. Seine Reportagen erschienen in Le Point, Capital, La Tribune de l Expansion und bei RTL. Bei France 3 arbeitete er als Redakteur und Bildreporter, er ist heute stellvertretender Redaktionsleiter bei France 3 Besançon. Jean-François Huchet ist Dozent für Wirtschaft an der Universität von Rennes 2. Er lehrt Wirtschaft chinesische an der Hochschule EHESS und dem Institut Langues O in Paris. Er lebte 14 Jahre in Asien und hatte verschiedene akademische Posten inne. Er ist Autor zahlreicher Abhandlungen über die Wirtschafsreformen in China. DES JOURS MEILLEURS 4 avenue de l Europe Strasbourg - Frankreich Tel: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

15 L AGONIE DU FLEUVE JAUNE Synopsis Der Gelbe Fluss ist Teil der chinesischen Identität, und wird auch als die Mutter Chinas bezeichnet. Seine gelben Wasser gleichen der Hautfarbe des chinesischen Volkes, und bei der Herausbildung der chinesischen Zivilisation spielte der Strom eine wesentliche Rolle. Vom Gottkaiser Qin Shi Huang Di, der 221 v. Chr. das chinesische Kaiserreich begründete, bis hin zu Mao haben alle chinesischen Herrscher dem Mythos des Gelben Flusses gehuldigt und gleichzeitig versucht, seine regelmäßig Tod und Schrecken verbreitenden Überflutungen zu bändigen. Besonders große Anstrengungen zur Zähmung des Stroms wurden seit 1949 unter kommunistischer Herrschaft unternommen. In den letzten 50 Jahren entstanden rund Staudämme, drei Mal mehr als im Rest der Welt. Dazu mussten viele Menschen umgesiedelt werden, in Landwirtschaft und Industrie wurden gigantische Vorhaben realisiert. Nach Jahrtausenden der Bedrohung bezwang das kommunistische Regime den widerspenstigen Fluss, und erstmals in der Geschichte brauchte die Bevölkerung seine Überschwemmungen nicht mehr zu fürchten. Doch der Strom rächt sich heute auf seine Art: Seit 1972 trocknet er über immer längere Zeiträume aus ergossen sich seine Wassermassen fast 330 Tage nicht mehr ins Chinesische Meer. Unter diesem Wassermangel leidet die Landwirtschaft, der Grundwasserspiegel sinkt unaufhörlich, Verschlammung und Verschmutzung des Stroms nehmen zu. Acht Provinzen am Fluss liefern sich einen regelrechten Wasserkrieg, und aufgrund des steigenden Wasserverbrauchs hält sich keine an die staatlich vorgegebenen Entnahmequoten. Der Gelbe Fluss ist neben dem Huai-Fluss der am stärksten verschmutzte Strom Chinas. Hunderte von Fabriken leiten ihre Abwässer ungereinigt in den Fluss, durch die intensive Landwirtschaft wird er mit Düngemitteln, Pestiziden und anderen Chemikalien verunreinigt. Dies wirkt sich zunehmend auf die Gesundheit der Bevölkerung in den am Fluss liegenden Dörfern und Städten aus. Zudem beschleunigen die Bodenerosion infolge der Viehhaltung in flussnahen Gebieten sowie die Abholzung der Wälder und ungeeignete landwirtschaftliche Produktionsformen die Desertifizierung am Oberlauf des Stroms. Offenbar haben die chinesischen Behörden die Tragweite des Problems erkannt und versuchen nun, ihm mit unterschiedlichsten Initiativen darüber Herr zu werden. Ihr Versuch, das langsame Dahinsterben aufzuhalten, ist ein Kampf gegen die Zeit. Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe liegt jedoch die Vermutung nahe, dass die staatlichen Maßnahmen nicht ausreichen werden, um die vielen galoppierenden Probleme in den Griff zu bekommen. Absichtserklärung der Regisseure Das Projekt für diesen Dokumentarfilm entstand während unserer Zeit in Japan, wo wir als Forscher bzw. Journalist tätig waren. Auch Japan musste für seine wirtschaftliche Entwicklung einen hohen Tribut zahlen. Wir kannten beide Eugene Smiths Fotoreportage über das japanische Fischerdörfchen Minamata, wo die Verschmutzung durch die chemische Industrie in den 1970er-Jahren zu einer Katastrophe geführt hatte. Und wir wussten, dass auch am Gelben Fluss in China viele Dörfer durch Schwermetalle belastet sind. China interessiert und fasziniert uns, seit wir das Land in den 80er-Jahren bei zahlreichen Forschungsreisen kennen lernten. Dabei entdeckten wir auch die damals kaum bekannten Auswirkungen der Verschmutzung des Gelben Flusses auf die Bevölkerung. In den letzten 30 Jahren beschleunigte sich Chinas wirtschaftliche Entwicklung ungemein. Die natürlichen Ressourcen, vor allem Wasser, werden nicht nachhaltig genutzt. Der Preis für das Wirtschaftswunder ist eine ökologische und menschliche Katastrophe unvergleichbaren Ausmaßes. Die Hälfte des Wassers aus dem Gelben Fluss ist für den Verbrauch nicht mehr geeignet, was große hygienische Probleme nach sich zieht. Die ausgesprochen komplexe Problematik des Gelben Flusses ist Thema vieler wissenschaftlicher Studien. Für die chinesische Regierung stellt sie eine strategische Herausforderung dar, und angesichts ihrer Tragweite ist sie auch für den Rest der Welt von großer Bedeutung. Natürlich steht der Gelbe Fluss stellvertretend für andere große Flüsse auf der Welt, und er veranschaulicht die Probleme des Wassermanagements in Entwicklungsländern. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind angesichts der Tatsache, dass der Wassermangel eine der größten Bedrohungen für die Umwelt und für die Zukunft der Menschheit überhaupt darstellt, die zur Bewältigung dieses Problems ergriffenen Maßnahmen bzw. Lösungsansätze. Der Film zeigt Widersprüche im wirtschaftlichen und politischen System Chinas auf und verdeutlicht die Kluft zwischen der Wirklichkeit und dem Bild, das die chinesische Regierung vermitteln möchte. Die Fahrt von der Quelle des Gelben Flusses bis zu seiner Mündung ins Chinesische Meer ist eine Reise durch das innere China. Mit diesem Begriff beschreiben Experten und Medien den Gegensatz zum äußeren China, das mit Küstenstädten wie Schanghai die Welt fasziniert und in internationalen Wirtschaftskreisen als Bedrohung angesehen wird. Rheinisches Koproduktionstreffen

16 L ÎLE Die griechische Insel Amorgos erzählt vom Ursprung der Europäer und den Wünschen und Hoffnungen der Menschen. Yvona, Vassili und Lila haben sich ihr Leben auf diesem Stück Land im Meer eingerichtet. Der Hirte Parascevas scheint in der Stille der Berge die Seele der Insel zu hüten. Das Lachen von Lakkis ist fröhlich und verunsichernd zugleich. Ist die Insel womöglich nur ein Produkt der Phantasie? Format : HD Dauer : Min. Genre : Dokumentarfilm Drehbeginn : Ende 2010 Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Griechisch, Englisch, Französisch Budget : Vorhandene Finanzierung : In der Entwicklung mit der Agence culturelle d Alsace (3200 ) Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Wir möchten einen am Projekt interessierten Koproduzenten im rheinischen Raum finden und das Interesse der Sender am Projekt ermitteln. Produzent: Daniel Coche Dora Films, seit 1987 Dokumentarfilmproduktion Daniel Coche ist Autor und Regisseur von rund 20 Dokumentarfilmen, bei Dora Films produziert er seit vier Jahren Dokumentarfilme. Regisseurin: Julia Laurenceau Nach dem Studium der Politikwissenschaften hat Julia Laurenceau 2005 an der Universität Straßburg einen Professional Master in Dokumentarfilmregie absolviert. Nach Rêve général (nominiert in Foix und Istanbul) ist L île ihr zweiter professioneller Film. DORA FILMS 1a place des Orphelins Strasbourg - Frankreich Tel: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

