Was war 2013, was kommt 2014? Antworten liefert die Digitalbranche

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1 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige Foto: Fotolia / Thorsten Schmitt AUSGABE 1/14 7. JANUAR 2014 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL WERBEUMSÄTZE Google bekommt am meisten Fast 30 US-Dollar Werbeumsatz pro User verzeichnete Google nach Erkenntnissen des Beratungsunternehmens Enders Analysis im 3. Quartal Davon kann man bei anderen Netzwerken nur träumen: Linkedin erzielte 8,79 Dollar, Facebook 6,12 Dollar, Youtube 4,36 Dollar und Twitter 2,66 Dollar. Haupttreiber der riesigen Google- Umsätze ist das Geschäft mit Adwords-Textanzeigen. fk ECO-STUDIE Paid Content boomt Kontinuierlich steigen werden in den nächsten Jahren die Umsätze aus Paid Content, prognostiziert der Internet- Branchenverband Eco. Der Löwenanteil von rund 80 Prozent an den Umsätzen Paid-Content-Umsätze in Deutschland Angaben in Mrd. Euro 5,94 6, , Quelle: Eco / Arthur D. Little, 2013 INTERNET WORLD Business 1/14 Zahlungsausfälle vermeiden Wie Dienstleister für den Kauf auf Rechnung arbeiten S.28 9, entfällt dabei auf Glücks- und Geschicklichkeitsspiele. Den mageren Rest teilen sich Musik, E-Publishing, TV/Video und E-Learning-Angebote. fk MARKETING CLOUD Oracle schluckt Responsys Für rund 1,5 Milliarden US-Dollar will der Datenbankkonzern Oracle den kalifornischen Marketing-Software-Spezialisten Responsys übernehmen. Das 1998 gegründete Unternehmen hat sich auf Cloud Services für das B2C-Online-Marketing spezialisiert und erwirtschaftet damit rund 200 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr. Mit der Responsys-Übernahme, die von den Kartellbehörden noch abgesegnet werden muss, folgt der IT-Konzern Oracle einem Trend: Auch IBM, Microsoft, SAP, Adobe und Teradata setzen auf Marketing-Cloud-Lösungen. fk Experten aus der Online-Branche über die Highlights 2013 und die Trends 2014 eal-time Advertising Rspaltete 2013 die Geister: Gefragt, welche Buzzwords genervt haben, kam mehrfach wie aus der Pistole geschossen die Antwort: RTA. Dabei ist die Existenzberechtigung des automatisierten Echtzeithandels von Anzeigenplätzen unbestritten in der Kritik steht eher das Bullshit-Bingo um kryptische Begriffe wie Programmatic Buying, RTB oder eben RTA. Davon abgesehen überwiegen die zuversichtlichen Statements: Die Branche ist sichtbar froh, dass die Online-Geschäfte nach verhaltenem Start doch besser liefen als zunächst vermutet. 2014, so viel scheint sicher, wird der aktuelle Megatrend Social, Mobile, Local auch weiterhin die Gespräche Neue Politikstiftung I nternet-wirtschaft trifft Politik: Ralph Dommermuth, Gründer und CEO der United Internet AG in Montabaur, hat gemeinsam mit Ex-Außenminister Guido Westerwelle (FDP) eine politische Stiftung gegründet. Die Westerwelle Frische per Mausklick Herausforderung Lebensmittelversand S.22 Foundation soll ihren Sitz in Berlin haben und sich nach eigenen Angaben international für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft, Toleranz, wirtschaftliche und politische Teilhabe einsetzen. Während Westerwelle ehrenamtlich für die Stiftung tätig sein soll, ist die Was war 2013, was kommt 2014? Antworten liefert die Digitalbranche der Branche bestimmen, erfolgreiche Realisierungen werden folgen. Doch die Vorstellungen der Experten sind präziser. So erwartet SEO-Spezialist Marcus Tandler, dass die neue Google-Sprachsuche, die ganze Stehen sich politisch nahe: Ralph Dommermuth (l.) und Guido Westerwelle Rolle Dommermuths bislang nicht bekannt. Der 50-jährige Unternehmer steht den Liberalen politisch nahe und hat Westerwelle während dessen Amtszeit auch schon auf einer Auslandsreise begleitet soll Dommermuth der FDP Euro gespendet haben. fk Kunden sind heute kritischer Ulrich Schober, Schober Information Group S.14 Sätze versteht, das Suchverhalten der Nutzer ändern wird. Ströer- Digital-Chef Martin Hubert rechnet mit einer Konsolidierung auf dem Vermarktermarkt und ebay-deutschlandchef sstephan Zoll sieht Logistik als Tolino bedrängt Kindle er Tolino Shine nimmt DFahrt auf. Der E-Book- Reader, den die Buchgroßhändler Weltbild, Thalia, Hugendubel und Club Bertelsmann in Zusammenarbeit mit der Telekom als Antwort auf Amazons Kindle entwickelt haben, er- Nicht immer wertvoll Was Gütesiegel im Netz wirklich bringen S.23 Ein guter Jahrgang Was waren für Sie die Highlights 2013, welche Themen standen im Fokus? Was hat 2013 genervt, was wurde Ihrer Meinung nach überbewertet? Was werden die Trends 2014, was erwarten Sie im neuen Jahr? ein ganz wichtiges Thema für das noch junge Jahr. Weitere Statements und Einschätzungen lesen Sie online auf und in dieser Ausgabe auf den Seiten 4 bis 9. fk/sg reichte laut GfK-Zahlen im 3. Quartal 2013 einen Marktanteil von 37 Prozent und holt damit den Marktführer Kindle fast ein. Der Marktanteil des Amazon-Lesegeräts sank in Deutschland vom 2. auf das 3. Quartal von 48 auf 43 Prozent. fk Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 AKTUELL 2 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 INTERNET WORLD KONGRESS Marken-Erlebnis Shopping zum Erlebnis machen: Emotionalisierung und die gezielte Kundenansprache über alle Kanäle gehören zu den Schwerpunkten des Internet World Kongresses am 25. und 26. Februar Durch Shop- Gestaltung oder mit Kundeninformationen können Webshop-Betreiber Gefühle und Ideen bei ihren Kunden wecken, nachhaltigen Eindruck hinterlassen und erfolgreich verkaufen. Experten erklären während des Kongresses, wie Emotionalisierung in der Praxis funktioniert. Unter dem Motto Die Zukunft des E-Commerce widmet sich der Internet World Kongress außerdem den wichtigen Themen Multichannel, Mobile Commerce, Customer Experience Management sowie Big Data. Besucher können von den Erfahrungen der Referenten von Butlers, FC Bayern, e-sixt, Stylebop und Holition lernen und sich inspirieren lassen. Leser der INTERNET WORLD Business sichern sich mit dem Code IW14iwb Sonderpreise für die Teilnahme. Informationen rund um die Internet World 2014, das Konferenzprogramm mit allen Referenten und die Online-Regristrierung finden Sie hier: Wirtschaft im Umbruch Laut KPMG steht die Wirtschaft vor einem Strukturwandel, Branchengrenzen lösen sich auf omputerhersteller Apple wandelte Csich zum Musikvertrieb; Autoproduzenten verkaufen neuerdings auch Mobilitätsservices; aus Büroausstattern werden Software-Anbieter: Internet und Vernetzung stellen herkömmliche Geschäftsmodelle radikal infrage, wie das versucht die KPMG-Studie Survival of the Smartest (http://bit.ly/1drobrf) zu beschreiben. Dafür wurden 350 Manager und Kunden befragt. Wir stehen vor einem Strukturwandel, fasst Robert Gutsche, Vorstand der Beratung, zusammen. In vielen Branchen verschwinden Eintrittsbarrieren, neue Konkurrenzen entstehen, das verstärkt den Wettbewerbsdruck. Etwa jede dritte Fach- und Führungskraft sieht sich mit großen Veränderungen konfrontiert, vor allem die Telekommunikationsgesellschaften und Medienunternehmen fühlen sich betroffen. Der Veränderungsdruck wird getrieben von besser informierten und selbstbewusster agieren- Aufbruch und neue Aussichten: Wie verändern sich Wirtschaft und Geschäftsmodelle? Foto: Fotolia / Olly den Kunden, aber auch von neuen Konkurrenten. Branchengrenzen heben sich auch deshalb auf, weil Firmen, die in gesättigten Märkten agieren, Chancen für Wachstum suchen. So bringen IT-Dienstleister mit Apps und Beratungsplattformen Unternehmen im Gesundheitssektor in Bedrängnis. Mobile Payment beschäftigt die Handels-, die Finanz-, die Technologie- und die Telekommunikationsbranche. Dennoch, so die KPMG-Erfahrung, sieht sich der Handel nur bedingt gefährdet, obwohl viele andere Bereiche diesen als künftiges Betätigungsfeld sehen. Wer die Konkurrenz von morgen erkennen will, muss die Situation in anderen Branchen verstehen und dortige Firmenstrategien erahnen, so Gutsche. Die Gewinner der Digitalisierung werden die Firmen sein, die Veränderungen mit innovativen Lösungen kontern. Neben dem Blick über den Tellerrand empfiehlt KPMG die konsequente Digitalisierung der Prozesse, um so neue Angebote zu entwickeln. Neue Allianzen und die Finanzierung von Gründern und Start-ups könnten ebenfalls helfen, fitter zu werden für die Zukunft. vs TENGELMANN Gute Geschäfte Tengelmann baut sein Beteiligungsportfolio aus: Um künftig auch nachhaltige und soziale Geschäftsideen zu fördern, hat der Handelskonzern mit Sitz in Mülheim nun die Gesellschaft Social Ventures (TSV) gegründet. Erste Start-ups, die Tengelmann fördert, sind Coffee Circle und Kiddify. Der Online-Kaffeeladen vertreibt ökologisch nachhaltig angebaute Bohnen, die Bauern zu fairen Preisen abgekauft werden. Kiddify wiederum ist eine E-Learning-Plattform, auf der Kinder Kindern die Welt und ihre Geheimnisse per Video erklären. vs ARTNET. COM Kunstvolle Nachrichten Online-Kunsthändler Artnet setzt auf eigene Inhalte: Der Händler, der Bilder, Skulpturen und andere Objekte auch versteigert, führt ab Februar einen Rund-um-Nachrichtendienst ein. Korrespondenten aus den USA, Europa und Asien sollen von aktuellen Trends, Ausstellungen und Künstlern berichten. Außerdem sollen Kunstliebhaber bei Artnet auch Daten zur Preisentwicklung von Kunst und Marktentwicklungen finden. vs ELANCE/ODESK Größe durch Fusion Die beiden US-Unternehmen Elance und Odesk fusionieren und bündeln so ihre Ressourcen. Beide Unternehmen vermitteln freie Mitarbeiter und Fachkräfte wie Webdesigner, Vertriebsspezialisten oder Programmierer. Gemeinsam betreuen Elance und Odesk acht Millionen Selbstständige und Kleinunternehmen in 180 Ländern. Das Transaktionsvolumen der fusionierten Dienste wird auf rund 750 Millionen US-Dollar geschätzt. vs Verändert sich Ihr Geschäftsmodell bis 2020? * Gesamt Telekommunikation/Medien Energie/Versorger IT/Elektronik Handel Transport/Logistik Banken/Versicherungen Auto 34 Prozent der Befragten aus allen Branchen meinen, dass die Digitalisierung ihre Geschäftsmodelle fundamental bis stark verändern wird INTERNET WORLD Business 1/14 TRENDS & STRATEGIEN 20 % 20 % Eine Branche blickt voraus Internet-Kenner, Unternehmer und Gründer wagen eine Prognose für Ausgewählt informativ Myradioday lässt Nutzer auswählen, was sie hören und worüber sie sich informieren wollen 10 MARKETING & WERBUNG Blocker für Native Ads Werbung oder Information? Die Adblock-Community diskutiert, ob sie Native Advertising akzeptieren oder bannen soll? 12 Facebooks Reichweitentrick Unternehmensmeldungen erreichen immer weniger Fans wenn die Firmen nicht bezahlen 13 Raus aus der Adress-Schublade Schober will vom Adresshändler zum integrierten Marketing-Dienstleister werden 14 Serie Social Media Monitoring, Teil 2 Vier Spezialisten erklären, mit welchen Werkzeugen sie in der Praxis arbeiten % 28 % 34 % 34 % 50 % 60 % Basis: n = 350 befragte Führungskräfte * Antwortmöglichkeit auf einer Skala von 1 (gar nicht) bis 5 (fundamental). Hier berücksichtigt: die besten Werte (4 und 5) INTERNET WORLD Business 1/2014 Der direkte Draht zur Marke Community Management schafft Kundenbindung und kann das Image nachhaltig stärken 18 E-COMMERCE Web-Handel feiert das Fest Der deutsche E-Commerce freut sich über ein gutes Weihnachtsgeschäft ohne Zustellprobleme 20 Essen aus dem Web Komplexe Kühllogistik, skeptische Kunden: E-Food- Anbieter tun sich hierzulande noch schwer 22 Nicht immer wertvoll Zwei aktuelle Studien analysieren Shop-Zertifikate, die aber nur begrenzt Orientierung bieten 23 TOOLS & TECHNIK Nur Fliegen ist schneller Die Lufthansa-Tochter Time Matters plant Same Day Delivery für Online-Händler 26 Raus aus dem Risiko Deutsche bestellen am liebsten auf Rechnung. Wie Händler die Risiken begrenzen 28 Worauf wollen Sie beim Kauf nicht verzichten? Persönliche Beratung Ware anfassen können Große Auswahl Sofortige Verfügbarkeit Spontan kaufen können Lieferung nach Hause Image des Händlers Erlebnis beim Kaufen 5 15 % 44 % 44 % 43 % 41 % 34 % 29 % 60 % 29 % 33 % 30 % 30 % 53 % 66 % 42 % Jahre Basis: n = 211 im Alter von Jahre; 293 im Alter 60+ Käuferwünsche ändern sich: Auf persönliche Beratung legen 66 Prozent der Älteren Wert, unter den Jüngeren brauchen sie nur noch 44 Prozent Quelle: KPMG Guter Mix bringt Geld Händler, die auf beliebte Bezahlsysteme setzen, bringen damit ihren Umsatz auf Touren 30 MEINUNG Abmahnwelle Gerichte erleichtern den Missbrauch von Abmahnungen, meint Anwalt Claus Volke 42 RUBRIKEN Topkampagne: Puma Dance Dictionary 15 Rechtstipp: Die Unterlassungserklärung 21 Techniktipp: In-App Conversion steigern 26 Dienstleisterverzeichnis 32 Menschen & Karriere 36 Stellenmarkt 36 Termine 37 Impressum 40 Gehört / Feedback 42

