:Ein Beispiel äußerster Verwaltungskunst? An der Fachhochschule Flensburg enden 26 Jahre Kanzlerschaft

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1 nr sommersemester gratis - die zeitung für den campus das original auflage: stk. Foto: Paintball NF oder direkt anrufen 0162 / Paintball spielen für nur Paintball Auch in diesem Semester wurde wieder einmal ein Paintball- Turnier veranstaltet. Welche Mannschaft den Sieg errungen hat und welche Teilnehmer die schlimmsten Verletzungen aufweisen können, erfahrt Ihr in dieser Ausgabe. Seite 06 Foto: International Office International Day... ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt für alle internationalen Studies der Universität Flensburg, besonders einheimische Studenten dürfen sich an diesem Tag von den Vorzügen eines Auslandsaufenthalts überzeugen lassen. Seite 04 :Ein Beispiel äußerster Verwaltungskunst? An der Fachhochschule Flensburg enden 26 Jahre Kanzlerschaft von MARC PAYSEN Ex-Kanzler Arnold über sein Amt: Ich bin sehr stolz darauf, hier mitteilen zu können, 1985, 1994, 2000 und 2006 vom Konsistorium der Fachhochschule Flensburg jeweils im ersten Wahlgang mit mehr als der qualifizierten Mehrheit der Stimmen des Gremiums gewählt worden zu sein. Das muss erst einmal einer nachmachen. So einfach... war das Ganze nicht. Die Fachhochschule Flensburg (FH) feiert im Jahr 2011 nicht nur das 125-jährige Jubiläum als schiffstechnische Schule, sondern auch die Einweihung ihres neuen Maritimen Zentrums. Ihr Kanzler, der die Verwaltung der FH mehr als 25 Jahre leitete, steht bei den Feiern im Abseits. Das Jahr 2011 markiert am Campus ein Jahr fortschrittlicher Veränderung. Beide Hochschulen können nicht nur auf neue Gebäude-Infrastruktur aufbauen, sondern sie planen gemeinsam wegweisende Projekte, darunter ein gemeinsames Campusfest und ein Studierendenportal. Ganz anders war es noch vor 10 Jahren: Als der damalige Staatssekretär der Landesregierung Mitte 2001 für eine gemeinsame Verwaltung beider Flensburger Hochschulen warb, die mehr Effizienz und freiwerdende Mittel versprach aber auch die Angleichung verschiedener technischer Niveaus und Kulturen bedeutet hätte, protestierte insbesondere die Verwaltung der FH leidenschaftlich gegen den Fusionsplan. Geleitet wurde die Verwaltung von Klaus Arnold, dessen 26-jährige Amtszeit als Kanzler der FH dieses Jahr mit Eintritt ins Ruhestandsalter geendet ist. Die ehrenvolle Verabschiedung scheiterte jedoch an der Suspendierung, die der 2009 neu gewählte Präsident der FH, Prof. Herbert Zickfeld, gegenüber seinem Kanzler im September 2010 verhängte, nachdem die Staatsanwaltschaft im Frühsommer 2010 Ermittlungen gegen Arnold wegen des Verdachts der Untreue aufgenommen hatte. Arnold indes ging gegen seine Suspendierung juristisch vor. Seit diesen Ereignissen wird das Dienstende von Kanzler Arnold von unvorteilhaften Berichten im Flensburger Tageblatt (F.T.) begleitet, deren Überschriften sich in jüngster Zeit überboten. Mehrere, für Außenstehende schwer nachvollziehbare Vorgänge, die auf private Vorteilsnahme im Amt hindeuteten, wurden betitelt als System Arnold (F.T., ). Das Tageblatt erschien mit Überschriften wie Noch mehr Vorwürfe gegen Klaus Arnold (F.T., ), Kanzler Arnold lädt zur Schlammschlacht (F.T., ), Arnolds Kontrolleure (F.T., ), Euro im Jahr für externe Berater (F.T., ), Kanzler in Pension Zittern geht weiter (F.T, ), 500 Stunden im Jahr 2009 für 249,90 Euro (F.T., ). Es erörterte an verschiedenen Vorgängen die Frage, ob der Kanzler im Amt private Vorteile erzielt hatte: Möglich sei dies geworden, indem er seine Ehegattin in Heimarbeit zur Erfüllung eines Call-Center-Vertrags für die FH eingesetzt hätte oder indem ausgemusterte Technik der FH über Bekannte letztlich den Weg zu Arnold privat gefunden hätte oder indem die FH Technologie beschaffte, die einerseits überdimensioniert gewesen sei, andererseits aber potentiell geeignet für Arnolds privaten Bedarf gewesen sein könnte oder indem hoch dotierte Beratungen eingeholt worden seien oder indem schließlich Azubis der FH während ihrer Dienstzeit Schlosserarbeiten für Arnold an dessen privatem Bauernhof in Ostenfeld bei Husum durchgeführt hätten. Den am Bauernhof geleisteten Arbeitsstunden, die auf Kosten der FH durchgeführt worden seien, stünden der FH lediglich Einnahmen für das Material gegenüber. Demnach wären der FH durch Arnold über die geleisteten Arbeitsstunden Mittel bzw. Einnahmen entgangen, die anderenfalls für Stellen in Forschung und Lehre oder für stud. Hilfskräfte hätten verwendet werden können. Die FH hat bestätigt, dass das Verhältnis geleisteter Arbeitsstunden und registrierter Einnahmen für die FH vergleichsweise unvorteilhaft war. Zusätzlich zur Entlohnung ist der externe Einsatz der Arbeitskräfte gewerblich fragwürdig: Der Jurist der Flensburger Handwerkskammer kann in der FH zwar eine Ausbildungseinrichtung aber keinen Gewerbebetrieb erkennen: Da hat er [Arnold] die FH in die Lage gebracht, dass sie über Forschung und Lehre hinausgehende Arbeiten erbringt. Das dürfte nicht mit dem öffentlich-rechtlichen Zweck vereinbar sein (Dirk Belau im F.T., ). Arnold hätte zudem die Rechnung für erbrachte Leistungen von sich selbst einfordern müssen. Zunächst machte sich Arnold noch Hoffnungen, möglichst bald an seinen Arbeitsplatz an der Fachhochschule zurückzukehren (F.T., ), wie sein Anwalt verlauten ließ. Inzwischen hat der seit April in den Ruhestand übergegangene ehemalige Kanzler Arnold auf die Anschuldigungen selbst reagiert und eine Seite ins Internet gestellt. Unter www. kanzlerarnold.de (KA) erklärt der Suspendierte zu den von der FH für ihn privat geleisteten Arbeitsstunden: Die Arbeiten sollen insgesamt bezahlt werden und soweit sie Teil-abgerechnet wurden, sind sie auch anbezahlt worden (KA, ). Hätte ihn der Präsident nicht suspendiert, hätte alles seine Ordnung gehabt, versichert Arnold: Wie auch abgesprochen hatte ich vor, mich mit der Werkstattleitung zur Besprechung der Endabrechnung zusammenzusetzen. Dies wäre Mitte/Ende 2010 der Fall gewesen und die Werkstatt hätte dann die Rechnung gestellt. (KA, ) Es fragt sich, ob eine leitende Person gut beraten ist, bloß Absprachen vorzunehmen, statt schriftliche Vereinbarungen aufzusetzen, die objektiv nachvollziehbar wären. Mündliche Absprachen haben hingegen den Makel des Subjektiven: Hat man sich eindeutig verstanden, wurde nichts übersehen, und wurde sich auch wirklich vollständig an alles erinnert? Es lässt aufhorchen, dass ein Mann mit langer Diensterfahrung und dem Titel eines Verwaltungs-Oberinspektors in eigener Sache ein so unzuverlässiges Mittel der Übereinkunft wählt. Arnold räumt ein, dass er durch Krankheit daran gehindert worden sei, seine laut Absprachen angekündigte Endabrechnung noch während der Amtszeit vorzunehmen. Was wäre geschehen, wenn die Person, mit der er sich abgesprochen hätte, erkrankt oder verschieden wäre? Kanzler Arnold wäre dann Gläubiger und Schuldner in einer Person gewesen und hätte sich dienstlich zwingen müssen, den für ihn privat unvorteilhaften Anteil der Absprachen einzuhalten; eine schwierige Situation, die immer auch eine Charakterfrage ist, auf die allein sich ordnungsgemäßes Verwaltungshandeln in der bürgerlichen Gesellschaft im Unterschied zu feudalen Verhältnissen nicht verlässt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang Arnolds Selbstverständnis: Da ich gewohnt war, ergebnisorientiert zu arbeiten, konnte man mir auf der Arbeits- und Leistungsebene nicht standhalten; umso schneller musste man mich loswerden. So griff man eben zu Methoden, die beherrscht wurden. (KA, ) Jemand, der sich auf seine Leistungen anspielt, verlässt sich bei Geschäften, in denen er formal befangen ist, nur auf Absprachen? Seine Selbsteinschätzung geht zugleich in den Angriff über und unterstellt ungenannten Dritten Methoden. Wer ist man und welche Methoden möchte der unbefangene Leser von Arnolds Homepage erfahren?! Erstaunlich ist, dass Arnold, der sich gemäß Domain seiner Homepage noch immer als Kanzler sieht, die Anschuldigungen nur sehr allgemein beantwortet. Hat er als ehemaliger Kanzler nicht ein größeres Detailwissen, wie man es auf seiner Arbeits- und Leistungsebene vermuten würde? Oder ist er auch hier Opfer abgeschnitten von den in seinen Verwaltungsvorgängen enthaltenen Details, die nun die Staatsanwaltschaft prüft? Diese Prüfung soll ermitteln, ob ihm die Umsetzung von Entscheidungen wirklich nur mit äußerster Verwaltungskunst (KA, ) möglich war. In dieser Kunst Erfahrene dürften gerade an einer wissenschaftlichen Einrichtung wissen, dass die Darstellung der Sache gegenüber Moralismen im Vorteil ist: Mir im Nachhinein vorzuwerfen, Einzelentscheidungen hätten sich als verfehlt herausgestellt, ist nicht angebracht -- der Unfehlbare werfe den ersten Stein... (KA, ) Tatsächlich geht es nicht um Fehleinschätzungen, sondern das vorteilbehaftete Verlassen auf Absprachen zum Nachteil der Institution Fachhochschule. Wenn die FH vorrechnet, dass z. B. im Jahre 2009 an Arnolds Hof 500 Arbeitsstunden, d.h. quasi ein Vierteljahr Vollzeitarbeit, aufgewendet wurden, dem Einnahmen in Höhe von lediglich 249,90 Euro gegenüber stehen, dann liegt offenkundig ein krasses Missverhältnis vor auch weil es nicht einmaliger Vorgang, sondern kontinuierliche Inanspruchnahme war. Wenn es so war, dass die Azubis nur am Gegenstand von Arnolds Bauernhof spezielle Fertigkeiten erwerben konnten, dann hätte diese Tätigkeit Bestandteil des Ausbildungsplans, d.h. objektivierte Vorgabe sein müssen. Die Benutzung von Arbeitskräften der FH auf Kosten der FH dürfte der schwerwiegendste Grund für das Präsidium gewesen sein, den Schritt der Trennung von Arnold zu vollziehen. Andere, kleinere Vorgänge mögen in ihrer Summe zwar ein unvorteilhaftes Bild, jedoch keinen großen Vorgang ergeben. Die Bilanz der Vorgänge war mit Gewissheit in dem Maße, dass sie der neue Präsident nicht hat verantworten können. Anscheinend sieht sich der ausgeschiedene Arnold noch als Betreuer der von ihm geprägten Verwaltung, wenn er die emotionale Lage an der Hochschule so charakterisiert: Einige Hochschulmitglieder freuen sich über den Verlauf der Dinge... Viele jedoch sind über den Verlauf der Dinge entsetzt, fühlen sich aber jedoch nicht in der Lage, gegen den neuen Kurs einzuschreiten. Dies verstehe ich sehr gut. Ich danke an dieser Stelle den vielen Menschen, die mich anriefen oder besuchten und ihr Entsetzen über die Vorgehensweise mitgeteilt haben. (KA, ) Wo vernünftigerweise die Aufklärung über die Sache stehen müsste, geben sich nach Arnolds Einschätzung viele der Parteinahme für die Person hin. Arnold sieht sich einerseits als Opfer einer Kampagne und des Handelns des Präsidiums ( Zu keiner Zeit wurde mit mir über die Angelegenheit gesprochen.... ich hatte... nicht einmal den Hauch einer Chance zu einem Gespräch. ), andererseits wird er offensiv und droht den Angestellten der FH: Die schlecht recherchierten und teilweise erfundenen Verdächtigungen und Behauptungen wurden... leichtfertig an die Staatsanwaltschaft gegeben. Dies könnte nach Aussagen meines Anwaltes ein Dienstvergehen darstellen. Wir haben Strafantrag gestellt. (KA, ) Die Trennung zwischen natürlicher und juristischer Person wird durch das Vierteljahrhundert Amtszeit erschwert. Fortsetzung Seite 2 Inhalt: Atomkraft? Nein Danke! Hochschulen für mehr Nachhaltigkeit...S.2 Platt is nich uncool Niederdeutsch an der Uni...S.2 Was macht H. Maul eigentlich privat? Er verrät seine intimsten Geheimnisse...S.3 Planspiel Kommunalpolitik Ein Interview mit Heinrich Rust...S.3 Angriff ist die beste Verteidigung FH-Kanzler geht nun in die Offensive...S.5 Ein Amerikaner in Deutschland Exploring Flensburg...S.8 Liebe vs. Studium Beziehung und Unistress...S.11 Tue Gutes und hab Spaß dabei, z.b. Kickern für sauberes Trinkwasser...S.11 Ein gekanzelter Höhenflug Eine Kurzgeschichte...S.15 WG-Quartett...S.16