17 L ÎLE Synopsis Amorgos ist eine griechische Insel. Wie ganz Griechenland erzählt auch sie vom Ursprung der Europäer und von den immer währenden Wünschen und Hoffnungen der Menschen. Yvona lebt seit 40 Jahren auf Amorgos. Die rebellische, zurückgezogen lebende Frau widmet ihrer Insel einen wahren Kult, der mitunter auch wehmütige Züge trägt. Vassili wurde in Alexandria geboren. Auf die Insel kam er rein zufällig und ging nie wieder fort. Mit seiner Lebensgefährtin Karen betreibt er ein Zentrum für Gymnastik, Yoga und Kampfsportarten. In seiner Freizeit sucht der sensible Mann nach der roten Amorgos-Flechte und seltenen Arzneipflanzen. Yvona und Vassili suchen nach Authentizität, die sie auf der Insel zu finden glauben. Trotz der schwierigen Bedingungen und obwohl gerade sie immer wieder sagen, dass man hier nicht leicht angenommen wird, sind sie Amorgos treu geblieben. Lila ist Archäologin. Sie kennt die Insel in und auswendig, ihre Pflanzenwelt, jeden ihrer Bewohner und natürlich auch die Geschichte von Amorgos. Sie war es, die hier die Sommerresidenz von König Midas entdeckte und dafür sorgte, dass alle Ruinen ausgegraben wurden. Der freiheitsliebende Poet Lakkis besingt mit seinem Rebetiko in verrauchten Tavernen Freud und Leid des Inselalltags. Parascevas liebt Musik. Nur von seinen Tieren begleitet, durchwandert der Hirte Tag für Tag das Gebirge und scheint in der Stille der Berge, die er wie kein anderer kennt, über die Seele der Insel zu wachen. Lila, Lakkis und Parascevas sind fest mit Amorgos verwachsen, sie sind auf der Insel geboren, haben sich dort ein Leben aufgebaut und würden anderswo gewiss zugrunde gehen. Die fünf Protagonisten des Films, die Landschaften und die Musik der Insel legen eine Vermutung nahe: Ist die Insel möglicherweise ein Phantasiegebilde? Und droht ihr der Ausverkauf? Auf Amorgos kann man nicht mit Gewissheit sagen, ob das Poetische authentisch oder nur für einen Sommerabend inszeniert ist. Auch der Film will darauf keine Antwort geben, er will erzählen und anhand der poetischen Wirklichkeit dieses Ortes unser Verlangen nach Gemüt veranschaulichen. Ein Stückchen Land im Meer erzählt die Geschichte der Menschen, erzählt von ihren immer gleichen Sehnsüchten, ihrer Suche, ihrem Schmerz und vom Ausverkauf dieser Reichtümer. Absichtserklärung der Regisseurin Diese weitab des Festlands gelegene griechische Insel ähnelt einer Kindheitserinnerung, ist wie ein abhanden gekommener Teil unseres Selbst, ein Ursprung, der mitten im Wasser ruht. Ein Ideal. Ein Exil, bedrückend an traurigen Tagen. Doch allein durch ihr strahlendes Blau kann sie auch befrieden. Auf diesem felsigen Eiland fließt das Leben seit der Antike auf die gleiche Weise dahin. Am Anfang war ich von der wilden Schönheit der Insel einfach überwältigt, vom einsamen Meer, den antiken Ursprüngen, den strengen Silhouetten der Inselbewohner. Doch schon bald entdeckte ich die Kehrseite der Träumerei die Einsamkeit auf einer 10 Schiffsstunden vom Festland entfernten Insel; des Gewichts der Traditionen Obskurantismus; der Gründe für die Unversehrtheit von Amorgos ein Geschäftsmodel, das der Insel wie eine gigantische Ebbe das Leben entzieht. Aus dieser engen Berührung entstand das Filmprojekt. Ich hinterfrage die Wirklichkeit der Insel ebenso wie meine Gefühle, versuche, die Realität von touristischen Inszenierungen zu trennen. Das reale Amorgos