3 D er Stuttgarter Daimler-Konzern bietet nicht mehr nur Autos, sondern zunehmend auch Mobilität an. Dafür investiert er in Start-ups. Zehn Millionen Euro steckte das Unternehmen vor Kurzem in den Limousinen-Service Blacklane. Das Start-up kooperiert mit Chauffeuren und macht deren Einsatz online verfügbar. Der Dienstleister wurde 2012 gegründet, beschäftigt 70 Mitarbeiter und ist in 45 Ländern und 130 Städten aktiv. Jetzt wird der Asien-Markt anvisiert. Und Blacklane bietet mehr als nur Chauffeure: Die Fahrer transportieren außerdem Warenpakete und heikle Produkte. Konkurrent Uber experimentiert bereits mit entsprechenden Services. Blacklane ist nicht die erste Beteiligung der Stuttgarter: Diese sind am App-Dienst My Taxi beteiligt, der ebenfalls schon Ausflüge in die Mikrologistik vor Ort erprobt, und an der Carsharing- Firma Car2Go, die in Großstädten insbesondere AKTUELL 3 Mobilität statt Autos verkaufen Der Daimler-Konzern beteiligt sich am Limousinen-Service Blacklane aus Berlin Der Standort von Innogames wird zum Gründerzentrum: Ab März finden hier Start-ups und Gründer Büros und Unterstützung mit Smart unterwegs ist. Im Logistikbereich finanziert Daimler das Wachstum von Tiramizoo, der Vermittlungsplattform für Kurierfahrten. Und der Autohersteller hat auch Moovel entwickelt, eine App, die Nutzern die schnellste und günstigste Verbindung von A nach B aufzeigt: Mit Autos allein ist kein Staat mehr zu machen. vs Gründerzentrum in Hamburg Spielespezialist Innogames vermietet an Gründer und Start-ups Mercedes: Daimler setzt auch auf Web-Dienste er Hamburger Online-Spieleentwickler Innogames macht es Kommunen und Universitä- D ten nach und eröffnet im März 2014 ein Gründerzentrum in Hamburg. Als Gründer kennen wir Chancen und Fallstricke einer Gründung, erklärt Innogames-Chef Michael Zillmer. Diese Erfahrungen möchten wir an aktive Neu-Entrepreneure weitergeben. Gründer und Start-ups finden in Hamburg Arbeitsplätze oder Büros für monatlich 250 Euro oder neun Euro pro Quadratmeter. Außerdem bietet Innogames ein Netzwerk von Mentoren und Beratern an, die beim Aufbau von Geschäftsideen und bei der Suche nach Kapital unterstützen. Der Innohub ist kein weiteres Geschäftsmodell von Innogames, so Zillmer weiter. Ziel ist es, Gründer aus verschiedenen Branchen zu unterstützen. Vergleichbare Initiativen haben Kommunen, Universitäten oder Konzerne gestartet: In Köln bietet der Startplatz neben Büros Mentoren, in Berlin das Innovations- und Gründerzentrum und in München sind hier die beiden Hochschulen aktiv. vs Mehr Apps suchen und finden ie App Stores der Mobilplattformen werben Dnur für die 25 beliebtesten Apps. Folglich konzentrieren sich 92 Prozent der Downloads auf gerade mal fünf Prozent der Apps. Diesen Missstand zu beseitigen, ist Ziel der App-Suche Xyo.net: Sie nutzt zur Suche soziale Daten aus Communitys sowie anonyme Profile, die durch individuelle App Downloads entstehen. So empfiehlt sie Nutzern weitere Apps. Der erste Prototyp von Xyo entstand 2010 in Berlin, bisher finanzierte das Gründerteam um Zoe Adamovicz seine 20 Mitarbeiter mit Forschung zu Apps sowie zur Werbevermarktung. Jetzt startet Xyo.net durch: Für mehr Reichweite sucht das Start-up Plattformen, die Xyo integrieren, und verstärkt die Werbung. Es gilt, die Vielfalt der Apps zu beweisen. vs Auf Einladung kaufen n Mitglieder verkaufen: Shopping-Clubs wer- mit Exklusivität, ohne exklusiv zu sein. Aben Nur mit millionenfacher Reichweite gelang Venteprivée, Brands4friends oder Buyvip die Profitabilität. Der jüngste Club Dymant.com bekennt sich zu echter Exklusivität: Mitglied im Kaufzirkel des Pariser Start-ups kann nur werden, wer von anderen Teilnehmern dazu eingeladen wird. Außerdem bietet Dymant ausschließlich limitierte und nummerierte Objekte an etwa Schmuck, Lederwaren, Kleinmöbel oder Mode aus Manufakturen. So kann sich jeder sicher sein, dass ein Objekt nicht auch bei einem Freund auftaucht, sagt Geschäftsführer David Klingbeil. Über erste Nutzerzahlen und Produkte schweigt er sich aus. Der elitäre Club soll exklusiv bleiben. vs

4 TRENDS & STRATEGIEN 4 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 BETRACHTUNGEN ZUM JAHRESWECHSEL Eine Branche blickt nach vorn Was waren für Sie die Highlights 2013, Daniel Neuhaus, Geschäftsführer Xplosion Interactive GmbH Als großen Meilenstein im Real- Time Advertising bewerte ich den Start der Facebook Exchange am Jahresende So wurden in diesem Jahr wenige ausgewählte Partner an die Plattform angebunden. Sie profitieren von der enormen Reichweite des Netzwerks. Spannend bleibt, wie sich Retargeting auf anderen sozialen Plattformen durchsetzt. Auch Twitter und Foursquare haben 2013 entsprechende Tests gestartet. Highlight war die Dmexco, die inzwischen als globale Plattform Nr. 1 gilt Spannend bleibt, wie sich Retargeting auf sozialen Plattformen durchsetzt Immer mehr lokale Händler entdecken Online Emanuel Stehle, CEO von Groupon Central Europe Ein Highlight im Online-Handel 2013 war, dass immer mehr lokale Händler und Dienstleister Online für sich entdeckt haben. Dies zeigt sich daran, dass der lokale Handel sowohl das Web als auch Mobile zunehmend als Marketing- und Absatzkanäle nutzt, um gezielt auf Stamm- und Neukunden zuzugehen. In diesem Bereich etablierten sich einige wenige Online-Marktplätze, die sowohl von den Kunden als auch den lokalen Unternehmen als immer vertrauenswürdiger wahrgenommen werden. Thomas Duhr, stellvertretender Geschäftsleiter Interactive bei IP Deutschland Highlight war die Dmexco, die inzwischen als globale Plattform Nr. 1 gilt. Aus Mediasicht haben wir als Highlight den Bewegtbild-Boom, gerade mit dem Fokus auf Qualitätsangeboten, denn Werbungtreibende wollen eben nicht nur reine Kontakte, sondern auch Umfeld und das mit hoher Qualität ist Mobile zwar gewachsen und wird auch weiterhin zulegen, wir werden uns aber die Frage stellen müssen, was Mobile eigentlich ist beziehungsweise ob wir den digitalen Werbemarkt nicht beginnen müssen anders zu verstehen und zu beschreiben. Unbefriedigend war der Begriffswirrwarr zu Beginn des Jahres rund um RTB, RTA, Programmatic Buying und Data Driven Advertising. Hier ist weiterhin noch viel Aufklärungsarbeit erforderlich. Auch die kontinuierliche Kritik an angeblich nicht vorhandenen Leistungswerten und die andauernde Fokussierung auf das Thema Viewability waren nicht unbedingt hilfreich gerade vor dem Hintergrund von Phänomenen wie zum Beispiel Adblockern. Hier arbeiten alle Beteiligten intensiv an Lösungen und Modellen. Der digitale Werbemarkt hat sich 2013 deutlich solider entwickelt als prognostiziert Marianne Stroehmann, Geschäftsführerin Interactive Media Der digitale Werbemarkt hat sich 2013 in Deutschland deutlich solider entwickelt als prognostiziert auch aufgrund der stabilen gesamtwirtschaftlichen Situation. Wachstum wurde dabei auch durch neue Kunden aus dem digitalen Sektor getrieben. Die Highlights des Jahres waren aber Multiscreen und Real-Time Advertising. Dariusch Hosseini, Managing Director bei Exponential Interactive Deutschland Highlights waren sicherlich die Börsengänge von Online-Unternehmen: Rocket Fuel, Criteo und Twitter haben zusammen 2,13 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Ein deutliches Signal der Anleger für den Glauben an eine digitale Zukunft. Daneben haben sich 2013 Cross- Screen-Kampagnen und digitales TV etabliert. Viele Kunden zeigen Innovationsfreude, davon konnten auch wir profitieren eine erfreuliche Entwicklung für beide Seiten. Im vergangenen Jahr hat sich digitales TV etabliert

5 1/14 7. Januar 2014 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 5 Und wieder ist ein Jahr vorüber: 2013 stand die Digitalbranche ganz im Zeichen von Smartphone und Tablet, automatisiertem Echtzeithandel und Big Data. Welche Highlights es im vergangenen Jahr sonst noch gab und welche Themen 2014 wichtig werden, hat INTERNET WORLD Business E-Commerce- und Online-Marketing-Experten gefragt welche Themen standen im Fokus? Das Netz ist insgesamt weiblicher geworden Dorothea von Wichert-Nick, CEO Affilinet Neben all den Hype-Themen wie Social, RTB und Mobile hat mich vor allem die massiv zunehmende Professionalisierung und Reife im Online Marketing am meisten beeindruckt. Im vergangenen Jahr haben sich viele unserer Kunden vom Sales Fighter zum Optimierer entwickelt. Ihr Ziel: Klasse statt Masse. Das heißt, sie wollen mit dem richtigen Mix die richtigen Zielgruppen möglichst effizient erreichen. Das erfordert eine integrierte Betrachtungsweise quer über alle Kanäle das heißt über die komplette Customer Journey statt Optimierung innerhalb der internen Bereichsgrenzen zwischen Display und Performance. Die zunehmende Professionalisierung im Online Marketing hat mich beeindruckt Nico Winkelhaus, Bereichsleiter Digital bei Weka Media Publishing GmbH Die wichtigste Entwicklung war definitiv Mobile. Zu Recht ist es in Unternehmen kein Nischenthema mehr Mobile-Kompetenzen werden peu à peu in deutschen Unternehmen breit aufgebaut. Mobile Advertising ist ebenfalls eine der wichtigsten Entwicklungen in 2013 gewesen. Da war insbesondere spannend zu beobachten, wie gut Facebook den Job der Mobile-Monetarisierung hinkriegt. Jörg Simon, Leiter Neue Medien HSE 24 Highlights sind definitiv das rasante Wachstum der mobilen Zugriffe und Bestellungen besonders beim Einkaufen über das Tablet. So hat sich auch die Rolle des Second Screen beim Einkaufen verändert. Wir haben einen Wechsel erlebt vom reinen Bestellmedium Online zum digitalen Erlebnis-Shopping. Das Netz ist insgesamt weiblicher geworden mit großflächigem Content, Produktinszenierungen, Berater- und Mitmach-Tools. Dazu gehört auch, dass Services gewünscht und genutzt werden, die das Speichern und Verarbeiten von persönlichen Daten (trotz NSA) nach sich ziehen. Rasmus Giese, CEO United Internet Media Mich hat gefreut, dass der Gesamtmarkt nach einem schwierigen Jahresstart wieder wächst. Treiber sind nach wie vor auf Branding ausgelegte großformatige Display-Kampagnen. Mobile hat in 2013 reichweiten- und nutzungsmäßig noch einmal zugelegt. Multiscreen ist längst Mediennutzungsrealität und Werbekunden und Agenturen haben begonnen, bei der digitalen Zielgruppenansprache und Mediaplanung umzudenken. Mobile war die wichtigste Entwicklung 2013 Multiscreen ist Mediennutzungsrealität Harold Rubrech, Leiter Marketing und Multichannel bei Intersport Zwei große und sicherlich richtungsweisende Themen waren die Einführung selektiver Vertriebsrichtlinien großer und kleiner Sportmarken sowie die Auflösung der Preisbindung für Amazon-Händler. An beiden sieht man sehr deutlich, wie stark der Online-Markt in Bewegung ist. Gleichzeitig geht uns alle die aktuelle Diskussion um Big Data an. Hier muss sich die gesamte Handelslandschaft ein schlüssiges Konzept überlegen, wie auf Augenhöhe mit dem Kunden kommuniziert werden kann. Die Diskussion um Big Data geht uns alle an

6 TRENDS & STRATEGIEN 6 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 Was hat 2013 genervt, was wurde Big Data wurde aufgebauscht Die Diskussion um das Thema Wirkungsweise von Online Advertising ist überholt Markus Frank, Director Advertising & Online Microsoft Wenn es eine Sache in unserer Branche gibt, die überholt ist, dann die Diskussionen um das Thema Wirkungsweise von Online Advertising. Die Wirkung von Online-Werbung infrage zu stellen, dürfte doch längst kein Thema mehr sein, das zeigen zahlreiche Studien sehr eindrucksvoll. Das Medium Online ist schon lange kein Nischenprodukt im Markt mehr. Im Gegenteil der Shift der Mediennutzung in Richtung Online hält an, Online und Mobile werden im Media-Mix weiter an Bedeutung gewinnen. Jens Scheidemann, Geschäftsführer Batch Media Genervt hat 2013, dass RTB plötzlich RTA wurde und alle so taten, als hätte es RTB nie gegeben. Es fand ein heimlicher Austausch von Buzzwords statt, den keiner wirklich beanstandet hat. Auch die aufgebauschte Big-Data- Diskussion war nicht zielführend, ohne dass die Mehrzahl wusste, was damit eigentlich genau gemeint ist. Markus Stautner, GF Brainagency Media Nervend war die rasante Verbreitung von Hypes im Online- Werbemarkt und deren undifferenzierte Betrachtungsweise. Beispiel Real-Time Advertising: Standardwerbemittel müssen in Zukunft automatisiert und zielgruppengenau ausgesteuert werden. Das dient der Effizienz von Werbung und somit dem Werbekunden. Allerdings ist RTA nicht das Maß aller Dinge und nicht jeder Anbieter hält, was er verspricht. Hier braucht es Transparenz und Aufklärung. Die Diskussion um Adblock Plus kam zu kurz Thomas Port, Geschäftsführer Digital Sevenone Media Genervt hat, dass wichtige Branchenthemen wie die Diskussion um Adblock Plus nur die Haltbarkeitsdauer eines Sommerlochfüllers hatten. Die Entrüstung war groß, aber kurz. Den Usern vorzugaukeln, sie von nerviger Werbung zu verschonen, um dann gleichzeitig über eine freiwillige finanzielle Unterstützung an eben dieser Werbung mitverdienen zu wollen das ist hochgradig unseriös. Genervt hat aufdringliche Banner-Werbung RTA ist nicht das Maß aller Dinge und nicht jeder Anbieter hält, was er verspricht Matthias Riedle, Geschäftsführer Explido GmbH & Co. KG Aufdringliche Banner-Werbung, die vollkommen an der Zielgruppe oder am redaktionellen Umfeld vorbei geschaltet wurde, ärgert die User und schadet damit letztendlich vor allem einem: dem Advertiser.