2 Seite 2 Campus Aktuell CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Fortsetzung von Seite 1 Die Neubesetzung der Kanzler-Stelle wäre wegen des erreichten Ruhestandsalters ein üblicher Vorgang. Da ein Vertrag die gut dotierte Weiterbeschäftigung über das Ruhestandsalter hinaus vorsah, entwickelt Arnold zur Neubesetzung eine eigene Theorie: 1 Bewerbung kommt sicherlich aus dem Hause. Drei Mal darf man raten wer das ist... Nach Hochschulgesetz macht ja der Präsident dem Senat einen Wahlvorschlag... (KA, ) Derartige Spekulationen dürften das Tischtuch zwischen Präsident und ehemaligem Kanzler endgültig zerschnitten haben. Wenn Arnold schließlich über die Kriterien seiner (Wieder-)Wahl verkündet: Hier zählten ausschließlich Leistung, Qualifikation und Durchstehvermögen des Stelleninhabers und das Vertrauen der Hochschule., dann sind die Mitglieder der FH aufgefordert, das einst ausgesprochene Vertrauen zu evaluieren. Eine sachliche Bestandsaufnahme wurde schließlich erst durch eine Person von außen möglich: An beiden Flensburger Hochschulen mussten erst externen Bewerber/innen die Führungsposition einnehmen, um mit den traditionellen Rücksichtnahmen zu brechen. Das ist ironischerweise der 2007 im Hochschulgesetz eingeführten und gerade nicht die Hochschuldemokratie stärkenden Präsidialverfassung zu Gute zu halten. :Editorial Liebe Leserinnen und liebe Leser, das vorliegende Exemplar der Campuszeitung beinhaltet den wohl längsten Entstehungsprozess in der Geschichte des Hochschulblattes, aber es lohnt sich. Auch in dieser Ausgabe haben wir wieder einmal ein abwechslungsreiches Repertoire an Artikeln und Texten für Euch zusammengestellt. Diese bewegen sich zwischen zufälligen Begegnungen, anfallenden Terminen und fallenden Hochschulpersönlichkeiten. Da letzteres Thema in den vergangenen Wochen eine außerordentliche Brisanz erhielt, wollte die Redaktion der Sache ebenfalls auf den Grund gehen. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, um euch in dieser Angelegenheit gleich zwei Artikel aus unterschiedlichen Perspektiven präsentieren zu können. Diese Ausgabe der Campuszeitung steht also ganz im Namen der Kanzler-Affäre. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle an unsere zahlreichen Mitarbeiter, die sich aufopferungsvoll in die Arbeit stürzen und sich die Finger blutig schreiben, um euch bestmögliche Lesefreuden zu garantieren. Weiterhin möchten wir uns bei unserem Gestalter, Kai Gerlitz, bedanken, der uns wieder einmal bei dem Design der Campuszeitung unterstützt hat, bei der Avis, die für den Druck verantwortlich ist und bei den Lektoren, die für eine gute Lesbarkeit sorgen. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen. Eure Redaktionsleitung, Sophie und Nils :Atomkraft? Nein Danke! Erneuerbare Energien? Ja Bitte! Wie die Flensburger Hochschulen zusammen auf mehr Nachhaltigkeit hinarbeiten. von TOBIAS SEHBURGER Bereits seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts strahlt die rote Sonne auf den gelben Atomkraft? Nein Danke!-Stickern und ist Sinnbild der Anti-Atomkraft-Bewegung. Nicht erst seit Fukushima ist Atomkraft ein umstrittenes Thema in Deutschland. Nachhaltigkeit in Sachen Energiepolitik spielt eine immer größer werdende Rolle. Die Flensburger Hochschulen haben dies erkannt und durch den Studiengang Energie- und Umweltmanagement verwirklicht. Lange Zeit war die rote Sonne hinter dem Horizont versunken. Durch den Super-GAU in Japan ist sie wieder aufgegangen. Noch nie war das bürgerliche Verlangen nach sauberer Energie, wie z. B. aus Wind, Wasser, Sonne und Geothermie so groß wie in diesen Tagen. Das Ausmaß dieses Verlangens spiegelt sich nicht nur in den Wahlergebnissen des Baden-Württembergischen Landtags wider, in dem zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland ein grüner Ministerpräsident gewählt wurde. Wäre am 11. Mai Bundestagswahl gewesen, so wären die Grünen laut Forsa-Studie mit 26% zweitstärkste Partei hinter der CDU gewesen. Ein politisches Umdenken in der Energiepolitik ist langfristig unumgänglich. Regenerative Energie macht derzeit einen Anteil von 17% an der deutschen Stromversorgung aus. Bis 2020 soll laut Beschluss des Deutschen Bundestages der Anteil bei 30 Prozent liegen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen dieses Beschlusses wurden 2009 im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Die Hauptziele des Gesetzes-Textes sind eine nachhaltige Energieversorgung durch Schonung von fossilen Ressourcen und der Weiterentwicklung von Technologien zur Gewinnung regenativer Energien. Um diese Ziele realisieren zu können, sind Investitionen gefragt. Laut dem Basler Forschungsunternehmen Prognos sollen sich die jährlichen Investitionen in sauberen Strom bis zum Jahre 2020 auf 28 Mrd. verdoppeln. Desweiteren wird ein qualifiziertes Personal benötigt, welches sich auf erneuerbare Energie spezialisiert. Um die angestrebten 30 Prozent bis :Ringvorlesung im Sommersemester Thema: Energieeffizienz und erneuerbare Energien von MAREIKE OTTE Future Energy Today - mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in eine nachhaltigere Zukunft So lautet der Titel der diesjährigen Ringvorlesung an der FH Flensburg, die von Fachschaftsvertretern der Studiengänge Energie- und Umweltmanagement und Regenerative Energietechnik gemeinsam organisiert wird. Unter dem Schwerpunkt Energieeffizienz werden auch dieses Jahr Vertreter aus Forschung und Technik Vorträge zu unterschiedlichen Themen halten. Dabei werden sie auf die Gefahren des Klimawandels eingehen und neue Methoden zur effizienten Energienutzung, die diesen Risiken entgegenwirken sollen, präsentieren. Die Vorlesungsreihe wird von der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein gefördert und richtet sich insbesondere an Studierende aus wirtschaftlich-technischen Studiengängen. Darüber hinaus sind auch alle anderen Umwelt-, Energie- und Technikinteressierten herzlich willkommen. Die ca. einstündigen Vorträge finden jeweils donnerstags um 18 Uhr im FH-Hauptgebäude im Raum H14 statt. Im Anschluss wird Zeit für Fragen und Diskussionen sein. Folgende Termine stehen fest: 12. Mai: Maximen der postfossilen Epoche: Energie-Effizienz und Materie- Effizienz - Prof. em. Dr. Ing. Dirk Althaus, Architekt und ehemals Professor für 2020 erreichen zu können, sind ökologisch orientierte Wirtschaftsingenieure von Nöten, wie sie hier in Flensburg ausgebildet werden. Hierfür bietet die Fachhochschule und die Universität Flensburg den seit 1997 erfolgreich existierenden Studiengang Energie- und Umweltmanagement (EUM) an. Während die Studierenden an der Fachhochschule ihren Bachelor of Engineering erlangen können, bietet sich durch den Master-Studiengang der Universität eine Vertiefung der Inhalte an. Durch die Bologna-Prozesse und die damit verbundenen Umstellungen auf das Bachelor-System, wurde ein erneuerter Kooperationsvertrag nötig. Am unterschrieben Uni-Präsidentin Prof. Dr. Waltraud Wende und Prof. Dr. Herbert Zickfeld, Präsident der Fachhochschule, das Papier zur Vertiefung und Festigung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen. Durch gemeinsame Ringvorlesungen und dem Austausch von Wissen wurden in der Vergangenheit - und sollen auch weiterhin - Kompetenzen gefördert werden. Die Anzahl der Studierenden, die die Zukunft nachhaltiger : Platt is nich uncool Über das Niederdeutsche an der Universität Flensburg von CARINA EWERS Donnerstagmorgen, 8:15 Uhr mit einem frischen Moin, alle Mann! begrüßt Hanna Hoefer die Teilnehmer ihres Niederdeutschsprachkurses. Sie leitet diesen Sprachkurs bereits seit 2008, damals noch mit finanzieller Selbstbeteiligung der Teilnehmer. Seit 2010 wird der Spracherwerbskurs jedoch als ein integriertes Teilmodul des neuen zweisemestrigen Studienschwerpunkts Niederdeutsch angeboten, aber auch Studierende, die nicht diesen Schwerpunkt gewählt haben, sind weiterhin herzlich willkommen. Obwohl die Anzahl der Teilnehmer noch überschaubar ist, könnten die Zusammensetzung des Kurses und die Beweggründe der Einzelnen, den Kurs zu besuchen, nicht unterschiedlicher sein. Ich möchte im Sprachkurs einige sprachliche Kenntnisse erlernen. Einfach, weil es die Sprache meiner Urgroßeltern ist und ich darüber mehr wissen möchte., gibt Nino Da Silva seine Gründe für den Besuch des Kurses an und ist damit nicht alleine: Die meisten der zur Zeit neun nachhaltiges Konstruieren, ökologisches Bauen und postfossile Architektur 19. Mai: Internet of Energy, Nanoelectronics and Embedded Systems for Electric Mobility - Dr. Ovidiu Vermesan, Chief Scientist of SINTEF ICT (Norway) 26. Mai: Projekt ADELE effizienter Druckluftspeicher für die Elektrizitätsversorgung - Roland Marquardt, Referent Forschung und Entwicklung Neue Technologien der RWE Power AG 9. Juni: Solar die umweltfreundliche Energietechnologie - Karsten Ziegler, Phönix Solar AG, Vertriebsleiter 16. Juni: Herausforderungen für die Energieversorgung von morgen - Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident und Forschungsgruppenleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH 23. Juni: Ist Klimawandel eine Sicherheitsbedrohung? Wie sich Klimakonflikte vermeiden lassen - Prof. Jürgen Scheffran, Leiter der Research Group Climate Change and Security am KlimaCampus Hamburg Teilnehmer wollen mehr über die in der Sprachencharta des Europarats anerkannte Sprache erfahren, weil ihnen das Niederdeutsche durch ihre Großeltern oder aus ihren Heimatorten bekannt ist. Sogar ein Austauschstudent aus Japan nimmt an dem Kurs teil, da er die Parallelen zu den ebenfalls verschiedenen japanischen Dialekten ziehen und so viele deutsche Dialekte wie möglich kennen lernen möchte. Gasthörerin Jutta Kleren besucht den Kurs, weil sie gerne einmal wieder mit anderen Menschen Plattdeutsch sprechen möchte. Zudem gibt sie an, dass es sie immer wieder fasziniert, wie junge Menschen mit dem Niederdeutschen umgehen und es kennenlernen. Das Niederdeutsche ist vor allem eine gesprochene Sprache, wird aber auch in schriftlicher Form verwendet. Das Erlernen der grammatischen Regeln und das Beherrschen einer geregelten Orthographie ist von großer Bedeutung für die Kursteilnehmer, damit sie das Niederdeutsche später im schulischen Kontext in gesprochener und geschriebener Formen vermitteln können. Da das Niederdeutsche jedoch heterogen ist und sich in zahlreiche Mundarten einteilen lässt, ist dieses Ziel eine besondere Herausforderung. Hanna Hoefer bringt ihren Studenten das Schleswiger Platt bei; eine Mundart, die sie selbst im Elternhaus gelernt hat. Sie ist Muttersprachlerin und hat von Kindheit an Niederdeutsch gesprochen. Um den Kursteilnehmern das Plattdeutsche in einer einheitlichen schriftsprachlichen Form präsentieren zu können, hat sie jeden von ihr verwendeten Text selbst aus dem Hochdeutschen übersetzt und verschriftlicht. Das ist in der Tat fürchterlich viel Arbeit gewesen. Aber die Texte sind ja nicht an einem Tag entstanden. Ich habe die Texte im Laufe der Jahre für viele verschiedene Anlässe benötigt, die Beschäftigung damit macht mir auch einfach Spaß. Für einen Spracherwerbskurs in niederdeutscher Sprache verwende ich allerdings immer nur von mir überarbeitete Texte, damit die Teilnehmer nicht durch verschiedene Platt-Mundarten und -Schreibweisen verwirrt werden, erklärt Hanna Hoefer. Ihre Studenten bestätigen die Energie und dessen Erfolgschancen realisiert haben, liegt momentan bei 600. In den sieben Semestern Regelstudienzeit für das Bachelorstudium werden den Studierenden nicht nur technische, sondern auch ökonomische Inhalte vermittelt, um sie optimal auf das Berufspraktikum vorzubereiten. In weiteren drei Semestern kann der Master-Abschluss gemacht werden, dessen Veranstaltungen ausschließlich in Englisch gehalten werden, um eine internationale Ausbildung zu ermöglichen. Ob nun Bachelor oder Master: Die Berufschancen für die Absolventen des Studienganges stehen sehr gut. Dem Markt für erneuerbare Energien sind keine ökologischen Grenzen gesetzt, da Sonne und Wind unerschöpfliche Ressourcen sind. Kohle und Öl hingegen haben nur noch ein befristetes Haltbarkeitsdatum. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die grüne Revolution endgültig beginnen wird und Deutschland grüne Energie bringt. Der Grundstein wurde durch die Wahlen in Baden-Württemberg gelegt. Die rote Sonne auf gelbem Hintergrund ist auf dem Wege in ihrem Zenith zu stehen. Der Sonnenuntergang ist lange nicht mehr in Sicht. :Alles neu macht der Mai Der Uni-AStA und das Institut für Technik haben ihre Räume verändert von MARC PAYSEN Für eine neue Professur benötigte das Institut für Technik zusätzliche Bürofläche. Der erforderliche Umbau veränderte auch die Räume des AStA und die Serviceangebote. Seit dem Sommersemester wird das Institut für Technik der Uni Flensburg durch einen neuen Professor vertreten. Das Institut benötigte einen weiteren Büroraum, für den Raum HG 057 in Frage kam, der seit dem Einzug ins Hauptgebäude im Spätsommer 2002 als Teeküche mit Kopierern genutzt worden war. Dies war nie eine zufriedenstellende Lösung, da beide Nutzungszwecke sich gegenseitig beeinträchtigten. Der Gang erhielt eine Zwischenwand und das Institut dadurch einen Vorraum. Die Kopierer zogen in den studentischen Aufenthaltsraum HG 053, dessen Nutzungszwecke bisher widersprüchlich waren: Einige wollten ihre Ruhe, Andere wollten leidenschaftlich kickern. Kopierer und Kicker passen nun von der Lautstärke zusammen, und für stille Arbeit wurde ein anderer Raum (HG 484) gefunden. Die alte Teeküche hingegen wurde in den AStA eingebaut, wo zukünftig gegen Spende eine Kaffeepause eingelegt werden kann. Die neue Zwischenwand hat außerdem das Platzproblem an Informationsbrettern lösen können. Alle studentischen Angelegenheiten haben nun ausreichend Platz auf Schwarzen Brettern. Natürlich benötigen alle Umbaumaßnahmen Zeit, da sie zusätzlich zu den regulären Arbeiten zu erledigen sind. Im StuPa beantragt ist außerdem eine Benennung des studentischen Vorplatzes nahe den AStA- Räumen: Harro Harring ( ) oder Gerd Arntz ( ) könnten die Namensgeber werden. Vereinfachung des Lernprozesses durch die vereinheitlichten Texte, die aber nicht allein den Charme des Kurses ausmachen. Besonders die Art und Weise der Vermittlung durch Hanna Hoefer findet Gefallen bei den Kursteilnehmern. Es wird vorwiegend mit Materialien, die auch bei der Arbeit mit jüngeren Lernern zum Einsatz kommen können, gearbeitet, wodurch der Kurs sehr bunt und abwechslungsreich gestaltet ist. Von Dominospielen bis hin zu Rechenmaschinen Hanna Hoefers Materialkorb bietet eine große Auswahl an, die den Lernprozess vehement erleichtert. Auch wenn die niedrige Anzahl an Kursteilnehmern eine intensive und persönliche Lernatmosphäre schafft, ist es wünschenswert, dass sich noch mehr Studenten für den Sprachkurs interessieren. Auf die Frage, welchen Wunsch Hanna Hoefer für die Zukunft ihrer Arbeit hat, antwortet sie: Die Einrichtung eines Fortgeschrittenenkurses, damit die Absolventen sicherer im freien Gebrauch der Sprache werden. Das ist ja notwendig, wenn jemand diese Sprache später im Schuldienst anwenden will.

3 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Campus Aktuell Seite 3 :Was macht Hans Maul eigentlich privat? Der Flace.24 Star verrät seine intimsten Geheimnisse von SOPHIE STEDING Wir lieben Flace.24! Mit diesen bescheidenen Worten beginnt jede Sendung des Uni-TV s, bevor wir von Halvar Hayten die neusten News vom und rund um den Campus erfahren. Ob universitäre Finanzprobleme, partyreiche Kühlhausveranstaltungen oder studenteneigene Kurzfilmproduktionen, mit Flace.24 seid ihr immer gut beraten und bestens informiert. So soll es ebenfalls in der nächsten Sendung sein, wenn es heißt Hans Maul erklärt euch die Wahlen. Hierbei geht es keinesfalls um die Landtags- oder Bundestagswahlen, sondern um die Hochschulwahlen. Diese finden jedes Fahr im Sommer statt und ermöglichen euch den Senat und die Fachschaftsvertreter eurer Studiengänge und Studienfächer zu wählen. Da die Wahlbeteiligung in den letzten Jahren zunehmend geringer geworden ist und kaum ein Student den komplizierten Wahlvorgang zu durchschauen scheint, hat sich das Flace.24-Team etwas überlegt. Um der Misere Abhilfe zu schaffen, wird es in der nächsten Folge einen Beitrag geben, in dem Hans Maul im Sendung-mit-der- Maus-Stil die Hochschulwahlen erklärt. Da Flace.24 ja nun bekanntlich keine Maus hat, sondern höchstens ein paar Wikingerhelme sein eigen nennt, wird der Beitrag Sendung ohne Maus heißen. Aber was macht eigentlich Hans Maul, wenn er nicht für Flace.24 vor der Kamera steht? Die Campuszeitung hatte die Möglichkeit mit ihm ein Exklusivinterview zu führen, in dem er uns viele Geheimnisse anvertraut hat. Hans Maul, du bist der wohl auffälligste Moderator bei Flace.24 und ziehst dadurch die Blicke Fremder auf dich. Ist es dir egal, was andere Menschen über dich denken, wenn du sie interviewst? Joa, mir ist der Kontakt zu fremden Leuten wichtig, scheißegal, was sie denken. Fremde Leute sind im Gegensatz zu intimen Leuten fremd. Besonders wichtig ist mir der Kontakt zu fremden Hunden, weil Hunde eine zu wenig beachtete Gruppe auf dem Campus sind, obwohl sie doch so stark vertreten sind. (Er grübelt) Ich versteh das nicht Hans? Bist du noch da? Okay, dann können wir ja fortfahren. Verstehst du dich eigentlich gut mit deinen Kollegen Kei Tabu, Halvar Hayten und Ann Dresen? Oder gibt es da manchmal Streit, wer den Flace.24-Helm tragen darf? Im Allgemeinen verstehen wir uns gut. Mit Kei habe ich so meine Probleme. Zuletzt kannte er kein Tabu, als ich keine Lust hatte wählen zu gehen. Schlussendlich hat er es aber doch geschafft, mich zu überzeugen. Mit Halvar habe ich wenig Kontakt, da er fast nie da ist. Ann Dresen ist eine Eigenbrötlerin, die man nur in der Küche trifft oder eben am Tresen. Gehst du nach einem stressigen Arbeitstag bei Flace.25 auch mal abends weg? Ich kann mir vorstellen, dass viele weibliche Fans wissen wollen, wo du abends anzutreffen bist. Nein, ich gehe grundsätzlich nicht weg, da die Kneipologieseminare meines Studiums, denn ich studiere ja Alles, extrem stressig sind. Bis tief in die Nacht muss ich dafür im Lord Nelson und in der Bärenhöhle arbeiten, da bleibt keine Zeit zum Weggehen. Was sicherlich auch noch viele Studentinnen interessiert; bist du eigentlich Single? Ja, ich hab ja keine Zeit für eine Freundin. Was machst du denn in deiner Freizeit, wenn dir noch eine bleibt? Ich gehe mit meinem imaginären Hund spazieren. Was ich schon immer wissen wollte; wer berät dich eigentlich in punkto Stilfragen? Ich habe da ein professionelles sechsköpfiges Dressteam, die mir vor jeder Sendung beiseite stehen und mich wieder aufbauen, wenn ich mal richtig schlecht aussehe. Hast du eigentlich auch einen eigenen Friseur oder stylst du deine Haare selbst? Alleine würde ich das nie so hinbekommen. Natürlich habe ich einen Friseur, der mir unter die Arme greift. Viele Fans interessiert bestimmt auch, wo man in der Stadt dieses Outfit findet? Oh ja, das ist nicht so einfach, denn diese Kleidung habe ich aus Paris. Als wir mit dem Team zu Dreharbeiten dort waren, um eine Doku über Nordfriesen in Paris zu drehen, habe ich dieses Schmuckstück in einer kleinen Boutique gekauft. Dass es sehr teuer war, brauche ich hier wohl nicht erwähnen. Abschließend möchte ich wissen, ob du schon einmal über einen Oberlippenbart nachgedacht hast? Oh ja, zu Abi-Zeiten hatte ich mal einen, nachdem ich eine Wette verloren habe. Worum ging es bei der Wette? Wer das Abi nicht schafft, muss sich einen Oberlippenbart stehen lassen. Wer Hans Maul einmal ganz persönlich kennenlernen möchte, hat dazu die Gelegenheit bei der Campus Welt. Hier wird er zum ersten Mal mit seinen Flace.24 Hans Maul ganz privat. Foto: Sophie Steding Freunden eine Autogrammstunde geben. Eine genaue Zeit und der Ort stehen noch nicht fest. Einfach die Augen offen halten. :Seminar Planspiel Kommunalpolitik Trockenübung für die Rettung des Landestheaters Interview mit Heinrich Rust, Fachschaftsvertreter der Fachschaften Religion und Bildungswissenschaften an der Uni Flensburg Das Interview führte NILS EILHAUER Campuszeitung: Heinrich, Ihr habt ein Planspiel rund um die kommunale Politik durchgeführt, worum genau ging es da, und wie kam das Planspiel überhaupt zustande? H. Rust: Die Grundidee kam uns wegen der Eintrittspreise des Campusbades. Wir haben angefangen uns mit dem Thema zu beschäftigen, und uns sind einige Dinge aufgefallen, die uns komisch vorkamen. Wir wollten herausfinden, wie derartige Entscheidungen überhaupt zustande kommen. Der nächste Schritt war dann, einen Entscheidungsprozess selbst einmal durchzuspielen, um so auch zu sehen, in wie weit man als Bürger eigentlich die Möglichkeit hat, auf solche Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Schließlich sind viele Dokumente über das Ratssystem der Stadt für alle Bürger öffentlich zugänglich. Campuszeitung: Habt Ihr das Planspiel selbst entwickelt? H. Rust: Das Planspiel wurde ursprünglich von der Friedrich Ebert Stiftung entwickelt, die uns auch über zwei Tage zwei Trainer an die Seite gestellt hat, um uns die grundsätzlichen Abläufe zu erklären. Am zweiten Tag waren dann auch Kommunalpolitiker fast aller Fraktionen dabei, die uns dabei betreut haben, eigene Anfragen zu formulieren, die wir dann bei der Abschlussveranstaltung in einer simulierten Ratsversammlung stellen konnten. Campuszeitung: Welche Vertreter der Stadt Flensburg haben sich in der gespielten Ratsversammlung am 16. Mai im Ratssaal Euren Fragen gestellt? H. Rust: Da die Anfragen immer direkt an die Verwaltung gehen, hat sich Herr Brüggemann als Verwaltungschef zu unseren Fragen geäußert. Geleitet wurde die Veranstaltung durch den Stadtpräsidenten Herrn Dr. Dewanger. Außerdem waren auch hier wieder Fraktionsvertreter als Gäste im Publikum, die uns nach der Sitzung ihr Feedback gegeben haben. Campuszeitung: Eine Gruppe aus Euren Reihen trat in der gespielten Ratssitzung als BHF auf. Wofür steht das? H. Rust: BHF steht für Bürgerinitiative Hallenbad Flensburg und war einer unserer fiktiven Fraktionstitel. Campuszeitung: Das Campusbad erregt ja nicht erst seit gestern die Gemüter. Welche Fragen hattet Ihr zu diesem Thema an die Verwaltung? H. Rust: Es ging um Angebote rund um den Sozialpass, den Sozialtarif Frühschwimmen, weitere Zielgruppenorientierte Angebote wie z.b. Frauenschwimmen und die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten. Außerdem wollten wir wissen, was eine Renovierung des alten Hallenbades gekostet hätte, gerechnet auf die Vertragsdauer des Campusbades. Campuszeitung: Ist Herr Brüggemann auf alle Fragen eingegangen und hat sie erläutert? H. Rust: Bedingt. Herr Brüggemann verwies z.b. in Bezug auf den Kostenvergleich Renovierung vs. Neubau lediglich auf eine Darstellung von Januar 2008 wo dieser Vergleich gezogen wurde, verwies dann aber ebenfalls auf die Nichtöffentlichkeit dieser Rechnung. Das kam leider häufiger vor, auch bei anderen Themen. Campuszeitung: Nicht besonders transparent. H. Rust: Genau. Campuszeitung: Mit welchen anderen Themen habt Ihr Euch befasst? H. Rust: Wir fragten uns wie man die Situation Obdachloser verbessern könnte, hatten aber auch eher heitere Probleme wie z.b. die Unmengen von Hundekot auf Flensburgs Straßen zum Thema. Campuszeitung: Wo seht Ihr in näherer Zukunft in Flensburgs Kommunalpolitik abgesehen vom Campusbad am dringendsten Handlungsbedarf? Habt Ihr Aktionen geplant um in der realen Politik aktiv zu werden? H. Rust: Tatsächlich lag von Beginn an das Hauptaugenmerk darauf, die aus dem Planspiel gewonnenen Erfahrungen in der Realität nutzbar zu machen. Wir wollten mit dem Thema Campusbad einsteigen, um zu sehen, was dort schief gelaufen ist und wie derartige Prozesse überhaupt ablaufen. Den dringendsten Handlungsbedarf sehen wir beim Landestheater, das sich von der Schließung bedroht sieht. Eine Schließung des Landestheaters hätte neben dem Verlust einer wichtigen kulturellen Institution Schleswig-Holsteins auch negativen Einfluss auf den Studiengang Musik, da eine gewisse Abhängigkeit von Lehrbeauftragten besteht, die im Landestheater im Sinfonieorchester Musik machen. Wenn es z.b. heute im Landestheater einen Tubaspieler gibt und dieser Studenten unterrichtet, wird es nach einer Schließung des Theaters kaum möglich sein einen Lehrbeauftragten zu finden, der für zwei Unterrichtsstunden wöchentlich nach Flensburg zieht. Somit wäre auch unser Studiengang in seiner Qualität und Vielfältigkeit gefährdet, insbesondere da die Musiker eines Sinfonieorchesters sehr qualifiziert sind. Da fragt man sich zwangsläufig ob man überhaupt an einem Ort Musik studieren kann, an dem es keine Oper und kein Sinfonieorchester mehr gibt. Die Bürgerinitiative Rettet das Landestheater hat das Säulenmodell 2022 vorgestellt um das Theater langfristig zu sichern. Wir möchten die Initiative unterstützen um die Politik zu einer klaren Aussage zum Landestheater zu bewegen. Diese steht bisher aus, obwohl das Thema auch seitens der Politiker als total wichtig tituliert wurde. Wir möchten hier gerne zusätzlichen Druck aufbauen. Campuszeitung: Wir hoffen, dass sich viele unserer Leser angesprochen fühlen und sich ebenfalls für die Rettung des Landestheaters engagieren. Wir verweisen deshalb auf den nebenstehenden Infokasten mit weiteren Informationen. Vielen Dank für dieses Gespräch! Das Schleswig-Holsteinische Landestheater ist von der Schließung bedroht. Am 30.06, um 20.00h, traf sich das Seminar Kultur und Freizeit im Spiegel Kommunale Entscheidungsprozesse mit Ratsherren und frauen und dem Bürgermeister von Schleswig, Herrn Dahl, in der Campelle. Herr Prof. Dr. Bruhn stellte sein Konzept bzw. seine Ideensammlung zur Vernetzung des Landestheaters mit anderen Institutionen, wie z.b. der Universität oder den Schulen im Land vor. Es kam zu einer hitzigen Diskussion über das nichtvorhanden sein von finanziellen Mitteln, wobei der Anlass des Treffens eigentlich nicht die Vorlage eines finalen durchfinanzierten Rettungsplans war. In der Schlussrunde sprach sich der Schleswiger Bürgermeister Thorsten Dahl für den Erhalt des Landestheaters aus. In wie weit das vorgelegte Konzept von Prof. Dr. Bruhn weiter diskutiert werden wird ist offen. Weitere Informationen rund um das Landestheater und Aktionen der Bürgerinitiative findet Ihr unter:

4 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Seite 4 Campus Aktuell :Studierendenportal Flensburg :Eigentum wider Erkenntnisfortschritt von MARC PAYSEN von MARC PAYSEN Wie das Recht an geistigem Eigentum den Erkenntnisfortschritt verhindert Beide ASten geben sich und den Hochschulen eine neue Website Unter entwickeln der AStA der FH und der AStA der Uni eine neue Website für das Studieren am Flensburger Campus. Im Fokus werden gemeinsame Angebote stehen, die den Studienbeginn erleichtern und das Studienleben in Flensburg besser gestalten sollen. Im Mai 2010 unterzeichneten beide ASten unter dem Beifall einer größeren Versammlung eine Kooperationsvereinbarung. Eine Evaluation ihrer Angebote ergab, dass beide Websites nicht mehr den aktuellen Anforderungen an moderne Web-Architektur entsprachen; ihnen fehlte es an interaktiven Elementen, die CMS-Systeme heutzutage bieten. Beide ASten verständigten sich auf eine Zentralisierung der Serviceangebote und auf Drupal als Management-System. Die Verbindung beider Systeme geschieht über ein Por- tal, das die Angebote des Campus und der Stadt für Studierende und solche, die es werden wollen, übersichtlich zusammenfasst. Studierende werden allgemein mit vielen Werbeangeboten konfrontiert. Die ab Sommer 2011 aktive Seite soll ihnen jedoch die wichtigsten Angebote übersichtlich und schnell zugänglich anbieten. Beide ASten möchten den Studierenden für ihren Beitrag einen optimalen Gegenwert bieten: Wohnen, Mitfahrten, Jobs, Termine werden teilweise interaktiv angeboten werden. Der Bereich Mitfahrten soll helfen, Fahrgemeinschaften zu unterstützen, da die noch 2010 diskutierte Einführung eines landesweiten (und ohnehin weniger flexiblen) Semestertickets nicht preiswert zu bekommen war. www. flensburg-studieren.de wird unterstützt von den Präsidien der Fachhochschule und der Universität. buero94.de ANZEIGE MAXdisco Der AStA der Uni wurde von einer Münchner Kanzlei abgemahnt, die einen Kölner Verlag vertritt. Beanstandet wurde, dass der AStA der Uni auf seiner Website einen 1963 von Heinrich Böll verfassten Kurztext zum elektronischen Abruf anbot. Das Jahr 2010 kennt bisher einige Plagiatsaffären, in denen bekannt wurde, dass Doktorarbeiten mangelhaft angefertigt und von verschiedenen Hochschulen dennoch anerkannt wurden. Beklagt wurde, dass das Zitieren ohne Quellennachweise ein Verstoß gegen das Recht auf geistiges Eigentum sei. Die Anklage richtete sich dagegen, dass etwas bereits Gedachtes bzw. Geschriebenes von einem Anderen mangels Kennzeichnung als dessen Eigenes ausgegeben wurde. Sie wollte nicht anerkennen, dass die Auswahl eines sachlich passenden Zitats auch eine Leistung ist; außerdem wollte sie wenig von dem sachlichen Problem wissen, dass ein übernommenes Fremdzitat ohne Quellenangabe nicht auf seinen Ursprung und Zusammenhang geprüft werden kann; die systematische Bezugnahme wird unmöglich. Gegen das geschätzte Recht auf geistiges Eigentum verstößt man allerdings auch, wenn man auszugsweise einen Kurztext aus einem Buch mit vollständiger Quellenangabe im Internet zum elektronischen Abruf bereitstellt. Der AStA der Uni hatte den Kurztext Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll, den dieser zum 1. Mai 1963 in politischer Absicht verfasst hatte, ins Internet gestellt, was den Seiten eines Bandes des Verlags Kiepenheuer & Witsch, Köln, entsprach. Der Verlag beauftragte die auch Wikipedia bekannte Münchner Abmahnkanzlei Waldorf Frommer RA mit der Wahrung seiner Interessen und ließ dem AStA im April 2011 eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung zukommen. Der gemeinnützig ausgerichtete AStA hatte lediglich auf die gesellschaftskritische Bedeutung der Gedanken Heinrich Bölls hinweisen und mit dem Kurztext und vollständiger Quellenangabe für dessen Schriften werben wollen, die der Verlag Kiepenheuer & Witsch urheberrechtlich verwaltet. Der AStA machte dem Verlag ein Verständigungsgebot, das dieser mit dem Hinweis auf die Zuständigkeit seiner Anwälte und die Bedingungen des Abdrucks beantwortete. Den Anwälten war sehr wichtig, nach BGH-Urteil zu verfahren und die Wiederholungsgefahr nur durch Abgabe einer strafbewehrten Unterwerfungserklärung ausgeräumt wissen zu wollen. Wenn auch Körperschaften öffentlichen Rechts, die mit einem Bildungsauftrag versehen sind, untersagt wird, gesellschaftskritische Kurztexte frei zu verwenden (eine Inhaltsangabe ist gestattet, nicht jedoch der Text in Originalform), dann beeinträchtigt das Recht an geistigem Eigentum offenkundig den Fortschritt an Erkenntnis. Im Bereich der Naturwissenschaft sind es Patente, die den Profitnutzen des Patentinhabers vor der allgemeinen Anwendung schützen: Andere werden von der Erkenntnis und ihrem Zustandekommen ausgeschlossen, und die Erkenntnis wird unter staatlichem Schutz exklusiv nutzbar gemacht, was den allgemeinen Fortschritt in der Sache beeinträchtigt. Was ist von einer Gesellschaft zu halten, wenn sogar Kurztexte, die in Bibliotheken gelesen, kopiert, abgeschrieben oder auswendig gelernt werden können, der juristischen Verfolgung ausgesetzt sind? Vielleicht stellt aber bereits der Hinweis auf Bibliotheken und die Kopiertechnik des Auswendiglernens ein ahndenswertes Gedankenverbrechen dar? (siehe auch: de/asta/pol_kultur_anekdote.htm) :Multikulturelle Ausstellung im Audimax International Day Informationsveranstaltung für Schüler und Studenten zum Auslandstudium von DIANA APAKIDZE, MIRIAM SCHINKE, CHRISTOPHER CHIRVI Mein Auslandsaufenthalt hat mir 1000 verschiedene Eindrücke, 76 neue Freunde, super Fremdsprachenkenntnisse, neue Jobperspektiven und viel Lust auf noch mehr Ausland gebracht. Am fand der vom International Office veranstaltete International Day im Audimax statt. Rund 500 Besucher informierten sich grundlegend über Praktika, Studium und Auslandsaufenthalte. 34 Länder aus allen Kontinenten präsentierten sich durch nationale und internationale Studenten der Universität an vielfältigen bunten Ständen mit Flaggen und Informationsbroschüren. Alle Austeller haben freiwillig mitgearbeitet, unter anderem die Austauschstudentin Cansu aus der Türkei, die International Management studiert. Für mich war es ein großartiger Tag! Jeder hat einen guten Job gemacht. Wir hatten die Chance, so viele Informationen über die vielen Länder zu bekommen. Es war zwar nicht meine Aufgabe, aber ich habe auch meinem Freund Cihan geholfen. Wir haben zusammen Fotos aus der Türkei, sowie Informationen über das Land und die Studienprogramme vorberietet. Ich hatte wirklich viel Spaß! Neben musikalischer Unterhaltung von den Chicos de la Playa (International Management Studenten, die auf Spanisch singen), gab es viele internationale kulinarische Gerichte, wie südamerikanische Empanadas, amerikanische und asiatische Köstlichkeiten und vieles mehr. Als Highlight gab es eine spanische Theateraufführung und eine Piñata, in der Geschenke und Süßigkeiten versteckt waren. Dies bereitete den Studenten, Schülern, Professoren und Besuchern viel Spaß und Unterhaltung. Die Veranstaltung war nicht nur für Bachelor-Studenten informativ, sondern auch für Master-Studenten wie Kenan, der European Studies studiert. Er sagte dazu: Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen! Es war interessant, neue internationale Studenten kennenzulernen und vor allem die Piñata am Ende war großartig! Weiterhin stellten sich World of XChange, ein Austauschprogramm, und die Evangelische Studentinnen- und Studentengemeinde Flensburg vor und es wurden insbesondere Informationen zu Schulpraktika in Ghana und Honduras angeboten. Das International Office hofft die Outgoing Mobilität zu ihren 77 Partneruniversitäten in 34 verschiedenen Ländern zu steigern. Laura, die Kultur, Sprache und Medien studiert, gefiel besonders die große Auswahl der Angebote: Es war eine großartige Möglichkeit, sich auf ein Auslandsstudium oder Auslandspraktikum vorzubereiten. Besonders hilfreich waren die vielen Informationen der Studenten, die bereits in den verschiedenen Ländern waren. Das Ziel der Veranstaltung, die Horizonte der Besucher zu erweitern ist somit geglückt. Jedes Land wurde von den Studenten in einer sehr informativen Art präsentiert, die den Gästen gefallen hat. Ein weiterer wichtiger Schritt der Universität, die internationale Mobilität der Studenten zu steigern. In diesem Sinne sagen wir schon mal: Tschüssi, Au revoir, Poka Poka, Adios, Ciao, Bye bye Early Br biirsd1. 00 Uhr:.00 Uh Zwischen 22 ndia 0,5L + 6 Dosen Red das Boot (FiEUnlaR; Flasche No.3 0,7 L für r EU Bull) für 49,50 0,75 L für 15 Flasche Sekt 10 EUR; MAXDISCO UND VERANSTALTUNGSZENTRUM SCHIFFBRÜCKE 50 FLENSBURG Sammelanzeige (MFL ) AZ CZ 106x266.indd 1 International Day :32 Foto: Sven Ellerbrock

5 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Campus Aktuell Seite 5 :Gemeinsames Kompetenzzentrum von Uni und FH Hochschulübergreifende Kooperation auf dem Campus von MAREN MILKAU :Alle Jahre wieder... Venezianisches Lebensgefühl in Norder- und Toosbüystraße von NILS EILHAUER Die Flensburger Hochschulen haben ihre Zusammenarbeit im Frühjahr 2011 weiter vertieft. Das hochschulübergreifende Dr. Werner Jackstädt-Zentrum für Unternehmertum und Mittelstand, Flensburg hat am 1. April dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen. Das Kompetenzzentrum hat zum Ziel, den Bereich der Gründungs- und Mittelstandsforschung als einen Schwerpunkt der Flensburger Wirtschaftswissenschaften in Forschung und Lehre zu etablieren; darüber hinaus wird es auch für die hiesige mittelständisch geprägte Wirtschaftsregion als Ansprech- beziehungsweise Kooperationspartner fungieren. Die Idee zur Gründung eines solchen Kompetenzzentrums bestand schon länger, möglich gemacht wurde die Umsetzung schließlich durch die Förderzusage der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung - einer selbständigen, gemeinnützigen Stiftung mit Sitz in Wuppertal. Die im Herbst 2002 durch den Unternehmer Dr. h.c. Werner Jackstädt ins Leben gerufene Stiftung hat sich insbesondere der Forschungsförderung im Bereich kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) verschrieben. Das Fördervolumen beträgt insgesamt Euro jährlich für einen Zeitraum von fünf Jahren. Besonders erfreulich: Zusätzlich zu den 1.5 Mio Fördervolumen seitens der Stiftung unterstützt auch die IHK Flensburg diese zukunftsweisende Initiative mit jährlichen Mitteln aus der regionalen Wirtschaft. Insgesamt acht Professoren vier von jeder der beiden Hochschulen sind in dem Zentrum tätig, dessen Gründung von Prof. Dr. Thomas Behrends (Universität Flensburg) und Prof. Dr. Dr. Rainer Kreuzhof (Fachhochschule Flensburg) initiiert wurde. Durch das Kompetenzzentrum wird die Zusammenarbeit beider Flensburger Hochschulen weiter vertieft mittelfristig geplante gemeinsame Studiengänge und kooperative Projekte werden zukünftig Universität und Fachhochschule weiter miteinander vernetzen. Diese hochschulübergreifende Kooperation auf dem Campus stärkt dabei nicht nur den wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulstandort Flensburg, sie bietet darüber hinaus verbesserte Möglichkeiten für die Zusammenarbeit sowohl mit der Syddansk Universitet in Dänemark als auch mit den in der Region Flensburg ansässigen Unternehmen. Wer am Mittwoch, dem , nachmittags in Flensburg Altstadt aus dem Fenster guckte, konnte beobachten, wie die Gullideckel auf einmal über der Straße zu schweben schienen, während die Menschen panisch Flutschotts in Hauseingänge zu bauen versuchten. Man wundert sich. An besagtem Tag schien die Sonne aus allen Knopflöchern, wie man so sagt. Obwohl man nach einiger Zeit an diesem Fleck Erde launisches Wetter gewohnt ist und gelernt hat, sich über schnelle Wetterwechsel nicht mehr zu wundern... - diesmal kam es recht heftig. Innerhalb von zwanzig Minuten wechselte der Himmel von Hellblau zu tiefschwarz und es regnete junge Hunde. Und Deutsche Doggen. Die Regenwasserleitungen waren offenbar hoffnungslos überfordert. Nach nur zehn Minuten Regen, hätte man in der Norderstraße Reis anbauen können und die Toosbüystraße wäre für eine Runde Wildwasser-Rafting auch recht gut geeignet gewesen. Wer keinen Reis anbaut, nicht ganz so Wassersportbegeistert ist, oder einfach nur im Erdgeschoss wohnt, war vermutlich nicht ganz so begeistert, zumal dieses Problem mit einer gewissen Regelmäßigkeit mindestens einmal im Jahr auftritt. Durch zu enge Regenwasserableitungsrohre entsteht ein Rückstau, der die Gullideckel anhebt und die Straße 30 cm hoch unter Wasser setzt. Das Schauspiel war schnell vorbei, nach einer halben Stunde hatten die Leitungen das Wasser wieder an sich genommen. Einige Anwohner haben nun vermutlich trotzdem mit einen Wasserschaden zu kämpfen. Wurde nicht erst vor Kurzem auf der Ecke Toosbüy- / Norderstr. sehr lange und laut gebaut, um genau dies zu verhindern?! Hm... Gullideckel. :Angriff ist die beste Verteidigung FH-Kanzler geht bezüglich seiner Vorwürfe der Veruntreuung nun in die Offensive. von TOBIAS SEHBURGER 1985 wurde der FH-Kanzler Klaus Arnold (64) durch das Hochschul-Konsistorium in sein Amt berufen. 26 Jahre und vier Amtszeiten später werden schwere Anschuldigungen gegen ihn erhoben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt im Falle der Veruntreuung öffentlicher Gelder gegen den suspendierten Noch-Kanzler. Nun ergreift Arnold die Flucht nach vorne, indem er seine Sichtweise im Internet veröffentlicht. Die Liste der Vorwürfe gegen Klaus Arnold scheint gar endlos zu sein. So soll Arnold die Lehrwerkstatt der FH mit privaten Arbeiten auf seinem Grundstück beauftragt haben, die entgeltlich nie beglichen worden sein sollen. Im Weiteren sollen Anschaffungen, wie z. B. eine Wärmebildkamera, über die FH getätigt worden sein, die ihren Nutzen bei Arnold selbst gefunden haben sollen. Ein Gegenstand der Untersuchungen der Staatsanwaltschaft ist unter anderem die Errichtung eines externen Callcenters, das die FH mehr als zwei Jahre beauftragt hatte, um außerhalb der Bürozeiten, Anrufe Studieninteressierter entgegenzunehmen. Diese Callcenterleistung, die in Heimarbeit von Arnolds Gattin ausgeführt worden sein soll, soll bei einer gerade einmal zweistelligen Anruferzahl pro Jahr, Kosten in Höhe von verursacht haben. Trotz eines anscheinend günstigeren Angebots eines Flensburger Callcenters kam dieses aber nicht zum Zuge. Auf der Webseite des Noch-Kanzlers dessen Posten vor Beendigung seiner Amtszeit zum 1.Juni 2011 neu ausgeschrieben wurde, nimmt Arnold Stellung zu den ihm vorgetragenen Vorwürfen. Alle erhobenen Vorwürfe seien ihm zufolge nicht tragbar. Für ihn ist außerdem klar, dass es sich bei den immer größer werdenden Beschuldigungen um eine Kampagne derjenigen handelt, die ihn aus dem Amt verdrängen wollen. À la Kochrezept beschreibt er in einer Passage seiner Ausführungen: Die Vorgehensweise ist meines Erachtens sehr profan : nimm dir einen Anwalt dessen Stundenhonorar im dreistelligen Bereich liegt (ist ja egal, den zahlt ja die Hochschule), suche dir mit willigen Helfershelfern -denen ich Gott weiß was verspreche- aus der Verwaltung Vorgänge aus dem Geschäftsbereich des Kanzlers heraus an denen eventuell etwas dran sein könnte (wenn nichts dran ist, wird es einfach behauptet) und bombardiere damit den Staatsanwalt so lange, bis der hoffentlich etwas findet. Um die Vorwürfe zu prüfen, wird der Staatsanwalt ein Ermittlungsverfahren eröffnen und automatisch wird das zuständige Ministerium (ob es will oder nicht) bis die Sache überprüft ist, dem Kanzler die Fortführung seiner Amtsgeschäfte untersagen müssen. Dann bringst du den Vorgang pressewirksam an den Mann und die Sache läuft. Der vermeintliche Täter wird zum vermeintlichen Opfer. Mitte Mai 2010 wurde sein verschlossenes Büro widerrechtlich geöffnet. Eine Durchsuchung kann nicht bewiesen werden, Arnold schließt sie aber nicht aus. Eine Aufforderung seitens Arnolds Anwalts zu einer Stellungnahme der FH, wurde laut eigenen Angaben nie gemacht. Ein von ihm und dem damaligen Rektorat abgesegneter Sozialfond in Höhe von zur Unterstützung eines verschuldeten und psychisch labilen Mitarbeiters der Verwaltung, wird nach Arnolds Erkrankung und dem Wechsel des Präsidiums, als Versuch der Untreue, der Staatsanwaltschaft übergeben. Des Weiteren beklagt Arnold die fehlende Neutralität der Presse, bezüglich seiner Anschuldigungen. Eine saubere Aufklärung sei bis heute nicht erfolgt, so Arnold weiter. Er fügt außerdem hinzu, dass die öffentliche Austragung der Angelegenheit über die Presse zum Ziel habe, ihn gesellschaftspolitisch auszuschalten, mundtot zu machen und zu ruinieren. Laut Europäischer Menschenrechtskonvention gilt jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig. Rechtliche Schritte auf Grund von gezielter Verleumdung und Ehrverletzung wurden bereits durch Arnold und seinen Anwalt eingeleitet. Der Rundumschlag Arnolds scheint geglückt zu sein. Die FH ist entrüstet über die Stellungnahme. :Norderpark bleibt! Herrschende Verhältnisse schrotten Einige ANWOHNER_INNEN & PARKSCHÜTZER_INNEN Der Norderpark steht seit 2 Jahren für einen selbstverwalteten, angeeignetem Raum mitten in der Flensburger Innenstadt. Seit 2 Jahren lassen sich Anwohner_innen nicht von immer neu verrammelten Toren abschrecken diesen Ort als ihren Park zu begreifen und zu nutzen. Dank einiger bastelfreudiger Parknutzer_innen werden die Tore immer wieder geöffnet und immer mal wieder wird der Park von verschiedenen Menschen gestaltet. Dazu kommen unkommerzielle Filmvorführungen, das Norderparkfest und viele kleine Gelegenheiten zu denen der Park kollektiv und selbstbestimmt von einigen Anwohner_innen in verschiedenster Zusammensetzung genutzt wird. Damit stellt die Besetzung der brachliegenden Baufläche einen Gegenpol zu einem Stadtbild und einer Stadtpolitik, die sich einzig und allein um Wirtschaftlichkeit und Konsum dreht, dar. Gleichzeitig ist ein Ort geschaffen worden, der von vielen genutzt wird und die Lebensqualität im Viertel steigert. Dabei wurde bislang nie offen um den Park gestritten: die Nutzung als Park, als Raum für Feste und Kinos wurde einfach von unterschiedlichsten Personen beschlossen und durchgezogen ohne Organisation, ohne einen (vergeblichen) Appell an die Politik Land-Unter in der Norderstraße. und ohne um Erlaubnis bei irgendwelchen Besitzer_innen zu fragen. Einfach weil s geht und weil mit dem Park ein Raum ohne bürokratische Verwaltungen geschaffen wurde, in dem mensch sich unabhängig und unkontrolliert engagieren und einbringen kann. Der Park ist nun verkauft, es soll gebaut werden. Wir (als einige Anwohner_innen) haben da überhaupt keinen Bock drauf wir wollen keine unnötigen Neubauten für Reiche, wir wollen keine Aufwertung und damit verbundene Mieterhöhung des Viertels, wir wollen keinen Baulärm und keine Tiefgarage. Wir haben die Schnauze gestrichen voll von Verwertungslogik, die uns immer wieder erzählt, dass die Wirtschaft die höchste Priorität im Leben ist. Dieser Mist stinkt und wir werden nicht durch bitten und betteln etwas dagegen tun können. Es gilt den Park zu erhalten und zu verteidigen. Ihn weiter und wieder mehr zu nutzen, die Wände bunter zu machen, mehr Feste, mehr Kinos, mehr Grillveranstaltungen zu veranstalten und sich der Eigentumslogik weiter zu entziehen. Es ist unser aller Park und die Stadt gehört allen. Es gibt viele Möglichkeiten sich gegen das Entreißen unserer Lebensverhältnisse zu gunsten von Profit und Kapital zu wehren und eine Baustelle ist ein einfaches Ziel. Gegen Aufwertung, Verdrängung & sinnlose Bauvorhaben! Norderpark bleibt! ANZEIGE