ist nicht einzigartig; was die Insel ausmacht, ist die Seelenlandschaft, die aus der individuellen Wahrnehmung entsteht. Das haben auch die Verkäufer der Insel ganz genau erkannt, sie spielen mit unserem Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit und Authentizität. Ich möchte die Schönheit von Amorgos filmen, die mal erhebenden, mal klaustrophobischen Stimmungen, die diese Insel erzeugt. Es ist eine seltene, intakte Schönheit, doch verloren in den Weiten des Meeres strahlt sie auch Rauheit und schreckliche Einsamkeit aus. Amorgos war schon in der Antike eine Gefängnisinsel und ist es bis zum Ende des Obristenregimes in den 1970er-Jahren geblieben. Im Sommer mag man das kaum glauben, im Winter versteht man es. Die Schönheit der Insel erwächst auch aus ihrer Geschichte. Ich möchte mein Erstaunen angesichts der 5000 Jahre alten, an Brancusi erinnernden Statuen mitteilen. Sie konfrontieren uns mit unglaublich aktuellen existenziellen Fragen nach dem Sinn des Lebens, denen die Welt ihr betäubendes Schweigen entgegen hält. Die Poesie der Insel kommt auch in den Stimmen derer zum Schwingen, die der Insel verfallen sind, wie Yvona und Lila. An diesen Figuren möchte ich diese merkwürdige, auch von Lawrence Durrell beschriebene Inselkrankheit veranschaulichen, die viel über den modernen Menschen und seine Sinnsuche aussagt. In dem Film geht es auch um den Ausverkauf von Amorgos, nicht des Grund und Bodens denn der ist als Klosterbesitz noch relativ gut geschützt, sondern um den ideellen Ausverkauf einer zivilisationsfernen, wilden, intakten und authentischen Insel und ihrer antiken Vergangenheit. Rheinisches Koproduktionstreffen

18 P.A.D. PRÊT À DÉCOUPER Wie kommt es, dass die westliche Welt und insbesondere ihre gebildetsten Schichten heute mit dem Wort Fleisch automatisch negative Assoziationen wie z. B. Tierquälerei verbinden? Warum lehnt es der eigentlich zum Allesfresser programmierte Mensch heute ab, das Fleisch von Tieren zu essen? Was hat sich in unserem Verhältnis zum Tier so grundlegend verändert? Format : HD Dauer : Min. Genre : Investigativer Dokumentarfilm Drehbeginn : Dreharbeiten im Frühjahr 2011 Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Französisch Budget : Entwicklungsbudget: Vorhandene Finanzierung : Drehbuchförderung Région Bourgogne Finanzierungspartner : Förderantrag für die Herstellung eines Piloten läuft Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Treffen von Koproduzenten, Sendern und Finanzierungspartnern aus der Schweiz, aus Luxemburg, Deutschland und Frankreich Produzentin: Edith Farine Faites un Vœu produziert Dokumentarfilme und TV-Programme. Das Unternehmen fördert Autorenfilme mit starker künstlerischer Handschrift über aktuelle Gesellschaftsthemen und europäische Geschichte. Bisher produzierte Faites un Vœu 100 Stunden Nachrichtenreportagen, 230 Stunden TV-Magazine und 7 Stunden Dokumentarfilme. Edith FARINE arbeitete über 10 Jahre als Produktionsleiterin für unabhängige Produktionsunternehmen und lokale TV-Sender. Von 1998 bis 2005 stand sie an der Spitze der Maison de l image in Straßburg, anschließend leitete sie den Filmförderfond der Region Burgund. Im Mai 2008 betraute sie der Journalist und Regisseur Jean-Pierre Stucki mit der Leitung (gemeinsam mit Maxime Owyszer) des von ihm gegründeten Produktionsunternehmens Faites un Vœu. Regisseurin: Anne-Marie Martin Anne-Marie Martin war als Chefcutterin für TV-Sender und Produktionsunternehmen tätig. Seit 1990 führt sie Regie in Dokumentarfilmen. In ihren letzten Werken, verbindet sie hinsichtlich Blickwinkel, Ausdrucksformen und Machart den künstlerischen mit dem wissenschaftlichen Ansatz. Besonders interessieren sie Handgriffe, gefilmte Körper und gesellschaftlicher Wandel. Gemeinsam mit der Autorin Anne-Elène Delavigne setzt sie sich seit mehreren Jahren mit Abbildungen ländlicher Lebenswelten und ihrer Inszenierung auseinander. FAITES UN VŒU Sitz: 8 place du Palais Vesoul - Strasbourg: 14 rue de Mutzig Strasbourg - Frankreich Tel: Fax: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