7 1/14 7. Januar 2014 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 7 Ihrer Meinung nach überbewertet? Matthias Wahl, Geschäftsführer OMS 2013 wurden in fast schon skandalös hohem Umfang mehr noch als zuvor gleich zwei Themen dauerpenetriert, deren Präsenz in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Relevanz standen und stehen: das nicht wirklich benötigte Real-Time Advertising beziehungsweise Automatic Buying sowie die immer wieder bemühte und deutlich überstrapazierte Diskussion um den Wirkungsnachweis von Online-Werbung. Denn gerade auch in 2013 wurden viele relevante Belege für die Werbewirkung erbracht für einzelne Kanäle, aber auch übergreifend. Auch wenn die immer wieder in Erscheinung getretene Einzelkämpfermentalität einiger Marktteilnehmer in einem ohnehin schon fragmentierten Markt genervt hat! Die Einzelkämpfermentalität einiger Marktteilnehmer hat genervt Michael Weber, Vorstandssprecher Buch.de Internetstores AG Genervt hat mich, dass es immer noch keine validen Zahlen zum E-Commerce in Deutschland gibt, sondern sich widersprechende Einschätzungen von verschiedenen Stellen (etwa Statistisches Bundesamt versus BVH), außerdem die SEPA-Umstellung. Themen mit Dauernervpotenzial: nicht messbare Marketingkonzepte und Prozesse, die am Kunden vorbei optimiert sind. Es gibt immer noch keine validen Zahlen zum E-Commerce in Deutschland Ingo Heinrich, Geschäftsführer Stylefruits GmbH Nervig war der Hype um Luftnummern wie Fab.com, die wenig Substanz haben und inzwischen auch nur noch eine geringe Anzahl von Besuchern aufweisen. Überbewertet war 2013 das Thema Multichannel-Handel, da es vor allem von Händlern propagiert wurde, die Online nicht richtig beherrschen. Nervig war der Hype um Luftnummern wie Fab.com Überbewertet wurde Google Glass Christian Wegner, Vorstand Digital & Adjacent Pro Sieben Sat1 Geärgert hat mich, dass die amerikanische Aufsichtsbehörde FTC nach monatelanger Prüfung zu dem Ergebnis gelangt ist, dass Google seine dominante Marktposition als Suchmaschine bedenkenlos zur Bevorzugung eigener Inhalte einsetzen darf selbst dann, wenn dadurch der Wettbewerb mit dem gesamten Rest der Digitalwirtschaft behindert wird. Es bleibt zu hoffen, dass das ähnlich gelagerte Untersuchungsverfahren der Europäischen Kommission zu dem einzig richtigen Ergebnis kommt: Search muss in einem fairen Wettbewerbsumfeld stattfinden können und darf nicht zur Promotion eigener Dienste missbraucht werden. Tim Wiengarten, Geschäftsführer, Rabbit Mobile GmbH Überbewertet wurde definitiv Google Glass. Google hat das zwar recht gut angestellt, was den medialen Hype und die eigene Darstellung als kreatives Unternehmen betrifft, aber was für den Konsumenten herauskam, war bisher ziemlich ernüchternd. Die Brille lässt den Träger bemitleidenswert nerdig aussehen und für den durch die Brille Betrachteten sorgt sie nur für Unsicherheiten. Ein Gespräch mit einem Glass-Träger erzeugt immer das Gefühl von Der weiß jetzt mehr über mich als ich über ihn. So etwas ist keine gute Grundlage für ein vertrauensvolles Gespräch auf Augenhöhe. Auch die Smartwatches Samsung hat ja gerade seine Galaxy Gear als Verkaufserfolg bezeichnet halte ich derzeit für maßlos überschätzt. Wer will denn auf der Uhr erfahren, dass er s erhalten hat? Das mag für einige Menschen nett sein, aber das große Argument fehlt dann doch. Search darf nicht zur Promotion eigener Dienste missbraucht werden

8 TRENDS & STRATEGIEN 8 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 Was werden die Trends 2014, Stephan Zoll, Vice President ebay Germany Die Anforderungen der Verbraucher an das Einkaufen per Desktop, Laptop, Smartphones und Tablets steigen weiter. In 2014 wird es für die Händler noch wichtiger werden, den Konsumenten einerseits das zu bieten, was sie vom Online-Einkaufen erwarten zum Beispiel niedrige Versandkosten und schnelle Lieferung, das Einkaufserlebnis aber andererseits auch inspirierend und begeisternd zu gestalten. Ich bin überzeugt, dass 2014 der Bereich Versand und Lieferung ein zentrales Thema sein wird. Same Day Delivery wird weiter an Traktion gewinnen und schnelle Lieferung wird zu einem noch größeren Wettbewerbsvorteil werden. Die Menschen sind nicht mehr nur Leser Ein zentrales Thema 2014 wird der Bereich Versand und Lieferung sein Martin Hubert, Geschäftsführer der Ströer Digital Group Die Konsolidierung des Online-Vermarkter-Geschäfts wird sich in 2014 fortsetzen. Kleinere Nischenanbieter werden es schwer haben, sich weiter auf dem Markt zu behaupten. Nur Vermarkter, die mit einem hochwertigen und reichweitenstarken Portfolio, effizienten Vertriebsstrukturen und modernster Technologie digitale Vermarktungskonzepte vernetzen können, werden sich durchsetzen. Der Schlüssel wird sein, den User an allen digitalen Touchpoints erreichen zu können im Internet, auf dem Smartphone und Digital-out-of-Home. Die Konsolidierung wird sich fortsetzen Toon Bouten, CEO der Tomorrow Focus AG Das Internet wird zunehmend sozialer, aber vor allem auch interaktiver. Das ist für mich ein klarer Trend, der sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird. Die Menschen sind nicht mehr nur Leser, vielmehr möchten sie selbst Inhalte erstellen und zur öffentlichen Diskussion beitragen. Außerdem werden Social-Media-Plattformen wie Facebook mehr und mehr zu wichtigen Traffic-Kanälen für Online-Angebote und haben das Potenzial, die Dominanz der Suchmaschinen in diesem Bereich einzuschränken. Umso wichtiger wird es für Internet Player 2014 werden, Social Media stärker in die eigenen Online-Angebote zu integrieren und Engagement- Plattformen anzubieten, bei denen die Internet-Nutzer partizipieren können. Das zeigt für mich auch die große Resonanz auf den Start der deutschsprachigen Huffington Post sowie die steigende Relevanz von Bewertungsplattformen. Werbewirkungsnachweise werden noch stärker im Zentrum des Interesses stehen Voice Search wird 2014 salonfähig werden Marcus Tandler, Geschäftsführer Onpage.org 2014 wird Voice Search meiner Meinung nach endlich salonfähig werden. Google hat mit dem Hummingbird Update die wichtige Grundlage geschaffen, Conversational Search besser zu erfassen und relevantere Ergebnisse zu präsentieren, die idealerweise einer manuellen Suche in nichts nachstehen. Ralf Baumann, Vice President T-Online.de & Audience Products Ganz klar: Werbewirkungsnachweise werden in 2014 noch stärker im Zentrum des Interesses stehen. Die transparente Messbarkeit von Online-Werbung wird im kommenden Jahr gegenüber dem TV noch einmal einen deutlichen Schub bekommen. Ein weiterer Trend, die Technologievermarktung, muss und wird ihren Platz finden. Stichwort Mobile Shift : Eine Herausforderung wird sein, kreative und praktikable Multiscreen-Werbung zum Standard werden zu lassen. Das Geschäft mit der Online-Video-Werbung wird weiter stark zunehmen. Für Publisher wird es relevant sein, Strategien zwischen Umfeldvermarktung und Performance deutlicher herauszuarbeiten: In Verbindung mit hochwertigem redaktionellem Content kann Online- Werbung mit der Webseite optimal zusammenwirken. Werbebotschaften müssen sich großflächig platzieren lassen, was zu einer verbesserten Visibility, einer höheren Retention sowie Click-Through-Rates führt.

9 1/14 7. Januar 2014 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 9 was erwarten Sie im neuen Jahr? Christian Griesbach, General Manager Digital Marketing bei Axel Springer Media Impact Markttrends aus den letzten Jahren werden zunehmend Realität wie beispielsweise die Bezahlmodelle für die digitale Mediennutzung oder automatisierter Handel von Werbeflächen (RTA). Neue Trends wie Content Marketing und Native Advertising eröffnen sowohl auf Kunden- als auch auf Publisher-Seite neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Darüber hinaus wird der Shift bei der Nutzung von digitalen Medien hin zu mobilen Endgeräten zu weiter ansteigenden Budgetanteilen bei den Werbeausgaben in diesen Kanälen führen. Parallel wird der zunehmend automatisierte und damit effizientere Ein- und Verkauf von Standardkampagnen die Zusammenarbeit von Vermarktern und Kunden weiter vereinfachen. Die einsetzende Konsolidierung bei den Digital-Vermarktern wird sich weiter fortsetzen, denn immer mehr Angebote werden bei immer weniger Vermarktern gebündelt. Der Kunde erwartet ein nahtloses Einkaufserlebnis zwischen stationärem und Online-Handel Bezahlmodelle für die digitale Mediennutzung Ein großes Thema wird Content Marketing sein Heiko Genzlinger, Geschäftsführer Yahoo Deutschland und Vice President Sales Ein großes Thema in 2014 wird ganz klar Content Marketing sein ein Oberbegriff, unter dem Native Advertising, Branded Entertainment und Social Media weiter zusammenwachsen und neue Kombinationsmöglichkeiten hervorbringen. Das vermeintlich neueste Thema sind hier Native Ads, wo wir enormes Wachstumspotenzial sehen, nicht ausschließlich, aber besonders auch für klassische Suchmaschinenkunden. Hier geht es darum, die klassischen Textanzeigen um Bilder und Videos zu ergänzen, die in Sachen Emotionalität und Relevanz einen großen Schub bringen, und viel entscheidender diese direkt in das redaktionelle Umfeld zu integrieren. Wir bei Yahoo sehen Native Ads klar als Werbeform der Zukunft, denn hier geht es um hoch relevante Werbung, die sich nahtlos in das Online-Erlebnis der Nutzer einfügt, und dadurch einen klaren Mehrwert bietet und das über alle Endgeräte hinweg. Hier freuen wir uns auch schon auf neue Produkte, die Content, Nutzerinteresse, das Nutzungsumfeld und die Intention des Kunden zu optimalen Use Cases vereinen in 2014 und darüber hinaus. Beate Kuckertz, Verlegerin und Gründerin von Dotbooks, München Das E-Book als preiswerte und leicht zu konsumierende Lektüre wird zunehmend das Taschenbuch ablösen; das Hardcover als die edlere Ausgabeform, die man sich ins Regal stellen kann, wird sicher Zuwächse erfahren. Selfpublishing wird sich neben den Verlagen als neuer Markt langsam etablieren, der aber ganz anders funktioniert als das klassische Verlagsgeschäft. Wichtig für die Verlage ist es, die Qualität der Inhalte und ihrer Vermarktung nicht aus den Augen zu verlieren. Das E-Book wird zunehmend das Taschenbuch ablösen Alexander Gösswein, Managing Director DACH, Criteo: Nächstes Jahr ist das Jahr, in dem Mobile den Durchbruch schafft seit bestimmt fünf Jahren lese ich diesen Satz in beinahe jedem Jahresausblick der Digitalbranche. Und doch glaube ich, werden wir 2014 tatsächlich einen Riesenschritt bei Mobile erleben. Aus zwei einfachen Gründen, erstens: Das Einkaufsverhalten der Konsumenten unterliegt aktuell einem sehr starken Wandel, bereits 10 Prozent aller Einkäufe tätigen diese inzwischen über Smartphone und Tablet Tendenz stark steigend. Und zweitens verfügen Marketer nun auch endlich über die Möglichkeiten, ihre mobilen Zielgruppen genauso effektiv anzusprechen, wie sie es vom Desktop her gewohnt sind. Zudem wird das Thema Attribution die Online-Szene im kommenden Jahr mehr und mehr beschäftigen. Das klassische Last-Click-Wins-Modell weicht zunehmend einer ausdifferenzierten Betrachtung aller eingesetzten Online-Werbekanäle und ihres Zusammenspiels. Einige Marken haben dieses Jahr bereits erfolgreich getestet und konnten signifikante Mehrwerte bei ihren Werbeausgaben erzielen. Und es werden in Kürze etliche folgen. Klaus Cholewa, E-Commerce Manager Ikea Der Online-Handel wird sich weiter wandeln: Die Kunden erwarten zunehmend, dass die Händler ein nahtloses Einkaufserlebnis zwischen dem stationären und dem Online-Handel zur Verfügung stellen. Egal wo und wann der Kunde einkauft oder retourniert, er erwartet von den Einzelhändlern die gleiche Ansprache und den gleichen Service. Das klassische Last-Click-Wins- Modell wird weichen