6 Seite 6 Campus Aktuell CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 :Geprellte Hoden an Bratwurst und Kartoffelsalat Von 41 Leuten die loszogen, um es beim Paintball richtig krachen zu lassen von NILS EILHAUER Es war der Morgen des 28. Mai an dem es (aus studentischer Sicht) früh losgehen sollte, nämlich um 8:30 Uhr. Hier war die Campuszeitung bereits überfordert und so ging es dezent verspätet um 8:40 Uhr los, nachdem ausgerechnet die Presse ungeduscht und mit quietschenden Reifen als letztes an der Campushalle eingetroffen war. Duschen hätte sich aber ohnehin nicht gelohnt. Markus Wittek von der Fachschaft Sport hatte den Ausflug geplant und einen Linienbus organisiert, in dem der noch etwas verschlafen wirkende Haufen nach Bredstedt gefahren werden sollte. Das Wetter sah vielversprechend aus. Wir würden wohl draußen spielen können dachten wir, als sich nach nur fünf gefahrenen Kilometern der Himmel bereits von heiter bis sonnig in Richtung es wird Regen geben zu verändern begann. Das tat der Laune im Bus aber keinen Abbruch. Während einige noch nicht besonders aufnahmefähig wirkten, als Markus ihnen durch das Busmikrofon den Ablauf des Tages zu erklären versuchte, bewiesen einige Spezialisten hier schon gesteigerte Aufnahmefähigkeiten anhand der ersten Dosen Carlsberg, vermutlich um den Kreislauf schon mal in Schwung zu bringen. Echte Vollblut-Sportler halt. Es herrschte allgemeine Vorfreude und vermutlich fühlte jeder von uns diese angenehm prickelnde Anspannung, die man fühlt, wenn man weiß, dass es gleich richtig abgehen wird. So kamen wir schließlich nach einer halben Stunde Fahrt und dem kurzen Bestaunen Ein Markierer mit Drucktank und Hopper. eines Mc Donald s Restaurants, dass jemand allen Ernstes in eine kleine Tankstelle gequetscht hatte, im Gewerbegebiet Bredstedts an. Dort wurden wir dann direkt von Paintball-NF bzw. dessen Inhaber Frank in Empfang genommen. Das Wetter sah noch immer trügerisch aus und so erklärte uns Frank auch, dass wir in der Halle spielen würden. Gleich als erstes gab es eine Sicherheitseinweisung, schließlich sollte keiner ohne sein Augenlicht nach Hause fahren müssen. Die obersten Gebote beim Paintball spielen: In der Spielhalle niemals die Maske abnehmen und die Halle niemals verlassen ohne die Laufsocke über Alle taufrisch und so... den Lauf gezogen zu haben, falls sich einmal versehentlich ein Schuss löst. Es dauerte ein Weilchen bis die Teambildung abgeschlossen war, schließlich hatten sich aber alle gefunden und jeder durfte sich ausstatten. Es gab für jeden einen Markierer (das Wort Waffe hat im Paintball keinen guten Klang), Schuss Muni..., äh..., Paintballs und natürlich eine Maske. Wer schlau war hatte sich einen Schal und Handschuhe mitgebracht, denn auch wenn die Maske das Gesicht und die Ohren verdeckt - der Hals bleibt frei und es ist schmerzhaft dort getroffen zu werden. An den Schal hatte ich gedacht, aber leider hatte es kognitiv (wenigstens war ich nicht der Einzige) für die Handschuhe dann doch nicht mehr gereicht. Nun gibt es bei Paintball-NF eine Kiste, in der alte Handschuhe liegen und wenn man Glück hat, findet man sogar zwei der gleichen Sorte. Wie oft und von wie vielen Leuten diese schon getragen wurden, lässt sich recht gut an ihrem Geruch abschätzen. Nun ja. Da Treffer an den Händen besonders schmerzhaft sind, nimmt man das Aroma der Handschuhe dankend in Kauf und freut sich, dass überhaupt welche da sind. Die einzelnen Teams, es waren insgesamt sechs an der Zahl, bereiteten sich nun auf ihren ersten Einsatz vor. Am Ende des Tages würde jedes Team 12 Runden gespielt haben. Die Mittagspause war gegen 12 Uhr angesetzt. Welche Teams gegeneinander antraten, hatte zunächst der Computer festgelegt. Später sollten dann die errungenen Siege und die für die Siege gebrauchte Gesamtzeit darüber entscheiden, wer gegeneinander spielen würde. Und nun ab aufs Feld. Die ersten zwei Teams postierten sich jeweils an einem Ende der Halle und warteten bis der Countdown heruntergezählt war und das Signal zum Start ertönte. Worum geht es nun eigentlich genau bei diesem Spiel? Dazu muss man sagen, dass es verschiedenste Spielvarianten im Paintball gibt. Bei unserer Variante, X-Ball genannt, muss mindestens ein Teammitglied so schnell wie möglich und natürlich ohne getroffen zu werden auf die Seite des Gegners gelangen, um dort einen Buzzer zu drücken. Auf dem Weg dorthin bieten große Aufblasbare Hindernisse trügerische Sicherheit. Trügerisch, da Paintball ein rasantes Spiel ist, bei dem man schnell den Überblick verliert. Der Versuch in alle Richtungen gleichzeitig zu gucken und nebenbei richtig auf das zu reagieren, was um einen vor sich geht, misslingt des Öfteren und endet im Gang vom Feld hinter das Sicherheitsnetz. So wurde, während zu Beginn noch alle etwas wahllos durch die Halle huschten und unkoordiniert um sich schossen, nach den ersten Misserfolgen schnell der Ruf nach Taktik laut, da man merkte, dass man so keinen Blumentopf gewinnen konnte. Paintball ist keine sinnlose Rumballerei, sondern ein ernstzunehmender Sport, der mittlerweile auch in Deutschland weit verbreitet ist, über zwei eigene Ligen verfügt und stetigen Zuwachs verzeichnen kann. Übrigens ist Paintball auch kein reiner Männersport, wie man vielleicht vermuten würde. Bei NF-Paintball spielen einige Frauen regelmäßig und auch wir hatten drei weibliche Spielerinnen in unserer Runde. In diesem Sport geht es Außen Gelatine, innen Lebensmittelfarbe: Pain(t)balls. vor allem um gute Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Teams. Ohne diese, kann man nämlich langfristig schlichtweg nicht gewinnen. Und so probierten wir uns im Laufe des Tages an verschiedenen Taktiken und Konstellationen und feierten uns angemessen, wenn eine Rechnung aufging und wir als Team eine Runde für uns entscheiden konnten. Die Zeit verging wie im Flug. Auf dem Feld sowieso. Eine durchschnittliche Runde dauert bei dieser Spielvariante nämlich nur ca. drei Minuten. Die können mitunter allerdings ganz schön lang werden, z.b. wenn sich alle verschanzt haben und man sich andauernde Feuergefechte liefert, bei denen man immer nur kurz aus der Deckung kommt um die nächste Salve abzugeben, damit der Gegner auch schön in seiner Hälfte des Spielfeldes bleibt und bloß nicht vorrückt. Aber auch die Zeit zwischen den Spielen verging meistens so schnell, dass man das Gefühl hatte gerade erst wieder seine Herzfrequenz einigermaßen in den Griff gekriegt zu haben, während man sich kurz in die von den Gastgebern netterweise eingerichtete Kaffeestandleitung eingeklinkt hatte. Vielleicht merkten das mit dem Puls aber auch nur die Raucher unter uns. Nebenbei gab es in den Pausen zwischen den Spielen aber auch Wichtiges zu tun. Die Masken und Markierer mussten von Farbe befreit, die Hopper (Behälter für die Paintballs) aufgefüllt und gelegentlich die Drucklufttanks der Markierer mit frischer Pressluft versorgt werden. Nebenbei sorgten die ein oder andere Dose Astra und Der ganze Haufen auf dem Spielfeld. Foto: Frank Junge

7 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Campus Aktuell Seite 7 Erste Lagebesprechung auf dem Weg zum Einsatzort. Guten Abend Sir, ich möchte Ihre Tochter abholen! ein in den passenden Momenten geschickt als Sidekick eingesetztes Megafon für die Stärkung der Moral und gute Lacher. Gegen 12 Uhr wurden die Markierer dann erst einmal beiseite gelegt und der Grill angeworfen. Kevin, der als Schiedsrichter im Feld so manchen Paintball einstecken musste (den Adrenalin überreizte Nervensysteme fälschlicherweise an ihn adressiert hatten), nahm uns das nicht weiter übel und begrillte uns äußerst professionell. So legten wir bei Bratwurst, Kotelett und Kartoffelsalat eine wohlverdiente Mittagspause ein und kühlten uns auf dem Vorplatz der Halle etwas ab. Danach ging es natürlich weiter und nun ging es wirklich um die Wurst, gewinnen konnte am Ende schließlich nur ein Team. So zogen alle noch einmal sämtliche Register und wo gehobelt wird, fallen Späne. Einen Volltreffer in die unterste Leistengegend gab es zu verzeichnen und beim Betrachten des Opfers kam definitiv kein Neid auf. War wohl auch gar nicht so angenehm. Welche langfristigen Folgen dieser Zusammenstoß dreier Bälle hatte, weiß nur der Betroffene. Beim häufigeren Spielen empfiehlt sich also ein Suspensorium, der sogenannte Eierbecher. Ernsthaft zu Schaden gekommen, ist aber keiner von uns. Der Pokal ging am Ende übrigens an das Team um Markus, der ja aber auch ganz eindeutig die trainiertesten Oberarme hat und deshalb vermutlich beim Zielen den Markierer ruhiger halten konnte. Für die Gewinner, die nicht ganz so sehr gewonnen haben, gab es Schokolade und Weingummi. Was aber wohl alle mit nach Hause genommen haben, sind ca. 300 ml Lebensmittelfarbe in den Klamotten (vor allem diejenigen, die meinten Navy Seal-mäßig über den Boden robben zu müssen), blaue Flecken, bleischwere Müdigkeit und ein nachhaltiger Muskelkater in der Oberschenkelmuskulatur, da man diese beim Paintball offenbar wesentlich intensiver einsetzt als sonst. Manch einer hat die vielleicht überhaupt zum ersten Mal eingesetzt. Ich nehme jedenfalls an, dass in dieser Nacht alle sehr gut geschlafen haben. Auch wenn in den folgenden zwei Tagen die meisten von uns nur unter Schmerzen laufen konnten, gehe ich schwer davon aus, dass das nächste Mal wieder alle mit dabei sind, sofern sie sich noch in oder um Flensburg herumtreiben. Es würde mich auch nicht wundern wenn einige diesen Sport für sich entdeckt haben und dabei bleiben möchten. Ich für meinen Teil, denke jedenfalls ernsthaft darüber nach. All denjenigen, die durch diesen Bericht Lust bekommen haben auch einmal Paintball spielen zu gehen, kann ich nur empfehlen dem abgedruckten Flyer zu folgen und sich vertrauensvoll an das Team um Paintball-NF zu wenden. Frank, Kevin und Stefan haben sich super um uns gekümmert und uns einen Tag beschert, der von Anfang bis Ende Spaß gemacht hat. Spätestens nächstes Jahr geht es also weiter... Die strahlenden Gewinner bei der Siegerehrung. Hier zwei unserer drei weiblichen Spielerinnen. ANZEIGE Paintball spielen für nur oder direkt anrufen 0162 / Kevin von Paintball-NF verteilt in der Mittagspause Gegrilltes an unsere Spieler.