19 P.A.D. PRÊT À DÉCOUPER Synopsis Immer häufiger gerät Fleisch als Lebensmittel ins Kreuzfeuer der Kritik: Es wird als Ursache für das Leiden der Tiere, für Umweltzerstörung und Hunger angeprangert. Viele fordern eine Rationierung des Fleischverbrauchs, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Sie sagen, die Fleischproduktion sei teuer und eine fleischfreie Ernährung gut für Umwelt und Gesundheit. Als Hauptnahrungsmittel des Menschen findet Fleisch also keine ungeteilte Zustimmung mehr. Am Fleisch lässt sich aber unser Verhältnis zum Leben ablesen, es veranschaulicht unsere veränderte Einstellung zur Umwelt und zeugt vom Wandel unserer städtisch geprägten Gesellschaften, für die Tierhaltung ein Fremdwort geworden ist. Insofern spielt Fleisch eine zentrale Rolle bei wichtigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Zielsetzungen. PAD will sich nicht zum Fürsprecher von Bewegungen machen, die das Leid der Tiere zum ideologischen Kampf erheben oder die diskriminierende Grenze zwischen den Arten, also zwischen Mensch und Tier, aufheben möchten. Vielmehr fragt der Film nach dem Sinn und der Bedeutung des Grundnahrungsmittels Fleisch und warum sie unseren vegetarisch-urbanen Gesellschaften abhanden gekommen sind. Fleischer und Schlachter töten Tiere und verarbeiten ihre Schlachtkörper zu Fleisch. Sie haben das lebende Tier gesehen, lieben und töten es, sie kennen sich gut mit Fleisch aus. Sie sind die Verbindung zwischen dem lebenden Tier und ihrem zum Verbrauch bestimmten Fleisch. Heute sorgen sie sich um die Zukunft ihres Berufs, denn sie ahnen, dass sie die letzten einer Zunft sind, die eine lange Geschichte mit dem Tier verbindet. Die fleischverarbeitenden Branche durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel, der im Zuge globalisierter Verarbeitung und Vermarktung zu einer völligen Neuordnung der Märkte führt. Das Frischfleisch der Zukunft wird dem Fleischer vakuumverpackt und fertig zerteilt in leicht weiter zu verarbeitenden Portionen (PAD) geliefert, die er nur noch zu zerlegen braucht: Die Materie Fleisch ist neutralisiert, Knochen als Teile des Tiers verschwinden und mit ihnen der Hinweis auf die Herkunft des Fleischs, auf das Lebewesen. Damit wird der Kreislauf des Lebens unterbrochen und eine Bresche für die In-vitro-Zucht tierischer Muskelzellen geschlagen. In absehbarer Zukunft wird der Mensch keine Tiere mehr zum Verzehr züchten. Diesen Wandel dokumentiert der Film anhand der Porträts von Vertretern der Fleischindustrie, in deren Händen die Abwicklung der Produktionskette vom Lebenden zum Toten liegt. Künstler und Forscher vermitteln einen Einblick in die über drei Millionen Jahre alte Mensch-Tier-Beziehung. Absichtserklärung der Regisseurin Vor meinem Film Rouge et blanc, la quête du fin gras war ich eher Vegetarierin. Elsässische Umweltschützer hatten mich die Tugenden von Dinkel, Geranien und anderen Pflanzen gelehrt. Doch für diesen Film musste ich mich zum ersten Mal intensiv mit Fleisch befassen, es anfassen, seine Feuchtigkeit und seinen