10 10 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 7. Januar /14 Ausgewählt informativ Myradioday definiert Radio neu: Aus Massenmedium wird personalisierter Hörfunk und 28 Millionen Deutsche hören Rlaut Media-Analyse Radio 2013 II zumindest gelegentlich Radio übers Internet. Geboten wird hier Musik plus einem Mix aus Nachrichten über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. Bei Myradioday indes können Hörer wählen, über was sie informiert werden wollen. Wir machen kein Streaming, sondern ein Informationsradio, das Nachrichten individualisiert verbreitet, stellt Mitgründer Thomas Becker klar. Wir wollen dem personalisierten Radio zum Durchbruch verhelfen. Dafür hat der Radiomann, Die Auxmedia GmbH existiert seit Dezember Ihr Angebot Myradioday startet im Herbst 2013 Die Jenaer vermarkten Radionachrichten an Zuhörer und Werbung Mitarbeiter: 20 freie Redakteure Finanzierung: Seven Ventures, Gründer Im Web: Spielen mit dem Web Mit interaktiven Bausteinen will Kinematics Kinder für Technik und Internet begeistern avon träumen Kleine und Große: DOhne Kabel und komplizierte Anleitungen Roboter zu bauen. Kinematics liefert dazu jetzt die Bausteine. Kinder ab sechs kapieren sofort, wie das funktioniert, und bauen drauflos, beobachtet Mitgründer Christian Guder. Weil mit den bunten Kunststoffsteinen auch Tiere zusammengesetzt werden können, begeistert die Technik sogar die Mädchen. Neben Steinen mit eingebauten Sensoren, die auf Licht oder Töne reagieren, sorgen solche mit Motoren für Bewegung. Die rote Steuereinheit, das Powerbrain, enthält den Ein- und Ausschalter, Nach rund vier Jahren Entwicklung und Teamfindung wird Kinematics im September 2013 gegründet Das Start-up verkauft Robotikbaukästen für Kinder und Erwachsene Mitarbeiter: Gründerteam Kapital: Erste VC-Finanzierung läuft Im Web: Myradioday: Die individualisierte Nachrichtenauswahl zum Hören der Sendungen für den Mitteldeutschen Rundfunk zusammenstellt, mit den Kollegen Susann Reichenbach und Johannes-Michael Noack Auxmedia gegründet und Myradioday erfunden. Am Start-up ist die Beratung Ignity beteiligt, die die Technik aufbaut. Wir sind nicht die Ersten, die Radio personalisieren, aber die Ersten, die das schaffen, glaubt Becker. Datenbanken sortieren Nachrichten und Beiträge und machen sie individuell abrufbar. Seit Kurzem sendet Mayradioday. Die News sind nach der Registrierung online und per App kostenlos zu hören. Wer werbefreie Informationen Kinematics: Roboter bauen und mit dem Smartphone steuern Bausteine für Kleine und Große einen aufladbaren Akku sowie ein Bluetooth-Element. Damit lassen sich Roboter und Tiere per App und online steuern. Wir bieten Baukästen für verschiedene Altersgruppen und in verschiedenen Größen, erklärt Guder. Sie sollen ab 2014 in den Handel kommen. Zurzeit sucht das Team Kapital, um Kinematics in Serie zu produzieren, Mitarbeiter einzustellen und Werbung zu starten. Ab Februar will Kinematics Baukästen über die Crowdwill, bezahlt sechs Euro im Monat. Noch nennt Becker keine Zahlen, aber Myradioday wird bevorzugt mobil genutzt. Verkauf und Werbevermarktung sind eine Erlösquelle. Doch eigens zusammengestellte News sind auch für Unternehmen Noack, Reichenbach, Becker (v. li.): Funkprofis entern das Internet interessant: Flug- oder Kreuzfahrtgesellschaften könnten Passagiere, Firmen ihre Mitarbeiter und Kunden informieren. Auch Ampya, der Musikstream von Pro Sieben Sat1, will dafür mehr Angebote entwickeln. Es gibt viele Möglichkeiten der Vermarktung, so Becker. Noch arbeiten die Gründer aber am Programm und am Aufbau eines Reporternetzwerks. vs Bürger, Guder, Oschütz (v. li.): Spielend Technik entdecken funding-plattform Kickstarter anbieten, um zu prüfen, ob Leute bereit sind, 100 bis 200 Euro für einen Robotikbaukasten zu bezahlen, sagt Guder. Hardware- Projekte sind zurzeit sehr begehrt. Vier Jahre Entwicklung stecken in Kinematics: Designer Leonhard Oschütz erfand den Baukasten 2009 im Studium. Mithilfe von Stipendien und Gründerförderungen fand sich das Team, und es wurden inzwischen mehrfach ausgezeichnete Prototypen gebaut. Oschütz optimiert jetzt das Produkt, Guder kümmert sich ums Technische, Matthias Krüger um die Vermarktung. Wir kriegen schon Mails und Anrufe, wo man Kinematics kaufen kann, erzählt Guder. Ein gutes Vorzeichen für die anstehenden Pläne. vs Eine gute Idee für einen (mobilen) Service, eine praktische Technik oder der Web-basierte Helfer im Internet-Alltag: Hier stellt INTERNET WORLD Business regelmäßig junge Unternehmen und ihre Angebote für E-Commerce und Online Marketing vor. Alle Beiträge dieser Serie finden Sie online im Heftarchiv auf unter dem Webcode Alles, was Recht ist ie Suche nach einem Anwalt will DJurato.de vereinfachen: Verbraucher beschreiben hier ihre Rechtsprobleme, Fachanwälte können nach diesen Angaben die Streitfälle einschätzen und den Preis nennen, zu dem sie die Vertretung übernehmen wollen. Mandanten bezahlen nichts für die Vermittlung, Anwälte eine Vermittlungsgebühr, erläutert Mitgründer Philipp von Bülow. Die soll zwischen 30 und 50 Euro liegen, zurzeit ist der Service für alle kostenlos. Die Idee ist, mit Jurato eine Marke rund ums Jurato: Den Anwalt für alle Fälle finden sowie Musterverträge und Rechtsschutzpolicen Recht aufzubauen, so von Bülow. Auf der Plattform können Verbraucher daher auch Rechtsschutzpolicen vergleichen sowie Musterverträge finden. In diesen Fällen profitieren die Gründer durch Affiliate-Provision und Umsatzbeteiligung. Wer Rechtsfragen hat, konnte bisher nur in Online-Adressbüchern nachschauen, sagt von Bülow und beschreibt damit den Bedarf für Jurato. Der ist auch in Zahlen zu fassen. Pro Jahr kommen über zwei Millionen Zivilklagen vor Gericht, in mehr als acht Millionen Fällen einigen sich die Gegner außergerichtlich Anwälte und Kanzleien suchen in Deutschland ständig Mandanten und setzen im Jahr rund 12 Milliarden Euro um. Einen Teil davon will sich Jurato sichern. vs Jurato wird im September 2013 gegründet und startet im Dezember online Die Plattform vermittelt Anwälten Mandanten und profitiert durch Affiliate- Programme von Versicherungen Finanzierung: Seven Ventures, Gründer Im Web:

11 12 gute Gründe für die Homepage 12 1blu-Homepage 12 > 12.de-Inklusiv-Domains > 50 GB Webspace > Unbegrenzter Traffic > Adressen > 40 GB -Speicher Nur im Januar 2014! Bestellungen nach dem können leider nicht mehr berücksichtigt werden. 12.de-Inklusiv-Domains! > Joomla, Wordpress, Typo3 vorinstalliert > Wertvolle Webdesign-Software > 30 FTP-Zugänge > 50 MySQL-Datenbanken > PHP5, Perl, Python, SSI, SSH 2, 69 /Monat* Garantierter Dauerpreis! 60 GB Onlinespeicher zusätzlich dauerhaft inklusive! Ihre Daten sicher online speichern und mit anderen teilen nur unter

12 MARKETING & WERBUNG 12 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 MYTHINGS Kennziffern für Marketers Mythings, Plattform für Programmatic Advertising, will die Planung für ihre Werbekunden transparenter gestalten und ihnen die Möglichkeit einer individuelleren Kampagnengestaltung einräumen. Künftig sollen die Marketingverantwortlichen genau erkennen können, wie die Performance ihrer Kampagne auf den eingesetzten Webseiten war. Ergänzt wird das Angebot durch eine Kampagnenauslieferung, die die Möglichkeit einer individuellen Skalierung sowie maßgeschneiderte Banner zulässt. hvr FAKTENKONTOR Senioren nutzen Facebook Blocker für Native Ads? Die Adblock-Community diskutiert, ob sie Native Advertising dulden oder bannen soll m Web wird derzeit heftig darüber Idebattiert, ob Native Ads von Werbeblockern geschluckt werden sollten oder nicht. Angestoßen wurde die Diskussion von Adblock Plus, dem hierzulande meistgenutzten Tool zur Unterdrückung von Online-Werbung. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, ob Native Ads in die Whitelist der akzeptablen Werbeformen aufgenommen werden sollten. In diesem Falle würde die Software Native- Werbung nicht blockieren. Konsequenzen für die Gattung Unter akzeptablen Werbeformen versteht die Community beispielsweise statische Werbung oder Banner, die den Inhalt nicht überlagert. Der Ausgang der Diskussion könnte durchaus Konsequenzen für die noch recht junge Gattung des Native Advertising (s. auch INTERNET WORLD Eher dafür: Die User haben Sympathien für Native Ads Edi simolupta quid quodips aecearum simi, comnis voles calit cam deniendiae Weg mit der Werbung: In einem Video erklärt Adblock Plus, wie einfach die Software wirkt Business 24, Seite 14) haben. Denn die Werbeform nimmt für sich in Anspruch, nicht zu nerven, sondern dem User interessante Inhalte zu bieten. Aus diesem Grund passt sie sich optisch dem redaktionellen Umfeld an und arbeitet auch sonst mit journalistisch aufbereiteten Inhalten und verzichtet auf plumpe Werbebotschaften. Würde der Adblocker die Werbeform künftig unterdrücken, wäre dies ein fatales Signal: Es würde diese Bemühungen konterkarieren. Hauptkritikpunkt an den Native Ads ist allerdings die Tatsache, dass sie nicht durchgehend als Werbung gekennzeichnet sind. Dies aber ist eine zentrale Forderung. Tendenziell zeichnet sich trotzdem ab, dass Native Ads nicht der Bannstrahl der Community treffen soll. Einige Diskussionsteilnehmer sind der Auffassung, dass sie durchaus eine Form von informativem Inhalt sein könnten und sie daher auf der Whitelist freigeschaltet werden sollten. Bei Adblock Plus rechnet man damit, dass sich die Community im Laufe des Januar zu einer Entscheidung durchringen wird. Welche Macht Adblocker bereits haben, zeigt sich nicht nur an den hohen Download-Zahlen Adblock plus wurde inzwischen über 200 Millionen Mal heruntergeladen. Regelmäßig appellieren die großen Newsportale an die User, ihre Seiten auch künftig für Werbung zuzulassen, denn sie bildet die wirtschaftliche Grundlage der Publisher. hvr Silver Surfer bewegen sich zunehmend selbstsicher im Social Web Die sozialen Netzwerke setzen sich auch bei der älteren Generation zunehmend durch. Wie der aktuelle Social-Media-Atlas der Beratungsgesellschaft Faktenkontor zeigt, legte die Nutzung bei den über 60-Jährigen in diesem Jahr deutlich zu. 54 Prozent dieser Altersgruppe, die ohnehin das Internet nutzen, bewegen sich inzwischen auf sozialen Plattformen wie Facebook; weitere elf Prozent planen, in Zukunft dort aktiv zu werden. Der stärkste Zuwachs findet sich unter den 40- bis 49-Jährigen. 71 Prozent von ihnen sind mittlerweile mit sozialen Netzwerken vertraut im Vergleich zum Vorjahr ein Sprung von neun Prozent. hvr MEDIA GROUP ONE Effektivere Youtube-Kanäle Mit einer neuen Unit namens Multi- Channel Networks möchte die Media Group One künftig Youtube-Channel managen und vermarkten. Man wolle Geschäftspartner bei der Optimierung ihrer Youtube-Kanäle unterstützen, die Video-Reichweite pushen und Vermarktungserlöse steigern, sagt Daniel Gey, verantwortlich für die neue Unit. Die Vermarktung erfolgt innerhalb des Publisher- Netzwerks von Media Group One. hvr Anzeige Millionen für Videos Facebook testet Werbe-Videos im Newsfeed as neue Angebot von Facebook, im Newsfeed auch D Werbe-Videos zu zeigen, wird in der Community skeptisch aufgenommen. Dies belegen zahlreiche Kommentare. In der Branche wird deshalb darüber spekuliert, ob Facebook die Zahl der Video Ads pro User und Tag auf drei beschränken wird. Wie in INTERNET WORLD Business 26/2013 berichtet, testet Facebook derzeit mit einer kleinen Schar von Nutzern die Wirkung von Werbe-Videos im Newsfeed. Die Videos starten, wenn sie auf dem Screen erscheinen allerdings ohne Sound. Scrollt der User darüber hinweg, stoppen sie wieder. Nur wenn das Video per Fingertipp gestartet wird, läuft auch der Ton und es nimmt die vollständige Größe des Screens ein. Nachdem es ganz abgespielt ist, erscheinen Thumbnails von zwei weiteren Videos desselben Werbekunden. Mit dem Test will Facebook die Möglichkeiten für seine Werbekunden erweitern und verstärkt Bewegtbild auf seiner Plattform integrieren. Bislang läuft die Kommunikation auf dem Netzwerk eher statisch mit Texten und Fotos. Wie immer hält sich Facebook Neue Werbeform: Blogs wie Tech Crunch zeigen, wie die neuen Werbe-Videos auf Facebook funktionieren bedeckt, wann das Experimentierstadium endet und der großflächige Einsatz geplant ist. Im September hatte Facebook erstmals Videos im Newsfeed getestet: Die neue Form konnten Privatpersonen, Musiker und Bands nutzen. Da daraufhin die Likes, Shares und Kommentare um rund zehn Prozent anstiegen, sollen von diesem wachsenden Engagement jetzt auch Werbekunden profitieren. Zudem soll die Werbeform die Umsätze ankurbeln. Die Zeitschrift Ad Age spekuliert, dass Facebook für die Ausspielung eines 15-sekündigen Videos zwischen einer und 2,4 Millionen Dollar am Tag verlangen könnte. hvr Alles auf Astra ie Hamburger Bier-Kultmarke Astra Dbereichert die Diskussion zum Adblocker mit einer neuen Variante. User können ab sofort nervige Web-Werbung durch Astra-Ads ersetzen. Dazu muss der Astra-Banner-Blocker auf der Website des Unternehmehmens heruntergeladen werden, der fortan alle Banner im Netz gegen Astra-Banner austauscht. Bislang gibt es 20 verschiedene Motive. hvr Die Seiten der Zeit : Mit Astra-Werbung (oben) und ohne so wie sie zuvor aussah