8 Seite 8 Fernweh CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 :Ein Amerikaner in Deutschland Exploring Flensburg and getting to know Busdrivers and Hausmeisters von EDDIE BENJAMIN HALL When I first arrived in Germany, I felt so small in comparison to the country around me. I used what little German I knew to find my way through the airports of Munich and finally Hamburg. I found elderly couples who helped me find my way to the bus from Hamburg Flughafen to Neumunster. My journey to Germany was so overwhelming at times. I found an older woman, who didn t speak English, but did her best to help me get from Neumunster to Flensburg. I finally arrived in Flensburg and found the number 5 bus from the Bahnhof. I had only been in the country for a few hours and had paid about 20 Euros for a bus ticket from Hamburg to Neumunster, so I didn t understand how much bus tickets were. So, I tried to pay with the only money I had, a 50 Euro note and got yelled at by the bus driver. Endlich verstand ich, warum er sehr wütend war. But there were many times on my 8 hour flight over, my time waiting in Munich and my first few days here that I would have given anything to return to the United States. I had just spent 3 months doing an internship in Nicaragua, returned for a week to America and then came to Germany. My first night I went to a party in the Social Room where I met other international students. My roommate, Lucas, really welcomed me and made it easier to adjust to my new surrounding. Whether it was allowing me to Skype my family on his computer, inviting me to events, or helping me finally find the Hausmeister, I don t know if I would have enjoyed Germany so quickly had he not been there. Since I arrived nearly a month after everyone else, I had to register with the city, apply for a residence permit, and set up a bank account on my own. Fortunately, the people in these offices were friendly and I could use the little German I knew to get things going. Through the International Office and by chance, a class here, I met my Study Buddy. The Study Buddy Program is actually really interesting. The idea is to assign a German student with an international student, so that you can get help with things you might not understand, or even just have someone as a friend you can trust. My Study Buddy, Svenja (sie ist die Beste) has been amazing. She has helped me find where things are in the city (Flensburg seemed big at first), invited me to things like the Englisch Stammtisch (where I tried to speak German), and most importantly, has become one of my best friends here. It s hard to have a bad day when I run into her on campus and we always have something to talk about, whether it be how much I hate making Überweisungen at Sparkasse or what she s done in class all day. I have been here for almost 2 months now (I leave at the beginning of August). In this time, I have spent the Easter weekend with my adopted German big sister Hannah, and her family in Hamburg. I experienced a night out on the Reeperbahn and explored the city. She (like many Germans I have met) and her fiancé, have been so welcoming to me during my time here. They ve come to events I ve been a Me and my friends in front of the Reichstag in Berlin. part of, such as American Night and International Day and really been the closest thing to family I have here. I also took a weekend to explore Berlin with some friends from Mexico. I m not sure we slept while we were there, that Schönes Wochenende Ticket only lasts for so long. We spent hours walking around the city, exploring every place we could. (Did I mention on the way we almost accidentally went to Krakow? Yes, for a whole 5 minutes we were leaving Hamburg and destined for Krakow until an employee told us we d need to switch trains. Luckily, we didn t have to pay the 50 Euro charge for being on the wrong train.) Anyway, while we were there we saw as much as we could, including the view of the city from the Berliner Fernsehturm. We danced Salsa at Havanna Club and took a tour in Spanish of the city. As we left to catch our train, I kept looking back at the Brandenburger Tor wondering if I was really in Berlin...or Germany at all. I still wake up every morning and think that I m at home in the US. After I leave Germany in August, I hope Foto: Eddie Benjamin Hall I will be able to speak more German than what I knew when I came here (Denglish is okay for now). I also hope I will be able to come back and visit my new friends (or they can visit me in America, that s fine too). I m hoping to see as much of Europe as I can while I am here. I have to say even though at times I have felt overwhelmed being here, I am sad to know I only have so few time left. I didn t think Flensburg would be that interesting, but the people I have met along the way will be the hardest to leave. :Kolumbien das einzige Risiko, ist zu bleiben Über ein verschrienes Land, das man erlebt haben sollte von NOEMI STELZIG Ich stehe nach 15 Stunden Reisezeit am Flughafen Bogotá. Klein aber fein, denke ich mir, aber schon irritierend, dass er als größter internationaler Flughafen des Landes immer noch kleiner ist, als jeder mir bekannte deutsche Provinzflughafen. Naja, was soll s. Die Schiebetüren gehen auf. Senkrecht knallt die Sonne auf die Stadt nieder, eine schwüle, feuchte Luft umgibt mich. Und das auf über 2600m Höhe. Ich bin überrascht. Vor der Tür steht ein Pulk kleiner, dicker Menschen mit Namensschildern, die sie wild in der Luft hin- und her schwenken und dazu die zumeist europäischen Namen oder eben ihre eigene Interpretation der selbigen schreien. Gut, dass mein Name für spanischsprachige Menschen einfach auszusprechen ist, so finde ich die liebe Frau, die mich abholt und zur Unterkunft bringt schnell. Señora Esperanza, zu Deutsch Frau Hoffnung, wenn das nicht ein gutes Zeichen ist. Im kleinen verbeulten Chevy geht es mit Esperanza, die gefühlt fünf Schichten Make - Up zu viel trägt und ihrem untersetzten Mann Mario verschwitztes Hemd, offen, volle Brustbehaarung in Richtung Stadtzentrum. Sie sitzt vorne und quasselt während der einstündigen Fahrt ununterbrochen auf mich ein. Der Flughafen liegt im Westen der Stadt und ist nur über eine einzige Avenida, die natürlich immer verstopft ist, an das Stadtzentrum angebunden. Zu viele Autos. Konstante Baustellen. Irgendein Bürgermeister kam vor Jahren auf die Idee, eine Schnellbusanbindung bauen zu lassen. Das Projekt wurde mit kolumbianischem Eifer voran getrieben bis heute ist die El Dorado eine durchgehend aufgerissene Asphaltdecke. Macht nichts. Ich bin rundum glücklich endlich angekommen in Kolumbien. Zumindest physisch. Aus dem Radio schmettert Salsa, vier Nummern zu laut für meinen Geschmack. Mario singt mit, wenn er nicht gerade die Hupe durchdrückt oder auf die anderen Auto-, Bus- und Taxifahrer schimpft, die sich ebenso waghalsig wie wir durch das Verkehrschaos mogeln. Kolumbianischer Fahrstil. Wozu gibt es Hupen auch sonst? Esperanza löchert mich mit Fragen über meine Reise und Deutschland, die Familie und das Studium. Ich versuche gegen das Radio anzuschreien, aber der Inhalt meiner Antworten ist auch weniger wichtig, mehr der Fakt, dass man sich halt unterhält. Kolumbianischer Smalltalk eben. Bienvenidos a Bogotá! Kolumbien ich bin da! Kolumbien? Muss das denn sein? Was willst du denn da? - Das Land der Drogen. Da bringt doch ein Kartell das andere um. Du wirst von der FARC entführt werden. Als blonde Frau vergewaltigen die dich da doch sofort. Nimm nichts Wertvolles mit, die rauben dich aus. Heute bin ich froh, mich nicht durch diese und andere gängige Vorurteile, denen ich im Vorfeld meiner Reise immer wieder begegnet bin, habe beirren lassen. Kolumbien das einzige Risiko ist, zu bleiben. so wirbt das Ministerium für Handel, Industrie und Tourismus auf den hochmodernen Minibildschirmen der kolumbianischen Airline AVIANCA. Bilder von karibischen Traumstränden, folkloristischen Tänzen, modernen Skylines der Metropolen Bogotá und Medellín, hübsche Kolumbianerinnen mit zu Salsa wehenden Röcken und das wahnsinnige Grün des Amazonasdschungels. Meiner Meinung nach nicht das einzige Risiko, aber die anderen kann man durch sein eigenes Verhalten eindämmen. Ja, der Drogenhandel und seine gesellschaftlichen Auswirkungen sind immer noch zentrale Probleme des Landes. Ja, auch heute fordern Rivalitäten zwischen Kartellen, auch wenn diese nicht mehr offiziell existieren, in Medellín und anderen Teilen des Landes jedes Jahr Tote. Ja, auch heute sind die FARC und anderen Guerilla-Gruppen in Teilen des Landes noch aktiv und töten, misshandeln und entführen Menschen, gerne auch Ausländer. Ja, als blonde Frau ziehe ich immer 150% der Aufmerksamkeit auf mich, bin lüsternen Blicken und geschmacklosen Offerten ausgesetzt. Ja, man hat mehrfach 40 Meter Palmen. Nationalpark Cocora. Foto: Noemi Stelzig Katedrale und Justitpalast. Historisches Stadtzentrum. Bogotá. Foto: Noemi Stelzig versucht mir ein paar Pesos abzunehmen. Auf den Umgang mit dem Wissen, um diese uns Europäern so fremden Verhältnisse und Verhaltensweisen, kommt es an. Begibt man sich nicht in die Schussline der Kartelle und Drogenhändler, und das ist hier sowohl übertragen als auch wörtlich gemeint, hat man keinerlei Kontakt mit Drogen. Bestimmte Viertel sind tabu. Zu bestimmten Zeiten geht man im Dunklen nicht raus. Der Drink in der Bar wird nicht aus der Hand gegeben. Mit neuen Bekanntschaften geht man nicht mit. Alleine geht man als Frau möglichst nicht aus dem Haus. Taxis werden per Telefon bestellt, man steigt nur in jene ein, die den Sicherheitscode abfragen und bestätigen. Vor Reisen sollte man sich über die neusten Standorte von Guerilla und Militär informieren, ausgewiesene Gebiete werden eben nicht bereist. Mein Vokabular von Kraftausdrücken ist schnell gewachsen. Das hört man überall auf der Straße und als Frau bringen es einem die gleichgeschlechtlichen Leidensgenossinnen gerne bei, damit man aufdringliche Kolumbianer charmant in ihre Grenzen weisen kann. Letztes Mittel ist immer noch der erfundene Ehemann, wobei das manchmal auch ein Schuss in den Ofen sein und das Gegenüber noch mehr anspornen kann. Aber Aufmerksamkeit hat auch was Schönes. Das Verkehrschaos war für mich nie ein Problem. Wer überfährt schon eine Mona [kolumbianischer Ausdruck für weiße Frau] oder hält nicht gerne seinen Bus für sie an? Freie Drinks in Diskos und Essenseinladungen sind eine Zeit lang auch nett und zu wissen, dass man immer von irgendjemandem im Auge behalten wird, kann auch Sicherheit geben. Hält man sich an den gesunden Menschenverstand, ist aufmerksam, beobachtet was die Einheimischen machen und wie sie Dinge tun oder eben auch nicht tun, hört man auf die innere Stimme ohne sie anzuzweifeln, dann, so zumindest meine Erfahrung, kann man auch als junge, blonde Frau gefahrlos in Kolumbien leben. Und dann entdeckt man die andere Seite dieses so verschrienen Landes. Und dann steigt das Risiko am Ende tatsächlich bleiben zu wollen. Die den Kolumbianern nachgesagte Offenheit und Freundlichkeit lernte ich, noch bevor ich kolumbianischen Boden betrat, kennen. Zwei junge kolumbianische Schüler, die gerade auf dem Rückflug von ihrem Schüleraustausch in Deutschland waren, quatschten mich in der Schlange vorm Einreiseschalter an.

9 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Fernweh Seite 9 Auf Boteros Skulptur liegen und die Sonne genießen. Medellín. Foto: Noemi Stelzig Sie gaben mir ihre adressen und Facebook-Kontakte hier läuft nichts ohne Facebook oder MSN, im Zweifelsfall wird sogar das Taxi per Blackberry bestellt. Ein Woche später führte mich Alexandro durch das historische Stadtzentrum Bogotás. Das Zentrum ist hübsch, trotz jeder Menge Dreck auf dem Boden und der von Ruß und Abgasen grauen Luft in den Lungen. Kolonialstraßen mit vielen Geschäften, aus jedem tönt ein anderer neuer Hit. Alte Häuser mit romantischen Balkonen, weite Plätze und pompöse Kirchen. Dazwischen fliegende Händler mit Bauchläden, Kaugummis und Zigaretten, einzeln verpackt, für umgerechnet 2 Cent. Schöne Museen, in denen man alles fotografieren darf wer also einen digitalen Rundgang machen möchte... Dazwischen bunte Künstlerkolonien, die nachts die verrücktesten Partys schmeißen. Mein Highlight: Recycle-Party im Hinterhof einer Kolonialvilla aus dem siebzehnten Jahrhundert mit selbstgebastelten Müll- Kostümen, wovon Bogotá mehr als genug hat. Mit live Seiltänzern und Feuer-Jongleuren zu kolumbianisch-haitianischem Elektro-Salsa-Tango-Verschnitt. Der Norden der Metropole, alles ab der Calle 70, ist der reiche Norden. Universitäten, europäische Cafés und Restaurants, saubere Parks mit Kinderspielplätzen, riesige Hotels und verglaste Banktower, überfüllte Shoppingcenter mit allem was das Herz begehrt. Alles natürlich hinter Sicherheitszäunen, bewacht von privaten Security-Services mit Schäferhunden und scharfen Waffen. Dafür gibt es hier fast ANZEIGE keine Bettler oder Obdachlose. Alles hat seinen Preis. Der arme Süden? Keine Ahnung, ich habe meinen kolumbianischen Freunden und Professoren geglaubt, als sie sagten Wenn du da hin gehst, kommst du nicht lebend zurück. Meine Uni, die Pontificia Universidad Javeriana, von Jesuiten gegründet, liegt im Zentrum. Eine Ansammlung von Gebäuden am Hang, bunt durch einander gewürfelt verbunden durch jede Menge Treppenstufen. Wer braucht da noch Hochschulsport? Die Aufzüge habe ich leider erst in der letzten Woche entdeckt. Die Plätze zwischen den Gebäuden sind Haupteingang der Pontificia Universidad Javeriana. Bogotá. freundlich-bunt begrünt oder werden für Ausstellungen der künstlerischen Fakultäten genutzt. Neben der Bibliothek 24h geöffnet, ab 21h geht ein Angestellter mit Decken für die noch arbeitenden Studis durch Regalreihen, das nenne ich Service! üben die Musiker in Pavillons oder auf dem offenen Rasen. Die Mensa direkt daneben ist einer meiner Lieblingsorte: Mittagessen mit immer gutem Sound. Für einen Moment abschalten. Ein schönes Beispiel für kolumbianische Seltsamkeiten, die mir bis heute unverständlich bleiben, ist das Studentencafé direkt im Parkhaus Cappuccino mit einer Portion Abgasen auf dem Milchschaum umsonst und Heizstrahlern, nicht das es kalt wäre in dem geschlossenen Betonklotz. Aber was soll s. Immerhin erreichbar per Aufzug. Wer will sich da beschweren. Das Studium hat rundum Spaß gemacht. Die wahnsinnige kolumbianische Bürokratie wurde oft von der Uni selber ausgetrickst, so dass es für mich kein Problem war, auch einen Monat nach Semesterbeginn noch eingeschrieben zu werden. Sogar das Wechseln der Fachrichtung von International Management in Deutschland zu Konfliktlösung und Friedensetablierung in Bogotá und mein dementsprechend fehlendes politikwissenschaftliches Vorwissen, stellten keinerlei Problem da. Meine Professoren haben sich mehr als gefreut, dass eine Deutsche mit im Kurs ist, und mir stets geholfen, im Stoff mitzukommen. Absolute Experten auf ihrem Gebiet. Durch die Fachrichtung habe ich tiefere Einblicke in die Problematik des internen Kolumbianischen Konfliktes bekommen und ein Verständnis für die daraus resultierenden Herausforderungen an die kolumbianische Gesellschaft entwickeln können. Der innerpolitische Konflikt ist omnipräsent. Zumindest in meinem Studiengang. Natürlich, als angehende Politikwissenschaftler ist das das Thema Nummer eins. Und es ist schon mehr als seltsam, wenn Foto: Noemi Stelzig man seinen Professor von Íngrid [Betancourt] reden hört, wie von einer Freundin und mitbekommt, dass er einer der Menschen ist, die immer wieder versuchen mit der FARC und den Paramilitärs zu verhandeln. Oder wenn mal kurzweilig die Hauptstraße, fünfspurig, einmal quer durch die neun Millionen Metropole gesperrt wird, weil die Studierenden mit verschiedenen Indigenenvertretungen für Frieden und Transparenz der Justiz protestieren. Auf dem Nachhauseweg geht s vorbei an politischen Graffitis Es lebe Bolívar, die Freiheit und die Revolution! - Sterbt lieber fürs Vaterland als für die Guerilla! - Für eine Zukunft ohne Landminen!. Ich höre Radio, die Auswahl ist weitgefächert von Pop und Reaggeton des Jugendsenders über aktuelle Gefechtsberichte des staatlichen Militärsenders bis hin zu Guerilla- Aufrufen, wie Nehmt die Zukunft in die Hand! Kämpft für Che s Traum!. Kein Kolumbianer ist nicht direkt vom Konflikt betroffen. Mein Onkel wurde letztes Jahr entführt. - Die Guerilla die in den Auf den Spuren Indianer Jones. Nationalpark Cocora. Achtzigern den Justizpalast stürmte, meine Tante war da Führerin. Mein Bruder ist nun bei der Luftwaffe und fliegt Bombenangriffe auf die Guerilla. Typische Gesprächseinschübe unter Kommilitonen. Meine Kommilitoninnen haben mich vom ersten Tag an wörtlich an die Hand genommen und mir das Einleben und Orientieren somit erheblich erleichtert. Die Kommilitonen waren monatelang hauptsächlich verschüchtert und hielten einen respektvollen Abstand. Verständlich, bedenkt man, dass das Schönheitsideal für Frauen dort eben groß, blond und blauäugig ist und plötzlich steht so eine leibhaftig vor ihnen. Irgendwann sind aber auch sie über ihren Schatten gesprungen und es haben sich wundervolle Freundschaften ergeben. Die engsten Freunde sind aber, wie so oft, doch wieder die anderen Austauschstudenten und Ausländer geworden. Denn die stolpern über dieselben kolumbianischen Eigenarten: Quadratische Hamburger mit Ananasscheiben, geriebenem Gouda und Wachtelei zum Beispiel. Und sie haben ähnliche Orientierungsprobleme: Wie schaffe ich es in einen überfüllten Schnellbus zu kommen? Aber noch viel wichtiger: Wie steige ich wieder aus? Denn oft stehen so viele Menschen darin, dass niemand sich auch nur noch einen Zentimeter bewegen kann. Und sie verstehen, wenn man gerade mal Zuhause vermisst. Ich will Vollkornbrot und kein Toast! Warum kann ich nicht einmal ohne begafft zu werden über die Straße gehen? Wieso steht hier das Technologiezentrum neben der Wellblechhütte? Und wann hört der Autolärm und Smog endlich auf, damit ich wieder Hören und Atmen kann? Mein Tipp für einen solchen, den Reizüberflutungen geschuldeten Großstadtkollar: Raus, per Überlandbus. Ganz egal wohin, nur bitte nicht in die Sperrgebiete der Bewaffneten. Ob Berge, andere Städte, Küste oder Dschungel - Kolumbien hat wahnsinnig schöne, atemberaubende Orte zum Entdecken und Genießen. Mein Highlight? Der Nationalpark Cocora mit über 40 Meter hohen Palmen. Durch den Nebelwald wandern, über Indianer- Jones-Hängebrücken, vorbei an Kolibris und reißenden Wasserfällen - Einsamkeit Foto: Noemi Stelzig pur. Übernachten in einer kleinen Hütte, abends am offenen Feuer mit den Einheimischen Grillen, Trinken und ihren Erzählungen über mystische Götter und längst verstorbene Krieger lauschen. Oder nach Calí. Die Nacht zum Tage machen und in einem der tausend Salsalokale den Hüftschwung lernen, sich durch die Luft wirbeln lassen und einfach der Musik folgen. Oder Medellín erkunden. Mit der Gondel über die Stadt fliegen. Die modernste Bibliothek des Landes sehen, den größten Künstler der Nation Botero und seine noch größeren Statuen auf dem nach ihm benannten Platz bewundern. Woher nur seine Obsession für dicke Menschen kommen mag? Und im Botanischen Garten bei Live-Konzerten den wahnsinnig schönen Sternenhimmel genießen. Wie mein Bild von Kolumbien heute ist? Schwer zu sagen. Die Moderne und bitterste Armut koexistieren in für Europäer unvorstellbaren engen Räumen. Neben der Kirche in einem schicken Wohnviertel stehen fünf Bäume und in einem eine Baumhütte aus Müll. In den Ästen daneben hängen Kleidungstücke und Töpfe und allerlei anderes Hab und Gut, während in der Uni alle Studenten mit europäischer Markenkleidung und den neusten Handy- und Laptopmodellen herumlaufen. Genauso ist das moderne Kolumbien. Viele vermeidliche Widersprüche. Wunderschöne Natur aber unter Smogglocken und in Müll erstickende Metropolen. Viel Kriminalität und Gewalt und dennoch überall Menschen, die an Dir und Deiner Herkunft interessiert sind. Die wollen, dass Du ihr Land kennen und lieben lernst, die Dir helfen und ihre Türen und Herzen öffnen. Ich stehe vor dem Flughafen. Da vorne ist die Tür, aus der ich vor knapp fünf Monaten getreten bin. Heute Morgen, die Sonne geht gerade über der Andenkette auf, ist es noch kühl. Kaum Menschen. Geradezu ruhig hier draußen. Ich bin alleine hergekommen. Mit dem Taxi. Die El Dorado herunter. Habe nur fünfzehn Minuten gebraucht. Seltsam. Kein Verkehrschaos. Keine Bauarbeiter. Nur einsam daliegende Baustellen. Die Schnellbuslinie immer noch nicht fertig gestellt. Die Asphaltdecke weiterhin nicht vorhanden. Bestimmt ist das so auch noch, wenn ich zurück komme, denke ich. Zurückkommen, in diese riesige Stadt, dieses große bunte Land. Ich blicke über das Panorama der Wolkenkratzer und Berge. Ziehe den letzten Zug meiner 2 Cent Zigarette. Wie soll ich mir das Rauchen in Europa noch leisten, denke ich und mache mich auf den Weg zum Check- Inn. Eine Truppe Flughafenarbeiter steht an der gläsernen Eingangstür. Hey, du Hübsche, nimm mich mit - auch das wird sich bestimmt ändern. Kolumbien das einzige Risiko ist, zu bleiben., die bunten Bilder zeigen mir diesmal Orte, die ich kenne. Deren Schönheit ich selber gesehen und bewundert habe. Menschen mit denen ich getanzt habe. Freunde. Der Werbespott wird zur nostalgischen Gedankenreise durch mein eigenes Kolumbien. Wir heben ab und ich denke: Wohl wahr! Vielleicht beim nächsten Mal