Geruch wahrnehmen, es schneiden und die verschiedenen Farben von Fett und Knochen unterscheiden. Ich folgte den Schlachtkörpern vom Schlachthof zur Metzgerei, beobachtete, was die Fleischer mit ihnen machten, wie sie sie zerlegten, anboten und verkauften. Aus der Neugier für diese Welt und aus der Frage, welche Rolle das Fleisch in unserer Vorstellungswelt spielt, ist dieses Projekt geboren. Dabei möchte ich vor allem verstehen, warum man Fleisch isst oder nicht isst. Man weiß heute um die wichtige Rolle von Fleisch beim Prozess der Menschwerdung und um seinen besonderen Stellenwert in der Menschheitsgeschichte. Seit der Vorgeschichte verbindet dieses Nahrungsmittel Mensch und Tier. Davon zeugen auch die wunderbaren Höhlenzeichnungen von Lascaux und Chauvet. So zart und präzise hätten Künstler diese Tiere nicht zeichnen können, wenn sie nicht eine enge, ehrfurchtsvolle Beziehung zu ihnen gehabt hätten. Claude Lévi-Strauss hielt es nicht für verwunderlich, dass das Töten anderer Lebewesen zum Zwecke der Ernährung bewusst oder unbewusst ein philosophisches Problem für den Menschen darstelle, um dessen Lösung sich alle Gesellschaften bemüht hätten. Fleisch ist ein besonderes Nahrungsmittel, denn es ruft uns ständig die Problematik von Leben und Tod ins Bewusstsein. Das Verzehren von Tieren vollzieht sich nach bestimmten Regeln und innerhalb von Systemen, die von der jeweiligen Gesellschaft vorgegeben werden. Früher tötete der Fleischer das Tier und verarbeitete es zum Nahrungsmittel Fleisch. Diese Handlung, die er im Namen aller und für alle vollzog, wurde von der gesamten Gesellschaft mitgetragen. Warum ist das heute nicht mehr so? Rheinisches Koproduktionstreffen

20 SUR LES TRACES DE LA MÉMOIRE Der Film will sich seinem Thema auf vielfältige Art nähern und verbindet dazu fiktive Erzählelemente, Computerbilder und Erläuterungen international anerkannter Wissenschaftler. So vermittelt er einen tiefen Einblick in das menschliche Gedächtnis und seine Funktionsweise und macht Unsichtbares sichtbar. Format : Dokumentarfilm Dauer : Min. Genre : Wissenschaftsdokumentation Drehbeginn : Arbeitssprache bei den Dreharbeiten : Französisch, Deutsch, Englisch Budget : Finanzierungspartner : Interessierte Sender: Encyclopédia, France 3 Alsace Ein 7-minütiger Pilotfilm wurde mit Unterstützung der Région Alsace hergestellt. Ziel des Produzenten beim Koproduktionstreffen Wir suchen Kontakt zu Koproduzenten und Sendern im grenznahen Raum, um unseren Finanzierungsplan zu konsolidieren und Dreharbeiten in verschiedenen Ländern durchzuführen. Produzent: Jacques-Emile Bertschy Das Produktionsunternehmen Faites un Vœu wurde 2003 gegründet. Sein Schwerpunkt sind TV- Produktionen, insbesondere Dokumentarfilme über aktuelle Gesellschaftsthemen und europäische Geschichte. Als Auftragsproduzent produzierte Jacques-Emile Bertschy den Kurzfilm Bleu Horizon (35mm, Regie: Philippe Meyer). Bei Faites un Vœu ist er seit September Regisseur: Mathieu Rolin Mathieu Rolin ist Gründer des Unternehmens Amopix. Er führte Regie in TV-Werbespots und bei zahlreichen Video- und Multimediaprojekten mit starker grafischer Ausrichtung. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen die Sendung TV/WEB Naturbis für France 3 Bourgogne Franche-Comté und REDUX, ein 13-minütiger Film für das Straßburger Science Center Le Vaisseau. FAITES UN VŒU Sitz: 8 place du Palais Vesoul - Strasbourg: 14 rue de Mutzig Strasbourg - Frankreich Tel: Fax: Website: Rheinisches Koproduktionstreffen

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