13 1/14 7. Januar 2014 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 13 Facebooks Reichweitentrick Unternehmensmeldungen erreichen immer weniger Fans wenn die Firmen nicht dafür bezahlen ine grundsätzliche Fehlkonstruktion, Edie unter ihrer eigenen Last zusammenbrechen wird, das ist Facebook für Jay Yarow, Redakteur des US-Wirtschaftsblogs Business Insider. Yarow verweist auf einen Webfehler im Social Network, den Nutzer und Unternehmen immer stärker zu spüren bekommen: Die Menge der geteilten Inhalte steigt exponenziell an. Die Folge: Immer mehr Nachrichten erreichen ihre Empfänger nicht sei es, weil diese von der Masse an Material schlicht erschlagen werden, oder sei es, weil Facebook das Posting gar nicht anzeigt. Bereits 2008 hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg prognostiziert, dass die Menge der geteilten Inhalte im Network sich von Jahr zu Jahr verdoppeln werde eine Annahme, die sich bis heute bewahrheitet hat. Unternehmen müssen unterdessen feststellen, dass Content, den sie auf ihren Fanpages posten, immer weniger Nutzer erreicht die organische Reichweite geht zurück. Facebook geht mit dem Phänomen ganz offen um und empfiehlt als Alternative Promoted Posts, also bezahlte Top-100-Markenseiten auf Facebook Durchschnittliche Fans Organische Reichweite Angaben in erreichten Facebook-Nutzern 2,9 Mio. 0 Mio. 10 Mio. Ohne bezahlte Reichweite INTERNET WORLD Business 1/14 Bezahlte Reichweite 2,9 Mio. 15,5 Mio. Mit bezahlter Reichweite Ohne Bezahlung erreicht jedes Posting einer Top-100-Marke mit knapp 3 Mio. Fans 10 Mio. User. Mit Bezahlung sind es 25 Millionen Quelle: Facebook/Comscore; Stand: Oktober 2012 Marken in Schwierigkeiten Wieso sich manche Brands im Google-Ranking überraschend schwertun s war kein Geringerer als Google-Ver- Eric Schmidt, der be- Ewaltungsratschef reits 2008 Marken eine besondere Bedeutung zugesprochen hatte: Brands are the solution, not the problem. Seitdem gilt es als Gesetz, dass Websites von Markenartiklern auf der Suchergebnisseite immer vorn stehen, wenn nach ihnen gesucht wird. Dies, so fand die SEO-Agentur Bloofusion heraus, trifft bei vielen Marken auch zu bei manchen jedoch nicht. Bei einer Untersuchung von 145 Markenseiten von Alpina bis Zippo zeigte sich, dass die Sichtbarkeitswerte in letzter Zeit im Schnitt um 33,5 Prozent zugenommen hatten. Allerdings: Fast 40 Prozent aller untersuchten Marken-Websites mussten in den vergangenen Monaten eine Verschlechterung im Google Ranking hinnehmen. Brands sind also in Bezug auf SEO nicht unbedingt ein Selbstläufer, kommentiert Bloofusion-Chef Markus Werbung. Auf ihren Firmenseiten können Marketer bei jedem Post abrufen, wie viele Nutzer sie schätzungsweise erreichen könnten, wenn sie eine bestimmte Summe Geld einsetzen. Im oben abgebildeten Beispiel steigt die Reichweite fast genau linear zum dafür geforderten Betrag an. In einer Statistik, die Facebook im 10 Mio. Oktober 2012 veröffentlichte, zeigt sich, dass Top- Eine Marke strahlt bei Google nicht von allein Hövener. Anscheinend reicht es also nicht einfach aus, eine Marke zu sein, um sich in jedem Fall positiv in den Suchergebnissen zu entwickeln. Ein Markenartikler dürfe sich nicht auf die Strahlwirkung seiner Marke allein verlassen, sondern müssen das volle Potenzial der Onpage- Optimierung nutzen, also die Abstimmung von Texten und Seitenstruktur auf die gewünschten Suchbegriffe. fk 100-Marken- Sites ihre Reichweite mit Promoted Posts mehr als verdoppeln konnten. Doch auch bei der organischen Reichweite gibt es Optimierungspotenzial: So erreichen interaktive Inhalte, die zum Klicken und Teilen animieren, mehr Nutzer als einfache, platte News. Ein Blick in die Facebook-Nutzerstatistik verrät dem Administrator der Firmenseite zudem, wann seine Fans bevorzugt online sind deshalb empfiehlt es sich, für die Zielgruppe relevante Inhalte vor allem zu diesen Zeiten zu posten, in der Hoffnung, dass sie es in den Newsfeed möglichst vieler Fans schaffen. Die Internet-Agentur Testroom rät in einem Blog-Beitrag zudem dazu, Meldungen durchaus wiederzuverwenden und mehrmals am Tag zu senden. Dies würde die Chance erhöhen, auch die Fans zu erreichen, die das Posting im ersten Durchlauf verpasst haben. Allerdings, so warnen die Hamburger Experten, sei immer auch der eherne Grundsatz für Werbung auf Facebook zu beachten: Nerve deine Fans nicht. fk Ein Drittel im Netz ist doppelt ach Erkenntnissen von Google sind Nrund ein Drittel aller Inhalte im Internet kopiert, abgeschrieben, mehrfach verwertet. Diese Zahl gab Matt Cutts, Herrscher über den Google-Ranking-Algorithmus, bekannt und räumte bei der Gelegenheit mit einem Irrglauben auf: Duplicate Content, also Inhalt, der sich mehrfach im Netz oder gar auf der eigenen Website befindet, führt keineswegs automatisch zur Abwertung der Seite im Google Ranking. Google achte aber sehr genau darauf, ob eine Website automatisiert in großem Umfang Content aggregiert, um so eine inhaltliche Fülle vorzugaukeln. Unter SEO-Experten gilt das Cutts- Statement jedoch nicht als Garant dafür, dass Duplicate Content keine Probleme bereiten kann. Wenn der Google-Crawler auf zu viele gleiche Fundstellen trifft, kann er Schwierigkeiten dabei haben, die Struktur der Website korrekt zu erfassen. Die Folge: Die Seite wird schlechter bewertet als andere, besser strukturierte Seiten. fk Klare Ansage: Für 20 Dollar kann man Fans mehr erreichen

14 MARKETING & WERBUNG 14 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 INTERVIEW Raus aus der Adress-Schublade CEO Ulrich Schober will Europas führenden Adresshändler zu einem integrierten Marketingdienstleister umbauen er Vater schrieb Wirtschaftsgeschichte. D1947 gründete Klaus Schober mit seinem Bruder Erwin in Stuttgart einen Adressverlag und betrat in den 1950er- Jahren mit Adressdatenbanken Marketing-Neuland. Der Name Schober wurde zum Synonym für den zum Teil umstrittenen Handel mit Kunden- und Adressdaten. Aus dem kleinen Verlag wurde ein internationales Firmenkonstrukt mit heute 250 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von rund 142 Millionen Euro. Im März 2013 verstarb Firmengründer Klaus Schober; bereits 2012 hatte er seinen Sohn Ulrich zum Nachfolger gemacht. Der heute 44-Jährige hatte 2003 das elterliche Unternehmen verlassen, um Erfahrungen in anderen E-Commerce- Unternehmen zu sammeln. Seit 2011 ist er wieder an Bord und will die Schober Information Group komplett umbauen. In der allgemeinen Wahrnehmung ist Schober ein Adresshändler Ulrich Schober: Es ist schon recht schwierig, aus dieser Adress-Schublade herauszukommen. Wir arbeiten seit Jahren intensiv daran, den Transformationsprozess vom Adress- und Daten-Provider hin zum intelligenten Marketing-Lösungsanbieter zu vollziehen. Mein Vater, der das Unternehmen vor 66 Jahren gemeinsam mit seinem Bruder gegründet hat, hat da schon einen interessanten Entwicklungsprozess vollzogen, den ich seit meinem Wiedereintritt in die Gruppe zügig fortführe. Vom Adressverlag zum Informationskonzern Die Schober Information Group in Ditzingen bei Stuttgart hat weltweit rund 250 Mitarbeiter und einen geschätzten Jahresumsatz von 142 Millionen Euro. Nach eigener Darstellung ist sie Europas führender Provider von Adressen, Daten und Database-Systemen. Der Datenbestand im Haus umfasst rund 50 Millionen Privat- und 45 Millionen Firmenadressen in Deutschland, die Schober mit Millionen von weiteren Geo- und Soziodaten veredeln und spezifizieren kann. Firmengründer Klaus Schober revolutionierte in den 1950er-Jahren den Handel mit Kundenadressen und gilt als einer der Wegbereiter des modernen Direktmarketings in Deutschland. 20 Jahre später reagierte er auf die zunehmende Werbeverdrossenheit der Konsumenten und initiierte die Robinson-Liste. Dennoch stand das Unternehmen immer wieder wegen seines Umgangs mit personenbezogenen Daten in der Kritik. Lange Zeit galt Schober als Inbegriff der Datenkrake. Wie sah dieser Entwicklungsprozess aus? Schober: Es ist allgemein recht wenig bekannt, dass wir in vielen anderen Bereichen tätig sind. In den letzten Jahren sind zahlreiche Beteiligungen hinzugekommen, zum Beispiel in den Bereichen IP- TV und Video Streaming. Wir sind beteiligt an der Personensuchmaschine Yasni, die im HR-Bereich gern genutzt wird, um sich über Bewerber zu informieren. Wie spielt da die neu gegründete Beteiligungsgesellschaft Schober Ventures hinein? Schober: Wir haben viele Unternehmen im Portfolio. Über die Schober Ventures ziehen wir dort eine gewisse Struktur ein. Wir überlegen auch, uns von der einen oder anderen Beteiligung zu trennen. Grundsätzlich soll die Schober Ventures aber die Gruppe dabei unterstützen, ihre Aktivitäten auszuweiten aber auch, Die Schober Information Group hat Tochtergesellschaften in Europa und in Südostasien. Zur Schober Holding gehören außerdem Infas Geodaten, Styligo Fashionmarketing, Hai Quality Services, Supercomm Data Marketing, der Live-Web-TV-Anbieter Zattoo, die Schober Marketing Group und das Schweizer Medienund Marketingforschungsunternehmen Niku Media. Mit der Otto-Tochter Eos (Finanzdienstleistungen und Forderungsmanagement) besteht eine strategische Partnerschaft. Im Oktober 2013 gründete Ulrich Schober die Beteiligungsgesellschaft Schober Ventures, die die Firmenbeteiligungen des Konzerns verwalten und Partnerschaften mit anderen Unternehmen vorantreiben soll. Die Schober Holding International ist eine eigentümergeführte GmbH mit Büros in Stuttgart, Berlin, Bonn, London, Zürich und Singapur. Investitionen als Kapitalanlage zu tätigen. Und nach welchen Gesichtspunkten wählen Sie Ihre Beteiligungen aus? Schober: Ziel des Transformationsprozesses ist es, das bestehende Produktportfolio auszubauen und zu optimieren. Auf Adressen und Daten basierend wollen wir uns neue Zielgruppen erschließen und unsere Geschäftsfelder erweitern. Das geht einher mit einer Produktdiversifikation: Es geht darum, Cloud-basierte Marketinglösungen zu entwickeln, die ganz stark IT- und datengetrieben sind. Wir suchen nach Beteiligungen im IT- und E-Commerce- Ulrich Schober Der 44-Jährige ist seit 2012 CEO der Schober Information Group in Ditzingen bei Stuttgart Bereich, und natürlich wollen wir uns auch Know-how für die Entwicklung neuer Technologien sichern. Der klassische Adressverkauf, der in den vergangenen Jahrzehnten unser Geschäft geprägt hat, wird in den Hintergrund treten. Vor zwei Jahren kündigten Sie den Ausstieg aus dem Listbroking an. Geht man heute auf Ihre Website, werben Sie mit der Business Target Base, einer Datenbank mit 4,5 Millionen Firmenadressen. Wie passt das zusammen? Schober: Listbroking ist nach unserem Verständnis der Handel mit fremden Kundenlisten. Da sind wir als einer der ersten Anbieter konsequent ausgestiegen, inklusive der Liquidierung unseres Tochterunternehmens Trebbau & Koop zum Jahresende Das ist ein sehr margenschwaches Geschäft, das auch weiterhin rückläufig ist. Die Business Target Base ist unsere hauseigene Datenbank, für die wir jedes Jahr größere Investitionen tätigen. Das sind unsere ureigenen Daten, die wir aufbauen, generieren und pflegen. Beim Umgang mit Kundendaten liegt die Verbindung zur Diskussion um Datenschutz und die Ausspähung des Internets durch Geheimdienste nahe. Haben Sie schon Auswirkungen der aktuellen NSA- Debatte auf Ihre Arbeit feststellen können? Schober: Die Kunden sind sicherlich kritischer geworden, das hat sich bereits vor dem NSA-Skandal abgezeichnet. Es wird immer wieder gefragt, wo die Daten gehostet werden, welche Sicherungen und Zertifikate es gibt. Das Interesse an diesen Fragen hat deutlich zugenommen. Zu dem Thema ist auch eine Menge Unwissenheit und Halbwissen im Markt. Wir merken schon, dass wir da zunehmend Aufklärungsbedarf haben, dem wir auch nachkommen wollen. Wie definieren Sie Ihr Kerngeschäft? Schober: Im Grunde sind wir in drei Geschäftsfeldern aktiv. Der erste Bereich heißt Data: Dort geht es darum, unseren Kunden Adressen und Daten für Marktbearbeitung im B2B- und B2C-Segment zur Verfügung zu stellen. Im B2C-Bereich haben wir ein sehr wichtiges strategisches Joint Venture mit der Unternehmung Eos, die zum Otto-Konzern gehört. Das Geschäftsfeld Nummer zwei ist alles rund um Data Services. Da geht es um den Aufbau kundenspezifischer Datenbanken, die Pflege und Anreicherung von Kundendaten, im Grunde alles, was unter das Stichwort Datenhygiene fällt. Dabei geht es vor allem um die Veredelung der Daten unserer Kunden, wobei wir dort auf eingeführte Tools und Standards setzen. Geschäftsfeld Nummer drei läuft bei uns intern unter dem Stichwort Technology : Wir sind dabei, eine integrierte Suite von Marketing Tools zu entwickeln. Diese Tools wollen wir auch lizenzieren und als Cloud-basierte Lösung anbieten. In diesem Bereich ist Schober ja nicht allein auf dem Markt. Wie sehen Sie sich im Vergleich mit Wettbewerbern wie etwa Adobe oder Teradata ecircle? Schober: Wir sehen uns da nicht im direkten Wettbewerb, weil wir nur in Teilbereichen den Anspruch haben, eigene Software zu entwickeln. Wir glauben aber daran, dass wir die Klaviatur auf bereits bestehenden Tools besonders gut spielen Der klassische Adressverkauf, der lange unser Geschäft geprägt hat, wird in den Hintergrund treten können. Bei uns liegt der Schwerpunkt sicherlich darauf, bereits bestehende Kundendatenbanken zu monetarisieren, um dort Up- und Cross-Selling-Potenziale zu heben. Was glauben Sie, wo Ihr Unternehmen in zwei Jahren stehen wird? Schober: Zwei Jahre? Wenn ich zurückblicke, wie lange es bislang gedauert hat, würde ich sagen, dass der Transformationsprozess und Imagewandel, den wir vorhaben, in zehn Jahren abgeschlossen sein wird. In zwei Jahren sind wir bestimmt in der Form etwas weiter, dass wir am Markt eine gewisse Bekanntheit und ein bestimmtes Volumen an datengetriebenen Marketinglösungen vorweisen können. INTERVIEW: FRANK KEMPER