10 Seite 10 Studentenleben CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 :Die Bin-Laden-Bilanz Supermacht killt Superschurken Kommentar Die USA haben einen ihrer Staatsfeinde erledigt. Die westliche Welt ist erleichtert und kämpft wie selbstverständlich weiter. Eine Bilanz. Völlig überrascht erlebten die USA und ihr Dutzend Nachrichtendienste den Schnell waren sie hellwach und konnten wie am bereits nach wenigen Stunden einen Täter präsentieren: Den Araber Osama Bin Laden. Der hatte angeblich alle überrumpelt, das WTC attackiert und ca Menschen getötet; angeblich deshalb, weil stichhaltige Beweise für seine Täterschaft im Falle WTC (und anderer Anschläge) bis dato fehlen, auf die sich eine ebenso fehlende Anklage stützen könnte. Auf der Jagd nach Bin Laden wurde umgehend ein anderer Staat angegriffen und teilweise besetzt (Afghanistan, * ). Unter dem Vorwand Massenvernichtungswaffen wurde ein weiterer Staat angegriffen und besetzt (Irak, * ), ohne dass Bin Laden in beiden Staaten gefunden wurde. Diese Erkenntnis war der westlichen Welt ein Vielfaches der Toten der Terroranschläge wert: Opfer wurden ein zweites Mal zu Opfern, indem sie als Rechtfertigung für weitere Angriffe benutzt wurden. Auf die Missachtung rechtsstaatlicher Verfahren (Beweisaufnahme, Anklageschrift) folgte die Missachtung des Völkerrechts (Souveränität von Staaten): Der Angriffskrieg gilt nun als vorbeugende Maßnahme im asymmetrischen Krieg gegen den Terror ; Gefangene werden ohne Verfahren konzentriert gelagert (u.a. Guantanamo). Die Jagd auf Bin Laden endete schließlich am , als Friedensnobelpreisträger Barack Obama den Kampfeinsatz seines Elite-Kommandos auf dem fremden Staatsgebiet von Pakistan beaufsichtigte. Eine Anklage für den völkerrechtswidrigen Einsatz haben weder Obama noch sein Kommando zu befürchten im Gegenteil: Sie erhielten Orden bzw. Glückwünsche anderer Staatsführer. Der Kampf gegen Schurken bzw. für Menschenrechte ( Schürfrechte, wie Kabarettisten sagen) geht weiter, zunächst einmal in Libyen. Wen kümmern dabei eigentlich noch Rechtsstaat und Völkerrecht? (Um den Krieg gegen den Terror nicht im Weg zu stehen, bevorzugt der/ die Autor/in Anonymität.) :Umkleidekabine vs. Onlineshop Ein Vergleich von NINA SCHWICHTENBERG Seit Jahren steigt die Nachfrage nach virtuellen Warenhäusern. Immer mehr Menschen kaufen von zu Hause aus, denn die Anzahl der im Internet angebotenen Artikel ist fast unendlich. Gerade in der Textilbranche sind viele Verbraucher vom,,offline-käufer zum,,online-käufer geworden. Doch ist Onlineshopping wirklich die bessere Alternative zum direkten Kauf im Laden? H&M hat ihn, Esprit ebenfalls und das englische Trendlabel Topshop sowieso: Einen Onlineshop. So gut wie jedes namenhafte und vor allem zukunftsorientierte Unternehmen bieten, neben den normalen Verkaufsstores, mittlerweile auch einen Onlineshop an. Diese neue Verkaufsplattform hat für den Kunden so einige Vorteile. Einfach das Notebook eingeschaltet, den ausgewählten Onlineshop geöffnet und schon kann der Onlinekatalog nach passenden Artikeln durchforstet werden. Mit einem 24 Stunden am Tag- 7 Tage die Woche Service kann man rund um die Uhr shoppen und muss sich keine Gedanken mehr über Öffnungszeiten und stressiges Zeitmanagement machen. Nach kürzester Zeit und wenigen Klicks beginnt sich der virtuelle Warenkorb zu füllen und es sind nur noch ein paar Schritte bis zur Kaufbestätigung. Fast geschafft und das ganz ohne lästiges Klamottenschleppen und das doofe Gefühl sich mal wieder an der falschen Kasse angestellt zu haben. Stattdessen kann man bequem zu Hause vor dem eigenen Spiegel(der mit Sicherheit nicht so ungünstig beleuchtet ist wie der im Laden) alle Kleidungsstücke in Ruhe anprobieren und muss sich nicht vor der Kassiererin schämen, wenn man statt Größe 36 doch eine 38 nimmt. Und auch wenn man im ersten Onlineshop nicht sofort fündig wird, muss nicht quer durch die ganze Stadt geirrt werden, um eine passende Alternative zu finden. Online sind nur ein paar Klicks nötig und andere Shops können sowohl preislich als auch angebotstechnisch miteinander verglichen werden. Zum Thema Stadt die nervenaufreibende und kostspielige Parkplatzsuche, sowie Staus und unschöne,,ich will die erste in der Umkleidekabine sein - Szenen bleiben einem natürlich auch erspart. Neben einer riesigen Auswahl an Artikeln trumpfen einige Onlineshops noch mit praktischen Zusatz-Serviceangeboten auf. So kann man zum Beispiel die bestellten Produkte gleich als Geschenk verpacken und samt Grußkarte mit Wunschtext an eine Person seiner Wahl schicken lassen (aber Achtung: Meistens bedeutet Zusatz-Service auch Zusatz- Kosten!). Vielleicht überrascht einen dann sogar noch das eine oder andere Rabattwunder kurz vor dem Beenden des Onlineeinkaufes, denn häufig sind Kleidungsstücke schon Wochen vorher im Onlineshop reduziert. Wer noch mehr sparen möchte kann im Word Wide Web nach Gutschein-Codes für Onlinestores suchen und dabei beispielsweise bis zu 25% auf den gesamten Einkauf sparen. So einfach und vor allem bequem kann Einkaufen im 21. Jahrhundert sein. Doch Vorsicht der Kauf im Internet birgt auch einige Gefahren. Aufgrund der zahlreichen und oftmals auch unübersichtlichen Auswahl läuft der Onlinekunde Gefahr, mehr zu kaufen als er eigentlich benötigt. So viel Auswahl und tolle Angebote und dazu noch überall Rabattzeichen, da legen wir doch mit ruhigem Gewissen noch ein T-Shirt mehr in den Warenkorb - kann man im Notfall ja wieder zurückschicken. Natürlich ist das Zurückschicken in Form eines Umtausches auch im normalen Geschäft möglich, jedoch wird hier beim Kauf eines Kleidungsstückes gleich das Bankkonto oder das Geldfach im Portemonnaie belastet. Man überlegt sich also eher zweimal, ob das T-Shirt wirklich auch noch in einer anderen Farbe gekauft werden muss. Eine weitere, nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle ist der Kauf auf Rechnung, wie ihn mittlerweile viele Onlinestores anbieten. Dieser scheint zwar auf den ersten Blick eine tolle Sache zu sein, verleitet aber dazu, die eigenen, tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten aus den Augen zu verlieren oder gar zu ignorieren. Und auch beim sofortigen Bezahlen mit Paypal, Überweisung oder der Kreditkarte werden private Angaben wie Bankkontodaten oder Kreditkartennummer abgefragt. Zwar herrscht dort inzwischen ein sehr hoher Sicherheitsstandard, aber ein Restrisiko bleibt. Diese Gefahren bestehen bei einem Einkauf im real life nicht. Und auch sonst gibt es einige Vorteile, wenn man seine Kleidung direkt vor Ort kauft. Fachpersonal und engagierte Mitarbeiter stehen einem mit Rat und Tat zu Seite, beraten und leisten einen persönlichen Service, wie er im Internet einfach nicht umsetzbar ist. Der Kunde kann die Ware anfassen, sich vom Material überzeugen oder auch enttäuschen lassen und einfach schneller endgültige Entscheidungen treffen. Bei Bestellungen im Internet weiß man nie wie die Ware letztendlich ausfällt, ob das Material wirklich so seidig ist wie es auf den Fotos aussieht oder ob die Jeans auch den eigenen Po perfekt in Form bringt oder eben doch nur den des Models mit Größe 34. Auch wenn das Anstellen an den Kabinen, gerade am Wochenende meistens nervig und zeitaufwendig ist, entschädigt die Möglichkeit einer direkten Anprobe fast für alles. Reingeschlüpft - für gut befunden Gekauft! Sollte man dann doch den einen oder anderen Zweifel zu Hause bekommen, ist der Umtausch im Geschäft weitaus einfacher als eine aufwendige Reklamation mit Retoureschein und eventuell anfallenden Kosten für die Rücksendung. Keine langen Lieferzeiten, die bis zu mehreren Wochen dauern können und auch keine Versandkosten, die das eigentliche Schnäppchen preislich zum Luxusteil werden lassen, sind weitere Vorzüge des direkten Einkaufes im Geschäft. Und für uns Frauen ist wohl dies eines der schlagkräftigsten Argumente: Wir bekommen nach dem Bezahlen prallgefüllte Einkaufstüten, die unser Shoppingerlebnis doch auf irgendeine Weise erst komplett machen. Auch das Gekaufte dann gleich in den Händen halten und sofort zu Hause verschiedene Stylings- und Kombinationsmöglichkeiten ausprobieren zu können, ist doch irgendwie ein schönes Gefühl. Egal ob Online oder Offline - beide Einkaufsvarianten bieten ihre Vor- und Nachteile. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Variante die beste für ihn ist. Und sonst vielleicht mal den allzeit bekannten und häufig bewährten Mittelweg, sprich eine Mischung aus Online- und Offlineshopping wählen: Günstige Schnäppchen im Internet finden, zuschlagen und freuen. In der nächsten Woche dann einfach mal gemütlich durch die Stadt schlendern, sich beraten lassen und den persönlichen Service genießen. :Die Jeans Mehr als nur ein Stückchen Stoff von NINA SCHWICHTENBERG Jeder hat mich und jeder liebt mich die Jeans. Ich bin wohl eines der beliebtesten und meistgekauften Kleidungsstücke auf der ganzen Welt. Doch obwohl ich heute so zahlreich und selbstverständlich in euren Kleiderschränken liege, habe ich einen langen Weg hinter mir. Bereits im 16. Jahrhundert wurde der Grundstein für mein Entstehen gelegt. In der südfranzösischen Stadt Nimes entstand zu dieser Zeit ein Stoff mit dem Namen Serge de Nimes, heute besser bekannt als Denim-Jeans. Der Ursprung und die Vorreiter für meine eigentliche Entstehung waren jedoch, die heute eher für ihre Pasta bekannten, Italiener. Sie nähten und entwarfen mich aus dem Baumwollstoff, der aus der Gegend der italienische Stadt Genua kam. Kurz darauf und zu meinem Erstaunen gelangte ich dann in die USA. Aus der französischen Bezeichnung gênes, für die genuesischen Seefahrerhosen, leiteten die Amerikaner, schlau wie sie sind, meinen heute weltweit bekannten Namen Jeans ab. Im Jahr 1847 wanderte der Stoffhändler Levi Strauss, geboren in den Franken, nach San Francisco aus. Dort begann er 1853 mit der Herstellung robuster Arbeitskleidung. Er fing an mich für Goldgräber und Arbeiter zu entwerfen. Damals bestand ich jedoch noch aus braunen Hanffaserstoffen und galt als reine Arbeiterhose. Wie öde! 1870 trat der Schneider Jacob David mit seiner Idee, die Ecken meiner Gesäßtaschen mit Nieten zu verstärken um ein Einreißen zu verhindern, an Strauss heran. Drei Jahre später, am 20. Mai 1873 patentierten Strauss und sein Partner Davis mich in meiner neuen Form das erste Mal offiziell. Etwa zur gleichen Zeit begann Strauss mich erstmals aus blauem Denimstoff herzustellen und gab mir den heute noch bekannten Namen,,Levi s Jeans. Circa 10 Jahre später, 1883, wurde mein brauner Hanfstoff dann komplett vom indigogefärbten Denimstoff ersetzt. Fand ich ehrlich gesagt auch viel schöner. Dennoch konnte ich mich erst 1920 ein bisschen in der Modewelt etablieren, als man mir den heute noch bestehenden Namen,,Blue Jeans gab. Mit dem zweiten Weltkrieg und den trendbewussten amerikanischen Soldaten kam ich dann endlich auch nach Europa. In Deutschland wurde ich 1948 das erste Mal von der deutschen Kleiderfabrik L. Herrmann hergestellt, wo ich aber leider immer noch reine Männerbekleidung war. Aber dann endlich: Anfang der 50er Jahre, 1953, firmierte sich die Kleiderfabrik L. Herrmann zu Mustang um und produzierte mich erstmals für Frauen. Mit dem Namen,,Girls-Camping-Hose sollte ich von nun an auch das weibliche Geschlecht von mir überzeugen. Männer trugen mich damals schon mit einem Reißverschluss im Schritt, wo hingegen mein Reißverschluss bei den Frauen noch züchtig an der Seite war. In den 50er und 60er Jahren trugen mich vor allem junge Menschen. Ihre Suche nach ideellen Werten, der Drang nach Protesten und ihr Wunsch nach Veränderungen wurden durch das Tragen von mir unterstrichen. Neben den Jugendlichen durfte ich natürlich auch an berühmten Körpern,,jeans anlegen. Filmstars wie Marlon Brando und James Dean waren Fans von mir und trugen dazu bei, dass ich noch populärer wurde. Jippie! Dies änderte jedoch nichts daran, dass Schulen und Firmen anfangs nicht sehr begeistert von mir waren und mich sogar verpönten. In der DDR war ich zeitweise sogar verboten. Anfänglich galt ich noch als hässlich und unfein, aber das ließ ich nicht auf mir sitzen. Ich tat einiges, um mein Image aufzupolieren und so wandelte sich mein Ansehen in der Gesellschaft. Ich wurde zunehmend alltagstauglich und viele fanden mich auf einmal sogar richtig spitze. Ich stand für positive Werte wie Sportlichkeit, Freiheit und Jugendlichkeit, na wenn das mal kein Erfolg war. Zudem erwiesen ich mich (was ich ja schon immer gewusst habe) als sehr robust, pflegeleicht und praktisch. Mit den Jahren wurden die produzierenden Marken experimentierfreudiger, so dass es mich bald in vielen neuen Formen gab. Auf einmal konnte man mich mit hohem Bund und engem Schnitt in den 80ern, als enge Röhre in den 90ern oder trendig auf der Hüfte sitzend im neuen Jahrtausend kaufen. Der Fantasie war keine Grenzen mehr gesetzt und die Designer begannen zum Beispiel in meiner Bundhöhen zu variieren, färbten meine Nähte, setzten mir Applikationen auf oder ließen einfach meine Gesäßtaschen weg. Auch ging ich im neuen Jahrtausend quasi das erste Mal zum,,jeans-friseur. Ich ließ mich bleichen um heller zu werden oder musste zusehen, wie Steine und Schleifmaschinen mich zum,,used-objekt machten. Aber na gut, meine Träger und Fans mochten mich so. Ihr seht, meine Erfolgsgeschichte ist lang und zieht sich bereits 138 Jahre hin. Ich habe viele verschiedene Phasen durchlebt und in unterschiedlichsten Modellen und Farben überschwemme ich heute noch den Markt. Egal ob als Bootcut, Straight oder Slim ich bin heute einfach nicht mehr aus euern Kleiderschränken wegzudenken. Auch andere Kleidungsstücke mussten sich mit den Jahren mit mir anfreunden und wurden von den Designern,,verjeanst. Neben der klassischen Jeansjacke gibt es mich inzwischen sogar als Tasche, Mütze oder auch Gürtel. Die Industrie hat sich längst auf die unterschiedlichen Zielgruppen am Markt eingestellt und produziert mich mittlerweile für jeden Geschmack. Das ist auch gut so, denn ich und andere Kleidungsstücke aus meinem Stoff sind einfach zeitlos und unglaublich wandlungsfähig. Mit dieser Erkenntnis: Auf die nächsten gemeinsamen 138 Jahre. Nun auch mal Du! Es gibt Leute, die schreiben gerne Texte, die unabhängig von vorgegebenen Hausarbeiten und Referatsausarbeitungen entstehen. Es gibt Leute, die diese Texte vortragen, bei Poetry- Slams und ähnlichen Veranstaltungen. Aber es gibt eben auch diejenigen, die gerne schreiben, aber deren Texte, sei es Prosa oder Lyrik, noch niemand gelesen oder gehört hat. An dieser Stelle der Campuszeitung bieten wir Euch die Möglichkeit dies zu ändern. Wenn Ihr Kurzgeschichten, kurze Geschichten oder Gedichte schreibt und diese auch gerne Mal veröffentlichen würdet, dann schickt uns eure literarischen Ergüsse und mit etwas Glück findet Ihr Euren Text in der nächsten Ausgabe der Campuszeitung. Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei der Redation:

11 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Studentenleben Seite 11 :Liebe vs. Studium Wie man Beziehung und Unistress unter einen Hut bekommt von NADINE TRIEBEL Das Studium bildet den Grundstein für den späteren Beruf. Das heißt also, dass man keine Gelegenheit auslassen sollte, um die attraktivsten Praktikumsplätze oder die interessantesten Auslandssemester zu ergattern. Jedoch wollen auch Studenten mit der Liebe nicht unbedingt warten, bis man einen Job in der Tasche hat. Warum auch? Schließlich können Beziehungen die Lernphase verschönern und die Motivation beflügeln. Oder besteht vielleicht sogar doch die Gefahr, sich zu schnell ablenken zu lassen? Liebe zieht neben schönen Stunden ebenso Streit, Auseinandersetzung und Kompromisse nach sich. Im folgenden Artikel gibt es ein paar Tipps, wie man eine Beziehung trotz Klausuren, Hausarbeiten und anderen Dingen, die das Studium mit sich bringen, meistern kann. Zunächst kommt es darauf an, ob beide Partner am selben Ort wohnen oder gegebenenfalls eine Fernbeziehung führen. Die Zahl der Fernbeziehungen nimmt heutzutage aufgrund der beruflichen Mobilität stetig zu. Durch die einfache Vernetzung im Internet ist eine Fernbeziehung doch auf jeden Fall vorstellbar. Die Liebe auf Distanz stellt Paare jedoch auch vor große Herausforderungen. Erst mal müssen beide Partner mit der auf sie zukommenden Situation einverstanden sein. Bedeutet also, beide müssen ein Gefühl von Kompromissbereitschaft zeigen und ebenso über ein Händchen für die richtige Kommunikation verfügen. Man will den Partner schließlich nicht verlieren und sich beweisen, dass es trotz einer großen Distanz irgendwie klappen kann. Beide Partner sollten sich zu 100% vertrauen. Ohne Vertrauen verspricht eine Fernbeziehung keine lange Überlebenschance, denn gerade eine Fernbeziehung erfordert eine gewisse Bereitschaft zur Veränderung. Diese muss nicht unbedingt als negativ angesehen werden, denn gerade diese Veränderungen können ebenso neue Perspektiven eröffnen und ein bisschen Schwung in die Beziehung bringen. Das Lernen für die Uni kann in einer Fernbeziehung durchaus leichter fallen. Möglicherweise lernt man eifriger unter der Woche, um sich dann am Wochenende vollkommen seinem Partner widmen zu können. Jeder hat somit genügend Zeit unter der Woche, das zu tun, was er selber möchte. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass sich die Kompromisse auf das Wochenende verschieben können. Was passiert, wenn der Partner mal keine Zeit hat am Wochenende zum Anderen zu reisen? Deutlich wird hier, dass der Erwartungsdruck bei Fernbeziehungen durchaus höher ist als bei normalen Beziehungen. Klappt es an dem Wochenende nicht, dann muss es unbedingt am nächsten gelingen. Wichtig ist auch hier, Kompromisse zu finden. Eine Fernbeziehung erfordert folglich viel Geduld und Einfühlvermögen. Man sollte immer wieder den Mut haben, auch etwas alleine zu unternehmen oder mit Freunden wegzugehen, anstatt sich in sein Zimmer zu verkriechen. Die Normalität sollte bewahrt werden, denn so ist auch jeder mit sich selber zufrieden und glücklich, was sich durchaus positiv auf die Beziehung auswirkt. Kleine Aufmerksamkeiten schaffen außerdem ebenso Nähe und geben dem anderen das Gefühl - wenn auch nur in Gedanken - beim Anderen zu sein. Ein Brief, ein kleines Päckchen oder eine liebe Gute-Nacht-SMS bringen dem anderen sehr viel Freude und reduzieren mögliche Zweifel oder Ängste in einer Fernbeziehung. Wohnen beide Partner am gleichen Ort und studieren vielleicht sogar an der gleichen Uni, so besteht immer wieder die Gefahr, sich auf die Nerven zu gehen. Viele junge Paare ziehen schnell zusammen und sind voller Freude auf das bevorstehende Zusammenleben. Dabei sollte jedoch Rücksicht darauf genommen werden, dass jeder seinen eigenen Freiraum braucht. Des Weiteren würde ein Haushaltsplan einigen Streitigkeiten entgegenwirken. Auf diese Weise sind die Arbeitszeiten im Haushalt verteilt und jeder kann sich seine Zeit zum Lernen nehmen. Getrennte Arbeitszimmer könnten eine Lösung dafür sein, dass man sich nicht auf den Keks geht. Wohnen beide Partner am selben Ort, dafür aber nicht in einer Wohnung, kann es immer wieder vorkommen, dass man seine Uni-to-do-Liste doch mal etwas nach hinten verschiebt. Das Phänomen Aufschieberitis ist uns allen bekannt und oft suchen wir zwanghaft Gründe, um uns vor dem Lernen zu drücken. Nicht umsonst existiert die StudiVZ- Gruppe: Nein. Ich muss lernen. Wann soll ich da sein? oder: Je schwerer die Prüfung desto sauberer die Wohnung mit insgesamt über Mitgliedern. Inwieweit sich beide Partner gegenseitig beeinflussen beziehungsweise beeinflussen lassen, hängt natürlich davon ab, welche Prioritäten sie sich setzen und wie hoch diese für den Einzelnen sind. Auch hier sind vor allen Dingen Respekt und Achtung gefragt. Wenn der eine die Priorität hat viel zu pauken, um die bevorstehende Klausur zu bestehen, gilt es vor allen Dingen, dies zu akzeptieren. Der jeweilig Andere muss also lernen zu verzichten und auf die Wünsche des Anderen eingehen. An Kommunikationsfähigkeit sollte es keinesfalls mangeln, denn sei einer von beiden doch unzufrieden, muss er dies schlicht ansprechen. Besteht dem Anderen jedoch am nächsten Tag eine Klausur bevor, sollte man Rücksicht und Geduld bewahren, um den Partner nicht noch mehr zu belasten. Das Thema lässt sich sicher auch noch auf einen Tag später verschieben. Wenn beide Partner die Möglichkeit haben ins Ausland zu gehen, sollten sie keinesfalls aufgrund der Beziehung darauf verzichten. Jede einzelne Person sollte die Chance ergreifen, sich weiterzuentwickeln und auch diese Erfahrungen müssen sich nicht unbedingt negativ auf die Beziehung auswirken. Flexibilität und Spontanität sind heute immer öfter eine Voraussetzung für den späteren Job. Auf diese Weise kann ein Paar schon einmal erproben, inwiefern sie mit einer ähnlichen Situation umgehen. Letzten Endes kann man zusammenfassen, dass es auf jeden Fall möglich ist, die Beziehung mit dem Unistress in Einklang zu bringen. Auch können Fernbeziehungen als Chance und das langersehnte Wiedersehen als Belohnung und Ausgleich des Unialltags gesehen werden. Aufgabe für Paare und Partnerschaften ist es, immer wieder zu kommunizieren, Wünsche sowie Ängste zu äußern und sich komplett auf den Anderen einzulassen. Dabei ist viel Geduld, Vertrauen, Kompromissbereitschaft, Akzeptanz und Respekt gefragt. Von Vorteil ist, bei bevorstehenden Schwierigkeiten immer wieder an sich zu arbeiten, denn: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. (Bertold Brecht) :Tue Gutes und hab Spaß dabei, z.b. Kickern für sauberes Trinkwasser! von SASCHA KÖHN und CHRISTI- AN VLASAK Spendengelder für eine gemeinnützige Organisation sammeln? Das klingt in erster Linie nach einem monotonen Tag in der Fußgängerzone mit dem Ziel zufällige Erstkontakte zu regelmäßigen Spendern zu bekehren. Weil das nicht nur keinen Spaß macht, sondern auch sehr kurzfristig ausgelegt ist, geht es bei Viva con Agua de Sankt Pauli (VcA) neben Spenden vor allem darum, die Idee heraus zu tragen: Sauberes Trinkwasser für Alle! So kommt es, dass VcA dir nicht in der Einkaufsstraße begegnet, sondern eher auf der nächsten Party, bei Konzerten, Festivals und Sportveranstaltungen. So wird Kickern zur Vereinsarbeit und die nächste Party zum Spendenlauf! Was ist Viva con Agua? Viva con Agua de Sankt Pauli e.v. ist ein gemeinnütziger Verein mit Ursprung Viva con Agua de Sankt Pauli e.v. in Hamburg St. Pauli. Gegründet wurde VcA im Jahre 2005 durch den damaligen FC St.Pauli Spieler Benjamin Adrion. Das Ziel von VcA ist die Versorgung aller Menschen mit sauberem Trinkwasser, da Trinkwasserknappheit eines der größten sozialen Probleme des 21. Jahrhunderts ist. Weltweit haben fast eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Viva con Agua betreibt seit über 5 Jahren professionelles Fundraising zur Finanzierung von Trinkwasserprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika, die von der Welthungerhilfe professionell und nachhaltig realisiert werden. Um dies auf breiter Ebene zu schaffen und möglichst viele Menschen zu erreichen, stellt Viva con Agua eine offene, soziale Plattform, die jeder mit gestalten kann und motiviert eine Menge (junger) Leute zur überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeit! Dabei werden besonders Aktivitäten forciert, die von den ehrenamtlichen Helfern gern durchgeführt werden, weil sie Spaß machen. Dazu zählt das Veranstalten von Partys oder Turnieren genauso wie das Sammeln von Pfandbechern z.b. im Stadion oder bei Festivals. Letztes Jahr sind Becher = auf Festivals in und um Deutschland auf diesem Wege zusammen gekommen! Außerdem gibt es seit letztem Jahr auch Viva con Agua Quellwasser, der vereinseigenen GmbH zu kaufen, deren Gewinne mindestens zu 60% ebenfalls der Finanzierung der Projekte zu Gute kommt. Evtl. sind euch die Flaschen hier in Flensburg schon mal über den Weg gelaufen, z.b. im kaffeehaus, Cafe Morgenrot, Volxbad, Kühlhaus, Max oder Cafe Central, um nur Einige zu nennen. Wofür werden die Spenden verwendet? Bei den Projekten werden verschiedenste Technologien verwendet, um die dauerhafte Bereitstellung von sauberem Trinkwasser und die Sicherstellung einer menschenwürdigen Sanitärversorgung zu garantieren. Ob Wasserspender auf Kuba, Tiefbohrbrunnen und sanitäre Anlagen in Äthiopien, Quelleinfassungen in Ruanda, Trinkwasserverteilungssysteme in Ecuador, Brunnen und Latrinen in Kambodscha oder Regenwasser- Auffangsysteme in Kenia: Durch die Arbeit von Viva con Agua haben sich die Lebensbedingungen von fast Menschen weltweit nachhaltig verbessert! Die beiden aktuellen Projekte sind in Indien und Burkina Faso angesiedelt. Bei dem Projekt in Indien geht es um integriertes Wassermanagement zur Armutsbekämpfung während das Projekt in Burkina Faso auf die Verbesserung von Hygiene und sanitärer Grundversorgung zielt. Neben den direkten Trinkwasserprojekten setzt VcA auf Bildungsarbeit, u.a. direkt in Schulen, um das allgemeine Bewusstsein zum globalen Thema Wasser zu schärfen. By the way: Lediglich 6 % der Gelder werden für Verwaltungskosten abgeführt. Viva con Agua in Flensburg? Dank der offenen Plattform und einer Organisation auf Basis lokaler Zellen, steht es jedem offen sich einzubringen. Ein großer Vorteil dabei ist, dass sich jeder selbst überlegen kann, wann er oder sie wie viel Zeit für die gute Sache aufbringen kann und will. Nachdem VcA in Flensburg vor allem um das Quellwaser herum gewachsen ist, stehen aktuell mehr und mehr (regelmäßige) Veranstaltungen im Vordergrund. Seit Februar steigt beispielsweise jeden 2. Sonntag im Monat ein Kickerturnier im kaffeehaus, bei dem 50% des Startgeldes gespendet wird. Außerdem wurde auf der Sportlerparty am fleißig Pfand gesammelt. Das soll allerdings nur der Anfang sein. Um weitere Aktionen realisieren zu können, brauchen wir Unterstützung, z. B. von dir! Sollten wir dein Interesse geweckt haben und du hast Lust, mehr über VcA und aktuelle Aktionen in Flensburg zu erfahren, melde dich einfach bei Christian oder schau bei unserem nächsten Kicker-Turnier am im kaffeehaus vorbei! Viva con Agua! Für eine Welt ohne Durst! Infostand auf der Sportlerparty. Foto: Christian Vlasak 1. VCA-Kicker-Turnier. Foto: Martin Jahn

12 Seite 12 Studentenleben CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 :Es gibt 6 Milliarden Menschen auf der Welt und manchmal braucht man nur einen Einzigen! Mit Eins-zu-Eins-Coaching-Beziehungen zum Erfolg von ANNA-CATHARINA CALLSEN ROCK YOUT LIFE! Klingt nach Rock n` Roll, Bewegung und Herausforderungen. Doch die Organisation ROCK YOUR LIFE! steht weder für Rock n` Roll noch Musik. Dafür aber für Bewegung und Herausforderungen. Es geht darum, das Leben in Bewegung zu setzen, seinen Träumen ein Stück näher zu kommen und im besten Fall heraus zu finden, wer man ist und was man im Leben erreichen will. Diese Möglichkeiten werden HauptschülerInnen durch ROCK YOUR LIFE! geboten. Anhand einer zweijährigen Eins-zu- Eins-Coaching-Beziehung zwischen einem Studenten und einem Hauptschüler wird langfristig und nachhaltig an individuellen Zukunftsplänen gearbeitet. Das bedeutet, dass dem Schüler zwei Jahre lang die Möglichkeit geboten wird, mit der Unterstützung des Studenten seine ANZEIGE Ziele zu verfolgen, Träume zu verwirklichen oder herauszufinden, wie man sein Leben gestalten möchte. Kurz gesagt: die ROCK YOUR LIFE! ggmbh versteht sich als Impulsgeber und Wissensvermittler in der deutschen Bildungslandschaft. Seinen Ausgangspunkt hat ROCK YOUR LIEFE! in Friedrichshafen am Bodensee. Dort stellten sich Studenten folgende Fragen: Was können wir als Studierende eigentlich für eine gerechtere Bildungslandschaft tun? Welche Ressourcen haben wir und wie können Schüler und Studierende gegenseitig voneinander profitieren? Welche Rolle spielen eigentlich Unternehmen in der aktuellen Situation der Hauptschüler und welche Sicherheit brauchen diese, um Hauptschülern wieder eine reale Chance zu geben? Was müssen Schüler dazu beitragen, damit sie den Übergang von der Schule in den Wunschberuf schaffen? Die Antworten auf diese Fragen trugen zu der Entwicklung des ROCK YOUR LIFE! Konzepts bei. Dieses scheint simpel, ist aber gerade deshalb so überzeugend und erfolgreich. Ein Eins-zu-Eins Coaching zwischen Hauptschülern und Studierenden, kombiniert mit einer bundesweiten Kooperation mit Ausbildungsgebern! Was seit der Entstehung Ende 2008 als Social Franchise gedacht und konzipiert wurde, hat sich zu einer Intuition mit knapp 400 Coaching-Beziehungen, 12 bundesweiten Standorten und weitere Anfragen aus 20 weiteren Städten entwickelt. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, wurde 2010 die ROCK YOUR LIFE! gemeinnützige GmbH ins Leben gerufen, über die unter anderem die Qualität des Coachings, die Weiterentwicklung des Programms und das einheitliche Auftreten der Marke in ganz Deutschland gewährleistet wird. Nun soll auch Flensburg zu einem der bundesweiten Standorte gehören. Durch einen Fernsehbericht des ZDFs wurde die Studentin Inga D. zufällig auf das Konzept aufmerksam. Es überzeugte sie so sehr, dass die begann über ROCK YOUR LIFE! zu recherchieren, sich mit der Organisation in Verbindung zu setzen und Mitstudenten, Freunden und Dozenten von dem Konzept zu erzählen. Ihr Einsatz trug Früchte. Das allgemeine Interesse war geweckt und der Anfang zur Gründung vor Ort wurde mit vier Studentinnen der Universität und FH gemacht. Wir bauen Brücken zwischen Schülern, Studierenden und Unternehmen. Deutschlandweit. Foto: RYL! Insgesamt benötigt das Team mindestens sieben Mitglieder um gründen zu können. Um die Gründung voran zu treiben, nutzen die Teammitglieder jede Möglichkeit, ROCK YOUR LIFE!-Flensburg publik zu machen, wobei sie tatkräftige Unterstützung aus Friedrichshafen bekommen. Die positiven Resonanzen geben ihnen recht. Die Teammitglieder konnten den Universität-Vizepräsidenten und den Vorsitzenden des regionalen Arbeitgeberverbands für die Idee gewinnen und bei der Senatssitzung und der letzten Vollversammlung der Universität vorstellig werden. Des Weiteren konnten sie Kontakt zum Schulamt herstellen. Ziel ist es nun, StudentInnen des gesamten Campus zu finden, die Freude daran haben, sich dem ROCK YOUR LIFE! Team anzuschließen. Ob nun im Organisationsteam oder als Coach, die Aufgaben sind vielfältig. Das Organisationsteam nimmt sich u.a. den Aufgaben des Marketings, der Presse und der Finanzen an. Darüber hinaus werden Leute gesucht, die als Coachingoder Unternehmenskoordinator fungieren. Damit die Zusammenarbeit zwischen dem Coach und der Schüler funktioniert, ist es wichtig, dass die Paare zueinander passen. Die Coaches erhalten ein Training, in dem sie als Life-Coach ausgebildet werden, damit sie professionell mit ihrem Coachee arbeiten können. Wer also Interesse daran hat, als Coach zu tätig zu sein, dem Organisationsteam beizutreten oder sich sogar für beides interessiert und damit seinen Beitrag zu einer gerechten Bildungslandschaft beitragen möchte, kann das ROCK YOUR LIEFE! Team Flensburg unter folgenden adresse kontaktieren: Nähere Informationen über ROCK YOUR LIFE! ggmbh findet ihr unter: Fiddler s Knorkator Terminkalender Comeback Kid, Living with Lions, Devil in me, Blood Command Vega, Bizzy Montana, Olson Rough Hamburg Blues Band meets Arthus Brown Deep Purple Revival Blutjungs Knorkator Epitaph Fiddler s Green Wingenfelder & Wingenfelder (Frontleute von Fury in The Slaughterhouse) Puhdys Chris Farlowe and The Norman Beaker Band Paul Di Anno (Frontmann Iron Maiden) Bon Scott Rock GMBH Megaherz Ana Popovic Puhdys Wingenfelder

13 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Studentenleben Seite 13 :Willkommen im größten Wohnzimmer Flensburgs! Der Singer/ Songwriter Clueso hat zum Konzert geladen Ein Erlebnisbericht von ANNA-CATHARINA CALLSEN Thomas Hübner, besser bekannt unter dem Künstleramen Clueso, gilt als Ausnahmetalent im deutschen Musikgeschäft. Der charmante 31-jährige Erfurter schafft es seine Umwelt direkt in seinen Stift zu übertragen und die kleinen Details, die man oft übersieht, in seinen Textzeilen so zu benennen, dass sie Jeder nachvollziehen und mitfühlen kann. Seine Songs handeln von der Größe der kleinen Dinge, die mal laut und mal leise sind. Besonders live weiß Clueso seine Fans zu begeistern, wie bei seinem Auftritt im Deutschen Haus am 04. April Dort erlebten rund 700 Fans einen Liveabend der besonderen Art. Seinen Ursprung hat Clueso in der Hip- Hop-Szene. Mit seinem Debütalbum Text und Ton (VÖ ) konnte er sich dort einen Namen machen. Aus diesen Zeiten stammt auch sein Künstlername. Seine Freunde verpassten ihn in jungen Jahren den Namen als Anlehnung an den leicht verplanten, aber genialen Inspektor Clouseau der Pink Panther Filme mit Peter Sellers. In den vergangen 10 Jahren entwickelte sich Clueso vom Rapper zum Singer/ Songwriter und Produzenten, der mittlerweile sein 5. Studioalbum verbuchen kann. An und für sich (VÖ ) heißt das gute Stück, das nach der Veröffentlichung auf Platz 2 der ITunes-Charts einstieg und Platz 1 der Musicload Top 100 Alben belegte. Aufgrund der umfangreichen Vorproduktionen des Albums kam es im Januar 2011 zu einer zweimonatigen Verzögerung des Releases und zu einer ebenso langen Verschiebung der geplanten Club und Hallentour. In Flensburg überzeugte Clueso dann mit einer starken Performance. Um Uhr eröffnete der 21 Jährige Max Prosa als Support den Abend. Souverän präsentierte er sein Set von 5 Songs und stimmte das Publikum mit einer Mischung aus Musik und Prosa auf den bevorstehenden Abend ein. Nach einer Umbauphase von ca. 15 Minuten betrat Clueso mit seiner sechsköpfigen Band unter ohrenbetäubenden Applaus die Bühne. Mit dem Song Dreh dich aus dem aktuellen Studioalbum eröffneten sie die Show. Die Stimmung des Publikums war vom Anfang an sehr gut und der Funke übergesprungen. Clueso wirbelte über die Bühne, sang sich die Seele aus dem Leib und ließ sich für einen kurzen Moment sogar zum Breakdance hinreißen. Er kreierte aus dem Publikum bei Chicago, Gewinner, Keinen Zentimeter und der aktuellen Single Zu schnell vorbei einen 700-Personen- Chor. Zeile für Zeile wurden die Songs vom Publikum durch die Halle getragen. Gänsehaut-Feeling pur! Clueso und seine Band lieferten eine energiegeladene Show, die mit schnellen Dance-Beats und HipHop-Einlagen gespickt war und Niemanden stillstehen ließ. Ab und an begleitete Clueso seine Band auf der Akustikgitarre, was den Songs eine besondere Note verlieh. Obwohl sich Clueso eigentlich als Solokünstler einen Namen gemacht hat, stellt er sich bei seinen Liveauftritten nicht in den Vordergrund. Er bildete eine perfekte Einheit mit seiner sechsköpfigen Band, bestehend aus Gitarre, Bass, Posaune, Turntables, Schlagzeug und Keyboard. Einer Harmonie, die auf blindem Vertrauen zu basieren schien. Der Zuschauer bekam das Gefühl vermittelt, ihm würde ein Einblick in ein Wohnzimmer gewährt werden, in dem gerade eine spontane Jam-Session der Band stattfand. Somit entstand während des gesamten Konzerts eine familiäre Wohnzimmeratmosphäre. Jedem einzelnen Musiker wurde der Raum gegeben sich selbst besonders in die Songs einzubringen. In diesem Momenten nahm sich Clueso völlig zurück und lauschte zusammen mit dem Publikum dem Gitarren Drum- oder Posaunen-Solo. Somit bildete Clueso auch hier wieder eine Einheit mit seinem Publikum. Nach zwei Zugaben, wobei die letzte eine Akustikversion von Udo Lindenbergs Song Cello darstellte, und 2 ½ Stunden gefüllt mit guter Musik und starken Emotionen verabschiedeten sich Clueso & Band sichtlich freudestrahlend von ihrem völlig begeistertem Publikum. Der Vollblutmusiker Clueso ist auf der Bühne Zuhause. Foto: Anna-Catharina Callsen ANZEIGE