15 1/14 7. Januar 2014 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 15 Mit einem ganz besonderen interaktiven Projekt wirbt Puma für seine Duftreihe Sync. Im Video zeigen 25 Profitänzer, wie schön Body Language aussehen kann. Werbeagentur Grey hat für die DDuftserie Puma Fragrances Sync insgesamt 25 professionelle Freestyle- Tänzer und -Tänzerinnen Wörter und Phrasen visualisieren lassen. Das Ziel des Dance Dictionary ist es, ganze Sätze tänzerisch zu synchronisieren. Einige Beispiele wie Ich mag Frauen mit Herz Steckbrief Auftraggeber: Puma Fragrance Bewegte Wörter Das Puma Dance Dictionary übersetzt Nachrichten in Bewegungen Kampagne: Puma Dance Dictionary Agentur: Grey URL: Start: Sommer 2013 oder Komm zu mir nach Hause und lass uns Pizza essen sind bereits fertig choreografiert. Nutzer können sie über die zentrale Kampagnen- Website abrufen. Neue Sätze wie Freitage bringen mich zum Tanzen oder Was liest du im Moment? können darüber hinaus mithilfe von Textbausteinen vom User selbst erstellt werden. Eine derart originelle Idee trifft den Nerv der Community: Der Full-Length-Trailer über 2:45 Minuten wurde mehr als Mal auf You - tube angeklickt. Auch die Tutorials zu den Moves für die einzelnen Begriffe Wenn aus Wörtern coole Moves werden: Das Puma Dance Dictionary erzielten jeweils mehrere Tausend Views. Selbst das Musikvideo zu First Time der Band Dre Skull feat. Megan James & Popcaan, das als Soundtrack im Werbeclip genutzt wird, konnte bisher fast Vorgestellt von: David Eicher, Geschäftsführer der Agentur Webguerillas, München User erreichen. Die Kampagne spiegelt den Namen der neuen Duftkollektion Sync in der Mechanik der Umsetzung gekonnt wider. Denn wenn auch das nutzbare Vokabular auf insgesamt circa Varianten begrenzt ist, wird die Brand so in jedem Moment aufgegriffen und einprägsam gespielt. Aufgrund der knappen syntaktischen Struktur der Sätze sind die entstehenden Nachrichten kurz und animieren den User zum Teilen; eine Kampagne, die einfach Spaß macht. Die zeitgemäße Aufbereitung durch Körpersprachler hat den richtigen Modus gefunden, um das Image perfekt strahlen zu lassen. Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Airberlin Neue Lead-Agentur, verantwortlich für die Kreation und Strategie von Topbonus, der Marke des Vielfliegerprogramms von Airberlin Plantage Berlin Badischer Wein Becks Dr. Oetker Laola1 Gewinn des Kommunikationsetats für Badischer Wein, damit ist die Agentur künftig für den Markenauftritt des Weinbaugebiets Deutschlands zuständig Verantwortung des Digitaletats mit Betreuung der digitalen Kanäle sowie Markenkampagnen Kreation der mobilen Anwendung Pizza Wizzard, eine Spiele-App für Dr. Oetker Ristorante Vermarktung der Bewegtbild-, Online- sowie Mobile- Sportangebote des internationalen Sport-TV-Anbieters Scholz & Friends Sinner Schrader BBDO Proximity Interactive Media Auftraggeber Auftrag Dienstleister Lieferheld Neue Werbekampagne für die Essen-Bestellplattform unter dem Motto Dein Hunger. Unsere Mission, mit TV- und Youtube-Spots 180 Amsterdam Nestlé Porsche S.Oliver Siemens Neuer SEA-Partner für den deutschen Markt; Entwicklung von Kampagnen im Bereich Suchmaschinenwerbung Verteidigung des globalen Media-Etats des Sportwagenherstellers Entwicklung der aktuellen Kampagne Who is Sir Oliver?, mit Online Spot und Guerilla-Aktionen Produktion des Jahresberichts als Online-Anwendung für die Siemens AG, mit verschiedenen digitalen und interaktiven Elementen Ad Agents PHD Another Slang Conrad Caine, HW Design Werbung fürs Tablet Top-Werbespender im November ist Google Das Nexus 7 Tablet wurde im November heftig beworben m November brachte Google eine Ineue Version seines 7-Zoll-Tablets Nexus auf den Markt. Um das neue Gerät im Web zu promoten, investierte der Konzern fast Euro (brutto). Damit führt Google mit klarem Vorsprung die Liste der Top-Ten-Newcomer in den Online-Werbecharts im November an. Auf Position zwei liegt Bild Digital. Der Axel-Springer-Ableger bewarb sein mobiles Zeitschriftenangebot ikiosk im Netz mit rund Euro. Platz drei belegt der Film Getaway. Die Filmgesellschaft Wild Bunch schaltete dafür Internet-Anzeigen im Wert von Euro. Das Schlusslicht der Top Ten bildet Mondelez mit Spendings für Jacobs in Höhe von Euro. sg INTERNET WORLD Business 1/14 Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Top-Ten-Newcomer in den Werbecharts im November 2013 Die teuerste Kampagne im November stammt von Google Produkt Firma Nov Mio. Euro Google Nexus 7 Tablet Google Germany, Hamburg 0,59 ikiosk Mobile Bild Digital, Berlin 0,39 Getaway (Dt.) Wild Bunch Germany, München 0,35 Last Vegas (Dt.) Universal Pictures Int. Germany, FFM 0,31 Need for Speed Rivals Spiele Range Electronic Arts, Köln 0,19 Die Eiskönigin Online-Spiele Walt Disney Company Germany, Münch. 0,12 Sony Bravia 4K Ultra HD TV Sony Dt., Berlin 0,11 Nokia Lumia 1520 Smartphone Nokia, Ratingen 0,11 Golden Toast American Sandwich Lieken, Düsseldorf 0,09 Jacobs Momente Kaffee Range Mondelez Dt. Services, Bremen 0,09 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2013

16 MARKETING & WERBUNG 16 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 SERIE SOCIAL MEDIA MONITORING (TEIL 2) Meinungsradar im Web Vier Social-Media-Verantwortliche berichten aus der Praxis, welche Tools sie für Social Media Monitoring und die Analyse einsetzen und welche Ziele sie damit verfolgen ür viele Unternehmen gehört Feine Präsenz auf Facebook oder Twitter schon längst zum guten Ton. Sie bemühen sich, Fans und Follower mit Aktionen bei Laune zu halten und immer wieder den Dialog mit den Menschen im Web in Gang zu setzen. Gleichzeitig beobachten die Firmen das soziale Web mit Monitoring-Werkzeugen, um zu erfahren, was über ihre Produkte oder Marken geschrieben wird. Oft wird hierbei allerdings nicht zwischen Analytics und Monitoring unterschieden, sondern alles, was gemessen wird, in einen Topf geworfen (siehe auch Teil 1 der Serie in INTERNET WORLD Business 26/13, Seite 32). Experten beobachten zudem, dass die Unternehmen zwar die Werkzeuge für das Monitoring von Social Media angeschafft haben, diese aber häufig nicht genutzt werden, weil sie zu komplex sind. Es fehlt die Zeit und auch die Motivation, sich die notwendigen Kenntnisse anzueignen. Doch es gibt auch Gegenbeispiele. INTERNET WORLD Business stellt in diesem Teil der Serie Unternehmen vor, die sich erfolgreich im Social Web präsentieren. Die Social-Media-Verantwortlichen der Techniker Krankenkasse, von Telefónica Germany, Travian Games sowie von BSH Bosch und Siemens Hausgeräte beschreiben, wie sie die Analyse und das Monitoring ihrer Aktivitäten rund um das Social Web aufgesetzt haben. Alle hier aufgeführten Unternehmen verwenden kostenpflichtige, professionelle Tools. Wie bereits in der vorangegangenen Folge beschrieben, gibt es eine große Zahl von Werkzeugen für das Beobachten von Meinungen und Äußerungen im Web: kostenlose ebenso wie kostenpflichtige. Die Social-Media-Verantwortlichen sind sich jedoch einig, dass Unternehmen, die es mit dem Monitoring ernst meinen, nicht um ein professionelles Tool für Analyse-, Monitoring- und Reporting-Zwecke herumkommen. Case 1: Techniker Krankenkasse Alle 4 Sek. wird ein Mensch mit #Demenz diagnostiziert. Was das bedeutet und was man als Angehöriger tun kann: so lautet ein typischer Twitter Post der Techniker Krankenkasse. Die Techniker Krankenkasse (TK) ist mit 8,7 Millionen Versicherten eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Im Social Web sunterhält sie einen Facebook-, einen Twitter- und einen Google+ Auftritt. Für Social Media Analytics erhebt das Unternehmen neben den üblichen Kennzahlen zu Fans und Followern auch Interaktionsraten, Leads, Backlinks und Social Visibility. Letzteres ist ein fest definierter Wert der von der Krankenkasse verwendeten Software Searchmetrics. Er beschreibt die Häufigkeit der Verlinkungen zu Content in Social Media und umgekehrt, die in Suchmaschinen auffindbar sind. Als Analyse-Tool kommen zudem Social Bench der gleichnamigen Hamburger Firma sowie die jeweiligen Analyse- Tools der einzelnen Plattformen zum Einsatz. Das Monitoring erfolgt gleich mit mehreren Werkzeugen, erläutert Bruno Kollhorst, Leiter Social Media bei der Die Techniker Krankenkasse ist auch auf Twitter und auf Google+ vertreten Techniker Krankenkasse mit Brandwatch, einem Tool des gleichnamigen Unternehmens aus Stuttgart, und für die tägliche Recherche auch mit Google Alerts, so Kollhorst. Um den Buzz (das Gesprächsaufkommen) auf den eigenen Kanälen zu erheben und um mit den Nutzern zu interagieren, setzt die TK auf das Tool Media Injection. Kostenlose Tools sind ab einem bestimmten Umfang des Engagements in ihrer Funktion nicht mehr ausreichend, erläutert Kollhorst die Wahl der Werkzeuge. Wir setzen zwar auch kleinere Lösungen ein und greifen auf die Insights der Plattformen zu, aber um sich mit Wettbewerbern zu vergleichen oder um ein vernünftiges Monitoring mit Sentiment zu betreiben, ist es erforderlich, professionelle und kostenpflichtige Software einzusetzen. Sentiment drückt die Tonalität der Meinungsäußerungen ( positiv, negativ, neutral ) aus. Erhoben wird zudem, auf welchen Aspekt sich die Kommentare beziehen zum Beispiel auf den Krankenkassenbeitrag, auf die Leistungen oder auf den Service. Um die Reputation zu überprüfen, beobachtet die Krankenkasse auch regelmäßig die Wirkung von Kampagnen. Das Social Media Monitoring diene zum einen der Krisenprävention, damit das Unternehmen rechtzeitig reagieren könne, zum Zuhören, was auf den Kanälen läuft, sollte jeder BRUNO KOLLHORST Leiter Social Media, Techniker Krankenkasse anderen werden dadurch Strömungen bei den Kunden aufgespürt, berichtet der Leiter Social Media. Das könne die Kanalstrategie beeinflussen. Beispiel: Das Monitoring meldete häufig und über einen längeren Zeitraum hinweg Interaktionen auf der Bewertungsplattform Qype (heute Yelp). Wir haben dann die Häufigkeit und das Sentiment analysiert und entschieden, auf dieser Plattform erreichbar zu sein, sprich Profile zu betreiben, beschreibt Kollhorst die Konsequenzen, die aus den Foto: Fotolia / Kurhan Social Media Monitoring Der Markt für Social Media Monitoring Tools ist geprägt von einer unübersichtlichen Anbieterlandschaft. In dieser Serie erklären wir, wie Unternehmen trotz der Intransparenz das passende Tool finden können und wie namhafte Unternehmen Social Media Monitoring zum Vorteil ihres Unternehmens einsetzen. Folge 1: Ein hart umkämpfter Markt Ausgabe 26/2013 Folge 2: Social Media Monitoring in der Praxis Ausgabe 1/2014 Alle veröffentlichten Folgen können Sie unter herunterladen: Webcode regelmäßigen Monitoring-Aktivitäten, gezogen wurden. Genauso wichtig wie das Erheben von Zahlen sind die Reaktionen auf die gewonnenen Erkenntnisse, also die Anpassung von Content-, Kanal- oder Social- Media-Strategie, ergänzt Kollhorst. Das Monitoring stellt für ihn grundsätzlich das Minimum an Beteiligung in den Social Media dar. Jedes Unternehmen sollte dabei für sich selbst definieren, in welcher Tiefe und Professionalität dies notwendig ist. Zuhören, was auf den Kanälen läuft, sollte aber jeder, rät Kollhorst. Case 2: Telefónica Germany Anhand der Erkenntnisse aus den Social- Media-Analysen und aus dem Monitoring jeden Tag aufs Neue das eigene Engagement vorantreiben, so lautet die Empfehlung von Eva Balashazy, verantwortliche Social Media Managerin bei Telefónica Germany (O2). Der Netzbetreiber mit Sitz in München ist derzeit unter den Marken O2 Deutschland beziehungsweise O2 Business auf Twitter, auf Facebook und auf Xing vertreten. Ein wichtiges Ziel der Social-Media-Aktivitäten ist, den Besucherstrom auf das eigene Portal für Geschäftskunden zu lenken und den Abverkauf zu fördern. Das funktioniert aber nur, wenn wir die Bedürfnisse der Geschäftskunden kennen und sie das vorfinden, was sie suchen, unterstreicht Balashazy. Ein weiteres Ziel ist, mit dem Kundensupport über soziale Netzwerke die allgemeine Kundenhotline zu entlasten. Um diesen Social Support durchführen zu können und die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen, führt der Netzbetreiber Analysen und vor allem Monitorings durch. Wie bereits im ersten Teil der Serie ausgeführt umfasst Social Media Analytics auch bei Telefónica Germany die quantitative Erhebung der Unternehmensaktivitäten im Social Web sowie das Feedback auf diese. Social Media Monitoring hingegen fängt die Äußerungen ein, die nicht auf

17 1/14 7. Januar 2014 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 17 Einsatzbereiche für Social Media Monitoring Social Media Monitoring ist nicht nur für die PR- und Marketingabteilung nützlich, auch wenn diese Units meist die ersten im Unternehmen sind, die sich damit auseinandersetzen. Weitere mögliche Einsatzzwecke sind auch: Marktforschung: Kunden können zu Produkten oder zum Unternehmensimage befragt werden. Reputationsmanagement: Wie wird das Unternehmen wahrgenommen? Krisenprävention: Falls sich Kunden negativ äußern, kann ein Monitorin das frühzeitig erfassen, sodass das Unternehmen darauf reagieren kann. Beobachtung des Arbeitgeberimages Produktentwicklung: Welche Features eines Produkts brauchen die Kunden? Kundenservice: Kommunikation mit Kunden rund um den Vertrieb von Produkten. Wettbewerbsbeobachtung Kampagnen-Monitoring den Unternehmenspräsenzen stattfinden, sich aber trotzdem auf das Unternehmen, eines seiner Produkte oder im weiteren Sinn auch auf die Branche beziehen. Balashazy veranschaulicht das an einem Beispiel: Twittert jemand über O2 Business, erwähnt uns aber nicht registrieren wir dies trotzdem. Wie viele andere Unternehmen betrachtet Telefónica Germany das Monitoring auch als Frühwarnsystem für mögliche PR-Krisen. Eine Travian kommuniziert mit Spielern über Facebook weitere Funktion ist, Trendthemen rechtzeitig zu erkennen. Beim Monitoring interessiert uns vor allem die Qualität der Beiträge, die uns gelten, welche Tonalität sie besitzen und welche (Konzern-)Themen gerade und in Zukunft angesagt sind, zählt Balashazy auf. Für die Analyse verwendet die Social Media Managerin ein speziell angefertigtes Dashboard, das auf einen Blick die aktuelle Situation auf allen Social-Media- Kanälen widerspiegelt. Für das Social Media Monitoring arbeitet Telefónica Germany mit einem externen Dienstleister zusammen. Aus dem Monitoring entstehen Reports und Empfehlungen. Diese Vorgehensweise habe sich bewährt, kommentiert Balashazy. Ähnlich wie Kollhorst von der Techniker Krankenkasse weist sie darauf hin, dass kostenlose Tools nicht Ein Gefühl dafür bekommen, wo die Gespräche stattfinden SASCHA TAMS Customer Service Team Manager, Travian Games leistungsfähig genug sind, um mit der großen Zahl von Fans, Followern und Aktivitäten in Social Media mitzuhalten. Dafür brauche es professionelle Tools. Bei der Auswahl der Instrumente war Balashazy wichtig, dass bei der qualitativen Analyse auch die Tonalität erfasst werden kann. Sie nennt weitere wichtige Kriterien: den Umfang der Analysemöglichkeiten, die Intelligenz des Tools, eine Alerting-Funktion (Warnfunktion), die Erweiterbarkeit und die Anbindung an andere Tools sowie die Menge möglicher Themen und Quellen. Case 3: Travian Games Die Erhebung der Tonalität, die erwähnte Sortierung nach unterschiedlichem Sentiment, ist auch für Travian Games Alltag. Zwar setzt der Spiele-Entwickler für das Social Media Monitoring auf das Tool Talkwalker, dennoch schauen die Mitarbeiter die individuellen Postings noch einmal an. Das bedeutet, dass nahezu jeder Beitrag im Einzelnen betrachtet und, wenn nötig, manuell kategorisiert wird, um ein valides Resultat zu erhalten, berichtet Sascha Tams, Customer Service Team Manager bei Travian Games. Das Unternehmen mit Sitz in München entwickelt, betreibt und vermarktet Browser-basierte Online Games, darunter Travian, Rail Nation und Goalunited. Für uns ist das Monitoring besonders bei kritischen Äußerungen wichtig. Wir schauen uns den,share of Voice an, also wie häufig das entsprechende Thema auftritt, und entscheiden, inwiefern wir reagieren müssen oder können, sagt Tams. Monitoring und Analyse von Social Media dienen auch dazu, den Erfolg der Content-Strategie zu beobachten und zu messen, zum Beispiel anhand der Weiterverbreitung von Blog- Artikeln oder Facebook Posts. Welchen konkreten Nutzen Travian Games aus dem Monitoring zieht, beschreibt Tams anhand dieses Beispiels: Eine Schadsoftware wurde in Verbindung mit dem Produkt Travian genannt. Mithilfe des Monitoring Tools Talkwalker wurden alle Quellen und Autoren identifiziert und der Spieleanbieter konnte darauf reagieren: Wir haben einen erklärenden Artikel für unser Social Network geschrieben. Dieser Artikel enthält unter anderem auch Quellen und Möglichkeiten, um sich solcher Schadsoftware zu entledigen und sich davor zu schützen, beschreibt Tams die getroffenen Gegenmaßnahmen von Travian. Sein Tipp für Social Media lautet: Eine Analyse, sowohl im Vorfeld als auch fortdauernd, sollte gemacht werden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo die Gespräche im Social Web überhaupt stattfinden und wo sich mein Unternehmen dementsprechend überhaupt aufhalten soll. Wichtig ist auch, auf das Gesprochene, also die Inhalte, zu hören. Ein Aspekt, der in Zusammenhang mit Social-Media- Analyse und Monitoring immer wieder diskutiert wird, ist die Erhebung von Key-Performance-Indikatoren (KPI) beziehungsweise Kennzahlen. Anna-Maria Zahn, Bereichsleiterin beim Nürnberger Beratungsunternehmen Beim Monitoring interessiert uns, welche Themen aktuell angesagt sind EVA BALASHAZY Social Media Managerin, Telefónica Germany Forschungsweb, weist darauf hin, dass es sich dabei um unterschiedliche Dinge handelt. Bloße Kennzahlen wie die Menge der Follower oder Fans sind etwas anderes als Key-Performance-Indikatoren. Die Zahl der Facebook Fans oder Follower auf Twitter ist für sich genommen noch kein Erfolgsfaktor. Erst wenn Unternehmen mit ihrer Präsenz auf Social-Media-Plattformen Ziele verbinden, dienen die Kennzahlen der Feststellung, ob die Ziele erreicht wurden oder nicht. Die richtigen Leistungskennziffern Solche Ziele können beispielsweise die Steigerung der Bekanntheit oder eine bessere Kommunikation mit Kunden sein. Viele Unternehmen tun sich schwer damit, aus den Kennzahlen Key-Performance- Indikatoren abzuleiten. Zahn stellt fest, dass es in der Monitoring-Praxis viele Kennzahlen, aber wenige KPIs gibt. Key-Performance-Indikatoren sollten über die reine Anzahl von Fans, Followern und Co. hinausgehen und idealerweise Unternehmensziele bedienen, empfiehlt auch Kollhorst. Bei der Techniker Krankenkasse sind zum Beispiel die Antwortzeit und die Antwortrate auf Facebook Key-Performance-Indikatoren. Experten betonen immer wieder, dass die Definition dieser Indikatoren am Anfang aller Social-Media-Aktivitäten stehen sollte. Diese Zielerreichungs-Indikatoren sind nicht zuletzt eine Voraussetzung für die Ermittlung des Return on Investment (ROI) der Social-Media-Aktivitäten. Anhand der Indikatoren wird betrachtet, was durch die Kommunikation im Social Web erreicht wurde. Um den ROI zu errechnen, werden die konkreten Ausgaben berechnet, die für diesen Effekt anfielen. Case 4: BSH Bosch und Siemens Jan Warp, Senior Social Media Consultant bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte in München, teilt die Ansicht, dass reine Kommunikationskennzahlen nur wenig Rückschluss auf den Wertbeitrag von Social Media zum Unternehmenserfolg zulassen. Unserer Ansicht nach ist es aber unverzichtbar, dass Social Media wie alle anderen Marketingaktivitäten konkret und messbar zum Unternehmenserfolg beiträgt, betont er. Das Social Media Competence Center des Unternehmens hat ein Reporting entwickelt, das den Wertbeitrag von Social Media aufzeigt und auch für die Kollegen außerhalb der O2 spricht über Social Media auch Geschäftskunden an Marketingabteilung relevant ist. Deshalb konzentriert sich BSH bei den Social- Media-Monitoring-Aktivitäten auf die Consumer Reviews. Analysiert wird die Zahl der Kundenbewertungen und das durchschnittliche Rating. Warp begründet diesen Fokus: Consumer Reviews wirken sich nachweislich maßgeblich auf die Kaufentscheidung der Konsumenten in unserer Branche aus und sind für das Unternehmen von strategischer Bedeutung. Wie Bosch und Siemens Hausgeräte Kundenbewertungen als Indikator einsetzt, erklärt Warp während des Kongresses zur Internet World Messe im Februar 2014 in München. Eva Balashazy von Telefónica spricht ebenfalls auf dem Kongress. Eine allgemeingültige Formel für die Festlegung der KPIs gibt es allerdings nicht, betont Jan Warp: Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. is Tipps für Social Media Monitoring im Unternehmensalltag Das Beratungsunternehmen Forschungsweb aus Nürnberg hat einige Tipps parat, wie die Tool-Auswahl und die Integration von Social Media Monitoring in Unternehmen ein Erfolg wird: Erkundigen Sie sich in allen Abteilungen, ob bereits ein Monitoring Tool eingesetzt wird, und tauschen Sie sich über die Erfahrungen damit aus. Greifen Sie auf vorhandene Tools zurück und nutzen Sie neue Tools nur, wenn die bestehenden Ihre Anforderungen nicht adä quat abbilden. Recherchieren Sie, wie Erfolgsmessung bisher in Ihrem Unternehmen durchgeführt wird, und lehnen Sie Ihr Social-Media- Monitoring-System daran an. Das bezieht sich auf die Ziele, die Definitionen der Key Performance Indicators und auf die verantwortlichen Mitarbeiter. Definieren Sie konkret, am besten für jede Abteilung, wie das Social Media Monitoring den Erfolg des Unternehmens unterstützen soll. Nutzen Sie Social-Media-Monitoring-Kennzahlen, die diese Ziele am besten abbilden. Stellen Sie allen Abteilungen die Potenziale des Monitorings vor, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. Die Kosten der Messung dürfen niemals den Erkenntnisgewinn der Messung übersteigen. Stellen Sie den Nutzwert der Informationen sicher.