14 Seite 14 Kultur & Szene CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 :Places to go oder wohin in Flensburg? Bist du Erstsemester? Zugezogen? Möglicherweise sogar Neu-Flensburger mit dem Plan, hier auch nach dem Studium zu verweilen? Oder einfach jemand, der partout nicht die Zeit findet unsere schöne Hafenstadt abseits von Campus, Küste und Einkaufstempeln zu erforschen? Dann soll dir die Rubrik Places to go von nun an helfen, dein Konsumverhalten und deine gesellschaftlichen Aktivitäten breiter zu streuen. Wir werden Geheimtipps alteingesessener Flensburger unter die Lupe nehmen und Lokalitäten, auch solche die es werden wollen, einen Besuch abstatten, um kleine Shops, Cafés und dergleichen, die man ansonsten übersehen könnte ans Tageslicht zu holen. Falls ihr selber Geheimtipps habt, die ihr mit uns teilen möchtet, zögert nicht uns zu kontaktieren und wir sehen uns die Sache mal genauer an. In diesem Sinne: Augen offen halten! :Restaurant& Café Roter Hof besser essen, besser leben Mit viel Liebe zum Detail von ANNA-CATHARINA CALLSEN Die Rote Straße gehört zu den ältesten Straßen Flensburgs. Sie war ein Teil des berühmten Ochsenweges von Dänemark nach Altona. Früher schon galt die Rote Straße als ein beliebter Treffpunkt für Bürger, Kaufleute und Bauern. Sie trieben Handel und hielten Klönschnack, während in den Hinterhöfen die Pferde ausgespannt und versorgt wurden. In diesen Hinterhöfen wurden die Waren gelagert und in den Gaststätten wurde auf Hof zu finden, welche mit Individualität und Charme besticht. Der Rote Hof ist vom Südermarkt aus als erster der fünf alten Kaufmanns und Handwerkerhöfen der Roten Straße zu erreichen. Zwischen den alteingesessenen Geschäften gelangt man auf einen lichtdurchfluteten Hof, der die Gäste mit einer herzlichen Atmosphäre willkommen heißt. Wo früher einst die Pferde ausgespannt wurden, ist eine gemütliche Außengastronomie entstanden, die zum verweilen einlädt. Wo einst die Pferde ausgespannt wurden ist eine gemütliche Außengastronomie entstanden, die zum verweilen einlädt. Foto: Anna-Catharina Callsen Roter Hof Adresse: Rote Straße 14, Flensburg Inhaber: Joachim Güstrau Gibt es seit: März 2009 Sitzplätze: drinnen / draußen: 60 / 42 Bietet: 10:00 18:00 Uhr (kein Schreibfehler!) Hausgemachte Currywurst mit Pommes ( 5,70 ) Selbstgemachte Kuchen (2,40 / Stück) Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 23:00 Uhr (Küche bis 22:00 Uhr) den gelungenen Handel angestoßen. Aus dieser Zeit stammen die fünf besonders schönen und typischen Kaufmanns- und Handwerkerhöfe der Roten Straße.In einen dieser Höfe ist die Gaststätte Roter ANZEIGE FrUhstUCks-bUFFet in der grossen strasse Montags bis samstags Uhr 6,45 euro sonn- Und Feiertags Uhr 9,95 euro Kleine Anordnungen vereinzelter Tische und Stühle, eine Hollywoodschaukel und eine von Hand geschnitzte Bank zieren den kleinen Hof. Die Stühle sind mit jeweils einer Decke bestückt, um die Pizzaabend Montags ab Uhr Pizza aus der karte bestellen Und Cola, bier oder glas Wein gratis dazu bekommen! Gäste vor Wind oder plötzlich entstehender Kälte zu schützen. Zwei Bäume und diverse Blumenarrangements verleihen dem Ambiente einen besonderen Touch. An der Außengastronomie schließt die Räumlichkeit des Restaurants Cafés an, welche sich über zwei Etagen erstreckt. Die hellen Wände wirken freundlich und harmonieren perfekt mit der Inneneinrichtung, die aus hellen Tischen und dunklen Stühlen mit roten Kissen besteht. In einer Vitrine bekommen die Gäste eine Übersicht über die vielfältige Kuchen und Tortenauswahl, die neben der Theke nahe des Eingangs steht.die lichtdurchflutete Räumlichkeit verströmt eine gemütliche im CaFe extrablatt geht immer etwas Mehr... 2 X in FlensbUrg CaFe extrablatt FlensbUrg grosse str FlensbUrg tel CaFe extrablatt FlensbUrg holm FlensbUrg tel shakertime in der grossen strasse sonntags bis donnerstags Uhr bis open end CoCktails 4,45 euro JUMbos 4,95 euro Atmosphäre und das Personal des Roten Hofs ist sehr freundlich und zuvorkommend. Service wird hier großgeschrieben. Als Gast fühlt man sich bestens versorgt. Die Speise und Getränkekarte ist vielfältig und übersichtlich. Das Frühstücksangebot erstreckt sich über 7 verschiedene Varianten, die zwischen 10 und 18 Uhr angeboten werden. Für die einen ist es Frühstück, aber es ist auch ein Essen für den kleinen Hunger, so lautet der Frühstücksslogan. Zusätzlich wird eine Reihe von herrlichen Vollkorn- Schwarzbrotgerichten angeboten. Die aus je drei Scheiben Schwarzbrot, einer Salatbeilage bestehen und mit verschieden Beilagen, aus denen man wählen kann, serviert werden.als Salate und Snacks werden größere und kleinere Spezialitäten wie Grillpanini, panierte Chili Frischkäse Ecken oder gemischte Salate in verschiedenen Variationen angeboten. Die vielfältigen Suppen sind frisch und hausgemacht. Als aktuelle Angebote werden u.a. Schweinemedaillons auf frischer Pfifferlingssoße an Kartoffelspätzle, und Karibischer Salat mit marinierten Gambas, gerösteten Kokosflocken und Mango- Joghurtdressing ab 12 Uhr angeboten. Neben der Speisekarte werden auf einer separaten Karte die Sandwich Klassiker, wie das Club Sandwich, dem Sommer Sandwich oder dem Förde Sandwich, diverse Grillpaninis und die Currywurst mit hausgemachter Currysauce und Beilagen angeboten. Als Highlight des Roten Hofs gilt die Dessertkarte. Diese besteht aus Kuchen und Torten, Mövenpick Eis, Kaffee und Teespezialitäten und heißer Schokolade. Die Kuchen und Torten werden von einer hauseigenen Konditorin hergestellt. Das Angebot variiert je nach Saison. Der Julius Meinl Kaffee wird im Roten Hof sowie für die Kaffeevariationen, als auch für den traditionellen Kaffee eingesetzt. Somit ist er der ideale Partner für die Umsetzung einer Wiener Kaffeehaustradition in Flensburg. Auf der Getränkekarte stehen neben einer großen Auswahl von alkoholfreien Getränken auch Fassbiere, Flaschenbiere, Weine, Champagner, Prosecco, Sekt, Cocktails, Longdrinks, Aperitifs und Spirituosen zur Auswahl. Alles in allem bietet die Speise und Getränkekarte alles was das Herz begeht und noch vieles mehr. Zudem noch zu einem studentenfreundlichen Preis. Die Speisen werden mit sehr viel Liebe zum Detail angerichtet. Es scheint als würde das Essen mit besonders viel Hingabe, geradezu liebevoll auf den Tellern arrangiert. Auf diesen entsteht dann ein Farbenspiel, welches zum Essen einlädt, denn das Auge isst ja schließlich mit.wer also gute facettenreiche Küche zu fairen Preisen genießen möchte, ist im Roten Hof genau richtig.

15 CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Wortkunst Seite 15 :Harold und Madlaine von DIERK SEIDEL Sie treffen sich in einer kleinen Kneipe am Rande der Stadt. Harold groß, bestimmt 1,95 m, schütteres blondes Haar, ein der Größe angemessenes Kreuz und ein leichter Bauchansatz, aus dem man einen regelmäßigen Bierkonsum schließen könnte. Sie, Madlaine, ca. 1,70 m groß, rotes Haar und ein blasses Gesicht. Sie hat ihr glattes Haar nach hinten gekämmt, ohne es durch irgendwelche Spangen oder Klammern zu sichern. Es ist erst drei Stunden her, seit er sie anrief und auf ihre Kontaktanzeige in der Lokalzeitung antwortete. Für Madlaine war es die erste Anzeige, die sie aufgab und es kostete viel Mut. Wer würde erkennen, dass sie es ist? Was für Menschen würden anrufen? Würde sie jemanden von diesen kennen? Diese Fragen stellte sie sich, bevor sie in die Fußgängerzone lief und ihre Anzeige aufgab. Es ist keine große Stadt und es wird viel getratscht. Seit sie ihren Mann verlassen hatte und in diese kleine Stadt gezogen war, fühlte sie sich oft einsam, wusste aber nicht, wie sie dies ändern könne. Sie fühlte sich durch den Betrug ihres Mannes oft zurückgesetzt. Madlaine bekam viele Zuschriften und Anrufe, doch Harold war der einzige, mit dem sie sich sofort treffen wollte. Es schien ihr, als wären sie in irgendeiner Art und Weise vertraut. Vielleicht war es seine Stimme, eine ruhige, etwas kratzige und rauchige Stimme. Für Harold ist es eine ungewöhnliche Art sich mit jemandem zu treffen. Es ist aber auch die erste Verabredung, seit er mit siebzehn Jahren seine erste mit seiner verstorbenen Frau hatte. Seit zwei Jahren schwimmt und treibt sie nun irgendwo auf der Nordsee herum. Sie liebten beide das Meer und so entließ er ihre Asche in diese Weiten. Die meisten Abende verbringt Harold sitzend vor seinem Haus am Hafen. Meist in einem der Holzboote, die er repariert, oder aber eher seltener, lehnt er an einem umgedrehten Ruderboot. Diese Zeit vor seinem Haus verbringt er allein. Selten ist Jimmy bei ihm. Sie reden kaum noch miteinander. Umso öfter zählen zu Harolds Gesellschaftern eine Flasche Johnny, ein halber Liter Bier und seine selbst gedrehten Zigaretten. Ob ihn die Aussage von Jimmy bei der Arbeit dazu brachte in die Zeitung zu schauen, oder ob er nach dem vielen Nachdenken gemerkt hatte, dass er die Einsamkeit nicht ertrug. Man weiß es nicht. Als seine Finger die alte Wählscheibe seines Telefons bewegten, war er nervös. Es war ihm nicht klar, was ihn erwarten würde, und er war sich nicht sicher was er sagen sollte. Eine sanfte Stimme nahm ab. Harold stotterte etwas und da war es geschehen. Er wählte eine Kneipe, eine gemütliche, in der seine Männer sich eher nicht aufhielten. Er wollte Gerede vermeiden. Nicht wegen ihm, nein er wollte keinen schlechten Eindruck auf Madlaine machen und sie nicht verschrecken. Als er in die Kneipe hineinkommt, sitzt Madlaine schon an einem Tisch etwas weiter hinten im Raum. Barney, der Wirt, wäscht gerade ein Glas aus. Er hat nicht viel Kundschaft und weist Harold nach hinten. Harold schreitet langsam voran. Einen halben Meter vom Tisch entfernt wird er langsamer, bleibt stehen. Sie schaut auf, lächelt. Welch wunderschönes Gesicht sie hat, so zart und zerbrechlich, fährt es ihm durch den Kopf. Auf Anhieb mag er ihre Blässe, ihre roten Haare. Es ist das erste Mal seit Luisas Tod, dass er nicht an sie denken muss. Seine Gedanken sind nur bei Madlaine. Es ist um ihn geschehen. Für Madlaine steht nicht auf den ersten Blick fest, was sie von ihm halten soll. Seine Stimme so ruhig, seine Seele zerbrochen, seine Figur alles andere als gebrochen. Aber nachdem ihr auffällt, wie seine blauen Augen sie mustern, kann sie sich nicht mehr von ihm reißen. Er fragt, ob er sich setzen dürfe. Sie nickt. Barney bringt jedem ein Bier, dreht den Regler der Anlage etwas höher und sieht, wie Harold und Madlaine sich in ihr Gespräch vertiefen. Er beobachtet, wie sie sich angeregt unterhalten und lachen. So fröhlich wie die beiden war Barney schon lange nicht mehr. :Ein gekanzelter Höhenflug Eine Kurzgeschichte zum Fall des Herrn K.A. von MARTIN JÜRGING Die Personen und Geschehnisse im folgenden Text sind fiktiv und frei erfunden, eventuelle Ähnlichkeiten zu realen Personen und Ereignissen sind rein zufälliger Natur. Eines schönen Tages erwachte Kalle A. mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend. Es war Sommer, Spatzen tobten durch die Hecken seines stattlichen Gutshofes wie junge Ökoaktivisten auf einem Castortransport und die Sonnenstrahlen spielten durch das Blätterwerk der Apfelbäume wie Borussia Dortmund um die Meisterschaft. Ihm war heute wirklich nicht nach Arbeit zu Mute, was aber auch nicht weiter schlimm war, immerhin hatte er sich schon für einige Monate auf Vorrat bei seinem Arbeitgeber krankgemeldet. Seit geraumer Zeit genoss er das Leben in vollen Zügen: er hatte einen tollen Bauernhof auf dem es sich super Traktor fahren ließ (einen solchen hatte er erst kürzlich bei einem Nachbarn kostengünstig erworben). Mittags setze er sich an einen voll gedeckten Tisch, auf dem ihm seine Frau, welche nebenberuflich in einem Callcenter arbeitete, nur die saftigsten Filets und größten Tortenstücke kredenzte. Aber irgendetwas war heute anders als sonst. Ihm war, als hole ihn eine ferne Vergangenheit ein. Er musste an seine Arbeit denken: Er war oberster Verwalter in einem technisch-wirtschaftlichen Betrieb, welcher irgendwie mit jungen Leuten arbeitet oder so, viel mehr wusste er nicht darüber wenn er ehrlich war. Er hatte die Geschäfte stets nach bestem Wissen und Gewissen geführt, wobei er sich selbst nie bevorteilt hatte, wozu es durchaus Gelegenheit gegeben hätte. Stattdessen hatte er jungen Auszubildenden Arbeit auf seinem Hof angeboten, einen millionenschweren Kooperationsvertrag in Energiefragen zwischen einer externen Firma und dem eigenen Betrieb geschlossen und besagter Firma (nur so aus Nächstenliebe) eine niegel-nagel-neue Wärmebildkamera beschafft, welche für Tätigkeiten im Feld der Energiefragen einfach unerlässlich ist. Er war ein wahrer Überflieger des Anpackens und seine einstudierte Zirkusnummer, bei Genuss erleben. Flensburger Pilsener. der er mit Geldbeträgen jonglierte bis dem Zuschauer schwindelig wurde, hatte ihm bereits viel Lob und den Respekt seiner Untergebenen Mitarbeiter eingebracht, deren Personalakten er stets gern zu Einzelgesprächen mitbrachte, um ihnen zu zeigen wie sehr er sich um sie kümmert. Er hatte gern und lange für seinen Betrieb gearbeitet und blickte nun seiner wohlverdienten Pensionierung entgegen. Doch ein Blick in die Tageszeitung verriet, woher die Wolken kamen, die sein sonst so sonniges Gemüt überschatteten. Haarsträubende Lügengeschichten waren dort zu lesen! Offensichtlich waren Unstimmigkeiten in den Büchern seines Betriebs aufgetaucht. Der neue Betriebschef, ein komischer Kauz von Außerhalb, der bereits einen ähnlichen Laden als Stellvertreter geleitet hatte und sich nun deshalb nicht so recht vorschreiben lassen wollte, wie er seinen Job zu machen hat, hatte anscheinend Untersuchungen angeordnet. Und nun kam irgendwer auf die Idee, dass er, Kalle A., Rekordmeister des Mitarbeiter des Jahres -Wettbewerbs (zugegeben gab es nie Konkurrenten) und hochdekorierter Würdenträger (sein Betrieb hatte eigens ein Boot nach ihm benannt!) etwas mit den Unstimmigkeiten zu tun gehabt hatte. Ihm fielen die letzten verbliebenen Haare vom Kopf als er diesen Unfug lesen musste. Was würde die Öffentlichkeit sagen? Die jungen Leute würden Texte und Lieder voller Häme über ihn schreiben! All die Jahre der Arbeit und keiner war nun gewillt, mal ein Auge zuzudrücken?! Er brauchte dringend Urlaub, einen richtigen Urlaub, nicht so ein pseudoentspanntes Wochenende auf dem heimischen Hof. Er hatte die Koffer schnell gepackt und das Ticket in der Tasche: Ägypten, da war man als zahlungskräftiger Gast doch immer gern gesehen. Doch als er so am Flughafen stand und die Anzeigetafel studierte machte sich große Enttäuschung breit: In Ägypten war es zu Unruhen gekommen und sein Flug nun gestrichen. Offensichtlich hatte es der korrupte Diktator des Landes zu weit getrieben und war nun von seinen Untergebenen verjagt worden. Dann halt Libyen, Libyen ist doch auch sehr schön zu dieser Jahreszeit Grundnahrungsmittel mit fünf Buchstaben: ANZEIGE CAMPUS_ANZEIGE_215_267_SSP.indd :50

16 Seite 16 Und was ich noch sagen wollte... CAMPUSZEITUNG Flensburg 22/2011 Campus-Grüsse SUDOKU Markus Wittek (MA Ed. Sport/ Biologie, 2. Semester): Ich grüße, Kolle, Fab, Stephi Foto: Sophie Steding MILKA-Power Location: Uptown, die schöne Seite der Förde Features: Drei Generationen Nintendo (NES, Super Nintendo, Wii) mit etlichem Zubehör, eine Playstation 1, zwei DVD-Player, zwei riesige und ein normalgroßer Fernseher, zwei Sofas direkt davor; Pralinenmaschine, Donut-Maker, Crepe-Partyplatte, Schokofondue was man so braucht, um es sich gemütlich zu machen. Dazu noch: unendlich viel Stauraum im Keller, Badewanne, Garten zum Sonnen, ein taubstummer Nachbar (!), zwei wunderschöne Autos vor der Tür, gute Laune, eisgekühlter Sambucca und immer ein Glas Nutella in Reserve. Miete: für laue 460,- Miete halten unsere knapp siebzig qm alles bereit, was das Herz begehrt: zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine selbstgebastelte Abstellkammer, Bad mit Badewanne, Küche mit Esstisch Da bleibt auch noch genug übrig, um die Wohnung jederzeit muckelig warm zu halten! Members: Ilka, 25 studiert Management Studies, hyperaktiver, tierliebender Cheerleader mit Flummi-Eigenschaften und Nutella- Heißhungerattacken Maren, 25 studiert Management Studies, mehrsprachiges Chaoskind mit Hang zu panischen Schlüssel-Suchaktionen und verschobenem Zeitverständnis Events: Diverse. Verschiedene Geburtstagsparties, Schminkparties, Toyparties, Julefrokost, Cocktailparties, sektschwangere Lernevents (ein Highlight welches man einfach mal erlebt haben sollte), Preparties, vorzugsweise vor 90er Parties... Typisch wir: Sag mal, wo ist denn Hast du vielleicht gesehen? Ich finde schon wieder mein nicht! Wo ist eigentlich mein? Maan, wir hätten vor fünf Minuten los müssen! Ich muss nur noch schnell Außerdem noch typisch (und faktisch wahr): Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Wir haben schon die Küche fast abgefackelt, den Badewannenstöpsel in aktiver Zusammenarbeit die Toilette hinab gespült, einen Zehn-Liter-Wassereimer im Flur ausgekippt ahoi! und auch ein gefüllter Wasserkrug und unzählige Gläser mussten bereits dran glauben. Super-GAU bisher: der Absturz des gut gefüllten Spirituosen-Regals auf das elektronische Equipment wir arbeiten noch an Wiederbelebungsmaßnahmen für den Super Nintendo. Der VHS-Recorder ruhe in Frieden. Jan-Hendrik Kollmitz (BA VM Deutsch/ Sport, 6. Semester), Mario Klatt (BA VM Deutsch/ Sport, 6. Semester): Wir grüßen unseren guten Freund Heiko Alexander Schulze, dem wir viel Erfolg bei seiner BA-Arbeit wünschen. Foto: Sophie Steding WG-Quartett Lina-Philomena Althaus (BA VM Deutsch/ Sport, 2. Semester), Britta Kuhrt (BA VM Deutsch/ Englisch, 2. Semester): Wir grüßen unsere Mamas. Die Gypsies Location: Parkplatz vor der Mensa, Mittwochs oft am Hafen. Foto: Sophie Steding Das WG Quartett ist eine neue Rubrik in der Campuszeitung, in der unterschiedliche studentische WG s vorgestellt werden. Hierzu treten jeweils zwei WG s innerhalb einer Ausgabe gegeneinander an. Wenn Ihr in der nächsten Ausgabe Eure WG vorstellen möchtet, meldet Euch bei uns unter Features: 5 qm, aufgeteilt in 2 Zimmer mit zwei Wohnküchen, überdachte Außenterrasse, dafür leider ohne Klo und Dusche. Aber Drehsitz. Miete: 186,- Euro KFZ Steuer + Versicherung Members: Fabian Brune (Blume), 25 Jahre, studiert phlegmatisch Maschinenbau Olli Sauerland (Klasse Typ), 23 Jahre, 1-5 Semester Seeverkehr, Nautic und Logistic + Homies + Jede ist willkommen (maximal 55kg) Events: Versuch die WG als Szeneclub Flensburgs zu etablieren... Ihr werdet den Satz: Wir gehen heute Abend ins Campingplatz in Zukunft häufiger hören! Typisch wir: Schön Schokoschino Tschlürfen und Blickvögeln mit den Busfahrerinnen. Engagierte Studenten, sofern guter Wind den Plan nicht über den Haufen wirft. Kein sauberes Geschirr. Fabian wohnt nur zur Probe im Bus... Der Campuszeitung liegt Eure geistige Gesundheit am Herzen. Deshalb habt Ihr nun hier die Möglichkeit, Euer Hirn an zwei Sudoku Rätseln zu trainieren... Impressum Zeitung für den Hochschulcampus Flensburg. Die :CAMPUSZEITUNG ist eine unabhängige Zeitung für alle Angehörigen des Flensburger Hochschulcampus. Die Artikel, insbesondere von externen Autoren bzw. Gastbeiträgen, geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Herausgeber: Anschrift: :CAMPUSZEITUNG Universität Flensburg Auf dem Campus Flensburg Leitung: Nils Eilhauer, Sophie Steding (V.i.S.d.P.) Internet: Erscheinungsdatum: 11. Juli 2011 Auflage: Stück Anzeigen: CvD: Redaktion: Satz & Layout: Lektorat: Nils Eilhauer Nils Eilhauer Sophie Steding Kai Gerlitz Agata Maciejewski, Alana Reimer, Till Fuder Mitarbeiter Ausg. Nr. 22: Diana Apakidze, Anna-Catharina Callsen, Christopher Chirvi, Nils Eilhauer, Timo Essner, Carina Ewers, Eddie Benjamin Hall, Martin Jürging, Sascha Köhn, Maren Milkau, Mareike Otte, Marc Paysen, Miriam Schinke, Nina Schwichtenberg, Tobias Sehburger, Dierk Seidel, Sophie Steding, Noemi Stelzig, Nadine Triebel, Christian Vlasak Druck: leicht Flensborg Avis AG, Webmaster gesucht der sich um unsere Website eigenverantwortlich kümmern möchte Meldet Euch bitte bei der Redation: Schwer

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