18 18 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 7. Januar /14 COMMUNITY MANAGEMENT Der direkte Draht zur Marke Community Management schafft Kundenbindung und kann das Image nachhaltig stärken oziale Netzwerke ermöglichen Sdas Gespräch zwischen Kunden und Unternehmen, fördern den Meinungsaustausch, unterhalten und informieren. Das bringt viele Vorteile, macht aber angreifbar. Denn ob ein Produkt oder eine bestimmte Handlung eines Unternehmens gut oder schlecht ist, entscheiden die User in kürzester Zeit und verbreiten ihr Urteil blitzschnell in den Communitys. Wohl dem, der nicht nur für kritische Fälle ein funktionierendes Community Management hat. Sprachrohr zum Kunden Schon heute spielt der Community Manager eine zentrale Rolle für die Unternehmen. Denn durch den Medienwandel funktioniert Kundenbindung nicht mehr ausschließlich über den Preis oder die Marke, sondern basiert vorwiegend auf schnellem Service und offenem Dialog auf Augenhöhe. Der Community Manager ist das Sprachrohr zum Kunden und das Bindeglied zwischen Marketing- und PR-Abteilung. Daher sollte er in bestehende Prozesse integriert sein und seine Funktion auch im Unternehmen selbst verstanden werden. Eine falsche Wahrnehmung seiner Rolle der wird dafür bezahlt, dass er den ganzen Tag auf Facebook surft baut Neid auf und wird seinem Stellenwert nicht gerecht. Monatlicher Redaktionsplan Unverzichtbares Tool für den Community Manager und alle Beteiligten ist der monatliche Redaktionsplan, der einen detaillierten Überblick über alle Social-Media-Aktivitäten wie Gewinnspiele, Umfragen oder saisonale Postings gibt und die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit erleichtert. Er ist für alle Beteiligten verpflichtend und zeigt die Verantwortlichkeiten: Wer liefert wann welche Informationen und wer erstellt die Inhalte? Bei aller sorgfältigen und langfristigen Themenplanung sollte das Community Management stets schnell auf spontane Reaktionen oder auf tagesaktuelle Ereignisse eingehen. Der User erwartet Gespräche statt Marketingbotschaften. Ein gutes Beispiel ist der Bierbrauer Früh Kölsch, der durch eine Kombination aus Produktwerbung und der Papstwahl im März 2013 eine große Viralität auf Facebook erreichte: Weißer Schaum steigt auf kommunizierte die Brauerei auf ihrer Facebook- Markenseite. Das Bild wurde über Mal geteilt, über Personen likten es. Auch die niederländische Großbrauerei Heineken schickte anlässlich der Pontifex- Wahl per Facebook und Twitter ein Bild um die Welt. Habemus Heineken, so die Botschaft; gekrönt von kühlem, weißem Rauch, wurde unzählige Male unter Freunden geteilt und weitergeleitet Qualität statt Quantität im Dialog Allerdings nützt es wenig, wenn die Zahl der Fans dank einmaliger Aktionen wie einem iphone-gewinnspiel kurzfristig anwächst, die Community jedoch langfristig nicht den Dialog mit der Marke sucht. Das Ziel einer Unternehmens- oder Marken-Fanpage sollte es sein, eine nachhaltige, organisch gewachsene Community aufzubauen. Bespielt ein Unternehmen seine Zielgruppe mit relevantem und abwechslungsreichem Content, erhöht sich die Sichtbarkeit der Facebook- Seite im Newsfeed. Die Anerkennung sowie die richtigen Fans kommen automatisch. Bedürfnisse der Fans beachten Eine entscheidende Rolle für eine langfristige Bindung spielen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fans. Wer etwa Facebook Fan eines Mobilfunkanbieters ist, möchte schnell in Kontakt mit dem Anbieter treten, um Fragen zu Produkten, zum Bestellprozess oder zu technischen Störungen zu stellen und das auch am Abend und am Wochenende. Die Mobilfunkmarke McSim, die sich mit ihrem Angebot an eine junge Zielgruppe und Studenten richtet, geht mit gutem Beispiel voran: Die Community Manager reagieren gemäß einer Messung des Anbieters Fanpage Karma durchschnittlich innerhalb von 3,3 Stunden auf Servicefragen. Zudem bezieht McSim seine Facebook Community in die Planung der monatlichen Produktaktionen ein und erfährt auf diese Weise, welche neuen Smartphone-Modelle sich die Kunden wünschen. Schnell und fair reagieren Solche Erkenntnisse sowie Kritik lassen sich mit monatlichen Reportings und Monitoring analysieren und bewerten. Daher sollten Unternehmen zusätzlich zum Community Manager stets auch Monitoring Tools einsetzen (siehe Ausgabe 26/2013, Seite 32). Zudem müssen die Zuständigkeiten definiert sein, damit der Community Manager die Kritik richtig bewerten kann und weiß, wann er die Unternehmenskommunikation oder die Geschäftsführung einbeziehen muss. Im besten Fall gibt er Erkenntnisse sowie Lob und Tadel an die zuständige Abteilung weiter, die sie umsetzt. Diese leitet die Veränderungen wieder an den Community Manager zurück, damit er die Fans über die Konsequenzen informieren kann. Bei komplexen Sachverhalten empfiehlt es sich, einen direkten Kontakt per oder Telefon mit dem zuständigen Ansprechpartner anzubieten. Unternehmen, die schnell, neutral und dialogorientiert auf Kritik reagieren, können damit ihr Image stärken. Community Management ist kein Hexenwerk. Unternehmen und Marken, die eine Community aufbauen wollen, brauchen jedoch Ausdauer und eine gute, langfristige Planung, die sie immer wieder anhand der definierten Ziele überprüfen sollten. Das Resultat ist ein nachhaltiger Austausch mit den Fans einer Marke, von dem jedes Unternehmen profitiert. MARCEL SCHLER Foto: Fotolia / Reimer - Pixelvario Der Autor: Marcel Schler ist Etat Director Digital bei der Frankfurter Kommunikationsagentur Huth + Wenzel. Erfolgserlebnis durch weißen Rauch für Katholiken und die Biermarke Früh Kölsch gleichermaßen Service per Facebook: McSim reagiert innerhalb kurzer Zeit auf Fan-Anfragen Monitoring per Tool: Fanpage Karma schlüsselt den Erfolg des Community Managements auf

19 Februar 2014, München Jetzt anmelden zum Kongress Die Zukunft des E-Commerce Von Multi- zu Cross-Channel Wachstumstreiber Mobile Shopping Von der Strategie zur Umsetzung Best in Class Konzepte Customer Experience Management Blackbox Kunde Kundenansprache über alle Kanäle Big Data und Customer Journey Social: CRM, Service & Sales E-Commerce im B2B E-Commerce International Multichannel B2B Referenten (Auszug) Kay Ahnsel, Möbel Mahler 24 GmbH Dr. Matthias Häsel, OTTO Eva Balashazy, Telefónica Germany GmbH & Co. OHG Dr. János Heé, Swiss International Air Lines Ltd. Katja Felke, BUTLERS GmbH & Co. KG Ben Proske, Migros-Genossenschafts-Bund Dr. Guido Sandler, BERGFÜRST AG Benjamin Steen, FC Bayern München AG Stefan Weitz, bing/ Microsoft USA Mit Code IW14iwb 240, bei Kongresstickets sparen: internetworld-messe.de InternetWorldMesse #iwm

20 E-COMMERCE 20 Internet World BUSINESS 7. Januar /14 WELTBILD Tolino Shine per Express Vor Weihnachten hat Weltbild noch einmal tief in die Marketingkasse gegriffen, um den Absatz des hauseigenen E-Readers Tolino Shine zu steigern. Das Unternehmen garantierte allen Tolino-Käufern, deren Online-Bestellung am bis 20 Uhr einging, pünktliche Lieferung bis zur Bescherung per kostenlosem Overnight- Express. Ein echtes Verkaufsargument im Weihnachtsendspurt: Für eine Lieferung des Kindle Paperwhite per Evening Express mussten Amazon-Kunden 13 Euro Aufpreis bezahlen. Pro Bestellung dürfte Weltbild rund 20 Euro draufgelegt haben. il DOUGLAS Bester Multichannel-Händler Douglas ist laut einer Analyse des E-Commerce-Beraters Elmar P. Wach Deutschlands bester Multichannel-Konzern. Das Sortiment sei zwischen den Kanälen abgestimmt, die Werbekampagnen seien kanalübergreifend konzipiert, im Online Kanalübergreifend: Douglas wirbt in den Filialen auch für den Online Shop Shop und in den Filialen gebe es Werbung zu den anderen Kanälen. Die Parfümerie bietet zudem Multichannel-Services wie Click & Collect, Find-In Store oder Offline- Rückgabe von Online-Bestellungen an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Cyberport und Sport Scheck. dz MACY S Fulfillment-Zentrum geplant Eigentlich ist die US-Shopping-Kette Macy s ein Paradebeispiel für In-Store Picking: Die Bestellungen aus dem Online Shop werden größtenteils direkt aus den rund 500 Filialen abgewickelt. Anscheinend reicht das In-Store Picking aber nicht mehr aus, um des Online-Ansturms Herr zu werden: Nächstes Jahr will Macy s ein eigenes Fulfillment-Zentrum für das E-Commerce- Geschäft in Tulsa bauen. Kostenpunkt: 170 Millionen US-Dollar. il PROJECT A Shop für Küchenzubehör Der Springer-Inkubator Project A hat nach mehreren eher technisch orientierten Projekten wieder in einen klassischen Online Shop investiert. Migusta bietet hochwertige Küchengeräte, sortiert nach Themenwelten wie aktuell Suppenzeit oder Winterzeit. Alle Aktionen sind wie bei Tchibo zeitlich begrenzt. Der Shop ist konsequent auf Tablet-Nutzung optimiert. il Anzeige Web-Handel feiert das Fest Der deutsche E-Commerce freut sich über ein gutes Weihnachtsgeschäft ohne Zustellprobleme eihnachten 2013 ist Geschichte, Zeit Wfür eine erste Bilanz: Der deutsche Einzelhandel zeigt sich zufrieden mit den Geschäften; nach dem vierten Adventswochenende meldete der Handelsverband Deutschland (HDE) bereits, dass die Umsatzprognose von 80,6 Milliarden Euro und damit das anvisierte Umsatzplus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr wohl erreicht wurde. 8,5 Milliarden davon entfallen auf den Online-Handel, der damit im Weihnachtsgeschäft Prozent mehr verdient hat als im Vorjahr. Die Großen der Branche sind mit Jubelmeldungen am Start: Schon am zweiten Weihnachtsfeiertag ließ die Otto-Gruppe vernehmen, man habe ein glänzendes Weihnachtsgeschäft hingelegt. Zweistellige Umsatzzuwächse verzeichnete der Versender. Die Spielzeug-Tochter Mytoys nahm in Spitzenzeiten mehr als Aufträge am Tag entgegen. Shopping- Club Limango baute sein Weihnachtsgeschäft deutlich aus und bearbeitete im November und Dezember rund Aufträge. Beim internationalen Geschäft konnte vor allem Bonprix, das derzeit in 27 Ländern aktiv ist, die Erwartungen deutlich übertreffen. Mehr als positiv fällt das erste Fazit von Amazon zum Weihnachtsgeschäft aus: 2013 stelle für den weltweiten Versender einen Rekord dar. Allein am verkaufsstärksten Tag, dem Cyber Monday, den Amazon auch in Deutschland mit großem Getöse beging, wurden 36,8 Millionen Produkte weltweit verkauft. Erfreu- Ende der Bestpreisklausel Kartellamt: HRS darf Hotels nicht mehr zum günstigsten Preis zwingen as Buchungsportal HRS muss die so- Bestpreisklausel dauer- Dgenannte haft aus seinen Verträgen entfernen. Das hat das Bundeskartellamt entschieden. Schon vor einem Jahr leitete die Behörde die Untersuchung aufgrund der AGB- Klausel ein, mit der das Web-Portal angeschlossene Hotels dazu verpflichtet, HRS- Kunden immer den günstigsten Tarif anzubieten. Bestpreisklauseln bei Buchungsportalen im Internet sind nur auf den ersten Blick vorteilhaft für den Verbraucher, so Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Sie behindern den Wettbewerb zwischen den Buchungsportalen und erschweren neuen Anbietern den Markteintritt. Neben dem günstigsten Zimmerpreis mussten Hoteliers HRS- Kunden auch höchstmögliche Zimmerverfügbarkeit und die günstigsten Stornierungskonditionen garantieren; auch an der Rezeption durfte kein günstigerer Preis angeboten 8,5 Milliarden Euro Geschätzter Gesamtumsatz des deutschen Online- Handels im Weihnachtsgeschäft 2013 ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr Traditionalist: Noch erledigt der Weihnachtsmann den Großteil seiner Besorgungen offline licher Nebeneffekt der Bestellwut für Amazon: Offenbar wollten viele Kunden sicherstellen, dass die Päckchen pünktlich unterm Baum landen. Über eine Million Kunden traten Amazon Prime bei, um von der verkürzten Lieferzeit des Kundenprogramms zu profitieren. Dass Santa Claus dennoch in einigen Fällen zu spät zur US-amerikanischen Bescherung am Weihnachtsmorgen kam, lag nicht an der Logistik-Leistung von Amazon, sondern an überforderten Logistik-Dienstleistern und Winterstürmen zur Unzeit. In Deutschland blieben solche Enttäuschungen aus was werden als über HRS. Aufgrund der Entscheidung des Bundeskartellamts ist mit dieser Praxis Schluss zumindest bei HRS. Auf anderen Buchungsportalen ist die Bestpreisklausel weiterhin Vertragsbestandteil. Das Kartellamt hat bereits ähnliche Verfahren gegen Booking und Expedia eingeleitet. HRS teilte mit, man respektiere die Entscheidung und werde die Verträge entsprechend ändern. il Schluss mit Bevorzugung: HRS darf seine Hoteliers nicht mehr zum günstigsten Preis zwingen auch an den eher konservativen Versprechungen der Versender liegen mag. Amazon garantierte eine pünktliche Lieferung bis zum Fest für alle Bestellungen, die bis zum um 20 Uhr eingingen. Hausund-Hof-Zusteller DHL sicherte sogar zu, jedes Paket pünktlich zum Fest auszuliefern, dass am 23. Dezember bis Mittag aufgegeben wurde. Ein zeitlicher Puffer als Tribut an die streikenden Verdi-Mitglieder? Der Otto-Versand und die diversen Töchter der Gruppe gingen ebenfalls mit zurückhaltenden Versprechen ins Rennen: Pakete mit einer angekündigten Lieferzeit von zwei bis drei Werktagen waren oft schon am nächsten Tag vor Ort. Ähnlich agierten auch Babywalz und Tchibo; so wurden keine Käufererwartungen geweckt, die am Ende vielleicht hätten enttäuscht werden müssen. il Yatego schluckt Gimahhot ie virtuelle Shopping-Meile Yatego hat Dden Hamburger Marktplatz Gimahhot übernommen. Gimahhot und sein Ableger Parfumdeal sollen bestehen bleiben, Gründer Henning Fredersdorf bleibt an Bord, Mitgründer Jürgen Lankat verlässt das Unternehmen. Finanzielle Details verrieten die Unternehmen nicht. Als Grund für die Übernahme nannte Yatego-Geschäftsführer Stephan Peltzer die viel zitierten Synergieeffekte bei den Marktplätzen. Wie genau diese in der Praxis aussehen sollen, ist jedoch nicht klar: Um Gimahhot war es in den vergangenen Jahren sehr still geworden; die letzte Finanzspritze erhielt das Start-up im Sommer 2009, seit 2003 bediente der Marktplatz rund Kunden. Yatego dagegen gehört zu den führenden deutschen E-Commerce-Plattformen und hat sich gerade mit einem umfassenden Relaunch neu erfunden. Mehr als der Marktplatz selbst dürfte Yatego vor allem die Bafin-Lizenz interessiert haben, die Gimahhot seit Jahren besitzt. il Foto: Fotolia / RTimages

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